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Dorfjugend Uplengen spendet für das Schutzengel-Huus
Die Dorfjugend Uplengen sammelte im Rahmen ihrer Sommeraktivitäten Geld für das Schutzengel-Huus „Michael“ und übergab am Montag die Spende in Höhe von 150 Euro. (v.l.) Kai Gerdes (2. Vorsitzender Dorfjugend Uplengen e.V.), Sören Brunken (1. Vorsitzender Dorfjugend Uplengen e.V.), Sylvia Doyen (Leiterin Schutzengel-Huus „Michael“), Stephanie Saathoff (Kassenwartin Dorfjugend Uplengen e.V.), Ulf Thiele (Vorsitzender Förderverein Schutzengel-Huus e.V.), Sven Wolters (Kassenwart Dorfjugend Uplengen e.V.). Foto: Simone Schonvogel
Dorfjugend Uplengen unterstützt das Schutzengel-Huus
Geldsammlungen im Rahmen verschiedener Sommeraktivitäten
Uplengen – „Wir wollen als Dorfjugend etwas für andere Kinder und Jugendliche tun. Und das Schutzengel-Huus unterstützen wir gerne, da dort junge Menschen gepflegt werden, die nicht auf der Sonnenseite des Lebens sind.“ Mit diesen Worten übergab Sören Brunken, Vorsitzender der Dorfjugend Uplengen, einen symbolischen Scheck in Höhe von 150 Euro an Ulf Thiele, den Vorsitzenden des Fördervereins Schutzengel-Huus e.V., sowie an Sylvia Doyen, die Leiterin des Schutzengel-Huus „Michael“ der Diakonie Hesel-Jümme-Uplengen.
Die Dorfjugend Uplengen hatte im Rahmen ihrer Sommer-Treffen Geld für das Schutzengel-Huus gesammelt. Der Förderverein wird die Spende für die anteilige Finanzierung eines Snoezel-Wagens nutzen. Dieser ist mit Technik ausgestattet, die durch Licht- und Toneffekte in einem abgedunkelten Raum eine beruhigende Wohlfühlatmosphäre schafft. „Wir freuen uns sehr über die Unterstützung der Dorfjugend. Dass junge Menschen auch an unser Haus und die Kinder mit ihren Familien dort denken, finde ich großartig. Das Geld können wir für die Anschaffung des Snoezel-Wagens sehr gut gebrauchen“, erklärte Ulf Thiele.
Thiele und Sylvia Doyen nahmen sich Zeit, den Vertretern der Dorfjugend das Schutzengel-Huus zu zeigen und die Aufgaben sowie die Arbeit des Pflegeteams zu erläutern.
Hintergrund
Das Schutzengel-Huus Michael ist eine ambulante Einrichtung der Diakonie Hesel-Jümme-Uplengen gGmbH, die schwerkranke und intensiv pflegebedürftige Kinder und Jugendliche im Nordwesten Niedersachsens betreut. Das Haus in Remels wurde Ende Juli 2023 eröffnet und schließt die Versorgungslücke zwischen der intensivmedizinischen stationären Behandlung im Krankenhaus und der ambulanten häuslichen Pflege.
Es ermöglicht eine qualitativ hochwertige Versorgung durch ein multiprofessionelles Team unter Einbeziehung der Eltern und Geschwister und baut damit eine Brücke zwischen Klinik und Zuhause. Zudem bietet es Familien eine wohnortnahe Möglichkeit, die Herausforderungen der häuslichen Pflege zu bewältigen. Die Eltern können ihr pflegebedürftiges Kind für bis zu vier Wochen im Schutzengel-Huus unterbringen, um sich eine wohlverdiente Auszeit zu gönnen.
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Millionenförderung für den Landkreis Leer: KfW investiert in Rekordhöhe
Investitionsschub für den Landkreis Leer: Fast 120 Millionen Euro Fördergelder flossen 2025
BERLIN / LEER – Ein kräftiger Impuls für die regionale Wirtschaft, den Wohnungsbau und den Klimaschutz: Die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) hat im vergangenen Jahr insgesamt 118,7 Millionen Euro in den Landkreis Leer investiert. Wie die CDU-Bundestagsabgeordnete Gitta Connemann mitteilt, profitierten insgesamt 1.637 Projekte von den zinsgünstigen Krediten und Zuschüssen der staatlichen Förderbank.
Starker Fokus auf Energieeffizienz und Klimaschutz
Der größte Anteil der Fördermittel floss in den privaten Sektor. Rund 60 Millionen Euro wurden für Energieeffizienzmaßnahmen bereitgestellt. Damit leistet die KfW einen wesentlichen Beitrag zur energetischen Sanierung im Landkreis. „Auch Wohnungsmodernisierungen und Heizungsumstellungen werden gezielt gefördert“, erklärt Connemann und unterstreicht damit die Bedeutung der Bank für den lokalen Klimaschutz.
Rückenwind für Mittelstand und Gründungen
Auch die regionale Wirtschaft konnte deutlich profitieren. Für Unternehmensinvestitionen und Existenzgründungen flossen 16 Millionen Euro in den Landkreis Leer, wovon 56 Betriebe direkt unterstützt wurden. Dieser finanzielle Rückhalt sichert Arbeitsplätze und ermöglicht notwendige Innovationen in den ansässigen Unternehmen.
Unterstützung für Familien und Senioren
Ein weiteres wichtiges Standbein der Förderung ist das Wohneigentum. Mehr als 26 Millionen Euro kamen Familien für den Erwerb von Eigenheimen oder Senioren für den altersgerechten Umbau ihrer Wohnungen zugute. Insgesamt konnten 1.529 private Kunden von den Zusagen der Förderbank profitieren.
Gitta Connemann zieht eine positive Bilanz der Jahresstatistik: „Diese Förderungen bringen Schwung für Häuslebauer, Betriebe und das Klima.“ Die Zahlen verdeutlichen, dass das Förderangebot des Bundes eine zentrale Stütze für die Entwicklung im Landkreis Leer bleibt.
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Vollsperrung der Jann-Berghaus-Brücke wegen dringender Wartungsarbeiten
Wartungsarbeiten an der Jann-Berghaus-Brücke: Vollsperrungen im Februar
LEER / WEENER – Autofahrer, Radfahrer und Fußgänger müssen sich im Februar auf erhebliche Einschränkungen an der Jann-Berghaus-Brücke (B436) einstellen. Wie die Niedersächsische Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr mitteilt, müssen am Antrieb der Brücke notwendige Wartungsarbeiten durchgeführt werden.
Austausch der Hydraulikschläuche
Grund für die Sperrungen ist der Austausch von Hydraulikschläuchen am Brückenantrieb. Da die Brücke für diese Arbeiten dauerhaft geöffnet bleiben muss, ist eine Passage während der festgesetzten Zeitfenster für keinen Verkehrsteilnehmer möglich.
Die Sperrzeiten im Überblick
Die Arbeiten und die damit verbundenen Vollsperrungen sind für folgende Termine angesetzt:
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Donnerstag, 12.02.2026: von 22:00 Uhr bis ca. 00:00 Uhr
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Dienstag, 17.02.2026: von 19:30 Uhr bis ca. 21:30 Uhr
Zusätzlich kommt es bereits am Montag, 16.02.2026, zu Behinderungen: In der Zeit von 08:45 Uhr bis 20:45 Uhr wird die Brücke im Arbeitsbereich halbseitig gesperrt.
Umleitungen und Hinweise
Für den Kraftfahrzeugverkehr wird eine Umleitung über die Bundesautobahn 31 (Emstunnel) eingerichtet. Wichtig für Pendler und Anwohner: Für Radfahrer und Fußgänger kann während der Vollsperrungen keine alternative Umleitung angeboten werden.
Verkehrsteilnehmer werden gebeten, die Sperrzeiten bei ihrer Planung zu berücksichtigen und den Bereich nach Möglichkeit weiträumig zu umfahren.
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Zukunft des Krankenhauses Weener: Minister Philippi gibt klare Signale
Volles Haus im Krankenhaus Rheiderland – am Tisch vorne: Landrat Matthias Groote und Nico Bloem.
Rückenwind aus Hannover: Gesundheitsminister setzt auf Psychiatrie-Fachklinik in Weener
WEENER – Die Zukunft des Krankenhausstandorts Weener nimmt immer konkretere Formen an. Auf der Mitgliederversammlung des Krankenhausvereins machte der niedersächsische Gesundheitsminister Dr. Andreas Philippi (SPD) den Bürgerinnen und Bürgern im Rheiderland große Hoffnung: Er rechnet fest mit der Etablierung eines Fachkrankenhauses für Psychiatrie am Standort des Leeraner Klinikums.
„In den Hafen eingelaufen“
Vor über 100 erschienenen Mitgliedern im Rheiderland betonte Philippi die hohe Wahrscheinlichkeit dieser Entscheidung. Auch wenn die offizielle Verkündung noch zwei bis drei Monate auf sich warten lässt, ist die Richtung klar vorgegeben. Der SPD-Landtagsabgeordnete Nico Bloem fand für den aktuellen Stand ein passendes Bild: „Wir sind in den Hafen eingelaufen, aber wir haben noch nicht festgemacht.“
Gemeinsam mit Landrat Matthias Groote und dem Vereinsvorsitzenden Jakobus Baumann untermauerte der Minister die starken Argumente für Weener. Neben dem stetig zunehmenden Bedarf an psychiatrischen Behandlungsplätzen punktet der Standort vor allem mit bereits vorhandenem, hochqualifiziertem Personal und einem bereits sanierten Gebäude, das ideale Voraussetzungen bietet.
Widerstand aus Emden als letzte Hürde
Trotz der optimistischen Stimmung bleibt ein politischer Wermutstropfen: Die Stadt Emden hat Widerstand gegen die Pläne angekündigt und erwägt rechtliche Schritte. Hintergrund ist der geplante Klinik-Neubau in Georgsheil, der ab 2029 die Standorte Emden, Aurich und Norden zentralisieren soll.
Dass ausgerechnet aus Emden Gegenwind kommt, stieß bei den Versammlungsteilnehmern in Weener auf wenig Verständnis. Minister Philippi versicherte jedoch, dass man derzeit mit Hochdruck daran arbeite, eine gerichtliche Auseinandersetzung zu vermeiden und eine einvernehmliche Lösung herbeizuführen.
Entschlossenheit im Rheiderland
Nico Bloem unterstrich in einem emotionalen Appell die Entschlossenheit der Region: „Wir wollen unser Krankenhaus sichern. Wir haben einen klaren Plan und werden so lange kämpfen, bis das Ziel erreicht ist.“
Für die Menschen in Weener und die Beschäftigten des Klinikums wäre die Umwandlung in eine Fachklinik weit mehr als nur ein Strukturwandel – es wäre die langfristige Sicherung einer medizinischen Institution und ein wichtiges Signal für die regionale Versorgungssicherheit.
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