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Jubiläum im Stammwerk von ŠKODA AUTO: 15 Millionen Autos aus Mladá Boleslav seit 1905
Vor 116 Jahren bauten die Gründerväter von Laurin & Klement in Mladá Boleslav ihr erstes Automobil – die historischen Werkshallen beherbergen heute das ŠKODA Museum
› Aktuell produziert ŠKODA AUTO in seinem Stammwerk Mladá Boleslav sechs Modellreihen: FABIA, SCALA und OCTAVIA sowie die SUV-Modelle KAMIQ, KAROQ und den rein elektrischen ENYAQ iV
› Fast zwei Drittel des weltweiten Bestands an ŠKODA Automobilen stammen aus dem Werk Mladá Boleslav
› ŠKODA AUTO investiert weiter in Modernisierung, Automatisierung, Digitalisierung sowie in die Umweltverträglichkeit seiner Produktion
ŠKODA AUTO feiert in seiner Heimatstadt ein ganz besonderes Jubiläum: Heute ist im Stammwerk des Unternehmens das 15-millionste Automobil aus Mladá Boleslav seit 1905 vom Band gelaufen. Das Jubiläumsmodell ist ein ŠKODA ENYAQ iV in Arctic Silber Metallic. 1905 rollten die Mobilitätspioniere Václav Laurin und Václav Klement hier ihr erstes Automobil, die Voiturette A, aus der Werkshalle. ŠKODA AUTO investiert kontinuierlich in die Modernisierung und damit in die Zukunft der Automobilfertigung an seinem Stammsitz.
Michael Oeljeklaus, ŠKODA AUTO Vorstand für Produktion und Logistik, erklärt: „Ich gratuliere der gesamten Belegschaft am Standort Mladá Boleslav sehr herzlich zu diesem besonderen Jubiläum. Mit 15 Millionen Fahrzeugen ist unser Stammwerk eine zentrale Säule für den Erfolg der Marke ŠKODA: Längst besitzt der Standort auch durch seine Komponentenfertigung eine große Bedeutung für den gesamten Volkswagen Konzern. Das Jubiläumsfahrzeug, ein ENYAQ iV, steht stellvertretend für unseren weiteren Weg: Wir digitalisieren kontinuierlich unsere Fertigung und setzen konsequent unsere Elektromobilitäts-Strategie um. Gleichzeitig nutzen wir die Synergien im Konzernverbund, um hochmoderne, attraktive Fahrzeuge zu bauen, die unsere Kunden weltweit begeistern.“
Der Beginn der Automobilfertigung in Mladá Boleslav geht zurück auf das Unternehmen Laurin & Klement, aus dem später ŠKODA AUTO hervorging. 1905 entschlossen sich die Gründer Václav Laurin und Václav Klement, den Bau von Fahrrädern einzustellen und sich ganz der Produktion von Motorrädern und Automobilen zu widmen. Die historischen Werkshallen, aus denen als erstes Automobil des Unternehmens die Voiturette Typ A rollte, stehen noch heute – sie beherbergen seit einigen Jahren das ŠKODA Museum.
Gleich gegenüber auf der anderen Straßenseite erstreckt sich das moderne Automobilwerk, in dem rund 29.100 Beschäftigte derzeit sechs Modellreihen herstellen: Neben dem FABIA entstehen hier auch der SCALA und der OCTAVIA sowie die SUV-Modelle KAMIQ, KAROQ und der rein elektrische ENYAQ iV. Für die Produktion des ENYAQ iV baute das Unternehmen eine bestehende Fertigungslinie um und legte sie für Fahrzeuge auf Basis des Modularen Elektrifizierungsbaukastens (MEB) aus. Damit ermöglicht dieses Band als einziges im gesamten Volkswagen Konzern die parallele Produktion von MEB-Modellen und Fahrzeugen auf Basis des Modularen Querbaukastens (MQB). Seit Ende November 2020 entsteht hier neben dem OCTAVIA und dem Kompakt-SUV KAROQ auch der rein batterieelektrische ENYAQ iV.
Diese Innovation steht stellvertretend für die kontinuierliche Modernisierung der Produktionsstandorte von ŠKODA AUTO. Im Vordergrund stehen dabei Methoden aus dem Bereich der Industrie 4.0, Digitalisierungsprojekte und die Automatisierung. Noch vor der Inbetriebnahme der gemeinsamen Fertigungslinie für MQB- und MEB-Modelle ging in Mladá Boleslav beispielsweise eine hochmoderne Lackiererei mit einer Kapazität von bis zu 168.000 Karosserien ans Netz, dadurch entstanden mehr als 650 neue Arbeitsplätze. Anfang 2021 eröffnete ŠKODA AUTO an seinem Unternehmensstammsitz zudem eine neue Zentrale Pilothalle für die Arbeit an Vorserienfahrzeugen sowie ein Zentrum für den Bau von Testträgern und Prototypen.
Neben Fahrzeugen produziert ŠKODA AUTO in Mladá Boleslav auch Motoren, die Schaltgetriebe MQ100 und MQ200 und Achsen sowie Hochvoltbatterien für Modelle mit Plug-in-Hybridantrieb mehrerer Konzernmarken. Im Februar 2021 lief hier bereits die 100.000ste Traktionsbatterie vom Band.
Erfolgsgeschichte unter dem Dach des Volkswagen Konzerns
Der Entwicklung des ŠKODA AUTO Stammwerks und das Jubiläum von 15 Millionen gebauten Fahrzeugen ist eng mit dem Eintritt der Marke in den Volkswagen Konzern im Jahr 1991 verbunden, der sich dieses Jahr zum 30. Mal jährt. Allein seitdem entstanden in Mladá Boleslav mehr als 10.700.000 Fahrzeuge. Durch die Zugehörigkeit zu dem Weltkonzern stieg ŠKODA AUTO vom regionalen Marktführer zur global erfolgreichen Volumenmarke auf.
Heute spielt das Werk Mladá Boleslav eine Schlüsselrolle bei der Umsetzung der Elektromobilitäts-Strategie des tschechischen Automobilherstellers: Der ENYAQ iV ist das einzige Fahrzeug auf Basis der MEB-Plattform aus dem Volkswagen Konzern, das in Europa außerhalb Deutschlands entsteht.
Neben dem Hauptwerk betreibt ŠKODA AUTO auch Fertigungsanlagen in Kvasiny und Vrchlabí. In Kvasiny baut der Hersteller den ŠKODA SUPERB und den SUPERB iV* mit Plug-in-Hybridantrieb sowie die SUV-Modelle KODIAQ und KAROQ. Aus dem hochmodernen Komponentenwerk Vrchlabí stammt das automatische Doppelkupplungsgetriebe (DSG) DQ200. 2020 fertigte ŠKODA AUTO in der Tschechischen Republik trotz des COVID-19-bedingten Produktionsstopps mehr als 750.000 Fahrzeuge. Auch in der Slowakei und der Ukraine sowie in China, Indien und Russland entstehen Automobile von ŠKODA. Insgesamt fertigte der Hersteller seit 1905 weltweit mehr als 24.800.000 Fahrzeuge.
Die wichtigsten ŠKODA Modelle aus Mladá Boleslav von 1905 bis heute
Das erste Automobil aus Mladá Boleslav war die berühmte L&K Voiturette A, die von 1905 bis 1907 aus den Werkshallen in Böhmen rollte. Mit dem ŠKODA SUPERB erschien 1934 das Flaggschiff der Fahrzeugpalette. Die Erfolge von ŠKODA AUTO gleich bei den ersten Starts bei der Rallye Monte Carlo inspirierten den Automobilhersteller 1936 zum Sondermodell ŠKODA POPULAR MONTE CARLO1. Der bis zu 110 km/h schnelle Zweitürer wurde bis 1938 in Mladá Boleslav produziert. Der ŠKODA 1000 MB – das erste Großserienmodell in der damaligen Tschechoslowakei – leitete mit seiner Heckmotor-Konstruktion und einer selbsttragenden Karosserie 1964 eine technische Zeitenwende ein. Mit dem ŠKODA FAVORIT, dem ersten Modell der Marke mit Frontmotor und Frontantrieb, begann 1987 zunächst im Werk Vrchlabí und ein Jahr später auch in Mladá Boleslav eine neue Ära. Mit dem ŠKODA OCTAVIA wird auch das Herz der Marke im Stammwerk gefertigt. Am 3. September 1996 erschien die erste moderne Generation des künftigen Bestsellers, inklusive des OCTAVIA TOUR währte die Ära der ersten Generation des modernen OCTAVIA bis 2010. Seit 2019 rollt in Mladá Boleslav das Kompaktmodell ŠKODA SCALA vom Band, das erste Modell des Herstellers auf Basis der MQB A0-Plattform aus dem Volkswagen Konzern. Mit dem batterieelektrisch angetriebenen ŠKODA ENYAQ iV produziert ŠKODA AUTO in Mladá Boleslav seit Ende November 2020 sein erstes Serienmodell auf Basis des Modularen Elektrifizierungsbaukastens (MEB) aus dem Volkswagen Konzern, das von vornherein als rein batterieelektrisches Fahrzeug konzipiert wurde.
1 Monte Carlo ist eine eingetragene Marke von Monaco Brands
Die angegebenen Verbrauchs- und Emissionswerte wurden nach den gesetzlich vorgeschriebenen Messverfahren ermittelt. Seit dem 1. September 2017 werden bestimmte Neuwagen bereits nach dem weltweit harmonisierten Prüfverfahren für Personenwagen und leichte Nutzfahrzeuge (Worldwide Harmonized Light Vehicles Test Procedure, WLTP), einem realistischeren Prüfverfahren zur Messung des Kraftstoffverbrauchs und der CO2-Emissionen, typgenehmigt. Seit dem 1. September 2018 ersetzt der neue WLTP (Worldwide Harmonized Light Vehicles Test Procedure) den bisherigen Fahrzyklus (NEFZ). Wegen der realistischeren Prüfbedingungen sind die nach dem WLTP gemessenen Kraftstoffverbrauchs- und CO2- Emissionswerte in vielen Fällen höher als die nach dem NEFZ gemessenen. Weitere Informationen zu den Unterschieden zwischen WLTP und NEFZ finden Sie unter www.skoda-auto.de/wltp.
Aktuell sind noch die NEFZ-Werte verpflichtend zu kommunizieren. Soweit es sich um Neuwagen handelt, die nach WLTP typgenehmigt sind, werden die NEFZ-Werte von den WLTP-Werten abgeleitet. Die zusätzliche Angabe der WLTP-Werte kann bis zu deren verpflichtender Verwendung freiwillig erfolgen. Soweit die NEFZ-Werte als Spannen angegeben werden, beziehen sie sich nicht auf ein einzelnes, individuelles Fahrzeug und sind nicht Bestandteil des Angebotes. Sie dienen allein Vergleichszwecken zwischen den verschiedenen Fahrzeugtypen. Zusatzausstattungen und Zubehör (Anbauteile, Reifenformat, usw.) können relevante Fahrzeugparameter, wie z. B. Gewicht, Rollwiderstand und Aerodynamik verändern und neben Witterungs- und Verkehrsbedingungen sowie dem individuellen Fahrverhalten den Kraftstoffverbrauch, den Stromverbrauch, die CO2-Emissionen und die Fahrleistungswerte eines Fahrzeugs beeinflussen.
* Verbrauch nach Verordnung (EG) Nr. 715/2007; CO2-Emissionen und CO2-Effizienz nach Richtlinie 1999/94/EG. Weitere Informationen zum offiziellen Kraftstoffverbrauch und den offiziellen, spezifischen CO2-Emissionen neuer Personenkraftwagen können dem “Leitfaden über den Kraftstoffverbrauch, die CO2-Emissionen und den Stromverbrauch neuer Personenkraftwagen” entnommen werden, der an allen Verkaufsstellen und bei der DAT Deutsche Automobil Treuhand GmbH, Hellmuth-Hirth-Str. 1, 73760 Ostfildern-Scharnhausen (www.dat.de), unentgeltlich erhältlich ist.
SUPERB iV (Plug-in-Hybrid)
Kraftstoffverbrauch kombiniert 1,5 — 1,4 l/100km, Stromverbrauch kombiniert 14,5 — 13,6 kWh/100km, CO2-Emissionen kombiniert 35 — 32 g/km, CO2-Effizienzklasse A+
SUPERB COMBI iV (Plug-in-Hybrid)
Kraftstoffverbrauch kombiniert 1,7 — 1,5 l/100km, Stromverbrauch kombiniert 15,4 — 14,5 kWh/100km, CO2-Emissionen kombiniert 38 — 35 g/km, CO2-Effizienzklasse A+
OCTAVIA iV (Plug-in-Hybrid)
Kraftstoffverbrauch kombiniert 1,2 l/100km, Stromverbrauch kombiniert 11,1 kWh/100km, CO2-Emissionen kombiniert 28 g/km, CO2-Effizienzklasse A+
OCTAVIA COMBI iV (Plug-in-Hybrid)
Kraftstoffverbrauch kombiniert 1,4 l/100km, Stromverbrauch kombiniert 11,6 kWh/100km, CO2-Emissionen kombiniert 31 g/km, CO2-Effizienzklasse A+
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Neuer nah & gut-Markt in Jheringsfehn eröffnet: 12.000 Artikel, 60 Parkplätze und viele Extras
Neuer „nah & gut“-Markt in Jheringsfehn eröffnet: Über 12.000 Artikel auf mehr als 750 Quadratmetern
Jheringsfehn. Mit einem modernen Markt, einem umfangreichen Sortiment und verschiedenen Serviceangeboten ist Timo Meeuw in Jheringsfehn gestartet. Am Donnerstag, 22. Oktober, hat der neue „nah & gut“-Markt an der Westerwieke 128–130 seine Türen geöffnet. Damit steht den Menschen vor Ort wieder eine Einkaufsmöglichkeit für Lebensmittel und Waren des täglichen Bedarfs direkt im Ort zur Verfügung.
Auf mehr als 750 Quadratmetern Verkaufsfläche erwartet die Kundschaft ein Sortiment von über 12.000 Artikeln. Bei der Gestaltung setzt der Markt auf eine Kombination aus dunklen Regalen, hellen Holzelementen und Details im Landhausstil. Das Konzept verleiht den Verkaufsräumen ein eigenständiges Erscheinungsbild und verbindet moderne Marktgestaltung mit einer ländlich geprägten Atmosphäre.
Auch das Außengelände ist auf die Bedürfnisse der Kundschaft ausgerichtet. Rund 60 Parkplätze stehen für den Einkauf zur Verfügung. Hinzu kommen zwei E‑Ladesäulen, an denen Elektrofahrzeuge geladen werden können.
Frische Lebensmittel und ein vielfältiges Sortiment
Das Angebot umfasst frisches Obst und Gemüse sowie eine große Auswahl an Molkerei‑, Käse- und Wurstwaren. Welche Produkte bei den Menschen in Jheringsfehn besonders gefragt sind, wird sich im laufenden Betrieb zeigen. Das Sortiment soll sich an den Wünschen und Bedürfnissen der Kundschaft orientieren und bei Bedarf entsprechend weiterentwickelt werden.
Direkt im Eingangsbereich befindet sich der Backshop von Bäcker Buchholz. Dort gibt es neben frischen Backwaren auch Kaffee und Kaltgetränke. Ergänzend dazu hält der Markt ein Selbstbedienungsangebot mit Backwaren bereit.
So lässt sich der Einkauf mit einem kurzen Stopp für Kaffee oder etwas Gebäck verbinden.
Unterstützung bei Feiern und Veranstaltungen
Über den alltäglichen Einkauf hinaus bietet der neue Markt zusätzliche Leistungen für private Feiern und Veranstaltungen. Wer beispielsweise eine Familienfeier, ein Vereinsfest oder eine andere Veranstaltung plant, kann verschiedene Angebote rund um die Getränkeversorgung nutzen.
„Wer eine Feier plant, kann bei uns ein Rundum-sorglos-Paket bekommen. Wir bieten Getränke auf Kommission. Außerdem kann man sich einen Kühlanhänger, eine Zapfanlage, Biergläser und Bierzeltgarnituren ausleihen“, erklärt Inhaber Timo Meeuw.
Damit richtet sich das Angebot auch an Menschen, die für eine Feier größere Mengen an Getränken benötigen oder passende Ausstattung ausleihen möchten.

Immer informiert mit „Wir Leeraner“ & dem LeserECHO-Portal!
Wissen, was in der Region los ist? Die Facebook-Seite „Wir Leeraner“ und das digitale Nachrichtenportal „LeserECHO“ liefern Ihnen alle wichtigen Neuigkeiten, Veranstaltungstipps und Geschichten direkt aus der Heimat.
Das Beste: Unser Angebot ist vollständig kostenlos und kommt ganz ohne Abokosten aus!
Unterschiedliche Kassenlösungen für einen flexiblen Einkauf
Auch bei der Bezahlung setzt der „nah & gut“-Markt auf verschiedene Möglichkeiten. Neben einer klassischen Kasse gibt es eine Self-Scanning-Kasse. Mit einem Handscanner können Kunden ihre Waren bereits während des Einkaufs erfassen. An der Kasse wird anschließend der Gesamtbetrag ausgelesen.
Zusätzlich steht eine Hybridkasse zur Verfügung. Sie kann je nach Bedarf als herkömmliche Kasse mit Rollband oder als Selbstbedienungskasse mit zwei Plätzen genutzt werden. Damit lässt sich das Kassensystem flexibel an die jeweilige Situation anpassen.
Elektronische Preisschilder ermöglichen darüber hinaus eine zentrale Steuerung der Preisangaben an den Regalen.
Zum weiteren Serviceangebot gehören eine Lotto-Annahmestelle und ein Leergutautomat. Der Markt verbindet damit die klassische Nahversorgung mit zusätzlichen Dienstleistungen und unterschiedlichen Möglichkeiten, den Einkauf zu gestalten.
20 Mitarbeitende und zwei Auszubildende
Hinter dem neuen Markt steht ein Team aus 20 Mitarbeitenden und zwei Auszubildenden. Die Leitung übernimmt Gunnar Lüürsen. Die Beschäftigten wurden beziehungsweise werden umfassend auf ihre jeweiligen Aufgaben vorbereitet, damit die Abläufe im Markt gut organisiert sind.
Für Timo Meeuw ist der Standort in Jheringsfehn ein weiterer Schritt im Lebensmitteleinzelhandel. Bereits seit 2022 betreibt er einen Edeka-Markt in Emden. Mit der Neueröffnung erweitert er seine unternehmerische Tätigkeit um einen weiteren Standort.
Ein neues Angebot für Jheringsfehn
Mit dem neuen „nah & gut“-Markt erhält Jheringsfehn eine Einkaufsmöglichkeit mit einem breiten Lebensmittelsortiment, zahlreichen Parkplätzen und ergänzenden Serviceleistungen. Neben dem täglichen Einkauf gehören dazu auch der Backshop, die Lotto-Annahmestelle und die Angebote für private Feiern.
Wie sich das Sortiment im Alltag bewährt und welche Produkte besonders gefragt sind, wird sich in den kommenden Wochen zeigen. Das Ziel von Timo Meeuw ist es, das Angebot an den Bedürfnissen der Menschen vor Ort auszurichten und die Nahversorgung in Jheringsfehn zu stärken.
Foto: LeserECHO
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Gesund durch den Herbst: So können Sie Ihr Immunsystem mit Ernährung, Schlaf und Bewegung unterstützen
Astrid Frey, Heilpraktikerin aus Westoverledingen, leitet die Laufgruppe, die sich jeden Mittwoch im Julianenpark trifft. Bewegung und gemeinsames Laufen gehören für sie zu den wichtigen Bausteinen für Gesundheit und Wohlbefinden
Fit und stark durch den Herbst: Was das Immunsystem jetzt unterstützt
Der Herbst bringt kürzere Tage, sinkende Temperaturen und für viele Menschen auch die erste Erkältungswelle. Wer sein Immunsystem unterstützen möchte, kann im Alltag an mehreren Stellen ansetzen: ausreichend Schlaf, regelmäßige Bewegung, Tageslicht, eine ausgewogene Ernährung und möglichst wenig dauerhafter Stress gehören zu den wichtigsten Faktoren. Auch naturheilkundliche Ansätze werden häufig genutzt – ihre Wirkung sollte allerdings differenziert betrachtet werden.
Der Oktober markiert den Übergang in die kältere Jahreszeit. Für viele Menschen ist das ein guter Zeitpunkt, die eigenen Gewohnheiten zu überprüfen. Denn das Immunsystem arbeitet nicht isoliert: Schlaf, Bewegung, Ernährung und Stress beeinflussen zahlreiche Prozesse im Körper.
Kinesiologie: individueller Ansatz, aber wissenschaftlich umstritten
In der Naturheilkunde wird unter anderem die Kinesiologie eingesetzt. Dabei soll ein Muskeltest Hinweise darauf geben, welche Belastungen oder Bedürfnisse für den jeweiligen Menschen relevant sein könnten. Befürworter nutzen den Ansatz beispielsweise, um individuelle Stressoren oder mögliche Zusammenhänge zwischen Ernährung und Wohlbefinden zu besprechen.
Wichtig ist jedoch die wissenschaftliche Einordnung: Die Aussagekraft angewandter Kinesiologie als diagnostisches Verfahren ist nicht ausreichend belegt. Eine aktuelle systematische Übersichtsarbeit kommt bei kinesiologischen Muskeltests zu sehr unterschiedlichen Ergebnissen bei der Zuverlässigkeit und bewertet bestimmte Testverfahren, insbesondere bei sogenannten „Challenges“, als nicht ausreichend für den klinischen Einsatz.
Kinesiologie kann daher allenfalls als ergänzender Ansatz betrachtet werden und sollte eine medizinische Diagnostik oder Behandlung nicht ersetzen.
Naturheilkunde und Ernährung im Herbst
Auch naturheilkundliche Angebote setzen häufig auf eine ganzheitliche Betrachtung. Dazu gehören beispielsweise bestimmte Kur- und Entspannungsangebote sowie pflanzliche Präparate.
In der Vorlage wird unter anderem eine sogenannte Entgiftungs-Therapie beschrieben, die Leber, Nieren und Haut vor der kalten Jahreszeit entlasten soll. Für solche „Detox“-Versprechen gibt es allerdings keine ausreichenden Belege dafür, dass gesunde Menschen dadurch eine besondere Entgiftung des Körpers erreichen. Leber und Nieren übernehmen bereits unter normalen Bedingungen zentrale Aufgaben beim Stoffwechsel und bei der Ausscheidung von Stoffwechselprodukten.
Auch pflanzliche Präparate wie die genannten Immunaufbau-Tropfen von Kohne werden in der Naturheilkunde angeboten. Sie sollten jedoch nicht mit einer Grippeimpfung gleichgesetzt werden. Eine Impfung ist eine medizinisch geprüfte Maßnahme zur Vorbeugung bestimmter Infektionskrankheiten; pflanzliche Tropfen haben eine andere Funktion und können eine Impfung nicht ersetzen.
Warme Mahlzeiten und saisonale Lebensmittel
Eine ausgewogene Ernährung ist unabhängig von der Jahreszeit eine wichtige Grundlage für die normale Funktion des Immunsystems. Im Herbst bieten sich zahlreiche saisonale Lebensmittel an.
Dazu gehören beispielsweise:
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Kürbis
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Rote Bete
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Karotten
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Nüsse
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Ingwer
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Kurkuma
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Kreuzkümmel
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Kardamom
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Zimt
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Nelken
Warme Speisen wie Gemüsesuppen, Eintöpfe oder ein gekochter Brei können gerade bei kühleren Temperaturen angenehm sein. Als Getränke bieten sich beispielsweise ungesüßte Kräuter- oder Früchtetees sowie warmes Ingwerwasser an.
In naturheilkundlichen Konzepten, insbesondere in der Traditionellen Chinesischen Medizin und der westlichen Kräuterheilkunde, wird häufig empfohlen, im Herbst stärker auf warme und gekochte Lebensmittel zu setzen. Die Vorstellung, dass Rohkost den Körper grundsätzlich „auskühlt“ und dadurch das Immunsystem schwächt, ist allerdings keine wissenschaftlich gesicherte Erkenntnis.
Wer Rohkost gut verträgt, muss deshalb nicht grundsätzlich darauf verzichten. Salate, Gemüse oder Obst können problemlos Bestandteil einer ausgewogenen Ernährung sein. Wer empfindlich auf große Mengen Rohkost reagiert, kann sie beispielsweise als kleinere Beilage zu einer warmen Mahlzeit essen.
Schlaf: wichtige Zeit für Regeneration
Eine der wichtigsten Grundlagen für die Gesundheit ist ausreichender und regelmäßiger Schlaf. Wissenschaftliche Untersuchungen zeigen Zusammenhänge zwischen gutem Schlaf und der Funktion des Immunsystems. Eine vom National Institutes of Health unterstützte Studie fand beispielsweise Hinweise darauf, dass regelmäßiger guter Schlaf die normale Produktion und Programmierung bestimmter Zellen des angeborenen Immunsystems unterstützt.
Während des Schlafs laufen zahlreiche Regenerationsprozesse ab. Auch die Regulation von Entzündungsprozessen steht in engem Zusammenhang mit Schlaf und dem zirkadianen Rhythmus.
Deshalb lohnt es sich gerade im Herbst, möglichst regelmäßige Schlafenszeiten einzuhalten und dem Körper ausreichend Erholung zu gönnen.
Tageslicht bringt den biologischen Rhythmus in Schwung
Wenn die Tage kürzer werden, verbringen viele Menschen deutlich weniger Zeit im Freien. Regelmäßiges Tageslicht kann jedoch helfen, den Tag-Nacht-Rhythmus zu stabilisieren.
Ein Spaziergang am Morgen oder am frühen Nachmittag verbindet dabei gleich mehrere positive Faktoren: Tageslicht, Bewegung und Zeit an der frischen Luft.
Auch die Vitamin-D-Versorgung hängt unter anderem von der Sonneneinstrahlung ab. In den Herbst- und Wintermonaten reicht die UV-B-Strahlung in Deutschland allerdings häufig nicht aus, um die körpereigene Vitamin-D-Bildung zuverlässig sicherzustellen. Ob eine Supplementierung sinnvoll ist, sollte individuell und gegebenenfalls ärztlich abgeklärt werden.
Bewegung und Stressabbau
Regelmäßige moderate Bewegung gehört ebenfalls zu einem gesunden Lebensstil. Spaziergänge, Walking, Nordic Walking oder Yoga können helfen, körperlich aktiv zu bleiben und gleichzeitig Stress abzubauen.
Wer gerne gemeinsam unterwegs ist, kann sich beispielsweise einer Nordic-Walking-Gruppe anschließen. Eine Gruppe trifft sich mittwochs um 14 Uhr auf dem Parkplatz des Burger King in Leer und läuft anschließend etwa fünf Kilometer im Julianenpark.
Regelmäßige Bewegung kann außerdem dazu beitragen, Stress zu reduzieren. Gerade chronischer Stress kann sich negativ auf das allgemeine Wohlbefinden und verschiedene körperliche Regulationsprozesse auswirken. Aktuelle Forschung untersucht zudem weiterhin die Zusammenhänge zwischen Bewegung, Schlaf und Entzündungsprozessen.
Entspannung gehört ebenfalls dazu
Neben Bewegung können auch bewusste Ruhephasen helfen, den Alltag auszugleichen. Meditation, Atemübungen, Wechselduschen oder Saunabesuche werden von vielen Menschen zur Entspannung genutzt.
Dabei gilt: Solche Maßnahmen können das persönliche Wohlbefinden fördern, ersetzen aber keine medizinische Behandlung. Wer häufig krank ist, ungewöhnlich starke Beschwerden entwickelt oder unter länger anhaltenden Symptomen leidet, sollte diese ärztlich abklären lassen.
Gesund durch den Herbst
Das Immunsystem lässt sich nicht mit einem einzelnen Lebensmittel oder einer bestimmten Methode „aufbauen“. Vielmehr kommt es auf das Zusammenspiel verschiedener Faktoren an.
Ausgewogene Ernährung
Ausreichend Schlaf
Regelmäßige Bewegung
Tageslicht und Zeit im Freien
Erholung und Stressabbau
Ausreichend trinken
Wer diese Grundlagen im Alltag berücksichtigt, schafft gute Voraussetzungen für Gesundheit und Wohlbefinden in der kälteren Jahreszeit. Naturheilkundliche Verfahren können dabei für manche Menschen eine ergänzende Rolle spielen – sollten jedoch mit einem realistischen Blick auf ihre wissenschaftliche Evidenz eingesetzt werden.
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Faszination Meereswelt: Warum sich ein Familienausflug ins Aquarium Wilhelmshaven lohnt
Faszination Meereswelt: Ein abwechslungsreicher Familienausflug ins Aquarium Wilhelmshaven
Das Aquarium Wilhelmshaven bietet Besucherinnen und Besuchern eine faszinierende Reise unter die Wasseroberfläche. Ob Heimische Nordsee-Bewohner, tropische Unterwasserwelten oder beeindruckende Giganten der Urzeit – die Ausstellung am Südstrand vereint spannende Einblicke in unterschiedliche Lebensräume und Jahrmillionen der Erdgeschichte.
Von der Nordsee bis in die Tropen: Heimische und exotische Tiere hautnah
Der Rundgang beginnt in der heimischen Nordsee-Ausstellung. Hier lassen sich unter anderem getarnte Plattfische, filigrane Seepferdchen, intelligenter Krake und leuchtende Quallen aus nächster Nähe beobachten. Ein besonderer Höhepunkt für Groß und Klein sind die drei Seehunde Paul, Piet und Ole, die durch das Becken gleiten und auf der Anlage an Land herumtollen. Ebenfalls lebhaft zeigt sich die Kolonie der südamerikanischen Magellanpinguine aus Patagonien: Die geschickten Schwimmer machen mit ihren charakteristischen, lauten Rufen auf sich aufmerksam.
Im tropischen Bereich erwartet Gäste eine farbenfrohe Unterwasserwelt. Zwischen bunten Korallen ziehen bekannte Arten wie Clownfische, Drückerfische und langgestreckte Muränen ihre Bahnen. Das Großbecken gibt den Blick frei auf majestätische Haie sowie auf die riesige Meeresschildkröte Ernie, die regelmäßig nah an die Scheiben schwimmt.
Auch außerhalb des Wassers bietet die integrierte Tropenhalle Vielfalt: Neben sprechenden Vögeln und kleinen Affen lassen sich Echsen beobachten, die über das Wasser laufen können, sowie gemütliche Faultiere im Geäst.
Zeitreise im Urzeitmuseum: „Saurier – Giganten der Meere“
Neben lebenden Tieren führt das Aquarium Wilhelmshaven durch die Entwicklungsgeschichte unseres Planeten. Die Sonderausstellung „Saurier – Giganten der Meere“ präsentiert spektakuläre, bis zu 10,5 Meter lange Modelle prähistorischer Meeresmonster wie den zähnefletschenden Liopleurodon oder den Spinosaurus.
Das angeschlossene Urzeitmuseum veranschaulicht die Entstehung des Lebens auf der Erde über einen Zeitraum von 4,6 Milliarden Jahren. Mehr als 500 originale Fossilien dokumentieren eindrucksvoll die Evolution der Tier- und Pflanzenwelt vom Erdmittelalter bis in die Gegenwart.
Live-Fütterungen, Gastronomie und Besucherinformationen
Ein zentrales Erlebnis des Besuchs sind die täglichen Live-Fütterungen. Die Moderationen während der Fütterungen von den Seehunden Paul, Piet und Ole, den Pinguinen, Schildkröte Ernie sowie den Haien vermitteln wissenswerte Fakten über die Lebensweise und den Schutz dieser Arten.
Im Anschluss an den Rundgang bietet das hauseigene Restaurant Speisen mit freiem Blick auf das Meer. Ein Shop hält Souvenirs und Erinnerungsstücke bereit.
Adresse und Kontakt
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Location: Aquarium Wilhelmshaven
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Anschrift: Südstrand 123, 26382 Wilhelmshaven
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Website: www.aquarium-wilhelmshaven.de























