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Am 1. Mai nimmt die Pün­te den Betrieb wie­der auf und ver­bin­det Amdorf mit Wiltshausen

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Seit über 450 Jah­ren über­quert die hand­ge­zo­ge­ne Trei­del­pün­te am Zwei­strom von Leda und Jüm­me in Wilts­hau­sen die Jüm­me. Bei Son­nen­schein glei­tet die Pün­te Amdorf über die Leda, wäh­rend meh­re­re Motor­rad­fah­rer das sanf­te Schwan­ken genie­ßen – gelenkt vom Fähr­mann, der mit sei­nem Draht­seil Tra­di­ti­on und öko­lo­gi­sche Nach­hal­tig­keit ver­bin­det. Foto: Ingo Ton­sor @LeserECHO 

Am 1. Mai beginnt die Sai­son – erle­ben Sie die Pün­te, Euro­pas ältes­te hand­ge­zo­ge­ne Wagenfähre!

Am 1. Mai 2025 star­tet wie­der die tra­di­ti­ons­rei­che Pün­te Amdorf, Euro­pas ältes­te hand­ge­zo­ge­ne Wagen­fäh­re, in die neue Sai­son – ein Muss für alle, die ech­te ost­frie­si­sche Tra­di­ti­on und umwelt­freund­li­che Mobi­li­tät haut­nah erle­ben möchten!

Lage und Bedeutung

Die Pün­te in Wilts­hau­sen, einem Stadt­teil von Leer in Ost­fries­land, ist eine klei­ne hand­be­trie­be­ne Bin­nen­fäh­re über die Jüm­me, dicht bei deren Mün­dung in die Leda, die ihrer­seits nach etwa acht Kilo­me­tern bei Leer­ort in die Ems mün­det. Sie ver­bin­det die Orte Amdorf und Wilts­hau­sen und gilt als die ältes­te hand­ge­zo­ge­ne Fäh­re Nordeuropas.

His­to­ri­sche Meilensteine

  • 1562: Ers­te urkund­li­che Erwäh­nung der Trei­del­pün­te an der Jümme.

  • bis 1975: Betrieb durch den Land­kreis Leer, dann Ein­stel­lung aus Kostengründen.

  • 1974/75: Grün­dung des „Ver­ein zur För­de­rung und Erhal­tung der his­to­ri­schen Pün­te als Denk­mal auf dem Was­ser e. V.“, kurz Pünten-Verein.

  • 1988: Wie­der­auf­nah­me des Fähr­be­triebs durch den Pünten-Verein.

  • 2002: Unter Denk­mal­schutz gestellt – seit­her sorg­sam erhal­ten und gepflegt.

Ein Droh­nen­vi­deo von #Lese­r­ECHO-Repor­ter Andre­as von Pho­to­gra­phy of Aventad­tor hält die Stim­mung und das beein­dru­cken­de Pan­ora­ma des Eröff­nungs­tags fest.

Sai­son­start am 1. Mai: „Fähr­mann, hol över!“

Zur Eröff­nung am 1. Mai herrscht volk­fest­ähn­li­che Stim­mung: Vie­le Besu­cher drän­gen zur ers­ten Über­fahrt, um das ein­zig­ar­ti­ge Erleb­nis im war­men Früh­lings­er­wa­chen zu genie­ßen. Ab dann pen­delt die Pün­te bis Anfang Okto­ber regel­mä­ßig von Mitt­woch bis Sonntag.

Der Pün­ten­ver­ein: Bewah­rer der Tra­di­ti­on und Gemeinschaft

Seit sei­ner Grün­dung ver­eint der Pün­ten-Ver­ein meh­re­re hun­dert ein­hei­mi­sche Mit­glie­der – bald gefolgt von Unter­stüt­zern aus aller Welt. Vie­le tra­ten bei, ohne die Pün­te je per­sön­lich gese­hen zu haben, weil sie auf Tickets oder Erzäh­lun­gen von Freun­den und Ver­wand­ten auf­merk­sam wur­den. Trotz Gemein­nüt­zig­keit finan­ziert sich der Ver­ein seit den 1980er Jah­ren voll­stän­dig ohne öffent­li­che Zuschüsse.

Tech­ni­sche Details und Betrieb

Der hand­be­trie­be­ne, am Seil geführ­te Fähr­p­rahm kann bis zu drei Pkw und etwa 30 Pas­sa­gie­re auf­neh­men. Durch die scho­nen­de Manö­vrie­rung per Mus­kel­kraft ver­bin­det die Pün­te öko­lo­gi­sche Nach­hal­tig­keit mit his­to­ri­schem Flair und bie­tet ein unver­gleich­li­ches Übersetzungserlebnis.

Wei­te­re Trei­del­pün­ten im Land­kreis Leer

Nur weni­ge Kilo­me­ter ent­fernt ver­kehrt in Lehe (Ems­land) eine wei­te­re Trei­del­pün­te über die Ems – vor­ran­gig an Wochen­en­den. His­to­risch gab es im Kreis Leer wei­te­re Pün­ten in Hal­te, Hil­ken­borg, Esklum und Loga, die jedoch alle vor der Pün­te in Wilts­hau­sen still­ge­legt wurden.

Hier fin­den Sie die Pün­te Amdorf

Adres­se:
Amdor­fer Stra­ße 101
26789 Leer

Idyl­lisch am Zusam­men­fluss von Jüm­me und Leda gele­gen, ist die Pün­te ein belieb­tes Ziel für Rad­fah­rer, Natur­lieb­ha­ber und alle, die tra­di­tio­nel­les Hand­werk schätzen.

Fähr­zei­ten und Prei­se 2025

  • Sai­son: 1. Mai bis 5. Okto­ber 2025

  • Fahr­ta­ge: Mitt­woch bis Sonn­tag (Mo + Di Ruhetag)

Nut­zer­grup­pe Preis
Fuß­gän­ger 2,00 €
Fahr­rad­fah­rer 3,00 €
Motor­rad­fah­rer 5,00 €
Auto inkl. Fahrer 6,00 €
Jeder wei­te­re Mitfahrer 2,00 €

Hin­weis: Bei unkla­rer Wet­ter­la­ge oder ungüns­ti­ger Tide rufen Sie bit­te unse­re Fähr­leu­te unter 0151 62427171 an.


Ob zur fest­li­chen Eröff­nung am 1. Mai, als Etap­pe auf Ihrer Rad­tour oder ein­fach als Aus­flugs­tipp – die Pün­te Amdorf bie­tet ein ein­zig­ar­ti­ges Erleb­nis aus Tra­di­ti­on, Natur und Nach­hal­tig­keit. Packen Sie Ihre Kame­ra ein und las­sen Sie sich von die­sem leben­di­gen Stück ost­frie­si­scher Geschich­te verzaubern!

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Geziel­te Maß­nah­men gegen Rat­ten­auf­kom­men: Stadt Leer han­delt im Julianenpark

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Auf­stel­lung von Rat­ten­kö­der­bo­xen im Julia­nen­park Leer

Nach­dem im Umfeld der Park­stra­ße im Stadt­teil Loga ver­mehrt Sich­tun­gen von Rat­ten gemel­det wur­den, lei­tet die Stadt Leer nun geziel­te Gegen­maß­nah­men im angren­zen­den Julia­nen­park ein. Im Lau­fe die­ser Woche wird der Fach­be­trieb Pop­pens im Auf­trag der Stadt­ver­wal­tung Köder­bo­xen in aus­ge­wähl­ten Berei­chen des Parks aufstellen.

Details zur Maßnahme

Der Fokus der Bekämp­fungs­ak­ti­on liegt auf zwei spe­zi­fi­schen Arealen:

  • Der west­li­che Park­be­reich, der direkt an das Wohn­ge­biet angrenzt.

  • Das Umfeld des Sees im Park.

Um die Sicher­heit für Mensch und Tier zu gewähr­leis­ten, wur­den die Köder­bo­xen mit ent­spre­chen­den Vor­keh­run­gen versehen:

  • Siche­rung: Die Boxen wer­den an geeig­ne­ten Stel­len fest im Boden verankert.

  • Zugangs­be­schrän­kung: Die Kon­struk­ti­on der Boxen stellt sicher, dass ledig­lich Rat­ten Zugang zum Köder fin­den; für grö­ße­re Tie­re sind die Öff­nun­gen unpassierbar.

  • Kenn­zeich­nung: Alle Boxen sind deut­lich mit Warn­schil­dern ver­se­hen. Zudem wer­den an den Haupt­zu­gän­gen des Parks sowie im Bereich des Sees zusätz­li­che Hin­weis­schil­der angebracht.

Wich­ti­ge Hin­wei­se für Parkbesucher

Da der Julia­nen­park ein häu­fig fre­quen­tier­tes Nah­erho­lungs­ge­biet ist, ins­be­son­de­re für Hun­de­hal­te­rin­nen und Hun­de­hal­ter, bit­tet die Stadt Leer um erhöh­te Auf­merk­sam­keit wäh­rend der Dau­er der Maßnahme.

Grund­sätz­lich gilt, dass für die Bekämp­fung von Rat­ten im Stadt­ge­biet die jewei­li­gen Eigen­tü­me­rin­nen und Eigen­tü­mer der betrof­fe­nen Flä­chen ver­ant­wort­lich sind. Im aktu­el­len Fall han­delt es sich um städ­ti­sche Flächen.

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Rat­ten­be­kämp­fung: Wich­ti­ge Infor­ma­tio­nen und Ver­hal­tens­re­geln für Eigen­tü­mer und Anwohner

Das Auf­tre­ten von Rat­ten stellt für Anwoh­ner und Grund­stücks­ei­gen­tü­mer eine Her­aus­for­de­rung dar, die ein beson­ne­nes und fach­kun­di­ges Vor­ge­hen erfor­dert. Um eine wei­te­re Aus­brei­tung zu ver­hin­dern und die Sicher­heit von Mensch und Tier zu gewähr­leis­ten, sind bei der Bekämp­fung kla­re Vor­ga­ben und Vor­sichts­maß­nah­men zu beachten.

Pflich­ten und Vor­ge­hens­wei­se bei pri­va­tem Befall

Stel­len Anwoh­ner auf ihrem pri­va­ten Grund­stück einen Rat­ten­be­fall fest, besteht eine gesetz­li­che Ver­pflich­tung zur Bekämp­fung. Mie­te­rin­nen und Mie­ter wer­den gebe­ten, sich hier­bei umge­hend an ihre Ver­mie­ter bzw. die Eigen­tü­mer der Immo­bi­lie zu wen­den. Da Rat­ten kei­ne Grund­stücks­gren­zen ken­nen, emp­fiehlt es sich zudem, die Nach­bar­schaft zu infor­mie­ren, um Bekämp­fungs­maß­nah­men gege­be­nen­falls koor­di­niert und somit effi­zi­en­ter durchzuführen.

Wich­tig: Die pro­fes­sio­nel­le Bekämp­fung soll­te aus­schließ­lich durch qua­li­fi­zier­te Schäd­lings­be­kämp­fe­rin­nen und Schäd­lings­be­kämp­fer mit ent­spre­chen­dem Sach­kun­de­nach­weis erfol­gen. Nur so ist der Ein­satz zuge­las­se­ner Mit­tel und Ver­fah­ren gewährleistet.

Sicher­heits­hin­wei­se für Haustierbesitzer

Die aktu­ell im Stadt­ge­biet ein­ge­setz­ten Köder­bo­xen arbei­ten mit Wirk­stof­fen, die die Blut­ge­rin­nung unter­bin­den (Wirk­stoff: Brom­a­dio­lon). Der Tod der Tie­re tritt zeit­ver­setzt nach fünf bis sie­ben Tagen ein.

Obwohl die Boxen fest ver­an­kert, gesi­chert und gekenn­zeich­net sind, besteht ein Rest­ri­si­ko durch soge­nann­te Sekun­där­ver­gif­tun­gen – etwa, wenn Hun­de oder Kat­zen an ver­en­de­ten oder erkrank­ten Nage­tie­ren nagen. Tier­hal­te­rin­nen und Tier­hal­ter soll­ten in betrof­fe­nen Gebie­ten daher fol­gen­de Vor­sichts­maß­nah­men treffen:

  • Hun­de sind an der kur­zen Lei­ne zu führen.

  • Es ist strikt dar­auf zu ach­ten, dass das Tier kei­ne Gegen­stän­de oder Kada­ver vom Boden aufnimmt.

Sym­pto­me und Not­fall­maß­nah­men: Soll­ten bei einem Haus­tier Sym­pto­me wie Nasen­blu­ten, Schleim­haut­blu­tun­gen, Blut im Urin oder Stuhl, aus­ge­präg­te Schwäche/Müdigkeit oder Atem­not auf­tre­ten, ist umge­hend eine Tier­arzt­pra­xis auf­zu­su­chen. Wei­sen Sie dort expli­zit auf den Wirk­stoff Brom­a­dio­lon und das benö­tig­te Gegen­gift Vit­amin K1 hin.

Soll­ten Sie eine beschä­dig­te oder offen lie­gen­de Köder­box bemer­ken, berüh­ren Sie die­se kei­nes­falls. Bit­te mel­den Sie den Fund umge­hend dem Fach­be­trieb Pop­pens unter der Tele­fon­num­mer 0491/66066.

Prä­ven­ti­on: So beu­gen Sie Rat­ten­be­fall vor

Durch geziel­te hygie­ni­sche Maß­nah­men lässt sich das Risi­ko eines Befalls deut­lich senken:

  • Ord­nung: Ent­fer­nen Sie Laub, Dickicht, Gerüm­pel und Unrat; lagern Sie kei­nen Müll offen.

  • Abfall­ma­nage­ment: Hal­ten Sie Müll­ton­nen stets fest ver­schlos­sen und stel­len Sie die­se erst kurz vor der Lee­rung an die Straße.

  • Kei­ne Essens­res­te: Ent­sor­gen Sie kei­ne Spei­se­res­te über die Toi­let­te oder den Abfluss. Auf dem Kom­post soll­ten nur pflanz­li­che, unzu­be­rei­te­te Nah­rungs­mit­tel­res­te landen.

  • Fut­ter­stel­len: Vogel­fut­ter­plät­ze soll­ten für Rat­ten uner­reich­bar und erhöht ange­bracht sein. Ach­ten Sie auf Sau­ber­keit am Boden. Haus­tier­fut­ter muss für Schäd­lin­ge unzu­gäng­lich gela­gert werden.

  • Gebäu­de­si­che­rung: Dich­ten Sie Zugän­ge und Durch­schlupf­mög­lich­kei­ten an Mau­ern oder Türen ab. Las­sen Sie kei­ne Nah­rungs­mit­tel auf Ter­ras­sen oder Dach­bö­den offen liegen.

Wann ist die Behör­de zu informieren?

Die zustän­di­ge Behör­de soll­te kon­tak­tiert wer­den, wenn:

  1. Die Rat­ten­po­pu­la­ti­on trotz eige­ner Hygie­ne­maß­nah­men sicht­bar zunimmt.

  2. Ein Befall vom Pri­vat­grund­stück auf öffent­li­che Flä­chen oder Nach­bar­grund­stü­cke über­greift und eine Gefahr für die All­ge­mein­heit darstellt.

  3. Der Ver­dacht besteht, dass die Rat­ten aus der Kana­li­sa­ti­on stam­men oder bereits öffent­li­che Flä­chen betrof­fen sind.

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Gemein­sam aktiv im Julia­nen­park: Kos­ten­frei­er Lauftreff

Bewe­gung an der fri­schen Luft ver­bin­det! Jeden Mitt­woch um 14:00 Uhr trifft sich eine gesel­li­ge Run­de am Park­platz bei Bur­ger King zum gemein­sa­men Nor­dic Wal­king durch den Julianenpark. 

Unter der Lei­tung von Heil­prak­ti­ke­rin Astrid Frey steht neben dem sport­li­chen Aspekt vor allem der Aus­tausch in der Grup­pe im Vor­der­grund. Ob mit oder ohne Stö­cke, Anfän­ger oder Fort­ge­schrit­te­ne – jede und jeder ist herz­lich will­kom­men, sich der locke­ren Gemein­schaft anzu­schlie­ßen. Die Teil­nah­me ist kos­ten­frei und unver­bind­lich.

Kom­men Sie ein­fach vor­bei und genie­ßen Sie die Bewe­gung in bes­ter Gesellschaft!

Wei­te­re Infos: Natur­heil­pra­xis Astrid Frey Tele­fon: 04955 / 9899844 | E‑Mail: info@astridfrey.de

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VW-Werk Emden unter Druck: Bür­ger­meis­ter­kan­di­dat Thors­ten Sin­ning for­dert Han­deln für die Region

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Zukunft des VW-Werks Emden: Bür­ger­meis­ter­kan­di­dat Thors­ten Sin­ning for­dert Schul­ter­schluss für die Region

Emden/Westoverledingen – Die aktu­el­le Debat­te um die Zukunft des Volks­wa­gen-Werks Emden sorgt weit über die Stadt­gren­zen hin­aus für Unru­he. Thors­ten Sin­ning, Bür­ger­meis­ter­kan­di­dat für Wes­t­ov­er­le­din­gen, bezieht nun klar Stel­lung: Er for­dert ein geschlos­se­nes Auf­tre­ten der gesam­ten Regi­on, um den Indus­trie­stand­ort Emden zu sichern und die wirt­schaft­li­chen Fol­gen abzufedern.

Die Dis­kus­si­on über Spar­maß­nah­men im Emder Werk betrifft nach Ansicht von Sin­ning nicht nur die Stadt Emden selbst, son­dern hat direk­te Aus­wir­kun­gen auf die gesam­te ost­frie­si­sche Wirt­schafts­struk­tur. Für vie­le Fami­li­en in Wes­t­ov­er­le­din­gen, die als Pend­ler in Emden arbei­ten oder deren Betrie­be vom dor­ti­gen Stand­ort abhän­gen, ist die aktu­el­le Unsi­cher­heit eine exis­ten­zi­el­le Belas­tung. „Fast jeder in unse­rer Gemein­de kennt jeman­den, des­sen Arbeits­platz von den aktu­el­len Ent­wick­lun­gen abhängt“, betont der Bürgermeisterkandidat.

Der Struk­tur­wan­del war­tet nicht

Sin­ning warnt davor, die Hän­de in den Schoß zu legen. Als Bür­ger­meis­ter­kan­di­dat sieht er es als eine sei­ner zen­tra­len Auf­ga­ben an, Wes­t­ov­er­le­din­gen pro­ak­tiv auf den Wan­del vor­zu­be­rei­ten. Es dür­fe nicht erst gehan­delt wer­den, wenn Ent­schei­dun­gen aus Wolfs­burg bereits gefal­len sind. „Wir müs­sen jetzt die Wei­chen für die Zukunft stel­len“, so Sinning.

Um Wes­t­ov­er­le­din­gen wirt­schaft­lich wider­stands­fä­hi­ger auf­zu­stel­len, setzt Thors­ten Sin­ning auf einen kla­ren Plan:

  • Star­ke Ansied­lungs­po­li­tik: Akti­ve Gewin­nung neu­er Unter­neh­men, um die Abhän­gig­keit zu reduzieren.

  • Inno­va­ti­on & Hand­werk: Geziel­te För­de­rung der loka­len Wirtschaftskraft.

  • Qua­li­fi­zie­rung: Siche­rung hoch­wer­ti­ger Aus­bil­dungs- und Weiterbildungsplätze.

  • Regi­on ver­net­zen: Inten­si­ve Zusam­men­ar­beit mit Gewerk­schaf­ten, Bil­dungs­ein­rich­tun­gen und allen gesell­schaft­li­chen Gruppen.

Gemein­sam für einen star­ken Industriestandort

Für Sin­ning ist klar: „Emden braucht Volks­wa­gen – und Ost­fries­land braucht star­ke Indus­trie­stand­or­te.“ Er ruft dazu auf, den not­wen­di­gen Wan­del nicht als Bedro­hung, son­dern als gestalt­ba­re Her­aus­for­de­rung zu begrei­fen. Nur durch ein gemein­sa­mes, ent­schlos­se­nes Han­deln kön­ne man den Wohl­stand und die Arbeits­plät­ze in der Regi­on lang­fris­tig absichern.

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„Ein Glücks­fall für unse­re Regi­on“: Nico Blo­em zu Gast bei der Hos­piz-Initia­ti­ve Leer

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SPD-Land­tags­ab­ge­ord­ne­ter Nico Blo­em im Aus­tausch mit der Ehren­vor­sit­zen­den der Hos­piz-Initia­ti­ve Leer, Gre­tel Bluhm-Janssen.

„Ein Glücks­fall für den Land­kreis Leer“: Nico Blo­em wür­digt die Arbeit der Hospiz-Initiative

Leer – Mit gro­ßem Respekt und tie­fem Ver­ständ­nis für die Bedeu­tung der Ster­be­be­glei­tung hat sich der SPD-Land­tags­ab­ge­ord­ne­te Nico Blo­em (Wee­ner) kürz­lich über die Arbeit der Hos­piz-Initia­ti­ve Leer infor­miert. Bei einem Ken­nen­lern-Gespräch mit der Ehren­vor­sit­zen­den Gre­tel Bluhm-Jans­sen zeig­te sich Blo­em beein­druckt von der mensch­li­chen Wär­me und dem enor­men ehren­amt­li­chen Enga­ge­ment, das die Hos­piz­ar­beit in der Regi­on trägt.

Viel­sei­ti­ge Unter­stüt­zung in der letz­ten Lebensphase

Gre­tel Bluhm-Jans­sen nutz­te den Besuch, um zu ver­deut­li­chen, dass das Hos­piz-Huus mit sei­nen zwölf Zim­mern zwar das sicht­ba­re Herz­stück der Arbeit bil­det, aber kei­nes­wegs das gesam­te Spek­trum abdeckt. Die Hos­piz-Initia­ti­ve stützt sich auf vier tra­gen­de Säulen:

  • Sta­tio­nä­re Betreu­ung: Das Hos­piz-Huus als Ort der Beglei­tung in der letz­ten Lebensphase.

  • Ambu­lan­te Ster­be­be­glei­tung: Unter­stüt­zung direkt bei den Men­schen zu Hause.

  • Trau­er­be­glei­tung: Ein brei­tes Ange­bot an Grup­pen für Men­schen in schwie­ri­gen Zeiten.

  • Öffent­lich­keits­ar­beit: Auf­klä­rung und Sen­si­bi­li­sie­rung für ein gesell­schaft­lich wich­ti­ges Thema.

Hohes Niveau durch qua­li­fi­zier­tes Ehrenamt

Beson­ders beein­druckt zeig­te sich Nico Blo­em vom hohen qua­li­ta­ti­ven Anspruch an die Hel­fen­den. Etwa 100 Frau­en und Män­ner enga­gie­ren sich der­zeit in allen Berei­chen der Initia­ti­ve. Allein in der Ster­be­be­glei­tung sind rund 40 Ehren­amt­li­che regel­mä­ßig im Ein­satz. Um für die­se sen­si­blen Auf­ga­ben best­mög­lich vor­be­rei­tet zu sein, absol­vie­ren sie einen 160-stün­di­gen Aus­bil­dungs­kurs; für die Trau­er­be­glei­tung ist sogar eine zusätz­li­che Spe­zia­li­sie­rung erforderlich.

Tief bewegt von Mensch­lich­keit und Leidenschaft

„Ich habe in jedem Satz gemerkt, mit wie viel Lei­den­schaft, Herz, Hin­ga­be und ech­ter Über­zeu­gung hier gear­bei­tet wird“, beton­te Blo­em nach sei­nem Besuch. Trotz der Schwe­re des The­mas habe er viel Wär­me und posi­ti­ve Ener­gie wahr­ge­nom­men. Er bezeich­ne­te die Initia­ti­ve als „Glücks­fall für den Land­kreis Leer“ und ver­sprach, die Arbeit nach Kräf­ten zu unter­stüt­zen und für das so wich­ti­ge Ehren­amt zu werben.

„Mein aller­größ­ter Respekt gilt allen Haupt- und Ehren­amt­li­chen, die sich die­ser so wich­ti­gen Auf­ga­be wid­men“, resü­mier­te der Abgeordnete.

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Regio­na­les Sto­rytel­ling stärkt digi­ta­le Sichtbarkeit

Regio­na­les Sto­rytel­ling – wie Online‑Marketing wirk­lich funktioniert In einer Zeit, in der Sicht­bar­keit alles bedeu­tet, ent­schei­det sich Erfolg im Netz...

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Lese­r­ECHO — Medi­en­haus für IHR Mar­ke­ting in Ost­fries­land und Emsland

Wer­bung im Medi­en­haus LeserECHO Ihre Reich­wei­te in Ost­fries­land & dem Ems­land – Print, Online, Social Media & SEO aus einer Hand...

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Face­book­sei­te Stadt und Land­kreis Leer

Ob Stadt oder Land­kreis Leer – die Even­burg ist das Sym­bol unse­rer Hei­mat. Auf der Face­book­sei­te „Wir Leera­ner“ infor­mie­ren wir...

Marketing

Frei­er Zugang zu regio­na­len News: Lese­r­ECHO-Ver­lag for­ciert media­le Teilhabe

Medi­en für alle: Lese­r­ECHO-Ver­lag stärkt regio­na­le Teil­ha­be durch kos­ten­freie Newsportale In einer Zeit, in der Infor­ma­tio­nen zuneh­mend hin­ter Bezahl­schran­ken ver­schwin­den,...

Marketing

Online-Anzei­gen rich­tig gestal­ten: Smart­phone & Tablet im Fokus

Online-Anzei­gen: Das rich­ti­ge For­mat für Smart­phone & Tablet In der heu­ti­gen digi­ta­len Welt grei­fen immer mehr Nut­zer über Smart­phones und...

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BauWoLe.de – Das star­ke Bran­chen­ver­zeich­nis für Hand­wer­ker & Händler

BauWoLe.de – Das star­ke Bran­chen­ver­zeich­nis für Hand­wer­ker & Händ­ler aus Ost­fries­land und dem Emsland Regio­nal. Exklu­siv. Effi­zi­ent.Wer als Hand­werks­be­trieb oder...

Lokal

Fest der Kul­tu­ren in Leer: Ein Tag vol­ler Musik, Tanz und Begegnungen!

Das Orga­ni­sa­ti­ons­team des Arbeits­krei­ses für inter­kul­tu­rel­le Ver­stän­di­gung (v.l.: Katha­ri­na Birch, Bür­ger­meis­ter Claus-Peter Horst, Jörg Ken­ter, Tom­ke Hamer, Hei­ke Leim­ke, Gerd...

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Feri­en-Modus an: Das „Out for Sum­mer Fes­ti­val“ kommt nach Leer in die Fetenscheue

Som­mer, Son­ne, Urlaubs­fee­ling: „Out for Sum­mer Fes­ti­val“ in der Feten­scheu­ne Leer Leer. Der Start in die Som­mer­fe­ri­en steht vor der Tür, und...

Veranstaltung

Fach­tag Digi­ta­le Bil­dung in Leer: Jetzt anmel­den und mitdiskutieren!

Ver­an­stal­tungs­ort des 8. Fach­tags Digi­ta­le Bil­dung: Das Spar­kas­sen­fo­rum in Leer steht am 9. Sep­tem­ber ganz im Zei­chen der digi­ta­len Zukunft...

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Public Vie­w­ing in der Feten­scheu­ne Leer: Gemein­sam zum Achtelfinale

Fuß­ball­fie­ber in Leer: Fans berei­ten sich auf Deutsch­land gegen Ecua­dor vor Die Fuß­ball-WM 2026 sorgt bei den Fans in Leer für...

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Die Nacht gehört euch: Die gro­ße Ü30/Ü40-Par­ty in der Feten­scheu­ne Leer!

Fei­ern wie frü­her: Die gro­ße Ü30/Ü40-Par­ty in der Feten­scheu­ne Leer am 27. Juni Die Ü30/Ü40-Par­ty in der Feten­scheu­ne Leer! Leer. Mar­kie­ren Sie...

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15 Jah­re HUNDund­HAND: Gro­ßes Jubi­lä­ums-Stra­ßen­fest am Flinthörn

Kat­rin und Micha­el Scheu sowie Herr Braun freu­en sich bereits sehr auf das gro­ße Jubi­lä­ums-Stra­ßen­fest am 21. Juni 2026 und...

Veranstaltung

Kunst, Kul­tur und Geschich­te: Pre­mie­re des „Som­mer-Kunst­Padd“ in Mitling-Mark!

Per­spek­ti­ven­wech­sel: Der Som­mer-Kunst­Padd ermög­licht neue Ein­bli­cke in Mit­ling-Mark – ganz ähn­lich wie in den bekann­ten Bild­bän­den des ost­frie­si­schen Foto­gra­fen Hart­mut...

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Wee­ner: Der Hafen­Markt lockt mit Hand­werk, Kul­tur und mari­ti­mer Atmosphäre

Hafen­markt in Wee­ner: Wenn der Ems-Hafen zum Markt­platz der Mög­lich­kei­ten wird Wee­ner. Es sind oft die klei­nen, beharr­lich gepfleg­ten Tra­di­tio­nen, die...

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Event­tipps Ost­fries­land: Lek­ker­markt & Basketball‑Cup bele­ben Leer

Ost­fries­land star­tet in den Juni: Lek­ker­markt, Basketball‑Cup und Klein­kunst bele­ben die Leera­ner Innenstadt Wenn der Juni beginnt, ver­wan­delt sich die...

Veranstaltung

35. Emder Mat­jes­ta­ge — Pro­gramm-High­lights an allen Festtagen

35. Emder Mat­jes­ta­ge 2026: Ein Fest für die gan­ze Familie  Vom 29. bis zum 31. Mai 2026 ver­wan­delt sich Emden...

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