Blaulicht
POL-LER: Pressemeldung vom 29.11.2020
Verkehrsunfallflucht
Leer — Am 26.11.2020, in der Zeit von 07:50 Uhr bis 15:15 Uhr, beschädigte ein bislang unbekannter Verkehrsteilnehmer einen in der Straße “Strohhut” am Fahrbahnrand geparkten, blauen PKW der Marke Toyota. An diesem wurde der Außenspiegel der Fahrerseite beschädigt. Der Verkehrsteilnehmer entfernte sich vom Unfallort, ohne seinen Pflichten als Unfallbeteiligter nachzukommen. Zeugen, die sachdienliche Hinweise zu dem Vorfall geben können, werden gebeten, sich mit der Polizei in Leer in Verbindung zu setzen.
Sachbeschädigung an einem geparkten PKW
Leer — In der vom 27.11.2020 um 15:00 Uhr bis zum 28.11.2020 um 08:00 Uhr wurde in der Christine-Charlotten-Straße ein geparkter, roter PKW der Marke Chevrolet beschädigt. Ein bislang unbekannter Täter beschädigte die hintere Tür der Fahrerseite. Zeugen, die sachdienliche Hinweise zu dem Vorfall geben können, werden gebeten, sich mit der Polizei in Leer in Verbindung zu setzen.
Verstoß gegen das BTMG
Leer — Am Samstag um 11:35 Uhr wurde durch eine Funkstreifenbesatzung ein Fahrradfahrer in der Löwenstraße kontrolliert. Bei der Kontrolle stellte sich heraus, dass der 42jährige Mann aus Leer Betäubungsmittel mit sich führte. Diese wurden sichergestellt und ein entsprechendes Strafverfahren eingeleitet.
Illegale Müllentsorgung & Fahren unter dem Einfluss von berauschenden Mitteln
Leer — Am Samstag um 12:00 Uhr wurde der Polizei in Leer mitgeteilt, dass im Roggenweg Haushaltsabfälle am Waldrand entsorgt wurden. In diesen Abfällen konnten Hinweise auf den Verursacher, ein 21jähriger Mann aus Leer, festgestellt werden. Um ca. 12:50 Uhr wurde im Bereich des Grünen Weges ein PKW kontrolliert, an dessen Steuer der Verursacher saß. Im Zuge der Kontrolle erhärteten sich die Hinweise auf eine Beeinflussung durch berauschende Mittel. Ein Drogenvortest führte schließlich zu einem positiven Ergebnis hinsichtlich THC. Eine Blutentnahme wurde daraufhin durch einen Arzt durchgeführt. Entsprechende Verfahren wurden eingeleitet und die Weiterfahrt untersagt. Schließlich stellte sich heraus, dass die Lebensgefährtin, eine 21jährige Frau aus Leer, für die Müllentsorgung verantwortlich ist. Gegen sie wurde ein Ordnungswidrigkeitenverfahren eingeleitet.
Einbruch in ein Einfamilienhaus
Bunde — In der Zeit vom 23.11.2020 um 16:00 Uhr bis zum 28.11.2020 um 15:00 Uhr kam es zu einem Einbruch in ein Einfamilienhaus in der Ahornstraße. Ein bislang unbekannter Täter verschaffte sich durch Aufhebeln eines Fensters im rückwärtigen Bereich Zugang in das Haus, in dem mehrere Räume durchsucht wurden. Da die Eigentümer des Hauses ortsabwesend sind, können zur Zeit keine Angaben gemacht werden, ob durch die Tat Diebesgut erlangt wurde. Die Ermittlungen dauern an.
Schwerer Verkehrsunfall
Detern — Am Samstag um ca. 18:10 Uhr ereignete sich ein schwerer Verkehrsunfall auf der L21 in Detern. Ein 22jähriger Mann aus Rhauderfehn übersah mit seinem PKW beim Abbiegen einen aus Richtung Potshausen kommenden und bevorrechtigten Kradfahrer aus Filsum. Durch den Zusammenstoß wurde der 17jährige Kradfahrer schwer verletzt und mit einem Rettungswagen in ein Krankenhaus nach Leer gebracht; Lebensgefahr besteht nicht. Der PKW-Fahrer blieb unverletzt. Beide Fahrzeuge wurden durch ein Abschleppunternehmen abgeschleppt. Der Gesamtschaden beläuft sich auf ca. 4000 Euro.
Fahren unter dem Einfluss von berauschenden Mitteln
Leer — Am Sonntag um 00:48 Uhr wurde in der Heisfelder Straße durch eine Funkstreifenbesatzung ein PKW-Fahrer kontrolliert. Bei dem 20jährigen Mann aus Weener wurden bei der Kontrolle Auffälligkeiten hinsichtlich seiner Fahrtauglichkeit festgestellt. Ein durchgeführter Drogenvortest reagierte positiv auf den Wirkstoff THC. Durch einen Arzt wurde eine Blutprobe entnommen. Entsprechende Verfahren wurden eingeleitet und die Weiterfahrt untersagt.
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Verkehrsunfallflucht & Trunkenheit im Straßenverkehr
Emden — In der Zeit vom 28.11.2020 um 22:30 Uhr bis zum 29.11.2020 um 01:15 Uhr befuhr eine 26jährige Frau aus Emden mit ihrem PKW VW Golf die Ulmenstraße und kam von der Fahrbahn ab. Dort fuhr sie in einen geparkten PKW VW Polo, der durch den Zusammenstoß in einen weiteren, geparkten PKW Opel Meriva geschoben wurde. An allen 3 Fahrzeugen entstand Sachschaden. Die Verursacherin entfernte sich unerlaubt vom Unfallort, konnte aber zeitnah in einer nahegelegenen Wohnung angetroffen werden. Eine Überprüfung ihrer Fahrtauglichkeit ergab eine Atemalkoholkonzentration von 0,59 Promille. Aus diesem Grund wurde durch einen Arzt eine Blutentnahme durchgeführt und entsprechende Verfahren eingeleitet.
Sachbeschädigung an einem Stromkasten
Moormerland — In der Zeit vom 28.11.2020 um 19:30 Uhr bis zum 29.11.2020 um 08:00 Uhr beschädigte ein bislang unbekannter Täter in der Straße “Am Hang” einen grünen Stromkasten, indem dieser mit einem unbekannten Gegenstand aufgehebelt wurde. Zeugen, die sachdienliche Hinweise zu dem Vorfall geben können, werden gebeten, sich mit der Polizei in Leer in Verbindung zu setzen.
Rauchentwicklung in einem Keller
Leer — Am Samstag um 17:05 Uhr kam es zu einer stärkeren Rauchentwicklung aus einem Kellerraum in einem Gebäudekomplex in der Straße “Vaderkeborg”. Nachdem eine 55jährige Bewohnerin eine Leuchtstoffröhre an einer Decke ausgewechselt hatte, fing ein Kabel an zu schmoren, wodurch die Rauchentwicklung entstand. Die Feuerwehren aus Leer und Bingum, sowie ein Rettungswagen und die EWE waren vor Ort. Letztendlich reichte ein starkes Lüften aus, um den Rauch zu beseitigen. Es wurden keine Personen verletzt.

Blaulicht
Dreister Ladendiebstahl in Ostfriesland
Ostfriesland – Ladendiebstähle auf Rekordniveau: Einzelhandel warnt vor dramatischer Entwicklung
Der Einzelhandel in Deutschland – und damit auch in Ostfriesland – steht vor einer wachsenden Herausforderung: Ladendiebstähle nehmen zu, werden professioneller und verursachen Schäden in Milliardenhöhe. Ein aktueller Fall aus Norden zeigt, wie dreist Täter inzwischen vorgehen. Doch die Zahlen des Handelsverbands Deutschland (HDE) und die EHI‑Studie zu Inventurdifferenzen machen deutlich: Der Vorfall ist kein Einzelfall, sondern Teil einer besorgniserregenden Entwicklung.
Dreister Diebstahl im Aldi-Markt Norden
Am Samstagabend — 30.05.2026, gegen 19.35 Uhr, betraten vier Personen (2x weiblich, 2x männlich, 18–30 Jahre) den Aldi-Markt im Norder Tor. Während einer der Täter das Personal ablenkte, nutzten die anderen die Gelegenheit und füllten einen Einkaufswagen randvoll mit Lebensmitteln. Anschließend verließ die Gruppe den Markt, ohne zu bezahlen.
Eine aufmerksame Zeugin bemerkte den Vorgang, verfolgte die Täter und informierte die Polizei. Die Beamten konnten die Gruppe in unmittelbarer Nähe stellen. Der Schaden: rund 300 Euro. Ein Ermittlungsverfahren wurde eingeleitet.
Der Fall steht exemplarisch für eine Entwicklung, die längst nicht mehr nur Supermärkte betrifft. Modegeschäfte, Drogerien, Baumärkte, Elektronikmärkte – der gesamte Einzelhandel ist betroffen.
Zahlen und Fakten: Die Lage ist ernster, als viele glauben
Die aktuellen Daten des Handelsverbands Deutschland (HDE) zeichnen ein klares Bild.
Einfacher Ladendiebstahl – 357.651 Fälle im Jahr 2025
Der HDE meldet für 2025 insgesamt 357.651 Fälle von einfachem Ladendiebstahl. Das entspricht zwar einem Rückgang von 5,7 Prozent gegenüber dem Vorjahr, doch Entwarnung gibt es nicht:
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Die Zahl bleibt extrem hoch.
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Die Dunkelziffer liegt bei über 90 Prozent.
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Viele Diebstähle werden nicht bemerkt, nicht gemeldet oder nicht verfolgt.
Damit dürfte die tatsächliche Zahl der Diebstähle in die Millionen gehen.
Schwerer Ladendiebstahl – 25.445 Fälle im Jahr 2025
Schwerer Ladendiebstahl liegt vor, wenn Täter:
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Waffen oder gefährliche Werkzeuge mitführen
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als Bande agieren
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gewaltsam vorgehen
Mit 25.445 Fällen bleibt diese Kategorie auf Rekordniveau. Nach dem Höchststand 2023 (27.452 Fälle) liegen auch die Werte für 2024 und 2025 im negativen Spitzenbereich.
Der HDE spricht von einer besorgniserregenden Entwicklung, die sich zunehmend professionalisiert.
Milliardenschäden: Die EHI‑Studie zeigt das ganze Ausmaß
Die EHI‑Studie zu Inventurdifferenzen im Einzelhandel liefert erschreckende Zahlen:
Inventurdifferenzen: 0,67 % des Nettoumsatzes
Ein Anstieg um rund 5 Prozent gegenüber dem Vorjahr.
Schäden durch Diebstähle: 2,82 Milliarden Euro
Verursacht durch Kundendiebstähle.
Schäden durch Mitarbeiter: 910 Millionen Euro
Schäden durch Lieferanten & Servicekräfte: 370 Millionen Euro
Investitionen in Sicherheit: 1,55 Milliarden Euro jährlich
Für:
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Kameras
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Sicherheitspersonal
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Warensicherung
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Präventionsmaßnahmen
Trotz dieser Investitionen steigen die Verluste weiter.
Warum die ehrlichen Kunden am Ende zahlen
Die steigenden Verluste haben direkte Folgen:
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höhere Preise
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weniger Personal
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mehr Sicherheitsmaßnahmen
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längere Wartezeiten
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sinkende Produktvielfalt
Der Handel betont: Die Kosten tragen am Ende die ehrlichen Kunden.
Ein gesellschaftliches Problem – nicht nur ein polizeiliches
Die Gründe für die Entwicklung sind vielfältig:
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steigende Lebenshaltungskosten
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sinkende Hemmschwellen
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organisierte Banden
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fehlendes Personal
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überlastete Justiz
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geringe Strafen
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hohe Dunkelziffer
Viele Händler berichten, dass Täter immer selbstbewusster auftreten – und dass selbst erwischte Diebe kaum Konsequenzen fürchten.
Der Einzelhandel steht unter Druck
Der Fall aus Norden ist nur ein Beispiel von vielen. Die Zahlen des HDE und die EHI‑Studie zeigen: Ladendiebstahl ist längst ein strukturelles Problem, das den Handel jährlich Milliarden kostet und die gesamte Branche belastet.
Während Täter immer dreister werden, wächst der Druck auf die Unternehmen – und damit auf die ehrlichen Kunden, die die Verluste über höhere Preise mittragen müssen.
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Weener — Feuerwehr setzt auf innovative Hochwasser-Abwehr
Neuer Hochwasserschutz: Feuerwehr-Führungskräfte der Kreisbereitschaft Süd in Weener geschult
Weener – Der Katastrophenschutz in Niedersachsen setzt beim Hochwasserschutz auf Innovation statt auf Muskelkraft: Um für künftige Hochwasserlagen optimal gerüstet zu sein, wurden heute die Führungskräfte der Kreisbereitschaft Süd auf dem Gelände des Bauhofs in Weener intensiv im Umgang mit dem modernen „NOAQ Flood Fighting System“ geschult.
Effiziente Alternative zum Sandsack
Das mobile Schutzsystem markiert einen deutlichen Fortschritt in der Deichverteidigung und beim Objektschutz. Anstatt wie bisher auf das arbeitsintensive und kräftezehrende Schleppen von Tausenden Sandsäcken angewiesen zu sein, bietet das System eine schnelle und hocheffiziente Lösung.
Unter der Leitung der erfahrenen Ausbilder Holger Bleicher, Ewald Spengel, Ralf Ecken, Jens Buß und Ingo Jelting lernten die anwesenden Zug- und Gruppenführer der Kreisbereitschaft Süd den sicheren Aufbau und die taktische Anwendung der mobilen Wände.
Stabilität durch das eigene Gewicht des Wassers
Das Prinzip des „Flood Fighting Systems“ ist ebenso einfach wie genial: Die Elemente werden am Boden verankert. Sobald das Hochwasser ansteigt, nutzt das System den anstehenden Wasserdruck, um sich selbst zu stabilisieren. Das Gewicht des Wassers sorgt somit für den nötigen Halt und eine dichte Abdichtung gegen gefährdete Bereiche. Der Vorteil für die Einsatzkräfte liegt auf der Hand: Die notwendige Zeit und der körperliche Einsatz bis zur vollen Schutzwirkung werden massiv reduziert.
Strategische Stationierung im Landkreis
Damit die Schutzwände im Ernstfall keine langen Anfahrtswege haben, sind sie strategisch auf verschiedene Standorte im Landkreis Leer verteilt. Allein am Bauhof in Weener sind zwei Gebinde mit insgesamt 14 Elementen stationiert, die im Alarmfall sofort abrufbereit sind.
„Mit dieser Ausbildung investiert die Kreisfeuerwehr weiter konsequent in den modernen Katastrophenschutz“, betonte Kreisbrandmeister Ernst Berends anlässlich der Übung. Ziel sei es, die Region auch bei sich ändernden klimatischen Bedingungen effektiv und zeitnah vor Hochwassergefahren schützen zu können.
Foto: Kreisfeuerwehr Leer
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Blaulicht
Mehr Sicherheit in Aurichs Innenstadt
Pilotprojekt „Gemeinsame Streifen“: Mehr Sicherheit und Ordnung in Aurichs Innenstadt
Die Stadt Aurich und die Polizeiinspektion Aurich/Wittmund haben ein neues gemeinsames Sicherheitskonzept gestartet. Unter dem offiziellen Projektnamen „Gemeinsame Streifen sorgen für Sicherheit und Ordnung in der Innenstadt“ begann am 28. Mai 2026 die erste gemeinsame Fußstreife von Ordnungsamt und Polizei – bei bestem Frühlingswetter und mit viel Aufmerksamkeit in der Auricher Innenstadt.
Ein neuer Weg der Zusammenarbeit
Mit dem Pilotprojekt gehen beide Behörden einen modernen, partnerschaftlichen Ansatz. Ziel ist es,
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wertvolle Praxiserfahrungen zu sammeln,
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behördenübergreifende Abläufe zu optimieren,
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und die sichtbare Präsenz im öffentlichen Raum deutlich zu erhöhen.
Die gemeinsame Streife soll nicht nur kontrollieren, sondern vor allem präventiv wirken und die Innenstadt als sicheren, geordneten und lebenswerten Raum stärken.
Bürgernähe im Mittelpunkt
Die gemischten Teams aus Polizei und Ordnungsamt verstehen sich als direkte, unkomplizierte Ansprechpartner für die Menschen vor Ort. Schon während des ersten Streifengangs zeigte sich eine durchweg positive Resonanz:
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Bürgerinnen und Bürger stellten Fragen zu Verkehrsregelungen,
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erkundigten sich nach Lieferzeiten in der Fußgängerzone,
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oder nutzten die Gelegenheit, allgemeine städtische Anliegen direkt anzusprechen.
Der persönliche Austausch wurde von vielen als niedrigschwellig und hilfreich wahrgenommen – ein zentrales Ziel des Projekts.
Verkehrsüberwachung als klarer Schwerpunkt
Neben der Bürgernähe liegt ein deutlicher Fokus auf der Verkehrsüberwachung. Die gemeinsamen Teams achten insbesondere auf:
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die Einhaltung der geltenden Verkehrsregeln,
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die Überprüfung der vorgeschriebenen Lieferzeiten,
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und die Vermeidung von Gefahrensituationen in der Innenstadt.
Durch die gebündelten Kompetenzen beider Behörden können Verstöße sofort vor Ort geahndet werden. Das sorgt für mehr Effizienz und erhöht die Sicherheit für Fußgänger, Radfahrer und Lieferverkehr gleichermaßen.
Ein starkes Zeichen für eine lebenswerte Innenstadt
Mit dem Pilotprojekt setzen Stadt und Polizei ein klares Signal: Aurichs Innenstadt soll sicherer, geordneter und attraktiver werden.
Nach Abschluss der Testphase werden alle gewonnenen Erkenntnisse detailliert ausgewertet. Die Ergebnisse sollen als Grundlage dienen, um die Kooperation weiter auszubauen und die gemeinsame Präsenz langfristig optimal zu gestalten.
Damit könnte das Pilotprojekt „Gemeinsame Streifen“ zum dauerhaften Bestandteil des städtischen Sicherheitskonzepts werden – und möglicherweise auch als Vorbild für andere Kommunen dienen.
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