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2G-Regeln wer­den auf Ein­zel­han­del ausgeweitet

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Maß­nah­men zur Bewäl­ti­gung der Corona-Pandemie

Die Lage in unse­rem Land ist sehr ernst. In vie­len Regio­nen Deutsch­lands stei­gen die
Inzi­den­zen, die Belas­tung in den Kran­ken­häu­sern gerät vie­ler­orts an sei­ne Gren­zen,
ins­be­son­de­re im Süden und Osten Deutsch­lands. Die Pan­de­mie trifft unser gan­zes
Land hart. Über die soli­da­ri­sche Ver­tei­lung von Inten­siv­pa­ti­en­ten sind wir alle eng
mit­ein­an­der verbunden.

Des­halb wer­den wir in einem Akt der natio­na­len Soli­da­ri­tät gemein­sam dafür
sor­gen, dass die Infek­ti­ons­zah­len wie­der sin­ken und unser Gesund­heits­sys­tem
ent­las­tet wird.

Vor die­sem Hin­ter­grund beschlie­ßen die Bun­des­kanz­le­rin und die
Regie­rungs­chefin­nen und ‑chefs der Länder:

  • 1. Die bestehen­den Beschlüs­se der Bun­des­kanz­le­rin und der Regie­rungs­chefin­nen
    und Regie­rungs­chefs der Län­der blei­ben wei­ter­hin gül­tig, sofern die­ser Beschluss
    kei­ne abwei­chen­den Fest­le­gun­gen trifft. Die Län­der wer­den ihre
    Lan­des­ver­ord­nun­gen ent­spre­chend anpassen.
  • 2. Ein erwei­ter­ter Bund-Län­der-Kri­sen­stab wird im Bun­des­kanz­ler­amt ein­ge­rich­tet,
    der früh­zei­tig die Pro­ble­me in der Logis­tik, bei der Impf­stoff­lie­fe­rung und ‑ver­tei­lung
    erken­nen und behe­ben soll.
  • 3. Bund und Län­der wer­den gemein­sam dar­an arbei­ten, bis Weih­nach­ten allen, die
    sich für eine Erst­imp­fung ent­schei­den und allen, die frist­ge­recht eine Zweit- oder
    Auf­frisch­imp­fung benö­ti­gen, die Imp­fung zu ermög­li­chen. Bei einer hohen
    Nach­fra­ge in der Bevöl­ke­rung kann das bis zu 30 Mil­lio­nen Imp­fun­gen erfordern.
  • 4. Der Bund wird zudem den Kreis der Per­so­nen deut­lich aus­wei­ten, die Imp­fun­gen
    durch­füh­ren dür­fen. Kurz­fris­tig geht das über Dele­ga­tio­nen, mit denen Ärz­tin­nen
    und Ärz­ten an Apo­the­ke­rin­nen und Apo­the­ker sowie Pfle­ge­fach­kräf­te, etwa in
    Alten­hei­men die Imp­fung dele­gie­ren dür­fen. Dar­über hin­aus soll eine gesetz­li­che
    Ände­rung erfol­gen für Apo­the­ke­rin­nen und Apo­the­ker, Zahn­ärz­tin­nen und
    Zahn­ärz­te und wei­te­re, um den Kreis der Berech­tig­ten, die in der Coro­na­Pan­de­mie Imp­fun­gen durch­füh­ren kön­nen, auszuweiten.
  • 5. Weil der Schutz der Coro­na-Imp­fung vor den aktu­ell vor­herr­schen­den
    Virus­va­ri­an­ten bei den der­zeit ver­füg­ba­ren Impf­stof­fen etwa ab dem fünf­ten Monat
    kon­ti­nu­ier­lich nach­lässt, wird der Impf­sta­tus, das heißt die Dau­er der
    Aner­ken­nung als voll­stän­dig geimpf­te Per­son, zu ver­än­dern sein, sofern kei­ne
    Auf­fri­schungs­imp­fung erfolgt. Auf Ebe­ne der Euro­päi­schen Uni­on wird dis­ku­tiert,
    dass der Impf­sta­tus nach der zwei­ten Imp­fung sei­ne Gül­tig­keit für neun Mona­te
    behal­ten soll. Bund und Län­der wer­den sich unter Berück­sich­ti­gung der
    Impf­kam­pa­gne und der zur Ver­fü­gung ste­hen­den Impf­stof­fe bis zum Jah­res­en­de
    ver­stän­di­gen, ab wann und wie eine ent­spre­chen­de Rege­lung in der
    Bun­des­re­pu­blik Deutsch­land Anwen­dung fin­den soll.
  • 6. Bun­des­weit ist der Zugang zu Ein­rich­tun­gen und Ver­an­stal­tun­gen der Kul­tur- und
    Frei­zeit­ge­stal­tung (Kinos, Thea­ter, Gast­stät­ten, etc.) inzi­denz­un­ab­hän­gig nur für
    Geimpf­te und Gene­se­ne (2G) mög­lich. Ergän­zend kann ein aktu­el­ler Test
    vor­ge­schrie­ben wer­den (2GPlus). Hier­zu sind Aus­nah­men für Per­so­nen, die nicht
    geimpft wer­den kön­nen und für Per­so­nen, für die kei­ne all­ge­mei­ne Impf­emp­feh­lung
    vor­liegt, vor­zu­se­hen. Dar­über hin­aus sind Aus­nah­men für Kin­der und Jugend­li­che
    bis 18 Jah­ren möglich.
  • 7. Die 2G-Regeln wer­den bun­des­weit inzi­denz­un­ab­hän­gig auf den Ein­zel­han­del
    aus­ge­wei­tet. Zugang haben also nur noch Geimpf­te und Gene­se­ne.
    Aus­ge­nom­men sind Geschäf­te des täg­li­chen Bedarfs. Der Zugang muss von den
    Geschäf­ten kon­trol­liert werden.
  • Hin­sicht­lich der Aus­nah­men ori­en­tie­ren sich die Län­der am ent­spre­chen­den Kata­log in der
    Bun­des­not­brem­se.
  • 8. In allen Län­dern wer­den stren­ge Kon­takt­be­schrän­kun­gen für Unge­impf­te
    ver­an­lasst. Pri­va­te Zusam­men­künf­te im öffent­li­chen oder pri­va­ten Raum, an
    denen nicht geimpf­te und nicht gene­se­ne Per­so­nen teil­neh­men, sind auf den
    eige­nen Haus­halt sowie höchs­tens zwei Per­so­nen eines wei­te­ren Haus­hal­tes
    zu beschrän­ken. Kin­der bis zur Voll­endung des 14 Jah­res sind hier­von
    aus­ge­nom­men. Ehe­gat­ten, Lebens­part­ner und Part­ne­rin­nen bzw. Part­ner einer
    nicht­ehe­li­chen Lebens­ge­mein­schaft gel­ten als ein Haus­halt, auch wenn sie kei­nen
    gemein­sa­men Wohn­sitz haben. Pri­va­te Zusam­men­künf­te, an denen aus­schließ­lich
    Geimpf­te und Gene­se­ne teil­neh­men, sind davon nicht berührt. Der Bund wird die
    COVID-19-Schutz­maß­nah­men-Aus­nah­men­ver­ord­nung ent­spre­chend anpassen.
  • 9. Über­re­gio­na­le Sport‑, Kul­tur- und ver­gleich­ba­re Groß­ver­an­stal­tun­gen wer­den
    deut­lich ein­ge­schränkt. Es wer­den Begren­zun­gen der Aus­las­tung und eine
    abso­lu­te Ober­gren­ze von Zuschau­en­den fest­ge­legt. Bei Ver­an­stal­tun­gen in
    geschlos­se­nen Räu­men darf nur 30 bis 50 Pro­zent der Kapa­zi­tät genutzt wer­den
    bis zu einer maxi­ma­len Gesamt­zahl von 5.000 Zuschau­en­den. Bei
    Ver­an­stal­tun­gen im Frei­en darf nur 30 bis 50 Pro­zent der Kapa­zi­tät genutzt wer­den
    bis zu einer maxi­ma­len Gesamt­zahl von 15.000 Zuschau­en­den. Es sind
    medi­zi­ni­sche Mas­ken zu tra­gen. Es gilt wie auch sonst, dass nur Geimpf­te oder
    Gene­se­ne Zugang haben (2G). Ergän­zend kann für die Teil­neh­men­den ein
    aktu­el­ler Test vor­ge­schrie­ben wer­den (2GPlus). In Län­dern mit einem hohen
    Infek­ti­ons­ge­sche­hen müs­sen Ver­an­stal­tun­gen nach Mög­lich­keit abge­sagt und
    Sport­ver­an­stal­tun­gen ohne Zuschau­er durch­ge­führt werden.
  • 10. Spä­tes­tens ab einer Inzi­denz von mehr als 350 Neu­in­fek­tio­nen pro 100.000
    Ein­woh­nern in sie­ben Tagen wer­den Clubs und Dis­ko­the­ken in Innen­räu­men
    geschlos­sen. Aus Sicht des Bun­des ist das recht­lich schon jetzt mög­lich. Bei der
    Reform des Infek­ti­ons­schutz­ge­set­zes wird dies aber noch ein­mal unzwei­fel­haft
    klar­ge­stellt. Die Län­der kön­nen die­se Mög­lich­keit aber schon jetzt flä­chen­de­ckend
    nut­zen, wo nötig.
  • 11. In Krei­sen mit einer Inzi­denz ober­halb von 350 pro 100.000 Ein­woh­ner müs­sen alle
    Kon­tak­te redu­ziert wer­den. Des­halb gilt bei pri­va­ten Fei­ern und Zusam­men­künf­ten eine Teil­neh­mer­gren­ze von 50 Per­so­nen (Geimpf­te und Gene­se­ne) in Innen­räu­men und 200 Per­so­nen (Geimpf­te und Gene­se­ne) im Außenbereich.
  • 12. In den Schu­len gilt eine Mas­ken­pflicht für alle Klassenstufen.
  • 13.Es wer­den stren­ge Kon­trol­len aller Regeln sicher­ge­stellt. Das gilt ins­be­son­de­re
    für Kon­trol­len des Impf­sta­tus, die mög­lichst mit­tels Apps erfol­gen sollen.
  • 14.Der Gesetz­ge­ber wird gebe­ten, das Infek­ti­ons­schutz­ge­setz um wei­te­re
    Rege­lun­gen zu ergän­zen, damit Län­der und Regio­nen mit einem hohen
    Infek­ti­ons­ge­sche­hen wei­ter­hin ange­mes­se­ne zusätz­li­che Maß­nah­men (z.B.
    zeit­lich befris­te­te Schlie­ßun­gen von Gast­stät­ten, Ver­bot der Alko­hol­ab­ga­be oder
    des Alko­hol­kon­sums, Beschrän­kung von Ansamm­lun­gen, Ein­schrän­kun­gen bei
    Hotel­über­nach­tun­gen) zur Ver­fü­gung haben. Dar­über hin­aus wird er gebe­ten, die
    Über­gangs­frist für Schutz­maß­nah­men im Infek­ti­ons­schutz­ge­setz, die bis zum 25.
    Novem­ber 2021 in Kraft getre­ten sind, über den 15. Dezem­ber 2021 hin­aus zu
    ver­län­gern. Es wird gesetz­lich klar­ge­stellt, dass die­se Maß­nah­men auch regio­nal
    dif­fe­ren­ziert (z.B. Land­krei­se) ange­ord­net wer­den können.
  • 15. All die vor­ge­nann­ten Maß­nah­men mar­kie­ren bun­des­weit ein­heit­li­che Min­dest­stan­dards. Damit ver­schär­fen auch vie­le Län­der und Regio­nen mit aktu­ell
    nied­ri­gen Inzi­den­zen ihre Regeln, um die Wel­le abzu­mil­dern und ihre
    Gesund­heits­sys­te­me vor­aus­schau­end zu ent­las­ten. Die beson­ders betrof­fe­nen
    Län­der wer­den auch wei­ter­hin über die­se Min­dest­stan­dards hin­aus mit
    lan­des­recht­li­chen Rege­lun­gen tätig werden.
  • 16. Der Bund wird eine ein­rich­tungs­be­zo­ge­ne Impf­pflicht für Beschäf­tig­te auf den
    Weg brin­gen, z.B. in Alten­pfle­ge­ein­rich­tun­gen und Krankenhäusern.
  • 17. Bund und Län­der begrü­ßen es, dass der Deut­sche Bun­des­tag zeit­nah über eine
    all­ge­mei­ne Impf­pflicht ent­schei­den will. Sie kann grei­fen, sobald sicher­ge­stellt
    wer­den kann, dass alle zu Imp­fen­den auch zeit­nah geimpft wer­den kön­nen, also
    etwa ab Febru­ar 2022. Bund und Län­der bit­ten den Ethik­rat, hier­zu bis Jah­res­en­de
    eine Emp­feh­lung zu erarbeiten.
  • 18. Im Bun­des­kanz­ler­amt wird ein Exper­ten­gre­mi­um von Wis­sen­schaft­le­rin­nen
    und Wis­sen­schaft­lern ein­ge­rich­tet. Es soll ein­mal die Woche tagen und
    gemein­sa­me Vor­schlä­ge machen.
  • 19. Am Sil­ves­ter­tag und Neu­jahrs­tag wird bun­des­weit ein An- und
    Ver­samm­lungs­ver­bot umge­setzt. Dar­über hin­aus gilt ein Feu­er­werks­ver­bot auf
    durch die Kom­mu­nen zu defi­nie­ren­den publi­kums­träch­ti­gen Plät­zen. Der Ver­kauf
    von Pyro­tech­nik vor Sil­ves­ter wird in die­sem Jahr gene­rell ver­bo­ten und vom
    Zün­den von Sil­ves­ter­feu­er­werk gene­rell drin­gend abge­ra­ten, auch vor dem
    Hin­ter­grund der hohen Ver­let­zungs­ge­fahr und der bereits enor­men Belas­tung des
    Gesund­heits­sys­tems. Für die hier­von betrof­fe­nen Unter­neh­men ist wie im
    ver­gan­ge­nen Jahr eine ent­spre­chen­de Kom­pen­sa­ti­on im Rah­men der
    Wirt­schafts­hil­fen vorzusehen.
  • 20. Die Regie­rungs­chefin­nen und ‑chefs der Län­der begrü­ßen das durch die
    Bun­des­re­gie­rung vor­ge­leg­te Term-Sheet zur Über­brü­ckungs­hil­fe IV, mit dem zur
    Umset­zung des Beschlus­ses vom 18. Novem­ber 2021 ein Hilfs­in­stru­ment für die
    von Coro­na-Schutz­maß­nah­men beson­ders betrof­fe­nen Advents­märk­te geschaf­fen
    wer­den soll. Die­ses soll zügig umge­setzt wer­den. Die Här­te­fall­hil­fen, der
    Son­der­fonds des Bun­des für Mes­sen und Aus­stel­lun­gen, der Son­der­fonds des
    Bun­des für Kul­tur­ver­an­stal­tun­gen, das Pro­gramm Coro­na-Hil­fen Pro­fi­sport und
    das KFW-Son­der­pro­gramm sol­len ver­län­gert wer­den. Eben­so begrü­ßen sie, dass
    das Bun­des­ka­bi­nett die wesent­li­chen Son­der­re­ge­lun­gen beim Kurz­ar­bei­ter­geld
    bis zum 31. März 2022 ver­län­gert hat. Sie bit­tet die Bun­des­re­gie­rung, die wei­te­re
    Ent­wick­lung im Blick zu behalten.

Hin­sicht­lich der Aus­nah­men ori­en­tie­ren sich die Län­der am ent­spre­chen­den Kata­log in der Bundesnotbremse.


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Hei­di Noor­manns himm­li­sche Vanil­le­kip­ferl – ein­fach & köstlich

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Vanil­le­kip­ferl – ein klei­ner Weih­nachts­zau­ber aus Ostfriesland

Bevor wir uns in die win­ter­li­che Ost­fries­land­ge­schich­te stür­zen, las­sen Sie uns etwas Süßes zau­bern: Vanil­le­kip­ferl. Sie sind ein­fach zuzu­be­rei­ten, herr­lich zart und ver­brei­ten schon beim Backen den Duft von Weih­nach­ten in der gan­zen Wohnung.


Zuta­ten für ca. 30–40 Kipferl:

280 g Mehl

100 g gemah­le­ne Mandeln

80 g Zucker

200 g kal­te Butter

2 Eigelb

2 Päck­chen Vanillezucker

Puder­zu­cker zum Wälzen

Zube­rei­tung:

  1. Mehl, gemah­le­ne Man­deln, Zucker, Vanil­le­zu­cker und Eigelb in eine Schüs­sel geben.

  2. Die kal­te But­ter in klei­nen Stü­cken hin­zu­fü­gen und alles zügig zu einem glat­ten Teig verkneten.

  3. Den Teig zu einer Kugel for­men, in Frisch­hal­te­fo­lie wickeln und min­des­tens 30 Minu­ten im Kühl­schrank ruhen lassen.

  4. Den Back­ofen auf 175 °C vorheizen.

  5. Den Teig in klei­ne Por­tio­nen tei­len und dar­aus Hörn­chen for­men – klas­si­sche Kip­ferl eben.

  6. Die Kip­ferl auf ein mit Back­pa­pier beleg­tes Blech legen und 10–12 Minu­ten backen, bis die Spit­zen leicht gold­braun sind.

  7. Noch warm vor­sich­tig in Puder­zu­cker wäl­zen, aus­küh­len las­sen und genießen.

Die­se Vanil­le­kip­ferl sind per­fekt, um die Advents­zeit zu ver­sü­ßen – wäh­rend drau­ßen der Wind um die Haus­ecken pfeift und drin­nen Ker­zen flackern.


 

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Wenn der Advents­kranz schnel­ler brennt als der Tee kocht – eine ost­frie­si­sche Weihnachtsgeschichte

Von Hei­di Noormann

Ein win­ter­li­cher Dezem­ber­abend in Leer

In Ost­fries­land sagt man gern:
“Man mun­kelt viel – aber auf den Deich ist Ver­lass.“
Meis­tens stimmt das.

Es war einer die­ser typi­schen Dezem­ber­aben­de in Leer: Der Wind pfiff um die Häu­ser, als wol­le er per­sön­lich das Christ­kind her­bei­pus­ten. Im Wohn­zim­mer fla­cker­te eine Ker­ze auf dem Advents­kranz. Zwi­schen Tee, Geschenk­pa­pier und dem letz­ten Stück Stol­len pas­sier­te das, was in vie­len Haus­hal­ten jedes Jahr geschieht: Die Ker­ze brann­te wei­ter, obwohl nie­mand mehr im Raum war.

Bei Fami­lie Jans­sen schlich sich das Cha­os lei­se ein. Zuerst woll­te der Hund raus, dann klin­gel­te die Nach­ba­rin, anschlie­ßend tauch­te die hal­be Nach­bar­schaft im Flur auf. Wäh­rend im Haus eif­rig geschnackt wur­de, brann­te die Ker­ze unbe­auf­sich­tigt. Ein klas­si­scher Fall von:
“Ach herr­je, dat hätt ok annerst utge­hen können!”


Ver­ges­se­ne Ker­zen – unter­schätz­te Gefahr in der Adventszeit

Gera­de im Dezem­ber steigt das Feu­er­ri­si­ko in Wohn­be­rei­chen erheb­lich: tro­cke­ne Tan­nen­bäu­me, Lich­ter­ket­ten, Advents­krän­ze – und eben die berühm­ten ver­ges­se­nen Ker­zen. So gemüt­lich die­se Zeit ist, so schnell kann aus einer klei­nen Unacht­sam­keit ein Groß­scha­den werden.

Kun­den­zen­triert han­deln – Sicher­heit geht vor

Wer eine Ker­ze aus Ver­se­hen bren­nen lässt, muss im Ernst­fall mit hohen Kos­ten rech­nen. Doch für unse­re Kun­den gibt es guten Grund zur Ent­span­nung: Selbst gro­be Fahr­läs­sig­keit ist in der Wohn­ge­bäu­de­ver­si­che­rung mitversichert.

Das klei­ne Miss­ge­schick führt also nicht gleich zu einem finan­zi­el­len Dra­ma. Beson­ders in einer Zeit, in der Wär­me, Frie­den – und manch­mal auch ein wenig vor­weih­nacht­li­ches Durch­ein­an­der – zusam­men­kom­men, bie­tet das ein gutes Stück Sicherheit.


Rück­blick: Dezem­ber 2023 – Hoch­was­ser an der Küste

Wäh­rend im Wohn­zim­mer Ker­zen brann­ten, kämpf­ten drau­ßen Hel­fe­rin­nen und Hel­fer gegen eine ande­re Gefahr: Hochwasser.

Kaum jemand hat­te erwar­tet, dass die Pegel mit­ten im Win­ter so stark anstei­gen wür­den. Doch wer in Ost­fries­land lebt, weiß:
“Wenn dat Water kummt, denn kummt dat richtig.”

Feu­er­wehr, THW, Land­wir­te und vie­le frei­wil­li­ge Hel­fer schlepp­ten Sand­sä­cke und sicher­ten die Dei­che rund um Leer – wäh­rend anders­wo die ers­ten Plätz­chen aus dem Ofen kamen. Sie ver­hin­der­ten Schlim­me­res und erin­ner­ten uns dar­an, wie wich­tig eine Ele­men­tar­ver­si­che­rung ist. Wet­ter­ex­tre­me ken­nen weder Advent noch Weihnachten.


Zwi­schen Besinn­lich­keit und Realität

Weih­nach­ten soll wär­men – im Her­zen und im Zuhau­se. Gera­de dort pas­sie­ren die meis­ten Miss­ge­schi­cke: bren­nen­de Tan­nen­bäu­me, stür­mi­sche Näch­te oder plötz­li­ches Hochwasser.

Eine gute Wohn­ge­bäu­de- und Ele­men­tar­ver­si­che­rung ist wie ein Schutz­en­gel: man sieht ihn nicht, aber man ist froh, dass er da ist. Sie sorgt dafür, dass klei­ne und gro­ße Miss­ge­schi­cke nicht zur Kata­stro­phe werden.


Ein Dezem­ber vol­ler Wär­me und Sicherheit

Möge die­ser Dezem­ber für Sie warm, sicher und besinn­lich sein – mit fla­ckern­den Ker­zen nur dort, wo sie hin­ge­hö­ren, und mit Ver­si­che­run­gen, die hal­ten, was sie versprechen.

Und natür­lich: mit frisch geba­cke­nen Vanil­le­kip­ferln, die das Herz erwärmen.

Herz­li­che Weih­nachts­grü­ße aus Leer
Ihre
Hei­di Noormann

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“Gruß an Bord“ fei­ert Hei­lig­abend mit neu­er Stim­me – Susan­ne Stich­ler erzählt Geschich­ten von See­leu­ten weltweit

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„Gruß an Bord“ mit neu­er Stim­me: Susan­ne Stich­ler prä­sen­tiert NDR Info Tra­di­ti­ons­sen­dung an Hei­lig­abend für See­leu­te weltweit

Ham­burg – Phil­ip­pi­ni­sche See­leu­te zwi­schen här­tes­ter Arbeit und Karao­ke, eine Kom­man­dan­tin der deut­schen Mari­ne mit ihrer Besat­zung im NATO-Ein­satz und der Kapi­tän eines Con­tai­ner­rie­sen auf Jung­fern­fahrt – sie alle ver­brin­gen Weih­nach­ten auf See und sind Teil der NDR Info Sen­dung „Gruß an Bord“. Die tra­di­tio­nel­le Radio­sen­dung ver­bin­det an Hei­lig­abend weih­nacht­li­che Grü­ße für See­leu­te welt­weit mit viel­fäl­ti­gen Per­spek­ti­ven auf das Leben auf See. Wis­sen­schaft­ler, die aus­ge­rech­net an den Fest­ta­gen auf dem Nord­pa­zi­fik for­schen, oder jun­ge Men­schen, die den All­tag auf Schif­fen ken­nen­ler­nen, geben Ein­bli­cke in eine Welt, die vie­le nur vom Hören­sa­gen kennen.

Susan­ne Stich­ler prä­sen­tiert in die­sem Jahr erst­mals die NDR Info Tra­di­ti­ons­sen­dung „Gruß an Bord“ an Hei­lig­abend. Mit ihrer Stim­me ver­bin­det sie weih­nacht­li­che Grü­ße aus Deutsch­land mit den Geschich­ten von See­leu­ten welt­weit. Foto: NDR/Hendrik Lüders

 

In die­sem Jahr über­nimmt Susan­ne Stich­ler die Mode­ra­ti­on: „Wenn es ‚Gruß an Bord‘ nicht gäbe, müss­te man es gera­de jetzt erfin­den. Wer sind die Men­schen, die für uns auf den Mee­ren unter­wegs sind, damit Waren aus aller Welt nicht nur an Weih­nach­ten, son­dern jeder­zeit ver­füg­bar sind? Wie leben ihre Fami­li­en mit den mona­te­lan­gen Abwe­sen­hei­ten?“, sagt die NDR Info Moderatorin.

Adri­an Feu­er­ba­cher, NDR Chef­re­dak­teur und Pro­gramm­chef von NDR Info, betont: „‚Gruß an Bord‘ ist eine wun­der­ba­re nord­deut­sche Weih­nachts­tra­di­ti­on – und inzwi­schen noch so viel mehr! In den Tagen vor Hei­lig­abend wird die See­fahrt zu einem gro­ßen Pro­gramm­schwer­punkt, einem ‚NDR Info The­ma‘. Uns ist wich­tig: Wir wol­len auf allen Kanä­len – Radio, Fern­se­hen, online, You­Tube und Insta­gram – Ein­bli­cke in den span­nen­den, aber oft auch har­ten All­tag von See­leu­ten bieten.“

Weih­nachts­stim­mung im Ham­bur­ger Hafen

Auf­ge­zeich­net wird die Sen­dung am 14. Dezem­ber ab 16 Uhr in der See­manns­mis­si­on Duck­dal­ben im Ham­bur­ger Hafen. Gäs­te sind unter ande­rem die Ham­bur­ger Sena­to­rin für Wirt­schaft und Inno­va­ti­on, Dr. Mela­nie Leon­hard, sowie die Bischö­fin Kirs­ten Fehrs. Musi­ka­lisch beglei­tet wird die Sen­dung von Frank Gri­schek und Ralf Lüb­ke mit Akkor­de­on und Gitarre.

See­leu­te kön­nen per­sön­li­che Grü­ße erhal­ten – Inter­es­sier­te kön­nen Mails an gruss-an-bord@ndr.de sen­den oder Sprach­nach­rich­ten auf­zeich­nen. Eine Anlei­tung für Sprach­nach­rich­ten fin­det sich online unter „Auf hoher See: ‘Gruß an Bord’ sucht Ihre Geschich­ten 2025“ auf ndr.de. Die Aus­strah­lung erfolgt am 24. Dezem­ber ab 20 Uhr im Radio­pro­gramm von NDR Info und auf NDR Info Spe­zi­al.

Emp­fang auch per Kurzwelle

Damit alle Besat­zun­gen die Sen­dung emp­fan­gen kön­nen, wer­den erneut Kurz­wel­len-Fre­quen­zen ange­mie­tet. Am Hei­lig­abend wird zwi­schen 18 und 21 Uhr UTC (19 bis 22 Uhr MEZ) über fol­gen­de Fre­quen­zen gesendet:

  • 15770 kHz – Atlan­tik Nordwest

  • 13830 kHz – Atlan­tik Süd

  • 6030 kHz – Atlan­tik Nordost

  • 9635 kHz – Indi­scher Ozean

  • 11650 kHz – Atlantik/Indischer Ozean/Südafrika

  • 6080 kHz – Europa

72 Jah­re Radiogeschichte

„Gruß an Bord“ ist seit 1953 eine fes­te Weih­nachts­tra­di­ti­on des NDR. Die ers­te Sen­dung wur­de an Hei­lig­abend über Nord­deich Radio, eine See­funk­sta­ti­on in Ost­fries­land, aus­ge­strahlt. Auch in Zei­ten von Smart­phones und Inter­net bleibt die Sen­dung eine wich­ti­ge Ver­bin­dung zwi­schen See­leu­ten auf den Mee­ren und ihren Fami­li­en in Deutsch­land. Vie­le Ange­hö­ri­ge sen­den per­sön­li­che Weih­nachts­bot­schaf­ten an ihre Lie­ben, die den Fest­tag nicht zu Hau­se ver­brin­gen können.

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Frie­sen­brü­cke für Fuß­gän­ger und Rad­fah­rer geöff­net – trotz lau­fen­der Bauarbeiten

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Frie­sen­brü­cke: Geh- und Rad­weg wäh­rend der Bau­ar­bei­ten ein­ge­schränkt nutzbar

Die Deut­sche Bahn (DB) hat in einer aktu­el­len Pres­se­mit­tei­lung über die Nut­zung des Geh- und Rad­wegs an der Frie­sen­brü­cke wäh­rend der lau­fen­den Bau­ar­bei­ten infor­miert. Obwohl die Arbei­ten an der Brü­cke und an der Bahn­stre­cke wei­ter­hin andau­ern, steht die Frie­sen­brü­cke seit Anfang Sep­tem­ber 2025 bereits wie­der Fuß­gän­gern und Rad­fah­rern zur Ver­fü­gung – aller­dings unter beson­de­ren Bedingungen.

Wäh­rend der Nut­zung gilt: Bau­fahr­zeu­ge haben jeder­zeit Vor­rang. Nut­zer wer­den gebe­ten, stets den Anwei­sun­gen des Brü­cken­per­so­nals zu fol­gen. Rad­fah­rer müs­sen im gesam­ten Bau­stel­len­be­reich sowie auf den Ram­pen abstei­gen und das Fahr­rad über die Brü­cke schie­ben. Ergän­zen­de Details zur Nut­zung und zu den Zei­ten stellt die Deut­sche Bahn in spe­zi­el­len Infor­ma­ti­ons­hand­zet­teln im Down­load-Bereich zur Verfügung.

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Gro­ße Play­mo­bil-Samm­lung in Wee­ner: In einer ehe­ma­li­gen Bun­des­wehr­hal­le direkt an der Frie­sen­brü­cke hat Flo­ri­an Pla­wer sei­ne über 20 Jah­re gewach­se­ne Play­mo­bil-Samm­lung unter­ge­bracht. Zwi­schen unzäh­li­gen Figu­ren und Sets ent­steht eine bun­te, krea­ti­ve Land­schaft, die klei­ne und gro­ße Besu­cher zum Stau­nen ein­lädt. Mehr lesen …

 

Ab Sonn­tag, 14. Dezem­ber 2025, wird der Geh- und Rad­weg täg­lich von 8 bis 16 Uhr geöff­net. In die­sem Zeit­raum bleibt die Brü­cke grund­sätz­lich geschlos­sen. Möch­ten Schif­fe pas­sie­ren, müs­sen sie sich beim Brü­cken­wär­ter mel­den. In die­sem Fall wird die Brü­cke bei Bedarf geöff­net, Fuß­gän­ger und Rad­fah­rer müs­sen dann war­ten, bis das Schiff die Pas­sa­ge been­det hat.

Zwi­schen 16 Uhr und 8 Uhr bleibt die Frie­sen­brü­cke hin­ge­gen dau­er­haft für den Schiffs­ver­kehr geöff­net. In die­ser Zeit ist der Geh- und Rad­weg für Fuß­gän­ger und Rad­fah­rer gesperrt.

Eine Son­der­re­ge­lung gilt für die Fei­er­ta­ge:
Von Mitt­woch, 24. Dezem­ber, bis Frei­tag, 26. Dezem­ber 2025, sowie von Mitt­woch, 31. Dezem­ber 2025, bis Don­ners­tag, 1. Janu­ar 2026, kann der Geh- und Rad­weg jeweils von 8 bis 12 Uhr genutzt werden.

Die­se zeit­lich begrenz­ten Rege­lun­gen blei­ben laut Deut­scher Bahn bestehen, bis vor­aus­sicht­lich Mit­te 2026 die soge­nann­te Wun­der­line in Betrieb genom­men wird. Die DB bit­tet alle Betrof­fe­nen um Ver­ständ­nis für die ent­ste­hen­den Unannehmlichkeiten.

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