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Rede der Bür­ger­meis­te­rin zur Eröff­nung des Gal­li­mark­tes in Leer

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Moin mit­nan­ner,
Van Har­ten Will­ko­men in Leer to de fiev­hun­nert­elf­te Gall­markt! Lie­be Gäs­te aus Nah und Fern aus Poli­tik, Wirt­schaft, Ver­bän­den, Ver­ei­nen und vor allem lie­be Gal­li­markts­be­su­cher. Mooi, dat se all daar­bi sünd!

Bei die­sem Wet­ter kür­ze ich heu­te mal mei­ne Begrü­ßung ab: Lie­be Wür­den­trä­ger, sol­che, die es sind, sol­che die es waren, die die es wer­den wol­len und sol­che, die froh sind, es nie wer­den zu müssen!
Stell­ver­tre­tend für so vie­le, die ich per­sön­lich begrü­ßen möch­te, hei­ße ich einen wah­ren Ober­ost­frie­sen will­kom­men. Ik proot natür­elk van de Prä­si­dent van d‘ Oost­frees­ke Lands­kupp, Rico Meck­len­burg. Mooi, dat se van­da­ag hier sünd.

Und natür­lich möch­te ich die Dele­ga­ti­on unse­rer Part­ner­stadt Trow­bridge mit unse­rem Ehren­he­rold Tre­vor Heeks begrü­ßen. I’am sure Tre­vor, you have some­thing to say to our gal­li­markt visitors?
Trevor

Thank you Trevor.

Ich weiß nicht, wie es Ihnen geht, aber ich hof­fe, dass Groß­bri­tan­ni­en sich das mit dem Brexit viel­leicht doch noch­mal überlegt.

Tja, leev Lüü, wenn de Brexit kummt, dann will ik hopen, dat uns Tre­vor, wenn he nächs­te Jahr up d‘ Gall­m­akt komen will, ok en Visum kriggt. Aber maakt jo man kien Sör­gen: Nood­falls, wenn d‘ wesen mutt, dann roop ik sülvst bi Boris John­son an un segg hum, dat wi up Tre­vor neet ver­zich­ten könen.

Auch unse­re Freun­de aus den Nie­der­lan­den aus der Geme­en­te Oldambt fei­ern heu­te mit uns. Har­te­lyk wel­kom Jan Veen …!

Nie­der­län­der
Bedankt Jan.

Frü­her….. frü­her war alles ganz anders. Da war der Früh­ling ver­reg­net mit eini­gen war­men Tagen, der Som­mer heiß, der Herbst stür­misch und kalt und im Win­ter war die Land­schaft vom Schnee weiß bedeckt.
Und heu­te? Die Jah­res­zei­ten sind nicht mehr so bestän­dig. In den letz­ten zwei Jah­ren war das Wet­ter selbst zum Gal­li­markt noch so som­mer­lich warm – T‑Shirt war angesagt.

Un bi d‘ Kuscheln in d‘ Rie­sen­radd is man bold in d‘ Swe­ten komen.

Ohne Zwei­fel: Die Aus­wir­kun­gen des Kli­ma­wan­dels sind bereits spür­bar. Und auch wenn wir heu­te hof­fen, dass es wäh­rend des Gal­li­mark­tes tro­cken und warm sein wird – also bes­ser als heute/genauso wie heu­te, ist das Kli­ma zu Recht im Fokus der Diskussionen.

Jetzt auch dank der vie­len jün­ge­ren Men­schen, denen sich immer mehr Bür­ge­rin­nen und Bür­ger anschlie­ßen. Und über das hin­aus, was wir bereits ange­sto­ßen haben in Deutsch­land, wer­den vie­le ein­ge­fah­re­ne Wege in Fra­ge gestellt. Die Bot­schaft lau­tet auch für uns alle:
Man sall sük eerst Maal an d‘ egen Nöös faten.
Und was vie­le nicht wis­sen ist, dass die Poli­tik und Ver­wal­tung der Stadt Leer hier schon seit eini­gen Jah­ren eine hohe Sen­si­bi­li­tät besitzt.

Die Stadt Leer ist seit 2016 Mit­glied im Kli­ma­bünd­nis, in des­sen Rah­men jähr­lich die Akti­on „Stadt­ra­deln – Radeln für ein gutes Kli­ma“ durch­ge­führt wird. Auch in die­sem Jahr, und somit das drit­te Mal in Fol­ge, konn­ten wir uns ganz oben auf dem Trepp­chen unter den Kom­mu­nen bis 50.000 Ein­woh­nern plat­zie­ren, unse­re Leis­tung des Vor­jah­res noch ein­mal stei­gern und den ers­ten Platz verteidigen.

Hei­ke Dirks, unser Stadt­ra­del­star, hat mit ihrem Fahr­rad eine Kilo­me­ter­stre­cke von über 1.700 km gefah­ren und setzt sich somit als Deutsch­lands bes­ter weib­li­cher Stadt­ra­del­star an die Spitze.

Und jeder ein­zel­ne Mit­fah­rer hat zu die­ser wahn­sin­nig guten Gesamt­leis­tung beigetragen.
Der gesam­te Land­kreis Leer konn­te sich unab­hän­gig von der Ein­woh­ner­zahl in Nie­der­sach­sen auf Platz 3, hin­ter der Regi­on Han­no­ver und Braun­schweig einreihen.

Wir Men­schen in Leer und Land­kreis kön­nen stolz sein uns gegen wesent­lich grö­ße­re Kom­mu­nen behaup­tet zu habe! Dan­ke an alle!

Und sonst? Kli­ma­freund­li­ches Bau­en, Pel­let­hei­zung, Block­heiz­kraft­werk, Pho­to­vol­ta­ik­an­la­gen – haben wir, wenn auch Bäu­me in den letz­ten Jah­ren gefällt wer­den muss­ten, reden die wenigs­ten dar­über, dass wir in den letz­ten fünf Jah­ren über 500 neue Bäu­me gepflanzt haben. 33,3 Pro­zent Elek­tro­au­tos in unse­rem klei­nen Fuhr­park – haben wir. Seit letz­ter Woche bie­ten wir Car Sha­ring an: Leev Lüü – damit könnt ihr euer Auto abschaf­fen, Geld spa­ren und was fürs Kli­ma tun – nut­zen Sie die Autos, infor­mie­ren Sie sich im Bür­ger­bü­ro – das ist der Schlüs­sel zur öko­lo­gisch sinn­vol­len Autonutzung.

Sie wis­sen es, oder? Dass die vie­len Unter­neh­men, seit mehr als hun­dert Jah­ren das Rück­grat unse­rer Stadt sind? Erin­nern Sie sich auch noch an die rau­chen­den Schorn­stei­ne mit hohen Emis­sio­nen und CO² Aus­stoß? Und heu­te? Die Unter­neh­men haben sich den Her­aus­for­de­run­gen des Kli­ma­wan­dels schon gestellt und erfül­len heu­te stren­ge Auf­la­gen, die das Kli­ma in der Stadt im wahrs­ten Sin­ne des Wor­tes deut­lich ver­bes­sert haben.

Wäh­rend wir in der Umwelt­po­li­tik noch gegen den Kli­ma­wan­del kämp­fen müs­sen, ist das gesell­schaft­li­che Kli­ma in unse­rer Stadt so gut wie es ist und ein Grund, war­um es wun­der­bar ist, Ihre Bür­ger­meis­te­rin zu sein.

Es gibt hier bei uns ein gro­ßes Mit­ein­an­der. Ver­ei­ne, Ver­bän­de, aber auch vie­le enga­gier­te Bür­ge­rin­nen und Bür­ger tra­gen dazu bei. Stell­ver­tre­tend für vie­le möch­te ich in die­sem Jahr das Fest der Kul­tu­ren her­vor­he­ben. Ein Fest, das für mich sym­bo­lisch für unser täg­li­ches Zusam­men­le­ben steht. Leer ist eine welt­of­fe­ne und tole­ran­te Stadt, deren Bür­ge­rin­nen und Bür­ger in der Viel­falt ver­eint sind.

Nen­nen möch­te ich auch den Bin­gu­mer Shan­ty-Chor, der immer wie­der mit vol­ler Inbrunst See­manns­lie­der schmet­tert und damit den mari­ti­men Cha­rak­ter unse­rer Stadt unter­streicht. Beson­ders ist auch der Ver­ein Schip­per Klott­je und das Hei­mat­mu­se­um, der sich mit viel Lei­den­schaft und Lie­be zum Detail um den his­to­ri­schen Hafen und das Muse­um ehren­amt­lich ver­dient macht. Der Sän­ger­club Euter­pe fei­er­te die­ses Jahr 160 Jah­re – ein Jubi­lä­um, das heu­te sei­nes glei­chen sucht.
Die Feu­er­wehr ist da, wenn sie geru­fen wird, die­ses Jahr unter vie­len Ein­sät­zen – das erwäh­ne ich, weil es zum Kli­ma­wan­del dazu gehört, muss­te der Teich in Leer­ort, die Gro­ße Graf­te, gewäs­sert wer­den – die Tro­cken­heit hat auch hier Spu­ren hinterlassen.

Vie­le, vie­le Men­schen in Leer sind ein wich­ti­ger und vor allem nach­hal­ti­ger Bau­stein unse­res guten Kli­mas in der Stadt!

Gutes Kli­ma in der Stadt. Eines muss ich Ihnen aber an die­ser Stel­le ganz offen geste­hen. Auch wenn es mor­gen als „fal­sche“ Schlag­zei­le in der Zei­tung ste­hen könn­te: Manch­mal wäre ich für einen Klimawandel.

Aber ver­ste­hen Sie mich nicht falsch! Den Kli­ma­wan­del unse­rer Umwelt, dem soll­ten wir enga­giert ent­ge­gen­tre­ten. Ich möch­te auch kei­nen Wan­del in der städ­ti­schen Gesell­schaft, denn das Kli­ma ist her­vor­ra­gend! Nein, den Kli­ma­wan­del, den ich mei­ne, den ich mir wün­sche, der betrifft die poli­ti­sche Diskussionskultur.

Wir in der Poli­tik müs­sen uns weni­ger mit uns selbst beschäf­ti­gen. Unse­re Auf­ga­be ist es nicht nach Schul­di­gen zu suchen, son­dern nach Lösun­gen. Weni­ger in der Öffent­lich­keit über­ein­an­der, son­dern in der Poli­tik mehr mit­ein­an­der reden, das ist mein Wunsch! Die Bür­ge­rin­nen und Bür­ger erwar­ten zu Recht, dass wir kon­struk­tiv zum Woh­le der Stadt Leer zusammenarbeiten.

Sluss mit Schand­aal maken. Wi Poli­ti­kers mut­ten wat doon, denn daar­för hett man uns wählt.

Wenn wir gera­de beim Kli­ma sind, möch­te ich an die­ser Stel­le noch zwei Sät­ze an unse­re Men­zi richten.

Men­zi ist in Leer min­des­tens so bekannt wie die Bür­ger­meis­te­rin! Fröh­lich gestimmt hat sie jah­re­lang dafür gesorgt, dass es in der Alt­stadt und rund um den Hafen sau­ber ist und dabei die Lip­pen gespitzt und ein fröh­li­ches Lied gepfif­fen. Das Pfei­fen wur­de ihr Mar­ken­zei­chen, Sai­son abge­stimmt, und hat so viel gute Lau­ne ver­brei­tet und ihre Mit­strei­ter moti­viert. Men­zi wird zum Ende des Jah­res in den wohl­ver­dien­ten Ruhe­stand gehen. Lie­be Men­zi: Dan­ke und alles Gute für die Zukunft – mir wer­den Sie feh­len. Sie wer­den uns allen fehlen.

Und für ein posi­ti­ves Kli­ma im Rat­haus hat eine Per­son gesorgt, die ich künf­tig in der täg­li­chen Arbeit sehr ver­mis­sen wer­de. Mei­ne Vor­zim­m­er­kraft Bar­ba­ra Uhle­mann wird bald eben­falls in den Ruhe­stand gehen. Frau Uhle­mann war nicht nur für mich, son­dern auch für mei­ne Vor­gän­ger, Wolf­gang Kell­ner und Gün­ther Boek­hoff wer­den mir zustim­men, eine wich­ti­ge Stüt­ze und stets ein stil­les, aber dafür ein umso wich­ti­ge­res Räd­chen im Getrie­be der Stadt Leer. Lie­be Frau Uhle­mann, Dan­ke für alles!

Ganz zum Ende mei­ner Rede möch­te ich ganz tra­di­tio­nell den zahl­rei­chen Ehren­amt­li­chen in der Stadt und den Orga­ni­sa­to­ren, Mit­ar­bei­ter und Schau­stel­ler, unse­res tol­len Mark­tes dan­ken. Ohne Sie wäre Vie­les nicht mög­lich! Zum Bei­spiel in kür­zes­ter Zeit ein grö­ße­res Zelt auf dem Gal­li­markt­platz bereit­stel­len – dan­ke dafür!!!! Vie­le von den Ehren­amt­li­chen und wei­te­ren Gäs­ten beglei­ten mich heu­te in die­ses Fest­zelt!! Ihre Teil­nah­me berei­chert die­se Veranstaltung.

Doch her­vor­he­ben möch­te ich an die­ser Stel­le jetzt DIE Aus­hän­ge­schil­der des Gal­li­mark­tes. Und damit mei­ne ich vor allem drei Per­so­nen, die jedes Jahr mit viel Lei­den­schaft eine ganz beson­de­re Rol­le einnehmen.

Se sünd Stim­mungs­maa­kers. Mit hör tra­di­tio­nel­le Kleer, mit Trum­mel un Hel­le­bar­de, mit Glo­cke un Stimm ver­middeln se de Flair van dis­se besün­ner Fest. Ohne hör kann de Gall­m­akt gaar neet stattfinnen.

Ich spre­che natür­lich von unse­ren drei Herolden!
Lie­ber Hel­mut Kock, lie­ber Franz Krä­mer und unser Aus­ru­fer, lie­ber Hans-Arno Loerts! Ihr steht heu­te ganz vor­ne! Vie­len Dank, dass Ihr die­se Auf­ga­be Jahr für Jahr über­nehmt – dazu sind mir eini­ge Gedicht­zei­len eingefallen:

Lie­be Leu­te stellt euch vor,
der Gal­li­markt öff­net sein Tor,
die Herol­de hat‘s krank erwischt,
lie­gen im Bett und kom­men nicht.

Mit was könn­te man das vergleichen?
Ein Bahn­hof wäre ohne Weichen.
Ein Schiff würd‘ ohne Ruder fahren,
Ein Super­markt wär ohne Waren.

Das Wat­ten­meer ohn Wattenwurm
Die Nord­see­küs­te ohne Sturm,
Ost­fries­land hät­te Ber­ge gar,
Und Dünen bei Leer wärn plötz­lich wahr.

Jedoch, zu dritt steht Ihr an mei­ner Seite,
ganz treu und such­tet nicht das Weite.
Ruft‘s aus, macht heu­te alle froh.
Radeau, Radeau, radit­jes doe…

(Leev Herol­de, bit­te maakt nu för uns de fiev­hun­nert­elf­te Gall­markt open!)

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KI-Kopie oder Kunst? Das recht­li­che Risi­ko bei Image-to-Image

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Gefähr­li­ches Geschäfts­mo­dell: Hoch­wer­ti­ge Kunst­dru­cke fin­den in Gale­rien und Fach­ge­schäf­ten rei­ßen­den Absatz. Doch wer plant, mas­sen­haft KI-gene­rier­te Bil­der auf Basis frem­der Vor­la­gen zu ver­kau­fen, spielt mit dem Feu­er. Ohne kla­re Urhe­ber­rechts­klä­rung kön­nen aus schnel­len Pro­fi­ten durch Abmah­nun­gen und Scha­dens­er­satz­for­de­run­gen schwer­wie­gen­de finan­zi­el­le Fol­gen für Händ­ler und Pro­du­zen­ten wer­den. (Sym­bol­bild: Die­se Gra­fik wur­de zur Illus­tra­ti­on des The­mas mit­tels Künst­li­cher Intel­li­genz erstellt).

Vor­sicht bei KI-Bil­dern: Wann die Image-to-Image-Funk­ti­on das Urhe­ber­recht verletzt

Die Nut­zung von Künst­li­cher Intel­li­genz (KI) zur Erstel­lung von Gra­fi­ken ist fas­zi­nie­rend und ver­lo­ckend. Beson­ders die „Image-to-Image“-Funktion, bei der ein bestehen­des Bild als Vor­la­ge für eine KI-Gene­rie­rung dient, birgt jedoch erheb­li­che recht­li­che Fall­stri­cke. Wer ein Werk eines Künst­lers als Basis nutzt, es durch die KI abän­dern lässt und das Ergeb­nis anschlie­ßend ver­öf­fent­licht oder kom­mer­zi­ell ver­wer­tet, bewegt sich auf dün­nem Eis. Es ist in die­sen Fäl­len sehr wahr­schein­lich, dass Urhe­ber­rech­te ver­letzt werden.

Die recht­li­che Situa­ti­on ist des­halb so kom­plex, weil KI-gene­rier­te Inhal­te selbst oft kei­nen eige­nen Urhe­ber­rechts­schutz genie­ßen, die Nut­zung frem­der Wer­ke als Grund­la­ge jedoch die Rech­te des ursprüng­li­chen Schöp­fers direkt berührt.

Die kri­ti­schen Punk­te im Überblick

Um das Risi­ko bes­ser ein­schät­zen zu kön­nen, soll­ten Nut­zer fol­gen­de Aspek­te beachten:

  • Das „bear­bei­te­te Werk“: Weist das KI-gene­rier­te Bild noch deut­li­che Ähn­lich­kei­ten mit der Vor­la­ge auf, wird es juris­tisch oft als Bear­bei­tung oder Umge­stal­tung eines geschütz­ten Wer­kes gewer­tet. Ohne Zustim­mung des Ori­gi­nal-Urhe­bers ist dies in der Regel unzulässig.

  • Die Schöp­fungs­hö­he: Eine rein sti­lis­ti­sche Anpas­sung oder leich­te opti­sche Ver­än­de­run­gen durch den Algo­rith­mus rei­chen meist nicht aus, um ein eigen­stän­di­ges neu­es Werk zu begrün­den. Solan­ge der „per­sön­li­che Schöp­fungs­akt“ des ursprüng­li­chen Künst­lers im Ergeb­nis erkenn­bar bleibt, liegt kei­ne Neu­schöp­fung vor.

  • Enge Gren­zen der „frei­en Benut­zung“: Damit eine Nut­zung zuläs­sig ist, müss­te das neue Bild eine völ­li­ge Neu­schöp­fung sein, bei der das Ori­gi­nal ledig­lich als lose Inspi­ra­ti­on dien­te. Bei einem direk­ten „Image-to-Image“-Verfahren ist die­ser Abstand zur Vor­la­ge sel­ten gegeben.

  • Risi­ko beim Kopie­ren eines Stils: Zwar ist ein abs­trak­ter Kunst­stil an sich nicht geschützt, doch wenn die KI zu nah an einem kon­kre­ten, indi­vi­du­el­len Werk arbei­tet, kann auch hier eine Urhe­ber­rechts­ver­let­zung vorliegen.

Ori­gi­nal

KI-Bild (Image-to-Image)

Meis­ter­haf­te Druck­gra­fik: Ida Oel­ke, An der Bar, 2009. Die­ser Farb­holz­schnitt (22,5 x 30 cm) besticht durch sei­ne kla­re For­men­spra­che und die mar­kan­te Farb­wahl. Das Werk ist Teil der aktu­el­len Werk­schau im Kunst­haus Leer. (Foto: Jür­gen Bam­bro­wicz, © Kunst­haus Leer)
Digi­ta­le Trans­for­ma­ti­on: Die­se Gra­fik wur­de vom Lese­r­ECHO-Ver­lag mit­hil­fe Künst­li­cher Intel­li­genz erstellt. Sie nutzt das Ori­gi­nal von Ida Oel­ke als direk­te Vor­la­ge (Image-to-Image), um das Motiv für redak­tio­nel­le Zwe­cke neu zu inter­pre­tie­ren und die tech­ni­schen Mög­lich­kei­ten moder­ner Bild­ge­ne­se zu demonstrieren.

Pri­vat vs. Öffent­lich: Ein ent­schei­den­der Unterschied

Wäh­rend das Expe­ri­men­tie­ren mit KI-Vor­la­gen im rein pri­va­ten, stil­len Käm­mer­lein oft unpro­ble­ma­tisch bleibt, ändert sich die Lage mit der Ver­öf­fent­li­chung. Sobald das Bild in sozia­len Medi­en geteilt oder gar kom­mer­zi­ell genutzt wird, steigt das Risi­ko für kost­spie­li­ge Abmah­nun­gen dras­tisch an.

Die Faust­re­gel lau­tet: Sobald das ursprüng­li­che Kunst­werk im KI-Ergeb­nis noch erkenn­bar ist, ver­let­zen Sie mit gro­ßer Wahr­schein­lich­keit das Urhe­ber­recht des Ori­gi­nal­künst­lers. Wer recht­lich auf Num­mer sicher gehen will, soll­te auf eige­ne Vor­la­gen zurück­grei­fen oder sicher­stel­len, dass die KI-Gene­rie­rung zu einem völ­lig neu­en, nicht wie­der­erkenn­ba­ren Ergeb­nis führt.

Hin­weis: Die­ser Arti­kel dient aus­schließ­lich der all­ge­mei­nen Infor­ma­ti­on und jour­na­lis­ti­schen Ein­ord­nung. Er stellt kei­ne Rechts­be­ra­tung im Sin­ne des Rechts­dienst­leis­tungs­ge­set­zes (RDG) dar und kann eine indi­vi­du­el­le Bera­tung durch eine qua­li­fi­zier­te Rechts­an­walts­kanz­lei nicht erset­zen. Trotz sorg­fäl­ti­ger Prü­fung der aktu­el­len Rechts­la­ge über­nimmt die Redak­ti­on kei­ne Haf­tung für die Rich­tig­keit, Voll­stän­dig­keit oder Aktua­li­tät der bereit­ge­stell­ten Inhalte.

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PC von der Steu­er abset­zen 2026: So funk­tio­niert die Sofort­ab­schrei­bung für Hard­ware & Software

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Die­ses Bei­trags­bild wur­de von der Redak­ti­on mit­hil­fe von KI erstellt und dient als Sym­bol­bild zur Ver­an­schau­li­chung des Themas.

Steu­er-Tur­bo für die Digi­ta­li­sie­rung: Die 12-Mona­te-Abschrei­bung für Computerhardware

In der moder­nen Arbeits­welt ver­al­tet IT-Hard­ware schnel­ler als fast jedes ande­re Wirt­schafts­gut. Um der fort­schrei­ten­den Digi­ta­li­sie­rung Rech­nung zu tra­gen und Unter­neh­men steu­er­lich zu ent­las­ten, hat das Bun­des­mi­nis­te­ri­um der Finan­zen (BMF) die steu­er­li­chen Spiel­re­geln grund­le­gend ver­ein­facht. Was frü­her über drei Jah­re müh­sam abge­schrie­ben wer­den muss­te, kann heu­te bereits im Jahr der Anschaf­fung voll gewinn­min­dernd gel­tend gemacht werden.

Das Ende der Drei-Jahres-Frist

Bis zum Jahr 2021 galt für Com­pu­ter und Peri­phe­rie­ge­rä­te eine fes­te Abschrei­bungs­dau­er von drei Jah­ren. Für Unter­neh­men bedeu­te­te dies, dass die Kos­ten für teu­re Work­sta­tions oder Ser­ver über 36 Mona­te ver­teilt wer­den mussten.

Mit dem BMF-Schrei­ben vom 26. Febru­ar 2021 (und der ergän­zen­den Aktua­li­sie­rung vom 22. Febru­ar 2022) wur­de die­se Rege­lung revo­lu­tio­niert: Die betriebs­ge­wöhn­li­che Nut­zungs­dau­er für digi­ta­le Wirt­schafts­gü­ter wur­de auf ein Jahr herabgesetzt.

Was genau darf sofort abge­schrie­ben werden?

Die Rege­lung umfasst eine brei­te Palet­te an Hard­ware und Soft­ware, unab­hän­gig von deren Anschaffungspreis:

  • Com­pu­ter: Work­sta­tions, Lap­tops, Tablets und Server.

  • Peri­phe­rie: Moni­to­re, Tas­ta­tu­ren, Mäu­se, exter­ne Fest­plat­ten und Drucker.

  • Soft­ware: Betriebs­sys­te­me sowie Anwen­dungs­soft­ware (z. B. Gra­fik- oder Videobearbeitungsprogramme).

Abgren­zung zu Gering­wer­ti­gen Wirt­schafts­gü­tern (GWG)

Häu­fig wird die­se Rege­lung mit der Sofort­ab­schrei­bung für Gering­wer­ti­ge Wirt­schafts­gü­ter (GWG) ver­wech­selt. Hier gibt es jedoch einen ent­schei­den­den Unterschied:

  1. GWG-Gren­ze (800 € Net­to): Gilt für all­ge­mei­ne Wirt­schafts­gü­ter (z. B. Büro­mö­bel). Alles bis 800 Euro net­to darf sofort abge­schrie­ben werden.

  2. Digi­ta­le Wirt­schafts­gü­ter: Hier spielt der Preis kei­ne Rol­le. Auch eine High-End-Work­sta­tion für 5.000 Euro kann durch die her­ab­ge­setz­te Nut­zungs­dau­er von einem Jahr fak­tisch im Anschaf­fungs­jahr voll abge­setzt werden.

Vor­tei­le für Unter­neh­men und Verlage

Gera­de für Bran­chen mit hohem IT-Bedarf, wie das Ver­lags­we­sen oder Krea­tiv­agen­tu­ren, bie­tet dies enor­me Liqui­di­täts­vor­tei­le. Die Inves­ti­ti­on in moder­ne Tech­nik senkt sofort die Steu­er­last des aktu­el­len Geschäfts­jah­res, anstatt über Jah­re hin­weg in klei­nen Beträ­gen den Gewinn zu mindern.

Wich­ti­ger Hin­weis: Die Neu­re­ge­lung ist kei­ne Pflicht, son­dern ein Wahl­recht. Unter­neh­men kön­nen theo­re­tisch auch wei­ter­hin über län­ge­re Zeit­räu­me abschrei­ben, falls dies für die Bilanz­pla­nung sinn­vol­ler erscheint.


Quel­len und offi­zi­el­le Dokumente:

  • Bun­des­mi­nis­te­ri­um der Finan­zen (BMF): Schrei­ben vom 26.02.2021 (Az. IV C 3 — S 2190/21/10002 :013) zur „Nut­zungs­dau­er von Com­pu­ter­hard­ware und Soft­ware zur Daten­ein­ga­be und ‑ver­ar­bei­tung“.

  • BMF-Update vom 22.02.2022: Kon­kre­ti­sie­rung der Anwend­bar­keit und Bestä­ti­gung der ein­jäh­ri­gen Nut­zungs­dau­er als dau­er­haf­ter Standard.

  • Ein­kom­men­steu­er­ge­setz (EStG): Ergän­zen­de Rege­lun­gen in Ver­bin­dung mit § 7 Abs. 1 EStG zur Abset­zung für Abnut­zung (AfA).


Hin­weis: Die­ser Arti­kel dient der all­ge­mei­nen Infor­ma­ti­on und stellt kei­ne Steu­er­be­ra­tung dar. Für die indi­vi­du­el­le Anwen­dung auf Ihren Betrieb wird die Rück­spra­che mit einem Steu­er­be­ra­ter empfohlen.

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Sofort­ab­schrei­bung für IT: Ein Blick zurück auf die Neu­re­ge­lung von 2021 (Stand: 2026)

Seit ihrer Ein­füh­rung im Jahr 2021 ist die Sofort­ab­schrei­bung für Com­pu­ter­hard­ware und Soft­ware zur Daten­ein­ga­be und ‑ver­ar­bei­tung die gän­gi­ge Pra­xis in deut­schen Steu­er­erklä­run­gen. Ein Blick zurück auf das BMF-Schrei­ben vom 26. Febru­ar 2021 (BStBl I S. 298) ver­deut­licht die Grund­la­gen die­ser Rege­lung, die auch heu­te, im Jahr 2026, noch Bestand hat.

Zusam­men­fas­sung der Rege­lung (Stand 2026):

Das BMF-Schrei­ben vom 26. Febru­ar 2021 (IV C 3 – S 2190/21/10002 :013 – 2021/0231247) hat die steu­er­li­che Nut­zungs­dau­er für eine Viel­zahl von IT-Wirt­schafts­gü­tern auf ein Jahr fest­ge­setzt. Dies bedeu­tet, dass die Anschaf­fungs- oder Her­stel­lungs­kos­ten für qua­li­fi­zier­te Com­pu­ter­hard­ware und Soft­ware im Jahr der Anschaf­fung in vol­ler Höhe als Betriebs­aus­ga­ben (oder Wer­bungs­kos­ten im Pri­vat­ver­mö­gen) abge­setzt wer­den kön­nen. Eine Ver­tei­lung der Kos­ten über meh­re­re Jah­re ent­fällt in der Regel.

Umfang der Begünstigung:

  • Com­pu­ter­hard­ware: Die Rege­lung umfasst eine brei­te Palet­te von Gerä­ten, dar­un­ter Desk­top-Com­pu­ter, Note­books, Tablets, Work­sta­tions (auch mobil), Small-Sca­le-Ser­ver, Docking­sta­ti­ons, exter­ne Netz­tei­le sowie Peri­phe­rie­ge­rä­te (z.B. Moni­to­re, Dru­cker, Tas­ta­tu­ren, Mäu­se, Scan­ner, exter­ne Festplatten).

  • Soft­ware: Erfasst wird Betriebs- und Anwen­der­soft­ware zur Daten­ein­ga­be und ‑ver­ar­bei­tung. Dazu zäh­len Stan­dard­an­wen­dun­gen (z.B. Office-Pake­te) eben­so wie indi­vi­du­el­le Bran­chen­lö­sun­gen (z.B. ERP-Sys­te­me, Warenwirtschaftssoftware).

Vor­aus­set­zun­gen für Hardware:

Die Hard­ware muss bestimm­ten Kenn­zeich­nungs­pflich­ten der EU-Ver­ord­nung Nr. 617/2013 unterliegen.

Bedeu­tung der Rege­lung im Jahr 2026:

Die im Jahr 2021 ein­ge­führ­te Rege­lung zur Sofort­ab­schrei­bung von IT-Inves­ti­tio­nen hat sich als wirk­sa­mes Instru­ment zur Ver­ein­fa­chung der steu­er­li­chen Gel­tend­ma­chung von IT-Kos­ten erwie­sen und trägt dem schnel­len tech­no­lo­gi­schen Wan­del Rech­nung. Auch im Jahr 2026 pro­fi­tie­ren Unter­neh­men und Steu­er­pflich­ti­ge von die­ser unkom­pli­zier­ten Mög­lich­keit, ihre IT-Aus­ga­ben steu­er­lich gel­tend zu machen.

Wich­ti­ger Hinweis:

Dies ist ein redak­tio­nel­ler Arti­kel, der sich auf das BMF-Schrei­ben bezieht und stellt kei­ne steu­er­li­che Bera­tung dar. Bit­te wen­den Sie sich an Ihren Steuerberater/Ihre Steu­er­be­ra­te­rin für eine indi­vi­du­el­le Bera­tung und Prü­fung Ihrer steu­er­li­chen Situation.

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Nie­der­sach­sen erleich­tert Grund­steu­er-Erlass in Här­te­fäl­len für Kommunen

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Ent­las­tung für Rest­hö­fe geplant: Die nie­der­säch­si­sche Lan­des­re­gie­rung möch­te Kom­mu­nen ermög­li­chen, die Grund­steu­er­be­las­tung bei gro­ßen, unge­nutz­ten Neben­ge­bäu­den (über 300 qm) in Här­te­fäl­len zu sen­ken. Ein ent­spre­chen­der Gesetz­ent­wurf zur Ände­rung des Grund­steu­er­ge­set­zes wur­de nun auf den Weg gebracht. Die­ses Bei­trags­bild wur­de von der Lese­r­ECHO-Redak­ti­on mit­hil­fe von KI erstellt und dient als Sym­bol­bild zur Ver­an­schau­li­chung des Themas.

Lan­des­re­gie­rung schafft neue Mög­lich­keit für kom­mu­na­le Ent­las­tun­gen bei unge­wöhn­lich hoher Grundsteuerbelastung

Die nie­der­säch­si­sche Lan­des­re­gie­rung will Kom­mu­nen künf­tig mehr Spiel­raum geben, um in beson­de­ren Ein­zel­fäl­len eine teil­wei­se oder voll­stän­di­ge Ent­las­tung bei der Grund­steu­er zu ermög­li­chen. Ein ent­spre­chen­der Gesetz­ent­wurf zur Ände­rung des Nie­der­säch­si­schen Grund­steu­er­ge­set­zes wur­de am Diens­tag auf den Weg in den Land­tag gebracht. Ziel ist es, stark belas­ten­de Aus­nah­me­kon­stel­la­tio­nen abzu­fe­dern, die im Zuge der Grund­steu­er­re­form sicht­bar gewor­den sind.

Kom­mu­nen erhal­ten Ent­schei­dungs­spiel­raum bei Härtefällen

Mit der geplan­ten Rege­lung sol­len Städ­te und Gemein­den in die Lage ver­setzt wer­den, auf Grund­la­ge der ört­li­chen Gege­ben­hei­ten über soge­nann­te Här­te­fäl­le zu ent­schei­den. Dabei geht es aus­drück­lich um Ein­zel­fäl­le mit unge­wöhn­lich hoher Belas­tungs­wir­kung. Die Lan­des­re­gie­rung betont, dass das grund­sätz­li­che Sys­tem der refor­mier­ten Grund­steu­er nicht ver­än­dert wer­den soll.

Nach Anga­ben der Lan­des­re­gie­rung wur­de der Ent­wurf zuvor mit den kom­mu­na­len Spit­zen­ver­bän­den abge­stimmt. Gleich­zei­tig wur­de dar­auf geach­tet, den zusätz­li­chen Ver­wal­tungs­auf­wand für die Kom­mu­nen mög­lichst gering zu hal­ten und die Fall­grup­pen klar einzugrenzen.

Hin­ter­grund: Belas­tungs­ver­schie­bun­gen durch neue Berechnungsmodelle

Im Zuge der Grund­steu­er­re­form, die in Nie­der­sach­sen auf einem Flä­chen-Lage-Modell basiert, haben sich in ein­zel­nen Kon­stel­la­tio­nen uner­war­tet hohe Steu­er­be­las­tun­gen erge­ben. Die­se gel­ten nach Ein­schät­zung der Lan­des­re­gie­rung als nicht beab­sich­tigt und sol­len nun über ein kom­mu­na­les Erlass­in­stru­ment abge­fe­dert werden.

Die geplan­te Ände­rung sieht daher kein gene­rel­les Abwei­chen vom Sys­tem vor, son­dern eine geziel­te Kor­rek­tur­mög­lich­keit für beson­ders belas­ten­de Ausnahmen.

Rest­hö­fe als ers­te defi­nier­te Fallgruppe

Eine zen­tra­le Grup­pe betrifft soge­nann­te Rest­hö­fe. Gemeint sind ehe­ma­li­ge land­wirt­schaft­li­che Betrie­be, bei denen grö­ße­re Neben­ge­bäu­de dau­er­haft unge­nutzt sind. Vor­aus­set­zung ist, dass die unge­nutz­te Nutz­flä­che mehr als 300 Qua­drat­me­ter umfasst und kei­ne tat­säch­li­che Nut­zung mehr erfolgt.

Durch die­se Begren­zung sol­len ins­be­son­de­re Ein­zel­fäl­le mit erheb­li­cher wirt­schaft­li­cher Belas­tung erfasst wer­den, ohne eine Viel­zahl klei­ne­rer Fäl­le in das Ver­fah­ren einzubeziehen.

Unge­nutz­te gro­ße Grund­stü­cke im Fokus

Eine wei­te­re Fall­grup­pe betrifft unbe­bau­te Grund­stü­cke mit einer Flä­che von mehr als 3.000 Qua­drat­me­tern, die dau­er­haft nicht genutzt wer­den. Aus­ge­nom­men sind Flä­chen, die zu land- und forst­wirt­schaft­li­chen Betrie­ben gehö­ren und damit unter die Grund­steu­er A fallen.

Auch hier soll die Rege­lung nur in klar abge­grenz­ten Aus­nah­me­fäl­len grei­fen, in denen eine erheb­li­che Belas­tungs­wir­kung vorliegt.

Sport­flä­chen mit gemein­nüt­zi­ger Nutzung

Als drit­te Fall­grup­pe sind Grund­stü­cke vor­ge­se­hen, die für sport­li­che Zwe­cke an gemein­nüt­zi­ge Orga­ni­sa­tio­nen ver­pach­tet wer­den. Kom­mu­nen kön­nen in die­sen Fäl­len einen voll­stän­di­gen oder teil­wei­sen Erlass der Grund­steu­er gewäh­ren, sofern dies der För­de­rung des Sports im Gemein­de­ge­biet dient.

Antrags­ver­fah­ren und Fris­ten geregelt

Ein Antrag auf Erlass muss bis zum 31. März des Fol­ge­jah­res bei der zustän­di­gen Gemein­de gestellt wer­den. Für das Jahr 2025 gilt eine ver­län­ger­te Frist bis zum 31. Dezem­ber 2026. Blei­ben die tat­säch­li­chen Ver­hält­nis­se unver­än­dert, ist kein erneu­ter Antrag erforderlich.

 

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Finanz­mi­nis­te­ri­um ver­weist auf geziel­te Entlastungswirkung

Finanz­mi­nis­ter Gerald Hee­re beton­te den Aus­gleich zwi­schen Ent­las­tung und Ver­wal­tungs­prak­ti­ka­bi­li­tät. „Wir schaf­fen mit der vor­ge­schla­ge­nen Ände­rung des Grund­steu­er­ge­set­zes die Vor­aus­set­zung für eine wirk­sa­me Ent­las­tung von Bür­ge­rin­nen, Bür­gern und Sport­ver­ei­nen in beson­de­ren Här­te­fäl­len. Zugleich haben wir sehr sorg­fäl­tig dar­auf geach­tet, die Fäl­le so kon­kret ein­zu­gren­zen, dass den Gemein­den kein zu hoher zusätz­li­cher Ver­wal­tungs­auf­wand ent­steht“, so Heere.

Ein­ord­nung und Aus­blick der Reform

Die umfas­sen­de Eva­lua­ti­on der nie­der­säch­si­schen Grund­steu­er­re­form ist für Ende 2027 vor­ge­se­hen. Erst dann sol­len sys­te­ma­ti­sche Aus­wer­tun­gen zu mög­li­chen Belas­tungs­ver­schie­bun­gen vor­lie­gen. Die nun vor­ge­se­he­ne Ände­rung greift jedoch bereits vor­ab in bekann­ten Pro­blem­kon­stel­la­tio­nen, um früh­zei­tig Abhil­fe zu schaffen.

„Die­ses Bei­trags­bild wur­de von der Lese­r­ECHO-Redak­ti­on mit­hil­fe von KI erstellt und dient als Sym­bol­bild zur Ver­an­schau­li­chung des Themas.“

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Jut­ta Moder­sitz­ki-Pas­to­or, Fach­an­wäl­tin für Fami­li­en­recht, Notarin
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