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Por­sche wählt Stadt Leer: Strah­len­der Glanz für Ost­fries­lands Wirt­schafts­him­mel mit neu­em Autohaus

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Por­sche kommt nach Leer: Neu­es Auto­haus ver­spricht Wachs­tum und Arbeitsplätze

Leer steht vor einer auf­re­gen­den wirt­schaft­li­chen Ent­wick­lung: Im Früh­jahr 2025 wird ein Por­sche-Auto­haus im Gewer­be­ge­biet an der Kon­rad-Zuse-Stra­ße eröff­nen, das ers­te und ein­zi­ge in Ost­fries­land. Die Stadt Leer, die Bre­mer Fahr­zeug­haus Schmidt + Koch AG, das Por­sche-Zen­trum Olden­burg und das Leera­ner Unter­neh­men Ter­ra­vent gaben die­se erfreu­li­che Nach­richt in einer gemein­sa­men Pres­se­er­klä­rung bekannt.

Die Bre­mer Fahr­zeug­haus Schmidt + Koch AG, bereits erfolg­rei­cher Betrei­ber der Por­sche-Zen­tren in Bre­men und Olden­burg, wird als Por­sche-Ver­trags­händ­ler die Betrei­ber­rol­le über­neh­men. Die­se stra­te­gi­sche Ent­schei­dung mar­kiert nicht nur einen bedeu­ten­den Schritt für Por­sche, son­dern auch eine stär­ke­re Posi­tio­nie­rung von Leer als Wirtschaftsstandort.

Ter­ra­vent, ein Unter­neh­men, das sich auf rege­ne­ra­ti­ve Ener­gie­infra­struk­tu­ren spe­zia­li­siert hat, spiel­te eine ent­schei­den­de Rol­le bei der Neu­an­sied­lung, indem es das benö­tig­te Grund­stück im Gewer­be­ge­biet erwarb. Bür­ger­meis­ter Claus-Peter Horst zeig­te sich hoch­er­freut über die­se Ent­wick­lung und beton­te die wach­sen­de Bedeu­tung von Leer als Unternehmensstandort.

Leer erwar­tet Glanz­licht: Por­sche-Auto­haus ab Früh­jahr 2025 im Gewerbegebiet

Harm Fischer, der Vor­stands­vor­sit­zen­de der Bre­mer Fahr­zeug­haus Schmidt + Koch AG, äußer­te sich enthu­si­as­tisch über den neu­en Stand­ort in Leer. Nach mehr als zwei Jah­ren inten­si­ver Suche sei es gelun­gen, das best­mög­li­che Grund­stück zu erwer­ben. Er beton­te nicht nur die gute Erreich­bar­keit des Stand­orts, son­dern auch die zen­tra­le Lage, die es ermög­li­chen wer­de, die Märk­te in Ost­fries­land und im Ems­land opti­mal zu bedienen.

In Bezug auf die Mit­ar­bei­ter erwar­tet Fischer, dass etwa 15 bis 20 Beschäf­tig­te bei Por­sche in Leer tätig sein wer­den. Der neue Por­sche-Kom­plex wird auf einer Grund­stücks­flä­che von 1500 Qua­drat­me­tern errich­tet, wobei das gesam­te Grund­stück rund 7000 Qua­drat­me­ter umfasst. Der Bau­an­trag soll in Kür­ze ein­ge­reicht werden.

Inno­va­ti­ver Arbeits­platz: Hoch­mo­der­ne Werk­statt und Schauraum

Der Werk­statt­be­reich wird den Groß­teil der Gebäu­de­flä­che ein­neh­men und neben dem Tei­le­la­ger auch fünf Stan­dard­ar­beits­büh­nen, eine Annah­me­büh­ne sowie eine Mess- und Jus­tier­büh­ne beinhal­ten. Die Mit­ar­bei­ter wer­den somit in einer hoch­mo­der­nen Umge­bung arbei­ten, die den neu­es­ten Stan­dards und Anfor­de­run­gen entspricht.

Der Schau­raum wird nicht nur mit einem „Por­sche- und High­light­platz“ aus­ge­stat­tet sein, son­dern auch eine Aus­stel­lungs­flä­che für vier Neu­fahr­zeu­ge bie­ten. Moderns­te digi­ta­le Schau­raum­ele­men­te wer­den die Prä­sen­ta­ti­on der Fahr­zeu­ge berei­chern und ein inno­va­ti­ves Ein­kaufs­er­leb­nis für die Kun­den schaffen.

Hel­mer Ste­cker, Inha­ber von Ter­ra­vent, sieht die Ansied­lung von Por­sche als wei­te­res Zei­chen für die stei­gen­de Attrak­ti­vi­tät des Wirt­schafts­stand­or­tes Leer. Das Unter­neh­men hat­te nicht nur das Grund­stück für Por­sche erwor­ben, son­dern besitzt im Gewer­be­ge­biet auch eine grö­ße­re Flä­che mit einem Ver­wal­tungs­ge­bäu­de. Die­ses wird wei­ter­hin Stand­ort der Carl Bütt­ner & Jant­zon Han­del und Ener­gie GmbH sein, einem direk­ten Nach­barn des zukünf­ti­gen Porsche-Autohauses.

Die Por­sche-Ansied­lung in Leer ver­spricht nicht nur wirt­schaft­li­ches Wachs­tum, son­dern auch die Schaf­fung von hoch­qua­li­fi­zier­ten Arbeits­plät­zen und trägt somit zur wei­te­ren Stär­kung der regio­na­len Wirt­schaft bei.

 


Por­sche-Auto­haus in Leer — Ein Überblick

  • Eröff­nung im Früh­jahr 2025: Das ers­te und ein­zi­ge Por­sche-Auto­haus in Ost­fries­land wird vor­aus­sicht­lich im Früh­jahr 2025 im Gewer­be­ge­biet an der Kon­rad-Zuse-Stra­ße in Leer sei­ne Türen öffnen.

  • Betrei­ber­rol­le durch Schmidt + Koch AG: Die Bre­mer Fahr­zeug­haus Schmidt + Koch AG, bereits erfolg­reich mit Por­sche-Zen­tren in Bre­men und Olden­burg, über­nimmt die Betrei­ber­rol­le als Por­sche-Ver­trags­händ­ler in Leer.

  • Ter­ra­vent als Weg­be­rei­ter: Ter­ra­vent, ein Unter­neh­men für rege­ne­ra­ti­ve Ener­gie­infra­struk­tu­ren aus Leer, schuf die Basis für die Neu­an­sied­lung, indem es das benö­tig­te Grund­stück im Gewer­be­ge­biet erwarb.

  • Stand­ort­vor­tei­le: Der Stand­ort Leer punk­tet nicht nur durch sei­ne gute Erreich­bar­keit, son­dern auch durch sei­ne zen­tra­le Lage, die ide­al ist, um die Märk­te in Ost­fries­land und im Ems­land opti­mal zu bedienen.

  • Arbeits­plät­ze und Mit­ar­bei­ter­zahl: Die Por­sche-Nie­der­las­sung in Leer wird vor­aus­sicht­lich 15 bis 20 Mit­ar­bei­ter beschäf­ti­gen, die in einem moder­nen Kom­plex mit inno­va­ti­ven Arbeits­be­rei­chen arbei­ten werden.

  • Werk­statt und Schau­raum: Der Por­sche-Kom­plex umfasst einen Werk­statt­be­reich mit moderns­ter Aus­stat­tung sowie einen Schau­raum mit einem „Por­sche- und High­light­platz“ und einer Aus­stel­lungs­flä­che für vier Neufahrzeuge.

  • Wei­ter­ent­wick­lung des Wirt­schafts­stand­or­tes Leer: Die Ansied­lung von Por­sche in Leer ver­spricht nicht nur wirt­schaft­li­ches Wachs­tum, son­dern trägt auch zur wei­te­ren Stär­kung der regio­na­len Wirt­schaft und zur Posi­tio­nie­rung von Leer als auf­stre­ben­den Wirt­schafts­stand­ort bei.


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Lese­r­ECHO-Ver­lag: Ihr Por­tal für frei­en Zugang zu regio­na­len Wirtschaftsnachrichten

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Ener­gie-Sha­ring für Leer: Kom­mu­na­le Gebäu­de als vir­tu­el­les Kraftwerk

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Loka­le Ener­gie­wen­de in Leer: CDU-Frak­ti­on for­dert Prü­fung eines Strombilanzkreismodells

In der Stadt Leer könn­te die Nut­zung von Solar­strom bald eine neue Effi­zi­enz­stu­fe errei­chen. Die CDU-Frak­ti­on hat einen Antrag an Bür­ger­meis­ter Claus-Peter Horst gerich­tet, in dem die Ver­wal­tung auf­ge­for­dert wird, die tech­ni­sche und wirt­schaft­li­che Umset­zung eines soge­nann­ten Strom­bi­lanz­kreis­mo­dells für kom­mu­na­le Lie­gen­schaf­ten zu prüfen.

Das Pro­blem: Unge­utz­tes Poten­zi­al auf städ­ti­schen Dächern

Die Stadt Leer ver­folgt bereits das Ziel, zuneh­mend kom­mu­na­le Gebäu­de mit Pho­to­vol­ta­ik­an­la­gen (PV) aus­zu­stat­ten. Doch die Rea­li­tät stößt oft an bau­li­che Gren­zen: Nicht jedes Gebäu­de ist für eine eige­ne Anla­ge geeig­net. Denk­mal­schutz, sta­ti­sche Pro­ble­me oder Ver­schat­tun­gen durch Nach­bar­ge­bäu­de ver­hin­dern oft die Installation.

Bei den bereits exis­tie­ren­den Anla­gen han­delt es sich zumeist um Teil­ein­spei­se­an­la­gen. Das bedeutet:

  • Ein Groß­teil des Stroms wird direkt vor Ort verbraucht.

  • Ein beacht­li­cher Rest – geschätzt zwi­schen 20 und 40 Pro­zent – fließt unge­nutzt ins öffent­li­che Netz.


Die Lösung: Ener­gy Sha­ring inner­halb der Kommune

Hier setzt das bean­trag­te Strom­bi­lanz­kreis­mo­dell an. Ziel ist es, den über­schüs­si­gen Strom nicht ein­fach gegen eine gerin­ge Ein­spei­se­ver­gü­tung abzu­ge­ben, son­dern ihn gezielt ande­ren städ­ti­schen Gebäu­den zuzu­füh­ren, die selbst kei­ne Solar­ener­gie erzeu­gen können.

So funk­tio­niert das Modell tech­nisch: Mit­hil­fe moder­ner Mess­tech­nik und spe­zia­li­sier­ter Soft­ware wer­den die Über­schuss­men­gen erfasst. Über das öffent­li­che Strom­netz erfolgt die vir­tu­el­le Wei­ter­lei­tung an ande­re kom­mu­na­le Abneh­mer im Stadtgebiet.

Wirt­schaft­li­che Vor­tei­le für den Haushalt

Die Vor­tei­le die­ses “Ener­gy Sha­rings” sind zweierlei:

  1. Stei­ge­rung des Eigen­ver­brauchs: Der wert­vol­le Son­nen­strom bleibt im Sys­tem der Stadtverwaltung.

  2. Sen­kung der Strom­kos­ten: Durch die direk­te Ver­rech­nung ent­fal­len der Ener­gie­preis des Ver­sor­gers und unter bestimm­ten Vor­aus­set­zun­gen auch die Stromsteuer.


Zusam­men­ar­beit mit Ver­sor­gern als Schlüssel

In dem Antrag betont die CDU, dass für den Erfolg eine enge Abstim­mung mit dem loka­len Ener­gie­ver­sor­ger not­wen­dig ist. Ohne des­sen Unter­stüt­zung und die Bereit­stel­lung der ent­spre­chen­den Netz­struk­tu­ren ist eine Umset­zung nicht möglich.

Dass die­ses Modell kei­ne blo­ße Theo­rie ist, zei­gen Bei­spie­le aus ande­ren Regio­nen Deutsch­lands. Der Main-Tau­nus-Kreis gilt hier­bei als Vor­rei­ter und hat bereits demons­triert, wie Kom­mu­nen durch intel­li­gen­te Bilan­zie­rung ihre Ener­gie­kos­ten sen­ken und gleich­zei­tig das Kli­ma schüt­zen können.

Ob und wie schnell die Ver­wal­tung in Leer die­ses Modell rea­li­sie­ren kann, wird nun die ange­for­der­te Prü­fung zeigen.

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Bun­des­wei­ter Streik im Nah­ver­kehr – Son­der­re­ge­lung für Niedersachsen

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STREIK-HINWEIS: Sper­rung der Jann-Berg­haus-Brü­cke in Leer am 4. und 5. Febru­ar 

Auf­grund ange­kün­dig­ter Warn­streiks im öffent­li­chen Dienst bleibt die Jann-Berg­haus-Brü­cke (B 436) am Mitt­woch und Don­ners­tag jeweils von 06:00 bis 23:00 Uhr für den gesam­ten Ver­kehr voll gesperrt. Da die Brü­cke an die­sen Tagen nicht pas­siert wer­den kann, wur­den für den betrof­fe­nen Zeit­raum spe­zi­el­le Bus­re­ge­lun­gen getrof­fen, um unter ande­rem den Schul­weg sicherzustellen.

Bun­des­wei­ter Streik im Nah­ver­kehr: Still­stand am Mon­tag erwartet

Land­kreis Leer / Ber­lin – Pend­ler und Schü­ler müs­sen sich am kom­men­den Mon­tag, den 2. Febru­ar 2026, auf erheb­li­che Ein­schrän­kun­gen ein­stel­len. Die Ver­ein­te Dienst­leis­tungs­ge­werk­schaft (ver.di) hat die Beschäf­tig­ten im kom­mu­na­len Nah­ver­kehr bun­des­weit zu einem Warn­streik auf­ge­ru­fen. Wäh­rend in wei­ten Tei­len Deutsch­lands Bus­se und Bah­nen still­ste­hen wer­den, stellt Nie­der­sach­sen auf­grund einer Beson­der­heit eine Aus­nah­me dar.

In der lau­fen­den Tarif­run­de ver­schärft ver.di den Druck auf die Arbeit­ge­ber. Betrof­fen sind fast 100.000 Beschäf­tig­te in rund 150 städ­ti­schen Ver­kehrs­un­ter­neh­men und Bus­be­trie­ben der Land­krei­se. Ziel der Gewerk­schaft ist vor allem eine Ent­las­tung der Mit­ar­bei­ter durch deut­lich ver­bes­ser­te Arbeitsbedingungen.

For­de­run­gen nach Ent­las­tung und fai­ren Bedingungen

Im Kern der Ver­hand­lun­gen ste­hen Maß­nah­men gegen die hohe Arbeits­be­las­tung im öffent­li­chen Per­so­nen­nah­ver­kehr (ÖPNV). ver.di for­dert unter anderem:

  • Die Ver­kür­zung der Wochen­ar­beits­zeit sowie der Schichtlängen.

  • Die Ver­län­ge­rung von Ruhezeiten.

  • Höhe­re Zuschlä­ge für Nacht- und Wochenendarbeit.

In Bun­des­län­dern wie Bay­ern, Bran­den­burg, dem Saar­land und Thü­rin­gen wird zudem über eine Erhö­hung der Löh­ne und Gehäl­ter ver­han­delt. Die stell­ver­tre­ten­de ver.di-Vorsitzende Chris­ti­ne Beh­le bezeich­ne­te das bis­he­ri­ge Ver­hal­ten der Arbeit­ge­ber als „Angriff auf bestehen­de Ver­ein­ba­run­gen“. Laut Beh­le ver­wei­ge­re die Arbeit­ge­ber­sei­te not­wen­di­ge Ver­bes­se­run­gen und schla­ge statt­des­sen teil­wei­se sogar Ver­schlech­te­run­gen vor.

Son­der­fall Nie­der­sach­sen: Frie­dens­pflicht sichert Betrieb

Für die Men­schen im Land­kreis Leer und dem rest­li­chen Nie­der­sach­sen gibt es vor­erst Ent­war­nung: Die rund 5.000 Beschäf­tig­ten im hie­si­gen Nah­ver­kehr sind nicht zum Streik am Mon­tag auf­ge­ru­fen. Hier gilt aktu­ell noch die soge­nann­te Frie­dens­pflicht, die Arbeits­kampf­maß­nah­men wäh­rend lau­fen­der Ver­ein­ba­run­gen untersagt.

Den­noch berei­tet sich die Gewerk­schaft auch hier auf die Zukunft vor. Für die Tarif­run­de TV‑N Nie­der­sach­sen 2026 wur­den die For­de­run­gen bereits offi­zi­ell über­ge­ben. Die­se beinhal­ten unter anderem:

  • Eine Redu­zie­rung der Wochen­ar­beits­zeit auf 37,5 Stun­den.

  • 33 Tage Urlaub pro Jahr.

  • Erhöh­te Zuschlä­ge (Sonn­tags­zu­schlag auf 40 %).

  • Beginn der Nacht­ar­beits­zu­schlä­ge bereits ab 20:00 Uhr.

  • Eine Lauf­zeit bis Ende 2028.

Aus­blick

Wäh­rend in Nie­der­sach­sen die Räder am Mon­tag rol­len, wird der ÖPNV in den meis­ten ande­ren Bun­des­län­dern und Stadt­staa­ten wie Ber­lin, Ham­burg und Bre­men vor­aus­sicht­lich zum Erlie­gen kommen. 

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Tage­lang nicht geräumt – für alle sicht­bar, wer sei­ner Räum­pflicht ignoriert

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Sym­bol­fo­to: Eine Moment­auf­nah­me – natür­lich kann es vor­kom­men, dass Schnee nach Neu­schnee­fall am Abend lie­gen bleibt oder nicht immer eine sofor­ti­ge Räu­mung mög­lich ist.

Leser­brief: Schnee, Räum­dienst und Ord­nungs­äm­ter – Räum­pflicht kon­se­quent durchsetzen

In die­sen Win­ter­ta­gen zeigt sich lei­der ein wie­der­keh­ren­des Pro­blem: Vie­le Pri­vat­haus­hal­te kom­men ihrer Räum- und Streu­pflicht vor den eige­nen Grund­stü­cken nicht nach. Beson­ders auf­fäl­lig sind Geh­we­ge, die über meh­re­re Tage hin­weg über­haupt nicht geräumt wur­den und inzwi­schen von fes­ten Eis­schich­ten bedeckt sind. Die­se stel­len eine erheb­li­che Gefahr dar – vor allem für älte­re Mit­bür­ge­rin­nen und Mit­bür­ger, aber auch für Rad­fah­rer, die auf ver­eis­ten Wegen leicht stür­zen können.

Dabei geht es aus­drück­lich nicht dar­um, jeman­den zu kri­ti­sie­ren, der aus beruf­li­chen oder per­sön­li­chen Grün­den ein­mal nicht sofort räu­men kann. Dass Schnee oder Eis nicht immer umge­hend besei­tigt wird, ist mensch­lich und nach­voll­zieh­bar. Pro­ble­ma­tisch ist jedoch, dass vie­le Anlie­ger ihrer Pflicht über Tage hin­weg über­haupt nicht nach­kom­men. Wo noch immer geschlos­se­ne Eis­schich­ten auf den Bür­ger­stei­gen lie­gen, ist offen­sicht­lich, dass dort in den ver­gan­ge­nen Tagen kei­ne Räu­mung statt­ge­fun­den hat.

Beson­ders frus­trie­rend ist die­se Situa­ti­on für all jene Bür­ge­rin­nen und Bür­ger, die täg­lich Ver­ant­wor­tung über­neh­men, Schnee räu­men und streu­en. Wenn ande­re dies kon­se­quent igno­rie­ren und kei­ner­lei Kon­se­quen­zen zu befürch­ten haben, ent­steht schnell der Ein­druck, dass sich Rück­sicht­nah­me nicht lohnt. Das gefähr­det lang­fris­tig das Mit­ein­an­der und die Bereit­schaft, Regeln einzuhalten.

Genau hier soll­ten die Ord­nungs­äm­ter stär­ker aktiv wer­den. Eine kon­se­quen­te­re Kon­trol­le sowie geziel­te Anschrei­ben oder – bei wie­der­hol­tem Ver­stoß – auch Buß­gel­der wären ein kla­res Signal, dass die Räum­pflicht ernst genom­men wird. Es geht dabei nicht um Schi­ka­ne, son­dern um Sicher­heit, Fair­ness und den Schutz aller Verkehrsteilnehmer.

Siche­re Geh- und Rad­we­ge im Win­ter sind kei­ne Selbst­ver­ständ­lich­keit, son­dern das Ergeb­nis gemein­sa­mer Ver­ant­wor­tung. Die­se Ver­ant­wor­tung soll­te ein­ge­for­dert und not­falls auch durch­ge­setzt werden.

Gise­la Jansen

Hin­weis der Redaktion

*Leser­brie­fe geben nicht unbe­dingt die Mei­nung der Redak­ti­on wie­der. Die Redak­ti­on behält sich Kür­zun­gen vor. Sie haben eine ande­re Mei­nung zu die­sem The­ma oder möch­ten etwas dazu ergän­zen? Dann schrei­ben Sie Ihren Kom­men­tar oder eige­nen Leser­brief an: info@leserecho.de — Betr. Leserbrief

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Reich­wei­te, Rele­vanz, Regio­na­li­tät – Media­da­ten der Sei­te „Wir Leeraner“

Media­da­ten – Face­book­sei­te „Wir Leeraner“ Ein Ange­bot des LeserECHO-Verlags Die Face­book­sei­te „Wir Leera­ner“ ist die reich­wei­ten­star­ke Social-Media-Platt­form des Lese­r­ECHO-Ver­lags für...

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Mit SEO erfolg­reich in Deutsch­land: Wie nie­der­län­di­sche Unter­neh­men vom Lese­r­ECHO-Por­tal profitieren

Erfolg­reich in Deutsch­land: Wie nie­der­län­di­sche Unter­neh­men mit SEO durchstarten Die Digi­ta­li­sie­rung macht es für Unter­neh­men immer ein­fa­cher, über Län­der­gren­zen hin­weg...

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Fir­men­events in Ost­fries­land & Ems­land: Per­fekt pla­nen und erfolg­reich umsetzen

Fir­men­events pla­nen in Ost­fries­land und Ems­land: Wich­ti­ge Tipps und krea­ti­ve Ideen Ein gelun­ge­nes Fir­men­event kann die Mar­ken­be­kannt­heit stei­gern, Kun­den bin­den und...

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Mar­ke­ting: Geschäfts­er­öff­nung: So wird Ihr Event zum unver­gess­li­chen Erlebnis!

Per­fek­te Pla­nung für Ihre Geschäfts­er­öff­nung, Fir­mener­wei­te­rung oder Ihr Firmenjubiläum Eine erfolg­rei­che Geschäfts­er­öff­nung, eine Erwei­te­rung oder ein Fir­men­ju­bi­lä­um sind idea­le Anläs­se,...

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Start­schuss in der Nord­see­hal­le: Die Emder Eis­zeit ist eröffnet

Eis frei in Emden: Das Win­ter-High­light in der Nord­see­hal­le ist zurück! Drau­ßen herrscht das typi­sche Janu­ar-Grau, doch in der Nord­see­hal­le...

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Bewe­gen­des Histo­ry-Tel­ling: Das Grenz­gän­ger-Pro­jekt live in Jemgum

Musi­ka­li­sches Mahn­mal: „Grenz­gän­ger“ am 24. Janu­ar im Bür­ger­haus Jemgum Ein Trio, drei Jahr­zehn­te Freund­schaft und Geschich­ten, die nicht ver­stum­men dür­fen:...

Veranstaltung

Klas­sik-High­light zum Jah­res­start: Neu­jahrs­kon­zert im Thea­ter an der Blinke

Ein­tritt frei: Sin­fo­ni­scher Jah­res­auf­takt: Col­le­gi­um Musi­cum lädt zum Neujahrskonzert  Am kom­men­den Sams­tag ver­wan­delt sich das Thea­ter an der Blin­ke in...

Lokal

Geden­ken in Leer: Ein Zei­chen gegen das Ver­ges­sen setzen

Foto der Gedenk­ver­an­stal­tung in 2025: SPD Leer „Ver­ant­wor­tung für das Hier und Jetzt“: Leer gedenkt der Opfer des Nationalsozialismus LEER. Am...

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Gro­ßer Kunst­hand­wer­ker­markt bei Opel Kem­per in Meppen

Krea­ti­vi­tät trifft Tra­di­ti­on: Gro­ßer Kunst­hand­wer­ker­markt bei Opel Kem­per in Meppen Ein Hauch von Früh­ling zieht ein! Am Sonn­tag, dem 22....

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Ja-Wort in Sicht? Inspi­ra­ti­on auf der 23. Leera­ner Hochzeitsmesse

WICHTIGE INFO: Absa­ge der 23. Leera­ner Hochzeitsmesse    Schlech­te Nach­rich­ten für alle Ver­lieb­ten und Pla­nungs-Pro­fis: Auf­grund des mas­si­ven Win­ter­ein­bruchs und...

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Platt­deut­sche Poe­sie im Kul­tur­spei­cher: Jan Cor­ne­li­us prä­sen­tiert „All­tied weer“

„All­tied weer“: Jan Cor­ne­li­us und Ensem­ble „Dree­klang“ laden zum Neu­jahrs­kon­zert im Kulturspeicher LEER – Es ist eine lieb­ge­won­ne­ne Tra­di­ti­on, die...

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MOTORRAD SHOW Olden­burg 2026: Wenn Moto­ren den Sai­son­start markieren

MOTORRAD SHOW Olden­burg star­tet mit Voll­gas in die neue Sai­son 2026 Die MOTORRAD SHOW Olden­burg ist auch 2026 der tra­di­tio­nel­le Sai­son­auf­takt...

Veranstaltung

„Lütt­je Wieh­nachts­markt“ in Hol­len – Advents­stim­mung für Groß und Klein

 Sym­bol­fo­to — LeserECHO-Archiv Lütt­je Wieh­nachts­markt in Hol­len – Ein fest­li­cher Nach­mit­tag für Groß und Klein Sonn­tag, 14.12.2025, 15:00 – 20:00 Uhr Die...

Lokal

Kunst­haus Leer zeigt facet­ten­rei­che Wer­ke ost­frie­si­scher Künstler

Am 14. Dezem­ber um 15 Uhr — Sonn­tags­füh­rung im Kunst­haus Leer. Am Sonn­tag, dem 14. Dezem­ber, lädt das Kunst­haus Leer zu...