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Dorfjugend Uplengen spendet für das Schutzengel-Huus
Die Dorfjugend Uplengen sammelte im Rahmen ihrer Sommeraktivitäten Geld für das Schutzengel-Huus „Michael“ und übergab am Montag die Spende in Höhe von 150 Euro. (v.l.) Kai Gerdes (2. Vorsitzender Dorfjugend Uplengen e.V.), Sören Brunken (1. Vorsitzender Dorfjugend Uplengen e.V.), Sylvia Doyen (Leiterin Schutzengel-Huus „Michael“), Stephanie Saathoff (Kassenwartin Dorfjugend Uplengen e.V.), Ulf Thiele (Vorsitzender Förderverein Schutzengel-Huus e.V.), Sven Wolters (Kassenwart Dorfjugend Uplengen e.V.). Foto: Simone Schonvogel
Dorfjugend Uplengen unterstützt das Schutzengel-Huus
Geldsammlungen im Rahmen verschiedener Sommeraktivitäten
Uplengen – „Wir wollen als Dorfjugend etwas für andere Kinder und Jugendliche tun. Und das Schutzengel-Huus unterstützen wir gerne, da dort junge Menschen gepflegt werden, die nicht auf der Sonnenseite des Lebens sind.“ Mit diesen Worten übergab Sören Brunken, Vorsitzender der Dorfjugend Uplengen, einen symbolischen Scheck in Höhe von 150 Euro an Ulf Thiele, den Vorsitzenden des Fördervereins Schutzengel-Huus e.V., sowie an Sylvia Doyen, die Leiterin des Schutzengel-Huus „Michael“ der Diakonie Hesel-Jümme-Uplengen.
Die Dorfjugend Uplengen hatte im Rahmen ihrer Sommer-Treffen Geld für das Schutzengel-Huus gesammelt. Der Förderverein wird die Spende für die anteilige Finanzierung eines Snoezel-Wagens nutzen. Dieser ist mit Technik ausgestattet, die durch Licht- und Toneffekte in einem abgedunkelten Raum eine beruhigende Wohlfühlatmosphäre schafft. „Wir freuen uns sehr über die Unterstützung der Dorfjugend. Dass junge Menschen auch an unser Haus und die Kinder mit ihren Familien dort denken, finde ich großartig. Das Geld können wir für die Anschaffung des Snoezel-Wagens sehr gut gebrauchen“, erklärte Ulf Thiele.
Thiele und Sylvia Doyen nahmen sich Zeit, den Vertretern der Dorfjugend das Schutzengel-Huus zu zeigen und die Aufgaben sowie die Arbeit des Pflegeteams zu erläutern.
Hintergrund
Das Schutzengel-Huus Michael ist eine ambulante Einrichtung der Diakonie Hesel-Jümme-Uplengen gGmbH, die schwerkranke und intensiv pflegebedürftige Kinder und Jugendliche im Nordwesten Niedersachsens betreut. Das Haus in Remels wurde Ende Juli 2023 eröffnet und schließt die Versorgungslücke zwischen der intensivmedizinischen stationären Behandlung im Krankenhaus und der ambulanten häuslichen Pflege.
Es ermöglicht eine qualitativ hochwertige Versorgung durch ein multiprofessionelles Team unter Einbeziehung der Eltern und Geschwister und baut damit eine Brücke zwischen Klinik und Zuhause. Zudem bietet es Familien eine wohnortnahe Möglichkeit, die Herausforderungen der häuslichen Pflege zu bewältigen. Die Eltern können ihr pflegebedürftiges Kind für bis zu vier Wochen im Schutzengel-Huus unterbringen, um sich eine wohlverdiente Auszeit zu gönnen.
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Eigentumswohnung in Leer (Ostfriesland) – Ihr neues Zuhause oder Kapitalanlage
Entdecken Sie diese attraktive 3‑Zimmer-Eigentumswohnung in Leer (Ostfriesland), die sich ideal sowohl für Eigennutzer als auch für Kapitalanleger eignet. Die Wohnung steht aktuell leer, was Ihnen sofortige Flexibilität und Nutzungsmöglichkeiten bietet.
Helle und freundliche Wohnräume
Mit einer Wohnfläche von 77 m² im zweiten Obergeschoss eines gepflegten Mehrfamilienhauses präsentiert sich die Wohnung in einem vollständig renovierten Zustand. Der großzügige Wohnbereich von ca. 21,97 m² und die zwei Schlafzimmer (14,34 m² und 13,28 m²) schaffen eine einladende Atmosphäre. Eine moderne Küche (7,46 m²) und ein gut geschnittenes Badezimmer (3,80 m²) runden das Angebot ab. Besonders hervorzuheben ist der 10 m² große Balkon, der mit einem neuen Geländer ausgestattet wurde und zum Entspannen einlädt.
Zentrale Lage mit besten Anbindungen
Die Wohnung befindet sich in einer bevorzugten Lage, nur 8 Gehminuten von der Innenstadt und dem Bahnhof entfernt. Hier genießen Sie die Vorzüge der urbanen Infrastruktur mit zahlreichen Einkaufsmöglichkeiten, Restaurants und Freizeitangeboten. Schulen, Kindergärten und medizinische Einrichtungen sind ebenfalls schnell zu erreichen. Die ausgezeichnete Anbindung an den öffentlichen Nahverkehr sowie die nahegelegenen Autobahnen A28 und A31 machen die Anreise zu benachbarten Städten wie Emden und Oldenburg bequem und unkompliziert.
Ideal für Kapitalanleger und Eigennutzer
Die Wohnung ist nicht nur ein schönes Zuhause, sondern auch eine lohnende Investition. Dank der zentralen Lage und der attraktiven Ausstattung wird sie sowohl von Mietern als auch von Käufern geschätzt. Die teilweise sanierte Immobilie mit neuer Fassade und Balkonen steigert nicht nur die Optik, sondern auch den Wert der Wohnung.
Energieeffizienz und Ausstattung
Der Energieausweis weist eine Verbrauchseffizienzklasse von E aus, mit einem Endenergiebedarf von 145 kWh/(m²*a). Die Heizung wurde 1995 installiert und sorgt für eine angenehme Wärme in den Wintermonaten.
Ihr neues Zuhause wartet auf Sie
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Freiwillige Feuerwehr Leer startet neue Image-Kampagne – Blaulichttag am 22. August
Neue Image-Kampagne der Feuerwehr Leer: Ehrenamt sichtbar machen und neue Mitglieder gewinnen
Fünf Ortsfeuerwehren, eine gemeinsame Kampagne und ein Ziel: Die Stadt Leer möchte das ehrenamtliche Engagement ihrer Feuerwehrleute stärker in den Mittelpunkt rücken und gleichzeitig neue Mitglieder für den aktiven Dienst gewinnen. Rund um die Uhr und an 365 Tagen im Jahr stehen die Einsatzkräfte bereit, wenn Menschen Hilfe benötigen.
Ob Brandeinsatz, technische Hilfeleistung oder andere Notlagen: Auf die Freiwillige Feuerwehr Leer ist Verlass. Die Einsatzkräfte leisten ihren Dienst vollständig ehrenamtlich – in ihrer Freizeit, an Wochenenden, Feiertagen und auch mitten in der Nacht. Mit einer breit angelegten Image- und Informationskampagne möchte die Stadt Leer nun zeigen, wie vielfältig dieses Engagement ist und welche Möglichkeiten die Feuerwehr Menschen jeden Alters bietet.
Bürgermeister Claus-Peter Horst betont die besondere Bedeutung des Projekts. „Wir sind den Kameradinnen und Kameraden der Leeraner Feuerwehren zutiefst dankbar für alles, was sie für die Stadt und jeden einzelnen von uns leisten. Und das in ihrer Freizeit, an Feiertagen, Tag und Nacht.“ Mit der Kampagne solle die große Wertschätzung für die Feuerwehr zum Ausdruck gebracht werden. Gleichzeitig hoffe die Stadt, „so neue Mitglieder für diese wichtige Aufgabe interessieren zu können.“
Neue Website bündelt Informationen rund um die Feuerwehr Leer
Im Mittelpunkt der Kampagne steht die neue Internetseite www.feuerwehr-leer.de. Sie dient als zentrale Anlaufstelle für Informationen rund um die fünf Ortsfeuerwehren der Stadt Leer.
Neben den jeweiligen Kontaktmöglichkeiten erhalten Interessierte dort zahlreiche Einblicke in den Alltag der Feuerwehr. Gezeigt werden Einsätze und Übungen ebenso wie gemeinsame Aktivitäten und der Freizeitbereich der Feuerwehrleute.
Dabei setzt die Kampagne bewusst auf unterschiedliche Medien. Entstanden ist ein umfangreiches Paket aus Fotos, Videos, eigens komponierten Songs und sogar einem kleinen Spiel. Ergänzt wird die digitale Kampagne durch Social-Media-Vorlagen, individuelle Plakate für alle fünf Ortsfeuerwehren, Flyer sowie große Aufsteller für Veranstaltungen.
Besonders wichtig war den Verantwortlichen dabei die Authentizität der Darstellung. Sämtliche verwendeten Foto- und Videoaufnahmen zeigen ausschließlich Mitglieder der Leeraner Feuerwehren.
„Wir wollten keine sterilen Hochglanz-Fotos, sondern Aufnahmen, die den echten Alltag unserer Kameradinnen und Kameraden zeigen“, erklärt der stellvertretende Leeraner Stadtbrandmeister Alexander Beitelmann.
Feuerwehr bietet Aufgaben für viele Interessen und Lebensphasen
Die Kampagne soll zugleich mit dem Bild aufräumen, dass Feuerwehr ausschließlich aus körperlich anspruchsvollen Einsätzen mit großen Feuerwehrfahrzeugen besteht. Tatsächlich bietet das Ehrenamt zahlreiche unterschiedliche Aufgabenbereiche.
Menschen können sich bereits in jungen Jahren engagieren und auch im höheren Alter aktiv bleiben. Vorkenntnisse sind nicht zwingend erforderlich. Ebenso gibt es Tätigkeiten, bei denen nicht körperliche Fitness, sondern andere Fähigkeiten gefragt sind.
Jann Freese, Ortsbrandmeister in Bingum, bringt die Vielfalt des Ehrenamtes auf den Punkt: „Wir suchen jeden in jeder Lebensphase. Feuerwehr ist so facettenreich, dass wir für jede und jeden eine Aufgabe haben.“
Das Spektrum reicht dabei von körperlicher Arbeit über Verwaltungs- und Büroaufgaben bis zur Fahrzeugwartung und IT. Auch Führungsaufgaben sowie spezialisierte Tätigkeiten gehören zum Feuerwehrdienst.
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Feuerwehr bedeutet auch Gemeinschaft und Kameradschaft
Neben der Einsatzbereitschaft steht ein weiterer Aspekt im Mittelpunkt der neuen Kampagne: die Gemeinschaft.
Denn die Freiwillige Feuerwehr ist nicht nur für die Gefahrenabwehr zuständig. Die Ortsfeuerwehren sind vielerorts fest im gesellschaftlichen Leben verankert. Sie beteiligen sich an Veranstaltungen, engagieren sich im Dorf- und Stadtleben und sind häufig auch Treffpunkt und Anlaufstelle für Menschen vor Ort.
Kameradschaft und Zusammenhalt spielen deshalb eine ebenso wichtige Rolle wie Ausbildung und Einsatzbereitschaft. Die Kampagne möchte genau diese verschiedenen Seiten des Feuerwehrlebens sichtbar machen.
Stadt Leer will langfristige Einsatzfähigkeit sichern
Für die Stadt Leer ist die Gewinnung neuer ehrenamtlicher Einsatzkräfte eine wichtige Zukunftsaufgabe. Eine leistungsfähige Freiwillige Feuerwehr ist darauf angewiesen, dass sich Menschen bereit erklären, Verantwortung für ihre Mitmenschen und die Gesellschaft zu übernehmen.
Mit der neuen Imagekampagne sollen die vielfältigen Aufgaben und das ehrenamtliche Engagement stärker ins öffentliche Bewusstsein gerückt werden. Gleichzeitig möchte die Stadt die Freiwillige Feuerwehr Leer über verschiedene Medienkanäle modern, zeitgemäß und mit einem einheitlichen Erscheinungsbild präsentieren.
Damit soll nicht nur die aktuelle Arbeit der Feuerwehr gewürdigt werden. Ziel ist es auch, langfristig neue Einsatzkräfte zu gewinnen und die Einsatzfähigkeit der Freiwilligen Feuerwehr Leer dauerhaft zu sichern und weiter auszubauen.
Kampagnenstart beim 2. Blaulichttag in Leer
Der offizielle Startschuss für die neue Kampagne fällt beim diesjährigen 2. Blaulichttag am Samstag, 22. August 2026, in der Leeraner Innenstadt.
Dort präsentieren sich insgesamt zehn Organisationen, Verbände und Einrichtungen aus den Bereichen Gefahrenabwehr, Sicherheit und Rettungsdienst und geben den Besuchern Einblicke in ihre Arbeit.
Damit bietet der Blaulichttag zugleich die Gelegenheit, die neue Feuerwehrkampagne erstmals öffentlich zu erleben und direkt mit den Einsatzkräften ins Gespräch zu kommen.
Wer sich für die Freiwillige Feuerwehr Leer interessiert, findet auf der neuen Website www.feuerwehr-leer.de Informationen zu den fünf Ortsfeuerwehren und Möglichkeiten, selbst aktiv zu werden.

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Autonome Fähren, KI und neue Antriebe: Leer blickt auf die maritime Zukunft
Maritime Forschung und Innovation in Leer: Beim Besuch des Maritimen Technikums der Hochschule Emden/Leer informierte sich der Arbeitskreis Häfen und Schifffahrt der CDU-Landtagsfraktion über Forschung, Lehre und neue maritime Technologien. Im Bild von links: Hochschulpräsident Prof. Dr. Marco Rimkus, Saskia Buschmann MdL, Ulf Thiele MdL, Hartmut Moorkamp MdL, Katharina Jensen MdL, Claus Seebeck MdL, MARIKO-Geschäftsführerin Katja Baumann, Prodekan Prof. Dr. Klaus Heilmann, Dekan Prof. Dr. Marcus Bentin, eine Mitarbeiterin der Hochschule Emden/Leer und Sören Berg (MARIKO). Foto: Wahlkreisbüro Ulf Thiele
CDU-Arbeitskreis Häfen besucht Maritimen Campus in Leer: „Maritime Zukunft wird in Leer gestaltet“
Leer. Wie wird sich die Schifffahrt durch Digitalisierung, Künstliche Intelligenz und neue Antriebstechnologien verändern? Welche Rolle könnten autonome Fähren künftig spielen und warum bleiben gut ausgebildete Seeleute trotz zunehmender Automatisierung unverzichtbar? Mit diesen und weiteren Fragen hat sich der Arbeitskreis Häfen und Schifffahrt der CDU-Fraktion im Niedersächsischen Landtag bei einem Besuch auf dem Maritimen Campus in Leer beschäftigt.
Der Landtagsabgeordnete Ulf Thiele besuchte den Campus gemeinsam mit dem Sprecher für Häfen und Schifffahrt der CDU-Landtagsfraktion, Hartmut Moorkamp, sowie den Landtagsabgeordneten Katharina Jensen, Saskia Buschmann und Claus Seebeck.
Auf dem Programm standen Gespräche und Einblicke in die Arbeit des Maritimen Kompetenzzentrums MARIKO, des GreenShipping-Kompetenzzentrums Niedersachsen, der Nautitec GmbH sowie des Maritimen Technikums der Hochschule Emden/Leer.
Leer als maritimer Zukunftsstandort
Nach dem Besuch sehen die CDU-Abgeordneten in der Verbindung von maritimer Wirtschaft, Forschung, Ausbildung und Technologietransfer großes Potenzial für Ostfriesland.
„Leer ist weit mehr als ein traditionsreicher Schifffahrts- und Reedereistandort. Hier ist in den vergangenen Jahren ein starkes Netzwerk aus maritimer Wirtschaft, Forschung, Ausbildung und Technologietransfer entstanden. Diese Verbindung ist eine große Chance für unsere Region. Maritime Zukunft wird in Leer gemacht“, erklärte Hartmut Moorkamp.
Die Abgeordneten erhielten auf dem Maritimen Campus Informationen über aktuelle Projekte und die Entwicklung des maritimen Kompetenzstandortes.
„Ferry Go“ untersucht autonome Fährsysteme
Bei der MARIKO GmbH und dem angegliederten GreenShipping-Kompetenzzentrum Niedersachsen ging es unter anderem um das deutsch-niederländische Projekt „Ferry Go“. MARIKO-Geschäftsführerin Katja Baumann, GreenShipping-Projekt- und Teamleiter Sören Berg sowie Landrat Matthias Groote für den Gesellschafter Landkreis Leer stellten das Projekt vor.
Hintergrund ist der umfangreiche Fährverkehr zu den Inseln auf deutscher und niederländischer Seite. Im Rahmen von „Ferry Go“ wurde untersucht und erprobt, unter welchen Voraussetzungen teilautonome und autonome Systeme auf Fähren im deutsch-niederländischen Wattenmeer eingesetzt werden können.
Dabei geht es nicht ausschließlich um technische Möglichkeiten. Betrachtet werden auch Künstliche Intelligenz, nautische Anforderungen, Schiffbau, Sicherheit und rechtliche Rahmenbedingungen.
Für Ulf Thiele zeigen Projekte wie „Ferry Go“, dass Digitalisierung und KI bereits konkrete Anwendungen in der Schifffahrt erreichen.
„Gerade für unsere Region mit ihren Inselverkehren und ihrer starken maritimen Wirtschaft ergeben sich daraus große Chancen. Entscheidend ist, dass Innovation nicht nur erforscht wird, sondern möglichst schnell ihren Weg in die praktische Anwendung findet“, sagte Thiele.
Dabei müsse es nicht zwingend darum gehen, Arbeitskräfte durch Technik zu ersetzen. Vielmehr könnten neue technische Systeme dazu beitragen, die Sicherheit auf stark befahrenen Gewässern zu erhöhen und Unfallrisiken zu reduzieren.
Ausbildung bleibt trotz Automatisierung entscheidend
Eine weitere Erkenntnis des Besuchs: Mit zunehmender Automatisierung wird die Aus- und Weiterbildung von Seeleuten nach Einschätzung der CDU nicht weniger, sondern wichtiger.
Denn auch autonome und teilautonome Systeme seien nicht unfehlbar. Die Verantwortung bleibe deshalb beim Menschen. Welche Möglichkeiten moderne Simulationstechnik bereits heute bietet, zeigte die Nautitec GmbH.
Der neue Geschäftsführer Kapitän Finn Kosel stellte gemeinsam mit seinem Team den Schiffsführungssimulator des Unternehmens vor. Dort lassen sich anspruchsvolle Situationen auf See sowie in Fluss- und Hafengebieten realitätsnah darstellen und trainieren.
Die Technologie kann zudem für die Hafenplanung eingesetzt werden. So lassen sich beispielsweise neue Hafenanlagen bereits im Simulator befahren, während auf dem tatsächlichen Gelände noch Planungen laufen und die Flächen unbebaut sind.
Damit unterstützt die Simulation sowohl die Aus- und Weiterbildung von Seeleuten als auch die Planung von Häfen und die Sicherheit in der Schifffahrt.
Hochschule zeigt Forschung zu Schiffstechnik und neuen Antrieben
Eine weitere Station war das Maritime Technikum der Hochschule Emden/Leer am Hochschulstandort Leer. Hochschulpräsident Prof. Dr. Marco Rimkus, der Dekan des Fachbereichs Seefahrt und Maritime Wissenschaften, Prof. Dr. Marcus Bentin, sowie Prodekan Prof. Dr. Klaus Heilmann informierten die Politiker über Forschung, Lehre und die technischen Möglichkeiten des Standortes.
Das Maritime Technikum bündelt unter anderem Kompetenzen in den Bereichen Schiffsführungssimulation, Schiffstechnik, Meerestechnik und zukünftige Schiffsantriebe.
Gerade mit Blick auf den Wandel der maritimen Wirtschaft misst Ulf Thiele dem Standort Leer eine besondere Bedeutung bei.
„Niedersachsen ist Hafen- und Schifffahrtsland. Diesen Anspruch müssen wir auch für die nächste Generation maritimer Technologien verteidigen“, erklärte der CDU-Landtagsabgeordnete.
Dafür brauche es starke Forschungs- und Ausbildungsstandorte, einen schnellen Wissenstransfer in die Unternehmen und verlässliche Rahmenbedingungen für Investitionen. Leer biete dafür hervorragende Voraussetzungen.
Green Shipping und Digitalisierung als Chance für Ostfriesland
Die CDU sieht in der Transformation der Schifffahrt nicht nur eine Herausforderung für den Klimaschutz. Auch die Wettbewerbsfähigkeit der maritimen Wirtschaft und qualifizierte Arbeitsplätze seien von zentraler Bedeutung.
Green Shipping, Digitalisierung, Automatisierung und alternative Antriebssysteme werden die Schifffahrt nach Einschätzung der Abgeordneten in den kommenden Jahren erheblich verändern.
Thiele formuliert deshalb ein klares Ziel: Technologien für die maritime Transformation sollen nicht ausschließlich an anderen Standorten entwickelt und anschließend in der Region eingesetzt werden. Forschung, Entwicklung, Wertschöpfung und qualifizierte Arbeitsplätze sollen möglichst in Niedersachsen und insbesondere in Ostfriesland gehalten beziehungsweise neu geschaffen werden.
Dank an MARIKO-Geschäftsführerin Katja Baumann
Ein besonderer Dank der CDU galt MARIKO-Geschäftsführerin Katja Baumann, die das Kompetenzzentrum und das GreenShipping-Kompetenzzentrum über mehr als ein Jahrzehnt geprägt und zu leistungsfähigen Einrichtungen entwickelt habe.
Baumann hatte auch den Besuch des Arbeitskreises vorbereitet, koordiniert und die Abgeordneten durch die verschiedenen Stationen des Maritimen Campus begleitet.
Hartmut Moorkamp zog zum Abschluss eine positive Bilanz: „Der Austausch hat eindrucksvoll gezeigt, welches Potenzial in der engen Zusammenarbeit von Hochschule, Forschung und maritimer Wirtschaft liegt. Dieses Netzwerk wollen wir politisch weiter stärken.“
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FDP fordert neues System für Alttextilien im Kreis Leer
FDP fordert Änderungen bei der Entsorgung von Alttextilien im Kreis Leer
Leer. Die FDP-Kreistagsfraktion will die Entsorgung von Alttextilien und Schuhen im Landkreis Leer neu organisieren. Für die Liberalen ist das Thema derzeit einer der dringlichsten Punkte in der Abfallwirtschaft. Deshalb bringt die FDP einen entsprechenden Antrag in die nächste reguläre Sitzung des Betriebsausschusses Abfallwirtschaft (ALL) des Kreistages ein.
Dabei geht es der FDP nicht nur um Alttextilien. Auch bei der Sperrmüllentsorgung sowie bei der grundsätzlichen Frage, ob Abfälle künftig in Säcken oder Tonnen abgeholt werden, sieht die Fraktion diskussionswürdige Punkte. Trotz des nahenden Endes der laufenden Wahlperiode will die FDP beim Thema Alttextilien eine Entscheidung erreichen.
FDP: Sammelcontainer ziehen wilden Müll an
Im Mittelpunkt der Forderung steht der Abbau der vorhandenen dezentralen Sammelcontainer für Alttextilien und Schuhe.
„Wir fordern als FDP den Abbau der vorhandenen Sammelcontainer für Alttextilien, weil sie die wilde Müllentsorgung geradezu magisch anziehen“, erklärt Carl Friedrich Brüggemann, FDP-Kreistagsmitglied aus Leer.
Nach Auffassung der FDP haben sich die bisherigen Containerstandorte immer wieder zu problematischen Stellen entwickelt. Neben Alttextilien und Schuhen werde dort auch anderer Müll abgelegt. Die Beseitigung dieser illegalen Ablagerungen verursache nicht unerhebliche Kosten, die letztlich von der Allgemeinheit getragen werden müssten.
Hinzu kommt nach Ansicht der Liberalen die Gefahr einer Ratten- und Krähenplage, wenn sich an den Standorten größere Mengen Abfall ansammeln. Eine nachhaltige Lösung des Problems sei mit der bisherigen Organisation bislang nicht erreicht worden.
Mehrere Alternativen statt der bisherigen Containerstandorte
Die FDP betont, dass der geforderte Abbau der dezentralen Container nicht bedeute, dass Bürger keine Möglichkeit mehr zur ordnungsgemäßen Entsorgung ihrer Alttextilien haben sollen.
„Wir zeigen mehrere Handlungsalternativen auf, um die jetzige schlechte Situation zu verbessern, sie ist also nicht alternativlos“, sagt Brüggemann. Der FDP-Politiker vertritt seine Fraktion im zuständigen Fachausschuss.
Gleichzeitig richtet Brüggemann den Blick auf die bevorstehende Kommunalwahl. Er hofft, dass die anderen Fraktionen das Thema nicht aus politischen Gründen vertagen oder einer Entscheidung ausweichen.
„Es gibt einfach Fragestellungen, die man lösen muss, auch wenn es weh tut“, betont das FDP-Kreistagsmitglied aus Leer.
Das sieht der FDP-Antrag konkret vor
Der Antrag „Entsorgung Alttextilien neu organisieren“ soll am 8. September 2026 im Betriebsausschuss Abfallwirtschaft (ALL) beraten werden. Die FDP schlägt darin drei konkrete Maßnahmen vor.
Erstens soll die dezentrale Einsammlung von Alttextilien und Schuhen zum nächstmöglichen Zeitpunkt eingestellt und die bestehenden Sammelcontainer abgebaut werden.
Zweitens soll die Entsorgung künftig über die Wertstoffhöfe im Rahmen deren Öffnungszeiten organisiert werden. Für die Stadt Leer soll die ALL beziehungsweise die Verwaltung nach einer neuen geeigneten Örtlichkeit suchen, an der Sammelcontainer zentral aufgestellt werden können.
Drittens soll zusätzlich quartalsweise gemeinsam mit der mobilen Schadstoffsammlung eine mobile Sammlung für Alttextilien und Schuhe vor Ort angeboten werden.
Zusammenarbeit von Abfallwirtschaft, Kommunen und Entsorgern
Für die FDP ist eine Neuorganisation nur in Zusammenarbeit der beteiligten Stellen sinnvoll. Der Abfallwirtschaftsbetrieb, die Kommunen und private Entsorgungsunternehmen sollen nach den Vorstellungen der Fraktion gemeinsam an einer neuen Lösung arbeiten.
Ziel ist es, die bisherigen Probleme an den dezentralen Standorten zu reduzieren, illegale Müllablagerungen einzudämmen und gleichzeitig verlässliche Möglichkeiten für die ordnungsgemäße Abgabe von Alttextilien und Schuhen zu schaffen.
Über den Antrag entscheidet der Betriebsausschuss Abfallwirtschaft (ALL) in seiner Sitzung am 8. September 2026.
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