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Häu­fig gestell­te Fra­gen zum Winterdienst

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1. Was ist Winterdienst?

Win­ter­dienst heißt, dass auf öffent­li­chen Stra­ßen und Wegen im Rah­men der Mög­lich­keit Schnee geräumt und Glät­te bekämpft wird.

Es gibt kei­nen Rechts­an­spruch auf eine bestimm­te Qua­li­tät. Bei Schnee und Glät­te han­delt es sich um Natur­er­eig­nis­se, die nur im gewis­sen Rah­men vor­her­seh­bar sind.

2. Was bedeu­tet „im Rah­men der Möglichkeit“?

In vie­len Rechts­vor­schrif­ten fin­den wir den Begriff “nach bes­ten Kräf­ten”. Nach bes­ten Kräf­ten beinhal­tet einer­seits das was zumut­bar bzw. finan­zier­bar ist und ande­rer­seits das was auch natur­ge­ge­ben mög­lich ist. Es gibt sehr vie­le Urtei­le, die sich mit Grund­satz- und Ein­zel­fra­gen befasst haben.

Für die Außer­orts­stra­ßen (häu­fig Bundes‑, Lan­des- und Kreis­stra­ßen) gibt es eine Vor­ga­be, wie das Anfor­de­rungs­ni­veau aus­se­hen soll. Auf die­ser Grund­la­ge erhal­ten die Stra­ßen­bau­ver­wal­tun­gen Per­so­nal, Gerä­te und Geld­mit­tel zur Erfül­lung der Auf­ga­ben bereitgestellt.

3. Wie genau sieht das Anfor­de­rungs­ni­veau aus? Was darf der Ver­kehrs­teil­neh­mer erwarten?

Es gibt zum einen die zeit­li­che Kom­po­nen­te. Auf Auto­bah­nen soll rund um die Uhr Win­ter­dienst sicher­ge­stellt wer­den. Auf allen ande­ren wich­ti­gen Stra­ßen für den über­ört­li­chen Ver­kehr mit star­kem Berufs­ver­kehr oder Lini­en­bus­ver­kehr soll der Win­ter­dienst so statt­fin­den, dass die Stra­ßen täg­lich zwi­schen 6 und 22 Uhr befahr­bar sind.

Alle ande­ren über­ört­li­chen Stra­ßen, Geh- und Rad­we­gen außer­halb der Ort­schaf­ten wer­den nach­ran­gig nach dem ört­li­chen Ver­kehrs­be­dürf­nis behandelt.

Unter Umstän­den sind unse­re Kol­le­gin­nen und Kol­le­gen in wech­seln­den Schich­ten an 7 Tagen fast rund um die Uhr im Einsatz.

Die zwei­te Kom­po­nen­te betrifft die jewei­li­ge Wet­ter­la­ge. Bei Schnee­fall, Eis- und Reif­glät­te sol­len die Stra­ßen befahr­bar sein. Bei star­kem und lang anhal­ten­dem Schnee­fall soll wenigs­tens je Rich­tung ein Fahr­strei­fen, not­falls mit Schnee­ket­ten befahr­bar sein.

Bei star­ken Schnee­ver­we­hun­gen, Lawi­nen oder Eis­re­gen kann die Befahr­bar­keit nicht mehr sicher­ge­stellt werden.

4. Gibt es unter­schied­li­che Arten der Glätte?

Wir unter­schei­den zwi­schen Reif­glät­te, Eis­glät­te, Glatt­eis und Schnee­glät­te. Reif­glät­te ent­steht durch die Feuch­tig­keit (Nebel, Dunst) aus der Luft, die sich auf der ursprüng­lich tro­cke­nen Fahr­bahn nie­der­schlägt. Eis­glät­te ent­steht durch Über­frie­ren der nas­sen Fahr­bahn und Glatt­eis durch gefrie­ren­den Regen.

Die Glät­te­bil­dung hängt aber auch immer mit den ört­li­chen Ver­hält­nis­sen zusam­men. Son­nen­ein­strah­lung und Ver­schat­tung, die Wind­ver­hält­nis­se oder Mul­den und Sen­ken sowie expo­nier­te Lagen spie­len eine gro­ße Rolle.

5. Was heißt Befahrbarkeit?

Die Befahr­bar­keit einer Stra­ße bedeu­tet, dass Behin­de­run­gen durch Schnee­res­te oder je nach Wet­ter­la­ge und Ein­satz­dau­er des Win­ter­diens­tes stel­len­wei­se auch mit geschlos­se­ner Schnee­de­cke gerech­net wer­den muss. Auch kann stel­len­wei­se Reif- und Eis­glät­te nicht aus­ge­schlos­sen werden.

6. Was kann ich als Ver­kehrs­teil­neh­mer tun?

Von allen Ver­kehrs­teil­neh­mern wird erwar­tet (laut Stra­ßen­ver­kehrs­ord­nung), dass auch mit einer den Wit­te­rungs­ver­hält­nis­sen ange­pass­ten Geschwin­dig­keit und der pas­sen­den Win­ter­be­rei­fung gefah­ren wird, für Fuß­gän­ger ent­spre­chen­des Schuhwerk

7. Wer muss in den Ort­schaf­ten bei Schnee räu­men und bei Glät­te streuen?

In den Ort­schaf­ten ist auf allen Stra­ßen die Gemein­de oder Stadt zustän­dig. Schnee zu räu­men oder bei Glät­te zu streu­en bzw. abzu­stump­fen gehört zur soge­nann­ten Rei­ni­gungs­pflicht. Die Gemein­den oder Städ­te über­tra­gen die­se Auf­ga­be per Sat­zung teil­wei­se auf die Anlie­ger. Die Stra­ßen­rei­ni­gungs­sat­zun­gen fin­det man in der Regel im Inter­net. Meis­tens sind die Anlie­ger für die Geh­we­ge zustän­dig, manch­mal auch für die Straße.

Bei Haupt­ver­kehrs­stra­ßen und ins­be­son­de­re Durch­gangs­stra­ßen (Bundes‑, Lan­des- oder Kreis­stra­ßen) sind in den meis­ten Fäl­len die Gemein­den oder Städ­te für die Rei­ni­gung, also auch den Win­ter­dienst, auf den Fahr­bah­nen und Rad­we­gen zuständig.

Viel­fach gibt es Ver­ein­ba­run­gen mit der Stra­ßen­bau­ver­wal­tung, dass die­se Stra­ßen mit geräumt und gestreut wer­den, weil die Fahr­zeu­ge ohne­hin dort ent­lang fah­ren müssen.

8. Darf ich den Schnee vom Geh­weg auf die Stra­ße schieben?

Wenn auf den Geh­we­gen nicht genug Platz vor­han­den ist um den Schnee auf­zu­häu­fen, muss der Schnee auf dem eige­nen Grund­stück unter­ge­bracht wer­den. Jeden­falls gehört er nicht auf die Stra­ße. Das nächs­te Räum­fahr­zeug wird den Schnee sonst unwei­ger­lich wie­der auf den Geh­weg schieben.

9. Woher weiß die SBV wann es glatt wird oder schneit?

Der Stra­ßen­bau­ver­wal­tung (SBV) ste­hen für die Wet­ter­in­for­ma­tio­nen pro­fes­sio­nel­le Wet­ter­mel­dun­gen des Deut­schen Wet­ter­diens­tes zur Ver­fü­gung. Die­se soge­nann­ten SWIS-Mel­dun­gen geben uns eine Vor­schau auf den nächs­ten Tag. Neben den Luft­tem­pe­ra­tu­ren und den zu erwar­ten­den Nie­der­schlag erhal­ten wir bei­spiels­wei­se auch Infor­ma­tio­nen über die Boden­tem­pe­ra­tu­ren und die Luft­feuch­tig­keit. Natür­lich gehö­ren auch aktu­el­le Kar­ten dazu, die bei­spiel­wei­se kon­kret die Nie­der­schlä­ge als Regen oder Schnee zeigen.

An eini­gen Stel­len im Stra­ßen­netz haben wir noch soge­nann­te Glät­te­mel­de­an­la­gen. Zusätz­lich zu die­sen Mög­lich­kei­ten sind ins­be­son­de­re in der Nacht Kol­le­gin­nen und Kol­le­gen unter­wegs, um an neur­al­gi­schen Punk­ten das loka­le Wet­ter zu beurteilen.

10. Wann beginnt der Win­ter­dienst mit der Arbeit?

Je nach Wet­ter­vor­her­sa­ge wird der Win­ter­dien­st­ein­satz ent­we­der gleich für den frü­hen Mor­gen ange­ord­net oder aber die Kol­le­gin­nen und Kol­le­gen war­ten in Ruf­be­reit­schaft zuhau­se auf einen Ein­satz. Damit ab 6 Uhr die Stra­ßen befahr­bar sind, star­tet der Win­ter­dienst meis­tens schon gegen 3 Uhr in der Früh.

Die Wet­ter­mel­der sind oft schon ab 1 Uhr nachts unter­wegs, um bei Bedarf einen Ein­satz aus­lö­sen zu kön­nen. Auch die Ein­satz­leit­zen­tra­le der Poli­zei steht mit der Stra­ßen­meis­te­rei in Ver­bin­dung und infor­miert uns bei Bedarf.

11. Wann muss man im Tages­ver­lauf am ehes­ten mit Glät­te rechnen?

Die größ­te Wahr­schein­lich­keit, dass sich Glät­te bil­det, ist in den frü­hen Mor­gen­stun­den um den Son­nen­auf­gang her­um, denn zu die­ser Zeit sind die Tem­pe­ra­tu­ren häu­fig am niedrigsten.

12. Wie vie­le Fahr­zeu­ge hat eine Stra­ßen­meis­te­rei für den Winterdienst?

Je nach Grö­ße der Stra­ßen­meis­te­rei wer­den zwi­schen 8 und 10 Bezir­ke betreut. Jede Stra­ßen­meis­te­rei ver­fügt über 3 oder 4 eige­ne Win­ter­dienst­fahr­zeu­ge. Dar­über hin­aus wer­den Fir­men beauf­tragt, die uns mit 3 bis 6 Fahr­zeu­gen unterstützen.

Für jedes Fahr­zeug gibt es einen Bezirk, der betreut wer­den soll. Die­ser wur­de so opti­miert, dass mög­lichst weni­ge Leer­fahr­ten (Abschnit­te, die bereits von ande­ren Fahr­zeu­gen bear­bei­tet wur­den bzw. die Rück­fahrt zum Stütz­punkt) entstehen.

13. Wie groß sind die Bezirke?

Die durch­schnitt­lich zu bear­bei­ten­de Stre­cken­län­ge der Bezir­ke für Streu- und Räum­ein­sät­ze beträgt etwa 45 km. Ins­ge­samt legen die Fahr­zeu­ge 70 bis 80 km pro Umlauf zurück, bis sie wie­der im Stütz­punkt ange­langt sind.

14. Wie lan­ge dau­ert ein „Umlauf“?

Ein Streu­um­lauf dau­ert etwa 2,5 bis 3,5 Stun­den. Damit wird der Zeit­raum bezeich­net, den ein Fahr­zeug benö­tigt, um ein­mal sei­nen Bezirk abzu­fah­ren, zurück­zu­keh­ren und dann wie­der bela­den für den nächs­ten Ein­satz bereit zu ste­hen. Im Nor­mal­fall rei­chen das gela­de­ne Salz und auch die Salz­so­le für einen Umlauf aus.

Wenn auch Schnee geräumt wer­den muss, ver­län­gern sich die Umlauf­zei­ten. Beim Räu­men kann der Schnee immer nur auf einer Fahr­spur gescho­ben wer­den, wäh­rend beim Streu­en in der Regel zwei Fahr­spu­ren gleich­zei­tig bedient wer­den können.

Die Fahr­zeu­ge fah­ren mit einer Geschwin­dig­keit von unge­fähr 25 bis 35 km/h. Beson­ders beim Räu­men kommt es auf die rich­ti­ge Geschwin­dig­keit an. In Ort­schaf­ten wird ver­sucht, gera­de so schnell zu fah­ren, dass die Stra­ße frei wird, aber der Schnee nicht auf die Grund­stü­cke fliegt.

15. Womit wird gestreut?

Am bes­ten hat sich soge­nann­tes Feucht­salz (FS 30) bewährt. Dabei wird nor­ma­les Koch­salz (NaCl, Natri­um­chlo­rid) aus­ge­streut und mit 30 % Salz­so­le (20%ige Lösung) ange­feuch­tet. Durch die Salz­so­le haf­tet das Salz auf der Stra­ße und wird nicht so schnell durch den Fahrt­wind fort­ge­weht. Außer­dem löst sich das ange­feuch­te­te Salz schnel­ler auf und kann sei­ne Wir­kung frü­her entfalten.

Auf den Auto­bahn­meis­te­rei­en kann bei ent­spre­chen­den Wit­te­rungs­la­gen zusätz­lich zu der FS-30-Streue­rung auch die rei­ne Sole­sprü­hung (FS 100) erfol­gen. Bei der rei­nen Sole­sprü­hung han­delt es sich um eine Ergän­zung des Win­ter­diens­tes bei den Prä­ven­tiv­maß­nah­men und bei Fahr­bahn­tem­pe­ra­tu­ren bis — 6°C.

Klei­ner phy­si­ka­li­scher Exkurs:

Wenn sich Salz im Was­ser auf­lö­sen soll, ist dazu Ener­gie not­wen­dig. Die Ener­gie dazu kommt aus der Umge­bung in Form von Wär­me, die dem Boden, der umlie­gen­den Luft oder dem Was­ser ent­zo­gen wird. Die Tem­pe­ra­tu­ren ins­be­son­de­re des Was­sers kön­nen dadurch sogar unter 0 Null Grad sin­ken und es kann gefrieren.

Der Pro­zess des Auf­lö­sens wird beschleu­nigt, wenn schon Salz im Was­ser gelöst ist.

Auch der flie­ßen­de Ver­kehr trägt wesent­lich zum Auf­tau­pro­zess bei. Das gelös­te Salz (Salz­so­le) wird ver­mischt, ähn­lich wie beim Rüh­ren in Glas. Durch das Wal­ken der Rei­fen ent­steht zusätz­li­che Wär­me. Das lässt sich gut anhand von Stre­cken mit Über­hol­fahr­strei­fen beob­ach­ten. Wäh­rend der Haupt­fahr­strei­fen oft schon gut abge­taut ist, sieht der Über­hol­fahr­strei­fen oft noch weiß aus.

Des­halb: Ach­tung — gestreu­te Stra­ßen kön­nen noch glatt sein!

16. Gibt es Beson­der­hei­ten im Win­ter­dienst bei Radwegen?

Rad­we­ge außer­halb der Ort­schaf­ten kön­nen häu­fig erst nach­ran­gig im Win­ter­dienst behan­delt wer­den. Ins­be­son­de­re nach Schnee­fäl­len muss erst die Fahr­bahn neben dem Rad­weg geräumt sein, damit nicht der bereits geräum­te Rad­weg wie­der zuge­schüt­tet wird. Auch die ver­füg­ba­ren Res­sour­cen spie­len eine Rol­le, da pro Stra­ßen­meis­te­rei nur ein spe­zi­el­les Gerät für Rad­we­ge zur Ver­fü­gung steht.

Ein ande­rer Umstand hat eben­falls gro­ße Bedeu­tung — auf den Rad­we­gen fehlt die wich­ti­ge, unter­stüt­zen­de Wir­kung des Ver­kehrs. Das rol­len­de Rad hilft bei der Ver­tei­lung des Sal­zes und för­dert das Auf­tau­en. Selbst gestreu­te oder geräum­te Rad­we­ge kön­nen also noch lan­ge glatt sein.

17. Wie­viel Salz wird gestreut? Wie schnell fah­ren die Fahrzeuge?

Die Fahr­zeu­ge brin­gen das Streu­salz mit soge­nann­ten Streu­au­to­ma­ten aus. Die Men­ge an Streu­salz beträgt zwi­schen 5 und 40 g/m² und wird unab­hän­gig von der gefah­re­nen Geschwin­dig­keit gesteuert.

Die Fahr­zeu­ge kön­nen zwi­schen 2,5 und 5,0 m³ Salz laden und füh­ren zwi­schen 1.200 und 2.400 Litern Salz­so­le mit sich. Zusam­men ent­spricht das einer Nutz­last von 4,2 bis 8,1 t.

18. Was kann man vor­sorg­lich (prä­ven­tiv) tun?

Mit dem Schnee­räu­men kann natür­lich erst begon­nen wer­den, wenn der Schnee­fall ein­ge­setzt hat. Durch die Wet­ter­be­ob­ach­tun­gen und pro­fes­sio­nel­len Wet­ter­vor­her­sa­gen kön­nen die Fahr­zeu­ge aller­dings recht­zei­tig in Bereit­schaft ver­setzt wer­den und zum rich­ti­gen Zeit­punkt mit ein­set­zen­dem Schnee­fall losfahren.

In Bezug auf Glät­te kön­nen wir zum Teil vor­beu­gend arbei­ten und Glät­te mög­lichst erst gar nicht ent­ste­hen las­sen. Die Ein­sät­ze wer­den so aus­ge­löst wer­den, dass vor dem Über­frie­ren bereits gestreut ist und das Salz zu wir­ken begin­nen kann.

Wenn es vor­her­seh­bar ist, streu­en wir manch­mal bereits in den spä­ten Abend­stun­den, obwohl die Glät­te erst für den nächs­ten Mor­gen vor­her­ge­sagt ist.

19. Wird in jedem Fall bei Minus­gra­den gestreut?

Ob eine tro­cke­ne Fahr­bahn gestreut wer­den soll­te, muss gut über­legt sein. Das Salz selbst zieht Feuch­tig­keit aus dem Umge­bung an und unter Umstän­den wird die Stra­ße genau dadurch glatt. Hier ist viel Fin­ger­spit­zen­ge­fühl gefragt, ob nicht auf ein Abstreu­en ver­zich­tet wer­den sollte.

20. Wirkt das Salz auch bei ‑10 °C?

Die Wirk­sam­keit der Auf­tau­wir­kung des Sal­zes (Tau­mit­tel) hängt stark von der Tem­pe­ra­tur ab. Das Tau­mit­tel Natri­um­chlo­rid NaCl (Koch­salz), was nor­ma­ler­wei­se ver­wen­det wird, wirkt bis max. — 8 °C. Dar­un­ter müs­sen ande­re Sal­ze z.B. MgCl, CaCl (Magne­si­um­chlo­rid oder Kal­zi­um­chlo­rid) ver­wen­det werden.

Oft ist der Ein­satz von Tau­mit­teln dann aber gar nicht mehr not­wen­dig, weil dann kaum noch mit Schnee­fall gerech­net wer­den muss und die Stra­ßen auch „tro­cken­frie­ren“. Bei der soge­nann­ten Sub­li­ma­ti­on geht das Eis direkt in Was­ser­dampf über. Die­sen natür­li­chen Pro­zess kann­ten auch unse­re Groß­el­tern, die bei Minus­gra­den ihre Wäsche drau­ßen auf der Lei­ne getrock­net haben.

21. War­um wird nicht mit Sand oder Splitt gestreut?

Sand oder Splitt wir­ken zwar abstump­fend, kön­nen aber eine Glät­te­bil­dung nicht aus­rei­chend ver­hin­dern. Der Ein­satz wäre allen­falls inner­halb der Ort­schaf­ten ver­tret­bar. Außer­orts stel­len Sand oder Splitt nach dem Abtau­en der Stra­ße eine Gefähr­dung ins­be­son­de­re für Zwei­rad­fah­rer dar und müss­ten regel­mä­ßig abge­kehrt werden.

Spä­tes­tens nach dem Win­ter müs­sen Stra­ßen, Grä­ben, Regen­was­ser­lei­tun­gen und Regen­was­ser­ab­läu­fe gerei­nigt wer­den. Dabei ent­ste­hen durch Ver­un­rei­ni­gun­gen gro­ße Men­gen Abfall, die teu­er ent­sorgt wer­den müs­sen. Zudem sind Sand und Splitt wert­vol­le Rohstoffe.

Streu­salz in der rich­ti­gen Dosie­rung ist die umwelt­ge­rech­tes­te Metho­de zur Glät­te­be­kämp­fung und Auf­recht­erhal­tung der Mobilität.

22. Wie soll ich mich als Kraft­fah­rer ver­hal­ten, wenn mir ein Win­ter­dienst­fahr­zeug im Ein­satz ent­ge­gen­kommt oder vor mir fährt?

Win­ter­dienst­fahr­zeu­ge im Ein­satz sind durch ihre ein­ge­schal­te­ten gel­ben Rund­um­leuch­ten und rück­wär­ti­gen zusätz­li­chen Beleuch­tungs­ein­rich­tun­gen weit­hin sichtbar.

Da auf Auto­bah­nen meh­re­re Fahr­bah­nen gleich­zei­tig bedient wer­den müs­sen, sind häu­fig meh­re­re Räum- und Streu­fahr­zeu­ge unter­wegs, die über die gesam­te Fahr­bahn­brei­te ver­teilt sind und in Fahrt­rich­tung ver­setzt als soge­nann­ter Ver­band fah­ren. Dadurch ent­ste­hen in Fahrt­rich­tung zwi­schen den ein­zel­nen Fahr­spu­ren Lücken, die die Kraft­fah­rer dazu ver­lei­ten, sie zum Über­ho­len zu nut­zen. Das soll­te man grund­sätz­lich nicht tun, denn nach dem viel­leicht geglück­ten Über­hol­ma­nö­ver gelangt man mit Sicher­heit auf noch nicht geräum­te und gestreu­te Fahr­bah­nen, deren Glät­te ein sehr hohes Risi­ko bedeu­tet, ins­be­son­de­re auch bei den not­wen­di­gen Lenk­be­we­gung ins Schleu­dern zu kom­men. Auch bei der Hin­ter­her­fahrt soll­te man sich immer bewusst sein, dass auch wenn unmit­tel­bar zuvor gestreut wur­de, das Streu­salz sei­ne Wir­kung noch gar nicht ent­fal­ten konn­te und die Glät­te zunächst wie im nicht gestreu­ten Zustand vor­han­den ist. Auch wenn bei einer Hin­ter­her­fahrt hin­ter einem Streu­fahr­zeug das eige­ne Fahr­zeug durch das aus­ge­brach­te Streu­salz in Mit­lei­den­schaft gezo­gen wird, soll­te die eige­ne Sicher­heit oben anstehen.

Sind Räum­fahr­zeu­ge im Ver­band auf der Auto­bahn unter­wegs, soll­te man immer beden­ken, dass der Schnee vom äußers­ten lin­ken über die mitt­le­re, die Haupt­fahr­spur bis auf den Stand­strei­fen wei­ter­ge­ge­ben wird. Damit soll­te immer davon abge­se­hen wer­den, die­se Fahr­zeu­ge zu überholen.

Kommt einem außer­halb der Auto­bah­nen ein Streu- und Räum­fahr­zeug im Ein­satz ent­ge­gen, soll­te man sei­ne Geschwin­dig­keit redu­zie­ren und soweit wie mög­lich am rech­ten Fahr­bahn­rand fah­ren. Ins­be­son­de­re Räum­fahr­zeu­ge neh­men mit ihrem Räum­schild in der Regel die gan­ze Brei­te ihrer Fahr­spur in Anspruch und kön­nen natür­lich auf­grund der win­ter­li­chen Ver­hält­nis­se auch kurz­fris­tig über ihre eige­ne Fahr­spur hin­aus kommen.

Außer­halb der Auto­bah­nen soll­te man immer beden­ken, dass in einem Streu­durch­gang die gesam­te Fahr­bahn­brei­te, also auch die Fahr­spur des Gegen­ver­kehrs, gestreut wird, wobei meist laut­stark das aus­ge­brach­te Streu­salz die ent­ge­gen­kom­men­den Fahr­zeu­ge trifft.

Beim Räum­ein­satz ist eben­falls zu beden­ken, dass zwar jede Fahr­spur für sich geräumt wird, es aber nicht aus­ge­schlos­sen ist, dass bei ent­spre­chen­den Wind­ver­hält­nis­sen geräum­ter Schnee in Rich­tung der Gegen­fahr­bahn und damit der dort fah­ren­den Fahr­zeu­ge gelan­gen kann.

Quel­le: Nie­der­säch­si­sche Lan­des­be­hör­de für Stra­ßen­bau und Verkehr


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Moder­ni­sier­te Natio­nal­park-Häu­ser auf Spie­ker­oog und Nor­der­ney eröffnet

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Fei­er­li­che Eröff­nung auf Nor­der­ney: Nie­der­sach­sens Umwelt­mi­nis­ter Chris­ti­an Mey­er (Mit­te) gab gemein­sam mit Ver­tre­tern aus Poli­tik und Natio­nal­park­ver­wal­tung den Start­schuss für die neue, inter­ak­ti­ve Erleb­nis­welt im Watt Wel­ten Besu­cher­zen­trum. Die moder­ni­sier­te Aus­stel­lung setzt mit einem Inves­ti­ti­ons­vo­lu­men von zwei Mil­lio­nen Euro neue Maß­stä­be in der Ver­mitt­lung von Natur- und Kli­ma­schutz im Welt­na­tur­er­be Wattenmeer.

(v. l. n. r.: Peter Süd­beck, Lei­ter der Natio­nal­park­ver­wal­tung Wat­ten­meer; Dr. Vale­ria Bers, Lei­tung Watt Wel­ten; Chris­ti­an Mey­er, Nie­der­säch­si­scher Minis­ter für Umwelt, Ener­gie und Kli­ma­schutz; Johann Saat­hoff, MdB; Saskia Busch­mann, MdL; Frank Ulrichs, Bür­ger­meis­ter von Norderney)

„Das Wat­ten­meer ver­ste­hen heißt, es zu schüt­zen“: Umwelt­mi­nis­ter Mey­er eröff­net moder­ni­sier­te Nationalpark-Zentren

Spie­ker­oog / Nor­der­ney – Das UNESCO-Welt­na­tur­er­be Wat­ten­meer wird inter­ak­ti­ver, digi­ta­ler und zukunfts­ori­en­tier­ter. Pünkt­lich zum 40-jäh­ri­gen Bestehen des Natio­nal­parks Nie­der­säch­si­sches Wat­ten­meer hat Umwelt­mi­nis­ter Chris­ti­an Mey­er am ver­gan­ge­nen Wochen­en­de die voll­stän­dig erneu­er­ten Dau­er­aus­stel­lun­gen im Natio­nal­park-Haus Witt­bül­ten auf Spie­ker­oog sowie im Watt Wel­ten Besu­cher­zen­trum auf Nor­der­ney fei­er­lich eröffnet.

Mit mil­lio­nen­schwe­ren Inves­ti­tio­nen set­zen die­se zen­tra­len Bil­dungs­or­te ein star­kes Zei­chen für moder­ne Natur- und Kli­ma­ver­mitt­lung an der nie­der­säch­si­schen Küste.

Inves­ti­ti­on in die Zukunft: 3,4 Mil­lio­nen Euro für die Umweltbildung

„Die neu­en Aus­stel­lun­gen machen die Fas­zi­na­ti­on des Wat­ten­mee­res erleb­bar und schaf­fen nied­rig­schwel­li­ge Zugän­ge zu kom­ple­xen Natur- und Kli­mathe­men“, beton­te Minis­ter Mey­er wäh­rend der Eröff­nungs­fei­er­lich­kei­ten. Die Moder­ni­sie­run­gen unter­strei­chen den Anspruch des Lan­des, den Schutz die­ses ein­zig­ar­ti­gen Lebens­raums durch fun­dier­te Wis­sens­ver­mitt­lung lang­fris­tig zu sichern. Ins­ge­samt flos­sen rund 3,4 Mil­lio­nen Euro an Bun­des­mit­teln in die Neu­ge­stal­tung der bei­den Standorte.


Spie­ker­oog: Witt­bül­ten ver­bin­det Tra­di­ti­on mit moder­ner Forschung

Im Natio­nal­park-Haus Witt­bül­ten wur­de die rund 20 Jah­re alte Schau grund­le­gend trans­for­miert. Unter dem Leit­mo­tiv „Leben im Welt­na­tur­er­be Wat­ten­meer – erle­ben, erfor­schen, gestal­ten“ wur­de auf ca. 400 Qua­drat­me­tern ein Raum geschaf­fen, der öko­lo­gi­sche Zusam­men­hän­ge und die Fol­gen des Kli­ma­wan­dels in den Fokus rückt.

  • High­lights: Das bekann­te Pott­wal-Ske­lett, die Aqua­ri­en und das Insel­mo­dell blei­ben erhal­ten, wur­den jedoch in ein inter­ak­ti­ves Gesamt­kon­zept eingebettet.

  • Wis­sen­schaft­li­cher Fokus: Durch die enge Koope­ra­ti­on mit der Uni­ver­si­tät Olden­burg und der Her­mann-Lietz-Schu­le fun­giert das Haus als bedeu­ten­der Forschungsstandort.

  • Nach­hal­ti­ge Sanie­rung: Par­al­lel zur Aus­stel­lung wird das Gebäu­de für rund 400.000 Euro ener­ge­tisch saniert. Bis Ende 2026 sol­len Wär­me­pum­pen, Pho­to­vol­ta­ik­an­la­gen und moder­ner Wär­me­schutz den öko­lo­gi­schen Fuß­ab­druck des Hau­ses minimieren.


Nor­der­ney: Eine inter­ak­ti­ve Zeit­rei­se im Watt Wel­ten Besucherzentrum

Auf Nor­der­ney erwar­tet die jähr­lich über 80.000 Gäs­te eine kom­plett neu kon­zi­pier­te Erleb­nis­welt. Auf 600 Qua­drat­me­tern wid­met sich die Aus­stel­lung dem The­ma „Das Wat­ten­meer: frü­her – heu­te – mor­gen“.

Das Zen­trum, das gemein­schaft­lich von der Stadt Nor­der­ney und dem BUND Nie­der­sach­sen betrie­ben wird, setzt auf:

  • Tech­nik und Bar­rie­re­frei­heit: Die Sta­tio­nen wur­den tech­ni­kro­bus­ter, hel­ler und bar­rie­re­är­mer gestaltet.

  • Mul­ti­me­dia­le Ver­mitt­lung: Neue Nord­see-Aqua­ri­en und ein inte­grier­tes Kino machen die Dyna­mik des Gezei­ten­mee­res greifbar.

  • Finan­zie­rung: Die kom­plet­te Neu­ge­stal­tung wur­de mit 2 Mil­lio­nen Euro aus Bun­des­mit­teln realisiert.


Natio­nal­park-Häu­ser als Rück­grat des Naturschutzes

Die Neu­eröff­nun­gen sind Teil eines Netz­werks von ins­ge­samt 19 Infor­ma­ti­ons- und Bil­dungs­ein­rich­tun­gen im Natio­nal­park Nie­der­säch­si­sches Wat­ten­meer. Die­se Zen­tren errei­chen jähr­lich rund 900.000 Besu­cher und bie­ten über 10.000 Ver­an­stal­tun­gen an.

Als außer­schu­li­sche Lern­or­te leis­ten sie einen unver­zicht­ba­ren Bei­trag zur Akzep­tanz des Natio­nal­parks und der Bio­sphä­ren­re­gi­on. Minis­ter Mey­er stell­te klar: „Mit die­sen Inves­ti­tio­nen stär­ken wir die Bil­dungs­ar­beit und machen das Wat­ten­meer für kom­men­de Gene­ra­tio­nen noch bes­ser erfahr­bar. Schutz und Ver­mitt­lung müs­sen Hand in Hand gehen.“

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News

Igel aus dem Win­ter­schlaf: So ein­fach gelingt die Mit­hil­fe im Garten

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Ein Herz für Sta­chel­rit­ter: Der ulti­ma­ti­ve Gui­de für einen igel­freund­li­chen Garten

Wenn die Tage im März und April spür­bar län­ger wer­den und die ers­ten Früh­lings­bo­ten ihre Köp­fe aus der Erde stre­cken, erwacht in unse­ren Gär­ten ein ganz beson­de­rer Gast aus sei­nem mona­te­lan­gen Schlum­mer­schlaf: der West­li­che Igel. Doch die Freu­de über den pel­zi­gen Nach­barn soll­te mit Acht­sam­keit ein­her­ge­hen, denn nach dem Win­ter­schlaf haben die klei­nen Insek­ten­fres­ser oft bis zu 40 % ihres Kör­per­ge­wichts ver­lo­ren. Sie sind nun drin­gend dar­auf ange­wie­sen, in unse­ren Gär­ten Nah­rung und Schutz zu finden.

In einer Zeit, in der Gär­ten immer öfter “auf­ge­räumt” und ste­ril wir­ken, wird der Lebens­raum für den Igel knapp. Erfah­ren Sie hier, wie Sie mit ein­fa­chen Mit­teln zum Arten­schutz bei­tra­gen können.


Fas­zi­nie­ren­de Fak­ten: Was den Igel so beson­ders macht

Bevor wir uns den prak­ti­schen Tipps wid­men, lohnt sich ein Blick auf die erstaun­li­che Bio­lo­gie die­ser Tie­re. Ein aus­ge­wach­se­ner Igel ist ein wah­res Wun­der der Natur:

  • Der Sta­chel­pan­zer: Zwi­schen 5.000 und 8.000 Sta­cheln trägt ein aus­ge­wach­se­nes Tier auf sei­nem Rücken. Die­se ver­horn­ten Haa­re sind innen hohl und die­nen als hoch­ef­fek­ti­ver Schutz­pan­zer. Bei Gefahr rollt sich der Igel mit­hil­fe einer star­ken Ring­mus­ku­la­tur zusam­men und wird zu einer unein­nehm­ba­ren Festung.

  • Der Weit­wan­de­rer: Unter­schät­zen Sie nie­mals die Mobi­li­tät eines Igels! Männ­li­che Tie­re kön­nen in einer ein­zi­gen Nacht Revie­re von bis zu einem Qua­drat­ki­lo­me­ter durch­strei­fen. Sie sind stän­dig in Bewe­gung, um Nah­rung oder Part­ner zu finden.

  • Das “Hecken­schwein”: Der eng­li­sche Name Hedge­hog beschreibt das Tier per­fekt. Igel suchen bevor­zugt in Hecken nach Nah­rung und legen dabei kei­ner­lei Wert auf Tisch­ma­nie­ren. Sie schmat­zen, schnau­fen und schle­cken laut­stark, was ihnen ihren drol­li­gen Namen ein­ge­bracht hat.


Der Spei­se­plan: Ein nütz­li­cher Hel­fer im Garten

Igel sind wert­vol­le Ver­bün­de­te für jeden Gärt­ner, denn sie sind rei­ne Fleisch­fres­ser. Ent­ge­gen der weit ver­brei­te­ten Ansicht fres­sen sie kein Fall­obst. Wenn man einen Igel an einem Apfel knab­bern sieht, inter­es­siert er sich in Wahr­heit für die Maden und Käfer im Inne­ren der Frucht.

Auf sei­nem natür­li­chen Spei­se­plan stehen:

  • Lauf­kä­fer, Asseln und Tausendfüßler.

  • Regen­wür­mer 

  • Gele­gent­lich wer­den auch jun­ge Mäu­se oder in Boden­nä­he befind­li­che Vogel­ei­er verspeist.

Die gro­ße Gefahr: Milch

Bit­te beach­ten Sie unbe­dingt: Igel dür­fen nie­mals Milch bekom­men! Sie sind von Natur aus lak­to­se­into­le­rant. Der Ver­zehr führt zu schwe­ren Durch­fäl­len und schmerz­haf­ten Koli­ken, die für die klei­nen Tie­re oft töd­lich enden. Die bes­te Hil­fe ist eine fla­che Scha­le mit fri­schem Was­ser.


So gestal­ten Sie ein siche­res Refugium

Unse­re Gär­ten sind oft durch Zäu­ne und Mau­ern von­ein­an­der iso­liert. Dabei ist es so ein­fach, dem Igel zu helfen:

1. Mut zur “Unord­nung”

Igel lie­ben es wild. Als nacht­ak­ti­ve Tie­re benö­ti­gen sie tags­über siche­re Schlaf­plät­ze. Soge­nann­te “Dreck­ecken” sind für sie pure Luxusunterkünfte.

  • Las­sen Sie Laub‑, Rei­sig- und Tot­holz­hau­fen in ruhi­gen Ecken des Gar­tens liegen.

  • Auch ein alter Kom­post­hau­fen oder ein umge­stürz­ter Baum­stamm bie­tet idea­len Schutz vor Wit­te­rung und Feinden.

2. Vor­sicht bei moder­ner Technik

Die größ­te Gefahr in moder­nen Gär­ten sind Mäh­ro­bo­ter. Da Igel bei Gefahr nicht flie­hen, son­dern sich zusam­men­rol­len, wer­den sie von den Mes­sern oft schwer ver­letzt oder getötet.

  • Las­sen Sie Mäh­ro­bo­ter grund­sätz­lich nur tags­über laufen.

  • Ver­zich­ten Sie nach Mög­lich­keit auf Laub­blä­ser, da die­se nicht nur das Laub ent­fer­nen, son­dern auch die lebens­not­wen­di­gen Insek­ten und die Win­ter­quar­tie­re zerstören.

3. Wege ebnen: Die Igel-Autobahn

Ein Gar­ten allein reicht einem Igel meist nicht aus. Er muss von Grund­stück zu Grund­stück wan­dern können.

  • Schaf­fen Sie klei­ne Durch­gän­ge in Zäu­nen oder Mau­ern (ca. 13 x 13 cm). Eine kur­ze Abspra­che mit den Nach­barn sorgt dafür, dass eine gan­ze Ket­te an igel­freund­li­chen Gär­ten entsteht.


 

Igel besit­zen einen sehr kur­zen Darm, der per­fekt auf die Ver­wer­tung von tie­ri­schen Pro­te­inen und Fet­ten aus­ge­legt ist. Pflanz­li­che Zell­wän­de (wie bei Gemü­se) oder kom­ple­xe Koh­len­hy­dra­te (wie in vie­len Pil­zen und Obst­sor­ten) kön­nen sie schlicht­weg nicht auf­schlie­ßen. Wenn ein Igel an einem Pilz oder einer Frucht schnup­pert, sucht er dort gezielt nach pro­te­in­rei­chen „Bei­la­gen“ wie Maden oder Käfern.

Rich­tig füt­tern: Wann ist Hil­fe nötig?

Grund­sätz­lich fin­den gesun­de Igel in einem natur­na­hen Gar­ten genug Nah­rung. Eine dau­er­haf­te Zufüt­te­rung kann sogar scha­den, da sie die natür­li­che Selek­ti­on beein­träch­tigt. Zufüt­te­rung ist nur in Aus­nah­men sinnvoll:

  1. Im Früh­jahr (März/April), wenn es nach dem Erwa­chen noch zu kalt für Insek­ten ist.

  2. Im spä­ten Herbst, wenn jun­ge Igel noch nicht das not­wen­di­ge Gewicht für den Win­ter­schlaf (ca. 500–600 g) erreicht haben.

Womit füt­tern? Am bes­ten eig­net sich hoch­wer­ti­ges Kat­zen­feucht­fut­ter mit einem hohen Fleisch­an­teil (ohne Getrei­de und Zucker). Spe­zi­el­les “Igel­fut­ter” aus dem Han­del ist oft unge­eig­net, da es zu vie­le Koh­len­hy­dra­te enthält.


Jeder Bei­trag zählt

Ein igel­freund­li­cher Gar­ten ist kein Hexen­werk. Es geht dar­um, der Natur wie­der ein Stück weit Raum zu geben. Wenn wir auf Gif­te ver­zich­ten, Durch­gän­ge schaf­fen und ein wenig Unord­nung zulas­sen, beloh­nen uns die Sta­chel­rit­ter als flei­ßi­ge Schäd­lings­be­kämp­fer und fas­zi­nie­ren­de Beob­ach­tungs­ob­jek­te für die gan­ze Familie.

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Igel und die Gefahr durch Nacktschnecken

Obwohl Nackt­schne­cken oft als ver­meint­li­che Beu­te von Igeln ange­se­hen wer­den, stel­len sie in Wahr­heit eine erheb­li­che Gesund­heits­ge­fahr dar. Sie fun­gie­ren als Zwi­schen­wir­te für Para­si­ten, ins­be­son­de­re für den Lun­gen­wurm (Creno­so­ma stria­tum) sowie für ver­schie­de­ne Darm­pa­ra­si­ten wie Band­wür­mer. Ver­zehrt ein Igel eine infi­zier­te Schne­cke, gelan­gen die Lar­ven in sei­nen Orga­nis­mus und besie­deln die Atem­we­ge. Dies führt zu schwe­ren Sym­pto­men wie ras­seln­dem Atem, chro­ni­schem Hus­ten, Atem­not und gelb­li­chem Schleim­aus­wurf. Da Nackt­schne­cken zudem nähr­stoff­arm sind, die­nen sie Igeln ledig­lich als min­der­wer­ti­ge Not­nah­rung, die das Immun­sys­tem durch die Para­si­ten­be­las­tung mas­siv schwächt.

Um Igel im eige­nen Gar­ten zu schüt­zen, ist der Ver­zicht auf Schne­cken­korn und ande­re che­mi­sche Gif­te essen­zi­ell, da die­se für Wild­tie­re töd­lich sein kön­nen. Statt­des­sen hilft eine geziel­te Zufüt­te­rung mit pro­te­in­rei­chem Kat­zen­fut­ter (hoher Fleisch­an­teil, ohne Getrei­de oder Soße) sowie das Bereit­stel­len einer fla­chen Was­ser­scha­le, die Abhän­gig­keit von Schne­cken als Nah­rungs­quel­le zu ver­rin­gern. Zeigt ein Igel bereits deut­li­che Krank­heits­sym­pto­me wie Hus­ten oder Apa­thie, ist eine fach­me­di­zi­ni­sche Behand­lung durch eine Igel­sta­ti­on oder einen igel­kun­di­gen Tier­arzt unumgänglich.

Getrock­ne­te Insek­ten wie Mehl­wür­mer oder die Lar­ven der Sol­da­ten­flie­ge wer­den von Igeln zwar meist gie­rig gefres­sen, sind jedoch als Nah­rung nicht zu emp­feh­len und kön­nen sogar gesund­heits­schäd­lich sein.

Die Pro­ble­ma­tik von getrock­ne­ten Insekten

  • Kal­zi­um-Phos­phor-Man­gel: Getrock­ne­te Mehl­wür­mer und Sol­da­ten­flie­gen­lar­ven wei­sen ein extrem ungüns­ti­ges Ver­hält­nis von Kal­zi­um zu Phos­phor auf. Ein Über­maß an Phos­phor ent­zieht dem Kör­per des Igels Kal­zi­um, was lang­fris­tig zu Kno­chen­ab­bau, Ske­lett­ver­än­de­run­gen und Brü­chen füh­ren kann (meta­bo­li­sche Knochenerkrankung).

  • Dehy­drie­rung: Igel decken einen Teil ihres Flüs­sig­keits­be­darfs über die Nah­rung. Getrock­ne­tes Fut­ter ent­zieht dem Kör­per zusätz­lich Was­ser, was beson­ders bei geschwäch­ten Tie­ren oder in tro­cke­nen Som­mern gefähr­lich ist.

  • Man­geln­de Nähr­stof­fe: Durch den Trock­nungs­pro­zess gehen wich­ti­ge Vit­ami­ne ver­lo­ren. Zudem ent­hal­ten die­se Insek­ten oft zu viel Fett und zu wenig ver­wert­ba­re Pro­te­ine für den spe­zi­fi­schen Stoff­wech­sel eines Igels.

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News

Prä­ven­ti­on und Schutz: Das Ems­land wird offi­zi­ell FSME-Risikogebiet

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Zecken­biss: So schüt­zen Sie sich in der Feri­en­zeit richtig

Die Urlaubs­zeit steht vor der Tür, die Tem­pe­ra­tu­ren stei­gen und es zieht uns nach drau­ßen. Doch mit der Wär­me wer­den auch Zecken im Grü­nen aktiv. Ob beim Wan­dern, Cam­ping oder dem ein­fa­chen Spa­zier­gang mit dem Hund – ein Zecken­biss ist nicht nur unan­ge­nehm, son­dern kann auch gesund­heit­li­che Risi­ken wie FSME oder Bor­re­lio­se bergen.

Nie­der­sach­sens Gesund­heits­mi­nis­ter Dr. Andre­as Phil­ip­pi betont: „Hat die Zecke zuge­sto­chen, soll­te man sie schnell ent­fer­nen.“ Wäh­rend Bor­re­lio­se-Bak­te­ri­en oft erst nach eini­gen Stun­den über­tra­gen wer­den, gelan­gen FSME-Viren sofort beim Stich in die Blutbahn.

FSME-Risi­ko­ge­bie­te: Das Ems­land und Cel­le im Fokus

Frü­her galt die Früh­som­mer-Menin­go­en­ze­pha­li­tis (FSME) vor allem als Pro­blem in Süd­deutsch­land. Mitt­ler­wei­le hat sich die Lage ver­än­dert. In Nie­der­sach­sen wur­den bereits zwei Land­krei­se offi­zi­ell zu Risi­ko­ge­bie­ten erklärt:

  • Land­kreis Ems­land 

  • Land­kreis Cel­le 

Wer in die­sen Regio­nen lebt oder dort Urlaub plant, soll­te eine FSME-Imp­fung in Erwä­gung zie­hen. Die Fall­zah­len in Nie­der­sach­sen schwank­ten zuletzt zwi­schen 7 (2021) und 13 Fäl­len (2024).

Bor­re­lio­se und FSME: Die Unterschiede

Merk­mal FSME Bor­re­lio­se
Erre­ger Virus Bak­te­ri­um
Über­tra­gung Sofort beim Stich Meist nach 12–24 Stun­den Saugzeit
Sym­pto­me Grip­pe­ähn­lich, Fie­ber, Ent­zün­dung der Hirn­häu­te möglich Wan­der­rö­te (ring­för­mig), Gelenkschmerzen
Schutz/Therapie Imp­fung ver­füg­bar, kei­ne ursäch­li­che Heilung Kei­ne Imp­fung, Behand­lung mit Anti­bio­ti­ka

Wich­ti­ger Hin­weis: Die soge­nann­te Wan­der­rö­te bei Bor­re­lio­se ist eine münz­gro­ße Rötung, die sich ring­för­mig um den Zecken­biss aus­brei­tet. Soll­ten Sie die­ses Sym­ptom bemer­ken, suchen Sie umge­hend einen Arzt auf.

Prä­ven­ti­on: So ver­mei­den Sie einen Zeckenbiss

Um das Risi­ko von vorn­her­ein zu mini­mie­ren, rät Dr. Masyar Mona­za­hi­an vom Lan­des­ge­sund­heits­amt (NLGA) zu ein­fa­chen, aber effek­ti­ven Maßnahmen:

  1. Die rich­ti­ge Klei­dung: Tra­gen Sie im Unter­holz fes­tes Schuh­werk sowie lan­ge Hosen und Ober­tei­le. Auf hel­ler Klei­dung las­sen sich die dunk­len Zecken viel leich­ter ent­de­cken, bevor sie die Haut erreichen.

  2. Repel­len­ti­en nut­zen: Insek­ten­schutz­mit­tel kön­nen Zecken für eini­ge Stun­den abwehren.

  3. Kör­per absu­chen: Nach jedem Auf­ent­halt in der Natur soll­ten Sie sich und Ihre Kin­der gründ­lich absu­chen. Zecken lie­ben war­me, dün­ne Haut­stel­len wie:

    • Knie­keh­len

    • Ach­sel­höh­len

    • Hals und Kopfbereich

    • Schritt­be­reich

Vor­sor­ge ist der bes­te Reiseschutz

Ein Zecken­biss soll­te nie­mals unter­schätzt wer­den, ist aber kein Grund zur Panik. Wer infor­miert ist, sich pas­send klei­det und gege­be­nen­falls den Impf­schutz mit dem Haus­arzt abklärt, kann die Feri­en­zeit unbe­schwert genie­ßen. Gera­de bei Rei­sen in öst­li­che oder süd­öst­li­che Nach­bar­län­der ist eine erhöh­te Auf­merk­sam­keit rat­sam, da dort vie­le Zecken infi­ziert sind.

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DJ Casa & Tobi­as Leon Hacker: Ein ein­ge­spiel­tes Team In der Müh­len­stra­ße 36–38 erwar­tet die Besu­cher von 21:00 bis 24:00 Uhr...