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Erns­te Lage auch in Nie­der­sach­sen – erneu­te Ver­schär­fung der Corona-Regelungen

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In der heu­ti­gen Pres­se­kon­fe­renz stell­ten Minis­ter­prä­si­dent Ste­phan Weil (SPD), Wirt­schafts­mi­nis­ter Bernd Alt­hus­mann (CDU), Gesund­heits­mi­nis­te­rin Danie­la Beh­rens (SPD) und Kul­tus­mi­nis­ter Grant Hen­drik Ton­ne (SPD) die neu­en Coro­na-Ver­ord­nun­gen vor.

Erns­te Lage auch in Nie­der­sach­sen – erneu­te Ver­schär­fung der Corona-Regelungen

Bei einer immer bedroh­li­che­ren Pan­de­mie­la­ge wer­den mit Wir­kung vom mor­gi­gen Mitt­woch (24. Novem­ber 2021) die Schutz­maß­nah­men in der nie­der­säch­si­schen Coro­na-Ver­ord­nung noch ein­mal deut­lich aus­ge­wei­tet und inten­si­viert. Das Zusam­men­tref­fen vie­ler Men­schen in Innen­räu­men wird nur noch geimpf­ten und gene­se­nen Men­schen gestat­tet. Bei einer stär­ke­ren Belas­tung des Gesund­heits­sys­tems wer­den die­se zusätz­lich einen nega­ti­ven Test benötigen.

In vie­len Berei­chen des öffent­li­chen Lebens grei­fen von mor­gen an ver­schärf­te 2G-Regeln und spä­ter in Warn­stu­fe 2 dann auch 2Gplus-Regeln. Dies gilt etwa in der Gas­tro­no­mie, bei Ver­an­stal­tun­gen, beim Sport, beim Fri­sör oder bei der Beher­ber­gung. Mas­ken­pflicht und Abstands­ge­bo­te wer­den aus­ge­wei­tet. Drin­nen gel­ten stren­ge­re Schutz­maß­nah­men als draußen!

Das nie­der­säch­si­sche Warn­stu­fen­kon­zept wird erneut ver­schärft: Die Warn­stu­fen tre­ten frü­her in Kraft, Warn­stu­fe 1 bereits ab einer 7‑Ta­ges-Hos­pi­ta­li­sie­rungs­in­zi­denz von drei (vor­her sechs), Warn­stu­fe 2 bei einer Hos­pi­ta­li­sie­rungs­in­zi­denz von sechs und Warn­stu­fe 3 dann bei neun. Damit wird der Beschluss der Minis­ter­prä­si­den­ten­kon­fe­renz vom 18. Novem­ber 2021 eins zu eins umge­setzt. Auch vor der Warn­stu­fe 1 tre­ten ers­te Ver­schär­fun­gen bereits ab einer 7‑Ta­ges-Neu­in­fek­ti­ons­in­zi­denz von 35 ein, statt zuvor erst bei 50.

Minis­ter­prä­si­dent Ste­phan Weil: „In zahl­rei­chen Tei­len Deutsch­lands ist die Pan­de­mie­la­ge dra­ma­tisch. In Nie­der­sach­sen ist sie zwar noch etwas bes­ser, aber durch­aus ernst und besorg­nis­er­re­gend. Das zei­gen die ste­tig stei­gen­den Zah­len von Coro­na-Pati­en­tin­nen und Pati­en­ten in unse­ren Kran­ken­häu­sern und auf den Inten­siv­sta­tio­nen. Wir ergrei­fen heu­te bei einer lan­des­wei­ten Inzi­denz von 181 Schutz­vor­keh­run­gen, die ande­re Bun­des­län­der erst bei deut­lich höhe­ren Wer­ten ange­ord­net haben und bit­ten die Nie­der­säch­sin­nen und Nie­der­sach­sen dafür um Ver­ständ­nis. Wir wol­len und müs­sen die Brand­schutz­mau­er wei­ter erhö­hen. Ins­be­son­de­re unge­impf­te Men­schen müs­sen mit teils mas­si­ven Ein­schrän­kun­gen rech­nen – aus­ge­nom­men wer­den Per­so­nen, die sich nicht imp­fen las­sen kön­nen sowie weit­ge­hend auch Kin­der und Jugend­li­che unter 18 Jahren.“

Wirt­schafts­mi­nis­ter Bernd Alt­hus­mann: „Coro­na geht lei­der in die Ver­län­ge­rung. Damit sind Unter­neh­men und Selbst­stän­di­ge pan­de­mie­be­dingt erneut von Umsatz­ein­bu­ßen bedroht, lei­der erneut im umsatz­star­ken Weih­nachts­ge­schäft. Ange­sichts die­ser schwie­ri­gen wirt­schaft­li­chen Situa­ti­on ist es ein wich­ti­ges Signal, dass der Bund der For­de­rung der Wirt­schafts­mi­nis­te­rin­nen und ‑minis­ter der Län­der gefolgt ist und die Über­brü­ckungs­hil­fe III Plus sowie die Kurz­ar­bei­ter­re­ge­lung bis Ende März 2022 ver­län­gert hat. Auch auf Lan­des­ebe­ne wer­den wir der von der aktu­el­len Ent­wick­lung beson­ders betrof­fe­nen Gas­tro­no­mie- und Schau­stel­ler-Bran­che erneut hel­fen und die Bun­des­hil­fen ergän­zen: Mit zusätz­li­chen 55 Mil­lio­nen Euro sol­len Gast­stät­ten bei Inves­ti­tio­nen unter­stützt wer­den, die eine Moder­ni­sie­rung von Betrie­ben auch unter Pan­de­mie­be­din­gun­gen ermög­li­chen. Um die erwart­ba­ren Umsatz­de­fi­zi­te der Schau­stel­ler- und Ver­an­stal­tungs­bran­che zu kom­pen­sie­ren, wer­den wir zusätz­lich 25 Mil­lio­nen Euro bereit­stel­len, mit denen die Bun­des­hil­fen auf­ge­stockt wer­den können.“

Die Gas­tro­no­mie-För­de­rung ist eine Neu­auf­la­ge des erfolg­rei­chen Gast­stät­ten­för­der­pro­gramms, das mit bis­her 94 Mil­lio­nen Euro das am stärks­ten nach­ge­frag­te Hilfs­pa­ket im Rah­men des Son­der­pro­gramms Tou­ris­mus und Gas­tro­no­mie war. Die „Richt­li­nie über die Gewäh­rung von Zuwen­dun­gen zur För­de­rung nie­der­schwel­li­ger Inves­ti­tio­nen des von der COVID-19 Pan­de­mie betrof­fe­nen Gast­stät­ten­ge­wer­bes“ muss dafür ent­spre­chend geän­dert wer­den. Die inhalt­li­chen För­der­mo­da­li­tä­ten sol­len unver­än­dert blei­ben, der­zeit stimmt das Wirt­schafts­mi­nis­te­ri­um mit der NBank die frü­hest­mög­li­che Öff­nung des Antrag­spor­tals ab. Die Coro­na-Hil­fen für die Schau­stel­ler- und Ver­an­stal­tungs­bran­che in Höhe von 25 Mil­lio­nen Euro stam­men aus dem Coro­na-Son­der­ver­mö­gen des Lan­des und sol­len vor­aus­sicht­lich zu Beginn 2022 bean­tragt wer­den können.

Die Ände­run­gen in der Coro­na-Ver­ord­nung im Einzelnen:

Schon vor der Warn­stu­fe 1, also vor einem Über­schrei­ten des Hos­pi­ta­li­sie­rungs­wer­tes 3 dür­fen an Ver­an­stal­tun­gen mit mehr als 25 Per­so­nen in Innen­räu­men nur noch geimpf­te, getes­te­te oder gene­se­ne Men­schen teil­neh­men (3G) sobald die 7‑Ta­ge-Neu­in­fek­ti­ons­in­zi­denz bei mehr als 35 liegt. Das gilt dann im Innen­be­reich auch für alle Kultur‑, Sport- und Frei­zeit­ein­rich­tun­gen, für Weih­nachts­märk­te (dort auch drau­ßen), Dis­co­the­ken, Gas­tro­no­mie, Beher­ber­gung und für Kör­per­na­he Dienst­leis­tun­gen. Bei Ver­an­stal­tun­gen in Innen­räu­men mit mehr als 1.000 Per­so­nen greift bereits in die­ser frü­hen Stu­fe die Beschrän­kung auf geimpf­te und gene­se­ne Per­so­nen (2G).

In Warn­stu­fe 1 galt schon bis­lang für grö­ße­re Ver­an­stal­tun­gen in Innen­räu­men die Beschrän­kung auf geimpf­te und gene­se­ne Per­so­nen (2G). Die­se Beschrän­kung wird jetzt im Innen­be­reich aus­ge­wei­tet auf alle Ver­an­stal­tun­gen, auf Kultur‑, Sport- und Frei­zeit­ein­rich­tun­gen, auf Dis­co­the­ken, Gas­tro­no­mie, Beher­ber­gung und Kör­per­na­he Dienstleistungen

Bei den Weih­nachts­märk­ten gilt in Warn­stu­fe 1 2G drin­nen und drau­ßen. Neu ist von mor­gen an eine durch­gän­gi­ge Mas­ken­pflicht – drin­nen wie drau­ßen und unab­hän­gig von der Warn­stu­fe. Die Mas­ke darf nur kurz abge­nom­men oder ange­ho­ben wer­den, wenn geges­sen oder getrun­ken wird.

Mes­sen blei­ben bei 3G, hier sind also wei­ter­hin Men­schen zuge­las­sen, die geimpft, gene­sen oder getes­tet sind. Am ers­ten Mes­se­tag muss jedoch ein nega­ti­ver PCR-Test vor­ge­legt wer­den – an jedem wei­te­ren Tag ein POC-Test. Damit wird Nie­der­sach­sen sei­ner Bedeu­tung als inter­na­tio­na­ler Mes­se­stand­ort gerecht.

Ansons­ten gilt in Warn­stu­fe 1 – wie bis­her – unter frei­em Him­mel 3G.

In Warn­stu­fe 2 wird neu die Beschrän­kung auf 2Gplus ein­ge­führt. 2Gplus bedeu­tet, dass zusätz­lich zu einem Impf- oder Gene­se­nen­nach­weis ein aktu­el­ler nega­ti­ver Test­nach­weis vor­ge­legt wer­den muss. Dies gilt in Warn­stu­fe 2 für alle Ver­an­stal­tun­gen im Innen­be­reich (drau­ßen 2G) und gene­rell für Weih­nachts­märk­te. Die 2Gplus Vor­ga­be erstreckt sich zudem auf die Innen­be­rei­che von Kultur‑, Sport- und Frei­zeit­ein­rich­tun­gen Dis­co­the­ken, Gas­tro­no­mie, Beher­ber­gung und auf alle Kör­per­na­hen Dienst­leis­tun­gen. Drau­ßen gilt in Warn­stu­fe 2 die Beschrän­kung auf 2G. Mes­sen blei­ben bei 3G – not­wen­dig ist jetzt aber ein PCR-Test.

In Warn­stu­fe 2 wird zudem die Mas­ken­pflicht ver­schärft auf FFP2 in allen Innenbereichen!

Gene­rell gilt, dass in Warn­stu­fe 2 nur noch bis zu 15 Per­so­nen ohne 2Gplus in Innen­be­rei­chen bzw. 2G unter frei­em Him­mel zusam­men­kom­men dürfen.

In Warn­stu­fe 3 dür­fen es dann nur noch bis zu 10 Per­so­nen sein. Für Ver­an­stal­tun­gen wird dann ein sehr viel stren­ge­rer Prü­fungs­maß­stab gel­ten und deut­lich höhe­re Auf­la­gen. Die Aus­ge­stal­tung von Warn­stu­fe 3 erfolgt in Kür­ze, in Betracht kom­men dabei durch­aus auch beson­ders stark ein­grei­fen­de Maß­nah­men nach § 28 a Infek­ti­ons­schutz­ge­setz. Hier­für wird dann gege­be­nen­falls der Land­tag vor­ab um Fest­stel­lung der kon­kre­ten Gefahr der epi­de­mi­schen Aus­brei­tung der Coro­na­vi­rus-Krank­heit gebe­ten werden.

Unab­hän­gig von der jewei­li­gen Warn­stu­fe sind Jugend­li­che bereits von mor­gen an im Hin­blick auf den Zutritt zu Dis­co­the­ken nicht mehr pri­vi­le­giert. Alle über 12-Jäh­ri­gen müs­sen bei 2G im Innen­be­reich einen Impf- oder Gene­se­nen­nach­weis vor­zei­gen, bei 2Gplus zusätz­lich einen Nach­weis über einen nega­ti­ven Test. Alle wei­te­ren noch bestehen­den Pri­vi­le­gie­run­gen wer­den zum 1. Janu­ar 2022 fal­len – auch Jugend­li­che müs­sen sich also drin­gend imp­fen las­sen, wenn sie auch im nächs­ten Jahr am öffent­li­chen Leben teil­neh­men wollen.

In sämt­li­chen Warn­stu­fen gilt zudem, dass die Pri­vi­le­gie­run­gen bei 2G (kein Abstand, kei­ne Mas­ke) zurück­ge­nom­men wer­den. Und es gibt zukünf­tig kei­nen Bestands­schutz mehr für bereits geneh­mig­te Ver­an­stal­tun­gen. Die Kom­mu­nen wer­den gebe­ten, bereits erteil­te Geneh­mi­gun­gen dahin­ge­hend zu über­prü­fen, ob der Schutz­stan­dard geplan­ter Ver­an­stal­tun­gen hin­ter dem der mor­gen in Kraft tre­ten­den Regeln zurück­bleibt. Alle Ver­an­stal­te­rin­nen und Ver­an­stal­ter sol­len die neu­en, stren­ge­ren Regeln einhalten.

Minis­ter­prä­si­dent Weil appel­liert: „Ich bit­te alle Bür­ge­rin­nen und Bür­ger die­ses Lan­des, sich der sehr erns­ten Lage bewusst zu sein und sich ent­spre­chend ver­ant­wor­tungs­voll zu ver­hal­ten. Wir wer­den die Ein­hal­tung der neu­en Rege­lung nicht alle staat­lich kon­trol­lie­ren kön­nen, auch wenn die Kon­trol­len selbst­ver­ständ­lich stark aus­ge­wei­tet wer­den. Letzt­lich sind wir dar­auf ange­wie­sen, dass sich jede Bür­ge­rin und jeder Bür­ger frei­wil­lig an die neu­en Regeln hält und dass Ver­an­stal­ter, Gas­tro­no­men, Fri­sö­re, Trai­ner etc. sehr gewis­sen­haft Zugangs­kon­trol­len vornehmen.

Wir müs­sen jetzt alle gemein­sam an einem Strang zie­hen, um die vier­te Wel­le zu brem­sen. Das wird erneut ein Kraft­akt wer­den, des­halb mei­ne herz­li­che Bit­te an alle Bür­ge­rin­nen und Bür­ger: Hel­fen Sie mit, ver­hal­ten Sie sich umsich­tig und ver­ant­wor­tungs­voll, redu­zie­ren Sie ihre Kon­tak­te, schüt­zen Sie sich und andere!“

Imp­fen – Erst- und Zweit­imp­fun­gen sowie Auffrischungen

Ein wei­te­rer wesent­li­cher Bei­trag zur Über­win­dung der Pan­de­mie ist und bleibt das Imp­fen. Dazu Sozi­al­mi­nis­te­rin Danie­la Beh­rens: „Die Inzi­den­zen stei­gen, die Aus­las­tung unse­rer Inten­siv­sta­tio­nen nimmt zu, die Lage ist besorg­nis­er­re­gend. Und doch steht Nie­der­sach­sen im Ver­gleich zu ande­ren Bun­des­län­dern eher gut da. Mit unse­rer Impf­quo­te sind wir unter den Top 5. Das ist gut, denn Imp­fen ist und bleibt der wich­tigs­te Fak­tor für ein Ende der Pan­de­mie. Des­we­gen haben wir die Impf­ka­pa­zi­tä­ten noch ein­mal erheb­lich hochgefahren.

Im Fokus die­sen Win­ters ste­hen die Auf­fri­schungs­imp­fun­gen, um ins­be­son­de­re die stark gefähr­de­ten alten und kran­ken Men­schen vor einer schwe­ren Covid-Erkran­kung zu schüt­zen. Dane­ben behal­ten wir die Erst- und Zweit­imp­fun­gen im Blick. Denn es gilt, vor allem die Impflü­cke zu schließen.

Wir müs­sen die noch nicht geimpf­ten Men­schen errei­chen und von den Vor­tei­len einer Imp­fung über­zeu­gen, um wei­te­re Wel­len mög­lichst zu ver­hin­dern. Dazu tra­gen die lei­der not­wen­di­gen 2G-Rege­lun­gen und unse­re Impf­wer­be­kam­pa­gne ‚Geimpft sind wir stär­ker. Dar­um imp­fen, schüt­zen, tes­ten!‘ bei. Mit vie­len nied­rig­schwel­li­gen Impf­an­ge­bo­ten, die wir gemein­sam mit den mobi­len Teams der Kom­mu­nen und der Ärz­te­schaft erfolg­reich auf den Weg gebracht haben und noch wei­ter aus­bau­en wer­den, leis­ten wir einen wich­ti­gen Bei­trag für den Gesund­heits­schutz und zur Bewäl­ti­gung der Lage. Die mobi­len Impf­teams kön­nen vor­aus­sicht­lich bis Jah­res­en­de rund 770.000 Imp­fun­gen durch­füh­ren, die nie­der­ge­las­se­nen Ärz­tin­nen und Ärz­te noch ein­mal etwa 2 Mil­lio­nen. Ins­ge­samt sind also bis zu 2,8 Mil­lio­nen Imp­fun­gen in Nie­der­sach­sen mög­lich. Damit erhö­hen die Impf­quo­te wei­ter und meis­tern die anste­hen­den Auffrischungen.“

Minis­ter­prä­si­dent Ste­phan Weil: „Wir wer­den das Virus nur gemein­sam mit den Bür­ge­rin­nen und Bür­gern in den Griff bekom­men – das gilt in der aktu­ell beson­ders schwie­ri­gen Lage mehr denn je. Die über­wie­gen­de Mehr­heit der Nie­der­säch­sin­nen und Nie­der­sach­sen ver­hält sich umsich­tig und ver­ant­wor­tungs­voll – vor allem auch des­halb ste­hen wir bei Infek­tio­nen und Impf­quo­te bes­ser da als zahl­rei­che ande­re Län­der. Vie­le emp­fin­den es als gro­ße Zumu­tung, dass sich noch so vie­le Erwach­se­ne nicht imp­fen las­sen wol­len – das geht mir ganz genau­so. Es sind die Unge­impf­ten, die unse­rer Gesund­heits­sys­tem zuneh­mend an sei­ne Belas­tungs­gren­ze brin­gen, des­halb sind mas­si­ve Ein­schrän­kun­gen für die­sen Per­so­nen­kreis mehr als gerecht­fer­tigt. Ich appel­lie­re drin­gend an alle Unge­impf­ten: Las­sen Sie sich jetzt bit­te end­lich imp­fen, damit Sie nicht doch noch schwer erkran­ken und wir alle aus die­sem Teu­fels­kreis der Pan­de­mie herauskommen.“


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Die Grand Dame des Platt­deut­schen: Das Ver­mächt­nis von Wil­hel­mi­ne Siefkes

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Ein blei­ben­des Denk­mal für Leer: Der Wil­hel­mi­ne-Sief­kes-Platz. Als Wür­di­gung für eine der prä­gends­ten Per­sön­lich­kei­ten des 20. Jahr­hun­derts benann­te die Stadt Leer am 23. Sep­tem­ber 2011 fei­er­lich den Wil­hel­mi­ne-Sief­kes-Platz. Foto: Ingo Ton­sor @LeserECHO-Verlag

Wil­hel­mi­ne Sief­kes (1890–1984)

Die bekann­te Leera­ner Schrift­stel­le­rin, Päd­ago­gin und christ­li­che Sozi­al­de­mo­kra­tin präg­te maß­geb­lich die nie­der­deut­sche Lite­ra­tur. Wäh­rend der NS-Zeit mit einem Ver­öf­fent­li­chungs­ver­bot belegt, schrieb sie unter dem Pseud­onym Wilm­ke Anners.

Ihr 1939 ver­öf­fent­lich­ter Roman Keerl­ke gilt als ihr Haupt­werk. Nach die­ser bekann­ten Roman­fi­gur ist heu­te der wich­tigs­te ost­frie­si­sche Preis für Ver­diens­te um die platt­deut­sche Spra­che benannt. Zudem wirk­te Sief­kes als lite­ra­ri­sche Über­set­ze­rin aus dem Nie­der­län­di­schen und Westfriesischen.

Stadt­füh­rung in Leer: Auf den Spu­ren von Wil­hel­mi­ne Siefkes

Erle­ben Sie eine Zeit­rei­se durch Leer: Am Sonn­tag, den 17. Mai 2026, lädt eine beson­de­re Stadt­füh­rung dazu ein, das beein­dru­cken­de Leben der Ehren­bür­ge­rin Wil­hel­mi­ne Sief­kes (1890–1984) ken­nen­zu­ler­nen. Die Tour fin­det im Rah­men der lan­des­wei­ten Initia­ti­ve „frau­en­OR­TE“ statt und beleuch­tet die Sta­tio­nen einer Frau, die als Autorin, Leh­re­rin und poli­ti­sche Vor­kämp­fe­rin Geschich­te schrieb.

Alle Infos zur Stadt­füh­rung auf einen Blick:

  • Ter­min: Sonn­tag, 17. Mai 2026, um 11:30 Uhr

  • Treff­punkt: Bahn­über­gang Bre­mer Stra­ße / Ecke Reimersstraße

  • Dau­er: ca. 1,5 Stunden

  • Kos­ten: 7,50 € pro Person

  • Ziel: Wilhelmine-Siefkes-Platz


Von der „Gol­de­nen Kuh“ in die Politik

Die Füh­rung nimmt Sie mit zu den wich­tigs­ten Lebens­sta­tio­nen der bekann­tes­ten Schrift­stel­le­rin Ostfrieslands.

  1. Das Geburts­haus: In der Rat­haus­stra­ße 9 (Haus „Gol­de­ne Kuh“) erblick­te Wil­hel­mi­ne Sief­kes 1890 das Licht der Welt. Das his­to­ri­sche Gebäu­de zählt zu den ältes­ten erhal­te­nen Häu­sern der Leera­ner Altstadt.

  2. Poli­ti­sches Erwa­chen: Als eine der ers­ten Frau­en in der Leera­ner Poli­tik stritt sie ab 1928 für die SPD und im „Volks­bo­ten“ gegen sozia­le Not und für die Rech­te der Arbeiterfamilien.

  3. Wider­stand und „Keerl­ke“: Auf­grund ihrer Wei­ge­rung, den Treue­eid auf die Natio­nal­so­zia­lis­ten zu leis­ten, ver­lor sie 1933 ihre Stel­le als Leh­re­rin. In die­ser schwe­ren Zeit ent­stand ihr berühm­tes­ter Roman „Keerl­ke“, ein Mei­len­stein der platt­deut­schen Literatur.

Die Wil­hel­mi­ne-Sief­kes-Schu­le in Leer: Ein Denk­mal der Bildungsgeschichte

Im Her­zen der Stadt Leer, an der König­stra­ße, steht ein beein­dru­cken­des Zeug­nis nord­deut­scher Schul­ar­chi­tek­tur: die Wil­hel­mi­ne-Sief­kes-Schu­le. Errich­tet in den Jah­ren 1852/53 als städ­ti­sches Schul­haus, spie­gelt der Bau die wech­sel­vol­le Bil­dungs- und Ver­wal­tungs­ge­schich­te der Regi­on wider. Seit 1984 steht das his­to­ri­sche Gebäu­de unter Denk­mal­schutz und trägt heu­te den Namen der Ehren­bür­ge­rin, Leh­re­rin und bedeu­ten­den Schrift­stel­le­rin Wil­hel­mi­ne Siefkes.

Vom Pro­gym­na­si­um zum moder­nen Medi­en­zen­trum. Die Nut­zung des Gebäu­des gleicht einer Zeit­rei­se durch die Insti­tu­tio­nen der Stadt Leer. Ursprüng­lich für die All­ge­mei­ne Städ­ti­sche Höhe­re Bür­ger­schu­le kon­zi­piert, beher­berg­te der Kom­plex zunächst das ört­li­che Pro­gym­na­si­um, aus dem um 1896 das König­li­che Gym­na­si­um und Real­gym­na­si­um her­vor­ging. Foto: Ingo Ton­sor @LeserECHO-Verlag

Als die­ses 1909 in den Neu­bau des heu­ti­gen Ubbo-Emmi­us-Gym­na­si­ums umzog, begann eine Pha­se mul­ti­pler Nut­zun­gen:

Frü­hes 20. Jahr­hun­dert: Ein­zug der Hand­wer­ker­schu­le und der Prä­pa­ran­den­an­stalt.
Ab 1929: Nut­zung als Finanz­amt der Stadt.
Nach dem Zwei­ten Welt­krieg: Funk­ti­on als Berufs­schu­le.
Ab 1967: Sitz der katho­li­schen Lud­ge­ri­schu­le.
Spä­te­re Moder­ne: Nut­zung durch die Volks­hoch­schu­le (VHS).
Heu­te schlägt das his­to­ri­sche Gemäu­er eine Brü­cke in die Moder­ne. Neben der Funk­ti­on als Kreis­me­di­en­zen­trum bie­tet das Gebäu­de Raum für sozia­le Infra­struk­tur und dient als Stand­ort für eine vor­läu­fi­ge Kin­der­ta­ges­stät­te. Damit bleibt die ehe­ma­li­ge Wil­hel­mi­ne-Sief­kes-Schu­le auch ohne akti­ven Regel­schul­be­trieb ein leben­di­ger Ort des Ler­nens und der Gemein­schaft im Stadt­bild von Leer.
Gedenk­ta­fel an der his­to­ri­schen Wil­hel­mi­ne-Sief­kes-Schu­le. Die Ehren­ta­fel an der König­stra­ße 33 erin­nert an das tra­di­ti­ons­rei­che Gebäu­de aus den Jah­ren 1852/53, das heu­te den Namen der Leera­ner Ehren­bür­ge­rin trägt. 
Seit 1984 steht das his­to­ri­sche Gebäu­de unter Denk­mal­schutz und trägt heu­te den Namen der Ehren­bür­ge­rin, Leh­re­rin und bedeu­ten­den Schrift­stel­le­rin Wil­hel­mi­ne Siefkes.

Ein Ver­mächt­nis, das bleibt

Nach dem Krieg wid­me­te sich Wil­hel­mi­ne Sief­kes ganz der Lite­ra­tur und der Hei­mat­pfle­ge. Für ihr Wir­ken erhielt sie unter ande­rem das Bun­des­ver­dienst­kreuz und die Ehren­bür­ger­schaft der Stadt Leer.

Die Stadt­füh­rung macht die­ses Erbe greif­bar. Sie führt von den engen Gas­sen der Alt­stadt bis hin zu ihrem lang­jäh­ri­gen Wohn­sitz am Gro­ßen Olde­kamp. Ent­de­cken Sie, war­um Wil­hel­mi­ne Sief­kes bis heu­te als eine der inter­es­san­tes­ten Per­sön­lich­kei­ten des 20. Jahr­hun­derts in Ost­fries­land gilt.


Die Tour endet am Wil­hel­mi­ne-Sief­kes-Platz, unweit des Was­ser­turms – ein idea­ler Ort, um den Spa­zier­gang durch das his­to­ri­sche Leer aus­klin­gen zu lassen.

Gedenk­ta­feln am Geburts­haus in der Rat­haus­stra­ße
Die Tafeln an der Fas­sa­de des Hau­ses „Gol­de­ne Kuh“ wei­sen auf die his­to­ri­sche Bedeu­tung des Gebäu­des hin. Hier wur­de im Jahr 1890 die spä­te­re Leera­ner Ehren­bür­ge­rin und Schrift­stel­le­rin Wil­hel­mi­ne Sief­kes gebo­ren. Foto: Ingo Ton­sor @LeserECHO-Verlag
Das Geburts­haus in der Leera­ner Alt­stadt
In der Rat­haus­stra­ße 9, dem geschichts­träch­ti­gen Haus „Gol­de­ne Kuh“, erblick­te Wil­hel­mi­ne Sief­kes im Jahr 1890 das Licht der Welt. Das his­to­ri­sche Gebäu­de zählt zu den ältes­ten erhal­te­nen Wohn­häu­sern im his­to­ri­schen Stadt­kern von Leer. Foto: Ingo Ton­sor @LeserECHO-Verlag
Eine Gedenk­ta­fel erin­nert seit­her an die renom­mier­te Autorin der Initia­ti­ve „frau­en­OR­TE Nie­der­sach­sen“. Im angren­zen­den Wohn­haus (Gro­ßer Olde­kamp 2) leb­te und wirk­te Wil­hel­mi­ne Sief­kes von 1933 bis zu ihrem Tod im Jahr 1984. Nach­dem das ursprüng­li­che Gebäu­de durch einen Bom­ben­an­griff zer­stört wor­den war, errich­te­ten Herr Loquard und ihr lang­jäh­ri­ger Weg­ge­fähr­te Lou­is The­le­mann die Dop­pel­haus­hälf­te in den Jah­ren 1943/44 neu. Wäh­rend der Bau­pha­se fand die Gemein­schaft vor­über­ge­hend Zuflucht in der Fabri­ci­us­stra­ße 14. Mit dem Platz und der Ehren­ta­fel hält die Stadt Leer das Ver­mächt­nis die­ser außer­ge­wöhn­li­chen Frau­en­per­sön­lich­keit für nach­fol­gen­de Gene­ra­tio­nen leben­dig. Foto: Ingo Ton­sor @LeserECHO-Verlag
Die letz­te Ruhe­stät­te einer bedeu­ten­den Stim­me Ost­fries­lands
Am 28. August 1984 ver­starb die Schrift­stel­le­rin Wil­hel­mi­ne Sief­kes im Alter von 94 Jah­ren fried­lich in ihrem Arbeits­zim­mer im Gro­ßen Olde­kamp 2 in Leer. Das Foto zeigt das Fami­li­en­grab auf dem luthe­ri­schen Fried­hof an der Heis­fel­der Stra­ße, wo sie ihre letz­te Ruhe fand. Wäh­rend der Beer­di­gungs­fei­er sprach die bekann­te Lyri­ke­rin Gre­ta Scho­on aus Spet­zer­fehn ein Gedicht aus der Feder von Wil­hel­mi­ne Sief­kes. Foto: Ingo Ton­sor @LeserECHO-Verlag
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Kitz­ret­tung Moorm­er­land: Erfolg­rei­cher Sai­son­start & Helferaufruf

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Wäh­rend der dich­te Nebel noch über den Wie­sen von Moorm­er­land liegt und die ers­te Mor­gen­son­ne den Hori­zont färbt, sind unse­re Teams bereits hoch­kon­zen­triert im Ein­satz. Jeder Licht­punkt auf dem Moni­tor der Wär­me­bild­droh­ne könn­te ein Leben bedeu­ten. Ein Moment vol­ler Stil­le, Tech­nik und Hoffnung.

Wett­lauf gegen die Mäh­wer­ke: Ein hoff­nungs­vol­ler Sai­son­start in den Moorm­er­län­der Wiesen

Die Kitz­ret­tung-Moorm­er­land e. V. zieht eine ers­te posi­ti­ve Bilanz der neu­en Saison

Ein gol­de­ner Start in die neue Rettungssaison

Wenn die ers­ten Son­nen­strah­len des 07. Mai die nebel­ver­han­ge­nen Wei­den Moorm­er­lands in ein gol­de­nes Licht tauch­ten, begann für die ehren­amt­li­chen Hel­fer der Kitz­ret­tung-Moorm­er­land e. V. eine neue, ent­schei­den­de Zeit. Es ist der Start­schuss in eine Sai­son, in der jede Minu­te zählt, um das Leben der kleins­ten Wie­sen­be­woh­ner zu bewah­ren. Die ers­ten Ein­sät­ze lie­gen bereits hin­ter dem Team – und sie waren von Erfolg, Team­geist und atem­be­rau­ben­den Natur­mo­men­ten geprägt.

Prä­zi­si­ons­ar­beit aus der Luft: 142 Hekt­ar bereits gesichert

In den küh­len, frü­hen Mor­gen­stun­den wur­den bereits beein­dru­cken­de 142 Hekt­ar Grün­land sys­te­ma­tisch mit moderns­ter Droh­nen­tech­nik abge­sucht. Das Ziel ist klar: Wild­tie­re vor dem grau­sa­men Mäh­tod zu bewah­ren. Auch wenn in die­sen ers­ten Tagen glück­li­cher­wei­se noch kei­ne Kit­ze direkt gesi­chert wer­den muss­ten, war die Arbeit alles ande­re als ereignislos.

Arten­viel­falt haut­nah: Beson­de­re Begeg­nun­gen am Wiesenrand

Die Hel­fer erleb­ten haut­nah, wie leben­dig unse­re Hei­mat ist. Neu­gie­ri­ge Kuh­her­den beob­ach­te­ten die Arbeit der Teams, zahl­rei­che Hasen und Gän­se kreuz­ten die Wege, und sogar tra­gen­de Ricken sowie ein präch­ti­ger Reh­bock konn­ten in ihrem natür­li­chen Habi­tat beob­ach­tet wer­den. Ein beson­de­rer Erfolg war bereits zu ver­zeich­nen: Meh­re­re Hasen­ba­bys konn­ten erfolg­reich gesi­chert wer­den und sind nun in Sicherheit.

Gedulds­pro­be im Mor­gen­grau­en: Zwi­schen Action und Naturidylle

Für eine Pri­se „Action“ sorg­ten der­weil die gefie­der­ten Bewoh­ner: Meh­re­re Aus­tern­fi­scher lie­fer­ten sich laut­star­ke Begleit­flü­ge mit der Droh­ne. Die Teams bewie­sen hier­bei viel Geduld und Fin­ger­spit­zen­ge­fühl, um die Tie­re nicht zu stö­ren und den­noch die Flä­chen lücken­los zu kon­trol­lie­ren. Die beson­de­re Stim­mung am frü­hen Mor­gen, wenn der dich­te Nebel über den Wie­sen auf­steigt und die Natur erwacht, ent­schä­digt dabei für jedes frü­he Aufstehen.

In Sicher­heit: Die­se bei­den klei­nen Lang­oh­ren wur­den geret­tet und erho­len sich nun behü­tet in ihrem gemüt­li­chen Körb­chen. Foto: Kitz­ret­tung-Moorm­er­land e. V.

Aus­blick & Drin­gen­der Aufruf

Das Fazit der ers­ten Tage fällt durch­weg posi­tiv aus. Die Zusam­men­ar­beit im Team funk­tio­niert rei­bungs­los, und die Moti­va­ti­on ist hoch. Doch die größ­te Her­aus­for­de­rung steht erst noch bevor: Mit den ange­kün­dig­ten tro­cke­ne­ren Tagen wird das Ein­satz­auf­kom­men in den kom­men­den Wochen mas­siv anstei­gen. Die ers­ten Anfra­gen der Land­wir­te lie­gen bereits vor.

Hel­fer drin­gend gesucht! Die Kitz­ret­tung-Moorm­er­land kämpft aktu­ell mit per­so­nel­len Aus­fäl­len. Um den Schutz der Tie­re flä­chen­de­ckend gewähr­leis­ten zu kön­nen, wer­den drin­gend wei­te­re Hel­fer und Droh­nen­pi­lo­ten gesucht. Du bist min­des­tens 16 Jah­re alt, ein Früh­auf­ste­her und möch­test aktiv zum Tier­schutz bei­tra­gen? Dann mel­de dich direkt per Tele­fon oder Mes­sen­ger unter dem fol­gen­den Link: https://www.facebook.com/share/1CtsNEE9pt/

Unter­stüt­zung durch Spenden

Der Schutz unse­rer Wild­tie­re ist eine Gemein­schafts­auf­ga­be. Die Kitz­ret­tung finan­ziert sich durch Enga­ge­ment und Spen­den. Wer die Arbeit finan­zi­ell unter­stüt­zen möch­te – sei es für Tech­nik, Aus­rüs­tung oder als För­der­mit­glied – fin­det hier die Details:

Spen­den­kon­to: Kitz­ret­tung-Moorm­er­land Raiff­ei­sen­bank Moorm­er­land IBAN: DE45 2856 3749 3003 1168 00 BIC: GENODEF1MML

(Auf Wunsch kann eine Spen­den­quit­tung aus­ge­stellt werden)

Spen­den sind auch unkom­pli­ziert via Pay­Pal mög­lich. Infor­ma­tio­nen dazu sowie zur För­der­mit­glied­schaft fin­den Sie auf der Home­page: Kitzrettung-Moormerland.de

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Kon­do­lenz­buch für Ehren­bür­ger Albrecht Wein­berg eingerichtet

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In stil­lem Geden­ken an Albrecht Wein­berg: Das Online-Kon­do­lenz­buch ist ab sofort geöff­net; ab dem 19. Mai liegt zudem ein Buch im His­to­ri­schen Rat­haus aus.

In stil­lem Geden­ken: Kon­do­lenz­bü­cher für Ehren­bür­ger Albrecht Weinberg

Der Land­kreis und die Stadt Leer trau­ern um ihren Ehren­bür­ger Albrecht Wein­berg, der am 12. Mai ver­stor­ben ist. Sein uner­müd­li­cher Ein­satz als Zeit­zeu­ge und sei­ne Mah­nun­gen gegen das Ver­ges­sen haben tie­fe Spu­ren in den Her­zen der Men­schen hin­ter­las­sen. Um allen Bür­ge­rin­nen und Bür­gern die Mög­lich­keit zu geben, ihre per­sön­li­che Anteil­nah­me aus­zu­drü­cken und Abschied zu neh­men, wur­den nun ver­schie­de­ne Wege des Geden­kens geschaffen.

Digi­ta­les Geden­ken ab sofort

Für all jene, die ihre Gedan­ken zeit­nah und orts­un­ab­hän­gig tei­len möch­ten, ist bereits ein Online-Kon­do­lenz­buch ein­ge­rich­tet wor­den. Unter der fol­gen­den Adres­se kön­nen per­sön­li­che Erin­ne­run­gen und Abschieds­wor­te hin­ter­las­sen werden:


Kon­do­lenz­buch im His­to­ri­schen Rathaus

Zusätz­lich zur digi­ta­len Mög­lich­keit wird es einen Ort des stil­len Geden­kens direkt vor Ort geben. Ab kom­men­dem Diens­tag, dem 19. Mai, wird für die Dau­er von zwei Wochen ein phy­si­sches Kon­do­lenz­buch im Erd­ge­schoss des His­to­ri­schen Rat­hau­ses ausliegen.

Inter­es­sier­te kön­nen sich zu den fol­gen­den Zei­ten eintragen:

  • Mon­tag bis Don­ners­tag: 09:00 – 18:00 Uhr

  • Frei­tag: 09:00 – 13:00 Uhr

Es ist eine Ein­la­dung an alle, die Albrecht Wein­bergs Lebens­weg wür­di­gen und der Fami­lie sowie den Ange­hö­ri­gen ihr tie­fes Mit­ge­fühl aus­spre­chen möch­ten. In sei­nen Wor­ten und in unse­rem gemein­sa­men Geden­ken wird sein Ver­mächt­nis für Tole­ranz und Mensch­lich­keit weiterleben.

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