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Mehr Schutz bei Events: Stadt Leer inves­tiert in moder­ne Fahrzeugsperren

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Die Stadt Leer setzt auf zer­ti­fi­zier­te Sicher­heits­tech­nik: Im Bild sind die mas­si­ven Okta-Block TR-Pol­ler der Fir­ma Hör­mann sowie eine der vier neu beschaff­ten Über­fahr­ram­pen zu sehen – auf­ge­nom­men an der Kreu­zung Müh­len­stra­ße / Leda­stra­ße. Die hoch­fes­ten Pol­ler wur­den stra­te­gisch an Ein- und Aus­fahr­ten von Ver­an­stal­tungs­be­rei­chen plat­ziert, um das unbe­fug­te oder gewalt­sa­me Befah­ren zu ver­hin­dern.  Fotos: Ingo Ton­sor @LeserECHO 

Siche­re Ver­an­stal­tun­gen in Leer: Stadt setzt auf zer­ti­fi­zier­te Pol­ler gegen Fahrzeugangriffe

Leer – Der Schutz von Besu­che­rin­nen und Besu­chern bei öffent­li­chen Ver­an­stal­tun­gen hat für die Stadt Leer höchs­te Prio­ri­tät. Vor dem Hin­ter­grund ver­gan­ge­ner Fahr­zeug­at­ta­cken bei Events – etwa in Mag­de­burg oder Mün­chen – hat die Stadt­ver­wal­tung ihre Sicher­heits­kon­zep­te umfas­send erwei­tert. Ins­be­son­de­re der Ein­satz von mas­si­ven, zer­ti­fi­zier­ten Pol­lern steht dabei im Mit­tel­punkt der Maßnahmen.

Bereits im Herbst 2024, vor dem tra­di­ti­ons­rei­chen Gal­li­markt, wur­den auf poli­ti­schen Beschluss hin ers­te acht Fahr­zeug­sper­ren in Form von soge­nann­ten Okta-Block TR-Pol­lern der Fir­ma Hör­mann beschafft und stra­te­gisch an Ein- und Aus­fahr­ten im Ver­an­stal­tungs­be­reich instal­liert. Ziel war es, die Gefahr von unbe­fug­tem oder gewalt­sa­mem Befah­ren zu mini­mie­ren und so die Besu­cher effek­tiv zu schützen.

Im Früh­jahr 2025 hat die Stadt Leer nach­ge­legt und das Sys­tem durch den Kauf von zehn wei­te­ren Sper­ren sowie vier fle­xi­blen Über­fahr­ram­pen erwei­tert. Mit nun ins­ge­samt 18 mas­si­ven Stahl­pol­lern ist es der Stadt mög­lich, auch par­al­lel statt­fin­den­de Ver­an­stal­tun­gen an ver­schie­de­nen Orten im Stadt­ge­biet zuver­läs­sig abzusichern.

„Unser Ziel ist es, dass mög­lichst kei­ne Ver­an­stal­tung aus Sicher­heits­grün­den abge­sagt wer­den muss“, erklärt Bür­ger­meis­ter Claus-Peter Horst. Die zusätz­li­chen Absper­run­gen sei­en ein Bei­trag zur Hand­lungs­fä­hig­keit der Kom­mu­ne und zur Erhal­tung des öffent­li­chen Lebens – auch in unsi­che­ren Zeiten.

Maß­ge­schnei­der­te Sicher­heits­kon­zep­te für jedes Event

Die Ver­ant­wor­tung für die Sicher­heits­pla­nung liegt beim Ord­nungs­amt der Stadt Leer. In enger Abstim­mung mit der Poli­zei­in­spek­ti­on Leer/Emden wird für jede ein­zel­ne Ver­an­stal­tung ein indi­vi­du­el­les Sicher­heits­kon­zept erstellt. Denn: Jede Ver­an­stal­tung bringt unter­schied­li­che Risi­ken mit sich – von Lage, Grö­ße und Besu­cher­an­zahl bis hin zum jewei­li­gen Umfeld.

Dabei trägt die Stadt Leer nicht nur die orga­ni­sa­to­ri­sche Ver­ant­wor­tung, son­dern auch die recht­li­che Haf­tung für die äuße­re Sicher­heit. Eine 100-pro­zen­ti­ge Sicher­heit kön­ne es zwar nie geben, betont die Ver­wal­tung – wohl aber ein Maxi­mum an Vor­be­rei­tung und Schutzmechanismen.

Die fle­xi­ble Über­fahr­ram­pe an der Kreu­zung Müh­len­stra­ße / Bahn­hofs­ring sorgt nicht nur für die phy­si­sche Bar­rie­re, son­dern wirkt auch als visu­el­le Abschre­ckung. Sie zwingt Fahr­zeug­füh­rer zu lang­sa­me­rem Fah­ren und erhöht so die Auf­merk­sam­keit und Sicher­heit. Die geziel­te Plat­zie­rung die­ser Ram­pen unter­stützt die Maß­nah­men zur Risi­ko­mi­ni­mie­rung und trägt dazu bei, das Sicher­heits­ni­veau bei Ver­an­stal­tun­gen wei­ter zu steigern.

Tech­ni­sche Details: Schutz, der wirkt

Die ein­ge­setz­ten Fahr­zeug­sper­ren sind kei­ne simp­len Absper­run­gen, son­dern hoch­spe­zia­li­sier­te Sicher­heits­sys­te­me. Das Modell Okta-Block TR besteht aus hoch­fes­tem Stahl, ist 1,25 Meter hoch und wiegt rund 450 Kilo­gramm. Bei einem Fahr­zeug­auf­prall kippt der Pol­ler kon­trol­liert nach vorn und ver­keilt sich unter dem Fahr­zeug, wodurch die­ses zum Ste­hen kommt – selbst bei einem Auf­prall eines 7,5‑Tonners mit 50 km/h. Damit leis­ten die Sper­ren einen ent­schei­den­den Bei­trag zur Gefah­ren­ab­wehr im öffent­li­chen Raum.

Fle­xi­ble Nut­zung – auch mit Blick auf den Aufwand

Die Pol­ler kom­men bereits regel­mä­ßig zum Ein­satz – etwa bei der Eröff­nung der Pün­ten-Sai­son am 1. Mai oder an die­sem Wochen­en­de beim Bier­fest auf dem Denk­mal­platz. In eini­gen Fäl­len, etwa in der Fuß­gän­ger­zo­ne, blei­ben sie auch zwi­schen Ver­an­stal­tun­gen ste­hen, wenn inner­halb kur­zer Zeit wei­te­re Ter­mi­ne fol­gen. Das spart zeit- und per­so­nal­in­ten­si­ven Auf- und Abbau.

Lang­fris­tig denkt die Stadt über noch effi­zi­en­te­re Lösun­gen nach – spe­zi­ell im Bereich der Innen­stadt. Ziel bleibt es, sowohl eine größt­mög­li­che Sicher­heit als auch eine mög­lichst gerin­ge Beein­träch­ti­gung des Stadt­bil­des und der Bewe­gungs­frei­heit zu gewährleisten.

Sicher­heits­kon­zept der Stadt Leer: Effek­ti­ve Absi­che­rung mit fle­xi­blen Ram­pen und Pol­lern. Die Feu­er­wehr sorg­te in die­sem Fall wäh­rend des Bier­fests für eine umfas­sen­de Absi­che­rung der Innen­stadt. Auf dem Foto sind die robus­ten Okta-Block TR-Pol­ler der Fir­ma Hör­mann sowie eine der neu instal­lier­ten fle­xi­blen Über­fahr­ram­pen an der Kreu­zung Müh­len­stra­ße / Bahn­hofs­ring abge­bil­det. Die­se Sicher­heits­maß­nah­me ist Teil des vor­bild­li­chen Sicher­heits­kon­zepts der Stadt Leer, das dar­auf abzielt, den unbe­fug­ten Fahr­zeug­zu­gang zu ver­hin­dern und die Sicher­heit für alle Event­teil­neh­mer zu maximieren.
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Leer – Am 17. Mai wird es heiß am Ems­park: Das Auto­haus Sats lädt zum gro­ßen „Sum­mer Ope­ning Fes­ti­val“ – und bringt ein gan­zes Bün­del an guter Lau­ne, Genuss, Musik und Moto­ren mit! Von 12 bis 22 Uhr erwar­tet die Besu­che­rin­nen und Besu­cher ein viel­fäl­ti­ges Pro­gramm für alle Alters­klas­sen – mit Street­food aus der Regi­on, Live-Musik von Top-Acts, einem krea­ti­ven Markt, Aktio­nen für Kin­der und einer ent­spann­ten Früh­ling­s­at­mo­sphä­re im Frei­en. Der Ein­tritt ist frei.


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Smar­tes Wahl­pla­kat in Wes­t­ov­er­le­din­gen: Thors­ten Sin­ning ver­bin­det Wahl­wer­bung mit Digitalisierung

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Smar­tes Wahl­pla­kat als Bür­ger-Info: Bür­ger­meis­ter­kan­di­dat Thors­ten Sin­ning stellt digi­ta­les Kon­zept vor

Wes­t­ov­er­le­din­gen. Digi­ta­li­sie­rung beginnt nicht erst im Rat­haus, son­dern bereits im All­tag – mit die­ser Prä­mis­se geht Thors­ten Sin­ning, Bür­ger­meis­ter­kan­di­dat für Wes­t­ov­er­le­din­gen, in den Wahl­kampf. Mit dem „smar­ten Wahl­pla­kat“ stellt er ein neu­ar­ti­ges Kon­zept vor, das klas­si­sche Wahl­wer­bung mit einem digi­ta­len Bür­ger­infor­ma­ti­ons­sys­tem verbindet.

Loka­le Infor­ma­tio­nen direkt am Plakatstandort

Über einen dezent auf den Wahl­pla­ka­ten ange­brach­ten QR-Code gelan­gen Bür­ge­rin­nen und Bür­ger mit ihrem Smart­phone auf eine Infor­ma­ti­ons­sei­te, die spe­zi­ell für den jewei­li­gen Stand­ort und Orts­teil erstellt wur­de. Die Nut­ze­rin­nen und Nut­zer fin­den dort stand­ort­spe­zi­fi­sche Inhal­te wie einen aktu­el­len Wet­ter­be­richt, Infor­ma­tio­nen zum jewei­li­gen Orts­teil, Hin­wei­se auf Sehens­wür­dig­kei­ten sowie – sofern ver­füg­bar – loka­le Bus- und Nahverkehrsinformationen.

Par­al­lel dient die Platt­form als digi­ta­ler Treff­punkt für den jewei­li­gen Orts­teil. Bür­ge­rin­nen und Bür­ger haben die Mög­lich­keit, anonym eige­ne Bei­trä­ge für die Gemein­schaft ein­zu­rei­chen. Denk­bar sind dabei Geschich­ten aus dem Ort, Gedich­te, his­to­ri­sche Erin­ne­run­gen, Fra­gen an die Nach­bar­schaft, Anre­gun­gen sowie Bil­der mit loka­lem Bezug. Um Miss­brauch durch belei­di­gen­de, rechts­wid­ri­ge oder sach­frem­de Inhal­te zu ver­hin­dern, wird jeder Bei­trag vor der Ver­öf­fent­li­chung geprüft.

Daten­schutz und Logis­tik im Fokus

Ein zen­tra­ler Aspekt der Neu­ent­wick­lung ist der Daten­schutz. Das Sys­tem arbei­tet kon­se­quent daten­spar­sam und benö­tigt kei­ne Regis­trie­rung. Es wird ledig­lich der fest hin­ter­leg­te Stand­ort des gescann­ten Pla­kats ver­ar­bei­tet; der tat­säch­li­che Auf­ent­halts­ort der Nut­ze­rin­nen und Nut­zer wird weder abge­fragt noch gespei­chert. Es wer­den weder per­so­nen­be­zo­ge­ne Daten erho­ben noch Bewe­gungs­pro­fi­le erstellt.

Neben dem Infor­ma­ti­ons­an­ge­bot erfüllt die Tech­nik auch eine logis­ti­sche Funk­ti­on: Jedes Pla­kat ver­fügt über eine ein­deu­ti­ge Ken­nung. Dadurch las­sen sich die Stand­or­te exakt doku­men­tie­ren. Beschä­dig­te, ent­fern­te oder ver­schwun­de­ne Pla­ka­te kön­nen schnel­ler iden­ti­fi­ziert und ersetzt wer­den, was auch einen Schutz vor Van­da­lis­mus bie­ten soll.

Pro­to­typ für die digi­ta­le Gemein­de der Zukunft

Sin­ning ver­steht das Pro­jekt nicht rein als Wahl­kampf­in­stru­ment, son­dern als Pro­to­typ für eine künf­ti­ge digi­ta­le Infra­struk­tur in Wes­t­ov­er­le­din­gen. Soll­te er zum Bür­ger­meis­ter gewählt wer­den, beab­sich­tigt er, die von ihm ent­wi­ckel­te Platt­form der Gemein­de unent­gelt­lich zur Ver­fü­gung zu stellen.

Aus der tech­ni­schen Grund­la­ge könn­te nach der Wahl gemein­sam mit der Ver­wal­tung, den Orts­tei­len und ört­li­chen Ver­ei­nen ein dau­er­haf­tes Bür­ger­infor­ma­ti­ons­sys­tem ent­ste­hen. Mög­li­che Ein­satz­be­rei­che wären amt­li­che Mit­tei­lun­gen, Ver­an­stal­tungs­ka­len­der, Abfahrts­zei­ten des ÖPNV, Infor­ma­tio­nen von Ver­ei­nen, tou­ris­ti­sche Hin­wei­se sowie digi­ta­le Beteiligungsangebote.

Wäh­rend des lau­fen­den Wahl­kampfs kann das Sys­tem an allen Pla­kat­stand­or­ten in der Gemein­de getes­tet wer­den. „Ich wün­sche mir einen fai­ren Wahl­kampf. Nicht der Lau­tes­te soll­te gewin­nen, son­dern der­je­ni­ge, der die bes­ten Ideen für die Zukunft unse­rer Gemein­de mit­bringt. Digi­ta­li­sie­rung soll den Men­schen hel­fen – ein­fach, prak­tisch und daten­schutz­freund­lich“, so Sin­ning abschließend.

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Zei­chen für Organ­spen­de: Trans­Dia-Rad­tour macht Stopp am Kli­ni­kum Leer

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Die Teil­neh­me­rin­nen und Teil­neh­mer der jähr­li­chen Trans­Dia-Rad­tour mach­ten am Frei­tag Sta­ti­on am Kli­ni­kum Leer. Rund 35 Rad­fah­re­rin­nen und Rad­fah­rer leg­ten auf ihrer Stre­cke von Dort­mund nach Wil­helms­ha­ven einen Zwi­schen­stopp ein, um den Mit­ar­bei­ten­den für ihr Enga­ge­ment im Organ­spen­de-Pro­zess zu dan­ken und gleich­zei­tig auf die Bedeu­tung der Organ­spen­de auf­merk­sam zu machen.

Trans­Dia-Rad­tour macht Halt am Kli­ni­kum Leer und setzt star­kes Zei­chen für Organspende

Rund 35 Rad­fah­re­rin­nen und Rad­fah­rer besu­chen auf ihrer Etap­pe von Dort­mund nach Wil­helms­ha­ven das Kli­ni­kum Leer, um für Auf­klä­rung zu wer­ben und dem medi­zi­ni­schen Team zu danken.

LEER/OSTFRIESLAND. Ein beson­de­rer Besuch roll­te am Frei­tag auf das Gelän­de des Kli­ni­kums Leer: Die Teil­neh­me­rin­nen und Teil­neh­mer der dies­jäh­ri­gen Fahr­rad­tour des Ver­eins Trans­Dia Sport Deutsch­land e.V. leg­ten auf ihrer mehr­tä­gi­gen Etap­pen­fahrt einen Zwi­schen­stopp in der Leda­stadt ein. Rund 35 Rad­sport­le­rin­nen und Rad­sport­ler sind der­zeit auf der Stre­cke von Dort­mund nach Wil­helms­ha­ven unter­wegs. Ihr Ziel: Den Mit­ar­bei­ten­den in den Kran­ken­häu­sern für ihren uner­müd­li­chen Ein­satz im Organ­spen­de-Pro­zess zu dan­ken und gleich­zei­tig das gesell­schaft­lich hoch­re­le­van­te The­ma Organ­spen­de stär­ker in den öffent­li­chen Fokus zu rücken.

Ein Dan­ke­schön an die medi­zi­ni­schen Teams

Die jähr­li­che Rad­tour des Ver­eins blickt auf eine mehr als zehn­jäh­ri­ge Tra­di­ti­on zurück. Inner­halb einer Akti­ons­wo­che führt die Rou­te quer durch ver­schie­de­ne Städ­te in Deutsch­land, wobei gezielt Kli­ni­ken ange­steu­ert wer­den, die sich aktiv im Bereich der Organ­spen­de engagieren.

Vie­le der mit­fah­ren­den Rad­fah­re­rin­nen und Rad­fah­rer ver­bin­det eine ganz per­sön­li­che Geschich­te mit der Akti­on: Sie haben selbst eine Organ­trans­plan­ta­ti­on erhal­ten oder ste­hen der The­ma­tik aus per­sön­li­cher Erfah­rung sehr nahe. Mit jedem gefah­re­nen Kilo­me­ter möch­ten sie nicht nur ihre tie­fe Dank­bar­keit gegen­über den behan­deln­den Ärz­tin­nen, Ärz­ten und Pfle­ge­kräf­ten aus­drü­cken, son­dern auch zei­gen, wie viel Lebens­qua­li­tät ein gespen­de­tes Organ schen­ken kann.

Trans­pa­renz und Klar­heit schaf­fen Entlastung

Auch am Kli­ni­kum Leer wur­de die Bedeu­tung die­ser Bot­schaft nach­drück­lich unter­stri­chen. „Noch immer wird in Deutsch­land zu wenig über die per­sön­li­che Ein­stel­lung zur Organ­spen­de gespro­chen. Häu­fig tref­fen die Men­schen kei­ne Ent­schei­dung, weil ihnen die Infor­ma­tio­nen feh­len“, erläu­tert Klaus Kogel­mann, Trans­plan­ta­ti­ons­be­auf­trag­ter und Ober­arzt der Kli­nik für Anäs­the­sie und Inten­siv­me­di­zin am Kli­ni­kum Leer.

Umso wert­vol­ler sei­en Aktio­nen wie die Trans­Dia-Rad­tour, um Bewusst­sein in der Bevöl­ke­rung zu schaf­fen und zum Nach­den­ken anzu­re­gen. „Denn eine doku­men­tier­te Ent­schei­dung – unab­hän­gig davon, ob sie für oder gegen eine Organ­spen­de aus­fällt – schafft Klar­heit für Ange­hö­ri­ge und medi­zi­ni­sches Per­so­nal“, betont Kogelmann.

Der Besuch der Tour­teil­neh­mer mach­te ein­mal mehr deut­lich, wie essen­zi­ell Infor­ma­ti­on, offe­ner Aus­tausch und gesell­schaft­li­che Sen­si­bi­li­sie­rung für das The­ma Organ­spen­de sind. Das Kli­ni­kum Leer sprach allen Betei­lig­ten sei­nen aus­drück­li­chen Dank für den Besuch sowie für ihr lang­jäh­ri­ges, wert­vol­les Enga­ge­ment aus.

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Zukunft der Arbeit: CDU Ost­fries­land berät über Grund­si­che­rung und Fachkräfte

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Der Bezirks­vor­stand der CDU Ost­fries­land mit dem Vor­sit­zen­den Ulf Thie­le MdL (5. v. r.) dis­ku­tier­te mit Bernd Leiß (Job­cen­ter Emden, 6. v.r.) und Wolf­gang Kott­land (7. v. r.) über die Zukunft der Grund­si­che­rung und neue Wege der beruf­li­chen Vali­die­rung. Im Hin­ter­grund die Prä­sen­ta­ti­on zum The­ma Ein­glie­de­rung in den Arbeits­markt.  Foto: CDU Ostfriesland

Sozi­al- und Bil­dungs­sys­te­me im Wan­del: Bezirks­vor­stand berät in Emden über Refor­men am Arbeits­markt, neue Regeln beim Bür­ger­geld und Chan­cen für Fach­kräf­te ohne Berufsabschluss

EMDEN. Die aktu­el­len Ent­wick­lun­gen und Refor­men am Arbeits­markt stan­den im Mit­tel­punkt der jüngs­ten Sit­zung des Bezirks­vor­stan­des der CDU Ost­fries­land. Im Grand Café am Markt in Emden beriet das Gre­mi­um unter der Lei­tung des Bezirks­vor­sit­zen­den Ulf Thie­le MdL über die Pra­xis der neu­en Grund­si­che­rung sowie über inno­va­ti­ve Wege zur Fest­stel­lung beruf­li­cher Kom­pe­ten­zen. Als Exper­ten für die The­men­schwer­punk­te begrüß­te Thie­le den Geschäfts­füh­rer des Job­cen­ters Emden, Bernd Leiß, sowie das Bezirks­vor­stands­mit­glied Wolf­gang Kottland.

Fokus Ein­glie­de­rung: Die Reform der Grund­si­che­rung in der Praxis

Bernd Leiß gab dem Vor­stand einen detail­lier­ten Ein­blick in die prak­ti­schen Aus­wir­kun­gen des 13. SGB II-Ände­rungs­ge­set­zes (Gesetz zur Wei­ter­ent­wick­lung der Qua­li­tät der Bür­ger­geld-Bera­tung und der Inten­si­vie­rung der Arbeits­markt­in­te­gra­ti­on). In sei­nem Vor­trag „Infor­ma­tio­nen und Aus­tausch zur neu­en Grund­si­che­rung – Schwer­punkt: Ein­glie­de­rung“ beleuch­te­te der Job­cen­ter-Chef die Neu­re­ge­lun­gen des Bun­des­ge­setz­ge­bers zur Stär­kung der Arbeitsvermittlung.

Dabei ging Leiß auf die ange­pass­ten Regeln bei Mel­de­ver­säum­nis­sen und Pflicht­ver­let­zun­gen ein, die infol­ge des Urteils des Bun­des­ver­fas­sungs­ge­richts neu jus­tiert wur­den. Er unter­strich die Bedeu­tung eines koope­ra­ti­ven Ansat­zes, stell­te jedoch auch klar, dass bei anhal­ten­der Ver­wei­ge­rungs­hal­tung not­wen­di­ge Kon­se­quen­zen bis hin zum voll­stän­di­gen Weg­fall des Regel­be­darfs grei­fen können.

Gleich­zei­tig eröff­ne das Gesetz neue recht­li­che Spiel­räu­me bei der För­de­rung, etwa durch eine ver­ein­fach­te Ver­ga­be von Gut­schei­nen für Akti­vie­rungs- und Ein­glie­de­rungs­maß­nah­men. „Das Ziel ist eine pass­ge­naue­re und inten­si­ve­re Unter­stüt­zung, um Men­schen nach­hal­tig in den Arbeits­markt zu物件­in­te­gra­ti­ons“, erklär­te Leiß. Die loka­len Her­aus­for­de­run­gen ver­deut­lich­te er am Bei­spiel des Job­cen­ters Emden, das der­zeit rund 3.500 erwerbs­fä­hi­ge Leis­tungs­be­rech­tig­te betreut.

Beruf­li­che Hand­lungs­fä­hig­keit vali­die­ren: Neue Chan­cen ohne for­ma­len Abschluss

Im zwei­ten Teil der Sit­zung stell­te Bezirks­vor­stands­mit­glied Wolf­gang Kott­land, der für ein Insti­tut für beruf­li­che Qua­li­fi­zie­rung tätig und im Ver­band Deut­scher Pri­vat­schul­ver­bän­de e.V. (VDP) aktiv ist, die Mög­lich­kei­ten des neu­en Berufs­bil­dungs­va­li­die­rungs- und ‑digi­ta­li­sie­rungs­ge­set­zes (BVa­DiG) vor. Unter dem Titel „Vali­die­rung beruf­li­cher Hand­lungs­fä­hig­keit“ zeig­te er auf, wie Men­schen ohne for­ma­len Berufs­ab­schluss ihre lang­jäh­ri­ge Berufs­er­fah­rung offi­zi­ell aner­ken­nen las­sen können.

Das Gesetz ermög­licht seit Janu­ar 2025 die Fest­stel­lung der indi­vi­du­el­len beruf­li­chen Hand­lungs­fä­hig­keit am Maß­stab eines aner­kann­ten Aus­bil­dungs­be­rufs – unab­hän­gig davon, wie die Kennt­nis­se erwor­ben wur­den. „Dies ist ein wich­ti­ger Schritt, um dem Fach­kräf­te­man­gel ent­ge­gen­zu­wir­ken und Men­schen neue beruf­li­che Per­spek­ti­ven zu eröff­nen, deren Kom­pe­ten­zen bis­her im Sys­tem unsicht­bar waren“, beton­te Kottland.

Das Vali­die­rungs­ver­fah­ren basiert auf ein­zel­nen Berufs­bild­po­si­tio­nen und führt zu Zer­ti­fi­ka­ten über eine voll­stän­di­ge, über­wie­gen­de oder teil­wei­se Ver­gleich­bar­keit. Zur Redu­zie­rung von Hür­den ver­wies Kott­land auf Finan­zie­rungs­mög­lich­kei­ten über das Ver­mitt­lungs­bud­get der Bun­des­agen­tur für Arbeit und zeig­te auf, dass auch die Erfah­run­gen aus dem Pro­jekt Vali­Kom Trans­fer der IHK bereits posi­ti­ve Ergeb­nis­se liefern.

Wich­ti­ge Impul­se für die Zukunfts­fä­hig­keit Ostfrieslands

Der CDU-Bezirks­vor­stand nutz­te die Aus­füh­run­gen für eine ein­ge­hen­de Dis­kus­si­on mit den Gäs­ten. Der Bezirks­vor­sit­zen­de Ulf Thie­le MdL fass­te die Ergeb­nis­se des Aus­tauschs zusam­men: „Die Moder­ni­sie­rung unse­rer Sozi­al- und Bil­dungs­sys­te­me ist ent­schei­dend auch für die Zukunfts­fä­hig­keit Ost­fries­lands. Wir müs­sen alle Poten­zia­le heben – sowohl durch eine akti­vie­ren­de Arbeits­markt­po­li­tik als auch durch die Aner­ken­nung infor­mell erwor­be­ner Kompetenzen.“

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POL-LER: Pres­se­mit­tei­lung der Poli­zei­in­spek­ti­on Leer/ Emden für den 30.07.2026     Wee­ner — Verkehrsunfall Am 28.07.2026 befuhr eine 70-jäh­ri­ge Fah­re­rin...

Veranstaltung

Jubi­lä­um im his­to­ri­schen Rat­haus­in­nen­hof: Das 25. Leera­ner Wein­fest lädt zum Genie­ßen ein

Stim­mungs­vol­ler Treff­punkt in der Alt­stadt: Der stets gut besuch­te Rat­haus­in­nen­hof wird auch zum anste­hen­den 25. Jubi­lä­um wie­der zur per­fek­ten Kulis­se...

Lokal

Blau­licht haut­nah in Leer: Ret­tungs­kräf­te und Ein­satz­fahr­zeu­ge erobern die Innenstadt

Zwei­ter Blau­licht­tag lockt in die Leera­ner Innenstadt Nach der gelun­ge­nen Pre­mie­re im Jahr 2024 geht der Leera­ner Blau­licht­tag in die...

Freizeit

Nacht­wäch­ter­füh­rung: Wenn Leer zur his­to­ri­schen Frei­licht­büh­ne wird

His­to­ri­sche Kulis­se in der Rat­haus­stra­ße: Die Stadt­füh­rer Hel­ga Christ und Ralf Drees­mann vor einem ech­ten Juwel der Stadt­ge­schich­te. Das soge­nann­te...

Allgemein

Wie ein Ein­zel­händ­ler aus Ost­fries­land Ama­zon im Preis-Check bloßstellt

Nimmt den Kampf gegen den Online-Rie­sen auf: Fol­kert Fazal, Inha­ber von Buch und Büro Fok­ken, prä­sen­tiert eine Aus­wahl sei­ner Sam­mel­map­pen....

Lokal

Jetzt erst recht!”: Star­ke Vor­be­rei­tun­gen und Unter­stüt­zung für den 5. CSD in Leer

Bun­tes Trei­ben und ein fried­li­cher Umzug durch die Innen­stadt: So stim­mungs­voll wie auf die­sem Archiv­bild von Ingo Ton­sor (© Lese­r­ECHO...

Lokal

Frei­bad für Leer: SPD legt nach – Debat­te nimmt wei­ter Fahrt auf

Im Juni 2014 prä­sen­tier­te sich das Frei­bad der Stadt Leer noch in vol­lem Betrieb, wie die­se Auf­nah­me zeigt. Es war die letz­te...

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Ob Stadt oder Land­kreis Leer – die Even­burg ist das Sym­bol unse­rer Hei­mat. Auf der Face­book­sei­te „Wir Leera­ner“ infor­mie­ren wir...

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Frei­er Zugang zu regio­na­len News: Lese­r­ECHO-Ver­lag for­ciert media­le Teilhabe

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Online-Anzei­gen rich­tig gestal­ten: Smart­phone & Tablet im Fokus

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Musik, die bewegt: DILIAN live in der Ev.-ref. Kir­che Ditzum

Klang­ge­wal­tig und berüh­rend: DILIAN bringt Pop-Rock mit Tief­gang in die Ev.-ref. Kir­che Ditzum Jem­gum-Ditz­um – Musik, die Her­zen öff­net und...

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Laut, ehr­lich, Sem­mel­rog­ge: Wenn eine Kult-Legen­de den Kul­tur­spei­cher rockt!

Mar­tin Sem­mel­rog­ge live in Leer: Ein wil­der Ritt durch 50 Jah­re „Para­gra­phistan“ Unver­wech­sel­bar, unka­putt­bar und das wohl bekann­tes­te Steh­auf­männ­chen der...

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Genuss in his­to­ri­scher Kulis­se: Das 25. Leera­ner Wein­fest im Rathaus-Innenhof

Jubi­lä­um im his­to­ri­schen Rat­haus-Innen­hof: 25. Leera­ner Wein­fest lädt zum Genie­ßen ein Ein Vier­tel­jahr­hun­dert Genuss­kul­tur im Her­zen von Leer: Am 7. und...

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Der 14. Kunst- & Hand­wer­ker­markt erobert Leers Altstadt!

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August­fehn im Lich­ter­glanz: 76. Fest der 1000 Later­nen steht in den Startlöchern!

Lich­ter­meer seit 1950: August­fehn fei­ert das 76. Fest der 1000 Laternen Tra­di­ti­on, Gemein­schaft und ein strah­len­des Lich­ter­meer: Nach dem gro­ßen...

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Ame­ri­can Wheels 2026: Die Leera­ner Innen­stadt wird zum US-Hotspot!

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Bost Rock Trio live im „Night­fe­ver“: Ein Abend vol­ler Musik­ge­schich­te in Leer!

Das Foto zeigt das „Bost Rock Trio“, v. l. n. r.: Man­fred Jans­sen, Rein­hard de Witt und Rem­mer Hein (Foto:...

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