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Ver­zö­ge­rung der Wun­der­line: Neue Inbe­trieb­nah­me Mit­te 2025 geplant.

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Foto: Ingo Ton­sor @LeserECHO / Mai 2024 — Der Bahn­über­gang in Ihr­ho­ve: Hier ent­steht ein neu­es Elek­tro­ni­sches Stell­werk im Rah­men der Wun­der­line, die Nord­deutsch­land mit dem Nor­den der Nie­der­lan­de ver­bin­det. Die Stre­cke umfasst 124 Kilo­me­ter auf deut­schem Boden und wird in zwei Bau­stu­fen moder­ni­siert, um die Rei­se­zeit zwi­schen Gro­nin­gen und Bre­men auf unter 2,5 Stun­den zu verkürzen.

Inbe­trieb­nah­me der Wun­der­line Groningen–Bremen ver­schiebt sich.

Stark­re­gen und Lie­fer­eng­päs­se ver­zö­gern Bau­ar­bei­ten auf nie­der­län­di­scher und deut­scher Sei­te um sechs Mona­te • Vor­aus­sicht­lich Mit­te 2025 Fer­tig­stel­lung und Auf­nah­me des grenz­über­schrei­ten­den Zug­ver­kehrs • Wei­ter­hin Ersatz­an­ge­bot für Fahr­gäs­te mit Bussen

Die Inbe­trieb­nah­me der „Wun­der­line“ zwi­schen Bre­men und Gro­nin­gen ver­schiebt sich um min­des­tens sechs Mona­te auf vor­aus­sicht­lich Mit­te 2025. Ursprüng­lich war geplant, den grenz­über­schrei­ten­den Zug­ver­kehr auf der Stre­cke im Dezem­ber 2024 aufzunehmen.

Häu­fi­ger Stark­re­gen und damit ver­bun­den Hoch­was­ser haben nun sowohl auf deut­scher als auch auf nie­der­län­di­scher Sei­te die Boden­ver­hält­nis­se mas­siv ver­schlech­tert und die Bau­ar­bei­ten ver­zö­gert. Zusätz­lich wir­ken sich auch Lie­fer­schwie­rig­kei­ten und Eng­päs­se bei drin­gend benö­tig­ten Bau­ma­te­ria­li­en aus.

Seit 2015 arbei­ten die Deut­sche Bahn (DB) und die nie­der­län­di­sche Pro­vinz Gro­nin­gen am Aus­bau der Bahn­ver­bin­dung zwi­schen Gro­nin­gen und Bre­men. Durch die Moder­ni­sie­rung wird die Stre­cken­ge­schwin­dig­keit erhöht und die Rei­se­zeit für Fahr­gäs­te verkürzt. 

Die Frie­sen­brü­cke bei Wee­ner ist ein wesent­li­cher Teil der Stre­cke. Sie wird der­zeit als Euro­pas größ­te Hub-Dreh­brü­cke neu gebaut. Die Arbei­ten dafür schrei­ten gut vor­an und die Brü­cke wird par­al­lel zur Wun­der­line fer­tig­ge­stellt sein. Rad­fah­rer und Fuß­gän­ger sol­len die Brü­cke aber mög­lichst schon im Früh­jahr 2025 nut­zen können.

Bis zur Inbe­trieb­nah­me der Wun­der­line besteht unver­än­dert ein Ersatz­an­ge­bot mit Bus­sen. Rei­sen­de erhal­ten die Fahr­plan­in­for­ma­tio­nen mit aus­rei­chend zeit­li­chem Vor­lauf. Die Deut­sche Bahn bit­tet alle betrof­fe­nen Rei­sen­den um Ent­schul­di­gung für die Verzögerungen.

Die DB ist sich der hohen Bedeu­tung der Wun­der­line bewusst – regio­nal sowie als wich­ti­ges Bin­de­glied im gesamt­eu­ro­päi­schen Zug­ver­kehr von Ams­ter­dam nach Ham­burg und Skan­di­na­vi­en. Gemein­sam mit dem nie­der­län­di­schen Infra­struk­tur­be­trei­ber ProRail wird nach wie vor inten­siv dar­an gear­bei­tet, schnellst­mög­lich den Stre­cken­aus­bau fer­tig zu stellen.

Ein inter­na­tio­na­ler Len­kungs­aus­schuss plant und koor­di­niert die Bau­maß­nah­men zwi­schen Bre­men und Gro­nin­gen. Er besteht aus Vertreter:innen der Bun­des­län­der Bre­men und Nie­der­sach­sen, der Deut­schen Bahn, der ProRail sowie der Pro­vinz Gro­nin­gen und dem nie­der­län­di­schen Minis­te­ri­um für Infra­struk­tur und Wasserwirtschaft.

Der Aus­bau der Wun­der­line wird in zwei Bau­stu­fen umge­setzt. 124 Kilo­me­ter der ins­ge­samt 173 Kilo­me­ter lan­gen Stre­cke ver­lau­fen über deut­schen Boden. In der ers­ten Bau­stu­fe arbei­tet die DB unter ande­rem an Glei­sen, Wei­chen, Ober­lei­tun­gen sowie Signa­len auf dem Stre­cken­ab­schnitt zwi­schen Ihr­ho­ve und der deutsch-nie­der­län­di­schen Gren­ze. Außer­dem baut sie ein neu­es Elek­tro­ni­sches Stell­werk in Ihr­ho­ve. Par­al­lel wird die Stre­cke in den Nie­der­lan­den eben­falls moder­ni­siert und ausgebaut.


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Bau­pha­sen der Wun­der­line: Gro­nin­gen – Bremen

Die Wun­der­line ist eine 173 Kilo­me­ter lan­ge Bahn­stre­cke, die Gro­nin­gen und Bre­men ver­bin­det. Sie spielt eine zen­tra­le Rol­le im gesamt­eu­ro­päi­schen Zug­ver­kehr von Ams­ter­dam nach Ham­burg und Skan­di­na­vi­en und ver­bin­det die Metro­pol­re­gio­nen Nord­west und Gro­nin­gen-Assen sowie zahl­rei­che Städ­te und Gemein­den. Durch die Moder­ni­sie­rung und den Aus­bau der Stre­cke wer­den die Stre­cken­ge­schwin­dig­keit erhöht und die Kapa­zi­tä­ten erwei­tert, was kür­ze­re Rei­se­zei­ten und ver­bes­ser­te Umstei­ge­zei­ten in Leer ermög­licht. Die Fahr­gäs­te pro­fi­tie­ren so von einem kom­for­ta­ble­ren Reiseerlebnis.

Bau­stel­le Friesenbrücke

Bau­stu­fe 1: Ertüch­ti­gung und Teilwiedereröffnung

In der ers­ten Bau­stu­fe wer­den Arbei­ten zur Teil­wie­der­eröff­nung und Ertüch­ti­gung der Stre­cke zwi­schen der Staats­gren­ze und Ihr­ho­ve durch­ge­führt. Ein zen­tra­les Ele­ment ist der Bau eines neu­en Elek­tro­ni­schen Stell­werks in Ihr­ho­ve. Wei­te­re Maß­nah­men umfassen:

  • Erneue­rung von Glei­sen und Weichen
  • Sanie­rung von Brü­cken und Durchlässen
  • Moder­ni­sie­rung von Signa­len und Oberleitungen
  • Anpas­sun­gen und Erneue­run­gen von Bahnübergängen

Das Ziel die­ser Arbei­ten ist es, die durch­ge­hen­de Fahr­ge­schwin­dig­keit auf der Stre­cke zwi­schen der deutsch-nie­der­län­di­schen Gren­ze und Ihr­ho­ve zu erhö­hen, wodurch die Rei­se­zeit zwi­schen Gro­nin­gen und Bre­men auf unter 2,5 Stun­den ver­kürzt wird. Auf dem Stre­cken­ab­schnitt Leer – Gro­nin­gen wer­den Züge des Toch­ter­un­ter­neh­mens der Deut­schen Bahn AG, Arri­va PLC, fahren.

Bau­stu­fe 2: Zwei­spu­ri­ger Aus­bau und Modernisierung

Die zwei­te Bau­stu­fe umfasst den zwei­spu­ri­gen Aus­bau der Stre­cke in den Abschnit­ten zwi­schen der deutsch-nie­der­län­di­schen Gren­ze und Ihr­ho­ve sowie zwi­schen Stick­hausen-Vel­de und August­fehn. Zu den geplan­ten Maß­nah­men gehören:

  • Bau zusätz­li­cher Bahn­stei­ge oder Ver­län­ge­rung bestehen­der Bahn­stei­ge in eini­gen Bahnhöfen
  • Moder­ni­sie­rung und Erneue­rung von Glei­sen, Bahn­über­gän­gen, Signa­len und Oberleitungen

Die­se Maß­nah­men sol­len die Rei­se­zeit zwi­schen Bre­men und Gro­nin­gen auf unter 2 Stun­den und 15 Minu­ten verkürzen.

Neu­bau der Friesenbrücke

Ein wesent­li­cher Bestand­teil des Pro­jekts ist der Neu­bau der Frie­sen­brü­cke, die 2015 von einem Fracht­schiff stark beschä­digt wur­de. Der Neu­bau wird den grenz­über­schrei­ten­den Zug­ver­kehr von Leer aus wie­der ermög­li­chen. Zudem erhal­ten Fuß­gän­ger und Rad­fah­rer einen eige­nen Weg über die Ems. Die neue Hub-Dreh­brü­cke erlaubt auch gro­ßen Schif­fen die siche­re Durchfahrt.

Wei­te­re Informationen

Für detail­lier­te Infor­ma­tio­nen über die geplan­ten Bau­tä­tig­kei­ten und den Fort­schritt der Wun­der­line besu­chen Sie unser mul­ti­me­dia­les Bauinformationscenter.

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BauWoLe.de: Ihr Por­tal für Hand­werk und Dienst­leis­tung in der Region

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Wenn es dar­um geht, Hand­wer­ker für ver­schie­de­ne Pro­jek­te zu fin­den, sei es für Maler­ar­bei­ten, Woh­nungs­re­no­vie­run­gen oder grö­ße­re Bau­maß­nah­men, bie­tet BauWoLe.de eine zuver­läs­si­ge Lösung. Das Por­tal hilft Ihnen dabei, die bes­ten Hand­wer­ker aus Ihrer Regi­on schnell und unkom­pli­ziert zu fin­den und direkt zu kontaktieren.

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  • Bau­maß­nah­men: Für grö­ße­re Bau­pro­jek­te wie den Anbau eines Hau­ses oder die Umge­stal­tung eines Gar­tens fin­den Sie eben­falls die pas­sen­den Fachkräfte.

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Fazit

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Schnell­la­den an der A28: Bun­de wird zum Strom-Dreh­kreuz für die Niederlande

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Unter­neh­mer Jan Bör­ge­ner bringt die Ener­gie­wen­de auf die Stra­ße: Wäh­rend im Hin­ter­grund ein Fahr­zeug fri­schen Strom tankt, sorgt die neue Hoch­leis­tungs-Lade­säu­le in Bun­de dafür, dass der grenz­über­schrei­ten­de Ver­kehr so rich­tig unter Span­nung steht.

Schnell­la­den an der A28: Ost­frie­si­scher Strom für den grenz­über­schrei­ten­den Verkehr

Bun­de. Auf den ers­ten Blick wirkt das neue Pro­jekt im Gewer­be­ge­biet Bun­de West wie ein gewöhn­li­cher Lade­punkt. Das tech­ni­sche und logis­ti­sche Kon­zept dahin­ter weist jedoch weit über die Gemein­de­gren­zen hin­aus: Auf dem Fir­men­ge­län­de von Feu­er­werk Bun­de (Bun­de West 10a) hat das Betrei­ber­ehe­paar Jan und Iris Bör­ge­ner eine Hoch­leis­tungs-Lade­infra­struk­tur rea­li­siert, die dezen­tra­le Strom­erzeu­gung und grenz­über­schrei­ten­den Fern­ver­kehr gezielt verknüpft.

Stra­te­gi­sche Lage direkt an A280 und A7

Die Wahl des Stand­orts begrün­det sich vor allem in sei­ner ver­kehrs­geo­gra­fi­schen Schlüs­sel­rol­le. Unmit­tel­bar an der Auto­bahn und nur weni­ge Kilo­me­ter von der nie­der­län­di­schen Gren­ze ent­fernt, rich­tet sich das Ange­bot der EV-Box-Schnell­la­de­säu­le mit einer Maxi­mal­leis­tung von 320 Kilo­watt nicht nur an die loka­le Bevöl­ke­rung. Es adres­siert gezielt den inter­na­tio­na­len Tran­sit­ver­kehr auf der Haupt­ach­se zwi­schen Ost­fries­land und den Niederlanden.

Auch die bau­li­che Gestal­tung berück­sich­tigt prag­ma­ti­sche Anfor­de­run­gen: Der groß­zü­gig bemes­se­ne Stell­platz ermög­licht das pro­blem­lo­se Anfah­ren und Laden für Gespan­ne mit Wohn­wa­gen, Nutz­fahr­zeu­ge sowie Lkw, für die her­kömm­li­che, oft eng bemes­se­ne Lade­zo­nen meist unge­eig­net sind.

Wirt­schaft­li­cher Vor­teil im Transitverkehr

Für Rei­sen­de in Rich­tung Nie­der­lan­de bie­tet der Stopp in Bun­de neben der rei­nen Nach­la­de­mög­lich­keit einen deut­li­chen Preis­vor­teil. Wäh­rend der Lade­preis vor Ort aktu­ell bei 56 Cent pro Kilo­watt­stun­de liegt, rufen Betrei­ber im Nach­bar­land teils bis zu 80 Cent auf.

Dadurch schließt sich ein regio­na­ler Wirt­schafts­kreis­lauf: In Ost­fries­land erzeug­ter bezie­hungs­wei­se aus dem loka­len Netz ein­ge­speis­ter Strom wird direkt vor Ort in Mobi­li­tät umge­wan­delt und von den Fah­rern grenz­über­schrei­tend genutzt.

 

Grü­ner Strom vom eige­nen Dach: Die 100-kWp-Pho­to­vol­ta­ik­an­la­ge auf den Betriebs­ge­bäu­den von Feu­er­werk Bun­de speist Solar­strom direkt in die neue High-Power-Char­ging-Infra­struk­tur des Unter­neh­mens ein.

Eigen­strom­erzeu­gung und Netzertüchtigung

Das ener­ge­ti­sche Fun­da­ment des Stand­orts bil­det eine neu instal­lier­te Pho­to­vol­ta­ik­an­la­ge mit einer Leis­tung von 100 kWp. Der auf den Hal­len­dä­chern erzeug­te Solar­strom fließt prio­ri­siert in die Schnellladeinfrastruktur.

Um die hohen Peak-Leis­tun­gen der 320-kW-Säu­le abzu­fan­gen, waren umfang­rei­che tech­ni­sche Anpas­sun­gen am Stand­ort erfor­der­lich. Unter ande­rem ver­leg­ten die Betrei­ber ein neu­es Haupt­ver­sor­gungs­ka­bel mit einer Anschluss­leis­tung von 240 kW. Der Fall ver­deut­licht den tech­ni­schen Gesamt­auf­wand moder­ner Schnell­la­de­kon­zep­te, die weit über das blo­ße Auf­stel­len einer Säu­le hin­aus­ge­hen und trag­fä­hi­ge Netz­an­schlüs­se sowie eige­ne Erzeu­gungs­ka­pa­zi­tä­ten voraussetzen.

Inves­ti­ti­on in den Standort

Rund sechs Mona­te dau­er­te die Pla­nungs- und Bau­pha­se, in die das Ehe­paar Bör­ge­ner einen soli­den sechs­stel­li­gen Betrag inves­tier­te. Die kon­ti­nu­ier­li­che Aus­las­tung seit der Inbe­trieb­nah­me bestä­tigt den Bedarf auf die­ser Tran­sit­rou­te. Das Pro­jekt zeigt pra­xis­nah, wie dezen­tra­le Erzeu­gung, tech­ni­sche Infra­struk­tur und grenz­über­schrei­ten­der Ver­kehr effi­zi­ent ineinandergreifen.

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SPD/Grüne wol­len Drobs im Land­kreis Leer dau­er­haft stärken

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SPD/Grüne wol­len Sucht­prä­ven­ti­on im Land­kreis Leer dau­er­haft stärken

Grup­pe im Leera­ner Kreis­tag bean­tragt für 2027 einen Zuschuss von bis zu 130.000 Euro für die Dro­gen­be­ra­tungs­stel­le Drobs

Leer – Die Grup­pe SPD/Grüne im Leera­ner Kreis­tag möch­te die Sucht­vor­beu­gung im Land­kreis Leer lang­fris­tig stär­ken und dau­er­haft ver­an­kern. Dafür soll die Dro­gen­be­ra­tungs­stel­le Drobs im Haus­halts­jahr 2027 mit einem Zuschuss von bis zu 130.000 Euro unter­stützt werden.

„Sucht­prä­ven­ti­on wird immer wich­ti­ger. Unser Ziel ist es, das Ange­bot der Drobs dau­er­haft im Land­kreis Leer zu ver­an­kern“, erklä­ren die Grup­pen­spre­cher Hel­mut Geu­ken (SPD) und Tammo Len­ger (Grü­ne).

Nach Ansicht der Grup­pe haben sich die Anfor­de­run­gen an eine wirk­sa­me Sucht­vor­beu­gung in den ver­gan­ge­nen Jah­ren deut­lich ver­än­dert. Neben klas­si­schen Sucht­mit­teln spie­len inzwi­schen auch neue und für Jugend­li­che beson­ders leicht zugäng­li­che Ange­bo­te eine zuneh­mend grö­ße­re Rol­le. Dazu gehö­ren unter ande­rem Vapes, Can­na­bis und Lach­gas. Auch digi­ta­le Glücks­spiel­an­ge­bo­te gewin­nen an Bedeu­tung und kön­nen ins­be­son­de­re jun­ge Men­schen in pro­ble­ma­ti­sche Kon­sum­mus­ter und Abhän­gig­kei­ten führen.

„Um das zu ver­hin­dern, müs­sen wir jun­ge Leu­te früh­zei­tig auf­klä­ren und sie dabei unter­stüt­zen, ver­ant­wor­tungs­be­wuss­te Ent­schei­dun­gen zu tref­fen“, beto­nen Geu­ken und Len­ger. Eine früh­zei­ti­ge Prä­ven­ti­on kön­ne dazu bei­tra­gen, Risi­ken recht­zei­tig zu erken­nen und Jugend­li­che im ver­ant­wor­tungs­vol­len Umgang mit Sucht­mit­teln und ent­spre­chen­den Ange­bo­ten zu unterstützen.

Die bis­he­ri­ge Arbeit des „Sucht­prä­ven­ti­ons­pro­jekts der Gesell­schaft zur Hil­fe für sucht­ge­fähr­de­te und abhän­gi­ge Men­schen“ – so der voll­stän­di­ge Name der Drobs – wird von der Grup­pe als all­ge­mein aner­kannt bewer­tet. Das Ange­bot rich­tet sich an Schü­le­rin­nen und Schü­ler aller Alters­grup­pen. Gleich­zei­tig wer­den auch Eltern und Schu­len aktiv in die Prä­ven­ti­ons­ar­beit einbezogen.

Aus Sicht von SPD und Grü­nen kommt dem Land­kreis dabei eine beson­de­re Ver­ant­wor­tung zu. „Der Land­kreis Leer trägt die Ver­ant­wor­tung für den Kin­der- und Jugend­schutz. Die finan­zi­el­le Unter­stüt­zung der Drobs-Arbeit ist daher eine sinn­vol­le und wich­ti­ge Inves­ti­ti­on in die Zukunft jun­ger Men­schen“, erklä­ren die Gruppensprecher.

Mit dem bean­trag­ten Zuschuss von bis zu 130.000 Euro für das Haus­halts­jahr 2027 wol­len SPD und Grü­ne nach eige­nen Anga­ben die Grund­la­ge dafür schaf­fen, dass die Sucht­prä­ven­ti­on der Drobs auch künf­tig ver­läss­lich im Land­kreis Leer ange­bo­ten und wei­ter­ent­wi­ckelt wer­den kann.

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Feu­er­wehr-Wett­be­werb in Ween­er­moor: Wymeer-Boen und Ween­er­moor holen den Sieg

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Schnel­lig­keit, Team­geist und nas­se Klei­dung: Feu­er­weh­ren mes­sen sich in Weenermoor

Zehn akti­ve Grup­pen und fünf Jugend­mann­schaf­ten tre­ten beim Schnel­lig­keits­wett­be­werb an – Wymeer-Boen und Ween­er­moor holen die Tagessiege

Ween­er­moor – Span­nung, Tem­po und jede Men­ge Team­geist bestimm­ten am Frei­tag, 21. August 2026, das Gesche­hen auf dem Wett­kampf­platz neben dem Feu­er­wehr­haus in Ween­er­moor. Zehn akti­ve Feu­er­wehr­grup­pen und fünf Jugend­mann­schaf­ten aus dem gesam­ten Rhei­der­land tra­ten beim Schnel­lig­keits­wett­be­werb gegen­ein­an­der an und stell­ten ihr Kön­nen unter Beweis.

Unter der fach­kun­di­gen Lei­tung von Gemein­de­brand­meis­ter Peter Olt­manns aus Wymeer muss­ten die Mann­schaf­ten eine anspruchs­vol­le Auf­ga­be mög­lichst schnell und gleich­zei­tig prä­zi­se bewäl­ti­gen. Dabei kam es nicht nur auf Geschwin­dig­keit, son­dern vor allem auf das per­fek­te Zusam­men­spiel inner­halb der Grup­pe an.

Prä­zi­si­on und Tem­po sind gefragt

Die Auf­ga­be hat­te es in sich: Zunächst muss­ten die Ein­satz­kräf­te die Sau­g­län­gen und Schläu­che mög­lichst schnell zusam­men­kup­peln. Anschlie­ßend galt es, die Trag­kraft­sprit­ze (TS) zu bedie­nen und den Ver­tei­ler am Ende einer 20 Meter lan­gen B‑Schlauchleitung kor­rekt zu setzen.

Zum Abschluss muss­ten die Mann­schaf­ten über die C‑Strahlrohre Kanis­ter von ihren Sta­ti­ven sprit­zen. Jeder Hand­griff muss­te sit­zen – denn bereits klei­ne Ver­zö­ge­run­gen konn­ten sich unmit­tel­bar auf die End­punkt­zahl auswirken.

Dass bei aller Kon­zen­tra­ti­on auch der Spaß nicht zu kurz kam, zeig­te eine Sze­ne bei der Jugend­feu­er­wehr Wymeer-Boen. Dort wur­de das Was­ser bereits nach vor­ne gepumpt, bevor das Strahl­rohr ange­kup­pelt war. Die Fol­ge: wert­vol­le Sekun­den gin­gen ver­lo­ren und eini­ge Ein­satz­kräf­te beka­men unfrei­wil­lig eine ordent­li­che Abküh­lung. Die nas­se Klei­dung sorg­te aller­dings eher für Schmun­zeln als für schlech­te Stimmung.

Ween­er­moor gewinnt bei der Jugend

Nach Abschluss der Wett­be­wer­be über­nah­men Orts­brand­meis­ter Nico Did­dens und Gemein­de­brand­meis­ter Peter Olt­manns die Siegerehrung.

Bei der Jugend­feu­er­wehr konn­te sich die gast­ge­ben­de Mann­schaft aus Ween­er­moor den Tages­sieg sichern. Mit einer Zeit von 79,97 Sekun­den erreich­te sie 420,03 End­punk­te und ver­wies die Jugend­feu­er­weh­ren aus Wee­ner und Wymeer-Boen auf die Plät­ze zwei und drei.

Die Jugend­feu­er­wehr Wee­ner kam mit 88,91 Sekun­den auf 411,09 End­punk­te und beleg­te Platz zwei. Wymeer-Boen erreich­te 91,48 Sekun­den und 408,52 End­punk­te und wur­de Dritter.

Auf den wei­te­ren Plät­zen folg­ten Hol­thusen mit 111,11 Sekun­den und 388,89 End­punk­ten sowie Bun­de mit 112,01 Sekun­den und 387,99 Endpunkten.

Ergeb­nis­se Jugendfeuerwehr

  1. Ween­er­moor – 79,97 Sek. – 420,03 Endpunkte
  2. Wee­ner – 88,91 Sek. – 411,09 Endpunkte
  3. Wymeer-Boen – 91,48 Sek. – 408,52 Endpunkte
  4. Hol­thusen – 111,11 Sek. – 388,89 Endpunkte
  5. Bun­de – 112,01 Sek. – 387,99 Endpunkte

Wymeer-Boen gewinnt bei den akti­ven Ortswehren

Auch bei den akti­ven Orts­weh­ren ging es äußerst knapp zu. Am Ende setz­te sich Wymeer-Boen durch. Die Mann­schaft benö­tig­te ledig­lich 61,55 Sekun­den und kam damit auf 438,45 End­punk­te.

Nur knapp dahin­ter folg­te Holt­gas­te mit 62,45 Sekun­den und 437,55 End­punk­ten. Den drit­ten Platz sicher­te sich Ditz­um mit 68,13 Sekun­den und 431,87 Endpunkten.

Die Feu­er­wehr Wee­ner beleg­te mit 69,22 Sekun­den und 430,78 End­punk­ten den vier­ten Platz. Jem­gum wur­de mit 73,47 Sekun­den und 426,53 End­punk­ten Fünfter.

Auf den wei­te­ren Plät­zen folg­ten Bund­er­hee mit 73,78 Sekun­den, Ween­er­moor mit 85,50 Sekun­den, Hol­thusen mit 86,53 Sekun­den, Bun­de mit 89,28 Sekun­den und Critz­um mit 106,06 Sekunden.

Ergeb­nis­se der Ortswehren

  1. Wymeer-Boen – 61,55 Sek. – 438,45 Endpunkte
  2. Holt­gas­te – 62,45 Sek. – 437,55 Endpunkte
  3. Ditz­um – 68,13 Sek. – 431,87 Endpunkte
  4. Wee­ner – 69,22 Sek. – 430,78 Endpunkte
  5. Jem­gum – 73,47 Sek. – 426,53 Endpunkte
  6. Bund­er­hee – 73,78 Sek. – 426,22 Endpunkte
  7. Ween­er­moor – 85,50 Sek. – 414,50 Endpunkte
  8. Hol­thusen – 86,53 Sek. – 413,47 Endpunkte
  9. Bun­de – 89,28 Sek. – 410,72 Endpunkte
  10. Critz­um – 106,06 Sek. – 393,94 Endpunkte

Der Schnel­lig­keits­wett­be­werb in Ween­er­moor zeig­te ein­drucks­voll, wie wich­tig bei der Feu­er­wehr neben tech­ni­schem Kön­nen vor allem Team­ar­beit, Prä­zi­si­on und ein gut abge­stimm­tes Zusam­men­spiel sind. Gleich­zei­tig bot der Wett­be­werb den Nach­wuchs­kräf­ten und den akti­ven Feu­er­wehr­leu­ten die Gele­gen­heit, ihr Kön­nen unter Wett­be­werbs­be­din­gun­gen unter Beweis zu stellen.

Fotos: Joa­chim Rand

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