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Vorbereitungsbogen für die Einschulungsuntersuchung
Vorbereitungsbogen zur Einschulungsuntersuchung im Landkreis Leer
Der Vorbereitungsbogen zur Einschulungsuntersuchung im Landkreis Leer ist ein wichtiger Begleiter für Eltern und Erziehungsberechtigte, deren Kinder kurz vor dem Schuleintritt stehen. Mit diesem Bogen können Sie alle relevanten Informationen über die Gesundheit und Entwicklung Ihres Kindes strukturiert zusammenstellen. Erfahren Sie hier, welche Angaben Sie machen sollten und warum die Einschulungsuntersuchung eine bedeutende Rolle für den erfolgreichen Start in die Schullaufbahn spielt. Optimieren Sie mit diesen Informationen die Vorbereitung auf diesen wichtigen Schritt im Leben Ihres Kindes.
Vorbereitung auf die Schuleingangsuntersuchung im Landkreis Leer: Alles, was Eltern wissen müssen
Mustertext:
Vorbereitungsbogen für die Einschulungsuntersuchung
Bitte ausgefüllt zusammen mit Vorsorgeheft und Impfbuch zur Untersuchung mitbringen
Besuchte Einrichtungen:
- Keine Einrichtung
- Kindergarten/Kindertagesstätte in _______________________________________________, ____ Jahre
- Heilpädagogischer Kindergarten in _______________________________________________, ____ Jahre
- Integrationsmaßnahme im Kindergarten in ________________________________________, ____ Jahre
- Sprachheilkindergarten in _____________________________________________________, ____ Jahre
Personendaten:
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Adresse der Erziehungsberechtigten: _________________________________________________________
-
Vorname des Vaters: ______________________ Vorname der Mutter: ___________________________
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Geburtsjahr: ____________________________ Geburtsjahr: ________________________________
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Telefonnummer: __________________________________
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Herkunftsland des Vaters: _________________ Herkunftsland der Mutter: _______________________
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Staatsangehörigkeit des Vaters: ______________ Staatsangehörigkeit der Mutter: _______________
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Familiensprache Deutsch: Ja, Nein
-
Mehrsprachig: Ja, Nein Welche: ________________________________________
Geburtsverlauf (siehe U1 des gelben Vorsorgeheftes):
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Normaler Schwangerschaftsverlauf: Ja, Nein ____________________________________________
-
Geburt in der _______. Schwangerschaftswoche mit: normaler Entbindung, Kaiserschnitt, Zange, Saugglocke, Sonstige ______________________
-
Mehrlinge: ______ Apgar-Werte: ___/ ___/ ___ Nabelarterie pH: ______
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Geburtsgewicht: ___________g Geburtsgröße: ______cm
-
Freies Laufen bis 18 Monate: Ja, Nein Zwei-Wort-Sätze mit 24 Monaten: Ja, Nein
-
Besonderheiten: _________________________________________________________________
Welche Infektionserkrankungen hatte Ihr Kind bisher?
- Windpocken, Scharlach, Keuchhusten, Masern, Mumps, Röteln, Hepatitis, Meningitis, Sonstige ____________________________
Leidet Ihr Kind an: (bitte ankreuzen)
- Asthma, Allergie, Neurodermitis, Diabetes, Harnwegsinfekte, Bewegungsunruhe, Konzentrationsschwäche, Bettnässen, Ohrenentzündungen, Anfallsleiden, Herzfehler, Orthop. Erkrankung, allerg. Rhinitis, Ekzem, Sonstige ____________________________
Operationen:
- Polypen, Mandeln, Unfall, Paukenröhrchen, Leistenbruch, Vorhautverengung, Sonstige _________________________________________________________________
Hat Ihr Kind an Fördermaßnahmen teilgenommen?
- Krankengymnastik, Psychomotorisches Turnen, Ergotherapie, Sprachtherapie, Heilpädagogische Förderung, Psychologische Behandlung, Sonstige ____________________________
Benötigt Ihr Kind regelmäßig Medikamente?
- Nein, Ja Welche: _______________________________
Häusliche Situation:
- Im Haushalt lebende Kinder (bitte beginnen Sie mit dem ältesten Kind und heben Sie das zu untersuchende Kind hervor!)
Wer soll Ihr Kind voraussichtlich nach der Schule betreuen?
- Eltern oder Elternteil, Tagesmutter, Hort, Angehörige, Andere ___________________________
Wer erzieht Ihr Kind?
- Beide Eltern, Alleinerziehende/r, Elternteil mit Partner, Pflegeeltern/Großeltern, Heim oder Institution ___________________________
Angaben zu den Eltern:
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Schulabschluss der Mutter: Hauptschule, Realschule, Fachhochschulreife, Abitur, Sonstiger ___________________________
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Schulabschluss des Vaters: Hauptschule, Realschule, Fachhochschulreife, Abitur, Sonstiger ___________________________
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Berufsausbildung der Mutter: Lehre, Fachschule, Uni, Fachhochschule, kein Abschluss, Sonstiges ___________________________
-
Berufsausbildung des Vaters: Lehre, Fachschule, Uni, Fachhochschule, kein Abschluss, Sonstiges ___________________________
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Derzeitige Berufstätigkeit der Mutter: ganztags, Teilzeit, nicht oder geringfügig (0–14 Std.)
-
Derzeitige Berufstätigkeit des Vaters: ganztags, Teilzeit, nicht oder geringfügig (0–14 Std.)
Haben Sie noch Fragen an die Schulärztin / den Schularzt?
- Nein
- Ja, _________________________________________________________________________
Gemäß § 5 des Niedersächsischen Gesetzes über den öffentlichen Gesundheitsdienst (NGöGD) ist es die Aufgabe der Landkreise und kreisfreien Städte, die Gesundheit von Kindern und Jugendlichen zu schützen und zu fördern. Dies geschieht unter anderem durch die Schuleingangsuntersuchungen, die ärztlich feststellen sollen, ob gesundheitliche Beeinträchtigungen vorliegen, die die Schulfähigkeit beeinflussen könnten. Diese Untersuchungen können von speziell geschulten Ärzten durchgeführt werden, die außerhalb des öffentlichen Gesundheitsdienstes tätig sind.
Information zur Datenerfassung und zum Datenschutz
Über die Transparenz- und Informationspflichten nach Artikel 13 und 14 der Europäischen Datenschutzgrundverordnung bezüglich der im Rahmen der Schuleingangsuntersuchung erhobenen personenbezogenen Daten können Sie sich beim Untersuchungstermin oder im Vorfeld auf unserer Internetseite unter www.lkleer.de/kinderuntersuchungen informieren.
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Klimawandel im Schlosspark: Kostenlose Sonderführung zeigt Schutzmaßnahmen
Klimawandel im Gartendenkmal: Offene Parkführung zeigt Schutzmaßnahmen im Evenburgpark
Der historische Schlosspark der Evenburg ist nicht nur ein beliebtes Ausflugsziel und ein kulturelles Juwel der Region, sondern steht – wie viele Parkanlagen – vor großen Herausforderungen. Anhaltende Trockenheit, lange Hitzephasen und fehlender Niederschlag setzen dem wertvollen alten Baumbestand spürbar zu.
Wie der Park für die Zukunft gerüstet wird, erfahren Interessierte bei einer offenen Parkführung zum Förderprojekt „Evenburgpark klimastabil“ am Donnerstag, den 20. August 2026, um 17:45 Uhr. Treffpunkt für den Rundgang ist auf der Schlossinsel direkt vor dem Schloss.
Blick hinter die Kulissen der Baumpflege
Seit Mai 2025 läuft im Schlosspark das umfassende Projekt „Evenburg – klimastabil. Altbaumsicherung und Anpassung an den Klimawandel im Gartendenkmal“. Während des Rundgangs erläutern die Mitarbeitenden vor Ort, mit welchen gezielten Maßnahmen Bäume und Natur unterstützt werden, um den extremen Witterungsbedingungen standzuhalten.
Besucherinnen und Besucher erhalten dabei einen anschaulichen Einblick in die Praxis:
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Sichtbare Folgen: Welche Spuren hat der Klimawandel im Park bereits hinterlassen?
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Anpassung & Schutz: Wie werden historische Altbäume gesichert und widerstandsfähiger gemacht?
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Ökologische Pflege: Welche entscheidende Rolle spielt die richtige Pflege von Bäumen und Wiesen für das Mikroklima?
Kostenfreie Teilnahme – Anmeldung erforderlich
Die Teilnahme an der Führung ist kostenfrei. Um eine hohe Qualität und einen persönlichen Austausch während des Rundgangs zu gewährleisten, ist die Teilnehmerzahl auf 20 Personen begrenzt.
Eine vorherige Anmeldung im Schloss ist daher erforderlich:
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📞 Telefon: 0491 99756000
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📍 Treffpunkt: Schlossinsel vor dem Schloss Evenburg
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⏰ Termin: Donnerstag, 20.08.2026 um 17:45 Uhr

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Zunehmende Übergriffe auf Zugpersonal: DB Regio testet Tonaufnahmen bei Bodycams
Übergriffe steigen: DB Regio reagiert mit Tonaufnahmen bei Bodycams
Stand der Übergriffe auf Zugbegleiter im 1. Halbjahr gestiegen • Pilotprojekt zur Tonaufzeichnung startet im Herbst 2026
Bei einem gemeinsamen Termin mit Bundesverkehrsminister Steffen Bilger hat Harmen van Zijderveld, Vorstandsvorsitzender der DB Regio AG, heute neue Zahlen zu Übergriffen auf Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Bahn sowie Maßnahmen für mehr Sicherheit in den Zügen vorgestellt: Im ersten Halbjahr 2026 kam es insgesamt zu 989 Übergriffen auf Mitarbeitende der DB Regio. Darunter fallen 781 Fälle von einfacher Körperverletzung (schubsen, greifen, bespucken) sowie 185 Fälle von versuchter Körperverletzung. Leider waren auch 22 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter Opfer schwerer Körperverletzungen. Unvergessen bleibt der Tod von Serkan Çalar zu Beginn des Jahres.
Bundesminister Steffen Bilger: „Die reinen Zahlen, aber auch die Schilderungen der Bahn-Beschäftigten, sind erschütternd. Wir dürfen angesichts dieser gesamtgesellschaftlichen Entwicklung nicht in Schockstarre verfallen, sondern müssen gemeinsam besonnen aber entschlossen gegensteuern. Denn Sicherheit im Zug ist kein Randthema. Sie ist eine Grundvoraussetzung für einen funktionierenden öffentlichen Verkehr. Umso wichtiger ist, dass die Beschäftigten der Deutschen Bahn für ihre Aufgaben bestmöglich ausgerüstet sind. Sie sind es, die täglich die Mobilität von Millionen Menschen gewährleisten. Dafür gilt ihnen mein Respekt und Dank.“
Harmen van Zijderveld, Vorstandsvorsitzender DB Regio AG: „Die Zahlen belegen, was unsere Mitarbeitenden nahezu täglich erleben: sie werden beschimpft, bespuckt, geschlagen und getreten. Das ist umso trauriger, wenn man weiß, mit welcher Leidenschaft sie ihren Beruf ausüben und leben. Wir tun daher alles, um die Sicherheit unserer Mitarbeitenden bei Kontrollsituationen zu erhöhen und mit der verstärkten Personalpräsenz auch brenzlige Situation besser deeskalieren zu können. Die Tonaufzeichnung der Bodycams ist ein weiterer wichtiger Schritt für mehr Sicherheit. Sie unterstützt die Deeskalation, hilft aber auch enorm bei der Verfolgbarkeit von Straftaten.“
Im ersten Schritt wird die Tonaufzeichnung in der Region Rhein-Neckar-Pfalz ab spätestens 1. Oktober für zwei Monate getestet. Der Hessische Beauftragte für Datenschutz und Informationsfreiheit ist durch den Konzerndatenschutz und die Konzernsicherheit des DB-Konzerns in den Einführungsprozess eingebunden und informiert. Aus dieser Pilotphase heraus erfolgt dann unmittelbar im zweiten Schritt die sukzessive bundesweite Umsetzung.
Wir können die gesellschaftliche Entwicklung nicht ändern, aber dafür sorgen, dass unsere Züge Orte der Sicherheit und des Respekts im öffentlichen Raum sind – für Mitarbeitende und Fahrgäste. Dafür haben wir unverzüglich umfassende Maßnahmen getroffen:
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Bodycam-Ausstattung im Nah- und Fernverkehr
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Pilotprojekte zu 1/1‑Begleitungen, bei der Kundenbetreuerinnen und Kundenbetreuer durch eine weitere Person mit Sicherheitskenntnissen begleitet werden, sowie Doppelbesetzungen im Kundenservice
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Einsatz von Prüfgruppen (6–8 Kundenbetreuerinnen und Kundenbetreuer kontrollieren gleichzeitig einen Zug)
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Erweiterung der persönlichen Schutzausrüstung um stichfeste Westen für Kundenbetreuerinnen und Kundenbetreuer und Helme für die Mobile Unterstützungsgruppe
Neben der Einführung der Möglichkeit von Tonaufzeichnungen bei Aktivierung der Bodycam und der Vernetzung von Prio-Ruf (Alarmsystem per Knopfdruck am Armband) und Bodycam wird auch der Einsatz von Künstlicher Intelligenz (KI) geprüft.
Darüber hinaus haben wir gemeinsam mit der Bundesregierung eine landesweite Respekt-Kampagne gestartet.
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Der High-Tech-Löschroboter LUF 60: Ein Lebensretter für den Emstunnel
Gerätewart Sören Spin von der Feuerwehr Jemgum demonstriert auf den Müggenmarkt die Einsatzmöglichkeiten des LUF 60.
KREISFEUERWEHR LEER STATIONIERT SPEZIALGERÄT BEI FEUERWEHR JEMGUM
Spezial-Löschroboter LUF 60: So schützt die Feuerwehr Jemgum Einsatzkräfte im Emstunnel
Wenn normale Einsatzstrategien an ihre Grenzen kommen, kann das LUF 60 seine besonderen Stärken ausspielen. Das ferngesteuerte Lösch-Unterstützungs-Fahrzeug der Feuerwehr Jemgum wurde für Einsatzlagen entwickelt, bei denen schwierige Bedingungen den direkten Zugang zum Brandherd erschweren.
Das LUF 60 ist ein Löschroboter auf Raupenfahrwerk. Es verbindet leistungsfähige Löschtechnik mit einem Großventilator und kann von den Einsatzkräften aus sicherer Entfernung gesteuert werden. Eine besondere Bedeutung hat das Spezialfahrzeug für den Emstunnel im Landkreis Leer.
Bei einer Vorführung zeigte Gerätewart Sören Spin von der Feuerwehr Jemgum, welche Möglichkeiten in dem Spezialfahrzeug stecken und wie es im Ernstfall eingesetzt werden kann.
Für den Einsatz im Emstunnel vorbereitet
Ein Brand in einem Tunnel stellt die Feuerwehr vor besondere Herausforderungen. Hitze, Rauch und die räumlichen Bedingungen können den direkten Zugang zum Brandherd erheblich erschweren.
Das LUF 60 wurde deshalb für Einsatzlagen angeschafft, bei denen normale Strategien nur schwer umzusetzen sind. Es ermöglicht den Lösch- und Rettungsmannschaften, auch unter schwierigen Bedingungen bis unmittelbar zum Brandherd vorzudringen.
Dabei muss sich der Bediener nicht direkt am Fahrzeug aufhalten. Das LUF 60 wird über eine Fernsteuerung bedient und kann aus einer Entfernung von rund 300 Metern gesteuert werden.
Gerätewart Sören Spin von der Feuerwehr Jemgum erläutert die Bedeutung des Spezialfahrzeugs insbesondere für schwierige Einsatzlagen: Das LUF 60 soll dort eingesetzt werden, wo ein direktes Vorgehen für die Einsatzkräfte zunächst nur eingeschränkt möglich ist.
140 PS bringen 2,2 Tonnen in Bewegung
Auf den ersten Blick wirkt das LUF 60 kompakt. Gleichzeitig bringt das Spezialfahrzeug ein Eigengewicht von 2.200 Kilogramm auf die Waage.
Für die notwendige Kraft sorgt ein 140 PS beziehungsweise 104 kW starker John-Deere-Dieselmotor mit vier Zylindern und Wasserkühlung.
Die Kraft wird über das Raupenfahrwerk auf den Untergrund übertragen. Dadurch sind präzise Fahr- und Wendemanöver möglich. Gleichzeitig verfügt das LUF 60 über eine hohe Standfestigkeit.
Das Raupenfahrwerk kann außerdem bewegliche Hindernisse beseitigen. Stiegen und Rampen mit einem Neigungswinkel von bis zu 30 Grad können überwunden werden.
Die Fahrgeschwindigkeit liegt zwischen 0 und 4,5 km/h. Das LUF 60 ist damit nicht auf hohe Geschwindigkeit ausgelegt, sondern auf kontrolliertes und präzises Arbeiten an der Einsatzstelle.


Wasser wird zu Milliarden kleinsten Tröpfchen
Eine der auffälligsten Funktionen des LUF 60 ist die Löschkanone. Sie verfügt über 360 Düsen und ist hydraulisch höhenverstellbar.
Das Wasser wird über die Düsen stark zerstäubt. Es entsteht ein vernebelter Wasserstrahl mit Milliarden kleinster Wassertröpfchen.
Dieser Wassernebel kann zur Brandbekämpfung und insbesondere zur Kühlung eingesetzt werden. Durch die feine Zerstäubung steht eine große Oberfläche zur Verfügung, über die Wärme aufgenommen werden kann.
Die Wurfweite des Wasserstrahls beträgt 60 Meter.
Bis zu 2.400 Liter Wasser pro Minute
Für die Wasserabgabe verfügt das LUF 60 über eine zweistufige Kreiselpumpe aus Bronze beziehungsweise Edelstahl.
Je nach Betriebsart können damit große Wassermengen zur Löschkanone gefördert werden. Bei einer Druckerhöhung von 15 bar sind 1.000 Liter pro Minute möglich. Bei einer Druckerhöhung von 10 bar beträgt der mögliche Durchfluss bis zu 2.400 Liter pro Minute.
Damit steht dem LUF 60 eine leistungsfähige Wasserversorgung für die Brandbekämpfung zur Verfügung.
Auch Löschschaum ist möglich
Wenn bei einem Einsatz Löschschaum benötigt wird, kann das LUF 60 jederzeit von Wasser auf Schaum umgeschaltet werden.
Die Wurfweite des Schaums beträgt etwa 35 Meter.
Wie groß die Leistungsfähigkeit dabei ist, zeigt ein anschaulicher Vergleich: Innerhalb von nur zehn Minuten kann das LUF 60 genügend Schaum erzeugen, um ein komplettes Fußballfeld etwa einen halben Meter hoch mit Schaum zu bedecken.
Damit können auch größere Brandflächen mit Löschschaum abgedeckt werden. Der Schaum kann dabei aus sicherer Entfernung gezielt in Richtung des Brandherdes gebracht werden.
Großventilator bewegt 90.000 Kubikmeter Luft
Das LUF 60 ist nicht nur ein Löschroboter, sondern gleichzeitig ein leistungsstarkes Belüftungsgerät.
Der Ventilator verfügt über eine Leistung von 35 kW. Er erreicht einen Volumenstrom von 90.000 Kubikmetern pro Stunde und eine Luftgeschwindigkeit von bis zu 165 km/h.
Gerade bei einem Brand in einem geschlossenen Bereich kann die Bewegung großer Luftmengen eine wichtige Unterstützung für die Einsatzmaßnahmen darstellen.
Im Emstunnel kann diese Funktion insbesondere bei starker Rauchentwicklung von Bedeutung sein.
Steuerung aus rund 300 Metern Entfernung
Das LUF 60 wird über eine Funkfernsteuerung bedient. Die Reichweite beträgt etwa 300 Meter.
Der Bediener kann das Spezialfahrzeug damit aus sicherer Entfernung in Richtung Einsatzstelle steuern. Die Kombination aus Fernsteuerung und Raupenfahrwerk ermöglicht präzise Fahr- und Wendemanöver.
Für die Einsatzkräfte bedeutet das: Das LUF 60 kann zunächst in Bereiche geschickt werden, in denen die Bedingungen für Menschen besonders schwierig sind.


Kompakt gebaut für schwierige Einsatzbereiche
Das LUF 60 ist 2,33 Meter lang und 1,35 Meter breit. Das Lüfterrohr erreicht in Parkposition eine Höhe von zwei Metern. Ausgefahren beträgt die Höhe 2,50 Meter.
Durch seine Bauweise kann das Spezialfahrzeug auch in Bereichen eingesetzt werden, in denen größere Feuerwehrfahrzeuge nur schwer vorankommen.
Zwei Arbeitsleuchten gehören zur Standardausstattung. Sie ermöglichen den Einsatz auch bei Dunkelheit oder schwierigen Sichtverhältnissen.
Wasserversorgung über drei B‑Storz-Anschlüsse
Die Wasserversorgung erfolgt über drei B‑Storz-Anschlüsse mit Rückschlagventilen und einem 6‑Millimeter-Vorfilter.
Zusätzlich verfügt das LUF 60 über einen Edelstahl-Wasserfilter mit einer Filterfeinheit von 100 Mikrometern. Für Hochdruckanwendungen steht ein HD-Anschluss der Klasse PN 40 zur Verfügung.
Der Dieseltank fasst 60 Liter, der Hydrauliktank 40 Liter.
Sören Spin zeigt die Technik der Feuerwehr Jemgum
Bei der Vorführung erläuterte Sören Spin, Gerätewart der Feuerwehr Jemgum, die verschiedenen Funktionen des LUF 60.
Für die Feuerwehr steht dabei nicht allein die beeindruckende Technik im Vordergrund. Entscheidend ist der praktische Nutzen: Das Spezialfahrzeug kann in schwierige Bereiche vordringen und dort Löschwasser oder Schaum einsetzen, während die Einsatzkräfte Abstand zum unmittelbaren Gefahrenbereich halten können.
Gerade bei einem möglichen Brand im Emstunnel kann diese Fähigkeit eine wichtige zusätzliche taktische Möglichkeit darstellen.
Ein Spezialfahrzeug für den Landkreis Leer
Das LUF 60 ist ein besonderes Einsatzmittel der Feuerwehr Jemgum und für anspruchsvolle Einsatzlagen vorgesehen. Sein Einsatzgebiet reicht dabei über einen möglichen Tunnelbrand hinaus.
Überall dort, wo normale Einsatzstrategien nur erschwert umsetzbar sind, kann das ferngesteuerte Lösch-Unterstützungs-Fahrzeug seine Vorteile ausspielen.
Die Kombination aus Raupenfahrwerk, Fernsteuerung, Löschkanone, Wassernebel, Schaumeinsatz und leistungsstarkem Ventilator macht das LUF 60 zu einem vielseitigen Spezialgerät.
Für die Feuerwehr Jemgum und den Landkreis Leer steht damit Technik bereit, die vor allem eines ermöglichen soll: Auch dort wirksam vorzugehen, wo es für Einsatzkräfte zunächst zu gefährlich wird.
Technische Daten des LUF 60
| Technische Daten | Angabe |
|---|---|
| Länge | 2.330 mm |
| Breite | 1.350 mm |
| Höhe, Lüfterrohr Parkposition | 2.000 mm |
| Höhe, Lüfterrohr ausgefahren | 2.500 mm |
| Eigengewicht | 2.200 kg |
| Dieselmotor | John Deere, 140 PS / 104 kW |
| Motor | 4‑Zylinder, wassergekühlt |
| Dieseltank | 60 Liter |
| Hydrauliktank | 40 Liter |
| Fahrgeschwindigkeit | 0–4,5 km/h |
| Wasserpumpe | 2‑stufige Kreiselpumpe |
| Pumpenleistung | 1.000 l/min bei 15 bar Druckerhöhung |
| Pumpenleistung | 2.400 l/min bei 10 bar Druckerhöhung |
| Löschkanone | 360 Düsen |
| Düsendruck | 15–20 bar |
| Wasserdurchsatz | 0–400 l/min |
| Wurfweite Wasser | 60 m |
| Wurfweite Schaum | ca. 35 m |
| Ventilator | 35 kW |
| Volumenstrom | 90.000 m³/h |
| Luftgeschwindigkeit | 165 km/h |
| Wassereinspeisung | 3 × B‑Storz |
| Wasserfilter | 100 µm, Edelstahl |
| HD-Anschluss | PN 40 |
| Arbeitsleuchten | 2 × 24 V / 35 W |
| Steigfähigkeit | 30° |
| Fernsteuerung | ca. 300 m |
Quelle: LUF Deutschland GmbH
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