Blaulicht
Polizeimeldungen vom 26. März 2021
Leer — Verkehrsunfallflucht
Am 25.03.2021 kam es in der Zeit zwischen 17:45 Uhr und 18:30 Uhr zu einem Verkehrsunfall auf dem Parkplatz eines Gartencenters am Osseweg, bei welchem sich der Verursacher von der Unfallstelle entfernte, ohne sich um den entstandenen Schaden zu kümmern. Ein bislang unbekannter Verkehrsteilnehmer beschädigte nach bisherigen Erkenntnissen bei einem Parkmanöver einen ordnungsgemäß geparkten weißen VW Touran und fügte dem Fahrzeuge eine erhebliche Beschädigung an der vorderen rechten Seite der Frontschütze zu. Die Schadenshöhe wird auf einen vierstelligen Bereich geschätzt. Aufgrund der Höhe des Schadens ist der Vorfall mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit nicht unbemerkt geblieben. Zeugen, die den Vorfall beobachtet haben und sachdienliche Hinweise zu dem Unfall geben können, werden gebeten, sich mit der Polizei in Leer in Verbindung zu setzen.
Detern — Unerlaubte Reifenentsorgung (Foto)
In der Zeit vom 03.03.2021,12:00 Uhr bis zum 24.03.2021, 12:00 Uhr entsorgten unbekannte Personen 10 Autoreifen, zum Teil mit Felgen, auf einem Privatgrundstück an der Straße “Am Haferkamp” und verbargen diese zwischen dort befindlichen Buchsbäumen. Neben der Unrechtmäßigkeit der Entsorgungsart haben die Verursacher nun auch die 52-jährige Grundstückseigentümerin vor die Problematik der fachgerechten und möglicherweise kostenpflichtigen Entsorgung gestellt. Zeugen, die Hinweise auf die Verursacher der Abfallentsorgung geben können, werden gebeten, sich mit der Polizei in Filsum in Verbindung zu setzen.
Leer — Diebstähle aus Baustellenlager
In der Zeit vom 24.03.2021, 18:00 Uhr bis zum 25.03.2021, 06:30 Uhr kam es in einem Neubaugebiet in Logabirum zu insgesamt fünf Diebstählen aus Baustellenlagern. Auf den fünf Neubaustellen wurden vier Baustellencontainer gewaltsam geöffnet und Baumaterial, sowie Werkzeuge und Arbeitsmaterialien entwendet. Zeugen, die sachdienliche Hinweise zu den Vorfällen geben können, werden gebeten, sich mit der Polizei in Leer in Verbindung zu setzen.
Rhauderfehn — Sachbeschädigung
In der Zeit vom 24.03.2021, 17:00 Uhr bis zum 25.03.2021, 07:30 Uhr wurde die Umzäunung eines Kindergartens an der Hahnentanger Straße mit sogenannten Graffitis besprüht. Zudem verteilten die unbekannten Täter Glasscherben auf dem Kindergartengelände. Zeugen, die sachdienliche Hinweis zu dem Vorfall geben können, werden gebeten, sich mit der Polizei in Rhauderfehn in Verbindung zu setzen.
Borkum — Gefährlicher Eingriff in den Straßenverkehr
Am 25.03.2021 fiel einer Streifenwagenbesatzung der Polizei Borkum gegen 21:05 Uhr auf der Deichstraße ein Pkw Ford auf, welcher sich mit vier Personen besetzt und mit auffallend hoher Geschwindigkeit fortbewegte. Daher wurde durch die Polizeieinsatzkräfte die Nachfahrt zwecks einer Verkehrskontrolle aufgenommen. Nachdem der Verursacher diverse verkehrsberuhigte Bereiche und auch einen Teil der Fußgängerzone mit stark überhöhter Geschwindigkeit durchfahren hatte, konnte er durch die Polizei angehalten und kontrolliert werden. Dabei wurde festgestellt, dass der 29-jährige Mann aus Haselünne nicht im Besitz einer gültigen Fahrerlaubnis ist und zum Tatzeitpunkt unter Alkoholeinfluss stand. Der Mann muss sich nun in einem Strafverfahren verantworten.
Polizeiinspektion Leer/Emden — Unseriöse SMS-Benachrichtigungen
Am 25.03.2021 gingen bei der Polizeiinspektion Leer/Emden mehrere Hinweise auf eine neue SMS-Benachrichtigung ein, bei welcher ein Link angeklickt werden soll, welcher nach bisherigen Erkenntnisse eine Schadensoftware installiert und Massen-SMS generiert. Bekannt geworden sind die Schaden-SMS bislang als Paketbenachrichtigung. Hier haben die Verursacher nun das Vorgehen geändert und schicken die SMS getarnt als Facebook-Benachrichtigung. Inhaltlich wird in der SMS behauptet, dass es angeblich verdächtige Aktivität auf dem eigenen Facebook-Konto geben solle. Die Polizei weißt in diesem Zusammenhang darauf hin, dass diese neuen SMS mit der bisherigen Paket-SMS gleichzusetzen sind und bitten dringend darum den Link nicht anzuklicken.
Hesel — Verdacht auf Benzinbettelei
Am 25.03.2021 gegen 14:10 Uhr trifft eine 63-jährige Frau aus Nortmoor in der Hasselterfeldstraße auf einen Pkw Audi mit polnischen Kennzeichen, dessen Fahrzeugführer vorgab, dass ihm das Benzin ausgegangen sei und seine EC-Karte einen Defekt habe, weswegen er keine Tankstelle aufsuchen könne. Er bitte die 63-jährige um Bargeld, welches er der Frau zu einem späteren Zeitpunkt zurückzahlen wolle. Die Helferin händigte dem Mann 10 Euro aus und gab ihre Erreichbarkeit an. Dieser ursprünglich als Hilfeleistung eingestufte Fall ist aufgrund von weiteren Mitteilungen gleichartiger Vorfälle am 25.03.2021 mittlerweile als mögliche Benzinbettelei einzustufen. Auch andere Mitbürger sind im Bereich Hesel unter gleichem Vorwand angesprochen worden, so dass von einer Notlage des Mannes nicht mehr ausgegangen wird. Diese sogenannten Benzinbettler tauchen sporadisch in allen Gegenden Deutschlands immer wieder auf. Die Polizei weist daraufhin, dass angesprochene Bürger und Bürgerinnen vor einer Hilfsleistung beim Bittsteller genauer nachfragen und im Zweifelsfall die nächste Polizeidienststelle informieren sollten.
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Blaulicht
Gefahrgut-Einsatz unter Realbedingungen: Feuerwehren proben den Ernstfall in Diele
Gefahrgut und Menschenrettung: Feuerwehren proben den Ernstfall in Diele
Am Samstagmorgen absolvierten die Freiwilligen Feuerwehren Oberrheiderland und Weenermoor eine umfangreiche und realitätsnahe Einsatzübung. Im Fokus der gemeinsamen Übung stand die Bewältigung eines komplexen Gefahrgutszenarios, um die Zusammenarbeit und die taktischen Einsatzabläufe der beiden Wehren unter Beweis zu stellen und weiter zu optimieren.
Gegen 08:30 Uhr schrillten die Melder der Einsatzkräfte. Als Übungsobjekt diente ein ehemaliges, leerstehendes landwirtschaftliches Anwesen im Osseweg in Diele (Stadt Weener). Die angenommene Lage hatte es in sich: Bewohner des Anwesens hatten einen qualmenden Eimer entdeckt und versucht, diesen mit Wasser zu löschen. Was sie nicht ahnten, war, dass der Eimer mit Karbid gefüllt war. Durch den Kontakt mit Wasser kam es zu einer heftigen chemischen Reaktion und einer starken Rauchentwicklung.
Schnelle Menschenrettung unter Atemschutz
Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte drang bereits dichter Qualm aus dem Gebäude. Die Feuerwehrleute sahen sich sofort mit mehreren Herausforderungen gleichzeitig konfrontiert.
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Wasserversorgung: Um die Brandbekämpfung einzuleiten, musste zunächst eine über 100 Meter lange Schlauchleitung verlegt werden, um die Wasserversorgung zu sichern.
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Personenrettung: Danach gingen mehrere Trupps unter Atemschutz in das verqualmte Gebäude vor und retteten erfolgreich zwei Personen aus dem Erdgeschoss sowie eine weitere Person aus dem Obergeschoss.
Aufbau der Sofort-Dekontamination
Da es sich um einen Einsatz mit Gefahrstoffen handelte, wurde parallel zur Menschenrettung ein Platz zur sogenannten Sofort-Dekontamination (Dekon-Stufe I) aufgebaut.
Diese unverzüliche Notfallmaßnahme dient der schnellen Beseitigung gefährlicher Stoffe direkt am Einsatzort. Dabei wird die verunreinigte Schutzkleidung der Atemschutztrupps so abgelegt, dass jeglicher Hautkontakt mit dem Gefahrstoff vermieden wird.
Insgesamt waren über 30 Einsatzkräfte mit vier Einsatzfahrzeugen vor Ort.
Positives Fazit der Einsatzleitung
Der stellvertretende Stadtbrandmeister und Einsatzleiter Steffen Voß zeigte sich nach dem Ende der Übung äußerst zufrieden mit dem Ergebnis. Der Ablauf sei reibungslos gewesen, die Reaktion schnell und die Zusammenarbeit der beiden Wehren hochgradig effektiv. Solche gemeinsamen Übungen seien essenziell, um die Einsatzbereitschaft auf hohem Niveau zu halten und im Ernstfall schnell und koordiniert Hilfe leisten zu können.
Foto: Joachim Rand
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LKW-Unfall auf der A28 – Gefahrguteinsatz und Vollsperrung
LKW-Unfall auf der A28: Gefahrgutzug und Logistik-Einheit stundenlang im Einsatz
FILSUM / LEER – Zu einem schweren Verkehrsunfall mit einem glimpflichen Ausgang für die Umwelt kam es am Mittwochmittag, den 13. Mai 2026, auf der Bundesautobahn zwischen den Anschlussstellen Filsum und Leer-Ost. Ein Großaufgebot an Rettungskräften war bis in die Abendstunden gefordert.
Gegen 12:40 Uhr ereignete sich im dichten Verkehr ein Auffahrunfall zwischen zwei Lastkraftwagen. Durch die Wucht des Aufpralls kam das hintere Fahrzeug von der Fahrbahn ab, durchbrach die Leitplanke und kam erst in der angrenzenden Berme zum Stillstand. Beide LKW-Fahrer erlitten leichte Verletzungen und wurden nach einer Erstversorgung vor Ort zur weiteren Behandlung in umliegende Krankenhäuser transportiert.
Spezialtank verhindert Umweltschaden
Aufgrund der zunächst unklaren Lage bezüglich der Ladung wurden neben den Freiwilligen Feuerwehren Detern-Stickhausen-Velde, Filsum, Lammertsfehn und Wiesmoor auch der Gefahrgutzug der Kreisfeuerwehr Leer alarmiert. Vor Ort konnte jedoch schnell eine Teilentwarnung gegeben werden.
Wie Zugführer Sirke Siebens (Gefahrgutzug Leer) mitteilte, war der verunfallte Auflieger mit einem speziellen, doppelwandigen Wechseltanksystem ausgestattet. Zwar hatte ein Holzpfahl beim Abkommen von der Fahrbahn die äußere Tankhülle durchstoßen, die innere Wand blieb jedoch glücklicherweise intakt. Somit trat kein Ladegut – ein bauschaumähnliches Mittel – aus. Die Einsatzkräfte konzentrierten sich daraufhin auf das Abdichten austretender Betriebsstoffe. Geringe Mengen an Diesel und AdBlue wurden zügig gesichert; ein großflächiges Abpumpen der Kraftstofftanks war letztlich nicht mehr erforderlich.
Aufwendige Bergung und Logistik-Einsatz
Die Bergung des schweren Lastzuges gestaltete sich zeitintensiv. Während das Fahrzeug mittels Spezialgerät aufgerichtet wurde, stellten die Feuerwehren kontinuierlich den Brandschutz sicher. Die Untere Wasserbehörde des Landkreises Leer begutachtete vor Ort zudem mögliche Bodenverunreinigungen.
Um die rund 60 Einsatzkräfte (darunter 35 Mitglieder des Gefahrgutzuges) bei dem kräftezehrenden Einsatz bei Kräften zu halten, wurde gegen 16:50 Uhr die Logistik-Einheit der Kreisfeuerwehr nachgefordert. Unter der Leitung von Zugführer Joshua Zimmer versorgte das Team die Kameradinnen und Kameraden vor Ort mit warmen und kalten Getränken sowie einer Stärkung.
Vollsperrung bis zum Abend
Nachdem das Fahrzeug sicher aufgerichtet worden war und feststand, dass keine Gefahr für die Umwelt mehr bestand, konnten die Einsatzkräfte am Abend wieder einrücken. Für die Dauer der Rettungs- und Bergungsmaßnahmen blieb die Autobahn zwischen Filsum und Leer-Ost voll gesperrt.
Foto: Kreisfeuerwehr Leer
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Der glückliche Gewinner oder die Gewinnerin kann den Korb direkt beim EDEKA in der Ohlthaverstraße 13, 26789 Leer abholen.
Also: Mitmachen lohnt sich – das Gewinnspiel startet heute Abend auf „Wir Leeraner“

Blaulicht
Schwerer Lkw-Unfall auf der A28 – Vollsperrung bei Leer
POL-LER: Weitere Pressemitteilung der Polizeiinspektion Leer/ Emden für den 13.05.2026
Leer/ A28 — Verkehrsunfall mit Gefahrgut-LKW
Am heutigen Tag gegen 12:40 Uhr wurde der Polizei ein verunfallter Lkw auf der A28 in Fahrtrichtung Leer in Höhe des Parkplatzes Brinkum gemeldet. Feuerwehr und Rettungsdienst wurden ebenfalls alarmiert.
Nach bisherigen Erkenntnissen befuhren zwei Sattelzüge den Bereich zwischen den Anschlussstellen Filsum und Leer-Ost, als der vorausfahrende Lkw verkehrsbedingt abbremsen musste. Der nachfolgende Sattelzug fuhr auf den vorausfahrenden Lkw auf, kam anschließend nach rechts von der Fahrbahn ab, durchbrach die Schutzplanke und kippte seitlich in die Berme.
Der 23-jährige Fahrer aus den Niederlanden des verunfallten Lkw konnte das Fahrzeug leicht verletzt verlassen. Der 48-jährige Fahrer aus den Niederlanden des vorausfahrenden Lkw wurde ebenfalls leicht verletzt. Die beiden beteiligten Personen wurden in ein Krankenhaus gebracht.
Der Sattelzug war mit Gefahrgut beladen. Eine Überprüfung ergab, dass kein Gefahrstoff austrat. Allerdings liefen Betriebsstoffe aus dem Fahrzeug aus.
Für die Dauer der Bergungs- und Reinigungsarbeiten ist die A28 zwischen den Anschlussstellen Filsum und Leer-Ost voll gesperrt. Die Sperrung wird voraussichtlich noch längere Zeit andauern.
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