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IG BAU warnt vor Son­nen­ge­fahr für „Drau­ßen-Job­ber“ im Kreis Leer

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Hand­wer­ker in Ost­fries­land / Ems­land finden 

4.400 Beschäf­tig­te in Bau- und Agrar­bran­che tra­gen hohes Risiko

IG BAU warnt vor Son­nen­ge­fahr für „Drau­ßen-Job­ber“ im Kreis Leer / Foto: Ingo Tonsor@LeserECHO

Vom Gerüst­bau­er bis zur Land­schafts­gärt­ne­rin: Men­schen, die im Kreis Leer unter frei­em Him­mel arbei­ten, haben ein beson­ders hohes Risi­ko, durch Son­ne und Hit­ze im Job krank zu wer­den. Dar­auf macht die Indus­trie­ge­werk­schaft Bau­en-Agrar-Umwelt (IG BAU) auf­merk­sam – und appel­liert an Beschäf­tig­te, sich aus­rei­chend zu schüt­zen. „Kei­ner soll­te die hohe UV-Ein­strah­lung auf die leich­te Schul­ter neh­men. Sie kann zu dau­er­haf­ten Schä­den auf der Haut bis hin zu Krebs füh­ren“, sagt IG BAU-Bezirks­vor­sit­zen­de Gabrie­le Knue. In der Bau- und Agrar­wirt­schaft müss­ten „Drau­ßen-Job­ber“ beson­ders auf­pas­sen. Bei­de Bran­chen beschäf­ti­gen nach Anga­ben der Arbeits­agen­tur allein im Land­kreis Leer der­zeit rund 4.400 Menschen.

Die Gewerk­schaft rät zu einer Son­nen­creme mit Licht­schutz­fak­tor 50. Auch regel­mä­ßi­ges Was­ser­trin­ken sei ein Muss: „Son­nen­milch und Was­ser­fla­sche gehö­ren genau­so zum Job wie Mör­tel und Mau­rer­kel­le“, so Knue. Denn die Zahl der Hit­ze­ta­ge habe durch den Kli­ma­wan­del in den letz­ten Jah­ren deut­lich zuge­nom­men. Beson­de­re Vor­sicht sei zur Mit­tags­zeit gebo­ten: Zwi­schen 12 und 14 Uhr soll­te der Groß­teil der Arbei­ten in den Schat­ten ver­legt wer­den. Wich­tig sei außer­dem, mög­lichst vie­le Kör­per­tei­le mit Klei­dung zu bede­cken. „Ein am Helm fixier­ter Nacken­schutz ist eine Klei­nig­keit, die aber viel bringt“, so Knue.

Die Vor­sit­zen­de der IG BAU Nord­west-Nie­der­sach­sen ver­weist auf den wei­ßen Haut­krebs, der seit 2015 eine aner­kann­te Berufs­krank­heit ist. „Stän­di­ge UV-Ein­strah­lung schä­digt die Haut, schon lan­ge bevor sich ein Son­nen­brand bemerk­bar macht. Wer einen hel­len Haut­typ hat, trägt ein beson­ders hohes Krebs­ri­si­ko. Klar ist: Das Arbei­ten mit frei­em Ober­kör­per ist nicht sexy, son­dern brand­ge­fähr­lich“, betont Knue. Die Berufs­ge­nos­sen­schaft der Bau­wirt­schaft (BG Bau) ver­zeich­ne­te im ver­gan­ge­nen Jahr bun­des­weit rund 2.600 Ver­dachts­an­zei­gen für wei­ßen Hautkrebs.

Unter­neh­men müss­ten den Arbeits- und Gesund­heits­schutz in der hei­ßen Jah­res­zeit ernst neh­men, for­dert Knue: „Selbst wenn das Haus schnell fer­tig wer­den soll – bei Tem­pe­ra­tu­ren um die 30 Grad kann die Mit­tags­pau­se auch ein­mal län­ger dau­ern. Die Arbeit­ge­ber sind in der Pflicht, ihr Per­so­nal vor Gesund­heits­ge­fah­ren im Job zu schützen.“

Aller­dings gebe es auch Tage, an denen das Wet­ter gar kei­ne „Out­door-Arbeit“ zulas­se. „Nicht nur die Zahl extre­mer Hit­ze­ta­ge, son­dern auch Stür­me und Stark­re­gen neh­men zu. Des­halb braucht der Bau Lösun­gen, damit die Beschäf­tig­ten bei einem Arbeits­aus­fall nicht ohne Lohn daste­hen“, so Knue.

Ein Bei­spiel aus dem Dach­de­cker­hand­werk zei­ge, wie es gehe: Zwi­schen April und Novem­ber erhal­ten Beschäf­tig­te eine Aus­fall­zah­lung, wenn sie wegen extre­mer Wet­ter­ereig­nis­se nicht arbei­ten kön­nen. Das „Schlecht­wet­ter­geld für Früh­ling, Som­mer und Herbst“ liegt bei 75 Pro­zent des Brut­to­lohns und wird für maxi­mal 53 Stun­den pro Jahr gezahlt. Wei­te­re Infos fin­den Beschäf­tig­te der Bran­che – neben einem Aus­fall­geld­rech­ner – bei den Sozi­al­kas­sen des Dach­de­cker­hand­werks im Netz unter: www.soka-dach.de/leistungen/ausfallgeld


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cBox in Ditz­um: Digi­ta­ler Dorf­la­den sorgt für neue Nah­ver­sor­gung im Rheiderland

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Von links: Tors­ten Din­ke­la (ProEn­ge­no), Nico Blo­em (SPD-Land­tags­ab­ge­ord­ne­ter),  Mar­tin Sin­ning (SPD Ditz­um) und Hil­de Hom­mers (SPD Ditz­um). Foto: privat

cBox in Ditz­um: Digi­ta­ler Dorf­la­den schließt Lücke bei der Nahversorgung

Seit der Eröff­nung im Juni ent­wi­ckelt sich die cBox in Ditz­um posi­tiv. Der voll­stän­dig digi­ta­li­sier­te Laden bie­tet den Men­schen im Rhei­der­land täg­lich von 5 bis 23 Uhr eine Ein­kaufs­mög­lich­keit – auch an Sonn- und Fei­er­ta­gen. SPD-Land­tags­ab­ge­ord­ne­ter Nico Blo­em infor­mier­te sich vor Ort über das Kon­zept und die bis­he­ri­gen Erfahrungen.

Ditz­um – Die im Juni eröff­ne­te cBox in Ditz­um ist nach Ein­schät­zung der Betrei­ber auf einem guten Weg. Beim Besuch des SPD-Land­tags­ab­ge­ord­ne­ten Nico Blo­em aus Wee­ner berich­te­te Tors­ten Din­ke­la, der die cBox für den Ener­gie­dienst­leis­ter ProEn­ge­no betreibt, von einer posi­ti­ven Entwicklung.

„Unser Ange­bot schließt eine Lücke. Wir sind mit der bis­he­ri­gen Ent­wick­lung sehr zufrie­den“, erklär­te Din­ke­la beim Rund­gang durch den 165 Qua­drat­me­ter gro­ßen Laden.

Mit Lebens­mit­teln wird die cBox von der Com­bi-Ket­te belie­fert. Das Sor­ti­ment ermög­licht den Bewoh­nern von Ditz­um und Umge­bung, sich direkt vor Ort mit Din­gen des täg­li­chen Bedarfs zu versorgen.

Ein­kau­fen rund um die Uhr – fast

Das Beson­de­re an der cBox ist ihr voll­stän­dig digi­ta­li­sier­tes Kon­zept. Ein­kauf, Bezah­lung und Bestell­pro­zes­se lau­fen weit­ge­hend auto­ma­tisch. Dadurch kann der Laden mit ver­gleichs­wei­se wenig Per­so­nal betrie­ben werden.

Ganz ohne Men­schen funk­tio­niert das Kon­zept aller­dings nicht. Ins­ge­samt küm­mern sich sie­ben Mit­ar­bei­te­rin­nen und Mit­ar­bei­ter um die cBox und über­neh­men all jene Auf­ga­ben, die nicht digi­tal erle­digt wer­den können.

„Ganz ohne Men­schen geht es nicht“, stell­te Din­ke­la fest.

Geöff­net ist die cBox täg­lich von 5 bis 23 Uhr – und das auch an Sonn- und Fei­er­ta­gen. Damit bie­tet der Laden gera­de im länd­li­chen Raum eine zusätz­li­che Mög­lich­keit, Lebens­mit­tel und ande­re Waren des täg­li­chen Bedarfs auch außer­halb klas­si­scher Öff­nungs­zei­ten einzukaufen.

Gleich­mä­ßi­ge Nut­zung und kei­ne Pro­ble­me mit Diebstahl

Inter­es­sant sind auch die bis­he­ri­gen Erfah­run­gen mit dem neu­en Kon­zept. Nach Anga­ben von Tors­ten Din­ke­la wird die cBox sehr gleich­mä­ßig über den Tag hin­weg genutzt. Eine Sor­ge, die bei voll­stän­dig oder weit­ge­hend digi­ta­li­sier­ten Geschäf­ten häu­fig eine Rol­le spielt, hat sich in Ditz­um bis­lang dage­gen nicht bestätigt.

„Der Laden wird sehr gleich­mä­ßig genutzt, und Dieb­stahl ist zum Glück über­haupt kein The­ma“, berich­tet Dinkela.

Für ein Schmun­zeln sorgt bei ihm dage­gen ein ande­res Phä­no­men: „Die Bana­nen sind immer sofort ausverkauft.“

Blo­em: „Das Ange­bot schließt eine Lücke“

SPD-Land­tags­ab­ge­ord­ne­ter Nico Blo­em zeig­te sich beim Besuch beein­druckt vom Enga­ge­ment hin­ter dem Pro­jekt. Gera­de mit Blick auf die Nah­ver­sor­gung im länd­li­chen Raum sieht er in der cBox ein inter­es­san­tes Modell.

„Herz­li­chen Dank und Respekt für das Enga­ge­ment von ProEn­ge­no und ganz per­sön­lich von Tors­ten Din­ke­la“, sag­te Bloem.

Für den Land­tags­ab­ge­ord­ne­ten geht es bei der cBox um eine zen­tra­le Fra­ge: Wie lässt sich die Nah­ver­sor­gung im länd­li­chen Raum auch dort sicher­stel­len, wo klas­si­sche Lebens­mit­tel­ge­schäf­te mög­li­cher­wei­se nicht mehr wirt­schaft­lich betrie­ben wer­den können?

„Wir reden über Nah­ver­sor­gung und kon­kret über die Ver­sor­gung im länd­li­chen Raum. Genau die­ses Kon­zept schafft die Mög­lich­keit“, erklär­te Bloem.

Sei­ner Ein­schät­zung nach zei­gen die bis­he­ri­gen Erfah­run­gen, dass digi­ta­li­sier­te Ein­kaufs­mög­lich­kei­ten gera­de auf dem Land auf Inter­es­se sto­ßen kön­nen. „Wir stel­len fest, dass die cBo­xen gera­de auf dem Lan­de sehr gut ankom­men“, so Bloem.

Gleich­zei­tig brau­che es Men­schen, die sol­che Pro­jek­te tat­säch­lich auf den Weg brin­gen. „Aber es muss immer jeman­den geben, der die Initia­ti­ve ergreift. Gut, dass Tors­ten Din­ke­la und ProEn­ge­no das gemacht haben“, beton­te der SPD-Politiker.

Digi­ta­les Ein­kaufs­kon­zept für Ditzum

Die cBox in Ditz­um ver­bin­det damit moder­ne Tech­nik mit einem klas­si­schen Ziel: der Siche­rung der Nah­ver­sor­gung. Durch die lan­gen täg­li­chen Öff­nungs­zei­ten kön­nen Kun­den fle­xi­bel ein­kau­fen, wäh­rend digi­ta­le Abläu­fe den Betrieb auch mit einem über­schau­ba­ren Per­so­nal­auf­wand ermöglichen.

Für Ditz­um bedeu­tet das Ange­bot eine zusätz­li­che Ein­kaufs­mög­lich­keit direkt im Ort. Die bis­he­ri­ge Ent­wick­lung stimmt den Betrei­ber Tors­ten Din­ke­la jeden­falls positiv.

Der Besuch von Nico Blo­em mach­te zugleich deut­lich, wel­che Bedeu­tung sol­che neu­en Kon­zep­te für die Ver­sor­gung im länd­li­chen Raum haben können.

 

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Kreis­feu­er­wehr Leer: Mar­tin Steb­ner und Hans Her­mann Leehm­huis gewählt.

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Auf dem Foto sind Mar­tin Steb­ner, Hans Her­mann Leehm­huis, Land­rat Mat­thi­as Groo­te und Kreis­brand­meis­ter Ernst Ber­ends zu sehen.

Kreis­feu­er­wehr Leer stellt Wei­chen für die Zukunft: Füh­rungs­wech­sel in den Brand­ab­schnit­ten Nord und Süd

Wich­ti­ge per­so­nel­le Ent­schei­dun­gen bei der Kreis­feu­er­wehr Leer: Hans Her­mann Leehm­huis und Mar­tin Steb­ner mit gro­ßer Mehr­heit zu neu­en Brand­ab­schnitts­lei­tern gewählt.

Bei der Kreis­feu­er­wehr Leer sind wich­ti­ge Wei­chen für die zukünf­ti­ge Füh­rung der bei­den Brand­ab­schnit­te Nord und Süd gestellt wor­den. Am Diens­tag­abend, 25. August 2026, kamen die Orts- und Gemein­de­brand­meis­ter der bei­den Brand­ab­schnit­te zusam­men, um über die Beset­zung der Füh­rungs­po­si­tio­nen zu entscheiden.

Der Ter­min fand im Rah­men eines beson­de­ren Abends statt: Neben den Wah­len stand auch die offi­zi­el­le Über­ga­be des neu­en Groß­tank­lösch­fahr­zeugs (GTLF) auf dem Programm.

Gehei­me Wahl für die neu­en Brandabschnittsleiter

Bei der Wahl der Brand­ab­schnitts­lei­ter gel­ten beson­de­re for­ma­le Anfor­de­run­gen. Da es sich bei den Ämtern um Posi­tio­nen als Ehren­be­am­te des Land­krei­ses Leer han­delt, wur­de die Wahl ord­nungs­ge­mäß schrift­lich und geheim durchgeführt.

Für den Brand­ab­schnitt Süd stell­ten sich ins­ge­samt drei erfah­re­ne Feu­er­wehr­ka­me­ra­den zur Wahl. Die Wahl­be­rech­tig­ten spra­chen sich mit gro­ßer Mehr­heit für Hans Her­mann Leehm­huis von der Feu­er­wehr Bun­de aus. Er soll künf­tig die Ver­ant­wor­tung für den Brand­ab­schnitt Süd übernehmen.

Auch im Brand­ab­schnitt Nord fiel die Ent­schei­dung mit gro­ßer Mehr­heit. Dort wur­de Mar­tin Steb­ner von der Feu­er­wehr Leer zum neu­en Brand­ab­schnitts­lei­ter gewählt.

Damit ste­hen die vor­ge­se­he­nen Nach­fol­ger für die bei­den wich­ti­gen Füh­rungs­po­si­tio­nen inner­halb der Kreis­feu­er­wehr Leer fest.

For­ma­le Bestä­ti­gung durch den Kreis­tag steht noch aus

Mit der Wahl ist das Ver­fah­ren aller­dings noch nicht voll­stän­dig abge­schlos­sen. Bevor Hans Her­mann Leehm­huis und Mar­tin Steb­ner ihre neu­en Ämter offi­zi­ell antre­ten kön­nen, muss der Kreis­tag des Land­krei­ses Leer die jewei­li­gen Wah­len noch for­mell bestätigen.

Erst nach die­sem Beschluss kön­nen die bei­den gewähl­ten Feu­er­wehr­ka­me­ra­den ihre neu­en Funk­tio­nen offi­zi­ell übernehmen.

Die Wahl ist damit ein wich­ti­ger Schritt für die wei­te­re Orga­ni­sa­ti­on und Füh­rung der Kreis­feu­er­wehr Leer. Die Brand­ab­schnitts­lei­ter über­neh­men inner­halb der Feu­er­wehr wich­ti­ge Auf­ga­ben und tra­gen Ver­ant­wor­tung für die jewei­li­gen Brandabschnitte.

Neue Füh­rung für Nord und Süd

Mit der Wahl von Mar­tin Steb­ner für den Brand­ab­schnitt Nord und Hans Her­mann Leehm­huis für den Brand­ab­schnitt Süd haben die Wahl­be­rech­tig­ten ein deut­li­ches Signal gesetzt. Bei­de Feu­er­wehr­ka­me­ra­den ver­fü­gen über lang­jäh­ri­ge Erfah­rung im Feu­er­wehr­we­sen und sol­len künf­tig Ver­ant­wor­tung auf Ebe­ne der Kreis­feu­er­wehr übernehmen.

Die end­gül­ti­ge Ent­schei­dung über die Beset­zung der bei­den Ehren­be­am­ten­stel­len liegt nun beim Kreistag.



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Land­ge­richt Aurich: Vier neue Straf­ver­fah­ren wegen Ver­ge­wal­ti­gung, Raub und Betrug

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Vier neue Straf­ver­fah­ren: Land­ge­richt ver­han­delt schwe­re Vor­wür­fe in Ostfriesland

In der ers­ten Sep­tem­ber­wo­che begin­nen am Land­ge­richt meh­re­re erst­in­stanz­li­che Straf­ver­fah­ren. Die Fäl­le rei­chen von dem Vor­wurf einer Ver­ge­wal­ti­gung über schwe­re Gewalt­kri­mi­na­li­tät bis hin zu ban­den­mä­ßi­gem Betrug und Geld­wä­sche. Ver­han­delt wird in Aurich und Emden betref­fend Taten aus den Jah­ren 2022 bis 2025.

Das Land­ge­richt hat die neu begin­nen­den erst­in­stanz­li­chen Straf­ver­fah­ren für die Kalen­der­wo­che 36 bekannt gege­ben. Ins­ge­samt ste­hen vier Ver­fah­ren vor den Gro­ßen Straf­kam­mern bezie­hungs­wei­se der Gro­ßen Jugend­kam­mer an. Die Vor­wür­fe sind unter­schied­lich, teil­wei­se geht es um schwe­re Straftaten.

Wich­tig: Bei sämt­li­chen Ange­klag­ten gilt bis zu einer rechts­kräf­ti­gen Ver­ur­tei­lung die Unschulds­ver­mu­tung. Die Haupt­ver­hand­lun­gen die­nen dazu, zu klä­ren, ob die erho­be­nen Vor­wür­fe tat­säch­lich zutreffen.

Ver­ge­wal­ti­gung in Emden: Pro­zess gegen 37-Jäh­ri­gen beginnt

Am 31. August 2026 um 9 Uhr beginnt unter dem Akten­zei­chen 11 KLs 10/26 ein Ver­fah­ren vor der 4. Gro­ßen Straf­kam­mer. Den Vor­sitz führt der Vor­sit­zen­de Rich­ter am Land­ge­richt Dr. Gral­la. Ver­han­delt wird in Saal 116.

Ange­klagt ist ein 37-jäh­ri­ger Mann aus Emden. Ihm wird vor­ge­wor­fen, im Novem­ber 2025 in sei­ner Woh­nung in Emden eine wäh­rend der Tat schla­fen­de Zeu­gin ver­ge­wal­tigt zu haben.

Für den ers­ten Haupt­ver­hand­lungs­ter­min sind zwei Zeu­gen und ein Sach­ver­stän­di­ger geladen.

Ein Fort­set­zungs­ter­min ist für 7. Sep­tem­ber 2026 um 9 Uhr in Saal 116 angesetzt.

Vier Fäl­le von Ver­ge­wal­ti­gung und Kör­per­ver­let­zung in Dornum

Eben­falls vor der 2. Gro­ßen Straf­kam­mer beginnt am 2. Sep­tem­ber 2026 um 9 Uhr ein wei­te­res Straf­ver­fah­ren. Das Ver­fah­ren trägt das Akten­zei­chen 11 KLs 48/23. Den Vor­sitz hat die Vor­sit­zen­de Rich­te­rin am Land­ge­richt Dr. Fuchs.

Ange­klagt ist ein 38-jäh­ri­ger Mann aus Dor­num. Ihm wird vor­ge­wor­fen, zwi­schen Janu­ar 2022 und Mai 2022 in Dor­num und an ande­ren Orten in ins­ge­samt vier Fäl­len jeweils durch die­sel­be Hand­lung eine Ver­ge­wal­ti­gung und eine Kör­per­ver­let­zung zum Nach­teil sei­ner dama­li­gen Lebens­ge­fähr­tin began­gen zu haben.

Für den Auf­takt sind vier Zeu­gen geladen.

Die Ver­hand­lung fin­det im Saal 107 des Amts­ge­richts Aurich statt. Als Fort­set­zungs­ter­mi­ne sind der 9. Sep­tem­ber und 15. Sep­tem­ber 2026, jeweils um 9 Uhr, vorgesehen.

Ban­den­mä­ßi­ger Betrug und Geld­wä­sche: Vier Ange­klag­te vor der Jugendkammer

Am 2. Sep­tem­ber 2026 um 9 Uhr beginnt außer­dem unter dem Akten­zei­chen 13 KLs 14/26 ein umfang­rei­ches Ver­fah­ren vor der 1. Gro­ßen Jugend­kam­mer. Vor­sit­zen­der Rich­ter ist Rich­ter am Land­ge­richt Wit­te. Ver­han­delt wird in Saal 108.

In die­sem Ver­fah­ren müs­sen sich vier Ange­klag­te verantworten.

Ein 33-jäh­ri­ger Ange­klag­ter aus Nor­den befin­det sich der­zeit in Unter­su­chungs­haft. Zwei wei­te­re Ange­klag­te im Alter von 32 und 25 Jah­ren woh­nen eben­falls in Nor­den. Der vier­te Ange­klag­te ist 22 Jah­re alt und kommt aus Wes­ter­holt. Ihm wird vor­ge­wor­fen, die Taten als Her­an­wach­sen­der began­gen zu haben.

Dem 33- und dem 32-Jäh­ri­gen wird zur Last gelegt, zwi­schen Juli 2023 und März 2024, unter ande­rem in Nor­den und Witt­mund, als Mit­glie­der einer Ban­de gewerbs­mä­ßi­ge Betrugs­straf­ta­ten began­gen zu haben.

Dabei sol­len sich die Täter bei ihren Anru­fen gegen­über Geschä­dig­ten als Bank­mit­ar­bei­ter aus­ge­ge­ben haben. Auf die­se Wei­se sol­len sie die Betrof­fe­nen dazu bewegt haben, Trans­ak­tio­nen im Online-Ban­king auf ein Kon­to der Täter­grup­pe vorzunehmen.

Dem 33-jäh­ri­gen Ange­klag­ten wird inner­halb der mut­maß­li­chen Ban­de unter ande­rem die Anwer­bung soge­nann­ter Finanz­agen­ten zuge­schrie­ben. Der 32-Jäh­ri­ge soll ihn dabei unter­stützt haben.

Den bei­den wei­te­ren Ange­klag­ten wird unter ande­rem Geld­wä­sche vor­ge­wor­fen. Sie sol­len unter ande­rem inkri­mi­nier­te Gel­der für die bei­den vor­ge­nann­ten Ange­klag­ten wei­ter­ge­lei­tet haben.

Zum ers­ten Haupt­ver­hand­lungs­ter­min ist ein Dol­met­scher geladen.

Das Ver­fah­ren ist auf meh­re­re Ter­mi­ne ange­setzt. Wei­te­re Ver­hand­lungs­ta­ge sind der 23. Sep­tem­ber, 7. Okto­ber, 9. Okto­ber, 30. Okto­ber, 6. Novem­ber, 25. Novem­ber und 27. Novem­ber 2026.

Schwe­rer Raub in Emden: Zwei Ange­klag­te befin­den sich in Haft

Am 3. Sep­tem­ber 2026 um 10 Uhr beginnt unter dem Akten­zei­chen 19 KLs 11/26 ein wei­te­res Ver­fah­ren vor der 4. Gro­ßen Straf­kam­mer. Den Vor­sitz führt erneut der Vor­sit­zen­de Rich­ter am Land­ge­richt Dr. Gral­la. Die Ver­hand­lung fin­det in Saal 116 statt.

Ange­klagt sind ein 28-Jäh­ri­ger und ein 22-Jäh­ri­ger, die sich der­zeit bei­de in Haft befinden.

Den bei­den Ange­klag­ten wird vor­ge­wor­fen, im Novem­ber 2025 in Emden gemein­sam mit wei­te­ren, geson­dert ver­folg­ten Tat­ver­däch­ti­gen einen schwe­ren Raub und eine gefähr­li­che Kör­per­ver­let­zung began­gen zu haben.

Nach dem Tat­vor­wurf soll die Grup­pe am Abend des Tat­ta­ges mit einem Mes­ser, einem Base­ball­schlä­ger und einer Schuss­waf­fe in die Woh­nung des mut­maß­lich Geschä­dig­ten in Emden ein­ge­drun­gen sein.

Dort soll der mut­maß­lich Geschä­dig­te mit dem Base­ball­schlä­ger gegen den Kopf geschla­gen wor­den sein und zu Boden gegan­gen sein. Im wei­te­ren Ver­lauf sol­len die Täter ihm wei­te­re Schlä­ge mit dem Base­ball­schlä­ger sowie Trit­te zuge­fügt haben.

Anschlie­ßend sol­len die Täter das Han­dy und die Schlüs­sel des mut­maß­lich Geschä­dig­ten an sich genom­men haben.

Für den ers­ten Ver­hand­lungs­tag sind drei Zeu­gen und ein Dol­met­scher geladen.

Als Fort­set­zungs­ter­mi­ne sind der 14. Sep­tem­ber und 21. Sep­tem­ber 2026, jeweils um 10 Uhr, vorgesehen.

Unschulds­ver­mu­tung gilt für alle Angeklagten

Bei der Bericht­erstat­tung über die Ver­fah­ren ist zu beach­ten, dass es sich um Vor­wür­fe der Staats­an­walt­schaft bezie­hungs­wei­se Ankla­ge­be­hör­de han­delt, die im Pro­zess erst noch über­prüft wer­den müs­sen. Die Haupt­ver­hand­lung dient gera­de dazu, die erho­be­nen Vor­wür­fe aufzuklären.

Für alle Ange­klag­ten gilt daher bis zu einer rechts­kräf­ti­gen Ver­ur­tei­lung die Unschulds­ver­mu­tung.

Das Land­ge­richt weist zudem dar­auf hin, dass sich ange­setz­te Ter­mi­ne kurz­fris­tig ändern oder aus­fal­len kön­nen. Besu­cher soll­ten des­halb die Hin­weis­ta­fel im Ein­gangs­be­reich des Land­ge­richts beachten.

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(v. l. n. r.): Jako­bus Bau­mann (Vor­sit­zen­der All­ge­mei­ner Kran­ken­haus­ver­ein für das Rhei­der­land), Anja Troff-Schaffar­zyk (MdB), Die­ter Bau­mann (Kreis­frak­ti­ons­vor­sit­zen­der CDU), Mat­thi­as...

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Ver­kaufs­of­fe­ner Sonn­tag in Leer am 13. Sep­tem­ber: Ruder­re­gat­ta, Shop­ping und Kommunalwahl

Ruder­re­gat­ta und ver­kaufs­of­fe­ner Sonn­tag: Leer ver­bin­det Sport, Shop­ping und Kommunalwahl Leer steht am 12. und 13. Sep­tem­ber ganz im Zei­chen...

Lokal

Ame­ri­can Wheels 2026 in Leer: Stra­ßen­sper­run­gen und wich­ti­ge Hin­wei­se für Anwohner

Ame­ri­can Wheels 2026 in Leer: Die­se Stra­ßen wer­den am Wochen­en­de gesperrt LEER. Anläss­lich der Ver­an­stal­tung „Ame­ri­can Wheels 2026“ kommt es...

Lokal

Moorm­er­land: Ernst Höpp­ner setzt auf Schweiß­tech­nik und Bundeswehr-Aufträge

Vor dem Fir­men­ge­bäu­de im Gewer­be­ge­biet an der Auto­bahn (von links): Jens de Vries, Bert­hold Koch und Eel­ke Smit von der...

Lokal

Wes­t­ov­er­le­din­gen: Orts­rat Völ­len lädt zum 13. Bür­ger­ge­spräch am Bade­see ein

Orts­bür­ger­meis­ter Jan Uwe Krom­min­ga vor dem Völ­le­ner Bade­see. Hier fin­det am 2. Sep­tem­ber das 13. Bür­ger­ge­spräch des Orts­ra­tes Völ­len statt. Orts­rat...

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Frei­er Zugang zu regio­na­len News: Lese­r­ECHO-Ver­lag for­ciert media­le Teilhabe

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„Sound of Legends – Tri­bu­te Fes­ti­val“ fei­ert Pre­mie­re in Niedersachsen

Sorgt für ech­tes Sta­di­on­ge­fühl auf dem Markt­platz Rhau­der­fehn: Die Tri­bu­te-Band H.A.N.D bringt die zeit­lo­sen Bon-Jovi-Klas­si­ker von „Livin’ on a Pray­er“...

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APEN AIR 2026: 16 Bands, Punk­rock und Fami­li­en­pro­gramm in Apermarsch

Bän­te — Die Band mit der Ente — Fema­le fron­ted Punk­rock aus dem Ammer­land — Bei­trags­fo­to: Foto­stu­dio Scheiwe 11 Jah­re...

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New York Gos­pel Stars 2027 in Leer: Gos­pel-Kon­zert am 15. Janu­ar in der Lutherkirche

New York Gos­pel Stars kom­men im Janu­ar 2027 nach Leer Kraft­vol­le Stim­men und mit­rei­ßen­de Gos­pel­mu­sik in der Luther­kir­che – Kon­zert am...

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Hafen­fest Wee­ner 2026: Wein­fest, Dra­chen­boot­ren­nen und Live-Musik vom 28. bis 30. August

Hafen­fest Wee­ner 2026: Drei Tage mit Musik, Dra­chen­boot­ren­nen, Wein­fest und mari­ti­mer Stimmung Wee­ner. Der Alte Hafen in Wee­ner wird vom...

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Tag der offe­nen Tür am C‑Port: Ein Sonn­tag vol­ler Tech­nik, Ein­bli­cke und Erlebnisse

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Fei­ern für den guten Zweck: Wie das Pix­xen-Fes­ti­val seit Jah­ren die Regi­on unterstützt

16. Pix­xen-Fes­ti­val in Neu­kam­per­fehn: Drei Büh­nen für den guten Zweck! Neu­kam­per­fehn. Die Ban­ner und Pla­ka­te hän­gen, die Vor­freu­desteigt: Das Pix­xen-Fes­ti­val geht...

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Brand­brief-Autorin Lau­ra Nickel liest in Leer: Wie neu­rech­te Ideo­lo­gien den Schul­all­tag gefährden

Lesung in der Ehe­ma­li­gen Jüdi­schen Schu­le Leer: „Rechts­ruck im Klassenzimmer“ Leer. Wie neu­rech­te Ideo­lo­gien die Klas­sen­zim­mer durch­set­zen und unse­re Kin­der...

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100 Jah­re Feu­er­wehr Bin­gum: Drei­tä­gi­ges Jubi­lä­ums­fest steht bevor

100 Jah­re Stütz­punkt­feu­er­wehr Bin­gum: Gro­ßes Jubi­lä­ums­wo­chen­en­de vom 28. bis 30. August 2026 Bin­gum. Ein Jahr­hun­dert ehren­amt­li­ches Enga­ge­ment für den Brand­schutz...

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FEUERWEHR-SPEKTAKEL IN HOLTHUSEN! Wer holt sich den Sieg im Rheiderland?

Ein­satz auf Zeit: Beim Schnel­lig­keits­wett­be­werb 2025 in Hol­thusen zeig­ten die Brand­be­kämp­fer ihr Kön­nen. Im Ernst­fall ret­ten Schnel­lig­keit und Prä­zi­si­on Leben....

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Wenn die Pfei­fen Beats spu­cken: Orgel trifft auf Hip-Hop in Leer!

Mit geball­ter Faust und vol­lem Fokus: Das Rap­per-Trio AzumT, HzumZ und Rob­by aus der Regi­on Wil­helms­ha­ven ist bereit für ihr...

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