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Nie­der­sach­sen schlägt „Ost­frie­si­sche Land­schaft” und „Para­men­tik” als imma­te­ri­el­le Kul­tur­er­be vor

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Nie­der­sach­sen ist reich an Tra­di­tio­nen. Loka­les Brauch­tum, Ritua­le, Kul­tur­tech­ni­ken, Aus­drucks­for­men, tra­di­tio­nel­les Wis­sen und Kön­nen prä­gen und fes­ti­gen die kul­tu­rel­le Iden­ti­tät Nie­der­sach­sens. Zwei die­ser leben­di­gen und lan­des­ty­pi­schen Tra­di­tio­nen schlägt das Nie­der­säch­si­sche Minis­te­ri­um für Wis­sen­schaft und Kul­tur (MWK) nun für die Auf­nah­me in das bun­des­wei­te Ver­zeich­nis des imma­te­ri­el­len Kul­tur­er­bes vor: die „Ost­frie­si­sche Land­schaft” und die „Para­men­tik”.

„Mit der Ost­frie­si­schen Land­schaft und der Para­men­tik schla­gen wir zwei Bei­spie­le dafür vor, wie Wis­sen von Gene­ra­ti­on zu Gene­ra­ti­on über­lie­fert wird und iden­ti­täts­stif­ten­de Tra­di­tio­nen auch in der heu­ti­gen Zeit gelebt wer­den”, so Nie­der­sach­sens Kul­tur­mi­nis­ter Björn Thüm­ler. „Bei­de Anträ­ge ste­hen zugleich stell­ver­tre­tend für alle nie­der­säch­si­schen Gemein­schaf­ten und Grup­pen, die auch in den Mona­ten der Coro­na-Pan­de­mie die kul­tu­rel­len Tra­di­tio­nen und Aus­drucks­for­men leben­dig gehal­ten haben.”

Die Ost­frie­si­sche Land­schaft steht für den kon­kre­ten Aus­druck eines Lebens­ge­fühls in der Regi­on Ost­fries­land, der sei­nen Hin­ter­grund in der noch heu­te gepfleg­ten und geleb­ten kul­tu­rel­len Tra­di­ti­on der Frie­si­schen Frei­heit hat. Zugleich ist die Ost­frie­si­sche Land­schaft eine moder­ne Insti­tu­ti­on, die staat­li­che Auf­ga­ben wahr­nimmt und in der legi­ti­men Rechts­nach­fol­ge der his­to­ri­schen Land­stän­de in der Tra­di­ti­on der Frie­si­schen Frei­heit steht. Die Ost­frie­si­sche Land­schaft ist eine öffent­li­che Wis­sen­schafts- und Kul­tur­ein­rich­tung in spät­mit­tel­al­ter­li­cher Tradition.

Die Para­men­tik ist eine geleb­te Tra­di­ti­on der Tex­til­kunst und Fer­ti­gung von Lit­ur­gi­schen Gewän­dern für Kir­chen­räu­me in den Far­ben des Kir­chen­jah­res. In der Para­men­tik fin­den vie­le tra­di­tio­nel­le Hand­werks­tech­ni­ken wie Webe­rei, Bild­wir­ke­rei, Sti­cken, Fil­zen oder Klöp­peln Anwen­dung. Eine sol­che Para­men­ten­werk­statt ist im Klos­ter St. Mari­en­berg in Helm­stedt zu fin­den. Die­ses nie­der­säch­si­sche Kom­pe­tenz­zen­trum setzt die Tra­di­ti­on auf moder­ne Wei­se fort und macht die Kul­tur auch für Nicht-Fach­leu­te erlebbar.

Hin­ter­grund

Seit 2013 kön­nen sich alle zwei Jah­re nie­der­säch­si­sche Gemein­schaf­ten und Grup­pen, die geleb­te Tra­di­tio­nen ver­tre­ten und wei­ter­ge­ben, beim MWK bewer­ben, um vom Land Nie­der­sach­sen für die Auf­nah­me in das natio­na­le Ver­zeich­nis imma­te­ri­el­ler Kul­tur­gü­ter vor­ge­schla­gen zu wer­den. Im ver­gan­ge­nen Jahr war dies zum fünf­ten Mal mög­lich. Die 2021 ein­ge­gan­ge­nen Anträ­ge wur­den durch eine sechs­köp­fi­ge Jury aus exter­nen Exper­tin­nen und Exper­ten auf Lan­des­ebe­ne geprüft, inten­siv dis­ku­tiert und aus­ge­wer­tet. Die bei­den aus­ge­wähl­ten Tra­di­tio­nen wur­den nun an die Kul­tus­mi­nis­ter­kon­fe­renz weitergeleitet.

Im Lau­fe des Jah­res wer­den die von den Bun­des­län­dern ein­ge­reich­ten Anträ­ge von einem unab­hän­gi­gen Exper­ten­gre­mi­um bei der deut­schen UNESCO-Kom­mis­si­on ana­ly­siert. Die Anträ­ge, die den inter­na­tio­na­len Richt­li­ni­en ent­spre­chen, bil­den das bun­des­wei­te Ver­zeich­nis des imma­te­ri­el­len Kul­tur­er­bes. Es ist die Grund­la­ge für Anmel­dun­gen zur inter­na­tio­na­len Lis­te des imma­te­ri­el­len Erbes der UNESCO. Auf der natio­na­len Lis­te des imma­te­ri­el­len Kul­tur­er­bes befin­den sich aktu­ell sie­ben geleb­te Tra­di­tio­nen und Aus­drucks­for­men aus Nie­der­sach­sen. Der Blau­druck steht zudem auch auf der inter­na­tio­na­len Liste.


SPD-Abge­ord­ne­te sicher: Ost­frie­si­sche Land­schaft wird ein „imma­te­ri­el­les Kulturerbe“

Ost­fries­land – Die SPD-Land­tags­ab­ge­ord­ne­ten Han­ne Mod­der (Bun­de), Mat­thi­as Are­nds (Emden), Sascha Laa­ken (Ost­rhau­der­fehn) und Wiard Sie­bels (Aurich) sind zuver­sicht­lich, dass die Ost­frie­si­sche Land­schaft von der Unesco als „imma­te­ri­el­les Kul­tur­er­be“ aner­kannt wird. So reagier­ten sie auf die Ent­schei­dung des Nie­der­säch­si­schen Minis­te­ri­ums für Wis­sen­schaft und Kul­tur (MWK), die Ost­frie­si­sche Land­schaft als „imma­te­ri­el­les Kul­tur­wer­be“ bei der Unesco vorzuschlagen.

„Die Ost­frie­si­sche Land­schaft ist die Nach­fol­ge­rin der ost­frie­si­schen Land­stän­de, die als Ver­fech­ter der Frie­si­schen Frei­heit ein Allein­stel­lungs­merk­mal in der deut­schen Geschich­te haben und eine bemer­kens­wer­te demo­kra­ti­sche Tra­di­ti­on begrün­det haben“, so die SPD-Abge­ord­ne­ten. Noch heu­te gebe die Ost­frie­si­sche Land­schaft die­se Tra­di­ti­on und die­ses Lebens­ge­fühl wei­ter – als welt­of­fe­ne und moder­ne Wis­sen­schafts- und Kul­tur­ein­rich­tung, die heu­te noch in die­ser Form ein­ma­lig ist. „Wir begrü­ßen daher die Ent­schei­dung des Minis­te­ri­ums und sehen gute Chan­cen, dass die Unesco den Vor­schlag auf­greift“, heißt es in einer Pressemitteilung.

Der Vor­schlag wur­de jetzt an die Kul­tus­mi­nis­ter­kon­fe­renz wei­ter­ge­lei­tet und wird einem unab­hän­gi­gen Exper­ten­gre­mi­um der deut­schen Unesco-Kom­mis­si­on geprüft. „In jedem Fall ist schon der Vor­schlag ein Lob für die enga­gier­te Arbeit der Ost­frie­si­schen Land­schaft und ihrer Mit­ar­bei­te­rin­nen und Mit­ar­bei­ter in den ver­gan­ge­nen Jah­ren“, mei­nen die SPD-Abgeordneten. 


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„Aus Ost­fries­land, für Ostfriesland!“

Wir, die Ost­frie­si­sche Land­schaft­li­che Brand­kas­se, sind als selbst­stän­di­ger öffent­lich-recht­li­cher Regio­nal­ver­si­che­rer seit 1754 in Ost­fries­land aus­schließ­lich die­ser Regi­on und sei­nen Men­schen ver­pflich­tet. Wir „leben“ dies unter der Phi­lo­so­phie „aus Ost­fries­land, für Ostfriesland!“.

Die Ver­si­che­rung der Ostfriesen

Die Ost­frie­si­sche Land­schaft, die gewähl­te Ver­tre­tung der Ost­frie­sen, ist unse­re „Mut­ter“. Somit sind wir im wahrs­ten Sin­ne des Wor­tes „Die Ver­si­che­rung der Ostfriesen“.

Frü­her „Brand­kas­se“ heu­te Rundum-Versicherer.

Wir beglei­ten Sie durch´s Leben. Wir schüt­zen alle Lebens­be­rei­che zusam­men mit unse­ren Koope­ra­ti­ons­part­nern VGH, ÖRAG, UKV und der LBS. Egal, ob Pri­vat­kun­de, Gewer­be­kun­de oder Land­wirt – für jeden Bedarf bie­ten wir maß­ge­schnei­der­ten Ver­si­che­rungs­schutz. Wir ken­nen die ost­frie­si­schen Bedürf­nis­se, denn wir sind hier zuhause!

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Die Leis­tungs­trä­ger von mor­gen: 24 neue Aus­zu­bil­den­de beim Land­kreis Leer!

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Land­rat Mat­thi­as Groo­te (im Bild links), 1. Kreis­rä­tin Dr. Anna Mein­cke (im Bild rechts) sowie Ver­tre­te­rin­nen und Ver­tre­ter von Per­so­nal­rat und Per­so­nal­ab­tei­lung begrüß­ten die neu­en Mit­ar­bei­ten­den. Fünf Pfle­ge­fach­leu­te waren nicht dabei.

Inves­ti­ti­on in die Zukunft: 24 Nach­wuchs­kräf­te star­ten ihre Aus­bil­dung beim Land­kreis Leer

Land­rat Mat­thi­as Groo­te begrüßt die neu­en Mit­ar­bei­te­rin­nen und Mit­ar­bei­ter im Kreis­haus – Viel­fäl­ti­ge Aus­bil­dungs­be­ru­fe sichern die Leis­tungs­fä­hig­keit der regio­na­len Verwaltung.

LEER. Ein neu­er Lebens­ab­schnitt und ein bedeu­ten­der Schritt für die Ver­wal­tung im Land­kreis Leer: Am heu­ti­gen Mon­tag haben 24 jun­ge Frau­en und Män­ner offi­zi­ell ihre Aus­bil­dung bei der Kreis­ver­wal­tung begon­nen. Im Rah­men einer fei­er­li­chen Begrü­ßung hieß Land­rat Mat­thi­as Groo­te die Nach­wuchs­kräf­te herz­lich will­kom­men und wünsch­te ihnen einen gelun­ge­nen Start in das Berufsleben.

In sei­ner Begrü­ßungs­re­de unter­strich der Behör­den­lei­ter nach­drück­lich die hohe Bedeu­tung des neu­en Aus­bil­dungs­jahr­gangs für die gesam­te Regi­on. Die Aus­bil­dung beim Land­kreis Leer sei kein Selbst­zweck, son­dern eine geziel­te und zukunfts­ori­en­tier­te Per­so­nal­ent­wick­lung zur Siche­rung des öffent­li­chen Dienstes.

„Wir bil­den nicht für die Gale­rie aus; und wir bil­den nicht aus, um Sta­tis­ti­ken zu erfül­len. Wir bil­den aus, weil wir Sie brau­chen. Sie sind die Leis­tungs­trä­ger von mor­gen“, ermu­tig­te Land­rat Mat­thi­as Groo­te die Auszubildenden.

Mit die­sen Wor­ten mach­te der Land­rat deut­lich, dass auf die neu­en Mit­ar­bei­te­rin­nen und Mit­ar­bei­ter von Beginn an ver­ant­wor­tungs­vol­le und sinn­stif­ten­de Auf­ga­ben warten.

 

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Brei­tes Spek­trum an Qualifikationen

Die Band­brei­te der Aus­bil­dungs­be­ru­fe spie­gelt das viel­fäl­ti­ge Auf­ga­ben­spek­trum einer moder­nen Kom­mu­nal­ver­wal­tung wider. Die 24 Nach­wuchs­kräf­te erler­nen in den kom­men­den Jah­ren ganz unter­schied­li­che Beru­fe in der Kreisverwaltung:

  • Kauf­leu­te für Büromanagement

  • Ver­wal­tungs­fach­an­ge­stell­te

  • Fach­in­for­ma­ti­ker

  • Umwelt­tech­no­lo­gen

  • Pfle­ge­fach­leu­te

  • Stra­ßen­wär­ter

Ob in der klas­si­schen Ver­wal­tung, in der IT-Infra­struk­tur, im Umwelt­be­reich, im Pfle­ge- und Gesund­heits­we­sen oder beim Erhalt der kreis­ei­ge­nen Ver­kehrs­we­ge – die neu­en Aus­zu­bil­den­den leis­ten künf­tig einen direk­ten und wich­ti­gen Bei­trag für die Bür­ge­rin­nen und Bür­ger im Land­kreis Leer.

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Kli­ni­kum Leer: 13 neue OTA-Fach­kräf­te ver­stär­ken die OP-Teams der Region

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Freu­en sich über die bestan­de­ne Aus­bil­dung: Sebiha­na Ali (Ubbo-Emmi­us-Kli­nik Aurich), Jana Bül­tel (Kli­ni­kum Leer GmbH), Aische Ennen (Kli­ni­kum Emden), Sebas­ti­an Fischer (Mari­en­kran­ken­haus Papen­burg), Grace Danie­la Ganga (Bor­ro­mä­us Hos­pi­tal Leer), Ali­yah Güler (Kli­ni­kum Emden), Bian­ca Harms (Ubbo-Emmi­us-Kli­nik Aurich), Maya Klu­ge (Kli­ni­kum Emden), Jas­na Loger (Bor­ro­mä­us Hos­pi­tal Leer), Lil­ly Otto (Ubbo-Emmi­us-Kli­nik Aurich), Lae­ti­cia Rich­ter (Bor­ro­mä­us Hos­pi­tal Leer), Freya Frie­de­ri­ke Schä­fer (Bor­ro­mä­us Hos­pi­tal Leer) und Jas­min Thie­ben (Mari­en­kran­ken­haus Papenburg).

Ver­stär­kung für den Ope­ra­ti­ons­saal: 13 neue OTA-Fach­kräf­te schlie­ßen Aus­bil­dung erfolg­reich ab

LEER / OSTFRIESLAND. Der Ope­ra­ti­ons­saal ist der hoch­sen­si­ble Dreh- und Angel­punkt eines jeden Kran­ken­hau­ses. Hier zäh­len nicht nur chir­ur­gi­sche Prä­zi­si­on, son­dern auch naht­lo­ses Team­work, abso­lu­te Ste­ri­li­tät und schnel­le Ent­schei­dun­gen. Genau dar­auf wur­den in den ver­gan­ge­nen drei Jah­ren 13 jun­ge Frau­en und Män­ner am Bil­dungs­in­sti­tut Gesund­heit (BIG) am Kli­ni­kum Leer inten­siv vor­be­rei­tet. Nun haben sie ihre Prü­fun­gen zur Ope­ra­ti­ons­tech­ni­schen Assis­tenz (OTA) erfolg­reich bestanden.

Mit dem erfolg­rei­chen Abschluss in der Tasche ver­stär­ken die fri­schen Fach­kräf­te ab sofort die OP-Teams in meh­re­ren Kli­ni­ken der Regi­on Ost­fries­land und des Ems­lan­des. Das Bil­dungs­in­sti­tut Gesund­heit gra­tu­liert den Absol­ven­tin­nen und Absol­ven­ten herz­lich zu die­sem bedeu­ten­den beruf­li­chen Meilenstein.

Staat­li­che Aner­ken­nung sichert hohe Qualitätsstandards

Die Aus­bil­dung zur Ope­ra­ti­ons­tech­ni­schen Assis­tenz hat am Kli­ni­kum Leer eine lan­ge Tra­di­ti­on: Bereits seit dem Jahr 2012 wird der spe­zia­li­sier­te Nach­wuchs am haus­ei­ge­nen Bil­dungs­in­sti­tut Gesund­heit aus­ge­bil­det. Einen ent­schei­den­den Ent­wick­lungs­schritt erleb­te das Berufs­bild im Jahr 2022 mit der bun­des­wei­ten staat­li­chen Aner­ken­nung. Seit­dem gel­ten deutsch­land­weit ein­heit­li­che Stan­dards für den drei­jäh­ri­gen Aus­bil­dungs­weg, die eine beson­ders fun­dier­te und qua­li­ta­tiv hoch­wer­ti­ge Qua­li­fi­zie­rung garantieren.

Wäh­rend ihrer drei­jäh­ri­gen Schu­lungs­zeit erwar­ben die Aus­zu­bil­den­den umfas­sen­de theo­re­ti­sche Fach­kennt­nis­se und absol­vier­ten pra­xis­in­ten­si­ve Ein­sät­ze direkt am Pati­en­ten­tisch. Das Anfor­de­rungs­pro­fil ist viel­sei­tig: Neben fun­dier­tem Wis­sen in Ana­to­mie, Hygie­ne und Instru­men­ten­kun­de ver­langt der Beruf men­ta­le Stär­ke, aus­ge­präg­tes Ver­ant­wor­tungs­be­wusst­sein und die Fähig­keit, selbst unter star­kem Druck stets den Über­blick zu behal­ten. Sie tra­gen somit einen wesent­li­chen Teil zur Pati­en­ten­si­cher­heit bei.

Aus­ge­zeich­ne­te Berufs­per­spek­ti­ven in der Region

Der Bedarf an hoch­qua­li­fi­zier­tem OP-Per­so­nal ist im gesam­ten Gesund­heits­we­sen unver­än­dert hoch. Den frisch geba­cke­nen Absol­ven­tin­nen und Absol­ven­ten ste­hen daher exzel­len­te beruf­li­che Per­spek­ti­ven offen. Ihre Ein­satz­ge­bie­te rei­chen von der klas­si­schen OP-Assis­tenz über chir­ur­gi­sche Ambu­lan­zen bis hin zu Spe­zi­al­be­rei­chen in Kran­ken­häu­sern und medi­zi­ni­schen Versorgungszentren.

Freu­en sich über die bestan­de­ne Aus­bil­dung: Sebiha­na Ali (Ubbo-Emmi­us-Kli­nik Aurich), Jana Bül­tel (Kli­ni­kum Leer GmbH), Aische Ennen (Kli­ni­kum Emden), Sebas­ti­an Fischer (Mari­en­kran­ken­haus Papen­burg), Grace Danie­la Ganga (Bor­ro­mä­us Hos­pi­tal Leer), Ali­yah Güler (Kli­ni­kum Emden), Bian­ca Harms (Ubbo-Emmi­us-Kli­nik Aurich), Maya Klu­ge (Kli­ni­kum Emden), Jas­na Loger (Bor­ro­mä­us Hos­pi­tal Leer), Lil­ly Otto (Ubbo-Emmi­us-Kli­nik Aurich), Lae­ti­cia Rich­ter (Bor­ro­mä­us Hos­pi­tal Leer), Freya Frie­de­ri­ke Schä­fer (Bor­ro­mä­us Hos­pi­tal Leer) und Jas­min Thie­ben (Mari­en­kran­ken­haus Papenburg).

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Frei­bad-Debat­te in Leer: FDP setzt auf bezahl­ba­re Alter­na­ti­ven statt teu­rem Neubau

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Frei­bad-Debat­te in Leer: FDP setzt auf bezahl­ba­re Alter­na­ti­ven statt teu­rem Neubau

Die Dis­kus­si­on um den Bau eines Frei­bads in Leer läuft auf Hoch­tou­ren und bewegt die Gemü­ter. Wäh­rend die Wunsch­lis­te nach einer som­mer­li­chen Abküh­lung lang ist, rückt die Fra­ge nach den immensen Kos­ten immer städ­ti­scher in den Mit­tel­punkt der Debat­te. Am heu­ti­gen Tage erreich­te die Redak­ti­on des Lese­r­ECHO eine Pres­se­mit­tei­lung der FDP Stadt Leer, in der die Libe­ra­len aus­führ­lich Stel­lung zum The­ma Frei­bad bezie­hen und kon­kre­te Gegen­vor­schlä­ge zur Frei­zeit­ge­stal­tung in der Leda­stadt präsentieren.

Statt neu­em Frei­bad – klu­ge Was­ser­an­ge­bo­te für Leer

Ein neu­es Frei­bad mag auf den ers­ten Blick emo­tio­nal attrak­tiv wir­ken – finan­zi­ell birgt es aus Sicht der FDP jedoch ein erheb­li­ches Risi­ko. Die Stadt wür­de sich über Jahr­zehn­te hin­weg an extrem hohe Inves­ti­ti­ons­kos­ten sowie dau­er­haft stei­gen­de Betriebs­aus­ga­ben bin­den. Die Leera­ner FDP setzt des­halb bewusst auf rea­lis­ti­sche, bezahl­ba­re Lösun­gen, die schnell umsetz­bar sind, ganz­jäh­rig genutzt wer­den kön­nen und mög­lichst vie­len Men­schen zugutekommen.

Was­ser­er­leb­nis statt rei­ner Saisonbetrieb

Statt auf ein klas­si­sches Frei­bad zu set­zen, spre­chen sich die Kom­mu­nal­po­li­ti­ker für dezen­tra­le Was­ser­an­ge­bo­te aus: Kneipp-Anla­gen, Tret­be­cken und klei­ne­re Was­ser­spie­le in bereits bestehen­den Nah­erho­lungs­be­rei­chen könn­ten eine Erfri­schung für alle Alters­grup­pen bie­ten. Sol­che Lösun­gen sind im lau­fen­den Betrieb deut­lich kos­ten­güns­ti­ger, ver­lan­gen weni­ger Per­so­nal­ein­satz und ste­hen der Bevöl­ke­rung nicht nur wäh­rend der weni­gen Som­mer­mo­na­te zur Verfügung.

Ein ent­schei­den­der Vor­teil die­ser dezen­tra­len Ange­bo­te liegt auf der Hand: Sie machen das Stadt­le­ben gera­de an hei­ßen Som­mer­ta­gen spür­bar attrak­ti­ver. Ob Ein­hei­mi­sche bei einer klei­nen Pau­se vom All­tag oder Gäs­te beim Stadt­bum­mel durch Leer – alle kön­nen sich bei solch bar­rie­re­frei­en und völ­lig kos­ten­lo­sen Ange­bo­ten spon­tan und unkom­pli­ziert abkühlen. 

Julia­nen­park sinn­voll erweitern

Ein kon­kre­ter Ansatz­punkt bie­tet sich im Julia­nen­park. Hier bestehen bereits Plä­ne zur Auf­wer­tung des Was­ser­be­reichs, unter ande­rem mit Steg­an­la­gen und zusätz­li­chen Spiel­an­ge­bo­ten. Die­se Pla­nun­gen soll­ten nach Vor­stel­lung der FDP gezielt ergänzt wer­den – etwa durch Fon­tä­nen­fel­der oder Sprüh­be­rei­che. Mit einem ver­gleichs­wei­se gerin­gen Mit­tel­ein­satz lie­ße sich so ein hoch­at­trak­ti­ver Treff­punkt für Fami­li­en schaf­fen, der gera­de an hei­ßen Som­mer­ta­gen eine ech­te Alter­na­ti­ve darstellt.

Hafen und Pro­me­na­de mitdenken

Auch im Zuge der wei­te­ren Ent­wick­lung des Hafen­kopfs sowie der anste­hen­den Sanie­rung der Ufer­pro­me­na­de im Bereich Gar­rels Gar­ten sehen die Libe­ra­len gro­ße Chan­cen: Klei­ne Was­ser­er­leb­nis-Ele­men­te wie Tret­be­cken oder Sprüh­fel­der lie­ßen sich dort per­fekt inte­grie­ren. Sie wür­den die Auf­ent­halts­qua­li­tät spür­bar stei­gern, die Pro­me­na­de bele­ben und nied­rig­schwel­li­ge Ange­bo­te zur Abküh­lung schaf­fen – ohne dabei den regu­lä­ren Hafen­be­trieb zu beeinträchtigen.

Fazit der FDP: Prag­ma­tis­mus für die Ledastadt

Aus Sicht der Leera­ner FDP braucht die Stadt kei­ne Pres­ti­ge­pro­jek­te mit unkla­rer Finan­zie­rung. Gefragt sei­en statt­des­sen prag­ma­ti­sche, sozi­al gerech­te und dau­er­haft trag­fä­hi­ge Lösun­gen. Dezen­tra­le Was­ser­an­ge­bo­te sei­en schnel­ler rea­li­sier­bar, wirt­schaft­lich ver­nünf­tig und wür­den letzt­lich deut­lich mehr Bür­ge­rin­nen und Bür­ger errei­chen. Die FDP kün­dig­te an, sich enga­giert dafür ein­zu­set­zen, dass die Stadt­ver­wal­tung die­se Optio­nen ein­ge­hend prüft und die Ergeb­nis­se der Öffent­lich­keit trans­pa­rent darlegt.

Bei­trags­bild: Gün­ter Pod­lich — Rats­herr im Leera­ner Stadt­rat — FDP

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