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Nie­der­sach­sen: Rege­lun­gen für den Schul­be­trieb vor und nach Weihnachten

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Feri­en­ter­min bleibt, Prä­senz­pflicht für drei Tage auf­ge­ho­ben, Sicher­heits­wo­che und OP-Mas­ken­pflicht nach Ferienende

Die Weih­nachts­fe­ri­en in Nie­der­sach­sen fin­den regu­lär im Zeit­raum von Don­ners­tag, dem 23.12.2021, bis Frei­tag, dem 07.01.2022, statt. Das hat das Nie­der­säch­si­sche Kul­tus­mi­nis­te­ri­um heu­te bestä­tigt. Der letz­te Schul­tag ist dem­nach Mitt­woch, der 22.12.2021, Schul­be­ginn im neu­en Jahr ist am Mon­tag, dem 10.01.2022.

„Eben­so wie alle ande­ren west­deut­schen Bun­des­län­der blei­ben wir bei den fest­ge­leg­ten Feri­en­zei­ten. Alle Vor­ha­ben der Fami­li­en, aber auch der Schu­len, kön­nen damit wie geplant statt­fin­den”, erklärt Kul­tus­mi­nis­ter Grant Hen­drik Ton­ne. Dazu führt er wei­ter aus: „De fac­to Schul­schlie­ßun­gen durch das Vor­zie­hen der Feri­en sind nicht ange­mes­sen, da in den Schu­len trag­fä­hi­ge und umfas­sen­de Schutz­kon­zep­te bestehen. Auch in der aktu­el­len Lage kön­nen wir dem Recht auf Bil­dung durch Prä­senz­un­ter­richt ver­ant­wor­tungs­voll nach­kom­men. Ein­schrän­kun­gen für Kin­der und Jugend­li­che sowie Belas­tun­gen der Fami­li­en durch den Weg­fall von Prä­senz­un­ter­richt kön­nen in die­sem Jahr ver­hin­dert wer­den, da wir mit Tests und Imp­fun­gen und opti­mier­ten Lüf­tungs­kon­zep­ten schu­lisch und gesamt­ge­sell­schaft­lich viel bes­ser auf­ge­stellt sind als noch im ver­gan­ge­nen Winter.”

Ton­ne erin­ner­te zudem dar­an, dass das Bun­des­ver­fas­sungs­ge­richt erst Ende Novem­ber hohe Ein­griffs­hür­den für Ein­schrän­kun­gen des Prä­senz­un­ter­rich­tes defi­niert und das Grund­recht der Kin­der und Jugend­li­chen auf schu­li­sche Bil­dung sehr nach­drück­lich unter­stri­chen habe. Ein­schnit­te im Schul­be­reich sei­en nur ziel­füh­rend, wenn die­se ein­ge­bet­tet sei­en in ein Gesamt­kon­zept kon­takt­re­du­zie­ren­der Maß­nah­men, erläu­tert Ton­ne. Der Kul­tus­mi­nis­ter: „Das ist plau­si­bel, da sich die Kon­tak­te der Kin­der sonst ver­schie­ben aus dem streng gere­gel­ten Schul­be­trieb in den unge­re­gel­ten pri­va­ten Raum. Denn klar ist, dass sich die Kin­der und Jugend­li­chen den Tag über beschäf­ti­gen sol­len und müs­sen und das bedeu­tet im Zwei­fel Tref­fen, mehr Kon­tak­te und ande­re Kon­tak­te. Das wäre nicht im Sin­ne des mit Schul­schlie­ßun­gen inten­dier­ten erhöh­ten Infek­ti­ons­schut­zes, son­dern viel­mehr ein kon­tra­pro­duk­ti­ver Schritt.”

Ton­ne wei­ter: „Stand heu­te gibt es kei­ne objek­ti­ve Recht­fer­ti­gung für all­ge­mei­ne Ein­grif­fe im Schul­be­reich. Die von den Schu­len gemel­de­ten Infek­ti­ons­zah­len gehen der­zeit leicht zurück, kei­ne ein­zi­ge Schu­le befin­det sich voll­um­fäng­lich im Distanz­ler­nen und ledig­lich sie­ben Schu­len befin­den sich im teil­wei­sen Distanz­ler­nen. Die Impf­quo­te bei den Lehr­kräf­ten liegt bei nahe­zu 100 Pro­zent und auch bei den Jugend­li­chen steigt die Zahl der voll­stän­dig Geimpf­ten kon­ti­nu­ier­lich an. Zudem ste­hen wir in Nie­der­sach­sen bei den Inzi­denz­wer­ten ver­gleichs­wei­se gut da, auch wenn die Lage zwei­fels­oh­ne ange­spannt ist.” Er begrü­ße in die­sem Sin­ne aus­drück­lich, dass die Lan­des­re­gie­rung umfas­sen­de gestei­ger­te Sicher­heits­maß­nah­men in allen Lebens­be­rei­chen vor­se­he, so der Kultusminister.

Für die Eltern, die mit Blick auf noch nicht voll­stän­dig geimpf­te oder geboos­ter­te Fami­li­en­mit­glie­der und/oder Ange­hö­ri­ge aus Risi­ko­grup­pen einen wei­ter­ge­hen­den Schutz zum Weih­nachts­fest benö­ti­gen, räumt das Nie­der­säch­si­sche Kul­tus­mi­nis­te­ri­um jedoch die Mög­lich­keit ein, ihre Kin­der an den drei Tagen vor dem Beginn der Weih­nachts­fe­ri­en per form­lo­sem Antrag vom Prä­senz­un­ter­richt befrei­en zu las­sen. Die­se Mög­lich­keit betrifft den Zeit­raum Mon­tag, den 20.12.2021, bis ein­schließ­lich Mitt­woch, den 22.12.2021. Die­se Unter­richts­be­frei­ung kann nur zusam­men­hän­gend für alle drei Tage bean­tragt wer­den, Anspruch auf ein Distanz­lern­an­ge­bot haben die zu Hau­se blei­ben­den Schü­le­rin­nen und Schü­ler an die­sen drei Tagen jedoch nicht.

Grant Hen­drik Ton­ne: „Zwi­schen dem objek­ti­ven Blick auf die Gesamt­la­ge und dem sub­jek­ti­ven Blick in die Fami­li­en kön­nen sich gleich­wohl unter­schied­li­che indi­vi­du­el­le Bewer­tun­gen erge­ben. Die sub­jek­ti­ven Sor­gen in den Fami­li­en vor einer Infek­ti­on in der Schu­le muss mit dem objek­ti­ven Blick auf die Gesamt­ge­fähr­dungs­la­ge in den Schu­len natür­lich nicht kon­form gehen. Wir respek­tie­ren vor­han­de­ne Sor­gen sowie unter­schied­li­che Gefühls­la­gen in den Fami­li­en und wir möch­ten alle nie­der­säch­si­schen Fami­li­en mit­neh­men und allen ein indi­vi­du­ell sicher aus­ge­stal­te­tes Weih­nachts­fest ermög­li­chen. Des­halb ergän­zen wir den Maß­nah­men­ka­ta­log der Lan­des­re­gie­rung für eine siche­re Weih­nachts­zeit durch ein nied­rig­schwel­li­ges Ange­bot, dass die indi­vi­du­ell unter­schied­li­chen Nöte, Sor­gen und Bedürf­nis­se in den Fami­li­en berück­sich­tigt und dazu bei­trägt, dass alle mit einem guten Gefühl und in Sicher­heit Weih­nach­ten fei­ern kön­nen. Fami­li­en, die von die­ser Mög­lich­keit Gebrauch machen, kom­men vom letz­ten Schul­tag bis zum Hei­lig­abend dann auf eine Woche, die für Kon­takt­lo­sig­keit ihrer Kin­der genutzt wer­den kann. Zugleich blei­ben die Schu­len offen. So kom­men wir allen berech­tig­ten Inter­es­sens­la­gen ange­mes­sen nach.”

Ton­ne unter­streicht wei­ter: „Für die Zeit nach den Weih­nachts­fe­ri­en wird das zur Ver­fü­gung ste­hen­de Instru­men­ta­ri­um an Sicher­heits­maß­nah­men einen siche­ren Start in die Schul­zeit gewähr­leis­ten. Dazu wird nach den Weih­nachts­fe­ri­en der bereits bestehen­de Sicher­heits­wall erneut ver­stärkt. So wird — auf den guten Erfah­run­gen des Schul­be­ginns nach den Herbst­fe­ri­en auf­bau­end — von Mon­tag, den 10.01.2022, an bis ein­schließ­lich Frei­tag, den 14.02.2022, erneut eine „Sicher­heits­wo­che” ein­ge­zo­gen, in wel­cher sich alle Schü­le­rin­nen und Schü­ler täg­lich zu Hau­se per nega­ti­vem Selbst­test frei­tes­ten müs­sen, bevor sie zum Prä­senz­un­ter­richt in die Schu­le kom­men kön­nen. Dies gilt künf­tig aus­nahms­los auch bei Klas­sen­ar­bei­ten und Abitur- sowie Abschluss­prü­fun­gen.  Aus­ge­nom­men von der Test­pflicht sind Schü­le­rin­nen und Schü­ler, die voll­stän­dig geimpft oder gene­sen sind. Für schu­li­sches Per­so­nal gilt durch­ge­hend an jedem Schul­tag die 3‑G-Regel.”

Mit Beginn der zwei­ten Schul­wo­che nach den Weih­nachts­fe­ri­en am 17.01 2022 sind von nicht voll­stän­dig geimpf­ten oder gene­se­nen Schü­le­rin­nen und Schü­lern drei Selbst­tests pro Woche — mon­tags, mitt­wochs, frei­tags — ver­pflich­tend vor dem Schul­be­such zu Hau­se durchzuführen.

Als ergän­zen­der Bau­stein wird wei­ter­hin das Kon­zept der anlass­be­zo­ge­nen Inten­siv­tes­tung („ABIT”) ver­folgt, nach dem sich bereits bei einem Ver­dachts­fall in einer Lern­grup­pe alle Mit­glie­der die­ser Lern­grup­pe fünf­mal täg­lich tes­ten müs­sen — auch voll­stän­dig Geimpf­te oder Gene­se­ne. Für schu­li­sches Per­so­nal gilt wei­ter­hin durch­ge­hend an jedem Schul­tag die 3‑G-Regel.

Ton­ne: „Bereits mit unse­rer Sicher­heits­wo­che nach den Herbst­fe­ri­en sind wir gut gefah­ren, so dass wir die­se bewähr­te Metho­de auch nach dem Jah­res­wech­sel ein­set­zen wer­den. Eine enge Test-Tak­tung gibt ins­be­son­de­re nach der Feri­en­zeit mit viel­fach ver­mehr­ten Kon­tak­ten, Rei­sen und weni­ger Tests, deut­lich mehr Sicher­heit. So kön­nen bereits zu Hau­se unent­deck­te Infek­tio­nen auf­ge­spürt wer­den. Und es wird die Ein­schlep­pung in Schu­le und die Wei­ter­ver­brei­tung in den Fami­li­en unterbunden.”

Der Kul­tus­mi­nis­ter stellt klar, dass aus­rei­chend Tests vor­han­den oder bestellt sei­en. Rund sechs Mil­lio­nen Tests hät­ten die Schu­len aktu­ell noch vor­rä­tig, vier Mil­lio­nen wei­te­re Tests sei­en letz­te Woche geor­dert wor­den und wei­te­re Aus­schrei­bun­gen in Mil­lio­nen­hö­he vom für Aus­schrei­bung, Bestel­lung und Dis­tri­bu­ti­on zustän­di­gen Logis­tik Zen­trum Nie­der­sach­sen (LZN) im Zustän­dig­keits­be­reich des Nie­der­säch­si­schen Innen­mi­nis­te­ri­ums wur­den bereits bezu­schlagt. „Die Selbst­tests sind eine sta­bi­le Säu­le in unse­rem Sicher­heits­kon­zept und das wird auch so blei­ben. Tes­ten hilft, die Schu­len offen zu las­sen. Und die Tests dafür wer­den vom Land zur Ver­fü­gung gestellt.”

Ab dem ers­ten Schul­tag nach den Feri­en, dem 10.01.2022, wird zudem eine qua­li­ta­ti­ve Erhö­hung bei den Stan­dards zum Tra­gen einer Mund-Nasen-Bede­ckung umge­setzt: Alle Per­so­nen müs­sen ab die­sem Zeit­punkt min­des­tens eine medi­zi­ni­sche Mund-Nasen-Bede­ckung („OP-Mas­ke”) tra­gen, auch Kin­der unter 14 Jah­ren. Die­se jün­ge­ren Schü­le­rin­nen und Schü­ler durf­ten bis­her auch eine ein­fa­che Stoff­mas­ke tra­gen. Der Kul­tus­mi­nis­ter: „OP-Mas­ken bie­ten einen deut­lich bes­se­ren Schutz, daher stel­len wir hier ab dem neu­en Jahr auf eine Pflicht für die­sen Min­dest­stan­dard um. Mir ist klar, dass die Eltern und Kin­der sich dar­auf ein­stel­len müs­sen, daher füh­ren wir das mit aus­rei­chend Vor­lauf ein. Gleich­wohl emp­feh­le ich, schon jetzt mit der OP-Mas­ke in die Schu­le zu kom­men, um sich und ande­re maxi­mal zu schützen.”

Es bleibt zudem bei der umfas­sen­den Mas­ken­pflicht für alle Schü­le­rin­nen und Schü­ler sowie Lehr­kräf­te im Schul­ge­bäu­de, auch im Unter­richt. Bei den unte­ren Jahr­gän­gen wird wei­ter­hin auf die regel­mä­ßi­gen Mas­ken­pau­sen geachtet.

Die Rege­lun­gen im Überblick:

I.     Kei­ne Ände­rung beim Feri­en­ter­min: Weih­nachts­fe­ri­en 23.12.2021 — 07.01.2022:

Letz­ter Schul­tag vor Weih­nach­ten ist Mitt­woch, der 22.12.2021, ers­ter Schul­tag im neu­en Jahr ist Mon­tag, der 10.01.2022.

II.   Drei­tä­gi­ge Auf­he­bung der Prä­senz­pflicht: 20.12.21–22.12.21:

Per form­lo­sem Antrag bei der Schu­le kön­nen Erzie­hungs­be­rech­tig­te ihre Kin­der in die­ser Zeit für drei Tage vom Prä­senz­un­ter­richt befrei­en. Distanz­ler­nen fin­det für die­se Schü­le­rin­nen und Schü­ler nicht statt.

III. Sicher­heits­wo­che 10.01.2022 — 14.01.2022:

Fünf Tests pro Woche für alle, die nicht voll­stän­dig geimpft oder gene­sen sind. Für schu­li­sches Per­so­nal gilt 3‑G.

IV.  Rück­kehr zum gewohn­ten Test­re­gime ab 17.01.22:

Mon­tags, mitt­wochs und frei­tags fin­den häus­li­che Tes­tun­gen für Schü­le­rin­nen und Schü­ler statt. Bei einem posi­ti­ven Aus­schlag der Test­kas­set­te muss eine Abklä­rung mit­tels PCR-Test vor­ge­nom­men wer­den. Das anlass­be­zo­ge­ne Inten­siv­tes­ten (ABIT) bleibt: Bei einem Infek­ti­ons­ver­dacht tes­ten sich alle in der Lern­grup­pe — auch voll­stän­dig Geimpf­te und Gene­se­ne — fünf Schul­ta­ge hin­ter­ein­an­der. Für schu­li­sches Per­so­nal gilt wei­ter­hin an jedem Schul­tag die 3‑G-Regel.

V.  OP-Mas­ken­pflicht ab 10.01.2022:

Auch Schü­le­rin­nen und Schü­ler unter 14 Jah­ren, die bis­lang eine Stoff­mas­ke tra­gen durf­ten, müs­sen nach den Weih­nachts­fe­ri­en min­des­tens eine medi­zi­ni­sche Mund-Nasen-Bede­ckung tragen.


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Die Quä­le­rei mit den Haus­auf­ga­ben, die Vor­be­rei­tung auf Klas­sen­ar­bei­ten und Tests – das alles nervt.

Schul­stress führt zu Ängs­ten der Schü­ler und sor­gen­vol­ler Hilf­lo­sig­keit der Eltern. Dass dabei der Spaß am Ler­nen ver­lo­ren geht, über­rascht nie­man­den. Des­halb reagie­ren Kin­der manch­mal auch aggres­siv und abweh­rend auf alles, was mit Schu­le und Ler­nen zu tun hat.

Ursa­chen von Schulproblemen

Kon­zen­tra­ti­ons­schwie­rig­kei­ten, feh­len­de Lern­stra­te­gie, Zeit­man­gel, Berufs­tä­tig­keit der Eltern sind häu­fig die Ursa­che von Schul­pro­ble­men. Vie­le Eltern und Schü­ler sind vom Leis­tungs­an­spruch in den Schu­len über­for­dert. Fast jeder drit­te Schü­ler benö­tigt Nachhilfe.

Aber wie fin­det man die rich­ti­ge Unterstützung?

Eltern möch­ten die Aus­sicht auf den Erfolg von Nach­hil­fe im Vor­aus erken­nen kön­nen. Nach­hil­fe-Qua­li­tät ist nach­weis­bar! Als her­aus­ra­gen­des Nach­hil­fe­in­sti­tut ist Schul­fit Nach­hil­fe & Coa­ching aus­ge­zeich­net. Dadurch ist die opti­ma­le För­de­rung zu güns­ti­gen Prei­sen im Schul­fit garantiert.

Nach­hil­fe: Der Unterricht

In Mini­grup­pen (max. vier Schü­ler) und im Ein­zel­un­ter­richt wird indi­vi­du­ell auf die Pro­ble­me der Schü­ler ein­ge­gan­gen. Zu Beginn der Nach­hil­fe wird gemein­sam mit dem Schü­ler und sei­nen Eltern ein Unter­richts­kon­zept zur För­de­rung ent­wi­ckelt und umge­setzt. Durch die Zusam­men­ar­beit mit kom­pe­ten­ten Spe­zia­lis­ten aus ande­ren Fach­be­rei­chen – soweit gewünscht – kön­nen wir an tie­fer­lie­gen­de Ursa­chen der Lern­schwie­rig­kei­ten her­an­ge­hen und sie behe­ben. Dies kön­nen z.B. Teil­leis­tungs­schwä­chen, AD(H)S oder Lern­blo­cka­den sein.

Zunächst wird ermit­telt, wo Lücken bestehen. Dar­auf auf­bau­end wird der aktu­el­le Stoff auf­ge­ar­bei­tet und gezielt auf Klas­sen­ar­bei­ten vor­be­rei­tet. Dadurch erhal­ten Schü­ler mehr Selbst­si­cher­heit. Wohl­füh­len und Moti­va­ti­on gehö­ren im Schul­fit zum Ler­nen selbst­ver­ständ­lich auch dazu. Die Schu­le macht wie­der Spaß und die Noten ver­bes­sern sich. Durch das Ver­mit­teln von Lern­tech­ni­ken wer­den die Schü­ler in die Lage ver­setzt, eigen­stän­dig zu arbei­ten. Ziel der Nach­hil­fe ist, dass die Schü­ler lang­fris­tig ohne frem­de Hil­fe ler­nen können.

Die Nach­hil­fe kann ganz fle­xi­bel auf den per­sön­li­chen Bedarf abge­stimmt wer­den, z.B. bei Fächer- oder Lehr­kraft­wech­sel, Ände­rung des Ter­mins, der Teil­nah­me­häu­fig­keit oder Wech­sel von Ein­zel- und Gruppenunterricht.

Unse­re Leistungen

  • bes­se­re Noten
  • indi­vi­du­el­le und qua­li­fi­zier­te Nach­hil­fe in allen Fächern und Klassen
  • Mini­grup­pen und Einzeltaining
  • Vor­be­rei­tung auf Prü­fun­gen für Schu­le, Aus­bil­dung und Studium
  • Fächer­wech­sel jeder­zeit möglich
  • Ver­mit­teln von Lerntrategien
  • spe­zi­el­les Trai­ning bei Lese-Rechtschreibschwäche
  • spe­zi­el­les Trai­ning bei Rechenschwäche
  • Feri­en­kur­se
  • Schul­lauf­bahn­be­ra­tung
  • Doku­men­ta­ti­on der Lernentwicklung
  • effek­ti­ves Kon­zen­tra­ti­ons­trai­ning, Lösen von Lern­blo­cka­den etc.
  • Hil­fe bei Prüfungsängsten
  • Zusatz­un­ter­richt z.B. vor Klassenarbeiten
  • Vor­schul­un­ter­richt
  • Eltern­kon­tak­te
  • Kon­takt mit öffent­li­chen Schulen
  • garan­tier­te Qua­li­tät durch nach­hal­ti­ges Qualitätsmanagementsystem

Fra­gen? – Hier gibt’s Infos:

Stand­ort Tele­fon­num­mer
26789 Leer, Heis­fel­der Stra­ße 2 0491 — 5951
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Rau­chen, Ziga­ret­ten und Vapes wer­den teu­rer – bis zu 14 Euro für eine Schachtel?

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Bun­des­tag beschließt Erhö­hung der Tabak­steu­er: Ziga­ret­ten könn­ten bis 2030 deut­lich teu­rer werden

Der Deut­sche Bun­des­tag hat am 15. Okto­ber 2026 eine Erhö­hung der Tabak­steu­er beschlos­sen. Die Abga­ben auf Ziga­ret­ten und wei­te­re Tabak­pro­duk­te sol­len über vier Jah­re hin­weg schritt­wei­se stei­gen. Nach den über­ar­bei­te­ten Plä­nen der Regie­rungs­ko­ali­ti­on wer­den für 2027 zusätz­li­che Steu­er­ein­nah­men von rund 1,5 Mil­li­ar­den Euro erwar­tet. Auch die durch­schnitt­li­chen Ver­kaufs­prei­se für Ziga­ret­ten dürf­ten in den kom­men­den Jah­ren deut­lich steigen.

Bun­des­tag stimmt für höhe­re Tabaksteuer

Am Don­ners­tag, 15. Okto­ber 2026, hat der Deut­sche Bun­des­tag nach einer rund 20-minü­ti­gen Aus­spra­che dem Gesetz­ent­wurf der Bun­des­re­gie­rung zur Ände­rung des Tabak­steu­er­ge­set­zes zuge­stimmt. Grund­la­ge war die vom Finanz­aus­schuss geän­der­te Fas­sung des Gesetzentwurfs.

Für die Geset­zes­än­de­rung stimm­ten die Frak­tio­nen von CDU/CSU und SPD. Dage­gen votier­ten die AfD, Bünd­nis 90/Die Grü­nen, die Links­frak­ti­on sowie zwei Abge­ord­ne­te aus den Rei­hen der Union.

Mit der beschlos­se­nen Neu­re­ge­lung soll die Tabak­steu­er über einen Zeit­raum von vier Jah­ren regel­mä­ßig ange­ho­ben wer­den. Betrof­fen sind nicht nur klas­si­sche Ziga­ret­ten, son­dern auch zahl­rei­che wei­te­re Tabak­pro­duk­te und Ersatzprodukte.

Ziga­ret­ten­prei­se: Die­se Ent­wick­lun­gen wer­den bis 2030 erwartet

Wie stark sich die Steu­er­än­de­run­gen auf die Prei­se aus­wir­ken könn­ten, ver­deut­li­chen die im Gesetz­ent­wurf genann­ten gewich­te­ten durch­schnitt­li­chen Klein­ver­kaufs­prei­se für eine Packung mit 20 Zigaretten.

Jahr Gewich­te­ter durch­schnitt­li­cher Kleinverkaufspreis
2027 8,77 Euro
2028 9,56 Euro
2029 10,42 Euro
2030 11,36 Euro

Damit wür­de der zugrun­de geleg­te durch­schnitt­li­che Ver­kaufs­preis von 8,77 Euro im Jahr 2027 auf 11,36 Euro im Jahr 2030 stei­gen. Das ent­spricht einer Zunah­me um 2,59 Euro inner­halb des betrach­te­ten Zeitraums.

Wich­tig ist dabei: Es han­delt sich um die im Gesetz­ent­wurf genann­ten gewich­te­ten durch­schnitt­li­chen Klein­ver­kaufs­prei­se. Die tat­säch­li­chen Prei­se ein­zel­ner Ziga­ret­ten­mar­ken kön­nen davon abwei­chen. Auch die kon­kre­te Preis­ent­wick­lung im Han­del hängt von den jewei­li­gen Her­stel­lern und Anbie­tern ab.

Auch Fein­schnitt, Pfei­fen­ta­bak und Was­ser­pfei­fen­ta­bak betroffen

Die geplan­te Steu­er­erhö­hung beschränkt sich nicht auf Ziga­ret­ten. Auch ande­re Pro­duk­te sol­len künf­tig stär­ker besteu­ert wer­den. Dazu gehören:

  • Fein­schnitt und ande­re Tabakwaren

  • Pfei­fen­ta­bak

  • erhitz­ter Tabak

  • Was­ser­pfei­fen­ta­bak

  • Sub­sti­tu­te für Tabakwaren

Die Ände­run­gen betref­fen damit unter­schied­li­che Pro­dukt­grup­pen des Tabak­mark­tes. Für Zigar­ren, Ziga­ril­los, Pfei­fen­ta­bak und Was­ser­pfei­fen­ta­bak sol­len die neu­en Steu­er­ta­ri­fe aller­dings erst ab dem 1. März 2027 gelten.

Bun­des­re­gie­rung nennt Haus­halts­kon­so­li­die­rung und Gesund­heits­schutz als Ziele

Die Bun­des­re­gie­rung begrün­det die Steu­er­erhö­hung sowohl mit der Haus­halts­la­ge als auch mit gesund­heits­po­li­ti­schen Zielen.

Bereits mit dem Eck­wer­te­be­schluss vom 29. April 2026 hat­te sich die Bun­des­re­gie­rung dar­auf ver­stän­digt, den Hand­lungs­be­darf im Bun­des­haus­halt zu ver­rin­gern. Die Erhö­hung der Tabak­steu­er ist Teil der ver­ein­bar­ten Maß­nah­men zur Kon­so­li­die­rung der öffent­li­chen Finanzen.

Dar­über hin­aus soll die Neu­re­ge­lung zum Schutz der öffent­li­chen Gesund­heit bei­tra­gen. Nach der Begrün­dung des Gesetz­ent­wurfs steht die Ände­rung im Ein­klang mit den Nach­hal­tig­keits­zie­len der Bun­des­re­gie­rung, die Rau­cher­quo­te bei Jugend­li­chen und Erwach­se­nen zu senken.

Höhe­re Prei­se sol­len damit neben zusätz­li­chen Ein­nah­men für den Staat auch einen Bei­trag zur Ver­rin­ge­rung des Tabak­kon­sums leisten.

Deut­lich höhe­re Steu­er­ein­nah­men nach Ände­run­gen im Finanzausschuss

Im par­la­men­ta­ri­schen Ver­fah­ren wur­den die finan­zi­el­len Aus­wir­kun­gen des Geset­zes noch­mals ver­än­dert. Der Finanz­aus­schuss hat­te dem Gesetz­ent­wurf am Mitt­woch, 14. Okto­ber 2026, in geän­der­ter Fas­sung zuge­stimmt. Die Ände­run­gen gin­gen auf die Koali­ti­ons­frak­tio­nen zurück.

Nach den ursprüng­li­chen Berech­nun­gen der Bun­des­re­gie­rung soll­ten die Steu­er­mehr­ein­nah­men im kom­men­den Jahr 756 Mil­lio­nen Euro betra­gen. Bis 2030 wur­de mit zusätz­li­chen Ein­nah­men von 3,589 Mil­li­ar­den Euro gerechnet.

Durch die Ände­run­gen im Finanz­aus­schuss stei­gen die erwar­te­ten Mehr­ein­nah­men deutlich:

Jahr Erwar­te­te Steu­er­mehr­ein­nah­men nach der Ausschussänderung
2027 1,5 Mil­li­ar­den Euro
2030 4,461 Mil­li­ar­den Euro

Für 2027 wer­den damit rund 750 Mil­lio­nen Euro mehr erwar­tet als im ursprüng­li­chen Gesetz­ent­wurf. Für 2030 liegt die neue Pro­gno­se um 872 Mil­lio­nen Euro über der ursprüng­li­chen Berechnung.

Die Beträ­ge sind Pro­gno­sen zu den erwar­te­ten zusätz­li­chen Steu­er­ein­nah­men und kei­ne bereits erziel­ten Einnahmen.

 

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Bun­des­rat hat­te kei­ne Einwände

Auch die Län­der hat­ten sich mit dem Gesetz­ent­wurf befasst. Der Bun­des­rat erhob nach sei­ner Stel­lung­nah­me kei­ne Ein­wän­de gegen den ursprüng­li­chen Gesetz­ent­wurf der Bundesregierung.

Die end­gül­ti­ge par­la­men­ta­ri­sche Ent­schei­dung traf der Bun­des­tag am 15. Okto­ber 2026 mit der Zustim­mung zur über­ar­bei­te­ten Fassung.

Grü­nen-Antrag zur Ver­mei­dung steu­er­li­cher Aus­weich­be­we­gun­gen scheitert

Neben dem Gesetz­ent­wurf lag dem Bun­des­tag ein Ent­schlie­ßungs­an­trag der Frak­ti­on Bünd­nis 90/Die Grü­nen vor. Dar­in for­der­ten die Grü­nen unter ande­rem, die Steu­er­sät­ze für Ziga­ret­ten, Fein­schnitt und ande­re Tabak­wa­ren bes­ser auf­ein­an­der abzustimmen.

Damit soll­te ver­hin­dert wer­den, dass Ver­brau­cher aus steu­er­li­chen Grün­den auf güns­ti­ge­re Pro­dukt­grup­pen ausweichen.

Der Ent­schlie­ßungs­an­trag fand kei­ne Mehr­heit. CDU/CSU, AfD und SPD stimm­ten dage­gen. Die Links­frak­ti­on ent­hielt sich.

Haus­halts­aus­schuss prüf­te Finanzierbarkeit

Im Zusam­men­hang mit der Geset­zes­än­de­rung lag dem Bun­des­tag außer­dem ein Bericht des Haus­halts­aus­schus­ses gemäß Para­graf 96 der Geschäfts­ord­nung des Bun­des­ta­ges zur Finan­zier­bar­keit vor.

Der Bericht war Teil der par­la­men­ta­ri­schen Prü­fung der finan­zi­el­len Aus­wir­kun­gen der Neuregelung.

Tabak­steu­er steigt über meh­re­re Jahre

Mit dem Beschluss vom 15. Okto­ber 2026 hat der Bun­des­tag den Weg für eine schritt­wei­se Erhö­hung der Tabak­steu­er geeb­net. Die Neu­re­ge­lung soll zusätz­li­che Ein­nah­men für den Bun­des­haus­halt brin­gen und zugleich gesund­heits­po­li­ti­sche Zie­le unterstützen.

Für Ver­brau­cher bedeu­tet die geplan­te Ent­wick­lung, dass Ziga­ret­ten und wei­te­re Tabak­pro­duk­te in den kom­men­den Jah­ren teu­rer wer­den könn­ten. Beson­ders deut­lich wird dies bei den im Gesetz­ent­wurf aus­ge­wie­se­nen durch­schnitt­li­chen Ver­kaufs­prei­sen für eine Packung mit 20 Ziga­ret­ten: Sie stei­gen von 8,77 Euro im Jahr 2027 auf 11,36 Euro im Jahr 2030.

Quel­le: Deut­scher Bun­des­tag, Beschluss zur Ände­rung des Tabak­steu­er­ge­set­zes vom 15. Okto­ber 2026; Gesetz­ent­wurf und Bericht des Finanzausschusses.

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Zucker­steu­er ab Juli 2027: Limo­na­de, Eis­tee und Ener­gy­drinks könn­ten teu­rer werden

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Zucker­steu­er ab Juli 2027: Wel­che Geträn­ke in Deutsch­land teu­rer wer­den könnten

Wer im Super­markt regel­mä­ßig zu Limo­na­de, Eis­tee oder Ener­gy­drinks greift, muss sich womög­lich auf höhe­re Prei­se ein­stel­len. Das Bun­des­ka­bi­nett hat am 14. Okto­ber 2026 den Ent­wurf für eine Zucker­ge­trän­ke­steu­er auf den Weg gebracht. Die Abga­be soll ab dem 1. Juli 2027 grei­fen, sofern das wei­te­re Gesetz­ge­bungs­ver­fah­ren wie geplant verläuft.

Die Bun­des­re­gie­rung ver­folgt mit dem Vor­ha­ben zwei Haupt­zie­le: Einer­seits soll der Zucker­kon­sum der Bevöl­ke­rung sin­ken, um gesund­heit­li­che Fol­ge­schä­den ein­zu­däm­men. Ande­rer­seits sol­len die Steu­er­ein­nah­men dazu bei­tra­gen, die Finanz­la­ge der gesetz­li­chen Kran­ken­ver­si­che­rung zu stabilisieren.

Wie hoch fällt die Zucker­steu­er aus?

Die Höhe der geplan­ten Abga­be rich­tet sich nach der Zucker­men­ge im jewei­li­gen Getränk. Vor­ge­se­hen sind zwei gestaf­fel­te Steuerstufen:

  • 26 Cent pro Liter: bei einem Zucker­ge­halt von 5 bis unter 8 Gramm pro 100 Milliliter.

  • 32 Cent pro Liter: ab einem Zucker­ge­halt von min­des­tens 8 Gramm pro 100 Milliliter.

Geträn­ke mit einem beson­ders hohen Zucker­an­teil wer­den somit stär­ker belas­tet. For­mal han­delt es sich um eine Ver­brauch­steu­er. Her­stel­ler und Han­del ent­schei­den zwar selbst über ihre Ver­kaufs­prei­se, es ist jedoch davon aus­zu­ge­hen, dass die Steu­er zumin­dest teil­wei­se auf die Kun­den umge­legt wird.

Was bedeu­tet das kon­kret für den Einkauf?

Aus­wir­kun­gen auf die Laden­prei­se zei­gen sich erst, wenn die Unter­neh­men die Steu­er an die Ver­brau­cher wei­ter­rei­chen. Behält der Han­del die Sum­me eins zu eins ein, erge­ben sich fol­gen­de Zusatzkosten:

  • 0,5 Liter: 13 Cent Zusatz­be­las­tung (bei 26 Cent/l) bzw. 16 Cent (bei 32 Cent/l)

  • 1,0 Liter: 26 Cent Zusatz­be­las­tung (bei 26 Cent/l) bzw. 32 Cent (bei 32 Cent/l)

  • 1,5 Liter: 39 Cent Zusatz­be­las­tung (bei 26 Cent/l) bzw. 48 Cent (bei 32 Cent/l)

  • 2,0 Liter: 52 Cent Zusatz­be­las­tung (bei 26 Cent/l) bzw. 64 Cent (bei 32 Cent/l)

Bei die­sen Wer­ten han­delt es sich um eine rein rech­ne­ri­sche Mehr­be­las­tung und nicht um fes­te End­prei­se im Supermarkt.

Wel­che Geträn­ke sind betroffen?

Die geplan­te Abga­be zielt auf gesüß­te Geträn­ke ab, die die vor­ge­ge­be­nen Zucker-Schwel­len­wer­te errei­chen. Unter die Rege­lung fal­len unter anderem:

  • Klas­si­sche Limo­na­den und Colagetränke

  • Gesüß­te Eistees

  • Ener­gy­drinks mit ent­spre­chen­dem Zuckergehalt

  • Frucht­nek­tare und Frucht­saft­ge­trän­ke mit zuge­setz­tem Zucker

  • Zucker­hal­ti­ge Geträn­ke­si­rups und Kon­zen­tra­te zur Mischung

Maß­geb­lich für die Besteue­rung ist nicht der Name des Pro­dukts, son­dern der tat­säch­li­che Zucker­ge­halt sowie die recht­li­che Ein­ord­nung. Daher fällt nicht jedes Frucht­ge­tränk auto­ma­tisch unter die glei­che Steuerstufe.

Wel­che Aus­nah­men sind vorgesehen?

Nach den Plä­nen der Bun­des­re­gie­rung sind bestimm­te Pro­dukt­ka­te­go­rien von der Abga­be befreit:

  • Rei­ne Frucht- und Gemü­se­säf­te sowie ent­spre­chen­de Konzentrate

  • Unge­süß­te Fruchtsaftschorlen

  • Milch, Hafer- und Reis­drinks sowie dar­aus her­ge­stell­te Mischgetränke

  • Geträn­ke, die aus­schließ­lich mit Süßungs­mit­teln statt Zucker gesüßt sind

  • Alko­ho­li­sche Geträn­ke, die bereits eige­nen Steu­ern unterliegen

  • Alko­hol­freie Alter­na­ti­ven auf die­ser Basis

Die­se Aus­nah­men stel­len sicher, dass die Steu­er ziel­ge­rich­tet wirkt. Die end­gül­ti­ge steu­er­li­che Bewer­tung hängt jedoch vom fina­len Geset­zes­text ab.

Aus wel­chen Grün­den kommt die Steuer?

Die Bun­des­re­gie­rung begrün­det den Schritt vor allem mit den gesund­heit­li­chen Risi­ken eines hohen Zucker­kon­sums. Über­mä­ßi­ger Ver­zehr begüns­tigt Über­ge­wicht, Herz-Kreis­lauf-Erkran­kun­gen, Kari­es und Diabetes.

Die Maß­nah­me soll ins­be­son­de­re Kin­der und Jugend­li­che schüt­zen, rich­tet sich aber eben­so an Erwach­se­ne. Zudem ent­steht für die Geträn­ke­indus­trie ein Anreiz, Rezep­tu­ren anzu­pas­sen und den Zucker­ge­halt zu senken.

Hohe Gesund­heits­kos­ten entlasten

Nach Regie­rungs­an­ga­ben ver­ur­sa­chen Krank­hei­ten infol­ge hoher Zucker­men­gen jähr­lich Behand­lungs­kos­ten von mehr als zwei Mil­li­ar­den Euro. Die­se Sum­me belas­tet das gesam­te Gesundheitssystem.

Ein gerin­ge­rer Zucker­kon­sum soll die­se Aus­ga­ben lang­fris­tig sen­ken und die Bei­trag­sät­ze der gesetz­li­chen Kran­ken­kas­sen sta­bi­li­sie­ren. Die erwar­te­ten Ein­nah­men sol­len zudem genutzt wer­den, um eine Sen­kung des Bun­des­zu­schus­ses an den Gesund­heits­fonds abzufedern.

Son­der­re­geln für klei­ne Hersteller

Für klei­ne­re Geträn­ke­pro­du­zen­ten sind geson­der­te Bestim­mun­gen vor­ge­se­hen. Im wei­te­ren Gesetz­ge­bungs­ver­fah­ren muss noch geklärt wer­den, ab wann und unter wel­chen Vor­aus­set­zun­gen klei­ne­re Betrie­be von der Abga­be befreit wer­den können.

Wie ist der aktu­el­le Stand des Gesetzes?

Der Beschluss des Bun­des­ka­bi­netts vom 14. Okto­ber 2026 ist der ers­te Schritt im Ver­fah­ren. Das Vor­ha­ben wird nun von den Regie­rungs­frak­tio­nen in den Deut­schen Bun­des­tag ein­ge­bracht und dort bera­ten. Erst nach dem voll­stän­di­gen Durch­lauf aller par­la­men­ta­ri­schen Gre­mi­en wird die Rege­lung rechts­kräf­tig. Als Start­ter­min ist der 1. Juli 2027 vorgesehen.

Aus­blick

Die geplan­te Steu­er soll den Ver­zehr stark gesüß­ter Geträn­ke ein­däm­men und die Finan­zen der gesetz­li­chen Kran­ken­ver­si­che­rung ent­las­ten. Ob das Vor­ha­ben lang­fris­tig zu einer bes­se­ren Gesund­heit der Bevöl­ke­rung führt, zeigt sich erst nach der Ein­füh­rung. Schon jetzt lohnt sich für Ver­brau­cher der Blick auf die Nähr­wert­ta­bel­le auf der Rück­sei­te der Ver­pa­ckung, um den Zucker­ge­halt ver­schie­de­ner Pro­duk­te zu vergleichen.

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Alko­hol­ver­bot an Bahn­hö­fen: Deut­sche Bahn führt neue Regel ein

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Ab heu­te gilt das Alko­hol­ver­bot an allen Bahn­hö­fen der Deut­schen Bahn

Deut­sche Bahn führt Alko­hol­kon­sum­ver­bot an rund 5.700 Bahn­hö­fen ein – 79 Pro­zent Zustim­mung in einer Umfrage

Deutsch­land – Ab heu­te, Don­ners­tag, 15. Okto­ber 2026, gilt an sämt­li­chen Bahn­hö­fen der Deut­schen Bahn (DB) ein Alko­hol­kon­sum­ver­bot. Damit will das Unter­neh­men für mehr Sicher­heit und Sau­ber­keit sor­gen und das Umfeld für Rei­sen­de sowie Mit­ar­bei­ten­de ange­neh­mer gestal­ten. Nach Anga­ben der Deut­schen Bahn zei­gen die bis­he­ri­gen Erfah­run­gen an zahl­rei­chen Sta­tio­nen posi­ti­ve Ergebnisse.

Weni­ger Müll und Kon­flik­te durch Alkoholverbot

An knapp 40 gro­ßen Bahn­hö­fen galt das Alko­hol­kon­sum­ver­bot bereits vor der bun­des­wei­ten Ein­füh­rung. Dort habe sich gezeigt, dass die Rege­lung zu weni­ger Müll, rück­läu­fi­gen Kon­flik­ten und einem ins­ge­samt ange­neh­me­ren Umfeld beitrage.

Auch in der Bevöl­ke­rung fin­det die Maß­nah­me brei­te Unter­stüt­zung. Einer aktu­el­len reprä­sen­ta­ti­ven Umfra­ge zufol­ge spre­chen sich rund 80 Pro­zent der Befrag­ten für alko­hol­freie Bahn­hö­fe aus. Die Deut­sche Bahn nennt eine Zustim­mung von 79 Pro­zent. Auch die Mie­ter in den Bahn­hö­fen unter­stüt­zen nach Unter­neh­mens­an­ga­ben die Bemü­hun­gen um mehr Sicher­heit in den öffent­li­chen Bereichen.

Was Rei­sen­de jetzt beach­ten müssen

Das Alko­hol­kon­sum­ver­bot ist ab dem 15. Okto­ber 2026 Bestand­teil der Haus­ord­nung der Deut­schen Bahn. Ent­spre­chen­de Hin­wei­se fin­den Rei­sen­de auf Aus­hän­gen in den Bahn­hö­fen sowie online unter www.bahnhof.de/hausordnung.

Die neue Rege­lung gibt den Sicher­heits­kräf­ten der Deut­schen Bahn eine kla­re Hand­ha­be, um gegen Ver­stö­ße vor­zu­ge­hen. Bei ihren regu­lä­ren Kon­troll­gän­gen sol­len die Mit­ar­bei­ten­den der DB Sicher­heit aktiv Per­so­nen anspre­chen, die gegen das Ver­bot verstoßen.

Bei wie­der­hol­ten Ver­stö­ßen kann die Deut­sche Bahn ein Haus­ver­bot aussprechen.

Gas­tro­no­mie und ver­schlos­se­ne Geträn­ke blei­ben erlaubt

Das Ver­bot gilt nicht unein­ge­schränkt für sämt­li­che alko­ho­li­schen Geträn­ke. Die Gas­tro­no­mie an den Bahn­hö­fen ist aus­drück­lich von der Rege­lung aus­ge­nom­men. Rei­sen­de dür­fen außer­dem wei­ter­hin ver­schlos­se­ne alko­ho­li­sche Geträn­ke im Gepäck mit­füh­ren oder sol­che Geträn­ke aus Ein­käu­fen transportieren.

Ent­schei­dend ist damit der Alko­hol­kon­sum im Bahn­hof und nicht allein das Mit­füh­ren ent­spre­chen­der Getränke.

Die­se Bahn­hö­fe waren bereits alkoholfrei

Meh­re­re gro­ße Bahn­hö­fe in Deutsch­land haben das Alko­hol­kon­sum­ver­bot bereits vor dem bun­des­wei­ten Start ein­ge­führt. Dazu gehö­ren unter anderem:

  • Köln Haupt­bahn­hof

  • Hei­del­berg Hauptbahnhof

  • Mün­chen Hauptbahnhof

  • Ham­burg Hauptbahnhof

Zuletzt kamen zum 1. Sep­tem­ber 2026 der Ber­li­ner Haupt­bahn­hof, Ber­lin Gesund­brun­nen, der Kie­ler Haupt­bahn­hof und der Braun­schwei­ger Haupt­bahn­hof hinzu.

Die Deut­sche Bahn bewer­tet die bis­he­ri­gen Erfah­run­gen mit dem Alko­hol­kon­sum­ver­bot durch­weg posi­tiv. Mit der Aus­wei­tung auf das gesam­te Netz soll die Rege­lung nun bun­des­weit für ein­heit­li­che Ver­hält­nis­se sorgen.

Alko­hol­ver­bot gilt an rund 5.700 Bahnhöfen

Nach Anga­ben der Deut­schen Bahn umfasst die neue Rege­lung ins­ge­samt rund 5.700 Bahn­hö­fe und Sta­tio­nen. Dazu zäh­len etwa 5.400 Bahn­hö­fe der DB Infra­GO AG sowie rund 300 Sta­tio­nen der DB Regio­Netz GmbH.

Mit dem bun­des­wei­ten Alko­hol­kon­sum­ver­bot setzt die Deut­sche Bahn auf stren­ge­re Regeln in öffent­li­chen Bahn­hofs­be­rei­chen. Ziel ist es, Kon­flik­te zu redu­zie­ren, die Sau­ber­keit zu ver­bes­sern und das Sicher­heits­ge­fühl der Rei­sen­den und Beschäf­tig­ten zu stärken.

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