Blaulicht
Fahrerflucht nach Unfall mit leichtverletzten Personen, Zigaretten-automat aufgebrochen — w. Meldungen
Leer — Fahrerflucht nach Unfall mit leichtverletzten Personen
Im Osseweg an der Kreuzung zum Südring in Leer kam es am 2.8.22 gegen 16.55 Uhr zu einem Verkehrsunfall. Ein unbekannter Fahrzeugfahrer befuhr den Ossesweg aus Richtung des Parkplatzes eines Verbrauchermarktes in Richtung Kreuzung. Dort bog die Person links ab und nahm einer Audi-Fahrerin die Vorfahrt. Die 55-jährige Frau aus Papenburg musste stark abbremsen. Dadurch musste auch ein 58-jähriger Busfahrer, der hinter der Audi-Fahrerin fuhr, abrupt bremsen. Zwei Fahrgäste (w, 65, aus Münster und m, 63, aus Münster) wurden leicht verletzt. Der Verursacher verließ den Unfallort, ohne seinen Pflichten nachzukommen. Die Person — sowie Hinweisgeber — werden gebeten, sich bei der Polizei zu melden.
Weener — Zigarettenautomat aufgebrochen
Ein bislang unbekannter Täter brach mit einer Brechstange am 04.08.2022 gegen 1.30 Uhr einen Zigarettenautomaten in der Dorfstraße auf und entwendete die Geldkassette. Dabei wurde er von einer aufmerksamen Anwohnerin beobachtet, die die Polizei rief. Beim Eintreffen der Beamten war der Täter bereits geflüchtet und konnte nicht ausfindig gemacht werden. Laut Zeugenaussage trug der unbekannte Täter einen schwarzen Kapuzenpullover und eine schwarze Jogginghose. Weitere Zeugen werden gebeten, sich bei der Polizei zu melden.
Weener — Motorräder gestohlen
In der Nacht vom 03. auf den 04.08.2022 entwendeten bislang unbekannte Täter in der Boenster Straße zwei Motorräder aus einer unverschlossenen Garage. Die Lenkradschlösser der Fahrzeuge wurden gewaltsam aufgebrochen, Teile davon lagen auf dem Boden. Bei dem Diebesgut handelt es sich um eine BMW K1300S (rot-weiß) und eine BMW R 1250 GS HP (blau-weiß). Der Gesamtschaden beläuft sich auf etwa 30.000 Euro. Kaufinteressenten, denen solche zum Verkauf stehenden, gebrauchten Maschinen in Augenschein fallen, sollten entsprechende Hinweise an die Polizei geben. Zeugen des Diebstahls werden gebeten, sich bei der Polizei zu melden.
Bunde — Feuer auf A31
Am 03.08.2022 hat es gegen 14 Uhr auf der A31 in Fahrtrichtung Bottrop kurz hinter dem Dreieck Bunde zwei Brände gegeben. Die beiden Böschungsbrände waren etwa 50 Meter voneinander entfernt. Auslöser war ersten Ermittlungen zufolge ein Reifenplatzer eines Renaults von einem 33-jährigen Autofahrer. Der Hauptfahrtstreifen wurde während der Löscharbeiten und der Unfallaufnahme gesperrt. Die Feuerwehren Bunde und Weener waren vor Ort. Der Einsatz dauerte knapp eine Stunde. Verletzt wurde niemand.
Borkum — Strandkörbe und Badekarren beschädigt
Unbekannte Täter beschädigten in der Nacht vom 03. zum 04.08.2022 zwei Strandkörbe und einen Badekarren am Hauptstrand, Bürgermeister-Kievit-Promenade. Der Schaden beläuft sich auf etwa 1.350 Euro. Zeugen werden gebeten, sich bei der Polizei zu melden.
Leer — Tatverdächtiger nach Sachbeschädigung gestellt
Am 04.08.2022 wurde die Leeraner Polizei gegen 22.50 Uhr in die Straße Kupenwarf gerufen. Dort hatten Zeugen beobachtet, wie eine männliche Person die Heckscheibe eines Pkws mit einem Dachziegel einschlug. Durch die Streifenwagenbesatzung konnte der mutmaßliche Täter dank der Personenbeschreibung der Zeugen im Nahbereich des Tatorts ausfindig gemacht werden. Beim Erblicken des Streifenwagens flüchtete die Person. Nach fußläufiger Verfolgung konnte der Flüchtende dann in der Heisfelder Straße gestellt werden. Dieser leugnete die Tat. Die Polizei hat ein Strafverfahren eingeleitet und die Ermittlungen aufgenommen.
Rhauderfehn — Auto überschlug sich
In der Brunzeler Straße in Rhauderfehn kam es am 04.08.22 gegen 15.25 Uhr zu einem Verkehrsunfall. Eine 33-jährige Frau aus Strücklingen befuhr die Straße in Richtung Burlage. Nach einer leichten Rechtskurve kam sie vermutlich aufgrund von Aquaplaning ins Schlingen. Sie steuerte gegen und kam nach links von der Fahrbahn ab. Der Pkw überschlug sich und blieb auf dem Dach liegen. Die Frau wurde leicht verletzt und in ein Krankenhaus gebracht. Es entstand Sachschaden von etwa 3000 Euro.
Anzeige
Blaulicht
Spürnase „Bruk“ schlägt zu: Zoll stoppt Drogenschmuggel in Emden
Der richtige Riecher im Kampf gegen den Schmuggel: Rauschgiftspürhund ‚Bruk‘ vom Hauptzollamt Oldenburg wurde zum entscheidenden Faktor bei der Kontrolle in Emden. Dank seiner feinen Nase konnten die Beamten die gefährlichen Drogenladungen im Körper der beiden Reisenden entlarven.
Zoll-Einsatz in Emden: Spürhund „Bruk“ entlarvt „Bodypusher“
EMDEN / OLDENBURG – Bereits Anfang Dezember gelang den Beamten des Hauptzollamts Oldenburg ein empfindlicher Schlag gegen den internationalen Rauschgiftschmuggel. Wie der Zoll nun offiziell mitteilte, konnten zwei Busreisende aus den Niederlanden überführt werden, die versuchten, Hartdrogen in ihren Körpern einzuschmuggeln.
Im Rahmen einer routinemäßigen Kontrolle von Busreisenden in Emden schlug Rauschgiftspürhund „Bruk“ bei einem Paar an. Aufgrund des dringenden Verdachts wurden der 50-jährige Mann und seine 43-jährige Lebensgefährtin für weitere Ermittlungen zu einer nahegelegenen Polizeidienststelle gebracht.
Drogen im Körper versteckt
Ein vor Ort durchgeführter Drogen-Wischtest reagierte positiv auf Kokain und Heroin. In der Folge räumten die Beschuldigten ein, Drogen inkorporiert – also verschluckt – zu haben. Auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Aurich erfolgte eine körperliche Untersuchung unter ärztlicher Aufsicht in einer Krankenanstalt.
Die Ergebnisse der Untersuchung bestätigten den Verdacht:
-
Die Frau schied einen Gegenstand mit rund 41 Gramm Heroin aus.
-
Der Mann hatte einen Beutel mit ca. 4,5 Gramm Kokain in seinem Körper versteckt.
Ermittlungen dauern an
Die illegalen Substanzen wurden umgehend sichergestellt. Die weiteren Ermittlungen in diesem Fall werden vom Zollfahndungsamt Essen (Dienstsitz Nordhorn) in enger Zusammenarbeit mit der Staatsanwaltschaft Aurich geführt.
Facebookseite @Wir Leeraner
Anzeige
Blaulicht
Nächtlicher Einsatz in Südbrookmerland: Garage in Vollbrand
Garagenbrand in Südbrookmerland: Vier Feuerwehren im nächtlichen Einsatz
SÜDBROOKMERLAND – In der Nacht zu Dienstag kam es in Südbrookmerland zu einem folgenschweren Brand einer Garage. Gegen 03:00 Uhr wurden die Einsatzkräfte zunächst zu einem brennenden Pkw alarmiert, doch beim Eintreffen der ersten Einheiten bot sich ein weitaus umfangreicheres Lagebild.
Die Feuerwehren Oldeborg, Uthwerdum, Victorbur und Wiegboldsbur wurden am frühen Morgen zeitgleich alarmiert. Vor Ort stellten die Einsatzkräfte fest, dass die Garage, in der sich der Pkw befand, bereits in Vollbrand stand.
Riegelstellung schützt angrenzendes Wohnhaus
Umgehend wurden umfassende Löschmaßnahmen eingeleitet. Ein Schwerpunkt des Einsatzes lag auf der Sicherung der direkten Umgebung: Durch eine sogenannte Riegelstellung gelang es den Brandschützern, das nahe gelegene Hauptgebäude vor den Flammen und der enormen Hitzeeinwirkung zu schützen.
Nach rund zwei Stunden intensiver Arbeit konnte die Feuerwehr den Einsatz erfolgreich abschließen und die Einsatzstelle an die Polizei sowie die Energieversorger übergeben. Zur Ursache des Brandes und zur Schadenshöhe liegen derzeit noch keine gesicherten Informationen vor.
Beteiligte Einsatzkräfte:
-
Feuerwehr Oldeborg
-
Feuerwehr Uthwerdum
-
Feuerwehr Victorbur
-
Feuerwehr Wiegboldsbur
-
Rettungsdienst Landkreis Aurich
-
Örtliche Energieversorger
-
Polizei Aurich
Text & Bilder: Simon Binoit // Pressesprecher | Feuerwehr Wiegboldsbur
AnzeigeBlaulicht
Eisrettung unter Realbedingungen: Feuerwehr Leer trainiert den Ernstfall in Esklum!
Eisrettung unter Realbedingungen: Feuerwehr Landkreis Leer trainiert in Esklum den Ernstfall
ESKLUM – Die eisigen Temperaturen der letzten Tage haben den Einsatzkräften der Feuerwehr im Landkreis Leer eine seltene, aber wertvolle Gelegenheit geboten: Eine großangelegte Gemeinschaftsübung zur Eisrettung fand am Abend des 12. Januar in Esklum statt. Die Wasserrettung der Kreisfeuerwehr Leer und die Ortsfeuerwehr Esklum nutzten die stabilen Eisbedingungen für ein Training unter nahezu realen Verhältnissen.
Angesichts der seltenen Gelegenheit, verlässliche Eisflächen in der Region vorzufinden, entschieden die Verantwortlichen kurzfristig, den regulären Ausbildungsdienst auf ein Gewässer in Esklum zu verlegen. Der Clou: Die geschlossene Eisdecke konnte für die Übungszwecke gezielt präpariert und zerstört werden, um realitätsnahe Rettungsszenarien zu simulieren.
Intensive Ausbildung bei minimaler Eigengefährdung
„Es ist selten möglich, eine Eisfläche so massiv zu bearbeiten, ohne später eine Gefahr für die Öffentlichkeit zu hinterlassen“, erklärt Matthias Netthöfel, stellvertretender Zugführer der Wasserrettung. Die geringe Wassertiefe des ausgewählten Gewässers bot den Einsatzkräften zudem eine minimale Eigengefährdung, was einen besonders intensiven Lerneffekt ermöglichte.
Ausgestattet mit speziellen Trockenanzügen und dem sogenannten Eisretter – einem aufblasbaren Spezialgerät für die Eisrettung – trainierten die Kameraden den Ernstfall. Im Fokus standen dabei vor allem zwei zentrale Aspekte: Das korrekte und zügige Anlegen der umfassenden Schutzausrüstung unter dem Druck der Zeit, sowie der fachgerechte Aufbau und Einsatz des Eisretters auf instabilen und nachgestellten Bruchstellen im Eis.
Erfolgreiche Kooperation und wichtige Warnung
Die Übung schulte die Einsatzkräfte effektiv darin, im Notfall sicher über das Eis vorzudringen, um Personen zu retten, ohne selbst einzubrechen. Die enge Kooperation zwischen der Wasserrettung der Kreisfeuerwehr und der örtlichen Ortsfeuerwehr unterstrich einmal mehr die essenzielle Bedeutung der behördenübergreifenden Zusammenarbeit.
Trotz der professionellen Übung weist die Feuerwehr eindringlich darauf hin, dass Eisflächen auf öffentlichen Gewässern weiterhin unberechenbar und gefährlich sind. Das Betreten ist und bleibt lebensgefährlich!
Anzeige

























