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Land­kreis Leer: Bezahl­kar­te ersetzt Bar­geld für Geflüchtete

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Land­kreis Leer führt Bezahl­kar­te für Geflüch­te­te ein

Im Jahr 2024 setzt der Land­kreis Leer eine weg­wei­sen­de Neue­rung um: Die Ein­füh­rung der Bezahl­kar­te für geflüch­te­te Men­schen. Die­se Maß­nah­me, die auf einer bun­des­wei­ten Geset­zes­vor­la­ge basiert, rich­tet sich an Asyl­su­chen­de, die sich weni­ger als drei Jah­re in Deutsch­land auf­hal­ten. Im Land­kreis Leer betrifft dies der­zeit 890 Per­so­nen, die künf­tig mit einer Bezahl­kar­te statt mit Bar­geld ihre Ein­käu­fe täti­gen können.

Pilot­pro­jekt in Uplengen

Um die Ein­füh­rung mög­lichst rei­bungs­los zu gestal­ten, plant die Kreis­ver­wal­tung zunächst einen Test­lauf in der Gemein­de Uple­n­gen. Die­ser wird gestar­tet, sobald die tech­ni­schen Vor­aus­set­zun­gen geschaf­fen sind. Die gesam­mel­ten Erfah­run­gen aus der Pilot­pha­se sol­len als Grund­la­ge für die flä­chen­de­cken­de Umset­zung im gesam­ten Land­kreis dienen.

Hin­ter­grund zur Bezahlkarte

Geflüch­te­te, die in Deutsch­land Schutz suchen und ihren Lebens­un­ter­halt nicht eigen­stän­dig sichern kön­nen, haben Anspruch auf Leis­tun­gen nach dem Asyl­be­wer­ber­leis­tungs­ge­setz. Die­se Leis­tun­gen wur­den bis­her in Form von Sach­leis­tun­gen, Bar­geld oder Wert­gut­schei­nen erbracht. Mit der Bezahl­kar­te steht nun eine wei­te­re Opti­on zur Verfügung.

Das Kon­zept der Bezahl­kar­te ermög­licht es, das vor­ge­se­he­ne Gut­ha­ben direkt dar­auf zu laden. Ein wesent­li­cher Vor­teil der Kar­te ist die Begren­zung der Nut­zung auf das Inland. Dadurch wird gewähr­leis­tet, dass die Mit­tel aus­schließ­lich für das Leben der Geflüch­te­ten in Deutsch­land ver­wen­det wer­den. Eine miss­bräuch­li­che Nut­zung, etwa für Zah­lun­gen an Schlep­per oder Über­wei­sun­gen in Her­kunfts­län­der, wird somit unterbunden.

Wich­ti­ger Schritt für mehr Kon­trol­le und Transparenz

Die Ein­füh­rung der Bezahl­kar­te stellt einen wich­ti­gen Schritt in Rich­tung Effi­zi­enz und Trans­pa­renz dar. Sie ermög­licht eine geziel­te Ver­wen­dung der bereit­ge­stell­ten Gel­der und bie­tet den geflüch­te­ten Men­schen gleich­zei­tig eine prak­ti­sche und moder­ne Form der finan­zi­el­len Unterstützung.

Mit dem Jah­res­wech­sel beginnt für den Land­kreis Leer damit eine neue Pha­se im Umgang mit den Leis­tun­gen für Asyl­su­chen­de, die das Poten­zi­al hat, als Vor­bild für ande­re Regio­nen zu dienen.


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Bezahl­kar­te für Geflüch­te­te: Eine neue Form der Unterstützung

Seit dem 16. Mai 2024 kön­nen Geflüch­te­te in Deutsch­land ihre finan­zi­el­len Leis­tun­gen über eine soge­nann­te Bezahl­kar­te erhal­ten. Die­se Ände­rung des Asyl­be­wer­ber­leis­tungs­ge­set­zes wur­de nach inten­si­ven Bera­tun­gen auf Bun­des­ebe­ne ein­ge­führt und soll die Unter­stüt­zung für Geflüch­te­te effi­zi­en­ter und kon­trol­lier­ba­rer gestalten.

Was ist die Bezahlkarte?

Die Bezahl­kar­te ist eine neue Form der Unter­stüt­zung für Asyl­su­chen­de, die sich nicht selbst ver­sor­gen kön­nen. Das Gut­ha­ben, das ihnen nach dem Asyl­be­wer­ber­leis­tungs­ge­setz zusteht, wird direkt auf die­se Kar­te gebucht. Damit kön­nen ihre Ein­käu­fe bar­geld­los abge­wi­ckelt wer­den – eine Alter­na­ti­ve zu den bis­he­ri­gen For­men der Unter­stüt­zung wie Sach­leis­tun­gen, Bar­geld oder Wertgutscheinen.

Ein ent­schei­den­der Vor­teil der Bezahl­kar­te: Das Gut­ha­ben kann aus­schließ­lich im Inland genutzt wer­den. So wird sicher­ge­stellt, dass die finan­zi­el­len Mit­tel direkt für den Lebens­un­ter­halt in Deutsch­land ver­wen­det wer­den. Eine miss­bräuch­li­che Ver­wen­dung, etwa für Zah­lun­gen an Schlep­per oder Über­wei­sun­gen ins Her­kunfts­land, wird dadurch unterbunden.


Gesetz­li­che Grund­la­ge und Hintergrund

Die Ein­füh­rung der Bezahl­kar­te basiert auf einer Ände­rung des Asyl­be­wer­ber­leis­tungs­ge­set­zes, die am 1. März 2024 von der Bun­des­re­gie­rung beschlos­sen wur­de. Der Bun­des­tag ver­ab­schie­de­te die Reform am 12. April 2024 , und der Bun­des­rat stimm­te am 26. April 2024 zu. Mit dem Inkraft­tre­ten der Geset­zes­än­de­rung am 16. Mai 2024 wur­de die Bezahl­kar­te offi­zi­ell als Leis­tungs­form anerkannt.

Zuvor waren die Unter­stüt­zungs­for­men davon abhän­gig, ob Geflüch­te­te in Gemein­schafts­un­ter­künf­ten oder pri­vat unter­ge­bracht waren. Mit der neu­en Rege­lung erhal­ten Län­der und Kom­mu­nen mehr Spiel­raum, wie sie die Leis­tun­gen erbrin­gen können.


Gestal­tung und Nut­zung durch die Länder

Die kon­kre­te Aus­ge­stal­tung der Bezahl­kar­te liegt in der Ver­ant­wor­tung der ein­zel­nen Bun­des­län­der. Dabei haben sie sich auf Min­dest­stan­dards geei­nigt, um die Ein­füh­rung ein­heit­lich und rechts­si­cher zu gestalten.

Die zustän­di­gen Behör­den ent­schei­den über den Betrag, der auf die Kar­ten gebucht wird, sowie über die Abhe­be­mög­lich­kei­ten. Auch Son­der­fäl­le, wie bei­spiels­wei­se Geflüch­te­te mit eige­nem Ein­kom­men oder BAföG, kön­nen indi­vi­du­ell gere­gelt wer­den. In sol­chen Situa­tio­nen kön­nen Leis­tun­gen wei­ter­hin auf ein Giro­kon­to über­wie­sen werden.


Vor­tei­le der Bezahlkarte

Neben der Beschrän­kung der Nut­zung auf das Inland bie­tet die Bezahl­kar­te wei­te­re Vorteile:

  • Effi­zi­enz : Die Kar­ten sind ein­fa­cher zu ver­wal­ten als Bar­geld­zah­lun­gen. Städ­te und Gemein­den müs­sen ledig­lich Beträ­ge buchen, statt Bar­geld auszuhändigen.
  • Fle­xi­bi­li­tät : Die Behör­den kön­nen die Höhe der Zah­lun­gen an loka­le und indi­vi­du­el­le Bedürf­nis­se anpassen.
  • Sicher­heit : Die Bezahl­kar­te bie­tet Schutz vor miss­bräuch­li­cher Ver­wen­dung der Gelder.

 

Mit der Ein­füh­rung der Bezahl­kar­te setzt Deutsch­land einen wei­te­ren Schritt, um die Unter­stüt­zung von Geflüch­te­ten fair und trans­pa­rent zu gestal­ten. Gleich­zei­tig bie­tet das Sys­tem Kom­mu­nen und Län­der mehr Fle­xi­bi­li­tät und redu­ziert den Verwaltungsaufwand.

Die Bezahl­kar­te zeigt, wie inno­va­ti­ve Lösun­gen sozia­le Unter­stüt­zung effi­zi­en­ter und ziel­ge­rich­te­ter machen kön­nen – ein Fort­schritt für alle realisiert.

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Hand­werk vor Ort: Nico Blo­em besucht Mey­er Elementebau

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Im Aus­tausch mit dem Hand­werk (von links): Nico Blo­em, Uwe Mey­er, Marc Mey­er, Ger­hard Wie­chers und Harald Mey­er. Bild: privat

Blo­em bei Mey­er Ele­men­te­bau: „Nicht nur die Gro­ßen im Blick haben“

Wes­t­ov­er­le­din­gen — Der SPD-Land­tags­ab­ge­ord­ne­te Nico Blo­em (Wee­ner) hat bei sei­ner Som­mer­rei­se das Hand­werks­un­ter­neh­men Mey­er Ele­men­te­bau in Wes­t­ov­er­le­din­gen besucht. „Wir dür­fen nicht immer nur auf die gro­ßen Unter­neh­men bli­cken. Wir haben eine star­ke Wirt­schaft, dazu gehö­ren auch unse­re star­ken Hand­werks­be­trie­be vor Ort. Des­we­gen ist es mir wich­tig, als Land­tags­ab­ge­ord­ne­ter eben­so die klei­nen- und mit­tel­stän­di­schen Betrie­be zu besu­chen. Bei Mey­er Ele­men­te­bau wird her­vor­ra­gen­de Arbeit geleis­tet und wir kön­nen stolz auf sol­che Unter­neh­men sein. Blo­em: “Gut, dass wir sol­che Unter­neh­men haben.” An dem Besuch nahm auch Ger­hard Wie­chers teil. Er ist Vor­sit­zen­der SPD-Frak­ti­on im Rat der Gemein­de Westoverledingen.

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Wie Dorn-The­ra­pie und Breuß-Mas­sa­ge Rücken und Gelen­ke unter­stüt­zen können

Natur­heil­pra­xis Astrid Frey

Astrid Frey
Heil­prak­ti­ke­rin & Kine­sio­lo­gin
Spie­ker­oo­ger Str. 12
26810 Wes­t­ov­er­le­din­gen

Das von Harald und Uwe Mey­er 1996 gegrün­de­te Unter­neh­men, in das jetzt Uwe Mey­ers Sohn Marc als tech­ni­scher Lei­ter ein­ge­stie­gen ist, baut Win­ter­gär­ten und Über­da­chun­gen aus Alu­mi­ni­um — vor­wie­gend für Pri­vat­leu­te aus der Regi­on. „Win­ter­gär­ten aus Alu­mi­ni­um sind hoch­wer­tig, lang­le­big und indi­vi­du­ell — und damit ein Luxus­gut. Wir leben in einer Zeit, in der die Leu­te ihr Geld zusam­men­hal­ten. Unter die­ser Kauf­zu­rück­hal­tung lei­den wir natür­lich“, mein­te Uwe Mey­er. Den­noch habe das Unter­neh­men einen sta­bi­len Auf­trags­stand für die acht Mitarbeiter.

„Wir haben durch die Ände­rung der Nie­der­säch­si­schen Bau­ord­nung das Bau­en ver­ein­facht und müs­sen jetzt etwas dafür tun, dass sich die Men­schen wie­der Wohn­ei­gen­tum leis­ten kön­nen. Das hilft dann ja auch Unter­neh­men wie Mey­er“, mein­te Blo­em. Man begrü­ße die neue Bau­ord­nung durch­aus: „Es sind nicht mehr so vie­le Geneh­mi­gun­gen nötig. Das spü­ren wir — und der Kun­de natür­lich auch“, mein­te Uwe Mey­er, der noch einen Wunsch hat: „Weni­ger Bürokratie“.

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Poli­zei­prä­si­dent Frie­do de Vries wür­digt Ermitt­lungs­er­folg gegen inter­na­tio­na­le Einbrecherbande

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Frie­do de Vries ist seit dem 1. Juni 2025 Prä­si­dent der Poli­zei­di­rek­ti­on Osna­brück. Nach einem Schlag gegen eine inter­na­tio­nal agie­ren­de Ban­de von Woh­nungs­ein­bre­chern wür­dig­te de Vries die Arbeit der betei­lig­ten Ermitt­ler aus­drück­lich. Bild­rech­te: Poli­zei­di­rek­ti­on Osnabrück

State­ment Poli­zei­prä­si­dent de Vries zum Schlag der Auricher Poli­zei gegen Wohnungseinbrecher

De Vries lobt Ermitt­lungs­er­folg der Poli­zei Aurich

Im Zusam­men­hang mit dem aktu­el­len Ermitt­lungs­er­folg der Poli­zei Aurich äußer­te sich Poli­zei­prä­si­dent Frie­do de Vries aner­ken­nend. Er beton­te, dass Kri­mi­na­li­tät heu­te nicht mehr aus­schließ­lich lokal oder regio­nal betrach­tet wer­den könne.

Nach sei­nen Wor­ten zei­ge der Ein­satz, dass die Poli­zei ihre Exper­ti­se inzwi­schen gezielt auf inter­na­tio­nal agie­ren­de Ban­den aus­ge­rich­tet habe. Die erfolg­rei­che Zer­schla­gung sol­cher Struk­tu­ren erfor­de­re eine hohe Pro­fes­sio­na­li­tät und eine enge Zusam­men­ar­beit über Län­der- und Staats­gren­zen hinweg.

De Vries lob­te ins­be­son­de­re die Poli­zei­in­spek­ti­on Aurich/Wittmund und deren Zusam­men­ar­beit mit den betei­lig­ten Sicher­heits­part­nern. Die Ermitt­ler hät­ten den kom­ple­xen Ein­satz her­vor­ra­gend gelöst und könn­ten zu Recht stolz auf den außer­ge­wöhn­li­chen Ermitt­lungs­er­folg sein.

Frie­do de Vries über­nahm das Amt im Juni 2025

De Vries war am 1. Juni 2025 offi­zi­ell zum Prä­si­den­ten der Poli­zei­di­rek­ti­on Osna­brück gewech­selt. Zuvor hat­te er sie­ben Jah­re lang das Lan­des­kri­mi­nal­amt Nie­der­sach­sen geleitet.

In die­ser Funk­ti­on beschäf­tig­te er sich unter ande­rem inten­siv mit der Ter­ro­ris­mus­be­kämp­fung und der Kri­mi­na­li­täts­ana­ly­se. Bun­des­weit bekannt wur­de de Vries zudem durch sei­ne Posi­tio­nen zu digi­ta­len Ermitt­lungs­mög­lich­kei­ten, zur soge­nann­ten Vor­rats­da­ten­spei­che­rung und zum Ein­satz bio­me­tri­scher Gesichts­er­ken­nung bei Fahndungen.

Bereits von 2010 bis 2018 war de Vries als Poli­zei­vi­ze­prä­si­dent in Osna­brück tätig. Sei­ne poli­zei­li­che Lauf­bahn begann 1981 im mitt­le­ren Dienst der Poli­zei Niedersachsen.

Der gebür­ti­ge August­feh­ner aus dem Land­kreis Ammer­land, Jahr­gang 1964, bringt damit lang­jäh­ri­ge Erfah­rung aus unter­schied­li­chen Füh­rungs­po­si­tio­nen der nie­der­säch­si­schen Poli­zei mit.

Poli­zei­di­rek­ti­on Osna­brück ist für gro­ße Regi­on zuständig

Die Poli­zei­di­rek­ti­on Osna­brück beschäf­tigt rund 3.000 Mit­ar­bei­te­rin­nen und Mit­ar­bei­ter. Zu ihrem Zustän­dig­keits­be­reich gehö­ren vier Poli­zei­in­spek­tio­nen sowie die Zen­tra­le Kri­mi­nal­in­spek­ti­on Osnabrück.

Das Gebiet reicht vom Teu­to­bur­ger Wald bis zu den Ost­frie­si­schen Inseln. Damit ist die Poli­zei­di­rek­ti­on für die Sicher­heit von mehr als 1,4 Mil­lio­nen Men­schen im Drei­län­der­eck Nie­der­sach­sen, Nord­rhein-West­fa­len und Nie­der­lan­de verantwortlich.

Gera­de die geo­gra­fi­sche Lage macht die grenz­über­schrei­ten­de Zusam­men­ar­beit zu einem wich­ti­gen Bestand­teil der Poli­zei­ar­beit. Bei der Vor­stel­lung im Juni 2025 hat­te de Vries des­halb bereits ange­kün­digt, die Zusam­men­ar­beit über Gren­zen hin­weg sowie die Digi­ta­li­sie­rung poli­zei­li­cher Abläu­fe wei­ter vor­an­trei­ben zu wollen.

Der aktu­el­le Ermitt­lungs­er­folg der Poli­zei Aurich/Wittmund zeigt nach Ein­schät­zung des Poli­zei­prä­si­den­ten, wel­che Bedeu­tung die­se Zusam­men­ar­beit bei der Bekämp­fung über­re­gio­nal und inter­na­tio­nal agie­ren­der Kri­mi­na­li­tät hat.

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Neue Selbst­hil­fe­grup­pe in Leer für Ange­hö­ri­ge von Men­schen mit Messie-Syndrom

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Neue Selbst­hil­fe­grup­pe in Leer für Ange­hö­ri­ge von Men­schen mit patho­lo­gi­schem Horten

Ers­tes Tref­fen am 26. August bie­tet Raum für Aus­tausch, Ver­ständ­nis und gegen­sei­ti­ge Unterstützung

Leer. Für Ange­hö­ri­ge, Freun­de und Bekann­te von Men­schen mit patho­lo­gi­schem Hor­ten, dem soge­nann­ten Mes­sie-Syn­drom, gibt es in Leer ab sofort ein neu­es Selbst­hil­fe­an­ge­bot. Die Selbst­hil­fe­kon­takt­stel­le des Land­krei­ses Leer star­tet eine eige­ne Selbst­hil­fe­grup­pe, die Men­schen in die­ser beson­de­ren Lebens­si­tua­ti­on mit­ein­an­der ins Gespräch brin­gen und ihnen Unter­stüt­zung bie­ten möchte.

Das ers­te Tref­fen fin­det am Mitt­woch, 26. August 2026, um 18 Uhr im Haus Her­mann, Her­mann-Lan­ge-Ring 28, 26789 Leer, statt.

Wenn das Hor­ten auch das Umfeld belastet

Wer mit einem Men­schen zusam­men­lebt, der von patho­lo­gi­schem Hor­ten betrof­fen ist, oder einen Ange­hö­ri­gen, Freund oder Bekann­ten in die­ser Situa­ti­on beglei­tet, steht häu­fig vor beson­de­ren Her­aus­for­de­run­gen. Für Außen­ste­hen­de ist die Situa­ti­on nicht immer leicht nach­zu­voll­zie­hen. Gleich­zei­tig kön­nen die Aus­wir­kun­gen des Hor­tens den All­tag und das Zusam­men­le­ben erheb­lich beeinflussen.

Nicht sel­ten ent­steht dabei das Gefühl, mit den eige­nen Sor­gen und Erfah­run­gen allein zu sein. Genau hier möch­te die neue Selbst­hil­fe­grup­pe der Selbst­hil­fe­kon­takt­stel­le des Land­krei­ses Leer ansetzen.

Sie bie­tet einen geschütz­ten Raum für Aus­tausch, Ver­ständ­nis und gegen­sei­ti­ge Unter­stüt­zung. Die Teil­neh­mer kön­nen über ihre per­sön­li­chen Erfah­run­gen spre­chen und sich mit ande­ren Men­schen aus­tau­schen, die sich in einer ähn­li­chen Lebens­si­tua­ti­on befinden.

Aus­tausch auf Augenhöhe

Im Mit­tel­punkt der Tref­fen steht der offe­ne Aus­tausch unter­ein­an­der. Die Teil­neh­mer kön­nen ihre Erfah­run­gen tei­len, neue Per­spek­ti­ven ken­nen­ler­nen und Anre­gun­gen für den Umgang mit den Her­aus­for­de­run­gen im All­tag erhalten.

Dabei geht es ins­be­son­de­re um:

  • den Aus­tausch per­sön­li­cher Erfahrungen,
  • gegen­sei­ti­ges Ver­ständ­nis und Unterstützung,
  • neue Per­spek­ti­ven auf die eige­ne Situation,
  • prak­ti­sche Erfah­run­gen und Anre­gun­gen für den Alltag,
  • den Kon­takt zu Men­schen in einer ähn­li­chen Lebenssituation.

Die Grup­pe rich­tet sich nicht aus­schließ­lich an Men­schen, die unmit­tel­bar mit einem Betrof­fe­nen zusam­men­le­ben. Auch Ange­hö­ri­ge, Freun­de und Bekann­te, die einen Men­schen mit patho­lo­gi­schem Hor­ten beglei­ten, kön­nen sich an der Selbst­hil­fe­grup­pe beteiligen.

Kos­ten­lo­se und ver­trau­li­che Teilnahme

Die Teil­nah­me an der neu­en Selbst­hil­fe­grup­pe ist kos­ten­los und frei­wil­lig. Für die Teil­neh­mer gilt außer­dem die Schwei­ge­pflicht, sodass per­sön­li­che Erfah­run­gen und Gesprä­che inner­halb eines geschütz­ten Rah­mens bleiben.

Mit dem neu­en Ange­bot möch­te die Selbst­hil­fe­kon­takt­stel­le des Land­krei­ses Leer Men­schen eine Mög­lich­keit geben, sich aus­zu­tau­schen, Unter­stüt­zung zu erfah­ren und zu erle­ben, dass sie mit ihren Erfah­run­gen und Her­aus­for­de­run­gen nicht allein sind.

Ers­tes Tref­fen in Leer

📅 Mitt­woch, 26. August 2026
🕕 18 Uhr
📍 Haus Her­mann
Her­mann-Lan­ge-Ring 28, 26789 Leer

Die Teil­nah­me ist kos­ten­los, frei­wil­lig und unter­liegt der Schwei­ge­pflicht.


📸 Hin­weis zum Bei­trags­fo­to: Das ver­wen­de­te Foto wur­de mit­hil­fe künst­li­cher Intel­li­genz (KI) erstellt und dient aus­schließ­lich der sym­bo­li­schen Dar­stel­lung des The­mas. Die abge­bil­de­te Per­son ist frei erfun­den und exis­tiert nicht. Etwa­ige Ähn­lich­kei­ten mit rea­len Per­so­nen sind rein zufäl­lig und nicht beab­sich­tigt.

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Face­book­sei­te Stadt und Land­kreis Leer

Ob Stadt oder Land­kreis Leer – die Even­burg ist das Sym­bol unse­rer Hei­mat. Auf der Face­book­sei­te „Wir Leera­ner“ infor­mie­ren wir...

Marketing

Frei­er Zugang zu regio­na­len News: Lese­r­ECHO-Ver­lag for­ciert media­le Teilhabe

Medi­en für alle: Lese­r­ECHO-Ver­lag stärkt regio­na­le Teil­ha­be durch kos­ten­freie Newsportale In einer Zeit, in der Infor­ma­tio­nen zuneh­mend hin­ter Bezahl­schran­ken ver­schwin­den,...

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Online-Anzei­gen rich­tig gestal­ten: Smart­phone & Tablet im Fokus

Online-Anzei­gen: Das rich­ti­ge For­mat für Smart­phone & Tablet In der heu­ti­gen digi­ta­len Welt grei­fen immer mehr Nut­zer über Smart­phones und...

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BauWoLe.de – Das star­ke Bran­chen­ver­zeich­nis für Hand­wer­ker & Händler

BauWoLe.de – Das star­ke Bran­chen­ver­zeich­nis für Hand­wer­ker & Händ­ler aus Ost­fries­land und dem Emsland Regio­nal. Exklu­siv. Effi­zi­ent.Wer als Hand­werks­be­trieb oder...

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Tag der offe­nen Tür am C‑Port: Ein Sonn­tag vol­ler Tech­nik, Ein­bli­cke und Erlebnisse

Tag der offe­nen Tür am C‑Port: 13 Unter­neh­men laden zum gro­ßen Erleb­nis­tag ein Am Sonn­tag, 16. August, wird der C‑Port zum...

Veranstaltung

Fei­ern für den guten Zweck: Wie das Pix­xen-Fes­ti­val seit Jah­ren die Regi­on unterstützt

16. Pix­xen-Fes­ti­val in Neu­kam­per­fehn: Drei Büh­nen für den guten Zweck! Neu­kam­per­fehn. Die Ban­ner und Pla­ka­te hän­gen, die Vor­freu­desteigt: Das Pix­xen-Fes­ti­val geht...

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Brand­brief-Autorin Lau­ra Nickel liest in Leer: Wie neu­rech­te Ideo­lo­gien den Schul­all­tag gefährden

Lesung in der Ehe­ma­li­gen Jüdi­schen Schu­le Leer: „Rechts­ruck im Klassenzimmer“ Leer. Wie neu­rech­te Ideo­lo­gien die Klas­sen­zim­mer durch­set­zen und unse­re Kin­der...

Veranstaltung

100 Jah­re Feu­er­wehr Bin­gum: Drei­tä­gi­ges Jubi­lä­ums­fest steht bevor

100 Jah­re Stütz­punkt­feu­er­wehr Bin­gum: Gro­ßes Jubi­lä­ums­wo­chen­en­de vom 28. bis 30. August 2026 Bin­gum. Ein Jahr­hun­dert ehren­amt­li­ches Enga­ge­ment für den Brand­schutz...

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FEUERWEHR-SPEKTAKEL IN HOLTHUSEN! Wer holt sich den Sieg im Rheiderland?

Ein­satz auf Zeit: Beim Schnel­lig­keits­wett­be­werb 2025 in Hol­thusen zeig­ten die Brand­be­kämp­fer ihr Kön­nen. Im Ernst­fall ret­ten Schnel­lig­keit und Prä­zi­si­on Leben....

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„Sound of Legends – Tri­bu­te Fes­ti­val“ fei­ert Pre­mie­re in Niedersachsen

Sorgt für ech­tes Sta­di­on­ge­fühl auf dem Markt­platz Rhau­der­fehn: Die Tri­bu­te-Band H.A.N.D bringt die zeit­lo­sen Bon-Jovi-Klas­si­ker von „Livin’ on a Pray­er“...

Veranstaltung

Wenn die Pfei­fen Beats spu­cken: Orgel trifft auf Hip-Hop in Leer!

Mit geball­ter Faust und vol­lem Fokus: Das Rap­per-Trio AzumT, HzumZ und Rob­by aus der Regi­on Wil­helms­ha­ven ist bereit für ihr...

Veranstaltung

Jubi­lä­um im his­to­ri­schen Rat­haus­in­nen­hof: Das 25. Leera­ner Wein­fest lädt zum Genie­ßen ein

Stim­mungs­vol­ler Treff­punkt in der Alt­stadt: Der stets gut besuch­te Rat­haus­in­nen­hof wird auch zum anste­hen­den 25. Jubi­lä­um wie­der zur per­fek­ten Kulis­se...

Veranstaltung

Musik, die bewegt: DILIAN live in der Ev.-ref. Kir­che Ditzum

Klang­ge­wal­tig und berüh­rend: DILIAN bringt Pop-Rock mit Tief­gang in die Ev.-ref. Kir­che Ditzum Jem­gum-Ditz­um – Musik, die Her­zen öff­net und...

Veranstaltung

Laut, ehr­lich, Sem­mel­rog­ge: Wenn eine Kult-Legen­de den Kul­tur­spei­cher rockt!

Mar­tin Sem­mel­rog­ge live in Leer: Ein wil­der Ritt durch 50 Jah­re „Para­gra­phistan“ Unver­wech­sel­bar, unka­putt­bar und das wohl bekann­tes­te Steh­auf­männ­chen der...

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