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Ulf Thie­le (CDU) for­dert Lösun­gen: Schä­fer in Not durch Blau­zun­gen­krank­heit und Wolf

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Dis­ku­tier­ten die Lage der Schä­fe­rei­en, die durch Blau­zun­gen­krank­heit und Wolfs­an­grif­fe erheb­lich unter Druck­ste­hen: (v.l.) Klaus Bor­de, Vor­sit­zen­der des Land­volk-Kreis­ver­ban­des Leer, Land­tags­ab­ge­ord­ne­ter Ulf Thie­le (CDU), Kreis­tags­ab­ge­ord­ne­te Hil­de­gard Hin­derks (CDU), Frank Schüür, Mit­glied des Vor­stan­des der Rhei­der Deich­acht, Talea und Wil­helm Hens­mann (Schä­fe­rei Hens­mann, Critz­um) im Schaf­stall der Fami­lie, in dem ein klei­ner Bestand der Her­de steht, der sich von der Blau­zun­gen­krank­heit erho­len muss. Foto: Wahl­kreis­bü­ro Ulf Thiele

Land­tags­ab­ge­ord­ne­ter Ulf Thie­le (CDU) besucht Schä­fe­rei Hens­mann in Critzum

„Drin­gen­der Hand­lungs­be­darf zur Lin­de­rung der Fol­gen der Blau­zun­gen­krank­heit und zum Stopp der Wolfsübergriffe“

Critz­um (Rhei­der­land) – Die alar­mie­ren­de Situa­ti­on der Schaf­hal­ter auf­grund der Blau­zun­gen­krank­heit und der zuneh­men­den Wolfs­an­grif­fe stand im Fokus eines Besuchs von Land­tags­ab­ge­ord­ne­tem Ulf Thie­le (CDU) auf der Schä­fe­rei Wil­helm Hens­mann in Critz­um. Gemein­sam mit Klaus Bor­de, Vor­sit­zen­dem des Land­wirt­schaft­li­chen Haupt­ver­eins Leer, der Kreis­tags­ab­ge­ord­ne­ten Hil­de­gard Hin­derks (CDU) und Rein­hard Schüür vom Vor­stand der Rhei­der Deich­acht, infor­mier­te sich Thie­le am Frei­tag über die Her­aus­for­de­run­gen, mit denen Schä­fer in der Regi­on kon­fron­tiert sind.

Exis­tenz­be­dro­hung durch Tier­seu­chen und Wolfsangriffe

„Die Lage ist für mich psy­chisch und wirt­schaft­lich extrem belas­tend“, schil­der­te Schä­fer Wil­helm Hens­mann die Situa­ti­on. Auf­grund der Blau­zun­gen­krank­heit habe er knapp die Hälf­te sei­ner Läm­mer und etwa 30 Pro­zent sei­ner Mut­ter­scha­fe ver­lo­ren – trotz Imp­fung. Von ehe­mals 350 Mut­ter­scha­fen sind nur noch 280 übrig. Für 2024 rech­ne Hens­mann mit einem finan­zi­el­len Null­sum­men­spiel. Zusätz­lich sor­gen Wolfs­über­grif­fe für Angst: Ein Wolfs­paar hat sich offen­bar im Rhei­der­land dau­er­haft angesiedelt.

„Es ist nur eine Fra­ge der Zeit, bis aus die­sem Paar ein Rudel wird, und dann wird die Situa­ti­on für uns Nutz­tier­hal­ter noch schwie­ri­ger“, warn­te Hens­mann. Die wirt­schaft­li­che Belas­tung sei für vie­le Schä­fer kaum noch tragbar.

Auch Hens­manns Toch­ter Talea, die trotz einer Kar­rie­re in der IT-Bran­che plant, die Schä­fe­rei zu über­neh­men, zeig­te sich besorgt. „Die Bedin­gun­gen, unter denen Schä­fer heu­te arbei­ten, schre­cken vie­le jun­ge Men­schen ab.“

Ulf Thie­le for­dert ent­schlos­se­nes Handeln

Thie­le sprach sich klar für Maß­nah­men zur Ein­däm­mung der Wolfs­pro­ble­ma­tik aus. „Der Schutz­sta­tus des Wol­fes wur­de auf euro­päi­scher Ebe­ne bereits abge­senkt. Jetzt muss Deutsch­land nach­zie­hen und das Natur­schutz­recht anpas­sen, damit eine geziel­te Regu­lie­rung mög­lich wird.“

Die rot-grü­ne Lan­des­re­gie­rung habe bis­lang ver­säumt, die Inter­es­sen der Tier­hal­ter kon­se­quent zu ver­tre­ten. „Zu lan­ge hat man sich hin­ter EU-Rege­lun­gen ver­steckt, statt prag­ma­ti­sche Lösun­gen für den Schutz von Nutz­tie­ren zu fin­den“, kri­ti­sier­te der Abgeordnete.

Bedeu­tung der Schä­fe­rei­en für den Küstenschutz

Thie­le hob die immense Bedeu­tung der Schaf­hal­tung für den Küs­ten­schutz her­vor. Schä­fe­rei­en wie die von Wil­helm Hens­mann bewirt­schaf­ten Ems­dei­che, deren Gras­nar­be durch die Bewei­dung gefes­tigt wird. Dadurch wird die Schutz­funk­ti­on der Dei­che deut­lich verbessert.

„Wenn die Schä­fer ihre Arbeit nicht mehr leis­ten kön­nen, droht bei Sturm­flu­ten oder Hoch­was­ser ein Desas­ter. Die Hoch­was­ser­er­eig­nis­se des ver­gan­ge­nen Win­ters soll­ten eine War­nung sein“, mahn­te Thiele.

Blau­zun­gen­krank­heit: Ver­bes­ser­te Ent­schä­di­gungs­re­ge­lun­gen gefordert

Neben den Wolfs­über­grif­fen stell­te Thie­le auch die Fol­gen der Blau­zun­gen­krank­heit in den Vor­der­grund. „Die­se Tier­seu­che ver­ur­sacht nicht nur mas­si­ves Tier­leid, son­dern auch enor­me wirt­schaft­li­che Schä­den.“ Er for­der­te bes­se­re Ent­schä­di­gun­gen für betrof­fe­ne Betrie­be sowie prä­ven­ti­ve Maß­nah­men, um die Belas­tung zu minimieren.

Die der­zei­ti­ge Rege­lung der Tier­seu­chen­kas­sen sieht Ent­schä­di­gun­gen nur bei behörd­li­chen Tötungs­an­ord­nun­gen vor. Land­wir­te, deren Tie­re trotz Imp­fung erkran­ken, oder die durch Preis­ver­fall und Ver­mark­tungs­ver­bo­te Ver­lus­te erlei­den, gehen leer aus. Thie­le for­der­te eine Über­prü­fung die­ser Rege­lun­gen durch die rot-grü­ne Lan­des­re­gie­rung und ent­spre­chen­de Anpas­sun­gen über eine Bundesratsinitiative.

„Schä­fer leis­ten einen unver­zicht­ba­ren Bei­trag zum Küs­ten­schutz und zur regio­na­len Land­wirt­schaft. Sie dür­fen mit ihren Pro­ble­men nicht allein gelas­sen wer­den“, beton­te Thiele.

Der Besuch auf der Schä­fe­rei Wil­helm Hens­mann ver­deut­lich­te die kom­ple­xen Her­aus­for­de­run­gen, mit denen Schä­fer in Nie­der­sach­sen kon­fron­tiert sind. Thie­le sicher­te den Tier­hal­tern sei­ne poli­ti­sche Unter­stüt­zung zu und beton­te die Not­wen­dig­keit, sowohl den Schutz­sta­tus des Wol­fes zu über­den­ken als auch die Ent­schä­di­gungs­re­ge­lun­gen für Tier­seu­chen zu ver­bes­sern. „Nur so kön­nen wir den Fort­be­stand der Schä­fe­rei­en und den damit ver­bun­de­nen Küs­ten­schutz lang­fris­tig sichern.“


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Jetzt erst recht!”: Star­ke Vor­be­rei­tun­gen und Unter­stüt­zung für den 5. CSD in Leer

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Bun­tes Trei­ben und ein fried­li­cher Umzug durch die Innen­stadt: So stim­mungs­voll wie auf die­sem Archiv­bild von Ingo Ton­sor (© Lese­r­ECHO 2025) wird es auch am Sonn­abend, 15. August, wie­der in Leer, wenn der 5. CSD unter dem Mot­to „Sicht­bar. Laut. Jetzt erst recht!“ durch die Stra­ßen zieht.

Kla­re Kan­te für Viel­falt und Sicher­heit: 5. CSD Leer fin­det wie geplant statt

Die Vor­be­rei­tun­gen für den 5. Chris­to­pher Street Day (CSD) Leer lau­fen auf Hoch­tou­ren – und set­zen in die­sem Jahr ein beson­ders star­kes Zei­chen für Ent­schlos­sen­heit, Zusam­men­halt und ein fried­li­ches Mit­ein­an­der. Unter dem Mot­to “Sicht­bar. Laut. Jetzt erst recht!” ver­sam­melt sich die Com­mu­ni­ty am Sonn­abend, 15. August, in der Stadt.

Auf­grund des schreck­li­chen Vor­falls beim CSD in Ber­lin hat­te Lese­r­ECHO bei der Stadt Leer ange­fragt, inwie­weit der CSD in Leer davon im Hin­blick auf die Sicher­heit betrof­fen sein könn­te und ob die Ver­an­stal­tung über­haupt statt­fin­den kann. Dar­auf­hin gab es von Sei­ten der Stadt Leer eine kla­re Aus­sa­ge: Der CSD in Leer fin­det selbst­ver­ständ­lich statt. Um dies unter opti­ma­len Bedin­gun­gen zu gewähr­leis­ten, tra­fen sich Ver­tre­te­rin­nen und Ver­tre­ter der Stadt, der Poli­zei, der Stadt­wer­ke Leer sowie des CSD-Orga­ni­sa­ti­ons­teams zu einem bereits län­ger geplan­ten, kon­struk­ti­ven Koope­ra­ti­ons­ge­spräch. Dabei unter­strich auch Bür­ger­meis­ter Claus-Peter Horst sei­ne vol­le Unter­stüt­zung und wird per­sön­lich am CSD teil­neh­men sowie bei der Kund­ge­bung eine Rede halten.

Enger Schul­ter­schluss für ein siche­res und fried­li­ches Fest

In einem sehr guten und kon­struk­ti­ven Aus­tausch stan­den die orga­ni­sa­to­ri­schen Abläu­fe sowie die Gewähr­leis­tung eines siche­ren, fried­li­chen und unbe­schwer­ten Fes­tes im Mit­tel­punkt. Grund­sätz­lich hat der ord­nungs­ge­mä­ße Ablauf und der Schutz von Ver­samm­lun­gen für Poli­zei und Stadt stets höchs­te Prio­ri­tät, wes­halb jede Ver­an­stal­tung behörd­lich indi­vi­du­ell bewer­tet und beglei­tet wird.

Alle Betei­lig­ten waren sich einig, dass das umfas­sen­de Sicher­heits­kon­zept eine her­vor­ra­gen­de und trag­fä­hi­ge Grund­la­ge bie­tet. Die­ses wur­de im Detail ana­ly­siert und punk­tu­ell an die aktu­el­len Bedürf­nis­se ange­passt, sodass einem siche­ren Fest­rah­men nichts im Wege steht.

Bun­tes Trei­ben und fried­li­cher Umzug durch die Innenstadt

Es wer­den etwa 1000 Teil­neh­me­rin­nen und Teil­neh­mer erwar­tet, die sich zunächst auf dem Zoll­haus-Park­platz einfinden.

  • 13:00 Uhr: Start des fröh­li­chen und fried­li­chen Umzugs.

  • Die Rou­te: Der Weg führt vom Zoll­haus-Park­platz über den Müh­len­platz durch die ein­la­den­de Fuß­gän­ger­zo­ne, wei­ter über die Heis­fel­der Stra­ße in den Oster­steg, über die Bür­ger­meis­ter-Ehr­len­holtz-Stra­ße durch die Stich­stra­ße Bahn­hofs­ring zum Müh­len­platz und von dort aus zurück zum Park­platz neben dem Zoll­haus.

  • Kund­ge­bung & Aus­klang: Im Anschluss fin­det auf dem Zoll­haus-Park­platz eine Kund­ge­bung statt. Neben Rede­bei­trä­gen – dar­un­ter die per­sön­li­che Anspra­che von Bür­ger­meis­ter Claus-Peter Horst – sorgt musi­ka­li­sche Unter­hal­tung für den pas­sen­den Rah­men. Gegen 19:00 Uhr fin­det ein gemein­sa­mer, fried­li­cher Aus­klang der Ver­samm­lung statt.

  •  

Wich­ti­ge Ver­kehrs­hin­wei­se und Sper­run­gen für Leer

Um allen Teil­neh­men­den einen geschütz­ten und siche­ren Raum zu bie­ten, wird der Bereich in der Innen­stadt für die Dau­er des Demons­tra­ti­ons­zu­ges voll­stän­dig für den Fahr­zeug­ver­kehr gesperrt. Hier­bei kom­men moder­ne mobi­le Fahr­zeug­sper­ren (Okta­Block) zum Ein­satz, und das Ver­an­stal­tungs­ge­län­de am Zoll­haus wird zu allen Sei­ten hin abge­sperrt. Die Poli­zei beglei­tet das fried­li­che Mit­ein­an­der wäh­rend der gesam­ten Ver­an­stal­tung und dar­über hinaus.

  • Sper­run­gen: Der Bahn­hofs­ring (Stich­stra­ße Rich­tung Müh­len­platz) und die Leda­stra­ße wer­den für den Ver­kehr gesperrt.

  • Freie Fahrt: Die Zufahrt zur Kupen­warf aus Rich­tung Georg­stra­ße bleibt durch­ge­hend frei.

  • Emp­feh­lung: Ver­kehrs­teil­neh­me­rin­nen und Ver­kehrs­teil­neh­mern wird emp­foh­len, den betref­fen­den Bereich in die­sem Zeit­raum weit­räu­mig zu umfah­ren oder für geplan­te Fahr­ten etwas mehr Zeit ein­zu­pla­nen, um ent­spannt ans Ziel zu kommen.

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Frei­bad für Leer: SPD legt nach – Debat­te nimmt wei­ter Fahrt auf

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Im Juni 2014 prä­sen­tier­te sich das Frei­bad der Stadt Leer noch in vol­lem Betrieb, wie die­se Auf­nah­me zeigt. Es war die letz­te Sai­son unter der Regie des Betrei­bers aus Papen­burg, der das Bad über­nom­men hat­te. Auf­grund ver­trag­li­cher Schwie­rig­kei­ten sah sich die Stadt Leer jedoch gezwun­gen, die Not­brem­se zu zie­hen und den Ver­trag zu kün­di­gen, was letzt­lich zur Schlie­ßung des Bades führ­te. (Foto: Ingo Tonsor)

Frei­bad für Leer: SPD bekräf­tigt For­de­rung und wirbt für neue Ideen

Debat­te um ein Frei­bad bewegt die Men­schen in Leer weiter

Die Dis­kus­si­on um ein mög­li­ches Frei­bad für Leer sorgt wei­ter­hin für gro­ßes Inter­es­se. Nach­dem die ers­te Pres­se­mit­tei­lung der SPD auf der Face­book­sei­te „Wir Leera­ner“ des Lese­r­ECHO-Ver­lags inten­siv dis­ku­tiert wur­de und zahl­rei­che Leser ihre Mei­nung äußer­ten, mel­de­te sich auch die CDU zu Wort. Sie bezeich­ne­te die For­de­rung aus finanz­po­li­ti­scher Sicht als nicht rea­lis­tisch und ver­wies auf die erheb­li­chen Kos­ten eines sol­chen Projekts.

Nun legt die SPD mit einer wei­te­ren Pres­se­mit­tei­lung nach und hält an ihrem Vor­schlag fest. Die Sozi­al­de­mo­kra­ten beto­nen, dass sie kei­nes­wegs neue unge­deck­te Aus­ga­ben für die Stadt schaf­fen möch­ten. Statt­des­sen for­dern sie, neue Finan­zie­rungs­mög­lich­kei­ten und krea­ti­ve Kon­zep­te ernst­haft zu prü­fen. Über die bis­he­ri­gen Ent­wick­lun­gen und Stel­lung­nah­men hat­te das Lese­r­ECHO bereits aus­führ­lich berichtet.

SPD kri­ti­siert Reak­ti­on der CDU

„Völ­lig unkrea­tiv und am The­ma vor­bei“, so bewer­tet die SPD die Ant­wort der CDU auf die For­de­rung, in der kom­men­den Wahl­pe­ri­ode des Stadt­ra­tes ernst­haft über die Rea­li­sie­rung eines Frei­ba­des in Leer nachzudenken.

Nach Auf­fas­sung der Sozi­al­de­mo­kra­ten dür­fe man sich nicht mit älte­ren Berech­nun­gen zufrie­den­ge­ben. Bereits im ver­gan­ge­nen Jahr hat­te die SPD-Stadt­rats­frak­ti­on einen ent­spre­chen­den Antrag ein­ge­bracht. Damals sei­en ledig­lich älte­re Zah­len vor­ge­legt wor­den, ohne neue Mög­lich­kei­ten oder alter­na­ti­ve Finan­zie­rungs­mo­del­le näher zu untersuchen.

Krea­ti­ve Ideen statt vor­schnel­ler Absagen

Die SPD ist über­zeugt, dass neue Wege not­wen­dig sind, wenn Leer lang­fris­tig ein Frei­bad erhal­ten soll, ohne den städ­ti­schen Haus­halt zu überfordern.

Als Bei­spiel nen­nen die Sozi­al­de­mo­kra­ten einen Wohn­mo­bil­stell­platz mit Ver- und Ent­sor­gungs­mög­lich­kei­ten in Ver­bin­dung mit Hal­len- und Frei­bad. Dadurch könn­ten vor­han­de­ne Sani­tär­an­la­gen gemein­sam genutzt und zusätz­li­che Ein­nah­men erzielt wer­den. Gleich­zei­tig betont die SPD, dass dies ledig­lich ein ers­ter Denk­an­satz sei und wei­te­re Ideen ent­wi­ckelt wer­den müssten.

Finan­zie­rungs­mög­lich­kei­ten und För­der­mit­tel prüfen

Nach Ansicht der SPD gebe es zahl­rei­che Mög­lich­kei­ten, Betriebs­kos­ten zu sen­ken, neue Ein­nah­me­quel­len zu erschlie­ßen und För­der­pro­gram­me von Land, Bund oder ande­ren Insti­tu­tio­nen zu nutzen.

Die­se Poten­zia­le könn­ten jedoch nur erkannt wer­den, wenn sich Poli­tik und Ver­wal­tung inten­siv mit dem The­ma beschäf­tig­ten. Es rei­che nicht aus, ledig­lich auf hohe Kos­ten hin­zu­wei­sen. Wer ein Frei­bad für unmög­lich erklä­re, ohne alter­na­ti­ve Kon­zep­te zu prü­fen, wer­de dem Wunsch vie­ler Bür­ger nicht gerecht, so die SPD.

Frei­bad als Stand­ort­fak­tor für Leer

Die Sozi­al­de­mo­kra­ten ver­wei­sen zudem auf die wirt­schaft­li­chen Aus­wir­kun­gen. Fami­li­en und Besu­cher, die im Som­mer im Frei­en baden möch­ten, fah­ren der­zeit in ande­re Städ­te oder Gemein­den und geben dort auch ihr Geld aus. Ein Frei­bad kön­ne daher nicht nur die Lebens­qua­li­tät erhö­hen, son­dern auch den Tou­ris­mus und den ört­li­chen Ein­zel­han­del stärken.

Hin­zu kom­me, dass Kin­der und Jugend­li­che häu­fig auf Fahr­diens­te ange­wie­sen sei­en, wenn sie ein Frei­bad außer­halb Leers besu­chen möch­ten. Aus Sicht der SPD sei dies ein wei­te­rer Grund, die Dis­kus­si­on offen und ohne Vor­be­hal­te zu führen.

Auch Sicher­heits­aspek­te spie­len eine Rolle

Als wei­te­res Argu­ment nennt die SPD die Sicher­heit der Bade­gäs­te. Sie ver­weist auf einen kürz­lich bekannt gewor­de­nen Ret­tungs­ein­satz in einem Emder Frei­bad. Dort habe geschul­tes Per­so­nal schnell ein­grei­fen kön­nen. An unbe­wach­ten Bade­seen sei­en sol­che Hilfs­mög­lich­kei­ten oft­mals nicht vorhanden.

SPD ruft alle Par­tei­en zum Mit­den­ken auf

Abschlie­ßend appel­liert die SPD an alle Par­tei­en, die nach der Kom­mu­nal­wahl im neu­en Stadt­rat ver­tre­ten sein wer­den, sich kon­struk­tiv an der Dis­kus­si­on zu beteiligen.

„Wir rufen des­halb alle im künf­ti­gen Rat ver­tre­te­nen Par­tei­en auf, sich nicht bequem zurück­zu­leh­nen, son­dern Anstren­gun­gen zu unter­neh­men, um für die Stadt Leer eine wich­ti­ge Ver­bes­se­rung zu errei­chen, die Ein­hei­mi­schen und Gäs­ten der Stadt glei­cher­ma­ßen nutzt.“

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Waf­fen­ver­bo­te an Bahn­hö­fen ver­län­gert: Wor­auf Bahn­rei­sen­de jetzt ach­ten müssen!

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Am Haupt­bahn­hof Han­no­ver gilt vom 1. bis 31. August 2026 erneut ein umfas­sen­des Mit­führ­ver­bot für Waf­fen und gefähr­li­che Werk­zeu­ge. Die Bun­des­po­li­zei hat die Sicher­heits­maß­nah­me ver­län­gert, um Bahn­rei­sen­de bes­ser zu schüt­zen. Foto: Ingo Ton­sor @LeserECHO-Verlag

Wich­tig für Bahn­rei­sen­de in Nie­der­sach­sen, Bre­men und Ham­burg: Bun­des­po­li­zei ver­län­gert Waf­fen­ver­bo­te an Hauptbahnhöfen

Wer in den kom­men­den Wochen mit dem Zug in Nie­der­sach­sen, Bre­men oder Ham­burg unter­wegs ist – sei es auf dem Weg nach Han­no­ver, Bre­men oder in die Han­se­stadt Ham­burg –, muss sich auf stren­ge Sicher­heits­vor­ga­ben ein­stel­len. Die Bun­des­po­li­zei­di­rek­ti­on Han­no­ver hat die gel­ten­den All­ge­mein­ver­fü­gun­gen zum Mit­führ­ver­bot von Waf­fen und gefähr­li­chen Werk­zeu­gen an zen­tra­len Bahn­hö­fen verlängert.

Das Ver­bot gilt jeweils bis ein­schließ­lich zum 31. August 2026 (in Han­no­ver vom 1. August bis zum 31. August 2026). Ziel die­ser Maß­nah­men ist es, die Sicher­heit von Bahn­rei­sen­den und der Bevöl­ke­rung zu erhö­hen, da Delik­te mit Mes­sern und gefähr­li­chen Werk­zeu­gen bun­des­weit spür­bar zuge­nom­men haben.

Die betrof­fe­nen Bahn­hö­fe und Gel­tungs­be­rei­che im Überblick

1. Haupt­bahn­hof Hannover

  • Zeit­raum: Sams­tag, 1. August 2026, 00:00 Uhr bis Mon­tag, 31. August 2026, 24:00 Uhr.

  • Gel­tungs­be­reich: Umfasst den gesam­ten Gebäu­de­teil des Han­no­ve­ra­ner Haupt­bahn­hofs ein­schließ­lich der Bahn­stei­ge – aus­ge­nom­men sind ledig­lich die „Rasch­platz­hal­le“ sowie die Niki-de-Saint-Phalle-Promenade.

2. Haupt­bahn­hof Bremen

  • Gel­tungs­be­reich: Umfasst den gesam­ten Gebäu­de­teil des Bre­mer Haupt­bahn­hofs ein­schließ­lich der Bahn­stei­ge – aus­ge­nom­men ist hier­bei aus­schließ­lich die Pas­sa­ge „Bür­ger­wei­de“.

3. Bahn­hö­fe in Hamburg

  • Gel­tungs­be­rei­che: Die stren­gen Kon­trol­len und Ver­bo­te erstre­cken sich auf wich­ti­ge Kno­ten­punk­te in der Han­se­stadt, nament­lich auf den Ham­burg Haupt­bahn­hof, Ham­burg-Alto­na, Ham­burg-Har­burg, Ham­burg-Ber­ge­dorf und Ham­burg-Damm­tor.

Was genau ist verboten?

Das Ver­bot rich­tet sich grund­sätz­lich gegen das Mit­füh­ren von:

  • Schuss­waf­fen und Schreckschusswaffen

  • Hieb‑, Stoß- und Stichwaffen

  • Mes­sern aller Art

  • Sons­ti­gen gefähr­li­chen Werkzeugen

Die Ein­hal­tung wird von Ein­satz­kräf­ten der Bun­des­po­li­zei kon­trol­liert. Ver­stö­ße kön­nen dras­ti­sche Kon­se­quen­zen nach sich zie­hen: Neben Platz­ver­wei­sen, Bahn­hofs­ver­bo­ten (Haus­ver­bot) oder Beför­de­rungs­aus­schlüs­sen dro­hen straf- bezie­hungs­wei­se ord­nungs­wid­rig­kei­ten­recht­li­che Ver­fah­ren nach dem Waf­fen­ge­setz (WaffG). Bei unein­sich­ti­gen Per­so­nen ist zudem die Ver­hän­gung eines Zwangs­gel­des möglich.

Wich­ti­ge Hin­wei­se der Bundespolizei

Ergän­zend weist die Bun­des­po­li­zei auf fol­gen­de Aspek­te hin:

  • Das Füh­ren von Waf­fen in der Öffent­lich­keit unter­liegt strik­ten waf­fen­recht­li­chen Bestim­mun­gen (z. B. Ver­bot des Füh­rens von Ein­hand­mes­sern oder Erfor­der­lich­keit des Klei­nen Waffenscheins).

  • Waf­fen zur ver­meint­li­chen Selbst­ver­tei­di­gung bie­ten eine trü­ge­ri­sche Sicher­heit, erhö­hen die eige­ne Risi­ko­be­reit­schaft und kön­nen zu einer gefähr­li­chen Eska­la­ti­on führen.

  • In Gefah­ren­si­tua­tio­nen emp­fiehlt die Poli­zei statt­des­sen alter­na­ti­ve Hilfs­mit­tel wie einen Schrill­alarm (Taschen­alarm), des­sen lau­ter Ton Umste­hen­de auf­merk­sam macht und Täter abschre­cken kann. Nütz­li­che Prä­ven­ti­ons­tipps bie­tet zudem die poli­zei­li­che Kri­mi­nal­prä­ven­ti­on im Inter­net unter polizei-beratung.de.

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Schloss Even­burg im August: Ver­an­stal­tun­gen, Zeit­rei­sen und Sonderaktionen Das Schloss Even­burg in Leer (Loga) lockt auch im August 2026 mit...

Lokal

Beat­les-Klas­si­ker von Beat­les Revi­val Band sor­gen für per­fek­ten Auf­takt in Leer!

Groß­ar­ti­ge Stim­mung auf dem Denk­mal­platz: Beat­les-Klas­si­ker sor­gen für per­fek­ten Auf­takt in Leer! Ver­an­stal­tungs­da­ten: Datum: 23. Juli 2026 Ver­an­stal­tungs­ort: Denk­mal­platz, 26789 Leer Anlass: Auf­takt...

Lokal

Git­ta Con­ne­mann wech­selt ins BMDS: Eine erfah­re­ne Stim­me für den Mittelstand

Per­so­nal­wech­sel im BMDS: Git­ta Con­ne­mann wird neue Par­la­men­ta­ri­sche Staatssekretärin Ber­lin, 27.07.2026 – Das Bun­des­mi­nis­te­ri­um für Digi­ta­les und Staats­mo­der­ni­sie­rung (BMDS) hat...

Lokal

Hit­ze-Stress für Eich­hörn­chen in Ost­fries­land: NABU gibt Tipps für Was­ser­stel­len und natur­na­he Gärten

Natur in Ost­fries­land: Eich­hörn­chen lei­den unter Hit­ze und Trockenheit Die extre­men Som­mer­ta­ge in Ost­fries­land set­zen nicht nur uns Men­schen zu,...

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Erfolg­rei­ches und pie­tät­vol­les Mar­ke­ting für Bestatter

Wie Sie im hoch­wer­ti­gen Umfeld des Lese­r­ECHO-Ver­lags Ver­trau­en auf­bau­en und Reich­wei­te erzielen Die Wahl des pas­sen­den Wer­be­um­felds stellt für Bestat­tungs­un­ter­neh­men...

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Reich­wei­ten­stark kom­mu­ni­zie­ren: Ver­net­zung von Face­book und Por­ta­len ohne Paywalls

War­um Ver­net­zung hohe Reich­wei­te schafft – Face­book & Online‑Portale im Zusammenspiel In einer Zeit, in der Auf­merk­sam­keit die wich­tigs­te Wäh­rung...

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Regio­na­les Sto­rytel­ling stärkt digi­ta­le Sichtbarkeit

Regio­na­les Sto­rytel­ling – wie Online‑Marketing wirk­lich funktioniert In einer Zeit, in der Sicht­bar­keit alles bedeu­tet, ent­schei­det sich Erfolg im Netz...

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Lese­r­ECHO — Medi­en­haus für IHR Mar­ke­ting in Ost­fries­land und Emsland

Wer­bung im Medi­en­haus LeserECHO Ihre Reich­wei­te in Ost­fries­land & dem Ems­land – Print, Online, Social Media & SEO aus einer Hand...

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Face­book­sei­te Stadt und Land­kreis Leer

Ob Stadt oder Land­kreis Leer – die Even­burg ist das Sym­bol unse­rer Hei­mat. Auf der Face­book­sei­te „Wir Leera­ner“ infor­mie­ren wir...

Marketing

Frei­er Zugang zu regio­na­len News: Lese­r­ECHO-Ver­lag for­ciert media­le Teilhabe

Medi­en für alle: Lese­r­ECHO-Ver­lag stärkt regio­na­le Teil­ha­be durch kos­ten­freie Newsportale In einer Zeit, in der Infor­ma­tio­nen zuneh­mend hin­ter Bezahl­schran­ken ver­schwin­den,...

Marketing

Online-Anzei­gen rich­tig gestal­ten: Smart­phone & Tablet im Fokus

Online-Anzei­gen: Das rich­ti­ge For­mat für Smart­phone & Tablet In der heu­ti­gen digi­ta­len Welt grei­fen immer mehr Nut­zer über Smart­phones und...

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BauWoLe.de – Das star­ke Bran­chen­ver­zeich­nis für Hand­wer­ker & Händler

BauWoLe.de – Das star­ke Bran­chen­ver­zeich­nis für Hand­wer­ker & Händ­ler aus Ost­fries­land und dem Emsland Regio­nal. Exklu­siv. Effi­zi­ent.Wer als Hand­werks­be­trieb oder...

Veranstaltung

Musik, die bewegt: DILIAN live in der Ev.-ref. Kir­che Ditzum

Klang­ge­wal­tig und berüh­rend: DILIAN bringt Pop-Rock mit Tief­gang in die Ev.-ref. Kir­che Ditzum Jem­gum-Ditz­um – Musik, die Her­zen öff­net und...

Veranstaltung

Laut, ehr­lich, Sem­mel­rog­ge: Wenn eine Kult-Legen­de den Kul­tur­spei­cher rockt!

Mar­tin Sem­mel­rog­ge live in Leer: Ein wil­der Ritt durch 50 Jah­re „Para­gra­phistan“ Unver­wech­sel­bar, unka­putt­bar und das wohl bekann­tes­te Steh­auf­männ­chen der...

Veranstaltung

Genuss in his­to­ri­scher Kulis­se: Das 25. Leera­ner Wein­fest im Rathaus-Innenhof

Jubi­lä­um im his­to­ri­schen Rat­haus-Innen­hof: 25. Leera­ner Wein­fest lädt zum Genie­ßen ein Ein Vier­tel­jahr­hun­dert Genuss­kul­tur im Her­zen von Leer: Am 7. und...

Veranstaltung

Der 14. Kunst- & Hand­wer­ker­markt erobert Leers Altstadt!

Som­mer­zau­ber & Krea­ti­vi­tät: Der 14. Kunst- & Hand­wer­ker­markt ver­wan­delt Leers Alt­stadt in ein Freilichtatelier Ein som­mer­li­ches Fest für alle Sin­ne...

Veranstaltung

August­fehn im Lich­ter­glanz: 76. Fest der 1000 Later­nen steht in den Startlöchern!

Lich­ter­meer seit 1950: August­fehn fei­ert das 76. Fest der 1000 Laternen Tra­di­ti­on, Gemein­schaft und ein strah­len­des Lich­ter­meer: Nach dem gro­ßen...

Veranstaltung

Der Count­down läuft: Nur noch weni­ge Wochen bis zum City­lauf in Leer!

Läuft in Leer: Der Count­down läuft für den City­lauf am 20. Sep­tem­ber 2026 Leer – Die Vor­be­rei­tun­gen lau­fen auf Hoch­tou­ren, die...

Freizeit

Chrom, V8-Sound und jede Men­ge Lebens­ge­fühl: Das 14. Ame­ri­can Wheels kommt nach Leer!

Chrom, Kult und kali­for­ni­sches Flair: 14. Ame­ri­can Wheels ver­wan­delt Leer in eine US-Meile Leer. Wenn das mar­kan­te Blub­bern hub­raum­star­ker V8-Moto­ren...

Veranstaltung

Mari­ti­mes Flair und jede Men­ge Action: Das Emder Delft- und Hafen­fest 2026 ruft!

Mari­ti­mes Flair und jede Men­ge Action: Das Emder Delft- und Hafen­fest 2026 ruft! Emden. Vom 17. bis zum 19. Juli 2026...

Veranstaltung

Ame­ri­can Wheels 2026: Die Leera­ner Innen­stadt wird zum US-Hotspot!

Ame­ri­can Wheels 2026: Ein Hauch von USA in der Leera­ner Altstadt Es ist wie­der so weit: Die Leera­ner Innen­stadt ver­wan­delt...

Veranstaltung

Bost Rock Trio live im „Night­fe­ver“: Ein Abend vol­ler Musik­ge­schich­te in Leer!

Das Foto zeigt das „Bost Rock Trio“, v. l. n. r.: Man­fred Jans­sen, Rein­hard de Witt und Rem­mer Hein (Foto:...

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