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Land­kreis Leer: Bezahl­kar­te ersetzt Bar­geld für Geflüchtete

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Land­kreis Leer führt Bezahl­kar­te für Geflüch­te­te ein

Im Jahr 2024 setzt der Land­kreis Leer eine weg­wei­sen­de Neue­rung um: Die Ein­füh­rung der Bezahl­kar­te für geflüch­te­te Men­schen. Die­se Maß­nah­me, die auf einer bun­des­wei­ten Geset­zes­vor­la­ge basiert, rich­tet sich an Asyl­su­chen­de, die sich weni­ger als drei Jah­re in Deutsch­land auf­hal­ten. Im Land­kreis Leer betrifft dies der­zeit 890 Per­so­nen, die künf­tig mit einer Bezahl­kar­te statt mit Bar­geld ihre Ein­käu­fe täti­gen können.

Pilot­pro­jekt in Uplengen

Um die Ein­füh­rung mög­lichst rei­bungs­los zu gestal­ten, plant die Kreis­ver­wal­tung zunächst einen Test­lauf in der Gemein­de Uple­n­gen. Die­ser wird gestar­tet, sobald die tech­ni­schen Vor­aus­set­zun­gen geschaf­fen sind. Die gesam­mel­ten Erfah­run­gen aus der Pilot­pha­se sol­len als Grund­la­ge für die flä­chen­de­cken­de Umset­zung im gesam­ten Land­kreis dienen.

Hin­ter­grund zur Bezahlkarte

Geflüch­te­te, die in Deutsch­land Schutz suchen und ihren Lebens­un­ter­halt nicht eigen­stän­dig sichern kön­nen, haben Anspruch auf Leis­tun­gen nach dem Asyl­be­wer­ber­leis­tungs­ge­setz. Die­se Leis­tun­gen wur­den bis­her in Form von Sach­leis­tun­gen, Bar­geld oder Wert­gut­schei­nen erbracht. Mit der Bezahl­kar­te steht nun eine wei­te­re Opti­on zur Verfügung.

Das Kon­zept der Bezahl­kar­te ermög­licht es, das vor­ge­se­he­ne Gut­ha­ben direkt dar­auf zu laden. Ein wesent­li­cher Vor­teil der Kar­te ist die Begren­zung der Nut­zung auf das Inland. Dadurch wird gewähr­leis­tet, dass die Mit­tel aus­schließ­lich für das Leben der Geflüch­te­ten in Deutsch­land ver­wen­det wer­den. Eine miss­bräuch­li­che Nut­zung, etwa für Zah­lun­gen an Schlep­per oder Über­wei­sun­gen in Her­kunfts­län­der, wird somit unterbunden.

Wich­ti­ger Schritt für mehr Kon­trol­le und Transparenz

Die Ein­füh­rung der Bezahl­kar­te stellt einen wich­ti­gen Schritt in Rich­tung Effi­zi­enz und Trans­pa­renz dar. Sie ermög­licht eine geziel­te Ver­wen­dung der bereit­ge­stell­ten Gel­der und bie­tet den geflüch­te­ten Men­schen gleich­zei­tig eine prak­ti­sche und moder­ne Form der finan­zi­el­len Unterstützung.

Mit dem Jah­res­wech­sel beginnt für den Land­kreis Leer damit eine neue Pha­se im Umgang mit den Leis­tun­gen für Asyl­su­chen­de, die das Poten­zi­al hat, als Vor­bild für ande­re Regio­nen zu dienen.


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Bezahl­kar­te für Geflüch­te­te: Eine neue Form der Unterstützung

Seit dem 16. Mai 2024 kön­nen Geflüch­te­te in Deutsch­land ihre finan­zi­el­len Leis­tun­gen über eine soge­nann­te Bezahl­kar­te erhal­ten. Die­se Ände­rung des Asyl­be­wer­ber­leis­tungs­ge­set­zes wur­de nach inten­si­ven Bera­tun­gen auf Bun­des­ebe­ne ein­ge­führt und soll die Unter­stüt­zung für Geflüch­te­te effi­zi­en­ter und kon­trol­lier­ba­rer gestalten.

Was ist die Bezahlkarte?

Die Bezahl­kar­te ist eine neue Form der Unter­stüt­zung für Asyl­su­chen­de, die sich nicht selbst ver­sor­gen kön­nen. Das Gut­ha­ben, das ihnen nach dem Asyl­be­wer­ber­leis­tungs­ge­setz zusteht, wird direkt auf die­se Kar­te gebucht. Damit kön­nen ihre Ein­käu­fe bar­geld­los abge­wi­ckelt wer­den – eine Alter­na­ti­ve zu den bis­he­ri­gen For­men der Unter­stüt­zung wie Sach­leis­tun­gen, Bar­geld oder Wertgutscheinen.

Ein ent­schei­den­der Vor­teil der Bezahl­kar­te: Das Gut­ha­ben kann aus­schließ­lich im Inland genutzt wer­den. So wird sicher­ge­stellt, dass die finan­zi­el­len Mit­tel direkt für den Lebens­un­ter­halt in Deutsch­land ver­wen­det wer­den. Eine miss­bräuch­li­che Ver­wen­dung, etwa für Zah­lun­gen an Schlep­per oder Über­wei­sun­gen ins Her­kunfts­land, wird dadurch unterbunden.


Gesetz­li­che Grund­la­ge und Hintergrund

Die Ein­füh­rung der Bezahl­kar­te basiert auf einer Ände­rung des Asyl­be­wer­ber­leis­tungs­ge­set­zes, die am 1. März 2024 von der Bun­des­re­gie­rung beschlos­sen wur­de. Der Bun­des­tag ver­ab­schie­de­te die Reform am 12. April 2024 , und der Bun­des­rat stimm­te am 26. April 2024 zu. Mit dem Inkraft­tre­ten der Geset­zes­än­de­rung am 16. Mai 2024 wur­de die Bezahl­kar­te offi­zi­ell als Leis­tungs­form anerkannt.

Zuvor waren die Unter­stüt­zungs­for­men davon abhän­gig, ob Geflüch­te­te in Gemein­schafts­un­ter­künf­ten oder pri­vat unter­ge­bracht waren. Mit der neu­en Rege­lung erhal­ten Län­der und Kom­mu­nen mehr Spiel­raum, wie sie die Leis­tun­gen erbrin­gen können.


Gestal­tung und Nut­zung durch die Länder

Die kon­kre­te Aus­ge­stal­tung der Bezahl­kar­te liegt in der Ver­ant­wor­tung der ein­zel­nen Bun­des­län­der. Dabei haben sie sich auf Min­dest­stan­dards geei­nigt, um die Ein­füh­rung ein­heit­lich und rechts­si­cher zu gestalten.

Die zustän­di­gen Behör­den ent­schei­den über den Betrag, der auf die Kar­ten gebucht wird, sowie über die Abhe­be­mög­lich­kei­ten. Auch Son­der­fäl­le, wie bei­spiels­wei­se Geflüch­te­te mit eige­nem Ein­kom­men oder BAföG, kön­nen indi­vi­du­ell gere­gelt wer­den. In sol­chen Situa­tio­nen kön­nen Leis­tun­gen wei­ter­hin auf ein Giro­kon­to über­wie­sen werden.


Vor­tei­le der Bezahlkarte

Neben der Beschrän­kung der Nut­zung auf das Inland bie­tet die Bezahl­kar­te wei­te­re Vorteile:

  • Effi­zi­enz : Die Kar­ten sind ein­fa­cher zu ver­wal­ten als Bar­geld­zah­lun­gen. Städ­te und Gemein­den müs­sen ledig­lich Beträ­ge buchen, statt Bar­geld auszuhändigen.
  • Fle­xi­bi­li­tät : Die Behör­den kön­nen die Höhe der Zah­lun­gen an loka­le und indi­vi­du­el­le Bedürf­nis­se anpassen.
  • Sicher­heit : Die Bezahl­kar­te bie­tet Schutz vor miss­bräuch­li­cher Ver­wen­dung der Gelder.

 

Mit der Ein­füh­rung der Bezahl­kar­te setzt Deutsch­land einen wei­te­ren Schritt, um die Unter­stüt­zung von Geflüch­te­ten fair und trans­pa­rent zu gestal­ten. Gleich­zei­tig bie­tet das Sys­tem Kom­mu­nen und Län­der mehr Fle­xi­bi­li­tät und redu­ziert den Verwaltungsaufwand.

Die Bezahl­kar­te zeigt, wie inno­va­ti­ve Lösun­gen sozia­le Unter­stüt­zung effi­zi­en­ter und ziel­ge­rich­te­ter machen kön­nen – ein Fort­schritt für alle realisiert.

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Kita-Besich­ti­gung in Wes­t­ov­er­le­din­gen am 14. Novem­ber 2026: Sechs Krip­pen und Kin­der­gär­ten öffnen

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Tag der offe­nen Türen in Wes­t­ov­er­le­din­gen: Sechs Krip­pen und Kin­der­gär­ten kön­nen besich­tigt werden

Wel­che Kin­der­ta­ges­stät­te passt am bes­ten zum eige­nen Kind? Eltern, die für das kom­men­de Jahr einen Betreu­ungs­platz in Wes­t­ov­er­le­din­gen suchen, kön­nen sich am Sams­tag, 14. Novem­ber 2026, direkt vor Ort infor­mie­ren. Sechs kom­mu­na­le Krip­pen und Kin­der­gär­ten öff­nen von 9:30 bis 12:30 Uhr ihre Türen und geben Ein­bli­cke in ihre Räum­lich­kei­ten und päd­ago­gi­schen Konzepte.

Die Wahl der pas­sen­den Kin­der­ta­ges­stät­te ist für Eltern eine wich­ti­ge Ent­schei­dung. Schließ­lich sol­len sich die Kin­der in ihrer neu­en Umge­bung wohl­füh­len, Ver­trau­en zu den Betreu­ungs­kräf­ten ent­wi­ckeln und gemein­sam mit ande­ren Kin­dern ihren All­tag gestal­ten können.

Um Fami­li­en bei die­ser Ent­schei­dung zu unter­stüt­zen, bie­tet die Gemein­de Wes­t­ov­er­le­din­gen einen Besich­ti­gungs­ter­min für meh­re­re kom­mu­na­le Kin­der­ta­ges­stät­ten an. Am Sams­tag, 14. Novem­ber 2026, kön­nen inter­es­sier­te Eltern sechs Krip­pen und Kin­der­gär­ten kennenlernen.

Sechs Kin­der­ta­ges­stät­ten in Wes­t­ov­er­le­din­gen öff­nen ihre Türen

Von 9:30 bis 12:30 Uhr haben Sor­ge­be­rech­tig­te die Mög­lich­keit, sich die Ein­rich­tun­gen anzu­schau­en, einen Ein­druck von den Räum­lich­kei­ten zu gewin­nen und sich über die jewei­li­gen päd­ago­gi­schen Kon­zep­tio­nen zu informieren.

Fol­gen­de kom­mu­na­le Kin­der­ta­ges­stät­ten betei­li­gen sich an der Besichtigungsaktion:

  • Krip­pe „Wol­ken­stür­mer“ in Ihren

  • Krip­pe „Insel­nest“ im Cam­pus Ihrhove

  • Krip­pe „Kin­der­ko­je“ in Flachsmeer

  • Kin­der­gar­ten „Aben­teu­er­land“ in Völlenerkönigsfehn

  • Kin­der­gar­ten „Lütt­je Lü“ in Völlenerfehn

  • Kita „Am Wäld­chen“ in Steenfelde

Damit erhal­ten Fami­li­en die Gele­gen­heit, meh­re­re Betreu­ungs­an­ge­bo­te ken­nen­zu­ler­nen und mit­ein­an­der zu vergleichen.

Besich­ti­gung soll die Kita-Anmel­dung erleichtern

Der Besich­ti­gungs­tag rich­tet sich ins­be­son­de­re an Eltern, die ihre Kin­der im kom­men­den Jahr für einen Betreu­ungs­platz anmel­den möchten.

Die Besu­che sol­len dabei hel­fen, sich ein genaue­res Bild von den ein­zel­nen Ein­rich­tun­gen und ihren päd­ago­gi­schen Kon­zep­ten zu machen. Die­se Infor­ma­tio­nen kön­nen anschlie­ßend bei der Wunsch­an­ga­be im Online-Anmel­de­ver­fah­ren berück­sich­tigt werden.

Die Gemein­de ver­folgt damit das Ziel, die anschlie­ßen­de Platz­ver­ga­be mög­lichst wunsch­ge­mäß zu gestal­ten. Wenn Eltern die Beson­der­hei­ten und Schwer­punk­te der jewei­li­gen Kin­der­ta­ges­stät­ten ken­nen, kön­nen sie ihre Betreu­ungs­wün­sche geziel­ter angeben.

Kein Rah­men­pro­gramm – Mit­ar­bei­ten­de ste­hen für Fra­gen bereit

Bei dem Ter­min han­delt es sich aus­drück­lich um eine rei­ne Besich­ti­gungs­mög­lich­keit. Ein beson­de­res Rah­men­pro­gramm oder zusätz­li­che Aktio­nen sind nicht vorgesehen.

Eine klei­ne Anzahl von Mit­ar­bei­ten­den wird jedoch in den Ein­rich­tun­gen vor Ort sein, um Fra­gen zu beant­wor­ten und die jewei­li­gen Kon­zep­tio­nen zu erläutern.

So kön­nen sich Eltern in aller Ruhe einen per­sön­li­chen Ein­druck ver­schaf­fen und wich­ti­ge Infor­ma­tio­nen für die bevor­ste­hen­de Ent­schei­dung zur Kin­der­be­treu­ung sammeln.

Alle Infor­ma­tio­nen zum Besichtigungstag

  • Ter­min: Sams­tag, 14. Novem­ber 2026

  • Uhr­zeit: 9:30 bis 12:30 Uhr

  • Ort: Sechs kom­mu­na­le Krip­pen und Kin­der­gär­ten in Westoverledingen

  • Ziel­grup­pe: Eltern und Sor­ge­be­rech­tig­te, die für das kom­men­de Jahr einen Betreu­ungs­platz suchen

  • Ange­bot: Besich­ti­gung der Ein­rich­tun­gen und Infor­ma­tio­nen zu den päd­ago­gi­schen Konzeptionen

  • Hin­weis: Rei­ne Besich­ti­gung ohne Rahmenprogramm

Mit dem offe­nen Besich­ti­gungs­ter­min möch­te die Gemein­de Wes­t­ov­er­le­din­gen Eltern die Mög­lich­keit geben, sich früh­zei­tig über die Betreu­ungs­an­ge­bo­te zu infor­mie­ren und eine fun­dier­te Ent­schei­dung bei der Anmel­dung ihres Kin­des zu treffen.

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Neu­es Mehr­zweck­schiff „Ron­ja Rutep­la­te“: Nie­der­sach­sen inves­tiert 21 Mil­lio­nen Euro in den Schutz der Nordsee

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Ver­stärkt die Schiffs­flot­te des NLWKN: Die bei der SET Schiff­bau- und Ent­wick­lungs­ge­sell­schaft Tan­ger­mün­de gefer­tig­te „Ron­ja Rutep­la­te“ (Bild: Hol­ger Dirks/NLWKN).

Neu­es Spe­zi­al­schiff für Nie­der­sach­sen: „Ron­ja Rutep­la­te“ soll Ölun­fäl­le in der Nord­see bekämpfen

Nie­der­sach­sen stärkt den Schutz des Wat­ten­mee­res und der deut­schen Küs­ten­ge­wäs­ser: Das neue Mehr­zweck­schiff „Ron­ja Rutep­la­te“ wur­de nach rund vier­jäh­ri­ger Bau­zeit am 22. Okto­ber 2026 in Wil­helms­ha­ven an den Nie­der­säch­si­schen Lan­des­be­trieb für Was­ser­wirt­schaft, Küs­ten- und Natur­schutz (NLWKN) über­ge­ben. Das rund 21 Mil­lio­nen Euro teu­re Spe­zi­al­schiff ist für die Bekämp­fung von Ölun­fäl­len, aber auch für Mee­res­for­schung, Ver­mes­sung und Gewäs­se­rü­ber­wa­chung vor­ge­se­hen. Wil­helms­ha­ven wird der Heimathafen.

„Ron­ja Rutep­la­te“ in Wil­helms­ha­ven an den NLWKN übergeben

Ein neu­es Spe­zi­al­schiff soll künf­tig einen wich­ti­gen Bei­trag zum Schutz der nie­der­säch­si­schen Nord­see­küs­te und des Wat­ten­mee­res leis­ten. Am 22. Okto­ber 2026 wur­de das Mehr­zweck­schiff „Ron­ja Rutep­la­te“ am Lie­ge­platz in Wil­helms­ha­ven von der SET Schiff­bau- und Ent­wick­lungs­ge­sell­schaft Tan­ger­mün­de an den Nie­der­säch­si­schen Lan­des­be­trieb für Was­ser­wirt­schaft, Küs­ten- und Natur­schutz übergeben.

Der Neu­bau ent­stand inner­halb einer rund vier­jäh­ri­gen Bau­zeit. Ver­tre­ter des NLWKN und des Hava­rie­kom­man­dos hat­ten das Schiff zuvor über einen län­ge­ren Zeit­raum inten­siv erprobt und geprüft.

Die Tau­fe des Spe­zi­al­schif­fes ist für Anfang 2027 vor­ge­se­hen. Anschlie­ßend soll die „Ron­ja Rutep­la­te“ in den regu­lä­ren Betrieb übergehen.

Rund 21 Mil­lio­nen Euro für den Schutz der Nordseeküste

Die Inves­ti­ti­on in das neue Mehr­zweck­schiff beläuft sich auf rund 21 Mil­lio­nen Euro. Mehr als die Hälf­te die­ser Sum­me wur­de aus Mit­teln des nie­der­säch­si­schen Umwelt­mi­nis­te­ri­ums finanziert.

Nie­der­sach­sens Umwelt­mi­nis­ter Chris­ti­an Mey­er unter­streicht die Bedeu­tung des Neu­baus für den Küs­ten- und Umweltschutz.

„Mit der ‚Ron­ja Rutep­la­te‘ erhält Nie­der­sach­sen ein viel­sei­tig ein­setz­ba­res Mehr­zweck­schiff, das For­schung, Ver­mes­sung und Gewäs­se­rü­ber­wa­chung mit leis­tungs­fä­hi­ger Tech­nik zur Ölun­fall­be­kämp­fung ver­bin­det“, erklärt Meyer.

Der Schutz des Welt­na­tur­er­bes Wat­ten­meer vor Ölun­fäl­len und ande­ren Schiffs­ka­ta­stro­phen habe obers­te Prio­ri­tät. Immer wie­der gebe es Anlass zur Sor­ge, wenn es zu Schiffs­ha­va­rien mit Schwer­öl kom­me. Als Bei­spie­le nennt der Minis­ter die rus­si­sche Schat­ten­öl­flot­te sowie gro­ße Frachtschiffe.

Schutz des Wat­ten­mee­res vor Ölun­fäl­len und Schiffshavarien

Mit dem neu­en Schiff soll die Ein­satz­vor­sor­ge zur Bekämp­fung von Schad­stoff­un­fäl­len in den deut­schen Küs­ten­ge­wäs­sern deut­lich gestärkt werden.

Chris­ti­an Mey­er ver­weist in die­sem Zusam­men­hang auch auf die For­de­run­gen Nie­der­sach­sens nach einer Umstel­lung auf kli­ma­neu­tra­le, fos­sil­freie Schiffs­an­trie­be. Dar­über hin­aus spricht sich das Land für eine Schiff­fahrts­rou­te aus, die wei­ter von den beson­ders sen­si­blen Berei­chen des Natio­nal­parks Wat­ten­meer ent­fernt verläuft.

Die „Ron­ja Rutep­la­te“ soll künf­tig nicht nur das Hava­rie­kom­man­do bei sei­nen Auf­ga­ben unter­stüt­zen, son­dern auch für Mee­res­for­schung, Über­wa­chung und Beob­ach­tung ein­ge­setzt werden.

Damit erhält Nie­der­sach­sen ein Schiff, das meh­re­re wich­ti­ge Auf­ga­ben des mari­ti­men Umwelt- und Küs­ten­schut­zes mit­ein­an­der verbindet.

Spe­zi­al­tech­nik für For­schung, Ver­mes­sung und Schadstoffbekämpfung

Bei den umfang­rei­chen Erpro­bun­gen und Prü­fun­gen stan­den neben sämt­li­chen für den Schiffs­be­trieb not­wen­di­gen Anla­gen, Aus­rüs­tun­gen und Ein­rich­tun­gen ins­be­son­de­re die tech­ni­schen Sys­te­me für die ver­schie­de­nen Ein­satz­be­rei­che im Mittelpunkt.

Dazu gehö­ren:

  • For­schung und Meeresbeobachtung

  • Ver­mes­sung der Gewässer

  • Gewäs­se­rü­ber­wa­chung

  • Spe­zi­el­le Aus­rüs­tung zur Bekämp­fung von Schadstoffunfällen

  • Ölun­fall­be­kämp­fung in den deut­schen Küstengewässern

Juli­an Nör­der, Auf­ga­ben­be­reichs­lei­ter Schiffs­be­trieb und Schad­stoff­un­fall­be­kämp­fung beim NLWKN, erläu­tert, dass ins­be­son­de­re die­se tech­ni­schen Sys­te­me und die spe­zi­el­le Aus­rüs­tung für die Schad­stoff­be­kämp­fung inten­siv geprüft wurden.

End­gül­ti­ge Abnah­me bis Ende Novem­ber geplant

Die „Ron­ja Rutep­la­te“ konn­te zunächst mit vor­über­ge­hen­den tech­ni­schen Ein­schrän­kun­gen in ein­zel­nen Auf­ga­ben­be­rei­chen über­nom­men wer­den. Die end­gül­ti­ge Abnah­me soll bis Ende Novem­ber 2026 erfolgen.

Die dafür noch erfor­der­li­chen Rest­ar­bei­ten wer­den direkt am Lie­ge­platz in Wil­helms­ha­ven durchgeführt.

Anfang 2027 soll das Schiff offi­zi­ell getauft wer­den und anschlie­ßend in den Regel­be­trieb wechseln.

Ein­satz­schwer­punkt Deut­sche Bucht und nie­der­säch­si­sches Küstenmeer

Die „Ron­ja Rutep­la­te“ ist als Forschungs‑, Ver­mes­sungs- und Gewäs­se­rü­ber­wa­chungs­schiff für Ein­sät­ze in der Deut­schen Bucht vor­ge­se­hen. Ein beson­de­rer Schwer­punkt liegt dabei auf dem nie­der­säch­si­schen Küstenmeer.

Dar­über hin­aus ist das Schiff aus­drück­lich für die Bekämp­fung von Ölun­fäl­len ausgelegt.

Dirk Baa­ke vom Fach­be­reich Schad­stoff­un­fall­be­kämp­fung Küs­te beim Hava­rie­kom­man­do in Cux­ha­ven hebt die­se zusätz­li­che Ein­satz­mög­lich­keit hervor.

Mit dem neu­en Mehr­zweck­schiff wird damit die mari­ti­me Gefah­ren­ab­wehr an der nie­der­säch­si­schen Küs­te wei­ter aus­ge­baut. Ins­be­son­de­re bei Schad­stoff­un­fäl­len und Ölver­schmut­zun­gen soll die „Ron­ja Rutep­la­te“ künf­tig eine wich­ti­ge Rol­le beim Schutz der Nord­see, des Wat­ten­mee­res und der emp­find­li­chen Küs­ten­öko­sys­te­me übernehmen.

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Volks­trau­er­tag 2026 in Leer: Gedenk­ver­an­stal­tun­gen am 15. Novem­ber – alle Ter­mi­ne und Uhrzeiten

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Volks­trau­er­tag 2026 in Leer: Gedenk­ver­an­stal­tun­gen an meh­re­ren Ehren­ma­len im Stadtgebiet

Am Sonn­tag, 15. Novem­ber 2026, wird in Leer und den Ort­schaf­ten an die Opfer von Krieg und Gewalt erin­nert. Neben der zen­tra­len Gedenk­stun­de am Ehren­mal an der Heis­fel­der Straße/Annenstraße fin­den auch in Heis­fel­de, Loga, Nüt­ter­moor, Bin­gum, Log­abir­um und Leer­ort Gedenk­ver­an­stal­tun­gen statt. Die Bür­ge­rin­nen und Bür­ger sind zur Teil­nah­me eingeladen.

In Leer wird am Sonn­tag, 15. Novem­ber 2026, der Volks­trau­er­tag mit meh­re­ren Gedenk­ver­an­stal­tun­gen began­gen. An die­sem beson­de­ren Gedenk­tag wird in einer schlich­ten und wür­de­vol­len Form an die Opfer von Gewalt und Krieg aller Völ­ker erinnert.

Die zen­tra­le Gedenk­stun­de im Stadt­ge­biet beginnt um 11:30 Uhr am Ehren­mal im Innen­be­reich an der Heis­fel­der Straße/Annenstraße. Die Ver­an­stal­tung wird musi­ka­lisch von der Post­ka­pel­le Leer begleitet.

Nach der Anspra­che wird tra­di­tio­nell ein Kranz des Volks­bun­des Deut­sche Kriegs­grä­ber­für­sor­ge e. V. niedergelegt.

Die Ver­an­stal­ter bit­ten dar­um, auf Auf­mär­sche jeg­li­cher Art zu ver­zich­ten. Eben­so soll auf das Mit­füh­ren von Fah­nen ver­zich­tet wer­den. Gewünscht ist eine schlich­te Gedenk­ver­an­stal­tung, bei der das gemein­sa­me Erin­nern und Geden­ken im Mit­tel­punkt steht.

Volks­trau­er­tag 2026: Alle Gedenk­ver­an­stal­tun­gen in Leer im Überblick

Neben der zen­tra­len Ver­an­stal­tung am Ehren­mal Heis­fel­der Straße/Annenstraße fin­den am Volks­trau­er­tag auch in den ver­schie­de­nen Orts­tei­len und Ort­schaf­ten von Leer Gedenk­ver­an­stal­tun­gen statt.

Hier die Über­sicht aller ange­kün­dig­ten Termine:

Stadt­ge­biet Leer – Ehren­mal Heis­fel­der Straße/Annenstraße

  • Beginn: 11:30 Uhr

  • Mit­wir­kung: Post­ka­pel­le Leer

Ort­schaft Heis­fel­de – Ehren­mal Heis­fel­der Straße/Am Ehrenmal

- Beginn: 11:15 Uhr

Ort­schaft Loga – Ehren­mal an der Hauptstraße

  • Beginn: 11:30 Uhr

  • Die Gedenk­ver­an­stal­tung fin­det nach den Got­tes­diens­ten statt.

  • Die Ver­ei­ne tre­ten bereits um 11:15 Uhr an.

Ort­schaft Nüt­ter­moor – Ehren­mal Nüttermoor

- Beginn: 11:00 Uhr

Ort­schaft Bin­gum – Ehren­mal an der Kirche

  • Beginn: 11:30 Uhr

  • Die Gedenk­ver­an­stal­tung fin­det im Anschluss an den Got­tes­dienst statt.

Ort­schaft Log­abir­um – Ehren­mal an der Log­abir­um­er Straße

  • Beginn: 12:00 Uhr

  • Die Gedenk­ver­an­stal­tung fin­det nach dem Got­tes­dienst statt.

Orts­teil Leer­ort – Ehren­mal Leerort

  • Got­tes­dienst im Noort­mer Huus: 11:30 Uhr

  • Anschlie­ßend Kranz­nie­der­le­gung mit kur­zer Anspra­che am Ehrenmal.

Gemein­sa­mes Erin­nern an die Opfer von Krieg und Gewalt

Der Volks­trau­er­tag ist ein Tag des Geden­kens an die Men­schen, die durch Krieg, Gewalt­herr­schaft und ande­re For­men von Gewalt ihr Leben ver­lo­ren haben. Die Ver­an­stal­tun­gen in Leer und den Ort­schaf­ten bie­ten Gele­gen­heit, gemein­sam inne­zu­hal­ten und an die Opfer aller Völ­ker zu erinnern.

Alle Bür­ge­rin­nen und Bür­ger sind herz­lich ein­ge­la­den, an den Gedenk­ver­an­stal­tun­gen teilzunehmen.

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Tag der offe­nen Türen in Wes­t­ov­er­le­din­gen: Sechs Krip­pen und Kin­der­gär­ten kön­nen besich­tigt werden Wel­che Kin­der­ta­ges­stät­te passt am bes­ten zum eige­nen...

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Neu­es Mehr­zweck­schiff „Ron­ja Rutep­la­te“: Nie­der­sach­sen inves­tiert 21 Mil­lio­nen Euro in den Schutz der Nordsee

Ver­stärkt die Schiffs­flot­te des NLWKN: Die bei der SET Schiff­bau- und Ent­wick­lungs­ge­sell­schaft Tan­ger­mün­de gefer­tig­te „Ron­ja Rutep­la­te“ (Bild: Hol­ger Dirks/NLWKN). Neu­es...

Lokal

Volks­trau­er­tag 2026 in Leer: Gedenk­ver­an­stal­tun­gen am 15. Novem­ber – alle Ter­mi­ne und Uhrzeiten

Volks­trau­er­tag 2026 in Leer: Gedenk­ver­an­stal­tun­gen an meh­re­ren Ehren­ma­len im Stadtgebiet Am Sonn­tag, 15. Novem­ber 2026, wird in Leer und den...

Blaulicht

Bun­des­po­li­zei ver­stärkt Kon­trol­len in Nie­der­sach­sen: Fahn­dungs­ein­satz am 6. Novem­ber auch im Norden

Bun­des­po­li­zei ver­stärkt Fahn­dungs­maß­nah­men in Nie­der­sach­sen: Kon­trol­len auch an Bahn­hö­fen und Flughäfen  Bun­des­wei­ter Schwer­punkt im Nor­den: Am Frei­tag, 6. Novem­ber 2026,...

Blaulicht

Leich­nam auf Juist ange­spült: Poli­zei sucht wei­ter nach Iden­ti­tät der Frau – kei­ne Hin­wei­se auf Fremdeinwirkung

Ange­spül­ter Leich­nam auf Juist: Iden­ti­tät der Frau wei­ter­hin ungeklärt Auf der Nord­see­insel Juist dau­ern die Ermitt­lun­gen nach dem Fund eines...

Blaulicht

Unfall­flucht auf der A31, beschä­dig­ter Was­ser­spen­der und Aus­ein­an­der­set­zung zwi­schen Hundehaltern

POL-LER: Pres­se­mit­tei­lung der Poli­zei­in­spek­ti­on Leer/ Emden für den 05.11.2026     Leer — Die Poli­zei sucht Zeu­gen nach einer Unfall­flucht...

Lokal

Halb­ma­ra­thon in Leer am 8. Novem­ber: Rat­haus­brü­cke zeit­wei­se gesperrt – Ver­kehrs­ein­schrän­kun­gen von 10 bis 13 Uhr

Halb­ma­ra­thon in Leer am 8. Novem­ber 2026: Ver­kehrs­ein­schrän­kun­gen im Stadtgebiet   Am Sonn­tag, 8. Novem­ber 2026, fin­det im Rah­men der...

Lokal

Kin­der­ko­je Flachs­meer gestal­tet Bee­te neu: 4.770 Euro För­de­rung für nach­hal­ti­ges Gartenprojekt

Kin­der­ko­je Flachs­meer: Neue Blu­men­bee­te schaf­fen Lebens­raum für Bie­nen und Schmetterlinge Bin­go-Umwelt­stif­tung för­dert nach­hal­ti­ges Gar­ten­pro­jekt mit 4.770 Euro – Kin­der, Eltern...

Lokal

Weih­nachts­kon­voi Moorm­er­land 2026: Über 300 Anmel­dun­gen für 125 Plät­ze – mehr als 70 Lkw dabei

Weih­nachts­kon­voi Moorm­er­land 2026: Über 300 Anmel­dun­gen – 125 Fahr­zeu­ge dür­fen mitfahren Die Reso­nanz ist über­wäl­ti­gend: Mehr als 300 Anmel­dun­gen lie­gen...

Lokal

Sport­pick­nick in Leer am 8. Novem­ber 2026: Spiel und Bewe­gung für Kin­der in der Sport­hal­le Pastorenkamp

Sport­pick­nick in Leer: Spiel, Spaß und Bewe­gung für Kin­der und Eltern am 8. November Bewe­gung, gemein­sa­me Zeit und eine gemüt­li­che...

Lokal

21 Jah­re Fran­zis Kiosk in Leer: Fran­zis­ka Broers setzt auf Stamm­kun­den, per­sön­li­chen Ser­vice und Tradition

Fran­zis­ka Broers in ihrem Kiosk in der Klaus-Groth-Stra­ße in Leer, den sie seit 2005 mit per­sön­li­chem Enga­ge­ment und viel Herz­blut...

Lokal

Leera­ner Weih­nachts­ver­lo­sung 2026: Vier Autos, 25.000 Sofort­ge­win­ne und Prei­se im Wert von 151.000 Euro

Leera­ner Weih­nachts­ver­lo­sung 2026: Vier Autos, Gut­schei­ne und über 25.000 Sofort­ge­win­ne im Gesamt­wert von 151.000 Euro In Leer wird die Vor­weih­nachts­zeit...

Blaulicht

Mit Schreck­schuss­pis­to­le und ver­bo­te­nen Böl­lern über die Gren­ze – Bun­des­po­li­zei greift ein!

Bad Bent­heim (ots) — Die Bun­des­po­li­zei hat ges­tern Nach­mit­tag an der deutsch-nie­der­län­di­schen Gren­ze einen 24-Jäh­ri­gen und einen 32-Jährigen fest­ge­stellt, die in...

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Weih­nachts­kon­voi Moorm­er­land 2026: 125 fest­lich geschmück­te Fahr­zeu­ge für den guten Zweck

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