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Ulf Thie­le: „Uple­n­gen erhält 400.000 Euro für die Sport­an­la­ge in Remels.“

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Ulf Thie­le: „Uple­n­gen erhält 400.000 Euro für die Sport­an­la­ge in Remels.“

Wei­te­re För­de­run­gen gehen nach Leer, Moorm­er­land und Wee­ner. Die Mit­tel der Sport­stät­ten­för­de­rung stam­men aus der soge­nann­ten VW-Milliarde.

Seit 2009 bemüht sich die Gemein­de Uple­n­gen um einen Aus­gleich für den Jugend­sport­platz des VfB Uple­n­gen, der für den Kin­der­gar­ten an der Höst­stra­ße auf­ge­ge­ben wur­de. Mit Beschluss des Gemein­de­ra­tes am 25.10.2018 wur­de die Ver­wal­tung beauf­tragt, ein Rea­li­sie­rungs­kon­zept für die Errich­tung eines gemein­de­ei­ge­nen Kunst­ra­sen­plat­zes für die fuß­ball­spie­len­den Ver­ei­ne der Gemein­de Uple­n­gen, zu erar­bei­ten. In Abstim­mung mit den fuß­ball­spie­len­den Ver­ei­nen der Gemein­de – neben dem VfB Uple­n­gen sind dies der FTC Hol­len, der SV Neu­fir­rel und der VfL Ocken­hau­sen, und unter Berück­sich­ti­gung der Nut­zer­inter­es­sen der Ober­schu­le Uple­n­gen und der Leicht­ath­le­tik­ge­mein­schaft Uple­n­gen wur­de ein Sanie­rungs­kon­zept erar­bei­tet. Anstel­le des Rasen­plat­zes soll ein moder­ner Kunst­ra­sen­platz mit deut­lich ver­bes­ser­ten Nut­zungs­zei­ten gebaut wer­den. Die Leicht­ath­le­tik­an­la­gen wer­den eben­falls saniert.

Die Gesamt­kos­ten für das Uple­n­ge­ner Pro­jekt schätzt das beauf­trag­te Pla­nungs­bu­ro Kili­an + Kol­le­gen aus Olden­burg auf knapp zwei Mil­lio­nen Euro. Viel Geld für eine struk­tur­schwa­che Gemein­de wie Uple­n­gen. Daher bat Bür­ger­meis­ter Heinz Trau­er­nicht bereits im Jahr 2020 den Land­tags­ab­ge­ord­ne­te und stell­ver­tre­ten­de Vor­sit­zen­de der CDU-Land­tags­frak­ti­on Ulf Thie­le (Stall­brüg­ger­feld) um Unter­stüt­zung. Die­ser riet zu einem Antrag an das Nie­der­säch­si­sche Minis­te­ri­um für Inne­res und Sport, nach der Richt­li­nie über die Gewäh­rung von Zuwen­dun­gen zur För­de­rung des Sport­stät­ten­baus. Dort wer­den zwar Schwimm- und Sport­hal­len prio­ri­siert, jedoch ist die För­de­rung von kom­mu­na­len Frei­sport­an­la­gen eben­so mög­lich und eine regio­nal aus­ge­wo­ge­ne Ver­tei­lung gewollt. Die Finanz­mit­tel die­ser Sport­stät­ten­för­de­rung stam­men aus der soge­nann­ten VW-Mil­li­ar­de. Der Volks­wa­gen-Kon­zern muss­te die­se 2018 als Buß­geld wegen der Mani­pu­la­ti­on von Abgas­wer­ten an das Land Nie­der­sach­sen zah­len. Die Koali­ti­on aus CDU und SPD ent­schied, zehn Pro­zent der Mit­tel für die Sanie­rung von Sport­stät­ten einzusetzen.

 

Meh­re­re Hin­ter­grund­ge­sprä­che, Video­kon­fe­ren­zen und Abstim­mungs­ge­sprä­che spä­ter war der Antrag in 2021 im Innen­mi­nis­te­ri­um mit einem Schwer­punkt auf die Sanie­rung der Leicht­ath­le­tik­an­la­gen plat­ziert und jetzt zur Freu­de von Ulf Thie­le posi­tiv beschie­den. „Die Gemein­de Uple­n­gen erhält vom Innen- und Sport­mi­nis­te­ri­um die Maxi­mal­för­de­rung in Höhe von 400.000 Euro für die Sanie­rung der Sport­an­la­ge in Remels. Die Arbeit hat sich gelohnt. Die­se För­de­rung wird der Gemein­de hel­fen, das Pro­jekt für den Ver­eins- und Schul­sport zeit­nah zu rea­li­sie­ren und auch die aktu­el­len Kos­ten­stei­ge­run­gen bes­ser zu ver­kraf­ten“, ist Ulf Thie­le überzeugt.

Auf­grund des Zustan­des der ca. 40 Jah­re alten Lauf­bahn und der wei­te­ren Sport­an­la­gen an den Köp­fen des Sport­plat­zes plant die Gemein­de neben der Umwand­lung der bestehen­den Rasen­spiel­fla­che in einen Kunst­ra­sen­platz der neu­es­ten, gra­nu­lat­frei­en Gene­ra­ti­on die Sanie­rung der 400-Meter-Lauf­bahn, die Sanie­rung der Sprint­stre­cke, der Hoch­sprung­an­la­ge, der Speer­wurf­an­la­ge, der Dis­kuss­wurf­an­la­ge, der Kugel­stoß­an­la­ge, der zwei  Weit­sprung- und Drei­sprung­an­la­gen mit Stab­hoch­sprung­kas­ten, des Klein­spiel­fel­des für Bas­ket­ball, Vol­ley­ball und Hand­ball, den Bau eines Calis­the­nics-Parcs, die Moder­ni­sie­rung der Flut­licht­an­la­ge, eine neue Umzäu­nung sowie die Neu­ge­stal­tung der umge­ben­den Anlagen.

„Die­se voll­stän­di­ge Sanie­rung der Anla­ge ermög­licht auch den Schü­le­rin­nen und Schü­lern der Ober­schu­le Uple­n­gen ein deut­lich erwei­ter­tes schu­li­sches Sport­an­ge­bot. Schon des­halb ist die­se Inves­ti­ti­on gut ange­leg­tes Geld“, ist Ulf Thie­le überzeugt.

Auch die Gemein­de Moorm­er­land erhält För­der­mit­tel. Knapp 65.000 Euro flie­ßen in die Sanie­rung der Sport­hal­le der Focko-Uke­na-Schu­le. Die Sanie­rung der Turn­hal­le des TuS Wee­ner von 1885 wird mit 100.000 geför­dert. Der Post SV Leer bekommt mehr als 54.000 Euro für sei­ne Gebäu­de­sa­nie­rung. „Damit flie­ßen in die­sem Jahr mehr als 600.000 Euro aus dem Pro­gramm zur Sport­stät­ten­sa­nie­rung des Lan­des in den Land­kreis Leer. Ein tol­ler Erfolg und gut für den Schul- und Ver­eins­sport hier“, freut sich Ulf Thie­le über die Mit­tei­lung, die er vom Innen­mi­nis­te­ri­um erhal­ten hat.


 

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Stadt Leer in Ostfriesland

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Stadt Leer: Das Tor Ost­fries­lands – Geschich­te, Wirt­schaft, Kul­tur & Tourismus

Die Stadt Leer in Nie­der­sach­sen gilt als das wirt­schaft­li­che und kul­tu­rel­le Zen­trum Ost­fries­lands. Als dritt­größ­te Stadt der Regi­on ver­eint Leer die mari­ti­me Roman­tik eines his­to­ri­schen Ver­ei­ni­gungs­ha­fens mit moder­ner Lebens­qua­li­tät, star­ker Wirt­schaft und exzel­len­ter Infra­struk­tur. Ob als leben­di­ger Wohn­ort, auf­stre­ben­der Wirt­schafts­stand­ort oder abwechs­lungs­rei­ches Rei­se­ziel: Die Stadt Leer über­zeugt auf allen Ebenen.

Geo­gra­fie & Lage: Das Herz Ostfrieslands

Die Stadt Leer (Ost­fries­land) liegt im Nord­wes­ten Nie­der­sach­sens, idyl­lisch gele­gen an den Flüs­sen Leda und Ems. Durch ihre stra­te­gisch güns­ti­ge Lage gilt die Kreis­stadt des gleich­na­mi­gen Land­krei­ses Leer als „Tor Ostfrieslands“.

  • Bun­des­land: Niedersachsen

  • Land­kreis: Leer

  • Nach­bar­ge­mein­den: Moorm­er­land, Hesel, Brin­kum, Holt­land, Nort­moor, Detern, Ost­rhau­der­fehn, Rhau­der­fehn, Wes­t­ov­er­le­din­gen, Jemgum

  • Ver­kehrs­an­bin­dung: Direkt an den Auto­bah­nen A31 (Emden–Ruhrgebiet) und A28 (Leer–Oldenburg/Bremen) sowie am Inter­ci­ty-Kno­ten­punkt der Deut­schen Bahn.

Durch die Nähe zur nie­der­län­di­schen Gren­ze (Gro­nin­gen ist nur rund 50 km ent­fernt) pro­fi­tiert die Stadt Leer von einer dyna­mi­schen grenz­über­schrei­ten­den Vernetzung.

Die his­to­ri­sche Alt­stadt und der Museumshafen

Wer die Stadt Leer besucht, erlebt eine der best­erhal­te­nen und char­man­tes­ten Alt­städ­te Nord­deutsch­lands. Geprägt von his­to­ri­schen Bür­ger­häu­sern, ver­win­kel­ten Gas­sen und Bau­wer­ken im Stil der Nie­der­län­di­schen Renais­sance bie­tet das Zen­trum eine unver­wech­sel­ba­re Atmosphäre.

Die wich­tigs­ten Sehens­wür­dig­kei­ten in der Stadt Leer:

  1. Das his­to­ri­sche Rat­haus: Ein impo­san­ter Pracht­bau im Stil der Neo­re­nais­sance aus dem Jahr 1894, der mit sei­nen reich ver­zier­ten Fas­sa­den das Stadt­bild prägt.

  2. Der Muse­ums­ha­fen & Frei­zeit­ha­fen: Mit­ten im Her­zen der Stadt befin­det sich der schlick­freie Hafen mit zahl­rei­chen Bin­nen­schif­fen, Tra­di­ti­ons­schif­fen und Segelbooten.

  3. Haus Sam­son: Ein Barock­bau aus dem Jahr 1643 mit einer sehens­wer­ten Samm­lung wohn­kul­tu­rel­ler Expo­na­te und einer tra­di­tio­nel­len Weinhandlung.

  4. Har­der­wy­ke­n­burg und Hane­burg: Ein­drucks­vol­le Zeug­nis­se ost­frie­si­scher Häupt­lings­tra­di­ti­on und Baukunst.

  5. Bunt­we­be­rei & Wie­ken: Denk­mä­ler der indus­tri­el­len und mari­ti­men Ent­wick­lungs­ge­schich­te der Stadt.

Wirt­schaft & Bil­dung: Star­ker Ree­der­stand­ort und Logistik-Knotenpunkt

Die Stadt Leer ist nicht nur tou­ris­ti­scher Anzie­hungs­punkt, son­dern auch ein wirt­schaft­li­cher Motor im Nordwesten.

Ree­de­rei­en und mari­ti­me Wirtschaft

Die Stadt Leer ist nach Ham­burg der zweit­größ­te Ree­der­stand­ort Deutsch­lands. Zahl­rei­che tra­di­ti­ons­rei­che und moder­ne Ree­der­fa­mi­li­en haben hier ihren Haupt­sitz und steu­ern von Leer aus welt­wei­te Handelsflotten.

Han­del, Gewer­be und Dienstleistungen

Neben der Schiff­fahrt prä­gen ein star­ker Ein­zel­han­del, inno­va­ti­ve IT-Unter­neh­men, Maschi­nen­bau­er und Logis­tik­dienst­leis­ter den Wirt­schafts­stand­ort. Die Fuß­gän­ger­zo­ne rund um die Müh­len­stra­ße gehört zu den attrak­tivs­ten Ein­kaufs­mei­len der gesam­ten Region.

Bil­dung und Wissenschaft

Als Hoch­schul­stand­ort bie­tet die Hoch­schu­le Emden/Leer am Fach­be­reich See­fahrt und Mari­ti­me Wis­sen­schaf­ten pra­xis­na­he Stu­di­en­gän­ge für die mari­ti­me Indus­trie von mor­gen. Ergänzt wird das Bil­dungs­an­ge­bot durch moder­ne Gym­na­si­en, Berufs­bil­den­de Schu­len und Weiterbildungseinrichtungen.

Events & Ver­an­stal­tun­gen: Tra­di­ti­on trifft Lebensfreude

In der Stadt Leer fin­den das gan­ze Jahr über über­re­gio­nal bekann­te Groß­ver­an­stal­tun­gen statt, die zehn­tau­sen­de Besu­cher anlocken:

  • Gal­li­markt: Das größ­te Volks­fest in Ost­fries­land wird seit 1508 gefei­ert und ver­wan­delt die Stadt jedes Jahr im Okto­ber in einen rie­si­gen Festplatz.

  • Tee-Tra­di­ti­on & Markt: Als Zen­trum der ost­frie­si­schen Tee­kul­tur behei­ma­tet Leer tra­di­ti­ons­rei­che Teehäuser.

  • City-Lauf & Bür­ger­fes­te: Sport­li­che und kul­tu­rel­le Events bele­ben regel­mä­ßig die Innen­stadt und die Pro­me­na­den am Wasser.

Woh­nen & Lebens­qua­li­tät in der Stadt Leer

Mit rund 35.000 Ein­woh­nern bie­tet die Stadt Leer per­fek­te Bedin­gun­gen für Fami­li­en, Pend­ler, Senio­ren und Stu­die­ren­de. Eine her­vor­ra­gen­de medi­zi­ni­sche Ver­sor­gung durch moderns­te Kli­ni­ken, viel­fäl­ti­ge Frei­zeit­an­ge­bo­te an Leda und Ems sowie gut aus­ge­bau­te Rad­we­ge­net­ze (z. B. die Deut­sche Fehn­rou­te) machen die Kreis­stadt zu einem der belieb­tes­ten Wohn­or­te im Nordwesten.

Häu­fig gestell­te Fra­gen (FAQ) zur Stadt Leer

Wo liegt die Stadt Leer?

Die Stadt Leer liegt im Nord­wes­ten von Nie­der­sach­sen in Ost­fries­land, direkt an den Flüs­sen Leda und Ems.

Wofür ist die Stadt Leer bekannt?

Leer ist bekannt für sei­ne his­to­ri­sche Alt­stadt, den Muse­ums­ha­fen, die tra­di­tio­nel­le ost­frie­si­sche Tee­kul­tur, den Gal­li­markt sowie als zweit­größ­ter Ree­der­stand­ort Deutschlands.

Wel­che Post­leit­zah­len gehö­ren zur Stadt Leer?

Die pri­mä­re Post­leit­zahl der Stadt Leer lau­tet 26789.

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Kreis­wahl­aus­schuss gibt Grü­nes Licht für Land­rats-Trio und 42 Liste-Vorschläge

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Demo­kra­tie in Akti­on: Das Foto zeigt Andre­as Fre­richs aus Leer, wie er sein Wahl­recht wahr­nimmt. Am Sonn­tag, den 13. Sep­tem­ber 2026, sind die Bür­ge­rin­nen und Bür­ger in Nie­der­sach­sen auf­ge­ru­fen, die Wei­chen für ihre Regi­on neu zu stel­len. Gewählt wer­den sowohl die haupt­amt­li­chen Land­rä­te und Bür­ger­meis­ter als auch die Ver­tre­tun­gen auf kom­mu­na­ler Ebe­ne – von den Orts‑, Gemein­de- und Stadt­rä­ten bis hin zum Kreistag.

Kreis­wahl­aus­schuss ent­schei­det: Wahl­vor­schlä­ge für die Kreis­wah­len im Land­kreis Leer zugelassen

Grü­nes Licht für die Kom­mu­nal­wahl im Land­kreis Leer: Der Kreis­wahl­aus­schuss hat in sei­ner Sit­zung am Mitt­woch, den 22. Juli 2026, offi­zi­ell über die Zulas­sung der Wahl­vor­schlä­ge für die anste­hen­de Land­rats­wahl sowie die Wahl des Kreis­ta­ges entschieden.

Drei Kan­di­da­ten tre­ten zur Land­rats­wahl an

Für das Amt der Land­rä­tin bzw. des Land­rats im Land­kreis Leer wur­den ins­ge­samt drei Wahl­vor­schlä­ge ein­ge­reicht. Der Kreis­wahl­aus­schuss hat alle drei Bewer­ber offi­zi­ell zur Wahl zugelassen:

  • Mat­thi­as Groo­te (SPD)

  • Jens Völ­ker (FDP)

  • Olaf Bade (par­tei­los)

42 Wahl­vor­schlä­ge für die Kreis­tags­wahl geprüft

Zur Ergän­zung des Kreis­ta­ges reich­ten 11 Wahl­vor­schlags­trä­ger ins­ge­samt 42 Wahl­vor­schlä­ge ein. Der Aus­schuss ließ den Groß­teil davon voll­um­fäng­lich zu.

Ledig­lich zwei for­ma­le Absa­gen muss­ten erteilt wer­den: Ein Bewer­ber der CDU im Wahl­be­reich II sowie ein Bewer­ber der FDP im Wahl­be­reich III konn­ten nicht zuge­las­sen wer­den, da für sie die erfor­der­li­chen Unter­la­gen nicht frist­ge­recht vorlagen.

Fol­gen­de Par­tei­en, Wäh­ler­ge­mein­schaf­ten und Ein­zel­be­wer­ber tre­ten in den jewei­li­gen Wahl­be­rei­chen an:

  • SPD: Wahl­be­rei­che I bis V

  • CDU: Wahl­be­rei­che I bis V

  • Bünd­nis 90/Die Grü­nen: Wahl­be­rei­che I bis V

  • AfD: Wahl­be­rei­che I bis V

  • FDP: Wahl­be­rei­che I bis V

  • BSW: Wahl­be­rei­che I bis V

  • Die Lin­ke: Wahl­be­rei­che I bis V

  • MOIN: Wahl­be­rei­che I, III, IV und V

  • Ein­zel­be­wer­ber Adolf Jun­ker: Wahl­be­reich II

  • Moorm­er­län­der Wäh­ler­ge­mein­schaft (MWG): Wahl­be­reich II

  • Wäh­ler­ge­mein­schaft Stim­me des Bür­gers Rhau­der­fehn: Wahl­be­reich V

Ein­tei­lung der fünf Wahl­be­rei­che im Land­kreis Leer

Für die Wahl des Kreis­ta­ges ist das Kreis­ge­biet in fünf Wahl­be­rei­che unterteilt:

  • Wahl­be­reich I: Stadt Leer

  • Wahl­be­reich II: Samt­ge­mein­de Hesel, Gemein­de Moormerland

  • Wahl­be­reich III: Samt­ge­mein­de Jüm­me, Gemein­de Uple­n­gen, Gemein­de Ostrhauderfehn

  • Wahl­be­reich IV: Stadt Bor­kum, Gemein­de Bun­de, Gemein­de Jem­gum, Stadt Weener

  • Wahl­be­reich V: Gemein­de Rhau­der­fehn, Gemein­de Westoverledingen

Wich­ti­ge Fak­ten zur Kom­mu­nal­wahl am 13. Sep­tem­ber 2026

Die nie­der­säch­si­schen Kom­mu­nal­wah­len fin­den am Sonn­tag, den 13. Sep­tem­ber 2026, statt. An die­sem Tag wer­den sowohl die haupt­amt­li­chen Bür­ger­meis­ter und Land­rä­te als auch die Ver­tre­tun­gen auf kom­mu­na­ler Ebe­ne (Orts­rä­te, Gemein­de­rä­te, Samt­ge­mein­de­rä­te, Stadt­rä­te und der Kreis­tag) gewählt.

Im Land­kreis Leer sind aktu­ell rund 142.400 Bür­ge­rin­nen und Bür­ger Wahl­be­rech­tigt. Teil­nah­me­be­rech­tigt sind alle deut­schen Staats­an­ge­hö­ri­gen sowie alle EU-Bür­ge­rin­nen und ‑Bür­ger, die ihren Wohn­sitz im Kreis­ge­biet haben. Das Wahl­al­ter liegt bei 16 Jahren.

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Bür­ger­initia­ti­ve for­dert sofor­ti­ges Aus für Uranfa­brik Lingen

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Foto: Lars Hoff / .aus­ge­strahlt

Schar­fer Pro­test gegen „Rosatom-Geneh­mi­gung“: BBU for­dert sofor­ti­ge Still­le­gung der Uranfa­brik Lingen

Der Bun­des­ver­band Bür­ger­initia­ti­ven Umwelt­schutz (BBU) übt schar­fe Kri­tik an der erteil­ten Geneh­mi­gung für die Brenn­ele­men­te­fa­brik in Lin­gen. Trotz jah­re­lan­ger, mas­si­ver Pro­tes­te gaben das Nie­der­säch­si­sche Umwelt­mi­nis­te­ri­um, die Lan­des­re­gie­rung sowie die Bun­des­re­gie­rung grü­nes Licht für die Pro­duk­ti­on rus­si­scher Brenn­ele­men­te. Der Umwelt­ver­band betont nun erneut: Die umstrit­te­ne Anla­ge kann und muss dau­er­haft still­ge­legt werden.

BBU kri­ti­siert Lan­des- und Bun­des­po­li­tik: Par­al­le­len zu Hanau gezogen

Der BBU zeigt sich von der Ent­schei­dung am 22. Juli 2026 tief ent­täuscht. Nach Auf­fas­sung des BBU-Vor­stands­mit­glieds Udo Buch­holz hät­te Nie­der­sach­sens Umwelt­mi­nis­ter Chris­ti­an Mey­er (Grü­ne) die Geneh­mi­gung mit allen juris­ti­schen Mit­teln ver­hin­dern müssen.

Buch­holz ver­weist dabei auf ein his­to­ri­sches Vor­bild aus den latei­ni­schen 1990er-Jah­ren: Bereits Ende des letz­ten Jahr­hun­derts hat­te der dama­li­ge hes­si­sche Umwelt­mi­nis­ter Josch­ka Fischer (Grü­ne) recht­li­che Wege auf­ge­zeigt, um die dama­li­gen Brenn­ele­men­te­fa­bri­ken im hes­si­schen Hanau zu stop­pen – die­se Anla­gen wur­den schließ­lich dau­er­haft stillgelegt.

Kei­ne Lauf­zeit­be­gren­zung trotz Atomausstieg

In Lin­gen befin­det sich die bun­des­weit letz­te ver­blie­be­ne Brenn­ele­men­te­fa­brik, die trotz des beschlos­se­nen Atom­aus­stiegs über kei­ne gesetz­li­che Lauf­zeit­be­gren­zung verfügt.

Laut BBU spre­chen gleich meh­re­re Sicher­heits- und Umwelt­grün­de für ein sofor­ti­ges Aus der Fabrik:

  • Unge­lös­te Müll­fra­ge: Wohin der in Lin­gen anfal­len­de Uran­müll dau­er­haft gela­gert wer­den soll, ist nach wie vor ungeklärt.

  • Man­geln­der Schutz gegen Flug­zeug­ab­stür­ze: Die Anla­ge besitzt kei­nen aus­rei­chen­den Schutz gegen Flug­zeug­ab­stür­ze – eine beson­de­re Risi­ko­la­ge, da sie sich nur weni­ge Flug­se­kun­den vom mili­tä­ri­schen Bom­ben­ab­wurf­ge­län­de Nord­horn-Ran­ge ent­fernt befindet.

  • Gefähr­li­che Atom­trans­por­te: Der lau­fen­de Betrieb ver­ur­sacht regel­mä­ßi­ge Gefahr­gut­trans­por­te. Buch­holz kri­ti­siert scharf, dass selbst Uran­trans­por­te direkt aus Russ­land in Lin­gen wei­ter­hin zur Tages­ord­nung gehören.

Rund 150 Stör­fäl­le seit Inbetriebnahme

Ers­te Tei­le der Lin­ge­ner Brenn­ele­men­te­fa­brik gin­gen bereits 1979 – vor fast 50 Jah­ren – an den Start. Bis Ende 2024 wur­den in der Anla­ge rund 150 Stör­fäl­le regis­triert, dar­un­ter auch ein Brand mit erheb­li­chen Auswirkungen.

Dass eine der­art ver­al­te­te Fabrik nach wie vor pro­du­zie­ren dür­fe und dadurch den deut­schen Atom­aus­stieg unter­lau­fe, bezeich­net der BBU als hand­fes­ten Skan­dal. Wäre die Anla­ge schon frü­her still­ge­legt wor­den, hät­te man sich die hoch­bri­san­te Debat­te um den Ein­stieg des rus­si­schen Staats­kon­zerns Rosatom kom­plett erspa­ren können.

Brei­te Alli­anz for­dert Aus für die Uranfabrik

In der Ver­gan­gen­heit haben sich mehr als 350 Orga­ni­sa­tio­nen – dar­un­ter auch der nie­der­säch­si­sche Lan­des­ver­band der Grü­nen – für das Ende der Lin­ge­ner Brenn­ele­men­te­fa­brik ausgesprochen.

Der BBU, in dem auch regio­na­le ems­län­di­sche Bür­ger­initia­ti­ven ver­tre­ten sind, erneu­ert daher sei­ne Kern­for­de­rung: Die Koope­ra­ti­on mit Rosatom zur Fer­ti­gung rus­si­scher Brenn­ele­men­te muss umge­hend unter­bun­den und die gesam­te Fabrik gestoppt wer­den. Recht­lich sei dies mög­lich, es feh­le allein am poli­ti­schen Willen.

Über den BBU

Der Bun­des­ver­band Bür­ger­initia­ti­ven Umwelt­schutz e. V. (BBU) mit Sitz in Bonn wur­de 1972 gegrün­det und fun­giert als Dach­ver­band für zahl­rei­che Umwelt­grup­pen, Akti­ons­bünd­nis­se und Ein­zel­mit­glie­der. Der Ver­band setzt sich unter ande­rem für den welt­wei­ten Atom­aus­stieg, umwelt­freund­li­che Ver­kehrs- und Ener­gie­kon­zep­te sowie gegen CO₂-End­la­ge­rung und Frack­ing ein.

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Bei­trags­bild: Leera­ner Wäh­ler­ge­mein­schaft MOIN  Ver­zicht auf Plas­tik­flut: Wäh­ler­ge­mein­schaft MOIN setzt im Wahl­kampf auf Tier­schutz statt Plakate Leer. Mit Blick auf...

Lokal

Neue Chan­cen durch Bil­dung: Elf Frau­en star­ten in Leer ihre Zukunft im sozia­len Beruf

Elf sozi­al­päd­ago­gi­sche Hilfs­kräf­te in Leer erfolg­reich qua­li­fi­ziert – Neue Per­spek­ti­ven für Men­schen mit Migrationshintergrund Leer. Elf Teil­neh­men­de mit Migra­ti­ons- und...

Blaulicht

Leera­ner Bahn­hof: Nächt­li­cher Sitz­platz­streit endet mit Polizeieinsatz

Streit um begehr­te Sitz­ge­le­gen­heit am Bahn­hof eska­liert – Bun­des­po­li­zei über­nimmt nach Promille-Duell   Ort: Leer, Bahnhofshalle Zeit: Mon­tag, 20.07.2026, ca....

Veranstaltung

Der Count­down läuft: Nur noch weni­ge Wochen bis zum City­lauf in Leer!

Läuft in Leer: Der Count­down läuft für den City­lauf am 20. Sep­tem­ber 2026 Leer – Die Vor­be­rei­tun­gen lau­fen auf Hoch­tou­ren, die...

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Frei­er Zugang zu regio­na­len News: Lese­r­ECHO-Ver­lag for­ciert media­le Teilhabe

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