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Warum ein Abschied im Dollart Trauernden eine ganz besondere Nähe schenkt.
Trost im ewigen Kreislauf der Natur: Der Blick über die glitzernde Nordsee bei Sonnenuntergang schenkt Kraft. Das Wissen um das stete Kommen und Gehen des Wassers hilft, dem Verstorbenen auch nach dem Abschied nahe zu sein. (Foto: Ingo Tonsor, Borkum)
Seebestattung im Dollart: Ein stiller Abschied in vertrauter Nähe
Das Ems-Dollart-Gebiet, gelegen an der Grenze zwischen Deutschland und den Niederlanden, ist weit mehr als eine faszinierende Flussmündung und Meeresbucht. Für viele Menschen in der Region ist es ein Ort tiefer Identität. Eine Seebestattung im Dollart, ausgehend vom traditionsreichen Seehafen Emden, bietet daher eine ganz besondere, tief verwurzelte Form des Abschieds. Es ist ein stilles Zurückgeben an die Natur – an ein Gewässer, das das Leben in Ostfriesland seit Jahrhunderten prägt.
Die Geborgenheit einer vertrauten Bucht
Im Gegensatz zur anonymen Weite der offenen Nordsee bietet der Dollart einen entscheidenden emotionalen Vorteil: Er ist kein unendlicher, fremder Horizont. Als weite, geschützte Bucht bleibt das Wasser hier stets greifbar, nah und vom Land aus sichtbar.
Der Gedanke, dass ein geliebter Mensch nicht „irgendwo da draußen“ auf dem Ozean ruht, sondern in einem klar definierten, vertrauten Gebiet, schenkt vielen Angehörigen nachhaltigen Halt. Die Bucht wird so zu einem sichtbaren Erinnerungsort, den man jederzeit aufsuchen kann.
Der Rhythmus von Ebbe und Flut als Trost
Geprägt vom ewigen Wechsel der Gezeiten, spiegelt der Dollart das Prinzip von Kommen und Gehen wider. In dieser Symbolik liegt für die Trauerbewältigung eine tiefe Weisheit:
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Ein fließender Übergang: Der Abschied geschieht nicht abrupt, sondern geht sanft in die Bewegung des Wassers über.
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Teil des Kreislaufs: Der Verstorbene wird in eine Landschaft eingebettet, die sich durch Ebbe und Flut stetig wandelt und doch in ihrer Beständigkeit immer wiederkehrt.
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Verbindung statt Trennung: Wo Himmel, Watt und Wasser ineinander übergehen, verliert das Loslassen seine lähmende Schwere. Es weicht dem Gefühl eines sanften Anvertrauens.
Der Moment der Sammlung auf dem Wasser
Die Intensität einer Seebestattung beginnt in dem Moment, in dem das Schiff den Hafen von Emden verlässt. Während die Geräusche der Stadt langsam verblassen und das Schiff in die Weite des Dollarts gleitet, entsteht an Bord ein Raum der Stille und inneren Sammlung.
Das ruhige Tragen des Wassers wird von den Begleitenden oft wie ein letztes gemeinsames Gehen empfunden – ein Geleiten bis an einen Ort, an dem Worte nicht mehr nötig sind. Es entsteht eine bleibende Verbundenheit, die weit über den eigentlichen Tag der Beisetzung hinausreicht.
Ein Ort, der bleibt: Erinnerung am Deich
Für die Zeit nach der Bestattung wissen die Hinterbliebenen diesen Ort in beruhigender Nähe. Ein Spaziergang auf dem Deich, der Blick hinaus über die glitzernde Wasserfläche bei Sonnenuntergang oder das bewusste Erleben des Windes helfen dabei, dem Verstorbenen nahe zu sein.
Gefühle von Ruhe, Dankbarkeit und leiser Verbundenheit treten so in den Vordergrund der Trauer. Der geliebte Mensch ist nicht verschwunden – er bleibt auf eine ganz besondere Weise gegenwärtig: im Rhythmus der Gezeiten, im Spiel von Licht und Wellen und an einem vertrauten Ort, der jederzeit wieder aufgesucht werden kann. Sowohl äußerlich am Ufer als auch innerlich im Herzen.
AnzeigeEin friedvoller Hafen für die Ewigkeit: Die Ems-Dollart-Seebestattung
Der Wunsch nach einer letzten Ruhestätte in der freien Natur gewinnt in der modernen Bestattungskultur zunehmend an Bedeutung. Eine Seebestattung im geschützten Ems-Dollart-Gebiet bietet hierfür einen tiefgründigen, geschichtsträchtigen und zugleich tröstlichen Rahmen. Ausgehend vom Außenhafen Emden ermöglicht die traditionsreiche Familie Brinkmann mit der „Ems-Dollart-Seebestattungen“ (einem Angebot der Germania Schifffahrtsgesellschaft mbH aus Leer) einen Abschied in Würde, der auf 35 Jahre Erfahrung im maritimen Bestattungswesen baut.
Der Dollart: Ein Beisetzungsort voller Geschichte und Mystik
Der Dollart ist weit mehr als eine reizvolle Meeresbucht an der ostfriesischen Küste. Seine Entstehung geht auf verheerende Sturmfluten zurück, die im 13. Jahrhundert das Land überschwemmten. Bis heute birgt die Bucht das Geheimnis zahlreicher historischer Ortschaften und Kirchspiele, die das Meer damals verschlang und nie wieder freigab. Gelegentlich tauchen noch heute Fundstücke aus jener Zeit auf – stumme Zeugen einer versunkenen Welt.
Unter dem Schutz der Küstenlinie wird die Asche der Verstorbenen in diesem geschichtsträchtigen Gewässer beigesetzt. Für die Hinterbliebenen birgt dieser Ort einen unschätzbaren Vorteil: Anders als bei einer Beisetzung auf hoher See bleibt die Ruhestätte im Dollart stets in Sichtweite. Spaziergänge am Deich erlauben es den Angehörigen, den Blick über das Wasser schweifen zu lassen und dem geliebten Menschen nahe zu sein, ohne zwingend ein Schiff besteigen zu müssen. Die feierliche Ausfahrt ab dem Seehafen Emden ist zudem zeitlich überschaubar und dauert insgesamt nicht länger als zwei Stunden.
Die begleitete Seebestattung: Individueller Abschied im engsten Kreis
Bei einer begleiteten Seebestattung steht die Intimität der Trauergesellschaft im Vordergrund. Unabhängig von der Teilnehmerzahl befindet sich grundsätzlich immer nur eine geschlossene Trauergesellschaft an Bord. Der Ablauf wird von maritimen Traditionen und persönlicher Zuwendung geprägt:
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Die persönliche Abschiedsrede: Der Kapitän hält eine individuelle, im Vorfeld eng mit den Angehörigen abgestimmte Trauerrede, die sensibel auf das Leben und die Persönlichkeit des Verstorbenen eingeht.
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Seemännische Ehrerweisung: Die Urne wird, geschmückt mit einem von der Reederei gestellten Urnenkranz, dem Meer anvertraut. Die Trauergäste können an der Reling mit losen Blumen oder Blütenblättern einen letzten Gruß hinterlassen.
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Das Ritual der Schiffsglocke: Nach dem Absinken der Urne ertönen acht Glasen der Schiffsglocke – das traditionelle Zeichen für das Ende einer Wache und den Beginn einer neuen Reise. Zum Abschied zieht das Schiff einen Kreis um den Bestattungsort.
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Maritime Dokumentation: Direkt an Bord erhalten die Angehörigen einen offiziellen Auszug aus dem Schiffstagebuch sowie eine Seekarte mit den exakten Koordinaten der Beisetzung.
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Stilvolle Bewirtung: Auf der Rückfahrt zum Hafen haben die Gäste die Möglichkeit, bei einer dem Anlass entsprechenden, stilvollen Bewirtung an Bord zusammenzukommen.
Die unbegleitete Seebestattung: Stille Übergabe an die Natur
Sollte eine Begleitung durch die Familie nicht möglich oder nicht gewünscht sein, bietet das Unternehmen die unbegleitete Seebestattung an. Hierbei wird die Urne ohne Mitfahrt von Angehörigen zu einem von der Reederei festgelegten Termin in aller Stille beigesetzt.
Die Reederei richtet die Ausfahrten nach hafen- und internen Belangen aus, informiert die Angehörigen auf Wunsch jedoch tagengenau im Vorfeld. Auch bei dieser Form des Abschieds müssen Familien nicht auf eine persönliche Note verzichten: Eine Seeurne nach Wahl, ein Urnenkranz sowie eine nachträgliche Dokumentation inklusive Seekartenauszug und Fotoabbildungen des Abschieds können auf Wunsch zusammengestellt und nach Hause gesendet werden.
Ein verlässlicher Partner in schweren Stunden
Mit dreieinhalb Jahrzehnten Erfahrung versteht es Familie Brinkmann, die individuellen Wünsche der Verstorbenen und ihrer Angehörigen bei der Ausgestaltung der Trauerfeier in den Mittelpunkt zu stellen. Das halbmast beflaggte Schiff wird so zu einem Ort des Übergangs, an dem das Loslassen zu einem fließenden, sanften Anvertrauen an die Natur wird.
Für Fragen zur Vorsorge oder zur Organisation einer Seebestattung ist das Unternehmen jederzeit erreichbar:
Kontakt & Information:
Ems-Dollart-Seebestattungen
Germania Schifffahrtsgesellschaft mbH
Rathausstraße 4a, 26789 Leer
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Telefon: 0491 – 59 82
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E‑Mail: info@dollart-seebestattungen.de
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Padel in Bunde: Nico Bloem testet Trendsportart im Motions Racket Club
Gruppenbild auf dem Padel-Platz (von links): Imke Sap, Kai Uwe Meyer, Bürgermeister Uwe Sap, Nico Bloem, Martin Sukal, Ilona Meyer und Holger Smid. Bild: privat
Padel in Bunde: Nico Bloem testet die schnell wachsende Sportart
Bunde. Padel gilt als die „am schnellsten wachsende Sportart der Welt“. Bei seiner Sommerreise wollte der SPD-Landtagsabgeordnete Nico Bloem aus Weener die Trendsportart selbst ausprobieren. Dafür besuchte er den erst vor kurzem eröffneten Motions Racket Club Bunde und stellte sich gemeinsam mit weiteren SPD-Politikern einer Trainingsstunde auf dem Padel-Platz.
Mit dabei waren Ilona Meyer, Kai Uwe Meyer, Holger Schmidt, Imke Sap und der Bunder Bürgermeister Uwe Sap.
Padel-Boom erreicht das Rheiderland
Über den aktuellen Padel-Boom informierte Mitinvestor und Trainer Martin Sukal. Er gehört zu den Padelspielern der ersten Stunde und spielte auch in der Nationalmannschaft. Seine Erfahrungen bringt er nun in den Motions Racket Club Bunde ein.
Padel wird häufig als Mischung aus Tennis und Squash beschrieben. Sukal sieht allerdings noch eine andere Sportart als passenden Vergleich. „Ich rede lieber von einer Mischung aus Tennis und Schach, denn man muss die Punkte taktisch und spielerisch vorbereiten, um die Fehlerquote niedrig zu halten, um am Ende als Sieger vom Platz zu gehen“, erklärte der Trainer.
Padel als sozialer Sport
Gespielt wird im Motions Racket Club Bunde auf mehreren Spielfeldern in unterschiedlichen Größen. Die Halle kann online gebucht werden. In der Regel treten beim Padel zwei gegen zwei an, möglich ist aber auch ein Einzelspiel.
Eine Besonderheit des Sports ist nach Einschätzung von Martin Sukal das Zusammenspiel der Beteiligten. Weil die Spielerinnen und Spieler gut miteinander harmonieren müssen, bezeichnet er Padel auch als einen „sozialen Sport“.
Die Investition von mehreren hunderttausend Euro in die Anlage in Bunde habe sich nach Angaben des Mitinvestors gelohnt. Der Andrang sei groß. „Wir können zufrieden sein“, sagte Sukal.
Nico Bloem: „Das hat wirklich Spaß gemacht“
Für Nico Bloem und seine Mitspielerinnen und Mitspieler begann die Trainingsstunde zunächst mit einer Einweisung. Anschließend konnten sich die Anfänger bei leichten Übungen mit dem Sport und den Besonderheiten des Padel-Spiels vertraut machen. Danach ging es bereits in ein erstes Spiel.
Bloem zeigte sich anschließend begeistert von dem neuen Sportangebot im Rheiderland.
„Das hat wirklich Spaß gemacht. Das ist ein tolles Angebot gerade bei uns im Rheiderland, das Publikum ist bunt gemischt. Ich freue mich, dass im Rheiderland investiert wurde. Ich kann nur jedem empfehlen, es selbst auszuprobieren. Stark, dass wir das bei uns haben!“, sagte der SPD-Landtagsabgeordnete.
Die erste Trainingseinheit hat offenbar Lust auf mehr gemacht: Bloem und seine Mitspielerinnen und Mitspieler haben sich fest vorgenommen, wiederzukommen.
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Radweg an der K 35 in St. Georgiwold: CDU fordert Radwegeprogramm für den Landkreis Leer
Fordern, die notwendige Erneuerung der Brücke an der K 35 in St. Georgiwold mit der Planung für den künftigen Radweg zu verbinden (von links): Ulf Thiele MdL, Reinhard Schüür, Broer Wübbena-Mecima, Andreas Groen, Hildegard Hinderks und Gerd-Luiko Robbe. Foto: Wahlkreisbüro Ulf Thiele
Radweg an der K 35: CDU fordert Radwegeprogramm für den Landkreis Leer
Weener/St. Georgiwold. Die notwendige Erneuerung der Brücke an der K 35 in St. Georgiwold soll nach Auffassung der CDU Weener genutzt werden, um gleichzeitig die Voraussetzungen für den seit vielen Jahren geforderten Radweg entlang der Kreisstraße zu schaffen. Das forderten Vertreter der CDU Weener gemeinsam mit dem CDU-Landtags- und Kreistagsabgeordneten Ulf Thiele bei einem Ortstermin an der sanierungsbedürftigen Brücke.
Brückenneubau an der K 35 soll Radweg ermöglichen
Hintergrund ist die anstehende vollständige Erneuerung der Brücke an der K 35 in St. Georgiwold. In diesem Bereich fehlt weiterhin eine Radwegeverbindung, die vor Ort bereits seit vielen Jahren gefordert wird.
Für die CDU steht deshalb fest: Wenn die Brücke ohnehin neu gebaut werden muss, darf die spätere Radwegeführung bei der Planung nicht ausgeklammert werden. Die Voraussetzungen für eine sichere Radwegeverbindung sollten nach Ansicht der Christdemokraten bereits beim Ersatzneubau der Brücke berücksichtigt werden.
An dem Ortstermin nahmen neben Ulf Thiele auch Reinhard Schüür, Broer Wübbena-Mecima, Andreas Groen, die Vorsitzende der CDU Weener und Kreistagsabgeordnete Hildegard Hinderks sowie Gerd-Luiko Robbe teil.
„Der Neubau der Brücke ist unumgänglich. Da ist es doch folgerichtig, die Arbeiten des dringend benötigten Radweges mit in den Fokus zu nehmen. Deshalb muss beim Neubau der Brücke von Anfang an eine sichere Überquerungsmöglichkeit für den künftigen Radweg vorgesehen und baulich berücksichtigt werden“, fordert Hildegard Hinderks. Sie ist Vorsitzende der CDU Weener, Kreistagsabgeordnete und Fraktionsgeschäftsführerin der CDU im Kreistag Leer.
CDU sieht Radweglücke an der K 35 als Beispiel für den Landkreis Leer
Dabei geht es der CDU nicht allein um die Brücke in St. Georgiwold. Der noch fehlende Abschnitt entlang der K 35 steht aus ihrer Sicht beispielhaft für mehrere Radwegeverbindungen im Landkreis Leer, die teilweise bereits seit langer Zeit gefordert werden. Nach Ansicht der CDU mangelte es bislang jedoch an der notwendigen Umsetzung.
CDU-Landtags- und Kreistagsabgeordneter Ulf Thiele fordert deshalb für die kommende Wahlperiode einen systematischeren Ansatz beim Ausbau des Radwegenetzes im Landkreis Leer.
„Wir brauchen im Landkreis Leer ein echtes Radwegebauprogramm. Wir müssen die vielen Lücken im Radwegenetz des Landkreises Schritt für Schritt schließen, insbesondere um die Verkehrssicherheit der Radfahrer zu erhöhen, und dafür bereits in der nächsten Wahlperiode verbindlich Planungs- und Finanzmittel bereitstellen“, erklärt Thiele.
Sichere Radwege sind im ländlichen Raum wichtig
Gerade im ländlichen Raum seien sichere Radwege keine Komfortfrage, betont Ulf Thiele. Sie seien für Schülerinnen und Schüler, Berufspendler, ältere Menschen und den Alltagsverkehr ebenso wichtig wie für den Fahrradtourismus.
Voraussetzung für Fortschritte sei allerdings, dass Radwegeprojekte nicht erst dann planerisch angegangen würden, wenn kurzfristig Fördermittel zur Verfügung stehen.
„Wir müssen planungsreife Projekte in der Schublade haben, wenn sich Finanzierungsmöglichkeiten eröffnen. Deshalb gehören Planung und Finanzierung des Radwegebaus dauerhaft in die Investitionsplanung des Landkreises“, so Thiele.
Radwegeplanung soll bereits beim Brückenneubau berücksichtigt werden
Für St. Georgiwold sei der nächste Schritt aus Sicht der CDU besonders naheliegend. Die jetzt notwendige Brückenerneuerung an der K 35 müsse so geplant werden, dass sie einem späteren durchgängigen Radweg nicht im Wege stehe, sondern dessen Umsetzung ermögliche.
Die CDU Weener appelliert deshalb an den Landkreis Leer, die Voraussetzungen für die Radwegequerung bereits in die Planung des Ersatzneubaus der Brücke aufzunehmen. Die CDU Weener will sich nach eigenen Angaben dafür einsetzen, dass die Radwegequerung von Beginn an Bestandteil der weiteren Planung wird.

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Asylbewerberleistungen in Niedersachsen: Zahl der Leistungsbeziehenden 2025 gesunken
Asylbewerberleistungen in Niedersachsen: Rückgang der Zahlen zum Jahresende 2025
Zum Stichtag 31. Dezember 2025 bezogen in Niedersachsen insgesamt 42.130 Personen Regelleistungen nach dem Asylbewerberleistungsgesetz (AsylbLG). Wie das Landesamt für Statistik Niedersachsen (LSN) in seiner Pressemitteilung vom 11. September 2026 berichtet, entspricht dies einem Rückgang der Leistungsbeziehenden um rund 6,5 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Ende 2024 lag die Gesamtzahl noch bei 45.070 Personen.
Grundleistungen und Hilfe zum Lebensunterhalt
Der Großteil der Berechtigten – konkret 31.040 Menschen beziehungsweise 73,7 Prozent – erhielt Grundleistungen nach § 3 AsylbLG. Diese Leistungen dienen der Deckung des notwendigen Bedarfs an Ernährung, Unterkunft, Heizung, Kleidung, Gesundheitspflege sowie Gebrauchs- und Verbrauchsgütern des Haushalts. Bei den Gewährungsformen erhielten 29.965 Personen Geldleistungen, 20.705 Personen Sachleistungen und 3.880 Personen Wertgutscheine. Da verschiedene Leistungsformen teilweise nebeneinander gewährt werden, erfolgt die Erfassung der Empfängerinnen und Empfänger jeweils bei der gewährten Leistungsart.
Hilfe zum Lebensunterhalt nach § 2 AsylbLG wurde an 11.095 Personen ausgezahlt. Diese Form der Unterstützung orientiert sich am Leistungsniveau des Zwölften Buches Sozialgesetzbuch (SGB XII) und richtet sich insbesondere an Personen, die sich bereits länger in Deutschland aufhalten.
Altersstruktur und Geschlechterverteilung
Mit 24.360 Personen (57,8 Prozent) bildeten Männer die größere Gruppe unter den Empfängerinnen und Empfängern, während 17.775 Frauen erfasst wurden. Das Durchschnittsalter aller Leistungsberechtigten lag bei 24,8 Jahren.
Mehr als ein Drittel der Beziehenden war zum Stichtag minderjährig:
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Unter 7 Jahre: 6.225 Kinder
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7 bis unter 14 Jahre: 5.605 Kinder und Jugendliche
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14 bis unter 18 Jahre: 2.550 Jugendliche
Die mit Abstand größte Altersgruppe stellten die 25- bis unter 50-Jährigen mit 18.005 Personen dar. Senioren ab 65 Jahren bildeten mit 615 Personen die kleinste Gruppe.
Herkunftsländer und Kontinentale Aufteilung
Die größten Gruppen nach Staatsangehörigkeit stammten aus folgenden Ländern:
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Syrien: 6.760 Personen
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Türkei: 6.475 Personen
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Irak: 4.925 Personen
Auf diese drei Herkunftsländer entfielen zusammen knapp 43,1 Prozent aller Empfängerinnen und Empfänger in Niedersachsen. Weitere größere Gruppen kamen aus Kolumbien (3.185 Personen), Afghanistan (1.820 Personen) und der Ukraine (1.725 Personen).
Nach Kontinenten gegliedert kamen 18.720 Leistungsberechtigte aus Asien, 12.125 aus Europa, 7.145 aus Afrika und 3.275 aus Amerika.
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