Blaulicht
Taschendiebstahl in einem Verbrauchermarkt und weitere Meldungen
Weener — Taschendiebstahl
Am 02.09.2021 kam es gegen 12:30 Uhr in einem Verbrauchermarkt an der Straße “Neue Feldstraße” zu einem Diebstahl einer Geldbörse. Ein älterer Herr aus dem Rheiderland versah dort seine Einkäufe, als er an der Kasse feststellte, dass unbekannte Täter seine Geldbörse aus der hinteren Hosentasche entwendet und sich anschließend unerkannt entfernt hatten. Es entstand ein Sachschaden im unteren dreistelligen Bereich. Zeugen, die sachdienliche Hinweise zu dem Vorfall geben können, werden gebeten, sich mit der Polizei in Weener in Verbindung zu setzen.
Emden — Wechselbetrug
Am 02.09.2021 kam es gegen 18:54 Uhr in einem Discounter an der Hansastraße zu einem Wechselbetrug. Zwei männliche Personen gaben dem Mitarbeiter an der Kasse des Geschäftes zu verstehen, dass sie neun 100 Euro-Geldscheine in entsprechend 50 Euro-Geldscheine gewechselt haben wollten. Der Mitarbeiter gab dem Ersuchen nach, nahm die 100 Euro-Scheine an und händigte die entsprechende Menge an 50 Euro-Geldscheinen an die Antragsteller aus. Diese behaupteten dann umgehend, den Wechsel rückgängig machen zu wollen und gaben die 50 Euro-Geldscheine gegen Rückgabe der ursprünglichen Geldscheine zurück. Bei dem Rücktausch behielten die tatverdächtigen Männer 300 Euro in 50 Euro Scheinen zurück, was durch den Mitarbeiter kurz darauf bemerkt wurde. Durch seine umgehende Reaktion konnten die tatverdächtigen Männer im Alter von 32 und 22 Jahren mit Wohnsitz in Nordrhein-Westfahlen von der Polizei aufgegriffen werden und über die Einleitung eines Strafverfahrens in Kenntnis gesetzt werden.
Weener — Sachbeschädigung
Am 01.09.2021 kam es in der Zeit von 08:00 Uhr bis 16:00 Uhr zu einer Sachbeschädigung an einem Wohnhaus in der “Lange Straße”. Unbekannte Täter fügten einer Fensterscheibe im vorderen Teil des Hauses eine Beschädigung zu, die nach ersten Erkenntnissen von einem Geschoß aus einem Luftgewehr stammt. In der äußeren Scheibe der Doppelverglasung wurde ein 4,5 mm großes Loch festgestellt, welches einen sternenförmigen Kranz aufwies. Ein vergleichbarer Vorfall hatte sich bereits Anfang Dezember 2020 in der nahegelegenen Distelstraße zugetragen, als dort an einem Wohnhaus eine Fensterscheibe mit identischer Beschädigung vorgefunden wurde. Zeugen, die zur o.g. Zeit Beobachtungen im Bereich Lange Straße und Distelstraße gemacht haben oder sachdienliche Angaben zu dem Vorfall machen können, werden gebeten, sich mit der Polizei in Weener in Verbindung zu setzen.
Leer — Verkehrsunfallflucht
Am 02.09.2021 kam es in der Zeit von 08:00 Uhr bis 14:00 Uhr auf dem Parkplatz an der “Große Bleiche” zu einem Verkehrsunfall mit anschließender Flucht. Ein bislang unbekannter Verkehrsteilnehmer beschädigte vermutlich beim Ein-Ausparken einen ordnungsgemäß geparkten Pkw Mercedes in schwarz und entfernte sich von der Unfallstelle, ohne sich um den entstandenen Schaden im vierstelligen Bereich zu kümmern. Das verursachende Fahrzeug dürfte die Farbe Weiß haben. Zeugen, die sachdienliche Hinweise zu dem Unfallgeschehen geben können, werden gebeten, sich mit der Polizei in Leer in Verbindung zu setzen.
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Blaulicht
Polizeimeldungen vom 16.05.2026: Einbruch & Kennzeichendiebstahl
POL-LER: Pressemitteilung der Polizeiinspektion Leer/Emden für Samstag, 16.05.2026
Einbruch in leerstehendes Wohnhaus mit Zeugensuche++Kennzeichendiebstahl mit Zeugensuche
Westoverledingen — Einbruch in leerstehendes Wohnhaus ‑Zeugensuche–
Am Freitagvormittag wurde die Polizei über einen Einbruch in ein leerstehendes Wohnhaus in der Straße Am Denkmal informiert. Der Zeitraum der Tat kann nach jetzigen Kenntnissen nicht genau bestimmt werden, dürfte aber zwischen Ende April und dem Feststellungszeitraum liegen. Der oder die Täter haben aus dem Wohnhaus mehrere elektronische Geräte entwendet, die Schadenshöhe dürfte bei ca. 5000 Euro liegen. Personen, die Hinweise zu Tat und/oder Täter geben können, melden sich bitte bei der Polizei in Rhauderfehn oder Leer.
Emden — Kennzeichen entwendet –Zeugensuche–
Am Freitagmorgen wurde in der Fritz-Reuter-Straße das vordere Kennzeichen mit einer Auricher Städtekennung von einem dort parkenden Pkw der Marke Honda entwendet. Der Pkw stand zum Tatzeitraum auf dem Parkplatz eines dortigen Lebensmittel-Discounter. Personen, die Angaben zur Tat machen können, melden sich bitte bei der Polizei in Emden.
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Blaulicht
Gefahrgut-Einsatz unter Realbedingungen: Feuerwehren proben den Ernstfall in Diele
Gefahrgut und Menschenrettung: Feuerwehren proben den Ernstfall in Diele
Am Samstagmorgen absolvierten die Freiwilligen Feuerwehren Oberrheiderland und Weenermoor eine umfangreiche und realitätsnahe Einsatzübung. Im Fokus der gemeinsamen Übung stand die Bewältigung eines komplexen Gefahrgutszenarios, um die Zusammenarbeit und die taktischen Einsatzabläufe der beiden Wehren unter Beweis zu stellen und weiter zu optimieren.
Gegen 08:30 Uhr schrillten die Melder der Einsatzkräfte. Als Übungsobjekt diente ein ehemaliges, leerstehendes landwirtschaftliches Anwesen im Osseweg in Diele (Stadt Weener). Die angenommene Lage hatte es in sich: Bewohner des Anwesens hatten einen qualmenden Eimer entdeckt und versucht, diesen mit Wasser zu löschen. Was sie nicht ahnten, war, dass der Eimer mit Karbid gefüllt war. Durch den Kontakt mit Wasser kam es zu einer heftigen chemischen Reaktion und einer starken Rauchentwicklung.
Schnelle Menschenrettung unter Atemschutz
Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte drang bereits dichter Qualm aus dem Gebäude. Die Feuerwehrleute sahen sich sofort mit mehreren Herausforderungen gleichzeitig konfrontiert.
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Wasserversorgung: Um die Brandbekämpfung einzuleiten, musste zunächst eine über 100 Meter lange Schlauchleitung verlegt werden, um die Wasserversorgung zu sichern.
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Personenrettung: Danach gingen mehrere Trupps unter Atemschutz in das verqualmte Gebäude vor und retteten erfolgreich zwei Personen aus dem Erdgeschoss sowie eine weitere Person aus dem Obergeschoss.
Aufbau der Sofort-Dekontamination
Da es sich um einen Einsatz mit Gefahrstoffen handelte, wurde parallel zur Menschenrettung ein Platz zur sogenannten Sofort-Dekontamination (Dekon-Stufe I) aufgebaut.
Diese unverzüliche Notfallmaßnahme dient der schnellen Beseitigung gefährlicher Stoffe direkt am Einsatzort. Dabei wird die verunreinigte Schutzkleidung der Atemschutztrupps so abgelegt, dass jeglicher Hautkontakt mit dem Gefahrstoff vermieden wird.
Insgesamt waren über 30 Einsatzkräfte mit vier Einsatzfahrzeugen vor Ort.
Positives Fazit der Einsatzleitung
Der stellvertretende Stadtbrandmeister und Einsatzleiter Steffen Voß zeigte sich nach dem Ende der Übung äußerst zufrieden mit dem Ergebnis. Der Ablauf sei reibungslos gewesen, die Reaktion schnell und die Zusammenarbeit der beiden Wehren hochgradig effektiv. Solche gemeinsamen Übungen seien essenziell, um die Einsatzbereitschaft auf hohem Niveau zu halten und im Ernstfall schnell und koordiniert Hilfe leisten zu können.
Foto: Joachim Rand
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LKW-Unfall auf der A28 – Gefahrguteinsatz und Vollsperrung
LKW-Unfall auf der A28: Gefahrgutzug und Logistik-Einheit stundenlang im Einsatz
FILSUM / LEER – Zu einem schweren Verkehrsunfall mit einem glimpflichen Ausgang für die Umwelt kam es am Mittwochmittag, den 13. Mai 2026, auf der Bundesautobahn zwischen den Anschlussstellen Filsum und Leer-Ost. Ein Großaufgebot an Rettungskräften war bis in die Abendstunden gefordert.
Gegen 12:40 Uhr ereignete sich im dichten Verkehr ein Auffahrunfall zwischen zwei Lastkraftwagen. Durch die Wucht des Aufpralls kam das hintere Fahrzeug von der Fahrbahn ab, durchbrach die Leitplanke und kam erst in der angrenzenden Berme zum Stillstand. Beide LKW-Fahrer erlitten leichte Verletzungen und wurden nach einer Erstversorgung vor Ort zur weiteren Behandlung in umliegende Krankenhäuser transportiert.
Spezialtank verhindert Umweltschaden
Aufgrund der zunächst unklaren Lage bezüglich der Ladung wurden neben den Freiwilligen Feuerwehren Detern-Stickhausen-Velde, Filsum, Lammertsfehn und Wiesmoor auch der Gefahrgutzug der Kreisfeuerwehr Leer alarmiert. Vor Ort konnte jedoch schnell eine Teilentwarnung gegeben werden.
Wie Zugführer Sirke Siebens (Gefahrgutzug Leer) mitteilte, war der verunfallte Auflieger mit einem speziellen, doppelwandigen Wechseltanksystem ausgestattet. Zwar hatte ein Holzpfahl beim Abkommen von der Fahrbahn die äußere Tankhülle durchstoßen, die innere Wand blieb jedoch glücklicherweise intakt. Somit trat kein Ladegut – ein bauschaumähnliches Mittel – aus. Die Einsatzkräfte konzentrierten sich daraufhin auf das Abdichten austretender Betriebsstoffe. Geringe Mengen an Diesel und AdBlue wurden zügig gesichert; ein großflächiges Abpumpen der Kraftstofftanks war letztlich nicht mehr erforderlich.
Aufwendige Bergung und Logistik-Einsatz
Die Bergung des schweren Lastzuges gestaltete sich zeitintensiv. Während das Fahrzeug mittels Spezialgerät aufgerichtet wurde, stellten die Feuerwehren kontinuierlich den Brandschutz sicher. Die Untere Wasserbehörde des Landkreises Leer begutachtete vor Ort zudem mögliche Bodenverunreinigungen.
Um die rund 60 Einsatzkräfte (darunter 35 Mitglieder des Gefahrgutzuges) bei dem kräftezehrenden Einsatz bei Kräften zu halten, wurde gegen 16:50 Uhr die Logistik-Einheit der Kreisfeuerwehr nachgefordert. Unter der Leitung von Zugführer Joshua Zimmer versorgte das Team die Kameradinnen und Kameraden vor Ort mit warmen und kalten Getränken sowie einer Stärkung.
Vollsperrung bis zum Abend
Nachdem das Fahrzeug sicher aufgerichtet worden war und feststand, dass keine Gefahr für die Umwelt mehr bestand, konnten die Einsatzkräfte am Abend wieder einrücken. Für die Dauer der Rettungs- und Bergungsmaßnahmen blieb die Autobahn zwischen Filsum und Leer-Ost voll gesperrt.
Foto: Kreisfeuerwehr Leer
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