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Bun­des­ver­fas­sungs­ge­richt: Erfolg in Pfle­ge­ver­si­che­rung, Abwei­sung in Ren­ten- und Krankenversicherung

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Bun­des­ver­fas­sungs­ge­richt: Erfolg in Pfle­ge­ver­si­che­rung, Abwei­sung in Ren­ten- und Krankenversicherung

 
Nach der Ent­schei­dung des Bun­des­ver­fas­sungs­ge­richts zu den Ver­fas­sungs­be­schwer­den des Deut­schen Fami­li­en­ver­ban­des (DFV) und des Fami­li­en­bun­des der Katho­li­ken (FDK) haben die Fami­li­en einen Erfolg bei den Bei­trä­gen zur Pfle­ge­ver­si­che­rung erzielt. In der Ren­ten- und Kran­ken­ver­si­che­rung ist der Ein­satz für eine fami­li­en­ge­rech­te Sozi­al­ver­si­che­rung trotz der abwei­sen­den Ent­schei­dung poli­tisch umso mehr geboten.

 
(Ber­lin.) 16 Jah­re lang haben sich Fami­li­en durch die Instan­zen geklagt und gegen eine unge­rech­te Aus­ge­stal­tung der Sozi­al­ver­si­che­rungs­bei­trä­ge in der Renten‑, Kran­ken- und Pfle­ge­ver­si­che­rung argu­men­tiert. Nach Auf­fas­sung der Fami­li­en­ver­bän­de ver­stößt die dop­pel­te Bei­trags­be­las­tung aus Geld­bei­trä­gen und dem gene­ra­ti­ven Bei­trag – also der Kin­der­er­zie­hung – gegen das Gleich­be­hand­lungs­ge­bot des Grundgesetzes.

Das Bun­des­ver­fas­sungs­ge­richt hat heu­te dem Kla­ge­be­geh­ren drei­er Frei­bur­ger Fami­li­en nur in der Pfle­ge­ver­si­che­rung statt­ge­ge­ben. Es sieht eine spe­zi­fi­sche Benach­tei­li­gung von Fami­li­en mit meh­re­ren Kin­dern, die bei den Pfle­ge­ver­si­che­rungs­bei­trä­gen gestaf­felt nach der Kin­der­zahl ent­las­tet wer­den müss­ten. In der Ren­ten- und Kran­ken­ver­si­che­rung sieht es das Bun­des­ver­fas­sungs­ge­richt anders. Fami­li­en erbräch­ten zwar einen gene­ra­ti­ven Bei­trag für die Sozi­al­ver­si­che­rung, die der­zei­ti­ge Aus­ge­stal­tung der Bei­trags­er­he­bung sei aller­dings noch im Rah­men des gesetz­ge­be­ri­schen Spiel­raums und nicht ver­fas­sungs­wid­rig. Die Karls­ru­her Rich­ter bestä­tig­ten hier die Ent­schei­dun­gen der Vorinstanzen.

„Wir freu­en uns, dass das Bun­des­ver­fas­sungs­ge­richt unse­rer Argu­men­ta­ti­on in der Pfle­ge­ver­si­che­rung größ­ten­teils gefolgt ist. In der Ren­ten- und Kran­ken­ver­si­che­rung bringt die Abwei­sung der Ver­fas­sungs­be­schwer­den Klar­heit, dass fami­li­en­ge­rech­te Sozi­al­ver­si­che­rungs­bei­trä­ge nur auf dem poli­ti­schen Wege zu errei­chen sind“, sagt Klaus Zeh, Prä­si­dent des Deut­schen Familienverbandes.

Ulrich Hoff­mann, Prä­si­dent des Fami­li­en­bun­des der Katho­li­ken, betont: „Fami­li­en sor­gen durch die Betreu­ung und Erzie­hung ihrer Kin­der über­haupt erst für die Zukunfts­fä­hig­keit unse­res soli­da­ri­schen Gene­ra­tio­nen­ver­tra­ges. Die Ein­füh­rung eines Kin­der­frei­be­tra­ges in allen Zwei­gen der Sozi­al­ver­si­che­rung ist wei­ter­hin ein wich­ti­ges Ziel der Familienverbände.“

2001 hat­te das Bun­des­ver­fas­sungs­ge­richt im Pfle­ge­ver­si­che­rungs­ur­teil ent­schie­den, dass es mit dem Grund­ge­setz nicht zu ver­ein­ba­ren ist, wenn Eltern in der gesetz­li­chen Sozi­al­ver­si­che­rung genau so stark belas­tet wer­den wie Men­schen ohne Kin­des­un­ter­halts­pflich­ten. Heu­te hat das Bun­des­ver­fas­sungs­ge­richt die Bedeu­tung die­ses Grund­sat­zes auf die Pfle­ge­ver­si­che­rung beschränkt. Hier ver­pflich­tet das Bun­des­ver­fas­sungs­ge­richt den Gesetz­ge­ber, bis zum 31. Juli 2023 eine Bei­trags­ent­las­tung gestaf­felt nach der Kin­der­zahl einzuführen.

„So erfreu­lich die heu­ti­ge Ent­schei­dung zur sozia­len Pfle­ge­ver­si­che­rung auch für Fami­li­en ist, sie betrifft lei­der nur den öko­no­misch unbe­deu­tends­ten der drei Sozi­al­ver­si­che­rungs­zwei­ge“, betont Ulrich Hoff­mann. „So kann es nicht gelin­gen, Fami­li­en aus der struk­tu­rel­len Benach­tei­li­gung und der Armut zu holen. In den für Fami­li­en finan­zi­ell ent­schei­den­de­ren Zwei­gen der Ren­ten- und Kran­ken­ver­si­che­rung bedeu­tet die Ent­schei­dung des Bun­des­ver­fas­sungs­ge­richts eine Ver­la­ge­rung von der juris­ti­schen auf die poli­ti­sche Ebe­ne. Die Hoff­nung der Kla­ge­fa­mi­li­en lag beim Bun­des­ver­fas­sungs­ge­richt, das sich bereits in den ver­gan­ge­nen Jahr­zehn­ten immer wie­der als Garant eines fami­li­en­ge­rech­ten Steu­er- und Sozi­al­sys­tems her­vor­ge­tan hat. Die Karls­ru­her Rich­ter wei­sen uns nun einen neu­en Weg: Nicht über Kla­gen, son­dern über den poli­ti­schen Dis­kurs ist Bei­trags­ge­rech­tig­keit zu errei­chen. Nicht nur im Inter­es­se der Fami­li­en, son­dern in ers­ter Linie der Gesell­schaft, brau­chen wir eine struk­tu­rel­le Reform der gesetz­li­chen Sozi­al­ver­si­che­rung, die die Erzie­hung von Kin­dern gerecht bewertet.“

Das poli­ti­sche Anlie­gen der Fami­li­en habe Bedeu­tung für die gesam­te Sozi­al­ver­si­che­rung, wie Klaus Zeh erläu­tert: „Die auf die sozia­len Siche­rungs­sys­te­me zukom­men­den Her­aus­for­de­run­gen las­sen sich nur bewäl­ti­gen, wenn die Sozi­al­ver­si­che­rung bei der Bei­trags­er­he­bung auf die Leis­tungs­fä­hig­keit Rück­sicht nimmt. Daher ist der heu­ti­ge Tag auch ein wich­ti­ger Schritt auf dem Weg zu einer Sozi­al­ver­si­che­rung, die ihren Auf­trag eines gerech­ten sozia­len Aus­gleichs erfüllt, anstatt durch über­mä­ßi­ge Bei­trags­be­las­tun­gen selbst Armut zu erzeugen.“

Die Fami­li­en­ver­bän­de sind der Auf­fas­sung, die Sozi­al­ver­si­che­rung dür­fe aus Grün­den der Gene­ra­tio­nen­ge­rech­tig­keit kei­ne öko­no­mi­schen Anrei­ze gegen Kin­der set­zen und gleich­zei­tig den Fami­li­en in der Erzie­hungs­pha­se drin­gend benö­tig­te Mit­tel ent­zie­hen. Die gegen­wär­ti­ge und die nächs­te Gene­ra­ti­on wür­den dadurch über­mä­ßig belas­tet. Durch die dop­pel­te Belas­tung von Fami­li­en in der Sozi­al­ver­si­che­rung – durch Geld­bei­trä­ge und den gene­ra­ti­ven Bei­trag der Kin­der­er­zie­hung – rut­schen Fami­li­en mit zwei Kin­dern mit knapp 2.500 Euro unter das Exis­tenz­mi­ni­mum. Das zeig­ten Berech­nun­gen im Hori­zon­ta­len Ver­gleich 2022. Durch die Ein­füh­rung eines Kin­der­frei­be­tra­ges bei der Bei­trags­er­he­bung zur Sozi­al­ver­si­che­rung könn­ten Fami­li­en wäh­rend der akti­ven Fami­li­en­pha­se deut­lich ent­las­tet wer­den. Dadurch könn­ten Armuts­ri­si­ken und eine Ver­ste­ti­gung von Armut bis in Fol­ge­ge­nera­tio­nen hin­ein ver­hin­dert werden.

Poli­tisch geht es auch um eine Berück­sich­ti­gung des Kli­ma-Urteils des Bun­des­ver­fas­sungs­ge­richts aus dem Jahr 2021. Dazu führt Ulrich Hoff­mann aus: „Las­ten müs­sen inner­halb und zwi­schen den Gene­ra­tio­nen fair ver­teilt wer­den. Eine Sozi­al­ver­si­che­rung, die die in die Zukunft gerich­te­ten gene­ra­ti­ven Bei­trä­ge ver­nach­läs­sigt, ver­teilt die Frei­heits­chan­cen zu Las­ten der nächs­ten Gene­ra­ti­on, der im demo­gra­fi­schen Wan­del immer weni­ger Spiel­räu­me blei­ben. Eine struk­tu­rel­le Benach­tei­li­gung von Fami­li­en ist weder gene­ra­tio­nen­ge­recht noch nachhaltig.“

 

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In Blick­wei­te der moder­nen, groß­zü­gig ange­leg­ten Wohn­ap­par­te­ments und Pfle­ge­zim­mer die­ses Senio­ren­wohn­stif­tes liegt die „Frie­de­ri­ke von Papen­burg“. Das his­to­ri­sche Segel­schiff gab der im Jahr 2001 eröff­ne­ten Ein­rich­tung den Namen.

Im „Haus Frie­de­ri­ke“ fin­den älte­re Men­schen ein siche­res und gebor­ge­nes Zuhau­se mit einem beson­de­ren Flair. Im Her­zen Papen­burgs, wo seit 1795 Segel­schif­fe und heu­te gro­ße Kreuz­fahrt­schif­fe für die gan­ze Welt gebaut wer­den, haben wir 99 hel­le, kom­for­ta­ble Wohn­ein­hei­ten ver­schie­de­ner Grö­ße und Auf­tei­lung geschaf­fen und mit aller Sorg­falt alters­ge­recht aus­ge­stat­tet. Sie bie­ten vie­le Spiel­räu­me für die eigen­stän­di­ge Lebens­füh­rung im Rah­men des betreu­ten Wohnens.

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Armut in Deutsch­land: Neu­er Höchst­stand erreicht!

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Pari­tä­ti­scher Armuts­be­richt 2026: Sozia­le Spal­tung ver­schärft sich – 13,3 Mil­lio­nen Men­schen in Armut

Der neue Armuts­be­richt des Pari­tä­ti­schen Gesamt­ver­ban­des unter dem Titel „Wach­sen­de Armut, schrump­fen­de Sicher­heit“ lie­fert alar­mie­ren­de Ergeb­nis­se: Die sozia­le Spal­tung in Deutsch­land nimmt wei­ter zu. Mit 13,3 Mil­lio­nen betrof­fe­nen Men­schen steigt die Armuts­quo­te auf einen Höchst­stand von 16,1 Pro­zent.

Alar­mie­ren­de Trends bei zen­tra­len Bevölkerungsgruppen

Die Kluft zwi­schen ver­schie­de­nen gesell­schaft­li­chen Grup­pen ver­grö­ßert sich ste­tig. Beson­ders betrof­fen sind älte­re Men­schen, Frau­en und Alleinerziehende.

  • Senio­ren: Mit einer Quo­te von 19,5 Pro­zent ist fast jede fünf­te Per­son ab 65 Jah­ren armuts­ge­fähr­det. Bei Frau­en über 75 Jah­ren liegt der Wert sogar bei 21,3 Pro­zent. Der Lebens­abend droht zuneh­mend zur Armuts­fal­le zu werden.

  • Haus­halts­ty­pen: Allein­le­ben­de und Allein­er­zie­hen­de tra­gen das höchs­te Risi­ko. Mit Armuts­quo­ten von 30,3 Pro­zent bei Allein­le­ben­den und 28,9 Pro­zent bei Allein­er­zie­hen­den ist etwa jede drit­te Per­son in die­sen Lebens­la­gen von Armut betroffen.

  • Geschlech­ter­un­ter­schie­de: Frau­en sind mit 16,7 Pro­zent etwas häu­fi­ger von Armut betrof­fen als Män­ner mit 15,6 Pro­zent.

Bei dem ver­wen­de­ten Bei­trags­bild han­delt es sich um eine KI-gene­rier­te Illus­tra­ti­on, die dazu dient, das The­ma des Arti­kels visu­ell zu veranschaulichen.

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Mate­ri­el­le Not und regio­na­le Unterschiede

Die Aus­wir­kun­gen der Armut sind längst im All­tag ange­kom­men – sei es bei der Ent­schei­dung für eine voll­wer­ti­ge Mahl­zeit oder beim Ver­zicht auf Teil­ha­be. Ins­ge­samt 4,6 Mil­lio­nen Men­schen leben in erheb­li­cher mate­ri­el­ler Ent­beh­rung, dar­un­ter etwa 1 Mil­li­on min­der­jäh­ri­ge Kin­der und Jugend­li­che sowie 650.000 Alters­rent­ner.

Auch regio­nal drif­tet Deutsch­land aus­ein­an­der. Wäh­rend in Bay­ern etwa jede ach­te Per­son armuts­ge­fähr­det ist, betrifft dies in Sach­sen-Anhalt mehr als jede fünf­te und in Bre­men sogar mehr als jede vier­te Per­son. Der Abstand zwi­schen dem Bun­des­land mit der nied­rigs­ten und der höchs­ten Quo­te wächst wei­ter – von 14,1 Pro­zent­punk­ten im Jahr 2024 auf nun­mehr 14,9 Pro­zent­punk­te.

Kri­tik an Kürzungsplänen

Dr. Joa­chim Rock, Haupt­ge­schäfts­füh­rer des Pari­tä­ti­schen Gesamt­ver­ban­des, warnt ein­dring­lich vor den Fol­gen aktu­el­ler poli­ti­scher Debat­ten über Sozi­al­kür­zun­gen. „Wir sehen eine Gesell­schaft, die sozi­al wei­ter aus­ein­an­der­drif­tet. Men­schen spü­ren das. Jetzt immer neue Kür­zun­gen zu dis­ku­tie­ren, schürt Angst und Unsi­cher­heit. Das spielt Popu­lis­ten und Extre­mis­ten in die Hän­de“, so Rock.

Er kri­ti­siert ins­be­son­de­re geplan­te Ein­schnit­te beim Wohn­geld, Unter­halts­vor­schuss sowie in der Jugend- und Ein­glie­de­rungs­hil­fe. „Dass älte­re Men­schen nach einem lan­gen Erwerbs­le­ben und Haus­hal­te mit Kin­dern beson­ders betrof­fen sind, zeigt die schon jetzt bestehen­den Defi­zi­te im Sozi­al­staat. Wer zusätz­li­che Kür­zun­gen betreibt, bekämpft kei­ne Kri­sen, son­dern ver­schärft sie“, warnt der Hauptgeschäftsführer.

Sein Appell an die Bun­des­re­gie­rung ist deut­lich: Der aktu­el­le Kurs müs­se gestoppt wer­den, um eine Poli­tik zu eta­blie­ren, die Armut aktiv bekämpft, statt sie ledig­lich zu verwalten.

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Ille­ga­ler Tier­han­del 2025 – Immer mehr Fäl­le aufgedeckt

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Ein herz­kran­ker ille­gal trans­por­tier­ter Hun­de­wel­pe. Copy­right: Tier­heim Freital

Ille­ga­ler Heim­tier­han­del: Fall­zah­len stei­gen 2025 erneut an

Eine neue Aus­wer­tung des Deut­schen Tier­schutz­bun­des bestä­tigt einen besorg­nis­er­re­gen­den Trend: Der ille­ga­le Han­del mit Heim- und Wild­tie­ren nimmt wie­der zu. Beson­ders die Belas­tung für Tier­hei­me und das Leid der oft kran­ken Tie­re errei­chen neue Höchststände.

Der ille­ga­le Heim­tier­han­del bleibt eines der größ­ten Tier­schutz­pro­ble­me in Deutsch­land. Laut der aktu­el­len Sta­tis­tik wur­den im Jahr 2025 min­des­tens 2.250 Tie­re in 257 auf­ge­deck­ten Fäl­len regis­triert. Damit stei­gen die Zah­len nach einem vor­über­ge­hen­den Rück­gang nach der Coro­na­pan­de­mie wie­der deut­lich an. Da die Dun­kel­zif­fer mas­siv sein dürf­te, bil­den die­se Zah­len nur die Spit­ze des Eis­bergs ab.

Skru­pel­lo­ses Geschäft mit dem Tierleid

Die betrof­fe­nen Tie­re wer­den meist unter kata­stro­pha­len Bedin­gun­gen gezüch­tet und viel zu jung ille­gal trans­por­tiert. „Der skru­pel­lo­se Han­del mit Hun­den und Kat­zen geht unauf­hör­lich wei­ter“, warnt Dr. Romy Zel­ler, Fach­re­fe­ren­tin beim Deut­schen Tier­schutz­bund. Neben Hun­den und Kat­zen gera­ten zuneh­mend auch exo­ti­sche Wild­tie­re in den Fokus der Schmuggler.

Die Zah­len für 2025 im Überblick:

  • Hun­de: 598 Tie­re (vor allem Moderas­sen wie Zwerg­spit­ze, Mal­te­ser und Pudel).

  • Kat­zen: 56 Tiere.

  • Ande­re Arten: 1.596 Tie­re, dar­un­ter Land­schild­krö­ten, Vogel­spin­nen, aber auch Exo­ten wie Affen, Zebras und ein Serval.

Die Haupt­re­gio­nen für Auf­grif­fe waren Bay­ern, Sach­sen und Ham­burg. Als häu­figs­tes Her­kunfts­land wur­de bereits zum zehn­ten Mal in Fol­ge Rumä­ni­en iden­ti­fi­ziert, gefolgt von Bulgarien.

For­de­run­gen nach stren­ge­ren Gesetzen

Um dem kri­mi­nel­len Han­del das Hand­werk zu legen, for­dert der Deut­sche Tier­schutz­bund ein Ver­bot des Online­han­dels mit Tie­ren oder zumin­dest eine strik­te Iden­ti­täts­pflicht für Ver­käu­fer auf Online-Por­ta­len. Ein Licht­blick ist die jüngst vom EU-Par­la­ment beschlos­se­ne Ver­ord­nung zur EU-wei­ten Kenn­zeich­nungs- und Regis­trie­rungs­pflicht für Hun­de und Kat­zen, wel­che die Rück­ver­folg­bar­keit ver­bes­sern soll.

Tier­hei­me am Limit

Die Fol­gen des ille­ga­len Han­dels tra­gen oft die ohne­hin über­las­te­ten Tier­hei­me. Die beschlag­nahm­ten Tie­re sind häu­fig schwer krank und benö­ti­gen eine kos­ten­in­ten­si­ve medi­zi­ni­sche Betreu­ung. Trotz der Zusa­ge im Koali­ti­ons­ver­trag, Tier­hei­me finan­zi­ell zu unter­stüt­zen, feh­len im Bun­des­haus­halt 2026 bis­lang die ent­spre­chen­den Mit­tel. Der Tier­schutz­bund sieht die Bun­des­re­gie­rung hier drin­gend in der Pflicht, um den dro­hen­den Kol­laps der Ein­rich­tun­gen abzuwenden.

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Raus aus dem Hams­ter­rad: Wenn das Leben nur noch aus Funk­tio­nie­ren besteht

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Wenn das Leben nur noch aus „Funk­tio­nie­ren“ besteht: Der Weg zurück zu sich selbst

Ken­nen Sie die­se Pha­sen, in denen sich das Leben wie ein end­lo­ser Mara­thon anfühlt? Ein Umbruch jagt den nächs­ten, Kri­sen for­dern Ihre gesam­te Kraft und plötz­lich bemer­ken Sie: Die inne­re Ruhe ist ver­schwun­den. Der Kopf ist voll, der Kör­per steht unter Dauerstrom.

In sol­chen Momen­ten schal­ten wir oft auf „Auto­pi­lot“. Wir funk­tio­nie­ren prä­zi­se wie ein Uhr­werk, um den All­tag zu bewäl­ti­gen – doch das eigent­li­che Leben, das Spü­ren und Genie­ßen, fin­det ohne uns statt.

Dein Kör­per spricht, wenn der Kopf schweigt

Als Kine­sio­lo­gin betrach­te ich den Men­schen als untrenn­ba­re Ein­heit. Psy­chi­sche Belas­tun­gen sind weit mehr als nur „belas­ten­de Gedan­ken“. Sie mani­fes­tie­ren sich als hand­fes­te ener­ge­ti­sche und kör­per­li­che Blockaden.

  • Der Stress „sitzt“ tief in den Muskeln.

  • Ver­zweif­lung blo­ckiert den natür­li­chen Energiefluss.

  • Das Ner­ven­sys­tem ver­harrt in einem erschöp­fen­den Überlebensmodus.

Wenn wir auf­hö­ren zu füh­len, um den Schmerz oder den Stress zu bewäl­ti­gen, beginnt der Kör­per, die Signa­le zu sen­den, die wir im Kopf nicht mehr zulassen.

Kein Stan­dard-Rezept, son­dern Ihr indi­vi­du­el­ler Weg

Das Wich­tigs­te, was ich in mei­ner täg­li­chen Arbeit gelernt habe: Es gibt kei­nen Ein­heits­weg aus einer Kri­se. Jeder Mensch bringt sei­ne eige­ne Geschich­te, indi­vi­du­el­le Stress­mus­ter und ein ganz per­sön­li­ches Tem­po mit.

In der Kine­sio­lo­gie nut­zen wir den Mus­kel­test als prä­zi­ses Bio­feed­back-Instru­ment Ihres Kör­pers. Anstatt nach star­ren Sche­ma­ta vor­zu­ge­hen, schau­en wir ganz individuell:

  1. Was braucht Ihr Sys­tem jetzt gera­de wirk­lich? Geht es um Ent­las­tung, Sta­bi­li­sie­rung oder einen sanf­ten Impuls zur Veränderung?

  2. Wo lie­gen die Ursa­chen? Wir suchen nach den Wur­zeln der Anspan­nung, die Sie am frei­en Atmen hindern.

  3. Wel­che Res­sour­cen schla­fen in Ihnen? Wir reak­ti­vie­ren Ihre per­sön­li­chen Kraft­quel­len, damit Sie nicht mehr nur funk­tio­nie­ren, son­dern wie­der leben­dig spüren.


Wor­an mer­ken Sie, dass Sie im „Funk­ti­ons-Modus“ feststecken?

Die fol­gen­den Sym­pto­me sind häu­fi­ge Indi­ka­to­ren dafür, dass Ihr Sys­tem Hil­fe benötigt:

  • Psy­chi­sche Belas­tung: Erschöp­fung, Trau­rig­keit, ein Gefühl inne­rer Lee­re, Angst, stän­di­ges Grü­beln oder tief­sit­zen­de Selbstzweifel.

  • Psy­cho­so­ma­ti­sche Signa­le: Schlaf­stö­run­gen, chro­ni­sche Ver­span­nun­gen, Ver­dau­ungs­pro­ble­me, Zäh­ne­knir­schen oder eine blei­er­ne Müdigkeit.

  • Lebens­kri­sen & Umbrü­che: Über­for­de­rung im Beruf, Trau­er­pro­zes­se, Tren­nun­gen, fami­liä­re Kon­flik­te oder die Suche nach dem Sinn in neu­en Lebens­pha­sen (wie dem Ren­ten­ein­tritt oder dem Aus­zug der Kinder).


Den Kreis­lauf durchbrechen

Hei­lung beginnt dort, wo wir auf­hö­ren zu kämp­fen und anfan­gen hin­zu­schau­en. Gemein­sam fin­den wir her­aus, wie wir Ihren Kopf ent­las­ten und Ihren Kör­per wie­der in die Ent­span­nung füh­ren kön­nen – maß­ge­schnei­dert auf Ihre aktu­el­le Lebenssituation.

Sie müs­sen die­sen Weg nicht allei­ne gehen. Wenn Sie das Gefühl haben, fest­zu­ste­cken, las­sen Sie uns gemein­sam schau­en, was Ihr Kör­per Ihnen sagen möchte.

„Ganz gleich, wie beschwer­lich das Ges­tern war, stets kannst du im Heu­te von Neu­em anfan­gen.“ (Bud­dha)

Kon­takt & Beratung

Ger­ne beglei­te ich Sie auf Ihrem Weg zu mehr Leich­tig­keit und inne­rer Balance.

Natur­heil­pra­xis Astrid Frey Spie­ker­oo­ger Str. 12, 26810 Westoverledingen

Tele­fon: 04955 / 9899844 | Mobil: 0152 5183 8740

E‑Mail: info@astridfrey.de

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Früh­lings-Wal­king im Julia­nen­park: Bewe­gung, Wald­luft & Geselligkeit

Genie­ßen Sie den Früh­ling in Leer aktiv! Jeden Mitt­woch um 14 Uhr lädt die Nor­dic-Wal­king-Grup­pe im Julia­nen­park zum gemein­sa­men Lau­fen und Klö­nen ein. Hier ste­hen sport­li­ches Mit­ein­an­der und locke­re Gesel­lig­keit im Fokus – auch abseits der Stre­cke. Egal ob Anfän­ger oder Fort­ge­schrit­te­ne, mit oder ohne Stö­cke: Die Teil­nah­me unter der Lei­tung von Heil­prak­ti­ke­rin Astrid Frey ist kos­ten­frei und unver­bind­lich. Treff­punkt ist der Park­platz bei Bur­ger King. Atmen Sie tief durch und bewe­gen Sie sich mit in bes­ter Gesellschaft!

… mehr lesen — bit­te HIER klicken.

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Zukunft gestal­ten, Geschich­te bewah­ren: Neu­es Wohn­quar­tier und Gedenk­ort in Leer geplant

80 neue Wohn­ein­hei­ten – und ein Ort des Gedenkens Leer – Ein zukunfts­wei­sen­des städ­te­bau­li­ches Pro­jekt nimmt For­men an: Die Stadt­ver­wal­tung...

Lokal

Ren­te in der Regi­on Leer: IG BAU for­dert „Ren­ten-Rück­grat“ für har­te Arbeit!

Ren­te dem „Här­te­grad der Arbeit“ anpas­sen: IG BAU for­dert „Ren­ten-Rück­grat“ von Abge­ord­ne­ten aus der Regi­on Leer Wenn die kör­per­li­che Belas­tung auf...

Blaulicht

Dieb­stahl im Super­markt und Unfall an der Bürgermeister-Ehrlenholtz-Straße

POL-LER: Pres­se­mit­tei­lung der Poli­zei­in­spek­ti­on Leer/ Emden für den 09.07.2026     Leer — Diebstahl Am 07.07.2026 ent­wen­de­te eine bis­lang unbe­kann­te...

Lokal

Erfolgs­ge­schich­te im Rat­haus: 15 neue Fach­kräf­te für die Regi­on Leer!

Erfolg­rei­cher Aus­bil­dungs­ab­schluss: Fei­er­li­che Ver­ab­schie­dung von 15 Verwaltungsfachangestellten Im Fest­saal des his­to­ri­schen Rat­hau­ses fand kürz­lich eine fei­er­li­che Ver­an­stal­tung zur Wür­di­gung des...

Lokal

Ost­frie­si­sches Schul­mu­se­um Folm­husen auf Erfolgs­kurs: Zeit­rei­se in die Ver­gan­gen­heit begeis­tert Besucher

Der Vor­stand und das Team des Muse­ums (v.l.n.r.): Thors­ten Quest (Schatz­meis­ter), Ange­li­ka Nord­hues (Schrift­füh­re­rin), Peter Klein-Nord­hues (Ver­eins­vor­sit­zen­der), Hjör­dis Boh­se (Stell­ver­tre­ten­de...

Blaulicht

Ver­kehrs­un­fäl­le in Wee­ner und Uple­n­gen sowie Taschen­dieb­stahl in Rhauderfehn

POL-LER: Pres­se­mit­tei­lung der Poli­zei­in­spek­ti­on Leer/ Emden für den 08.07.2026     Wee­ner — Verkehrsunfall Am 07.07.2026 befuhr ein 61-jäh­ri­ger Fah­rer...

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