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Nie­der­sach­sen schlägt „Ost­frie­si­sche Land­schaft” und „Para­men­tik” als imma­te­ri­el­le Kul­tur­er­be vor

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Nie­der­sach­sen ist reich an Tra­di­tio­nen. Loka­les Brauch­tum, Ritua­le, Kul­tur­tech­ni­ken, Aus­drucks­for­men, tra­di­tio­nel­les Wis­sen und Kön­nen prä­gen und fes­ti­gen die kul­tu­rel­le Iden­ti­tät Nie­der­sach­sens. Zwei die­ser leben­di­gen und lan­des­ty­pi­schen Tra­di­tio­nen schlägt das Nie­der­säch­si­sche Minis­te­ri­um für Wis­sen­schaft und Kul­tur (MWK) nun für die Auf­nah­me in das bun­des­wei­te Ver­zeich­nis des imma­te­ri­el­len Kul­tur­er­bes vor: die „Ost­frie­si­sche Land­schaft” und die „Para­men­tik”.

„Mit der Ost­frie­si­schen Land­schaft und der Para­men­tik schla­gen wir zwei Bei­spie­le dafür vor, wie Wis­sen von Gene­ra­ti­on zu Gene­ra­ti­on über­lie­fert wird und iden­ti­täts­stif­ten­de Tra­di­tio­nen auch in der heu­ti­gen Zeit gelebt wer­den”, so Nie­der­sach­sens Kul­tur­mi­nis­ter Björn Thüm­ler. „Bei­de Anträ­ge ste­hen zugleich stell­ver­tre­tend für alle nie­der­säch­si­schen Gemein­schaf­ten und Grup­pen, die auch in den Mona­ten der Coro­na-Pan­de­mie die kul­tu­rel­len Tra­di­tio­nen und Aus­drucks­for­men leben­dig gehal­ten haben.”

Die Ost­frie­si­sche Land­schaft steht für den kon­kre­ten Aus­druck eines Lebens­ge­fühls in der Regi­on Ost­fries­land, der sei­nen Hin­ter­grund in der noch heu­te gepfleg­ten und geleb­ten kul­tu­rel­len Tra­di­ti­on der Frie­si­schen Frei­heit hat. Zugleich ist die Ost­frie­si­sche Land­schaft eine moder­ne Insti­tu­ti­on, die staat­li­che Auf­ga­ben wahr­nimmt und in der legi­ti­men Rechts­nach­fol­ge der his­to­ri­schen Land­stän­de in der Tra­di­ti­on der Frie­si­schen Frei­heit steht. Die Ost­frie­si­sche Land­schaft ist eine öffent­li­che Wis­sen­schafts- und Kul­tur­ein­rich­tung in spät­mit­tel­al­ter­li­cher Tradition.

Die Para­men­tik ist eine geleb­te Tra­di­ti­on der Tex­til­kunst und Fer­ti­gung von Lit­ur­gi­schen Gewän­dern für Kir­chen­räu­me in den Far­ben des Kir­chen­jah­res. In der Para­men­tik fin­den vie­le tra­di­tio­nel­le Hand­werks­tech­ni­ken wie Webe­rei, Bild­wir­ke­rei, Sti­cken, Fil­zen oder Klöp­peln Anwen­dung. Eine sol­che Para­men­ten­werk­statt ist im Klos­ter St. Mari­en­berg in Helm­stedt zu fin­den. Die­ses nie­der­säch­si­sche Kom­pe­tenz­zen­trum setzt die Tra­di­ti­on auf moder­ne Wei­se fort und macht die Kul­tur auch für Nicht-Fach­leu­te erlebbar.

Hin­ter­grund

Seit 2013 kön­nen sich alle zwei Jah­re nie­der­säch­si­sche Gemein­schaf­ten und Grup­pen, die geleb­te Tra­di­tio­nen ver­tre­ten und wei­ter­ge­ben, beim MWK bewer­ben, um vom Land Nie­der­sach­sen für die Auf­nah­me in das natio­na­le Ver­zeich­nis imma­te­ri­el­ler Kul­tur­gü­ter vor­ge­schla­gen zu wer­den. Im ver­gan­ge­nen Jahr war dies zum fünf­ten Mal mög­lich. Die 2021 ein­ge­gan­ge­nen Anträ­ge wur­den durch eine sechs­köp­fi­ge Jury aus exter­nen Exper­tin­nen und Exper­ten auf Lan­des­ebe­ne geprüft, inten­siv dis­ku­tiert und aus­ge­wer­tet. Die bei­den aus­ge­wähl­ten Tra­di­tio­nen wur­den nun an die Kul­tus­mi­nis­ter­kon­fe­renz weitergeleitet.

Im Lau­fe des Jah­res wer­den die von den Bun­des­län­dern ein­ge­reich­ten Anträ­ge von einem unab­hän­gi­gen Exper­ten­gre­mi­um bei der deut­schen UNESCO-Kom­mis­si­on ana­ly­siert. Die Anträ­ge, die den inter­na­tio­na­len Richt­li­ni­en ent­spre­chen, bil­den das bun­des­wei­te Ver­zeich­nis des imma­te­ri­el­len Kul­tur­er­bes. Es ist die Grund­la­ge für Anmel­dun­gen zur inter­na­tio­na­len Lis­te des imma­te­ri­el­len Erbes der UNESCO. Auf der natio­na­len Lis­te des imma­te­ri­el­len Kul­tur­er­bes befin­den sich aktu­ell sie­ben geleb­te Tra­di­tio­nen und Aus­drucks­for­men aus Nie­der­sach­sen. Der Blau­druck steht zudem auch auf der inter­na­tio­na­len Liste.


SPD-Abge­ord­ne­te sicher: Ost­frie­si­sche Land­schaft wird ein „imma­te­ri­el­les Kulturerbe“

Ost­fries­land – Die SPD-Land­tags­ab­ge­ord­ne­ten Han­ne Mod­der (Bun­de), Mat­thi­as Are­nds (Emden), Sascha Laa­ken (Ost­rhau­der­fehn) und Wiard Sie­bels (Aurich) sind zuver­sicht­lich, dass die Ost­frie­si­sche Land­schaft von der Unesco als „imma­te­ri­el­les Kul­tur­er­be“ aner­kannt wird. So reagier­ten sie auf die Ent­schei­dung des Nie­der­säch­si­schen Minis­te­ri­ums für Wis­sen­schaft und Kul­tur (MWK), die Ost­frie­si­sche Land­schaft als „imma­te­ri­el­les Kul­tur­wer­be“ bei der Unesco vorzuschlagen.

„Die Ost­frie­si­sche Land­schaft ist die Nach­fol­ge­rin der ost­frie­si­schen Land­stän­de, die als Ver­fech­ter der Frie­si­schen Frei­heit ein Allein­stel­lungs­merk­mal in der deut­schen Geschich­te haben und eine bemer­kens­wer­te demo­kra­ti­sche Tra­di­ti­on begrün­det haben“, so die SPD-Abge­ord­ne­ten. Noch heu­te gebe die Ost­frie­si­sche Land­schaft die­se Tra­di­ti­on und die­ses Lebens­ge­fühl wei­ter – als welt­of­fe­ne und moder­ne Wis­sen­schafts- und Kul­tur­ein­rich­tung, die heu­te noch in die­ser Form ein­ma­lig ist. „Wir begrü­ßen daher die Ent­schei­dung des Minis­te­ri­ums und sehen gute Chan­cen, dass die Unesco den Vor­schlag auf­greift“, heißt es in einer Pressemitteilung.

Der Vor­schlag wur­de jetzt an die Kul­tus­mi­nis­ter­kon­fe­renz wei­ter­ge­lei­tet und wird einem unab­hän­gi­gen Exper­ten­gre­mi­um der deut­schen Unesco-Kom­mis­si­on geprüft. „In jedem Fall ist schon der Vor­schlag ein Lob für die enga­gier­te Arbeit der Ost­frie­si­schen Land­schaft und ihrer Mit­ar­bei­te­rin­nen und Mit­ar­bei­ter in den ver­gan­ge­nen Jah­ren“, mei­nen die SPD-Abgeordneten. 


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„Aus Ost­fries­land, für Ostfriesland!“

Wir, die Ost­frie­si­sche Land­schaft­li­che Brand­kas­se, sind als selbst­stän­di­ger öffent­lich-recht­li­cher Regio­nal­ver­si­che­rer seit 1754 in Ost­fries­land aus­schließ­lich die­ser Regi­on und sei­nen Men­schen ver­pflich­tet. Wir „leben“ dies unter der Phi­lo­so­phie „aus Ost­fries­land, für Ostfriesland!“.

Die Ver­si­che­rung der Ostfriesen

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Sprit­preis-Ent­las­tung gefor­dert: Nico Blo­em übt deut­li­che Kritik

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Hin­weis: Alle gezeig­ten Tank­stel­len und Preis­an­ga­ben stam­men vom 08.04.2026. Die Auf­nah­men wur­den jedoch zeit­ver­setzt erstellt – ein direk­ter Preis­ver­gleich ist daher nicht mög­lich, da es sich um Moment­auf­nah­men han­delt.  Archiv­fo­to: LeserECHO-Verlag

Deut­li­che Ansa­ge aus Wee­ner: Nico Blo­em for­dert radi­ka­les Umden­ken bei Spritpreisen

Die anhal­ten­de Belas­tung durch hohe Kraft­stoff­prei­se sorgt für schar­fe Kri­tik an der Bun­des­po­li­tik. Der SPD-Land­tags­ab­ge­ord­ne­te Nico Blo­em for­dert nun mas­si­ve Ent­las­tun­gen, die unmit­tel­bar bei den Bür­gern ankom­men – und spart dabei nicht mit Kri­tik an der eige­nen Regie­rungs­spit­ze in Berlin.

„Fünf oder zehn Cent rei­chen nicht aus“

Für den Abge­ord­ne­ten aus Wee­ner ist die Geduld am Ende. Ange­sichts der Prei­se an den Zapf­säu­len sieht Nico Blo­em drin­gen­den Hand­lungs­be­darf. Dabei gehe es nicht um kos­me­ti­sche Kor­rek­tu­ren: „Mir ist es ehr­lich gesagt egal, mit wel­chen Instru­men­ten wir die Prei­se sen­ken – ent­schei­dend ist, dass es jetzt pas­siert“, stellt Blo­em klar. Eine Sen­kung im ein­stel­li­gen Cent-Bereich sei ange­sichts der aktu­el­len Lage völ­lig unzu­rei­chend. Das Ziel müs­se eine Ent­las­tung sein, die für die Men­schen „direkt an der Zapf­säu­le“ sicht­bar und im Porte­mon­naie spür­bar ist.

Preis­de­ckel nach euro­päi­schem Vorbild

Blo­em bringt kon­kre­te poli­ti­sche Werk­zeu­ge ins Spiel, die in ande­ren EU-Staa­ten bereits Anwen­dung fin­den. Er ver­weist dabei ins­be­son­de­re auf das „Luxem­bur­ger Vor­bild“ eines staat­li­chen Preis­de­ckels. Auch eine Über­ge­winn­steu­er für Ener­gie­kon­zer­ne nennt er als wirk­sa­mes Mit­tel, um die Preis­spi­ra­le zu stoppen.

Die Aus­wir­kun­gen der hohen Kos­ten beschreibt der Abge­ord­ne­te als exis­tenz­be­dro­hend für ver­schie­dens­te Bran­chen in der Region:

  • Fische­rei: Fischer berich­ten, dass Aus­fahr­ten auf­grund der Treib­stoff­kos­ten nur noch Ver­lus­te einfahren.

  • Land­wirt­schaft: Auch hier stei­ge der wirt­schaft­li­che Druck massiv.

  • Pfle­ge und Wirt­schaft: Pfle­ge­diens­te und Unter­neh­men sei­en glei­cher­ma­ßen von der Kos­ten­wel­le betroffen.

 

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Kri­tik an der Bun­des­re­gie­rung: „Kanz­ler muss liefern“

Beson­ders deut­lich fällt Bloems Kri­tik in Rich­tung Ber­lin aus. Die bis­he­ri­gen Vor­schlä­ge, wie etwa eine Erhö­hung der Pend­ler­pau­scha­le, hält er für kurz­fris­tig wir­kungs­los. Die Bun­des­re­gie­rung, ins­be­son­de­re der Kanz­ler und die Wirt­schafts­mi­nis­te­rin, stün­den nun in der Pflicht, „kraft­vol­le poli­ti­sche Ent­schei­dun­gen“ zu tref­fen. „Ande­re euro­päi­sche Län­der zei­gen, dass es mög­lich ist“, so Blo­em. Er for­dert befris­te­te Sofort­maß­nah­men, die grei­fen, bis sich die Markt­la­ge sta­bi­li­siert hat.

Unab­hän­gig­keit durch erneu­er­ba­re Energien

Trotz der For­de­rung nach sofor­ti­gen Ein­grif­fen in den fos­si­len Markt sieht Blo­em in der aktu­el­len Kri­se eine Bestä­ti­gung für den nie­der­säch­si­schen Weg. Die Abhän­gig­keit von fos­si­len Ener­gie­trä­gern sei das Kernproblem.

„Nie­der­sach­sen ist auf dem rich­ti­gen Weg zum Ener­gie­land Num­mer eins. Wir müs­sen den Aus­bau erneu­er­ba­rer Ener­gien jetzt kon­se­quent beschleu­ni­gen, um unse­re Wirt­schaft unab­hän­gi­ger und kri­sen­fes­ter zu machen.“

Lang­fris­tig sei die Beschleu­ni­gung der Ener­gie­wen­de der ein­zi­ge Weg, um ähn­li­che Preis­explo­sio­nen in der Zukunft zu ver­hin­dern und die regio­na­le Wirt­schaft dau­er­haft zu schützen.

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Impf­pflicht gegen New­cast­le-Dise­a­se: Vete­ri­när­amt mahnt Geflü­gel­hal­ter zur Vorsorge

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Auf­ruf zur Imp­fung: Schutz gegen New­cast­le-Dise­a­se bei Hüh­nern und Puten

Aktu­el­le War­nung des Friedrich-Löffler-Instituts

Nach einer 30-jäh­ri­gen Pha­se ohne Aus­brü­che ver­zeich­net das Fried­rich-Löff­ler-Insti­tut eine neue Dyna­mik bei der Ver­brei­tung der New­cast­le-Dise­a­se (ND). Im Febru­ar 2026 wur­den meh­re­re Fäl­le in kom­mer­zi­el­len Geflü­gel­hal­tun­gen in Bran­den­burg und Bay­ern nach­ge­wie­sen. Vor die­sem Hin­ter­grund mahnt das Vete­ri­när­amt des Land­krei­ses Leer alle Tier­hal­ter zur strik­ten Ein­hal­tung der Impfpflicht.


Krank­heits­bild und Risiken

Die New­cast­le-Dise­a­se, oft als aty­pi­sche Geflü­gel­pest bezeich­net, ist eine hoch­an­ste­cken­de Tier­seu­che. Sie betrifft ins­be­son­de­re Hüh­ner und Puten und weist Sym­pto­me auf, die der klas­si­schen Geflü­gel­pest stark ähneln.

  • Ver­lauf: Bei­de Krank­heits­for­men füh­ren zu hohen Erkran­kungs- und Ver­lust­ra­ten inner­halb der Bestände.

  • Recht­li­che Fol­gen: Gemäß EU-Tier­ge­sund­heits­recht müs­sen betrof­fe­ne Bestän­de im Fal­le eines Nach­wei­ses getö­tet wer­den. Die­se Rege­lung gilt aus­nahms­los, auch für Hob­by- und Kleinsthaltungen.

Der ent­schei­den­de Unter­schied zur klas­si­schen Geflü­gel­pest besteht in der Ver­füg­bar­keit einer wirk­sa­men Pro­phy­la­xe: Gegen New­cast­le-Dise­a­se ist eine Schutz­imp­fung nicht nur mög­lich, son­dern in Deutsch­land gesetz­lich vor­ge­schrie­ben.


Pflich­ten für Tierhalter

Die Impf­pflicht erstreckt sich über alle Hal­tungs­for­men – von der gewerb­li­chen Zucht bis zur pri­va­ten Kleinst­hal­tung. Um einen wirk­sa­men Schutz zu gewähr­leis­ten, sind fol­gen­de Punk­te zu beachten:

  1. Regel­mä­ßig­keit: Eine ein­ma­li­ge Gabe ist unzu­rei­chend. Erfor­der­lich sind eine voll­stän­di­ge Grund­im­mu­ni­sie­rung sowie regel­mä­ßi­ge Nach­imp­fun­gen in vor­ge­ge­be­nen Abständen.

  2. Doku­men­ta­ti­on: Jede durch­ge­führ­te Imp­fung muss ord­nungs­ge­mäß doku­men­tiert werden.

  3. Bera­tung: Es wird emp­foh­len, den aktu­el­len Impf­sta­tus der Tie­re in Abspra­che mit einem Tier­arzt zu überprüfen.


Bera­tung und Informationen

Für Rück­fra­gen zur Imp­fung sowie zu all­ge­mei­nen Maß­nah­men der Bio­si­cher­heit steht das Vete­ri­när­amt zur Ver­fü­gung. Wei­ter­füh­ren­de Infor­ma­tio­nen sowie Kon­takt­mög­lich­kei­ten sind über die offi­zi­el­le Web­sei­te des Land­krei­ses zugänglich:

Infor­ma­tio­nen online: www.landkreis-leer.de/tierseuchen

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Bau­ar­bei­ten an der B 70 füh­ren zu mas­si­ven Verzögerungen

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Bau­ar­bei­ten an der B 70: Ver­spä­tun­gen von Bus­sen und Müllabfuhr

Halb­sei­ti­ge Sper­rung vor der Leda­brü­cke wird zu Ver­zö­ge­run­gen führen

LEER. Die geplan­ten Bau­ar­bei­ten auf der B 70 vor der Leda­brü­cke in Leer wer­den erheb­li­che Aus­wir­kun­gen auf den Öffent­li­chen Per­so­nen­nah­ver­kehr (ÖPNV) und die Müll­ab­fuhr haben. Dar­auf weist der Land­kreis Leer hin. Durch die beab­sich­tig­te halb­sei­ti­ge Sper­rung der Bun­des­stra­ße, die für die Dau­er von etwa sechs Wochen geplant ist, könn­te es zu teils mas­si­ven Ver­zö­ge­run­gen kommen.

Bau­be­ginn am Mon­tag Die zustän­di­ge Nie­der­säch­si­sche Lan­des­be­hör­de für Stra­ßen­bau und Ver­kehr in Aurich hat­te erst am Mitt­woch, den 8. April 2026, ange­kün­digt, dass mit den Bau­ar­bei­ten bereits am kom­men­den Mon­tag, den 13. April, begon­nen wer­den soll. Um das Bau­feld für die neue Leda­brü­cke süd­lich des Flus­ses zu erschlie­ßen, wird die B 70 an die­ser Stel­le um eine Links­ab­bie­ger­spur erwei­tert. Wäh­rend der Bau­ar­bei­ten wird die Bun­des­stra­ße an die­sem Punkt halb­sei­tig gesperrt, der Ver­kehr soll mit einer Ampel gere­gelt werden.

Bus­ver­kehr und Schü­ler­be­för­de­rung betrof­fen Nach Rück­spra­che mit den betrof­fe­nen Ver­kehrs­un­ter­neh­men wird die halb­sei­ti­ge Sper­rung im ÖPNV inklu­si­ve der Schü­ler­be­för­de­rung in den Stoß­zei­ten unwei­ger­lich zu Ver­spä­tun­gen füh­ren. Es kann dar­über hin­aus nicht aus­ge­schlos­sen wer­den, dass die Ver­zö­ge­run­gen in der Sum­me auch zum Aus­fall ein­zel­ner Fahr­ten füh­ren könn­ten. Betrof­fen sind fol­gen­de Lini­en der Weser Ems-Bus­ver­kehr GmbH:

  • Linie 600: Papen­burg – Leer und zurück

  • Linie 601: Leer – Coll­husen und zurück

  • Linie 622: Leer – Ihr­ho­ve – Papen­burg und zurück

  • Linie 656: Bur­la­ge – Ost­rhau­der­fehn – Backe­moor – Leer und zurück

  • Linie 690: West­rhau­der­fehn – Col­ling­horst – Leer und zurück

Zusätz­lich sind in der Schü­ler­be­för­de­rung die Frei­stel­lungs­li­nie von Erlen­born sowie zahl­rei­che Ein­zel- und Sam­mel­be­för­de­run­gen zu den För­der­schu­len und der Frei­en Christ­li­chen Schu­le Ost­fries­land in Moorm­er­land betrof­fen. Nach den vor­lie­gen­den Zah­len fah­ren täg­lich mehr als 660 Schü­le­rin­nen und Schü­ler mit dem Bus über die Leda­brü­cke zur Schule.

Ver­zö­ge­run­gen auch bei der Müll­ab­fuhr Zu Ver­zö­ge­run­gen kann es auch bei der Müll­ab­fuhr kom­men, da die Fahr­zeu­ge von Ihr­ho­ve aus über die Leda­brü­cke fah­ren müs­sen, um in die Kom­mu­nen des nörd­li­chen Kreis­ge­bie­tes zu gelan­gen. Von mög­li­chen Ver­spä­tun­gen betrof­fen sind die Stadt Leer, die Gemein­den Moorm­er­land, Uple­n­gen, Hesel und Jüm­me sowie das Rheiderland.

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Mit SEO erfolg­reich in Deutsch­land: Wie nie­der­län­di­sche Unter­neh­men vom Lese­r­ECHO-Por­tal profitieren

Erfolg­reich in Deutsch­land: Wie nie­der­län­di­sche Unter­neh­men mit SEO durchstarten Die Digi­ta­li­sie­rung macht es für Unter­neh­men immer ein­fa­cher, über Län­der­gren­zen hin­weg...

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Fir­men­events in Ost­fries­land & Ems­land: Per­fekt pla­nen und erfolg­reich umsetzen

Fir­men­events pla­nen in Ost­fries­land und Ems­land: Wich­ti­ge Tipps und krea­ti­ve Ideen Ein gelun­ge­nes Fir­men­event kann die Mar­ken­be­kannt­heit stei­gern, Kun­den bin­den und...

Veranstaltung

Arten­viel­falt im Even­burg­park ent­de­cken: Exkur­sio­nen und digi­ta­les Monitoring

Mit dem NABU die Flo­ra und Fau­na des Even­burg­parks ent­de­cken: Exkur­sio­nen in die viel­fäl­ti­ge Parklandschaft In Leer bie­tet sich die...

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Früh­lings­treff 2026 in August­fehn: Sai­son­auf­takt mit Action und Verlosung

Sai­son­auf­takt im Ammer­land: Der Früh­lings­treff 2026 bei Börjes In August­fehn hat der Beginn der Motor­rad­sai­son eine lan­ge Tra­di­ti­on und einen...

Lokal

Vor­trag in Leer: Bio­gra­fien von Über­le­ben­den des KZ Bergen-Belsen

Bild­rech­te: LBZH BS — Mar­tin Bein  Über­le­ben nach dem Grau­en: Vor­trag über Bio­gra­fien aus dem KZ Ber­gen-Bel­sen in Leer LEER. Die Fol­gen...

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Blau-weiß-schwar­ze Nacht: Die HSV-Kult­band kehrt nach Hin­te zurück!

Schon 2019 und 2024 waren die Ham­bur­ger ABSCHLACH! im Live Music Cen­ter Emden in Hin­te zu Gast und prä­sen­tier­ten ihre...

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War­den­bur­ger Land­par­tie 2026: Gro­ßes Früh­lings­fest mit Hand­werk und Kulinarik

War­den­bur­ger Land­par­tie 2026: Ein Fest für die Sin­ne mit Hand­werk, Musik und Genuss WARDENBURG. Das Pflan­zen-Cen­ter Warn­ken ver­wan­delt sich am...

Veranstaltung

Vor­trag in Leer the­ma­ti­siert die Unan­tast­bar­keit der Menschenwürde

Die Men­schen­wür­de – für immer unan­tast­bar? Ein Abend zum Mit­re­den in Leer  LEER – „Die Wür­de des Men­schen ist unan­tast­bar.“ Die­ser...

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His­to­ri­sche Spu­ren­su­che bei Kri­mi­füh­rung am Muse­ums­ha­fen Leer

Mör­der­jagd im his­to­ri­schen Leer: Kri­mi­füh­rung „Mord am Hafen“ Wer ermor­de­te den Ehe­mann der Wit­we Gesche Mein­ders? Tau­chen Sie ein in das...

Veranstaltung

Lions Musik­preis: Jun­ge Kla­vier­ta­len­te in der Even­burg Leer

Kla­vier­kunst in der Even­burg: Lions Musik­preis sucht Publikumsliebling Der Lions Musik­preis kehrt zurück und stellt in die­sem Jahr ein beson­ders...

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Gar­ten­Ta­geN­ord 2026 laden zur Sai­son­er­oeff­nung nach Wues­t­ing ein

Bei­trags­bild: Gar­ten­Ta­geN­ord — Hol­ler Land­stra­ße 2 — 27798 Hude/Wüsting   Gar­ten­Ta­geN­ord 2026: Inspi­ra­tio­nen für die Grü­ne Oase in Wüsting  ...

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Par­ty-Duo „Die Fid­gets“ sorgt für Stim­mung in Niedersachsen

Die Fid­gets: Par­ty-Power aus Han­no­ver erobert Niedersachsen Leer/Hannover – Wenn in Nie­der­sach­sens Par­ty­hoch­bur­gen die Stim­mung ihren Höhe­punkt erreicht, ste­cken oft...