Blaulicht
Pressemitteilung der Polizeiinspektion Leer/Emden für Samstag, 09.11.2019
Moormerland — Fahren unter Alkoholeinfluss / Verkehrsunfall
Am frühen Samstagmorgen, gegen 06:00 Uhr, verunfallt eine 21-jährige Fahrzeugführerin mit ihrem PKW DB 180 CDI auf der Emder Straße in Oldersum. Zu dem Zeitpunkt befindet sich die Unfallverursacherin von Leer kommend in Fahrtrichtung Emden auf der Brücke über das Oldersumer Sieltief. Hier gerät der PKW auf die rechtsseitige Leitplanke, kommt ins Rutschen und schließlich am Brückengeländer auf der Beifahrerseite liegend zum Stehen. Die in der Gemeinde Ihlow wohnhafte Fahrzeugführerin kann sich selbständig aus dem PKW befreien. Sie erleidet bei dem Unfall Prellungen und wird durch die vor Ort befindlichen Rettungskräfte versorgt. Im Rahmen der polizeilichen Unfallaufnahme werden alkoholbedingte Ausfallerscheinungen bei der Frau festgestellt. Ein Atemalkoholtest ergibt 1,37 Promille. Somit wird eine Blutentnahme angeordnet und die Weiterfahrt untersagt. Die Emder Straße ist zum Zwecke der Unfallaufnahme und Bergung des Unfallfahrzeuges ca. 1,5 Stunden gesperrt. Der PKW ist als Totalschaden anzusehen.
Leer — Verkehrsunfallflucht / ZEUGENAUFRUF!
Am Freitag, zwischen 06:30 und 12:10 Uhr, beschädigt vermutlich ein aktuell unbekannter Fahrzeugführer eine Straßenlaterne in der Liebigstraße. Die Unfallaufnahme ergibt, dass die Laterne in Schieflage steht und das umgebende Erdreich aufgewühlt ist. Der Verursacher hatte sich nach Schadenseintritt unerlaubt von der Unfallstelle entfernt. Die Polizei bittet in dieser Angelegenheit um sachdienliche Hinweise.
Leer — Fahren unter Betäubungsmitteleinfluss
Am frühen Freitagmorgen, gegen 04:00 Uhr, wird ein 21-jähriger Fahrzeugführer mit seinem PKW Audi mit Städtekennung Leer im Stadtgebiet kontrolliert. Es werden Anhaltspunkte für eine Drogenbeeinflussung festgestellt. Somit wird eine Blutentnahme angeordnet, die Weiterfahrt untersagt und ein Ermittlungsverfahren eingeleitet. Im Rahmen der Durchsuchung der Person wird außerdem eine geringfügige Menge Cannabis aufgefunden und sichergestellt.
Weener — Diebstahl eines Schmuckstückes
Am Freitagmorgen, zwischen 09:40 und 09:45 Uhr, überrascht ein Bewohner zwei unbekannte männliche Täter in einem Einfamilienhaus in der Neuen Diele, nachdem er Geräusche im Hausflur wahrnimmt. Diese waren offensichtlich über ein gekipptes Fenster in das Gebäude gelangt. Beim Antreffen flüchten die Personen über eine Terrassentür durch den rückwärtigen Garten. Nach ersten Erkenntnissen konnten diese bei der Tat ein Schmuckstück, eine sogenannte Gemme (Brosche), im Wert von ca. 400,- Euro erlangen. Die Täter können wie folgt beschrieben werden: männlich, beide schlanke Statur, einer mit einer auffälligen violetten Jacke mit blauer Jeans, der andere komplett in dunkler Bekleidung. Beide Täter trugen Handschuhe, einer eine Wollmütze und eine Brille mit runden Gläsern. Es ist nicht auszuschließen, dass die Täter einen (Flucht)PKW im weiteren Tatortbereich abgestellt hatten. Die Polizei hat den Tatort aufgenommen und die Spurensicherung durchgeführt. Zeugen und/oder Hinweisgeber werden gebeten, sich mit der Polizei in Verbindung zu setzen.
Emden ‑Diebstähle aus PKW / ZEUGENAUFRUF!
Am Freitagabend, zwischen 19.00 und 23.00 Uhr, wird auf dem Parkplatz eines Sportvereins an der Petkumer Straße ein schwarzer PKW Opel Zafira aufgebrochen. Zu diesem Zweck wurde die Scheibe der Fahrertür zerstört. Aus dem Fahrzeug wird eine Geldbörse entwendet. Aus einem zeitgleich dort abgestellten unverschlossenen PKW VW Golf, grau, wird ebenfalls eine Geldbörse gestohlen. Die Schadenshöhe beträgt insgesamt ca. 360,- Euro. Die Polizei hat die Ermittlungen in dieser Angelegenheit aufgenommen und bittet mögliche Hinweisgeber um Kontaktaufnahme.
Emden — Körperverletzung nach Streitigkeiten
Am frühen Samstag, gegen 03.40 Uhr, kommt es in einer Bar in der Innenstadt zu Streitigkeiten, in dessen Verlauf ein 43-jähriger Mann von einem 30-jährigen Mann getreten wird. Das Opfer fällt zu Boden und verletzt sich an einer Hand. Beide Personen stehen unter Alkoholeinfluss. Gegen den Beschuldigten wird ein Strafverfahren eingeleitet. Außerdem wird dieser des Ortes verwiesen.
Emden — Körperverletzung nach Streitigkeiten
In der Nacht zum Samstag, gegen 01.30 Uhr, kommt es in einer Gaststätte am Neuen Markt zu einer zunächst verbalen Auseinandersetzung zwischen zwei Frauen. Schließlich wird das 21-jährige Opfer von ihrer 28-jährigen Kontrahentin gewürgt und gekratzt und dabei leicht verletzt. Gegen die 28-Jährige wurde ein Strafverfahren eingeleitet.
Emden — Fahren unter Betäubungsmitteleinfluss
In der Nacht von Samstag auf Sonntag befährt ein 24-jähriger Fahrzeugführer mit einem PKW VW Polo das Emder Stadtgebiet. Gegen 01:30 Uhr wird dieser im Bereich Larrelt von einer Streifenbesatzung kontrolliert. Im Rahmen der Kontrolle ergeben sich Anhaltspunkte für eine Betäubungsmittelbeeinflussung. Ein Vortest bestätigt den Anfangsverdacht. Die eingesetzten Beamten untersagen die Weiterfahrt des Mannes. Eine Blutentnahme wird angeordnet und ein Strafverfahren eingeleitet.
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Blaulicht
Pkw-Brand, Drogenfahrten und E‑Scooter-Fahrer unter Alkohol- und Drogeneinfluss
POL-LER: Pressemitteilung der Polizeiinspektion Leer/Emden für Sonntag, 04.10.2026
Brand eines Pkw++Führen eines Pkw unter Drogeneinfluss++Sachbeschädigung an Pkw++2 x Führen E‑Scooter unter Drogen- bzw. Alkoholeinfluss
Leer — Brand eines Pkw
Gegen 02 Uhr des Sonntages kam zu einem Brand eines Pkw VW Golf im Hermann-Lange-Ring. Da der Brand schon kurz nach der Entstehung entdeckt wurde, konnte die Feuerwehr ein komplettes Ab-/Ausbrennen verhindern. Die Ermittlungen der Polizei zur Entstehung wurden aufgenommen. Zeugen der Tat melden sich bitte bei der Polizei in Leer.
Leer — Führen eines Pkw unter Drogeneinfluss
Bei einer Kontrolle durch die Polizei in der Papenburger Straße gegen 13 Uhr des Samstages mussten die Beamten feststellen, dass der 37-jährige Pkw-Führer aus Papenburg die Fahrt unter Drogeneinfluss durchgeführt hatte. Ein Vortest bestätigte den Verdacht. Die Weiterfahrt wurde untersagt und eine Blutentnahme durchgeführt.
Emden — Sachbeschädigung an Pkw
Am Freitag kam es zwischen 22:00 und 23:10 Uhr auf einem Parkplatz in der Johann-Wessels-Straße zu einer Sachbeschädigung an einem Pkw der Marke Nissan. Ein bislang unbekannter Täter beschädigte hier mittels eines unbekannten Gegenstandes die Lackierung und die Windschutzscheibe des Fahrzeuges. Zeugen werden gebeten, sich bei der Polizei in Emden zu melden.
Emden — E‑Scooter-Fahrer unter Drogeneinfluss
Am Samstagabend wurde um 22:30 Uhr durch die Polizei in Emden ein 34-jähriger E‑Scooter-Fahrer aus Emden in der Hermann-Löns-Straße kontrolliert. Bei der Kontrolle stellte sich heraus, dass dieser unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln stand. Eine Blutprobe wurde entnommen, ein Strafverfahren wurde eingeleitet und die Weiterfahrt untersagt.
Emden — E‑Scooter-Fahrer unter Alkoholeinfluss
In den frühen Stunden des Sonntages wurde gegen 02:45 Uhr in der Emder Innenstadt, im Bereich “Am Tonnenhof”, ein 20-jähriger E‑Scooter-Fahrer aus Emden durch die Polizei kontrolliert, welcher unter dem Einfluss von Alkohol stand. Ein Atemalkoholtest ergab einen Wert von 1,19 Promille. Eine Blutprobe wurde entnommen, die Weiterfahrt untersagt und ein Strafverfahren eingeleitet.
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Küchenbrand in Großwolde: Wohnung nach Feuer unbewohnbar
Küchenbrand in Großwolde: Wohnung nach Feuer unbewohnbar
Rund 45 Einsatzkräfte der Feuerwehr Westoverledingen bei Brand in der Raiffeisenstraße im Einsatz
Großwolde. Am Samstagmorgen, 3. Oktober 2026, ist es in Großwolde zu einem Küchenbrand gekommen. Gegen 9:22 Uhr wurden die Einsatzkräfte mit dem Alarmstichwort „F – Küchenbrand“ zu einem Gebäude an der Raiffeisenstraße alarmiert.
Beim Eintreffen der Feuerwehr stellte sich heraus, dass es in der Küche auf einem Tisch brannte. Umgehend gingen zwei Trupps unter Atemschutz zur Brandbekämpfung vor. Den Einsatzkräften gelang es, das Feuer schnell zu löschen und eine weitere Ausbreitung der Flammen zu verhindern.
Wohnung nach Brand unbewohnbar
Trotz des schnellen Eingreifens der Feuerwehr wurde die betroffene Wohnung durch die Folgen des Brandes so stark beeinträchtigt, dass sie derzeit nicht bewohnbar ist.
Nach Abschluss der erforderlichen Einsatzmaßnahmen wurde die Einsatzstelle an den Eigentümer übergeben.
Rund 45 Einsatzkräfte im Einsatz
Insgesamt waren rund 45 Einsatzkräfte mit sieben Fahrzeugen vor Ort. Beteiligt waren die Ortsfeuerwehren Flachsmeer und Großwolde sowie die IuK-Einheit und die Hygiene-Einheit der Feuerwehr Westoverledingen.
Die Polizei hat die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen. Zur Ursache und zur möglichen Schadenshöhe liegen derzeit keine weiteren Angaben vor.
Bildquelle: Markus Bruns, Feuerwehr Westoverledingen
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Große Einsatzübung an der Friesenbrücke
Großangelegte Einsatzübung an der Friesenbrücke: Feuerwehren proben komplexe Rettungsszenarien
Feuerwehren aus Weener und Westoverledingen trainieren Brandbekämpfung, Menschenrettung und Wasserversorgung unter realitätsnahen Bedingungen
Weener/Westoverledingen. An der Friesenbrücke hat am Montagabend, 29. September 2026, eine umfangreiche Einsatzübung der Feuerwehren aus der Stadt Weener (Ems) und der Gemeinde Westoverledingen stattgefunden. Die Einsatzkräfte trainierten dabei verschiedene komplexe Brand- und Rettungsszenarien. Im Mittelpunkt standen insbesondere die Menschenrettung unter Atemschutz, die Brandbekämpfung sowie der Aufbau einer umfangreichen Löschwasserversorgung.
Die Übung war in zwei große Einsatzabschnitte aufgeteilt. Sowohl auf der Weeneraner als auch auf der Westoverledinger Seite der Friesenbrücke wurden unterschiedliche Einsatzlagen angenommen, die von den beteiligten Feuerwehren bewältigt werden mussten.
Brand im Brückenwärterhaus auf der Weeneraner Seite
Auf der Weeneraner Seite wurden die Einsatzkräfte gegen 19:08 Uhr über die Brandmeldeanlage des Brückenwärterhauses alarmiert. Nach dem angenommenen Übungsszenario bestand zu diesem Zeitpunkt kein Kontakt mehr zu drei Personen, die sich noch in dem Gebäude aufhalten sollten.
Nur wenige Minuten nach der Alarmierung traf die Feuerwehr Weener an der Einsatzstelle ein und begann unmittelbar mit der Erkundung. Dabei bestätigte sich die angenommene Lage: Im Heizungsraum des Brückenwärterhauses war ein Feuer ausgebrochen. Gleichzeitig galten drei Personen weiterhin als vermisst.
Aufgrund des erhöhten Bedarfs an Atemschutzgeräteträgern wurde zusätzlich die Feuerwehr Holthusen alarmiert. Während weitere Einsatzkräfte zur Unterstützung anrückten, bauten die Feuerwehrleute eine Löschwasserversorgung vom nächstgelegenen Hydranten auf.
Parallel dazu rüsteten sich mehrere Einsatztrupps mit Atemschutzgeräten aus. Sie gingen zur Personensuche in das Gebäude vor und begannen mit der Rettung der vermissten Personen.
Die drei vermissten Personen, die im Rahmen der Übung durch Übungspuppen dargestellt wurden, konnten zügig lokalisiert und aus dem Gefahrenbereich gebracht werden.
An diesem Übungsabschnitt waren neben den Feuerwehren Weener und Holthusen auch die Hygienegruppe der Feuerwehr Rheiderland beteiligt. Die Abläufe wurden vor Ort zudem von Notfallmanagern der Deutschen Bahn beobachtet. Ebenfalls machten sich Stadtbrandmeister Jörg Fisser und sein Stellvertreter Steffen Voss ein Bild vom Übungsgeschehen.
Verpuffung im Hauptpfeiler der Friesenbrücke
Auf der Seite von Westoverledingen wurde ebenfalls zunächst eine ausgelöste Brandmeldeanlage als Ausgangslage angenommen. Daraufhin wurde die Ortsfeuerwehr Grotegaste zur Friesenbrücke alarmiert.
Bei der ersten Erkundung stellte sich die angenommene Einsatzlage jedoch als wesentlich umfangreicher heraus. Im Hauptpfeiler der Friesenbrücke, in dem sich auch das Drehgelenk der Brücke befindet, war es im Übungsszenario zu einer Verpuffung gekommen.
Der gesamte Bereich war stark verraucht. Zudem wurden im Inneren des Brückenpfeilers drei Personen vermisst.
Aufgrund der Lage wurde die Alarmstufe umgehend auf das Stichwort F3Y für Gewerbebetriebe erhöht. Daraufhin wurden weitere Einsatzkräfte nachalarmiert.
Das Stichwort F3 steht dabei für eine entsprechend hohe Alarmstufe bei einem Brandereignis. Der Zusatz Y weist darauf hin, dass Menschenleben in Gefahr sind. Entsprechend umfangreich war der für das angenommene Szenario erforderliche Kräfteansatz.
Atemschutztrupps suchen nach vermissten Personen
Mehrere Trupps gingen unter Atemschutz in den stark verrauchten Brückenpfeiler vor. Ihre Aufgabe bestand darin, die drei vermissten Personen im Inneren des Pfeilers zu finden und anschließend aus dem Gefahrenbereich zu retten.
Die Menschenrettung stellte dabei besondere Anforderungen an die Einsatzkräfte, da der angenommene Brandort innerhalb des Brückenpfeilers lag und die Sicht durch die starke Verrauchung erheblich eingeschränkt war.
Parallel zur Personensuche und Menschenrettung musste eine umfangreiche Wasserversorgung aufgebaut werden. Das Löschwasser sollte von der Landseite bis zum ersten im Wasser stehenden Brückenpfeiler geführt werden.
Dafür mussten mehrere hundert Meter Schlauchleitung verlegt werden. Die große Entfernung zwischen der Wasserentnahmestelle und dem Einsatzbereich sowie die besondere Lage an der Friesenbrücke machten den Aufbau der Wasserversorgung zu einer erheblichen logistischen Herausforderung.
Mehrere Feuerwehren und Einheiten beteiligt
An dem Übungsabschnitt auf der Westoverledinger Seite waren die Ortsfeuerwehren Grotegaste, Ihrhove, Völlen und Völlenerfehn beteiligt. Zusätzlich kamen die IuK-Einheit sowie die Hygiene-Einheit zum Einsatz.
Die Übung bot den beteiligten Feuerwehren damit die Möglichkeit, verschiedene Einsatzabläufe unter möglichst realitätsnahen Bedingungen zu trainieren. Neben der Koordination der Einsatzkräfte standen insbesondere die Menschenrettung unter Atemschutz, die Brandbekämpfung und die Herstellung einer funktionierenden Löschwasserversorgung über größere Entfernungen im Mittelpunkt.
Durch die Aufteilung in zwei Einsatzabschnitte konnten gleichzeitig unterschiedliche Szenarien an der Friesenbrücke trainiert werden. Dabei wurde deutlich, welche besonderen Anforderungen Einsätze an einem Bauwerk wie der Friesenbrücke an die Feuerwehren stellen – insbesondere dann, wenn vermisste Personen gerettet, Atemschutztrupps eingesetzt und Löschwasser über größere Entfernungen zur Einsatzstelle transportiert werden muss.
Die Einsatzübung diente damit nicht nur der praktischen Ausbildung der einzelnen Einsatzkräfte, sondern auch dem Zusammenspiel verschiedener Feuerwehren und Spezialeinheiten.
Weitere Fotos von Joachim Rand und Markus Bruns auf Facebook “Wir Leeraner”
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