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Land­kreis Leer: Bezahl­kar­te ersetzt Bar­geld für Geflüchtete

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Land­kreis Leer führt Bezahl­kar­te für Geflüch­te­te ein

Im Jahr 2024 setzt der Land­kreis Leer eine weg­wei­sen­de Neue­rung um: Die Ein­füh­rung der Bezahl­kar­te für geflüch­te­te Men­schen. Die­se Maß­nah­me, die auf einer bun­des­wei­ten Geset­zes­vor­la­ge basiert, rich­tet sich an Asyl­su­chen­de, die sich weni­ger als drei Jah­re in Deutsch­land auf­hal­ten. Im Land­kreis Leer betrifft dies der­zeit 890 Per­so­nen, die künf­tig mit einer Bezahl­kar­te statt mit Bar­geld ihre Ein­käu­fe täti­gen können.

Pilot­pro­jekt in Uplengen

Um die Ein­füh­rung mög­lichst rei­bungs­los zu gestal­ten, plant die Kreis­ver­wal­tung zunächst einen Test­lauf in der Gemein­de Uple­n­gen. Die­ser wird gestar­tet, sobald die tech­ni­schen Vor­aus­set­zun­gen geschaf­fen sind. Die gesam­mel­ten Erfah­run­gen aus der Pilot­pha­se sol­len als Grund­la­ge für die flä­chen­de­cken­de Umset­zung im gesam­ten Land­kreis dienen.

Hin­ter­grund zur Bezahlkarte

Geflüch­te­te, die in Deutsch­land Schutz suchen und ihren Lebens­un­ter­halt nicht eigen­stän­dig sichern kön­nen, haben Anspruch auf Leis­tun­gen nach dem Asyl­be­wer­ber­leis­tungs­ge­setz. Die­se Leis­tun­gen wur­den bis­her in Form von Sach­leis­tun­gen, Bar­geld oder Wert­gut­schei­nen erbracht. Mit der Bezahl­kar­te steht nun eine wei­te­re Opti­on zur Verfügung.

Das Kon­zept der Bezahl­kar­te ermög­licht es, das vor­ge­se­he­ne Gut­ha­ben direkt dar­auf zu laden. Ein wesent­li­cher Vor­teil der Kar­te ist die Begren­zung der Nut­zung auf das Inland. Dadurch wird gewähr­leis­tet, dass die Mit­tel aus­schließ­lich für das Leben der Geflüch­te­ten in Deutsch­land ver­wen­det wer­den. Eine miss­bräuch­li­che Nut­zung, etwa für Zah­lun­gen an Schlep­per oder Über­wei­sun­gen in Her­kunfts­län­der, wird somit unterbunden.

Wich­ti­ger Schritt für mehr Kon­trol­le und Transparenz

Die Ein­füh­rung der Bezahl­kar­te stellt einen wich­ti­gen Schritt in Rich­tung Effi­zi­enz und Trans­pa­renz dar. Sie ermög­licht eine geziel­te Ver­wen­dung der bereit­ge­stell­ten Gel­der und bie­tet den geflüch­te­ten Men­schen gleich­zei­tig eine prak­ti­sche und moder­ne Form der finan­zi­el­len Unterstützung.

Mit dem Jah­res­wech­sel beginnt für den Land­kreis Leer damit eine neue Pha­se im Umgang mit den Leis­tun­gen für Asyl­su­chen­de, die das Poten­zi­al hat, als Vor­bild für ande­re Regio­nen zu dienen.


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Bezahl­kar­te für Geflüch­te­te: Eine neue Form der Unterstützung

Seit dem 16. Mai 2024 kön­nen Geflüch­te­te in Deutsch­land ihre finan­zi­el­len Leis­tun­gen über eine soge­nann­te Bezahl­kar­te erhal­ten. Die­se Ände­rung des Asyl­be­wer­ber­leis­tungs­ge­set­zes wur­de nach inten­si­ven Bera­tun­gen auf Bun­des­ebe­ne ein­ge­führt und soll die Unter­stüt­zung für Geflüch­te­te effi­zi­en­ter und kon­trol­lier­ba­rer gestalten.

Was ist die Bezahlkarte?

Die Bezahl­kar­te ist eine neue Form der Unter­stüt­zung für Asyl­su­chen­de, die sich nicht selbst ver­sor­gen kön­nen. Das Gut­ha­ben, das ihnen nach dem Asyl­be­wer­ber­leis­tungs­ge­setz zusteht, wird direkt auf die­se Kar­te gebucht. Damit kön­nen ihre Ein­käu­fe bar­geld­los abge­wi­ckelt wer­den – eine Alter­na­ti­ve zu den bis­he­ri­gen For­men der Unter­stüt­zung wie Sach­leis­tun­gen, Bar­geld oder Wertgutscheinen.

Ein ent­schei­den­der Vor­teil der Bezahl­kar­te: Das Gut­ha­ben kann aus­schließ­lich im Inland genutzt wer­den. So wird sicher­ge­stellt, dass die finan­zi­el­len Mit­tel direkt für den Lebens­un­ter­halt in Deutsch­land ver­wen­det wer­den. Eine miss­bräuch­li­che Ver­wen­dung, etwa für Zah­lun­gen an Schlep­per oder Über­wei­sun­gen ins Her­kunfts­land, wird dadurch unterbunden.


Gesetz­li­che Grund­la­ge und Hintergrund

Die Ein­füh­rung der Bezahl­kar­te basiert auf einer Ände­rung des Asyl­be­wer­ber­leis­tungs­ge­set­zes, die am 1. März 2024 von der Bun­des­re­gie­rung beschlos­sen wur­de. Der Bun­des­tag ver­ab­schie­de­te die Reform am 12. April 2024 , und der Bun­des­rat stimm­te am 26. April 2024 zu. Mit dem Inkraft­tre­ten der Geset­zes­än­de­rung am 16. Mai 2024 wur­de die Bezahl­kar­te offi­zi­ell als Leis­tungs­form anerkannt.

Zuvor waren die Unter­stüt­zungs­for­men davon abhän­gig, ob Geflüch­te­te in Gemein­schafts­un­ter­künf­ten oder pri­vat unter­ge­bracht waren. Mit der neu­en Rege­lung erhal­ten Län­der und Kom­mu­nen mehr Spiel­raum, wie sie die Leis­tun­gen erbrin­gen können.


Gestal­tung und Nut­zung durch die Länder

Die kon­kre­te Aus­ge­stal­tung der Bezahl­kar­te liegt in der Ver­ant­wor­tung der ein­zel­nen Bun­des­län­der. Dabei haben sie sich auf Min­dest­stan­dards geei­nigt, um die Ein­füh­rung ein­heit­lich und rechts­si­cher zu gestalten.

Die zustän­di­gen Behör­den ent­schei­den über den Betrag, der auf die Kar­ten gebucht wird, sowie über die Abhe­be­mög­lich­kei­ten. Auch Son­der­fäl­le, wie bei­spiels­wei­se Geflüch­te­te mit eige­nem Ein­kom­men oder BAföG, kön­nen indi­vi­du­ell gere­gelt wer­den. In sol­chen Situa­tio­nen kön­nen Leis­tun­gen wei­ter­hin auf ein Giro­kon­to über­wie­sen werden.


Vor­tei­le der Bezahlkarte

Neben der Beschrän­kung der Nut­zung auf das Inland bie­tet die Bezahl­kar­te wei­te­re Vorteile:

  • Effi­zi­enz : Die Kar­ten sind ein­fa­cher zu ver­wal­ten als Bar­geld­zah­lun­gen. Städ­te und Gemein­den müs­sen ledig­lich Beträ­ge buchen, statt Bar­geld auszuhändigen.
  • Fle­xi­bi­li­tät : Die Behör­den kön­nen die Höhe der Zah­lun­gen an loka­le und indi­vi­du­el­le Bedürf­nis­se anpassen.
  • Sicher­heit : Die Bezahl­kar­te bie­tet Schutz vor miss­bräuch­li­cher Ver­wen­dung der Gelder.

 

Mit der Ein­füh­rung der Bezahl­kar­te setzt Deutsch­land einen wei­te­ren Schritt, um die Unter­stüt­zung von Geflüch­te­ten fair und trans­pa­rent zu gestal­ten. Gleich­zei­tig bie­tet das Sys­tem Kom­mu­nen und Län­der mehr Fle­xi­bi­li­tät und redu­ziert den Verwaltungsaufwand.

Die Bezahl­kar­te zeigt, wie inno­va­ti­ve Lösun­gen sozia­le Unter­stüt­zung effi­zi­en­ter und ziel­ge­rich­te­ter machen kön­nen – ein Fort­schritt für alle realisiert.

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31-Jäh­ri­ger wegen schwe­rer Brand­stif­tung in Untersuchungshaft

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Ermitt­lun­gen nach Explo­si­on in Wes­t­ov­er­le­din­gen: 31-Jäh­ri­ger wegen schwe­rer Brand­stif­tung in Untersuchungshaft

Westoverledingen/Leer. Nach dem ver­hee­ren­den Wohn­haus­brand am Mon­tag­mor­gen, 3. August 2026, in Wes­t­ov­er­le­din­gen gibt es gra­vie­ren­de neue Ent­wick­lun­gen. Wie die Staats­an­walt­schaft Aurich am Mitt­woch (5. August) in einer offi­zi­el­len Pres­se­mit­tei­lung bekannt­gab, sitzt der 31-jäh­ri­ge Bewoh­ner des Gebäu­des mitt­ler­wei­le in Unter­su­chungs­haft. Dem Mann wird schwe­re Brand­stif­tung vorgeworfen.

Haus brennt nach Deto­na­ti­on fast voll­stän­dig aus

Am frü­hen Mor­gen des 3. August war es in dem Wohn­haus aus bis­lang unge­klär­ter Ursa­che zu einer mas­si­ven Deto­na­ti­on gekom­men. Das anschlie­ßen­de Feu­er brei­te­te sich rasend schnell aus und zer­stör­te das Gebäu­de nahe­zu voll­stän­dig. Das Wohn­haus ist unbe­wohn­bar; der ent­stan­de­ne Sach­scha­den wird von den Behör­den im sechs­tei­li­gen Bereich bezif­fert. Glück­li­cher­wei­se befand sich zum Zeit­punkt des Bran­des nie­mand in dem Gebäu­de, sodass kei­ne Per­so­nen ver­letzt wurden.

Ermitt­lungs­be­hör­den grei­fen schnell durch

Die Ermitt­ler gehen nach der­zei­ti­gem Stand davon aus, dass der 31-jäh­ri­ge Bewoh­ner die ver­hee­ren­de Explo­si­on selbst her­bei­ge­führt hat. Der Tat­ver­däch­ti­ge wur­de unmit­tel­bar nach dem Brand­ge­sche­hen vor Ort festgenommen.

Auf Antrag der Staats­an­walt­schaft Aurich hat der zustän­di­ge Ermitt­lungs­rich­ter am Amts­ge­richt Leer am Diens­tag­nach­mit­tag (4. August) einen Unter­su­chungs­haft­be­fehl wegen des Ver­dachts der schwe­ren Brand­stif­tung erlas­sen. Der Beschul­dig­te wur­de umge­hend in die Jus­tiz­voll­zugs­an­stalt Olden­burg überstellt.

Die kom­ple­xen Ermitt­lun­gen der Kri­mi­nal­po­li­zei und der Staats­an­walt­schaft zum genau­en Her­gang und den Hin­ter­grün­den der Tat dau­ern wei­ter­hin an.

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Vom Geis­tes­blitz zum Patent – haben Sie die nächs­te gro­ße Erfindung?

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Start­hil­fe für Erfin­der: Kos­ten­freie Bera­tung rund um Paten­te und Ideen

Ost­fries­land. Eine gute Idee ist oft der ers­te Schritt zum Erfolg – doch ohne den pas­sen­den Schutz kann sie schnell kopiert wer­den. Wie Erfin­der ihre Inno­va­tio­nen recht­lich absi­chern und erfolg­reich ver­mark­ten kön­nen, erfah­ren Inter­es­sier­te beim kos­ten­frei­en Erfin­der­sprech­tag der Hand­werks­kam­mer für Ost­fries­land (HWK) am Mitt­woch, 23. Sep­tem­ber, ab 9 Uhr.

Die Bera­tung wird als Hybrid-Ver­an­stal­tung ange­bo­ten. Ter­mi­ne kön­nen sowohl online als auch vor Ort wahr­ge­nom­men wer­den. Die Prä­senz­be­ra­tung fin­det in den Räu­men der Indus­trie- und Han­dels­kam­mer für Ost­fries­land und Papen­burg (IHK) in der Ring­stra­ße 4 in Emden statt.

Wie wert­voll eine früh­zei­ti­ge Bera­tung sein kann, zeigt das Bei­spiel des Erfin­ders Mar­tin Faust. Mit sei­ner Idee einer Wühl­maus­fal­le nahm er am Erfin­der­sprech­tag teil und konn­te für sei­ne Ent­wick­lung das deut­sche Patent DE 10 2007 032 008 erwir­ken. Heu­te ver­mark­tet er sein Pro­dukt seit vie­len Jah­ren erfolg­reich. Das Patent ver­schafft ihm dabei eine geschütz­te Markt­po­si­ti­on und schützt sei­ne Inno­va­ti­on vor Nachahmern.

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Start­hil­fe für Erfin­der: Kos­ten­freie Bera­tung rund um Paten­te und Ideen

Ost­fries­land. Eine gute Idee ist oft der ers­te Schritt zum Erfolg – doch ohne den pas­sen­den Schutz kann sie schnell kopiert wer­den. Wie Erfin­der ihre Inno­va­tio­nen recht­lich absi­chern und erfolg­reich ver­mark­ten kön­nen, erfah­ren Inter­es­sier­te beim kos­ten­frei­en Erfin­der­sprech­tag der Hand­werks­kam­mer für Ost­fries­land (HWK) am Mitt­woch, 23. Sep­tem­ber, ab 9 Uhr.

Die Bera­tung wird als Hybrid-Ver­an­stal­tung ange­bo­ten. Ter­mi­ne kön­nen sowohl online als auch vor Ort wahr­ge­nom­men wer­den. Die Prä­senz­be­ra­tung fin­det in den Räu­men der Indus­trie- und Han­dels­kam­mer für Ost­fries­land und Papen­burg (IHK) in der Ring­stra­ße 4 in Emden statt.

Wie wert­voll eine früh­zei­ti­ge Bera­tung sein kann, zeigt das Bei­spiel des Erfin­ders Mar­tin Faust. Mit sei­ner Idee einer Wühl­maus­fal­le nahm er am Erfin­der­sprech­tag teil und konn­te für sei­ne Ent­wick­lung das deut­sche Patent DE 10 2007 032 008 erwir­ken. Heu­te ver­mark­tet er sein Pro­dukt seit vie­len Jah­ren erfolg­reich. Das Patent ver­schafft ihm dabei eine geschütz­te Markt­po­si­ti­on und schützt sei­ne Inno­va­ti­on vor Nachahmern.

Das Bera­tungs­an­ge­bot rich­tet sich an Inha­be­rin­nen und Inha­ber von Hand­werks­be­trie­ben, deren Mit­ar­bei­ten­de sowie freie Erfin­der, deren Ideen einen Bezug zum Hand­werk haben. In ver­trau­li­chen, etwa 30-minü­ti­gen Ein­zel­ge­sprä­chen kön­nen die Teil­neh­men­den ihre Ent­wick­lun­gen vor­stel­len und sich indi­vi­du­ell bera­ten lassen.

Der Erfin­der­sprech­tag wird gemein­sam von der Hand­werks­kam­mer für Ost­fries­land, der Indus­trie- und Han­dels­kam­mer für Ost­fries­land und Papen­burg sowie den benach­bar­ten Kam­mern aus Olden­burg orga­ni­siert. Die Inno­va­ti­ons­be­ra­ter der Kam­mern und ein Patent­an­walt infor­mie­ren über die Mög­lich­kei­ten gewerb­li­cher Schutz­rech­te und geben Hin­wei­se zu Ver­mark­tungs­chan­cen, recht­li­chen Rah­men­be­din­gun­gen sowie finan­zi­el­len Förderprogrammen.

Ein Schwer­punkt der Bera­tung liegt auf dem Schutz geis­ti­gen Eigen­tums. Erfin­der erhal­ten Infor­ma­tio­nen dar­über, wie sich Ent­wick­lun­gen bei­spiels­wei­se durch Paten­te, ein­ge­tra­ge­ne Designs oder Mar­ken vor Ideen­klau schüt­zen las­sen. Zu den mar­ken­recht­li­chen Schutz­mög­lich­kei­ten zäh­len unter ande­rem Fir­men­lo­gos, Wer­be­slo­gans oder cha­rak­te­ris­ti­sche Gestal­tungs­ele­men­te, die den Wie­der­erken­nungs­wert eines Unter­neh­mens oder Pro­duk­tes stärken.

Die Teil­nah­me am Erfin­der­sprech­tag ist kos­ten­frei. Eine Anmel­dung ist online unter www.hwk-aurich.de/erfinder möglich.

Wei­te­re Infor­ma­tio­nen erteilt Dani­el Bigl von der Hand­werks­kam­mer für Ost­fries­land tele­fo­nisch unter 04941 1797–60 oder per E‑Mail an d.bigl@hwk-aurich.de.

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Wahl­kampf mit Rücken­wind: Olaf Bade hebt im Land­kreis Leer ab

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Neu­es aus dem Kom­mu­nal­wahl­kampf im Land­kreis Leer: Land­rats­kan­di­dat Olaf Bade geht in die Luft

Neu­es aus dem Kom­mu­nal­wahl­kampf im Land­kreis Leer: Lese­r­ECHO erreich­te heu­te eine Pres­se­mit­tei­lung von Olaf Bade. Der par­tei­lo­se Kan­di­dat für das Amt des Land­rats wählt für sei­ne Kam­pa­gne einen unge­wöhn­li­chen Weg und setzt auf Luft­wer­bung statt auf eine rei­ne Plakatflut.

Olaf Bade kan­di­diert par­tei­los für das Land­rats­amt im Land­kreis Leer

Flug­ban­ner statt Pla­kat­wald an den Straßenlaternen

Statt flä­chen­de­ckend an jeder Stra­ßen­la­ter­ne Pla­ka­te auf­zu­hän­gen, setzt Olaf Bade auf ein groß­flä­chi­ges Flug­ban­ner. Am 7. August 2026 star­tet der ers­te Flug über das Kreisgebiet.

„Eine flä­chen­de­cken­de Pla­ka­tie­rung im gesam­ten Land­kreis Leer wäre mit einem hohen orga­ni­sa­to­ri­schen und zeit­li­chen Auf­wand ver­bun­den. Die­se ein­ge­spar­te Zeit möch­te ich lie­ber für per­sön­li­che Gesprä­che nut­zen. Sicht­bar­keit ent­steht für mich nicht nur durch Pla­ka­te, son­dern vor allem durch Begeg­nun­gen“, erklärt Olaf Bade laut sei­ner Pressemitteilung.

Blick gen Him­mel: Gesprächs­stoff und Reich­wei­te für ent­le­ge­ne Orte

Die Akti­on soll neu­gie­rig machen und den Blick nach oben len­ken. Bade hebt her­vor: „Ein Flug­ban­ner am Him­mel ist etwas, das die Men­schen nicht jeden Tag sehen. Genau die­se Beson­der­heit bringt sie mit­ein­an­der ins Gespräch und erreicht auch klei­ne­re Ort­schaf­ten und ein­zel­ne Gehöf­te, die bei klas­si­scher Stra­ßen­wer­bung weni­ger im Mit­tel­punkt stehen.“

Auf dem Ban­ner ist neben dem Namen des Kan­di­da­ten auch ein Auf­ruf zu fin­den: „Wäh­len gehen!“ Damit soll nicht nur die eige­ne Kan­di­da­tur bewor­ben, son­dern ganz bewusst zu einer hohen Wahl­be­tei­li­gung bei der Kom­mu­nal­wahl am 13. Sep­tem­ber auf­ge­ru­fen werden.

Res­sour­cen­scho­nen­der Wahl­kampf im Land­kreis Leer

Neben der Reich­wei­te spielt für den par­tei­lo­sen Kan­di­da­ten auch der bewuss­te Umgang mit Res­sour­cen eine Rol­le. Die ursprüng­lich geplan­ten 1.500 Later­nen­pla­ka­te wer­den auf vor­aus­sicht­lich 400 bis 500 Stück reduziert.

„Wenn weni­ger Pla­ka­te pro­du­ziert, ange­lie­fert, ver­teilt und spä­ter wie­der ein­ge­sam­melt und ent­sorgt wer­den müs­sen, bedeu­tet das auch weni­ger Fahr­ten, weni­ger Mate­ri­al und weni­ger Abfall. Das war für mich ein wei­te­rer Grund, die klas­si­sche Pla­ka­tie­rung deut­lich zu redu­zie­ren“, so Bade in der Mitteilung.

Auch das Flug­ban­ner selbst punk­tet beim The­ma Nach­hal­tig­keit: Nach dem Ein­satz lässt es sich unkom­pli­ziert zusam­men­fal­ten und in einer Tra­ge­ta­sche ver­stau­en – Abfall ent­steht dabei kaum.

Bade fasst sei­nen Ansatz zusam­men: „Wahl­kampf braucht Sicht­bar­keit, aber das muss nicht zwangs­läu­fig bedeu­ten, mög­lichst vie­le Pla­ka­te im öffent­li­chen Raum auf­zu­hän­gen. Ich möch­te zei­gen, dass auch neue Wege mög­lich sind: sicht­bar, res­sour­cen­scho­nend und pas­send zu einem weit­läu­fi­gen Land­kreis mit vie­len klei­nen Orten und Gehöften.“

 

 

Hin­ter den Kulis­sen: Wie funk­tio­niert der Bannerschlepp?

(Hin­weis der Redak­ti­on / Hin­ter­grund zur Pressemitteilung)

Für Inter­es­sier­te gab das Team um den Kan­di­da­ten noch ein tech­ni­sches Detail mit auf den Weg: Auf den Fotos der Akti­on sind seit­lich der Stan­ge spe­zi­el­le Rol­len zu erken­nen. Die­se die­nen dazu, das Ban­ner beim Start im Schlepp zu zie­hen. Da die unte­re Rol­le schwe­rer ist, rich­tet sich das Ban­ner wäh­rend des Flugs auto­ma­tisch auf. Vor der Lan­dung wird das Ban­ner über einer Rasen­flä­che aus­ge­klinkt und abge­wor­fen.
Der Flug ist für den Zeit­raum von 15:00 Uhr bis 18:00 Uhr ange­setzt, Start und Lan­dung erfol­gen am Flug­platz Nüt­ter­moor. © Bild: PICOFLY Luftwerbung
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Lese­r­ECHO — Medi­en­haus für IHR Mar­ke­ting in Ost­fries­land und Emsland

Wer­bung im Medi­en­haus LeserECHO Ihre Reich­wei­te in Ost­fries­land & dem Ems­land – Print, Online, Social Media & SEO aus einer Hand...

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Face­book­sei­te Stadt und Land­kreis Leer

Ob Stadt oder Land­kreis Leer – die Even­burg ist das Sym­bol unse­rer Hei­mat. Auf der Face­book­sei­te „Wir Leera­ner“ infor­mie­ren wir...

Marketing

Frei­er Zugang zu regio­na­len News: Lese­r­ECHO-Ver­lag for­ciert media­le Teilhabe

Medi­en für alle: Lese­r­ECHO-Ver­lag stärkt regio­na­le Teil­ha­be durch kos­ten­freie Newsportale In einer Zeit, in der Infor­ma­tio­nen zuneh­mend hin­ter Bezahl­schran­ken ver­schwin­den,...

Marketing

Online-Anzei­gen rich­tig gestal­ten: Smart­phone & Tablet im Fokus

Online-Anzei­gen: Das rich­ti­ge For­mat für Smart­phone & Tablet In der heu­ti­gen digi­ta­len Welt grei­fen immer mehr Nut­zer über Smart­phones und...

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BauWoLe.de – Das star­ke Bran­chen­ver­zeich­nis für Hand­wer­ker & Händler

BauWoLe.de – Das star­ke Bran­chen­ver­zeich­nis für Hand­wer­ker & Händ­ler aus Ost­fries­land und dem Emsland Regio­nal. Exklu­siv. Effi­zi­ent.Wer als Hand­werks­be­trieb oder...

Veranstaltung

Jubi­lä­um im his­to­ri­schen Rat­haus­in­nen­hof: Das 25. Leera­ner Wein­fest lädt zum Genie­ßen ein

Stim­mungs­vol­ler Treff­punkt in der Alt­stadt: Der stets gut besuch­te Rat­haus­in­nen­hof wird auch zum anste­hen­den 25. Jubi­lä­um wie­der zur per­fek­ten Kulis­se...

Veranstaltung

Musik, die bewegt: DILIAN live in der Ev.-ref. Kir­che Ditzum

Klang­ge­wal­tig und berüh­rend: DILIAN bringt Pop-Rock mit Tief­gang in die Ev.-ref. Kir­che Ditzum Jem­gum-Ditz­um – Musik, die Her­zen öff­net und...

Veranstaltung

Laut, ehr­lich, Sem­mel­rog­ge: Wenn eine Kult-Legen­de den Kul­tur­spei­cher rockt!

Mar­tin Sem­mel­rog­ge live in Leer: Ein wil­der Ritt durch 50 Jah­re „Para­gra­phistan“ Unver­wech­sel­bar, unka­putt­bar und das wohl bekann­tes­te Steh­auf­männ­chen der...

Veranstaltung

Genuss in his­to­ri­scher Kulis­se: Das 25. Leera­ner Wein­fest im Rathaus-Innenhof

Jubi­lä­um im his­to­ri­schen Rat­haus-Innen­hof: 25. Leera­ner Wein­fest lädt zum Genie­ßen ein Ein Vier­tel­jahr­hun­dert Genuss­kul­tur im Her­zen von Leer: Am 7. und...

Veranstaltung

Der 14. Kunst- & Hand­wer­ker­markt erobert Leers Altstadt!

Som­mer­zau­ber & Krea­ti­vi­tät: Der 14. Kunst- & Hand­wer­ker­markt ver­wan­delt Leers Alt­stadt in ein Freilichtatelier Ein som­mer­li­ches Fest für alle Sin­ne...

Veranstaltung

August­fehn im Lich­ter­glanz: 76. Fest der 1000 Later­nen steht in den Startlöchern!

Lich­ter­meer seit 1950: August­fehn fei­ert das 76. Fest der 1000 Laternen Tra­di­ti­on, Gemein­schaft und ein strah­len­des Lich­ter­meer: Nach dem gro­ßen...

Veranstaltung

Der Count­down läuft: Nur noch weni­ge Wochen bis zum City­lauf in Leer!

Läuft in Leer: Der Count­down läuft für den City­lauf am 20. Sep­tem­ber 2026 Leer – Die Vor­be­rei­tun­gen lau­fen auf Hoch­tou­ren, die...

Freizeit

Chrom, V8-Sound und jede Men­ge Lebens­ge­fühl: Das 14. Ame­ri­can Wheels kommt nach Leer!

Chrom, Kult und kali­for­ni­sches Flair: 14. Ame­ri­can Wheels ver­wan­delt Leer in eine US-Meile Leer. Wenn das mar­kan­te Blub­bern hub­raum­star­ker V8-Moto­ren...

Veranstaltung

Mari­ti­mes Flair und jede Men­ge Action: Das Emder Delft- und Hafen­fest 2026 ruft!

Mari­ti­mes Flair und jede Men­ge Action: Das Emder Delft- und Hafen­fest 2026 ruft! Emden. Vom 17. bis zum 19. Juli 2026...

Veranstaltung

Ame­ri­can Wheels 2026: Die Leera­ner Innen­stadt wird zum US-Hotspot!

Ame­ri­can Wheels 2026: Ein Hauch von USA in der Leera­ner Altstadt Es ist wie­der so weit: Die Leera­ner Innen­stadt ver­wan­delt...

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