Blaulicht
Zeugenaufrufe, Geldbörse entwendet, Einbruch in Segelboot und weitere Meldungen
Leer — Geldbörse aus Pkw entwendet
Am 22.02.2022 wurde eine Geldbörse auf dem Parkplatz eines Verbrauchermarktes am Osseweg aus einem unverschlossenen Pkw Ford Kuga entwendet. Der Diebstahl ereignete sich in der Zeit von 08:50 Uhr bis 09:10 Uhr. Der Fahrzeughalter hatte seinen Pkw im Bereich des südlichen Eingangs in der Nähe des Grünstreifens geparkt und vergessen, sein Fahrzeug zu verschließen. In der braunen Ledergeldbörse befanden sich neben einer dreistelligen Bargeldsumme diverse persönliche Dokumente und eine Bankkarte. Die Polizei in Leer bittet Zeugen oder Hinweisgeber um Kontaktaufnahme.
Leer — Einbruch in Segelboot
In dem Zeitraum vom 20.02.2022, 13:00 Uhr, bis zum 22.02.2022, 19:00 Uhr, drangen bisher unbekannte Täter in ein an der Wilhelm-Klopp-Promenade befestigtes Segelboot im Leeraner Hafen ein. Das komplette Segelboot wurde durchsucht und diverses Werkzeug, Bekleidung sowie ein IPad Pro im Gesamtwert von etwa 2000 Euro entwendet. Die Polizei in Leer hat die Ermittlungen vor Ort aufgenommen und bittet Zeugen oder Hinweisgeber um Kontaktaufnahme.
Weener — Verkehrsunfall unter Einfluss von Betäubungsmitteln
Am 22.02.2022 kam es gegen 07:40 zu einem Verkehrsunfall im Kreisverkehr an der Rheiderlandstraße (K27) / Hauptstraße (L31) in Weener. Eine 19-jährige Frau aus Weener befuhr mit ihrem Pkw Opel den Kreisel aus Weener kommend in Richtung Papenburg, als ein 26-jähriger Mann aus Bunde mit seinem Pkw Skoda aus Richtung Bunde in Richtung Papenburg in den Kreisel einfuhr und die Vorfahrt der Frau missachtete. Beide Fahrzeugführer blieben bei dem Zusammenstoß unverletzt. Die Pkw waren nicht mehr fahrbereit und mussten abgeschleppt werden. Bei der Überprüfung der Fahrtauglichkeit wurde festgestellt, dass der 26-Jährige unter Einfluss von Betäubungsmitteln stand. Ein Drogenvortest reagierte positiv auf die Wirkstoffe THC, Amphetamin und Kokain. Dem Mann wurde eine Blutprobe entnommen und ein Strafverfahren eingeleitet.
Emden — Verkehrsunfallflucht in der Wilhelm-Leuschner-Straße
In dem Zeitraum vom 22.02.2022, 16:00 Uhr, bis zum 23.02.2022, 07:30 Uhr, kam es auf einem Parkplatz in der Wilhelm-Leuschner-Straße zu einer Verkehrsunfallflucht. Ein bisher unbekannter Verkehrsteilnehmer beschädigte vermutlich beim Ein- oder Ausparken einen grauen Ford Focus im Bereich des hinteren rechten Kotflügels. Anschließend entfernte sich der Unfallverursacher unerlaubt vom Unfallort. Die Polizei in Emden bittet Zeugen oder Hinweisgeber um Kontaktaufnahme.
Leer — Verkehrsunfallflucht im Reformierten Kirchgang
Am 22.02.2022 wurde ein Audi A6 in der Zeit von 09:00 Uhr bis 14:50 auf einem Parkplatz im Reformierten Kirchgang durch einen unbekannten Verkehrsteilnehmer beschädigt. Der schwarze Audi wurde im Bereich des Kotflügels hinten rechts eingedellt. Die Polizei in Leer bittet Zeugen oder Hinweisgeber, die Angaben zu dem unbekannten Unfallverursacher machen können, um Kontaktaufnahme.
Westoverledingen — Zeuginnen zu Vorfall vor einer Drogerie im Januar gesucht
Die Polizei in Westoverledingen sucht zwei Zeuginnen zu einem laufenden Ermittlungsverfahren. Bereits am 04.01.2022 und am 13.01.2022 kam es jeweils am Nachmittag vor einer Drogerie in der Königstraße zu einem Streit zwischen einem 41-jährigen Mann und zwei Jugendlichen. Der Vorfall soll laut Angaben der Beteiligten von zwei Frauen beobachtet worden sein, welche versucht hatten den Streit zu schlichten. Die Polizei in Westoverledingen bittet die beiden Frauen sich mit der Dienststelle in Verbindung zu setzen.
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Gefahrgut-Einsatz unter Realbedingungen: Feuerwehren proben den Ernstfall in Diele
Gefahrgut und Menschenrettung: Feuerwehren proben den Ernstfall in Diele
Am Samstagmorgen absolvierten die Freiwilligen Feuerwehren Oberrheiderland und Weenermoor eine umfangreiche und realitätsnahe Einsatzübung. Im Fokus der gemeinsamen Übung stand die Bewältigung eines komplexen Gefahrgutszenarios, um die Zusammenarbeit und die taktischen Einsatzabläufe der beiden Wehren unter Beweis zu stellen und weiter zu optimieren.
Gegen 08:30 Uhr schrillten die Melder der Einsatzkräfte. Als Übungsobjekt diente ein ehemaliges, leerstehendes landwirtschaftliches Anwesen im Osseweg in Diele (Stadt Weener). Die angenommene Lage hatte es in sich: Bewohner des Anwesens hatten einen qualmenden Eimer entdeckt und versucht, diesen mit Wasser zu löschen. Was sie nicht ahnten, war, dass der Eimer mit Karbid gefüllt war. Durch den Kontakt mit Wasser kam es zu einer heftigen chemischen Reaktion und einer starken Rauchentwicklung.
Schnelle Menschenrettung unter Atemschutz
Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte drang bereits dichter Qualm aus dem Gebäude. Die Feuerwehrleute sahen sich sofort mit mehreren Herausforderungen gleichzeitig konfrontiert.
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Wasserversorgung: Um die Brandbekämpfung einzuleiten, musste zunächst eine über 100 Meter lange Schlauchleitung verlegt werden, um die Wasserversorgung zu sichern.
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Personenrettung: Danach gingen mehrere Trupps unter Atemschutz in das verqualmte Gebäude vor und retteten erfolgreich zwei Personen aus dem Erdgeschoss sowie eine weitere Person aus dem Obergeschoss.
Aufbau der Sofort-Dekontamination
Da es sich um einen Einsatz mit Gefahrstoffen handelte, wurde parallel zur Menschenrettung ein Platz zur sogenannten Sofort-Dekontamination (Dekon-Stufe I) aufgebaut.
Diese unverzüliche Notfallmaßnahme dient der schnellen Beseitigung gefährlicher Stoffe direkt am Einsatzort. Dabei wird die verunreinigte Schutzkleidung der Atemschutztrupps so abgelegt, dass jeglicher Hautkontakt mit dem Gefahrstoff vermieden wird.
Insgesamt waren über 30 Einsatzkräfte mit vier Einsatzfahrzeugen vor Ort.
Positives Fazit der Einsatzleitung
Der stellvertretende Stadtbrandmeister und Einsatzleiter Steffen Voß zeigte sich nach dem Ende der Übung äußerst zufrieden mit dem Ergebnis. Der Ablauf sei reibungslos gewesen, die Reaktion schnell und die Zusammenarbeit der beiden Wehren hochgradig effektiv. Solche gemeinsamen Übungen seien essenziell, um die Einsatzbereitschaft auf hohem Niveau zu halten und im Ernstfall schnell und koordiniert Hilfe leisten zu können.
Foto: Joachim Rand
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LKW-Unfall auf der A28 – Gefahrguteinsatz und Vollsperrung
LKW-Unfall auf der A28: Gefahrgutzug und Logistik-Einheit stundenlang im Einsatz
FILSUM / LEER – Zu einem schweren Verkehrsunfall mit einem glimpflichen Ausgang für die Umwelt kam es am Mittwochmittag, den 13. Mai 2026, auf der Bundesautobahn zwischen den Anschlussstellen Filsum und Leer-Ost. Ein Großaufgebot an Rettungskräften war bis in die Abendstunden gefordert.
Gegen 12:40 Uhr ereignete sich im dichten Verkehr ein Auffahrunfall zwischen zwei Lastkraftwagen. Durch die Wucht des Aufpralls kam das hintere Fahrzeug von der Fahrbahn ab, durchbrach die Leitplanke und kam erst in der angrenzenden Berme zum Stillstand. Beide LKW-Fahrer erlitten leichte Verletzungen und wurden nach einer Erstversorgung vor Ort zur weiteren Behandlung in umliegende Krankenhäuser transportiert.
Spezialtank verhindert Umweltschaden
Aufgrund der zunächst unklaren Lage bezüglich der Ladung wurden neben den Freiwilligen Feuerwehren Detern-Stickhausen-Velde, Filsum, Lammertsfehn und Wiesmoor auch der Gefahrgutzug der Kreisfeuerwehr Leer alarmiert. Vor Ort konnte jedoch schnell eine Teilentwarnung gegeben werden.
Wie Zugführer Sirke Siebens (Gefahrgutzug Leer) mitteilte, war der verunfallte Auflieger mit einem speziellen, doppelwandigen Wechseltanksystem ausgestattet. Zwar hatte ein Holzpfahl beim Abkommen von der Fahrbahn die äußere Tankhülle durchstoßen, die innere Wand blieb jedoch glücklicherweise intakt. Somit trat kein Ladegut – ein bauschaumähnliches Mittel – aus. Die Einsatzkräfte konzentrierten sich daraufhin auf das Abdichten austretender Betriebsstoffe. Geringe Mengen an Diesel und AdBlue wurden zügig gesichert; ein großflächiges Abpumpen der Kraftstofftanks war letztlich nicht mehr erforderlich.
Aufwendige Bergung und Logistik-Einsatz
Die Bergung des schweren Lastzuges gestaltete sich zeitintensiv. Während das Fahrzeug mittels Spezialgerät aufgerichtet wurde, stellten die Feuerwehren kontinuierlich den Brandschutz sicher. Die Untere Wasserbehörde des Landkreises Leer begutachtete vor Ort zudem mögliche Bodenverunreinigungen.
Um die rund 60 Einsatzkräfte (darunter 35 Mitglieder des Gefahrgutzuges) bei dem kräftezehrenden Einsatz bei Kräften zu halten, wurde gegen 16:50 Uhr die Logistik-Einheit der Kreisfeuerwehr nachgefordert. Unter der Leitung von Zugführer Joshua Zimmer versorgte das Team die Kameradinnen und Kameraden vor Ort mit warmen und kalten Getränken sowie einer Stärkung.
Vollsperrung bis zum Abend
Nachdem das Fahrzeug sicher aufgerichtet worden war und feststand, dass keine Gefahr für die Umwelt mehr bestand, konnten die Einsatzkräfte am Abend wieder einrücken. Für die Dauer der Rettungs- und Bergungsmaßnahmen blieb die Autobahn zwischen Filsum und Leer-Ost voll gesperrt.
Foto: Kreisfeuerwehr Leer
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Heute Abend startet auf der Leeraner Facebookseite „Wir Leeraner“ ein neues Gewinnspiel! Zu gewinnen gibt es einen wundervollen Präsentkorb, liebevoll zusammengestellt und vom nah & gut Markt Blank zur Verfügung gestellt.
Der glückliche Gewinner oder die Gewinnerin kann den Korb direkt beim EDEKA in der Ohlthaverstraße 13, 26789 Leer abholen.
Also: Mitmachen lohnt sich – das Gewinnspiel startet heute Abend auf „Wir Leeraner“

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Schwerer Lkw-Unfall auf der A28 – Vollsperrung bei Leer
POL-LER: Weitere Pressemitteilung der Polizeiinspektion Leer/ Emden für den 13.05.2026
Leer/ A28 — Verkehrsunfall mit Gefahrgut-LKW
Am heutigen Tag gegen 12:40 Uhr wurde der Polizei ein verunfallter Lkw auf der A28 in Fahrtrichtung Leer in Höhe des Parkplatzes Brinkum gemeldet. Feuerwehr und Rettungsdienst wurden ebenfalls alarmiert.
Nach bisherigen Erkenntnissen befuhren zwei Sattelzüge den Bereich zwischen den Anschlussstellen Filsum und Leer-Ost, als der vorausfahrende Lkw verkehrsbedingt abbremsen musste. Der nachfolgende Sattelzug fuhr auf den vorausfahrenden Lkw auf, kam anschließend nach rechts von der Fahrbahn ab, durchbrach die Schutzplanke und kippte seitlich in die Berme.
Der 23-jährige Fahrer aus den Niederlanden des verunfallten Lkw konnte das Fahrzeug leicht verletzt verlassen. Der 48-jährige Fahrer aus den Niederlanden des vorausfahrenden Lkw wurde ebenfalls leicht verletzt. Die beiden beteiligten Personen wurden in ein Krankenhaus gebracht.
Der Sattelzug war mit Gefahrgut beladen. Eine Überprüfung ergab, dass kein Gefahrstoff austrat. Allerdings liefen Betriebsstoffe aus dem Fahrzeug aus.
Für die Dauer der Bergungs- und Reinigungsarbeiten ist die A28 zwischen den Anschlussstellen Filsum und Leer-Ost voll gesperrt. Die Sperrung wird voraussichtlich noch längere Zeit andauern.
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