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Erfolgreicher Abschluss: 16 Pädagogische Mitarbeiterinnen startklar für die Grundschule
Von links nach rechts: Die Absolventinnen der Qualifizierung bei der Zertifikatsübergabe mit der Lehrgangsleiterin Monika Schendzielorz (ganz rechts) und der Volkshochschulleiterin Sabine Kasimir (ganz links).
Fit für die Grundschule: 16 Pädagogische Mitarbeiterinnen feiern erfolgreichen Abschluss
In einer erfolgreichen Zusammenarbeit mit der Volkshochschule Papenburg hat die Volkshochschule Leer 16 Pädagogische Mitarbeiterinnen für die Grundschule ausgebildet. Diese neuen Fachkräfte sind nun bereit, die Betreuung in der fünften Stunde zu übernehmen und können auch weitere Angebote an Schulen leiten. Zum Abschluss des Lehrgangs überreichte die Volkshochschulleiterin Sabine Kasimir den Absolventinnen die Teilnahmezertifikate des VHS-Landesverbandes. Kasimir betonte dabei: „Ich wünsche den Absolventinnen alles Gute für ihre Arbeit an den Grundschulen. Haben Sie weiterhin einen guten Blick auf die Bedürfnisse der Kinder.“
Der Kurs umfasste insgesamt 185 Unterrichtsstunden, in denen sich die Teilnehmerinnen intensiv auf ihre zukünftige Tätigkeit vorbereiteten. Unter der Leitung von Monika Schendzielorz erhielten sie umfassende Einblicke in allgemeine Pädagogik, Organisations- und Rechtsfragen, Methodik und Didaktik sowie praktische Angebote. Ein wichtiger Bestandteil des Kurses waren auch zwanzig Hospitationsstunden im Unterricht und in der Betreuung. Die Teilnehmerinnen äußerten durchweg positive Rückmeldungen und betonten, wie viel sie für ihre pädagogische Arbeit mitgenommen haben.
Der nächste Qualifizierungskurs für Pädagogische Mitarbeiter*innen startet am 19.08.2024 und wird von der VHS Papenburg organisiert. Interessenten können sich telefonisch bei Franziska Hähnlein unter Tel. 04961 9223–57 informieren. Zusätzlich wird am 25.02.2025 ein Aufbaumodul für die Arbeit im Sek I‑Bereich bei der VHS Leer beginnen. Auskünfte hierzu erteilt die VHS Leer unter Tel. 0491–92992‑0.
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Mit ganzheitlicher Lerntherapie zu mehr Lernspaß
Eine spezialisierte Lerntherapie hilft Kindern und Jugendlichen, deren Lernprozesse beeinträchtigt sind, einen neuen Zugang zum Lernen zu finden. Ausgerichtet an ihren Fähigkeiten und dem Lernumfeld, fördern wir Schüler mit Legasthenie, Dyskalkulie, Lernschwäche/Lernbehinderung oder Konzentrationsschwäche bis hin zu ADHS, in ihrer schulischen und persönlichen Entwicklung.
Umfassende Unterstützung für individuelle Bedürfnisse
Reichen die Fördermöglichkeiten Zuhause und in der Schule nicht aus, bieten wir Lerntherapien an, die von qualifizierten Therapeuten durchgeführt werden. Durch eine frühzeitige Diagnose und den ganzheitlichen Therapieansatz können große Lernfortschritte erzielt werden. Im Rahmen von Testungen im Schulfit entwickeln wir individuell passende Lernkonzepte und Methoden, damit die Betroffenen lernen können, mit ihrer Behinderung umzugehen – in schulischer sowie in beruflicher und persönlicher Hinsicht (gemäß § 35a SGB VIII).
Blockaden überwinden und Handlungsfähigkeiten erweitern
Für jedes Kind erstellen wir ein abgestimmtes pädagogisches Konzept bzw. einen Therapieplan. Dabei beziehen wir nicht nur den Leistungsbereich ein, sondern auch die gesamte Persönlichkeit der Kinder und Jugendlichen. Wir suchen nach ihren Stärken und besonderen Fähigkeiten und achten darauf, welche Denkschritte sie unternommen haben, um zu einem Ergebnis zu gelangen.
Schulfit Lerntherapie
Die Lerntherapie findet entweder in Einzel- oder Gruppenstunden statt. In der Gruppentherapie arbeiten wir mit maximal zwei bis drei Schülern zusammen. Dabei möchten wir die Möglichkeit schaffen, Blockaden zu erkennen und zu überwinden sowie erlebte Frustration zu verarbeiten. Individuelle Lernstrategien, ergänzt durch Entspannungs- und Konzentrationsübungen erhöhen die Erfolgschancen.
Gemeinsam für eine bestmögliche Förderung
Eine optimale Förderung ist möglich, wenn der Entwicklungsprozess der Betroffenen gemeinsam getragen wird. Wir kooperieren daher eng mit den Lehrkräften öffentlicher Schulen und unterstützen sie beispielsweise beim Umgang mit einem Nachteilsausgleich. Zudem führen wir regelmäßige Gespräche mit den Eltern, um sicherzustellen, dass alle Beteiligten an einem Strang ziehen.
Testen Sie uns gratis: 2 Schnupperstunden im Gruppenunterricht
Standort Leer:
- Heisfelder Straße 2, 26789 Leer
- Telefon: 0491 – 5951
Standort Moormerland:
- Rudolf-Eucken-Straße 14, 26802 Moormerland
- Telefon: 04954 — 8789
Professionelle Nachhilfe und zusätzliche Angebote
- Prüfungsvorbereitungen
- Individuelles Coaching
- Erwachsenenbildung
Nachhilfe für alle Klassen und Schulformen in den Fächern:
- Deutsch
- Mathematik
- Englisch
- Französisch
- Latein
- Niederländisch
- Kunst
- Physik
- Chemie
- Biologie
- Geschichte
- Politik
- Erdkunde
- Rechnungswesen/KSK
- BWL (BRC)
- Informatik
auch als Online-Nachhilfe
Beratung und erweiterte Angebote
- Lernentwicklung
- Schullaufbahn
- Verhaltensauffälligkeiten und Lerntherapie
- Familienunterstützung
- Individuelles Coaching
- Erwachsenenbildung
- Sprachkurse
- Bildung und Teilhabe
Schulfit Nachhilfe & Coaching
Standort Leer:
- Heisfelder Straße 2, 26789 Leer
- Telefon: 0491 — 5951
Standort Moormerland:
- Rudolf-Eucken-Straße 14, 26802 Moormerland
- Telefon: 04954 — 8789
Kontakt:
- E‑Mail: info@schulfit-nachhilfe.de
- WhatsApp oder SMS: 0176 24206004
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Wohnungsnot in Ostfriesland: Leer und Borkum behalten Sonderrechte!
Wohnungsmarkt unter Druck: Leer und Borkum behalten Sonderrechte für mehr Wohnraum
LEER / BORKUM / HANNOVER – Der Wohnungsmarkt in Ostfriesland, insbesondere in den beliebten Gemeinden wie der Stadt Leer und der Insel Borkum, bleibt angespannt. Eine aktuelle Entscheidung der niedersächsischen Landesregierung gibt den Kommunen im Landkreis Leer nun weiterhin wichtige Instrumente an die Hand, um dem Mangel an Wohnraum entgegenzuwirken und Bauland zu mobilisieren.
Die Landesregierung hat am Dienstag den Entwurf einer neuen Verordnung zur Bestimmung von Gebieten mit einem angespannten Wohnungsmarkt freigegeben. Diese Verordnung sichert Leer, Borkum und 55 weiteren Kommunen in Niedersachsen zu, dass sie auch in den nächsten Jahren besondere baurechtliche Regelungen zugunsten des Wohnungsbaus anwenden können. Die bisherige Bestimmung wäre Ende 2026 ausgelaufen, wird aber nun bis zum 31. Dezember 2029 verlängert.
Wichtige Werkzeuge für Leer und Borkum
Für die Stadt Leer und die Insel Borkum – beides Kommunen im Landkreis Leer – bedeutet dies, dass sie weiterhin auf bewährte Instrumente zur Schaffung von Wohnraum zurückgreifen können:
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Erweitertes Baugebot: Auf Grundstücken mit ungenutztem Wohnungsbaupotenzial können die Kommunen die Bebauung mit einer oder mehreren Wohneinheiten anordnen. Dies soll Bodenspekulationen unterlaufen und die Schließung von Baulücken vorantreiben.
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Kommunales Vorkaufsrecht: Die Stadt Leer und die Insel Borkum haben ein erweitertes Vorkaufsrecht für unbebaute oder brachliegende Grundstücke. Dies erleichtert es ihnen, Bauland zu sichern und gezielt für wohnungswirtschaftliche Zwecke zu entwickeln, um bezahlbaren Wohnraum zu schaffen.
Bauminister Grant Hendrik Tonne unterstreicht die Notwendigkeit dieser Regelungen: „Für die Landesregierung ist es unglaublich wichtig, dass den betroffenen Kommunen alle Handlungsmöglichkeiten offenstehen, um den dringend benötigten Wohnraum zu schaffen. Mehr Wohnungsangebote sind die Voraussetzung dafür, dass Wohnraum bezahlbar bleibt und auch Menschen mit niedrigerem Einkommen in ihren angestammten Quartieren wohnen bleiben können.“
Leer und Borkum in einer Reihe mit prominenten Kommunen
Dass sowohl die Stadt Leer als auch die Insel Borkum auf der Liste der 57 Kommunen mit angespanntem Wohnungsmarkt stehen, verdeutlicht die Herausforderungen, denen sich diese Gemeinden gegenübersehen. Sie stehen damit in einer Reihe mit Großstädten wie Hannover und Oldenburg, aber auch weiteren attraktiven Inseln wie Norderney und Juist.
Im Rahmen der Verbandsbeteiligung werden die kommunalen Spitzenverbände sowie die betroffenen Kommunen, darunter auch Leer und Borkum, die Gelegenheit erhalten, zu dem Verordnungsentwurf Stellung zu nehmen.
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Volle Hütte für den guten Zweck: Das 32. Behördenturnier in Leer steht an!
Kick für den guten Zweck: 20 Teams beim 32. Behördenturnier in Leer
LEER – Wenn der Ball am kommenden Freitag in der Sporthalle der Berufsbildenden Schulen (BBS) an der Blinke rollt, geht es um weit mehr als nur Tore und Punkte. Das traditionelle Hallenfußballturnier der Behörden und Betriebe im Landkreis Leer feiert seine 32. Auflage – und die Mission ist klar: Sportliche Gemeinschaft für den Förderverein Kinderklinik Leer e. V.
Am 16. Januar 2026 ab 14:30 Uhr verwandelt sich die Sporthalle in einen Hexenkessel der regionalen Betriebe und Behörden. 20 Mannschaften haben gemeldet, um in die Fußstapfen einer langen Tradition zu treten. Seit dem Startschuss im Jahr 1992 hat das Turnier eine beeindruckende Bilanz vorzuweisen: Rund 144.000 Euro an Spenden konnten über die Jahrzehnte bereits für soziale Projekte gesammelt werden.
Ein starkes Zeichen für das Ehrenamt
Landrat Matthias Groote übernimmt auch in diesem Jahr die Schirmherrschaft. Für ihn ist das Event ein Paradebeispiel für den Zusammenhalt in Ostfriesland: „Es ist schön zu sehen, wie vielfältig ehrenamtliches Engagement im Landkreis Leer ist und wie viel Freude es bereitet, sich gemeinsam für eine gute Sache einzusetzen“, betont Groote im Vorfeld.
Der Erlös des diesjährigen Turniers kommt dem Förderverein Kinderklinik Leer e. V. zugute. Der Verein sorgt am Turniertag zudem selbst für die Verpflegung der Aktiven und Gäste, sodass jeder verzehrte Snack direkt den kleinen Patienten in Leer hilft.
Die Gruppen stehen fest: Wer zieht ins Finale ein?
Die Spannung steigt, denn die Auslosung hat bereits stattgefunden. In vier Gruppen kämpfen die Teams um den Einzug ins Viertelfinale:
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Gruppe A: Stadtwerke Leer, Stadt Leer, WEMA – friends of work, Gemeinde Moormerland, Briese.
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Gruppe B: Klinikum Leer, Aldi, Bünting, Stadt Weener, OVB.
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Gruppe C: Rheiderland-Zeitung, Gemeinde Rhauderfehn, Finanzamt Leer, Vertom, Polizei Leer.
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Gruppe D: Landkreis Leer, Gemeinde Bunde, Sparkasse LeerWittmund, Kdo SES, Wildeboer.
Nach der Vorrunde werden die acht besten Teams in der K.-o.-Phase ermittelt. Gegen 21:00 Uhr wird feststehen, wer den begehrten Wanderpokal in diesem Jahr in die Höhe stemmen darf.
Zuschauer sind herzlich eingeladen, die Mannschaften anzufeuern und mit ihrem Besuch den guten Zweck zu unterstützen.
Symbolbild: Zur Veranschaulichung des Themas wurde dieses Bild von einer KI generiert.
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Ostfriesland: Warum die Goldammer jetzt unsere Gärten leuchten lässt
Ein goldgelber Farbtupfer im winterlichen Grau: Die Goldammer zieht derzeit vermehrt in die heimischen Gärten und lässt sich an Futterstellen gut beobachten. Foto: ©Kathy Büscher
Gelber Lichtblick im Winter: Die Goldammer erobert Ostfrieslands Gärten
Die erste Bilanz der NABU-Aktion „Stunde der Wintervögel“ sorgt für Begeisterung: In Ostfriesland wurden bisher rund 43 Prozent mehr Vögel gemeldet als im Vorjahr. Besonders ein gefiederter Gast stiehlt in diesem Winter allen die Show.
Ostfriesland – Während Frost und Schnee die Landschaft fest im Griff haben, herrscht an den Futterstellen in den Landkreisen Leer, Aurich, Wittmund und der Stadt Emden reges Treiben. Das winterliche Wetter hat in diesem Jahr für nahezu ideale Beobachtungsbedingungen gesorgt – und die Menschen in der Region haben die Chance genutzt.
Ein deutliches Plus bei den Meldungen
„Das große Engagement zeigt, wie wichtig vielen der Schutz und die Beobachtung der heimischen Vogelwelt sind“, freut sich Jan Fuchs, Leiter der NABU-Regionalgeschäftsstelle Ostfriesland. Obwohl Meldungen noch bis zum 19. Januar online nachgetragen werden können, übertreffen die Zahlen schon jetzt deutlich das Vorjahr.
Der Grund für die hohe Sichtungsquote: Durch den Schnee finden Vögel in der freien Natur schwerer Nahrung und suchen gezielt die Nähe menschlicher Siedlungen und Futterstationen auf.
Der Star des Winters: Die Goldammer
Besonders auffällig ist in diesem Jahr die Goldammer. Mit ihrem leuchtend gelben Gefieder ist sie im tristen Wintergrau kaum zu übersehen. Dass man sie derzeit so häufig antrifft, hat einen interessanten Grund: Während ein Teil unserer heimischen Goldammern im Herbst Richtung Süden zieht, bekommen wir im Winter Besuch von ihren Verwandten aus Nord- und Osteuropa.
Die Goldammer liebt offene Landschaften mit Hecken. Wer ihr und anderen Arten wie Kohlmeise, Blaumeise oder Amsel helfen möchte, sollte auf strukturreiche, naturnahe Gärten und ein passendes Futterangebot setzen.
Mitmachen noch möglich – auch für Schulen
Wer am Aktionswochenende gezählt hat, kann seine Daten noch bis einschließlich 19. Januar beim NABU einreichen. Jede Meldung hilft den Experten dabei, wertvolle Erkenntnisse über den Zustand der Vogelwelt zu gewinnen.
Auch die Jüngsten sind gefragt: Vom 12. bis 16. Januar lädt die NAJU zur „Schulstunde der Wintervögel“ ein. Hier können Kinder und Jugendliche spielerisch die Welt der Vögel entdecken und ihre Ergebnisse unter www.naju.de/sdw melden.
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