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Land­kreis Leer: Bezahl­kar­te ersetzt Bar­geld für Geflüchtete

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Land­kreis Leer führt Bezahl­kar­te für Geflüch­te­te ein

Im Jahr 2024 setzt der Land­kreis Leer eine weg­wei­sen­de Neue­rung um: Die Ein­füh­rung der Bezahl­kar­te für geflüch­te­te Men­schen. Die­se Maß­nah­me, die auf einer bun­des­wei­ten Geset­zes­vor­la­ge basiert, rich­tet sich an Asyl­su­chen­de, die sich weni­ger als drei Jah­re in Deutsch­land auf­hal­ten. Im Land­kreis Leer betrifft dies der­zeit 890 Per­so­nen, die künf­tig mit einer Bezahl­kar­te statt mit Bar­geld ihre Ein­käu­fe täti­gen können.

Pilot­pro­jekt in Uplengen

Um die Ein­füh­rung mög­lichst rei­bungs­los zu gestal­ten, plant die Kreis­ver­wal­tung zunächst einen Test­lauf in der Gemein­de Uple­n­gen. Die­ser wird gestar­tet, sobald die tech­ni­schen Vor­aus­set­zun­gen geschaf­fen sind. Die gesam­mel­ten Erfah­run­gen aus der Pilot­pha­se sol­len als Grund­la­ge für die flä­chen­de­cken­de Umset­zung im gesam­ten Land­kreis dienen.

Hin­ter­grund zur Bezahlkarte

Geflüch­te­te, die in Deutsch­land Schutz suchen und ihren Lebens­un­ter­halt nicht eigen­stän­dig sichern kön­nen, haben Anspruch auf Leis­tun­gen nach dem Asyl­be­wer­ber­leis­tungs­ge­setz. Die­se Leis­tun­gen wur­den bis­her in Form von Sach­leis­tun­gen, Bar­geld oder Wert­gut­schei­nen erbracht. Mit der Bezahl­kar­te steht nun eine wei­te­re Opti­on zur Verfügung.

Das Kon­zept der Bezahl­kar­te ermög­licht es, das vor­ge­se­he­ne Gut­ha­ben direkt dar­auf zu laden. Ein wesent­li­cher Vor­teil der Kar­te ist die Begren­zung der Nut­zung auf das Inland. Dadurch wird gewähr­leis­tet, dass die Mit­tel aus­schließ­lich für das Leben der Geflüch­te­ten in Deutsch­land ver­wen­det wer­den. Eine miss­bräuch­li­che Nut­zung, etwa für Zah­lun­gen an Schlep­per oder Über­wei­sun­gen in Her­kunfts­län­der, wird somit unterbunden.

Wich­ti­ger Schritt für mehr Kon­trol­le und Transparenz

Die Ein­füh­rung der Bezahl­kar­te stellt einen wich­ti­gen Schritt in Rich­tung Effi­zi­enz und Trans­pa­renz dar. Sie ermög­licht eine geziel­te Ver­wen­dung der bereit­ge­stell­ten Gel­der und bie­tet den geflüch­te­ten Men­schen gleich­zei­tig eine prak­ti­sche und moder­ne Form der finan­zi­el­len Unterstützung.

Mit dem Jah­res­wech­sel beginnt für den Land­kreis Leer damit eine neue Pha­se im Umgang mit den Leis­tun­gen für Asyl­su­chen­de, die das Poten­zi­al hat, als Vor­bild für ande­re Regio­nen zu dienen.


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Bezahl­kar­te für Geflüch­te­te: Eine neue Form der Unterstützung

Seit dem 16. Mai 2024 kön­nen Geflüch­te­te in Deutsch­land ihre finan­zi­el­len Leis­tun­gen über eine soge­nann­te Bezahl­kar­te erhal­ten. Die­se Ände­rung des Asyl­be­wer­ber­leis­tungs­ge­set­zes wur­de nach inten­si­ven Bera­tun­gen auf Bun­des­ebe­ne ein­ge­führt und soll die Unter­stüt­zung für Geflüch­te­te effi­zi­en­ter und kon­trol­lier­ba­rer gestalten.

Was ist die Bezahlkarte?

Die Bezahl­kar­te ist eine neue Form der Unter­stüt­zung für Asyl­su­chen­de, die sich nicht selbst ver­sor­gen kön­nen. Das Gut­ha­ben, das ihnen nach dem Asyl­be­wer­ber­leis­tungs­ge­setz zusteht, wird direkt auf die­se Kar­te gebucht. Damit kön­nen ihre Ein­käu­fe bar­geld­los abge­wi­ckelt wer­den – eine Alter­na­ti­ve zu den bis­he­ri­gen For­men der Unter­stüt­zung wie Sach­leis­tun­gen, Bar­geld oder Wertgutscheinen.

Ein ent­schei­den­der Vor­teil der Bezahl­kar­te: Das Gut­ha­ben kann aus­schließ­lich im Inland genutzt wer­den. So wird sicher­ge­stellt, dass die finan­zi­el­len Mit­tel direkt für den Lebens­un­ter­halt in Deutsch­land ver­wen­det wer­den. Eine miss­bräuch­li­che Ver­wen­dung, etwa für Zah­lun­gen an Schlep­per oder Über­wei­sun­gen ins Her­kunfts­land, wird dadurch unterbunden.


Gesetz­li­che Grund­la­ge und Hintergrund

Die Ein­füh­rung der Bezahl­kar­te basiert auf einer Ände­rung des Asyl­be­wer­ber­leis­tungs­ge­set­zes, die am 1. März 2024 von der Bun­des­re­gie­rung beschlos­sen wur­de. Der Bun­des­tag ver­ab­schie­de­te die Reform am 12. April 2024 , und der Bun­des­rat stimm­te am 26. April 2024 zu. Mit dem Inkraft­tre­ten der Geset­zes­än­de­rung am 16. Mai 2024 wur­de die Bezahl­kar­te offi­zi­ell als Leis­tungs­form anerkannt.

Zuvor waren die Unter­stüt­zungs­for­men davon abhän­gig, ob Geflüch­te­te in Gemein­schafts­un­ter­künf­ten oder pri­vat unter­ge­bracht waren. Mit der neu­en Rege­lung erhal­ten Län­der und Kom­mu­nen mehr Spiel­raum, wie sie die Leis­tun­gen erbrin­gen können.


Gestal­tung und Nut­zung durch die Länder

Die kon­kre­te Aus­ge­stal­tung der Bezahl­kar­te liegt in der Ver­ant­wor­tung der ein­zel­nen Bun­des­län­der. Dabei haben sie sich auf Min­dest­stan­dards geei­nigt, um die Ein­füh­rung ein­heit­lich und rechts­si­cher zu gestalten.

Die zustän­di­gen Behör­den ent­schei­den über den Betrag, der auf die Kar­ten gebucht wird, sowie über die Abhe­be­mög­lich­kei­ten. Auch Son­der­fäl­le, wie bei­spiels­wei­se Geflüch­te­te mit eige­nem Ein­kom­men oder BAföG, kön­nen indi­vi­du­ell gere­gelt wer­den. In sol­chen Situa­tio­nen kön­nen Leis­tun­gen wei­ter­hin auf ein Giro­kon­to über­wie­sen werden.


Vor­tei­le der Bezahlkarte

Neben der Beschrän­kung der Nut­zung auf das Inland bie­tet die Bezahl­kar­te wei­te­re Vorteile:

  • Effi­zi­enz : Die Kar­ten sind ein­fa­cher zu ver­wal­ten als Bar­geld­zah­lun­gen. Städ­te und Gemein­den müs­sen ledig­lich Beträ­ge buchen, statt Bar­geld auszuhändigen.
  • Fle­xi­bi­li­tät : Die Behör­den kön­nen die Höhe der Zah­lun­gen an loka­le und indi­vi­du­el­le Bedürf­nis­se anpassen.
  • Sicher­heit : Die Bezahl­kar­te bie­tet Schutz vor miss­bräuch­li­cher Ver­wen­dung der Gelder.

 

Mit der Ein­füh­rung der Bezahl­kar­te setzt Deutsch­land einen wei­te­ren Schritt, um die Unter­stüt­zung von Geflüch­te­ten fair und trans­pa­rent zu gestal­ten. Gleich­zei­tig bie­tet das Sys­tem Kom­mu­nen und Län­der mehr Fle­xi­bi­li­tät und redu­ziert den Verwaltungsaufwand.

Die Bezahl­kar­te zeigt, wie inno­va­ti­ve Lösun­gen sozia­le Unter­stüt­zung effi­zi­en­ter und ziel­ge­rich­te­ter machen kön­nen – ein Fort­schritt für alle realisiert.

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CDU-Frak­ti­on im Leera­ner Stadt­rat kon­sti­tu­iert sich: Ulf-Fabi­an Hein­richs­dorff erneut Vorsitzender

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Ulf-Fabi­an Hein­richs­dorff wur­de erneut zum Vor­sit­zen­den der CDU-Frak­ti­on im Rat der Stadt Leer gewählt. Er steht damit auch in der neu­en Rats­pe­ri­ode an der Spit­ze der Frak­ti­on, die sich mit den The­men Sicher­heit, soli­de Finan­zen, wirt­schaft­li­che Ent­wick­lung und Stadt­ent­wick­lung beschäf­ti­gen will.

CDU-Frak­ti­on Leer stellt sich für neue Rats­pe­ri­ode auf

Ulf-Fabi­an Hein­richs­dorff erneut zum Frak­ti­ons­vor­sit­zen­den gewählt

Leer. Die CDU-Frak­ti­on im Rat der Stadt Leer hat sich am Mon­tag für die neue Rats­pe­ri­ode kon­sti­tu­iert und ihren Frak­ti­ons­vor­stand gewählt. Dabei wur­de Ulf-Fabi­an Hein­richs­dorff erneut zum Frak­ti­ons­vor­sit­zen­den bestimmt. Hein­richs­dorff gehört dem Rat der Stadt Leer seit 15 Jah­ren an und steht seit fünf Jah­ren an der Spit­ze der CDU-Fraktion.

Zu sei­nen Stell­ver­tre­te­rin­nen wur­den Hil­trud Rich­mond und Julia Malch­us gewählt. Das Amt des Frak­ti­ons­ge­schäfts­füh­rers über­nimmt Tho­mas Bruns. Wei­te­re Mit­glie­der der neu­en CDU-Frak­ti­on sind Dirk Bee­ning, Nico Jan­ßen, Harm Did­dens und Micha­el Weber.

„Ich freue mich sehr über das Ver­trau­en der neu­en Frak­ti­on. Wir haben ein star­kes Team und wol­len gemein­sam mit kla­rer Hal­tung und einem guten Mit­ein­an­der in die neue Rats­pe­ri­ode star­ten“, erklärt Heinrichsdorff.

CDU will poli­ti­sche Arbeit weiterentwickeln

Das Ergeb­nis der Kom­mu­nal­wahl sei zugleich ein kla­rer Auf­trag, die poli­ti­sche Arbeit der CDU in Leer wei­ter­zu­ent­wi­ckeln, so Hein­richs­dorff. Die CDU wol­le sicht­ba­rer wer­den, ihre Posi­tio­nen klar ver­tre­ten und zugleich offen für den Aus­tausch mit ande­ren Frak­tio­nen sein.

„Im Mit­tel­punkt müs­sen die The­men ste­hen, die für die Men­schen in Leer im All­tag einen Unter­schied machen“, betont der Fraktionsvorsitzende.

Ein Schwer­punkt der kom­men­den Frak­ti­ons­ar­beit soll nach Anga­ben der CDU das The­ma Sicher­heit wer­den. Vie­le Bür­ge­rin­nen und Bür­ger hät­ten im Wahl­kampf deut­lich gemacht, dass ihnen die­ses The­ma wich­tig sei. Dies wol­le die CDU ernst nehmen.

„Die Men­schen sol­len sich in Leer sicher füh­len kön­nen – auf den Stra­ßen, in den Stadt­tei­len und auch abends in der Innen­stadt“, sagt Hein­richs­dorff. Die Frak­ti­on wol­le des­halb genau hin­schau­en, wo Hand­lungs­be­darf bestehe, und sich für kon­kre­te Lösun­gen einsetzen.

Finanz­po­li­tik und wirt­schaft­li­che Ent­wick­lung im Fokus

Einen wei­te­ren Schwer­punkt sieht die CDU-Frak­ti­on in einer ver­ant­wor­tungs­vol­len Finanz­po­li­tik und der wirt­schaft­li­chen Ent­wick­lung der Stadt. Ange­sichts der finan­zi­el­len Her­aus­for­de­run­gen müs­se bei poli­ti­schen Ent­schei­dun­gen genau geprüft wer­den, wel­che Kos­ten ent­ste­hen und was sich die Stadt dau­er­haft leis­ten könne.

„Wir müs­sen bei allen poli­ti­schen Ent­schei­dun­gen genau hin­schau­en, was sie kos­ten und was wir uns dau­er­haft leis­ten kön­nen. Gera­de ange­sichts der finan­zi­el­len Her­aus­for­de­run­gen der Stadt müs­sen wir kla­re Prio­ri­tä­ten set­zen und mit den Steu­er­gel­dern der Bür­ge­rin­nen und Bür­ger ver­ant­wor­tungs­voll umge­hen“, erklärt Heinrichsdorff.

Gleich­zei­tig müs­se Leer aus Sicht der CDU attrak­ti­ve Rah­men­be­din­gun­gen für Unter­neh­men, Arbeits­plät­ze und Inves­ti­tio­nen schaf­fen. Soli­de Finan­zen, wirt­schaft­li­che Ent­wick­lung und eine ver­nünf­ti­ge Stadt­ent­wick­lung gehör­ten dabei zusammen.

„Eine Stadt kann lang­fris­tig nur gestal­ten, wenn ihre wirt­schaft­li­che Grund­la­ge stimmt. Des­halb gehö­ren soli­de Finan­zen, wirt­schaft­li­che Ent­wick­lung und eine ver­nünf­ti­ge Stadt­ent­wick­lung für uns zusam­men“, so der Fraktionsvorsitzende.

Wahl­pro­gramm soll Grund­la­ge für die kom­men­den fünf Jah­re sein

Für die poli­ti­sche Arbeit der neu­en Rats­pe­ri­ode soll das Wahl­pro­gramm der CDU die Grund­la­ge bil­den. Dar­in habe die Par­tei kon­kre­te Zie­le für die Stadt Leer for­mu­liert, die nun Schritt für Schritt umge­setzt wer­den sollen.

Gleich­zei­tig kün­digt Hein­richs­dorff eine selbst­kri­ti­sche Betrach­tung des Wahl­er­geb­nis­ses an. Die CDU wol­le sich damit aus­ein­an­der­set­zen, wo sie Bür­ge­rin­nen und Bür­ger nicht erreicht habe und an wel­chen Stel­len die poli­ti­sche Arbeit noch ver­bes­sert wer­den müsse.

„Unser Wahl­pro­gramm ist dabei die Grund­la­ge für die poli­ti­sche Arbeit der kom­men­den fünf Jah­re. Wir haben dar­in kon­kre­te Zie­le für Leer for­mu­liert und wol­len die­se jetzt Schritt für Schritt umset­zen. Gleich­zei­tig gehört für uns dazu, ehr­lich auf das Wahl­er­geb­nis zu schau­en und selbst­kri­tisch zu hin­ter­fra­gen, wo wir Bür­ge­rin­nen und Bür­ger nicht erreicht haben und wo wir unse­re poli­ti­sche Arbeit noch bes­ser machen müssen.“

Zusam­men­ar­beit mit ande­ren Fraktionen

Die neue CDU-Frak­ti­on will geschlos­sen auf­tre­ten und zugleich kon­struk­tiv mit den ande­ren Frak­tio­nen im Leera­ner Stadt­rat zusam­men­ar­bei­ten. Die eige­nen poli­ti­schen Posi­tio­nen sol­len dabei klar ver­tre­ten wer­den. Gleich­zei­tig sei die CDU bereit, über Frak­ti­ons­gren­zen hin­weg nach gemein­sa­men Lösun­gen für die Stadt zu suchen.

„Wir wer­den unse­re Posi­tio­nen klar ver­tre­ten. Gleich­zei­tig sind wir bereit, über Frak­ti­ons­gren­zen hin­weg nach Lösun­gen zu suchen, wenn es um die Zukunft unse­rer Stadt geht“, erklärt Heinrichsdorff.

In den kom­men­den Wochen wird sich die neue Frak­ti­on ins­be­son­de­re auf die Arbeit in den Aus­schüs­sen vor­be­rei­ten. Außer­dem sol­len Zustän­dig­kei­ten fest­ge­legt und die poli­ti­schen Schwer­punk­te für die neue Rats­pe­ri­ode wei­ter kon­kre­ti­siert werden.

„Wir wol­len auf der bis­he­ri­gen Arbeit auf­bau­en und zugleich neue Impul­se set­zen. Unser Anspruch ist es, Ver­ant­wor­tung zu über­neh­men, Leer wei­ter vor­an­zu­brin­gen und für die Bür­ge­rin­nen und Bür­ger ansprech­bar zu sein“, sagt Hein­richs­dorff abschließend.

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Wes­t­ov­er­le­din­gen: Kin­der zei­gen, wo ihre Schul­we­ge siche­rer wer­den können

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Kin­der beschäf­ti­gen sich mit siche­ren Schulwegen

Wes­t­ov­er­le­din­gen. Zum Start der Euro­päi­schen Mobi­li­täts­wo­che (EMW) fand am 16. Sep­tem­ber ein Mobi­li­täts­work­shop zum The­ma Schul­weg­si­cher­heit an der Grund­schu­le Steenfelde/Großwolde statt. Rund 31 Kin­der aus den Klas­sen 4a und 4b beschäf­tig­ten sich dabei inten­siv mit ihren täg­li­chen Wegen zur Schu­le und unter­schied­li­chen Verkehrssituationen.

Durch den Vor­mit­tag führ­ten René Pes­sier, Geschäfts­füh­rer des Mobi­li­täts­werks aus Dres­den, und Carl Lude­wig, eben­falls vom Mobi­li­täts­werk. Beglei­tet wur­de der Work­shop von Tom­ke van Les­sen aus dem Fach­be­reich 3 Bau­en und Pla­nen der Gemein­de Wes­t­ov­er­le­din­gen sowie Frau Ger­des, der Mobi­li­täts­be­auf­trag­ten der Grundschule.

Auch die Klas­sen­lei­tun­gen waren dabei: Frau Dono­nel­li beglei­te­te die Klas­se 4a, Frau Twi­ckel die Klas­se 4b. Für zusätz­li­che gute Stim­mung sorg­te Edgar, das Mas­kott­chen der Euro­päi­schen Mobi­li­täts­wo­che, das eben­falls am Work­shop teilnahm.

Ver­kehrs­si­tua­tio­nen aus Sicht der Kinder

Wäh­rend des Work­shops lern­ten die Schü­le­rin­nen und Schü­ler unter­schied­li­che Ver­kehrs­si­tua­tio­nen ken­nen und konn­ten ihre eige­nen Erfah­run­gen ein­brin­gen. Dabei ging es unter ande­rem dar­um, wie sicher die Kin­der ver­schie­de­ne Situa­tio­nen im Stra­ßen­ver­kehr emp­fin­den und wel­che Her­aus­for­de­run­gen ihnen auf ihrem täg­li­chen Schul­weg begegnen.

Die Kin­der ver­or­te­ten außer­dem ihre täg­li­chen Wege zur Schu­le. So konn­ten ihre Erfah­run­gen und Wahr­neh­mun­gen direkt in den Betei­li­gungs­pro­zess einfließen.

Für Abwechs­lung vom Schul­all­tag sorg­te zudem eine Orts­be­ge­hung ent­lang der Schul­stra­ße. Dabei konn­ten die Kin­der die Ver­kehrs­si­tua­ti­on vor Ort gemein­sam betrach­ten und ihre Beob­ach­tun­gen unmit­tel­bar schildern.

Ergeb­nis­se flie­ßen in das Mobi­li­täts­kon­zept ein

Die Erkennt­nis­se aus dem Betei­li­gungs­work­shop sol­len nicht nur inner­halb der Schu­le blei­ben. Sie flie­ßen in das Fokus­kon­zept Mobi­li­tät für die Gemein­de Wes­t­ov­er­le­din­gen ein.

Das Kon­zept wird der­zeit mit Unter­stüt­zung des Mobi­li­täts­werks aus Dres­den für die Gemein­de Wes­t­ov­er­le­din­gen erar­bei­tet. Die Erfah­run­gen und Ein­schät­zun­gen der Kin­der lie­fern dabei wich­ti­ge Hin­wei­se dar­auf, wie Schul­we­ge wahr­ge­nom­men wer­den und an wel­chen Stel­len aus Sicht der Schü­le­rin­nen und Schü­ler beson­de­re Auf­merk­sam­keit auf die Schul­weg­si­cher­heit gelegt wer­den sollte.

Der Mobi­li­täts­work­shop an der Grund­schu­le Steenfelde/Großwolde war damit ein Teil der Euro­päi­schen Mobi­li­täts­wo­che und zugleich eine Mög­lich­keit, die Per­spek­ti­ve der Kin­der direkt in die wei­te­re Pla­nung der Mobi­li­tät in Wes­t­ov­er­le­din­gen einzubeziehen.

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60 neue Ehren­amts­kar­ten im Land­kreis Leer ver­lie­hen – Enga­ge­ment von 16 bis 86 Jah­ren gewürdigt

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60 ehren­amt­li­che Enga­gier­te erhiel­ten die Ehren­amts­kar­te. Ver­tre­te­rin­nen und Ver­tre­ter von Kom­mu­nen und des Kreis­ta­ges waren dabei. Bür­ger­meis­ter oder Stellvertreter/innen: Mat­thi­as Groo­te (Land­rat Land­kreis Leer), Nico Blo­em (stellv. Bür­ger­meis­ter Stadt Wee­ner), Tho­mas Bruns (Stellv. Bür­ger­meis­ter Stadt Leer), Ger­hard Wie­chers (stellv. Bür­ger­meis­ter Gemein­de Wes­t­ov­er­le­din­gen), Uwe Sap (Bür­ger­meis­ter Gemein­de Bun­de), Jörg Schlör­mann und Bur­ch­hard Esders (Stellv. Bür­ger­meis­ter Gemein­de Jemgum).

60 neue Ehren­amts­kar­ten für enga­gier­te Men­schen im Land­kreis Leer

Land­rat Mat­thi­as Groo­te wür­digt ehren­amt­li­ches Enga­ge­ment – jüngs­ter Kar­ten­in­ha­ber ist 16, ältes­ter 86 Jah­re alt

Land­kreis Leer. Ehren­amt­li­ches Enga­ge­ment ist eine wich­ti­ge Säu­le des gesell­schaft­li­chen Zusam­men­le­bens. Im Land­kreis Leer sind zahl­rei­che Men­schen frei­wil­lig für ande­re aktiv und leis­ten damit einen wert­vol­len Bei­trag für ihre Ver­ei­ne, Orga­ni­sa­tio­nen und die Gemein­schaft. Als Zei­chen des Dan­kes und der Aner­ken­nung hat Land­rat Mat­thi­as Groo­te am 23. Sep­tem­ber ins­ge­samt 60 neue Ehren­amts­kar­ten an frei­wil­lig enga­gier­te Men­schen aus dem Land­kreis Leer verliehen.

Die neu­en Inha­be­rin­nen und Inha­ber der Ehren­amts­kar­te zei­gen zugleich, wie viel­fäl­tig ehren­amt­li­ches Enga­ge­ment sein kann. Die Alters­span­ne reicht von 16 bis 86 Jah­ren. Der jüngs­te neue Ehren­amts­kar­ten­in­ha­ber ist damit gera­de ein­mal 16 Jah­re alt, wäh­rend der ältes­te bereits 86 Jah­re alt ist.

Ehren­amts­kar­te als Zei­chen der Anerkennung

Mit der Ehren­amts­kar­te wird das frei­wil­li­ge Enga­ge­ment von Men­schen gewür­digt, die sich in beson­de­rem Umfang für die Gesell­schaft ein­set­zen. Die Kar­te ist ein sicht­ba­res Zei­chen des Dan­kes und der Aner­ken­nung für die Zeit und den per­sön­li­chen Ein­satz, den Ehren­amt­li­che für ande­re aufbringen.

Die Ehren­amts­kar­te gilt lan­des­weit in Nie­der­sach­sen und bie­tet ihren Inha­be­rin­nen und Inha­bern zahl­rei­che Vor­tei­le. Ins­ge­samt ste­hen mehr als 2.900 Ver­güns­ti­gun­gen zur Ver­fü­gung. Davon befin­den sich allein 100 Ver­güns­ti­gun­gen im Land­kreis Leer.

Damit kön­nen Ehren­amt­li­che nicht nur Aner­ken­nung für ihr Enga­ge­ment erfah­ren, son­dern auch von ver­schie­de­nen Ange­bo­ten und Ver­güns­ti­gun­gen in der Regi­on und dar­über hin­aus profitieren.

Fast 1.800 Ehren­amts­kar­ten seit 2017

Die Ver­lei­hung der 60 neu­en Ehren­amts­kar­ten ist Teil einer län­ger­fris­ti­gen Ent­wick­lung im Land­kreis Leer. Seit der Ein­füh­rung der Ehren­amts­kar­te im Herbst 2017 wur­de die Aus­zeich­nung im Land­kreis Leer inzwi­schen fast 1.800 Mal verliehen.

Die Zah­len zei­gen, wel­chen Stel­len­wert das frei­wil­li­ge Enga­ge­ment in der Regi­on hat. Men­schen unter­schied­li­chen Alters enga­gie­ren sich in ihrer Frei­zeit für ande­re und über­neh­men Ver­ant­wor­tung in der Gemeinschaft.

Dass bei der aktu­el­len Ver­lei­hung Men­schen im Alter von 16 bis 86 Jah­ren ver­tre­ten sind, macht deut­lich, dass Ehren­amt kei­ne Fra­ge des Alters ist. Jun­ge Men­schen brin­gen sich eben­so ein wie älte­re Gene­ra­tio­nen und leis­ten damit einen wich­ti­gen Bei­trag zum gesell­schaft­li­chen Mit­ein­an­der im Land­kreis Leer.

Ehren­amt hält die Gesell­schaft zusammen

Ob in Ver­ei­nen, Orga­ni­sa­tio­nen oder bei ande­ren ehren­amt­li­chen Akti­vi­tä­ten: Ohne die frei­wil­li­ge Arbeit vie­ler Men­schen wären zahl­rei­che Ange­bo­te und Akti­vi­tä­ten in den Städ­ten und Gemein­den des Land­krei­ses Leer nicht möglich.

Die Ehren­amts­kar­te macht die­ses Enga­ge­ment sicht­bar und setzt ein Zei­chen der Wert­schät­zung. Mit mitt­ler­wei­le fast 1.800 ver­lie­he­nen Kar­ten seit 2017 gehört sie zu den Instru­men­ten, mit denen der Land­kreis Leer den frei­wil­li­gen Ein­satz sei­ner Bür­ge­rin­nen und Bür­ger anerkennt.

Die 60 neu­en Ehren­amts­kar­ten ste­hen damit stell­ver­tre­tend für vie­le Men­schen, die sich in ihrer Frei­zeit für ande­re und für ihre Regi­on engagieren.

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Blaulicht

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POL-LER: Pres­se­mit­tei­lung der Poli­zei­in­spek­ti­on Leer/ Emden für den 24.09.2026   Emden — Fuß­gän­ge­rin nach Ver­kehrs­un­fall leicht verletzt  Am 23.09.2026 kam...

Veranstaltung

Wil­helms­ha­ven Sai­ling-CUP 2026: Tra­di­ti­ons­seg­le­r­und mari­ti­mes Programm

Wil­helms­ha­ven Sai­ling-CUP 2026: Tra­di­ti­ons­seg­ler, Regat­ten und mari­ti­mes Pro­gramm am Bontekai Wil­helms­ha­ven. Vom 2. bis 4. Okto­ber 2026 steht Wil­helms­ha­ven ganz...

Lokal

Kita Lütt­je Lü in Völ­len­er­fehn gewinnt zehn Bob­by­cars – Fahr­spaß ganz ohne Spritkosten

Das Foto zeigt die Ver­tre­ter des Auto­hau­ses Por­sche in Leer, Kita-Lei­tung Ste­fa­nie Olt­manns sowie eini­ge Kin­der, die an der Mal­ak­ti­on...

Lokal

Senio­ren­bei­rat Wes­t­ov­er­le­din­gen: Wahl­vor­schlä­ge noch bis 30. Sep­tem­ber möglich

Das Foto zeigt den aktu­el­len Senio­ren­bei­rat. Das Bild zeigt v.l. Thea Boel­sen, Burk­hard Rei­ne­ke, Ulla Kor­te, Hans-Georg Füll­brunn, Hel­la Gei­ken,...

Blaulicht

Tank­be­trug in Ost­fries­land: Poli­zei sucht Fah­rer eines wei­ßen BMW mit auf­fäl­li­gem Kapuzenpullover

Tank­be­trü­ge­rei­en in Caro­li­nen­siel und Wil­helms­ha­ven: Poli­zei sucht BMW-Fah­rer mit auf­fäl­li­gem Kapuzenpullover Carolinensiel/Wilhelmshaven. Zwei­mal soll ein bis­lang unbe­kann­ter Mann an Tank­stel­len...

Blaulicht

Poli­zei sucht Zeu­gen: Graf­fi­ti, Dieb­stäh­le, Unfall­flucht und Fahr­zeug­brand in Ostfriesland

POL-LER: Pres­se­mit­tei­lung der Poli­zei­in­spek­ti­on Leer/ Emden für den 23.09.2026   Zeu­gen gesucht zu Sach­be­schä­di­gun­gen, Dieb­stäh­len & einer Ver­kehrs­un­fall­flucht ++ Fahrzeugbrand ...

Lokal

Bil­dungs­in­sti­tut Gesund­heit am Kli­ni­kum Leer erneut rezertifiziert

(v.l.n.r.): Dr. Kat­rin Witz­schel (Audi­to­rin), Susan­ne Weiss (Schul­lei­tung BIG), Imke Biel (Qua­li­täts­ma­nage­ment­be­auf­trag­te und Päd­ago­gin), Jea­nette Janet­schek (Fach­be­reichs­lei­tung Pfle­ge), Nico­le Keil...

Blaulicht

Ost­fries­land: Die­sel­dieb­stahl, fal­sche Poli­zei­be­am­te, Trick­dieb­stahl und Drogenfahrt

POL-LER: Pres­se­mit­tei­lung der Poli­zei­in­spek­ti­on Leer/ Emden für den 22.09.2026   Die­sel­dieb­stahl aus Lkw ++ Fal­sche Poli­zei­be­am­te ++ Fal­scher Pfle­ge­dienst­mit­ar­bei­ter bestiehlt...

Wirtschaft

Bun­des­haus­halt 2027: Zins­aus­ga­ben stei­gen auf 41,9 Mil­li­ar­den Euro

Bun­des­haus­halt 2027: Zins­aus­ga­ben stei­gen deut­lich – Bund plant mit 118,7 Mil­li­ar­den Euro neu­er Schulden Im Regie­rungs­ent­wurf für den Bun­des­haus­halt 2027...

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„Mac­beth“ in Leer: Shake­speares Tra­gö­die am 25. Sep­tem­ber im Thea­ter an der Blinke

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APEN AIR 2026: 16 Bands, Punk­rock und Fami­li­en­pro­gramm in Apermarsch

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New York Gos­pel Stars 2027 in Leer: Gos­pel-Kon­zert am 15. Janu­ar in der Lutherkirche

New York Gos­pel Stars kom­men im Janu­ar 2027 nach Leer Kraft­vol­le Stim­men und mit­rei­ßen­de Gos­pel­mu­sik in der Luther­kir­che – Kon­zert am...

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