Veranstaltung
Plattdeutsches Adventskonzert für den guten Zweck in der St. Martinskirche Remels
Die Friesisch-sprachige Sängerin Norma von der Insel Föhr — Foto: Sven Schomburg
Plattdeutsches Adventskonzert zugunsten des Schutzengel-Huus am 1. Adventssonntag
Remels – Ein festlicher Nachmittag für einen guten Zweck erwartet die Besucher am 1. Advent, dem 1. Dezember, in der St. Martinskirche in Remels. Der Förderverein Schutzengel-Huus e.V. lädt zu einem besonderen Adventskonzert ein, dessen Erlös vollständig dem Schutzengel-Huus „Michael“ zugutekommt. Das hochkarätig besetzte Konzert wird ab 15.00 Uhr stattfinden und bietet ein stimmungsvolles Programm mit plattdeutschen Liedern und Musik.
Die musikalische Gestaltung übernimmt das Ensemble „Dreeklang“ unter der Leitung von Jan Cornelius aus Leer. Mit dabei sind auch die bekannte Plattdeutschsängerin Sabine Hermann aus Oldenburg und die Friesisch-sprachige Sängerin Norma von der Insel Föhr. Die Besucher dürfen sich auf eine außergewöhnliche Darbietung freuen, die die Vielfalt der plattdeutschen Musik auf wunderbare Weise zur Geltung bringt. Der ehemalige NDR-Moderator Ludger Abeln wird das Konzert charmant und humorvoll moderieren.
„Wir sind sehr dankbar, dass wir diese großartigen Künstlerinnen und Künstler für unser Konzert gewinnen konnten. Ihr musikalisches Talent und die besondere Akustik der St. Martinskirche werden einen unvergesslichen Adventsnachmittag schaffen. Der Erlös des Konzertes kommt der Arbeit des Schutzengel-Huus zugute, das eine wichtige Unterstützung für schwerkranke Kinder und ihre Familien bietet“, erklärt Ulf Thiele, Vorsitzender des Fördervereins Schutzengel-Huus e.V.
Das Konzert beginnt um 15.00 Uhr, Einlass ist ab 14.30 Uhr. Karten sind im Vorverkauf bei der Raiffeisen-Volksbank (RVB) in Remels, Detern und Wiesmoor sowie bei der Diakonie Hesel-Jümme-Uplengen in Remels erhältlich. Auch der Förderverein ist über die E‑Mail-Adresse email@ulf-thiele.de für Kartenbestellungen erreichbar. Der Ticketpreis beträgt 20 Euro, Kinder und Jugendliche bis 16 Jahre zahlen 15 Euro. An der Abendkasse sind ebenfalls Karten erhältlich.
Für das leibliche Wohl der Gäste wird vor und nach dem Konzert sowie in der Pause gesorgt. Der Förderverein und die Blue Knights Ostfriesland kümmern sich um eine angenehme Bewirtung.
Hintergrund des Schutzengel-Huus Michael
Das Schutzengel-Huus „Michael“ ist eine ambulante Einrichtung der Diakonie Hesel-Jümme-Uplengen gGmbH, die Ende Juli 2023 in Remels eröffnet wurde. Die Einrichtung richtet sich an schwerkranke und intensiv pflegebedürftige Kinder und Jugendliche aus dem Nordwesten Niedersachsens. Sie schließt eine Versorgungslücke zwischen der intensivmedizinischen Behandlung im Krankenhaus und der häuslichen Pflege. Das Schutzengel-Huus bietet eine sichere und qualitativ hochwertige Pflege in einer familiären Atmosphäre und ermöglicht es den Eltern, in einer belastenden Lebenssituation neue Kraft zu schöpfen. Familien, die ihre Kinder aufgrund der intensiven Pflege nicht zu Hause betreuen können, haben die Möglichkeit, ihre Kinder für eine begrenzte Zeit im Schutzengel-Huus unterzubringen und sich so eine dringend benötigte Auszeit zu nehmen.
Die Besucher des Adventskonzertes unterstützen mit ihrem Ticketkauf direkt diese wertvolle Arbeit, die vielen Familien in der Region zugutekommt.
Wann? 1. Dezember 2024, 15.00 Uhr (Einlass ab 14.30 Uhr)
Wo? St. Martinskirche, Remels
Karten: 20 Euro (Erwachsene), 15 Euro (Kinder und Jugendliche bis 16 Jahre)
Vorverkauf: Raiffeisen-Volksbank (RVB) in Remels, Detern, Wiesmoor und Diakonie Hesel-Jümme-Uplengen in Remels oder per E‑Mail an email@ulf-thiele.de.
Lassen Sie sich dieses besondere Adventskonzert nicht entgehen und genießen Sie einen musikalischen Nachmittag für einen guten Zweck!
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Letzte Gelegenheit für exklusive Einblicke bei Ida Oelke im Kunsthaus Leer
Werkpräsentation mit Ida Oelke im Kunsthaus Leer (Copyright: Ida Oelke )
Werkpräsentation mit Ida Oelke im Kunsthaus Leer
Am 21. Juni um 16 Uhr bietet das Kunsthaus Leer eine besondere Gelegenheit, die Künstlerin Ida Oelke persönlich kennenzulernen. Im Rahmen der Ausstellung „Von Mensch zu Mensch – Ida Oelke. Holzschnitte und Malerei“ findet an diesem Tag eine Werkpräsentation statt, die gleichzeitig den Abschluss der Ausstellung markiert.
Einblicke in das künstlerische Schaffen
Während der Präsentation stellt Ida Oelke ihre Werke vor und gibt den Besuchern Einblicke in ihre zentralen Themen sowie ihre Gestaltungsweisen. Ein besonderer Fokus liegt dabei auf der Technik des Holzschnittes, deren Arbeitsweise die Künstlerin anhand von Druckplatten erläutern wird. Der Eintritt zu dieser Veranstaltung ist frei.
Der Mensch im Fokus
Das Werk der ostfriesischen Künstlerin ist stark von der Auseinandersetzung mit dem Menschen geprägt. Besonders im Holzschnitt zeigt sich ihre Fähigkeit, Figuren durch ein Spiel aus wenigen Linien und Flächen auf das Wesentliche zu reduzieren. Dabei schätzt Oelke die Lebendigkeit des Holzes als Material: Maserungen und Astlöcher dienen ihr als stete Inspirationsquelle für neue Motive.
Zur Person: Ida Oelke
Ida Oelke wurde 1956 in Wittmund-Ardorf geboren. Heute lebt und arbeitet die freischaffende Künstlerin in Esens. Ihr künstlerisches Spektrum umfasst:
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Medien: Malerei, Linoldruck, Holzschnitt sowie Mischtechniken.
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Schwerpunkt: Seit Mitte der 1990er-Jahre liegt ihr Fokus auf dem Holzschnitt.
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Vermittlung: Neben ihrer eigenen künstlerischen Tätigkeit gibt sie Workshops in ihrer Druckwerkstatt, nimmt Lehraufträge wahr und unterrichtet an der Malschule der Kunsthalle Emden.

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Kunst, Kultur und Geschichte: Premiere des „Sommer-KunstPadd“ in Mitling-Mark!
Perspektivenwechsel: Der Sommer-KunstPadd ermöglicht neue Einblicke in Mitling-Mark – ganz ähnlich wie in den bekannten Bildbänden des ostfriesischen Fotografen Hartmut Manitzke, dessen beeindruckende Luftaufnahmen die Region regelmäßig aus der Vogelperspektive neu erlebbar machen.
Sommer-KunstPadd in Mitling-Mark: Kreative Vielfalt trifft auf Tradition
Am Wochenende des 20. und 21. Juni verwandelt sich der Emsort Mitling-Mark in eine lebendige Galerie. Zum ersten Mal findet der „Sommer-KunstPadd“ statt – eine Initiative, die darauf abzielt, das vielfältige künstlerische und kreative Schaffen innerhalb des Ortes einer breiten Öffentlichkeit zugänglich zu machen.
Einblicke in das lokale Schaffen
Organisiert durch den Dorfverein Mitling-Mark und initiiert von Richard Kok, bietet die Veranstaltung die Möglichkeit, an insgesamt 15 Standorten hinter die Kulissen lokaler Kreativarbeit zu blicken. Jeweils von 11 bis 17 Uhr öffnen die Kunstschaffenden ihre Türen. Das Spektrum ist breit gefächert und reicht von klassischer Malerei über filigrane Glaskunst und Gartendekoration bis hin zu moderner digitaler Kunst, kunstvollen Näharbeiten und innovativen 3D-Drucken.
Zur Orientierung dient die Alte Schule als zentraler Anlaufpunkt. Dort erhalten Besuchende eine Übersicht sowie einen Flyer mit der entsprechenden Route, die zu allen beteiligten Standorten führt.
Highlights: Kunst und Geschichte
Ein besonderes Highlight im Rahmen des KunstPadds ist die Jubiläums-Ausstellung „150+1 – Die Emsreisen des Poppe Folkerts“. In der Scheune des FährPadHofs werden Originalwerke des bedeutenden Heimat- und Marinemalers Poppe Folkerts (1875–1949) präsentiert, die in dieser Zusammenstellung bisher noch nicht zu sehen waren.

Kulturelles Erbe erleben
Die Veranstaltung lässt sich ideal mit der Besichtigung historischer Wahrzeichen des Ortes verbinden. Mitling-Mark ist weithin bekannt für seine Windmühle aus dem Jahr 1764. Im dazugehörigen Müllerhaus befindet sich das Museum „Omas Küche“. Dort sind neben Exponaten mit dem typischen Delfter Mühlenmuster auch eine Sammlung historischer Puppenküchen aus dem Besitz von Elise Andresen-Bunjes zu bewundern.
Abgerundet wird das kulturelle Programm in der aus dem 14. Jahrhundert stammenden Marker Kirche. Anlässlich des KunstPadds wird dort die kürzlich aufwendig restaurierte Orgel erklingen. Sowohl das Mühlenmuseum als auch die Kirche sind an diesem Wochenende kostenlos zu besichtigen.
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Weener: Der HafenMarkt lockt mit Handwerk, Kultur und maritimer Atmosphäre
Hafenmarkt in Weener: Wenn der Ems-Hafen zum Marktplatz der Möglichkeiten wird
Weener. Es sind oft die kleinen, beharrlich gepflegten Traditionen, die einer Region ihr Gesicht geben. Wenn am Sonntag, den 7. Juni 2026, im Alten Hafen von Weener der diesjährige Hafenmarkt eröffnet wird, geschieht dies in einer Atmosphäre, die sich wohltuend vom Lärm der überregionalen Eventkultur abhebt. Von 11 bis 18 Uhr verwandelt sich das Areal an der Ems in einen Schauplatz, der den Bogen zwischen lokalem Handwerk, bürgerschaftlichem Engagement und dem beschaulichen Genuss eines Sommertages spannt.
Was den Besucher in Weener erwartet, ist kein bloßes Spektakel, sondern eine liebevoll kuratierte Zusammenkunft. Man findet hier noch die Sorgfalt, die der industriellen Massenware fernbleibt: Marlene de Vries präsentiert handgenähte Kinderkleidung unter ihrem Label „Fadenliebe“, während die „Schnüster Bude“ von Annika Hillmer mit gehäkelten Unikaten aufwartet. Auch die Verbindung von Altem und Neuem findet ihren Ausdruck – etwa wenn Silvia Wilbers aus ausgedienten Mesh-Bannern des letzten Hafensommers Taschen fertigt oder Monika ter Hark Gartenkunst aus alten Hufeisen schmiedet.
Der Markt versteht sich zudem als ein Ort der Begegnung und der aktiven Teilhabe. Der Schützenverein Weener von 1621 bietet den Besuchern die Gelegenheit, sich im Bogenschießen zu versuchen – eine Disziplin, die Konzentration und Ruhe erfordert und einen reizvollen Kontrast zum geschäftigen Markttreiben darstellt. Wer den Nachmittag aktiver gestalten möchte, findet auf den angrenzenden Wiesen eine willkommene Anlaufstelle: Die Reittherapeutin Martina Swart ermöglicht dort das geführte Ponyreiten. Für Kinder ist dies oft der Höhepunkt des Tages, der den direkten Kontakt zum Tier in den Mittelpunkt rückt und ein Bewusstsein für den respektvollen Umgang mit der Natur schafft.
Auch der intellektuelle Austausch kommt nicht zu kurz. Wer wissen möchte, wie Baumpflege nach den Regeln der Biologie funktioniert, findet bei Tim Schmidt einen kundigen Gesprächspartner. Der NABU Rheiderland gibt praktische Hilfestellung für den eigenen Garten, und der Hof EmsAuen illustriert anschaulich, wie solidarische Landwirtschaft heute – jenseits der Anonymität des Supermarktregals – funktionieren kann.
Für das leibliche Wohl wird im Stile eines norddeutschen Markttages gesorgt, wobei Fischspezialitäten die obligatorische Konstante bilden. Musikalisch untermalt wird der Tag ab 14 Uhr durch die Dollard Swing Band, deren Jazz- und Swing-Klänge den Hafen in eine Kulisse verwandeln, die zum Verweilen einlädt. Während die Elektroboote lautlos ihre Runden drehen und die Ems von ihrer stillsten Seite erlebbar machen, bietet der Markt insgesamt eine seltene Gelegenheit, einen Sonntag bewusst und entschleunigt zu verbringen.
Es ist diese Mischung aus Handfestem, sportlichem Ehrgeiz und Leichtfüßigem, die den Besuch des Hafenmarktes zu einer lohnenden Unternehmung macht. Wer am Sonntag den Weg nach Weener findet, trifft auf ein Stück gelebter Regionalität, die sich weder aufdrängt, noch ihre Bedeutung hinter dem Kommerz versteckt. Eine Einladung, den Blick schweifen zu lassen – sei es über die Boote im Hafen oder auf die sorgsam gefertigten Arbeiten derer, die hier ihre Kreativität zur Schau stellen.
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In eigener Sache: Regionaler Journalismus – frei und für alle
Der LeserECHO-Verlag verfolgt ein klares Ziel: Wir möchten, dass jeder – unabhängig vom Geldbeutel – freien Zugang zu Nachrichten aus unserer Region hat. Deshalb sind alle unsere Berichte und Veranstaltungsankündigungen, wie dieser Beitrag zum HafenMarkt Weener, grundsätzlich frei zugänglich und kommen ohne Bezahlschranken oder Abokosten aus.
Diesen Service können wir nur dank unserer Werbepartner aufrechterhalten, deren Anzeigenschaltungen unsere Arbeit erst möglich machen. Gleichzeitig profitieren unsere Partner von einer beachtlichen Reichweite: Durch die enge Vernetzung unserer Newsportale mit den reichweitenstarken sozialen Medien – wie der Facebook-Seite „Wir Leeraner“ mit über 40.000 Followern und der dazugehörigen Gruppe mit mehr als 10.000 Mitgliedern – gelangen Informationen schnell und direkt zu den Menschen vor Ort. Mit bis zu 8 Millionen Aufrufen monatlich allein auf unserer Facebook-Seite schaffen wir so eine Win-win-Situation für Veranstalter, Partner und die Region.
Ein herzliches Dankeschön gilt in diesem Zusammenhang dem Tammenshof, der als Partner diese wunderbare Veranstaltung präsentiert und damit einen wichtigen Beitrag für das Rheiderland leistet.
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