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Ulf Thie­le (CDU) for­dert Lösun­gen: Schä­fer in Not durch Blau­zun­gen­krank­heit und Wolf

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Dis­ku­tier­ten die Lage der Schä­fe­rei­en, die durch Blau­zun­gen­krank­heit und Wolfs­an­grif­fe erheb­lich unter Druck­ste­hen: (v.l.) Klaus Bor­de, Vor­sit­zen­der des Land­volk-Kreis­ver­ban­des Leer, Land­tags­ab­ge­ord­ne­ter Ulf Thie­le (CDU), Kreis­tags­ab­ge­ord­ne­te Hil­de­gard Hin­derks (CDU), Frank Schüür, Mit­glied des Vor­stan­des der Rhei­der Deich­acht, Talea und Wil­helm Hens­mann (Schä­fe­rei Hens­mann, Critz­um) im Schaf­stall der Fami­lie, in dem ein klei­ner Bestand der Her­de steht, der sich von der Blau­zun­gen­krank­heit erho­len muss. Foto: Wahl­kreis­bü­ro Ulf Thiele

Land­tags­ab­ge­ord­ne­ter Ulf Thie­le (CDU) besucht Schä­fe­rei Hens­mann in Critzum

„Drin­gen­der Hand­lungs­be­darf zur Lin­de­rung der Fol­gen der Blau­zun­gen­krank­heit und zum Stopp der Wolfsübergriffe“

Critz­um (Rhei­der­land) – Die alar­mie­ren­de Situa­ti­on der Schaf­hal­ter auf­grund der Blau­zun­gen­krank­heit und der zuneh­men­den Wolfs­an­grif­fe stand im Fokus eines Besuchs von Land­tags­ab­ge­ord­ne­tem Ulf Thie­le (CDU) auf der Schä­fe­rei Wil­helm Hens­mann in Critz­um. Gemein­sam mit Klaus Bor­de, Vor­sit­zen­dem des Land­wirt­schaft­li­chen Haupt­ver­eins Leer, der Kreis­tags­ab­ge­ord­ne­ten Hil­de­gard Hin­derks (CDU) und Rein­hard Schüür vom Vor­stand der Rhei­der Deich­acht, infor­mier­te sich Thie­le am Frei­tag über die Her­aus­for­de­run­gen, mit denen Schä­fer in der Regi­on kon­fron­tiert sind.

Exis­tenz­be­dro­hung durch Tier­seu­chen und Wolfsangriffe

„Die Lage ist für mich psy­chisch und wirt­schaft­lich extrem belas­tend“, schil­der­te Schä­fer Wil­helm Hens­mann die Situa­ti­on. Auf­grund der Blau­zun­gen­krank­heit habe er knapp die Hälf­te sei­ner Läm­mer und etwa 30 Pro­zent sei­ner Mut­ter­scha­fe ver­lo­ren – trotz Imp­fung. Von ehe­mals 350 Mut­ter­scha­fen sind nur noch 280 übrig. Für 2024 rech­ne Hens­mann mit einem finan­zi­el­len Null­sum­men­spiel. Zusätz­lich sor­gen Wolfs­über­grif­fe für Angst: Ein Wolfs­paar hat sich offen­bar im Rhei­der­land dau­er­haft angesiedelt.

„Es ist nur eine Fra­ge der Zeit, bis aus die­sem Paar ein Rudel wird, und dann wird die Situa­ti­on für uns Nutz­tier­hal­ter noch schwie­ri­ger“, warn­te Hens­mann. Die wirt­schaft­li­che Belas­tung sei für vie­le Schä­fer kaum noch tragbar.

Auch Hens­manns Toch­ter Talea, die trotz einer Kar­rie­re in der IT-Bran­che plant, die Schä­fe­rei zu über­neh­men, zeig­te sich besorgt. „Die Bedin­gun­gen, unter denen Schä­fer heu­te arbei­ten, schre­cken vie­le jun­ge Men­schen ab.“

Ulf Thie­le for­dert ent­schlos­se­nes Handeln

Thie­le sprach sich klar für Maß­nah­men zur Ein­däm­mung der Wolfs­pro­ble­ma­tik aus. „Der Schutz­sta­tus des Wol­fes wur­de auf euro­päi­scher Ebe­ne bereits abge­senkt. Jetzt muss Deutsch­land nach­zie­hen und das Natur­schutz­recht anpas­sen, damit eine geziel­te Regu­lie­rung mög­lich wird.“

Die rot-grü­ne Lan­des­re­gie­rung habe bis­lang ver­säumt, die Inter­es­sen der Tier­hal­ter kon­se­quent zu ver­tre­ten. „Zu lan­ge hat man sich hin­ter EU-Rege­lun­gen ver­steckt, statt prag­ma­ti­sche Lösun­gen für den Schutz von Nutz­tie­ren zu fin­den“, kri­ti­sier­te der Abgeordnete.

Bedeu­tung der Schä­fe­rei­en für den Küstenschutz

Thie­le hob die immense Bedeu­tung der Schaf­hal­tung für den Küs­ten­schutz her­vor. Schä­fe­rei­en wie die von Wil­helm Hens­mann bewirt­schaf­ten Ems­dei­che, deren Gras­nar­be durch die Bewei­dung gefes­tigt wird. Dadurch wird die Schutz­funk­ti­on der Dei­che deut­lich verbessert.

„Wenn die Schä­fer ihre Arbeit nicht mehr leis­ten kön­nen, droht bei Sturm­flu­ten oder Hoch­was­ser ein Desas­ter. Die Hoch­was­ser­er­eig­nis­se des ver­gan­ge­nen Win­ters soll­ten eine War­nung sein“, mahn­te Thiele.

Blau­zun­gen­krank­heit: Ver­bes­ser­te Ent­schä­di­gungs­re­ge­lun­gen gefordert

Neben den Wolfs­über­grif­fen stell­te Thie­le auch die Fol­gen der Blau­zun­gen­krank­heit in den Vor­der­grund. „Die­se Tier­seu­che ver­ur­sacht nicht nur mas­si­ves Tier­leid, son­dern auch enor­me wirt­schaft­li­che Schä­den.“ Er for­der­te bes­se­re Ent­schä­di­gun­gen für betrof­fe­ne Betrie­be sowie prä­ven­ti­ve Maß­nah­men, um die Belas­tung zu minimieren.

Die der­zei­ti­ge Rege­lung der Tier­seu­chen­kas­sen sieht Ent­schä­di­gun­gen nur bei behörd­li­chen Tötungs­an­ord­nun­gen vor. Land­wir­te, deren Tie­re trotz Imp­fung erkran­ken, oder die durch Preis­ver­fall und Ver­mark­tungs­ver­bo­te Ver­lus­te erlei­den, gehen leer aus. Thie­le for­der­te eine Über­prü­fung die­ser Rege­lun­gen durch die rot-grü­ne Lan­des­re­gie­rung und ent­spre­chen­de Anpas­sun­gen über eine Bundesratsinitiative.

„Schä­fer leis­ten einen unver­zicht­ba­ren Bei­trag zum Küs­ten­schutz und zur regio­na­len Land­wirt­schaft. Sie dür­fen mit ihren Pro­ble­men nicht allein gelas­sen wer­den“, beton­te Thiele.

Der Besuch auf der Schä­fe­rei Wil­helm Hens­mann ver­deut­lich­te die kom­ple­xen Her­aus­for­de­run­gen, mit denen Schä­fer in Nie­der­sach­sen kon­fron­tiert sind. Thie­le sicher­te den Tier­hal­tern sei­ne poli­ti­sche Unter­stüt­zung zu und beton­te die Not­wen­dig­keit, sowohl den Schutz­sta­tus des Wol­fes zu über­den­ken als auch die Ent­schä­di­gungs­re­ge­lun­gen für Tier­seu­chen zu ver­bes­sern. „Nur so kön­nen wir den Fort­be­stand der Schä­fe­rei­en und den damit ver­bun­de­nen Küs­ten­schutz lang­fris­tig sichern.“


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VW-Zukunfts­plan beschlos­sen: Was wird aus dem Werk Emden?

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VW-Zukunfts­plan 2030 beschlos­sen: Was der Mil­li­ar­den-Umbau für das Werk Emden bedeutet

Volks­wa­gen stellt die Wei­chen für einen tief­grei­fen­den Kon­zern­um­bau. Der Auf­sichts­rat hat den Zukunfts­plan 2030 ein­stim­mig beschlos­sen. Geplant sind Inves­ti­tio­nen in Mil­li­ar­den­hö­he, weni­ger Model­le, schlan­ke­re Struk­tu­ren – und der Abbau von rund 50.000 Arbeits­plät­zen welt­weit. Beson­ders auf­merk­sam blickt Ost­fries­land nach Wolfs­burg: Für das Volks­wa­gen-Werk Emden ist eine wett­be­werbs­fä­hi­ge Nach­fol­ge­pro­duk­ti­on über das Jahr 2030 hin­aus bis­lang nicht gesichert.

Wolfsburg/Emden. Der Auf­sichts­rat der Volks­wa­gen Group hat nach inten­si­ven Bera­tun­gen den soge­nann­ten Zukunfts­plan 2030 ein­stim­mig gebil­ligt. Damit soll die Trans­for­ma­ti­on des Volks­wa­gen-Kon­zerns deut­lich beschleu­nigt wer­den. Vor­stand, Mar­ken, Gesell­schaf­ten und Arbeit­neh­mer­ver­tre­ter sol­len den beschlos­se­nen Kurs nun gemein­sam umsetzen.

Für die Regi­on Ost­fries­land hat die Ent­schei­dung eine beson­de­re Bedeu­tung. Das VW-Werk Emden gehört neben den Stand­or­ten Zwi­ckau, Han­no­ver und Neckar­sulm zu den vier deut­schen Wer­ken, für die nach Anga­ben des Kon­zerns der­zeit noch kei­ne wett­be­werbs­fä­hi­ge Fol­ge­be­le­gung für die Jah­re 2031 bis 2034 gesi­chert ist. Gleich­zei­tig sol­len welt­weit rund 50.000 Stel­len, ein­schließ­lich Stel­len im Manage­ment, abge­baut werden.

Damit ist die Zukunft des Stand­orts Emden erneut eines der zen­tra­len The­men im Volkswagen-Konzern.

Drei Mil­li­ar­den­be­trä­ge für die Zukunft – aber auch mas­si­ve Einschnitte

Volks­wa­gen will trotz des har­ten Spar­kur­ses in den kom­men­den Jah­ren einen drei­stel­li­gen Mil­li­ar­den­be­trag inves­tie­ren. Das Geld soll unter ande­rem in neue Pro­duk­te, Tech­no­lo­gien und künf­ti­ge Wachs­tums­fel­der fließen.

Kon­zern­chef Oli­ver Blu­me bezeich­ne­te die ein­stim­mi­ge Zustim­mung des Auf­sichts­rats als star­kes Signal. Volks­wa­gen müs­se sei­ne bekann­ten Mar­ken attrak­ti­ver, stär­ker und wett­be­werbs­fä­hi­ger machen. Gleich­zei­tig müs­se der Kon­zern sei­ne Kos­ten deut­lich redu­zie­ren und sei­ne Struk­tu­ren effi­zi­en­ter aufstellen.

Das Ziel ist klar for­mu­liert: Volks­wa­gen will bis 2030 eine ope­ra­ti­ve Umsatz­ren­di­te von neun Pro­zent errei­chen. Bei einem geplan­ten Absatz von rund neun Mil­lio­nen Fahr­zeu­gen pro Jahr wür­de dies einem ope­ra­ti­ven Ergeb­nis von etwa 31 Mil­li­ar­den Euro entsprechen.

Für den Pla­nungs­zeit­raum 2027 bis 2031 sind ins­ge­samt rund 135 Mil­li­ar­den Euro für Sach­in­ves­ti­tio­nen sowie For­schung und Ent­wick­lung vor­ge­se­hen. Die ein­zel­nen Inves­ti­ti­ons- und Ent­wick­lungs­pro­jek­te sol­len im übli­chen Pla­nungs­pro­zess wei­ter kon­kre­ti­siert und dem Auf­sichts­rat erneut zur Ent­schei­dung vor­ge­legt werden.

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VW will Modell­an­ge­bot dras­tisch reduzieren

Ein wesent­li­cher Bestand­teil des Zukunfts­plans ist eine deut­li­che Ver­ein­fa­chung des Produktprogramms.

Bis 2035 soll das Modell­an­ge­bot um rund 50 Pro­zent redu­ziert wer­den. Gleich­zei­tig soll die Ange­bots­kom­ple­xi­tät sogar um etwa 75 Pro­zent sinken.

Volks­wa­gen setzt künf­tig stär­ker auf weni­ger, dafür grö­ße­re und stär­ker aus­ge­las­te­te Model­le. Durch die Kon­zen­tra­ti­on auf weni­ger Vari­an­ten sol­len höhe­re Stück­zah­len pro Modell, nied­ri­ge­re Kos­ten und bes­se­re Ska­len­ef­fek­te erreicht werden.

Auch Platt­for­men, elek­tro­ni­sche Archi­tek­tu­ren, Fah­rer­as­sis­tenz­sys­te­me und Soft­ware sol­len stär­ker ver­ein­heit­licht werden.

Effi­zi­enz­pro­gramm über den gesam­ten Konzern

Mit einem kon­zern­wei­ten Ope­ra­tio­nal-Excel­lence-Pro­gramm will Volks­wa­gen die Effi­zi­enz deut­lich stei­gern. Dabei wer­den unter ande­rem die Berei­che Tech­ni­sche Ent­wick­lung, Ein­kauf, Pro­duk­ti­on, Qua­li­tät, Ver­trieb und die Gemein­kos­ten betrachtet.

Ziel sind bes­se­re Pro­zes­se, schnel­le­re Ent­schei­dun­gen und eine höhe­re Wettbewerbsfähigkeit.

Auch die Füh­rungs­struk­tu­ren sol­len schlan­ker wer­den. Ver­ant­wort­lich­kei­ten sol­len kla­rer ver­teilt, Ent­schei­dungs­we­ge ver­kürzt und Teams mit mehr Ver­ant­wor­tung aus­ge­stat­tet werden.

Für Füh­rungs­kräf­te ist außer­dem ein ein­heit­li­che­res Leis­tungs- und Bonus­sys­tem vor­ge­se­hen, das stär­ker auf Ergeb­nis­se und den gemein­sa­men Unter­neh­mens­er­folg aus­ge­rich­tet wer­den soll.

Volks­wa­gen-Werk Emden: Zukunft nach 2030 bleibt offen

Für Emden ist vor allem eine Pas­sa­ge des Zukunfts­plans von gro­ßer Bedeutung.

Volks­wa­gen sieht inner­halb des Kon­zerns eine Über­ka­pa­zi­tät von rund 500.000 Fahr­zeu­gen in Euro­pa. Des­halb soll bis Ende Juni 2027 ein Kon­zept für eine lang­fris­tig wett­be­werbs­fä­hi­ge Pro­duk­ti­ons­struk­tur der euro­päi­schen Wer­ke ent­wi­ckelt werden.

Für vier Stand­or­te ist der­zeit jedoch noch kei­ne wett­be­werbs­fä­hi­ge Fol­ge­be­le­gung gesichert:

  • Emden
  • Zwi­ckau
  • Han­no­ver
  • Neckar­sulm

Die Zeit­räu­me für die offe­nen Zukunfts­per­spek­ti­ven lie­gen zwi­schen 2031 und 2034.

Für das VW-Werk Emden bedeu­tet dies: Eine kon­kre­te wett­be­werbs­fä­hi­ge Nach­fol­ge­pro­duk­ti­on über den bis­he­ri­gen Pla­nungs­ho­ri­zont hin­aus ist der­zeit nicht abge­si­chert. Gleich­zei­tig sol­len alter­na­ti­ve Nut­zungs­mög­lich­kei­ten der betrof­fe­nen Stand­or­te geprüft werden.

Die Nach­richt ist des­halb für Ost­fries­land von erheb­li­cher Bedeu­tung. Das VW-Werk ist nicht nur ein gro­ßer Arbeit­ge­ber in Emden, son­dern hat auch Aus­wir­kun­gen auf zahl­rei­che Unter­neh­men und Arbeits­plät­ze in der Region.

Aktu­el­le Berich­te bestä­ti­gen, dass Emden zu den vier beson­ders im Fokus ste­hen­den deut­schen Volks­wa­gen-Stand­or­ten gehört.

Rund 50.000 Stel­len sol­len welt­weit wegfallen

Neben den Ver­än­de­run­gen bei den Wer­ken sieht der Zukunfts­plan einen wei­te­ren grund­le­gen­den Per­so­nal­ab­bau vor.

Volks­wa­gen geht davon aus, dass welt­weit zusätz­lich zu bereits lau­fen­den Pro­gram­men eine wei­te­re Anpas­sung der Per­so­nal­ka­pa­zi­tä­ten not­wen­dig ist. Als Grün­de nennt der Kon­zern den zuneh­men­den inter­na­tio­na­len Wett­be­werb, ver­än­der­te Nach­fra­ge­struk­tu­ren und den tech­no­lo­gi­schen Wandel.

Ins­ge­samt sieht der Zukunfts­plan einen Abbau von rund 50.000 Stel­len welt­weit vor – ein­schließ­lich Managementpositionen.

Wie sich die­se Zahl kon­kret auf ein­zel­ne Mar­ken, Gesell­schaf­ten, Län­der und Stand­or­te ver­teilt, ist mit der jet­zi­gen Ent­schei­dung noch nicht fest­ge­legt. Auch für Emden lässt sich aus der genann­ten Gesamt­zahl daher noch kei­ne kon­kre­te Zahl für den Stand­ort ableiten.

Nie­der­sach­sen for­dert Per­spek­ti­ven für die Standorte

Nie­der­sach­sens Minis­ter­prä­si­dent Olaf Lies sieht die Her­aus­for­de­run­gen für Volks­wa­gen und die gesam­te deut­sche Auto­mo­bil­in­dus­trie eben­falls als enorm an. Der inter­na­tio­na­le Wett­be­werb habe sich deut­lich verschärft.

Gleich­zei­tig müs­se es nach sei­ner Auf­fas­sung einen gemein­sa­men Weg geben, um die Trans­for­ma­ti­on zu bewäl­ti­gen. Inves­ti­tio­nen in Zukunfts­fä­hig­keit und Wett­be­werbs­fä­hig­keit sei­en not­wen­dig, müss­ten aber mit lang­fris­ti­gen Per­spek­ti­ven für die Stand­or­te ver­bun­den werden.

Die Poli­tik müs­se Volks­wa­gen dabei unter­stüt­zen, unter ande­rem durch bes­se­re Wett­be­werbs­be­din­gun­gen und eine Han­dels­po­li­tik, die den Indus­trie­stand­ort Deutsch­land im inter­na­tio­na­len Wett­be­werb stärkt.

Gera­de für Nie­der­sach­sen und Ost­fries­land ist die Ent­wick­lung von beson­de­rer Bedeu­tung. Das Land Nie­der­sach­sen ist als Anteils­eig­ner eng mit Volks­wa­gen verbunden.

Arbeit­neh­mer­ver­tre­ter sehen wei­ter­hin gro­ße Verantwortung

Auch die Arbeit­neh­mer­sei­te betont die Bedeu­tung des jetzt beschlos­se­nen Zukunftsplans.

Chris­tia­ne Ben­ner, stell­ver­tre­ten­de Auf­sichts­rats­vor­sit­zen­de und Ers­te Vor­sit­zen­de der IG Metall, erklär­te, man habe inten­siv an Lösun­gen gear­bei­tet. Der Zukunfts­plan sei gemein­sam mit Vor­stand und Anteils­eig­nern ent­wi­ckelt worden.

Jetzt müs­se es dar­um gehen, die ent­schei­den­den Auf­ga­ben anzu­ge­hen und Zukunfts­sze­na­ri­en für sämt­li­che Wer­ke zu entwickeln.

Volks­wa­gen tra­ge als einer der größ­ten Indus­trie­kon­zer­ne eine beson­de­re Ver­ant­wor­tung für sei­ne Beschäf­tig­ten und gan­ze Regio­nen. Die Mit­be­stim­mung müs­se dabei wei­ter­hin eine wich­ti­ge Rol­le spielen.

Auch Gesamt- und Kon­zern­be­triebs­rats­chefin Danie­la Cavallo sieht den Zukunfts­plan als not­wen­dig an, um Volks­wa­gen erfolg­reich in das kom­men­de Jahr­zehnt zu füh­ren. Gleich­zei­tig müs­se ver­hin­dert wer­den, dass die Beschäf­tig­ten die Last der Ver­än­de­run­gen ein­sei­tig tragen.

Aus Sicht des Betriebs­rats gehö­ren Beschäf­ti­gungs­si­che­rung und wirt­schaft­li­che Wett­be­werbs­fä­hig­keit zusam­men. Bei­de Zie­le sei­en kei­ne Gegen­sät­ze, son­dern könn­ten sich gegen­sei­tig bedingen.

Für die Beschäf­tig­ten an allen Stand­or­ten sol­len auf die­ser Grund­la­ge attrak­ti­ve Model­le und lang­fris­ti­ge Per­spek­ti­ven ent­wi­ckelt werden.

Nord­ame­ri­ka und Chi­na wer­den neu ausgerichtet

Der Volks­wa­gen-Kon­zern will sei­ne inter­na­tio­na­le Stra­te­gie eben­falls verändern.

In Nord­ame­ri­ka soll der Schwer­punkt künf­tig stär­ker auf beson­ders pro­fi­ta­blen Fahr­zeug­seg­men­ten liegen.

In Chi­na reagiert Volks­wa­gen auf die ver­än­der­ten Wachs­tums­er­war­tun­gen des chi­ne­si­schen Auto­mo­bil­mark­tes. Gleich­zei­tig sol­len die Export­ak­ti­vi­tä­ten in Rich­tung des soge­nann­ten Glo­bal South aus­ge­baut werden.

Damit reagiert Volks­wa­gen auf die erheb­li­chen Ver­än­de­run­gen des inter­na­tio­na­len Auto­mo­bil­mark­tes und den zuneh­men­den Wettbewerbsdruck.

Kon­zern­struk­tur soll ein­fa­cher und schnel­ler werden

Auch die Struk­tur des Volks­wa­gen-Kon­zerns selbst soll sich verändern.

Der Vor­stand soll ein Modell für eine wei­ter­ent­wi­ckel­te Ent­schei­dungs- und Kon­zern­struk­tur erar­bei­ten. Ziel sind tech­no­lo­gi­sche und wei­te­re Syn­er­gien, gerin­ge­re Kos­ten, kla­re­re Ver­ant­wort­lich­kei­ten sowie schnel­le­re und effi­zi­en­te­re Entscheidungen.

Außer­dem soll der Auf­sichts­rat sei­ne Zustim­mungs­vor­be­hal­te stär­ker auf Maß­nah­men kon­zen­trie­ren, die für den gesam­ten Kon­zern von wesent­li­cher Bedeu­tung sind. Die ent­spre­chen­den Schwel­len­wer­te sol­len an die übli­che Pra­xis gro­ßer DAX-Unter­neh­men ange­passt werden.

Auch das Betei­li­gungs­port­fo­lio von Volks­wa­gen soll deut­lich schlan­ker werden.

Nach den Vor­ga­ben des Zukunfts­plans sol­len Betei­li­gun­gen und Geschäfts­ak­ti­vi­tä­ten anhand ihres stra­te­gi­schen und wirt­schaft­li­chen Bei­trags zum Kern­ge­schäft über­prüft wer­den. Das Betei­li­gungs­port­fo­lio soll um rund ein Drit­tel redu­ziert werden.

Nicht­stra­te­gi­sche Akti­vi­tä­ten sol­len ver­kauft oder neu struk­tu­riert wer­den. Auch der Immo­bi­li­en­be­stand des Kon­zerns wird überprüft.

Ziel ist eine schlan­ke­re Kon­zern­struk­tur und eine effi­zi­en­te­re Nut­zung des vor­han­de­nen Kapitals.

Was bedeu­tet der Beschluss für Emden?

Der ein­stim­mi­ge Beschluss des Auf­sichts­rats bringt für Volks­wa­gen zunächst Klar­heit über die stra­te­gi­sche Rich­tung. Für das VW-Werk Emden bedeu­tet er aller­dings noch kei­ne lang­fris­ti­ge Standortgarantie.

Ent­schei­dend wird sein, wel­che Pro­duk­ti­ons­struk­tur Volks­wa­gen für Euro­pa ent­wi­ckelt und wel­che Nach­fol­ge­pro­duk­te für die ein­zel­nen Wer­ke vor­ge­se­hen werden.

Bis spä­tes­tens Ende Juni 2027 soll das Kon­zept für eine wett­be­werbs­fä­hi­ge euro­päi­sche Pro­duk­ti­ons­struk­tur vor­lie­gen. Bis dahin dürf­te die Fra­ge nach der Zukunft des Emder Volks­wa­gen-Werks des­halb eines der wich­tigs­ten indus­trie­po­li­ti­schen The­men in Ost­fries­land bleiben.

Par­al­lel dazu sol­len bereits lau­fen­de Maß­nah­men fort­ge­führt und wei­te­re Schrit­te unmit­tel­bar ein­ge­lei­tet wer­den. Dort, wo Ver­ein­ba­run­gen mit Arbeit­neh­mer­ver­tre­tern not­wen­dig sind, sol­len die zustän­di­gen Gre­mi­en der Mar­ken und Gesell­schaf­ten ein­be­zo­gen und Gesprä­che zügig auf­ge­nom­men werden.

Der Kon­zern­vor­stand trägt die Gesamt­ver­ant­wor­tung für die Umset­zung. Der Auf­sichts­rat will den Pro­zess eng beglei­ten, regel­mä­ßig infor­miert wer­den und sich dort betei­li­gen, wo Ent­schei­dun­gen erfor­der­lich sind.

Für Ost­fries­land steht damit viel auf dem Spiel: Der Zukunfts­plan 2030 soll Volks­wa­gen inter­na­tio­nal wie­der wett­be­werbs­fä­hi­ger machen. Gleich­zei­tig bleibt die Fra­ge offen, wel­che kon­kre­te Zukunft das Werk Emden nach 2030 haben wird.

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Groß­brand in Leer: Fach­zug Logis­tik ver­sorgt mehr als 250 Einsatzkräfte

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„Ohne Mampf kein Kampf“: Der Fach­zug Logis­tik hält die Ein­satz­kräf­te beim Groß­brand in Leer bei Kräften

Leer. Bei einem Groß­ein­satz wie dem aktu­el­len Brand auf dem Gelän­de einer Recy­cling­fir­ma in Leer sind nicht nur die Lösch­mann­schaf­ten gefor­dert. Mehr als 250 Ein­satz­kräf­te sind heu­te an der Brand­be­kämp­fung betei­ligt. Damit sie über vie­le Stun­den leis­tungs­fä­hig blei­ben, küm­mert sich der Fach­zug Logis­tik der Kreis­feu­er­wehr­be­reit­schaft um Ver­pfle­gung, Nach­schub und die not­wen­di­ge Infra­struk­tur an der Einsatzstelle.

Der bekann­te Spruch „Ohne Mampf kein Kampf“ bringt dabei ziem­lich genau auf den Punkt, wor­um es geht. Wer über vie­le Stun­den kör­per­lich anspruchs­vol­le Arbeit leis­tet, braucht zwi­schen­durch aus­rei­chend Essen und Getränke.

Kühl­an­hän­ger, Strom­ag­gre­gat und Pavil­lons im Einsatz

Beim heu­ti­gen Groß­brand wur­de dafür eini­ges auf­ge­fah­ren. Zum Ein­satz kamen unter ande­rem ein Kühl­an­hän­ger, ein Strom­erzeu­gungs­ag­gre­gat, Pavil­lons mit Sitz­gar­ni­tu­ren sowie Hand­wasch­be­cken und Ein­rich­tun­gen zur Des­in­fek­ti­on.

Damit wird an der Ein­satz­stel­le eine funk­tio­nie­ren­de Ver­sor­gungs­struk­tur geschaf­fen. Die Ein­satz­kräf­te kön­nen sich zwi­schen ihren Ein­satz­ab­schnit­ten kurz hin­set­zen, etwas essen und trin­ken und anschlie­ßend wie­der ihre Auf­ga­ben übernehmen.

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Ver­pfle­gung für 150 Ein­satz­kräf­te vorrätig

Im Lager des Fach­zu­ges ist grund­sätz­lich Ver­pfle­gung für rund 150 Ein­satz­kräf­te vor­rä­tig. Bei einem Groß­ein­satz wie dem heu­ti­gen reicht die­ser Bestand aller­dings nicht aus. Des­halb wird bei Bedarf kurz­fris­tig zusätz­li­cher Nach­schub organisiert.

Unter ande­rem wer­den Lebens­mit­tel bei MIOS, Back­ring und der Bäcke­rei Hopp­mann nach­ge­kauft. Die Unter­neh­men öff­nen bereits früh am Mor­gen und kön­nen des­halb auch bei einem Ein­satz, der in den frü­hen Stun­den beginnt, schnell zusätz­li­che Lebens­mit­tel bereitstellen.

Erb­sen­sup­pe für die Einsatzkräfte

Für die Ein­satz­kräf­te gab es heu­te auch eine war­me Mahl­zeit: Erb­sen­sup­pe wur­de an der Ein­satz­stel­le aus­ge­ge­ben. Gera­de bei einem der­art lan­gen Ein­satz ist eine war­me und sät­ti­gen­de Mahl­zeit ein wich­ti­ger Bestand­teil der Versorgung.

Dazu ste­hen Kaf­fee, Tee und Was­ser bereit. Für zwi­schen­durch gibt es klei­ne­re Snacks wie Würst­chen oder Scho­ko­la­den­rie­gel. Gera­de wenn nach vie­len Stun­den kör­per­li­cher Arbeit die Müdig­keit zunimmt, kön­nen schnell ver­füg­ba­re Koh­len­hy­dra­te kurz­fris­tig neue Ener­gie liefern.

 

Ver­sor­gung als wich­ti­ger Teil des Großeinsatzes

Wäh­rend die Feu­er­wehr­leu­te an den Brand­her­den arbei­ten, die gro­ßen Schrott­hau­fen mit zwei Krä­nen aus­ein­an­der­ge­zo­gen wer­den und immer wie­der neue Glut­nes­ter frei­ge­legt und abge­löscht wer­den, läuft im Hin­ter­grund die Arbeit des Fach­zu­ges Logis­tik weiter.

Der Kühl­an­hän­ger sorgt für die not­wen­di­ge Lage­rung der Lebens­mit­tel. Das Strom­erzeu­gungs­ag­gre­gat stellt Ener­gie bereit. Pavil­lons und Sitz­gar­ni­tu­ren schaf­fen einen geschütz­ten Bereich für die Pau­sen. Hand­wasch­be­cken und Des­in­fek­ti­ons­mög­lich­kei­ten gewähr­leis­ten die not­wen­di­ge Hygiene.

Der Fach­zug Logis­tik über­nimmt damit beim heu­ti­gen Groß­brand eine wich­ti­ge Auf­ga­be. Denn bei einem Ein­satz mit mehr als 250 Kräf­ten und einer Dau­er von vie­len Stun­den muss nicht nur die Brand­be­kämp­fung funk­tio­nie­ren – auch Ver­sor­gung, Nach­schub und Infra­struk­tur müs­sen zuver­läs­sig orga­ni­siert werden.

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Bahn­ver­kehr Bremen–Leer: Zug­aus­fäl­le und Ersatz­ver­kehr am 26. und 27. September

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Der Bahn­hof Leer ist von den Ein­schrän­kun­gen im Bahn­ver­kehr am Wochen­en­de eben­falls betrof­fen. Rei­sen­de soll­ten ins­be­son­de­re in der Nacht vom 26. auf den 27. Sep­tem­ber mit Zug­aus­fäl­len und geän­der­ten Fahr­zei­ten rech­nen und ihre Ver­bin­dung vor Fahrt­an­tritt prü­fen. Für meh­re­re aus­fal­len­de Züge wird ein Ersatz­ver­kehr mit Bus­sen ein­ge­rich­tet. Foto: Ingo Ton­sor @LeserECHO

Bahn­ver­kehr zwi­schen Bre­men, Olden­burg und Ost­fries­land am Wochen­en­de eingeschränkt

Bau­ar­bei­ten füh­ren in der Nacht vom 26. auf den 27. Sep­tem­ber zu Zug­aus­fäl­len, geän­der­ten Fahr­zei­ten und Ersatz­ver­kehr mit Bussen

Pend­ler und Rei­sen­de müs­sen sich Ende Sep­tem­ber auf Ein­schrän­kun­gen im Bahn­ver­kehr zwi­schen Bre­men, Olden­burg und Ost­fries­land ein­stel­len. Nach Anga­ben der Deut­schen Bahn füh­ren Bau­ar­bei­ten in der Nacht von Sams­tag, 26. Sep­tem­ber 2026, auf Sonn­tag, 27. Sep­tem­ber 2026, zu Zug­aus­fäl­len, ver­än­der­ten Fahr­zei­ten und einem Ersatz­ver­kehr mit Bussen.

Betrof­fen ist ins­be­son­de­re die RE 1 zwi­schen Han­no­ver und Nord­deich Mole. Die Ein­schrän­kun­gen gel­ten nach Anga­ben der DB von Sams­tag, 26. Sep­tem­ber, 20.20 Uhr, bis Sonn­tag, 27. Sep­tem­ber, 5.30 Uhr.

Meh­re­re Abschnit­te der RE 1 betroffen

Die Aus­wir­kun­gen betref­fen zahl­rei­che Sta­tio­nen ent­lang der Stre­cke. Dazu gehö­ren Bre­men Haupt­bahn­hof, Del­men­horst, Hude, Olden­burg (Oldb) Haupt­bahn­hof, Bad Zwi­schen­ahn, Wes­ter­s­tede-Ocholt, August­fehn, Leer (Ost­friesl), Emden Haupt­bahn­hof, Mari­en­ha­fe, Nor­den, Nord­deich und Nord­deich Mole.

Nach Anga­ben der DB fal­len meh­re­re Ver­bin­dun­gen auf Teil­stre­cken aus oder ver­keh­ren zu geän­der­ten Zeiten.

So fällt der RE 4430 zwi­schen Olden­burg und Leer aus. Zwi­schen Leer und Nord­deich Mole fährt der Zug hin­ge­gen mit geän­der­ten Fahrzeiten.

Beim RE 4439 ver­keh­ren die Züge zwi­schen Nord­deich Mole und Leer frü­her als plan­mä­ßig. Der Abschnitt zwi­schen Leer und Olden­burg entfällt.

Auch beim RE 4434 kommt es zu Ein­schrän­kun­gen: Die Ver­bin­dung fällt zwi­schen Olden­burg und Leer aus. Zwi­schen Leer und Emden wird mit geän­der­ten Fahr­zei­ten gefahren.

Dar­über hin­aus fällt der RE 4271 zwi­schen Leer und Bre­men aus. Der RE 4438 ent­fällt auf dem Abschnitt zwi­schen Bre­men und Olden­burg.

Ersatz­ver­kehr mit Bus­sen eingerichtet

Für die aus­fal­len­den Zug­ver­bin­dun­gen rich­tet die Deut­sche Bahn einen Ersatz­ver­kehr mit Bus­sen ein. Rei­sen­de soll­ten des­halb zusätz­li­che Zeit für ihre Fahrt einplanen.

Wo sich die jewei­li­gen Ersatz­hal­te­stel­len befin­den, dar­über infor­miert die Deut­sche Bahn über bahnhof.de. Da es bei Bau­ar­bei­ten kurz­fris­tig zu wei­te­ren Ände­run­gen kom­men kann, emp­fiehlt die DB, sich unmit­tel­bar vor Rei­se­an­tritt über die digi­ta­len Rei­se­aus­kunfts­me­di­en zu informieren.

Aktu­el­le Infor­ma­tio­nen zu Ver­bin­dun­gen und mög­li­chen Ände­run­gen sind über bahn.de sowie die DB Navi­ga­tor App abrufbar.

Auch Nacht­ver­bin­dun­gen betroffen

Die Bau­ar­bei­ten wir­ken sich ins­be­son­de­re auf die Abend- und frü­hen Mor­gen­stun­den aus. Für Rei­sen­de ist des­halb wich­tig, nicht allein anhand des regu­lä­ren Fahr­plans zu pla­nen. Ins­be­son­de­re bei Fahr­ten zwi­schen Bre­men, Olden­burg, Leer und Emden kön­nen sich durch Zug­aus­fäl­le und Ersatz­ver­kehr deut­lich län­ge­re Rei­se­zei­ten ergeben.

Die Deut­sche Bahn emp­fiehlt, die Ver­bin­dung unmit­tel­bar vor Fahrt­an­tritt noch ein­mal zu überprüfen.

Bei Fra­gen kön­nen sich Fahr­gäs­te an den Kun­den­dia­log von DB Regio Nie­der­sach­sen und Bre­men wen­den. Die­ser ist über das Kon­takt­for­mu­lar auf bahn.de sowie tele­fo­nisch unter 0511 45901645 erreichbar.

Die Ein­schrän­kun­gen sind nach Anga­ben der Deut­schen Bahn auf die genann­ten Bau­ar­bei­ten zurück­zu­füh­ren und betref­fen den Zeit­raum von Sams­tag­abend bis Sonn­tag­mor­gen. Nach Abschluss der Arbei­ten soll der Bahn­ver­kehr wie­der nach dem regu­lä­ren Fahr­plan erfolgen.

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Die­se Züge sind betroffen

RE 4430
Olden­burg – Leer: Zug fällt aus
🕐 Leer – Nord­deich Mole: geän­der­te Fahrzeiten

RE 4439
🕐 Nord­deich Mole – Leer: frü­he­re Abfahrts­zei­ten
Leer – Olden­burg: Zug fällt aus

RE 4434
Olden­burg – Leer: Zug fällt aus
🕐 Leer – Emden: geän­der­te Fahrzeiten

RE 4271
Leer – Bre­men: Zug fällt aus

RE 4438
Bre­men – Olden­burg: Zug fällt aus

🚌 Für die aus­fal­len­den Ver­bin­dun­gen wird ein Ersatz­ver­kehr mit Bus­sen ein­ge­rich­tet. Rei­sen­de soll­ten beach­ten, dass sich dadurch die Fahr­zei­ten ver­län­gern kön­nen. Die genau­en Stand­or­te der Ersatz­hal­te­stel­len sind über die Deut­sche Bahn abrufbar.

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