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Soziales Herz in Augustfehn: Café & Klamotte spendet 2.000 Euro für schwerkranke Kinder in Remels
Auf dem Foto, von rechts nach links: Marcus Schumacher (Geschäftsführer der Diakonie, der Trägergesellschaft des Schutzengel-Huus „Michael“), Charles Wagner (Mitglied des Vorstandes des Fördervereins Schutzengel-Huus e.V.), Ulf Thiele MdL (Vorsitzender des Fördervereins), Michael Piorr (Leiter des Cafés), Ria Müntinga (Leitung Café & Klamotte) sowie weitere engagierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von Café & Klamotte.
Foto: Anker e.V.
Café & Klamotte in Augustfehn spendet 2.000 Euro an das Schutzengel-Huus „Michael“ in Remels
Augustfehn/Remels. Das soziale Kaufhaus „Café & Klamotte“ in Augustfehn, eine Einrichtung der örtlichen freikirchlichen Gemeinde und betrieben vom Anker e.V., hat mit einer großzügigen Spende in Höhe von 2.000 Euro das Schutzengel-Huus „Michael“ in Remels unterstützt. Der Betrag wurde aus den Verkaufserlösen des Kaufhauses erwirtschaftet und an den Förderverein Schutzengel-Huus e.V. übergeben.
Hilfe für intensivpflegebedürftige Kinder
Das Schutzengel-Huus „Michael“ in Remels bietet Aufenthalte für intensivpflegebedürftige Kinder und Jugendliche an. Die Einrichtung kommt immer dann zum Einsatz, wenn eine ambulante Versorgung nach einem Klinikaufenthalt nicht gewährleistet werden kann oder wenn Familien dringend eine Auszeit benötigen, um neue Kraft zu schöpfen. Nicht alle Pflege- und Aufenthaltskosten werden von den Krankenkassen getragen – hier setzt der Förderverein an und springt mit Spenden ein, um betroffene Familien zu entlasten.
Übergabe vor dem Kaufhaus in Augustfehn
Am Montag fand vor dem Gebäude von Café & Klamotte in der Straße Am Kanal 36 in Augustfehn die feierliche Spendenübergabe statt. Die Leiterin des Kaufhauses, Ria Müntinga, übergab gemeinsam mit dem ehrenamtlichen Team einen symbolischen Scheck an den Vorsitzenden des Fördervereins, Ulf Thiele, seinen Vorstandskollegen Charles Wagner und den Geschäftsführer der Diakonie Hesel-Jümme-Uplengen, Marcus Schumacher. Die Diakonie ist die gemeinnützige Trägergesellschaft des Schutzengel-Huus „Michael“.
„Es ist für uns bewegend, wenn solch eine wichtige Arbeit unterstützt werden kann und auch Freude bei den Empfängern auslöst. Es hat alle Mitarbeiter von Café & Klamotte sehr beeindruckt, mit welcher Hingabe und Liebe sich der Verein für die intensivpflegebedürftigen Kinder im Schutzengel-Huus einsetzt“, sagte Ria Müntinga nach der Übergabe.
Geld kommt direkt der Pflege zugute
Ulf Thiele bedankte sich herzlich für die Spende:
„Wir werden das Geld in die Pflegearbeit im Schutzengel-Huus ‚Michael‘ und in die Unterstützung der Kinder und ihrer Familien geben. Die Spende des sozialen Kaufhauses Café & Klamotte hilft unserem Förderverein sehr dabei, die Familien zu unterstützen, deren Kinder im Schutzengel-Huus leben, und das Schutzengel-Huus ‚Michael‘ zu einem Ort zu machen, der zugleich hochprofessionelle Pflege und ein Zuhause für die Kinder und ihre Familien bietet.“
Café & Klamotte: mehr als nur ein Kaufhaus
Das soziale Kaufhaus Café & Klamotte ist weit mehr als ein Ort zum Einkaufen. Jeden Mittwoch und Donnerstag kann man dort preiswert Kleidung, Haushaltswaren, Spielzeug, Bettwäsche und mehr erwerben – besonders für Menschen mit geringem Einkommen ein wertvoller Anlaufpunkt.
Öffnungszeiten:
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Mittwochs und donnerstags: 9:30–12:00 Uhr und 14:00–17:00 Uhr
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Das Café ist mittwochs von 14:30–17:00 Uhr geöffnet
Im Café gibt es nicht nur Kaffee, Tee und Kuchen, sondern auch stets ein offenes Ohr für persönliche Sorgen, ein freundliches Gespräch oder einfach einen gemütlichen Klönschnack über das Wetter. Alle Angebote werden ehrenamtlich betreut. Die Einrichtung freut sich über jeden Besuch – sei es zum Einkaufen, zum Kaffeetrinken oder zum Austausch.
Kontaktinformationen:
Café & Klamotte
Am Kanal 36
26689 Apen-Augustfehn
📞 Telefon: 0 44 89 – 35 44
Lokal
Kurzarbeitergeld verlängert: Planungssicherheit für Unternehmen und Beschäftigte
Arbeitsminister Philippi begrüßt Verlängerung des Kurzarbeitergeldes: „Sicherung von Fachkräften und Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit“
Das Bundeskabinett hat am Mittwoch die Verlängerung der Bezugsdauer des Kurzarbeitergeldes beschlossen. Die Regelung, die den Bezug von Kurzarbeitergeld für bis zu 24 Monate ermöglicht, gilt nun bis zum 31. Dezember 2026. Niedersachsen hatte sich aktiv für die Verlängerung dieser arbeitsmarktpolitischen Maßnahme eingesetzt.
Der Niedersächsische Arbeitsminister Dr. Andreas Philippi begrüßt den Kabinettsbeschluss ausdrücklich:
„Das Kurzarbeitergeld hat sich in den vergangenen Jahren als verlässliches und bewährtes Instrument erwiesen, um Arbeitsplätze zu sichern und Betriebe handlungsfähig zu halten. Die wirtschaftliche Lage in Deutschland bleibt weiterhin von Unsicherheit geprägt. Zurückhaltung bei Investitionen, temporäre Auftragsrückgänge, gestörte Lieferketten und handelspolitische Spannungen belasten Unternehmen jeder Größe in einer langen konjunkturellen Schwächephase.
Das Kurzarbeitergeld wirkt konjunkturstabilisierend, stärkt das Vertrauen der Unternehmen in die wirtschaftliche Politik und ermöglicht es den Betrieben, ihre qualifizierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter nach der konjunkturellen Erholung schnell wieder voll einzusetzen. Damit leistet es einen wichtigen Beitrag zur Sicherung von Fachkräften, die für die Wettbewerbsfähigkeit des Standorts unverzichtbar sind.
Die Verlängerung dieser Regelung gibt den Betrieben und Beschäftigten notwendige Planungssicherheit und setzt den bisherigen Kurs der Verlässlichkeit und Vorausschau fort. Bund und Länder senden damit in einem herausfordernden globalen Umfeld ein gemeinsames Signal der Verantwortung für Stabilität, Beschäftigung und Vertrauen in den Arbeitsmarkt.“
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Rattengift für Privatpersonen verboten: Mehr Schutz für Tiere und Umwelt
Eine kleine Feldmaus liegt auf einem Tisch. Copyright: Deutscher Tierschutzbund e. V. / Ehrhardt
Rodentizide bald tabu: Kein Rattengift mehr für Privatpersonen – ein wichtiger Schritt für den Tierschutz
Ab dem 1. Januar 2026 dürfen nicht sachkundige Privatpersonen keine Rodentizide mehr kaufen oder anwenden, um gegen Mäuse und Ratten vorzugehen. Das geplante Verbot wird vom Deutschen Tierschutzbund ausdrücklich begrüßt.
Die Wirkung der giftigen Mittel tritt erst drei bis sieben Tage nach der Aufnahme ein und verursacht bei den Nagetieren einen qualvollen, mehrtägigen Todeskampf – ein Vorgehen, das nach Ansicht von Experten mit dem Tierschutz unvereinbar ist. Der Fokus müsse stattdessen auf präventiven und tierfreundlicheren Lösungen liegen.
„Rodentizide sind äußerst grausam, da sie bei Mäusen und Ratten zu einem langsamen und schmerzhaften Tod durch inneres Verbluten und Organversagen führen. Das bevorstehende Verbot stellt einen wichtigen Fortschritt im Tierschutz dar, weshalb wir diese Entscheidung ausdrücklich begrüßen“, erklärt Paulina Kuhn, Fachreferentin für Wildtiere beim Deutschen Tierschutzbund.
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Gefahr für andere Tiere
Nicht nur Mäuse und Ratten sind betroffen: Rodentizide stellen auch eine ernsthafte Gefahr für andere Tiere dar. Wild- und Haustiere, die mit den vergifteten Nagern in Kontakt kommen oder die Köder aufnehmen, können selbst verenden. Besonders hoch ist das Risiko für Tiere, die vergiftete Ratten oder Mäuse fressen – etwa Katzen oder Greifvögel.
Prävention statt Vergiftung
Der Deutsche Tierschutzbund betont, dass präventive Maßnahmen der effektivere Weg sind, um Ratten und Mäuse in Haus und Hof zu kontrollieren:
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Lebensmittel und Tierfutter stets verschlossen aufbewahren
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Abfälle regelmäßig und sicher entsorgen
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Keine Essensreste offen liegen lassen
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Gebäude auf Schlupflöcher wie Ritzen, defekte Türen oder Rohrdurchführungen prüfen und verschließen
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Keller, Höfe und Gärten sauber halten, sodass den Tieren Nahrung und Unterschlupf entzogen werden
„Die kurzfristige Reduktion der Bestände durch Rodentizide ist keine nachhaltige Lösung. Neue Mäuse oder Ratten besetzen schnell die frei gewordenen Plätze. Die Bekämpfung mit Gift ist also nicht nur grausam, sondern auch ineffektiv“, so Kuhn.
Das Verbot der Rodentizide für Privatpersonen ist damit ein wichtiger Schritt für den Tierschutz und ein klarer Hinweis auf die Bedeutung von präventiven, tierfreundlichen Lösungen.
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FlairBPS & flair21 – Individuelle Raumgestaltung aus einer Hand
Seit Jahren erfolgreich miteinander vernetzt, bieten die FlairBPS GmbH und flair21 in Leer ein starkes Netzwerk für stilvolle, funktionale und maßgeschneiderte Wohn- und Arbeitsräume.
Die beiden Partner verbinden handwerkliche Expertise, kreatives Interior Design und hochwertige Produkte, um individuelle Lösungen zu realisieren – von innenliegendem Sicht- und Sonnenschutz über textile Wandbespannungen bis hin zu eleganten Vorhängen, Teppichen und Smart-Home-Integrationen.
Dank der langjährigen Kooperation profitieren Kunden gleich mehrfach: Planung und Umsetzung erfolgen nahtlos und effizient, alle Elemente – Farben, Materialien, Licht und Akustik – werden perfekt aufeinander abgestimmt, und jede Lösung wird exakt an die individuellen Wünsche angepasst. Ob private Wohnräume, Ferienhäuser oder gewerbliche Projekte: Die Zusammenarbeit von FlairBPS und flair21 sorgt für Räume mit Atmosphäre, Funktionalität und Wohlfühlcharakter.
Die Kombination aus handwerklicher Präzision, kreativer Gestaltung und fachkundiger Beratung macht die Partnerschaft zu einem echten Gewinn für alle, die ihre Räume nicht nur einrichten, sondern in harmonische, stilvolle Lebenswelten verwandeln möchten.
Lokal
Steigende Nachfrage bei der Arbeitslosenselbsthilfe in Leer
Nico Bloem (links) im Gespräch mit Gabi Schmidt-Leffers und Rikus Kolthoff von der Arbeitslosenselbsthilfe. Bild: privat
Bloem bei der Arbeitslosenselbsthilfe: Bedarf an Beratung nimmt zu
Leer – Der Beratungsbedarf bei der Arbeitslosenselbsthilfe in Leer ist deutlich gestiegen. Rund 1000 Beratungen pro Jahr werden aktuell durchgeführt. „Häufig geht es um Fragen zum Bürgergeld, Wohngeld oder Arbeitslosengeld. Immer wieder bereiten auch Formulare große Schwierigkeiten“, berichtete Rikus Kolthoff von der Arbeitslosenselbsthilfe bei einem Gespräch mit dem SPD-Landtagsabgeordneten Nico Bloem (Weener). An dem Austausch nahm auch die Vorsitzende des Vereins Arbeitslosenselbsthilfe Leer, Gabi Schmidt-Leffers, teil.
Für die Beratungsarbeit stehen derzeit 25 Wochenstunden zur Verfügung. Finanziert wird das Angebot durch das Land Niedersachsen, den Landkreis Leer sowie die Stadt Leer. Diese Mittel seien jedoch seit Jahren nicht erhöht worden, so Kolthoff. Eine Ausweitung des Angebots sei daher aktuell nicht möglich.
„Gerade in wirtschaftlich schwierigen Zeiten ist die Arbeit der Arbeitslosenselbsthilfe von großer Bedeutung. Hier geht es nicht um Geschenke, sondern um berechtigte Ansprüche“, betonte Bloem und dankte den Verantwortlichen für ihr großes Engagement. Die Frage der Finanzierung wolle er in Hannover zur Sprache bringen.
Die Arbeitslosenselbsthilfe Leer ist in der Jahnstraße 2 montags bis donnerstags von 9 bis 12.30 Uhr sowie donnerstags zusätzlich von 14 bis 17 Uhr geöffnet. Ratsuchende können während der Öffnungszeiten persönlich vorbeikommen oder telefonisch unter 0491/2221 Kontakt aufnehmen.




























