Lokal
Gemeinsam stark: Pflegeeinrichtungen im Landkreis Leer setzen auf Fortbildung!
Die VHS Leer arbeitet in Zusammenarbeit mit stationären Pflegeeinrichtungen aus der Stadt und dem Landkreis Leer an der Bereitstellung von Fortbildungsangeboten für Betreuungskräfte.
Fortbildungsverbund im Landkreis Leer: Erfolgreiche regionale Angebote für Betreuungskräfte
Leer – Vierzehn Pflegeeinrichtungen aus der Stadt und dem Landkreis Leer haben im vergangenen Jahr gemeinsam mit der Volkshochschule (VHS) Leer eine Fortbildungsreihe ins Leben gerufen, die gezielt auf die Bedürfnisse von Betreuungskräften und Senioren zugeschnitten ist. Die Veranstaltungen fanden zwischen April und November in verschiedenen Pflegeeinrichtungen statt und stießen auf große Resonanz.
Fortbildung mit Praxisnähe
„Die Angebote sind sowohl auf die Bedürfnisse der Senioren als auch auf den Weiterbildungsbedarf der Betreuungskräfte zugeschnitten“, erklärt Heike Kampen, Einrichtungsleiterin der ProSenis GmbH. Gemeinsam mit Markus Hanekamp, Pflegevorstand des Diakonie Reilstift e. V., und Anne Thiel von der VHS Leer, koordinierte sie die Veranstaltungsreihe.
Die Schulungen behandelten praxisnahe Themen wie „Kollegialer Austausch“, „Selbstpflege und Stressmanagement“, palliative Begleitung sowie das Verhalten in Notfallsituationen. Dank des direkten Austauschs unter Betreuungskräften konnten Teilnehmende nicht nur wertvolle Erkenntnisse gewinnen, sondern auch Kontakte zu Kolleg*innen aus anderen Einrichtungen knüpfen.
Veranstaltungen in Pflegeeinrichtungen
Die Entscheidung, die Schulungen in den Pflegeeinrichtungen selbst abzuhalten, erwies sich als vorteilhaft. „Der Großteil der Dozenten stammt aus den Einrichtungen, was die Praxisnähe und den kollegialen Austausch fördert“, betont Kampen. Die Teilnehmenden profitierten von vielfältigen Erfahrungen und praxisnahen Informationen, die den beruflichen Alltag erleichtern.
Gemeinsam für mehr Kompetenz
Unter dem Motto „Kompetenz statt Konkurrenz“ betonen die Initiatoren die Bedeutung einer vertrauensvollen Zusammenarbeit. „Wir wollen das Konkurrenzdenken hinter uns lassen und den Fokus auf den Wissensaustausch legen“, erklärt Dirk Wennmann vom Altenwohn- und Pflegezentrum Eben-Eser.
Große Nachfrage und Ausblick
Die hohe Nachfrage führte dazu, dass einige Fortbildungstermine überbucht waren. Aufgrund des Erfolgs wird die Fortbildungsreihe im nächsten Jahr fortgesetzt. Zudem sind Schulungen zu Expertenstandards in der Pflege sowie Angebote für Hauswirtschaft und Ernährung in Planung.
„Wir laden weitere Pflegeeinrichtungen im Landkreis Leer ein, sich dem Verbund anzuschließen“, so Kampen und Hanekamp.
Einrichtungen im Fortbildungsverbund:
- Diakonie Reilstift e. V.
- ProSenis GmbH
- Sonnenhaus Idafehn
- Sozialwerk Leer Haus Friede
- Altenzentrum Rheiderland
- Lebenshuus Bunde
- Diakoniestation Weener
- Seniorenwohnanlage Heisfelde
- Pflege- und Wohnpark GmbH Königsmoor
- Pflege- und Wohnpark GmbH Zwischen den Wieken
- Eben-Eser, Moormerland
- newcare, Leer
- Paritätischer Wohlfahrtsverband
- Leben am Wald, Hesel
Seniorengerechtes Wohnen: BauWoLe-Handwerkernetzwerk sorgt für Komfort und Sicherheit
Seniorengerechtes Wohnen wird immer wichtiger, da viele ältere Menschen so lange wie möglich in ihrem Zuhause bleiben möchten. Das Handwerkernetzwerk BauWoLe (Bauen und Wohnen in Ostfriesland und dem nördlichen Emsland) hat sich darauf spezialisiert, Wohnungen durch gezielte Umbau- und Sanierungsmaßnahmen an die Bedürfnisse von Senioren anzupassen.
Barrierefreiheit als oberste Priorität
„Unser Ziel ist es, Wohnungen so zu gestalten, dass Senioren sich sicher und wohlfühlen“, erklärt Ingo Tonsor, Koordinator von BauWoLe. Häufige Maßnahmen sind der Einbau bodengleicher Duschen, rutschfester Bodenbeläge sowie die Installation von Haltegriffen und Stützsystemen. Auch das Entfernen von Türschwellen und die Verbreiterung von Türen gehören zu den Standardlösungen des Netzwerks, um Barrierefreiheit zu gewährleisten.
Mehr Komfort und Sicherheit durch moderne Technik
Zusätzlich bietet BauWoLe die Nachrüstung technischer Hilfsmittel an, etwa Treppenlifte, Notrufsysteme oder Bewegungsmelder für eine bessere Beleuchtung. „Technische Lösungen können den Alltag der Senioren deutlich erleichtern und das Unfallrisiko minimieren“, betont Bergmann.
Individuelle Beratung und Umsetzung
Vor Beginn der Arbeiten besuchen die entsprechenden Handwerksfirmen die Wohnungen, um die individuellen Bedürfnisse der Bewohner zu erfassen. Jede Wohnung und jede Lebenssituation ist anders. Die Handwerker von BauWoLe finden Lösungen, die genau auf die Anforderungen der Senioren zugeschnitten sind.
Nachhaltige und effiziente Umbauten
Das Handwerkernetzwerk legt Wert auf den Einsatz hochwertiger und langlebiger Materialien. Zudem werden energieeffiziente Technologien integriert, die sowohl die Umwelt schonen als auch die Energiekosten der Bewohner senken.
Finanzielle Förderung für Umbauten
Viele der Umbauprojekte können durch Förderprogramme finanziell unterstützt werden, beispielsweise durch die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) oder regionale Förderstellen. BauWoLe berät die Senioren auch bei der Beantragung dieser Mittel und trägt so zur finanziellen Entlastung bei.
Ein Netzwerk für die Zukunft des Wohnens
Mit ihren Dienstleistungen trägt BauWoLe dazu bei, älteren Menschen ein sicheres und komfortables Zuhause zu bieten. „Unser Handwerkernetzwerk steht für Qualität und Zuverlässigkeit. Wir möchten dazu beitragen, dass Senioren in ihren eigenen vier Wänden selbstbestimmt und sorgenfrei leben können“, fasst Tonsor zusammen.
Aufgrund der wachsenden Nachfrage plant BauWoLe, sein Angebot weiter auszubauen, um noch mehr Senioren im Landkreis Leer zu unterstützen.
Lokal
Ferienstart in Leer: Alles bereit für die „School’s‑Out-Party“!
Sommer, Sonne, Ferienstart: Leer bereitet sich auf die „School’s‑Out-Party“ vor
Das Schuljahr neigt sich dem Ende zu und die Vorfreude bei den Schülerinnen und Schülern in Leer ist riesig! Am 1. Juli heißt es wieder: Raus aus dem Klassenzimmer und ab in den Hafenbereich. Bei hoffentlich sommerlichen Temperaturen versammeln sich hunderte junge Menschen, um gemeinsam den Ferienbeginn zu feiern.
Damit dieses Fest nicht nur fröhlich, sondern auch sicher und friedlich verläuft – und auch die Anwohner entspannt bleiben können – hat die Stadt Leer in bewährter Zusammenarbeit mit der Polizeiinspektion Leer/Emden und den Stadtwerken ein umfassendes Sicherheitskonzept auf die Beine gestellt.
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Sicherheit und Sauberkeit haben Vorrang 🛡️✨
Um den Hafenbereich für alle sicher zu gestalten, sind verschiedene Vorkehrungen getroffen worden:
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Schutz für Anwohner: Im Bereich Kupenwarf wird ein Toilettenwagen aufgestellt, um Privatgrundstücke und das Gelände des Rudervereins zu schützen. Zudem bleibt die Straße Kupenwarf am 1. Juli von 12 bis 18 Uhr für den Fahrzeugverkehr gesperrt.
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Vorsicht an der Nessebrücke: Um Gefahren durch Kletteraktionen oder Sprünge ins Hafenbecken zu verhindern, wird die Nessebrücke in der Zeit von 8 bis 18 Uhr beidseitig gesperrt und gesichert.
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Für den Notfall: Auf dem Gelände ist der DRK-Sanitätsdienst präsent, während die DLRG das Hafengewässer im Blick behält.
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Stadtstreife und Sicherheitsdienst: Mitarbeiter der Stadtstreife Leer sowie ein zusätzlicher Sicherheitsdienst sind vor Ort, um die Lage im Auge zu behalten. Unterstützt wird dies durch den Einsatz von Pollern.
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Sauberkeit: Damit der Hafenbereich auch nach der Party strahlt, werden zusätzliche Müllcontainer aufgestellt und der Baubetriebshof sorgt für eine intensive und frühzeitige Reinigung.
Die Stadt bittet um Verständnis für die Sperrungen und wünscht allen Schülerinnen und Schülern einen tollen Start in die wohlverdienten Sommerferien!
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Sommer, Sonne, Urlaubsfeeling: „Out for Summer Festival“ in der Fetenscheune Leer
Leer. Der Start in die Sommerferien steht vor der Tür, und die Fetenscheune in Leer verwandelt sich am Samstag, den 4. Juli, in einen Hotspot für alle Feierwütigen. Mit dem „Out for Summer Festival“ lädt das Team zu einer Indoor/Outdoor-Party ein, die keine Wünsche offen lässt und pures Urlaubsfeeling direkt in die Region bringt.
Mainhall: Wenn Malle auf Electro trifft In der Mainhall erwartet die Gäste ein besonderes musikalisches Highlight: Unter dem Motto „Malle meets Electro Beats“ werden die DJs EM.BE. und René Duden für Stimmung sorgen. Als besonderer Stargast heizt Dr. Charly, der Gewinner des Newcomer-Contests 2026 aus dem legendären „Bierkönig“ auf Mallorca, dem Publikum live auf der Bühne ein. Zusätzlich versprechen zahlreiche Party-Specials wie Sangria zu Aktionspreisen, attraktive Desperados-Angebote an der Tiki-Bar im Outdoor-Bereich sowie eine XXL-Happy-Hour beste Unterhaltung. Die ersten 100 Gäste dürfen sich zudem über einen fruchtigen Welcome-Shot freuen.
Premiere in Leer: „Arriba“-Area in der Fetenscheune Zum ersten Mal präsentiert sich die Area 2 mit dem „Arriba“-Special exklusiv in der Fetenscheune. Hier wird die Nacht zu einem feurigen Erlebnis: Bei den heißesten Rhythmen aus den Bereichen Latin, Reggaeton, Afro und Dancehall bringen die DJs S‑Jean und 2Run das Publikum zum Tanzen. Für das passende Ambiente sorgen sexy Sambatänzerinnen, Copacabana Boys und weitere Überraschungen wie kostenlose Bottle-Shots.
Einlass ab 16 Jahren Das Festival beginnt um 22:30 Uhr. Einlass ist ab 16 Jahren – Jugendliche benötigen dafür den sogenannten „Muttizettel“ (Erziehungsbeauftragung) und eine volljährige Begleitperson.
Weitere Informationen zum Event finden Interessierte direkt vor Ort in der Fetenscheune, Windelkampsweg 6, 26789 Leer. Ein Abend voller Energie und Sommerlaune erwartet die Gäste – „Feel free“ heißt das Motto für den perfekten Start in die Ferienzeit.

Lokal
Fährbetrieb Ditzum–Petkum: Technischer Defekt erzwingt Ausfall am Montag
Fähre Ditzum-Petkum (Copyright: Jürgen Bambrowicz, Westoverledingen)
Wichtige Information: Fährbetrieb Ditzum-Petkum am Montag unterbrochen
Wer am kommenden Montag, den 29. Juni 2026, eine Überfahrt mit der Fähre zwischen Ditzum und Petkum plant, muss leider umplanen: Der Fährbetrieb muss an diesem Tag aufgrund eines technischen Defekts an der Klappenhydraulik komplett eingestellt werden.
Hintergründe zur Störung: Da eine erste Prüfung vor Ort kein eindeutiges Ergebnis zur Ursache des Defekts lieferte, ist eine genauere Untersuchung erforderlich. Die betroffenen Bauteile müssen dafür demontiert und zur fachmännischen Überprüfung in die Schiffswerft Diedrich nach Oldersum gebracht werden.
Ausblick: Das Team der Fähre arbeitet mit Hochdruck an der Lösung und hofft, den Fährbetrieb bereits ab Dienstag, den 30. Juni, wieder planmäßig aufnehmen zu können.
Der Landkreis Leer wird über den weiteren Verlauf schnellstmöglich informieren. Aktuelle Updates findet ihr zudem jederzeit online unter: www.landkreis-leer.de/fähre-ditzum-petkum.
Bitte leitet diese Info gerne an Freunde und Bekannte weiter, die die Verbindung regelmäßig nutzen!
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Lokal
Blockierte Zufahrten: Falschparker gefährden die zuverlässige Müllabfuhr
Falschparker behindern Müllabfuhr: Landkreis Leer bittet um freie Zufahrt
Falsch parkende Fahrzeuge erschweren zunehmend die Arbeit der Müllabfuhr im Landkreis Leer. Der Abfallwirtschaftsbetrieb weist auf die Problematik hin und appelliert an die Rücksichtnahme der Bürgerinnen und Bürger, um eine reibungslose Entsorgung zu gewährleisten.
Folgen für alle Haushalte
Die Auswirkungen von blockierten Straßen beschränken sich nicht nur auf den Zeitaufwand der Müllwerker. Klaus Anneken, Leiter des Abfallwirtschaftsbetriebes, macht deutlich: „Das trifft eben auch Bürgerinnen und Bürger, deren Abfälle dann nicht wie geplant abgeholt werden können.“
In vielen Siedlungsgebieten sind die Straßen bereits aufgrund ihrer baulichen Gestaltung schmal. Kommen unberechtigt parkende Fahrzeuge hinzu, wird der zur Verfügung stehende Platz so stark verengt, dass die großen Sammelfahrzeuge die betroffenen Haushalte nicht mehr erreichen oder erforderliche Wendehammer nicht nutzen können.
Respektvoller Umgang gefordert
Die Müllwerker versuchen bei Schwierigkeiten vor Ort häufig, durch direkten Kontakt zu Anwohnern kurzfristige Lösungen zu finden. Dabei berichten die Mitarbeitenden jedoch vermehrt von einer zunehmenden Ignoranz. In einigen Fällen kam es sogar zu Beschimpfungen gegenüber dem Personal.
Vor diesem Hintergrund appelliert Betriebsleiter Klaus Anneken an die Bevölkerung, den Müllwerkern mit dem nötigen Respekt und der erforderlichen Rücksichtnahme zu begegnen.
Gemeinsam für eine zuverlässige Entsorgung
Um eine zuverlässige Abfallentsorgung sicherzustellen, bittet der Landkreis Leer um Unterstützung:
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Enge Straßen freihalten: Insbesondere an den Tagen der Hausmüllabfuhr sollte darauf geachtet werden, dass Straßen und Wendehammer nicht durch parkende Fahrzeuge blockiert werden.
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Gemeinsames Handeln: Wenn alle Beteiligten an einem Strang ziehen, lassen sich Hindernisse vermeiden und die Abfallentsorgung reibungslos durchführen.
Detaillierte Informationen zu den Abfuhrterminen sind jederzeit auf der Internetseite des Abfallwirtschaftsbetriebes unter www.all-leer.de/Abfuhrtermine abrufbar.




























