Blaulicht
Sturm in Ostfriesland, Alkohol entwendet, Falscher Wasserwerker und weitere Polizeimeldungen aus dem LK Leer
Inspektionsbereich — Sturm in Ostfriesland
Seit den Abendstunden des 16.02.2022 kommt es im Inspektionsbereich zu einem erhöhten Sturmaufkommen mit orkanartigen Böen. Dadurch wurden die Kräfte der Polizei und benachbarte Rettungskräfte zu zahlreichen Einsätzen gerufen. Neben umgekippten Bäumen und herabstürzenden Ästen, kam es auch zu insgesamt 7 Unfällen. Bislang wurden keine Personen verletzt. Mit Stand 12:30 Uhr am 17.02.2022 wurden von Polizei und Feuerwehr insgesamt 57 sogenannte Sturmeinsätze abgeleistet.
Leer — Alkohol entwendet
Etwas mit der Menge des Diebesgutes übernommen hatte sich eine 33-jährige Frau aus Norden, als sie am 16.02.2022 in einem Lebensmitteldiscounter am Osseweg mehrere Flaschen Wodka einsteckte. Einer Mitarbeiterin war um 15:15 Uhr aufgefallen, dass der Norderin eine Flasche Wodka weggefallen war. Als sie die Frau darauf ansprach, übergab diese ihr drei Flaschen des alkoholischen Getränks und entfernte sich mit weiterem, in ihrer Bekleidung verborgenen, Diebesgut aus dem Geschäft. Die aufmerksame Mitarbeiterin und der Filialleiter nahmen die Verfolgung der Frau auf und konnten diese auch stellen. Im Beisein der zwischenzeitlich hinzugerufenen Polizei wurden bei der Tatverdächtigen weitere vier Flaschen Wodka, Batterien und zwei Paar Bambus Sneaker aufgefunden. Die Frau aus Norden muss sich nun in einem Strafverfahren verantworten.
Leer — Falscher Wasserwerker bestiehlt Leeranerin
Unter dem Vorwand einen Wasserrohrbruch beheben zu müssen, verschaffte sich ein unbekannter Mann am 16.02.2022 gegen 12:50 Uhr Zutritt in das Haus einer 84-jährigen Frau in der Muchallstraße. Der Mann behauptete, dass es erforderlich wäre, das Warmwasser im Badezimmer laufen zu lassen und begleitete die Frau dorthin. Dabei sorgte er dafür, dass die Haustür ein Stück geöffnet blieb, so dass ein Komplize das Haus betreten und nach Wertsachen suchen konnte. Dabei wurde die Geldbörse der Geschädigten und zwei Schmuckkästchen entwendet, wodurch ein Gesamtschaden im mittleren vierstelligen Bereich entstand. Die Polizei bittet Zeugen, denen in der Mittagszeit im Bereich der genannten Örtlichkeit Personen aufgefallen sind, die von Haus zu Haus gingen, die Dienststelle zu kontaktieren. Zudem weist die Polizei in diesem Zusammenhang daraufhin, dass Bürgerinnen und Bürger keine fremden Menschen ungeprüft ins Haus oder die Wohnung lassen sollen.
Rhauderfehn — Verkehrsunfall mit einer leicht verletzten Person
Am 16.02.2022 kam es auf der Hauptstraße gegen 14:42 Uhr zu einem Auffahrunfall. Ein 33-jähriger Verkehrsteilnehmer befuhr die B 438 in Fahrtrichtung Rhauderfehn und übersah eine 63-jähriger Pkw Fahrerin, die dort nach links in den Batzenweg abbiegen wollte. Der 33-jährige Mann aus Ostrhauderfehn konnte sein Fahrzeug nicht mehr rechtzeitig abbremsen und fuhr auf den Pkw der Frau aus Westoverledingen auf. Die Frau wurde bei dem Unfall leicht verletzt und zur Versorgung in ein Krankenhaus verbracht. Beide Fahrzeuge wurde von Abschleppunternehmen geborgen.
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Blaulicht
Einbruch in Remels und schwerer Lkw-Unfall in Rhauderfehn
POL-LER: Pressemitteilung der Polizeiinspektion Leer/Emden für Sonntag, 08.02.2026
Einbruch in Wohnhaus++Lkw in Graben, Fahrer schwer verletzt
Remels — Einbruch in Wohnhaus
In der Nacht von Freitag auf Samstag sind bisher unbekannte Täter in ein zurzeit leerstehendes Wohnhaus an der Höststraße eingebrochen und haben Elektrogeräte und Schmuck entwenden können. Eine genaue Schadenshöhe liegt noch nicht vor. Die Ermittlungen durch die Polizei wurden aufgenommen.
Rhauderfehn — Lkw in Graben, Fahrer schwer verletzt
Am Samstagmittag ist gegen 12:10 Uhr ein Lkw samt Auflieger in Rhauderfehn von der Fahrbahn abgekommen und kopfüber im Langholter Tief zum Stehen gekommen. Der 72-jährige Fahrzeugführer aus dem Landkreis Leer hatte die Langholter Straße in Richtung Rhauderfehn befahren. Ca. 1 km vor der Ortschaft Rhauderfehn geriet der Auflieger in den Grünstreifen und zog letztlich das ganze Gespann von der Fahrbahn. Der Fahrer konnte sich selber auf dem Führerhaus befreien, musste aber aufgrund seiner Verletzungen in ein Krankenhaus verbracht werden. Der mit Hühnermist beladene Lkw konnte in den Abendstunden geborgen werden, die Sperrung der Fahrbahn wurde kurz vor Mitternacht aufgehoben.
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Blaulicht
Schwerer Unfall in Moormerland: Fußgänger lebensgefährlich verletzt
POL-LER: Pressemitteilung der Polizeiinspektion Leer/Emden für den 07.02.2026
Schwerer Verkehrsunfall in Moormerland
Moormerland- Am 07.02.26 befuhr ein 42-jähriger Moormerländer um 03:08 Uhr mit einem PKW die Kirchstraße (L 2) in Fahrtrichtung Moormerland, als ein 19-jähriger Fußgänger von links die Fahrbahn überquerte. Im Bereich der rechten Fahrbahnseite kam es in der Folge zum Zusammenstoß zwischen dem Fußgänger und dem PKW. Durch die Kollision wurde der ebenfalls aus Moormerland stammende Fußgänger lebensgefährlich verletzt und durch den Rettungsdienst in ein Krankenhaus verbracht. Der beschädigte PKW wurde beschlagnahmt und abgeschleppt. Die Klärung des genauen Unfallherganges ist nun Gegenstand der eingeleiteten Ermittlungen.
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Ostfriesland: Feuerwehreinsatz bei Schuppenbrand unter erschwerten Bedingungen
Schneller Feuerwehreinsatz verhindert Übergreifen der Flammen in Hinte
Hinte/Landkreis Aurich – Am Donnerstagabend, den 5. Februar, wurden die Feuerwehren Hinte und Groß Midlum sowie die IuK-Gruppe der Gemeinde Hinte um 19:49 Uhr zu einem Brandeinsatz in die Kanalstraße alarmiert. Gemeldet war ein Schuppenbrand, der die Einsatzkräfte unter schwierigen Bedingungen forderte.
Brand direkt am Wohnhaus
Aus bislang ungeklärter Ursache war in einem Schuppen, der unmittelbar an ein Wohnhaus angrenzt, ein Feuer ausgebrochen. Bei Ankunft der ersten Einsatzkräfte bestätigte sich die Lage. Um eine Ausbreitung des Brandes auf das angrenzende Wohngebäude zu verhindern, wurde umgehend ein Trupp unter Atemschutz zur direkten Brandbekämpfung eingesetzt.
Durch das schnelle Eingreifen konnte das Feuer rasch unter Kontrolle gebracht werden. Um ein erneutes Aufflammen sicher auszuschließen, räumten weitere Atemschutztrupps den Schuppen teilweise aus und löschten versteckte Glutnester gezielt ab. Parallel dazu schaltete der Energieversorger EWE den betroffenen Bereich stromlos.
Erschwerte Bedingungen durch Straßenglätte
Insgesamt waren rund 60 Einsatzkräfte der Feuerwehr sowie die Polizei und der Rettungsdienst vor Ort. Personen wurden bei dem Vorfall nicht verletzt. Erschwert wurde die Arbeit der Rettungskräfte vor allem durch die sehr glatten Straßenverhältnisse, die bereits bei der Anfahrt erhöhte Vorsicht erforderten.
Nach etwa zweieinhalb Stunden konnte der Einsatz erfolgreich beendet werden. Zur genauen Brandursache liegen aktuell keine Informationen vor; die Polizei hat die entsprechenden Ermittlungen aufgenommen.
Bericht: Florian Janssen (Pressesprecher Feuerwehr Gemeinde Hinte)
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