Lokal

Schloss Even­burg: Zahl­rei­che Ange­bo­te im August

Veröffentlicht

am

Schloss Even­burg: Zahl­rei­che Ange­bo­te im August

 

Rund um das Schloss Even­burg wer­den im August ver­schie­de­ne Ver­an­stal­tun­gen ange­bo­ten, dar­un­ter gibt es auch ver­schie­de­ne Ange­bo­te für Kin­der und Fami­li­en sowie eini­ge Zeit­rei­se-Füh­run­gen. Die aktu­el­le Son­der­aus­stel­lung „Zau­ber beweg­ter Kind­heit“ ist zudem täg­lich von 11 bis 17 Uhr für Besu­che­rin­nen und Besu­cher geöffnet. 

Öffent­li­che Füh­run­gen
An Sonn- und Fei­er­ta­gen wer­den um 11.30 und um 14.30 Uhr öffent­li­che Füh­run­gen ange­bo­ten. Gezeigt wer­den die ehe­ma­li­gen Pri­vat­räu­me des gräf­li­chen Ehe­paa­res. Edle Tape­ten und Decken­zier bezeu­gen adli­ges Leben anno 1862. Es wird über das Leben und Wirt­schaf­ten der Gra­fen­fa­mi­lie im 19. Jahr­hun­dert erzählt und Besu­che­rin­nen und Besu­cher erhal­ten Hin­ter­grund­in­for­ma­tio­nen zu der letz­ten Restau­rie­rung. Zum Schloss gehör­te einst auch ein füh­ren­der Gar­ten­bau­be­trieb – der Kata­log von 1889 lis­tet mehr als 2400 Gar­ten­pflan­zen auf. Die Teil­nah­me inklu­si­ve Ein­tritt ins Schloss kos­tet 8 Euro für Erwach­se­ne, Kin­der und Jugend­li­che bis 17 Jah­re haben frei­en Eintritt.

Qigong auf der Schloss­wie­se
Wäh­rend der Som­mer­fe­ri­en bie­tet der VFB Rajen/Rhauderfehn zum wie­der­hol­ten Male Qigong auf der gro­ßen Schloss­wie­se an. Das Ange­bot star­tet an jedem Diens­tag um 19 Uhr. Die Aben­de kön­nen auch ein­zeln besucht wer­den und sind für jedes Alter und auch für sport­lich unge­üb­te Men­schen geeig­net. Der Ein­tritt ist frei, es wird um eine Spen­de gebeten.

Spaß-und Geschick­lich­keits­rä­der zum Aus­pro­bie­ren
Als Teil der aktu­el­len Son­der­aus­stel­lung „Zau­ber beweg­ter Kind­heit“ ste­hen am 3., 10. und 17. August jeweils ab 15 Uhr an der Even­burg 15 ganz beson­de­re Räder zum Aus­pro­bie­ren bereit: Kin­der-Hoch­rad, Mini-Artis­ten­rad, Rad mit Vor­der- und Hin­ter­rad­len­kung, Rol­ler, Drei­rä­der, Lauf­rad sowie Bob­by­cars. Gefah­ren wird auf einer begrenz­ten Stre­cke im Park. Die Akti­on ist für jedes Alter geeig­net. Kin­der kön­nen in Beglei­tung Erwach­se­ner teil­neh­men. Die Teil­nah­me kos­ten 5 Euro für Erwach­se­ne und 3 Euro für Kin­der und Jugend­li­che bis 17 Jah­re. Eine Anmel­dung unter Tel. 0491–99756000 ist erfor­der­lich. Die Min­dest­teil­neh­mer­zahl liegt bei acht Per­so­nen. Treff­punkt ist der Schloss­vor­platz der Evenburg.

The­men­füh­rung Kir­che mit Gra­fen­gruft
Bei einer Füh­rung am Don­ners­tag, 4. August 2022, ab 15 Uhr, kann nicht nur das Schloss Even­burg besich­tigt wer­den, die Füh­rung ermög­licht auch die Besich­ti­gung der nicht öffent­lich zugäng­li­chen Gra­fen­gruft in der im 13. Jahr­hun­dert erbau­ten ehe­ma­li­gen Patro­nats­kir­che. Zu bestau­nen sind zwei restau­rier­te Prunk­sär­ge aus dem 17. Jahr­hun­dert, die auch die gesell­schaft­li­che Stel­lung der bestat­te­ten Fami­li­en­mit­glie­der deut­lich wer­den las­sen. Im Schloss wird über das Leben und Wirt­schaf­ten der Gra­fen­fa­mi­lie im 19. Jahr­hun­dert berich­tet. Der Ein­tritt kos­tet 11 Euro, Kin­der und Jugend­li­che bis 17 Jah­re haben frei­en Ein­tritt. Eine Anmel­dung ist im Schloss unter Tele­fon 0491–99756000 erfor­der­lich. Die Min­dest­teil­neh­mer­zahl liegt bei 10 Personen.

Thea­ter­füh­rung: „Sus­ci­pe­re et finie­re!“ — Unter­neh­men und zu Ende füh­ren
Anläss­lich des 195. Geburts­ta­ges des Gra­fen bie­tet das Schloss Even­burg am Sonn­tag, 7. August, ab 16 Uhr sowie am Don­ners­tag, 11. August, ab 15 Uhr die Thea­ter­füh­rung „Sus­ci­pe­re et finie­re!“ — Unter­neh­men und zu Ende füh­ren — an.

1860 erbt der jun­ge Graf Carl Georg von Wedel ein maro­des Bau­werk mit umlie­gen­den Län­de­rei­en. Als Majo­rats­herr stellt er sich der Her­aus­for­de­rung, krem­pelt die Ärmel hoch und errich­tet mit einem neu­en, hoch­mo­der­nen Schloss sei­ner Fami­lie einen wür­di­gen Stamm­sitz. Beglei­ten Sie den tat­kräf­ti­gen Gra­fen und erle­ben Sie haut­nah, wie er nach 25 Jah­ren auf sein Werk zurück­blickt: einen flo­rie­ren­den Besitz mit Han­dels­gärt­ne­rei, Imke­rei und Forst­wirt­schaft, wie Loga ihn noch nicht gese­hen hat.

Die Teil­nah­me kos­tet zehn Euro, Kin­der und Jugend­li­che bis 17 Jah­re haben frei­en Ein­tritt. Eine Anmel­dung ist im Schloss unter Tele­fon 0491–99756000 erfor­der­lich. Die Min­dest­teil­neh­mer­zahl liegt bei zehn Personen.

Kin­der­fe­ri­en­pro­gramm: Erleb­nis­füh­rung durch die Even­burg
Als Teil des Kin­der­fe­ri­en­pro­gramms bie­tet das Schloss Even­burg am Diens­tag, 9. August 2022, in der Zeit von 11 bis 13 Uhr eine Erleb­nis­füh­rung für Kin­der im Alter von 6 bis 10 Jah­ren durch die Even­burg an. Es wird dabei in die Ver­gan­gen­heit gereist und ent­deckt, wie die Bewoh­ne­rin­nen und Bewoh­ner frü­her im Schloss gelebt haben und war­um sie einen Geheim­gang brauch­ten. Die Teil­nah­me kos­tet 3 Euro. Die Teil­neh­mer­an­zahl ist begrenzt. Eine Anmel­dung bei der Stadt Leer ist unter Tel. 0491 960 675 20 erforderlich.

Thea­ter­füh­rung: Eine Zeit­rei­se mit Graf Carl Georg von Wedel „Will­kom­men auf mei­nem Schloss!“
Am Don­ners­tag, 18. August 2022, bie­tet das Schloss Even­burg die Thea­ter­füh­rung „Graf Carl Georg von Wedel „,Will­kom­men auf mei­nem Schloss!‘“ an. Los geht es um 15 Uhr.

Graf Carl Georg emp­fängt Sie per­sön­lich und gelei­tet Sie durch die reprä­sen­ta­ti­ven Räu­me der Even­burg. Stolz prä­sen­tiert der Haus- und Majo­rats­herr sei­nen Gäs­ten sein land- und forst­wirt­schaft­li­ches Unter­neh­men. Authen­tisch berich­tet er von den gro­ßen Ver­än­de­run­gen des 19. Jahr­hun­derts, gesell­schaft­li­chen Anläs­sen zum Bei­spiel dem Besuch des Königs­paa­res von Han­no­ver und sei­ner gro­ßen Errun­gen­schaft von der Welt­aus­stel­lung in Paris. Und je nach Lau­ne gibt er viel­leicht auch das eine oder ande­re Fami­li­en­ge­heim­nis preis.

Die Teil­nah­me kos­tet zehn Euro, Kin­der und Jugend­li­che bis 17 Jah­re haben frei­en Ein­tritt. Eine Anmel­dung ist im Schloss unter Tele­fon 0491–99756000 erfor­der­lich. Die Min­dest­teil­neh­mer­zahl liegt bei zehn Personen.

Thea­ter­füh­rung:  Eine Zeit­rei­se mit Frau Boek­hoff und Frau Ibe­lings: „Refor­miert oder luthe­risch?“ — Das ist hier die Frage

 

Die Thea­ter­füh­rung „Frau Boek­hoff und Frau Ibe­lings: ‚Refor­miert oder luthe­risch?’ — Das ist hier die Fra­ge“ wird am Sams­tag, 20. August, ab 14 Uhr im Schloss Even­burg angeboten.

Jahr­zehn­te­lang scheint alles in bes­ter Ord­nung. Die refor­mier­te Kir­che gehört zur luthe­ri­schen Gra­fen­fa­mi­lie. Bis Graf Carl Georg von Wedel eine neue Kir­che bau­en lässt, die luthe­ri­sche Frie­dens­kir­che. Eine Kon­kur­renz-Situa­ti­on ent­steht und mit­ten drin: Frau Ibe­lings, Gat­tin des refor­mier­ten Pas­tors, und Frau Boek­hoff, Ehe­frau des luthe­ri­schen Pas­tors. Hier prallt christ­li­che Nächs­ten­lie­be auf weib­li­che Scharf­zün­gig­keit, bie­der­mei­er­li­che Hei­mat­lie­be auf inter­re­li­giö­sen Dis­kurs, wirt­schaft­li­cher Weit­blick auf ein­ge­kel­ler­te Kartoffeln.

Die Teil­nah­me kos­tet 14 Euro, Kin­der und Jugend­li­che bis 17 Jah­re haben frei­en Ein­tritt. Eine Anmel­dung ist im Schloss unter Tele­fon 0491–99756000 erfor­der­lich. Die Min­dest­teil­neh­mer­zahl liegt bei zehn Personen.

Füh­rung durch die Son­der­aus­stel­lung „Zau­ber beweg­ter Kind­heit“
Dinus Voß, ein pri­va­ter Zwei­rad-Samm­ler mit gro­ßer Lei­den­schaft und Sach­kennt­nis, führt am Mon­tag, 22. August 2022, Besu­che­rin­nen und Besu­cher durch die aktu­el­le Son­der­aus­stel­lung „Zau­ber beweg­ter Kind­heit“. Die Aus­stel­lung zeigt eine unglaub­li­che Viel­falt an Kin­der­fahr­zeu­gen von etwa 1820 bis in die Neu­zeit. Zwei Muse­en und eine Pri­vat­samm­lung haben ihre Expo­na­te für die­se Aus­stel­lung erst­ma­lig in Deutsch­land zusam­men­ge­führt. Los geht die Ver­an­stal­tung um 15 Uhr. Der Ein­tritt kos­tet 8 Euro für Erwach­se­ne, Kin­der und Jugend­li­che bis 17 Jah­re haben frei­en Ein­tritt. Eine Anmel­dung unter Tel. 0491–99756000 ist erforderlich.

Thea­ter­füh­rung:  Eine Zeit­rei­se mit Grä­fin Julia­ne von Wedel  „Kunst oder Krem­pel“
Am Don­ners­tag, 25. August 2022, wird ab 15 Uhr die Thea­ter­füh­rung „Grä­fin Julia­ne von Wedel ‚Kunst oder Krem­pel‘“ im Schloss Even­burg angeboten.

Grä­fin Julia von Wedel wird mit ihrem Gat­ten Graf Georg-Ehr­hard von Wedel, ers­ter Land­rat von Leer, ein­mal das Sagen auf der Even­burg haben. Vor ihrem Ein­zug möch­te sie dem gräf­li­chen Inte­ri­eur im Schloss eine Fri­sche­kur ver­pas­sen. Dazu lädt sie ihre Freun­din­nen und Freun­de ein, die ihr mit Rat und Tat zur Sei­te ste­hen. Wäh­rend die­sem sehr pri­va­ten Rund­gang erle­ben Sie haut­nah das ade­li­ge Leben mit Lie­be, Macht und Intrigen.

Die Teil­nah­me kos­tet zehn Euro, Kin­der und Jugend­li­che bis 17 Jah­re haben frei­en Ein­tritt. Eine Anmel­dung ist im Schloss unter Tele­fon 0491–99756000 erfor­der­lich. Die Min­dest­teil­neh­mer­zahl liegt bei zehn Personen.

Fami­li­en­pick­nick:
Im Schloss­park der Even­burg wird am Sonn­tag, 28. August, ein Fami­li­en­pick­nick ange­bo­ten. In der Zeit von 11 bis 17 Uhr gibt es künst­le­ri­sche Ange­bo­te für Kin­der und Jugend­li­che sowie Bewe­gungs­spie­le und Natur­er­leb­nis­an­ge­bo­te für die gan­ze Fami­lie. Die Spaß- und Geschick­lich­keits­rä­der ste­hen zum Aus­pro­bie­ren bereit. Außer­dem wer­den alte und regio­na­le Kar­tof­fel­sor­ten im Schloss­park geern­tet. Die­se dür­fen dann zuhau­se pro­biert werden.


 
Anzeige 

Lokal

Gal­li­markt 2026 in Leer: Besu­cher­re­kord und posi­ti­ve Bilanz

Veröffentlicht

am

Gal­li­markt 2026 in Leer: Besu­cher­stärks­ter Gal­li­markt seit vie­len Jahren

Posi­ti­ve Bilanz zum Gal­li­markt-Fina­le: Mehr Fami­li­en, hohe Besu­cher­zah­len und weni­ge Zwi­schen­fäl­le. Poli­zei, DRK und Stadt zie­hen ein posi­ti­ves Fazit zum fünf­tä­gi­gen Volks­fest in Leer.

Leer – Der 518. Gal­li­markt in Leer geht an die­sem Sonn­tag in sei­ne letz­ten Stun­den. Bis 23 Uhr läuft das tra­di­tio­nel­le Volks­fest in der ost­frie­si­schen Leda­stadt. Bereits am Nach­mit­tag haben die Ver­ant­wort­li­chen der betei­lig­ten Orga­ni­sa­tio­nen bei der täg­li­chen Lage­be­spre­chung im Rat­haus ein vor­läu­fi­ges und über­aus posi­ti­ves Abschluss­re­sü­mee gezo­gen. Ihr Fazit: Der Gal­li­markt 2026 war ein her­aus­ra­gen­der Markt und zählt zu den besu­cher­stärks­ten Ver­an­stal­tun­gen der ver­gan­ge­nen Jahre.

Gal­li­markt 2026 lockt wie­der mehr Fami­li­en nach Leer

Markt­meis­ter Micha­el Mey­er und Schau­stel­ler-Chef Timo von Hal­le spra­chen über­ein­stim­mend von einem „her­aus­ra­gen­den Markt“. Beson­ders erfreu­lich sei, dass es gelun­gen sei, wie­der deut­lich mehr Fami­li­en auf den Gal­li­markt zu locken als in den Vorjahren.

Mey­er und von Hal­le gin­gen davon aus, dass die Besu­cher­zahl des Vor­jah­res von 550.000 im Lau­fe des Sonn­tags über­trof­fen wer­de. Damit wäre der aktu­el­le Gal­li­markt der besu­cher­stärks­te seit vie­len Jah­ren – und das, obwohl es zeit­wei­se Regen­wet­ter gab.

Beson­ders stark waren nach Ein­schät­zung der Ver­ant­wort­li­chen der Auf­takt am Mitt­woch, der Don­ners­tag und der Sonn­abend. Ledig­lich am Frei­tag fiel die Reso­nanz wet­ter­be­dingt etwas schwä­cher aus.

Bür­ger­meis­ter lobt fried­li­chen Ver­lauf des Gallimarktes

Bür­ger­meis­ter Claus-Peter Horst freu­te sich über die über­aus gelun­ge­ne „Fünf­te Jah­res­zeit“ in Leer. Erneut habe das tra­di­ti­ons­rei­che Volks­fest zahl­rei­che Men­schen in die Stadt an der Leda gelockt.

Beson­ders wich­tig sei, dass der Gal­li­markt an allen fünf Tagen fried­lich ver­lau­fen sei und es kei­ne nen­nens­wer­ten Zwi­schen­fäl­le gege­ben habe. Horst sprach allen enga­gier­ten Kräf­ten sei­nen Dank aus. Ein beson­de­res Lob rich­te­te er an die Sicher­heits­kräf­te, die maß­geb­lich dazu bei­getra­gen hät­ten, die­sen außer­ge­wöhn­li­chen Gal­li­markt zu ermöglichen.

Poli­zei regis­triert 23 Straf­ta­ten in fünf Tagen

Auch die Poli­zei zog eine posi­ti­ve Bilanz. Nach ihren Anga­ben blieb die Zahl der regis­trier­ten Straf­ta­ten mit ins­ge­samt 23 über­schau­bar. Dar­un­ter waren zwölf Kör­per­ver­let­zun­gen und vier Beleidigungen.

Das ent­spricht weni­ger als fünf Straf­ta­ten pro Tag. Ange­sichts der hohen Besu­cher­zah­len sei dies ein „ver­schwin­dend gerin­ger Wert“.

Die Zah­len unter­strei­chen aus Sicht der Ver­ant­wort­li­chen den ins­ge­samt fried­li­chen Ver­lauf des fünf­tä­gi­gen Volks­fes­tes. Trotz des gro­ßen Besu­cher­an­drangs kam es dem­nach zu kei­nen nen­nens­wer­ten Zwischenfällen.

DRK behan­delt 112 Besu­cher auf dem Gallimarkt

Das Deut­sche Rote Kreuz (DRK) berich­te­te von ins­ge­samt 112 Besu­chern, die wäh­rend des Gal­li­mark­tes medi­zi­nisch behan­delt wer­den muss­ten. Damit lag die Zahl der Behand­lun­gen unter dem Wert des Vorjahres.

Ein grö­ße­rer Teil der Ein­sät­ze war nach Anga­ben des DRK auf über­mä­ßi­gen Alko­hol­kon­sum zurück­zu­füh­ren. Dar­über hin­aus muss­ten unter ande­rem eini­ge klei­ne­re chir­ur­gi­sche Ver­let­zun­gen ver­sorgt wer­den, bei­spiels­wei­se nach Stürzen.

Die Zahl der Per­so­nen, die zur wei­te­ren medi­zi­ni­schen Ver­sor­gung in ein Kran­ken­haus gebracht wer­den muss­ten, lag im ein­stel­li­gen Bereich. Auch die­ser Wert war im Ver­gleich zu ande­ren Ver­an­stal­tun­gen und ange­sichts des gro­ßen Besu­cher­auf­kom­mens ver­gleichs­wei­se niedrig.

350 Ver­war­nun­gen wegen Falsch­par­kens – 25 Fahr­zeu­ge abgeschleppt

Neben der Sicher­heit auf dem Ver­an­stal­tungs­ge­län­de beschäf­tig­te auch die Ver­kehrs­si­tua­ti­on rund um den Gal­li­markt die Verantwortlichen.

Ins­ge­samt wur­den 350 Ver­war­nun­gen wegen Falsch­par­kens aus­ge­spro­chen. Dar­über hin­aus muss­ten 25 Fahr­zeu­ge abge­schleppt wer­den. Die Zahl der abge­schlepp­ten Fahr­zeu­ge lag damit deut­lich unter den Wer­ten der Vorjahre.

Weni­ger Wild­pin­k­ler als im Vorjahr

Noch nicht abschlie­ßend bekannt war die genaue Zahl der Per­so­nen, die wäh­rend des Gal­li­mark­tes uner­laubt uri­nier­ten. Nach Ein­schät­zung der Ver­ant­wort­li­chen waren es jedoch weni­ger als im Vor­jahr. Damals waren rund 70 ent­spre­chen­de Fäl­le bekannt geworden.

Ver­stö­ße wur­den mit einer Anzei­ge und der Ein­lei­tung eines Buß­geld­ver­fah­rens geahndet.

Posi­ti­ve Gesamt­bi­lanz zum Gallimarkt-Finale

Der Gal­li­markt 2026 über­zeug­te nach dem vor­läu­fi­gen Abschluss­re­sü­mee durch hohe Besu­cher­zah­len, mehr Fami­li­en auf dem Fest­ge­län­de und einen ins­ge­samt fried­li­chen Ver­lauf. Die star­ken Besu­cher­ta­ge am Mitt­woch, Don­ners­tag und Sonn­abend tru­gen maß­geb­lich zur posi­ti­ven Ein­schät­zung bei. Auch die ver­gleichs­wei­se nied­ri­gen Zah­len bei Straf­ta­ten, medi­zi­ni­schen Behand­lun­gen und abge­schlepp­ten Fahr­zeu­gen flos­sen in die Bilanz ein.

Auch die brei­te­ren Haupt­gän­ge mach­ten sich nach Ein­schät­zung von Markt­meis­ter Micha­el Mey­er bemerk­bar. Sie boten mehr Bewe­gungs­flä­che und tru­gen dazu bei, Staus selbst am besu­cher­star­ken Sonn­abend erheb­lich zu verringern.

Mit dem Abschluss am Sonn­tag um 23 Uhr endet für Leer eine inten­si­ve fünf­tä­gi­ge Gal­li­markt-Woche. Die Ver­ant­wort­li­chen zeig­ten sich bereits am Nach­mit­tag zufrie­den mit dem Ver­lauf des tra­di­ti­ons­rei­chen Volks­fes­tes und rech­ne­ten damit, dass die Besu­cher­zahl des Vor­jah­res von 550.000 über­trof­fen wird.

Weiterlesen

Lokal

Gal­li­markt Leer 2026: Begeis­ter­ter Applaus und Hup­kon­zert nach spek­ta­ku­lä­rem Feuerwerk

Veröffentlicht

am

Ein beein­dru­cken­des Far­ben­meer am Nacht­him­mel über Leer: Das Gal­li­markt-Feu­er­werk erleuch­te­te den Him­mel über dem Muse­ums­ha­fen mit kraft­vol­len Leucht­ef­fek­ten und spek­ta­ku­lä­ren Feu­er­werks­bil­dern. Foto: Nael Foto­gra­fie & Fotostudio

Gal­li­markt Leer 2026: Begeis­ter­ter Applaus und Hup­kon­zert nach spek­ta­ku­lä­rem Feuerwerk

Leer – Ein far­ben­präch­ti­ger Him­mel, beein­dru­cken­de Fächer­ef­fek­te und ein Fina­le mit einer rasan­ten Fol­ge von Feu­er­werks­schüs­sen: Das gro­ße Gal­li­markt-Feu­er­werk am Frei­tag­abend begeis­ter­te zahl­rei­che Besu­cher in Leer. Als die letz­ten Effek­te am Him­mel ver­glüh­ten, gab es kräf­ti­gen Applaus. Für einen beson­de­ren Abschluss sorg­ten anschlie­ßend die Boo­te im Muse­ums­ha­fen, deren Besat­zun­gen mit einem regel­rech­ten Hup­kon­zert auf das Spek­ta­kel reagierten.

Pyro­tech­nik der Extra­klas­se am Him­mel über Leer

Pünkt­lich um 22 Uhr rich­te­ten sich die Bli­cke der Besu­cher auf den Him­mel. Rund 15 Minu­ten lang prä­sen­tier­te das Team von Sem­mer Feu­er­werk aus Lang­we­del bei Ver­den an der Aller eine abwechs­lungs­rei­che Show mit zahl­rei­chen Far­ben, For­men und auf­ein­an­der abge­stimm­ten Effekten.

Beson­ders ein­drucks­voll waren die breit auf­ge­fä­cher­ten Bil­der, die sich über den Nacht­him­mel ver­teil­ten. Immer wie­der folg­ten auf gro­ße Leucht­ef­fek­te schnel­le Sal­ven, die das Feu­er­werk dyna­misch erschei­nen lie­ßen. Das Fina­le setz­te schließ­lich noch ein­mal einen beson­de­ren Akzent und sorg­te für einen ent­spre­chend lau­ten und far­ben­präch­ti­gen Abschluss.

Der Applaus unmit­tel­bar nach den letz­ten Schüs­sen zeig­te, wie gut die Dar­bie­tung beim Publi­kum ankam. Kurz dar­auf mel­de­ten sich auch die Boo­te im Hafen zu Wort: Mit ihren Schiffs­hu­pen ver­ab­schie­de­ten sie das Feu­er­werk auf ihre ganz eige­ne Weise.

Spek­ta­ku­lä­re Fächer­ef­fek­te und strah­len­de Far­ben über dem Muse­ums­ha­fen: Das Feu­er­werk zum Gal­li­markt 2026 begeis­ter­te mit ein­drucks­vol­ler Leucht­kraft und einem ful­mi­nan­ten Fina­le. Foto: Nael Foto­gra­fie & Fotostudio

 

Hoch­wer­ti­ge Zylin­der­bom­ben aus Ita­li­en und Portugal

Bereits vor dem Feu­er­werk hat­te Geschäfts­füh­rer Sem­mer einen Ein­blick in die ein­ge­setz­te Pyro­tech­nik gege­ben. Zu den beson­de­ren Höhe­punk­ten gehör­ten hoch­wer­ti­ge Zylin­der­bom­ben aus Ita­li­en und Por­tu­gal. Die­se zäh­len zu den auf­wen­di­ge­ren Feu­er­werks­kör­pern und ermög­li­chen beson­ders viel­sei­ti­ge Effekte.

Bei soge­nann­ten Mehr­schlag­bom­ben kön­nen inner­halb eines ein­zi­gen Feu­er­werks­kör­pers meh­re­re unter­schied­li­che Effek­te nach­ein­an­der sicht­bar wer­den. Je nach Aus­füh­rung sind bis zu sechs Effekt­fol­gen mög­lich. Dadurch ent­ste­hen am Him­mel abwechs­lungs­rei­che Bil­der, bei denen sich Far­ben und For­men inner­halb kur­zer Zeit verändern.

Auch die Men­ge der ein­ge­setz­ten Pyro­tech­nik war beacht­lich. Knapp 20 Feu­er­werks­bat­te­rien sowie wei­te­re Feu­er­werks­kör­per, dar­un­ter römi­sche Lich­ter und gro­ße Abschuss­kör­per, kamen zum Ein­satz. Ins­ge­samt rech­ne­te Sem­mer mit meh­re­ren Tau­send Schüs­sen. Eine der ver­wen­de­ten Bat­te­rien kann nach sei­nen Anga­ben rund 300 Schüs­se inner­halb von sie­ben Sekun­den abgeben.

Für das Fina­le wur­den meh­re­re Abschuss­po­si­tio­nen mit­ein­an­der kom­bi­niert. Dadurch konn­ten die Effek­te in unter­schied­li­chen Rich­tun­gen und brei­ten Fächer­for­men am Him­mel erscheinen.

 

Geschäfts­füh­rer Sem­mer (l.) und sein Team von Sem­mer Feu­er­werk vor dem auf­ge­bau­ten Feu­er­werk an der Hafen­stra­ße in Leer. Das Unter­neh­men sorg­te beim Gal­li­markt 2026 mit hoch­wer­ti­gen Zylin­der­bom­ben, ein­drucks­vol­len Fächer­ef­fek­ten und einem spek­ta­ku­lä­ren Fina­le für Begeisterung.

Sem­mer Feu­er­werk gestal­tet das Spek­ta­kel seit 2018

Ver­ant­wort­lich für das Feu­er­werk war erneut Sem­mer Feu­er­werk aus Lang­we­del bei Ver­den an der Aller. Das Unter­neh­men gestal­tet das Gal­li­markt-Feu­er­werk bereits seit 2018 und war damit zum ach­ten Mal für die pyro­tech­ni­sche Insze­nie­rung in Leer im Einsatz.

Die Vor­be­rei­tun­gen hat­ten am Frei­tag bereits am Vor­mit­tag begon­nen. Geschäfts­füh­rer Sem­mer war nach eige­nen Anga­ben gegen 10 Uhr vor Ort, wei­te­re Mit­ar­bei­ter kamen spä­ter mit Mate­ri­al und Anhän­ger hin­zu. Das Team woll­te den Auf­bau mög­lichst vor dem ein­set­zen­den Regen abschlie­ßen. Die­ses Ziel wur­de erreicht.

Gezün­det wur­den die Feu­er­werks­kör­per über ein elek­tri­sches Sys­tem. Dabei wer­den die ein­zel­nen Effek­te über Emp­fän­ger und einen Sen­der aus­ge­löst. Da die tat­säch­li­chen Abläu­fe und Ver­zö­ge­run­gen ein­zel­ner Effek­te leicht vari­ie­ren kön­nen, wird die Dau­er eines sol­chen Feu­er­werks grund­sätz­lich nur unge­fähr angegeben.

Die Schau­stel­ler finan­zie­ren das Gal­li­markt-Feu­er­werk gemeinsam

Eine wich­ti­ge Fra­ge ist auch, wer ein sol­ches Feu­er­werk finan­ziert. Beim Gal­li­markt wird das Spek­ta­kel von den Schau­stel­lern getra­gen. Die Kos­ten wer­den über eine Umla­ge finan­ziert, die im Zusam­men­hang mit den Stand­ge­büh­ren von den teil­neh­men­den Schau­stel­lern mit­ge­tra­gen wird.

Damit ist das Feu­er­werk eine Gemein­schafts­leis­tung der Schau­stel­ler, die den Gal­li­markt mit ihren Fahr­ge­schäf­ten, Buden und gas­tro­no­mi­schen Ange­bo­ten gestal­ten. Das Spek­ta­kel ist nicht nur ein Höhe­punkt für die Besu­cher, son­dern auch ein fes­ter Bestand­teil des Volksfestes.

Der gemein­sa­me finan­zi­el­le Bei­trag ermög­licht es, den Besu­chern ein auf­wen­di­ges Feu­er­werk mit hoch­wer­ti­gen Effek­ten und einem gro­ßen Fina­le zu präsentieren.

Applaus und Schiffs­hu­pen als Abschluss

Nach rund einer Vier­tel­stun­de war das Feu­er­werk been­det. Doch der Schluss­ak­kord kam nicht allein vom Him­mel: Der kräf­ti­ge Applaus der Besu­cher und das anschlie­ßen­de Hup­kon­zert der Boo­te im Hafen ver­lie­hen dem Abend einen beson­de­ren Abschluss.

So wur­de das Gal­li­markt-Feu­er­werk am Frei­tag­abend zu einem ein­drucks­vol­len Gemein­schafts­er­leb­nis – getra­gen von der Arbeit der Pyro­tech­ni­ker, dem Enga­ge­ment der Schau­stel­ler und der Begeis­te­rung des Publikums.

Anzeige 
Weiterlesen

Lokal

Mehr Sicher­heit für Rad­fah­rer in Ost­fries­land: 1.500 reflek­tie­ren­de Helm­müt­zen wer­den kos­ten­los verteilt

Veröffentlicht

am

(v.l.n.r.): Die Vor­sit­zen­den der ost­frie­si­schen Ver­kehrs­wach­ten Hajo Reer­s­he­mi­us (Nor­den), Karl-Heinz Krä­mer (Aurich), Hans-Gün­ter Jel­ting (Leer), Sascha Nowak (Witt­mund) und Bert­hold Tuit­jer (Emden) appel­lie­ren mit Signe Foetz­ki (Pres­se­spre­che­rin der Brand­kas­se) an alle Rad­fah­rer „Reflek­tie­ren­de Fahr­rad­hel­me ret­ten Leben!“

Mehr Sicher­heit für Rad­fah­rer in Ost­fries­land: 1.500 reflek­tie­ren­de Helm­müt­zen wer­den verteilt

Ost­frie­si­sche Ver­kehrs­wach­ten und Ost­frie­si­sche Land­schaft­li­che Brand­kas­se star­ten gemein­sa­mes Prä­ven­ti­ons­pro­jekt – kos­ten­lo­se Fahr­rad­helm­ab­de­ckun­gen sol­len in der dunk­len Jah­res­zeit für bes­se­re Sicht­bar­keit sorgen.

Mit Beginn der dunk­len Jah­res­zeit steigt die Bedeu­tung einer guten Sicht­bar­keit im Stra­ßen­ver­kehr. Um Rad­fah­rer bes­ser zu schüt­zen, star­ten die ost­frie­si­schen Ver­kehrs­wach­ten gemein­sam mit der Ost­frie­si­schen Land­schaft­li­chen Brand­kas­se ein neu­es Prä­ven­ti­ons­pro­jekt. Ins­ge­samt 1.500 reflek­tie­ren­de Fahr­rad­helm­ab­de­ckun­gen, soge­nann­te „Helm­müt­zen“, im Wert von rund 3.200 Euro wer­den kos­ten­los in ganz Ost­fries­land verteilt.

Die auf­fäl­li­gen Abde­ckun­gen bestehen aus leuch­ten­dem und reflek­tie­ren­dem Mate­ri­al. Sie sol­len dazu bei­tra­gen, dass Fahr­rad­fah­rer bei Dun­kel­heit und schlech­ten Sicht­ver­hält­nis­sen von ande­ren Ver­kehrs­teil­neh­mern frü­her wahr­ge­nom­men werden.

1.500 reflek­tie­ren­de Helm­müt­zen für mehr Sicherheit

Immer wie­der kommt es zu Fahr­rad­un­fäl­len, bei denen die Betrof­fe­nen Kopf­ver­let­zun­gen oder noch schwe­re­re Ver­let­zun­gen erlei­den. Bei Ver­kehrs­un­fäl­len gehö­ren Kopf­ver­let­zun­gen zu den beson­ders gra­vie­ren­den Fol­gen. Des­halb spre­chen sich die Ver­kehrs­wach­ten und die Ost­frie­si­sche Land­schaft­li­che Brand­kas­se aus­drück­lich dafür aus, beim Fahr­rad­fah­ren einen Schutz­helm zu tragen.

Mit den reflek­tie­ren­den Helm­ab­de­ckun­gen soll nun ein wei­te­rer Bei­trag zur Ver­kehrs­si­cher­heit geleis­tet werden.

„Hier­mit star­ten wir ein neu­es Pro­jekt“, erklärt Sascha Nowak, Gebiets­be­auf­trag­ter der ost­frie­si­schen Ver­kehrs­wach­ten. Gera­de mit Blick auf die dunk­le Jah­res­zeit wer­de man nicht müde, alle Ver­kehrs­teil­neh­men­den auf das Prin­zip „Sicher­heit durch Sicht­bar­keit“ hinzuweisen.

Die zunächst 1.500 beschaff­ten Helm­müt­zen haben einen Gesamt­wert von rund 3.200 Euro. Die Ver­kehrs­wach­ten wol­len sie bei pra­xis­na­hen Aktio­nen, bei­spiels­wei­se bei Fahr­rad- und Pedelec-Trai­nings, kos­ten­los zur Ver­fü­gung stellen.

Ermög­licht wird die Ver­tei­lung in ganz Ost­fries­land durch die finan­zi­el­le Unter­stüt­zung der Ost­frie­si­schen Land­schaft­li­chen Brandkasse.

Schutz­hel­me kön­nen schwe­re Kopf­ver­let­zun­gen reduzieren

Signe Foetz­ki, Pres­se­spre­che­rin der Brand­kas­se, unter­streicht die Bedeu­tung eines geeig­ne­ten Schutz­helms. Ihr Appell rich­tet sich sowohl an Fahr­rad­fah­rer als auch an Fah­rer von E‑Scootern.

Ein Helm kön­ne einen Unfall zwar nicht ver­hin­dern, das Risi­ko schwe­rer Kopf­ver­let­zun­gen jedoch deut­lich redu­zie­ren. Beim Auf­prall wir­ke er wie ein Air­bag und kön­ne bis zu zwei Drit­tel der Schlag­ener­gie absorbieren.

Auch die Gestal­tung der Helm­ab­de­ckun­gen spiel­te bei der Ent­schei­dung für das Pro­jekt eine wich­ti­ge Rol­le. Das Ange­bot soll Men­schen unter­schied­li­chen Alters errei­chen. Dank eines fle­xi­blen Gum­mi­zugs las­sen sich die Abde­ckun­gen an ver­schie­de­ne Helm­grö­ßen anpassen.

Damit sol­len mög­lichst vie­le Fahr­rad­fah­rer von der zusätz­li­chen Sicht­bar­keit pro­fi­tie­ren können.

Ver­kehrs­wacht will Men­schen aus der „nächt­li­chen Unsicht­bar­keit“ holen

Hajo Reer­s­he­mi­us, Vor­sit­zen­der der Nor­der Ver­kehrs­wacht, sieht das neue Pro­jekt als kon­se­quen­te Ergän­zung der klas­si­schen Präventionsarbeit.

Gefah­ren früh­zei­tig zu erken­nen, Ver­kehrs­teil­neh­men­de zu sen­si­bi­li­sie­ren und mit ein­fa­chen, wir­kungs­vol­len Maß­nah­men für mehr Sicher­heit zu sor­gen – das sei­en zen­tra­le Auf­ga­ben der Verkehrswachten.

Zwar gibt es für Rad­fah­rer in Deutsch­land kei­ne all­ge­mei­ne gesetz­li­che Helm­tra­ge­pflicht und kei­ne all­ge­mei­ne Beklei­dungs­vor­schrift, die reflek­tie­ren­de Klei­dung vor­schreibt. Den­noch wol­len die Initia­to­ren dafür wer­ben, die eige­ne Sicher­heit durch sicht­ba­re Klei­dung und reflek­tie­ren­de Aus­rüs­tung zu erhöhen.

Ins­be­son­de­re bei Dun­kel­heit kön­nen Rad­fah­rer für Auto­fah­rer und ande­re Ver­kehrs­teil­neh­mer schwer erkenn­bar sein. Die reflek­tie­ren­den Helm­müt­zen sol­len hel­fen, die­se „nächt­li­che Unsicht­bar­keit“ zu verringern.

Brand­kas­se unter­stützt die Akti­on: „Nu süchst Du mi!“

Die Ost­frie­si­sche Land­schaft­li­che Brand­kas­se sag­te ihre Unter­stüt­zung zu, nach­dem die Ver­kehrs­wach­ten ihre Idee vor­ge­stellt hatten.

Signe Foetz­ki macht zugleich deut­lich, dass die 1.500 Helm­ab­de­ckun­gen den tat­säch­li­chen Bedarf nicht voll­stän­dig decken kön­nen. Den­noch sol­le die Akti­on ein posi­ti­ves Zei­chen set­zen und mög­lichst vie­le Men­schen für das The­ma sensibilisieren.

Die Bot­schaft der Brand­kas­se lau­tet: „Sicher­heit durch Sicht­bar­keit!“ Mit einem Augen­zwin­kern wird sie auf Platt­deutsch ergänzt: „Nu süchst Du mi!“

Der humor­vol­le Spruch bringt den Kern der Akti­on auf den Punkt: Wer im Stra­ßen­ver­kehr recht­zei­tig gese­hen wird, kann dazu bei­tra­gen, gefähr­li­che Situa­tio­nen zu vermeiden.

Ver­kehrs­wach­ten appel­lie­ren an alle Verkehrsteilnehmer

Sascha Nowak rich­tet sei­nen Appell an sämt­li­che Ver­kehrs­teil­neh­men­den. Gera­de in der dunk­len Jah­res­zeit kön­ne leuch­ten­de und opti­mal reflek­tie­ren­de Klei­dung einen wich­ti­gen Bei­trag zur eige­nen Sicher­heit leisten.

Zwar sei der Trend zu mehr Sicht­bar­keit zuneh­mend erkenn­bar, vie­ler­orts sei­en jedoch wei­ter­hin Men­schen ohne leuch­ten­de oder reflek­tie­ren­de Gegen­stän­de im Stra­ßen­ver­kehr unterwegs.

Die Emp­feh­lung der Ver­kehrs­wach­ten lau­tet des­halb: Mög­lichst einen gut sicht­ba­ren Helm tra­gen, auf hel­le und reflek­tie­ren­de Klei­dung ach­ten und damit auch für ande­re Ver­kehrs­teil­neh­mer ein Vor­bild sein.

Die kos­ten­lo­se Ver­tei­lung der Helm­müt­zen bei Fahr­rad- und Pedelec-Trai­nings soll die­se Bot­schaft in ganz Ost­fries­land unterstützen.

Ansprech­part­ner der Ver­kehrs­wach­ten in Ostfriesland

Inter­es­sier­te kön­nen sich an die jewei­li­gen Ansprech­part­ner vor Ort wenden:

Mit 1.500 kos­ten­lo­sen, reflek­tie­ren­den Fahr­rad­helm­ab­de­ckun­gen set­zen die ost­frie­si­schen Ver­kehrs­wach­ten und die Ost­frie­si­sche Land­schaft­li­che Brand­kas­se ein Zei­chen für mehr Sicher­heit auf den Stra­ßen. Gera­de in der dunk­len Jah­res­zeit gilt: Gute Sicht­bar­keit und ein Schutz­helm kön­nen hel­fen, Unfall­fol­gen zu verringern.

Anzeige 
Weiterlesen

Anzei­gen

Anzei­gen

auch inter­es­sant:

Lokal

Gal­li­markt 2026 in Leer: Besu­cher­re­kord und posi­ti­ve Bilanz

Gal­li­markt 2026 in Leer: Besu­cher­stärks­ter Gal­li­markt seit vie­len Jahren Posi­ti­ve Bilanz zum Gal­li­markt-Fina­le: Mehr Fami­li­en, hohe Besu­cher­zah­len und weni­ge Zwi­schen­fäl­le....

Blaulicht

Ver­such­ter Ein­bruch in Ost­rhau­der­fehn, Motor­rad­fah­rer bei Unfall in Leer verletzt

POL-LER: Pres­se­mit­tei­lung der Poli­zei­in­spek­ti­on Leer/Emden für Sonn­tag, 18.10.2026     Ost­rhau­der­fehn — Ver­such­ter Ein­bruch in Wohnhaus Die Bewoh­ner eines Wohn­hau­ses...

Freizeit

Moin Moin Indoor­park Wies­moor: Wet­ter­un­ab­hän­gi­ger Fami­li­en­spaß auf 2.700 m²

Indoor­park Wies­moor: Spiel, Spaß und unver­gess­li­che Kin­der­ge­burts­ta­ge im Moin Moin Indoorpark Wer auf der Suche nach einem beson­de­ren Aus­flugs­ziel für...

Lokal

Gal­li­markt Leer 2026: Begeis­ter­ter Applaus und Hup­kon­zert nach spek­ta­ku­lä­rem Feuerwerk

Ein beein­dru­cken­des Far­ben­meer am Nacht­him­mel über Leer: Das Gal­li­markt-Feu­er­werk erleuch­te­te den Him­mel über dem Muse­ums­ha­fen mit kraft­vol­len Leucht­ef­fek­ten und spek­ta­ku­lä­ren...

Lokal

Mehr Sicher­heit für Rad­fah­rer in Ost­fries­land: 1.500 reflek­tie­ren­de Helm­müt­zen wer­den kos­ten­los verteilt

(v.l.n.r.): Die Vor­sit­zen­den der ost­frie­si­schen Ver­kehrs­wach­ten Hajo Reer­s­he­mi­us (Nor­den), Karl-Heinz Krä­mer (Aurich), Hans-Gün­ter Jel­ting (Leer), Sascha Nowak (Witt­mund) und Bert­hold...

News

Rau­chen, Ziga­ret­ten und Vapes wer­den teu­rer – bis zu 14 Euro für eine Schachtel?

Bun­des­tag beschließt Erhö­hung der Tabak­steu­er: Ziga­ret­ten könn­ten bis 2030 deut­lich teu­rer werden Der Deut­sche Bun­des­tag hat am 15. Okto­ber 2026...

Blaulicht

VW Golf in Leer zer­kratzt – vier Leicht­ver­letz­te bei Unfall in Moormerland

POL-LER: Pres­se­mit­tei­lung der Poli­zei­in­spek­ti­on Leer/ Emden für den 16.10.2026       Leer — VW Golf zer­kratzt — Zeu­gen gesucht ...

Lokal

Gal­li­markt Leer 2026: 3.262,96 Euro Spen­de für das Sozia­le Kaufhaus

Gal­li­markt Leer: Scheck über 3.262,96 Euro für das Sozia­le Kaufhaus Leer – Der Gal­li­markt in Leer ist nicht nur das...

News

Zucker­steu­er ab Juli 2027: Limo­na­de, Eis­tee und Ener­gy­drinks könn­ten teu­rer werden

Zucker­steu­er ab Juli 2027: Wel­che Geträn­ke in Deutsch­land teu­rer wer­den könnten Wer im Super­markt regel­mä­ßig zu Limo­na­de, Eis­tee oder Ener­gy­drinks...

News

Alko­hol­ver­bot an Bahn­hö­fen: Deut­sche Bahn führt neue Regel ein

Ab heu­te gilt das Alko­hol­ver­bot an allen Bahn­hö­fen der Deut­schen Bahn Deut­sche Bahn führt Alko­hol­kon­sum­ver­bot an rund 5.700 Bahn­hö­fen ein –...

Lokal

Droh­nen in Leer: Flug­schau und Bar­camp zei­gen neue Ein­satz­mög­lich­kei­ten in Ostfriesland

Droh­nen in Ost­fries­land: Flug­schau und Bar­camp zei­gen neue Ein­satz­mög­lich­kei­ten in Leer Von der Land­wirt­schaft über die Ret­tungs­ket­te bis zur pro­fes­sio­nel­len Luft­bild­ver­mes­sung:...

Blaulicht

Ran­da­le im Gal­li­markt-Fest­zelt, Woh­nungs­brand und Verletzte

POL-LER: Pres­se­mit­tei­lung der Poli­zei­in­spek­ti­on Leer/ Emden für den 15.10.2026       + Emden — Geld­bör­se in Tanz­lo­kal entwendet + Am...

Blaulicht

Taschen­dieb­stäh­le in Leer, Unfall in Emden und Drogenkontrollen

POL-LER: Pres­se­mit­tei­lung der Poli­zei­in­spek­ti­on Leer/ Emden für den 14.10.2026   + Emden — E‑Scooterfahrerin unter Drogeneinfluss + Am 13.10.2026 kon­trol­lier­ten Poli­zei­be­am­te...

Lokal

His­to­ri­sches Pfer­de­ka­rus­sell auf dem Gal­li­markt Leer: 16 Holz­pfer­de und über 120 Jah­re Tradition

Nost­al­gie auf dem Gal­li­markt: Das his­to­ri­sche Pfer­de­ka­rus­sell der Fami­lie Böltes Seit 1904 dreht sich das Pfer­de­ka­rus­sell der Schau­stel­ler­fa­mi­lie Böl­tes und...

auch inter­es­sant:

Anzeige

Erfolg­rei­ches und pie­tät­vol­les Mar­ke­ting für Bestatter

Wie Sie im hoch­wer­ti­gen Umfeld des Lese­r­ECHO-Ver­lags Ver­trau­en auf­bau­en und Reich­wei­te erzielen Die Wahl des pas­sen­den Wer­be­um­felds stellt für Bestat­tungs­un­ter­neh­men...

Anzeige

Reich­wei­ten­stark kom­mu­ni­zie­ren: Ver­net­zung von Face­book und Por­ta­len ohne Paywalls

War­um Ver­net­zung hohe Reich­wei­te schafft – Face­book & Online‑Portale im Zusammenspiel In einer Zeit, in der Auf­merk­sam­keit die wich­tigs­te Wäh­rung...

Anzeige

Regio­na­les Sto­rytel­ling stärkt digi­ta­le Sichtbarkeit

Regio­na­les Sto­rytel­ling – wie Online‑Marketing wirk­lich funktioniert In einer Zeit, in der Sicht­bar­keit alles bedeu­tet, ent­schei­det sich Erfolg im Netz...

Anzeige

Lese­r­ECHO — Medi­en­haus für IHR Mar­ke­ting in Ost­fries­land und Emsland

Wer­bung im Medi­en­haus LeserECHO Ihre Reich­wei­te in Ost­fries­land & dem Ems­land – Print, Online, Social Media & SEO aus einer Hand...

Anzeige

Face­book­sei­te Stadt und Land­kreis Leer

Ob Stadt oder Land­kreis Leer – die Even­burg ist das Sym­bol unse­rer Hei­mat. Auf der Face­book­sei­te „Wir Leera­ner“ infor­mie­ren wir...

Marketing

Frei­er Zugang zu regio­na­len News: Lese­r­ECHO-Ver­lag for­ciert media­le Teilhabe

Medi­en für alle: Lese­r­ECHO-Ver­lag stärkt regio­na­le Teil­ha­be durch kos­ten­freie Newsportale In einer Zeit, in der Infor­ma­tio­nen zuneh­mend hin­ter Bezahl­schran­ken ver­schwin­den,...

Marketing

Online-Anzei­gen rich­tig gestal­ten: Smart­phone & Tablet im Fokus

Online-Anzei­gen: Das rich­ti­ge For­mat für Smart­phone & Tablet In der heu­ti­gen digi­ta­len Welt grei­fen immer mehr Nut­zer über Smart­phones und...

Anzeige

BauWoLe.de – Das star­ke Bran­chen­ver­zeich­nis für Hand­wer­ker & Händler

BauWoLe.de – Das star­ke Bran­chen­ver­zeich­nis für Hand­wer­ker & Händ­ler aus Ost­fries­land und dem Emsland Regio­nal. Exklu­siv. Effi­zi­ent.Wer als Hand­werks­be­trieb oder...

Lokal

Rit­ter Rost kommt nach Leer: Fami­li­en­kon­zert mit Jörg Hil­bert und 200 Kindern

Rit­ter Rost kommt nach Leer: Fami­li­en­kon­zert mit Jörg Hil­bert und 200 Kin­dern im Thea­ter an der Blinke Leer – Ein...

Veranstaltung

Herbst­kon­zert in Papen­burg: Nie­der­säch­si­sches Jugend­sin­fo­nie­or­ches­ter spielt am 16. Okto­ber in der Alten Werft

Herbst­kon­zert des Nie­der­säch­si­schen Jugend­sin­fo­nie­or­ches­ters am 16. Okto­ber 2026 in Papenburg 75 musi­ka­lisch beson­ders begab­te Jugend­li­che, gro­ße Wer­ke der Spät­ro­man­tik und...

Veranstaltung

Shan­ty­nach­mit­tag in Süd­brook­mer­land: Shan­ty-Män­ner­chor Moor­dorf singt am Gro­ßen Meer

Shan­ty­nach­mit­tag im Haus am Meer: Shan­ty-Män­ner­chor Moor­dorf zu Gast am Gro­ßen Meer Mari­ti­mer Nach­mit­tag in Süd­brook­mer­land am 17. Okto­ber – See­manns­lie­der,...

Veranstaltung

Wil­helms­ha­ven Sai­ling-CUP 2026: Tra­di­ti­ons­seg­le­r­und mari­ti­mes Programm

Wil­helms­ha­ven Sai­ling-CUP 2026: Tra­di­ti­ons­seg­ler, Regat­ten und mari­ti­mes Pro­gramm am Bontekai Wil­helms­ha­ven. Vom 2. bis 4. Okto­ber 2026 steht Wil­helms­ha­ven ganz...

Veranstaltung

Digi­ta­li­sie­rung im Bau­ge­wer­be: Pra­xis­na­he Lösun­gen und KI am 28. Okto­ber in Leer

Digi­ta­li­sie­rung im Bau­ge­wer­be: Pra­xis­na­he Lösun­gen und aktu­el­le Ent­wick­lun­gen im Fokus Ver­an­stal­tung am 28. Okto­ber 2026 im Spar­kas­sen­Fo­rum Leer – kur­ze Fach­bei­trä­ge,...

Veranstaltung

„Mac­beth“ in Leer: Shake­speares Tra­gö­die am 25. Sep­tem­ber im Thea­ter an der Blinke

„Mac­beth“ im Thea­ter an der Blin­ke in Leer Lan­des­büh­ne Nie­der­sach­sen Nord bringt Wil­liam Shake­speares Tra­gö­die nach Leer Leer – Ein Klas­si­ker der...

Veranstaltung

Wein­ge­nuss am Gro­ßen Meer: Wein­pro­be mit Wein­kis­te Ost­fries­land in Südbrookmerland

Wein­ge­nuss am Gro­ßen Meer: Edle Trop­fen und pri­ckeln­de Sek­te in Südbrookmerland Süd­brook­mer­land – Am Sams­tag, 19. Sep­tem­ber 2026, steht das...

Veranstaltung

Weih­nachts­kon­voi Moorm­er­land 2026: 125 fest­lich geschmück­te Fahr­zeu­ge für den guten Zweck

Luft­auf­nah­me vom Weih­nachts­markt in Moorm­er­land aus dem ver­gan­ge­nen Jahr. Die ein­drucks­vol­le Droh­nen­auf­nah­me stammt von Rolf-Die­ter Boots­mann von Luft­bli­cke Nord­west. Weih­nachts­kon­voi...

Veranstaltung

Wein­fest an der Hengst­for­der Müh­le 2026: Wein, Musik und Genuss in Apen

Wein­fest an der Hengst­for­der Müh­le: Zwei genuss­vol­le Aben­de in Apen Wein­fest 2026 in Apen-Hengst­for­de: Am 11. und 12. Sep­tem­ber ver­wan­delt sich...

Veranstaltung

Fest der Kul­tu­ren in Leer am 6. Sep­tem­ber 2026 mit Musik, Tanz und Sonnenschein

25. Fest der Kul­tu­ren in Leer: Ein bun­tes Jubi­lä­um der Begegnung Am Sonn­tag, 6. Sep­tem­ber 2026, von 11 bis 18...

Anzei­gen