Blaulicht
Ladendiebstahl einer Frikadelle und weitere Polizeimeldungen
Leer — Unklare Eigentumsverhältnisse von zwei Fahrrädern
Am 05.08.2021, gegen 17:50 Uhr, wurden im Rahmen einer allgemeinen Verkehrskontrolle zwei Fahrräder festgestellt, deren Eigentumsverhältnisse unklar blieben. Ein 28-jähriger und ein 35-jähriger Fahrradfahrer befuhren die Reimersstraße in Fahrtrichtung Wessel-Onken-Weg. Sie führten jeweils zwei Fahrräder mit sich, eines befuhren sie und das andere schoben sie während der Fahrt neben sich her. Als sich die Polizei zu erkennen gab, fuhren sie schneller und bogen in den Ostermeedlandsweg ein. Dort konnten sie schließlich angehalten werden. Auf Nachfrage gaben sie an, unverschlossene Fahrräder gefunden zu haben. Aus Schutz vor einem möglichen Diebstahl hätten die beiden diese an sich genommen, um sie bei der Polizei abzugeben. Bei sich trugen die Fahrradfahrer diverse Werkzeuge, u.a. eine Kneifzange, welche auf einen Diebstahl hinweisen. Die Polizei hat den Vorfall aufgenommen.
Leer — Ladendiebstahl einer Frikadelle
Am 05.08.2021, gegen 17:00 Uhr, ereignete sich ein Ladendiebstahl in der Ringstraße in Leer. Ein 34-jähriger Mann bestellte eine Frikadelle am Imbissstand eines Verbrauchermarktes. Als er die Frikadelle erhielt, verzehrte er sie. Schließlich passierte er den Kassenbereich ohne sie zu bezahlen. Die Polizei hat den Vorfall aufgenommen.
Rhauderfehn — Diebstahl zweier Pedelecs
Am 05.08.2021, gegen 0:30 Uhr, kam es zu einem Diebstahl zweier Pedelecs im Plümers Kamp in Rhauderfehn. Unbekannte Täter entwendeten zwei abgeschlossene Pedelecs aus einem Carport eines Wohnhauses und flüchteten in eine unbekannte Richtung. Die Polizei hat den Vorfall aufgenommen.
Moormerland — Trunkenheit im Verkehr
Am 06.08.2021, gegen 1:45 Uhr, wurde eine Trunkenheitsfahrt in Moormerland festgestellt. Im Rahmen einer allgemeinen Verkehrskontrolle fiel ein 34-jähriger Fahrzeugfahrer auf, der die Westerwieke in Richtung Warsingsfehn befuhr. Auffällig war hierbei, dass sein Fahrzeug in erheblichen Schlangenlinien fuhr. Auf der Haselnußstraße konnte er angehalten werden. Aufgrund seiner Ausfallerscheinungen im Verhalten bestand der Verdacht auf eine Alkoholisierung. Die Vermutung bestätigte ein freiwilliger Atemalkoholtest mit einer Atemalkoholkonzentration von 2,48 Promille. Daraufhin wurde eine Blutprobe angeordnet und sein Pkw-Schlüssel sowie seine Fahrerlaubnis sichergestellt.
Westoverledingen — Verkehrsunfallflucht auf der Papenburger Straße
Am 05.08.2021, zwischen 14:00 Uhr und 14:20 Uhr, kam es zu einer Verkehrsunfallflucht auf der Papenburger Straße in Westoverledingen. Eine 54-jährige Frau parkte einen schwarzen Ford Focus ordnungsgemäß auf einem Parkplatz in der Nähe eines Verbrauchermarktes ab. In ihrer Abwesenheit beschädigte ein unbekannter Täter vermutlich beim Ein- oder Ausparken ihren Pkw und entfernte sich danach vom Unfallort. Es entstanden Kratzer und Dellen am vorderen linken Kotflügel. Zeugen mit sachdienlichen Hinweisen werden gebeten, die Polizei in Westoverledingen zu kontaktieren.
Rhauderfehn — Verkehrsunfall im Patersweg
Am 05.08.2021, gegen 22:45 Uhr, ereignete sich ein Verkehrsunfall im Patersweg in Rhauderfehn. Ein 31-jähriger Pkw-Fahrer befuhr die B438 aus Richtung Rhauderfehn und bog anschließend nach links in den Patersweg ein. Dabei kam er nach der Linkskurve alleinbeteiligt aufgrund unangepasster Fahrgeschwindigkeit auf einer nassen Fahrbahn ins Schleudern. Er verunfallte unverletzt über eine rechtsseitige Berme in einen Graben. Ein freiwilliger Atemalkoholtest wies eine Atemalkoholkonzentration von 0,66 Promille nach. Es wurde eine Blutentnahme angeordnet und seine Fahrerlaubnis sichergestellt.
Rhauderfehn — Diebstahl eines Fahrradsattels
Am 05.08.2021, zwischen 16:00 Uhr und 17:30 Uhr, kam es zu einem Diebstahl eines Fahrradsattels in der Rhauderwieke. Ein 49-jähriger Mann stellte sein Fahrrad in der Nähe eines Fitnessstudios ab. In seiner Abwesenheit wurde der Fahrradsattel entwendet. Kurze Zeit später bemerkte der 49-Jährige einen Mann, der sich verdächtig verhielt und weitere Fahrräder anschaute. Auf Ansprache reagierte der Mann nicht und warf kurze Zeit später einen Fahrradsattel in ein Gebüsch, den er zuvor in einer Fahrradtasche mitführte. Durch die hinzugerufene Polizei konnte der 38-Jährige kontrolliert werden. Der entwendete Fahrradsattel befand sich am Fahrrad des Mannes. Die Polizei hat den Vorfall aufgenommen.
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Blaulicht
Polizeimeldungen vom 16.05.2026: Einbruch & Kennzeichendiebstahl
POL-LER: Pressemitteilung der Polizeiinspektion Leer/Emden für Samstag, 16.05.2026
Einbruch in leerstehendes Wohnhaus mit Zeugensuche++Kennzeichendiebstahl mit Zeugensuche
Westoverledingen — Einbruch in leerstehendes Wohnhaus ‑Zeugensuche–
Am Freitagvormittag wurde die Polizei über einen Einbruch in ein leerstehendes Wohnhaus in der Straße Am Denkmal informiert. Der Zeitraum der Tat kann nach jetzigen Kenntnissen nicht genau bestimmt werden, dürfte aber zwischen Ende April und dem Feststellungszeitraum liegen. Der oder die Täter haben aus dem Wohnhaus mehrere elektronische Geräte entwendet, die Schadenshöhe dürfte bei ca. 5000 Euro liegen. Personen, die Hinweise zu Tat und/oder Täter geben können, melden sich bitte bei der Polizei in Rhauderfehn oder Leer.
Emden — Kennzeichen entwendet –Zeugensuche–
Am Freitagmorgen wurde in der Fritz-Reuter-Straße das vordere Kennzeichen mit einer Auricher Städtekennung von einem dort parkenden Pkw der Marke Honda entwendet. Der Pkw stand zum Tatzeitraum auf dem Parkplatz eines dortigen Lebensmittel-Discounter. Personen, die Angaben zur Tat machen können, melden sich bitte bei der Polizei in Emden.
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Blaulicht
Gefahrgut-Einsatz unter Realbedingungen: Feuerwehren proben den Ernstfall in Diele
Gefahrgut und Menschenrettung: Feuerwehren proben den Ernstfall in Diele
Am Samstagmorgen absolvierten die Freiwilligen Feuerwehren Oberrheiderland und Weenermoor eine umfangreiche und realitätsnahe Einsatzübung. Im Fokus der gemeinsamen Übung stand die Bewältigung eines komplexen Gefahrgutszenarios, um die Zusammenarbeit und die taktischen Einsatzabläufe der beiden Wehren unter Beweis zu stellen und weiter zu optimieren.
Gegen 08:30 Uhr schrillten die Melder der Einsatzkräfte. Als Übungsobjekt diente ein ehemaliges, leerstehendes landwirtschaftliches Anwesen im Osseweg in Diele (Stadt Weener). Die angenommene Lage hatte es in sich: Bewohner des Anwesens hatten einen qualmenden Eimer entdeckt und versucht, diesen mit Wasser zu löschen. Was sie nicht ahnten, war, dass der Eimer mit Karbid gefüllt war. Durch den Kontakt mit Wasser kam es zu einer heftigen chemischen Reaktion und einer starken Rauchentwicklung.
Schnelle Menschenrettung unter Atemschutz
Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte drang bereits dichter Qualm aus dem Gebäude. Die Feuerwehrleute sahen sich sofort mit mehreren Herausforderungen gleichzeitig konfrontiert.
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Wasserversorgung: Um die Brandbekämpfung einzuleiten, musste zunächst eine über 100 Meter lange Schlauchleitung verlegt werden, um die Wasserversorgung zu sichern.
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Personenrettung: Danach gingen mehrere Trupps unter Atemschutz in das verqualmte Gebäude vor und retteten erfolgreich zwei Personen aus dem Erdgeschoss sowie eine weitere Person aus dem Obergeschoss.
Aufbau der Sofort-Dekontamination
Da es sich um einen Einsatz mit Gefahrstoffen handelte, wurde parallel zur Menschenrettung ein Platz zur sogenannten Sofort-Dekontamination (Dekon-Stufe I) aufgebaut.
Diese unverzüliche Notfallmaßnahme dient der schnellen Beseitigung gefährlicher Stoffe direkt am Einsatzort. Dabei wird die verunreinigte Schutzkleidung der Atemschutztrupps so abgelegt, dass jeglicher Hautkontakt mit dem Gefahrstoff vermieden wird.
Insgesamt waren über 30 Einsatzkräfte mit vier Einsatzfahrzeugen vor Ort.
Positives Fazit der Einsatzleitung
Der stellvertretende Stadtbrandmeister und Einsatzleiter Steffen Voß zeigte sich nach dem Ende der Übung äußerst zufrieden mit dem Ergebnis. Der Ablauf sei reibungslos gewesen, die Reaktion schnell und die Zusammenarbeit der beiden Wehren hochgradig effektiv. Solche gemeinsamen Übungen seien essenziell, um die Einsatzbereitschaft auf hohem Niveau zu halten und im Ernstfall schnell und koordiniert Hilfe leisten zu können.
Foto: Joachim Rand
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LKW-Unfall auf der A28 – Gefahrguteinsatz und Vollsperrung
LKW-Unfall auf der A28: Gefahrgutzug und Logistik-Einheit stundenlang im Einsatz
FILSUM / LEER – Zu einem schweren Verkehrsunfall mit einem glimpflichen Ausgang für die Umwelt kam es am Mittwochmittag, den 13. Mai 2026, auf der Bundesautobahn zwischen den Anschlussstellen Filsum und Leer-Ost. Ein Großaufgebot an Rettungskräften war bis in die Abendstunden gefordert.
Gegen 12:40 Uhr ereignete sich im dichten Verkehr ein Auffahrunfall zwischen zwei Lastkraftwagen. Durch die Wucht des Aufpralls kam das hintere Fahrzeug von der Fahrbahn ab, durchbrach die Leitplanke und kam erst in der angrenzenden Berme zum Stillstand. Beide LKW-Fahrer erlitten leichte Verletzungen und wurden nach einer Erstversorgung vor Ort zur weiteren Behandlung in umliegende Krankenhäuser transportiert.
Spezialtank verhindert Umweltschaden
Aufgrund der zunächst unklaren Lage bezüglich der Ladung wurden neben den Freiwilligen Feuerwehren Detern-Stickhausen-Velde, Filsum, Lammertsfehn und Wiesmoor auch der Gefahrgutzug der Kreisfeuerwehr Leer alarmiert. Vor Ort konnte jedoch schnell eine Teilentwarnung gegeben werden.
Wie Zugführer Sirke Siebens (Gefahrgutzug Leer) mitteilte, war der verunfallte Auflieger mit einem speziellen, doppelwandigen Wechseltanksystem ausgestattet. Zwar hatte ein Holzpfahl beim Abkommen von der Fahrbahn die äußere Tankhülle durchstoßen, die innere Wand blieb jedoch glücklicherweise intakt. Somit trat kein Ladegut – ein bauschaumähnliches Mittel – aus. Die Einsatzkräfte konzentrierten sich daraufhin auf das Abdichten austretender Betriebsstoffe. Geringe Mengen an Diesel und AdBlue wurden zügig gesichert; ein großflächiges Abpumpen der Kraftstofftanks war letztlich nicht mehr erforderlich.
Aufwendige Bergung und Logistik-Einsatz
Die Bergung des schweren Lastzuges gestaltete sich zeitintensiv. Während das Fahrzeug mittels Spezialgerät aufgerichtet wurde, stellten die Feuerwehren kontinuierlich den Brandschutz sicher. Die Untere Wasserbehörde des Landkreises Leer begutachtete vor Ort zudem mögliche Bodenverunreinigungen.
Um die rund 60 Einsatzkräfte (darunter 35 Mitglieder des Gefahrgutzuges) bei dem kräftezehrenden Einsatz bei Kräften zu halten, wurde gegen 16:50 Uhr die Logistik-Einheit der Kreisfeuerwehr nachgefordert. Unter der Leitung von Zugführer Joshua Zimmer versorgte das Team die Kameradinnen und Kameraden vor Ort mit warmen und kalten Getränken sowie einer Stärkung.
Vollsperrung bis zum Abend
Nachdem das Fahrzeug sicher aufgerichtet worden war und feststand, dass keine Gefahr für die Umwelt mehr bestand, konnten die Einsatzkräfte am Abend wieder einrücken. Für die Dauer der Rettungs- und Bergungsmaßnahmen blieb die Autobahn zwischen Filsum und Leer-Ost voll gesperrt.
Foto: Kreisfeuerwehr Leer
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