Blaulicht
Leer: Täter gingen mit geklautem Spielzeugautomat spazieren und konnten vor Ort gestellt werden.
Leer — Diebstahl eines Spielzeugautomaten
Am 15.08.2021 wurde der Polizei Leer um 19:30 Uhr mitgeteilt, dass sich auf der Bremer Straße in Leer zwei Personen bewegen würden, die einen Spielzeugautomaten mit sich führten. Einsatzkräfte der Polizei Leer konnten vor Ort die Richtigkeit der Meldung feststellen und die Personen samt Automat antreffen. Bei den ersten Ermittlungen vor Ort wurde bekannt, dass der mitgeführte Spielzeugautomat zuvor bei einem Kiosk in direkter örtlicher Nähe entwendet und nach ersten Erkenntnissen von den angetroffenen Personen gewaltsam geöffnet wurde. Die Polizei hat das Diebesgut sichergestellt und ein Ermittlungsverfahren gegen die Tatverdächtigen eingeleitet.
Hesel — Sachbeschädigung durch Inbrandsetzung
Am 15.08.2021 gegen 23:45 Uhr ereignete sich eine Sachbeschädigung nahe eines Schulgeländes in Hesel. Unbekannte Täter setzten eine Sitzbank in Brand und verursachten einen geschätzten Schaden im dreistelligen Bereich. Die Freiwillige Feuerwehr Hesel konnte die betroffene Sitzbank ablöschen. Zeugen mit sachdienlichen Hinweisen werden um eine Kontaktaufnahme mit der Polizei in Hesel gebeten.
Emden — Sachbeschädigung an einem Pkw
Am 14.08.2021 kam es zwischen 15:30 Uhr und 16:00 Uhr zu einer Sachbeschädigung an einem Pkw in der Emsstraße in Emden. Eine 23-jährige Frau aus Emden stellte ihren Pkw dort zum Parken ab. In ihrer Abwesenheit zerkratzten unbekannte Täter mit einem unbekannten Gegenstand den Lack am Fahrzeug der Frau und verursachten einen Schaden im mittleren dreistelligen Bereich. Zeugen, die sachdienliche Hinweise zu der Tat geben können, werden gebeten, die Polizei in Emden zu kontaktieren.
Borkum — Trunkenheit im Verkehr
Am 15.08.2021 wurde gegen 16:30 Uhr eine Trunkenheitsfahrt in der Reedestraße auf Borkum festgestellt. Infolge eines anonymen Hinweises über einen möglicherweise alkoholisierten Fahrzeugführer führte die Polizei eine Nahbereichsfandung durch. In der Reedestraße konnte die Polizei einen 47-jährigen Pkw-Fahrer antreffen, der mit der Beschreibung zu dem Hinweis übereinstimmte. Vor Ort verfestigte sich der Verdacht auf eine Alkoholisierung. Ein freiwilliger Atemalkoholtest bestätigte die Vermutung mit einem Atemalkoholwert von 1,91 Promille. Eine Blutentnahme wurde angeordnet. Zudem wurde bei der Kontrolle festgestellt, dass der Pkw-Fahrer keine gültige Fahrerlaubnis besaß. Die Polizei hat dem Betroffenen die Weiterfahrt untersagt und ein Strafverfahren eingeleitet.
Weener — Gefährlicher Eingriff in den Straßenverkehr
Am 14.08.2021 um 03:28 Uhr wurde der Polizei mitgeteilt, dass es in der Burgstraße in Weener zu einem Vorfall gekommen sei, bei welchem eine Straßenlaterne quer auf die Fahrbahn gelegt wurde. Ebenso waren im Stadtgebiet von Weener diverse Gullydeckel ausgehoben und als Hindernisse im Straßenverkehr hinterlassen worden. Unter anderem konnte dieses Vorgehen in der Bürgermeister-Werner-Straße, der Süderstraße und in der Schulstraße festgestellt werden. Im Rahmen der ersten Erkenntnisse konnte sich ein Tatverdacht gegen eine fünfköpfige Gruppe, bestehend aus jungen Männern im Alter von 16–27 Jahren, erhärten, die auch in Tatortnähe angetroffen wurden. Die Polizei hat ein Strafverfahren eingeleitet und die weiteren Ermittlungen aufgenommen.
Anzeige
Blaulicht
Sicher ins neue Jahr: So vermeiden Sie Unfälle an Silvester!
Sicherheit an Silvester: Feuerwehr und Brandkasse warnen vor unterschätzten Gefahren
Ostfriesland. Wenn um Mitternacht das neue Jahr begrüßt wird, verwandelt sich der Himmel über Ostfriesland in ein buntes Lichtermeer. Doch die Freude an der Pyrotechnik hat oft eine Schattenseite: Schwere Augenverletzungen, Verbrennungen, Hörschäden oder sogar abgetrennte Finger sind jedes Jahr traurige Bilanz der Silvesternacht. Damit es gar nicht erst so weit kommt, geben der Feuerwehrverband Ostfriesland und die Ostfriesische Landschaftliche Brandkasse wichtige Sicherheitstipps.
„Kein Vergnügen ohne Vorsicht“
Friedhelm Tannen (Präsident) und Rainer Nagel (Sprecher) vom Feuerwehrverband sowie Signe Foetzki und Tammo Keck von der Brandkasse appellieren gemeinsam an die Vernunft der Bürger: „Bei allem Vergnügen bitten wir Sie, regionale Beschränkungen zu beachten und die Gefahren nicht zu unterschätzen.“ Oft führen Leichtsinn oder unsachgemäßer Umgang zu schweren Unfällen.
Die wichtigsten Regeln für den Umgang mit Feuerwerk:
-
Zulassung prüfen: Nur Feuerwerk mit offizieller CE-Kennzeichnung und BAM-Zulassung kaufen. Finger weg von Billigimporten oder selbst gebastelten Böllern!
-
Standsicherheit: Raketen niemals aus der Hand zünden. Nutzen Sie standsichere Rohre oder leere Flaschen in einem Getränkekasten.
-
Abstand halten: Zünden Sie Feuerwerk nur im Freien und halten Sie großen Sicherheitsabstand zu Menschen, Tieren und Gebäuden.
-
Blindgänger liegen lassen: Feuerwerkskörper, die nicht gezündet haben, niemals erneut entzünden oder aufheben.
-
Kein Feuerwerk in Kinderhände: Auch „Jugendfeuerwerk“ sollte nur unter Aufsicht von Erwachsenen verwendet werden. Bewahren Sie Böller für Kinder unerreichbar auf.
-
Alkoholisierte Personen: Wer getrunken hat, sollte die Finger vom Feuerzeug lassen.
Schutz für Haus, Hof und Tiere
Nicht nur Menschen sind gefährdet. Brennbare Materialien auf Balkonen oder Terrassen sollten vor Silvester weggeräumt werden. Türen und Fenster müssen geschlossen bleiben (auch nicht auf Kipp!), damit keine verirrten Raketen ins Haus gelangen können.
Besonderes Augenmerk gilt den Tieren: „Denken Sie daran, dass Tiere ein viel sensibleres Gehör haben als wir“, betont Signe Foetzki. Haustiere sollten in der Silvesternacht im Haus bleiben, um Panikreaktionen zu vermeiden.
Einsatzkräfte unterstützen, nicht behindern
Für die Feuerwehren ist Silvester eine Zeit extremer Anspannung. Rainer Nagel berichtet von gefährlichen Erfahrungen: „Leider wurden Einsatzkräfte und Fahrzeuge schon mit Pyrotechnik beschossen. Bitte behindern Sie unsere Arbeit nicht!“ Er rät zudem, Löschmittel wie Gartenschläuche oder Feuerlöscher bereitzuhalten. Im Ernstfall gilt: Notruf 112 wählen.
Versicherungsschutz: Wer zahlt bei Schäden?
Trotz aller Vorsicht können Schäden entstehen. Hier greifen verschiedene Versicherungen:
-
Hausratversicherung: Ersetzt Schäden an Möbeln und Einrichtung durch Feuer.
-
Wohngebäudeversicherung: Zuständig für Schäden am Gebäude selbst.
-
Haftpflichtversicherung: Zahlt, wenn Gäste oder Kinder Schäden an fremdem Eigentum verursachen.
-
Teilkasko: Springt ein, wenn Autos durch Raketen in Brand geraten.
„Silvesterunfälle können leider bis zur Invalidität führen“, gibt Tammo Keck zu bedenken. Hier hilft eine private Unfallversicherung – doch Vorsicht bleibt der beste Schutz.
Friedhelm Tannen, Rainer Nagel, Signe Foetzki und Tammo Keck sind sich einig:
Anzeige„Wir wollen nicht als Bedenkenträger, Spaßverderber oder Besserwisser auftreten. Wir wünschen uns nur, dass das neue Jahr gut und vor allem gesund für alle Bürgerinnen und Bürger startet!“
Blaulicht
Zoll zieht sieben Tonnen gefährliche Pyrotechnik aus dem Verkehr
Beitragsbild: KI-Bild
Gefahr zum Jahreswechsel: Zoll warnt vor illegalem Feuerwerk – Über 7 Tonnen sichergestellt
Der Countdown für Silvester läuft, und die Vorfreude auf das bunte Spektakel am Himmel steigt. Doch das Hauptzollamt Oldenburg (HZA) spricht kurz vor dem Jahreswechsel eine dringende Warnung aus: Finger weg von Feuerwerk ohne gültige Zulassung! Besonders Pyrotechnik aus dem Ausland oder dubiosen Online-Shops kann lebensgefährlich sein.
Die Zahlen des Zolls sind alarmierend: Allein im Jahr 2024 stellten die Beamten bei Kontrollen und in Paketsendungen über sieben Tonnen gefährliche und nicht konforme Pyrotechnik sicher.
Unberechenbare Gefahr für Gesundheit und Leben
Viele Böller, die in Nachbarländern oder im Internet angeboten werden, entsprechen nicht den deutschen Sicherheitsstandards. Jens Kloppmann, Pressesprecher des Hauptzollamts Oldenburg, warnt eindringlich: „Nicht auf ihre Sicherheit getestete Böller sind unberechenbar. Ihre Nutzung kann zu schwersten Verbrennungen, Verätzungen oder im schlimmsten Fall zum Verlust von Gliedmaßen und des Augenlichts führen.“
Das CE-Zeichen ist Pflicht
In Deutschland dürfen nur Feuerwerkskörper verkauft und gezündet werden, die offiziell getestet wurden. Das wichtigste Erkennungsmerkmal ist das CE-Zeichen.
-
Vorsicht: Der Zoll weist darauf hin, dass Zulassungszeichen im Ausland oft gefälscht werden. Wer versucht, nicht zugelassenes Feuerwerk einzuführen, macht sich nach dem Sprengstoffgesetz strafbar.
-
Konsequenz: Illegale Pyrotechnik wird bei Kontrollen konsequent beschlagnahmt, zusätzlich drohen Strafverfahren.
Tipps für einen sicheren Start ins neue Jahr
Um sicher zu feiern, empfiehlt der Zoll, Feuerwerkskörper nur im seriösen Fachhandel vor Ort zu kaufen, wo die Herkunft klar nachvollziehbar ist. Für spezielle Kategorien von Feuerwerk ist zudem eine behördliche Erlaubnis erforderlich. Die Überwachung dieser Vorschriften erfolgt in enger Zusammenarbeit zwischen dem Zoll, den Landesbehörden und der Bundesanstalt für Materialforschung und ‑prüfung (BAM).
Wer sich unsicher ist, findet detaillierte Informationen zur Kategorisierung und den geltenden Bestimmungen auf den Internetseiten der BAM oder unter www.zoll.de.
Anzeige
Blaulicht
Schwerer Hausbrand und Unfallflucht in der Region
POL-LER: Pressemitteilung der Polizeiinspektion Leer/Emden für Montag, d. 29.12.2025
Unerlaubtes Entfernen vom Unfallort ++ Brand eines Wohngebäudes
Emden — Unerlaubtes Entfernen vom Unfallort
Emden — In der Zeit von 01:30 Uhr bis 11:30 Uhr beschädigte ein bislang unbekannter Verkehrsteilnehmer am vergangenen Sonntag einen auf einem Parkplatz in der Gorch-Fock-Straße geparkten Pkw Skoda. Durch den Zusammenstoß entstand ein Sachschaden im unteren vierstelligen Bereich. Der Verursacher entfernte sich, ohne sich um den Schaden zu kümmern. Zeugen oder Hinweisgeber werden um Kontaktaufnahme gebeten.
Moormerland — Brand eines Wohngebäudes
Moormerland — Am Montagmorgen gegen 07:50 Uhr rückten Einsatzkräfte der Polizei und Feuerwehr in die Freiligrathstraße zum Brand eines Wohngebäudes. Bei Eintreffen der Einsatzkräfte war das Einfamilienhaus bereits stark durch das Feuer beschädigt. Der alleinige Hausbewohner konnte eigenständig aus dem Haus entkommen. Er erlitt leichte Verletzungen und wurde durch den Rettungsdienst in ein örtliches Krankenhaus verbracht. Der entstandene Sachschaden liegt der ersten Einschätzung nach im sechsstelligen Bereich. Die Polizei hat die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen.
Anzeige

























