Blaulicht
Polizeimeldung vom 27.01.2021
Verkehrsunfall mit leichtverletzter Person Grünflächen mit Pkw beschädigt Falsche Polizeibeamte
Leer — Verkehrsunfall mit leichtverletzter Person Leer — Am gestrigen Tag kam es gegen 13:00 Uhr auf der Augustenstraße zu einem Verkehrsunfall zwischen einem Fahrradfahrer und einem Pkw-Fahrer. Ein 26-jähriger Mann aus Leer befuhr mit seinem Fahrrad den Radweg der Augustenstraße und überquerte im Kreuzungsbereich die grün zeigende Ampelanlage in Richtung Ringstraße. Ein 69-jähriger Mann aus Aurich kam mit seinem Pkw vom Stadtring und beabsichtigte, nach rechts in Richtung Heisfelder Straße abzubiegen. Hierbei übersah er beim Anfahren den kreuzenden Fahrradfahrer. Bei dem Zusammenstoß wurde der Fahrradfahrer glücklicherweise nur leicht verletzt und das Fahrrad erheblich beschädigt. Am Pkw entstand kein Schaden.
Anzeige:
Jemgum — Grünflächen mit Pkw beschädigt Jemgum — In dem Zeitraum vom 23.01.2021, 00:00 Uhr, bis zum 25.01.2021, 20:00 Uhr, beschädigte ein noch unbekannter Pkw-Führer mehrere Grünflächen des Deichvorlandes im Bereich des Jemgumer Hafens. Anhand der vorgefunden Reifenspuren ist davon auszugehen, dass ebenso versucht wurde, auf den Deich zu fahren. Die Polizei bittet um Hinweise aus der Bevölkerung und hat ein entsprechendes Ordnungswidrigkeitenverfahren eingeleitet.
Emden — Falsche Polizeibeamte Emden — Am heutigen Tag kam es in Emden erneut zu Anrufen von falschen Polizeibeamten. Diese meldeten sich telefonisch bei einer 95-Jährigen und einer 79-jährigen Dame aus Emden und gaben sich als Verkehrspolizisten aus Emden aus. Beide Damen reagierten vorbildlich und beendeten das Gespräch. Die Polizeiinspektion Leer/Emden warnt nochmals eindringlich vor dieser perfiden Betrugsmasche. Die Polizei wird Sie niemals telefonisch nach Wertsachen oder ihrem Vermögen befragen und deren Herausgabe verlangen. Beenden Sie das Gespräch umgehend und informieren Sie ihre zuständige Polizeidienststelle oder Angehörige.
Anzeige:
Blaulicht
Spürnase „Bruk“ schlägt zu: Zoll stoppt Drogenschmuggel in Emden
Der richtige Riecher im Kampf gegen den Schmuggel: Rauschgiftspürhund ‚Bruk‘ vom Hauptzollamt Oldenburg wurde zum entscheidenden Faktor bei der Kontrolle in Emden. Dank seiner feinen Nase konnten die Beamten die gefährlichen Drogenladungen im Körper der beiden Reisenden entlarven.
Zoll-Einsatz in Emden: Spürhund „Bruk“ entlarvt „Bodypusher“
EMDEN / OLDENBURG – Bereits Anfang Dezember gelang den Beamten des Hauptzollamts Oldenburg ein empfindlicher Schlag gegen den internationalen Rauschgiftschmuggel. Wie der Zoll nun offiziell mitteilte, konnten zwei Busreisende aus den Niederlanden überführt werden, die versuchten, Hartdrogen in ihren Körpern einzuschmuggeln.
Im Rahmen einer routinemäßigen Kontrolle von Busreisenden in Emden schlug Rauschgiftspürhund „Bruk“ bei einem Paar an. Aufgrund des dringenden Verdachts wurden der 50-jährige Mann und seine 43-jährige Lebensgefährtin für weitere Ermittlungen zu einer nahegelegenen Polizeidienststelle gebracht.
Drogen im Körper versteckt
Ein vor Ort durchgeführter Drogen-Wischtest reagierte positiv auf Kokain und Heroin. In der Folge räumten die Beschuldigten ein, Drogen inkorporiert – also verschluckt – zu haben. Auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Aurich erfolgte eine körperliche Untersuchung unter ärztlicher Aufsicht in einer Krankenanstalt.
Die Ergebnisse der Untersuchung bestätigten den Verdacht:
-
Die Frau schied einen Gegenstand mit rund 41 Gramm Heroin aus.
-
Der Mann hatte einen Beutel mit ca. 4,5 Gramm Kokain in seinem Körper versteckt.
Ermittlungen dauern an
Die illegalen Substanzen wurden umgehend sichergestellt. Die weiteren Ermittlungen in diesem Fall werden vom Zollfahndungsamt Essen (Dienstsitz Nordhorn) in enger Zusammenarbeit mit der Staatsanwaltschaft Aurich geführt.
Facebookseite @Wir Leeraner
Anzeige
Blaulicht
Nächtlicher Einsatz in Südbrookmerland: Garage in Vollbrand
Garagenbrand in Südbrookmerland: Vier Feuerwehren im nächtlichen Einsatz
SÜDBROOKMERLAND – In der Nacht zu Dienstag kam es in Südbrookmerland zu einem folgenschweren Brand einer Garage. Gegen 03:00 Uhr wurden die Einsatzkräfte zunächst zu einem brennenden Pkw alarmiert, doch beim Eintreffen der ersten Einheiten bot sich ein weitaus umfangreicheres Lagebild.
Die Feuerwehren Oldeborg, Uthwerdum, Victorbur und Wiegboldsbur wurden am frühen Morgen zeitgleich alarmiert. Vor Ort stellten die Einsatzkräfte fest, dass die Garage, in der sich der Pkw befand, bereits in Vollbrand stand.
Riegelstellung schützt angrenzendes Wohnhaus
Umgehend wurden umfassende Löschmaßnahmen eingeleitet. Ein Schwerpunkt des Einsatzes lag auf der Sicherung der direkten Umgebung: Durch eine sogenannte Riegelstellung gelang es den Brandschützern, das nahe gelegene Hauptgebäude vor den Flammen und der enormen Hitzeeinwirkung zu schützen.
Nach rund zwei Stunden intensiver Arbeit konnte die Feuerwehr den Einsatz erfolgreich abschließen und die Einsatzstelle an die Polizei sowie die Energieversorger übergeben. Zur Ursache des Brandes und zur Schadenshöhe liegen derzeit noch keine gesicherten Informationen vor.
Beteiligte Einsatzkräfte:
-
Feuerwehr Oldeborg
-
Feuerwehr Uthwerdum
-
Feuerwehr Victorbur
-
Feuerwehr Wiegboldsbur
-
Rettungsdienst Landkreis Aurich
-
Örtliche Energieversorger
-
Polizei Aurich
Text & Bilder: Simon Binoit // Pressesprecher | Feuerwehr Wiegboldsbur
AnzeigeBlaulicht
Eisrettung unter Realbedingungen: Feuerwehr Leer trainiert den Ernstfall in Esklum!
Eisrettung unter Realbedingungen: Feuerwehr Landkreis Leer trainiert in Esklum den Ernstfall
ESKLUM – Die eisigen Temperaturen der letzten Tage haben den Einsatzkräften der Feuerwehr im Landkreis Leer eine seltene, aber wertvolle Gelegenheit geboten: Eine großangelegte Gemeinschaftsübung zur Eisrettung fand am Abend des 12. Januar in Esklum statt. Die Wasserrettung der Kreisfeuerwehr Leer und die Ortsfeuerwehr Esklum nutzten die stabilen Eisbedingungen für ein Training unter nahezu realen Verhältnissen.
Angesichts der seltenen Gelegenheit, verlässliche Eisflächen in der Region vorzufinden, entschieden die Verantwortlichen kurzfristig, den regulären Ausbildungsdienst auf ein Gewässer in Esklum zu verlegen. Der Clou: Die geschlossene Eisdecke konnte für die Übungszwecke gezielt präpariert und zerstört werden, um realitätsnahe Rettungsszenarien zu simulieren.
Intensive Ausbildung bei minimaler Eigengefährdung
„Es ist selten möglich, eine Eisfläche so massiv zu bearbeiten, ohne später eine Gefahr für die Öffentlichkeit zu hinterlassen“, erklärt Matthias Netthöfel, stellvertretender Zugführer der Wasserrettung. Die geringe Wassertiefe des ausgewählten Gewässers bot den Einsatzkräften zudem eine minimale Eigengefährdung, was einen besonders intensiven Lerneffekt ermöglichte.
Ausgestattet mit speziellen Trockenanzügen und dem sogenannten Eisretter – einem aufblasbaren Spezialgerät für die Eisrettung – trainierten die Kameraden den Ernstfall. Im Fokus standen dabei vor allem zwei zentrale Aspekte: Das korrekte und zügige Anlegen der umfassenden Schutzausrüstung unter dem Druck der Zeit, sowie der fachgerechte Aufbau und Einsatz des Eisretters auf instabilen und nachgestellten Bruchstellen im Eis.
Erfolgreiche Kooperation und wichtige Warnung
Die Übung schulte die Einsatzkräfte effektiv darin, im Notfall sicher über das Eis vorzudringen, um Personen zu retten, ohne selbst einzubrechen. Die enge Kooperation zwischen der Wasserrettung der Kreisfeuerwehr und der örtlichen Ortsfeuerwehr unterstrich einmal mehr die essenzielle Bedeutung der behördenübergreifenden Zusammenarbeit.
Trotz der professionellen Übung weist die Feuerwehr eindringlich darauf hin, dass Eisflächen auf öffentlichen Gewässern weiterhin unberechenbar und gefährlich sind. Das Betreten ist und bleibt lebensgefährlich!
Anzeige

























