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31. Okto­ber: Refor­ma­ti­ons­tag und Hal­lo­ween – Zwei Fei­er­lich­kei­ten, ein Datum

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Bei­trags­bild: Ingo Ton­sor @LeserECHO-Verlag

31. Okto­ber: Refor­ma­ti­ons­tag und Hal­lo­ween – Zwei Fei­er­lich­kei­ten, ein Datum

Am 31. Okto­ber steht ein Datum im Mit­tel­punkt, das in vie­len Tei­len der Welt auf unter­schied­li­che Wei­sen gefei­ert wird. Für eini­ge ist es der Refor­ma­ti­ons­tag, wäh­rend ande­re sich auf das schau­rig-schö­ne Hal­lo­ween freu­en. Die­se bei­den Fei­er­lich­kei­ten könn­ten nicht unter­schied­li­cher sein, und den­noch tei­len sie das glei­che Datum. Las­sen Sie uns einen genaue­ren Blick auf bei­de Tra­di­tio­nen werfen.

Der Refor­ma­ti­ons­tag: Eine Erin­ne­rung an Mar­tin Luther und die Reformation

Der Refor­ma­ti­ons­tag ist ein pro­tes­tan­ti­scher Fei­er­tag, der in eini­gen Län­dern am 31. Okto­ber began­gen wird. Er erin­nert an den Beginn der Refor­ma­ti­on, aus­ge­löst durch Mar­tin Luther im Jahr 1517. An die­sem Tag geden­ken die Gläu­bi­gen der Ver­öf­fent­li­chung von Luthers 95 The­sen an der Schloss­kir­che zu Wit­ten­berg. Die­ses Ereig­nis gilt als Aus­lö­ser für die pro­tes­tan­ti­sche Bewegung.

Der Refor­ma­ti­ons­tag hat vor allem in eini­gen Tei­len Deutsch­lands und skan­di­na­vi­schen Län­dern eine reli­giö­se Bedeu­tung. Die Gläu­bi­gen reflek­tie­ren über die Bedeu­tung der Refor­ma­ti­on und die Aus­wir­kun­gen auf die christ­li­che Kir­che. Got­tes­diens­te und kul­tu­rel­le Ver­an­stal­tun­gen sind oft Teil der Feierlichkeiten.

Hal­lo­ween: Ein Fest des Gru­sels und der Fantasie

Hal­lo­ween hin­ge­gen hat sei­nen Ursprung in kel­ti­schen und christ­li­chen Tra­di­tio­nen und wird vor allem in den Ver­ei­nig­ten Staa­ten, Kana­da und Groß­bri­tan­ni­en gefei­ert. Aller­dings hat es sich in den letz­ten Jah­ren auch in vie­len ande­ren Tei­len der Welt ver­brei­tet. Hal­lo­ween fin­det am Abend des 31. Okto­ber statt und ist geprägt von schau­rig-schö­nen Elementen.

Typi­sche Akti­vi­tä­ten an Hal­lo­ween beinhal­ten das Ver­klei­den, das Schnit­zen von Kür­bis­sen (Jack‑o’-Lanterns), das Schmü­cken von Häu­sern mit gru­se­li­gen Deko­ra­tio­nen und natür­lich das Sam­meln von Süßig­kei­ten. Kin­der und Erwach­se­ne glei­cher­ma­ßen zie­hen in schau­ri­gen Kos­tü­men durch die Nach­bar­schaft, um Süßig­kei­ten zu sammeln.

Hal­lo­ween ist ein Fest des Gru­selns, der Fan­ta­sie und des Spa­ßes. Die Kos­tü­me rei­chen von Hexen und Geis­tern bis hin zu Vam­pi­ren und ande­ren unheim­li­chen Gestal­ten. Es ist eine Zeit, in der die Men­schen ihrer Krea­ti­vi­tät frei­en Lauf las­sen und in eine fan­ta­sie­vol­le Welt eintauchen.

Per­sön­li­che Über­zeu­gun­gen und kul­tu­rel­le Traditionen

Ob Sie den Refor­ma­ti­ons­tag oder Hal­lo­ween fei­ern, hängt stark von Ihren per­sön­li­chen Über­zeu­gun­gen und kul­tu­rel­len Tra­di­tio­nen ab. Eini­ge Men­schen ent­schei­den sich mög­li­cher­wei­se dafür, reli­giö­se Fei­er­lich­kei­ten des Refor­ma­ti­ons­tags mit den fest­li­chen Akti­vi­tä­ten von Hal­lo­ween zu kom­bi­nie­ren. Egal, wie Sie den 31. Okto­ber bege­hen, es ist eine Zeit des Geden­kens, der Freu­de und der Gemein­schaft – sei es im Glau­ben an die Refor­ma­ti­on oder im Geist des schau­ri­gen Spa­ßes von Halloween.


 

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Sal­sa Cuba­na in Leer: Neue Tanz­kur­se für Paa­re star­ten am 11. September

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Sal­sa Cuba­na: Neue Tanz­kur­se für Paa­re star­ten in Leer

Gemein­sam tan­zen, neue Schrit­te ler­nen und kuba­ni­sches Lebens­ge­fühl erle­ben – am 11. Sep­tem­ber star­tet ein neu­er Sal­sa-Cuba­na-Kurs in Leer.

Tan­zen ver­bin­det Men­schen – unab­hän­gig von Her­kunft, Alter oder Kul­tur. Es ist weit mehr als das Erler­nen von Schrit­ten und Bewe­gun­gen: Musik, Rhyth­mus und gemein­sa­mes Tan­zen schaf­fen Begeg­nun­gen, brin­gen Men­schen zusam­men und sor­gen für Freu­de und Lebensgefühl.

Wer Sal­sa Cuba­na ken­nen­ler­nen oder sei­ne bis­he­ri­gen Kennt­nis­se erwei­tern möch­te, hat in Leer jetzt die Gele­gen­heit dazu. Am Frei­tag, 11. Sep­tem­ber 2026, beginnt ein neu­er Sal­sa-Cuba­na-Tanz­kurs für Paa­re am Fit­ness­stu­dio an der Papen­bur­ger Stra­ße in Leer.

Der Kurs rich­tet sich sowohl an Ein­stei­ger als auch an Paa­re mit Tanz­er­fah­rung. Die Anfän­ger begin­nen um 19 Uhr, anschlie­ßend sind ab 20 Uhr die Fort­ge­schrit­te­nen an der Reihe.

Im Mit­tel­punkt steht der Sal­sa Cuba­na mit sei­nen cha­rak­te­ris­ti­schen Bewe­gun­gen, rhyth­mi­schen Ele­men­ten und der beson­de­ren Dyna­mik des Paar­tan­zes. Dabei geht es nicht nur dar­um, neue Figu­ren zu ler­nen, son­dern auch dar­um, gemein­sam Musik zu erle­ben und Spaß an der Bewe­gung zu haben.

Zehn Tanz­stun­den für 99 Euro pro Person

Der Kurs umfasst ins­ge­samt zehn Stun­den. Die Kurs­ge­bühr beträgt 99 Euro pro Per­son.

Die Anmel­dung ist ver­bind­lich per E‑Mail an r.schuch@zonnet.nl mög­lich. Auch kurz­ent­schlos­se­ne Paa­re kön­nen sich noch direkt bei Kurs­be­ginn anmelden.

Wer Lust auf Musik, Bewe­gung und gemein­sa­mes Tan­zen hat, kann damit einen Ein­stieg in die Welt des Sal­sa Cuba­na fin­den – oder bereits vor­han­de­ne Kennt­nis­se wei­ter ausbauen.

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Neue Rad­weg­brü­cke über die Leda könn­te bis 2030 entstehen

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So könn­te die geplan­te Rad­weg­brü­cke über die Leda künf­tig aus­se­hen: Die Visua­li­sie­rung zeigt die mög­li­che neue Que­rung west­lich der bestehen­den Eisen­bahn­brü­cke. Nach den Ergeb­nis­sen der Mach­bar­keits­stu­die bie­tet ein Stand­ort rund 60 Meter west­lich des Bahn­via­dukts die güns­tigs­ten Vor­aus­set­zun­gen. Dort kön­nen die erfor­der­li­chen Abstän­de zur Eisen­bahn­brü­cke und zur west­lich ver­lau­fen­den Hoch­span­nungs­lei­tung ein­ge­hal­ten wer­den. Zudem las­sen sich die Ram­pen zur Über­win­dung der Deich­kro­ne fla­cher aus­füh­ren und die Ein­grif­fe in den Deich redu­zie­ren. Die geplan­te Brü­cke wäre rund 190 Meter lang und etwa vier Meter breit. Visua­li­sie­rung: Machbarkeitsstudie

Neue Rad­weg­brü­cke über die Leda: Zehn-Mil­lio­nen-Pro­jekt könn­te bis 2030 entstehen

Mach­bar­keits­stu­die von Stadt Leer und Gemein­de Wes­t­ov­er­le­din­gen liegt vor – För­der­an­trag über Son­der­pro­gramm „Stadt und Land“ gestellt

Eine neue Rad­weg­brü­cke über die Leda könn­te künf­tig die Stadt Leer und die Gemein­de Wes­t­ov­er­le­din­gen mit­ein­an­der ver­bin­den. Die Stadt Leer und die Gemein­de Wes­t­ov­er­le­din­gen haben hier­zu eine gemein­sa­me Mach­bar­keits­un­ter­su­chung in Auf­trag gege­ben. Die Ergeb­nis­se lie­gen inzwi­schen vor und zei­gen, unter wel­chen Vor­aus­set­zun­gen das Vor­ha­ben tech­nisch und wirt­schaft­lich umge­setzt wer­den könnte.

Wich­tig ist dabei: Für die kon­kre­te Aus­füh­rung des Pro­jek­tes wur­den bis­lang noch kei­ne Beschlüs­se gefasst. Die der­zeit vor­lie­gen­den Anga­ben beru­hen auf den Ergeb­nis­sen der gemein­sa­men Mach­bar­keits­stu­die und stel­len damit den aktu­el­len Pla­nungs­stand dar.

Die bei­den Kom­mu­nen haben sich grund­sätz­lich dafür aus­ge­spro­chen, das Pro­jekt wei­ter­zu­ver­fol­gen. Vor­aus­set­zung ist aller­dings, dass die erfor­der­li­chen För­der­mit­tel bewil­ligt wer­den. Ein För­der­an­trag wur­de bereits über das Son­der­pro­gramm „Stadt und Land“ gestellt. Eine Ent­schei­dung über die Bewil­li­gung steht noch aus.

Mach­bar­keit umfas­send untersucht

Im Rah­men der Unter­su­chung wur­de unter ande­rem geprüft, unter wel­chen Vor­aus­set­zun­gen eine Rad­weg­brü­cke über die Leda gebaut wer­den könn­te. Dabei ging es auch um die Fra­ge, ob ein Anbau an die bereits bestehen­de Eisen­bahn­brü­cke mög­lich wäre.

Dar­über hin­aus wur­den ver­schie­de­ne Brü­cken­ty­pen mit­ein­an­der ver­gli­chen und hin­sicht­lich ihrer Eig­nung und Wirt­schaft­lich­keit unter­sucht. Auch die vor­aus­sicht­li­chen Pro­jekt­kos­ten wur­den ermittelt.

Die Ergeb­nis­se der Stu­die bil­den nun die Grund­la­ge für die wei­te­ren Über­le­gun­gen von Stadt Leer und Gemein­de Westoverledingen.

Geplan­ter Stand­ort rund 60 Meter west­lich der Bahnbrücke

Nach den der­zei­ti­gen Erkennt­nis­sen bie­tet ein Tras­sen­ver­lauf rund 60 Meter west­lich der bestehen­den Bahn­brü­cke die güns­tigs­ten Vor­aus­set­zun­gen für die Realisierung.

Für die Wahl des Stand­orts spie­len meh­re­re Fak­to­ren eine Rol­le. Zwi­schen der geplan­ten Rad­weg­brü­cke und der bestehen­den Bahn­brü­cke muss ein ent­spre­chen­der Min­dest­ab­stand ein­ge­hal­ten wer­den. Gleich­zei­tig befin­det sich west­lich der Bahn­brü­cke eine Hoch­span­nungs­lei­tung, die über die Leda führt. Auch zu die­ser Lei­tung müs­sen die vor­ge­schrie­be­nen Min­dest­ab­stän­de berück­sich­tigt werden.

Ein wei­te­rer Aspekt betrifft die Über­win­dung der Deich­kro­ne. Die Nut­zer der künf­ti­gen Brü­cke müss­ten den Deich mit ent­spre­chen­den Ram­pen über­win­den. Durch den ermit­tel­ten Abstand zur bestehen­den Bahn­brü­cke könn­ten nach den Ergeb­nis­sen der Mach­bar­keits­stu­die fla­cher geneig­te Ram­pen rea­li­siert wer­den. Dadurch wäre ein gerin­ge­rer bau­li­cher Ein­griff in den Deich möglich.

Bal­ken­brü­cke als wirt­schaft­lichs­te Variante

Für die mög­li­che Kon­struk­ti­on wur­den im Rah­men der Mach­bar­keits­stu­die ins­ge­samt fünf gän­gi­ge Brü­cken­ty­pen unter­sucht. Als wirt­schaft­lichs­te Lösung wur­de dabei eine Bal­ken­brü­cke mit kur­zer Spann­wei­te ermittelt.

Bei die­ser Vari­an­te sol­len die Stüt­zen der neu­en Rad­weg­brü­cke in der­sel­ben Flucht wie die Stüt­zen der bestehen­den Eisen­bahn­brü­cke ange­ord­net werden.

Die geplan­te Brü­cke wäre nach den der­zei­ti­gen Pla­nungs­grund­la­gen rund 190 Meter lang. Auf Grund­la­ge der Emp­feh­lun­gen für Rad­ver­kehrs­an­la­gen (ERA 2010) ist eine Nutz­brei­te von etwa vier Metern vorgesehen.

Damit wür­de aus­rei­chend Raum für den vor­ge­se­he­nen Rad- und Fuß­ver­kehr geschaf­fen. Zusätz­lich soll die Brü­cke mit einer LED-Beleuch­tung aus­ge­stat­tet werden.

Inves­ti­ti­ons­kos­ten von rund zehn Mil­lio­nen Euro

Auch die finan­zi­el­len Rah­men­be­din­gun­gen wur­den in der Mach­bar­keits­stu­die betrach­tet. Für das Gesamt­pro­jekt wur­de eine Grö­ßen­ord­nung von rund 10 Mil­lio­nen Euro ermittelt.

Die Kom­mu­nen stre­ben dabei eine För­de­rung von etwa 90 Pro­zent der Pro­jekt­kos­ten an. Ent­spre­chend kommt der Ent­schei­dung über den bereits gestell­ten För­der­an­trag eine zen­tra­le Bedeu­tung für die wei­te­re Umset­zung des Vor­ha­bens zu.

Ob und wann die Brü­cke tat­säch­lich gebaut wer­den kann, hängt somit unter ande­rem von der Bewil­li­gung der För­der­mit­tel ab.

 

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Bau­be­ginn und Fer­tig­stel­lung noch offen

Einen kon­kre­ten Bau­be­ginn gibt es der­zeit noch nicht. Neben der Fra­ge der Finan­zie­rung hängt der wei­te­re Zeit­plan auch davon ab, ob für das Pro­jekt ein Plan­fest­stel­lungs­ver­fah­ren erfor­der­lich ist.

Unter idea­len Vor­aus­set­zun­gen könn­te die neue Rad­weg­brü­cke nach den Ergeb­nis­sen der bis­he­ri­gen Unter­su­chung bis zum Ende des Jah­res 2030 rea­li­siert werden.

Bis dahin sind aller­dings noch wei­te­re Pla­nungs­schrit­te erfor­der­lich. Die vor­lie­gen­de Mach­bar­keits­stu­die stellt zunächst die Grund­la­ge für die wei­te­ren Ent­schei­dun­gen und Pla­nun­gen dar. Erst wenn die not­wen­di­gen Vor­aus­set­zun­gen geschaf­fen und ent­spre­chen­de Beschlüs­se gefasst wur­den, kann das Pro­jekt in die nächs­ten Pha­sen gehen.

Ver­bin­dung für den Radverkehr

Die geplan­te Brü­cke wür­de eine neue Que­rungs­mög­lich­keit über die Leda schaf­fen und damit ins­be­son­de­re für den Rad­ver­kehr von Bedeu­tung sein. Die rund 190 Meter lan­ge Ver­bin­dung soll dabei nicht als Anbau an die bestehen­de Eisen­bahn­brü­cke aus­ge­führt wer­den. Statt­des­sen sieht die der­zeit als wirt­schaft­lichs­te bewer­te­te Vari­an­te einen eigen­stän­di­gen Brü­cken­bau west­lich des bestehen­den Bau­werks vor.

Die nächs­ten ent­schei­den­den Schrit­te lie­gen nun bei der wei­te­ren Pla­nung, der Klä­rung der Geneh­mi­gungs­vor­aus­set­zun­gen und vor allem bei der För­der­mit­tel­zu­sa­ge. Erst danach lässt sich kon­kre­ter bestim­men, wann die Bau­ar­bei­ten begin­nen können.

Eine ers­te Skiz­ze zur Mach­bar­keits­stu­die zeigt bereits die mög­li­che Anord­nung der geplan­ten Rad­weg­brü­cke im Ver­hält­nis zur bestehen­den Eisen­bahn­brü­cke. Sie dient der Ver­an­schau­li­chung des der­zei­ti­gen Pla­nungs­stan­des und stellt noch kei­ne end­gül­ti­ge Aus­füh­rungs­pla­nung dar.

Hin­ter­grund­in­for­ma­tio­nen aus der Gemein­de Westoverledingen

Die Fra­gen zum aktu­el­len Pla­nungs­stand, zur mög­li­chen Tras­sen­füh­rung, Bau­wei­se, Finan­zie­rung und zum wei­te­ren Zeit­plan wur­den von Chris­ti­an Ort­mann, För­der­mit­tel­ma­nage­ment im Fach­be­reich I – Zen­tra­le Diens­te der Gemein­de Wes­t­ov­er­le­din­gen, beant­wor­tet. Die Gemein­de stell­te dar­über hin­aus die ent­spre­chen­den Hin­ter­grund­in­for­ma­tio­nen aus der gemein­sa­men Mach­bar­keits­stu­die zur Ver­fü­gung und erläu­ter­te die der­zei­ti­gen Rah­men­be­din­gun­gen des Projekts.

Leser­brief: Nadel­öhr Leda­brü­cke: Mehr Rad­ver­kehr, aber auch mehr Herausforderungen

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Smart Regi­on Ost­fries­land: Leer, Aurich, Witt­mund und Emden star­ten gemein­sa­me Digitaloffensive

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Ost­fries­land wird zur Smart Regi­on: Vier Kom­mu­nen bün­deln ihre digi­ta­len Kräfte

Land Nie­der­sach­sen för­dert gemein­sa­me Daten­in­fra­struk­tur mit 180.000 Euro – neue Lösun­gen für Hoch­was­ser­schutz, Kata­stro­phen­schutz und Rad­ver­kehr geplant

Leer. Ost­fries­land geht beim The­ma Digi­ta­li­sie­rung einen wich­ti­gen Schritt gemein­sam. Die Land­krei­se Leer, Aurich und Witt­mund sowie die Stadt Emden haben die Initia­ti­ve „Smart Regi­on Ost­fries­land“ gestar­tet. Ziel ist der Auf­bau einer gemein­sa­men Daten­in­fra­struk­tur, mit der Infor­ma­tio­nen künf­tig ein­fa­cher, siche­rer und kreis­über­grei­fend genutzt wer­den können.

Ein wich­ti­ger Mei­len­stein wur­de jetzt im Schloss Even­burg in Leer erreicht: Die nie­der­säch­si­sche Minis­te­rin für Euro­pa und Regio­na­le Lan­des­ent­wick­lung, Mela­nie Wal­ter, über­reich­te den För­der­be­scheid über 180.000 Euro. Ent­ge­gen­ge­nom­men wur­de die­ser von den Land­rä­ten Mat­thi­as Groo­te, Olaf Mei­nen und Hol­ger Heymann sowie dem Emder Ober­bür­ger­meis­ter Tim Krui­thoff.

450.000 Euro für die digi­ta­le Zukunft Ostfrieslands

Das Land Nie­der­sach­sen unter­stützt das Pro­jekt mit 180.000 Euro. Die Gesamt­kos­ten belau­fen sich auf 450.000 Euro. Die ver­blei­ben­den 270.000 Euro über­neh­men die vier betei­lig­ten Kom­mu­nen zu glei­chen Teilen.

Zusätz­li­che Unter­stüt­zung erhal­ten die Land­krei­se Leer und Aurich: Bei­de bekom­men jeweils 50.625 Euro Kofi­nan­zie­rungs­hil­fe. Die­se För­de­rung soll finanz­schwä­che­re Kom­mu­nen dabei unter­stüt­zen, ihre Eigen­an­tei­le bei EU-geför­der­ten Pro­jek­ten zu finanzieren.

Von der „Road­map MOIN“ zur prak­ti­schen Umsetzung

Grund­la­ge für die neue Initia­ti­ve ist das bereits abge­schlos­se­ne Vor­pro­jekt „Road­map MOIN“. Gemein­sam mit regio­na­len Akteu­ren wur­den dabei kon­kre­te Hand­lungs­fel­der iden­ti­fi­ziert und die kon­zep­tio­nel­len Vor­aus­set­zun­gen für eine gemein­sa­me Daten­in­fra­struk­tur geschaffen.

Mit „Smart Regi­on Ost­fries­land“ geht es nun dar­um, die­se Stra­te­gie in die Pra­xis umzu­set­zen. Digi­ta­le Daten sol­len künf­tig gezielt genutzt wer­den, um kon­kre­te Her­aus­for­de­run­gen in der Regi­on bes­ser zu bewältigen.

Geplant sind bei­spiels­wei­se Echt­zeit­da­ten für den Hoch­was­ser- und Kata­stro­phen­schutz sowie eine daten­ge­stütz­te Wei­ter­ent­wick­lung der Rad­weg­einfra­struk­tur.

 

 

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Regio­na­ler Daten­raum soll Daten zusammenführen

Das tech­ni­sche Herz­stück des Pro­jekts bil­det ein soge­nann­ter regio­na­ler Daten­raum. Dahin­ter steckt eine gemein­sa­me digi­ta­le Platt­form für ganz Ostfriesland.

Kom­mu­nen und Unter­neh­men sol­len dort künf­tig Sen­sor- und Ser­vice­da­ten nach ein­heit­li­chen Stan­dards bereit­stel­len, prü­fen und sicher aus­tau­schen kön­nen. Ein zen­tra­ler Daten­ka­ta­log soll dabei wie eine digi­ta­le Such­ma­schi­ne funk­tio­nie­ren: Ver­füg­ba­re Daten wer­den kreis­über­grei­fend auf­find­bar und kön­nen für unter­schied­li­che Anwen­dun­gen genutzt werden.

„Wir holen die Daten aus den Schub­la­den der ein­zel­nen Ämter und Kom­mu­nen und machen sie für alle nutz­bar. Damit set­zen wir als Regi­on ein star­kes Zei­chen“, erklärt Land­rat Mat­thi­as Groo­te. Das Smart-Regi­on-Pro­jekt stel­le die Wei­chen für ein moder­nes und gut ver­netz­tes Ostfriesland.

Digi­ta­li­sie­rung soll im All­tag spür­bar werden

Bei der Über­ga­be des För­der­be­scheids beton­te Minis­te­rin Mela­nie Wal­ter, dass Digi­ta­li­sie­rung nicht allein eine Fra­ge von Tech­nik und Soft­ware sei. Ent­schei­dend sei viel­mehr, dass Men­schen, Orga­ni­sa­tio­nen und Regio­nen Infor­ma­tio­nen mit­ein­an­der tei­len und dar­aus kon­kre­te Lösun­gen entwickeln.

Genau hier setzt die „Smart Regi­on Ost­fries­land“ an. Die vor­han­de­nen digi­ta­len Ansät­ze der vier Part­ner sol­len gebün­delt und stär­ker mit­ein­an­der ver­knüpft wer­den. Gleich­zei­tig sol­len die Vor­aus­set­zun­gen geschaf­fen wer­den, Open Data dau­er­haft und ver­bind­lich in der Regi­on zu ver­an­kern.

Damit soll Digi­ta­li­sie­rung nicht nur inner­halb der Ver­wal­tun­gen statt­fin­den. Die gemein­sa­men Daten sol­len viel­mehr dazu bei­tra­gen, den All­tag der Men­schen zu erleich­tern, Ver­wal­tun­gen leis­tungs­fä­hi­ger zu machen und Ost­fries­land ins­ge­samt zukunfts­fä­hi­ger auf­zu­stel­len.

Der För­der­be­scheid des Lan­des mar­kiert damit den Über­gang von der gemein­sa­men Pla­nung zur kon­kre­ten Umset­zung – und damit einen wei­te­ren Schritt auf dem Weg zu einer digi­tal stär­ker ver­netz­ten Region.

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Groß­brand in Leer: Mehr als 250 Ein­satz­kräf­te bekämp­fen Feu­er auf Schrottplatz

Groß­brand auf Schrott­platz in Leer: Mehr als 250 Ein­satz­kräf­te im Dauereinsatz Leer. Der Groß­brand auf dem Gelän­de einer Recy­cling­fir­ma im...

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Der Bahn­hof Leer ist von den Ein­schrän­kun­gen im Bahn­ver­kehr am Wochen­en­de eben­falls betrof­fen. Rei­sen­de soll­ten ins­be­son­de­re in der Nacht vom...

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