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Außer­schu­li­scher Lern­ort im Ent­sor­gungs­zen­trum Brei­ner­moor star­tet mit inter­ak­ti­ven Bildungsangeboten

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Von links nach rechts: Land­rat Mat­thi­as Groo­te, And­re Jan­sen (stell­ver­tre­ten­der Betriebs­lei­ter), Klaus Anne­ken (Lei­ter des Abfall­wirt­schafts­be­trie­bes) und Ant­je Jan­sen (zustän­dig für den außer­schu­li­schen Lern­ort) vor dem hand­be­trie­be­nen Abfall-Sor­tier­band. An die­ser inter­ak­ti­ven Sta­ti­on ler­nen Kin­der und Jugend­li­che, dass nur sor­ten­rein sor­tier­ter Abfall recy­celt wer­den kann – ein wich­ti­ger Schritt hin zu mehr Umweltbewusstsein.

Brei­ner­moor: Außer­schu­li­scher Lern­ort bie­tet Umwelt­bil­dung zum Mitmachen

Westoverledingen/Breinermoor – Seit dem Früh­jahr 2025 ergänzt ein neu­er außer­schu­li­scher Lern­ort das Ent­sor­gungs­zen­trum Brei­ner­moor. Ziel der Ein­rich­tung ist es, Kin­dern, Jugend­li­chen und inter­es­sier­ten Erwach­se­nen einen pra­xis­na­hen Ein­blick in die The­men Abfall­ver­mei­dung, Müll­tren­nung und Kreis­lauf­wirt­schaft zu ermöglichen.

Der Lern­ort ist Teil eines umfas­sen­den Kon­zepts zur Umwelt­bil­dung im Land­kreis Leer. Geför­dert wur­de das Pro­jekt durch die Euro­päi­sche Uni­on im Rah­men des LEA­DER-Pro­gramms. Trä­ger ist der Abfall­wirt­schafts­be­trieb des Land­krei­ses Leer.

Land­rat Mat­thi­as Groo­te betont die gesell­schaft­li­che Bedeu­tung sol­cher Bil­dungs­an­ge­bo­te: „Als Land­kreis möch­ten wir Impul­se set­zen – gera­de bei Kin­dern und Jugend­li­chen. Nach­hal­tig­keit muss erfahr­bar wer­den. Platt­for­men wie Temu zei­gen, wie kurz­le­big Kon­sum gewor­den ist. Umso wich­ti­ger ist es, mit Pro­jek­ten wie die­sem gegen­zu­steu­ern und Wert­schät­zung für Res­sour­cen zu vermitteln.“

Ler­nen durch Erle­ben – direkt vor Ort

Das päd­ago­gi­sche Ange­bot rich­tet sich an Kin­der­gär­ten, Schul­klas­sen, Jugend­grup­pen, aber auch Erwach­se­nen-Grup­pen wie Ver­ei­ne oder Umwelt­in­itia­ti­ven. Im Rah­men einer Füh­rung ler­nen die Teil­neh­men­den unter ande­rem, wie Abfäl­le ent­ste­hen, wie sie ver­mie­den oder kor­rekt getrennt wer­den kön­nen, und wie aus orga­ni­schen Res­ten hoch­wer­ti­ger Kom­post wird.

„Wir möch­ten über unse­re täg­li­che Arbeit infor­mie­ren, Ver­ständ­nis schaf­fen und zugleich Hand­lungs­kom­pe­tenz för­dern“, erklärt Klaus Anne­ken, Lei­ter des Abfall­wirt­schafts­be­triebs. Dabei sei die Zusam­men­ar­beit mit Bil­dungs­ein­rich­tun­gen ein zen­tra­ler Bestand­teil der Öffent­lich­keits­ar­beit.

Inter­ak­ti­ve Lernstationen

Herz­stück des Lern­orts ist eine Rei­he an inter­ak­ti­ven Lern­sta­tio­nen, die auf dem Gelän­de des Ent­sor­gungs­zen­trums ver­teilt sind. Dazu zählen:

  • ein Sor­tier­band, an dem ver­schie­de­ne Abfall­ar­ten manu­ell getrennt werden,

  • eine Ein­kaufs­the­ke mit All­tags­pro­duk­ten, die zur Refle­xi­on des eige­nen Kon­sum­ver­hal­tens anregt,

  • ein Abfall­such­feld, in dem Unrat im Gelän­de gefun­den wer­den soll,

  • ein Müll­fried­hof, der ver­deut­licht, wie lan­ge bestimm­te Abfall­ar­ten in der Natur verbleiben,

  • sowie ein glä­ser­ner Kom­pos­ter, der den Ver­rot­tungs­pro­zess sicht­bar macht.

Sor­tier­band, an dem ver­schie­de­ne Abfall­ar­ten manu­ell getrennt werden
Abfall­such­feld, in dem Unrat im Gelän­de gefun­den wer­den soll
Müll­fried­hof, der ver­deut­licht, wie lan­ge bestimm­te Abfall­ar­ten in der Natur verbleiben
Gewächs­haus am Kom­post­werk – bes­te Erträ­ge dank Leera­ner Komposterde.

Beglei­tet wer­den die Grup­pen durch Fach­per­so­nal. Für die päd­ago­gi­sche Gestal­tung ist Ant­je Jan­sen ver­ant­wort­lich. Sie betreut den Lern­ort und passt die Inhal­te je nach Alters­grup­pe und Inter­es­se indi­vi­du­ell an.

Kom­bi­na­ti­on aus Theo­rie und Praxis

Ergänzt wird das Pro­gramm durch eine Füh­rung über das Betriebs­ge­län­de. Dabei erhal­ten die Besu­che­rin­nen und Besu­cher Ein­bli­cke in die Abfall­an­nah­me, das Kom­post­werk, die Sor­tier­an­la­gen, die Depo­nie und den Wert­stoff­hof. Auch die Schad­stoff­sam­mel­stel­le wird vorgestellt.

Ein beson­de­res High­light ist der Auf­stieg auf den 35 Meter hohen Depo­nie­kör­per, von dem sich bei kla­rer Sicht ein wei­ter Blick über das Umland bis zur Mey­er Werft eröffnet.

Im neu ein­ge­rich­te­ten Besu­cher­zen­trum, unter­ge­bracht im umge­bau­ten ehe­ma­li­gen Block­heiz­kraft­werk, wer­den zudem Kurz­fil­me über die Abfall­wirt­schaft im Land­kreis Leer gezeigt. Der bar­rie­re­freie Raum bie­tet Sitz­ge­le­gen­hei­ten und wird auch für Vor­trä­ge und Aus­tausch genutzt.

Ant­je Jan­sen ist die zen­tra­le Ansprech­part­ne­rin für den außer­schu­li­schen Lern­ort im Ent­sor­gungs­zen­trum Brei­ner­moor. Sie plant und beglei­tet die päd­ago­gi­schen Pro­gram­me, orga­ni­siert Füh­run­gen für Schul­klas­sen, Kin­der­gär­ten und ande­re Grup­pen und ver­mit­telt Fach­wis­sen rund um Abfall­ver­mei­dung, Wert­stoff­tren­nung und nach­hal­ti­ges Handeln.

Auf dem Foto steht sie an der soge­nann­ten „Ein­kaufs­the­ke“ – einer inter­ak­ti­ven Lern­sta­ti­on, die mit typi­schen All­tags­pro­duk­ten bestückt ist. Wel­che Ver­pa­ckung ist nach­hal­ti­ger? Was lässt sich wie­der­ver­wen­den? Wo kann bereits beim Ein­kauf Abfall ver­mie­den werden? 

Posi­ti­ves Feed­back aus Schu­len und Kitas

Die Ange­bo­te wer­den laut Betrei­ber gut ange­nom­men. Beson­ders Schu­len und Kin­der­gär­ten aus dem Land­kreis nut­zen die Mög­lich­keit, einen außer­schu­li­schen Lern­ort im eige­nen Umfeld zu besu­chen. Die Teil­nah­me an Füh­run­gen ist kos­ten­frei. Ter­mi­ne wer­den indi­vi­du­ell vergeben.

„Die Ver­bin­dung von theo­re­ti­schem Wis­sen und prak­ti­scher Anschau­ung kommt bei jun­gen Men­schen gut an“, so Anne­ken. Lang­fris­tig soll so das Bewusst­sein für Müll­ver­mei­dung, Res­sour­cen­scho­nung und Umwelt­schutz gestärkt werden.


Hin­ter­grund:

Das Ent­sor­gungs­zen­trum Brei­ner­moor wur­de 1974 als Zen­tral­de­po­nie gegrün­det und hat sich seit­dem kon­ti­nu­ier­lich wei­ter­ent­wi­ckelt. Heu­te steht der Stand­ort für moder­ne Kreis­lauf­wirt­schaft: Neben der Depo­nie befin­det sich dort eine Kom­pos­tier­an­la­ge, in der jähr­lich rund 7.000 m³ hoch­wer­ti­ger Kom­post aus Grün­ab­fäl­len pro­du­ziert wer­den. Außer­dem wird Depo­nie­gas zur Strom- und Wär­me­er­zeu­gung genutzt.


Wei­te­re Informationen:

📍 Ent­sor­gungs­zen­trum Brei­ner­moor
Depo­nie­stra­ße 1, 26810 Wes­t­ov­er­le­din­gen
📞 Ter­min­ver­ein­ba­run­gen über den Abfall­wirt­schafts­be­trieb Land­kreis Leer

Für die klei­nen Nach­wuchs­gärt­ner gibt es im Lern­zen­trum eige­nen Kres­se-Samen als Mit­bring­sel – ide­al, um die Pflan­zen­pfle­ge ganz ein­fach zu Hau­se auf der Fens­ter­bank weiterzuentdecken.

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Gal­li­markt Leer 2026: 3.262,96 Euro Spen­de für das Sozia­le Kaufhaus

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Gal­li­markt Leer: Scheck über 3.262,96 Euro für das Sozia­le Kaufhaus

Leer – Der Gal­li­markt in Leer ist nicht nur das größ­te und schöns­te Volks­fest Ost­fries­lands, son­dern steht auch für Gemein­schaft und sozia­les Enga­ge­ment. Eine schö­ne Tra­di­ti­on gehört des­halb seit Jah­ren fest zur Eröff­nung des Gal­li­markts: die Spen­den­samm­lung für einen guten Zweck.

Auch bei der Eröff­nung des Gal­li­markts am Mitt­woch, 14. Okto­ber 2026, wur­de im Fest­zelt wie­der Geld für ein sozia­les Pro­jekt gesam­melt. Dabei kamen ins­ge­samt 3.262,96 Euro zusam­men. In die­sem Jahr kommt der Erlös dem Sozia­len Kauf­haus am Oster­steg in Leer zugute.

Bür­ger­meis­ter Claus-Peter Horst über­reich­te den sym­bo­li­schen Spen­den­scheck jetzt an Karo­la Blan­ke vom Team des Sozia­len Kauf­hau­ses. Das Geld soll unter ande­rem dazu ver­wen­det wer­den, die Aus­stat­tung für die Mit­ar­bei­te­rin­nen und Mit­ar­bei­ter sowie die zahl­rei­chen Ehren­amt­li­chen im Geschäft zu verbessern.

Spen­den­samm­lung beim tra­di­tio­nel­len Fassanstich

Die Samm­lung fin­det tra­di­tio­nell im Rah­men der offi­zi­el­len Eröff­nung des Gal­li­markts im Fest­zelt statt. Wäh­rend des Fass­an­stichs und der anschlie­ßen­den Gruß­wor­te des Bür­ger­meis­ters und des Schau­stel­ler­ver­ban­des kom­men rund 450 Ehren­gäs­te aus Poli­tik, Ver­wal­tung, Schau­stel­ler­ge­wer­be, Bun­des­wehr, Wirt­schaft, Ver­ei­nen und wei­te­ren Insti­tu­tio­nen zusammen.

Neben dem offi­zi­el­len Auf­takt des größ­ten Leera­ner Volks­fes­tes bie­tet die­ser Rah­men auch Gele­gen­heit, gemein­sam Ver­ant­wor­tung zu über­neh­men und Pro­jek­te vor Ort zu unter­stüt­zen. Die Spen­den­samm­lung ist dabei längst zu einem fes­ten Bestand­teil der Eröff­nungs­fei­er geworden.

Im ver­gan­ge­nen Jahr pro­fi­tier­ten die Kinderfeuerwehren

Bereits im ver­gan­ge­nen Jahr wur­de bei der Eröff­nung des Gal­li­markts für einen guten Zweck gesam­melt. Damals ging die Spen­de an die Kin­der- und Jugend­feu­er­weh­ren der Stadt Leer. Ins­ge­samt kamen 2.040,25 Euro zusammen.

Mit der dies­jäh­ri­gen Samm­lung für das Sozia­le Kauf­haus am Oster­steg wird die­se Tra­di­ti­on fort­ge­setzt. Die Unter­stüt­zung kommt damit erneut einer Ein­rich­tung zugu­te, die sich vor Ort enga­giert und auf die Mit­hil­fe vie­ler Men­schen ange­wie­sen ist.

Gal­li­markt: Volks­fest mit sozia­ler Verantwortung

Der Gal­li­markt begeis­tert Jahr für Jahr zahl­rei­che Besu­che­rin­nen und Besu­cher mit sei­nen Fahr­ge­schäf­ten, Buden, kuli­na­ri­schen Ange­bo­ten und sei­ner beson­de­ren Atmo­sphä­re. Doch das Volks­fest hat noch wei­te­re Facet­ten: Es bringt Men­schen zusam­men und bie­tet zugleich eine Platt­form, um sozia­le Pro­jek­te und wich­ti­ge Ein­rich­tun­gen in Leer zu unterstützen.

Die jähr­li­che Spen­den­samm­lung zeigt, dass der Gal­li­markt nicht nur für Unter­hal­tung und Gesel­lig­keit steht, son­dern auch für Zusam­men­halt und gesell­schaft­li­ches Enga­ge­ment. Auch die­se Sei­te des tra­di­ti­ons­rei­chen Volks­fes­tes trägt zu sei­ner gro­ßen Beliebt­heit in Leer und ganz Ost­fries­land bei.

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Sozia­les Kauf­haus in Leer: Güns­tig ein­kau­fen, Gemein­schaft erle­ben und nach­hal­tig handeln

Das Sozia­le Kauf­haus am Oster­steg in Leer bie­tet ins­be­son­de­re Men­schen mit klei­nem Geld­beu­tel die Mög­lich­keit, gut erhal­te­ne Klei­dung, Haus­halts­wa­ren, Bücher, Spiel­zeug und vie­le wei­te­re Din­ge des täg­li­chen Bedarfs zu güns­ti­gen Prei­sen einzukaufen.

Doch das Ange­bot geht weit über eine güns­ti­ge Ein­kaufs­mög­lich­keit hin­aus. Das Kauf­haus ist auch ein Ort der Begeg­nung, an dem Men­schen mit­ein­an­der ins Gespräch kom­men, sozia­le Kon­tak­te knüp­fen und Gemein­schaft erle­ben kön­nen. Damit leis­tet die Ein­rich­tung einen wich­ti­gen Bei­trag zur sozia­len Teil­ha­be und wirkt zugleich der Ein­sam­keit entgegen.

Ein wei­te­rer wich­ti­ger Aspekt ist die Nach­hal­tig­keit. Gut erhal­te­ne Gegen­stän­de erhal­ten eine zwei­te Chan­ce, wer­den wei­ter­ver­wen­det und müs­sen nicht unge­nutzt blei­ben oder ent­sorgt wer­den. Das schont Res­sour­cen und ermög­licht es ande­ren Men­schen, Din­ge des täg­li­chen Lebens zu erschwing­li­chen Prei­sen zu erwerben.

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Droh­nen in Leer: Flug­schau und Bar­camp zei­gen neue Ein­satz­mög­lich­kei­ten in Ostfriesland

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Droh­nen in Ost­fries­land: Flug­schau und Bar­camp zei­gen neue Ein­satz­mög­lich­kei­ten in Leer

Von der Land­wirt­schaft über die Ret­tungs­ket­te bis zur pro­fes­sio­nel­len Luft­bild­ver­mes­sung: Beim Droh­nen-Stamm­tisch des Digi­tal Hub Ost­fries­land am 5. Novem­ber 2026 ste­hen moder­ne Droh­nen­tech­nik, prak­ti­sche Erfah­run­gen und neue Ideen im Mit­tel­punkt. Eine Flug­schau auf dem Flug­platz Leer-Papen­burg eröff­net das Pro­gramm, bevor sich die Teil­neh­men­den beim Droh­nen-Bar­camp in Leer austauschen.

Droh­nen kön­nen weit mehr als spek­ta­ku­lä­re Luft­auf­nah­men lie­fern. Sie unter­stüt­zen Ver­mes­sungs­ar­bei­ten, eröff­nen neue Mög­lich­kei­ten in der Land­wirt­schaft und kön­nen bei Ein­sät­zen im Natur- und Kata­stro­phen­schutz wert­vol­le Diens­te leis­ten. Wel­che Chan­cen die moder­ne Droh­nen­tech­nik bie­tet und wie sie bereits heu­te ein­ge­setzt wird, zeigt der nächs­te Droh­nen-Stamm­tisch des Digi­tal Hub Ost­fries­land (DHO) am Don­ners­tag, 5. Novem­ber 2026, in Leer.

Die Ver­an­stal­tung ver­bin­det eine Flug­schau mit einem Droh­nen-Bar­camp. Dabei ste­hen der Aus­tausch zwi­schen Inter­es­sier­ten, neue Ideen und prak­ti­sche Erfah­run­gen im Mittelpunkt.

Flug­schau auf dem Flug­platz Leer-Papenburg

Den Auf­takt bil­det um 15.30 Uhr eine Flug­schau auf dem Flug­platz Leer-Papen­burg an der Klos­ter-The­dinga-Stra­ße 83 in Leer. Dort wird eine gro­ße Agrardroh­ne vor­ge­führt. Die Demons­tra­ti­on soll zei­gen, wel­che Dimen­sio­nen moder­ne Droh­nen­tech­nik inzwi­schen erreicht hat und wel­che Ein­satz­mög­lich­kei­ten sich dar­aus ergeben.

Die Flug­schau fin­det wit­te­rungs­ab­hän­gig statt.

Die Anrei­se zum Flug­platz erfolgt eigen­stän­dig. Auch der anschlie­ßen­de Wech­sel zum Digi­tal Hub Ost­fries­land ist selbst­stän­dig zu organisieren.

Droh­nen-Bar­camp im Digi­tal Hub Ostfriesland

Von 17 bis 20 Uhr wird der Droh­nen-Stamm­tisch im Digi­tal Hub Ost­fries­land, Gas­werk­stra­ße 18 in Leer, fort­ge­setzt. Anders als bei klas­si­schen Ver­an­stal­tun­gen mit fest­ge­leg­tem Pro­gramm und pro­mi­nen­ten Haupt­red­nern setzt das Droh­nen-Bar­camp auf die akti­ve Betei­li­gung der Teilnehmenden.

Ein Bar­camp ist eine offe­ne Kon­fe­renz, bei der die Teil­neh­men­den eige­ne The­men und Fra­gen ein­brin­gen, Erfah­run­gen tei­len und gemein­sam dis­ku­tie­ren. So ent­steht Raum für neue Per­spek­ti­ven, kon­kre­te Anre­gun­gen und Gesprä­che auf Augenhöhe.

Eini­ge Pro­gramm­punk­te ste­hen bereits fest. Sie zei­gen, wie unter­schied­lich Droh­nen und moder­ne Luft­fahrt­tech­nik ein­ge­setzt wer­den können.

Die­se The­men und Vor­trä­ge ste­hen auf dem Programm

Koope­ra­ti­ve Regio­nal­leit­stel­le Ost­fries­land: Droh­nen­ge­stütz­te Rettungskette

Die Koope­ra­ti­ve Regio­nal­leit­stel­le Ost­fries­land stellt ihre Idee einer droh­nen­ge­stütz­ten Ret­tungs­ket­te ent­lang der ost­frie­si­schen Nord­see­küs­te vor. Dabei geht es um neue Mög­lich­kei­ten, Droh­nen in Ret­tungs­ab­läu­fe einzubinden.

Nor­t­hern Heli­c­op­ter GmbH aus Emden: Erfah­run­gen aus der pro­fes­sio­nel­len Luftfahrt

Die Nor­t­hern Heli­c­op­ter GmbH aus Emden bringt ihre Erfah­run­gen aus der pro­fes­sio­nel­len Luft­fahrt ein. Das Unter­neh­men ist unter ande­rem in der Off­shore-Luft­ret­tung, bei Ambu­lanz­flü­gen sowie im Per­so­nen- und Fracht­trans­port tätig. Damit steht es für unter­schied­li­che Ein­satz­be­rei­che moder­ner Luftfahrttechnik.

Air­bor­ne Luft­bild­ser­vice aus Uple­n­gen: Ver­mes­sung, Inspek­ti­on und Luftaufnahmen

Der Air­bor­ne Luft­bild­ser­vice aus Uple­n­gen zeigt, wie viel­sei­tig pro­fes­sio­nel­le Droh­nen­tech­nik genutzt wer­den kann. Das Leis­tungs­spek­trum reicht von hoch­prä­zi­sen Luft­bild­ver­mes­sun­gen und 3D-Gelän­de­mo­del­len über Inspek­ti­ons­flü­ge bis hin zu Foto‑, Video- und 360-Grad-Aufnahmen.

Bun­des­tech­no­lo­gie­zen­trum für Elek­tro- und Infor­ma­ti­ons­tech­nik: Droh­nen­füh­rer­schei­ne und Vorschriften

Das Bun­des­tech­no­lo­gie­zen­trum für Elek­tro- und Infor­ma­ti­ons­tech­nik e. V. (BFE) aus Olden­burg infor­miert über die erfor­der­li­chen Droh­nen­füh­rer­schei­ne und die gel­ten­den Rege­lun­gen für den Droh­nen­be­trieb. Inter­es­sier­te erfah­ren, wel­che Nach­wei­se für einen siche­ren und regel­kon­for­men Flug benö­tigt wer­den und wor­auf es beim Ein­stieg in die Droh­nen­tech­nik ankommt.

Droh­nen eröff­nen neue Per­spek­ti­ven für Beruf und Freizeit

Ob Luft­bil­der, prä­zi­se Ver­mes­sun­gen, land­wirt­schaft­li­che Anwen­dun­gen oder Unter­stüt­zung bei Natur- und Kata­stro­phen­schutz­ein­sät­zen: Droh­nen eröff­nen Per­spek­ti­ven, die vom Boden aus häu­fig ver­bor­gen blei­ben. Was vor weni­gen Jah­ren noch außer­ge­wöhn­lich war, ist heu­te in vie­len Berei­chen ein prak­ti­sches Werkzeug.

Der Droh­nen-Stamm­tisch rich­tet sich des­halb nicht nur an erfah­re­ne Droh­nen­pi­lo­ten. Will­kom­men sind sowohl Men­schen, die Droh­nen pri­vat als Hob­by nut­zen, als auch beruf­lich Inter­es­sier­te aus Ver­mes­sung, Hand­werk und Land­wirt­schaft. Eben­so ange­spro­chen sind Fach­leu­te aus Feu­er­wehr, Sicher­heits- und Kata­stro­phen­schutz sowie Naturschutz.

Auch wer bis­lang wenig Erfah­rung mit Droh­nen hat und sich für die Tech­nik inter­es­siert, kann bei der Ver­an­stal­tung neue Ein­bli­cke gewinnen.

Im Mit­tel­punkt ste­hen neben den tech­ni­schen Mög­lich­kei­ten vor allem der per­sön­li­che Aus­tausch, das Knüp­fen neu­er Kon­tak­te und die gemein­sa­me Ent­wick­lung von Ideen.

Ter­min, Ver­an­stal­tungs­or­te und Anmeldung

Droh­nen-Stamm­tisch des Digi­tal Hub Ost­fries­land am 5. Novem­ber 2026

  • 15.30 Uhr: Flug­schau einer gro­ßen Agrardroh­ne auf dem Flug­platz Leer-Papen­burg, Klos­ter-The­dinga-Stra­ße 83, Leer (wit­te­rungs­ab­hän­gig)

  • 17 bis 20 Uhr: Droh­nen-Bar­camp im Digi­tal Hub Ost­fries­land, Gas­werk­stra­ße 18, Leer

  • Anrei­se: Die Anfahrt zur Flug­schau und der anschlie­ßen­de Wech­sel zum Digi­tal Hub erfol­gen eigenständig.

  • Teil­nah­me: Die Anmel­dung ist kostenfrei.

Wei­te­re Infor­ma­tio­nen zum Pro­gramm und die Mög­lich­keit zur kos­ten­lo­sen Anmel­dung gibt es online unter www.landkreis-leer.de/drohnen-stammtisch.

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His­to­ri­sches Pfer­de­ka­rus­sell auf dem Gal­li­markt Leer: 16 Holz­pfer­de und über 120 Jah­re Tradition

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Nost­al­gie auf dem Gal­li­markt: Das his­to­ri­sche Pfer­de­ka­rus­sell der Fami­lie Böltes

Seit 1904 dreht sich das Pfer­de­ka­rus­sell der Schau­stel­ler­fa­mi­lie Böl­tes und begeis­tert mit hand­be­mal­ten Details, kunst­vol­ler Holz­be­set­zung und einer lan­gen Geschich­te. Auch auf dem Gal­li­markt in Leer gehört das tra­di­ti­ons­rei­che Fahr­ge­schäft zu den beson­de­ren Attrak­tio­nen für alle, die den Charme ver­gan­ge­ner Jahr­markt­zei­ten lieben.

Wer über den Gal­li­markt in Leer schlen­dert, ent­deckt zwi­schen moder­nen Fahr­ge­schäf­ten und rasan­ten Attrak­tio­nen einen Klas­si­ker, der eine ganz beson­de­re Atmo­sphä­re aus­strahlt: das his­to­ri­sche Pfer­de­ka­rus­sell der Schau­stel­ler­fa­mi­lie Böl­tes aus Olden­burg-Varel. Das Fahr­ge­schäft stammt aus dem Jahr 1904 und lässt die Besu­cher in eine Zeit ein­tau­chen, in der Volks­fes­te noch von hand­werk­li­cher Gestal­tung und tra­di­tio­nel­ler Jahr­markt­kul­tur geprägt waren.

16 Holz­pfer­de für eine Fahrt wie vor über 100 Jahren

Das Karus­sell ist eine soge­nann­te Boden­müh­le – ein his­to­ri­sches Boden­ka­rus­sell mit ori­gi­na­ler Holz­be­set­zung. Ins­ge­samt 16 Pfer­de ste­hen für eine nost­al­gi­sche Run­de bereit. Statt auf spek­ta­ku­lä­re Geschwin­dig­keit setzt das Fahr­ge­schäft auf lie­be­vol­le Gestal­tung, tra­di­tio­nel­le Hand­werks­kunst und den beson­de­ren Charme eines ech­ten Jahrmarktklassikers.

Jedes Detail trägt zum unver­wech­sel­ba­ren Erschei­nungs­bild bei. Die Pfer­de und die kunst­voll gestal­te­ten Ver­zie­run­gen erin­nern an die lan­ge Geschich­te des Karus­sell­baus. Gera­de für Fami­li­en mit Kin­dern ist das Fahr­ge­schäft eine Mög­lich­keit, den Gal­li­markt ein­mal von sei­ner ruhi­gen, tra­di­tio­nel­len Sei­te kennenzulernen.

 

Hand­be­mal­te Tafeln zei­gen die Ver­bun­den­heit mit Leer

Beson­ders sehens­wert sind die lie­be­voll gestal­te­ten und hand­be­mal­ten Tafeln des Karus­sells. Dar­auf fin­den sich auch Moti­ve mit Bezug zur Stadt Leer, dar­un­ter das Leera­ner Rat­haus. Die­se Details machen deut­lich, wie eng tra­di­tio­nel­le Fahr­ge­schäf­te mit den Orten ver­bun­den sind, an denen sie über vie­le Jah­re hin­weg auf den Volks­fes­ten gastieren.

Damit ist das Pfer­de­ka­rus­sell nicht nur ein Fahr­ge­schäft, son­dern auch ein Stück geleb­te Jahr­markt­kul­tur. Die Moti­ve erzäh­len von regio­na­ler Ver­bun­den­heit und ver­lei­hen dem his­to­ri­schen Klas­si­ker eine per­sön­li­che Note.

Von Pfer­de­stär­ken zum Elektromotor

Auch die Tech­nik des Karus­sells hat sich im Lau­fe der Jahr­zehn­te ver­än­dert. Frü­her wur­de das Fahr­ge­schäft von zwei Pfer­den ange­trie­ben. Spä­ter über­nahm ein Elek­tro­mo­tor die­se Auf­ga­be. So blieb die tra­di­tio­nel­le Optik erhal­ten, wäh­rend sich der Antrieb an die tech­ni­schen Mög­lich­kei­ten der jewei­li­gen Zeit anpasste.

Das Bau­jahr 1904 macht das Karus­sell zu einem beson­de­ren Zeug­nis der Volks­fest­ge­schich­te. Wäh­rend vie­le moder­ne Fahr­ge­schäf­te auf immer grö­ße­re Höhe, Geschwin­dig­keit und tech­ni­sche Effek­te set­zen, begeis­tert die­ser Klas­si­ker mit sei­ner ursprüng­li­chen Gestal­tung und sei­ner his­to­ri­schen Ausstrahlung.

Ein Tra­di­ti­ons­ge­schäft in Familienhand

Die Schau­stel­ler­fa­mi­lie Böl­tes pflegt und betreibt das Pfer­de­ka­rus­sell seit Jahr­zehn­ten. Das Fahr­ge­schäft wur­de über Gene­ra­tio­nen hin­weg erhal­ten und ist regel­mä­ßig auf Volks­fes­ten und Jahr­märk­ten in Nord­west­deutsch­land anzu­tref­fen. Dazu gehö­ren unter ande­rem der Vare­ler Kra­mer­markt, das Früh­lings­fest in Wil­helms­ha­ven und der Gal­li­markt in Leer.

Dass ein sol­ches Fahr­ge­schäft über einen so lan­gen Zeit­raum erhal­ten bleibt, ist kei­ne Selbst­ver­ständ­lich­keit. Es braucht Pfle­ge, hand­werk­li­ches Kön­nen und die Bereit­schaft, his­to­ri­sche Schau­stell­ertra­di­tio­nen weiterzuführen.

Ein Stück Nost­al­gie auf dem Gallimarkt

Wer den Gal­li­markt besucht und his­to­ri­sche Jahr­markt­sat­mo­sphä­re liebt, soll­te sich das Pfer­de­ka­rus­sell der Fami­lie Böl­tes genau­er anse­hen. Die 16 Holz­pfer­de, die hand­be­mal­ten Tafeln und die tra­di­tio­nel­le Bau­wei­se machen es zu einem beson­de­ren Blick­fang zwi­schen den moder­nen Attraktionen.

Hier ste­hen nicht Geschwin­dig­keit und Ner­ven­kit­zel im Mit­tel­punkt, son­dern Erin­ne­run­gen, Hand­werks­kunst und die Freu­de an einer Tra­di­ti­on, die seit mehr als 120 Jah­ren besteht. Eine Fahrt auf dem his­to­ri­schen Pfer­de­ka­rus­sell ist damit nicht nur ein Ver­gnü­gen für Kin­der, son­dern auch eine klei­ne Rei­se in die Geschich­te der Volksfeste.

Fotos: Ingo Ton­sor @LeserECHO — Okt. 2026

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