Blaulicht
Leeraner Fußgängerzone: Hausfriedensbruch und Verstoß gegen das Infektionsschutzgesetz
Diebstahl aus Restaurant
Bunde — Am 03.01.2022 kam es in den frühen Morgenstunden zu einem Diebstahl aus einem Restaurant im Kirchring in Bunde. Ein unbekannter Täter gelangte vermutlich über eine unverschlossene Hintertür in die Küche des Restaurants, in der dieser eine Geldbörse inkl. Dokumente und einer Kreditkarte sowie einen PKW-Schlüssel auffand. Im Anschluss hieran öffnete der unbekannte Täter den in der Nähe abgestellten PKW mit dem aufgefundenen PKW-Schlüssel und entwendete zudem eine Reisetasche. Ein entsprechendes Strafverfahren wurde eingeleitet.
Diebstahl von EC-Karten und Computerbetrug Leer
Im Zeitraum zwischen dem 31.12.2021, 13:00 Uhr, und dem 02.01.2022, 23:30 Uhr, verschaffte sich ein unbekannter Täter auf bisher unbekannte Weise Zugang zu einem PKW, der in der Erikastraße in Leer abgestellt war. Der Täter entwendete zwei EC-Karten, mit welchen dieser anschließend zwei Abbuchungen in einer Tankstelle in Leer tätigte. Es wurde eine mittlere, zweistellige Summe Bargeld erlangt. Die EC-Karten wurden bereits gesperrt. Entsprechende Strafverfahren wurden eingeleitet.
Hausfriedensbruch und Verstoß gegen das Infektionsschutzgesetz
Leer. Am 03.01.2022, um 12:15 Uhr, kam es zu einem Hausfriedensbruch in einem Einzelhandelsgeschäft der Leeraner Fußgängerzone. Eine 50-jährige Frau betrat das Geschäft, obwohl in der Vergangenheit bereits mehrfach ein Hausverbot ausgesprochen wurde. Als eine Mitarbeiterin die Frau ansprach und diese aufforderte, das Geschäft zu verlassen, kam sie der Aufforderung nicht nach, weshalb die Polizei hinzugezogen wurde. Erst nachdem die eingesetzten Beamten die Frau ansprachen, verließ diese das Geschäft. Neben der Einleitung eines Strafverfahrens wurde auch ein Ordnungswidrigkeitenverfahren wegen des Verstoßes gegen das Infektionsschutzgesetz eingeleitet. Grund hierfür war, dass die Frau nicht die vorgeschriebene FFP2-Maske trug.
Mehrere Verkehrsunfallfluchten
Leer — In dem Zeitraum zwischen dem 31.12.2021, 18:00 Uhr, und dem 03.01.2022, 08:00 Uhr, kam es zu einem Verkehrsunfall in der Friesenstraße, Höhe Hausnummer 47, in Leer. Hierbei beschädigte ein unbekannter Täter mit seinem Fahrzeug einen ordnungsgemäß auf einem dortigen Parkplatz abgestellten VW Transporter im hinteren Bereich. Im Anschluss hieran entfernte sich der unbekannte Täter unerlaubt vom Unfallort. Zeugen werden gebeten, sich bei der Polizei in Leer zu melden.
Bunde — Am 01.01.2022, um 13:45 Uhr, kam es in Bunde auf einem Parkstreifen der Straße Kirchring zu einem Verkehrsunfall. Der unbekannte Unfallverursacher touchierte vermutlich mit seinem Fahrzeug beim Vorbeifahren den auf dem Parkstreifen abgestellten Fiat Panda (weiß). Im Zuge dessen wurde der linke Außenspiegel des Fiat beschädigt. Der Unfallverursacher entfernte sich anschließend unerlaubt vom Unfallort. Zeugen werden gebeten, sich mit der Polizei in Bunde in Verbindung zu setzen.
Verkehrsunfall mit leicht verletzter Person Moormerland
Am 03.01.2022, um 17:30 Uhr, kam es in Moormerland in der Koloniestraße zu einem Verkehrsunfall zwischen einem PKW und einem Kleinkraftrad. Ein 64-jährige Mann aus Moormerland bog mit seinem VW Caddy von dem Parkplatz einer Apotheke nach links auf die Koloniestraße in Richtung der Hauptstraße ab. Hierbei übersah dieser einen 15-jährigen jungen Mann, der mit seinem Kleinkraftrad auf der Koloniestraße in Richtung der Königsstraße unterwegs war. Der junge Mann verletzte sich bei dem Unfall leicht. An beiden Fahrzeugen entstand zudem ein Sachschaden.
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Blaulicht
Gefahrgut-Einsatz unter Realbedingungen: Feuerwehren proben den Ernstfall in Diele
Gefahrgut und Menschenrettung: Feuerwehren proben den Ernstfall in Diele
Am Samstagmorgen absolvierten die Freiwilligen Feuerwehren Oberrheiderland und Weenermoor eine umfangreiche und realitätsnahe Einsatzübung. Im Fokus der gemeinsamen Übung stand die Bewältigung eines komplexen Gefahrgutszenarios, um die Zusammenarbeit und die taktischen Einsatzabläufe der beiden Wehren unter Beweis zu stellen und weiter zu optimieren.
Gegen 08:30 Uhr schrillten die Melder der Einsatzkräfte. Als Übungsobjekt diente ein ehemaliges, leerstehendes landwirtschaftliches Anwesen im Osseweg in Diele (Stadt Weener). Die angenommene Lage hatte es in sich: Bewohner des Anwesens hatten einen qualmenden Eimer entdeckt und versucht, diesen mit Wasser zu löschen. Was sie nicht ahnten, war, dass der Eimer mit Karbid gefüllt war. Durch den Kontakt mit Wasser kam es zu einer heftigen chemischen Reaktion und einer starken Rauchentwicklung.
Schnelle Menschenrettung unter Atemschutz
Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte drang bereits dichter Qualm aus dem Gebäude. Die Feuerwehrleute sahen sich sofort mit mehreren Herausforderungen gleichzeitig konfrontiert.
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Wasserversorgung: Um die Brandbekämpfung einzuleiten, musste zunächst eine über 100 Meter lange Schlauchleitung verlegt werden, um die Wasserversorgung zu sichern.
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Personenrettung: Danach gingen mehrere Trupps unter Atemschutz in das verqualmte Gebäude vor und retteten erfolgreich zwei Personen aus dem Erdgeschoss sowie eine weitere Person aus dem Obergeschoss.
Aufbau der Sofort-Dekontamination
Da es sich um einen Einsatz mit Gefahrstoffen handelte, wurde parallel zur Menschenrettung ein Platz zur sogenannten Sofort-Dekontamination (Dekon-Stufe I) aufgebaut.
Diese unverzüliche Notfallmaßnahme dient der schnellen Beseitigung gefährlicher Stoffe direkt am Einsatzort. Dabei wird die verunreinigte Schutzkleidung der Atemschutztrupps so abgelegt, dass jeglicher Hautkontakt mit dem Gefahrstoff vermieden wird.
Insgesamt waren über 30 Einsatzkräfte mit vier Einsatzfahrzeugen vor Ort.
Positives Fazit der Einsatzleitung
Der stellvertretende Stadtbrandmeister und Einsatzleiter Steffen Voß zeigte sich nach dem Ende der Übung äußerst zufrieden mit dem Ergebnis. Der Ablauf sei reibungslos gewesen, die Reaktion schnell und die Zusammenarbeit der beiden Wehren hochgradig effektiv. Solche gemeinsamen Übungen seien essenziell, um die Einsatzbereitschaft auf hohem Niveau zu halten und im Ernstfall schnell und koordiniert Hilfe leisten zu können.
Foto: Joachim Rand
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LKW-Unfall auf der A28 – Gefahrguteinsatz und Vollsperrung
LKW-Unfall auf der A28: Gefahrgutzug und Logistik-Einheit stundenlang im Einsatz
FILSUM / LEER – Zu einem schweren Verkehrsunfall mit einem glimpflichen Ausgang für die Umwelt kam es am Mittwochmittag, den 13. Mai 2026, auf der Bundesautobahn zwischen den Anschlussstellen Filsum und Leer-Ost. Ein Großaufgebot an Rettungskräften war bis in die Abendstunden gefordert.
Gegen 12:40 Uhr ereignete sich im dichten Verkehr ein Auffahrunfall zwischen zwei Lastkraftwagen. Durch die Wucht des Aufpralls kam das hintere Fahrzeug von der Fahrbahn ab, durchbrach die Leitplanke und kam erst in der angrenzenden Berme zum Stillstand. Beide LKW-Fahrer erlitten leichte Verletzungen und wurden nach einer Erstversorgung vor Ort zur weiteren Behandlung in umliegende Krankenhäuser transportiert.
Spezialtank verhindert Umweltschaden
Aufgrund der zunächst unklaren Lage bezüglich der Ladung wurden neben den Freiwilligen Feuerwehren Detern-Stickhausen-Velde, Filsum, Lammertsfehn und Wiesmoor auch der Gefahrgutzug der Kreisfeuerwehr Leer alarmiert. Vor Ort konnte jedoch schnell eine Teilentwarnung gegeben werden.
Wie Zugführer Sirke Siebens (Gefahrgutzug Leer) mitteilte, war der verunfallte Auflieger mit einem speziellen, doppelwandigen Wechseltanksystem ausgestattet. Zwar hatte ein Holzpfahl beim Abkommen von der Fahrbahn die äußere Tankhülle durchstoßen, die innere Wand blieb jedoch glücklicherweise intakt. Somit trat kein Ladegut – ein bauschaumähnliches Mittel – aus. Die Einsatzkräfte konzentrierten sich daraufhin auf das Abdichten austretender Betriebsstoffe. Geringe Mengen an Diesel und AdBlue wurden zügig gesichert; ein großflächiges Abpumpen der Kraftstofftanks war letztlich nicht mehr erforderlich.
Aufwendige Bergung und Logistik-Einsatz
Die Bergung des schweren Lastzuges gestaltete sich zeitintensiv. Während das Fahrzeug mittels Spezialgerät aufgerichtet wurde, stellten die Feuerwehren kontinuierlich den Brandschutz sicher. Die Untere Wasserbehörde des Landkreises Leer begutachtete vor Ort zudem mögliche Bodenverunreinigungen.
Um die rund 60 Einsatzkräfte (darunter 35 Mitglieder des Gefahrgutzuges) bei dem kräftezehrenden Einsatz bei Kräften zu halten, wurde gegen 16:50 Uhr die Logistik-Einheit der Kreisfeuerwehr nachgefordert. Unter der Leitung von Zugführer Joshua Zimmer versorgte das Team die Kameradinnen und Kameraden vor Ort mit warmen und kalten Getränken sowie einer Stärkung.
Vollsperrung bis zum Abend
Nachdem das Fahrzeug sicher aufgerichtet worden war und feststand, dass keine Gefahr für die Umwelt mehr bestand, konnten die Einsatzkräfte am Abend wieder einrücken. Für die Dauer der Rettungs- und Bergungsmaßnahmen blieb die Autobahn zwischen Filsum und Leer-Ost voll gesperrt.
Foto: Kreisfeuerwehr Leer
AnzeigeGewinnspiel‑Hinweis: Präsentkorb von nah & gut Markt Blank!
Heute Abend startet auf der Leeraner Facebookseite „Wir Leeraner“ ein neues Gewinnspiel! Zu gewinnen gibt es einen wundervollen Präsentkorb, liebevoll zusammengestellt und vom nah & gut Markt Blank zur Verfügung gestellt.
Der glückliche Gewinner oder die Gewinnerin kann den Korb direkt beim EDEKA in der Ohlthaverstraße 13, 26789 Leer abholen.
Also: Mitmachen lohnt sich – das Gewinnspiel startet heute Abend auf „Wir Leeraner“

Blaulicht
Schwerer Lkw-Unfall auf der A28 – Vollsperrung bei Leer
POL-LER: Weitere Pressemitteilung der Polizeiinspektion Leer/ Emden für den 13.05.2026
Leer/ A28 — Verkehrsunfall mit Gefahrgut-LKW
Am heutigen Tag gegen 12:40 Uhr wurde der Polizei ein verunfallter Lkw auf der A28 in Fahrtrichtung Leer in Höhe des Parkplatzes Brinkum gemeldet. Feuerwehr und Rettungsdienst wurden ebenfalls alarmiert.
Nach bisherigen Erkenntnissen befuhren zwei Sattelzüge den Bereich zwischen den Anschlussstellen Filsum und Leer-Ost, als der vorausfahrende Lkw verkehrsbedingt abbremsen musste. Der nachfolgende Sattelzug fuhr auf den vorausfahrenden Lkw auf, kam anschließend nach rechts von der Fahrbahn ab, durchbrach die Schutzplanke und kippte seitlich in die Berme.
Der 23-jährige Fahrer aus den Niederlanden des verunfallten Lkw konnte das Fahrzeug leicht verletzt verlassen. Der 48-jährige Fahrer aus den Niederlanden des vorausfahrenden Lkw wurde ebenfalls leicht verletzt. Die beiden beteiligten Personen wurden in ein Krankenhaus gebracht.
Der Sattelzug war mit Gefahrgut beladen. Eine Überprüfung ergab, dass kein Gefahrstoff austrat. Allerdings liefen Betriebsstoffe aus dem Fahrzeug aus.
Für die Dauer der Bergungs- und Reinigungsarbeiten ist die A28 zwischen den Anschlussstellen Filsum und Leer-Ost voll gesperrt. Die Sperrung wird voraussichtlich noch längere Zeit andauern.
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