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Nie­der­sach­sen schlägt „Ost­frie­si­sche Land­schaft” und „Para­men­tik” als imma­te­ri­el­le Kul­tur­er­be vor

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Nie­der­sach­sen ist reich an Tra­di­tio­nen. Loka­les Brauch­tum, Ritua­le, Kul­tur­tech­ni­ken, Aus­drucks­for­men, tra­di­tio­nel­les Wis­sen und Kön­nen prä­gen und fes­ti­gen die kul­tu­rel­le Iden­ti­tät Nie­der­sach­sens. Zwei die­ser leben­di­gen und lan­des­ty­pi­schen Tra­di­tio­nen schlägt das Nie­der­säch­si­sche Minis­te­ri­um für Wis­sen­schaft und Kul­tur (MWK) nun für die Auf­nah­me in das bun­des­wei­te Ver­zeich­nis des imma­te­ri­el­len Kul­tur­er­bes vor: die „Ost­frie­si­sche Land­schaft” und die „Para­men­tik”.

„Mit der Ost­frie­si­schen Land­schaft und der Para­men­tik schla­gen wir zwei Bei­spie­le dafür vor, wie Wis­sen von Gene­ra­ti­on zu Gene­ra­ti­on über­lie­fert wird und iden­ti­täts­stif­ten­de Tra­di­tio­nen auch in der heu­ti­gen Zeit gelebt wer­den”, so Nie­der­sach­sens Kul­tur­mi­nis­ter Björn Thüm­ler. „Bei­de Anträ­ge ste­hen zugleich stell­ver­tre­tend für alle nie­der­säch­si­schen Gemein­schaf­ten und Grup­pen, die auch in den Mona­ten der Coro­na-Pan­de­mie die kul­tu­rel­len Tra­di­tio­nen und Aus­drucks­for­men leben­dig gehal­ten haben.”

Die Ost­frie­si­sche Land­schaft steht für den kon­kre­ten Aus­druck eines Lebens­ge­fühls in der Regi­on Ost­fries­land, der sei­nen Hin­ter­grund in der noch heu­te gepfleg­ten und geleb­ten kul­tu­rel­len Tra­di­ti­on der Frie­si­schen Frei­heit hat. Zugleich ist die Ost­frie­si­sche Land­schaft eine moder­ne Insti­tu­ti­on, die staat­li­che Auf­ga­ben wahr­nimmt und in der legi­ti­men Rechts­nach­fol­ge der his­to­ri­schen Land­stän­de in der Tra­di­ti­on der Frie­si­schen Frei­heit steht. Die Ost­frie­si­sche Land­schaft ist eine öffent­li­che Wis­sen­schafts- und Kul­tur­ein­rich­tung in spät­mit­tel­al­ter­li­cher Tradition.

Die Para­men­tik ist eine geleb­te Tra­di­ti­on der Tex­til­kunst und Fer­ti­gung von Lit­ur­gi­schen Gewän­dern für Kir­chen­räu­me in den Far­ben des Kir­chen­jah­res. In der Para­men­tik fin­den vie­le tra­di­tio­nel­le Hand­werks­tech­ni­ken wie Webe­rei, Bild­wir­ke­rei, Sti­cken, Fil­zen oder Klöp­peln Anwen­dung. Eine sol­che Para­men­ten­werk­statt ist im Klos­ter St. Mari­en­berg in Helm­stedt zu fin­den. Die­ses nie­der­säch­si­sche Kom­pe­tenz­zen­trum setzt die Tra­di­ti­on auf moder­ne Wei­se fort und macht die Kul­tur auch für Nicht-Fach­leu­te erlebbar.

Hin­ter­grund

Seit 2013 kön­nen sich alle zwei Jah­re nie­der­säch­si­sche Gemein­schaf­ten und Grup­pen, die geleb­te Tra­di­tio­nen ver­tre­ten und wei­ter­ge­ben, beim MWK bewer­ben, um vom Land Nie­der­sach­sen für die Auf­nah­me in das natio­na­le Ver­zeich­nis imma­te­ri­el­ler Kul­tur­gü­ter vor­ge­schla­gen zu wer­den. Im ver­gan­ge­nen Jahr war dies zum fünf­ten Mal mög­lich. Die 2021 ein­ge­gan­ge­nen Anträ­ge wur­den durch eine sechs­köp­fi­ge Jury aus exter­nen Exper­tin­nen und Exper­ten auf Lan­des­ebe­ne geprüft, inten­siv dis­ku­tiert und aus­ge­wer­tet. Die bei­den aus­ge­wähl­ten Tra­di­tio­nen wur­den nun an die Kul­tus­mi­nis­ter­kon­fe­renz weitergeleitet.

Im Lau­fe des Jah­res wer­den die von den Bun­des­län­dern ein­ge­reich­ten Anträ­ge von einem unab­hän­gi­gen Exper­ten­gre­mi­um bei der deut­schen UNESCO-Kom­mis­si­on ana­ly­siert. Die Anträ­ge, die den inter­na­tio­na­len Richt­li­ni­en ent­spre­chen, bil­den das bun­des­wei­te Ver­zeich­nis des imma­te­ri­el­len Kul­tur­er­bes. Es ist die Grund­la­ge für Anmel­dun­gen zur inter­na­tio­na­len Lis­te des imma­te­ri­el­len Erbes der UNESCO. Auf der natio­na­len Lis­te des imma­te­ri­el­len Kul­tur­er­bes befin­den sich aktu­ell sie­ben geleb­te Tra­di­tio­nen und Aus­drucks­for­men aus Nie­der­sach­sen. Der Blau­druck steht zudem auch auf der inter­na­tio­na­len Liste.


SPD-Abge­ord­ne­te sicher: Ost­frie­si­sche Land­schaft wird ein „imma­te­ri­el­les Kulturerbe“

Ost­fries­land – Die SPD-Land­tags­ab­ge­ord­ne­ten Han­ne Mod­der (Bun­de), Mat­thi­as Are­nds (Emden), Sascha Laa­ken (Ost­rhau­der­fehn) und Wiard Sie­bels (Aurich) sind zuver­sicht­lich, dass die Ost­frie­si­sche Land­schaft von der Unesco als „imma­te­ri­el­les Kul­tur­er­be“ aner­kannt wird. So reagier­ten sie auf die Ent­schei­dung des Nie­der­säch­si­schen Minis­te­ri­ums für Wis­sen­schaft und Kul­tur (MWK), die Ost­frie­si­sche Land­schaft als „imma­te­ri­el­les Kul­tur­wer­be“ bei der Unesco vorzuschlagen.

„Die Ost­frie­si­sche Land­schaft ist die Nach­fol­ge­rin der ost­frie­si­schen Land­stän­de, die als Ver­fech­ter der Frie­si­schen Frei­heit ein Allein­stel­lungs­merk­mal in der deut­schen Geschich­te haben und eine bemer­kens­wer­te demo­kra­ti­sche Tra­di­ti­on begrün­det haben“, so die SPD-Abge­ord­ne­ten. Noch heu­te gebe die Ost­frie­si­sche Land­schaft die­se Tra­di­ti­on und die­ses Lebens­ge­fühl wei­ter – als welt­of­fe­ne und moder­ne Wis­sen­schafts- und Kul­tur­ein­rich­tung, die heu­te noch in die­ser Form ein­ma­lig ist. „Wir begrü­ßen daher die Ent­schei­dung des Minis­te­ri­ums und sehen gute Chan­cen, dass die Unesco den Vor­schlag auf­greift“, heißt es in einer Pressemitteilung.

Der Vor­schlag wur­de jetzt an die Kul­tus­mi­nis­ter­kon­fe­renz wei­ter­ge­lei­tet und wird einem unab­hän­gi­gen Exper­ten­gre­mi­um der deut­schen Unesco-Kom­mis­si­on geprüft. „In jedem Fall ist schon der Vor­schlag ein Lob für die enga­gier­te Arbeit der Ost­frie­si­schen Land­schaft und ihrer Mit­ar­bei­te­rin­nen und Mit­ar­bei­ter in den ver­gan­ge­nen Jah­ren“, mei­nen die SPD-Abgeordneten. 


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„Aus Ost­fries­land, für Ostfriesland!“

Wir, die Ost­frie­si­sche Land­schaft­li­che Brand­kas­se, sind als selbst­stän­di­ger öffent­lich-recht­li­cher Regio­nal­ver­si­che­rer seit 1754 in Ost­fries­land aus­schließ­lich die­ser Regi­on und sei­nen Men­schen ver­pflich­tet. Wir „leben“ dies unter der Phi­lo­so­phie „aus Ost­fries­land, für Ostfriesland!“.

Die Ver­si­che­rung der Ostfriesen

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Richt­fest: Neu­es Feu­er­wehr­haus in Nüt­ter­moor nimmt Form an

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Richt­fest in Nüt­ter­moor: Ein moder­nes Zuhau­se für den Brandschutz

Ein bedeu­ten­der Mei­len­stein für die Sicher­heit in Leer-Nüt­ter­moor ist erreicht: Am Frei­tag­nach­mit­tag wur­de der Richt­kranz über dem Neu­bau des Feu­er­wehr­hau­ses an der Stra­ße „An der Trah“ gehisst. Das 3,7 Mil­lio­nen Euro teu­re Pro­jekt setzt nicht nur funk­tio­na­le, son­dern auch öko­lo­gi­sche Maßstäbe.

Von links Ste­fan Weß (GF Fir­ma Stahl­kon­zept), Bür­ger­meis­ter Claus-Peter Horst und Orts­brand­meis­ter Marc Taute

 

Im Bei­sein von Ver­tre­tern aus Stadt­ver­wal­tung, Poli­tik, Feu­er­wehr und den betei­lig­ten Fach­fir­men wur­de der Abschluss der Roh­bau­ar­bei­ten fei­er­lich began­gen. Bür­ger­meis­ter Claus-Peter Horst hob in sei­ner Anspra­che die Bedeu­tung des Neu­baus her­vor: Hier ent­ste­he ein Ort, an dem das ehren­amt­li­che Enga­ge­ment der Ein­satz­kräf­te opti­ma­le Arbeits­be­din­gun­gen vor­fin­de. Er dank­te ins­be­son­de­re den bereits 25 betei­lig­ten Fir­men sowie dem Rat der Stadt für die Bereit­stel­lung der Mittel.

Zukunfts­si­cher für die nächs­ten 50 Jahre

Auch Orts­brand­meis­ter Marc Tau­te zeig­te sich sicht­lich zufrie­den. Mit der geplan­ten Über­ga­be im August 2026 sei die Feu­er­wehr Nüt­ter­moor für min­des­tens das nächs­te hal­be Jahr­hun­dert bes­tens gerüs­tet. Den tra­di­tio­nel­len Richt­spruch hielt Ste­fan Weß, Geschäfts­füh­rer der Fir­ma Stahl­kon­zept, bevor das zer­sprin­gen­de Schnaps­glas nach altem Brauch das Glück für das Gebäu­de besiegelte.

Funk­tio­na­li­tät trifft auf Klimaschutz

Das vom Büro „Ham­b­rock Bau­pla­nung“ ent­wor­fe­ne Gebäu­de bie­tet auf 607 Qua­drat­me­tern Grund­flä­che moder­ne Strukturen:

  • Fahr­zeug­hal­le: Platz für vier Ein­satz­fahr­zeu­ge, mit einer per­spek­ti­vi­schen Erwei­te­rungs­op­ti­on für ein fünf­tes Fahrzeug.

  • Sozi­al­trakt: Zwei­ge­schos­si­ger Bereich für Ver­samm­lun­gen, Schu­lun­gen und die wich­ti­ge Arbeit der Jugendfeuerwehr.

  • Infra­struk­tur: Getrenn­te Umklei­den und Sani­tär­an­la­gen nach aktu­el­lem Standard.

Beson­ders her­vor­zu­he­ben ist die ener­ge­ti­sche Bau­wei­se. Das Pro­jekt wird von der KfW als „Kli­ma­freund­li­cher Neu­bau“ geför­dert. Ein begrün­tes Flach­dach, eine moder­ne Wär­me­pum­pe sowie eine Pho­to­vol­ta­ik-Anla­ge sor­gen dafür, dass das Gebäu­de wei­test­ge­hend unab­hän­gig von exter­nen Ener­gie­quel­len betrie­ben wer­den kann. Für den Ernst­fall ist zudem eine Netz­er­satz­an­la­ge inte­griert, die den Betrieb bei Strom­aus­fäl­len sicherstellt.

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Zwei Alar­me an einem Vor­mit­tag: Feu­er­wehr Große­fehn im Doppeleinsatz

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Dop­pel­ein­satz in Aurich-Olden­dorf: Fehl­alar­me for­dern Feu­er­wehr Großefehn

Aurich-Olden­dorf. Gleich zwei­mal am sel­ben Vor­mit­tag muss­ten die Feu­er­weh­ren der Gemein­de Große­fehn zu einem Ent­sor­gungs­un­ter­neh­men im Holt­mee­de­weg aus­rü­cken. Grund für die Alar­mie­run­gen war jeweils eine aus­ge­lös­te Brand­mel­de­an­la­ge, die sich letzt­lich als Fehl­funk­ti­on herausstellte.

Der ers­te Alarm ging am Don­ners­tag­mor­gen gegen 06:30 Uhr ein. Die Feu­er­weh­ren aus Große­fehn-Zen­trum und Hol­trop sowie der Ein­satz­leit­wa­gen aus Akels­barg-Fel­de-Wris­se eil­ten zum Ein­satz­ort. Vor Ort konn­ten die Ein­satz­kräf­te bei der Erkun­dung der betrof­fe­nen Hal­le glück­li­cher­wei­se weder Rauch noch Feu­er fest­stel­len. Die Anla­ge wur­de zurück­ge­stellt und der Ein­satz konn­te nach etwa 30 Minu­ten been­det werden.

Gegen 10:38 Uhr schrill­ten die Mel­de­emp­fän­ger erneut: Die­sel­be Anla­ge in der­sel­ben Hal­le hat­te aber­mals aus­ge­löst. Die Ein­satz­kräf­te rück­ten erneut mit einem Groß­auf­ge­bot an, stell­ten jedoch bei der zwei­ten Bege­hung eben­falls fest, dass es sich um eine tech­ni­sche Fehl­funk­ti­on han­del­te. Auch die­ser Ein­satz war nach kur­zer Zeit abgeschlossen.

Mel­dung / Bei­trags­fo­to: Timo de Vries Gemein­de­pres­se­spre­cher Großefehn

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Kon­ti­nui­tät und Erfah­rung: Schef­fer­mann und Back­er lei­ten den Flug­platz Leer-Papenburg

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Karin Schef­fer­mann hat zum Jah­res­be­ginn die Geschäfts­füh­rung des Flug­plat­zes Leer-Papen­burg über­nom­men. Die­ter Back­er, der die­se Auf­ga­be acht Jah­re lang inne­hat­te, bleibt dem Flug­platz wei­ter­hin als Pro­ku­rist erhalten.

Neue Lei­tung beim Flug­platz Leer-Papenburg

Wech­sel in der Geschäfts­füh­rung zum Jahresbeginn

Zum Jah­res­be­ginn hat es beim Flug­platz Leer-Papen­burg in Leer-Nüt­ter­moor einen Wech­sel in der Geschäfts­füh­rung gege­ben. Karin Schef­fer­mann hat die Lei­tung von Die­ter Back­er über­nom­men, der die­se Auf­ga­be acht Jah­re lang aus­ge­übt hat.

Kon­ti­nui­tät aus der Ver­wal­tung des Land­krei­ses Leer

Wie ihr Vor­gän­ger stammt auch Karin Schef­fer­mann aus der Ver­wal­tung des Land­krei­ses Leer. Die Geschäfts­füh­rung der Flug­platz Leer-Papen­burg GmbH über­nimmt sie – wie Back­er zuvor – neben­amt­lich im Ruhe­stand. Bereits seit einem Jahr war Schef­fer­mann als Pro­ku­ris­tin für die Gesell­schaft tätig und mit den betrieb­li­chen Abläu­fen bes­tens vertraut.

Die­ter Back­er bleibt dem Flug­platz erhalten

Der bis­he­ri­ge Geschäfts­füh­rer Die­ter Back­er bleibt dem Flug­platz wei­ter­hin ver­bun­den. Er hat die Funk­ti­on des Pro­ku­ris­ten über­nom­men und unter­stützt damit auch künf­tig die Arbeit der Flugplatzgesellschaft.

Bedeu­ten­der Ver­kehrs­lan­de­platz in Niedersachsen

Die Flug­platz­ge­sell­schaft besteht seit 1970 in Nüt­ter­moor. Der von ihr betrie­be­ne Flug­platz liegt nur weni­ge Hun­dert Meter nörd­lich der Auto­bahn­ab­fahrt Leer-Nord. Mit sei­nem natio­na­len und inter­na­tio­na­len Char­ter- sowie Werk­ver­kehr zählt der Flug­platz Leer-Papen­burg zu den bedeu­tends­ten Ver­kehrs­lan­de­plät­zen in Nie­der­sach­sen.

Rund 20.000 Starts und Lan­dun­gen pro Jahr unter­strei­chen die füh­ren­de Posi­ti­on des Flug­plat­zes im Land.

Wich­ti­ger Fak­tor für Wirt­schaft und Infrastruktur

„Der Flug­platz ist ins­be­son­de­re für die regio­na­le Wirt­schaft ein wich­ti­ger Bestand­teil eines moder­nen Mobi­li­täts­kon­zep­tes und ein unver­zicht­ba­rer Teil der ver­kehr­li­chen Infra­struk­tur“, betont Land­rat Mat­thi­as Groo­te, Vor­sit­zen­der der Gesellschafterversammlung.

Zu den Gesell­schaf­tern der Flug­platz Leer-Papen­burg GmbH gehö­ren unter ande­rem die Land­krei­se Leer und Ems­land sowie die Städ­te Leer und Papen­burg.

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Flug­platz Leer-Papen­burg – Ver­kehrs­lan­de­platz mit regio­na­ler Bedeutung

Der Flug­platz Leer-Papen­burg mit Sitz an der Ems in Leer-Nüt­ter­moor ist ein leis­tungs­fä­hi­ger Ver­kehrs­lan­de­platz mit moder­ner Infra­struk­tur. Die 1.200 Meter lan­ge und 20 Meter brei­te Lan­de­bahn ermög­licht einen siche­ren Betrieb für unter­schied­li­che Luft­fahr­zeug­ty­pen. Am Platz ste­hen Betankungs‑, Befeue­rungs- und Prä­zi­si­ons­flug­an­la­gen zur Ver­fü­gung. Zwei Taxi­ways sowie sechs Han­gars erschlie­ßen das Gelän­de und gewähr­leis­ten rei­bungs­lo­se Abläu­fe im täg­li­chen Flugbetrieb.

Flug­platz Leer-Papen­burg – Ver­kehrs­lan­de­platz mit regio­na­ler Bedeu­tung — Foto: Ingo Ton­sor @LeserECHO

Dank sei­ner ver­kehrs­güns­ti­gen Lage an der Bun­des­stra­ße 70 sowie nur rund 200 Meter nörd­lich der Auto­bahn­ab­fahrt Leer-Nord der A 31/A 28 ver­fügt der Flug­platz über eine her­vor­ra­gen­de Anbin­dung an die wich­tigs­ten Ver­kehrs­ach­sen der Region.

His­to­ri­sche Ent­wick­lung und Trägerschaft

Die Anfän­ge des Flug­plat­zes rei­chen bis in das Jahr 1968 zurück. Zwei Jah­re spä­ter, 1970, wur­de eine GmbH gegrün­det, die den zuvor pri­vat betrie­be­nen Flug­platz in ihre Trä­ger­schaft über­nahm. Neben pri­va­ten Unter­neh­men betei­lig­ten sich fort­an auch der Land­kreis Leer und die Stadt Leer an der Gesellschaft.

In den Jah­ren 1993 und 1994 tra­ten die Stadt Papen­burg sowie der Land­kreis Ems­land der Gesell­schaft bei. Seit­dem fir­miert der Stand­ort unter dem Namen Flug­platz Leer-Papen­burg GmbH.

Aus­bau und heu­ti­ge Bedeutung

Im Jahr 2002 wur­den die Flug­platz­an­la­gen umfas­send um- und aus­ge­baut und auf ihre heu­ti­ge Grö­ße erwei­tert. Seit­her nimmt der Ver­kehrs­lan­de­platz mit sei­nem natio­na­len und inter­na­tio­na­len Char­ter- sowie Werk­ver­kehr zah­len­mä­ßig eine füh­ren­de Posi­ti­on in Nie­der­sach­sen ein. Auf­grund sei­ner zen­tra­len Lage wird der Flug­platz gele­gent­lich auch als „Luft­kreuz des Nor­dens“ bezeichnet.

Die Ost­frie­si­schen Inseln sind in rund 15 Flug­mi­nu­ten erreich­bar. Damit stellt die Flug­platz Leer-Papen­burg GmbH im Unter­ems­ge­biet ganz­jäh­rig ein leis­tungs­fä­hi­ges Ange­bot für den Flug­ver­kehr auf hohem Sicher­heits­ni­veau bereit und leis­tet einen wich­ti­gen Bei­trag zur regio­na­len Mobi­li­tät und Wirtschaft.

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55 Jah­re Flug­platz Leer-Papen­burg: Kunst­flug, Sky­wri­ting & Flugshow-Highlights

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Per­fek­te Pla­nung für Ihre Geschäfts­er­öff­nung, Fir­mener­wei­te­rung oder Ihr Firmenjubiläum Eine erfolg­rei­che Geschäfts­er­öff­nung, eine Erwei­te­rung oder ein Fir­men­ju­bi­lä­um sind idea­le Anläs­se,...

Veranstaltung

Klas­sik-High­light zum Jah­res­start: Neu­jahrs­kon­zert im Thea­ter an der Blinke

Ein­tritt frei: Sin­fo­ni­scher Jah­res­auf­takt: Col­le­gi­um Musi­cum lädt zum Neujahrskonzert  Am kom­men­den Sams­tag ver­wan­delt sich das Thea­ter an der Blin­ke in...

Lokal

Geden­ken in Leer: Ein Zei­chen gegen das Ver­ges­sen setzen

Foto der Gedenk­ver­an­stal­tung in 2025: SPD Leer „Ver­ant­wor­tung für das Hier und Jetzt“: Leer gedenkt der Opfer des Nationalsozialismus LEER. Am...

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Gro­ßer Kunst­hand­wer­ker­markt bei Opel Kem­per in Meppen

Krea­ti­vi­tät trifft Tra­di­ti­on: Gro­ßer Kunst­hand­wer­ker­markt bei Opel Kem­per in Meppen Ein Hauch von Früh­ling zieht ein! Am Sonn­tag, dem 22....

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Ja-Wort in Sicht? Inspi­ra­ti­on auf der 23. Leera­ner Hochzeitsmesse

WICHTIGE INFO: Absa­ge der 23. Leera­ner Hochzeitsmesse    Schlech­te Nach­rich­ten für alle Ver­lieb­ten und Pla­nungs-Pro­fis: Auf­grund des mas­si­ven Win­ter­ein­bruchs und...

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Platt­deut­sche Poe­sie im Kul­tur­spei­cher: Jan Cor­ne­li­us prä­sen­tiert „All­tied weer“

„All­tied weer“: Jan Cor­ne­li­us und Ensem­ble „Dree­klang“ laden zum Neu­jahrs­kon­zert im Kulturspeicher LEER – Es ist eine lieb­ge­won­ne­ne Tra­di­ti­on, die...

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MOTORRAD SHOW Olden­burg 2026: Wenn Moto­ren den Sai­son­start markieren

MOTORRAD SHOW Olden­burg star­tet mit Voll­gas in die neue Sai­son 2026 Die MOTORRAD SHOW Olden­burg ist auch 2026 der tra­di­tio­nel­le Sai­son­auf­takt...

Veranstaltung

„Lütt­je Wieh­nachts­markt“ in Hol­len – Advents­stim­mung für Groß und Klein

 Sym­bol­fo­to — LeserECHO-Archiv Lütt­je Wieh­nachts­markt in Hol­len – Ein fest­li­cher Nach­mit­tag für Groß und Klein Sonn­tag, 14.12.2025, 15:00 – 20:00 Uhr Die...

Lokal

Kunst­haus Leer zeigt facet­ten­rei­che Wer­ke ost­frie­si­scher Künstler

Am 14. Dezem­ber um 15 Uhr — Sonn­tags­füh­rung im Kunst­haus Leer. Am Sonn­tag, dem 14. Dezem­ber, lädt das Kunst­haus Leer zu...

Veranstaltung

Petrus­kir­che Loga: Advents­kon­zert der Gitarren­ju­gend Loga

🎶 Advents­kon­zert der Gitarren­ju­gend Loga Sams­tag, 6. Dezem­ber – 18:00 Uhr · Petrus­kir­che Loga Die Gitarren­ju­gend Loga prä­sen­tiert auch in die­sem Jahr...

Veranstaltung

Ehe­ma­li­ge Leera­ner Syn­ago­ge — archäo­lo­gi­sche Ein­bli­cke in Leer

Archäo­lo­gi­sche Ein­bli­cke: Vor­trag zu Gra­bun­gen auf dem Gelän­de der ehe­ma­li­gen Leera­ner Synagoge Leer. Am kom­men­den Diens­tag, den 2. Dezem­ber, lädt...