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Land­kreis Leer: Bezahl­kar­te ersetzt Bar­geld für Geflüchtete

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Land­kreis Leer führt Bezahl­kar­te für Geflüch­te­te ein

Im Jahr 2024 setzt der Land­kreis Leer eine weg­wei­sen­de Neue­rung um: Die Ein­füh­rung der Bezahl­kar­te für geflüch­te­te Men­schen. Die­se Maß­nah­me, die auf einer bun­des­wei­ten Geset­zes­vor­la­ge basiert, rich­tet sich an Asyl­su­chen­de, die sich weni­ger als drei Jah­re in Deutsch­land auf­hal­ten. Im Land­kreis Leer betrifft dies der­zeit 890 Per­so­nen, die künf­tig mit einer Bezahl­kar­te statt mit Bar­geld ihre Ein­käu­fe täti­gen können.

Pilot­pro­jekt in Uplengen

Um die Ein­füh­rung mög­lichst rei­bungs­los zu gestal­ten, plant die Kreis­ver­wal­tung zunächst einen Test­lauf in der Gemein­de Uple­n­gen. Die­ser wird gestar­tet, sobald die tech­ni­schen Vor­aus­set­zun­gen geschaf­fen sind. Die gesam­mel­ten Erfah­run­gen aus der Pilot­pha­se sol­len als Grund­la­ge für die flä­chen­de­cken­de Umset­zung im gesam­ten Land­kreis dienen.

Hin­ter­grund zur Bezahlkarte

Geflüch­te­te, die in Deutsch­land Schutz suchen und ihren Lebens­un­ter­halt nicht eigen­stän­dig sichern kön­nen, haben Anspruch auf Leis­tun­gen nach dem Asyl­be­wer­ber­leis­tungs­ge­setz. Die­se Leis­tun­gen wur­den bis­her in Form von Sach­leis­tun­gen, Bar­geld oder Wert­gut­schei­nen erbracht. Mit der Bezahl­kar­te steht nun eine wei­te­re Opti­on zur Verfügung.

Das Kon­zept der Bezahl­kar­te ermög­licht es, das vor­ge­se­he­ne Gut­ha­ben direkt dar­auf zu laden. Ein wesent­li­cher Vor­teil der Kar­te ist die Begren­zung der Nut­zung auf das Inland. Dadurch wird gewähr­leis­tet, dass die Mit­tel aus­schließ­lich für das Leben der Geflüch­te­ten in Deutsch­land ver­wen­det wer­den. Eine miss­bräuch­li­che Nut­zung, etwa für Zah­lun­gen an Schlep­per oder Über­wei­sun­gen in Her­kunfts­län­der, wird somit unterbunden.

Wich­ti­ger Schritt für mehr Kon­trol­le und Transparenz

Die Ein­füh­rung der Bezahl­kar­te stellt einen wich­ti­gen Schritt in Rich­tung Effi­zi­enz und Trans­pa­renz dar. Sie ermög­licht eine geziel­te Ver­wen­dung der bereit­ge­stell­ten Gel­der und bie­tet den geflüch­te­ten Men­schen gleich­zei­tig eine prak­ti­sche und moder­ne Form der finan­zi­el­len Unterstützung.

Mit dem Jah­res­wech­sel beginnt für den Land­kreis Leer damit eine neue Pha­se im Umgang mit den Leis­tun­gen für Asyl­su­chen­de, die das Poten­zi­al hat, als Vor­bild für ande­re Regio­nen zu dienen.


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Bezahl­kar­te für Geflüch­te­te: Eine neue Form der Unterstützung

Seit dem 16. Mai 2024 kön­nen Geflüch­te­te in Deutsch­land ihre finan­zi­el­len Leis­tun­gen über eine soge­nann­te Bezahl­kar­te erhal­ten. Die­se Ände­rung des Asyl­be­wer­ber­leis­tungs­ge­set­zes wur­de nach inten­si­ven Bera­tun­gen auf Bun­des­ebe­ne ein­ge­führt und soll die Unter­stüt­zung für Geflüch­te­te effi­zi­en­ter und kon­trol­lier­ba­rer gestalten.

Was ist die Bezahlkarte?

Die Bezahl­kar­te ist eine neue Form der Unter­stüt­zung für Asyl­su­chen­de, die sich nicht selbst ver­sor­gen kön­nen. Das Gut­ha­ben, das ihnen nach dem Asyl­be­wer­ber­leis­tungs­ge­setz zusteht, wird direkt auf die­se Kar­te gebucht. Damit kön­nen ihre Ein­käu­fe bar­geld­los abge­wi­ckelt wer­den – eine Alter­na­ti­ve zu den bis­he­ri­gen For­men der Unter­stüt­zung wie Sach­leis­tun­gen, Bar­geld oder Wertgutscheinen.

Ein ent­schei­den­der Vor­teil der Bezahl­kar­te: Das Gut­ha­ben kann aus­schließ­lich im Inland genutzt wer­den. So wird sicher­ge­stellt, dass die finan­zi­el­len Mit­tel direkt für den Lebens­un­ter­halt in Deutsch­land ver­wen­det wer­den. Eine miss­bräuch­li­che Ver­wen­dung, etwa für Zah­lun­gen an Schlep­per oder Über­wei­sun­gen ins Her­kunfts­land, wird dadurch unterbunden.


Gesetz­li­che Grund­la­ge und Hintergrund

Die Ein­füh­rung der Bezahl­kar­te basiert auf einer Ände­rung des Asyl­be­wer­ber­leis­tungs­ge­set­zes, die am 1. März 2024 von der Bun­des­re­gie­rung beschlos­sen wur­de. Der Bun­des­tag ver­ab­schie­de­te die Reform am 12. April 2024 , und der Bun­des­rat stimm­te am 26. April 2024 zu. Mit dem Inkraft­tre­ten der Geset­zes­än­de­rung am 16. Mai 2024 wur­de die Bezahl­kar­te offi­zi­ell als Leis­tungs­form anerkannt.

Zuvor waren die Unter­stüt­zungs­for­men davon abhän­gig, ob Geflüch­te­te in Gemein­schafts­un­ter­künf­ten oder pri­vat unter­ge­bracht waren. Mit der neu­en Rege­lung erhal­ten Län­der und Kom­mu­nen mehr Spiel­raum, wie sie die Leis­tun­gen erbrin­gen können.


Gestal­tung und Nut­zung durch die Länder

Die kon­kre­te Aus­ge­stal­tung der Bezahl­kar­te liegt in der Ver­ant­wor­tung der ein­zel­nen Bun­des­län­der. Dabei haben sie sich auf Min­dest­stan­dards geei­nigt, um die Ein­füh­rung ein­heit­lich und rechts­si­cher zu gestalten.

Die zustän­di­gen Behör­den ent­schei­den über den Betrag, der auf die Kar­ten gebucht wird, sowie über die Abhe­be­mög­lich­kei­ten. Auch Son­der­fäl­le, wie bei­spiels­wei­se Geflüch­te­te mit eige­nem Ein­kom­men oder BAföG, kön­nen indi­vi­du­ell gere­gelt wer­den. In sol­chen Situa­tio­nen kön­nen Leis­tun­gen wei­ter­hin auf ein Giro­kon­to über­wie­sen werden.


Vor­tei­le der Bezahlkarte

Neben der Beschrän­kung der Nut­zung auf das Inland bie­tet die Bezahl­kar­te wei­te­re Vorteile:

  • Effi­zi­enz : Die Kar­ten sind ein­fa­cher zu ver­wal­ten als Bar­geld­zah­lun­gen. Städ­te und Gemein­den müs­sen ledig­lich Beträ­ge buchen, statt Bar­geld auszuhändigen.
  • Fle­xi­bi­li­tät : Die Behör­den kön­nen die Höhe der Zah­lun­gen an loka­le und indi­vi­du­el­le Bedürf­nis­se anpassen.
  • Sicher­heit : Die Bezahl­kar­te bie­tet Schutz vor miss­bräuch­li­cher Ver­wen­dung der Gelder.

 

Mit der Ein­füh­rung der Bezahl­kar­te setzt Deutsch­land einen wei­te­ren Schritt, um die Unter­stüt­zung von Geflüch­te­ten fair und trans­pa­rent zu gestal­ten. Gleich­zei­tig bie­tet das Sys­tem Kom­mu­nen und Län­der mehr Fle­xi­bi­li­tät und redu­ziert den Verwaltungsaufwand.

Die Bezahl­kar­te zeigt, wie inno­va­ti­ve Lösun­gen sozia­le Unter­stüt­zung effi­zi­en­ter und ziel­ge­rich­te­ter machen kön­nen – ein Fort­schritt für alle realisiert.

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NLWKN stellt neu­es Schiff „See­hund“ in Dienst: 1,7 Mil­lio­nen Euro für Küs­ten­schutz und Deichsicherheit

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NLWKN stellt neu­es Unter­hal­tungs­schiff MS „See­hund“ in Dienst – 1,7 Mil­lio­nen Euro investiert

Der Nie­der­säch­si­sche Lan­des­be­trieb für Was­ser­wirt­schaft, Küs­ten- und Natur­schutz (NLWKN) hat ein neu­es Unter­hal­tungs­schiff in Dienst gestellt. Die MS „See­hund“ ersetzt ein mehr als 50 Jah­re altes Vor­gän­ger­schiff und soll künf­tig wich­ti­ge Arbei­ten an der unte­ren Oste über­neh­men. Nie­der­sach­sen inves­tier­te mehr als 1,7 Mil­lio­nen Euro aus Coro­na-Son­der­mit­teln in den Neubau.

Neu­es Schiff für die unte­re Oste

Stade/Basbeck – Ein neu­er „See­hund“ ist im Ein­satz: Am Mitt­woch, 21. Okto­ber 2026, hat der NLWKN sein neu­es Unter­hal­tungs­schiff MS „See­hund“ getauft und bei einem Fest­akt offi­zi­ell in Dienst gestellt. Künf­ti­ger Hei­mat­ha­fen des mehr als 17 Meter lan­gen und knapp fünf Meter brei­ten Schif­fes ist der NLW­KN-Betriebs­hof Bas­beck in Hemmoor.

Die neue MS „See­hund“ ist für die Unter­hal­tungs­ar­bei­ten auf und an der unte­ren Oste aus­ge­rüs­tet. Das Ein­satz­ge­biet erstreckt sich über fast 70 Kilo­me­ter von der Mün­dung bis nach Bre­mer­vör­de. Zu den Auf­ga­ben gehö­ren unter ande­rem die Gehölz­pfle­ge, die Siche­rung der Deich­fü­ße und der Bau von Buhnen.

Bei der fei­er­li­chen Indienst­stel­lung unter­strich Tauf­pa­tin Sabri­na Lorenz die Bedeu­tung des Flus­ses für die Regi­on. Die Oste sei das größ­te lan­des­ei­ge­ne, tide­be­ein­fluss­te Gewäs­ser Nie­der­sach­sens und eine prä­gen­de Lebens­ader. Beson­ders wich­tig sei die Siche­rung der Deich­fü­ße, vor allem mit Blick auf die Sturmflutsicherheit.

Mehr als 1,7 Mil­lio­nen Euro für Küs­ten­schutz und Deichsicherheit

Auch Anka Dobs­law, Staats­se­kre­tä­rin im Nie­der­säch­si­schen Minis­te­ri­um für Umwelt, Ener­gie und Kli­ma­schutz, beton­te die Bedeu­tung des Neu­baus. Die Oste stel­le auf­grund ihrer unter­schied­li­chen Gege­ben­hei­ten hohe Anfor­de­run­gen an die Unterhaltung.

Wäh­rend der Fluss nahe sei­ner Mün­dung in die Elbe breit ist, weist er vor Bre­mer­vör­de schma­le­re und fla­che­re Abschnit­te sowie einen gerin­ge­ren Tide­hub auf. Hin­zu kom­men ein­ge­deich­te Berei­che, brei­te Vor­län­der, zahl­rei­che Fluss­schlei­fen und natur­schutz­fach­lich wert­vol­le Gebiete.

Nie­der­sach­sen hat­te die Oste im Jahr 2010 von der Was­ser­stra­ßen- und Schiff­fahrts­ver­wal­tung des Bun­des über­nom­men und den NLWKN mit ihrer Unter­hal­tung beauf­tragt. Für den Neu­bau der MS „See­hund“ stell­te das Land mehr als 1,7 Mil­lio­nen Euro aus Coro­na-Son­der­mit­teln bereit.

Leis­tungs­fä­hig und wen­dig bei unter­schied­li­chen Strömungsverhältnissen

Die neue MS „See­hund“ wur­de von der Schiffs­werft Her­mann Bart­hel in Der­ben in Sach­sen-Anhalt nach den Vor­ga­ben des NLWKN gebaut. Sie soll die Mit­ar­bei­ter sowie Bau­ma­te­ria­li­en und Spe­zi­al­ge­rä­te zuver­läs­sig zu den jewei­li­gen Ein­satz­or­ten bringen.

Nach Anga­ben von Jörn Dros­ten, Lei­ter des Geschäfts­be­reichs Betrieb und Unter­hal­tung in der NLW­KN-Direk­ti­on, ist das Schiff dar­auf aus­ge­legt, auch bei star­ker Strö­mung einen Schub­ver­band sicher auf Kurs zu hal­ten. Gleich­zei­tig sei es fle­xi­bel und wen­dig genug, um in schma­le­ren Fluss­ab­schnit­ten zu manövrieren.

Damit ste­hen dem Betriebs­hof Bas­beck moder­ne tech­ni­sche Mög­lich­kei­ten für die regel­mä­ßi­gen Unter­hal­tungs­ar­bei­ten zur Verfügung.

Altes Schiff nach Jahr­zehn­ten außer Dienst gestellt

Der Neu­bau ersetzt die bis­he­ri­ge MS „See­hund“, die 1976 auf der Lüb­be-Voß-Werft in Aurich am Ems-Jade-Kanal gebaut wor­den war. Das alte Schiff war zunächst als Schlep­per im Bereich der NLW­KN-Betriebs­stel­le Nor­den-Nor­der­ney ein­ge­setzt worden.

Nach der Über­nah­me der Oste durch das Land wur­de es 2011 zum NLW­KN-Betriebs­hof Bas­beck ver­legt. Inzwi­schen war das Schiff deut­lich in die Jah­re gekom­men. Zudem waren Ersatz­tei­le nicht mehr ver­füg­bar. Des­halb ent­schied sich der NLWKN für einen Neubau.

Zu den Auf­ga­ben des Betriebs­ho­fes zäh­len neben der Siche­rung der Deich­fü­ße auch der Bau von Buh­nen, die Unter­hal­tung von Schiff­fahrts­zei­chen und die Gehölz­pfle­ge. Vie­le die­ser Arbei­ten wer­den direkt vom Was­ser aus erledigt.

Die neue MS „See­hund“: Tech­ni­sche Daten im Überblick

Das neue Unter­hal­tungs­schiff ist spe­zi­ell auf die Anfor­de­run­gen an der unte­ren Oste zuge­schnit­ten. Es ver­fügt über ver­schie­de­ne tech­ni­sche Aus­stat­tungs­merk­ma­le, die den Ein­satz in unter­schied­li­chen Fluss­ab­schnit­ten erleichtern.

  • Län­ge: mehr als 17 Meter

  • Brei­te: knapp fünf Meter

  • Tief­gang: 1,1 Meter

  • Län­ge mit seit­lich geführ­tem Pon­ton: rund 24 Meter

  • Brei­te mit Pon­ton: etwa elf Meter

  • Höchst­ge­schwin­dig­keit: 8,6 Kno­ten bezie­hungs­wei­se rund 16 Kilo­me­ter pro Stunde

Für eine bes­se­re Manö­vrier­fä­hig­keit ist das Schiff mit einem Bug­strahl­ru­der aus­ge­stat­tet. Das Steu­er­haus kann mit­hil­fe einer spe­zi­el­len Hub­vor­rich­tung um rund 1,3 Meter ange­ho­ben wer­den. Dadurch erhal­ten die Besat­zungs­mit­glie­der eine bes­se­re Über­sicht über das Einsatzgebiet.

Am Heck befin­det sich ein Lade­kran mit einer maxi­ma­len Aus­la­ge von 9,2 Metern. Die­ser kann unter ande­rem zur Ber­gung von Treib­gut ein­ge­setzt wer­den. Die hydrau­lisch absenk­ba­ren Mas­ten ermög­li­chen es dem Schiff, auch bei höhe­ren Was­ser­stän­den unter Brü­cken hindurchzufahren.

Zur Aus­stat­tung gehört außer­dem ein Umklei­de­raum mit Raum­luft­wä­sche­trock­ner. Damit kann unter ande­rem die Säge­schutz­klei­dung der NLW­KN-Mit­ar­bei­ter nach dem Ein­satz schnel­ler getrock­net werden.

Moder­ne Tech­nik für die Unter­hal­tung der Oste

Mit der neu­en MS „See­hund“ erhält der NLWKN ein leis­tungs­fä­hi­ges Arbeits­ge­rät für die Pfle­ge und Siche­rung der unte­ren Oste. Das Schiff soll dazu bei­tra­gen, die not­wen­di­gen Unter­hal­tungs­ar­bei­ten unter den unter­schied­li­chen Bedin­gun­gen des Flus­ses zuver­läs­sig aus­zu­füh­ren. Eine beson­de­re Bedeu­tung kommt dabei dem Schutz der Dei­che und der Sicher­heit der Anwoh­ner ent­lang des Flus­ses zu.

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Leer: Land­kreis zieht Alt­tex­til­con­tai­ner am Bahn­damm ab – neu­er Stand­ort in Breinermoor

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Land­kreis Leer zieht Alt­tex­til­con­tai­ner am Bahn­damm ab – neu­er Stand­ort in Breinermoor

Der Land­kreis Leer reagiert auf die wie­der­keh­ren­de Ver­mül­lung des Alt­tex­til­con­tai­ner-Stand­orts am Bahn­damm in Leer. Die dort auf­ge­stell­ten Behäl­ter sol­len in Kür­ze abge­zo­gen und zum Ent­sor­gungs­zen­trum nach Brei­ner­moor gebracht wer­den. Die Alt­glas­con­tai­ner am bis­he­ri­gen Stand­ort blei­ben stehen.

Ille­ga­le Müll­ab­la­ge­run­gen sor­gen für Ärger

Immer wie­der wird rund um die Alt­tex­til­con­tai­ner am Bahn­damm in Leer ille­gal Abfall abge­stellt. Der Stand­ort sorgt des­halb seit Län­ge­rem für Ärger und Kri­tik. Der Abfall­wirt­schafts­be­trieb des Land­krei­ses Leer zieht nun Konsequenzen.

„Die­ser Zustand ist nicht mehr hin­nehm­bar“, heißt es in der Mit­tei­lung des Land­krei­ses. Ange­sichts der zuneh­men­den Müll­men­gen geht der Abfall­wirt­schafts­be­trieb inzwi­schen davon aus, dass eine ord­nungs­ge­mä­ße Ent­sor­gung und Rei­ni­gung des Plat­zes am Bahn­damm auf Dau­er nicht mehr gewähr­leis­tet wer­den können.

Des­halb wird der Stand­ort auf­ge­löst. Die Alt­tex­til­con­tai­ner sol­len in Kür­ze abge­baut und an ande­rer Stel­le wie­der auf­ge­stellt wer­den. Die dort eben­falls vor­han­de­nen Alt­glas­con­tai­ner sind von der Maß­nah­me nicht betrof­fen und blei­ben am Bahn­damm stehen.

Neu­er Stand­ort neben dem Wert­stoff­hof in Breinermoor

Der Abfall­wirt­schafts­be­trieb plant, die abge­zo­ge­nen Behäl­ter zum Ent­sor­gungs­zen­trum nach Brei­ner­moor zu brin­gen. Dort soll ein neu­er Stand­ort für Alt­tex­til­con­tai­ner ent­ste­hen. Neben den Con­tai­nern vom Bahn­damm sol­len dort auch die bereits auf dem Depo­nie­ge­län­de vor­han­de­nen Behäl­ter auf­ge­stellt werden.

Der neue Stand­ort befin­det sich neben der Ram­pe am Wert­stoff­hof in Brei­ner­moor. Nach Anga­ben des Land­krei­ses kön­nen die Mit­ar­bei­ten­den die Con­tai­ner dort bes­ser im Blick behal­ten. Damit soll die Situa­ti­on rund um die Behäl­ter bes­ser kon­trol­liert wer­den können.

Die Umset­zung ist für die kom­men­de Woche vorgesehen.

Rund 140 Alt­tex­til­con­tai­ner im Land­kreis Leer

Der Land­kreis Leer betreibt der­zeit im gesam­ten Kreis­ge­biet ein­schließ­lich der Insel Bor­kum noch rund 140 oran­ge­far­be­ne Alt­tex­til­con­tai­ner. Im Stadt­ge­biet Leer ste­hen momen­tan 27 Behäl­ter an ins­ge­samt zwölf Standorten.

Mit der Ver­le­gung der Con­tai­ner vom Bahn­damm nach Brei­ner­moor reagiert der Abfall­wirt­schafts­be­trieb auf die wie­der­hol­ten ille­ga­len Müll­ab­la­ge­run­gen. Ziel ist es, einen Stand­ort zu schaf­fen, an dem die Con­tai­ner bes­ser über­wacht wer­den kön­nen und die ord­nungs­ge­mä­ße Ent­sor­gung dau­er­haft gewähr­leis­tet wer­den soll.

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Stra­ßen­sper­run­gen in Leer im Okto­ber und Novem­ber 2026: Sechs Stra­ßen betroffen

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Stra­ßen­sper­run­gen in Leer: Fünf Stra­ßen wegen Sanie­rungs­ar­bei­ten zeit­wei­se gesperrt

In Leer ste­hen Ende Okto­ber und Anfang Novem­ber 2026 meh­re­re Stra­ßen­sa­nie­run­gen an. Dafür wer­den fünf Stra­ßen­ab­schnit­te zeit­wei­se voll­stän­dig für den Ver­kehr gesperrt. Die Arbei­ten betref­fen unter ande­rem die Mör­ken­stra­ße, die Riga­er Stra­ße und die Königs­ber­ger Stra­ße. Ver­kehrs­teil­neh­mer müs­sen sich auf Ein­schrän­kun­gen und teil­wei­se geän­der­te Fahrt­rou­ten einstellen.

Stra­ßen­sa­nie­run­gen in Leer: Die­se Stra­ßen sind betroffen

Die Stadt Leer lässt in ver­schie­de­nen Berei­chen des Stadt­ge­biets neue Dün­nasphalt­deck­schich­ten in Kalt­bau­wei­se auf­brin­gen. Für die Durch­füh­rung der Arbei­ten sind nach Anga­ben der Stadt­ver­wal­tung vor­über­ge­hen­de Voll­sper­run­gen erfor­der­lich. Die genann­ten Zeit­räu­me sind die geplan­ten Aus­füh­rungs­zeit­räu­me. Die eigent­li­chen Arbei­ten und die damit ver­bun­de­nen Sper­run­gen sol­len in der Regel inner­halb weni­ger Stun­den abge­schlos­sen sein.

1. Mör­ken­stra­ße: Sper­rung vom 29. bis 30. Oktober

In der Mör­ken­stra­ße wird der Abschnitt zwi­schen dem Bur­feh­ner Weg und der Edzard­stra­ße saniert.

  • Zeit­raum: 29. bis 30. Okto­ber 2026, jeweils von 7 bis 20 Uhr

  • Umlei­tung: Bur­feh­ner Weg – Hajo-Unken-Stra­ße – Edzardstraße

2. Riga­er Stra­ße: Sper­rung vom 30. Okto­ber bis 2. November

In der Riga­er Stra­ße ist der Bereich ab der Ein­mün­dung der Königs­ber­ger Stra­ße betrof­fen. Auf­grund der Lage als Sack­gas­se ist kei­ne Umlei­tung vorgesehen.

  • Zeit­raum: 30. Okto­ber bis 2. Novem­ber 2026, jeweils im Zeit­raum von 7 bis 20 Uhr

  • Umlei­tung: Nicht mög­lich, da Sackgassenlage

3. Gro­ßer Olde­kamp: Sper­rung vom 2. bis 3. November

Die Sanie­rungs­ar­bei­ten am Gro­ßen Olde­kamp betref­fen den Abschnitt zwi­schen dem Stadt­ring und der Marienstraße.

  • Zeit­raum: 2. bis 3. Novem­ber 2026, jeweils von 7 bis 20 Uhr

  • Umlei­tung: Stadt­ring – Bre­mer Stra­ße – Marienstraße

4. Königs­ber­ger Stra­ße: Sper­rung vom 3. bis 4. November

In der Königs­ber­ger Stra­ße wird der Abschnitt zwi­schen dem Osse­weg und der Papen­bur­ger Stra­ße für die Sanie­rungs­ar­bei­ten gesperrt.

  • Zeit­raum: 3. bis 4. Novem­ber 2026, jeweils von 7 bis 20 Uhr

  • Umlei­tung: Even­bur­g­al­lee – Dan­zi­ger Straße

5. An der Ems­brü­cke: Sper­rung vom 4. bis 5. November

Auch die Stra­ße An der Ems­brü­cke ist von den Arbei­ten betrof­fen. Gesperrt wird der Bereich ab der Ein­mün­dung der Noort­mer Chaus­see. Auf­grund der Sack­gas­sen­la­ge ist kei­ne Umlei­tung möglich.

  • Zeit­raum: 4. bis 5. Novem­ber 2026, jeweils von 7 bis 20 Uhr

  • Umlei­tung: Nicht mög­lich, da Sackgassenlage

Zufahrt für Ret­tungs­diens­te bleibt gewährleistet

Wäh­rend der Voll­sper­run­gen gel­ten für alle fünf Bau­stel­len­be­rei­che ein­heit­li­che Rege­lun­gen. Die Durch­fahrt für Fahr­zeu­ge des Ret­tungs­diens­tes, der Feu­er­wehr und der Poli­zei bleibt jeder­zeit gewähr­leis­tet. Auch Fuß­gän­ger kön­nen die jewei­li­gen Bau­stel­len­be­rei­che passieren.

Die betrof­fe­nen Anlie­ger wer­den zusätz­lich schrift­lich per Haus­wurf­post über den genau­en Zeit­punkt und den Ablauf der Arbei­ten infor­miert. Wer wäh­rend der Sper­run­gen zwin­gend auf sein Auto ange­wie­sen ist, soll­te das Fahr­zeug recht­zei­tig außer­halb des gesperr­ten Bereichs abstellen.

Soweit es der Bau­fort­schritt und die Arbeits­si­cher­heit zulas­sen, soll die Zufahrt zu den Grund­stü­cken für die Anlie­ger ermög­licht werden.

Sper­run­gen wer­den abends aufgehoben

Nach Abschluss der täg­li­chen Arbei­ten wer­den die Sper­run­gen jeweils ab 20 Uhr auf­ge­ho­ben. Ab die­sem Zeit­punkt ist die Durch­fahrt wie­der mög­lich. Die ver­kehrs­be­hörd­li­chen Maß­nah­men tre­ten mit der Anbrin­gung bezie­hungs­wei­se Auf­stel­lung der ent­spre­chen­den Ver­kehrs­zei­chen in Kraft.

Die Stadt­ver­wal­tung Leer bit­tet alle Ver­kehrs­teil­neh­mer und Anlie­ger um Ver­ständ­nis für die not­wen­di­gen Stra­ßen­sa­nie­run­gen und die damit ver­bun­de­nen Einschränkungen.

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Zusätz­li­che Sper­rung in Leer: Löwen­stra­ße am 3. und 4. Novem­ber betroffen

Ergän­zend zu den ange­kün­dig­ten Stra­ßen­sa­nie­run­gen kommt es Anfang Novem­ber zu einer wei­te­ren Ver­kehrs­ein­schrän­kung in Leer. Wegen not­wen­di­ger Arbei­ten an Ver­sor­gungs­lei­tun­gen wird die Löwen­stra­ße im Bereich der Haus­num­mer 9 von Diens­tag, 3. Novem­ber, bis vor­aus­sicht­lich ein­schließ­lich Mitt­woch, 4. Novem­ber 2026, für den Fahr­zeug­ver­kehr voll gesperrt.

Für die Dau­er der Sper­rung wird eine Umlei­tung über die Bre­mer Stra­ße und die Saar­stra­ße ein­ge­rich­tet und ent­spre­chend aus­ge­schil­dert. Anlie­ger kön­nen ihre Grund­stü­cke wei­ter­hin über die aus­ge­wie­se­ne Umlei­tungs­stre­cke erreichen.

Der Fuß­gän­ger- und Rad­ver­kehr ist von der Sper­rung nicht betrof­fen. Bei­de kön­nen den betrof­fe­nen Bereich wei­ter­hin unein­ge­schränkt passieren.

Die ver­kehrs­be­hörd­li­che Anord­nung tritt mit der Auf­stel­lung der ent­spre­chen­den Ver­kehrs­zei­chen in Kraft.

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Stra­ßen­sper­run­gen in Leer im Okto­ber und Novem­ber 2026: Sechs Stra­ßen betroffen

Stra­ßen­sper­run­gen in Leer: Fünf Stra­ßen wegen Sanie­rungs­ar­bei­ten zeit­wei­se gesperrt In Leer ste­hen Ende Okto­ber und Anfang Novem­ber 2026 meh­re­re Stra­ßen­sa­nie­run­gen...

Lokal

Gal­li­markt Leer: Phø­ton-Poe­ten zei­gen fas­zi­nie­ren­de Licht­kunst durch Langzeitbelichtung

Gal­li­markt Leer: Phø­ton-Poe­ten ver­wan­deln Fahr­ge­schäf­te in klei­ne Kunstwerke Mit Lang­zeit­be­lich­tun­gen haben Elke Broek und Mat­thi­as Sko­wera von den Phø­ton-Poe­ten die...

Lokal

Schad­stoff­mo­bil im Land­kreis Leer 2026: Alle Ter­mi­ne und Stand­or­te im Überblick

Mobi­le Schad­stoff­samm­lung im Land­kreis Leer: Alle Ter­mi­ne im Novem­ber 2026 Schad­stoff­mo­bil kommt nach Wee­ner, Moorm­er­land, Jüm­me, Uple­n­gen und Hesel – Son­der­ab­fäl­le...

Blaulicht

Bun­des­po­li­zei nimmt gesuch­ten Nie­der­län­der bei Bun­de fest – ein Jahr Haft

Bun­des­po­li­zei nimmt gesuch­ten Mann bei Bun­de fest: Ein Jahr Haft Kon­trol­le auf dem Rast­platz Bund­er­neu­land: 39-jäh­ri­ger Nie­der­län­der wegen Woh­nungs­ein­bruch­dieb­stahls gesucht Bun­de...

Lokal

Ser­ver­aus­fall beim Stra­ßen­ver­kehrs­amt Leer: Zulas­sungs­stel­le und Füh­rer­schein­stel­le betroffen

Ser­ver­aus­fall beim Stra­ßen­ver­kehrs­amt Leer: Zulas­sungs­stel­le und Füh­rer­schein­stel­le betroffen Land­kreis Leer: IT-Stö­rung ver­hin­dert Bear­bei­tung von Vor­gän­gen – Ter­mi­ne am Mitt­woch fin­den statt...

News

Gefälsch­te Doku­men­te erken­nen: So erken­nen Sie gefälsch­te Aus­wei­se und Führerscheine

Gefälsch­te Doku­men­te erken­nen: So prüft das LKA Nie­der­sach­sen Füh­rer­schei­ne, Aus­wei­se und Zeugnisse Gefälsch­te Füh­rer­schei­ne, mani­pu­lier­te Aus­wei­se oder ver­än­der­te Zeug­nis­se sind...

Blaulicht

Poli­zei­mel­dun­gen: Unfall in Leer, Unfall­flucht und fal­sche Kennzeichen

POL-LER: Pres­se­mit­tei­lung der Poli­zei­in­spek­ti­on Leer/ Emden für den 20.10.2026      Emden — Fal­sche Kenn­zei­chen an Opel festgestellt  Am 20.10.2026...

Lokal

Baum- und Strauch­schnitt­ab­fuhr 2026 im Land­kreis Leer: Alle Ter­mi­ne und Regeln im Überblick

Baum- und Strauch­schnitt­ab­fuhr im Land­kreis Leer star­tet am 2. Novem­ber 2026 Kos­ten­lo­se Abho­lung in Rhau­der­fehn, Wes­t­ov­er­le­din­gen, Leer und wei­te­ren Gemein­den: Der...

Lokal

Bun­des­po­li­zei Bun­de: Anja Troff-Schaffar­zyk beglei­tet Grenz­kon­trol­len und kri­ti­siert bau­li­che Mängel

Die SPD-Bun­des­tags­ab­ge­ord­ne­te Anja Troff-Schaffar­zyk sprach mit dem Poli­zei­di­rek­tor Micha­el Schim­ka­tis über die all­täg­li­chen Abläu­fe und Her­aus­for­de­run­gen bei der Bun­des­po­li­zei Bun­de,...

Lokal

Frie­sen­brü­cke: Neue Nut­zungs­zei­ten für Fuß­gän­ger und Rad­fah­rer – wann die Brü­cke geöff­net wird

Frie­sen­brü­cke: Neue Infor­ma­tio­nen zu den Nut­zungs­zei­ten für Fuß­gän­ger und Radfahrer Frie­sen­brü­cke zwi­schen Wee­ner und Wes­t­ov­er­le­din­gen: Geh- und Rad­weg mon­tags bis...

Lokal

Dro­gen­han­del in Leer: Bun­des­ge­richts­hof bestä­tigt Haft­stra­fe von sechs­ein­halb Jahren

Bun­des­ge­richts­hof bestä­tigt Haft­stra­fe von sechs­ein­halb Jah­ren für Mann aus Leer Das Urteil gegen einen heu­te 40-jäh­ri­gen Mann aus Leer wegen ban­den­mä­ßi­gen...

Blaulicht

Alko­hol am Steu­er, Ein­brü­che und ein Unfall mit sechs Verletzten

POL-LER: Pres­se­mit­tei­lung der Poli­zei­in­spek­ti­on Leer/ Emden für den 19.10.2026   Auto­fah­rer unter Dro­gen- und Alko­hol­ein­fluss ++ Ein­bruch in einen Imbiss...

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