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Nie­der­sach­sen über­nimmt Füh­rung beim Windenergie-Ausbau

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Ener­gie­wen­de: Nie­der­sach­sen zün­det den „Wind­ener­gie-Tur­bo“ und lässt Kon­kur­renz hin­ter sich

In der jüngs­ten Aus­schrei­bungs­run­de der Bun­des­netz­agen­tur für Wind­ener­gie an Land hat Nie­der­sach­sen ein Rekord­ergeb­nis erzielt und sich deut­lich von den ande­ren Bun­des­län­dern abge­setzt. Mit fast einem Giga­watt an Zuschlä­gen unter­mau­ert das Land sei­ne Vor­rei­ter­rol­le, wäh­rend Ener­gie­mi­nis­ter Chris­ti­an Mey­er (Grü­ne) dras­tisch vor dro­hen­den „Stopp­schil­dern“ aus Ber­lin warnt.

Ein Markt im Umbruch: Über­zeich­nung und sin­ken­de Preise

Das Aus­schrei­bungs­er­geb­nis der Bun­des­netz­agen­tur (BNetzA) zum Gebots­ter­min 1. Febru­ar offen­bart eine uner­war­tet hohe Dyna­mik im Markt. Die aus­ge­schrie­be­ne Men­ge von 3.445 Mega­watt (MW) Wind­ener­gie an Land war deut­lich über­zeich­net. Ins­ge­samt gin­gen 924 Gebo­te mit einer astro­no­mi­schen Gesamt­leis­tung von 7.858 MW ein. Am Ende erhiel­ten 439 Gebo­te einen Zuschlag.

Beson­ders bemer­kens­wert: Der Wett­be­werb drückt die Prei­se. Mit durch­schnitt­lich 5,54 Cent pro Kilo­watt­stun­de (ct/kWh) liegt der Gebots­preis signi­fi­kant unter dem Wert der vor­he­ri­gen Aus­schrei­bung von 6,06 ct/kWh. Das gerings­te Gebot lag deutsch­land­weit bei 5,19 ct/kWh, das höchs­te bei 5,64 ct/kWh. Für Ener­gie­mi­nis­ter Mey­er ist dies ein kla­res Signal: „Das zeigt, wie güns­tig Wind­strom ist. Er senkt den Strom­preis, ist die güns­tigs­te Strom­erzeu­gungs­form und muss daher aus­ge­baut werden.“

Nie­der­sach­sen deklas­siert Nordrhein-Westfalen

Die Macht­ver­hält­nis­se beim Aus­bau der Wind­ener­gie haben sich ver­scho­ben. Nie­der­sach­sen hat die Spit­zen­po­si­ti­on unter den Bun­des­län­dern nicht nur über­nom­men, son­dern mit bemer­kens­wer­ter Domi­nanz aus­ge­baut. Mit einem Zuschlags­vo­lu­men von fast einem Giga­watt – exakt 957 MW, ver­teilt auf 96 Ange­bo­te – liegt das Land unan­ge­foch­ten vorn.

Der Vor­sprung auf den Zweit­plat­zier­ten ist ekla­tant: 296 MW tren­nen Nie­der­sach­sen von Nord­rhein-West­fa­len, das im Vor­jahr noch den ers­ten Platz beleg­te und nun auf rund 661 MW kommt. Auf dem drit­ten Rang folgt Sach­sen-Anhalt mit gut 438 MW.

Der „Nie­der­sach­sen-Effekt“: Beschleu­nig­te Geneh­mi­gun­gen und hohe Akzeptanz

Hin­ter dem Erfolg steht eine geziel­te Stra­te­gie der Lan­des­re­gie­rung. Chris­ti­an Mey­er führt das Ergeb­nis auf inter­ne Struk­tur­re­for­men zurück: „Die Zah­len zei­gen: Unser Ener­gie-Tur­bo für die Erneu­er­ba­ren läuft unaufhörlich.“

Wesent­li­che Trei­ber sind demnach:

  • Die Task Force Ener­gie­wen­de: Sie hat die Geneh­mi­gungs­zei­ten für neue Wind­rä­der auf nur noch 10,6 Mona­te verkürzt.

  • Akzep­tanz- und Betei­li­gungs­ge­set­ze: Die Ein­füh­rung einer Wert­schöp­fungs­ab­ga­be sorgt für hohe Zustim­mung vor Ort. „Bei uns pro­fi­tie­ren die Men­schen vor Ort schon jetzt von der durch das Land ein­ge­führ­ten Akzep­tanz­ab­ga­be und Betei­li­gung“, so der Minister.

  • Rekord-Geneh­mi­gun­gen: Im Jahr 2025 wur­de eine Rekord­zahl von 807 Wind­rä­dern geneh­migt. Mey­er dank­te Kom­mu­nen und Bran­che für die­se „groß­ar­ti­ge Leistung“.

Kla­re Kan­te gegen Ber­lin: Sor­ge vor dem „Rei­che-Stopp“

Trotz des Tri­umphs mischt sich schar­fe Kri­tik in die Töne aus Han­no­ver. Mey­er rich­te­te eine deut­li­che War­nung an die Bun­des­ebe­ne, nament­lich an Bun­des­mi­nis­te­rin [Name der Minis­te­rin, falls Rei­che ein Platz­hal­ter ist, sonst: Rei­che]. Die Bran­che brau­che Pla­nungs- und Inves­ti­ti­ons­si­cher­heit. „Die­ser Wind­ener­gie-Tur­bo darf jetzt aber nicht durch den von Bun­des­mi­nis­te­rin Rei­che geplan­ten Erneu­er­ba­ren-Stopp abge­würgt wer­den“, for­der­te er.

Unter­neh­men ver­füg­ten über rechts­kräf­ti­ge Geneh­mi­gun­gen. „Daher ist die Bun­des­re­gie­rung gut bera­ten, jetzt kein neu­es Stopp­schild und eine ‚Rei­che-Del­le‘ beim Erneu­er­ba­ren-Aus­bau zu verursachen.“

Die wei­te­re Stra­te­gie: Son­der­aus­schrei­bun­gen und Infrastruktur

Nie­der­sach­sen setzt auf eine Fort­set­zung der Expan­si­on. Der Minis­ter begrüß­te, dass der erfolg­rei­che gemein­sa­me Bun­des­rats­an­trag Bay­erns und Nie­der­sach­sens für mehr Wind­ener­gie im Kli­ma­schutz­pro­gramm der Bun­des­re­gie­rung auf­ge­grif­fen wur­de. Geplant ist eine zügi­ge Son­der­aus­schrei­bung von 12 wei­te­ren Giga­watt Windstrom.

Der Minis­ter beton­te die öko­no­mi­sche Logik: Wind- und Son­nen­strom wür­den immer güns­ti­ger und senk­ten dau­er­haft die Strom­prei­se für Haus­hal­te und Wirt­schaft. Bei Spei­chern erle­be man eine „ech­te Effi­zi­enz­re­vo­lu­ti­on“. Selbst die Bun­des­re­gie­rung rech­ne durch die geplan­ten 12 GW Son­der­aus­schrei­bun­gen mit dau­er­haft um 0,6 ct/kWh gerin­ge­ren Strom­kos­ten für alle. Daher sei es rich­tig, bun­des­weit auf Wind­kraft zu set­zen, da sie Wachs­tums­mo­tor für den länd­li­chen Raum sei und die ener­gie­in­ten­si­ve Indus­trie stärke.

Aller­dings mahn­te Mey­er auch hier zur Eile und for­der­te eine Beschleu­ni­gung des Aus­baus von Ener­gie­net­zen und ‑spei­chern („Netz- und Spei­cher-Tur­bo“), um die Kos­ten wei­ter zu sen­ken. Die 12 GW Son­der­aus­schrei­bun­gen müss­ten „schnell über die Büh­ne gehen“, da aus­rei­chend geneh­mig­te, aber noch nicht bezu­schlag­te Anla­gen exis­tie­ren. Zudem for­dert er zeit­nah sinn­vol­le Rege­lun­gen für das För­der­re­gime nach 2026.

Rea­li­sie­rung auf Rekord­kurs: Der Kurs steht

Auch die Rea­li­sie­rungs­zah­len unter­mau­ern den Trend. Im ers­ten Quar­tal 2026 wur­den laut Markt­stamm­da­ten­re­gis­ter in Nie­der­sach­sen 53 gro­ße Wind­kraft­an­la­gen mit einer Leis­tung von gut 302 MW instal­liert (deutsch­land­weit 195 Anla­gen mit 1.028 MW). Im glei­chen Zeit­raum des Vor­jah­res waren es rund 271 MW bei 52 Anlagen.

„Wir sind und blei­ben also auf Kurs“, erklär­te der Ener­gie­mi­nis­ter. „Mit fast einem Giga­watt wur­de allein in die­ser ers­ten Run­de zwei Drit­tel des­sen bezu­schlagt, was wir mit 1,5 Giga­watt als jähr­li­chen Net­to-Zubau pla­nen.“ Der „Wind-Tur­bo“ lau­fe und lau­fe. Nun sei es ent­schei­dend, dass alle bezu­schlag­ten Anla­gen zeit­nah rea­li­siert wer­den. Dies mache das Land unab­hän­gi­ger von Impor­ten schäd­li­cher fos­si­ler Ener­gien wie Öl und Gas und siche­re güns­ti­gen und sau­be­ren Strom.

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Deut­sche Schau­stel­ler­kul­tur als Imma­te­ri­el­les Kul­tur­er­be offi­zi­ell anerkannt

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Tra­di­ti­on pur beim Gal­li­markt in Leer: Das größ­te Volks­fest Ost­fries­lands, das jähr­lich am zwei­ten Mitt­woch im Okto­ber beginnt, ist nun offi­zi­el­ler Teil des Imma­te­ri­el­len Kul­tur­er­bes. Die­se Aus­zeich­nung durch die UNESCO wür­digt die jahr­hun­der­te­lan­ge Arbeit der Schau­stel­ler­fa­mi­li­en, die Fes­te wie den Gal­li­markt zu einem unver­zicht­ba­ren Treff­punkt unse­rer regio­na­len Iden­ti­tät machen.

Ein Erbe zum Anfas­sen: Deut­sche Schau­stel­ler­kul­tur ist nun offi­zi­el­les Kulturerbe

Es ist ein Rit­ter­schlag für die bun­ten Lich­ter, den Duft von gebrann­ten Man­deln und das Lachen in der Ach­ter­bahn: Die UNESCO-Kom­mis­si­on hat die Schau­stel­ler­kul­tur auf deut­schen Volks­fes­ten offi­zi­ell in das Bun­des­wei­te Ver­zeich­nis des Imma­te­ri­el­len Kul­tur­er­bes aufgenommen.

Mit die­ser Ent­schei­dung wird eine Tra­di­ti­on gewür­digt, die seit über 1.200 Jah­ren tief in der deut­schen Gesell­schaft ver­wur­zelt ist. Es ist eine Aner­ken­nung für rund 5.600 Schau­stel­ler­fa­mi­li­en, die oft über vie­le Gene­ra­tio­nen hin­weg Wis­sen, Hand­werk und Lei­den­schaft weitergeben.

Ein Ort der Begeg­nung für alle

Ob Kir­mes, Jahr­markt, Schüt­zen­fest, Dult oder die gelieb­ten Weih­nachts­märk­te – die Zah­len spre­chen eine deut­li­che Sprache:

  • 9.750 Volks­fes­te fin­den jähr­lich in Deutsch­land statt.

  • 200 Mil­lio­nen Gäs­te las­sen sich pro Jahr von der Magie der Plät­ze verzaubern.

  • Der Ein­tritt ist frei: Ein ent­schei­den­der Fak­tor, denn Volks­fes­te sind einer der weni­gen Orte, an denen Men­schen unge­ach­tet ihrer Her­kunft, Reli­gi­on oder ihres Geld­beu­tels zusammenkommen.

„Volks­fes­te sind weit mehr als ein rei­nes Frei­zeit­an­ge­bot – sie sind ein zen­tra­ler Bestand­teil unse­rer kul­tu­rel­len Iden­ti­tät“, betont Albert Rit­ter, Prä­si­dent des Deut­schen Schau­stel­ler­bun­des (DSB). Die Auf­nah­me in das Ver­zeich­nis sei ein star­kes Signal und zugleich ein Auf­trag an die Poli­tik, die Rah­men­be­din­gun­gen für die­ses Kul­tur­gut lang­fris­tig zu sichern.

Tra­di­ti­on trifft Innovation

Die Schau­stel­ler­kul­tur lebt von einem beson­de­ren Kon­trast: Wäh­rend his­to­ri­sche Fahr­ge­schäf­te und tra­di­tio­nel­le Lecke­rei­en für Ver­traut­heit sor­gen, set­zen die Betrei­ber gleich­zei­tig auf moderns­te Tech­nik und inno­va­ti­ve Kon­zep­te. Die­ses Zusam­men­spiel schafft eine Atmo­sphä­re, die Men­schen „ana­log“ und von Ange­sicht zu Ange­sicht ver­eint – ein wert­vol­les Gut in einer zuneh­mend digi­ta­len Welt.

Über den Deut­schen Schau­stel­ler­bund (DSB)

Der in Ber­lin ansäs­si­ge DSB ist die welt­weit größ­te Berufs­spit­zen­or­ga­ni­sa­ti­on des Gewer­bes. Mit 89 Mit­glieds­ver­bän­den setzt er sich uner­müd­lich für den Erhalt von Kir­mes, Jahr­markt und Weih­nachts­markt ein. Die jet­zi­ge Aus­zeich­nung unter­streicht die Bedeu­tung die­ser Arbeit: Die Schau­stel­ler sind die Hüter eines Erbes, das Gene­ra­tio­nen ver­bin­det und das Herz unse­rer Städ­te und Gemein­den zum Schla­gen bringt.


📍 Hin­ter­grund: Das Bun­des­wei­te Ver­zeich­nis des Imma­te­ri­el­len Kul­tur­er­bes lis­tet leben­di­ge Tra­di­tio­nen auf, die für die Iden­ti­tät und Viel­falt in Deutsch­land von beson­de­rer Bedeu­tung sind.

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Tank­stel­len-Prei­se: Neue Rege­lung tritt heu­te um 12 Uhr in Kraft

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Blick in eine güns­ti­ge­re Ver­gan­gen­heit: Eine his­to­ri­sche Preis­ta­fel aus Zei­ten, in denen das Tan­ken die Haus­halts­kas­se noch deut­lich weni­ger belastete.

Kraft­stoff­prei­se: Neue Regu­lie­run­gen und Frei­ga­be der Ölre­ser­ven tre­ten in Kraft

Ange­sichts mas­siv gestie­ge­ner Ener­gie­prei­se infol­ge des Iran-Nah­ost-Kon­flikts hat die Bun­des­re­gie­rung ein umfas­sen­des Maß­nah­men­pa­ket geschnürt. Seit dem heu­ti­gen 1. April 2026 gel­ten neue gesetz­li­che Rege­lun­gen, die für mehr Trans­pa­renz an den Tank­stel­len sor­gen und den Preis­druck min­dern sollen.


Die zen­tra­le Neue­rung: Preis­bin­dung ab 12 Uhr

Die wohl spür­bars­te Ände­rung für Ver­brau­cher betrifft die Preis­aus­zeich­nung an den Zapf­säu­len. Um dem bis­he­ri­gen Trend von bis zu 22 Preis­schwan­kun­gen pro Tag ent­ge­gen­zu­wir­ken, wur­de die Anpas­sungs­fä­hig­keit der Tank­stel­len­be­trei­ber eingeschränkt:

  • Erhö­hun­gen: Kraft­stoff­prei­se dür­fen nur noch ein­mal täg­lich um 12 Uhr mit­tags ange­ho­ben werden.

  • Sen­kun­gen: Preis­sen­kun­gen blei­ben zur För­de­rung des Wett­be­werbs jeder­zeit zulässig.

  • Sank­tio­nen: Ver­stö­ße gegen die­se Rege­lung kön­nen mit Buß­gel­dern von bis zu 100.000 Euro geahn­det werden.

Die­ses Modell ori­en­tiert sich an lang­jäh­ri­gen Erfah­run­gen aus Öster­reich und soll den soge­nann­ten „Rake­te-und-Feder-Effekt“ unter­bin­den, bei dem Prei­se bei stei­gen­den Roh­öl­kos­ten rasant stei­gen, aber nur sehr ver­zö­gert wie­der sinken.


Ver­schärf­te Auf­sicht durch das Bundeskartellamt

Par­al­lel dazu wur­den Ände­run­gen im Gesetz gegen Wett­be­werbs­be­schrän­kun­gen (GWB) vor­ge­nom­men. Das Bun­des­kar­tell­amt erhält erwei­ter­te Kom­pe­ten­zen, um miss­bräuch­li­che Preis­er­hö­hun­gen effek­ti­ver zu unterbinden:

  • Beweis­last: Unter­neh­men müs­sen bei Ver­dacht auf unan­ge­mes­sen hohe Prei­se künf­tig dar­le­gen, dass ihre Kal­ku­la­tio­nen gerecht­fer­tigt sind.

  • Struk­tur­kon­trol­le: Wett­be­werbs­stö­run­gen kön­nen schnel­ler fest­ge­stellt und beho­ben wer­den, um ins­be­son­de­re freie Tank­stel­len vor markt­be­herr­schen­den Kon­zer­nen zu schützen.


Frei­ga­be der stra­te­gi­schen Ölreserven

Der Welt­markt­preis für Roh­öl ist durch die Sper­rung der Schiff­fahrts­rou­te von Hor­mus um etwa 30 Pro­zent gestie­gen. Als Reak­ti­on auf eine Anfra­ge der Inter­na­tio­na­len Ener­gie­agen­tur (IEA) betei­ligt sich Deutsch­land an einer glo­ba­len kon­zer­tier­ten Aktion:

  • Inter­na­tio­na­ler Umfang: Ins­ge­samt wer­den 400 Mil­lio­nen Bar­rel freigegeben.

  • Deut­scher Bei­trag: Deutsch­land stellt 2,6 Mil­lio­nen Ton­nen aus sei­ner rund 20 Mil­lio­nen Ton­nen umfas­sen­den Not­fall­re­ser­ve bereit.

  • Ver­sor­gungs­si­cher­heit: Trotz der Frei­ga­be bleibt die natio­na­le Reser­ve für rund 90 Tage bestehen. Die Ver­sor­gung mit Die­sel, Ben­zin und Heiz­öl gilt als abso­lut gesichert.


Her­kunft der Kraft­stof­fe in Deutschland

Obwohl der Nah­ost-Kon­flikt die Welt­märk­te belas­tet, ist Deutsch­land direkt nur gering­fü­gig von dor­ti­gen Impor­ten abhän­gig. Ledig­lich sechs Pro­zent des Roh­öls stam­men aus die­ser Regi­on. Die Haupt­lie­fe­ran­ten sind derzeit:

  • Roh­öl: Nor­we­gen, USA, Liby­en, Kasach­stan und Großbritannien.

  • Mine­ral­öl­pro­duk­te: Impor­te erfol­gen pri­mär aus den Nie­der­lan­den, den USA, Nor­we­gen und Bel­gi­en, wäh­rend ein Groß­teil direkt in deut­schen Raf­fi­ne­rien ver­ar­bei­tet wird.

Die Bun­des­re­gie­rung hat ange­kün­digt, die Wirk­sam­keit die­ser Maß­nah­men nach einem Jahr umfas­send zu eva­lu­ie­ren und bei Bedarf wei­te­re Schrit­te einzuleiten.

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Moder­ni­sier­te Natio­nal­park-Häu­ser auf Spie­ker­oog und Nor­der­ney eröffnet

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Fei­er­li­che Eröff­nung auf Nor­der­ney: Nie­der­sach­sens Umwelt­mi­nis­ter Chris­ti­an Mey­er (Mit­te) gab gemein­sam mit Ver­tre­tern aus Poli­tik und Natio­nal­park­ver­wal­tung den Start­schuss für die neue, inter­ak­ti­ve Erleb­nis­welt im Watt Wel­ten Besu­cher­zen­trum. Die moder­ni­sier­te Aus­stel­lung setzt mit einem Inves­ti­ti­ons­vo­lu­men von zwei Mil­lio­nen Euro neue Maß­stä­be in der Ver­mitt­lung von Natur- und Kli­ma­schutz im Welt­na­tur­er­be Wattenmeer.

(v. l. n. r.: Peter Süd­beck, Lei­ter der Natio­nal­park­ver­wal­tung Wat­ten­meer; Dr. Vale­ria Bers, Lei­tung Watt Wel­ten; Chris­ti­an Mey­er, Nie­der­säch­si­scher Minis­ter für Umwelt, Ener­gie und Kli­ma­schutz; Johann Saat­hoff, MdB; Saskia Busch­mann, MdL; Frank Ulrichs, Bür­ger­meis­ter von Norderney)

„Das Wat­ten­meer ver­ste­hen heißt, es zu schüt­zen“: Umwelt­mi­nis­ter Mey­er eröff­net moder­ni­sier­te Nationalpark-Zentren

Spie­ker­oog / Nor­der­ney – Das UNESCO-Welt­na­tur­er­be Wat­ten­meer wird inter­ak­ti­ver, digi­ta­ler und zukunfts­ori­en­tier­ter. Pünkt­lich zum 40-jäh­ri­gen Bestehen des Natio­nal­parks Nie­der­säch­si­sches Wat­ten­meer hat Umwelt­mi­nis­ter Chris­ti­an Mey­er am ver­gan­ge­nen Wochen­en­de die voll­stän­dig erneu­er­ten Dau­er­aus­stel­lun­gen im Natio­nal­park-Haus Witt­bül­ten auf Spie­ker­oog sowie im Watt Wel­ten Besu­cher­zen­trum auf Nor­der­ney fei­er­lich eröffnet.

Mit mil­lio­nen­schwe­ren Inves­ti­tio­nen set­zen die­se zen­tra­len Bil­dungs­or­te ein star­kes Zei­chen für moder­ne Natur- und Kli­ma­ver­mitt­lung an der nie­der­säch­si­schen Küste.

Inves­ti­ti­on in die Zukunft: 3,4 Mil­lio­nen Euro für die Umweltbildung

„Die neu­en Aus­stel­lun­gen machen die Fas­zi­na­ti­on des Wat­ten­mee­res erleb­bar und schaf­fen nied­rig­schwel­li­ge Zugän­ge zu kom­ple­xen Natur- und Kli­mathe­men“, beton­te Minis­ter Mey­er wäh­rend der Eröff­nungs­fei­er­lich­kei­ten. Die Moder­ni­sie­run­gen unter­strei­chen den Anspruch des Lan­des, den Schutz die­ses ein­zig­ar­ti­gen Lebens­raums durch fun­dier­te Wis­sens­ver­mitt­lung lang­fris­tig zu sichern. Ins­ge­samt flos­sen rund 3,4 Mil­lio­nen Euro an Bun­des­mit­teln in die Neu­ge­stal­tung der bei­den Standorte.


Spie­ker­oog: Witt­bül­ten ver­bin­det Tra­di­ti­on mit moder­ner Forschung

Im Natio­nal­park-Haus Witt­bül­ten wur­de die rund 20 Jah­re alte Schau grund­le­gend trans­for­miert. Unter dem Leit­mo­tiv „Leben im Welt­na­tur­er­be Wat­ten­meer – erle­ben, erfor­schen, gestal­ten“ wur­de auf ca. 400 Qua­drat­me­tern ein Raum geschaf­fen, der öko­lo­gi­sche Zusam­men­hän­ge und die Fol­gen des Kli­ma­wan­dels in den Fokus rückt.

  • High­lights: Das bekann­te Pott­wal-Ske­lett, die Aqua­ri­en und das Insel­mo­dell blei­ben erhal­ten, wur­den jedoch in ein inter­ak­ti­ves Gesamt­kon­zept eingebettet.

  • Wis­sen­schaft­li­cher Fokus: Durch die enge Koope­ra­ti­on mit der Uni­ver­si­tät Olden­burg und der Her­mann-Lietz-Schu­le fun­giert das Haus als bedeu­ten­der Forschungsstandort.

  • Nach­hal­ti­ge Sanie­rung: Par­al­lel zur Aus­stel­lung wird das Gebäu­de für rund 400.000 Euro ener­ge­tisch saniert. Bis Ende 2026 sol­len Wär­me­pum­pen, Pho­to­vol­ta­ik­an­la­gen und moder­ner Wär­me­schutz den öko­lo­gi­schen Fuß­ab­druck des Hau­ses minimieren.


Nor­der­ney: Eine inter­ak­ti­ve Zeit­rei­se im Watt Wel­ten Besucherzentrum

Auf Nor­der­ney erwar­tet die jähr­lich über 80.000 Gäs­te eine kom­plett neu kon­zi­pier­te Erleb­nis­welt. Auf 600 Qua­drat­me­tern wid­met sich die Aus­stel­lung dem The­ma „Das Wat­ten­meer: frü­her – heu­te – mor­gen“.

Das Zen­trum, das gemein­schaft­lich von der Stadt Nor­der­ney und dem BUND Nie­der­sach­sen betrie­ben wird, setzt auf:

  • Tech­nik und Bar­rie­re­frei­heit: Die Sta­tio­nen wur­den tech­ni­kro­bus­ter, hel­ler und bar­rie­re­är­mer gestaltet.

  • Mul­ti­me­dia­le Ver­mitt­lung: Neue Nord­see-Aqua­ri­en und ein inte­grier­tes Kino machen die Dyna­mik des Gezei­ten­mee­res greifbar.

  • Finan­zie­rung: Die kom­plet­te Neu­ge­stal­tung wur­de mit 2 Mil­lio­nen Euro aus Bun­des­mit­teln realisiert.


Natio­nal­park-Häu­ser als Rück­grat des Naturschutzes

Die Neu­eröff­nun­gen sind Teil eines Netz­werks von ins­ge­samt 19 Infor­ma­ti­ons- und Bil­dungs­ein­rich­tun­gen im Natio­nal­park Nie­der­säch­si­sches Wat­ten­meer. Die­se Zen­tren errei­chen jähr­lich rund 900.000 Besu­cher und bie­ten über 10.000 Ver­an­stal­tun­gen an.

Als außer­schu­li­sche Lern­or­te leis­ten sie einen unver­zicht­ba­ren Bei­trag zur Akzep­tanz des Natio­nal­parks und der Bio­sphä­ren­re­gi­on. Minis­ter Mey­er stell­te klar: „Mit die­sen Inves­ti­tio­nen stär­ken wir die Bil­dungs­ar­beit und machen das Wat­ten­meer für kom­men­de Gene­ra­tio­nen noch bes­ser erfahr­bar. Schutz und Ver­mitt­lung müs­sen Hand in Hand gehen.“

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POL-LER: Pres­se­mel­dung der Poli­zei­in­spek­ti­on Leer/Emden für Frei­tag, den 03.04.2026     Sach­be­schä­di­gung — Zeu­gen gesucht ++ Ver­kehrs­un­fall mit einer leicht...

Lokal

Geflü­gel­pest: Über­wa­chungs­zo­ne im Land­kreis Leer wird aufgehoben

Geflü­gel­pest im Land­kreis Leer: Über­wa­chungs­zo­ne wird aufgehoben MOORMERLAND / LANDKREIS LEER – Auf­at­men für vie­le Geflü­gel­hal­ter in der Regi­on: Die...

Blaulicht

Was­ser­dampf löst Feu­er­wehr­ein­satz im Rhei­der­land Kran­ken­haus aus

Was­ser­dampf löst nächt­li­chen Feu­er­wehr­ein­satz im Rhei­der­land Kran­ken­haus aus WEENER | Ein uner­war­te­ter nächt­li­cher Alarm hielt die Ein­satz­kräf­te der Feu­er­wehr Wee­ner am...

Blaulicht

Unfall mit Ver­letz­ten, Unfall­flucht und Ein­bre­cher im Einfamilienhaus

POL-LER: Pres­se­mit­tei­lung der Poli­zei­in­spek­ti­on Leer/ Emden für den 02.04.2026     Ver­kehrs­un­fäl­le ++ Wohnungseinbruchdiebstahl    Emden — Ver­kehrs­un­fall mit einer...

Lokal

CSD Leer 2026: Enga­ge­ment und finan­zi­el­le Unter­stüt­zung drin­gend benötigt

CSD Leer 2026: Ein star­kes Zei­chen für Sicht­bar­keit braucht jetzt Unterstützung LEER. Der Ter­min steht fest: Am 15. August 2026...

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Vor­trag in Leer: Bio­gra­fien von Über­le­ben­den des KZ Bergen-Belsen

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Vor­trag in Leer the­ma­ti­siert die Unan­tast­bar­keit der Menschenwürde

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