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Nie­der­sach­sen: Rege­lun­gen für den Schul­be­trieb vor und nach Weihnachten

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Feri­en­ter­min bleibt, Prä­senz­pflicht für drei Tage auf­ge­ho­ben, Sicher­heits­wo­che und OP-Mas­ken­pflicht nach Ferienende

Die Weih­nachts­fe­ri­en in Nie­der­sach­sen fin­den regu­lär im Zeit­raum von Don­ners­tag, dem 23.12.2021, bis Frei­tag, dem 07.01.2022, statt. Das hat das Nie­der­säch­si­sche Kul­tus­mi­nis­te­ri­um heu­te bestä­tigt. Der letz­te Schul­tag ist dem­nach Mitt­woch, der 22.12.2021, Schul­be­ginn im neu­en Jahr ist am Mon­tag, dem 10.01.2022.

„Eben­so wie alle ande­ren west­deut­schen Bun­des­län­der blei­ben wir bei den fest­ge­leg­ten Feri­en­zei­ten. Alle Vor­ha­ben der Fami­li­en, aber auch der Schu­len, kön­nen damit wie geplant statt­fin­den”, erklärt Kul­tus­mi­nis­ter Grant Hen­drik Ton­ne. Dazu führt er wei­ter aus: „De fac­to Schul­schlie­ßun­gen durch das Vor­zie­hen der Feri­en sind nicht ange­mes­sen, da in den Schu­len trag­fä­hi­ge und umfas­sen­de Schutz­kon­zep­te bestehen. Auch in der aktu­el­len Lage kön­nen wir dem Recht auf Bil­dung durch Prä­senz­un­ter­richt ver­ant­wor­tungs­voll nach­kom­men. Ein­schrän­kun­gen für Kin­der und Jugend­li­che sowie Belas­tun­gen der Fami­li­en durch den Weg­fall von Prä­senz­un­ter­richt kön­nen in die­sem Jahr ver­hin­dert wer­den, da wir mit Tests und Imp­fun­gen und opti­mier­ten Lüf­tungs­kon­zep­ten schu­lisch und gesamt­ge­sell­schaft­lich viel bes­ser auf­ge­stellt sind als noch im ver­gan­ge­nen Winter.”

Ton­ne erin­ner­te zudem dar­an, dass das Bun­des­ver­fas­sungs­ge­richt erst Ende Novem­ber hohe Ein­griffs­hür­den für Ein­schrän­kun­gen des Prä­senz­un­ter­rich­tes defi­niert und das Grund­recht der Kin­der und Jugend­li­chen auf schu­li­sche Bil­dung sehr nach­drück­lich unter­stri­chen habe. Ein­schnit­te im Schul­be­reich sei­en nur ziel­füh­rend, wenn die­se ein­ge­bet­tet sei­en in ein Gesamt­kon­zept kon­takt­re­du­zie­ren­der Maß­nah­men, erläu­tert Ton­ne. Der Kul­tus­mi­nis­ter: „Das ist plau­si­bel, da sich die Kon­tak­te der Kin­der sonst ver­schie­ben aus dem streng gere­gel­ten Schul­be­trieb in den unge­re­gel­ten pri­va­ten Raum. Denn klar ist, dass sich die Kin­der und Jugend­li­chen den Tag über beschäf­ti­gen sol­len und müs­sen und das bedeu­tet im Zwei­fel Tref­fen, mehr Kon­tak­te und ande­re Kon­tak­te. Das wäre nicht im Sin­ne des mit Schul­schlie­ßun­gen inten­dier­ten erhöh­ten Infek­ti­ons­schut­zes, son­dern viel­mehr ein kon­tra­pro­duk­ti­ver Schritt.”

Ton­ne wei­ter: „Stand heu­te gibt es kei­ne objek­ti­ve Recht­fer­ti­gung für all­ge­mei­ne Ein­grif­fe im Schul­be­reich. Die von den Schu­len gemel­de­ten Infek­ti­ons­zah­len gehen der­zeit leicht zurück, kei­ne ein­zi­ge Schu­le befin­det sich voll­um­fäng­lich im Distanz­ler­nen und ledig­lich sie­ben Schu­len befin­den sich im teil­wei­sen Distanz­ler­nen. Die Impf­quo­te bei den Lehr­kräf­ten liegt bei nahe­zu 100 Pro­zent und auch bei den Jugend­li­chen steigt die Zahl der voll­stän­dig Geimpf­ten kon­ti­nu­ier­lich an. Zudem ste­hen wir in Nie­der­sach­sen bei den Inzi­denz­wer­ten ver­gleichs­wei­se gut da, auch wenn die Lage zwei­fels­oh­ne ange­spannt ist.” Er begrü­ße in die­sem Sin­ne aus­drück­lich, dass die Lan­des­re­gie­rung umfas­sen­de gestei­ger­te Sicher­heits­maß­nah­men in allen Lebens­be­rei­chen vor­se­he, so der Kultusminister.

Für die Eltern, die mit Blick auf noch nicht voll­stän­dig geimpf­te oder geboos­ter­te Fami­li­en­mit­glie­der und/oder Ange­hö­ri­ge aus Risi­ko­grup­pen einen wei­ter­ge­hen­den Schutz zum Weih­nachts­fest benö­ti­gen, räumt das Nie­der­säch­si­sche Kul­tus­mi­nis­te­ri­um jedoch die Mög­lich­keit ein, ihre Kin­der an den drei Tagen vor dem Beginn der Weih­nachts­fe­ri­en per form­lo­sem Antrag vom Prä­senz­un­ter­richt befrei­en zu las­sen. Die­se Mög­lich­keit betrifft den Zeit­raum Mon­tag, den 20.12.2021, bis ein­schließ­lich Mitt­woch, den 22.12.2021. Die­se Unter­richts­be­frei­ung kann nur zusam­men­hän­gend für alle drei Tage bean­tragt wer­den, Anspruch auf ein Distanz­lern­an­ge­bot haben die zu Hau­se blei­ben­den Schü­le­rin­nen und Schü­ler an die­sen drei Tagen jedoch nicht.

Grant Hen­drik Ton­ne: „Zwi­schen dem objek­ti­ven Blick auf die Gesamt­la­ge und dem sub­jek­ti­ven Blick in die Fami­li­en kön­nen sich gleich­wohl unter­schied­li­che indi­vi­du­el­le Bewer­tun­gen erge­ben. Die sub­jek­ti­ven Sor­gen in den Fami­li­en vor einer Infek­ti­on in der Schu­le muss mit dem objek­ti­ven Blick auf die Gesamt­ge­fähr­dungs­la­ge in den Schu­len natür­lich nicht kon­form gehen. Wir respek­tie­ren vor­han­de­ne Sor­gen sowie unter­schied­li­che Gefühls­la­gen in den Fami­li­en und wir möch­ten alle nie­der­säch­si­schen Fami­li­en mit­neh­men und allen ein indi­vi­du­ell sicher aus­ge­stal­te­tes Weih­nachts­fest ermög­li­chen. Des­halb ergän­zen wir den Maß­nah­men­ka­ta­log der Lan­des­re­gie­rung für eine siche­re Weih­nachts­zeit durch ein nied­rig­schwel­li­ges Ange­bot, dass die indi­vi­du­ell unter­schied­li­chen Nöte, Sor­gen und Bedürf­nis­se in den Fami­li­en berück­sich­tigt und dazu bei­trägt, dass alle mit einem guten Gefühl und in Sicher­heit Weih­nach­ten fei­ern kön­nen. Fami­li­en, die von die­ser Mög­lich­keit Gebrauch machen, kom­men vom letz­ten Schul­tag bis zum Hei­lig­abend dann auf eine Woche, die für Kon­takt­lo­sig­keit ihrer Kin­der genutzt wer­den kann. Zugleich blei­ben die Schu­len offen. So kom­men wir allen berech­tig­ten Inter­es­sens­la­gen ange­mes­sen nach.”

Ton­ne unter­streicht wei­ter: „Für die Zeit nach den Weih­nachts­fe­ri­en wird das zur Ver­fü­gung ste­hen­de Instru­men­ta­ri­um an Sicher­heits­maß­nah­men einen siche­ren Start in die Schul­zeit gewähr­leis­ten. Dazu wird nach den Weih­nachts­fe­ri­en der bereits bestehen­de Sicher­heits­wall erneut ver­stärkt. So wird — auf den guten Erfah­run­gen des Schul­be­ginns nach den Herbst­fe­ri­en auf­bau­end — von Mon­tag, den 10.01.2022, an bis ein­schließ­lich Frei­tag, den 14.02.2022, erneut eine „Sicher­heits­wo­che” ein­ge­zo­gen, in wel­cher sich alle Schü­le­rin­nen und Schü­ler täg­lich zu Hau­se per nega­ti­vem Selbst­test frei­tes­ten müs­sen, bevor sie zum Prä­senz­un­ter­richt in die Schu­le kom­men kön­nen. Dies gilt künf­tig aus­nahms­los auch bei Klas­sen­ar­bei­ten und Abitur- sowie Abschluss­prü­fun­gen.  Aus­ge­nom­men von der Test­pflicht sind Schü­le­rin­nen und Schü­ler, die voll­stän­dig geimpft oder gene­sen sind. Für schu­li­sches Per­so­nal gilt durch­ge­hend an jedem Schul­tag die 3‑G-Regel.”

Mit Beginn der zwei­ten Schul­wo­che nach den Weih­nachts­fe­ri­en am 17.01 2022 sind von nicht voll­stän­dig geimpf­ten oder gene­se­nen Schü­le­rin­nen und Schü­lern drei Selbst­tests pro Woche — mon­tags, mitt­wochs, frei­tags — ver­pflich­tend vor dem Schul­be­such zu Hau­se durchzuführen.

Als ergän­zen­der Bau­stein wird wei­ter­hin das Kon­zept der anlass­be­zo­ge­nen Inten­siv­tes­tung („ABIT”) ver­folgt, nach dem sich bereits bei einem Ver­dachts­fall in einer Lern­grup­pe alle Mit­glie­der die­ser Lern­grup­pe fünf­mal täg­lich tes­ten müs­sen — auch voll­stän­dig Geimpf­te oder Gene­se­ne. Für schu­li­sches Per­so­nal gilt wei­ter­hin durch­ge­hend an jedem Schul­tag die 3‑G-Regel.

Ton­ne: „Bereits mit unse­rer Sicher­heits­wo­che nach den Herbst­fe­ri­en sind wir gut gefah­ren, so dass wir die­se bewähr­te Metho­de auch nach dem Jah­res­wech­sel ein­set­zen wer­den. Eine enge Test-Tak­tung gibt ins­be­son­de­re nach der Feri­en­zeit mit viel­fach ver­mehr­ten Kon­tak­ten, Rei­sen und weni­ger Tests, deut­lich mehr Sicher­heit. So kön­nen bereits zu Hau­se unent­deck­te Infek­tio­nen auf­ge­spürt wer­den. Und es wird die Ein­schlep­pung in Schu­le und die Wei­ter­ver­brei­tung in den Fami­li­en unterbunden.”

Der Kul­tus­mi­nis­ter stellt klar, dass aus­rei­chend Tests vor­han­den oder bestellt sei­en. Rund sechs Mil­lio­nen Tests hät­ten die Schu­len aktu­ell noch vor­rä­tig, vier Mil­lio­nen wei­te­re Tests sei­en letz­te Woche geor­dert wor­den und wei­te­re Aus­schrei­bun­gen in Mil­lio­nen­hö­he vom für Aus­schrei­bung, Bestel­lung und Dis­tri­bu­ti­on zustän­di­gen Logis­tik Zen­trum Nie­der­sach­sen (LZN) im Zustän­dig­keits­be­reich des Nie­der­säch­si­schen Innen­mi­nis­te­ri­ums wur­den bereits bezu­schlagt. „Die Selbst­tests sind eine sta­bi­le Säu­le in unse­rem Sicher­heits­kon­zept und das wird auch so blei­ben. Tes­ten hilft, die Schu­len offen zu las­sen. Und die Tests dafür wer­den vom Land zur Ver­fü­gung gestellt.”

Ab dem ers­ten Schul­tag nach den Feri­en, dem 10.01.2022, wird zudem eine qua­li­ta­ti­ve Erhö­hung bei den Stan­dards zum Tra­gen einer Mund-Nasen-Bede­ckung umge­setzt: Alle Per­so­nen müs­sen ab die­sem Zeit­punkt min­des­tens eine medi­zi­ni­sche Mund-Nasen-Bede­ckung („OP-Mas­ke”) tra­gen, auch Kin­der unter 14 Jah­ren. Die­se jün­ge­ren Schü­le­rin­nen und Schü­ler durf­ten bis­her auch eine ein­fa­che Stoff­mas­ke tra­gen. Der Kul­tus­mi­nis­ter: „OP-Mas­ken bie­ten einen deut­lich bes­se­ren Schutz, daher stel­len wir hier ab dem neu­en Jahr auf eine Pflicht für die­sen Min­dest­stan­dard um. Mir ist klar, dass die Eltern und Kin­der sich dar­auf ein­stel­len müs­sen, daher füh­ren wir das mit aus­rei­chend Vor­lauf ein. Gleich­wohl emp­feh­le ich, schon jetzt mit der OP-Mas­ke in die Schu­le zu kom­men, um sich und ande­re maxi­mal zu schützen.”

Es bleibt zudem bei der umfas­sen­den Mas­ken­pflicht für alle Schü­le­rin­nen und Schü­ler sowie Lehr­kräf­te im Schul­ge­bäu­de, auch im Unter­richt. Bei den unte­ren Jahr­gän­gen wird wei­ter­hin auf die regel­mä­ßi­gen Mas­ken­pau­sen geachtet.

Die Rege­lun­gen im Überblick:

I.     Kei­ne Ände­rung beim Feri­en­ter­min: Weih­nachts­fe­ri­en 23.12.2021 — 07.01.2022:

Letz­ter Schul­tag vor Weih­nach­ten ist Mitt­woch, der 22.12.2021, ers­ter Schul­tag im neu­en Jahr ist Mon­tag, der 10.01.2022.

II.   Drei­tä­gi­ge Auf­he­bung der Prä­senz­pflicht: 20.12.21–22.12.21:

Per form­lo­sem Antrag bei der Schu­le kön­nen Erzie­hungs­be­rech­tig­te ihre Kin­der in die­ser Zeit für drei Tage vom Prä­senz­un­ter­richt befrei­en. Distanz­ler­nen fin­det für die­se Schü­le­rin­nen und Schü­ler nicht statt.

III. Sicher­heits­wo­che 10.01.2022 — 14.01.2022:

Fünf Tests pro Woche für alle, die nicht voll­stän­dig geimpft oder gene­sen sind. Für schu­li­sches Per­so­nal gilt 3‑G.

IV.  Rück­kehr zum gewohn­ten Test­re­gime ab 17.01.22:

Mon­tags, mitt­wochs und frei­tags fin­den häus­li­che Tes­tun­gen für Schü­le­rin­nen und Schü­ler statt. Bei einem posi­ti­ven Aus­schlag der Test­kas­set­te muss eine Abklä­rung mit­tels PCR-Test vor­ge­nom­men wer­den. Das anlass­be­zo­ge­ne Inten­siv­tes­ten (ABIT) bleibt: Bei einem Infek­ti­ons­ver­dacht tes­ten sich alle in der Lern­grup­pe — auch voll­stän­dig Geimpf­te und Gene­se­ne — fünf Schul­ta­ge hin­ter­ein­an­der. Für schu­li­sches Per­so­nal gilt wei­ter­hin an jedem Schul­tag die 3‑G-Regel.

V.  OP-Mas­ken­pflicht ab 10.01.2022:

Auch Schü­le­rin­nen und Schü­ler unter 14 Jah­ren, die bis­lang eine Stoff­mas­ke tra­gen durf­ten, müs­sen nach den Weih­nachts­fe­ri­en min­des­tens eine medi­zi­ni­sche Mund-Nasen-Bede­ckung tragen.


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Die Quä­le­rei mit den Haus­auf­ga­ben, die Vor­be­rei­tung auf Klas­sen­ar­bei­ten und Tests – das alles nervt.

Schul­stress führt zu Ängs­ten der Schü­ler und sor­gen­vol­ler Hilf­lo­sig­keit der Eltern. Dass dabei der Spaß am Ler­nen ver­lo­ren geht, über­rascht nie­man­den. Des­halb reagie­ren Kin­der manch­mal auch aggres­siv und abweh­rend auf alles, was mit Schu­le und Ler­nen zu tun hat.

Ursa­chen von Schulproblemen

Kon­zen­tra­ti­ons­schwie­rig­kei­ten, feh­len­de Lern­stra­te­gie, Zeit­man­gel, Berufs­tä­tig­keit der Eltern sind häu­fig die Ursa­che von Schul­pro­ble­men. Vie­le Eltern und Schü­ler sind vom Leis­tungs­an­spruch in den Schu­len über­for­dert. Fast jeder drit­te Schü­ler benö­tigt Nachhilfe.

Aber wie fin­det man die rich­ti­ge Unterstützung?

Eltern möch­ten die Aus­sicht auf den Erfolg von Nach­hil­fe im Vor­aus erken­nen kön­nen. Nach­hil­fe-Qua­li­tät ist nach­weis­bar! Als her­aus­ra­gen­des Nach­hil­fe­in­sti­tut ist Schul­fit Nach­hil­fe & Coa­ching aus­ge­zeich­net. Dadurch ist die opti­ma­le För­de­rung zu güns­ti­gen Prei­sen im Schul­fit garantiert.

Nach­hil­fe: Der Unterricht

In Mini­grup­pen (max. vier Schü­ler) und im Ein­zel­un­ter­richt wird indi­vi­du­ell auf die Pro­ble­me der Schü­ler ein­ge­gan­gen. Zu Beginn der Nach­hil­fe wird gemein­sam mit dem Schü­ler und sei­nen Eltern ein Unter­richts­kon­zept zur För­de­rung ent­wi­ckelt und umge­setzt. Durch die Zusam­men­ar­beit mit kom­pe­ten­ten Spe­zia­lis­ten aus ande­ren Fach­be­rei­chen – soweit gewünscht – kön­nen wir an tie­fer­lie­gen­de Ursa­chen der Lern­schwie­rig­kei­ten her­an­ge­hen und sie behe­ben. Dies kön­nen z.B. Teil­leis­tungs­schwä­chen, AD(H)S oder Lern­blo­cka­den sein.

Zunächst wird ermit­telt, wo Lücken bestehen. Dar­auf auf­bau­end wird der aktu­el­le Stoff auf­ge­ar­bei­tet und gezielt auf Klas­sen­ar­bei­ten vor­be­rei­tet. Dadurch erhal­ten Schü­ler mehr Selbst­si­cher­heit. Wohl­füh­len und Moti­va­ti­on gehö­ren im Schul­fit zum Ler­nen selbst­ver­ständ­lich auch dazu. Die Schu­le macht wie­der Spaß und die Noten ver­bes­sern sich. Durch das Ver­mit­teln von Lern­tech­ni­ken wer­den die Schü­ler in die Lage ver­setzt, eigen­stän­dig zu arbei­ten. Ziel der Nach­hil­fe ist, dass die Schü­ler lang­fris­tig ohne frem­de Hil­fe ler­nen können.

Die Nach­hil­fe kann ganz fle­xi­bel auf den per­sön­li­chen Bedarf abge­stimmt wer­den, z.B. bei Fächer- oder Lehr­kraft­wech­sel, Ände­rung des Ter­mins, der Teil­nah­me­häu­fig­keit oder Wech­sel von Ein­zel- und Gruppenunterricht.

Unse­re Leistungen

  • bes­se­re Noten
  • indi­vi­du­el­le und qua­li­fi­zier­te Nach­hil­fe in allen Fächern und Klassen
  • Mini­grup­pen und Einzeltaining
  • Vor­be­rei­tung auf Prü­fun­gen für Schu­le, Aus­bil­dung und Studium
  • Fächer­wech­sel jeder­zeit möglich
  • Ver­mit­teln von Lerntrategien
  • spe­zi­el­les Trai­ning bei Lese-Rechtschreibschwäche
  • spe­zi­el­les Trai­ning bei Rechenschwäche
  • Feri­en­kur­se
  • Schul­lauf­bahn­be­ra­tung
  • Doku­men­ta­ti­on der Lernentwicklung
  • effek­ti­ves Kon­zen­tra­ti­ons­trai­ning, Lösen von Lern­blo­cka­den etc.
  • Hil­fe bei Prüfungsängsten
  • Zusatz­un­ter­richt z.B. vor Klassenarbeiten
  • Vor­schul­un­ter­richt
  • Eltern­kon­tak­te
  • Kon­takt mit öffent­li­chen Schulen
  • garan­tier­te Qua­li­tät durch nach­hal­ti­ges Qualitätsmanagementsystem

Fra­gen? – Hier gibt’s Infos:

Stand­ort Tele­fon­num­mer
26789 Leer, Heis­fel­der Stra­ße 2 0491 — 5951
26802 Moorm­er­land, Rudolf-Eucken-Stra­ße 14 04954 — 8789
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Kos­ten­los an unse­ren Aus­la­ge­stel­len erhältlich. 

Der Leera­ner Jah­res­ka­len­der 2022

Wei­te­re Infos auf Face­book “Wir Leeraner”

Leera­ner Jah­res­ka­len­der 2022

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40 Jah­re Tscher­no­byl: Pro­tes­te for­dern Atomausstieg

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Mahn­wa­che zum 38. Tscher­no­byl-Jah­res­tag am 5.5.2024 an der Uran­an­rei­che­rungs­an­la­ge Gro­nau. Foto: privat

40 Jah­re nach Tscher­no­byl: Bun­des­wei­te Pro­tes­te und For­de­rung nach kom­plet­tem Atomausstieg

Bonn/Berlin – Am kom­men­den Sonn­tag, den 26. April 2026, jährt sich die ver­hee­ren­de Atom­ka­ta­stro­phe von Tscher­no­byl zum 40. Mal. Anläss­lich die­ses his­to­ri­schen Datums mahnt der Bun­des­ver­band Bür­ger­initia­ti­ven Umwelt­schutz (BBU) an die Opfer der Atom­in­dus­trie und for­dert mit Nach­druck die Voll­endung des Atom­aus­stiegs – natio­nal wie international.

Mahn­wa­chen und Pro­tes­te im gesam­ten Bundesgebiet

Rund um den Jah­res­tag orga­ni­sie­ren Anti-Atom­kraft-Initia­ti­ven bun­des­weit zahl­rei­che Aktio­nen, dar­un­ter Mahn­wa­chen, Got­tes­diens­te und Infor­ma­ti­ons­ver­an­stal­tun­gen. Schwer­punk­te der Pro­tes­te bil­den ehe­ma­li­ge und aktu­el­le Atom­stand­or­te wie Lin­gen in Nie­der­sach­sen und Neckar­west­heim in Baden-Würt­tem­berg. Der BBU betont, dass die Gefahr durch die Nut­zung der Kern­ener­gie kei­nes­wegs gebannt sei, solan­ge Anla­gen wie die Uranfa­bri­ken in Gro­nau (NRW) und Lin­gen wei­ter­hin mit unbe­fris­te­ten Geneh­mi­gun­gen Brenn­stoff für aus­län­di­sche Reak­to­ren produzieren.

 

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Kri­tik an For­schung und Neubauplänen

Beson­de­ren Zünd­stoff bie­tet der For­schungs­re­ak­tor in Gar­ching (Bay­ern), des­sen end­gül­ti­ge Still­le­gung der Ver­band seit Lan­gem for­dert. Auch die anhal­ten­de Atom­for­schung in Deutsch­land sowie Plä­ne zum Bau neu­er Kraft­wer­ke – unter ande­rem in den Nie­der­lan­den – ste­hen mas­siv in der Kri­tik. BBU-Vor­stands­mit­glied Udo Buch­holz ver­weist dar­auf, dass welt­weit wei­ter­hin kein End­la­ger für den pro­du­zier­ten Atom­müll existiert.

Wider­stand gegen Castor-Transporte

Aktu­ell mobi­li­siert der BBU zudem gegen die Atom­müll­trans­por­te von Jülich nach Ahaus. Erst am frü­hen Mitt­woch­mor­gen erreich­te der zwei­te von ins­ge­samt 152 geplan­ten Cas­tor­be­häl­tern das Zwi­schen­la­ger in Ahaus unter laut­star­kem Pro­test. Auch dro­hen­de Trans­por­te aus Groß­bri­tan­ni­en zum Stand­ort Brok­dorf in Schles­wig-Hol­stein sowie die regel­mä­ßi­gen Uran­trans­por­te quer durch Deutsch­land wer­den vom Ver­band abgelehnt.

“Atom­aus­stieg ist noch nicht abgeschlossen”

Obwohl im April 2023 die letz­ten deut­schen AKW vom Netz gin­gen, sieht der BBU das Ziel noch nicht erreicht. „Damit ist der Atom­aus­stieg noch nicht abge­schlos­sen. Auch die Anla­gen in Gro­nau, Lin­gen und Gar­ching müs­sen gestoppt wer­den“, so Udo Buch­holz. Er for­dert zudem ein Ende des Uran­ab­baus welt­weit, um die Grund­la­ge für Atom­kraft­wer­ke und Atom­waf­fen glei­cher­ma­ßen zu entziehen.

Eine Über­sicht über die ver­schie­de­nen Akti­ons­or­te zum Jah­res­tag fin­den Inter­es­sier­te auf der Web­site des Ver­ban­des unter bbu-online.de.

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KI-Kopie oder Kunst? Das recht­li­che Risi­ko bei Image-to-Image

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Gefähr­li­ches Geschäfts­mo­dell: Hoch­wer­ti­ge Kunst­dru­cke fin­den in Gale­rien und Fach­ge­schäf­ten rei­ßen­den Absatz. Doch wer plant, mas­sen­haft KI-gene­rier­te Bil­der auf Basis frem­der Vor­la­gen zu ver­kau­fen, spielt mit dem Feu­er. Ohne kla­re Urhe­ber­rechts­klä­rung kön­nen aus schnel­len Pro­fi­ten durch Abmah­nun­gen und Scha­dens­er­satz­for­de­run­gen schwer­wie­gen­de finan­zi­el­le Fol­gen für Händ­ler und Pro­du­zen­ten wer­den. (Sym­bol­bild: Die­se Gra­fik wur­de zur Illus­tra­ti­on des The­mas mit­tels Künst­li­cher Intel­li­genz erstellt).

Vor­sicht bei KI-Bil­dern: Wann die Image-to-Image-Funk­ti­on das Urhe­ber­recht verletzt

Die Nut­zung von Künst­li­cher Intel­li­genz (KI) zur Erstel­lung von Gra­fi­ken ist fas­zi­nie­rend und ver­lo­ckend. Beson­ders die „Image-to-Image“-Funktion, bei der ein bestehen­des Bild als Vor­la­ge für eine KI-Gene­rie­rung dient, birgt jedoch erheb­li­che recht­li­che Fall­stri­cke. Wer ein Werk eines Künst­lers als Basis nutzt, es durch die KI abän­dern lässt und das Ergeb­nis anschlie­ßend ver­öf­fent­licht oder kom­mer­zi­ell ver­wer­tet, bewegt sich auf dün­nem Eis. Es ist in die­sen Fäl­len sehr wahr­schein­lich, dass Urhe­ber­rech­te ver­letzt werden.

Die recht­li­che Situa­ti­on ist des­halb so kom­plex, weil KI-gene­rier­te Inhal­te selbst oft kei­nen eige­nen Urhe­ber­rechts­schutz genie­ßen, die Nut­zung frem­der Wer­ke als Grund­la­ge jedoch die Rech­te des ursprüng­li­chen Schöp­fers direkt berührt.

Die kri­ti­schen Punk­te im Überblick

Um das Risi­ko bes­ser ein­schät­zen zu kön­nen, soll­ten Nut­zer fol­gen­de Aspek­te beachten:

  • Das „bear­bei­te­te Werk“: Weist das KI-gene­rier­te Bild noch deut­li­che Ähn­lich­kei­ten mit der Vor­la­ge auf, wird es juris­tisch oft als Bear­bei­tung oder Umge­stal­tung eines geschütz­ten Wer­kes gewer­tet. Ohne Zustim­mung des Ori­gi­nal-Urhe­bers ist dies in der Regel unzulässig.

  • Die Schöp­fungs­hö­he: Eine rein sti­lis­ti­sche Anpas­sung oder leich­te opti­sche Ver­än­de­run­gen durch den Algo­rith­mus rei­chen meist nicht aus, um ein eigen­stän­di­ges neu­es Werk zu begrün­den. Solan­ge der „per­sön­li­che Schöp­fungs­akt“ des ursprüng­li­chen Künst­lers im Ergeb­nis erkenn­bar bleibt, liegt kei­ne Neu­schöp­fung vor.

  • Enge Gren­zen der „frei­en Benut­zung“: Damit eine Nut­zung zuläs­sig ist, müss­te das neue Bild eine völ­li­ge Neu­schöp­fung sein, bei der das Ori­gi­nal ledig­lich als lose Inspi­ra­ti­on dien­te. Bei einem direk­ten „Image-to-Image“-Verfahren ist die­ser Abstand zur Vor­la­ge sel­ten gegeben.

  • Risi­ko beim Kopie­ren eines Stils: Zwar ist ein abs­trak­ter Kunst­stil an sich nicht geschützt, doch wenn die KI zu nah an einem kon­kre­ten, indi­vi­du­el­len Werk arbei­tet, kann auch hier eine Urhe­ber­rechts­ver­let­zung vorliegen.

Ori­gi­nal

KI-Bild (Image-to-Image)

Meis­ter­haf­te Druck­gra­fik: Ida Oel­ke, An der Bar, 2009. Die­ser Farb­holz­schnitt (22,5 x 30 cm) besticht durch sei­ne kla­re For­men­spra­che und die mar­kan­te Farb­wahl. Das Werk ist Teil der aktu­el­len Werk­schau im Kunst­haus Leer. (Foto: Jür­gen Bam­bro­wicz, © Kunst­haus Leer)
Digi­ta­le Trans­for­ma­ti­on: Die­se Gra­fik wur­de vom Lese­r­ECHO-Ver­lag mit­hil­fe Künst­li­cher Intel­li­genz erstellt. Sie nutzt das Ori­gi­nal von Ida Oel­ke als direk­te Vor­la­ge (Image-to-Image), um das Motiv für redak­tio­nel­le Zwe­cke neu zu inter­pre­tie­ren und die tech­ni­schen Mög­lich­kei­ten moder­ner Bild­ge­ne­se zu demonstrieren.

Pri­vat vs. Öffent­lich: Ein ent­schei­den­der Unterschied

Wäh­rend das Expe­ri­men­tie­ren mit KI-Vor­la­gen im rein pri­va­ten, stil­len Käm­mer­lein oft unpro­ble­ma­tisch bleibt, ändert sich die Lage mit der Ver­öf­fent­li­chung. Sobald das Bild in sozia­len Medi­en geteilt oder gar kom­mer­zi­ell genutzt wird, steigt das Risi­ko für kost­spie­li­ge Abmah­nun­gen dras­tisch an.

Die Faust­re­gel lau­tet: Sobald das ursprüng­li­che Kunst­werk im KI-Ergeb­nis noch erkenn­bar ist, ver­let­zen Sie mit gro­ßer Wahr­schein­lich­keit das Urhe­ber­recht des Ori­gi­nal­künst­lers. Wer recht­lich auf Num­mer sicher gehen will, soll­te auf eige­ne Vor­la­gen zurück­grei­fen oder sicher­stel­len, dass die KI-Gene­rie­rung zu einem völ­lig neu­en, nicht wie­der­erkenn­ba­ren Ergeb­nis führt.

Hin­weis: Die­ser Arti­kel dient aus­schließ­lich der all­ge­mei­nen Infor­ma­ti­on und jour­na­lis­ti­schen Ein­ord­nung. Er stellt kei­ne Rechts­be­ra­tung im Sin­ne des Rechts­dienst­leis­tungs­ge­set­zes (RDG) dar und kann eine indi­vi­du­el­le Bera­tung durch eine qua­li­fi­zier­te Rechts­an­walts­kanz­lei nicht erset­zen. Trotz sorg­fäl­ti­ger Prü­fung der aktu­el­len Rechts­la­ge über­nimmt die Redak­ti­on kei­ne Haf­tung für die Rich­tig­keit, Voll­stän­dig­keit oder Aktua­li­tät der bereit­ge­stell­ten Inhalte.

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News

PC von der Steu­er abset­zen 2026: So funk­tio­niert die Sofort­ab­schrei­bung für Hard­ware & Software

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Die­ses Bei­trags­bild wur­de von der Redak­ti­on mit­hil­fe von KI erstellt und dient als Sym­bol­bild zur Ver­an­schau­li­chung des Themas.

Steu­er-Tur­bo für die Digi­ta­li­sie­rung: Die 12-Mona­te-Abschrei­bung für Computerhardware

In der moder­nen Arbeits­welt ver­al­tet IT-Hard­ware schnel­ler als fast jedes ande­re Wirt­schafts­gut. Um der fort­schrei­ten­den Digi­ta­li­sie­rung Rech­nung zu tra­gen und Unter­neh­men steu­er­lich zu ent­las­ten, hat das Bun­des­mi­nis­te­ri­um der Finan­zen (BMF) die steu­er­li­chen Spiel­re­geln grund­le­gend ver­ein­facht. Was frü­her über drei Jah­re müh­sam abge­schrie­ben wer­den muss­te, kann heu­te bereits im Jahr der Anschaf­fung voll gewinn­min­dernd gel­tend gemacht werden.

Das Ende der Drei-Jahres-Frist

Bis zum Jahr 2021 galt für Com­pu­ter und Peri­phe­rie­ge­rä­te eine fes­te Abschrei­bungs­dau­er von drei Jah­ren. Für Unter­neh­men bedeu­te­te dies, dass die Kos­ten für teu­re Work­sta­tions oder Ser­ver über 36 Mona­te ver­teilt wer­den mussten.

Mit dem BMF-Schrei­ben vom 26. Febru­ar 2021 (und der ergän­zen­den Aktua­li­sie­rung vom 22. Febru­ar 2022) wur­de die­se Rege­lung revo­lu­tio­niert: Die betriebs­ge­wöhn­li­che Nut­zungs­dau­er für digi­ta­le Wirt­schafts­gü­ter wur­de auf ein Jahr herabgesetzt.

Was genau darf sofort abge­schrie­ben werden?

Die Rege­lung umfasst eine brei­te Palet­te an Hard­ware und Soft­ware, unab­hän­gig von deren Anschaffungspreis:

  • Com­pu­ter: Work­sta­tions, Lap­tops, Tablets und Server.

  • Peri­phe­rie: Moni­to­re, Tas­ta­tu­ren, Mäu­se, exter­ne Fest­plat­ten und Drucker.

  • Soft­ware: Betriebs­sys­te­me sowie Anwen­dungs­soft­ware (z. B. Gra­fik- oder Videobearbeitungsprogramme).

Abgren­zung zu Gering­wer­ti­gen Wirt­schafts­gü­tern (GWG)

Häu­fig wird die­se Rege­lung mit der Sofort­ab­schrei­bung für Gering­wer­ti­ge Wirt­schafts­gü­ter (GWG) ver­wech­selt. Hier gibt es jedoch einen ent­schei­den­den Unterschied:

  1. GWG-Gren­ze (800 € Net­to): Gilt für all­ge­mei­ne Wirt­schafts­gü­ter (z. B. Büro­mö­bel). Alles bis 800 Euro net­to darf sofort abge­schrie­ben werden.

  2. Digi­ta­le Wirt­schafts­gü­ter: Hier spielt der Preis kei­ne Rol­le. Auch eine High-End-Work­sta­tion für 5.000 Euro kann durch die her­ab­ge­setz­te Nut­zungs­dau­er von einem Jahr fak­tisch im Anschaf­fungs­jahr voll abge­setzt werden.

Vor­tei­le für Unter­neh­men und Verlage

Gera­de für Bran­chen mit hohem IT-Bedarf, wie das Ver­lags­we­sen oder Krea­tiv­agen­tu­ren, bie­tet dies enor­me Liqui­di­täts­vor­tei­le. Die Inves­ti­ti­on in moder­ne Tech­nik senkt sofort die Steu­er­last des aktu­el­len Geschäfts­jah­res, anstatt über Jah­re hin­weg in klei­nen Beträ­gen den Gewinn zu mindern.

Wich­ti­ger Hin­weis: Die Neu­re­ge­lung ist kei­ne Pflicht, son­dern ein Wahl­recht. Unter­neh­men kön­nen theo­re­tisch auch wei­ter­hin über län­ge­re Zeit­räu­me abschrei­ben, falls dies für die Bilanz­pla­nung sinn­vol­ler erscheint.


Quel­len und offi­zi­el­le Dokumente:

  • Bun­des­mi­nis­te­ri­um der Finan­zen (BMF): Schrei­ben vom 26.02.2021 (Az. IV C 3 — S 2190/21/10002 :013) zur „Nut­zungs­dau­er von Com­pu­ter­hard­ware und Soft­ware zur Daten­ein­ga­be und ‑ver­ar­bei­tung“.

  • BMF-Update vom 22.02.2022: Kon­kre­ti­sie­rung der Anwend­bar­keit und Bestä­ti­gung der ein­jäh­ri­gen Nut­zungs­dau­er als dau­er­haf­ter Standard.

  • Ein­kom­men­steu­er­ge­setz (EStG): Ergän­zen­de Rege­lun­gen in Ver­bin­dung mit § 7 Abs. 1 EStG zur Abset­zung für Abnut­zung (AfA).


Hin­weis: Die­ser Arti­kel dient der all­ge­mei­nen Infor­ma­ti­on und stellt kei­ne Steu­er­be­ra­tung dar. Für die indi­vi­du­el­le Anwen­dung auf Ihren Betrieb wird die Rück­spra­che mit einem Steu­er­be­ra­ter empfohlen.

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Sofort­ab­schrei­bung für IT: Ein Blick zurück auf die Neu­re­ge­lung von 2021 (Stand: 2026)

Seit ihrer Ein­füh­rung im Jahr 2021 ist die Sofort­ab­schrei­bung für Com­pu­ter­hard­ware und Soft­ware zur Daten­ein­ga­be und ‑ver­ar­bei­tung die gän­gi­ge Pra­xis in deut­schen Steu­er­erklä­run­gen. Ein Blick zurück auf das BMF-Schrei­ben vom 26. Febru­ar 2021 (BStBl I S. 298) ver­deut­licht die Grund­la­gen die­ser Rege­lung, die auch heu­te, im Jahr 2026, noch Bestand hat.

Zusam­men­fas­sung der Rege­lung (Stand 2026):

Das BMF-Schrei­ben vom 26. Febru­ar 2021 (IV C 3 – S 2190/21/10002 :013 – 2021/0231247) hat die steu­er­li­che Nut­zungs­dau­er für eine Viel­zahl von IT-Wirt­schafts­gü­tern auf ein Jahr fest­ge­setzt. Dies bedeu­tet, dass die Anschaf­fungs- oder Her­stel­lungs­kos­ten für qua­li­fi­zier­te Com­pu­ter­hard­ware und Soft­ware im Jahr der Anschaf­fung in vol­ler Höhe als Betriebs­aus­ga­ben (oder Wer­bungs­kos­ten im Pri­vat­ver­mö­gen) abge­setzt wer­den kön­nen. Eine Ver­tei­lung der Kos­ten über meh­re­re Jah­re ent­fällt in der Regel.

Umfang der Begünstigung:

  • Com­pu­ter­hard­ware: Die Rege­lung umfasst eine brei­te Palet­te von Gerä­ten, dar­un­ter Desk­top-Com­pu­ter, Note­books, Tablets, Work­sta­tions (auch mobil), Small-Sca­le-Ser­ver, Docking­sta­ti­ons, exter­ne Netz­tei­le sowie Peri­phe­rie­ge­rä­te (z.B. Moni­to­re, Dru­cker, Tas­ta­tu­ren, Mäu­se, Scan­ner, exter­ne Festplatten).

  • Soft­ware: Erfasst wird Betriebs- und Anwen­der­soft­ware zur Daten­ein­ga­be und ‑ver­ar­bei­tung. Dazu zäh­len Stan­dard­an­wen­dun­gen (z.B. Office-Pake­te) eben­so wie indi­vi­du­el­le Bran­chen­lö­sun­gen (z.B. ERP-Sys­te­me, Warenwirtschaftssoftware).

Vor­aus­set­zun­gen für Hardware:

Die Hard­ware muss bestimm­ten Kenn­zeich­nungs­pflich­ten der EU-Ver­ord­nung Nr. 617/2013 unterliegen.

Bedeu­tung der Rege­lung im Jahr 2026:

Die im Jahr 2021 ein­ge­führ­te Rege­lung zur Sofort­ab­schrei­bung von IT-Inves­ti­tio­nen hat sich als wirk­sa­mes Instru­ment zur Ver­ein­fa­chung der steu­er­li­chen Gel­tend­ma­chung von IT-Kos­ten erwie­sen und trägt dem schnel­len tech­no­lo­gi­schen Wan­del Rech­nung. Auch im Jahr 2026 pro­fi­tie­ren Unter­neh­men und Steu­er­pflich­ti­ge von die­ser unkom­pli­zier­ten Mög­lich­keit, ihre IT-Aus­ga­ben steu­er­lich gel­tend zu machen.

Wich­ti­ger Hinweis:

Dies ist ein redak­tio­nel­ler Arti­kel, der sich auf das BMF-Schrei­ben bezieht und stellt kei­ne steu­er­li­che Bera­tung dar. Bit­te wen­den Sie sich an Ihren Steuerberater/Ihre Steu­er­be­ra­te­rin für eine indi­vi­du­el­le Bera­tung und Prü­fung Ihrer steu­er­li­chen Situation.

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