Blaulicht
Verkehrsunfall mit verletzten Personen
Hesel — Verkehrsunfall mit verletzten Personen Am 14.12.2020 kam es um 15:15 Uhr auf der Bundestraße 72, Fahrtrichtung Filsum, kurz nach der Kreuzung zur B436 zu einem Unfall zwischen einem Lkw und einem Pkw. Der Fahrzeugführer des Lkw erlitt nach bisherigen Erkenntnissen ein gesundheitliches Problem und kam aus diesem Grund mit seinem Fahrzeug nach links auf die Gegenfahrbahn. Dort prallte er seitlich gegen einen Pkw, dessen Fahrer nach jetzigem Stand leicht verletzt wurde. Beide Personen werden bereits medizinisch betreut. Die Polizei befindet sich vor Ort und führt eine intensive Unfallaufnahme durch. Mit weiteren Verkehrsbehinderungen im Umfeld der Unfallstelle ist zu rechnen. Weitere Angaben zu Personen und Fahrzeugen liegen derzeit noch nicht vor. Die Arbeiten an der Unfallstelle dauern an.
Emden — Verkehrsunfallflucht Am 13.12.2020 kam es um 02:10 Uhr zu einer Verkehrsunfallflucht in der Osterstraße, bei welcher ein geparkter Pkw Toyota von einem vorbeifahrenden Fahrzeug gestreift wurde. Nach bisherigen Erkenntnissen handelte es sich bei dem flüchtigen Fahrzeug um einen Pkw VW Golf, Dreitürer mit vermutlicher Kennzeichenkennung aus Norden, welcher zum Unfallzeitpunkt mit vier Personen besetzt gewesen sein soll. Ebenso soll der Fahrer des verursachenden Fahrzeuges vor Ort noch kurz ausgestiegen sein und den Unfallschaden begutachtet haben. Die Polizei in Emden bittet Zeugen, die ergänzende Angaben zum Unfallhergang machen können oder denen das beschriebene Fahrzeug im Emder Stadtgebiet aufgefallen ist, sich mit der Dienststelle in Verbindung zu setzen.
Emden — Sachbeschädigung an Pkw Am 12.12.2020 kam es in der Zeit von 18:15 Uhr bis 19:30 Uhr in der Hebbelstraße zu einer Sachbeschädigung an einem Pkw der Marke Audi. Unbekannte Täter fügten dem Pkw auf beiden Fahrzeugseiten diverse Kratzer zu und verursachten damit einen Schaden im unteren vierstelligen Bereich. Zeugen, die sachdienliche Hinweise zu dem Vorfall geben können, werden gebeten, sich mit der Polizei in Emden in Verbindung zu setzen.
Weener — Geldbörsendiebstahl Bereits am 11.12.2020 kam es gegen 15:40 Uhr in einem Lebensmitteldiscounter an der Mühlenstraße zu dem Diebstahl einer Geldbörse. Ein unbekannter Täter entwendete die Geldbörse aus der linken Jackentasche der 43-jährigen Geschädigten aus Weener. Nachdem der Unbekannte lediglich einen zweistelligen Betrag aus dem Portemonnaie entnommen hatte, warf er es auf dem Parkplatz weg, so es aufgefunden und der Geschädigten wieder ausgehändigt werden konnte. Die Polizei weist in diesem Zusammenhang daraufhin, dass Wertsachen beim Einkaufen immer sorgfältig und sicher aufzubewahren sind, um so vor dem Zugriff Fremder geschützt zu sein.
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Blaulicht
Schockanruf in Leer: Seniorin verliert sechsstelligen Betrag an Betrüger
Betrugsmasche in Leer: 81-Jährige verliert sechsstelligen Betrag durch Schockanruf
Leer. Ein tragischer Fall von Telefonbetrug hält die Polizeiinspektion Leer/Emden in Atem: Am Donnerstag, den 23. Juli 2026, kam es im Raum Leer zwischen 12:00 und 16:00 Uhr zu einer Welle sogenannter Schockanrufe. Eine 81-jährige Seniorin aus Leer fiel den professionell agierenden Tätern zum Opfer und erlitt einen Vermögensschaden im unteren sechsstelligen Bereich.
Falsche Tochter vorgetäuscht: Der Ablauf der Tat in Leer
Gegen 15:30 Uhr erhielt die 81-jährige Leeranerin den verhängnisvollen Anruf einer bislang unbekannten Frau. Die Anruferin täuschte äußerst glaubhaft vor, die Tochter der Seniorin habe einen schweren Verkehrsunfall verursacht, bei dem eine Person tödlich verunglückt sei.
Um eine angebliche Haftstrafe der Tochter abzuwenden, müsse umgehend eine hohe Kaution hinterlegt werden. Unter enormem emotionalen Druck wurde die ältere Dame aufgefordert:
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Bargeld von ihrer Bank abzuholen,
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sämtliche im Haus vorhandenen Wertgegenstände zusammenzusuchen,
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das Geld und die Wertsachen an eine unbekannte Person zu übergeben.
Die geschockte Frau kam den Anweisungen nach. Erst als sie nach der Geldübergabe selbst eigenständig Kontakt zu ihrer echten Tochter aufnahm, flog der Betrug auf.
Professionelle Betrugsmaschen: So setzen Kriminelle ihre Opfer unter Druck
Die Polizei warnt eindringlich vor der zunehmenden Professionalität der Tätergruppen. Um eine extrem stressige Ausnahmesituation zu erzeugen, nutzen Kriminelle immer ausgefeiltere Methoden:
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Einsatz von Künstlicher Intelligenz (KI): Stimmen von Angehörigen werden durch moderne Software täuschend echt imitiert.
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Mehrkanal-Druck: Opfer werden oft zeitgleich über Festnetz und Mobiltelefon kontaktiert, um Rückfragen bei der Familie gezielt zu verhindern.
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Emotionale Manipulationskraft: Die Sorge um nahe Angehörige lässt Fiktion und Realität für die Betroffenen rasch verschwimmen.
Wichtige Verhaltensregeln und Präventionstipps der Polizei
Die Polizei stellt klar: Weder die Polizei noch die Staatsanwaltschaft verlangen jemals telefonisch Geld, Bargeldüberweisungen oder die Herausgabe von Wertsachen! Es werden niemals Kautionen an der Haustür oder an öffentlichen Orten durch Polizeibeamte entgegengenommen.
So schützen Sie sich und Ihre Angehörigen:
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Misstrauisch bleiben: Legen Sie sofort auf, sobald am Telefon Geld oder Wertsachen gefordert werden.
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Auflegen und nachfragen: Beenden Sie das Gespräch aktiv und wählen Sie selbst die bekannten Telefonnummern Ihrer Verwandten.
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Keine Übergaben: Händigen Sie niemals Geld oder Wertsachen an fremde Personen aus.
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Hilfe holen & Notruf wählen: Ziehen Sie Nachbarn oder Vertrauenspersonen hinzu und informieren Sie umgehend die Polizei über den Notruf 110.

Blaulicht
Großbrand in Jemgum, Betrugsmasche in Ostfriesland und mehrere Unfallfluchten
POL-LER: Pressemitteilung der Polizeiinspektion Leer/ Emden für den 23.07.2026
Weener — Körperliche Auseinandersetzung
Am 22.07.2026 kam es gegen 20 Uhr in der Norderstraße in Weener zunächst zu verbalen Streitigkeiten zwischen mehreren untereinander bekannten Personen, die schließlich in eine körperliche Auseinandersetzung zwischen einem 26-Jährigen und einem 31-Jährigen mündeten. Der 26-Jährige erlitt dabei leichte Verletzungen. Der 31-Jährige blieb unverletzt.
Im Rahmen der polizeilichen Maßnahmen stellte sich heraus, dass die Beteiligten unter Alkoholeinfluss standen. Ein Atemalkoholtest ergab bei dem 26-Jährigen einen Wert von 2,42 Promille, bei dem 31-Jährigen einen Wert von 1,34 Promille.
Zur Verhinderung weiterer Straftaten kam der 26-Jährige in Gewahrsam. Weitere Ermittlungen dauern an.
Bunde — Verkehrsunfallflucht
Am 23.07.2026 befuhr ein derzeit noch unbekannter Fahrer eines VW gegen 00:30 Uhr die Neuschanzer Straße in Bunde in Richtung Weenerstraße. In Höhe der Ladestraße kam er nach links von der Fahrbahn ab. Dabei touchierte er das Pedelec eines auf dem Bürgersteig stehenden 22-Jährigen. Es entstand ein Sachschaden im mittleren dreistelligen Bereich.
Der Unfallverursacher entfernte sich anschließend unerlaubt vom Unfallort, ohne sich um den entstandenen Schaden zu kümmern.
Zeugen des Vorfalls werden gebeten, sich bei der Polizei zu melden.
Leer — Trunkenheit im Verkehr
Am 23.07.2026 befuhr ein 61-jähriger Fahrer eines 3er-BMW gegen 2:40 Uhr die Friesenstraße in Leer. Im Kreuzungsbereich Bahnhofsring überfuhr er eine rote Ampel. Dabei wurde er von Polizeibeamten beobachtet. In der Friesenstraße kontrollierten die Beamten den BMW-Fahrer.
Bei der anschließenden Kontrolle stellte sich heraus, dass er unter Alkoholeinfluss stand. Ein Atemalkoholtest ergab einen Wert von 1,15 Promille. Es wurde eine Blutentnahme durchgeführt. Dem 61-Jährigen wurde die Weiterfahrt untersagt. Die Polizei stellte den Fahrzeugschlüssel sowie den Führerschein sicher und leitete entsprechende Verfahren ein.
Jemgum — Brand
Am 23.07.2026 geriet gegen 9:35 Uhr eine als Autowerkstatt genutzte ehemalige Scheune in der Straße Holtgaste in Jemgum aus bisher ungeklärter Ursache in Brand.
Beim Eintreffen der Einsatzkräfte stand das Gebäude bereits in Vollbrand. Das Feuer beschädigte zudem teilweise angrenzende Gebäude. Die Feuerwehr ist mit umfangreichen Löschmaßnahmen im Einsatz. Die Holtgaster Straße ist für die Dauer der Löscharbeiten voll gesperrt.
Zum Zeitpunkt des Brandausbruchs befanden sich vier Personen auf dem Gelände. Ein 64-jähriger Mann erlitt leichte Verletzungen. Die drei weiteren Personen blieben unverletzt.
Polizei warnt vor falschen Gewinnversprechen in Ostfriesland
AURICH / WITTMUND. Die Polizei warnt aktuell vor einer Betrugsmasche am Telefon, die in dieser Woche vermehrt in den Landkreisen Aurich und Wittmund aufgetreten ist. Mehrere Bürgerinnen und Bürger erhielten Anrufe, in denen ihnen vorgetäuscht wurde, sie hätten eine hohe Geldsumme bei einem Gewinnspiel gewonnen.
Um die angebliche Gewinnsumme ausgezahlt zu bekommen, forderten die Betrüger die Preisgabe von Bankverbindungen oder die Übernahme angeblicher Notarkosten. In allen den bei der Polizei gemeldeten Fällen reagierten die Angerufenen aufmerksam, erkannten den Betrugsversuch rechtzeitig und verständigten die Einsatzkräfte.
Masche beruht auf Druck und Vorleistungen
Bei dieser Betrugsform versprechen die Täter am Telefon hohe Gewinne wie Bargeld, Luxusautos oder Reisen. Bedingung für die Auszahlung ist jedoch stets eine finanzielle Vorleistung der Betroffenen. Um ihren Forderungen Nachdruck zu verleihen, bauen die Anrufer häufig erheblichen Druck auf. In nachfolgenden Telefonaten geben sie sich zudem oft als Notare, Rechtsanwälte, Polizeibeamte oder Staatsanwälte aus. Zu einer tatsächlichen Auszahlung des versprochenen Gewinns kommt es nie.
Verhaltenstipps der Polizei
Die Polizei gibt folgende Empfehlungen zum Schutz vor der Betrugsmasche:
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Teilnahme prüfen: Wer an keiner Lotterie teilgenommen hat, kann auch nichts gewonnen haben.
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Keine Zahlungen leisten: Niemals Geld überweisen, Gebühren zahlen oder gebührenpflichtige Sondernummern anrufen (z. B. mit den Vorwahlen 0900…, 0180…, 0137…).
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Keine Zusagen machen: Am Telefon keinerlei Vereinbarungen oder Zusagen eingehen.
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Daten schützen: Keine persönlichen Informationen wie Adressen, Telefonnummern, Kontodaten, Bankleitzahlen oder Kreditkartennummern preisgeben.
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Anrufer hinterfragen: Nach Name, Adresse und Telefonnummer des Verantwortlichen sowie genauen Details zum Gewinnspiel fragen und die Antworten notieren.
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Polizei verständigen: Bei verdächtigen Anrufen umgehend die Polizei unter dem Notruf 110 informieren.
Esens — Betrunkene Autofahrerin verursacht Unfall
Eine betrunkene Autofahrerin hat am Mittwoch in Esens einen Verkehrsunfall verursacht. Gegen 18.40 Uhr fuhr eine 69-jährige Frau mit dem Auto auf der Straße Taddigshörn und kam nach rechts von der Fahrbahn ab. Sie kollidierte am Straßenrand mit der offenen Tür eines geparkten VW. Eine 33-jährige Frau, die sich gerade an dem VW befand, wurde zwischen Tür und Auto eingeklemmt und leicht verletzt. Die 69-jährige Autofahrerin flüchtete zunächst von der Örtlichkeit, konnte aber wenig später ermittelt werden. Die Beamten stellten bei ihr einen Atemalkoholwert von fast 2,4 Promille fest. Der Führerschein der Frau wurde beschlagnahmt und ein Strafverfahren eingeleitet.
Südbrookmerland — Auffahrunfall
Auf der B72 in Engerhafe (Südbrookmerland) kam es am Mittwoch zu einem Auffahrunfall. Ein 26-jähriger Renault-Fahrer war gegen 13.15 Uhr auf der Norder Straße (B72) in Fahrtrichtung Georgsheil unterwegs. Aufgrund eines Rückstaus musste vor ihm eine 44-jährige Mitsubishi-Fahrerin verkehrsbedingt abbremsen. Dies erkannte der Renault-Fahrer zu spät und fuhr auf das Heck des Mitsubishi auf. In dem Mitsubishi wurde ein Kind leicht verletzt und vom Rettungsdienst medizinisch versorgt. Der entstandene Sachschaden liegt im vierstelligen Euro-Bereich.
Wiesmoor — Autofahrer geflüchtet
Ein Autofahrer ist am Donnerstag nach einem Verkehrsunfall in Wiesmoor geflüchtet. Gegen 10.30 Uhr kollidierte der bislang unbekannte Autofahrer beim Anfahren auf dem Parkplatz eines Discounters am Tulpenweg mit einer 62-jährigen Fußgängerin. Die Frau wurde leicht verletzt. Der Verursacher kümmerte sich nicht um die verletzte Frau und fuhr unerlaubt davon. Er soll einen weißen Renault gefahren haben. Die Polizei Wiesmoor bittet um sachdienliche Hinweise unter 04944 914050.
Marienhafe — E‑Scooter-Fahrerin verletzt
Bei einem Verkehrsunfall in Marienhafe ist am Mittwoch eine E‑Scooter-Fahrerin leicht verletzt worden. Eine 44-jährige Autofahrerin wollte gegen 21.25 Uhr vom Gelände einer Tankstelle auf die Burgstraße einfahren. Sie übersah dabei jedoch eine 45-jährige E‑Scooter-Fahrerin, die von der Burgstraße zur Tankstelle einbog, und stieß mit ihr zusammen. Die Frau auf dem E‑Scooter stürzte und verletzte sich leicht.
Aurich — Unfallflucht
Eine Unfallflucht hat sich am Montag in Aurich ereignet. In der Schubertstraße touchierte zwischen 10.40 Uhr und 12.40 Uhr die Fahrerseite eines grauen Skoda Yeti. Der entstandene Schaden liegt im dreistelligen Euro-Bereich. Der Verursacher flüchtete unerlaubt. Hinweise nimmt die Polizei unter 04941 606215 entgegen.
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Blaulicht
Polizeimeldungen & Fahndungserfolge: Die Bundespolizei in unserer Region!
Schlag gegen Schleuserkriminalität in Hamburg: Bundespolizei nimmt 54-Jährigen fest
HAMBURG / HANNOVER. In den frühen Morgenstunden hat die Bundespolizei im Hamburger Stadtgebiet einen umfassenden Zugriff gegen gewerbsmäßige Schleusungskriminalität durchgeführt. Im Auftrag der Staatsanwaltschaft Hamburg durchsuchten Einsatzkräfte mehrere Objekte im gesamten Stadtgebiet. Dabei konnte ein vollstreckbarer Untersuchungshaftbefehl gegen den Hauptbeschuldigten, einen 54-jährigen italienischen Staatsangehörigen, erfolgreich vollstreckt werden.
Dem Festgenommenen wird vorgeworfen, Frauen aus Südamerika systematisch und gewerbsmäßig nach Deutschland eingeschleust zu haben, um sie hier der Prostitution zuzuführen. Nach ersten Erkenntnissen der Ermittlungsbehörden verschaffte sich der Beschuldigte durch die illegalen Schleusungen einen nicht unerheblichen Vermögensvorteil. Die genaue Höhe der generierten Einnahmen sowie weitere Details zur Vorgehensweise des Netzwerks sind Gegenstand der laufenden Ermittlungen.
Die Bundespolizeidirektion Hannover kündigte an, im Laufe des Tages im Rahmen einer weiteren Pressemitteilung detailliertere Informationen zu den Ermittlungsergebnissen und dem Umfang der Durchsuchungsmaßnahmen bekanntzugeben.
BPOL-BadBentheim: Reisender mit gefälschtem Ausweisdokument bei Grenzkontrolle festgestellt
BPOL-BadBentheim: Mehrfach registrierter Asylbewerber bei
Grenzkontrolle festgestellt — Haftbefehl vollstreckt
Sicherheitsgarant in der Region und weltweit: Die Aufgaben der Bundespolizei
WESER-EMS / REGION. Mit etwa 55.000 Beschäftigten, darunter rund 48.500 Polizeivollzugsbeamte, stellt die Bundespolizei eine bundesweit einsatzstarke und flexibel verfügbare Polizeibehörde dar. Sie ist an mehr als einhundert Standorten vertreten und an allen zentralen Verkehrsinfrastrukturpunkten in Deutschland präsent. Durch diese breite Aufstellung ist die Bundespolizei in der Lage, schnell auf Großlagen zu reagieren und ihre vielfältigen Aufgaben flächendeckend zu erfüllen. Damit leistet sie einen unverzichtbaren Beitrag zur Wahrung der inneren Sicherheit in Deutschland.
Für die Region Ostfriesland sowie den gesamten Raum Weser-Ems tragen insbesondere die übergeordneten Dienststellen der Bundespolizeiinspektionen in Bad Bentheim und Oldenburg die Verantwortung für die Sicherheit an den Grenzen, auf den Bahnhöfen und im Bahnverkehr.
Präsenz vor Ort: Die Reviere und Inspektionen für Ostfriesland
Direkt in der Region und für das Küstengebiet sind verschiedene Dienststellen der Bundespolizei aktiv:
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Bundespolizeirevier Emden: Hauptsächlich zuständig für bahnpolizeiliche Aufgaben (z. B. auf Bahnhöfen und Schienenstrecken) sowie für grenzpolizeiliche Angelegenheiten im Bereich des Emder Hafens.
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Bundespolizeirevier Bunde: Liegt direkt an der Grenze zu den Niederlanden und ist primär für die Überwachung der Westgrenze, Grenzkontrollen auf der Autobahn A280 (Anschluss zur niederländischen A7) sowie die Bekämpfung der Schleusungskriminalität zuständig.
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Bundespolizeiinspektion Bad Bentheim: Dies ist die übergeordnete Hauptdienststelle im Landesinneren, zu der die Reviere Emden und Bunde organisatorisch gehören.
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Bundespolizeiinspektion See Cuxhaven: Sie ist für die Überwachung der gesamten deutschen Nordseeküste zuständig. Ihre Einsatzschiffe kontrollieren auch die Gewässer rund um die Ostfriesischen Inseln.
Verlässlicher Partner im nationalen und internationalen Sicherheitsverbund
Innerhalb des bestehenden Sicherheitsverbundes arbeitet die Bundespolizei eng mit den Landespolizeien sowie weiteren Sicherheitsbehörden von Bund und Ländern zusammen. Ergänzt wird diese Kooperation durch eine intensive partnerschaftliche Zusammenarbeit mit zahlreichen ausländischen Grenzbehörden, um grenzüberschreitende Kriminalität wirksam zu bekämpfen.
Weltweiter Einsatz für Frieden und Sicherheit
Auch über die Bundesgrenzen hinaus nimmt die Bundespolizei wichtige Aufgaben wahr. Im Auftrag internationaler Organisationen wie den Vereinten Nationen (UN) oder der Europäischen Union (EU) ist sie weltweit im Einsatz. Zudem unterstützt sie das Auswärtige Amt beim Schutz deutscher diplomatischer und konsularischer Vertretungen im Ausland.
Derzeit befinden sich knapp 1.800 Beamtinnen und Beamte als Berater und Experten in Osteuropa, dem Nahen Osten, Afrika sowie in internationalen Krisengebieten im Einsatz, um vor Ort zur Stabilität und Sicherheit beizutragen.
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