Lokal
Gemeinnütziger Verein Open Dören schafft Wohnmöglichkeiten für Ältere und Menschen mit Beeinträchtigungen in Bunde
Lea Timmer, SPD-Ortsvereinsvorsitzende und Mitglied des Bunder Gemeinderats, Open-Dören-Vorsitzender Gerald Sap und SPD-Landtagsabgeordneter Nico Bloem auf der Baustelle für die beiden Projekte „Leben und Wohnen im Alter“ und „Leben und Wohnen mit Beeinträchtigung“. Bild: privat
Bloem bei Open Dören in Bunde: „Möglichst lange eigenständig wohnen“
Bunde – Ältere und eingeschränkten Menschen sollen möglichst lange eigenständig wohnen und mitten in der Dorfge-meinschaft von Bunde leben können: Das ist das Ziel der beiden neuen Vorhaben des gemeinnützigen Vereins Open Dören. „Das ist ein ganz wichtiges Projekt für die Gemeinde und die Region. Durch die angestrebte Zusammenarbeit mit dem Familienzentrum wirkt der Verein auch der zunehmenden Vereinsamung entgegen. Das ist vorbildlich“, meinte der SPD-Landtagsabgeordnete Nico Bloem beim Gespräch mit dem Open-Dören-Vorsitzenden Gerald Sap.
Der Verein betreut über die „Open Dören Betriebs-GmbH“ bereits 24 Menschen mit geistiger und körperlicher Behinde-rung im Wohn- und Pflegeheim am Kirchring. Außerdem hat der Verein dort sechs altersgerechte und barrierefreie Wohnungen. Hinzu kommen jetzt die beiden Projekte „Leben und Wohnen im Alter“ mit elf Wohnungen und „Leben und Wohnen mit Beeinträchtigung“ mit 10 kleineren Wohnungen. Beide Projekte sind miteinander verbunden und bereits im Bau. „Wenn alles mitspielt, sind wir bis zum Sommer nächsten Jahres fertig“, meint Sap. Es handelten sich um Millionenprojekte, die unter anderem vom Amt für regionale Landesentwicklung und von der Fernsehlotterie („Leben und Wohnen im Alter“) gefördert werden. „Ich kann mich nur für das Engagement des Vereins bedanken. Der Verein macht es möglich, dass bei uns Menschen mit Behinderung am Leben teilhaben können. Der Einsatz und die Arbeit des Vereins ist von enorm großem Wert für uns alle — herzlichen Dank dafür“, meinte Bloem.
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Lokal
Fest der Kulturen in Leer: Ein Tag voller Musik, Tanz und Begegnungen!
Das Organisationsteam des Arbeitskreises für interkulturelle Verständigung (v.l.: Katharina Birch, Bürgermeister Claus-Peter Horst, Jörg Kenter, Tomke Hamer, Heike Leimke, Gerd Bohlen, Serhat Özdemir, Juliane Blech, Anna Kuhn, Jasmina Ammermann, Irina Buxbaum).
Fest der Kulturen am 6. September in Leer: Vielfalt, Musik und grenzüberschreitende Begegnungen
Leer. Am Sonntag, den 6. September 2026, verwandelt sich die Leeraner Innenstadt erneut in einen lebendigen Schauplatz der Vielfalt. Der Arbeitskreis für interkulturelle Verständigung lädt zum diesjährigen „Fest der Kulturen“ ein, das sich entlang der Fußgängerzone vom Mühlenplatz bis zum Denkmalplatz erstreckt. Von Musik- und Tanzdarbietungen verschiedenster Nationen bis hin zu vielfältigen Informationsständen und Mitmachaktionen bietet das Fest ein abwechslungsreiches Programm für alle Generationen.
Musikalische Highlights und neue grenzüberschreitende Impulse
In diesem Jahr wurde das Programm konsequent ausgebaut, um die deutsch-niederländische Zusammenarbeit zu vertiefen. Ein besonderes Highlight sind die drei neuen Musikgruppen, die das interkulturelle Spektrum erweitern: Die niederländische Celtic-Folk-Band Dewar und die Formation Anamesa, die mit mediterranen Klängen vom Balkan überzeugt, bringen frischen Wind auf die Bühnen.
„Wir freuen uns sehr über die neuen Kontakte in die Niederlande und hoffen, dass wir dadurch noch mehr Besucherinnen und Besucher von beiden Seiten der Grenze für das Fest begeistern können“, so Annelien Slots, Koordinatorin des Bühnenprogramms. Komplettiert wird das musikalische Angebot durch die Global Music Player Allstars aus Oldenburg, deren Repertoire eine beeindruckende kulturelle Bandbreite abdeckt – von afrikanischem Hip-Hop über südamerikanische Rhythmen und Reggae bis hin zu arabischer, türkischer und georgischer Musik.
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Starke Unterstützung für ein offenes Fest
Dass das Fest auch in diesem Jahr wieder kostenfrei zugänglich ist, verdankt der Arbeitskreis unter anderem einer großzügigen Spende der Sparkasse LeerWittmund in Höhe von 3.000 Euro. „Die Unterstützung hilft dabei, das Kulturprogramm auf zwei Bühnen zu realisieren und das Fest für alle Besucherinnen und Besucher offen zugänglich zu halten“, erklärt Juliane Blech, Koordinatorin des Fests.
Aufruf zur Beteiligung
Der Arbeitskreis für interkulturelle Verständigung freut sich weiterhin über Unterstützung. Wer das Fest mit einer Spende fördern möchte, kann sich an Serhat Özdemir unter info@hdk-leer.de wenden. Vereine, Initiativen und Organisationen, die das Fest durch einen Informationsstand bereichern möchten, werden gebeten, sich bei Anna Kuhn unter anna.kuhn@lkleer.de zu melden.
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Öffentliche Bibliotheken: Koalitionsausschuss beschließt Möglichkeiten zur Sonntagsöffnung
Mehr Freiheit für Kultur und Bildung: Öffentliche Bibliotheken dürfen künftig sonntags öffnen
Eine Neuerung steht bevor: Öffentliche Bibliotheken in ganz Deutschland sollen künftig die Möglichkeit erhalten, ihre Türen auch an Sonn- und Feiertagen zu öffnen. Der Koalitionsausschuss hat damit den Weg für eine bedeutende Modernisierung frei gemacht, die Bibliotheken mit anderen kulturellen Einrichtungen wie Theatern, Museen oder Konzerthäusern gleichstellt.
Bibliotheken als moderne „Dritte Orte“
Mit der Entscheidung setzt die Bundesregierung eine Vereinbarung aus dem Koalitionsvertrag um. Staatsminister Wolfram Weimer, Beauftragter der Bundesregierung für Kultur und Medien, begrüßt diesen Schritt ausdrücklich: „Wir stärken Bibliotheken als lebendige Kultur- und Bildungsorte. Denn diese sind weit mehr als nur Ausleihe von Büchern; sie sind auch offene Räume für Begegnung und Austausch.“
Die heutige Rolle der Bibliotheken hat sich gewandelt. Sie fungieren längst als „Dritte Orte“ – ein zentraler Treffpunkt zwischen dem eigenen Zuhause und dem Arbeitsplatz. Ob zum Lernen, Arbeiten, für kulturelle Veranstaltungen oder den sozialen Austausch: Das Angebot leistet einen wesentlichen Beitrag zum gesellschaftlichen Zusammenhalt.

Besser vereinbar mit dem Alltag
Die neue Flexibilität bei den Öffnungszeiten trägt der heutigen Lebensrealität Rechnung. Gerade Berufstätige und Familien finden unter der Woche oft kaum Zeit für einen Bibliotheksbesuch. „Dass zukünftig mehr Bibliotheken auch sonntags öffnen dürfen, ist ein großer Gewinn für die kulturelle Teilhabe. Das macht den Zugang zu Wissen, Kultur und Gemeinschaft einfacher und passt besser zum Alltag vieler Menschen“, betont Weimer.
Selbstbestimmung vor Ort
Der Schutz der Beschäftigten bleibt dabei ein zentraler Aspekt. Die geplante Neuregelung sieht vor, dass die Bibliotheken selbst entscheiden können, ob und wie sie von den erweiterten Öffnungszeiten Gebrauch machen. Diese Entscheidung soll zwingend unter Einbeziehung der örtlichen Personalvertretungen getroffen werden. Somit erhalten die Einrichtungen bundesweit die Freiheit, ihre Öffnungszeiten passgenau auf die Bedürfnisse ihrer Besucherinnen und Besucher in der jeweiligen Region auszurichten.
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Lokal
Großer Erfolg: Schulzentrum Collhusen gewinnt 3. Platz beim Leopold-Preis!
Erfolg für das Schulzentrum Collhusen: Klasse R10b gewinnt Leopold-Preis in Emden
Westoverledingen/Emden. Große Freude im Schulzentrum Collhusen: Die Klasse R10b hat den 3. Platz beim renommierten „H.H. Leopold-Preis“ des Volkswagen-Werkes Emden belegt. Mit dieser Auszeichnung ist ein Preisgeld in Höhe von 500 Euro verbunden. Der Wettbewerb prämiert jährlich Projekte junger Menschen aus dem gesamten Weser-Ems-Bereich, die sich intensiv mit den Werten Weltoffenheit, Respekt und Toleranz auseinandersetzen.
Kunstprojekt „Über DENKMAL dein Umfeld“ überzeugt
Bereits im Frühjahr reichten die Zehntklässler ihr Kunstprojekt unter dem Titel „Über DENKMAL dein Umfeld“ ein. Im Rahmen des Kunstunterrichts, geleitet von Lehrerin Hanna Mütz-Endrizzi, befassten sich die Schülerinnen und Schüler mit dem Denkmal von Emil Walter Köster in Ihrhove. Aus der historischen Auseinandersetzung entstanden vielfältige Kunstobjekte, die zentrale Fragen zu Toleranz und gesellschaftlichem Miteinander auf künstlerische Weise beleuchteten.
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Feierliche Übergabe im VW-Werk
Am vergangenen Montag fand die feierliche Preisverleihung im Emder Volkswagen-Werk statt. Stellvertretend für die gesamte Klasse nahmen Ole Abben und Joel Wallat die Urkunde entgegen. Begleitet wurde das Duo von den Lehrkräften Hanna Mütz-Endrizzi und Jesper Speck sowie Schulleiter Rainer Bruns.
Auf Einladung der Schule nahmen zudem der Regionalhistoriker Hermann Adams und die Pressesprecherin der Gemeinde Westoverledingen, Kirsten Beening, an der Zeremonie teil, da beide das Projekt beratend begleitet hatten.
Sieben Projekte ausgezeichnet
Im Rahmen der Feierstunde wurden insgesamt sieben eingereichte Projekte mit Urkunden gewürdigt. Emdens Oberbürgermeister Tim Kruithoff und Joest Leopold, der Enkel der Namensgeber des Preises, gratulierten den Preisträgern persönlich und würdigten das bemerkenswerte Engagement der jungen Menschen für ein tolerantes Miteinander in der Region.
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