Blaulicht
Zeuge nach Messerstecherei gesucht — weitere Polizeimeldungen
Leer — Zeuge nach Messerstecherei gesucht
Bezugnehmend auf die Pressemitteilung vom 13.02.2022 möchten wir erneut um Hinweise bitten. In den frühen Morgenstunden des Montags, ca. 04:00 Uhr, kam es zu einer gefährlichen Körperverletzung, bei der mehrere Personen durch einen Angriff mit einem Messer verletzt wurden. Es werden zwei männliche Beschuldigte gesucht. Zeugen, die in diesem Fall bereits ausgesagt haben, verweisen auf einen derzeit noch unbekannten Augenzeugen, der sachdienliche Angaben zum Vorfall machen könnte. Jeder Hinweis könnte der Aufklärung dieser Straftat dienen. Es wird um Kontaktaufnahme mit der Polizei in Leer gebeten.
Emden — Kupferdiebstahl von Baustelle
Im Zeitraum des zurückliegenden Wochenendes, dem 12.02.2022, 19:00 Uhr bis 14.02.2022, 08:45 Uhr betraten unbekannte Täter auf unbekannte Art und Weise ein Objekt in der Käthe-Kollwitz-Straße. Es handelt sich hierbei um eine Baustelle. Hier entwendeten die Täter ca. 550m elektrische Leitungen. Zeugen oder Hinweisgeber werden gebeten, sich an die Polizei in Emden zu wenden.
Emden — Sachbeschädigung durch Graffiti
Unbekannte Täter sprühten zwischen dem 11.02.2022, 18:00 Uhr und dem 14.02.2022, 10:45 Uhr mit Graffiti linkspolitische Symbole und Sprüche auf eine Gebäudefassade eines ehemaligen Drogeriemarktes in der Ubierstraße. Sollte jemand ein auffälliges Verhalten beobachtet haben, so bitten wir um Kontaktaufnahme mit der Polizei in Emden.
Rhauderfehn — Verkehrsunfallflucht
Am Montagmorgen, dem 14.02.2022 zwischen 07:00 Uhr und 07:30 Uhr ereignete sich auf dem Parkplatz eines Lebensmittelmarktes an der Straße Rosmarinheide ein Verkehrsunfall. Ein unbekannter Verkehrsteilnehmer fuhr auf dem Parkplatz mit einem unbekannten Fahrzeug gegen den geparkten grauen Opel der Geschädigten. Der Opel wurde im Bereich der Fahrerseite vorne beschädigt. Es ist ein Schaden in Höhe von 3.500,-EUR entstanden. Der Unfallverursacher entfernte sich unerlaubt vom Unfallort. Zeugen und Hinweisgeber werden daher gebeten, sich an die Polizei in Rhauderfehn oder Ostrhauderfehn zu wenden.
Weener — Verkehrsunfallflucht
Am 14.02.2022 kam es um 16:15 Uhr zu einer Verkehrsunfallflucht. Eine unbekannte Verkehrsteilnehmerin befuhr mit ihrem schwarzen PKW den Kreisverkehr in Möhlenwarf und bog nach rechts in die Straße Zur Mühle. Dabei übersah sie die Fahrradfahrerin, welche die dortige Radfahrerfurt von Weener kommend in Richtung Bunde befuhr. Es kam zum Zusammenstoß, sodass die Fahrradfahrerin stürzte. Die Unfallverursacherin entfernte sich von der Unfallörtlichkeit, ohne sich nach dem Gesundheitszustand der Radfahrerin zu erkundigen und sich um die weitere Schadensregulierung zu kümmern. Zeugen des Unfallgeschehens werden gebeten, die Polizei in Weener zu kontaktieren.
Westoverledingen — Pedelecfahrerin verletzt
Eine 29-jährige Fahrerin aus Westoverledingen fuhr mit ihrem Opel Astra am 14.02.2022 um 18:10 Uhr von einem Grundstück auf die Papenburger Straße in der Absicht, in Richtung Ihrenerfeld zu fahren. Hierbei übersah sie die von rechts kommende 30-jährige Fahrerin aus Rhauderfehn, die derzeit den Radfahrweg mit ihrem Pedelec in Richtung Ihrenerfeld befuhr. Es kam zum Zusammenstoß, bei welchem sich die 30-Jährige am Bein verletzte. Die Autofahrerin blieb unverletzt. Es wurde ein Strafverfahren wegen fahrlässiger Körperverletzung eingeleitet.
Uplengen — Drei Hunde gemeldet, eingefangen und an Besitzer übergeben
In den Morgenstunden des 14.02.2022 zwischen 04:30 Uhr und 06:10 Uhr konnten Polizeibeamte gleich drei freilaufende Hunde auf der Ostertorstraße einfangen. Die drei Hunde wurden zunächst mit zur Dienststelle der Autobahnpolizei mitgenommen. Dort hat man den Hundehalter ausfindig machen können, welcher die Hunde dann abholte
Anzeige

Blaulicht
Sicher ins neue Jahr: So vermeiden Sie Unfälle an Silvester!
Sicherheit an Silvester: Feuerwehr und Brandkasse warnen vor unterschätzten Gefahren
Ostfriesland. Wenn um Mitternacht das neue Jahr begrüßt wird, verwandelt sich der Himmel über Ostfriesland in ein buntes Lichtermeer. Doch die Freude an der Pyrotechnik hat oft eine Schattenseite: Schwere Augenverletzungen, Verbrennungen, Hörschäden oder sogar abgetrennte Finger sind jedes Jahr traurige Bilanz der Silvesternacht. Damit es gar nicht erst so weit kommt, geben der Feuerwehrverband Ostfriesland und die Ostfriesische Landschaftliche Brandkasse wichtige Sicherheitstipps.
„Kein Vergnügen ohne Vorsicht“
Friedhelm Tannen (Präsident) und Rainer Nagel (Sprecher) vom Feuerwehrverband sowie Signe Foetzki und Tammo Keck von der Brandkasse appellieren gemeinsam an die Vernunft der Bürger: „Bei allem Vergnügen bitten wir Sie, regionale Beschränkungen zu beachten und die Gefahren nicht zu unterschätzen.“ Oft führen Leichtsinn oder unsachgemäßer Umgang zu schweren Unfällen.
Die wichtigsten Regeln für den Umgang mit Feuerwerk:
-
Zulassung prüfen: Nur Feuerwerk mit offizieller CE-Kennzeichnung und BAM-Zulassung kaufen. Finger weg von Billigimporten oder selbst gebastelten Böllern!
-
Standsicherheit: Raketen niemals aus der Hand zünden. Nutzen Sie standsichere Rohre oder leere Flaschen in einem Getränkekasten.
-
Abstand halten: Zünden Sie Feuerwerk nur im Freien und halten Sie großen Sicherheitsabstand zu Menschen, Tieren und Gebäuden.
-
Blindgänger liegen lassen: Feuerwerkskörper, die nicht gezündet haben, niemals erneut entzünden oder aufheben.
-
Kein Feuerwerk in Kinderhände: Auch „Jugendfeuerwerk“ sollte nur unter Aufsicht von Erwachsenen verwendet werden. Bewahren Sie Böller für Kinder unerreichbar auf.
-
Alkoholisierte Personen: Wer getrunken hat, sollte die Finger vom Feuerzeug lassen.
Schutz für Haus, Hof und Tiere
Nicht nur Menschen sind gefährdet. Brennbare Materialien auf Balkonen oder Terrassen sollten vor Silvester weggeräumt werden. Türen und Fenster müssen geschlossen bleiben (auch nicht auf Kipp!), damit keine verirrten Raketen ins Haus gelangen können.
Besonderes Augenmerk gilt den Tieren: „Denken Sie daran, dass Tiere ein viel sensibleres Gehör haben als wir“, betont Signe Foetzki. Haustiere sollten in der Silvesternacht im Haus bleiben, um Panikreaktionen zu vermeiden.
Einsatzkräfte unterstützen, nicht behindern
Für die Feuerwehren ist Silvester eine Zeit extremer Anspannung. Rainer Nagel berichtet von gefährlichen Erfahrungen: „Leider wurden Einsatzkräfte und Fahrzeuge schon mit Pyrotechnik beschossen. Bitte behindern Sie unsere Arbeit nicht!“ Er rät zudem, Löschmittel wie Gartenschläuche oder Feuerlöscher bereitzuhalten. Im Ernstfall gilt: Notruf 112 wählen.
Versicherungsschutz: Wer zahlt bei Schäden?
Trotz aller Vorsicht können Schäden entstehen. Hier greifen verschiedene Versicherungen:
-
Hausratversicherung: Ersetzt Schäden an Möbeln und Einrichtung durch Feuer.
-
Wohngebäudeversicherung: Zuständig für Schäden am Gebäude selbst.
-
Haftpflichtversicherung: Zahlt, wenn Gäste oder Kinder Schäden an fremdem Eigentum verursachen.
-
Teilkasko: Springt ein, wenn Autos durch Raketen in Brand geraten.
„Silvesterunfälle können leider bis zur Invalidität führen“, gibt Tammo Keck zu bedenken. Hier hilft eine private Unfallversicherung – doch Vorsicht bleibt der beste Schutz.
Friedhelm Tannen, Rainer Nagel, Signe Foetzki und Tammo Keck sind sich einig:
Anzeige„Wir wollen nicht als Bedenkenträger, Spaßverderber oder Besserwisser auftreten. Wir wünschen uns nur, dass das neue Jahr gut und vor allem gesund für alle Bürgerinnen und Bürger startet!“
Blaulicht
Zoll zieht sieben Tonnen gefährliche Pyrotechnik aus dem Verkehr
Beitragsbild: KI-Bild
Gefahr zum Jahreswechsel: Zoll warnt vor illegalem Feuerwerk – Über 7 Tonnen sichergestellt
Der Countdown für Silvester läuft, und die Vorfreude auf das bunte Spektakel am Himmel steigt. Doch das Hauptzollamt Oldenburg (HZA) spricht kurz vor dem Jahreswechsel eine dringende Warnung aus: Finger weg von Feuerwerk ohne gültige Zulassung! Besonders Pyrotechnik aus dem Ausland oder dubiosen Online-Shops kann lebensgefährlich sein.
Die Zahlen des Zolls sind alarmierend: Allein im Jahr 2024 stellten die Beamten bei Kontrollen und in Paketsendungen über sieben Tonnen gefährliche und nicht konforme Pyrotechnik sicher.
Unberechenbare Gefahr für Gesundheit und Leben
Viele Böller, die in Nachbarländern oder im Internet angeboten werden, entsprechen nicht den deutschen Sicherheitsstandards. Jens Kloppmann, Pressesprecher des Hauptzollamts Oldenburg, warnt eindringlich: „Nicht auf ihre Sicherheit getestete Böller sind unberechenbar. Ihre Nutzung kann zu schwersten Verbrennungen, Verätzungen oder im schlimmsten Fall zum Verlust von Gliedmaßen und des Augenlichts führen.“
Das CE-Zeichen ist Pflicht
In Deutschland dürfen nur Feuerwerkskörper verkauft und gezündet werden, die offiziell getestet wurden. Das wichtigste Erkennungsmerkmal ist das CE-Zeichen.
-
Vorsicht: Der Zoll weist darauf hin, dass Zulassungszeichen im Ausland oft gefälscht werden. Wer versucht, nicht zugelassenes Feuerwerk einzuführen, macht sich nach dem Sprengstoffgesetz strafbar.
-
Konsequenz: Illegale Pyrotechnik wird bei Kontrollen konsequent beschlagnahmt, zusätzlich drohen Strafverfahren.
Tipps für einen sicheren Start ins neue Jahr
Um sicher zu feiern, empfiehlt der Zoll, Feuerwerkskörper nur im seriösen Fachhandel vor Ort zu kaufen, wo die Herkunft klar nachvollziehbar ist. Für spezielle Kategorien von Feuerwerk ist zudem eine behördliche Erlaubnis erforderlich. Die Überwachung dieser Vorschriften erfolgt in enger Zusammenarbeit zwischen dem Zoll, den Landesbehörden und der Bundesanstalt für Materialforschung und ‑prüfung (BAM).
Wer sich unsicher ist, findet detaillierte Informationen zur Kategorisierung und den geltenden Bestimmungen auf den Internetseiten der BAM oder unter www.zoll.de.
Anzeige
Blaulicht
Schwerer Hausbrand und Unfallflucht in der Region
POL-LER: Pressemitteilung der Polizeiinspektion Leer/Emden für Montag, d. 29.12.2025
Unerlaubtes Entfernen vom Unfallort ++ Brand eines Wohngebäudes
Emden — Unerlaubtes Entfernen vom Unfallort
Emden — In der Zeit von 01:30 Uhr bis 11:30 Uhr beschädigte ein bislang unbekannter Verkehrsteilnehmer am vergangenen Sonntag einen auf einem Parkplatz in der Gorch-Fock-Straße geparkten Pkw Skoda. Durch den Zusammenstoß entstand ein Sachschaden im unteren vierstelligen Bereich. Der Verursacher entfernte sich, ohne sich um den Schaden zu kümmern. Zeugen oder Hinweisgeber werden um Kontaktaufnahme gebeten.
Moormerland — Brand eines Wohngebäudes
Moormerland — Am Montagmorgen gegen 07:50 Uhr rückten Einsatzkräfte der Polizei und Feuerwehr in die Freiligrathstraße zum Brand eines Wohngebäudes. Bei Eintreffen der Einsatzkräfte war das Einfamilienhaus bereits stark durch das Feuer beschädigt. Der alleinige Hausbewohner konnte eigenständig aus dem Haus entkommen. Er erlitt leichte Verletzungen und wurde durch den Rettungsdienst in ein örtliches Krankenhaus verbracht. Der entstandene Sachschaden liegt der ersten Einschätzung nach im sechsstelligen Bereich. Die Polizei hat die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen.
Anzeige























