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Landkreis Leer: Bezahlkarte ersetzt Bargeld für Geflüchtete
Landkreis Leer führt Bezahlkarte für Geflüchtete ein
Im Jahr 2024 setzt der Landkreis Leer eine wegweisende Neuerung um: Die Einführung der Bezahlkarte für geflüchtete Menschen. Diese Maßnahme, die auf einer bundesweiten Gesetzesvorlage basiert, richtet sich an Asylsuchende, die sich weniger als drei Jahre in Deutschland aufhalten. Im Landkreis Leer betrifft dies derzeit 890 Personen, die künftig mit einer Bezahlkarte statt mit Bargeld ihre Einkäufe tätigen können.
Pilotprojekt in Uplengen
Um die Einführung möglichst reibungslos zu gestalten, plant die Kreisverwaltung zunächst einen Testlauf in der Gemeinde Uplengen. Dieser wird gestartet, sobald die technischen Voraussetzungen geschaffen sind. Die gesammelten Erfahrungen aus der Pilotphase sollen als Grundlage für die flächendeckende Umsetzung im gesamten Landkreis dienen.
Hintergrund zur Bezahlkarte
Geflüchtete, die in Deutschland Schutz suchen und ihren Lebensunterhalt nicht eigenständig sichern können, haben Anspruch auf Leistungen nach dem Asylbewerberleistungsgesetz. Diese Leistungen wurden bisher in Form von Sachleistungen, Bargeld oder Wertgutscheinen erbracht. Mit der Bezahlkarte steht nun eine weitere Option zur Verfügung.
Das Konzept der Bezahlkarte ermöglicht es, das vorgesehene Guthaben direkt darauf zu laden. Ein wesentlicher Vorteil der Karte ist die Begrenzung der Nutzung auf das Inland. Dadurch wird gewährleistet, dass die Mittel ausschließlich für das Leben der Geflüchteten in Deutschland verwendet werden. Eine missbräuchliche Nutzung, etwa für Zahlungen an Schlepper oder Überweisungen in Herkunftsländer, wird somit unterbunden.
Wichtiger Schritt für mehr Kontrolle und Transparenz
Die Einführung der Bezahlkarte stellt einen wichtigen Schritt in Richtung Effizienz und Transparenz dar. Sie ermöglicht eine gezielte Verwendung der bereitgestellten Gelder und bietet den geflüchteten Menschen gleichzeitig eine praktische und moderne Form der finanziellen Unterstützung.
Mit dem Jahreswechsel beginnt für den Landkreis Leer damit eine neue Phase im Umgang mit den Leistungen für Asylsuchende, die das Potenzial hat, als Vorbild für andere Regionen zu dienen.
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Bezahlkarte für Geflüchtete: Eine neue Form der Unterstützung
Seit dem 16. Mai 2024 können Geflüchtete in Deutschland ihre finanziellen Leistungen über eine sogenannte Bezahlkarte erhalten. Diese Änderung des Asylbewerberleistungsgesetzes wurde nach intensiven Beratungen auf Bundesebene eingeführt und soll die Unterstützung für Geflüchtete effizienter und kontrollierbarer gestalten.
Was ist die Bezahlkarte?
Die Bezahlkarte ist eine neue Form der Unterstützung für Asylsuchende, die sich nicht selbst versorgen können. Das Guthaben, das ihnen nach dem Asylbewerberleistungsgesetz zusteht, wird direkt auf diese Karte gebucht. Damit können ihre Einkäufe bargeldlos abgewickelt werden – eine Alternative zu den bisherigen Formen der Unterstützung wie Sachleistungen, Bargeld oder Wertgutscheinen.
Ein entscheidender Vorteil der Bezahlkarte: Das Guthaben kann ausschließlich im Inland genutzt werden. So wird sichergestellt, dass die finanziellen Mittel direkt für den Lebensunterhalt in Deutschland verwendet werden. Eine missbräuchliche Verwendung, etwa für Zahlungen an Schlepper oder Überweisungen ins Herkunftsland, wird dadurch unterbunden.
Gesetzliche Grundlage und Hintergrund
Die Einführung der Bezahlkarte basiert auf einer Änderung des Asylbewerberleistungsgesetzes, die am 1. März 2024 von der Bundesregierung beschlossen wurde. Der Bundestag verabschiedete die Reform am 12. April 2024 , und der Bundesrat stimmte am 26. April 2024 zu. Mit dem Inkrafttreten der Gesetzesänderung am 16. Mai 2024 wurde die Bezahlkarte offiziell als Leistungsform anerkannt.
Zuvor waren die Unterstützungsformen davon abhängig, ob Geflüchtete in Gemeinschaftsunterkünften oder privat untergebracht waren. Mit der neuen Regelung erhalten Länder und Kommunen mehr Spielraum, wie sie die Leistungen erbringen können.
Gestaltung und Nutzung durch die Länder
Die konkrete Ausgestaltung der Bezahlkarte liegt in der Verantwortung der einzelnen Bundesländer. Dabei haben sie sich auf Mindeststandards geeinigt, um die Einführung einheitlich und rechtssicher zu gestalten.
Die zuständigen Behörden entscheiden über den Betrag, der auf die Karten gebucht wird, sowie über die Abhebemöglichkeiten. Auch Sonderfälle, wie beispielsweise Geflüchtete mit eigenem Einkommen oder BAföG, können individuell geregelt werden. In solchen Situationen können Leistungen weiterhin auf ein Girokonto überwiesen werden.
Vorteile der Bezahlkarte
Neben der Beschränkung der Nutzung auf das Inland bietet die Bezahlkarte weitere Vorteile:
- Effizienz : Die Karten sind einfacher zu verwalten als Bargeldzahlungen. Städte und Gemeinden müssen lediglich Beträge buchen, statt Bargeld auszuhändigen.
- Flexibilität : Die Behörden können die Höhe der Zahlungen an lokale und individuelle Bedürfnisse anpassen.
- Sicherheit : Die Bezahlkarte bietet Schutz vor missbräuchlicher Verwendung der Gelder.
Mit der Einführung der Bezahlkarte setzt Deutschland einen weiteren Schritt, um die Unterstützung von Geflüchteten fair und transparent zu gestalten. Gleichzeitig bietet das System Kommunen und Länder mehr Flexibilität und reduziert den Verwaltungsaufwand.
Die Bezahlkarte zeigt, wie innovative Lösungen soziale Unterstützung effizienter und zielgerichteter machen können – ein Fortschritt für alle realisiert.
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Mehr Sicherheit für Radfahrer in Ostfriesland: 1.500 reflektierende Helmmützen werden kostenlos verteilt
(v.l.n.r.): Die Vorsitzenden der ostfriesischen Verkehrswachten Hajo Reershemius (Norden), Karl-Heinz Krämer (Aurich), Hans-Günter Jelting (Leer), Sascha Nowak (Wittmund) und Berthold Tuitjer (Emden) appellieren mit Signe Foetzki (Pressesprecherin der Brandkasse) an alle Radfahrer „Reflektierende Fahrradhelme retten Leben!“
Mehr Sicherheit für Radfahrer in Ostfriesland: 1.500 reflektierende Helmmützen werden verteilt
Ostfriesische Verkehrswachten und Ostfriesische Landschaftliche Brandkasse starten gemeinsames Präventionsprojekt – kostenlose Fahrradhelmabdeckungen sollen in der dunklen Jahreszeit für bessere Sichtbarkeit sorgen.
Mit Beginn der dunklen Jahreszeit steigt die Bedeutung einer guten Sichtbarkeit im Straßenverkehr. Um Radfahrer besser zu schützen, starten die ostfriesischen Verkehrswachten gemeinsam mit der Ostfriesischen Landschaftlichen Brandkasse ein neues Präventionsprojekt. Insgesamt 1.500 reflektierende Fahrradhelmabdeckungen, sogenannte „Helmmützen“, im Wert von rund 3.200 Euro werden kostenlos in ganz Ostfriesland verteilt.
Die auffälligen Abdeckungen bestehen aus leuchtendem und reflektierendem Material. Sie sollen dazu beitragen, dass Fahrradfahrer bei Dunkelheit und schlechten Sichtverhältnissen von anderen Verkehrsteilnehmern früher wahrgenommen werden.
1.500 reflektierende Helmmützen für mehr Sicherheit
Immer wieder kommt es zu Fahrradunfällen, bei denen die Betroffenen Kopfverletzungen oder noch schwerere Verletzungen erleiden. Bei Verkehrsunfällen gehören Kopfverletzungen zu den besonders gravierenden Folgen. Deshalb sprechen sich die Verkehrswachten und die Ostfriesische Landschaftliche Brandkasse ausdrücklich dafür aus, beim Fahrradfahren einen Schutzhelm zu tragen.
Mit den reflektierenden Helmabdeckungen soll nun ein weiterer Beitrag zur Verkehrssicherheit geleistet werden.
„Hiermit starten wir ein neues Projekt“, erklärt Sascha Nowak, Gebietsbeauftragter der ostfriesischen Verkehrswachten. Gerade mit Blick auf die dunkle Jahreszeit werde man nicht müde, alle Verkehrsteilnehmenden auf das Prinzip „Sicherheit durch Sichtbarkeit“ hinzuweisen.
Die zunächst 1.500 beschafften Helmmützen haben einen Gesamtwert von rund 3.200 Euro. Die Verkehrswachten wollen sie bei praxisnahen Aktionen, beispielsweise bei Fahrrad- und Pedelec-Trainings, kostenlos zur Verfügung stellen.
Ermöglicht wird die Verteilung in ganz Ostfriesland durch die finanzielle Unterstützung der Ostfriesischen Landschaftlichen Brandkasse.
Schutzhelme können schwere Kopfverletzungen reduzieren
Signe Foetzki, Pressesprecherin der Brandkasse, unterstreicht die Bedeutung eines geeigneten Schutzhelms. Ihr Appell richtet sich sowohl an Fahrradfahrer als auch an Fahrer von E‑Scootern.
Ein Helm könne einen Unfall zwar nicht verhindern, das Risiko schwerer Kopfverletzungen jedoch deutlich reduzieren. Beim Aufprall wirke er wie ein Airbag und könne bis zu zwei Drittel der Schlagenergie absorbieren.
Auch die Gestaltung der Helmabdeckungen spielte bei der Entscheidung für das Projekt eine wichtige Rolle. Das Angebot soll Menschen unterschiedlichen Alters erreichen. Dank eines flexiblen Gummizugs lassen sich die Abdeckungen an verschiedene Helmgrößen anpassen.
Damit sollen möglichst viele Fahrradfahrer von der zusätzlichen Sichtbarkeit profitieren können.
Verkehrswacht will Menschen aus der „nächtlichen Unsichtbarkeit“ holen
Hajo Reershemius, Vorsitzender der Norder Verkehrswacht, sieht das neue Projekt als konsequente Ergänzung der klassischen Präventionsarbeit.
Gefahren frühzeitig zu erkennen, Verkehrsteilnehmende zu sensibilisieren und mit einfachen, wirkungsvollen Maßnahmen für mehr Sicherheit zu sorgen – das seien zentrale Aufgaben der Verkehrswachten.
Zwar gibt es für Radfahrer in Deutschland keine allgemeine gesetzliche Helmtragepflicht und keine allgemeine Bekleidungsvorschrift, die reflektierende Kleidung vorschreibt. Dennoch wollen die Initiatoren dafür werben, die eigene Sicherheit durch sichtbare Kleidung und reflektierende Ausrüstung zu erhöhen.
Insbesondere bei Dunkelheit können Radfahrer für Autofahrer und andere Verkehrsteilnehmer schwer erkennbar sein. Die reflektierenden Helmmützen sollen helfen, diese „nächtliche Unsichtbarkeit“ zu verringern.
Brandkasse unterstützt die Aktion: „Nu süchst Du mi!“
Die Ostfriesische Landschaftliche Brandkasse sagte ihre Unterstützung zu, nachdem die Verkehrswachten ihre Idee vorgestellt hatten.
Signe Foetzki macht zugleich deutlich, dass die 1.500 Helmabdeckungen den tatsächlichen Bedarf nicht vollständig decken können. Dennoch solle die Aktion ein positives Zeichen setzen und möglichst viele Menschen für das Thema sensibilisieren.
Die Botschaft der Brandkasse lautet: „Sicherheit durch Sichtbarkeit!“ Mit einem Augenzwinkern wird sie auf Plattdeutsch ergänzt: „Nu süchst Du mi!“
Der humorvolle Spruch bringt den Kern der Aktion auf den Punkt: Wer im Straßenverkehr rechtzeitig gesehen wird, kann dazu beitragen, gefährliche Situationen zu vermeiden.
Verkehrswachten appellieren an alle Verkehrsteilnehmer
Sascha Nowak richtet seinen Appell an sämtliche Verkehrsteilnehmenden. Gerade in der dunklen Jahreszeit könne leuchtende und optimal reflektierende Kleidung einen wichtigen Beitrag zur eigenen Sicherheit leisten.
Zwar sei der Trend zu mehr Sichtbarkeit zunehmend erkennbar, vielerorts seien jedoch weiterhin Menschen ohne leuchtende oder reflektierende Gegenstände im Straßenverkehr unterwegs.
Die Empfehlung der Verkehrswachten lautet deshalb: Möglichst einen gut sichtbaren Helm tragen, auf helle und reflektierende Kleidung achten und damit auch für andere Verkehrsteilnehmer ein Vorbild sein.
Die kostenlose Verteilung der Helmmützen bei Fahrrad- und Pedelec-Trainings soll diese Botschaft in ganz Ostfriesland unterstützen.
Ansprechpartner der Verkehrswachten in Ostfriesland
Interessierte können sich an die jeweiligen Ansprechpartner vor Ort wenden:
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Aurich: info@verkehrswacht-aurich.de
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Wittmund: info@verkehrswacht.wittmund.de
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Norden: verkehrswacht-norden@ewe.net
Mit 1.500 kostenlosen, reflektierenden Fahrradhelmabdeckungen setzen die ostfriesischen Verkehrswachten und die Ostfriesische Landschaftliche Brandkasse ein Zeichen für mehr Sicherheit auf den Straßen. Gerade in der dunklen Jahreszeit gilt: Gute Sichtbarkeit und ein Schutzhelm können helfen, Unfallfolgen zu verringern.
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Gallimarkt Leer 2026: 3.262,96 Euro Spende für das Soziale Kaufhaus
Gallimarkt Leer: Scheck über 3.262,96 Euro für das Soziale Kaufhaus
Leer – Der Gallimarkt in Leer ist nicht nur das größte und schönste Volksfest Ostfrieslands, sondern steht auch für Gemeinschaft und soziales Engagement. Eine schöne Tradition gehört deshalb seit Jahren fest zur Eröffnung des Gallimarkts: die Spendensammlung für einen guten Zweck.
Auch bei der Eröffnung des Gallimarkts am Mittwoch, 14. Oktober 2026, wurde im Festzelt wieder Geld für ein soziales Projekt gesammelt. Dabei kamen insgesamt 3.262,96 Euro zusammen. In diesem Jahr kommt der Erlös dem Sozialen Kaufhaus am Ostersteg in Leer zugute.
Bürgermeister Claus-Peter Horst überreichte den symbolischen Spendenscheck jetzt an Karola Blanke vom Team des Sozialen Kaufhauses. Das Geld soll unter anderem dazu verwendet werden, die Ausstattung für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie die zahlreichen Ehrenamtlichen im Geschäft zu verbessern.
Spendensammlung beim traditionellen Fassanstich
Die Sammlung findet traditionell im Rahmen der offiziellen Eröffnung des Gallimarkts im Festzelt statt. Während des Fassanstichs und der anschließenden Grußworte des Bürgermeisters und des Schaustellerverbandes kommen rund 450 Ehrengäste aus Politik, Verwaltung, Schaustellergewerbe, Bundeswehr, Wirtschaft, Vereinen und weiteren Institutionen zusammen.
Neben dem offiziellen Auftakt des größten Leeraner Volksfestes bietet dieser Rahmen auch Gelegenheit, gemeinsam Verantwortung zu übernehmen und Projekte vor Ort zu unterstützen. Die Spendensammlung ist dabei längst zu einem festen Bestandteil der Eröffnungsfeier geworden.
Im vergangenen Jahr profitierten die Kinderfeuerwehren
Bereits im vergangenen Jahr wurde bei der Eröffnung des Gallimarkts für einen guten Zweck gesammelt. Damals ging die Spende an die Kinder- und Jugendfeuerwehren der Stadt Leer. Insgesamt kamen 2.040,25 Euro zusammen.
Mit der diesjährigen Sammlung für das Soziale Kaufhaus am Ostersteg wird diese Tradition fortgesetzt. Die Unterstützung kommt damit erneut einer Einrichtung zugute, die sich vor Ort engagiert und auf die Mithilfe vieler Menschen angewiesen ist.
Gallimarkt: Volksfest mit sozialer Verantwortung
Der Gallimarkt begeistert Jahr für Jahr zahlreiche Besucherinnen und Besucher mit seinen Fahrgeschäften, Buden, kulinarischen Angeboten und seiner besonderen Atmosphäre. Doch das Volksfest hat noch weitere Facetten: Es bringt Menschen zusammen und bietet zugleich eine Plattform, um soziale Projekte und wichtige Einrichtungen in Leer zu unterstützen.
Die jährliche Spendensammlung zeigt, dass der Gallimarkt nicht nur für Unterhaltung und Geselligkeit steht, sondern auch für Zusammenhalt und gesellschaftliches Engagement. Auch diese Seite des traditionsreichen Volksfestes trägt zu seiner großen Beliebtheit in Leer und ganz Ostfriesland bei.
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Soziales Kaufhaus in Leer: Günstig einkaufen, Gemeinschaft erleben und nachhaltig handeln
Das Soziale Kaufhaus am Ostersteg in Leer bietet insbesondere Menschen mit kleinem Geldbeutel die Möglichkeit, gut erhaltene Kleidung, Haushaltswaren, Bücher, Spielzeug und viele weitere Dinge des täglichen Bedarfs zu günstigen Preisen einzukaufen.
Doch das Angebot geht weit über eine günstige Einkaufsmöglichkeit hinaus. Das Kaufhaus ist auch ein Ort der Begegnung, an dem Menschen miteinander ins Gespräch kommen, soziale Kontakte knüpfen und Gemeinschaft erleben können. Damit leistet die Einrichtung einen wichtigen Beitrag zur sozialen Teilhabe und wirkt zugleich der Einsamkeit entgegen.
Ein weiterer wichtiger Aspekt ist die Nachhaltigkeit. Gut erhaltene Gegenstände erhalten eine zweite Chance, werden weiterverwendet und müssen nicht ungenutzt bleiben oder entsorgt werden. Das schont Ressourcen und ermöglicht es anderen Menschen, Dinge des täglichen Lebens zu erschwinglichen Preisen zu erwerben.

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Drohnen in Leer: Flugschau und Barcamp zeigen neue Einsatzmöglichkeiten in Ostfriesland
Drohnen in Ostfriesland: Flugschau und Barcamp zeigen neue Einsatzmöglichkeiten in Leer
Von der Landwirtschaft über die Rettungskette bis zur professionellen Luftbildvermessung: Beim Drohnen-Stammtisch des Digital Hub Ostfriesland am 5. November 2026 stehen moderne Drohnentechnik, praktische Erfahrungen und neue Ideen im Mittelpunkt. Eine Flugschau auf dem Flugplatz Leer-Papenburg eröffnet das Programm, bevor sich die Teilnehmenden beim Drohnen-Barcamp in Leer austauschen.
Drohnen können weit mehr als spektakuläre Luftaufnahmen liefern. Sie unterstützen Vermessungsarbeiten, eröffnen neue Möglichkeiten in der Landwirtschaft und können bei Einsätzen im Natur- und Katastrophenschutz wertvolle Dienste leisten. Welche Chancen die moderne Drohnentechnik bietet und wie sie bereits heute eingesetzt wird, zeigt der nächste Drohnen-Stammtisch des Digital Hub Ostfriesland (DHO) am Donnerstag, 5. November 2026, in Leer.
Die Veranstaltung verbindet eine Flugschau mit einem Drohnen-Barcamp. Dabei stehen der Austausch zwischen Interessierten, neue Ideen und praktische Erfahrungen im Mittelpunkt.
Flugschau auf dem Flugplatz Leer-Papenburg
Den Auftakt bildet um 15.30 Uhr eine Flugschau auf dem Flugplatz Leer-Papenburg an der Kloster-Thedinga-Straße 83 in Leer. Dort wird eine große Agrardrohne vorgeführt. Die Demonstration soll zeigen, welche Dimensionen moderne Drohnentechnik inzwischen erreicht hat und welche Einsatzmöglichkeiten sich daraus ergeben.
Die Flugschau findet witterungsabhängig statt.
Die Anreise zum Flugplatz erfolgt eigenständig. Auch der anschließende Wechsel zum Digital Hub Ostfriesland ist selbstständig zu organisieren.
Drohnen-Barcamp im Digital Hub Ostfriesland
Von 17 bis 20 Uhr wird der Drohnen-Stammtisch im Digital Hub Ostfriesland, Gaswerkstraße 18 in Leer, fortgesetzt. Anders als bei klassischen Veranstaltungen mit festgelegtem Programm und prominenten Hauptrednern setzt das Drohnen-Barcamp auf die aktive Beteiligung der Teilnehmenden.
Ein Barcamp ist eine offene Konferenz, bei der die Teilnehmenden eigene Themen und Fragen einbringen, Erfahrungen teilen und gemeinsam diskutieren. So entsteht Raum für neue Perspektiven, konkrete Anregungen und Gespräche auf Augenhöhe.
Einige Programmpunkte stehen bereits fest. Sie zeigen, wie unterschiedlich Drohnen und moderne Luftfahrttechnik eingesetzt werden können.
Diese Themen und Vorträge stehen auf dem Programm
Kooperative Regionalleitstelle Ostfriesland: Drohnengestützte Rettungskette
Die Kooperative Regionalleitstelle Ostfriesland stellt ihre Idee einer drohnengestützten Rettungskette entlang der ostfriesischen Nordseeküste vor. Dabei geht es um neue Möglichkeiten, Drohnen in Rettungsabläufe einzubinden.
Northern Helicopter GmbH aus Emden: Erfahrungen aus der professionellen Luftfahrt
Die Northern Helicopter GmbH aus Emden bringt ihre Erfahrungen aus der professionellen Luftfahrt ein. Das Unternehmen ist unter anderem in der Offshore-Luftrettung, bei Ambulanzflügen sowie im Personen- und Frachttransport tätig. Damit steht es für unterschiedliche Einsatzbereiche moderner Luftfahrttechnik.
Airborne Luftbildservice aus Uplengen: Vermessung, Inspektion und Luftaufnahmen
Der Airborne Luftbildservice aus Uplengen zeigt, wie vielseitig professionelle Drohnentechnik genutzt werden kann. Das Leistungsspektrum reicht von hochpräzisen Luftbildvermessungen und 3D-Geländemodellen über Inspektionsflüge bis hin zu Foto‑, Video- und 360-Grad-Aufnahmen.
Bundestechnologiezentrum für Elektro- und Informationstechnik: Drohnenführerscheine und Vorschriften
Das Bundestechnologiezentrum für Elektro- und Informationstechnik e. V. (BFE) aus Oldenburg informiert über die erforderlichen Drohnenführerscheine und die geltenden Regelungen für den Drohnenbetrieb. Interessierte erfahren, welche Nachweise für einen sicheren und regelkonformen Flug benötigt werden und worauf es beim Einstieg in die Drohnentechnik ankommt.
Drohnen eröffnen neue Perspektiven für Beruf und Freizeit
Ob Luftbilder, präzise Vermessungen, landwirtschaftliche Anwendungen oder Unterstützung bei Natur- und Katastrophenschutzeinsätzen: Drohnen eröffnen Perspektiven, die vom Boden aus häufig verborgen bleiben. Was vor wenigen Jahren noch außergewöhnlich war, ist heute in vielen Bereichen ein praktisches Werkzeug.
Der Drohnen-Stammtisch richtet sich deshalb nicht nur an erfahrene Drohnenpiloten. Willkommen sind sowohl Menschen, die Drohnen privat als Hobby nutzen, als auch beruflich Interessierte aus Vermessung, Handwerk und Landwirtschaft. Ebenso angesprochen sind Fachleute aus Feuerwehr, Sicherheits- und Katastrophenschutz sowie Naturschutz.
Auch wer bislang wenig Erfahrung mit Drohnen hat und sich für die Technik interessiert, kann bei der Veranstaltung neue Einblicke gewinnen.
Im Mittelpunkt stehen neben den technischen Möglichkeiten vor allem der persönliche Austausch, das Knüpfen neuer Kontakte und die gemeinsame Entwicklung von Ideen.
Termin, Veranstaltungsorte und Anmeldung
Drohnen-Stammtisch des Digital Hub Ostfriesland am 5. November 2026
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15.30 Uhr: Flugschau einer großen Agrardrohne auf dem Flugplatz Leer-Papenburg, Kloster-Thedinga-Straße 83, Leer (witterungsabhängig)
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17 bis 20 Uhr: Drohnen-Barcamp im Digital Hub Ostfriesland, Gaswerkstraße 18, Leer
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Anreise: Die Anfahrt zur Flugschau und der anschließende Wechsel zum Digital Hub erfolgen eigenständig.
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Teilnahme: Die Anmeldung ist kostenfrei.
Weitere Informationen zum Programm und die Möglichkeit zur kostenlosen Anmeldung gibt es online unter www.landkreis-leer.de/drohnen-stammtisch.
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