Blaulicht
Alkoholisierter Radfahrer gestoppt: Polizei zieht Fahrer mit 2,18 Promille aus dem Verkehr — weitere Meldungen
POL-LER: Pressemeldung der Polizeiinspektion Leer/Emden für Sonntag, 12.11.2023
Trunkenheit im Verkehr++Verkehrsunfallflucht mit Zeugenaufruf++Verkehrsunfall nach Sekundenschlaf
Trunkenheit im Verkehr mit Fahrrad
Leer — Mit zu viel Alkohol im Blut war am Samstagmittag ein Radfahrer in Leer unterwegs. Gegen 13 Uhr wurde der Polizei gemeldet, dass ein Radfahrer in Schlangenlinien die Bremer Straße befährt. Bei der Kontrolle des 49-jährigen Radfahrers aus Leer mussten die Polizeibeamten dann feststellen, dass dieser nicht mehr in der Lage war, sein Fahrrad sicher zu führen. Ein Test am Alcomaten ergab einen Wert von 2,18 Promille. Die Weiterfahrt wurde beendet, eine Blutentnahme wurde angeordnet und durchgeführt.
Verkehrsunfallflucht mit Zeugenaufruf
Leer — Gegen 11 Uhr des Samstages befuhr nach dem jetzigen hier bekannten Ermittlungsstand der Führer eines schwarzen Pkw Peugeot die Logabirumer Straße in Richtung Hohe Loga. Hierbei kam dieser zu weit nach rechts von der Fahrbahn ab und beschädigte dort aufgestelltes Absperrmaterial einer Baustelle für den Glasfaserausbau. Ohne sich um eine Schadensregulierung zu kümmern fuhr der unbekannte Fahrzeugführer weiter. Zeugen, die Hinweise zum Fahrzeug oder Fahrer machen können, melden sich bitte bei der Polizei in Leer.
Verkehrsunfall nach Sekundenschlaf
Westoverledingen — Um 03:40 Uhr des Sonntages kam ein 26-jähriger Pkw-Führer aus Rhauderfehn auf der Großwolder Straße (B 70) kurz hinter Papenburg in Richtung Leer zunächst nach rechts, dann aber gänzlich nach links von der Fahrbahn ab. Nach dem jetzigen Ermittlungsstand war ein Sekundenschlaf die Ursache für den Unfall. Der Seitenraum der Fahrbahn als auch der Pkw wurden beschädigt. Der Pkw war nicht mehr fahrbereit und wurde abschleppt. Der Fahrzeugführer blieb unverletzt, sein Führerschein wurde einbehalten.
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Blaulicht
Zeltlagerräumung, 40 Sturmeinsätze, Autobrände, Vandalismus und fehlender Versicherungsschutz
POL-LER: Pressemitteilung der Polizeiinspektion Leer/Emden für Samstag den 20.06.2026
Verstoß Pflichtversicherung ++ Sachbeschädigung ++ Fahrzeugbrand ++ Sturmschäden
Leer — Verstoß Pflichtversicherunggesetz
Durch Polizeibeamte wurde am Freitagvormittag ein Fahrzeug in der Bremer Straße festgestellt, dass nicht über den erforderlichen Versicherungsschutz verfügte. Die Weiterfahrt wurde untersagt
Emden — Sachbeschädigung
Am Freitagvormittag wurde in der Danziger Straße ein dort parkender Pkw der Marke Dacia beschädigt. Durch bisher unbekannte Täter wurde der Lack an mehreren Stellen der Karosserie zerkratzt.
Emden — Fahrzeugbrand
Aus bislang unbekannter Ursache geriet am Samstagmorgen in der Ludwig-Uhland-Straße ein Pkw der Marke Citroen in Brand. Der Brand konnte durch die Feuerwehr Emden gelöscht werden. Personen kamen nicht zu Schaden, der Sachschaden wird auf 5.000 Euro geschätzt.
Emden / Leer — Wetterlage
Im gesamten Einsatzgebiet von Leer und Emden kam es in der Nacht zu zahlreichen Einsätzen aufgrund des Sturmgeschehen. Die Polizei hatte um die 40 Einsätze abzuarbeiten. In Moormerland musste ein Zeltlager mit ca. 300 Kindern geräumt werden. In Emden wurden zwei geparkte Fahrzeug durch einen umgestürzten Baum beschädigt. Außer massiven Sachbeschädigungen kam es zu keinen Personenschäden.
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Blaulicht
Unwetternacht im Landkreis Leer: Großeinsatz und Zeltlager-Evakuierung
Heftiges Unwetter zieht über den Landkreis Leer: Zahlreiche Feuerwehreinsätze und Evakuierung eines Zeltlagers
Ein schweres Gewitter mit heftigen Sturmböen ist am Samstag über den Landkreis Leer gezogen und hat die Einsatzkräfte von Feuerwehr und Rettungsdiensten die gesamte Nacht über in Atem gehalten.
Bis in die frühen Morgenstunden gegen 3:27 Uhr registrierte die Leitstelle rund 80 wetterbedingte Einsätze im gesamten Kreisgebiet.
Der Schwerpunkt des Einsatzgeschehens lag dabei auf der Stadt Leer sowie der Gemeinde Westoverledingen, wo die Retter vor allem mit der Beseitigung von Sturmschäden ausgelastet waren. In Westoverledingen stürzte unter anderem ein Baum direkt auf ein Wohnhaus.
Besonders dramatisch stellte sich die Situation in Moormerland dar. Dort wurde laut Kreisbrandmeister Ernst Berends vorsorglich ein sogenannter Massenanfall von Verletzten der Stufe 30 (MANV 30) ausgelöst, nachdem ein schweres Unwetter das Areal eines Zeltlagers getroffen hatte. Von den Wetterkapriolen waren rund 270 dort campierende Kinder betroffen. Dank des schnellen und koordinierten Eingreifens der Rettungskräfte konnte die Lage jedoch zügig gesichert werden. Alle Kinder wurden rechtzeitig und unverletzt aus dem Zeltlager evakuiert und in einer nahegelegenen Turnhalle sicher untergebracht, wo sie die restliche Nacht verbrachten.
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Unwettereinsätze im Stadtgebiet Weener: Feuerwehren in der Nacht im Dauereinsatz
Weener. Ein nächtliches Unwetter hat die Feuerwehren im Stadtgebiet Weener in den frühen Morgenstunden des Samstags, den 20. Juni 2026, intensiv gefordert. Die Einsatzkräfte waren über Stunden hinweg in Dauereinsatz, um die durch den Sturm verursachten Schäden zu beseitigen.
Die Serie der Hilfeleistungseinsätze zur Sturmschadenbeseitigung begann kurz nach 01:00 Uhr mit einer überörtlichen Unterstützung. Die Hubrettungsbühne der Feuerwehr Weener rückte nach Wymeer aus, um die dortige Feuerwehr Wymeer-Boen bei der Beseitigung von Sturmschäden zu unterstützen.
Nur kurze Zeit später folgte der nächste Alarm für die Einsatzkräfte im Stadtgebiet. Die Feuerwehr Weenermoor wurde auf die Weenermoorer Straße gerufen. Dort blockierte ein umgestürzter Baum die Fahrbahn, der von den Einsatzkräften zügig entfernt werden musste, um die Verkehrsbehinderung zu beheben.
Kaum war dieser Einsatz angelaufen, forderte die Wetterlage auch die Feuerwehr Holthusen. Auf der Katzenburger Straße waren zwei massive Äste abgebrochen und gefährdeten den fließenden Verkehr erheblich. Die Holthuser Einsatzkräfte sicherten die betroffene Stelle ab und beseitigten die Blockade mithilfe von Kettensägen.
Wie aus den Reihen der Feuerwehr zu erfahren war, wurden zum Zeitpunkt der Berichterstattung um 03:10 Uhr noch weitere Sturmeinsätze im gesamten Stadtgebiet abgearbeitet.
Foto: Joachim Rand
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Blaulicht
Heftige Regenfälle fluten Straßen in Weener und Weenermoor – Feuerwehren im Dauereinsatz
Unwetter verursacht Feuerwehreinsätze in Weener und Weenermoor
Ein heftiges Gewitter hat in der Nacht zum Freitag, den 19. Juni 2026, zu mehreren Hilfeleistungseinsätzen im Stadtgebiet von Weener geführt. Die Feuerwehren aus Weenermoor und Weener waren ab den frühen Morgenstunden im Einsatz, um überflutete Straßen von den Wassermassen zu befreien und Gebäude vor eindringendem Wasser zu schützen.
Einsatz in Weenermoor
Der erste Alarm ging gegen 05:20 Uhr bei der Feuerwehr Weenermoor ein. In der Möwenstraße hatten die starken Regenfälle zu einem so hohen Wasserstand geführt, dass ein Eindringen in anliegende Wohnhäuser drohte. Durch das schnelle Öffnen der Gullys konnten die Einsatzkräfte den Abfluss des Wassers sicherstellen und die unmittelbare Gefahr für die Anwohner bannen.
Einsatz im Stadtgebiet Weener
Kurz darauf, um 05:39 Uhr, folgte die Alarmierung für die Feuerwehr Weener. Wie Stadtbrandmeister Jörg Fisser mitteilte, waren die Einsatzkräfte bis etwa 09:30 Uhr gefordert, um insbesondere die Königsberger Straße, die Berliner Straße sowie die Breslauer Straße von den Wassermassen zu befreien.
Da das Wasser auch dort drohte, in Wohngebäude einzudringen, kamen an mehreren Stellen Pumpen zum Einsatz. Die Feuerwehr Weener war mit insgesamt 13 Einsatzkräften und mehreren Fahrzeugen vor Ort, um die Straßen wieder passierbar zu machen und die Verkehrssicherheit in den betroffenen Bereichen wiederherzustellen.
Fotos: Joachim Rand / Feuerwehr Weener
























