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Ver­zö­ge­rung der Wun­der­line: Neue Inbe­trieb­nah­me Mit­te 2025 geplant.

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Foto: Ingo Ton­sor @LeserECHO / Mai 2024 — Der Bahn­über­gang in Ihr­ho­ve: Hier ent­steht ein neu­es Elek­tro­ni­sches Stell­werk im Rah­men der Wun­der­line, die Nord­deutsch­land mit dem Nor­den der Nie­der­lan­de ver­bin­det. Die Stre­cke umfasst 124 Kilo­me­ter auf deut­schem Boden und wird in zwei Bau­stu­fen moder­ni­siert, um die Rei­se­zeit zwi­schen Gro­nin­gen und Bre­men auf unter 2,5 Stun­den zu verkürzen.

Inbe­trieb­nah­me der Wun­der­line Groningen–Bremen ver­schiebt sich.

Stark­re­gen und Lie­fer­eng­päs­se ver­zö­gern Bau­ar­bei­ten auf nie­der­län­di­scher und deut­scher Sei­te um sechs Mona­te • Vor­aus­sicht­lich Mit­te 2025 Fer­tig­stel­lung und Auf­nah­me des grenz­über­schrei­ten­den Zug­ver­kehrs • Wei­ter­hin Ersatz­an­ge­bot für Fahr­gäs­te mit Bussen

Die Inbe­trieb­nah­me der „Wun­der­line“ zwi­schen Bre­men und Gro­nin­gen ver­schiebt sich um min­des­tens sechs Mona­te auf vor­aus­sicht­lich Mit­te 2025. Ursprüng­lich war geplant, den grenz­über­schrei­ten­den Zug­ver­kehr auf der Stre­cke im Dezem­ber 2024 aufzunehmen.

Häu­fi­ger Stark­re­gen und damit ver­bun­den Hoch­was­ser haben nun sowohl auf deut­scher als auch auf nie­der­län­di­scher Sei­te die Boden­ver­hält­nis­se mas­siv ver­schlech­tert und die Bau­ar­bei­ten ver­zö­gert. Zusätz­lich wir­ken sich auch Lie­fer­schwie­rig­kei­ten und Eng­päs­se bei drin­gend benö­tig­ten Bau­ma­te­ria­li­en aus.

Seit 2015 arbei­ten die Deut­sche Bahn (DB) und die nie­der­län­di­sche Pro­vinz Gro­nin­gen am Aus­bau der Bahn­ver­bin­dung zwi­schen Gro­nin­gen und Bre­men. Durch die Moder­ni­sie­rung wird die Stre­cken­ge­schwin­dig­keit erhöht und die Rei­se­zeit für Fahr­gäs­te verkürzt. 

Die Frie­sen­brü­cke bei Wee­ner ist ein wesent­li­cher Teil der Stre­cke. Sie wird der­zeit als Euro­pas größ­te Hub-Dreh­brü­cke neu gebaut. Die Arbei­ten dafür schrei­ten gut vor­an und die Brü­cke wird par­al­lel zur Wun­der­line fer­tig­ge­stellt sein. Rad­fah­rer und Fuß­gän­ger sol­len die Brü­cke aber mög­lichst schon im Früh­jahr 2025 nut­zen können.

Bis zur Inbe­trieb­nah­me der Wun­der­line besteht unver­än­dert ein Ersatz­an­ge­bot mit Bus­sen. Rei­sen­de erhal­ten die Fahr­plan­in­for­ma­tio­nen mit aus­rei­chend zeit­li­chem Vor­lauf. Die Deut­sche Bahn bit­tet alle betrof­fe­nen Rei­sen­den um Ent­schul­di­gung für die Verzögerungen.

Die DB ist sich der hohen Bedeu­tung der Wun­der­line bewusst – regio­nal sowie als wich­ti­ges Bin­de­glied im gesamt­eu­ro­päi­schen Zug­ver­kehr von Ams­ter­dam nach Ham­burg und Skan­di­na­vi­en. Gemein­sam mit dem nie­der­län­di­schen Infra­struk­tur­be­trei­ber ProRail wird nach wie vor inten­siv dar­an gear­bei­tet, schnellst­mög­lich den Stre­cken­aus­bau fer­tig zu stellen.

Ein inter­na­tio­na­ler Len­kungs­aus­schuss plant und koor­di­niert die Bau­maß­nah­men zwi­schen Bre­men und Gro­nin­gen. Er besteht aus Vertreter:innen der Bun­des­län­der Bre­men und Nie­der­sach­sen, der Deut­schen Bahn, der ProRail sowie der Pro­vinz Gro­nin­gen und dem nie­der­län­di­schen Minis­te­ri­um für Infra­struk­tur und Wasserwirtschaft.

Der Aus­bau der Wun­der­line wird in zwei Bau­stu­fen umge­setzt. 124 Kilo­me­ter der ins­ge­samt 173 Kilo­me­ter lan­gen Stre­cke ver­lau­fen über deut­schen Boden. In der ers­ten Bau­stu­fe arbei­tet die DB unter ande­rem an Glei­sen, Wei­chen, Ober­lei­tun­gen sowie Signa­len auf dem Stre­cken­ab­schnitt zwi­schen Ihr­ho­ve und der deutsch-nie­der­län­di­schen Gren­ze. Außer­dem baut sie ein neu­es Elek­tro­ni­sches Stell­werk in Ihr­ho­ve. Par­al­lel wird die Stre­cke in den Nie­der­lan­den eben­falls moder­ni­siert und ausgebaut.


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Bau­pha­sen der Wun­der­line: Gro­nin­gen – Bremen

Die Wun­der­line ist eine 173 Kilo­me­ter lan­ge Bahn­stre­cke, die Gro­nin­gen und Bre­men ver­bin­det. Sie spielt eine zen­tra­le Rol­le im gesamt­eu­ro­päi­schen Zug­ver­kehr von Ams­ter­dam nach Ham­burg und Skan­di­na­vi­en und ver­bin­det die Metro­pol­re­gio­nen Nord­west und Gro­nin­gen-Assen sowie zahl­rei­che Städ­te und Gemein­den. Durch die Moder­ni­sie­rung und den Aus­bau der Stre­cke wer­den die Stre­cken­ge­schwin­dig­keit erhöht und die Kapa­zi­tä­ten erwei­tert, was kür­ze­re Rei­se­zei­ten und ver­bes­ser­te Umstei­ge­zei­ten in Leer ermög­licht. Die Fahr­gäs­te pro­fi­tie­ren so von einem kom­for­ta­ble­ren Reiseerlebnis.

Bau­stel­le Friesenbrücke

Bau­stu­fe 1: Ertüch­ti­gung und Teilwiedereröffnung

In der ers­ten Bau­stu­fe wer­den Arbei­ten zur Teil­wie­der­eröff­nung und Ertüch­ti­gung der Stre­cke zwi­schen der Staats­gren­ze und Ihr­ho­ve durch­ge­führt. Ein zen­tra­les Ele­ment ist der Bau eines neu­en Elek­tro­ni­schen Stell­werks in Ihr­ho­ve. Wei­te­re Maß­nah­men umfassen:

  • Erneue­rung von Glei­sen und Weichen
  • Sanie­rung von Brü­cken und Durchlässen
  • Moder­ni­sie­rung von Signa­len und Oberleitungen
  • Anpas­sun­gen und Erneue­run­gen von Bahnübergängen

Das Ziel die­ser Arbei­ten ist es, die durch­ge­hen­de Fahr­ge­schwin­dig­keit auf der Stre­cke zwi­schen der deutsch-nie­der­län­di­schen Gren­ze und Ihr­ho­ve zu erhö­hen, wodurch die Rei­se­zeit zwi­schen Gro­nin­gen und Bre­men auf unter 2,5 Stun­den ver­kürzt wird. Auf dem Stre­cken­ab­schnitt Leer – Gro­nin­gen wer­den Züge des Toch­ter­un­ter­neh­mens der Deut­schen Bahn AG, Arri­va PLC, fahren.

Bau­stu­fe 2: Zwei­spu­ri­ger Aus­bau und Modernisierung

Die zwei­te Bau­stu­fe umfasst den zwei­spu­ri­gen Aus­bau der Stre­cke in den Abschnit­ten zwi­schen der deutsch-nie­der­län­di­schen Gren­ze und Ihr­ho­ve sowie zwi­schen Stick­hausen-Vel­de und August­fehn. Zu den geplan­ten Maß­nah­men gehören:

  • Bau zusätz­li­cher Bahn­stei­ge oder Ver­län­ge­rung bestehen­der Bahn­stei­ge in eini­gen Bahnhöfen
  • Moder­ni­sie­rung und Erneue­rung von Glei­sen, Bahn­über­gän­gen, Signa­len und Oberleitungen

Die­se Maß­nah­men sol­len die Rei­se­zeit zwi­schen Bre­men und Gro­nin­gen auf unter 2 Stun­den und 15 Minu­ten verkürzen.

Neu­bau der Friesenbrücke

Ein wesent­li­cher Bestand­teil des Pro­jekts ist der Neu­bau der Frie­sen­brü­cke, die 2015 von einem Fracht­schiff stark beschä­digt wur­de. Der Neu­bau wird den grenz­über­schrei­ten­den Zug­ver­kehr von Leer aus wie­der ermög­li­chen. Zudem erhal­ten Fuß­gän­ger und Rad­fah­rer einen eige­nen Weg über die Ems. Die neue Hub-Dreh­brü­cke erlaubt auch gro­ßen Schif­fen die siche­re Durchfahrt.

Wei­te­re Informationen

Für detail­lier­te Infor­ma­tio­nen über die geplan­ten Bau­tä­tig­kei­ten und den Fort­schritt der Wun­der­line besu­chen Sie unser mul­ti­me­dia­les Bauinformationscenter.

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BauWoLe.de: Ihr Por­tal für Hand­werk und Dienst­leis­tung in der Region

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Wenn es dar­um geht, Hand­wer­ker für ver­schie­de­ne Pro­jek­te zu fin­den, sei es für Maler­ar­bei­ten, Woh­nungs­re­no­vie­run­gen oder grö­ße­re Bau­maß­nah­men, bie­tet BauWoLe.de eine zuver­läs­si­ge Lösung. Das Por­tal hilft Ihnen dabei, die bes­ten Hand­wer­ker aus Ihrer Regi­on schnell und unkom­pli­ziert zu fin­den und direkt zu kontaktieren.

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  • Bau­maß­nah­men: Für grö­ße­re Bau­pro­jek­te wie den Anbau eines Hau­ses oder die Umge­stal­tung eines Gar­tens fin­den Sie eben­falls die pas­sen­den Fachkräfte.

Bewer­tun­gen und Erfahrungsberichte

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Fazit

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CDU im Land­kreis Leer nomi­niert Olaf Bade: Ein „Macher“ für das Landratsamt

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Die CDU-Spit­zen­kan­di­da­ten der Kreis­tags­lis­ten mit Land­rats­kan­di­dat Olaf Bade (v.l.n.r.): Ulf Thie­le MdL (WB3), Frak­ti­ons­vor­sit­zen­de Griet­je Oldigs-Nan­nen, Olaf Bade, Sil­ke Kuh­lemann (WB5), Git­ta Con­ne­mann MdB (WB1), Mela­nie Non­te (WB2) sowie Hil­de­gard Hin­derks (WB4).

“Er ver­bin­det, nimmt mit, begeis­tert”: CDU im Land­kreis Leer setzt auf Olaf Bade als Landratskandidaten

MARIENHEIL / LEER. Die poli­ti­sche Wei­chen­stel­lung im Land­kreis Leer ist erfolgt: Die CDU hat sich ein­stim­mig dazu ent­schlos­sen, die par­tei­lo­se Kan­di­da­tur von Olaf Bade für das Land­rats­amt voll­um­fäng­lich zu unter­stüt­zen. Auf dem Kreis­par­tei­tag im Musik­ca­fé Mari­en­heil, bei dem mehr als 100 Mit­glie­der anwe­send waren, über­zeug­te der 54-Jäh­ri­ge durch sei­ne kla­re Hal­tung und fach­li­che Expertise.

Ein “Macher” für den Land­kreis Leer

Olaf Bade, wohn­haft in Bun­de, bringt eine beein­dru­cken­de Vita in die poli­ti­sche Are­na ein. Als zwei­spra­chi­ger Spe­zia­list im Bereich Inte­rim- und Pro­jekt­ma­nage­ment blickt er auf über 20 Jah­re Erfah­rung als selbst­stän­di­ger Bera­ter für Unter­neh­men und Ban­ken zurück. Zuletzt lei­te­te er als Mana­ger das Deutsch­land­ge­schäft eines nie­der­län­di­schen Industrieunternehmens.

Die CDU-Kreis­vor­sit­zen­de Mela­nie Non­te unter­streicht die Not­wen­dig­keit für die­sen Schritt: „In den letz­ten Jah­ren haben wir eine zuneh­men­de Unzu­frie­den­heit im Land­kreis wahr­ge­nom­men. Damit der Land­kreis in eine bes­se­re Zukunft steu­ert, braucht es eine neue Hal­tung.“ Für Non­te steht fest: Bade sei ein exzel­len­ter Bewer­ber, der „ver­bin­det, mit­nimmt und begeis­tert“. Er ver­kör­pe­re die gesuch­te Wen­de im Kreis­haus – unab­hän­gig von einem Parteibuch.

Star­ke Rücken­de­ckung aus der Politik

Auch pro­mi­nen­te Ver­tre­ter der Uni­on unter­stüt­zen den Kurs­wech­sel. Die CDU-Bun­des­tags­ab­ge­ord­ne­te und Par­la­men­ta­ri­sche Staats­se­kre­tä­rin Git­ta Con­ne­mann sieht in der Kan­di­da­tur eine his­to­ri­sche Chan­ce: „Mit Olaf Bade haben wir die Chan­ce auf einen ech­ten Wan­del. Erfah­rung, Kön­nen, Lei­den­schaft – er bringt alles mit.“ Der Land­tags­ab­ge­ord­ne­te Ulf Thie­le lobt Bades Manage­ment-Kom­pe­tenz: „Es ist ein Glücks­fall für den Land­kreis Leer, dass jemand mit so viel Erfah­rung dar­in bereit ist, Ver­ant­wor­tung zu über­neh­men.“ Er traue ihm zu, die Kon­flik­te zwi­schen Land­kreis und den Kom­mu­nen zu been­den, um gemein­sam neu­en Wohl­stand zu schaffen.

Griet­je Oldigs-Nan­nen, Frak­ti­ons­vor­sit­zen­de im Kreis­tag, schätzt ihn als „Brü­cken­bau­er“ und ver­bind­li­chen Men­schen, der über die not­wen­di­ge Tat­kraft ver­fü­ge, um die Ver­wal­tung von einer rei­nen Behör­de hin zu einer gestal­ten­den Insti­tu­ti­on zu entwickeln.

Blick auf die Kreistagswahl

Neben der Nomi­nie­rung des Land­rats­kan­di­da­ten leg­ten die Christ­de­mo­kra­ten in Mari­en­heil den Grund­stein für die kom­men­de Kreis­tags­wahl. Die Mit­glie­der ver­ab­schie­de­ten die Kan­di­da­ten­lis­ten für die fünf Wahl­be­rei­che (WB), die ein brei­tes Spek­trum an erfah­re­nen Kom­mu­nal­po­li­ti­kern und neu­en Gesich­tern bieten:

  • WB 1 (Stadt Leer): Ange­führt von Git­ta Con­ne­mann und Griet­je Oldigs-Nannen.

  • WB 2 (Hesel & Moorm­er­land): Hier führt Mela­nie Non­te die Lis­te an.

  • WB 3 (Uple­n­gen, Jüm­me & Ost­rhau­der­fehn): Unter der Füh­rung von Ulf Thiele.

  • WB 4 (Bun­de, Jem­gum, Wee­ner & Bor­kum): Ange­führt von Hil­de­gard Hinderks.

  • WB 5 (Rhau­der­fehn, Wes­t­ov­er­le­din­gen): Hier steht Sil­ke Kuh­lemann an der Spitze.

Die Bür­ge­rin­nen und Bür­ger im Land­kreis Leer haben nun bis zum Wahl­ter­min am 13. Sep­tem­ber 2026 die Gele­gen­heit, Olaf Bade und sei­ne Visio­nen für eine zukunfts­fä­hi­ge Hei­mat ken­nen­zu­ler­nen. Die CDU zeigt sich ent­schlos­sen, den Wan­del an der Spit­ze des Land­krei­ses gemein­sam mit den Men­schen im Rhei­der­land und dar­über hin­aus voranzutreiben.

 

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Kan­di­da­ten für den Kreistag

Lis­te WB1: Stadt Leer

  1. Git­ta Connemann

  2. Griet­je Oldigs-Nannen

  3. Ulf-Fabi­an Heinrichsdorff

  4. Alex­an­der Malchus

  5. Liza Brink­mann

  6. Micha­el Weber

  7. Gerd Lüb­bers

  8. Ursel Nimm­rich

  9. Nico Jan­ßen

  10. Mathis Vogt

  11. Chris­toph Runden

  12. Dirk Bee­ning

  13. Ger­trud Bakker

  14. Clau­dia Wostratzky

Lis­te WB2: Hesel & Moormerland

  1. Mela­nie Non­te, Hesel

  2. Die­ter Bau­mann, Moormerland

  3. Mal­te Jaco­bi, Moormerland

  4. Gerd Dähl­mann, Hesel

  5. Mar­tin Jan­ßen, Moormerland

  6. Fok­ko Böden, Moormerland

  7. Harald Freu­den­berg, Hesel

  8. Mari­on König, Moormerland

  9. Sil­ke Kroon, Hesel

  10. Tho­mas Boh­len, Hesel

  11. Folk­mar Mey­er, Hesel

  12. Luca Schmidt, Hesel

Lis­te WB3: Uple­n­gen, Jüm­me & Ostrhauderfehn

  1. Ulf Thie­le, Ostrhauderfehn

  2. Simo­ne Erd­mann, Uplengen

  3. Rai­ner Jür­gens, Jümme

  4. Johann Duis, Uplengen

  5. Tho­mas Tim­men, Ostrhauderfehn

  6. Hei­ko Clau­ßen, Jümme

  7. Johann San­ders­feld, Uplengen

  8. Ruth Wrees­mann, Ostrhauderfehn

  9. Thors­ten Lüne­mann, Jümme

  10. Ewin Ediz, Uplengen

  11. Flo­ri­an Loers, Ostrhauderfehn

  12. Olaf Eilers, Uplengen

  13. Sil­via Bun­ger, Ostrhauderfehn

Lis­te WB4: Bun­de, Jem­gum, Wee­ner & Borkum

  1. Hil­de­gard Hin­derks, Weener

  2. Gün­ther Kolt­hoff, Bunde

  3. Björn Leid­hei­ser, Borkum

  4. Jaque­line Busert, Jemgum

  5. Rein­hard Schüür, Weener

  6. Jan Harms, Bunde

  7. Jörg Wil­bers, Weener

  8. René Jans­sen, Bunde

  9. Stevie Evers, Holtland

  10. Hele­na Hui­sin­ga, Weener

Lis­te WB5: Rhau­der­fehn, Westoverledingen

  1. Sil­ke Kuh­lemann, Westoverledingen

  2. Tim Lau­ter­bach, Ostrhauderfehn

  3. Niels Plai­sir, Rhauderfehn

  4. Den­nis Hill­mer, Westoverledingen

  5. Jörg Voll­brecht, Westoverledingen

  6. Mat­tis Hol­zen­kämp­fer, Rhauderfehn

  7. Jan Uwe Krom­min­ga, Westoverledingen

  8. Lisa Wal­lesch, Leer

  9. Tom Heß­ling, Westoverledingen

  10. Eilert Frey­muth, Rhauderfehn

  11. Hei­ner Cor­des, Westoverledingen

  12. Anna Cari­na Man­hoff, Rhauderfehn

  13. Fok­ko Brü­ning, Westoverledingen

  14. Bern­hard Mül­ler, Rhauderfehn

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Cam­pen für die gute Sache: Auf­klä­rungs­tour zur Organ­spen­de in Ostfriesland

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Dr. Klaus Kogel­mann. Foto: Akka Olthoff/Akka Fotografie

Auf­klä­rung statt Tabus: „Cam­pen für Organ­spen­de“ in Ostfriesland

Leer/Ostfriesland. Anläss­lich des bevor­ste­hen­den Tages der Organ­spen­de am 6. Juni setzt die Regi­on Nord erneut ein star­kes Zei­chen für mehr Auf­klä­rung. Mit der Info-Tour „Cam­pen für Organ­spen­de“ sucht das Netz­werk der Trans­plan­ta­ti­ons­be­auf­trag­ten das direk­te Gespräch mit der Bevöl­ke­rung. Ziel ist es, die Hemm­schwel­le beim The­ma Organ­spen­de zu sen­ken und den Dia­log inner­halb von Fami­li­en und Freun­des­krei­sen anzu­re­gen.

Infor­ma­ti­ons­lü­cke trotz hoher Zustimmung

Obwohl etwa 80 Pro­zent der Men­schen in Deutsch­land der Organ­spen­de grund­sätz­lich posi­tiv gegen­über­ste­hen, klafft zwi­schen die­ser Hal­tung und der tat­säch­li­chen Doku­men­ta­ti­on eine gro­ße Lücke. Umfra­gen zufol­ge haben ledig­lich rund 40 Pro­zent der Erwach­se­nen ihre Ent­schei­dung schrift­lich fest­ge­hal­ten. Auch die anhal­ten­den Debat­ten um das Organ­spen­de­re­gis­ter und die Wider­spruchs­lö­sung unter­strei­chen, dass wei­ter­hin ein erheb­li­cher Infor­ma­ti­ons­be­darf besteht.

„Auf unse­ren Inten­siv­sta­tio­nen ist es eine Aus­nah­me, dass eine Doku­men­ta­ti­on dazu vor­liegt“, erklärt Dr. Klaus Kogel­mann, Trans­plan­ta­ti­ons­be­auf­trag­ter im Kli­ni­kum Leer und enga­gier­tes Mit­glied des Netz­wer­kes.

Nied­rig­schwel­li­ge Auf­klä­rung vor Ort

Da das The­ma im All­tag oft ver­drängt wird, set­zen die Exper­ten auf „bar­rie­re­freie und nied­rig­schwel­li­ge“ Ange­bo­te. Dr. Kogel­mann betont die Wich­tig­keit, direkt mit den Men­schen ins Gespräch zu kom­men, um Unsi­cher­hei­ten abzu­bau­en und die per­sön­li­che Ent­schei­dung zu erleich­tern.

Das Team des Kli­ni­kums Leer wur­de für sei­ne vor­bild­li­che Öffent­lich­keits­ar­beit bereits 2025 auf dem Bre­mer Inten­siv­kon­gress aus­ge­zeich­net. Auch wenn es in Kran­ken­häu­sern der Grö­ße des Kli­ni­kums Leer – ohne eige­ne neu­ro­chir­ur­gi­sche Inten­siv­sta­ti­on – sel­te­ner zu tat­säch­li­chen Organ­spen­den kommt, bleibt der regel­mä­ßi­ge Aus­tausch zu die­ser The­ma­tik essen­zi­ell.

Ter­mi­ne in der Region

Inter­es­sier­te haben die Mög­lich­keit, sich vor Ort umfas­send zu infor­mie­ren und Fra­gen zu stel­len:

  • 6. Juni, 18:00 Uhr: Sta­ti­on beim SV Teu­to­nia in Sta­pel­moor.

Dr. Klaus Kogel­mann appel­liert an die Bevöl­ke­rung: „Kom­men Sie zu den Treff­punk­ten und mit unse­ren Exper­ten ins Gespräch.“

 

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Erst­mals in Nie­der­sach­sen: Ober­schu­le Uple­n­gen führt Platt­deutsch als prü­fungs­fä­hi­ges Schul­fach ein

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Freu­en sich über die Geneh­mi­gung für die OBS Uple­n­gen, ab dem kom­men­den Schul­jahr Platt­deutsch als zwei­te Fremd­spra­che anbie­ten zu dür­fen: (v.l.) Minis­te­ri­al­rat Peter Rei­nert, Kul­tus-Staats­se­kre­tär Ste­phan Ert­ner, Karin Ger­des, Fach­be­ra­te­rin Nie­der­deutsch Regio­na­len Lan­des­amt für Schu­le und Bil­dung (RLSB) sowie Leh­re­rin OBS Uple­n­gen, Eve­lyn de Vries, Dezer­nen­tin beim RLSB, Schü­le­rin Enna Fecht, Klaas Krie­ger, Schul­lei­ter der Ober­schu­le Uple­n­gen, Schü­le­rin Lui­se San­ders­feld, Ulf Thie­le, Land­tags­ab­ge­ord­ne­ter für den Wahl­kreis Leer. Foto: Wahl­kreis­bü­ro Ulf Thiele

Ein his­to­ri­scher Mei­len­stein für Ost­fries­land: Platt­deutsch wird regu­lä­res Schulfach

Aurich / Uple­n­gen – Ein Mei­len­stein für den Erhalt der platt­deut­schen Spra­che: Ab dem kom­men­den Schul­jahr 2026/27 setzt die Ober­schu­le (OBS) Uple­n­gen ein lan­des­wei­tes Zei­chen. Platt­deutsch wird dort als regu­lä­re, prü­fungs­fä­hi­ge zwei­te Wahl­pflicht­fremd­spra­che eingeführt.

Am Don­ners­tag, den 4. Juni 2026, wur­de im Rah­men einer fei­er­li­chen Aus­zeich­nungs­ver­an­stal­tung bei der Ost­frie­si­schen Land­schaft in Aurich Geschich­te geschrie­ben. Staats­se­kre­tär Ste­phan Ert­ner vom Nie­der­säch­si­schen Kul­tus­mi­nis­te­ri­um über­reich­te der OBS Uple­n­gen die offi­zi­el­le Geneh­mi­gung per Erlass. Damit ist die Schu­le die ers­te in ganz Nie­der­sach­sen, die Platt­deutsch als voll­wer­ti­ges Unter­richts­fach eta­bliert, mit dem auch ein Schul­ab­schluss absol­viert wer­den kann.

Vor­rei­ter­rol­le durch Engagement

Dass die­se Neue­rung bereits jetzt – und damit deut­lich frü­her als ursprüng­lich geplant – umge­setzt wer­den kann, ist dem beson­de­ren Ein­satz des Kol­le­gi­ums zu ver­dan­ken. Obwohl die uni­ver­si­tä­re Aus­bil­dung von Lehr­kräf­ten für die­ses Fach noch läuft, konn­te die OBS Uple­n­gen die stren­gen Vor­aus­set­zun­gen bereits erfül­len: Die Schu­le ver­fügt über Lehr­kräf­te, die als Mut­ter­sprach­ler gel­ten und sich erfolg­reich auf dem anspruchs­vol­len C1-Niveau zer­ti­fi­ziert haben. Das Regio­na­le Lan­des­amt für Schu­le und Bil­dung (RLSB) Osna­brück bestä­tig­te die per­so­nel­le Absi­che­rung offiziell.

„Unse­re Hei­mat­spra­che ist lebendig“

Gro­ße Freu­de herrscht bei Ulf Thie­le, Mit­glied des Nie­der­säch­si­schen Land­ta­ges, der den Pro­zess inten­siv poli­tisch beglei­tet hat: „Das ist ein rie­si­ger Erfolg für die Ober­schu­le Uple­n­gen und ein wun­der­ba­rer Tag für unse­re Regi­on! Wir zei­gen damit: Unse­re Hei­mat­spra­che ist leben­dig, modern und jetzt auch hoch­of­fi­zi­ell abso­lut gleich­be­rech­tigt mit ande­ren Fremd­spra­chen!“, beton­te Thie­le. Sein Dank galt ins­be­son­de­re Schul­lei­ter Claas Krie­ger und dem enga­gier­ten Lehrerkollegium.

Star­ke Signa­le für die Region

Neben der weg­wei­sen­den Geneh­mi­gung für Uple­n­gen wur­den sie­ben wei­te­re nie­der­säch­si­sche Schu­len für ihren Ein­satz zur För­de­rung von Regio­nal- und Min­der­hei­ten­spra­chen gewür­digt. Unter ande­rem wur­den die Grund­schu­le Völl­ner­fehn, das Chris­ti­an-Gym­na­si­um Her­manns­burg sowie die IGS Bux­te­hu­de als „Platt­deut­sche Schu­le“ zer­ti­fi­ziert, wäh­rend wei­te­re Ein­rich­tun­gen erfolg­reich rezer­ti­fi­ziert wurden.

Mit die­sem Schritt unter­streicht die OBS Uple­n­gen ihre Vor­rei­ter­rol­le in Nie­der­sach­sen und leis­tet einen zen­tra­len Bei­trag, um das Platt­deut­sche als fes­ten Bestand­teil im moder­nen Bil­dungs­sys­tem zu sichern.

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