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Amt für Digi­ta­li­sie­rung und Wirt­schaft mit neu­er Leitung

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Andrea Sope ist bereits seit 2002 in der Wirt­schafts­för­de­rung des Land­krei­ses Leer tätig
 
Das Amt für Digi­ta­li­sie­rung und Wirt­schaft beim Land­kreis Leer hat eine neue Lei­tung: Seit Kur­zem wird das Amt von Andrea Sope geführt, die gebür­tig aus dem Land­kreis Leer stammt und mit ihrer Fami­lie seit 15 Jah­ren in Leer lebt. Sie ist Nach­fol­ge­rin von Harald Krebs, der in den Ruhe­stand gegan­gen ist.
 
Andrea Sope, 48 Jah­re alt und Diplom-Ver­wal­tungs­wir­tin, bringt für die neue Posi­ti­on reich­lich Erfah­rung und ein gro­ßes Netz­werk mit. Als sie 2002 von der dama­li­gen Bezirks­re­gie­rung Weser-Ems in Olden­burg zum Land­kreis Leer wech­sel­te, war sie von Anfang an in der Wirt­schafts­för­de­rung tätig. 2014 wur­de sie stell­ver­tre­ten­de Amts­lei­te­rin, nun steht sie sel­ber an der Spit­ze des Amtes für Digi­ta­li­sie­rung und Wirtschaft.
 
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“Ich möch­te, dass wir unse­ren länd­li­chen Raum gut auf die Anfor­de­run­gen der Zukunft vor­be­rei­ten, gera­de auch digi­tal, damit er attrak­tiv und lebens­wert bleibt”, sagt Andrea Sope. Das Amt für Digi­ta­li­sie­rung und Wirt­schaft ver­ste­he sich dabei “als Dienst­leis­ter für die hie­si­ge Wirt­schaft und möch­te in den kom­men­den Jah­ren einen Bei­trag zur wei­te­ren posi­ti­ven Ent­wick­lung im Land­kreis Leer leisten.”
 
Zu den Kern­auf­ga­ben des Amtes mit 20 Mit­ar­bei­te­rin­nen und Mit­ar­bei­tern gehört neben der klas­si­schen För­der­be­ra­tung von Unter­neh­men, kreis­an­ge­hö­ri­gen Kom­mu­nen oder bei­spiels­wei­se auch von Ver­ei­nen eben­so die Unter­stüt­zung der hie­si­gen Wirt­schaft im Zusam­men­hang mit der Digi­ta­li­sie­rung und der Fach­kräf­te­ge­win­nung. Fer­ner küm­mert sich das Amt um den Aus­bau ins­be­son­de­re der digi­ta­len Infra­struk­tur im Land­kreis Leer sowie um die stra­te­gi­sche Aus­rich­tung zur Stär­kung des länd­li­chen Rau­mes, des Tou­ris­mus‘, Belan­ge des Kli­ma­schut­zes und der grenz­über­schrei­ten­den Zusammenarbeit.
 
Unter Feder­füh­rung des Amtes für Digi­ta­li­sie­rung und Wirt­schaft läuft auch der Breit­band­aus­bau, um Tau­sen­de von Haus­hal­ten mit schnel­lem Inter­net zu ver­sor­gen. Das ers­te Pro­jekt im Umfang von 40 Mil­lio­nen Euro ist abge­schlos­sen, ein wei­te­res in Vorbereitung.
 

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Neu­er Wind im Jade­bu­sen: Zoll­schiff „Fries­land“ offi­zi­ell in Dienst gestellt

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Nach­hal­tig­keit auf hoher See: Zoll nimmt LNG-Ein­satz­schiff „Fries­land“ in Dienst

Wil­helms­ha­ven. Der deut­sche Zoll setzt ein deut­li­ches Signal für die Moder­ni­sie­rung sei­ner mari­ti­men Ein­hei­ten: Mit einem fei­er­li­chen Fest­akt im Mari­ne­stütz­punkt Wil­helms­ha­ven wur­de heu­te die „Fries­land“ offi­zi­ell getauft und in den Dienst gestellt. Das über 55 Meter lan­ge Ein­satz­schiff ver­stärkt künf­tig die Über­wa­chungs­flot­te in der Nord­see und mar­kiert zugleich den Abschluss einer ehr­gei­zi­gen tech­no­lo­gi­schen Erneuerung.

Pio­nier­ar­beit durch LNG-Antrieb

Das von der Pee­ne-Werft in Wol­gast kon­stru­ier­te Schiff zeich­net sich durch ein zukunfts­wei­sen­des Antriebs­kon­zept aus. Anstatt auf kon­ven­tio­nel­le Die­sel­mo­to­ren zu set­zen, wird die „Fries­land“ mit ver­flüs­sig­tem Erd­gas (LNG) betrie­ben. Die­se Tech­no­lo­gie redu­ziert die Emis­sio­nen von Schwe­fel­di­oxid nahe­zu voll­stän­dig, wäh­rend der Aus­stoß von Stick­oxi­den und Fein­staub mas­siv gesenkt wird. Auch die CO₂-Bilanz fällt um bis zu 20 Pro­zent güns­ti­ger aus.

Für die­ses öko­lo­gi­sche Enga­ge­ment wur­de das Schiff – eben­so wie sei­ne Schwes­ter­schif­fe „Feh­marn“, „Emden“ und „Rügen“ – mit dem Umwelt­zei­chen „Blau­er Engel“ prä­miert. Eine Aus­zeich­nung, die bis­her welt­weit nur weni­gen Schif­fen zuteilwurde.

Mari­ti­me Prä­senz und Kontrolle

Die Auf­ga­ben der „Fries­land“ sind viel­fäl­tig: Sie über­wacht den grenz­über­schrei­ten­den Waren­ver­kehr, bekämpft Schmug­gel und stellt die Ein­hal­tung zoll­recht­li­cher Vor­schrif­ten sicher – und das bis weit in die aus­schließ­li­che Wirt­schafts­zo­ne (AWZ) hin­ein. Um auch bei Boar­ding-Manö­vern und kom­ple­xen Kon­trol­len fle­xi­bel zu agie­ren, führt das Schiff das Fest­rumpf­schlauch­boot „Klaas“ als Toch­ter­boot mit. Die „Fries­land“ ersetzt damit das bis­he­ri­ge Zoll­boot „Jade“.

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„Schutz und Ord­nung auf See“

Bei der fei­er­li­chen Indienst­stel­lung unter­strich der Par­la­men­ta­ri­sche Staats­se­kre­tär beim Bun­des­mi­nis­ter der Finan­zen, Den­nis Roh­de, den stra­te­gi­schen Wert der Inves­ti­ti­on: „Die ‚Fries­land‘ zeigt sehr anschau­lich, wie wir in moder­ne und nach­hal­ti­ge Ein­satz­mit­tel inves­tie­ren – und damit in Schutz und Ord­nung auf See.“ Die Zöll­ne­rin­nen und Zöll­ner leis­te­ten einen unver­zicht­ba­ren Bei­trag zur Sicher­heit, vom Jade­bu­sen bis zur AWZ.

Dr. Frank Mül­ler, Direk­ti­ons­prä­si­dent bei der Gene­ral­zoll­di­rek­ti­on, ergänz­te: „Mit der Indienst­stel­lung der ‚Fries­land‘ wird die aktu­el­le Neu­bau­rei­he unse­rer LNG-Ein­satz­schif­fe erfolg­reich abge­schlos­sen.“ Er beton­te, dass der Zoll mit die­ser Serie sei­ne mari­ti­men Fähig­kei­ten bei der Schmug­gel­be­kämp­fung erheb­lich gestärkt habe.

Eine Tauf­pa­tin mit regio­na­lem Bezug

Die Tauf­pa­ten­schaft über­nahm die Bun­des­tags­ab­ge­ord­ne­te Siemt­je Möl­ler, in deren Wahl­kreis das Schiff nun behei­ma­tet ist. Mit dem tra­di­tio­nel­len Wunsch nach „all­zeit guter Fahrt und immer eine Hand­breit Was­ser unter dem Kiel“ ent­ließ sie die „Fries­land“ in ihre künf­ti­ge Lauf­bahn. Ste­pha­nie Gro­theer, Lei­te­rin des Haupt­zoll­amts Olden­burg, zeig­te sich erfreut, dass dem Stand­ort Wil­helms­ha­ven damit ein solch hoch­mo­der­nes Ein­satz­mit­tel zur Ver­fü­gung steht.

Tech­ni­sche Spe­zi­fi­ka­tio­nen und Hintergrund

Das Schiff ope­riert mit einer Besat­zung von acht Stamm­kräf­ten sowie zwei zusätz­li­chen Kon­troll­be­am­ten. Bei einer Län­ge von 55,20 Metern und einer Brei­te von 10 Metern erreicht die „Fries­land“ eine Geschwin­dig­keit von 25,8 Knoten.

Der Zoll über­nimmt im mari­ti­men Bereich eine Schlüs­sel­rol­le als Teil des Koor­di­nie­rungs­ver­bunds der deut­schen Küs­ten­wa­che. Ange­sichts von rund 400.000 Schiffs­be­we­gun­gen jähr­lich in Nord- und Ost­see ist die mari­ti­me Prä­senz des Zolls ein essen­zi­el­ler Bau­stein zum Schutz der deut­schen Wirt­schaft, Gesell­schaft und Umwelt. Die Flot­te, die nun durch die „Fries­land“ kom­plet­tiert wird, umfasst der­zeit 27 akti­ve Ein­satz­schif­fe und ‑boo­te.

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CDU-Frak­ti­on schlägt Alarm: Das Mil­lio­nen-Desas­ter an der Evenburg

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Ein “Schild­bür­ger­streich” am Schloss: Even­burg-Brü­cke wird zum unend­li­chen Projekt

Leer. Wer der­zeit den Weg zur Even­burg sucht, stößt statt auf eine ein­la­den­de Pas­sa­ge auf eine Dau­er­bau­stel­le, die zuneh­mend für Kopf­schüt­teln sorgt. Die Erneue­rung der Brü­cke, ursprüng­lich als über­schau­ba­re Sanie­rungs­maß­nah­me gestar­tet, hat sich längst zu einem kom­ple­xen Ärger­nis ent­wi­ckelt. Nun zieht die CDU-Kreis­tags­frak­ti­on eine deut­li­che Bilanz und spricht offen von einem „Schild­bür­ger­streich“.

Vom Sanie­rungs­pro­jekt zum Sorgenkind

Die Chro­no­lo­gie der Bau­stel­le liest sich wie eine Abfol­ge tech­ni­scher und pla­ne­ri­scher Rück­schlä­ge. Was im März 2024 mit einer geplan­ten Sanie­rung begann, die bis Juli des­sel­ben Jah­res abge­schlos­sen sein soll­te, geriet bereits unmit­tel­bar nach dem Start ins Sto­cken: Ein zuvor nicht doku­men­tier­tes Ver­sor­gungs­ka­bel der EWE erfor­der­te eine ers­te zeit­li­che Anpassung.

Doch dabei blieb es nicht. Im wei­te­ren Ver­lauf offen­bar­ten sich fun­da­men­ta­le Pro­ble­me in der Grün­dung des Bau­werks. Die Kon­se­quenz: Das ursprüng­li­che Kon­zept muss­te ver­wor­fen wer­den; aus der Sanie­rung wur­de ein voll­stän­di­ger Neu­bau. Eine Ent­schei­dung, die nicht nur den Zeit­plan mas­siv aus­he­bel­te, son­dern auch die finan­zi­el­len Pro­gno­sen spreng­te. Von den anfangs kal­ku­lier­ten 463.000 Euro klet­ter­ten die Schät­zun­gen auf mitt­ler­wei­le rund 1,1 Mil­lio­nen Euro.

 

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Kein Ende in Sicht

Trotz einer im März 2025 von der Kreis­ver­wal­tung kom­mu­ni­zier­ten Pro­gno­se – eine Fer­tig­stel­lung für Ende 2025 bezie­hungs­wei­se spä­tes­tens das Früh­jahr 2026 – bleibt die Brü­cke ein unvoll­ende­tes Kapi­tel. Aktu­ell steht die Bau­stel­le erneut still, da sich die betei­lig­ten Pla­ner und die aus­füh­ren­de Fir­ma über die Ver­ant­wor­tung für eine neu auf­ge­tre­te­ne tech­ni­sche Schwie­rig­keit unei­nig sind. Ein ver­bind­li­ches Datum für die Ver­kehrs­frei­ga­be kann der­zeit nie­mand nennen.

Akten­ein­sicht bringt wenig Licht ins Dunkel

Auf­grund der intrans­pa­ren­ten Kom­mu­ni­ka­ti­on und der explo­die­ren­den Kos­ten hat­te die CDU-Frak­ti­on bereits im Sep­tem­ber 2025 eine Akten­ein­sicht in der Kreis­ver­wal­tung bean­tragt. Der stell­ver­tre­ten­de Frak­ti­ons­vor­sit­zen­de, Die­ter Bau­mann, nahm die­se am 9. Okto­ber 2025 vor. Sein ernüch­tern­des Fazit: Zwar sei­en die vor­lie­gen­den Akten in sich schlüs­sig, doch das Ver­ständ­nis für den Pro­zess der Ver­zö­ge­run­gen und die Kos­ten­ent­wick­lung blie­be aus.

„Wenn jetzt schon wie­der Pro­ble­me auf­tre­ten, kann man die­se Bau­stel­le ins­ge­samt nur noch als Schild­bür­ger­streich bezeich­nen“, kom­men­tiert Bau­mann die Situa­ti­on. „Die Ver­ant­wor­tung für die kata­stro­pha­le Bau­stel­le wird immer von allen Betei­lig­ten hin- und her­ge­scho­ben.“ Beson­ders kri­tisch betrach­tet die CDU die man­geln­de Bar­rie­re­frei­heit des Schloss­are­als, die durch die lang­wie­ri­gen Arbei­ten seit über einem Jahr mas­siv ein­ge­schränkt ist.

Fra­gen an die Ver­ant­wort­li­chen bleiben

Für die CDU steht fest, dass die­ses Pro­jekt kein Ruh­mes­blatt für die betei­lig­ten Akteu­re dar­stellt. Ange­sichts der Belas­tung für die Bür­ger und die öffent­li­che Hand for­dert Bau­mann eine kla­re Klä­rung: „Die­se Bau­stel­le ist kein Ruh­mes­blatt für die Betei­lig­ten. Auch dem Steu­er­zah­ler ist dies alles nicht zu ver­mit­teln. Die Fra­ge nach Ver­ant­wort­li­chen ist bis­lang unbeantwortet!“

Ein klei­ner Hoff­nungs­schim­mer bleibt jedoch: Im Zuge der Akten­ein­sicht wur­de laut Bau­mann in Aus­sicht gestellt, dass die tat­säch­li­chen Kos­ten am Ende deut­lich unter der Mar­ke von 1,1 Mil­lio­nen Euro blei­ben könn­ten. „Auf das End­ergeb­nis sind wir gespannt“, so Bau­mann abschlie­ßend. Bis dahin bleibt die Brü­cke zur Even­burg ein Sym­bol für ein kom­ple­xes und frus­trie­ren­des Bauvorhaben.

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„Aus Lie­be zu Leer“: SPD-Stadt­ver­band stellt Pro­gramm für die Kom­mu­nal­wahl 2026 vor

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„Aus Lie­be zu Leer“: SPD-Stadt­ver­band prä­sen­tiert Wahl­pro­gramm zur Kom­mu­nal­wahl 2026

Der SPD-Stadt­ver­band Leer hat für die anste­hen­de Kom­mu­nal­wahl am 13. Sep­tem­ber 2026 die Wei­chen gestellt und sein offi­zi­el­les Wahl­pro­gramm unter dem Mot­to „Aus Lie­be zu Leer“ beschlos­sen. Wie die Par­tei mit­teilt, basiert der Plan für die Stadt­ent­wick­lung auf einem inten­si­ven Dia­log mit den Bür­ge­rin­nen und Bür­gern der letz­ten Jah­re, deren Anre­gun­gen maß­geb­lich in das Pro­gramm ein­ge­flos­sen sei­en. Die Par­tei erklärt, dass sie Leer gemein­sam mit den Men­schen wei­ter vor­an­brin­gen wol­le. Wäh­rend vie­le Din­ge in der Stadt gut funk­tio­nier­ten, erken­ne man auch die gro­ßen anste­hen­den Auf­ga­ben und lege daher einen kon­kre­ten Plan zur Her­aus­for­de­rungs­be­wäl­ti­gung vor.

Fokus auf bezahl­ba­ren Wohnraum

Ein zen­tra­ler Pfei­ler des Pro­gramms ist die Woh­nungs­bau­po­li­tik. Die SPD hält kon­se­quent an der Sozi­al­woh­nungs­quo­te von 25 Pro­zent bei Neu­bau­pro­jek­ten fest und plant, die städ­ti­sche Woh­nungs­bau­ge­sell­schaft wei­ter zu stär­ken. Nach­dem in den ver­gan­ge­nen Jah­ren bereits zahl­rei­che Woh­nungs­bau­pro­jek­te auf den Weg gebracht wur­den und der­zeit mehr als 2.000 Woh­nun­gen in der Stadt geplant sind, geht es laut SPD nun dar­um, die­se Vor­ha­ben zügig umzu­set­zen. Ergän­zend dazu setzt sich die Par­tei für fol­gen­de Punk­te ein:

  • Die Schaf­fung von mehr Wohn­raum für Aus­zu­bil­den­de und Studierende.

  • Die Akti­vie­rung von Leerständen.

  • Die För­de­rung von genos­sen­schaft­li­chem und gemein­wohl­ori­en­tier­tem Wohnungsbau.

  • Die Bereit­stel­lung von bezahl­ba­rem Wohn­raum für alle Altersgruppen.

Bil­dungs­of­fen­si­ve und ganz­tä­gi­ges Lernen

Die SPD bekennt sich zu den bereits begon­ne­nen Inves­ti­tio­nen in die Leera­ner Grund­schu­len. Die Sanie­rung und Moder­ni­sie­rung der Schul­ge­bäu­de sowie der Aus­bau eines qua­li­ta­tiv hoch­wer­ti­gen Ganz­tags­an­ge­bots haben für die Par­tei höchs­te Prio­ri­tät. Dabei ver­steht die SPD den Ganz­tag als mehr als rei­ne Betreu­ung: Ler­nen, Bewe­gung, Kul­tur, Ver­ei­ne und sozia­le Ange­bo­te sol­len sinn­voll mit­ein­an­der ver­knüpft wer­den. Die Par­tei betont, bei der Schul­bau­of­fen­si­ve und beim Ganz­tag wei­ter Tem­po machen zu wol­len, damit jedes Kind in Leer bes­te Lern­be­din­gun­gen vor­fin­det. Wei­te­re bil­dungs­po­li­ti­sche Schwer­punk­te sind:

  • Die wei­te­re Digi­ta­li­sie­rung der Schulen.

  • Die Stär­kung der Inklusion.

  • Die For­de­rung nach einem kos­ten­lo­sen Mittagessen.

 

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Wirt­schaft und Innenstadtentwicklung

Im Bereich Wirt­schaft und Han­del setzt die Par­tei auf den begon­ne­nen Innen­stadt­dia­log und strebt einen wei­te­ren Aus­bau der Zusam­men­ar­beit mit Ein­zel­han­del, Gas­tro­no­mie, Tou­ris­mus und wei­te­ren Akteu­ren an. Ziel sei eine attrak­ti­ve Innen­stadt mit hoher Auf­ent­halts­qua­li­tät, einer leben­di­gen Alt­stadt, neu­en Ver­an­stal­tungs­for­ma­ten sowie guten Rah­men­be­din­gun­gen für Han­del und Wirt­schaft. Zudem unter­streicht die SPD die Bedeu­tung des Hafen- und Ree­de­rei­stand­orts sowie den Aus­bau des Hoch­schul­stand­orts Leer. Zen­tra­le Leit­li­ni­en für die Sozi­al­de­mo­kra­ten blei­ben dabei gute Arbeit, fai­re Löh­ne und tarif­ge­bun­de­ne Beschäftigung.

Lebens­qua­li­tät im Alltag

Für die Lebens­qua­li­tät setzt sich die Par­tei für sau­be­re und siche­re öffent­li­che Räu­me ein. Dies umfasst unter anderem:

  • Mehr Begrü­nung und zusätz­li­che Trinkbrunnen.

  • Maß­nah­men zur Anpas­sung an die Fol­gen des Klimawandels.

  • Siche­re Ver­kehrs­we­ge und eine bes­se­re Aus­leuch­tung öffent­li­cher Bereiche.

  • Eine stär­ke­re Prä­senz von Prä­ven­ti­ons- und Unterstützungsangeboten.

  • Die Fort­füh­rung und den Aus­bau der kos­ten­lo­sen Nut­zung des Stadtbusses.

Gemein­schaft und Zusam­men­halt stärken

Gro­ßen Raum nimmt das gesell­schaft­li­che Mit­ein­an­der ein. Die SPD plant, Ver­ei­ne, das Ehren­amt, die Kul­tur sowie die Jugend­ar­beit zu stär­ken. Bestehen­de Treff­punk­te sol­len bes­ser genutzt und zusätz­li­che Ange­bo­te ins­be­son­de­re für Jugend­li­che geschaf­fen wer­den. Fami­li­en sol­len zudem attrak­ti­ve Spiel­plät­ze und ein fami­li­en­freund­li­ches Schwimm­bad vorfinden.

„Unser Ziel ist ein Leer, in dem alle gut woh­nen, arbei­ten, ler­nen und leben kön­nen. Eine Stadt, die zusam­men­hält und die nie­man­den zurück­lässt“, fasst der SPD-Stadt­ver­band zusam­men. Mit die­sem Pro­gramm wirbt die Par­tei in den kom­men­den Mona­ten um das Ver­trau­en der Leera­ne­rin­nen und Leeraner.

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Digi­ta­le Zukunft in Leer: KI, Robo­tik und Inno­va­ti­on bei der Digi­tal-Tour 2026 erleben

Digi­ta­le Zukunft direkt vor der Haus­tür: Digi­tal-Tour 2026 macht Sta­ti­on in Leer LEER – Künst­li­che Intel­li­genz ist längst kein blo­ßes Schlag­wort...

Veranstaltung

Bun­tes Trei­ben am See: Das Julia­nen­park­fest 2026 lädt zum gro­ßen Fami­li­en­tag nach Leer

Das Julia­nen­park­fest 2026 in Leer: Ein Fest für die gan­ze Fami­lie im Her­zen der Stadt LEER. Es ist wie­der so weit:...

Veranstaltung

Tre­cker Treck Wit­ten­sand 2026: PS-Gewalt, Qualm und Action für die gan­ze Familie

Tre­cker Treck Wit­ten­sand 2026: Kraft­vol­les Motor­sport-Spek­ta­kel für die gan­ze Familie Am Sonn­tag, den 16. August 2026, ver­wan­delt sich Wit­ten­sand wie­der...

Veranstaltung

Som­mer­kon­zert der Gitarren­ju­gend Loga für die Sup­pen­kü­che Leer

Impres­si­on aus dem Vor­jahr: Die Gitarren­ju­gend Loga beim Bene­fiz­kon­zert 2025. (Foto: Wolf­gang Vogelsang) Gitarren­ju­gend Loga lädt zum gro­ßen Som­mer­kon­zert in...

Veranstaltung

Hei­mat­mu­se­um Leer: Inter­na­tio­na­ler Muse­ums­tag 2026: Muse­en mit Freu­de entdecken

Kos­ten­los am 17. Mai: Inter­na­tio­na­ler Muse­ums­tag lädt zum Ent­de­cken ein Am Sonn­tag, 17. Mai 2026, lädt das Hei­mat­mu­se­um Leer zum Inter­na­tio­na­len...

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Kom over de Brug: Kunst, Musik & Som­mer­fee­ling in Blauwestad

Kom over de Brug: Ein Som­mer­tag vol­ler Kunst und Har­mo­nie in Blauwestad Wenn das Son­nen­licht auf der Was­ser­ober­flä­che glit­zert und...

Veranstaltung

Mit­tel­al­ter­li­ches Heer­la­ger­tref­fen in Tim­mel lädt ein

13. Mit­tel­al­ter­li­ches Heer­la­ger­tref­fen zu Tim­mel: Zeit­rei­se am Pfingstwochenende Tim­mel ver­wan­delt sich in eine leben­di­ge Kulis­se ver­gan­ge­ner Jahr­hun­der­te. Vom 23. bis...

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