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Nie­der­sach­sen schlägt „Ost­frie­si­sche Land­schaft” und „Para­men­tik” als imma­te­ri­el­le Kul­tur­er­be vor

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Nie­der­sach­sen ist reich an Tra­di­tio­nen. Loka­les Brauch­tum, Ritua­le, Kul­tur­tech­ni­ken, Aus­drucks­for­men, tra­di­tio­nel­les Wis­sen und Kön­nen prä­gen und fes­ti­gen die kul­tu­rel­le Iden­ti­tät Nie­der­sach­sens. Zwei die­ser leben­di­gen und lan­des­ty­pi­schen Tra­di­tio­nen schlägt das Nie­der­säch­si­sche Minis­te­ri­um für Wis­sen­schaft und Kul­tur (MWK) nun für die Auf­nah­me in das bun­des­wei­te Ver­zeich­nis des imma­te­ri­el­len Kul­tur­er­bes vor: die „Ost­frie­si­sche Land­schaft” und die „Para­men­tik”.

„Mit der Ost­frie­si­schen Land­schaft und der Para­men­tik schla­gen wir zwei Bei­spie­le dafür vor, wie Wis­sen von Gene­ra­ti­on zu Gene­ra­ti­on über­lie­fert wird und iden­ti­täts­stif­ten­de Tra­di­tio­nen auch in der heu­ti­gen Zeit gelebt wer­den”, so Nie­der­sach­sens Kul­tur­mi­nis­ter Björn Thüm­ler. „Bei­de Anträ­ge ste­hen zugleich stell­ver­tre­tend für alle nie­der­säch­si­schen Gemein­schaf­ten und Grup­pen, die auch in den Mona­ten der Coro­na-Pan­de­mie die kul­tu­rel­len Tra­di­tio­nen und Aus­drucks­for­men leben­dig gehal­ten haben.”

Die Ost­frie­si­sche Land­schaft steht für den kon­kre­ten Aus­druck eines Lebens­ge­fühls in der Regi­on Ost­fries­land, der sei­nen Hin­ter­grund in der noch heu­te gepfleg­ten und geleb­ten kul­tu­rel­len Tra­di­ti­on der Frie­si­schen Frei­heit hat. Zugleich ist die Ost­frie­si­sche Land­schaft eine moder­ne Insti­tu­ti­on, die staat­li­che Auf­ga­ben wahr­nimmt und in der legi­ti­men Rechts­nach­fol­ge der his­to­ri­schen Land­stän­de in der Tra­di­ti­on der Frie­si­schen Frei­heit steht. Die Ost­frie­si­sche Land­schaft ist eine öffent­li­che Wis­sen­schafts- und Kul­tur­ein­rich­tung in spät­mit­tel­al­ter­li­cher Tradition.

Die Para­men­tik ist eine geleb­te Tra­di­ti­on der Tex­til­kunst und Fer­ti­gung von Lit­ur­gi­schen Gewän­dern für Kir­chen­räu­me in den Far­ben des Kir­chen­jah­res. In der Para­men­tik fin­den vie­le tra­di­tio­nel­le Hand­werks­tech­ni­ken wie Webe­rei, Bild­wir­ke­rei, Sti­cken, Fil­zen oder Klöp­peln Anwen­dung. Eine sol­che Para­men­ten­werk­statt ist im Klos­ter St. Mari­en­berg in Helm­stedt zu fin­den. Die­ses nie­der­säch­si­sche Kom­pe­tenz­zen­trum setzt die Tra­di­ti­on auf moder­ne Wei­se fort und macht die Kul­tur auch für Nicht-Fach­leu­te erlebbar.

Hin­ter­grund

Seit 2013 kön­nen sich alle zwei Jah­re nie­der­säch­si­sche Gemein­schaf­ten und Grup­pen, die geleb­te Tra­di­tio­nen ver­tre­ten und wei­ter­ge­ben, beim MWK bewer­ben, um vom Land Nie­der­sach­sen für die Auf­nah­me in das natio­na­le Ver­zeich­nis imma­te­ri­el­ler Kul­tur­gü­ter vor­ge­schla­gen zu wer­den. Im ver­gan­ge­nen Jahr war dies zum fünf­ten Mal mög­lich. Die 2021 ein­ge­gan­ge­nen Anträ­ge wur­den durch eine sechs­köp­fi­ge Jury aus exter­nen Exper­tin­nen und Exper­ten auf Lan­des­ebe­ne geprüft, inten­siv dis­ku­tiert und aus­ge­wer­tet. Die bei­den aus­ge­wähl­ten Tra­di­tio­nen wur­den nun an die Kul­tus­mi­nis­ter­kon­fe­renz weitergeleitet.

Im Lau­fe des Jah­res wer­den die von den Bun­des­län­dern ein­ge­reich­ten Anträ­ge von einem unab­hän­gi­gen Exper­ten­gre­mi­um bei der deut­schen UNESCO-Kom­mis­si­on ana­ly­siert. Die Anträ­ge, die den inter­na­tio­na­len Richt­li­ni­en ent­spre­chen, bil­den das bun­des­wei­te Ver­zeich­nis des imma­te­ri­el­len Kul­tur­er­bes. Es ist die Grund­la­ge für Anmel­dun­gen zur inter­na­tio­na­len Lis­te des imma­te­ri­el­len Erbes der UNESCO. Auf der natio­na­len Lis­te des imma­te­ri­el­len Kul­tur­er­bes befin­den sich aktu­ell sie­ben geleb­te Tra­di­tio­nen und Aus­drucks­for­men aus Nie­der­sach­sen. Der Blau­druck steht zudem auch auf der inter­na­tio­na­len Liste.


SPD-Abge­ord­ne­te sicher: Ost­frie­si­sche Land­schaft wird ein „imma­te­ri­el­les Kulturerbe“

Ost­fries­land – Die SPD-Land­tags­ab­ge­ord­ne­ten Han­ne Mod­der (Bun­de), Mat­thi­as Are­nds (Emden), Sascha Laa­ken (Ost­rhau­der­fehn) und Wiard Sie­bels (Aurich) sind zuver­sicht­lich, dass die Ost­frie­si­sche Land­schaft von der Unesco als „imma­te­ri­el­les Kul­tur­er­be“ aner­kannt wird. So reagier­ten sie auf die Ent­schei­dung des Nie­der­säch­si­schen Minis­te­ri­ums für Wis­sen­schaft und Kul­tur (MWK), die Ost­frie­si­sche Land­schaft als „imma­te­ri­el­les Kul­tur­wer­be“ bei der Unesco vorzuschlagen.

„Die Ost­frie­si­sche Land­schaft ist die Nach­fol­ge­rin der ost­frie­si­schen Land­stän­de, die als Ver­fech­ter der Frie­si­schen Frei­heit ein Allein­stel­lungs­merk­mal in der deut­schen Geschich­te haben und eine bemer­kens­wer­te demo­kra­ti­sche Tra­di­ti­on begrün­det haben“, so die SPD-Abge­ord­ne­ten. Noch heu­te gebe die Ost­frie­si­sche Land­schaft die­se Tra­di­ti­on und die­ses Lebens­ge­fühl wei­ter – als welt­of­fe­ne und moder­ne Wis­sen­schafts- und Kul­tur­ein­rich­tung, die heu­te noch in die­ser Form ein­ma­lig ist. „Wir begrü­ßen daher die Ent­schei­dung des Minis­te­ri­ums und sehen gute Chan­cen, dass die Unesco den Vor­schlag auf­greift“, heißt es in einer Pressemitteilung.

Der Vor­schlag wur­de jetzt an die Kul­tus­mi­nis­ter­kon­fe­renz wei­ter­ge­lei­tet und wird einem unab­hän­gi­gen Exper­ten­gre­mi­um der deut­schen Unesco-Kom­mis­si­on geprüft. „In jedem Fall ist schon der Vor­schlag ein Lob für die enga­gier­te Arbeit der Ost­frie­si­schen Land­schaft und ihrer Mit­ar­bei­te­rin­nen und Mit­ar­bei­ter in den ver­gan­ge­nen Jah­ren“, mei­nen die SPD-Abgeordneten. 


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„Aus Ost­fries­land, für Ostfriesland!“

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Fri­sche Viel­falt in Leer: Dani­els Frucht- und Nuss-Para­dies erobert den Wochenmarkt

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Von kna­cki­gen Nüs­sen auf dem Wochen­markt bis hin zu süßen Scho­ko­früch­ten auf dem Leera­ner Weih­nachts­markt am Ernst-Reu­ter-Platz: Dani­el hat in sei­nem Dani­els Frucht- und Nuss-Para­dies für jede Jah­res­zeit die pas­sen­den Lecke­rei­en im Gepäck!

Dani­els Frucht- und Nuss-Para­dies: Neu­er Genuss auf dem Leera­ner Wochenmarkt

LEER/AURICH. Kna­cki­ge Nüs­se, natur­be­las­se­ne Tro­cken­früch­te und duf­ten­de Müs­li­mi­schun­gen: Wer am Mitt­woch über den Leera­ner Wochen­markt schlen­dert, trifft seit vier Wochen auf ein neu­es Gesicht mit ver­trau­tem Hand­werk. Dani­el ist seit fünf Wochen selbst­stän­dig und war heu­te bereits zum vier­ten Mal mit sei­nem Stand Dani­els Frucht- und Nuss-Para­dies in Leer ver­tre­ten. Das Lese­r­ECHO hat den frisch­ge­ba­cke­nen Markt­in­ha­ber vor Ort besucht und einen Blick hin­ter die Kulis­sen geworfen.

Obwohl der eige­ne Stand erst vor weni­gen Wochen an den Start ging, ist die Arbeit auf dem Markt für den Auricher kein Neu­land. Nach zehn Jah­ren Erfah­rung auf ver­schie­de­nen Wochen­märk­ten kennt er das Gesche­hen genau. Umso grö­ßer war die Freu­de, als die Zusa­ge für den begehr­ten Stand­platz in Leer ein­traf. Der Leera­ner Wochen­markt zeich­net sich durch eine beson­de­re Atmo­sphä­re aus, die Dani­el schon aus frü­he­ren Ein­sät­zen schätzt und an die nun naht­los ange­knüpft wer­den kann.

Qua­li­täts­wa­re aus Norddeutschland

Das Ange­bot bei Dani­els Frucht- und Nuss-Para­dies ist viel­sei­tig und bewusst gewählt. Zum Sor­ti­ment gehören:

  • Nüs­se: Sowohl natur­be­las­sen als auch klas­sisch gesalzen.

  • Tro­cken­früch­te: Natur­be­las­se­ne Vari­an­ten ohne Zusät­ze sowie leicht gesüß­te Spezialitäten.

  • Müs­li­mi­schun­gen: Eige­ne Rezep­tu­ren, die nach spe­zi­el­len Vor­ga­ben zusam­men­ge­stellt werden.

Bei der Aus­wahl der Pro­duk­te wird auf Qua­li­tät und regio­na­le Ver­bun­den­heit geach­tet. Die Ware wird über einen Groß­händ­ler aus Ham­burg bezo­gen, sodass kur­ze Wege und ein ver­läss­li­cher nord­deut­scher Part­ner gewähr­leis­tet sind.

Früh­auf­ste­her im Ein­satz: Ein Blick in den Marktalltag

Der Tag eines Markt­be­trei­bers beginnt lan­ge bevor die ers­ten Kun­den den Platz betre­ten. Ein typi­scher Mitt­woch ver­langt eine straf­fe Orga­ni­sa­ti­on: Der Wecker klin­gelt bereits kurz nach 4:00 Uhr mor­gens in Aurich. Nach den ers­ten Vor­be­rei­tun­gen und dem Ver­la­den der Ware geht die Fahrt in Rich­tung Leer. Pünkt­lich gegen 6:00 Uhr mor­gens trifft der Trans­por­ter auf dem Ernst-Reu­ter-Platz ein. Nun bleibt genau eine Stun­de, um den Stand auf­zu­bau­en, die Ware anspre­chend zu prä­sen­tie­ren und alles start­klar zu machen.

Von 7:00 bis 13:00 Uhr läuft der Ver­kauf. Nach Mark­ten­de um 13:00 Uhr fol­gen der Abbau, die Rück­fahrt, das Ent­la­den und das Aus­pa­cken in Aurich. Gegen 15:00 Uhr ist alles erle­digt und der Arbeits­tag geschafft – dann heißt es Fei­er­abend, und Dani­el kann sich ganz sei­nen Kin­dern wid­men. Neben dem fes­ten Mitt­wochs­ter­min in Leer ist der Stand an den Sams­ta­gen und wei­te­ren Wochen­ta­gen rotie­rend in wei­te­ren ost­frie­si­schen Städ­ten wie Aurich, Witt­mund, Nor­den und Emden anzutreffen.

Aus­blick auf die kal­te Jahreszeit

Für die anste­hen­de Win­ter­sai­son sind bereits ers­te Erwei­te­run­gen in Pla­nung. Dani­els Frucht- und Nuss-Para­dies wird unter ande­rem auf dem Hand­wer­ker­markt im Rah­men des Advents­mark­tes auf dem Ernst-Reu­ter-Platz ver­tre­ten sein. Pas­send zur Vor­weih­nachts­zeit soll das Sor­ti­ment dort um scho­ko­lier­te Früch­te ergänzt werden.

ACHTUNG: Wich­ti­ger Hin­weis für Marktbesucher

Am Sams­tag, den 12. Sep­tem­ber, wird der Leera­ner Wochen­markt auf­grund der Ruder­re­gat­ta ein­ma­lig ver­legt. Die Markt­stän­de – dar­un­ter auch Dani­els Frucht- und Nuss-Para­dies – sind an die­sem Tag auf dem Denk­mal­platz zu finden.

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Betreu­ungs­recht in Leer: Kos­ten­lo­ses Ein­füh­rungs­se­mi­nar am 24. Sep­tem­ber 2026

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Betreu­ungs­recht: Kos­ten­lo­ses Ein­füh­rungs­se­mi­nar für inter­es­sier­te Bürger

Leer – Wer sich vor­stel­len kann, ehren­amt­lich eine gesetz­li­che Betreu­ung zu über­neh­men, erhält am 24. Sep­tem­ber 2026 in Leer die Mög­lich­keit, sich umfas­send über das Betreu­ungs­recht zu infor­mie­ren. Die Betreu­ungs­stel­le des Land­krei­ses Leer bie­tet an die­sem Tag ein kos­ten­lo­ses Ein­füh­rungs­se­mi­nar für inter­es­sier­te Bür­ge­rin­nen und Bür­ger an.

Das Ange­bot rich­tet sich sowohl an Per­so­nen, die grund­sätz­lich Inter­es­se an der Über­nah­me einer ehren­amt­li­chen gesetz­li­chen Betreu­ung haben, als auch an Men­schen, die bereits für einen Fami­li­en­an­ge­hö­ri­gen als Betreu­er bestellt wurden.

Grund­la­gen und prak­ti­sche Umset­zung im Mittelpunkt

Das rund zwei­stün­di­ge Semi­nar beginnt am Don­ners­tag, 24. Sep­tem­ber 2026, um 16 Uhr im Gesund­heits­amt des Land­krei­ses Leer, Jahn­stra­ße 4 in Leer.

Im Mit­tel­punkt ste­hen die Grund­la­gen des Betreu­ungs­rechts und deren prak­ti­sche Umset­zung. Die Teil­neh­men­den erhal­ten unter ande­rem eine Ein­füh­rung in die ver­schie­de­nen Auf­ga­ben­be­rei­che einer gesetz­li­chen Betreu­ung. Dar­über hin­aus wer­den hilf­rei­che Mate­ria­li­en vor­ge­stellt, die die prak­ti­sche Arbeit im Betreu­ungs­all­tag erleich­tern können.

Das Semi­nar soll dabei nicht nur grund­le­gen­de Infor­ma­tio­nen ver­mit­teln, son­dern auch eine Ori­en­tie­rung für alle bie­ten, die sich mit dem Gedan­ken beschäf­ti­gen, ein sol­ches Ehren­amt zu übernehmen.

Ent­schei­dung kann in Ruhe getrof­fen werden

Wer nach dem Semi­nar noch unsi­cher ist, muss sich nicht unmit­tel­bar für oder gegen die Über­nah­me einer Betreu­ung ent­schei­den. Die Teil­neh­men­den kön­nen die Infor­ma­tio­nen zunächst in Ruhe auf sich wir­ken las­sen und anschlie­ßend über­le­gen, ob sie das Ehren­amt über­neh­men möchten.

Bei wei­te­rem Gesprächs­be­darf besteht außer­dem die Mög­lich­keit, mit der Betreu­ungs­stel­le einen Fol­ge­ter­min zu ver­ein­ba­ren. Dabei kön­nen das wei­te­re Vor­ge­hen und offe­ne Fra­gen per­sön­lich bespro­chen werden.

Anmel­dung und Kontakt

Die Teil­nah­me an dem Ein­füh­rungs­se­mi­nar ist kos­ten­los. Eine schrift­li­che Anmel­dung per E‑Mail ist erforderlich.

Anmel­dun­gen nimmt die Betreu­ungs­stel­le unter insa.elsen@lkleer.de ent­ge­gen. Wer bereits im Vor­feld Fra­gen zum Semi­nar oder zur ehren­amt­li­chen gesetz­li­chen Betreu­ung hat, kann sich tele­fo­nisch an die Betreu­ungs­stel­le wenden.

Tele­fon: 0491/926 4015

Ter­min im Überblick:

  • Datum: Don­ners­tag, 24. Sep­tem­ber 2026
  • Beginn: 16 Uhr
  • Dau­er: rund zwei Stunden
  • Ort: Gesund­heits­amt, Jahn­stra­ße 4, Leer
  • Teil­nah­me: kostenlos
  • Anmel­dung: schrift­lich per E‑Mail an insa.elsen@lkleer.de
  • Tele­fo­ni­sche Fra­gen: 0491/926 4015

Das Ein­füh­rungs­se­mi­nar bie­tet damit eine gute Gele­gen­heit, sich unver­bind­lich über die Auf­ga­ben und Ver­ant­wort­lich­kei­ten einer ehren­amt­li­chen gesetz­li­chen Betreu­ung zu infor­mie­ren und eine fun­dier­te Ent­schei­dung über ein mög­li­ches Enga­ge­ment zu treffen.

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Bun­des­wei­ter Warn­tag 2026: Sire­nen­alarm im Land­kreis Leer am 10. September

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Bun­des­wei­ter Warn­tag am 10. Sep­tem­ber 2026: Sire­nen und Warn-Apps wer­den getestet

Deutschland/Landkreis Leer – Am Don­ners­tag, 10. Sep­tem­ber 2026, fin­det der sechs­te bun­des­wei­te Warn­tag statt. Bund, Län­der und Kom­mu­nen tes­ten dabei gemein­sam die Warn­sys­te­me für Kri­sen- und Kata­stro­phen­fäl­le. Die Pro­be­war­nung star­tet um 11 Uhr, gegen 11:45 Uhr soll die Ent­war­nung erfolgen.

Für die Bevöl­ke­rung bedeu­tet das: Am Don­ners­tag kön­nen ver­schie­de­ne Warn­si­gna­le und Mel­dun­gen auf Smart­phones, im Radio, im Fern­se­hen oder über wei­te­re Warn­ka­nä­le zu hören und zu sehen sein. Es besteht kei­ne Gefahr. Der Warn­tag ist eine bun­des­wei­te Übung, mit der die Warn­in­fra­struk­tur und die Abläu­fe über­prüft werden.

Pro­be­war­nung ab 11 Uhr über ver­schie­de­ne Warnsysteme

Um 11 Uhr wird das Bun­des­amt für Bevöl­ke­rungs­schutz und Kata­stro­phen­hil­fe (BBK) eine Test­war­nung über das Modu­la­re Warn­sys­tem des Bun­des (MoWaS) aus­lö­sen. Die War­nung wird an ange­schlos­se­ne Warn­mul­ti­pli­ka­to­ren wie Rund­funk- und Fern­seh­sen­der, digi­ta­le Anzei­ge­ta­feln, Warn-App-Ser­ver und wei­te­re Sys­te­me weitergeleitet.

Zum Warn­mix gehö­ren unter ande­rem Cell Broad­cast sowie Warn-Apps wie NINA, KATWARN und BIWAPP. Je nach ange­bun­de­nem Warn­ka­nal kön­nen Warn­mel­dun­gen außer­dem über Radio, Fern­se­hen, Inter­net­sei­ten, sozia­le Medi­en und wei­te­re Infor­ma­ti­ons­we­ge ver­brei­tet werden.

Damit wird nicht nur ein ein­zel­nes Warn­sys­tem getes­tet. Viel­mehr soll das Zusam­men­spiel der ver­schie­de­nen Warn­we­ge über­prüft werden.

Auch die Sire­nen im Land­kreis Leer wer­den ausgelöst

Auch im Land­kreis Leer wer­den am Warn­tag die vor­han­de­nen Sire­nen aus­ge­löst. Dabei wird der an- und abschwel­len­de Sire­nen­ton für War­nung und Kata­stro­phen­alarm getestet.

Gegen 11:45 Uhr folgt das Entwarnungssignal.

Das BBK weist dar­auf hin, dass die ört­li­che Teil­nah­me und die ein­ge­setz­ten Warn­mit­tel von den jewei­li­gen Kom­mu­nen abhän­gen. Sire­nen gehö­ren zu den klas­si­schen Warn­mit­teln und haben den Vor­teil, dass sie inner­halb eines grö­ße­ren Radi­us wahr­ge­nom­men wer­den können.

Ent­war­nung gegen 11:45 Uhr

Nach der Pro­be­war­nung folgt gegen 11:45 Uhr die Ent­war­nung. Die­se wird über die zuvor genutz­ten Warn­ka­nä­le ver­brei­tet. Eine Beson­der­heit gibt es beim Cell Broad­cast: Über die­sen Kanal wird beim Bun­des­wei­ten Warn­tag 2026 kei­ne Ent­war­nung versendet.

Der gesam­te Test dau­ert damit rund 45 Minu­ten.

War­um gibt es den Bun­des­wei­ten Warntag?

Der Bun­des­wei­te Warn­tag hat zwei zen­tra­le Zie­le. Zum einen soll die tech­ni­sche Warn­in­fra­struk­tur über­prüft und auf ihre Belast­bar­keit getes­tet wer­den. Zum ande­ren soll die Bevöl­ke­rung für das The­ma War­nung und für die rich­ti­ge Reak­ti­on in einem tat­säch­li­chen Gefah­ren­fall sen­si­bi­li­siert werden.

Denn im Ernst­fall kommt es dar­auf an, Warn­mel­dun­gen mög­lichst schnell zu erhal­ten und zu wis­sen, wo ver­läss­li­che Infor­ma­tio­nen und kon­kre­te Hand­lungs­emp­feh­lun­gen zu fin­den sind. Durch den Warn­tag kön­nen zudem Schwach­stel­len in den Warn­ab­läu­fen erkannt und anschlie­ßend ver­bes­sert werden.

Online-Umfra­ge zum Warn­tag 2026

Auch in die­sem Jahr kön­nen Bür­ge­rin­nen und Bür­ger ihre Erfah­run­gen mit dem Warn­tag an das BBK zurück­mel­den. Die Online-Umfra­ge zum Bun­des­wei­ten Warn­tag 2026 wird am 10. Sep­tem­ber um 11 Uhr freigeschaltet.

Die Teil­nah­me ist bis zum 17. Sep­tem­ber 2026 mög­lich. Das BBK nutzt die Rück­mel­dun­gen, um die Warn­sys­te­me wei­ter­zu­ent­wi­ckeln und die Erfah­run­gen der Bevöl­ke­rung mit den ver­schie­de­nen Warn­ka­nä­len auszuwerten.

Zur Online-Umfra­ge zum Bun­des­wei­ten Warntag

Wich­ti­ge Zei­ten im Überblick

Don­ners­tag, 10. Sep­tem­ber 2026

  • 11:00 Uhr: Bun­des­wei­te Probewarnung
  • ab 11:00 Uhr: Test ver­schie­de­ner Warn­ka­nä­le wie Cell Broad­cast, Warn-Apps, Radio und Fernsehen
  • 11:00 Uhr: Sire­nen­pro­be im Land­kreis Leer
  • ca. 11:45 Uhr: Entwarnung
  • 11:45 Uhr: Ent­war­nungs­si­gnal der Sire­nen im Land­kreis Leer

Der Bun­des­wei­te Warn­tag fin­det grund­sätz­lich jedes Jahr am zwei­ten Don­ners­tag im Sep­tem­ber statt und wird gemein­sam von Bund, Län­dern und Kom­mu­nen durchgeführt.

Wei­te­re Infor­ma­tio­nen zum Bun­des­wei­ten Warn­tag 2026 beim BBK

 
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POL-LER: Pres­se­mit­tei­lung der Poli­zei­in­spek­ti­on Leer/Emden für den 06.09.2026     Dieb­stahl aus einem PKW ++ Kör­per­li­che Aus­ein­an­der­set­zung in Emden ++...

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Sal­sa Cuba­na in Leer: Neue Tanz­kur­se für Paa­re star­ten am 11. September

Sal­sa Cuba­na: Neue Tanz­kur­se für Paa­re star­ten in Leer Gemein­sam tan­zen, neue Schrit­te ler­nen und kuba­ni­sches Lebens­ge­fühl erle­ben – am 11....

Lokal

Neue Rad­weg­brü­cke über die Leda könn­te bis 2030 entstehen

So könn­te die geplan­te Rad­weg­brü­cke über die Leda künf­tig aus­se­hen: Die Visua­li­sie­rung zeigt die mög­li­che neue Que­rung west­lich der bestehen­den...

Lokal

Smart Regi­on Ost­fries­land: Leer, Aurich, Witt­mund und Emden star­ten gemein­sa­me Digitaloffensive

Ost­fries­land wird zur Smart Regi­on: Vier Kom­mu­nen bün­deln ihre digi­ta­len Kräfte Land Nie­der­sach­sen för­dert gemein­sa­me Daten­in­fra­struk­tur mit 180.000 Euro –...

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Reich­wei­ten­stark kom­mu­ni­zie­ren: Ver­net­zung von Face­book und Por­ta­len ohne Paywalls

War­um Ver­net­zung hohe Reich­wei­te schafft – Face­book & Online‑Portale im Zusammenspiel In einer Zeit, in der Auf­merk­sam­keit die wich­tigs­te Wäh­rung...

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Regio­na­les Sto­rytel­ling stärkt digi­ta­le Sichtbarkeit

Regio­na­les Sto­rytel­ling – wie Online‑Marketing wirk­lich funktioniert In einer Zeit, in der Sicht­bar­keit alles bedeu­tet, ent­schei­det sich Erfolg im Netz...

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Lese­r­ECHO — Medi­en­haus für IHR Mar­ke­ting in Ost­fries­land und Emsland

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Ob Stadt oder Land­kreis Leer – die Even­burg ist das Sym­bol unse­rer Hei­mat. Auf der Face­book­sei­te „Wir Leera­ner“ infor­mie­ren wir...

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Frei­er Zugang zu regio­na­len News: Lese­r­ECHO-Ver­lag for­ciert media­le Teilhabe

Medi­en für alle: Lese­r­ECHO-Ver­lag stärkt regio­na­le Teil­ha­be durch kos­ten­freie Newsportale In einer Zeit, in der Infor­ma­tio­nen zuneh­mend hin­ter Bezahl­schran­ken ver­schwin­den,...

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Online-Anzei­gen rich­tig gestal­ten: Smart­phone & Tablet im Fokus

Online-Anzei­gen: Das rich­ti­ge For­mat für Smart­phone & Tablet In der heu­ti­gen digi­ta­len Welt grei­fen immer mehr Nut­zer über Smart­phones und...

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BauWoLe.de – Das star­ke Bran­chen­ver­zeich­nis für Hand­wer­ker & Händ­ler aus Ost­fries­land und dem Emsland Regio­nal. Exklu­siv. Effi­zi­ent.Wer als Hand­werks­be­trieb oder...

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Wein­fest an der Hengst­for­der Müh­le 2026: Wein, Musik und Genuss in Apen

Wein­fest an der Hengst­for­der Müh­le: Zwei genuss­vol­le Aben­de in Apen Wein­fest 2026 in Apen-Hengst­for­de: Am 11. und 12. Sep­tem­ber ver­wan­delt sich...

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Fest der Kul­tu­ren in Leer am 6. Sep­tem­ber 2026 mit Musik, Tanz und Sonnenschein

25. Fest der Kul­tu­ren in Leer: Ein bun­tes Jubi­lä­um der Begegnung Am Sonn­tag, 6. Sep­tem­ber 2026, von 11 bis 18...

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Ruder­re­gat­ta in Leer am 12. und 13. Sep­tem­ber 2026 mit Nachtsprint

84. Ruder­re­gat­ta in Leer: Span­nen­de Ren­nen und Nacht­sprint am 12. und 13. Sep­tem­ber 2026 Leer – Am 12. und 13. Sep­tem­ber...

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„Sound of Legends – Tri­bu­te Fes­ti­val“ fei­ert Pre­mie­re in Niedersachsen

Sorgt für ech­tes Sta­di­on­ge­fühl auf dem Markt­platz Rhau­der­fehn: Die Tri­bu­te-Band H.A.N.D bringt die zeit­lo­sen Bon-Jovi-Klas­si­ker von „Livin’ on a Pray­er“...

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APEN AIR 2026: 16 Bands, Punk­rock und Fami­li­en­pro­gramm in Apermarsch

Bän­te — Die Band mit der Ente — Fema­le fron­ted Punk­rock aus dem Ammer­land — Bei­trags­fo­to: Foto­stu­dio Scheiwe 11 Jah­re...

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New York Gos­pel Stars 2027 in Leer: Gos­pel-Kon­zert am 15. Janu­ar in der Lutherkirche

New York Gos­pel Stars kom­men im Janu­ar 2027 nach Leer Kraft­vol­le Stim­men und mit­rei­ßen­de Gos­pel­mu­sik in der Luther­kir­che – Kon­zert am...

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Hafen­fest Wee­ner 2026: Wein­fest, Dra­chen­boot­ren­nen und Live-Musik vom 28. bis 30. August

Hafen­fest Wee­ner 2026: Drei Tage mit Musik, Dra­chen­boot­ren­nen, Wein­fest und mari­ti­mer Stimmung Wee­ner. Der Alte Hafen in Wee­ner wird vom...

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Fei­ern für den guten Zweck: Wie das Pix­xen-Fes­ti­val seit Jah­ren die Regi­on unterstützt

16. Pix­xen-Fes­ti­val in Neu­kam­per­fehn: Drei Büh­nen für den guten Zweck! Neu­kam­per­fehn. Die Ban­ner und Pla­ka­te hän­gen, die Vor­freu­desteigt: Das Pix­xen-Fes­ti­val geht...

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Brand­brief-Autorin Lau­ra Nickel liest in Leer: Wie neu­rech­te Ideo­lo­gien den Schul­all­tag gefährden

Lesung in der Ehe­ma­li­gen Jüdi­schen Schu­le Leer: „Rechts­ruck im Klassenzimmer“ Leer. Wie neu­rech­te Ideo­lo­gien die Klas­sen­zim­mer durch­set­zen und unse­re Kin­der...

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