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Land­kreis Leer: Bezahl­kar­te ersetzt Bar­geld für Geflüchtete

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Land­kreis Leer führt Bezahl­kar­te für Geflüch­te­te ein

Im Jahr 2024 setzt der Land­kreis Leer eine weg­wei­sen­de Neue­rung um: Die Ein­füh­rung der Bezahl­kar­te für geflüch­te­te Men­schen. Die­se Maß­nah­me, die auf einer bun­des­wei­ten Geset­zes­vor­la­ge basiert, rich­tet sich an Asyl­su­chen­de, die sich weni­ger als drei Jah­re in Deutsch­land auf­hal­ten. Im Land­kreis Leer betrifft dies der­zeit 890 Per­so­nen, die künf­tig mit einer Bezahl­kar­te statt mit Bar­geld ihre Ein­käu­fe täti­gen können.

Pilot­pro­jekt in Uplengen

Um die Ein­füh­rung mög­lichst rei­bungs­los zu gestal­ten, plant die Kreis­ver­wal­tung zunächst einen Test­lauf in der Gemein­de Uple­n­gen. Die­ser wird gestar­tet, sobald die tech­ni­schen Vor­aus­set­zun­gen geschaf­fen sind. Die gesam­mel­ten Erfah­run­gen aus der Pilot­pha­se sol­len als Grund­la­ge für die flä­chen­de­cken­de Umset­zung im gesam­ten Land­kreis dienen.

Hin­ter­grund zur Bezahlkarte

Geflüch­te­te, die in Deutsch­land Schutz suchen und ihren Lebens­un­ter­halt nicht eigen­stän­dig sichern kön­nen, haben Anspruch auf Leis­tun­gen nach dem Asyl­be­wer­ber­leis­tungs­ge­setz. Die­se Leis­tun­gen wur­den bis­her in Form von Sach­leis­tun­gen, Bar­geld oder Wert­gut­schei­nen erbracht. Mit der Bezahl­kar­te steht nun eine wei­te­re Opti­on zur Verfügung.

Das Kon­zept der Bezahl­kar­te ermög­licht es, das vor­ge­se­he­ne Gut­ha­ben direkt dar­auf zu laden. Ein wesent­li­cher Vor­teil der Kar­te ist die Begren­zung der Nut­zung auf das Inland. Dadurch wird gewähr­leis­tet, dass die Mit­tel aus­schließ­lich für das Leben der Geflüch­te­ten in Deutsch­land ver­wen­det wer­den. Eine miss­bräuch­li­che Nut­zung, etwa für Zah­lun­gen an Schlep­per oder Über­wei­sun­gen in Her­kunfts­län­der, wird somit unterbunden.

Wich­ti­ger Schritt für mehr Kon­trol­le und Transparenz

Die Ein­füh­rung der Bezahl­kar­te stellt einen wich­ti­gen Schritt in Rich­tung Effi­zi­enz und Trans­pa­renz dar. Sie ermög­licht eine geziel­te Ver­wen­dung der bereit­ge­stell­ten Gel­der und bie­tet den geflüch­te­ten Men­schen gleich­zei­tig eine prak­ti­sche und moder­ne Form der finan­zi­el­len Unterstützung.

Mit dem Jah­res­wech­sel beginnt für den Land­kreis Leer damit eine neue Pha­se im Umgang mit den Leis­tun­gen für Asyl­su­chen­de, die das Poten­zi­al hat, als Vor­bild für ande­re Regio­nen zu dienen.


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Bezahl­kar­te für Geflüch­te­te: Eine neue Form der Unterstützung

Seit dem 16. Mai 2024 kön­nen Geflüch­te­te in Deutsch­land ihre finan­zi­el­len Leis­tun­gen über eine soge­nann­te Bezahl­kar­te erhal­ten. Die­se Ände­rung des Asyl­be­wer­ber­leis­tungs­ge­set­zes wur­de nach inten­si­ven Bera­tun­gen auf Bun­des­ebe­ne ein­ge­führt und soll die Unter­stüt­zung für Geflüch­te­te effi­zi­en­ter und kon­trol­lier­ba­rer gestalten.

Was ist die Bezahlkarte?

Die Bezahl­kar­te ist eine neue Form der Unter­stüt­zung für Asyl­su­chen­de, die sich nicht selbst ver­sor­gen kön­nen. Das Gut­ha­ben, das ihnen nach dem Asyl­be­wer­ber­leis­tungs­ge­setz zusteht, wird direkt auf die­se Kar­te gebucht. Damit kön­nen ihre Ein­käu­fe bar­geld­los abge­wi­ckelt wer­den – eine Alter­na­ti­ve zu den bis­he­ri­gen For­men der Unter­stüt­zung wie Sach­leis­tun­gen, Bar­geld oder Wertgutscheinen.

Ein ent­schei­den­der Vor­teil der Bezahl­kar­te: Das Gut­ha­ben kann aus­schließ­lich im Inland genutzt wer­den. So wird sicher­ge­stellt, dass die finan­zi­el­len Mit­tel direkt für den Lebens­un­ter­halt in Deutsch­land ver­wen­det wer­den. Eine miss­bräuch­li­che Ver­wen­dung, etwa für Zah­lun­gen an Schlep­per oder Über­wei­sun­gen ins Her­kunfts­land, wird dadurch unterbunden.


Gesetz­li­che Grund­la­ge und Hintergrund

Die Ein­füh­rung der Bezahl­kar­te basiert auf einer Ände­rung des Asyl­be­wer­ber­leis­tungs­ge­set­zes, die am 1. März 2024 von der Bun­des­re­gie­rung beschlos­sen wur­de. Der Bun­des­tag ver­ab­schie­de­te die Reform am 12. April 2024 , und der Bun­des­rat stimm­te am 26. April 2024 zu. Mit dem Inkraft­tre­ten der Geset­zes­än­de­rung am 16. Mai 2024 wur­de die Bezahl­kar­te offi­zi­ell als Leis­tungs­form anerkannt.

Zuvor waren die Unter­stüt­zungs­for­men davon abhän­gig, ob Geflüch­te­te in Gemein­schafts­un­ter­künf­ten oder pri­vat unter­ge­bracht waren. Mit der neu­en Rege­lung erhal­ten Län­der und Kom­mu­nen mehr Spiel­raum, wie sie die Leis­tun­gen erbrin­gen können.


Gestal­tung und Nut­zung durch die Länder

Die kon­kre­te Aus­ge­stal­tung der Bezahl­kar­te liegt in der Ver­ant­wor­tung der ein­zel­nen Bun­des­län­der. Dabei haben sie sich auf Min­dest­stan­dards geei­nigt, um die Ein­füh­rung ein­heit­lich und rechts­si­cher zu gestalten.

Die zustän­di­gen Behör­den ent­schei­den über den Betrag, der auf die Kar­ten gebucht wird, sowie über die Abhe­be­mög­lich­kei­ten. Auch Son­der­fäl­le, wie bei­spiels­wei­se Geflüch­te­te mit eige­nem Ein­kom­men oder BAföG, kön­nen indi­vi­du­ell gere­gelt wer­den. In sol­chen Situa­tio­nen kön­nen Leis­tun­gen wei­ter­hin auf ein Giro­kon­to über­wie­sen werden.


Vor­tei­le der Bezahlkarte

Neben der Beschrän­kung der Nut­zung auf das Inland bie­tet die Bezahl­kar­te wei­te­re Vorteile:

  • Effi­zi­enz : Die Kar­ten sind ein­fa­cher zu ver­wal­ten als Bar­geld­zah­lun­gen. Städ­te und Gemein­den müs­sen ledig­lich Beträ­ge buchen, statt Bar­geld auszuhändigen.
  • Fle­xi­bi­li­tät : Die Behör­den kön­nen die Höhe der Zah­lun­gen an loka­le und indi­vi­du­el­le Bedürf­nis­se anpassen.
  • Sicher­heit : Die Bezahl­kar­te bie­tet Schutz vor miss­bräuch­li­cher Ver­wen­dung der Gelder.

 

Mit der Ein­füh­rung der Bezahl­kar­te setzt Deutsch­land einen wei­te­ren Schritt, um die Unter­stüt­zung von Geflüch­te­ten fair und trans­pa­rent zu gestal­ten. Gleich­zei­tig bie­tet das Sys­tem Kom­mu­nen und Län­der mehr Fle­xi­bi­li­tät und redu­ziert den Verwaltungsaufwand.

Die Bezahl­kar­te zeigt, wie inno­va­ti­ve Lösun­gen sozia­le Unter­stüt­zung effi­zi­en­ter und ziel­ge­rich­te­ter machen kön­nen – ein Fort­schritt für alle realisiert.

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Halb­sei­ti­ge Sper­rung der Papen­bur­ger Stra­ße wegen Brückenneubau

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Neu­bau der Leda­brü­cke: Halb­sei­ti­ge Sper­rung der Papen­bur­ger Stra­ße (B70) ab April

LEER / IHLINGSFEHN. Kraft­fah­rer im süd­li­chen Stadt­ge­biet und Pend­ler zwi­schen Leer und Papen­burg müs­sen sich auf Ver­kehrs­be­hin­de­run­gen ein­stel­len. Wie die Nie­der­säch­si­sche Lan­des­be­hör­de für Stra­ßen­bau und Ver­kehr mit­teilt, begin­nen am 13. April 2026 die vor­be­rei­ten­den Arbei­ten für ein bedeu­ten­des Infra­struk­tur­pro­jekt: den Neu­bau der Ledabrücke.

Bau­stel­len­ein­rich­tung erfor­dert Teilsperrung

Für die Ein­rich­tung der Bau­stel­le im Bereich süd­lich der Leda­brü­cke ist eine halb­sei­ti­ge Sper­rung der Papen­bur­ger Stra­ße (B70) unum­gäng­lich. Um den Ver­kehrs­fluss auf die­ser wich­ti­gen Ver­kehrs­ader den­noch in bei­de Fahrt­rich­tun­gen auf­recht­zu­er­hal­ten, wird der Ver­kehr ein­spu­rig an der Bau­stel­le vorbeigeführt.

Ver­kehrs­steue­rung durch Ampelanlage

Zur Ver­mei­dung län­ge­rer Rück­staus kommt eine ver­kehrs­ab­hän­gi­ge Licht­si­gnal­an­la­ge zum Ein­satz. Die­se moder­ne Ampel­steue­rung passt sich dem aktu­el­len Fahr­zeug­auf­kom­men an, um die War­te­zei­ten für die Ver­kehrs­teil­neh­mer so gering wie mög­lich zu hal­ten. Den­noch soll­te zu Stoß­zei­ten etwas mehr Fahr­zeit ein­ge­plant werden.

Dau­er der Maßnahmen

Die vor­be­rei­ten­den Arbei­ten und die damit ver­bun­de­ne Ver­kehrs­re­ge­lung wer­den nach aktu­el­lem Pla­nungs­stand rund ein­ein­halb Mona­te in Anspruch neh­men. Die Lan­des­be­hör­de geht davon aus, dass die Bau­maß­nah­me vor­aus­sicht­lich bis zum 31. Mai 2026 andau­ern wird.

Mit dem Neu­bau der Leda­brü­cke wird lang­fris­tig die Leis­tungs­fä­hig­keit und Sicher­heit der B70 gestärkt. Die Behör­de bit­tet alle Ver­kehrs­teil­neh­mer um Ver­ständ­nis für die not­wen­di­gen Ein­schrän­kun­gen wäh­rend der Bauphase.

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Wirt­schafts­mi­nis­ter Ton­ne for­dert sofor­ti­ge Preis­sen­kung an den Zapfsäulen

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Hin­weis: Alle gezeig­ten Tank­stel­len und Preis­an­ga­ben stam­men vom 08.04.2026. Die Auf­nah­men wur­den jedoch zeit­ver­setzt erstellt – ein direk­ter Preis­ver­gleich ist daher nicht mög­lich, da es sich um Moment­auf­nah­men handelt.

Wirt­schafts­mi­nis­ter Ton­ne: „Ölprei­se fal­len – jetzt müs­sen auch die Sprit­prei­se sofort sinken“

HANNOVER / REGION. Vor dem Hin­ter­grund der jüngs­ten Ent­wick­lun­gen im Nahen Osten sen­det Nie­der­sach­sens Wirt­schafts­mi­nis­ter Grant Hen­drik Ton­ne ein deut­li­ches Signal in Rich­tung der Mine­ral­öl­kon­zer­ne. Nach der ver­ein­bar­ten Waf­fen­ru­he im Iran-Kon­flikt und der ange­kün­dig­ten Öff­nung der Stra­ße von Hor­mus sind die Ölprei­se auf den Welt­märk­ten spür­bar gefal­len. Für Ton­ne ist damit die Zeit der Aus­re­den vor­bei: Er for­dert eine sofor­ti­ge und spür­ba­re Sen­kung der Kraft­stoff­prei­se an den Zapfsäulen.

„Die Lage hat sich kurz­fris­tig ent­spannt – und das sieht man unmit­tel­bar am Ölpreis. Jetzt gibt es kei­ner­lei Recht­fer­ti­gung mehr für dau­er­haft hohe Sprit­prei­se“, erklär­te der Minis­ter. Er kri­ti­sier­te scharf, dass Ent­las­tun­gen auf den Roh­stoff­märk­ten oft nur ver­zö­gert bei den Ver­brau­chern ankom­men: „Was auf den Roh­stoff­märk­ten nach unten geht, muss umge­hend auch an der Zapf­säu­le ankom­men – und zwar ohne Verzögerung.“

For­de­rung nach Sprit­preis­de­ckel nach Luxem­bur­ger Vorbild

Um den Druck auf den Markt zu erhö­hen, erneu­er­te Ton­ne sei­ne For­de­rung nach einem staat­li­chen Ein­griff. Als kon­kre­tes Modell nann­te er einen Sprit­preis­de­ckel nach dem Vor­bild Luxem­burgs. Dort begrenzt der Staat die Prei­se direkt und ver­hin­dert so Preis­exzes­se. „Wir brau­chen die­ses kla­re Signal nicht irgend­wann, son­dern jetzt“, so Ton­ne. Der Staat müs­se in Aus­nah­me­si­tua­tio­nen in der Lage sein, schüt­zen­de Leit­plan­ken zu set­zen und die Sta­bi­li­tät für Bür­ger und Unter­neh­men zu gewährleisten.

Belas­tun­gen für Pend­ler und die gesam­te Wirtschaft

Hohe Kraft­stoff­prei­se sei­en kein iso­lier­tes Pro­blem für Auto­fah­rer, son­dern fun­gier­ten als „Preis­be­schleu­ni­ger für die gesam­te Volks­wirt­schaft“. Beson­ders im Flä­chen­land Nie­der­sach­sen sei­en Pend­ler, Hand­werks­be­trie­be, der Mit­tel­stand und die Logis­tik­bran­che mas­siv betrof­fen. Stei­gen­de Trans­port­kos­ten wür­den die Lie­fer­ket­ten ver­teu­ern, was am Ende über höhe­re Prei­se im Super­markt­re­gal oder bei Hand­werks­auf­trä­gen wie­der die End­ver­brau­cher belas­te. Damit ste­he nicht nur die indi­vi­du­el­le Kauf­kraft, son­dern die gesam­te Wett­be­werbs­fä­hig­keit der regio­na­len Wirt­schaft auf dem Spiel.

Kri­tik an Bun­des­po­li­tik und Mineralölkonzernen

Ton­ne spar­te nicht mit Kri­tik am Ver­hal­ten der Mine­ral­öl­kon­zer­ne. Wäh­rend Preis­stei­ge­run­gen oft in Rekord­tem­po wei­ter­ge­ge­ben wür­den, blie­ben Sen­kun­gen häu­fig aus. „Die­ses Ungleich­ge­wicht ist nicht akzep­ta­bel“, beton­te er. Gleich­zei­tig rich­te­te er deut­li­che Wor­te an die Bun­des­re­gie­rung und Bun­des­wirt­schafts­mi­nis­te­rin Kathe­ri­na Rei­che. Die bis­he­ri­gen Maß­nah­men auf Bun­des­ebe­ne grif­fen laut Ton­ne schlicht zu kurz und sei­en nicht wirk­sam genug.

Zuspruch gab es hin­ge­gen für Bun­des­fi­nanz­mi­nis­ter Lars Kling­beil, der ein Spit­zen­ge­spräch mit Wirt­schaft und Gewerk­schaf­ten plant. Es sei gut, dass hier nun „das Heft des Han­dels in die Hand genom­men wird“, um wich­ti­ge Impul­se zur Redu­zie­rung der Ener­gie­kos­ten zu setzen.

Maß­nah­men­pa­ket für mehr Transparenz

Aus Sicht Nie­der­sach­sens blei­ben über den Preis­de­ckel hin­aus wei­te­re Refor­men auf der Agen­da, um den Markt zu bändigen:

  • Preis-Fixie­rung: Erhö­hun­gen soll­ten nur ein­mal täg­lich zu einem fes­ten Zeit­punkt (vor­ge­schla­gen wird 20:00 Uhr) mög­lich sein.

  • Wett­be­werb stär­ken: Ein­füh­rung geziel­ter Trans­pa­renz­re­geln nach dem „Öster­reich-Modell“.

  • Kar­tell­recht: Stär­ke­re Ein­grif­fe und ein zen­tra­ler Voll­zug durch den Bund.

„Die Men­schen und die Wirt­schaft erwar­ten zu Recht, dass der Staat han­delt“, so Ton­ne abschlie­ßend. Soll­ten die Prei­se nicht kurz­fris­tig fal­len, müss­ten deut­lich schär­fe­re poli­ti­sche Instru­men­te zum Ein­satz kommen.

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Der 32 ha gro­ße Julia­nen­park mit­ten in der Stadt Leer Ostfriesland

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Der Julia­nen­park im April 2026 – Ein Hauch von Früh­ling liegt in der Luft. 📸 Foto: Ingo Ton­sor @LeserECHO-Verlag

Der Julia­nen­park in Leer: Eine grü­ne Oase mit beweg­ter Geschichte

Mit­ten in Leer erstreckt sich auf einer Flä­che von 32 Hekt­ar der Julia­nen­park. Als Teil der his­to­ri­schen Park­land­schaf­ten, die einst von der Gra­fen­fa­mi­lie von Wedel gestal­tet wur­den, blickt die­ses Are­al auf eine fas­zi­nie­ren­de Wand­lung zurück – vom nutz­ori­en­tier­ten Forst zum moder­nen Nah­erho­lungs­ge­biet für die gesam­te Region.

Von der gräf­li­chen Ges­te zum städ­ti­schen Park

Die Ursprün­ge des Parks sind eng mit der Even­burg ver­knüpft. Der dama­li­ge Besit­zer, Graf von Wedel, leg­te das Gelän­de an und benann­te es zu Ehren sei­ner Schwie­ger­toch­ter Julia. In sei­ner Anfangs­zeit ver­folg­te die Anla­ge jedoch ein prak­ti­sches Ziel: die Holz­ge­win­nung. So ent­stand zunächst ein park­ähn­li­cher Nutz­wald, der von ers­ten Spa­zier­we­gen durch­zo­gen war. Ende der 1920er Jah­re ging der Park schließ­lich in den Besitz der Stadt Leer über.

Die Natur­ge­walt als Wendepunkt

Ein ent­schei­den­des Datum in der Geschich­te des Parks ist das Jahr 1972. Ein schwe­rer Orkan ver­än­der­te das Erschei­nungs­bild inner­halb weni­ger Stun­den radi­kal. Fast die Hälf­te des Wal­des wur­de zer­stört, wobei mehr als drei Vier­tel des wert­vol­len Alt­baum­be­stan­des dem Sturm zum Opfer fielen.

Was zunächst wie eine Kata­stro­phe wirk­te, eröff­ne­te der Stadt Leer jedoch unge­ahn­te Mög­lich­kei­ten zur Neu­ge­stal­tung. Aus dem einst dich­ten, geschlos­se­nen Wald wur­de ein weit­läu­fi­ger Park mit einer beein­dru­cken­den land­schaft­li­chen Vielfalt.

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Gemein­sam aktiv im Julia­nen­park – Nor­dic Wal­king stärkt Kör­per & See­le! Mit Heil­prak­ti­ke­rin Astrid Frey aus Westoverledingen!

 

Ein Para­dies für Frei­zeit und Erholung

Heu­te ist der Julia­nen­park ein unver­zicht­ba­rer Treff­punkt für die Bewoh­ner der umlie­gen­den Wohn­vier­tel sowie für Gäs­te von außer­halb. Die Umge­stal­tung schuf Raum für zahl­rei­che Freizeitaktivitäten:

  • Natur­er­leb­nis: Ein gro­ßer ange­leg­ter Teich sowie weit­läu­fi­ge Rasen- und Wie­sen­flä­chen laden zum Ver­wei­len und Beob­ach­ten ein.

  • Sport und Akti­vi­tät: Neben einem klei­nen Fuß­ball­feld und spe­zi­el­len Berei­chen für Sport­trei­ben­de bie­tet der Park aus­rei­chend Platz für Nor­dic Wal­king oder Joggingrunden.

  • Für Fami­li­en: Ein gro­ßer Aben­teu­er­spiel­platz sorgt dafür, dass auch jün­ge­re Besu­cher auf ihre Kos­ten kommen.

  • Für Vier­bei­ner: Eine aus­ge­wie­se­ne Hun­de­wie­se ermög­licht den kon­trol­lier­ten Frei­lauf für Haustiere.

Ort der Begegnung

Neben sei­ner Funk­ti­on als Ruhe­pol dient der Julia­nen­park regel­mä­ßig als Schau­platz für ver­schie­de­ne Ver­an­stal­tun­gen. Beson­ders das mitt­ler­wei­le fest eta­blier­te Som­mer­fest hat eine über­re­gio­na­le Bedeu­tung erlangt und zieht jähr­lich zahl­rei­che Besu­cher an, die die beson­de­re Atmo­sphä­re unter den ver­blie­be­nen alten Rie­sen und den neu gewach­se­nen Baum­grup­pen genießen.


Besu­cher­infor­ma­tio­nen Der Zugang zum Park ist für alle Besu­cher kos­ten­frei.

Adres­se: Am Julia­nen­park 26789 Leer (Ost­fries­land)

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Hun­de­frei­l­auf­wie­se im Julia­nen­park: Ein Para­dies zum Toben, Bud­deln und Rennen

Ein beson­de­res High­light für Tier­freun­de im Her­zen von Leer ist die groß­zü­gi­ge Hun­de­frei­l­auf­wie­se im Julia­nen­park. Das weit­läu­fi­ge, sicher ein­ge­zäun­te Gelän­de bie­tet Hun­den aller Alters­klas­sen die sel­te­ne Gele­gen­heit, sich ohne Lei­ne völ­lig frei zu bewe­gen, aus­gie­big zu bud­deln und mit Art­ge­nos­sen zu inter­agie­ren. Neben der Haupt­flä­che steht eine sepa­ra­te Wel­pen­wie­se zur Ver­fü­gung, die spe­zi­ell für jun­ge, klei­ne oder schüch­ter­ne Hun­de sowie für Tie­re in der Gene­sungs­pha­se einen geschütz­ten Rück­raum bietet.

Die Wie­se wird von Hal­tern aus dem gesam­ten Land­kreis geschätzt, da sie nicht nur den Bewe­gungs­drang der Tie­re stillt, son­dern auch eine wich­ti­ge Platt­form für die Sozia­li­sie­rung dar­stellt. Hier ler­nen Hun­de im direk­ten Kon­takt Rück­sicht­nah­me und ange­mes­se­nes Sozi­al­ver­hal­ten. Ob tem­pe­ra­ment­vol­le Jack-Rus­sell-Ter­ri­er beim Bud­deln oder flin­ke Grey­hounds bei rasan­ten Sprints – die ent­spann­te Atmo­sphä­re sorgt dafür, dass selbst bei hoher Aus­las­tung mit bis zu 20 Hun­den ein har­mo­ni­sches Mit­ein­an­der herrscht. Wäh­rend die Vier­bei­ner wert­vol­le Kon­tak­te knüp­fen, bie­tet die Anla­ge auch den Besit­zern eine idea­le Gele­gen­heit für den unkom­pli­zier­ten Erfah­rungs­aus­tausch im Grünen.

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Frei­er Zugang zu regio­na­len News: Lese­r­ECHO-Ver­lag for­ciert media­le Teilhabe

Medi­en für alle: Lese­r­ECHO-Ver­lag stärkt regio­na­le Teil­ha­be durch kos­ten­freie Newsportale In einer Zeit, in der Infor­ma­tio­nen zuneh­mend hin­ter Bezahl­schran­ken ver­schwin­den,...

Marketing

Online-Anzei­gen rich­tig gestal­ten: Smart­phone & Tablet im Fokus

Online-Anzei­gen: Das rich­ti­ge For­mat für Smart­phone & Tablet In der heu­ti­gen digi­ta­len Welt grei­fen immer mehr Nut­zer über Smart­phones und...

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BauWoLe.de – Das star­ke Bran­chen­ver­zeich­nis für Hand­wer­ker & Händler

BauWoLe.de – Das star­ke Bran­chen­ver­zeich­nis für Hand­wer­ker & Händ­ler aus Ost­fries­land und dem Emsland Regio­nal. Exklu­siv. Effi­zi­ent.Wer als Hand­werks­be­trieb oder...

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SEO-Agen­tur mit eige­ner Redak­ti­on – Lese­r­ECHO für nach­hal­ti­ges Marketing

SEO-Agen­tur mit eige­ner Redak­ti­on: War­um Lese­r­ECHO der rich­ti­ge Part­ner für nach­hal­ti­ges Mar­ke­ting ist Im digi­ta­len Wett­be­werb reicht es längst nicht mehr...

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Reich­wei­te, Rele­vanz, Regio­na­li­tät – Media­da­ten der Sei­te „Wir Leeraner“

Media­da­ten – Face­book­sei­te „Wir Leeraner“ Ein Ange­bot des LeserECHO-Verlags Die Face­book­sei­te „Wir Leera­ner“ ist die reich­wei­ten­star­ke Social-Media-Platt­form des Lese­r­ECHO-Ver­lags für...

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Mit SEO erfolg­reich in Deutsch­land: Wie nie­der­län­di­sche Unter­neh­men vom Lese­r­ECHO-Por­tal profitieren

Erfolg­reich in Deutsch­land: Wie nie­der­län­di­sche Unter­neh­men mit SEO durchstarten Die Digi­ta­li­sie­rung macht es für Unter­neh­men immer ein­fa­cher, über Län­der­gren­zen hin­weg...

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Fir­men­events in Ost­fries­land & Ems­land: Per­fekt pla­nen und erfolg­reich umsetzen

Fir­men­events pla­nen in Ost­fries­land und Ems­land: Wich­ti­ge Tipps und krea­ti­ve Ideen Ein gelun­ge­nes Fir­men­event kann die Mar­ken­be­kannt­heit stei­gern, Kun­den bin­den und...

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Mar­ke­ting: Geschäfts­er­öff­nung: So wird Ihr Event zum unver­gess­li­chen Erlebnis!

Per­fek­te Pla­nung für Ihre Geschäfts­er­öff­nung, Fir­mener­wei­te­rung oder Ihr Firmenjubiläum Eine erfolg­rei­che Geschäfts­er­öff­nung, eine Erwei­te­rung oder ein Fir­men­ju­bi­lä­um sind idea­le Anläs­se,...

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Früh­lings­treff 2026 in August­fehn: Sai­son­auf­takt mit Action und Verlosung

Sai­son­auf­takt im Ammer­land: Der Früh­lings­treff 2026 bei Börjes In August­fehn hat der Beginn der Motor­rad­sai­son eine lan­ge Tra­di­ti­on und einen...

Lokal

Vor­trag in Leer: Bio­gra­fien von Über­le­ben­den des KZ Bergen-Belsen

Bild­rech­te: LBZH BS — Mar­tin Bein  Über­le­ben nach dem Grau­en: Vor­trag über Bio­gra­fien aus dem KZ Ber­gen-Bel­sen in Leer LEER. Die Fol­gen...

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Blau-weiß-schwar­ze Nacht: Die HSV-Kult­band kehrt nach Hin­te zurück!

Schon 2019 und 2024 waren die Ham­bur­ger ABSCHLACH! im Live Music Cen­ter Emden in Hin­te zu Gast und prä­sen­tier­ten ihre...

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War­den­bur­ger Land­par­tie 2026: Gro­ßes Früh­lings­fest mit Hand­werk und Kulinarik

War­den­bur­ger Land­par­tie 2026: Ein Fest für die Sin­ne mit Hand­werk, Musik und Genuss WARDENBURG. Das Pflan­zen-Cen­ter Warn­ken ver­wan­delt sich am...

Veranstaltung

Vor­trag in Leer the­ma­ti­siert die Unan­tast­bar­keit der Menschenwürde

Die Men­schen­wür­de – für immer unan­tast­bar? Ein Abend zum Mit­re­den in Leer  LEER – „Die Wür­de des Men­schen ist unan­tast­bar.“ Die­ser...

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His­to­ri­sche Spu­ren­su­che bei Kri­mi­füh­rung am Muse­ums­ha­fen Leer

Mör­der­jagd im his­to­ri­schen Leer: Kri­mi­füh­rung „Mord am Hafen“ Wer ermor­de­te den Ehe­mann der Wit­we Gesche Mein­ders? Tau­chen Sie ein in das...

Veranstaltung

Lions Musik­preis: Jun­ge Kla­vier­ta­len­te in der Even­burg Leer

Kla­vier­kunst in der Even­burg: Lions Musik­preis sucht Publikumsliebling Der Lions Musik­preis kehrt zurück und stellt in die­sem Jahr ein beson­ders...

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Gar­ten­Ta­geN­ord 2026 laden zur Sai­son­er­oeff­nung nach Wues­t­ing ein

Bei­trags­bild: Gar­ten­Ta­geN­ord — Hol­ler Land­stra­ße 2 — 27798 Hude/Wüsting   Gar­ten­Ta­geN­ord 2026: Inspi­ra­tio­nen für die Grü­ne Oase in Wüsting  ...

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Par­ty-Duo „Die Fid­gets“ sorgt für Stim­mung in Niedersachsen

Die Fid­gets: Par­ty-Power aus Han­no­ver erobert Niedersachsen Leer/Hannover – Wenn in Nie­der­sach­sens Par­ty­hoch­bur­gen die Stim­mung ihren Höhe­punkt erreicht, ste­cken oft...

Veranstaltung

Digi­ta­ler Schutz: VHS Leer klärt über Online-Betrug auf

Sicher im Netz: VHS Leer klärt über Online-Betrug auf Die Digi­ta­li­sie­rung bie­tet unzäh­li­ge Mög­lich­kei­ten, birgt jedoch auch wach­sen­de Gefah­ren. Betrü­ge­ri­sche...