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Mehr Schutz bei Events: Stadt Leer inves­tiert in moder­ne Fahrzeugsperren

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Die Stadt Leer setzt auf zer­ti­fi­zier­te Sicher­heits­tech­nik: Im Bild sind die mas­si­ven Okta-Block TR-Pol­ler der Fir­ma Hör­mann sowie eine der vier neu beschaff­ten Über­fahr­ram­pen zu sehen – auf­ge­nom­men an der Kreu­zung Müh­len­stra­ße / Leda­stra­ße. Die hoch­fes­ten Pol­ler wur­den stra­te­gisch an Ein- und Aus­fahr­ten von Ver­an­stal­tungs­be­rei­chen plat­ziert, um das unbe­fug­te oder gewalt­sa­me Befah­ren zu ver­hin­dern.  Fotos: Ingo Ton­sor @LeserECHO 

Siche­re Ver­an­stal­tun­gen in Leer: Stadt setzt auf zer­ti­fi­zier­te Pol­ler gegen Fahrzeugangriffe

Leer – Der Schutz von Besu­che­rin­nen und Besu­chern bei öffent­li­chen Ver­an­stal­tun­gen hat für die Stadt Leer höchs­te Prio­ri­tät. Vor dem Hin­ter­grund ver­gan­ge­ner Fahr­zeug­at­ta­cken bei Events – etwa in Mag­de­burg oder Mün­chen – hat die Stadt­ver­wal­tung ihre Sicher­heits­kon­zep­te umfas­send erwei­tert. Ins­be­son­de­re der Ein­satz von mas­si­ven, zer­ti­fi­zier­ten Pol­lern steht dabei im Mit­tel­punkt der Maßnahmen.

Bereits im Herbst 2024, vor dem tra­di­ti­ons­rei­chen Gal­li­markt, wur­den auf poli­ti­schen Beschluss hin ers­te acht Fahr­zeug­sper­ren in Form von soge­nann­ten Okta-Block TR-Pol­lern der Fir­ma Hör­mann beschafft und stra­te­gisch an Ein- und Aus­fahr­ten im Ver­an­stal­tungs­be­reich instal­liert. Ziel war es, die Gefahr von unbe­fug­tem oder gewalt­sa­mem Befah­ren zu mini­mie­ren und so die Besu­cher effek­tiv zu schützen.

Im Früh­jahr 2025 hat die Stadt Leer nach­ge­legt und das Sys­tem durch den Kauf von zehn wei­te­ren Sper­ren sowie vier fle­xi­blen Über­fahr­ram­pen erwei­tert. Mit nun ins­ge­samt 18 mas­si­ven Stahl­pol­lern ist es der Stadt mög­lich, auch par­al­lel statt­fin­den­de Ver­an­stal­tun­gen an ver­schie­de­nen Orten im Stadt­ge­biet zuver­läs­sig abzusichern.

„Unser Ziel ist es, dass mög­lichst kei­ne Ver­an­stal­tung aus Sicher­heits­grün­den abge­sagt wer­den muss“, erklärt Bür­ger­meis­ter Claus-Peter Horst. Die zusätz­li­chen Absper­run­gen sei­en ein Bei­trag zur Hand­lungs­fä­hig­keit der Kom­mu­ne und zur Erhal­tung des öffent­li­chen Lebens – auch in unsi­che­ren Zeiten.

Maß­ge­schnei­der­te Sicher­heits­kon­zep­te für jedes Event

Die Ver­ant­wor­tung für die Sicher­heits­pla­nung liegt beim Ord­nungs­amt der Stadt Leer. In enger Abstim­mung mit der Poli­zei­in­spek­ti­on Leer/Emden wird für jede ein­zel­ne Ver­an­stal­tung ein indi­vi­du­el­les Sicher­heits­kon­zept erstellt. Denn: Jede Ver­an­stal­tung bringt unter­schied­li­che Risi­ken mit sich – von Lage, Grö­ße und Besu­cher­an­zahl bis hin zum jewei­li­gen Umfeld.

Dabei trägt die Stadt Leer nicht nur die orga­ni­sa­to­ri­sche Ver­ant­wor­tung, son­dern auch die recht­li­che Haf­tung für die äuße­re Sicher­heit. Eine 100-pro­zen­ti­ge Sicher­heit kön­ne es zwar nie geben, betont die Ver­wal­tung – wohl aber ein Maxi­mum an Vor­be­rei­tung und Schutzmechanismen.

Die fle­xi­ble Über­fahr­ram­pe an der Kreu­zung Müh­len­stra­ße / Bahn­hofs­ring sorgt nicht nur für die phy­si­sche Bar­rie­re, son­dern wirkt auch als visu­el­le Abschre­ckung. Sie zwingt Fahr­zeug­füh­rer zu lang­sa­me­rem Fah­ren und erhöht so die Auf­merk­sam­keit und Sicher­heit. Die geziel­te Plat­zie­rung die­ser Ram­pen unter­stützt die Maß­nah­men zur Risi­ko­mi­ni­mie­rung und trägt dazu bei, das Sicher­heits­ni­veau bei Ver­an­stal­tun­gen wei­ter zu steigern.

Tech­ni­sche Details: Schutz, der wirkt

Die ein­ge­setz­ten Fahr­zeug­sper­ren sind kei­ne simp­len Absper­run­gen, son­dern hoch­spe­zia­li­sier­te Sicher­heits­sys­te­me. Das Modell Okta-Block TR besteht aus hoch­fes­tem Stahl, ist 1,25 Meter hoch und wiegt rund 450 Kilo­gramm. Bei einem Fahr­zeug­auf­prall kippt der Pol­ler kon­trol­liert nach vorn und ver­keilt sich unter dem Fahr­zeug, wodurch die­ses zum Ste­hen kommt – selbst bei einem Auf­prall eines 7,5‑Tonners mit 50 km/h. Damit leis­ten die Sper­ren einen ent­schei­den­den Bei­trag zur Gefah­ren­ab­wehr im öffent­li­chen Raum.

Fle­xi­ble Nut­zung – auch mit Blick auf den Aufwand

Die Pol­ler kom­men bereits regel­mä­ßig zum Ein­satz – etwa bei der Eröff­nung der Pün­ten-Sai­son am 1. Mai oder an die­sem Wochen­en­de beim Bier­fest auf dem Denk­mal­platz. In eini­gen Fäl­len, etwa in der Fuß­gän­ger­zo­ne, blei­ben sie auch zwi­schen Ver­an­stal­tun­gen ste­hen, wenn inner­halb kur­zer Zeit wei­te­re Ter­mi­ne fol­gen. Das spart zeit- und per­so­nal­in­ten­si­ven Auf- und Abbau.

Lang­fris­tig denkt die Stadt über noch effi­zi­en­te­re Lösun­gen nach – spe­zi­ell im Bereich der Innen­stadt. Ziel bleibt es, sowohl eine größt­mög­li­che Sicher­heit als auch eine mög­lichst gerin­ge Beein­träch­ti­gung des Stadt­bil­des und der Bewe­gungs­frei­heit zu gewährleisten.

Sicher­heits­kon­zept der Stadt Leer: Effek­ti­ve Absi­che­rung mit fle­xi­blen Ram­pen und Pol­lern. Die Feu­er­wehr sorg­te in die­sem Fall wäh­rend des Bier­fests für eine umfas­sen­de Absi­che­rung der Innen­stadt. Auf dem Foto sind die robus­ten Okta-Block TR-Pol­ler der Fir­ma Hör­mann sowie eine der neu instal­lier­ten fle­xi­blen Über­fahr­ram­pen an der Kreu­zung Müh­len­stra­ße / Bahn­hofs­ring abge­bil­det. Die­se Sicher­heits­maß­nah­me ist Teil des vor­bild­li­chen Sicher­heits­kon­zepts der Stadt Leer, das dar­auf abzielt, den unbe­fug­ten Fahr­zeug­zu­gang zu ver­hin­dern und die Sicher­heit für alle Event­teil­neh­mer zu maximieren.
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Der High-Tech-Lösch­ro­bo­ter LUF 60: Ein Lebens­ret­ter für den Emstunnel

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KREISFEUERWEHR LEER STATIONIERT SPEZIALGERÄT BEI FEUERWEHR JEMGUM

Spe­zi­al-Lösch­ro­bo­ter LUF 60: So schützt die Feu­er­wehr Jem­gum Ein­satz­kräf­te im Emstunnel

 

Wenn Feu­er, Rauch und extre­me Tem­pe­ra­tu­ren einen direk­ten Ein­satz für Feu­er­wehr­leu­te zu gefähr­lich machen, kommt das LUF 60 zum Ein­satz. Die Feu­er­wehr Jem­gum ver­fügt mit dem fern­ge­steu­er­ten Lösch- und Belüf­tungs­fahr­zeug über ein hoch­spe­zia­li­sier­tes Ein­satz­mit­tel, das unter ande­rem für den Ems­tun­nel, Tief­ga­ra­gen und Indus­trie­hal­len geeig­net ist.

Das rund zwei Ton­nen schwe­re Fahr­zeug bewegt sich auf Rau­pen­ket­ten und wird aus siche­rer Ent­fer­nung per Funk gesteu­ert. Es kann Brän­de bekämp­fen, gro­ße Men­gen Luft bewe­gen, Berei­che küh­len und Lösch­schaum gezielt auf einen Brand­herd bringen.

LUF 60: Ein Lösch­ro­bo­ter für gefähr­li­che Einsatzstellen

Das LUF 60 ist ein fern­ge­steu­er­tes Lösch- und Belüf­tungs­fahr­zeug. Sein gro­ßer Vor­teil: Ein­satz­kräf­te müs­sen sich bei beson­ders gefähr­li­chen Ein­satz­la­gen nicht unmit­tel­bar am Brand­herd aufhalten.

Das Fahr­zeug kann unter ande­rem ein­ge­setzt wer­den bei:

  • Brän­den im Emstunnel
  • Tief­ga­ra­gen- und Tunnelbränden
  • Indus­trie- und Hallenbränden
  • stark ver­rauch­ten Bereichen
  • zur Küh­lung erhitz­ter Bereiche
  • zur Brand­be­kämp­fung mit Was­ser und Schaum
  • zum Frei­räu­men ver­sperr­ter Fahrwege
  • bei Über­flu­tun­gen und zum Abpum­pen von Wasser

Gera­de der Ems­tun­nel stellt auf­grund sei­ner bau­li­chen Gege­ben­hei­ten beson­de­re Anfor­de­run­gen an die Feu­er­wehr. Das LUF 60 kann hier eine wich­ti­ge zusätz­li­che Ein­satz­op­ti­on darstellen.

360 Düsen im Ein­satz: Vier Was­ser­rin­ge erzeu­gen einen fei­nen Was­ser­ne­bel, der zur Küh­lung und Brand­be­kämp­fung ein­ge­setzt wird.
Spe­zi­al­tech­nik auf Rau­pen: Das LUF 60 kom­bi­niert Lösch­tech­nik, Groß­lüf­ter und Schaum­funk­ti­on für beson­ders schwie­ri­ge Einsatzstellen.

 

140 PS und rund zwei Ton­nen Gewicht

Ange­trie­ben wird das LUF 60 von einem 140 PS star­ken Die­sel­mo­tor mit 104 kW Leis­tung. Das Eigen­ge­wicht beträgt rund 1.900 Kilo­gramm, das maxi­ma­le Gewicht etwa 2.200 Kilo­gramm.

Das robus­te Rau­pen­fahr­werk ermög­licht eine zen­ti­me­ter­ge­naue Steue­rung und ist für Stei­gun­gen von bis zu 30 Grad aus­ge­legt. Auch Hin­der­nis­se wie ver­un­fall­te oder blo­ckie­ren­de Fahr­zeu­ge kön­nen bei Bedarf bei­sei­te­ge­drückt werden.

Trans­por­tiert wird das Spe­zi­al­fahr­zeug mit einem dafür vor­ge­se­he­nen Abroll­be­häl­ter.

Steue­rung aus bis zu 300 Metern Entfernung

Das LUF 60 wird voll­stän­dig per Funk­fern­be­die­nung gesteu­ert. Die Reich­wei­te beträgt bis zu 300 Meter. Kame­ras am Fahr­zeug über­tra­gen Bil­der auf das Dis­play der Fernbedienung.

Dadurch kann der Bedie­ner das Fahr­zeug auch aus einem siche­ren Bereich her­aus prä­zi­se positionieren.

Gerä­te­wart Sören Spin von der Feu­er­wehr Jem­gum erklärt:

„Ein Brand im Ems­tun­nel gehört zu den gefähr­lichs­ten Sze­na­ri­en über­haupt. Das LUF 60 ist unse­re Speer­spit­ze: Es geht dort­hin vor, wo es für Men­schen schlicht zu gefähr­lich ist.“

90.000 Kubik­me­ter Luft pro Stunde

Das tech­ni­sche Herz­stück ist der hydrau­lisch ange­trie­be­ne Groß­lüf­ter. Er erzeugt einen Luft­vo­lu­men­strom von rund 90.000 Kubik­me­tern pro Stun­de. Mit einem Zusatz­lüf­ter kann die Leis­tung auf bis zu 150.000 Kubik­me­ter pro Stun­de steigen.

Die maxi­ma­le Wind­ge­schwin­dig­keit beträgt bis zu 165 km/h.

Der star­ke Luft­strom kann zur Ent­rau­chung ein­ge­setzt wer­den und unter­stützt gleich­zei­tig die Küh­lung und Brandbekämpfung.

360 Düsen für Wassernebel

In den Lüf­ter ist ein Düsen­kranz mit 360 Düsen auf vier Was­ser­rin­gen inte­griert. Bei der Nebel­küh­lung wer­den etwa 400 bis 500 Liter Was­ser pro Minu­te bei einem Druck von 15 bis 25 bar abgegeben.

Der Was­ser­ne­bel erreicht eine Wurf­wei­te von bis zu 60 Metern.

Durch die fei­ne Zer­stäu­bung ent­steht eine gro­ße Was­ser­ober­flä­che. Der Was­ser­ne­bel kann dadurch Wär­me auf­neh­men und die Tem­pe­ra­tur in stark erhitz­ten Berei­chen reduzieren.

Lösch­was­ser mit bis zu 2.400 Litern pro Minute

Das LUF 60 ver­fügt über eine inte­grier­te Feu­er­lösch­krei­sel­pum­pe mit einer Leis­tung von bis zu 2.400 Litern pro Minu­te bei 10 bar.

Über den zen­tra­len Moni­tor – einen leis­tungs­fä­hi­gen Was­ser- bezie­hungs­wei­se Lösch­mit­tel­wer­fer – kann Was­ser oder Schaum gezielt auf den Brand­herd abge­ge­ben werden.

Schaum­funk­ti­on: Ent­wick­lung aus der Praxis

Eine Beson­der­heit des Jem­gu­mer LUF 60 ist die nach­träg­lich rea­li­sier­te Schaum­funk­ti­on, die aus prak­ti­schen Erfah­run­gen der Feu­er­wehr her­aus gemein­sam mit dem Her­stel­ler ent­wi­ckelt wurde.

Der star­ke Luft­strom des Lüf­ters unter­stützt dabei die Auf­schäu­mung. Dadurch kann ein gro­ßes Schaum­vo­lu­men erzeugt und gezielt über grö­ße­re Ent­fer­nun­gen aus­ge­bracht werden.

Beim Mit­tel­schaum beträgt die Wurf­wei­te etwa 35 Meter, der Durch­satz liegt bei bis zu 800 Litern pro Minu­te.

Beim Schwer­schaum sind bis zu 70 Meter Wurf­wei­te und ein Durch­satz von bis zu 3.000 Litern pro Minu­te möglich.

 

Bis zu 300 Meter Reich­wei­te: Das LUF 60 lässt sich per Funk aus siche­rer Ent­fer­nung steu­ern und dabei zen­ti­me­ter­ge­nau positionieren.
140 PS star­ke Motor­leis­tung: Das LUF 60 wird von einem leis­tungs­star­ken Die­sel­mo­tor ange­trie­ben und bewegt sich auf robus­ten Raupenketten.

Auch bei Über­flu­tun­gen einsetzbar

Das LUF 60 ist nicht aus­schließ­lich für die Brand­be­kämp­fung aus­ge­legt. Das hydrau­li­sche Sys­tem mit einer Leis­tung von rund 35 kW ermög­licht auch den Anschluss von bis zu fünf hydrau­li­schen Tauch­pum­pen.

Damit kön­nen nach den vor­lie­gen­den tech­ni­schen Anga­ben bis zu 15.000 Liter Was­ser pro Minu­te geför­dert werden.

Das macht das Fahr­zeug bei­spiels­wei­se bei über­flu­te­ten Tun­neln oder Tief­ga­ra­gen zu einem viel­sei­tig ein­setz­ba­ren tech­ni­schen Hilfsmittel.

Tech­ni­sche Daten des LUF 60

Bereich Daten
Betrei­ber Frei­wil­li­ge Feu­er­wehr Jemgum
Motor 140 PS / 104 kW Diesel
Eigen­ge­wicht ca. 1.900 kg
Max. Gewicht ca. 2.200 kg
Fahr­werk Rau­pen­fahr­werk
Steig­fä­hig­keit bis zu 30°
Funk­steue­rung bis zu 300 m
Luft­leis­tung ca. 90.000 m³/h
Mit Zusatz­lüf­ter bis zu 150.000 m³/h
Wind­ge­schwin­dig­keit bis zu 165 km/h
Lüf­ter-Hydrau­lik ca. 35 kW
Feu­er­lösch­pum­pe bis zu 2.400 l/min bei 10 bar
Düsen 360 auf vier Wasserringen
Was­ser­ne­bel 400–500 l/min
Kühl-Wurf­wei­te bis zu 60 m
Mit­tel­schaum ca. 35 m / bis 800 l/min
Schwer­schaum bis zu 70 m / bis 3.000 l/min
Tauch­pum­pen bis zu 5
För­der­leis­tung bis zu 15.000 l/min
Trans­port Abroll­be­häl­ter

Ein Spe­zi­al­ge­rät für den Ernstfall

Mit dem LUF 60 ver­fügt die Feu­er­wehr Jem­gum über ein viel­sei­ti­ges Spe­zi­al­fahr­zeug für beson­ders schwie­ri­ge Ein­satz­la­gen. Die Kom­bi­na­ti­on aus Groß­lüf­ter, Was­ser­ne­bel, Lösch­mo­ni­tor, Schaum­tech­nik, Rau­pen­fahr­werk und Fern­steue­rung ermög­licht es, auch in stark ver­rauch­ten oder extrem hei­ßen Berei­chen zu arbei­ten, ohne Ein­satz­kräf­te unmit­tel­bar an den Gefah­ren­herd schi­cken zu müssen.

Für den Ems­tun­nel, aber auch für Tief­ga­ra­gen, Indus­trie­hal­len und ande­re schwer zugäng­li­che Ein­satz­stel­len ist das LUF 60 damit eine wich­ti­ge Ergän­zung der tech­ni­schen Aus­stat­tung der Feu­er­wehr Jemgum.

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CSD in Leer: Umzug durch die Innen­stadt sorgt für umfang­rei­che Straßensperrungen

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CSD in Leer: Tem­po­rä­re Ver­kehrs­be­schrän­kun­gen und Stra­ßen­sper­run­gen am 15. August

Leer. Anläss­lich des dies­jäh­ri­gen Chris­to­pher Street Days (CSD) zieht am Sams­tag, den 15. August 2026, ein bun­ter Demons­tra­ti­ons­zug durch die Leera­ner Innen­stadt. Auf­grund des Umzu­ges müs­sen sich Ver­kehrs­teil­neh­me­rin­nen und Ver­kehrs­teil­neh­mer im Stadt­ge­biet auf tem­po­rä­re Stra­ßen­sper­run­gen und Ein­schrän­kun­gen im Fahr­zeug­ver­kehr einstellen.

Der Rou­ten­ver­lauf des Demonstrationszuges

Der Start­schuss für den CSD-Umzug fällt um 13:00 Uhr auf dem Park­platz neben dem Zoll­haus am Bahn­hofs­ring. Von dort aus führt die Stre­cke der Teil­neh­men­den über fol­gen­de Abschnit­te durch die Stadt:

  • Start: Park­platz am Zoll­haus (Bahn­hofs­ring)

  • Ver­lauf: Müh­len­platz ➔ Fuß­gän­ger­zo­ne ➔ Heis­fel­der Stra­ße ➔ Oster­steg ➔ Bür­ger­meis­ter-Ehr­len­holtz-Stra­ße ➔ Stich­stra­ße Bahnhofsring

  • Ziel: Rück­kehr über den Müh­len­platz zum Park­platz am Zollhaus

Innen­stadt wäh­rend des Umzugs voll­stän­dig gesperrt

Für die gesam­te Dau­er des Demons­tra­ti­ons­zu­ges wird der betrof­fe­ne Innen­stadt­be­reich für den Fahr­zeug­ver­kehr voll­stän­dig gesperrt. Allen Ver­kehrs­teil­neh­mern wird drin­gend emp­foh­len, die Innen­stadt in die­sem Zeit­raum weit­räu­mig zu umfah­ren oder für unum­gäng­li­che Fahr­ten deut­lich mehr Zeit einzuplanen.

Wich­ti­ge Hin­wei­se für Anlie­ger und Besucher:

  • Zoll­haus-Park­platz: Der Park­platz neben dem Zoll­haus steht am Sams­tag, den 15. August 2026, ganz­tä­gig nicht zum Par­ken zur Verfügung.

  • Gesperr­te Stra­ßen: Die Leda­stra­ße sowie der Bahn­hofs­ring (Stich­stra­ße in Rich­tung Müh­len­platz) wer­den für den Ver­kehr gesperrt.

  • Freie Zufahr­ten: Die Zufahrt zum Kupen­warf sowie zum Wochen­markt bleibt aus Rich­tung Georg­stra­ße wei­ter­hin unein­ge­schränkt möglich.

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Ost­fries­land: Wie Bus, Bahn, E‑Schifffahrt und Digi­ta­li­sie­rung unse­re Regi­on ver­net­zen sollen

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Mit Dr. Danie­la Bra­vin (4. von rechts), Vor­stands­mit­glied des Wirt­schafts­för­der­krei­ses Har­lin­ger­land e.V. und Koor­di­na­to­rin der Initia­ti­ve „Mas­ter­plan Mobi­li­tät Ost­frie­si­sche Halb­in­sel“, dis­ku­tier­te der Bezirks­vor­stand der CDU Ost­fries­land jüngst in Witt­mund die Idee und Kon­zep­ti­on des Mas­ter­plans. Foto: CDU Ostfriesland

CDU Ost­fries­land unter­stützt „Mas­ter­plan Mobi­li­tät Ost­frie­si­sche Halbinsel“

Wittmund/Ostfriesland. Der Bezirks­vor­stand der CDU Ost­fries­land hat sich im Rah­men einer Vor­stands­sit­zung in Witt­mund ein­ge­hend mit der Zukunft der Mobi­li­tät in der Regi­on befasst. Frau Dr. Danie­la Bra­vin, Vor­stands­mit­glied des Wirt­schafts­för­der­krei­ses Har­lin­ger­land e.V. und Koor­di­na­to­rin der Initia­ti­ve, stell­te dabei die Kern­in­hal­te des „Mas­ter­plans Mobi­li­tät Ost­frie­si­sche Halb­in­sel“ vor. Der CDU-Bezirks­vor­stand sprach sich im Anschluss ein­stim­mig für die aus­drück­li­che Unter­stüt­zung der über­re­gio­na­len Initia­ti­ve aus.

Ziel des Mas­ter­plans ist die Ent­wick­lung eines land­kreis­über­grei­fen­den, zukunfts­fä­hi­gen Mobi­li­täts­kon­zepts für die gesam­te Ost­frie­si­sche Halb­in­sel – umfas­send die Land­krei­se Aurich, Fries­land, Leer und Witt­mund sowie die kreis­frei­en Städ­te Emden und Wil­helms­ha­ven.

„Für die Lebens­qua­li­tät unse­rer Bür­ge­rin­nen und Bür­ger sowie die Stär­ke unse­res Wirt­schafts- und Tou­ris­mus­stand­or­tes brau­chen wir moderns­te, ver­läss­li­che und ver­netz­te Mobi­li­täts­an­ge­bo­te“, betont der CDU-Bezirks­vor­sit­zen­de Ulf Thie­le MdL. „Der Ansatz, Ver­keh­re regio­nal abzu­stim­men, Bar­rie­ren abzu­bau­en und inno­va­ti­ve Lösun­gen von der Schie­ne bis hin zu neu­en E‑Mobilitätsformen auf den Weg zu brin­gen, weist genau in die rich­ti­ge Richtung.“

Wesent­li­che Bau­stei­ne für eine nach­hal­ti­ge Verkehrswende

Der Mas­ter­plan ver­knüpft zen­tra­le Hand­lungs­fel­der, um die Regi­on zukunfts­si­cher aufzustellen:

  • Bes­se­re Ver­net­zung und Stär­kung des ÖPNV/SPNV: Zwei­glei­si­ger Aus­bau und Stre­cken­re­ak­ti­vie­run­gen im Schie­nen­per­so­nen­nah­ver­kehr sowie opti­mier­te Tak­tun­gen und Barrierefreiheit.

  • Insel­an­bin­dung und Tou­ris­mus: Nach­hal­ti­ge Erreich­bar­keit der Ost­frie­si­schen Inseln, unter ande­rem durch die Inte­gra­ti­on von E‑Schifffahrt und E‑Flugverkehr.

  • Zukunfts­tech­no­lo­gien und Digi­ta­li­sie­rung: Aus­bau von Shared- und E‑Mobility, auto­no­men Ver­keh­ren sowie die Ent­wick­lung einer digi­ta­len Gäs­te­kar­te und per­so­na­li­sier­ter Routenplanung.

  • Kli­ma­schutz und Lebens­qua­li­tät: Ver­stärk­te Nut­zung erneu­er­ba­rer Ener­gien vor Ort – auch mit Blick auf das Welt­na­tur­er­be Wat­ten­meer – und das Erschlie­ßen neu­er Frei­räu­me in den Kommunen.

Brei­ter Betei­li­gungs­an­satz über Kom­mu­nal­gren­zen hinweg

Beson­ders posi­tiv bewer­tet der CDU-Bezirks­ver­band den brei­ten Betei­li­gungs­an­satz: Der Mas­ter­plan wird über alle Kreis- und Kom­mu­nal­gren­zen hin­weg im Dia­log zwi­schen Bevöl­ke­rung, Ver­wal­tung, Wirt­schaft, Hoch­schu­len und den poli­ti­schen Gre­mi­en vor Ort erarbeitet.

„Wir ste­hen vor gro­ßen Her­aus­for­de­run­gen, die nicht an Gemein­de­gren­zen Halt machen. Der Mas­ter­plan Mobi­li­tät bie­tet die Chan­ce, Kräf­te zu bün­deln und kon­kre­te Mach­bar­keits­stu­di­en auf den Weg zu brin­gen. Die­sen Pro­zess wer­den wir als CDU Ost­fries­land auf allen poli­tisch rele­van­ten Ebe­nen tat­kräf­tig beglei­ten“, sichert Ulf Thie­le zu.

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Blaulicht

Alko­hol am Steu­er, Über­schlag auf der Auto­bahn & Zeu­gen­auf­ruf nach Fahrerflucht.

POL-LER: Pres­se­mit­tei­lung der Poli­zei­in­spek­ti­on Leer/ Emden      Schwe­rer Ver­kehrs­un­fall unter Alko­hol­ein­fluss++ Schwe­rer Ver­kehrs­un­fall++ Ver­kehrs­un­fall­flucht auf Parkplatz Ost­rhau­der­fehn — Schwe­rer Ver­kehrs­un­fall...

Lokal

Ost­fries­land: Wie Bus, Bahn, E‑Schifffahrt und Digi­ta­li­sie­rung unse­re Regi­on ver­net­zen sollen

Mit Dr. Danie­la Bra­vin (4. von rechts), Vor­stands­mit­glied des Wirt­schafts­för­der­krei­ses Har­lin­ger­land e.V. und Koor­di­na­to­rin der Initia­ti­ve „Mas­ter­plan Mobi­li­tät Ost­frie­si­sche Halb­in­sel“,...

Blaulicht

Poli­zei­in­spek­ti­on Leer/Emden: Alko­hol­ein­fluss, Unfäl­le und Sachbeschädigungen

POL-LER: Pres­se­mit­tei­lung der Poli­zei­in­spek­ti­on Leer/Emden für Sonn­tag, 09.08.2026   2 x Trun­ken­heit im Verkehr++2 x Ver­kehrs­un­fall mit/unter Alkoholeinfluss++Fassade beschmiert++E‑Scooter entwendet...

Veranstaltung

Hafen­Markt in Wee­ner: Begeg­nung, Kul­tur und Mit­mach­ak­tio­nen am Alten Hafen

Dunk­le Wol­ken über dem Alten Hafen: Wie auf dem Bei­trags­fo­to zu sehen ist, zeigt sich der Him­mel über Wee­ner der­zeit...

Veranstaltung

100 Jah­re Feu­er­wehr Bin­gum: Drei­tä­gi­ges Jubi­lä­ums­fest steht bevor

100 Jah­re Stütz­punkt­feu­er­wehr Bin­gum: Gro­ßes Jubi­lä­ums­wo­chen­en­de vom 28. bis 30. August 2026 Bin­gum. Ein Jahr­hun­dert ehren­amt­li­ches Enga­ge­ment für den Brand­schutz...

Lokal

Schnel­lig­keits­wett­be­werb in Hol­thusen: Wymeer-Boen sichert sich knapp den Sieg vor Weener

Span­nen­der Wett­kampf in Hol­thusen: Wymeer-Boen und Wee­ner sie­gen beim Schnel­lig­keits­wett­be­werb der Rhei­der­län­der Feuerwehren Hol­thusen. Pre­cis­i­on, Tem­po und geleb­ter Team­geist: Am...

Lokal

Neu­er Hot­spot am Bade­see: Umzug bringt fri­schen Wind für den „Kin­ner­kram“!

SPD-Rats­frak­ti­on auf Som­mer­tour: Erfolg­rei­cher Neu­start für den „Kin­ner­kram“ am Bade­see Grotegaste Wes­t­ov­er­le­din­gen. Im Rah­men ihrer tra­di­tio­nel­len Som­mer­tour mach­te die SPD-Rats­frak­ti­on...

Lokal

Star­ke Frau­en, star­ke Geschich­ten: Unter­neh­me­rin­nen in Leer im Fokus!

Unter­neh­me­rin­nen im Blick­punkt: Vor­trag im Leera­ner Rathaus Leer. Wel­chen Ein­fluss hat­ten Frau­en auf die Wirt­schafts- und Stadt­ge­schich­te von Leer? Die­ser...

Lokal

Leer-Bin­gum: Sanie­rungs­of­fen­si­ve star­tet mit Vollsperrungen!

Sanie­rungs­of­fen­si­ve star­tet: Mas­si­ve Ver­kehrs­be­hin­de­run­gen in Bin­gum erwartet Leer-Bin­gum. Auto­fah­rer und Anwoh­ner im Leera­ner Orts­teil Bin­gum müs­sen sich in der kom­men­den...

Veranstaltung

Drei Tage Volks­fest: Das Jubi­lä­ums­pro­gramm des 75. Müg­gen­mark­tes in Jemgum

75. Müg­gen­markt in Jem­gum: Drei Tage vol­ler Tra­di­ti­on, Musik und Unterhaltung Das voll­stän­di­ge Pro­gramm zum Jubi­lä­ums­wo­chen­en­de in Jemgum Vom 7....

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Wenn die Pfei­fen Beats spu­cken: Orgel trifft auf Hip-Hop in Leer!

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