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Gemein­sam Hoff­nung schen­ken: Elfen­kin­der-Stif­tung unter­stützt Schutzengel-Huus

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Elfen­kin­der för­dern Schutz­en­gel: Eine groß­zü­gi­ge Ges­te für schwerst­kran­ke Kinder

Am 5. Dezem­ber konn­te sich das Schutz­en­gel-Huus „Micha­el“ in Remels über eine groß­zü­gi­ge Spen­de freu­en: Die „Elfen­kin­der Hos­piz-Stif­tung“ unter der Lei­tung ihres Grün­ders und Vor­sit­zen­den Died­rich Krü­ger über­reich­te dem För­der­ver­ein Schutz­en­gel-Huus eV einen Scheck über 3.000 Euro. Der fei­er­li­che Moment fand im Rah­men eines Orts­ter­mins im Schutz­en­gel-Huus statt, bei dem der Stif­tungs­rat Gele­gen­heit hat­te, die Ein­rich­tung und deren Arbeit näher kennenzulernen.

Hil­fe für Fami­li­en in schwe­ren Zeiten

Das Schutz­en­gel-Huus „Micha­el“ bie­tet Unter­stüt­zung für Kin­der mit schwers­tem Pfle­ge­be­darf und ihre Fami­li­en. Es han­delt sich dabei aus­drück­lich nicht um ein Hos­piz, son­dern um eine Ein­rich­tung, die Fami­li­en in den oft her­aus­for­dern­den All­tag mit inten­si­ver Pfle­ge beglei­tet. Ulf Thie­le, Vor­sit­zen­der des För­der­ver­eins Schutz­en­gel-Huus e.V., erklärte:

„Die Arbeit des Schutz­en­gel-Huus passt genau zu den Zie­len der Elfen­kin­der-Stif­tung. Wir sind über­aus dank­bar, dass Died­rich Krü­ger und sein Stif­tungs­rat unse­re Arbeit so groß­zü­gig unterstützen.“

Die gespen­de­ten Mit­tel wer­den direkt für die Unter­stüt­zung der Fami­li­en ver­wen­det, bei­spiels­wei­se um Miet­kos­ten der Pfle­ge­ein­rich­tung zu über­neh­men. San­dra Groth, Pfle­ge­dienst­lei­te­rin der Dia­ko­nie­sta­ti­on Hesel-Jüm­me-Uple­n­gen, die Trä­ge­rin der Ein­rich­tung ist, sowie Syl­via Doy­en, Team­lei­te­rin des Schutz­en­gel-Huus, betont eben­falls die Bedeu­tung der Spen­de für die täg­li­che Arbeit.

Die Visi­on der Elfen­kin­der Hospiz-Stiftung

Die „Elfen­kin­der Hos­piz-Stif­tung“ wur­de von den Ehe­leu­ten Elfi († 2021) und Died­rich Krü­ger ins Leben geru­fen und ist unter dem Dach der Hos­piz-Stif­tung Leer ange­sie­delt. Ziel der Stif­tung ist es, lebens­ver­kür­zend erkrank­te, schwerst­kran­ke oder ster­ben­de Kin­der und ihre Fami­li­en zu unter­stüt­zen. Die Ehe­leu­te Krü­ger woll­ten mit ihrem Ver­mö­gen ein nach­hal­ti­ges Ver­mö­gen schaf­fen, um Hoff­nung und Freu­de in schwie­ri­gen Lebens­si­tua­tio­nen zu brin­gen. Beson­ders am Her­zen lie­gen sie, Her­zens­wün­sche von Kin­dern zu erfül­len und Fami­li­en in schwie­ri­gen Zei­ten zur Sei­te zu stehen.

Died­rich Krü­ger for­mu­lier­te das Anlie­gen der Stif­tung so:

„Die Arbeit, die man sich selbst vor­ge­nom­men hat, ist nie unmög­lich.“ Jeder klei­ne Schritt zeigt Wir­kung. Möge der jetzt geta­ne Schritt nach­hal­tig wirken.“

Gemein­sa­me Ver­ant­wor­tung für die Nächsten

Die Über­ga­be der Spen­de unter­streicht die gemein­sa­me Ver­ant­wor­tung, schwerst­kran­ke Kin­der und ihre Fami­li­en zu unter­stüt­zen. Die Arbeit des Schutz­en­gel-Huus und die Mis­si­on der Elfen­kin­der-Stif­tung zei­gen, wie wich­tig es ist, Netz­wer­ke zu knüp­fen und mit ver­ein­ten Kräf­ten zu hel­fen. Die Unter­stüt­zung ermög­licht es, nicht nur prak­ti­sche Hil­fe zu leis­ten, son­dern auch ein Zei­chen der Soli­da­ri­tät und Mensch­lich­keit zu setzen.

Mit die­ser groß­zü­gi­gen Ges­te lebt der Gedan­ke der Elfen­kin­der-Stif­tung wei­ter: Ein Licht in schwie­ri­gen Zei­ten zu sein und Hoff­nung zu schen­ken, wo sie am meis­ten gebraucht wird.

 

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Hin­ter­grund zur Elfen­kin­der Hos­piz-Stif­tung und zum Schutzengel-Huus

Die Elfen­kin­der Hos­piz-Stif­tung wur­de von den Ehe­leu­ten Elfi († Okto­ber 2021) und Died­rich Krü­ger ins Leben geru­fen und ist als Treu­hand­stif­tung unter dem Dach der Hos­piz-Stif­tung Leer orga­ni­siert. Ziel der Stif­tung ist es, lebens­ver­kür­zend erkrank­te, schwerst­kran­ke, ster­ben­de und trau­ern­de Kin­der sowie deren Fami­li­en zu unter­stüt­zen. Die Stif­tung trägt seit ihrer Grün­dung im Jahr 2023 den Namen „Elfen­kin­der“, in Anleh­nung an den Vor­na­men von Elfi Krü­ger. Sie wur­de mit einem beträcht­li­chen Stif­tungs­ka­pi­tal aus­ge­stat­tet, das in den nächs­ten Jah­ren wei­ter auf­ge­stockt wer­den soll. Zustif­tun­gen und Spen­den von Drit­ten sind aus­drück­lich willkommen.

Zweck und Fokus der Stiftung

Die Erträ­ge aus dem Stif­tungs­ka­pi­tal wer­den sat­zungs­ge­mäß ver­wen­det, um das öffent­li­che Gesund­heits­we­sen im Land­kreis Leer und Umge­bung zu för­dern. Schwer­punk­te sind insbesondere:

  • Unter­stüt­zung des Hos­piz­we­sens für Kin­der und Jugendliche,
  • För­de­rung des Hos­piz­ge­dan­kens und der Hospizbewegung,
  • Unter­stüt­zung schwer­kran­ker und trau­ern­der Kin­der sowie ihrer Familien.

Die Stif­tung wird von der Hos­piz-Stif­tung Leer ver­wal­tet. Alfred Hart­mann, Vor­stand der Hos­piz-Stif­tung Leer, und Gre­tel Bluhm-Jans­sen, Grün­de­rin der Hos­piz-Initia­ti­ve Leer, lob­ten die groß­zü­gi­ge Unter­stüt­zung der Fami­lie Krü­ger. Sie betont, dass die neue Stif­tung es ermög­licht, die Arbeit mit trau­ern­den Kin­dern – ein wich­ti­ger Bestand­teil der Hos­piz­ar­beit – wei­ter zu vertiefen.

Das Schutz­en­gel-Huus „Micha­el“

Das Schutz­en­gel-Huus „Micha­el“ ist eine ambu­lan­te Pfle­ge­ein­rich­tung der Dia­ko­nie Hesel-Jüm­me-Uple­n­gen gGmbH, spe­zi­ell für schwer­kran­ke und inten­siv­pfle­ge­be­dürf­ti­ge Kin­der und Jugend­li­che in Nord­west-Nie­der­sach­sen. Die Ein­rich­tung, die im Juli 2023 in Remels eröff­net wur­de, schließt die Ver­sor­gungs­lü­cke zwi­schen sta­tio­nä­rer Kran­ken­haus­be­hand­lung und ambu­lan­ter Pfle­ge zu Hause.

Ein mul­ti­pro­fes­sio­nel­les Team sorgt für eine qua­li­ta­tiv hoch­wer­ti­ge Pfle­ge, die Eltern und Geschwis­ter aktiv ein­be­zieht. Das Haus bietet:

  • Eine Brü­cke zwi­schen Kli­nik und Zuhause,
  • Wohn­ort­na­he Unter­stüt­zung für Fami­li­en, die die Pfle­ge zu Hau­se nicht allein bewäl­ti­gen können,
  • Ent­las­tung für Eltern, die ihr Kind bis zu vier Wochen in die Ein­rich­tung unter­brin­gen kön­nen, um selbst eine Pau­se ein­zu­le­gen oder Urlaub zu machen.

Der För­der­ver­ein Schutz­en­gel-Huus eV

Gegrün­det im Jahr 2020, hat der För­der­ver­ein zunächst den Bau des Hau­ses unter­stützt. Seit der Inbe­trieb­nah­me im August 2023 wid­met er sich der wei­te­ren Aus­stat­tung der Ein­rich­tung und der Finan­zie­rung nicht durch Kos­ten­trä­ger gedeck­ter Per­so­nal­kos­ten. Beson­ders wich­tig ist die Ent­las­tung der Fami­li­en durch die Über­nah­me der Kos­ten für die Unter­brin­gung der Kin­der sowie – bei Bedarf – auch der Eltern und Geschwis­ter im Schutz­en­gel-Huus „Micha­el“.

Mit der Unter­stüt­zung durch die Elfen­kin­der Hos­piz-Stif­tung wird die wert­vol­le Arbeit des Schutz­en­gel-Huus wei­ter gestärkt, um schwer­kran­ken Kin­dern und ihren Fami­li­en einen Weg aus der Iso­la­ti­on zu ebnen und ihnen ein Stück Nor­ma­li­tät und Hoff­nung zu schenken.


 

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Heu­te Kin­ners wird’s was geben! Annie Heger, Yared Dibaba und Wer­ner Mom­sen fei­ern Weih­nach­ten im Norden

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„Heu­te Kin­ners wird’s was geben!“ – Nord­deut­scher Weih­nachts­abend mit Annie Heger, Yared Dibaba und Wer­ner Momsen

14.12.2026 | Leer | Zoll­haus | 20:00 Uhr

Wenn Annie Heger, Yared Dibaba und Wer­ner Mom­sen gemein­sam Weih­nach­ten fei­ern, bleibt es garan­tiert nicht lan­ge still. Mit Musik, Geschich­ten, Gesprä­chen und jeder Men­ge nord­deut­schem Humor stim­men die drei Enter­tai­ner ihr Publi­kum auf das Weih­nachts­fest ein. Dabei neh­men sie die klei­nen und gro­ßen Eigen­hei­ten der Weih­nachts­zeit aufs Korn und zei­gen, dass ein nord­deut­scher Advents­abend vor allem eines sein darf: unterhaltsam.

Weih­nach­ten mit Humor, Musik und nord­deut­schen Döntjes

Wäh­rend Weih­nach­ten für vie­le noch vor der Tür steht, las­sen Annie Heger, Yared Dibaba und Wer­ner Mom­sen das Fest schon ein­mal her­ein. Gemein­sam fei­ern sie mit ihren Gäs­ten eine vor­ge­zo­ge­ne Besche­rung, bei der Besinn­lich­keit zwar ihren Platz hat, aber kei­nes­wegs den gan­zen Abend bestimmt.

Es wird musi­ziert, gele­sen, geplau­dert und über die Ritua­le gespro­chen, die zu einem nord­deut­schen Weih­nachts­fest dazu­ge­hö­ren. Eine „Stil­le Nacht“ soll­ten die Besu­cher aller­dings nicht erwar­ten. Wenn drei so wort­ge­wand­te Nord­lich­ter zusam­men­kom­men, ist für Unter­hal­tung gesorgt.

Weih­nach­ten mit der Fami­lie ist schließ­lich nicht immer die pure Freu­de. Mit Annie Heger, Yared Dibaba, Wer­ner Mom­sen und ihren Freun­din­nen und Freun­den soll das Fest dage­gen vor allem Spaß machen. Auch das Christ­kind und der Weih­nachts­mann dürf­ten sich bei die­ser Gesell­schaft wohlfühlen.

Unter dem Mot­to „Ho, Ho, Jo!“ erwar­tet das Publi­kum ein nord­deut­scher Advents­abend, der Lust auf das schöns­te Fest des Jah­res machen soll.

Wer­ner Mom­sen: Die fre­che Klapp­maul­pup­pe aus dem Norden

Wer­ner Mom­sen ist eine der bekann­tes­ten Klapp­maul­pup­pen Nord­deutsch­lands. Hin­ter der fre­chen Kult­fi­gur steckt der Ham­bur­ger Pup­pen­spie­ler und Kaba­ret­tist Det­lef Wutschik.

Bekannt wur­de Wer­ner Mom­sen vor allem durch zahl­rei­che Auf­trit­te im NDR-Fern­se­hen und im NDR-Radio sowie in ver­schie­de­nen TV- und Unter­hal­tungs­sen­dun­gen. Mit tro­cke­nem nord­deut­schem Humor kom­men­tiert er das Leben, die Men­schen und alles, was ihm sonst noch vor die Nase kommt.

Das Prin­zip ist ein­fach: Det­lef Wut­schik führt – Wer­ner Mom­sen redet. Und das aus­ge­spro­chen gerne.

Annie Heger: Ost­frie­si­scher Wir­bel­wind auf Hoch- und Plattdeutsch

Annie Heger wur­de in Aurich in Ost­fries­land gebo­ren. Sie gehört zu den bekann­ten Enter­tai­ne­rin­nen des Nor­dens und ist sowohl auf Hoch­deutsch als auch auf Platt­deutsch zu Hau­se. Mit ihrer viel­sei­ti­gen Art gilt sie als Para­dies­vo­gel unter den Möwen.

Die Lite­ra­tur­preis­trä­ge­rin arbei­tet als Kaba­ret­tis­tin, Zei­tungs­ko­lum­nis­tin und Autorin. Außer­dem schreibt und spricht sie Radioglos­sen für den NDR.

Annie Heger mode­riert Ver­an­stal­tun­gen unter­schied­lichs­ter Art – von der Ber­li­na­le über das Bun­des­fa­mi­li­en­mi­nis­te­ri­um bis hin zum Wei­de­aus­trieb in der Weser­marsch und einem Grün­kohl­es­sen in Tokio. Seit 2025 sind zudem ihre Repor­ta­gen für die „Basis­kir­che“ bei Sat.1 zu sehen.

Ob Büh­ne, Radio oder Mode­ra­ti­on: Annie Heger ist viel­sei­tig unter­wegs und sorgt mit ihrer offe­nen Art für ordent­lich Wind.

Yared Dibaba: Mode­ra­tor, Schau­spie­ler und Sänger

Yared Dibaba ist Mode­ra­tor, Schau­spie­ler, Sän­ger und Autor mit äthio­pi­schen Wur­zeln. Einem brei­ten Publi­kum wur­de er vor allem durch sei­ne Arbeit als Fern­seh­mo­de­ra­tor bekannt, unter ande­rem beim NDR.

Dort mode­rier­te er ver­schie­de­ne Sen­dun­gen und über­zeug­te mit sei­ner sym­pa­thi­schen und humor­vol­len Art. Neben sei­ner Tätig­keit in Fern­se­hen und Unter­hal­tung setzt er sich für kul­tu­rel­le Viel­falt und ein respekt­vol­les Mit­ein­an­der ein.

Mit sei­nen unter­schied­li­chen Talen­ten ist Yared Dibaba eine bekann­te Per­sön­lich­keit der deut­schen Medi­en­land­schaft und bringt sei­ne eige­ne Per­spek­ti­ve in die gemein­sa­me Weih­nachts­show ein.

Wie die drei zusam­men­ge­fun­den haben

Dass Annie Heger, Yared Dibaba und Wer­ner Mom­sen heu­te gemein­sam auf der Büh­ne ste­hen, hat viel mit der platt­deut­schen Welt zu tun. Dort kennt man sich, läuft sich immer wie­der über den Weg – und gehört irgend­wann ein­fach dazu.

Annie Heger beschreibt das mit einem Augen­zwin­kern: „In der platt­deut­schen Fami­lie gibt’s kei­ne Fami­li­en­pla­nung. Da kanns­te dir dei­ne Ver­wandt­schaft auch nicht aus­su­chen.“ Wer ein­mal in die­se Welt ein­tau­che, ken­ne die Men­schen schnell und wer­de sie auch nicht mehr los. Wer­ner Mom­sen sei Lis­beth treu, fügt sie scherz­haft hinzu.

Yared Dibaba erin­nert sich dar­an, dass die drei 2014 ihre ers­te gemein­sa­me Show hat­ten. Seit­dem sei­en sie sich immer wie­der begeg­net. Irgend­wann sei es zu spät gewe­sen, um noch aus­zu­wei­chen – dann gehö­re man ein­fach dazu. Und wer ein­mal dazu­ge­hö­re, kön­ne auch Weih­nach­ten nicht mehr ausweichen.

Wer­ner Mom­sen sieht die Sache gewohnt tro­cken: Yared und Annie sei­en ihm irgend­wann zuge­lau­fen. Das pas­sie­re im Platt­deut­schen öfter. Erst lau­fe man sich über den Weg, dann mache man gemein­sam etwas auf der Büh­ne – und plötz­lich habe man eine Weih­nachts­show an der Backe. Nun müs­se man da gemein­sam durch. Sein Fazit: „Fro­he Weihnachten.“

Was das Publi­kum beim Weih­nachts­abend erwartet

Bei die­ser Weih­nachts­fei­er sitzt garan­tiert nie­mand den gan­zen Abend still und besinn­lich unter dem Baum. Statt­des­sen wird gelacht, gesun­gen und über die Absur­di­tä­ten des Fes­tes geschnackt.

Dabei neh­men die drei auch die Fra­gen ins Visier, die sich rund um Weih­nach­ten jedes Jahr aufs Neue stel­len: Wo fängt das Fest eigent­lich an? Wo hört die Lie­be auf? Und war­um wird Tan­te Erna trotz­dem jedes Jahr wie­der eingeladen?

Tan­te Erna selbst wird an die­sem Abend zwar nicht dabei sein. Dafür schau­en ande­re nord­deut­sche Gäs­te vor­bei, brin­gen ihre eige­nen Dönt­jes mit und erzäh­len, was Weih­nach­ten für sie bedeu­tet. Und natür­lich führt auch für sie kein Weg an der Polo­nä­se um den Weih­nachts­baum vorbei.

Für den pas­sen­den musi­ka­li­schen Rah­men sorgt eine eige­ne Weih­nachts­ka­pel­le auf der Büh­ne. Damit ver­bin­det die Show Musik, Geschich­ten, Humor und nord­deut­sche Lebens­art zu einem gemein­sa­men Adventsabend.

„Heu­te Kin­ners wird’s was geben!“ ver­spricht Weih­nach­ten ein­mal anders: mit viel Humor, musi­ka­li­schen Momen­ten und einem lie­be­vol­len Blick auf die Tra­di­tio­nen und Eigen­hei­ten des Weih­nachts­fes­tes im Norden.

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NLWKN stellt neu­es Schiff „See­hund“ in Dienst: 1,7 Mil­lio­nen Euro für Küs­ten­schutz und Deichsicherheit

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NLWKN stellt neu­es Unter­hal­tungs­schiff MS „See­hund“ in Dienst – 1,7 Mil­lio­nen Euro investiert

Der Nie­der­säch­si­sche Lan­des­be­trieb für Was­ser­wirt­schaft, Küs­ten- und Natur­schutz (NLWKN) hat ein neu­es Unter­hal­tungs­schiff in Dienst gestellt. Die MS „See­hund“ ersetzt ein mehr als 50 Jah­re altes Vor­gän­ger­schiff und soll künf­tig wich­ti­ge Arbei­ten an der unte­ren Oste über­neh­men. Nie­der­sach­sen inves­tier­te mehr als 1,7 Mil­lio­nen Euro aus Coro­na-Son­der­mit­teln in den Neubau.

Neu­es Schiff für die unte­re Oste

Stade/Basbeck – Ein neu­er „See­hund“ ist im Ein­satz: Am Mitt­woch, 21. Okto­ber 2026, hat der NLWKN sein neu­es Unter­hal­tungs­schiff MS „See­hund“ getauft und bei einem Fest­akt offi­zi­ell in Dienst gestellt. Künf­ti­ger Hei­mat­ha­fen des mehr als 17 Meter lan­gen und knapp fünf Meter brei­ten Schif­fes ist der NLW­KN-Betriebs­hof Bas­beck in Hemmoor.

Die neue MS „See­hund“ ist für die Unter­hal­tungs­ar­bei­ten auf und an der unte­ren Oste aus­ge­rüs­tet. Das Ein­satz­ge­biet erstreckt sich über fast 70 Kilo­me­ter von der Mün­dung bis nach Bre­mer­vör­de. Zu den Auf­ga­ben gehö­ren unter ande­rem die Gehölz­pfle­ge, die Siche­rung der Deich­fü­ße und der Bau von Buhnen.

Bei der fei­er­li­chen Indienst­stel­lung unter­strich Tauf­pa­tin Sabri­na Lorenz die Bedeu­tung des Flus­ses für die Regi­on. Die Oste sei das größ­te lan­des­ei­ge­ne, tide­be­ein­fluss­te Gewäs­ser Nie­der­sach­sens und eine prä­gen­de Lebens­ader. Beson­ders wich­tig sei die Siche­rung der Deich­fü­ße, vor allem mit Blick auf die Sturmflutsicherheit.

Mehr als 1,7 Mil­lio­nen Euro für Küs­ten­schutz und Deichsicherheit

Auch Anka Dobs­law, Staats­se­kre­tä­rin im Nie­der­säch­si­schen Minis­te­ri­um für Umwelt, Ener­gie und Kli­ma­schutz, beton­te die Bedeu­tung des Neu­baus. Die Oste stel­le auf­grund ihrer unter­schied­li­chen Gege­ben­hei­ten hohe Anfor­de­run­gen an die Unterhaltung.

Wäh­rend der Fluss nahe sei­ner Mün­dung in die Elbe breit ist, weist er vor Bre­mer­vör­de schma­le­re und fla­che­re Abschnit­te sowie einen gerin­ge­ren Tide­hub auf. Hin­zu kom­men ein­ge­deich­te Berei­che, brei­te Vor­län­der, zahl­rei­che Fluss­schlei­fen und natur­schutz­fach­lich wert­vol­le Gebiete.

Nie­der­sach­sen hat­te die Oste im Jahr 2010 von der Was­ser­stra­ßen- und Schiff­fahrts­ver­wal­tung des Bun­des über­nom­men und den NLWKN mit ihrer Unter­hal­tung beauf­tragt. Für den Neu­bau der MS „See­hund“ stell­te das Land mehr als 1,7 Mil­lio­nen Euro aus Coro­na-Son­der­mit­teln bereit.

Leis­tungs­fä­hig und wen­dig bei unter­schied­li­chen Strömungsverhältnissen

Die neue MS „See­hund“ wur­de von der Schiffs­werft Her­mann Bart­hel in Der­ben in Sach­sen-Anhalt nach den Vor­ga­ben des NLWKN gebaut. Sie soll die Mit­ar­bei­ter sowie Bau­ma­te­ria­li­en und Spe­zi­al­ge­rä­te zuver­läs­sig zu den jewei­li­gen Ein­satz­or­ten bringen.

Nach Anga­ben von Jörn Dros­ten, Lei­ter des Geschäfts­be­reichs Betrieb und Unter­hal­tung in der NLW­KN-Direk­ti­on, ist das Schiff dar­auf aus­ge­legt, auch bei star­ker Strö­mung einen Schub­ver­band sicher auf Kurs zu hal­ten. Gleich­zei­tig sei es fle­xi­bel und wen­dig genug, um in schma­le­ren Fluss­ab­schnit­ten zu manövrieren.

Damit ste­hen dem Betriebs­hof Bas­beck moder­ne tech­ni­sche Mög­lich­kei­ten für die regel­mä­ßi­gen Unter­hal­tungs­ar­bei­ten zur Verfügung.

Altes Schiff nach Jahr­zehn­ten außer Dienst gestellt

Der Neu­bau ersetzt die bis­he­ri­ge MS „See­hund“, die 1976 auf der Lüb­be-Voß-Werft in Aurich am Ems-Jade-Kanal gebaut wor­den war. Das alte Schiff war zunächst als Schlep­per im Bereich der NLW­KN-Betriebs­stel­le Nor­den-Nor­der­ney ein­ge­setzt worden.

Nach der Über­nah­me der Oste durch das Land wur­de es 2011 zum NLW­KN-Betriebs­hof Bas­beck ver­legt. Inzwi­schen war das Schiff deut­lich in die Jah­re gekom­men. Zudem waren Ersatz­tei­le nicht mehr ver­füg­bar. Des­halb ent­schied sich der NLWKN für einen Neubau.

Zu den Auf­ga­ben des Betriebs­ho­fes zäh­len neben der Siche­rung der Deich­fü­ße auch der Bau von Buh­nen, die Unter­hal­tung von Schiff­fahrts­zei­chen und die Gehölz­pfle­ge. Vie­le die­ser Arbei­ten wer­den direkt vom Was­ser aus erledigt.

Die neue MS „See­hund“: Tech­ni­sche Daten im Überblick

Das neue Unter­hal­tungs­schiff ist spe­zi­ell auf die Anfor­de­run­gen an der unte­ren Oste zuge­schnit­ten. Es ver­fügt über ver­schie­de­ne tech­ni­sche Aus­stat­tungs­merk­ma­le, die den Ein­satz in unter­schied­li­chen Fluss­ab­schnit­ten erleichtern.

  • Län­ge: mehr als 17 Meter

  • Brei­te: knapp fünf Meter

  • Tief­gang: 1,1 Meter

  • Län­ge mit seit­lich geführ­tem Pon­ton: rund 24 Meter

  • Brei­te mit Pon­ton: etwa elf Meter

  • Höchst­ge­schwin­dig­keit: 8,6 Kno­ten bezie­hungs­wei­se rund 16 Kilo­me­ter pro Stunde

Für eine bes­se­re Manö­vrier­fä­hig­keit ist das Schiff mit einem Bug­strahl­ru­der aus­ge­stat­tet. Das Steu­er­haus kann mit­hil­fe einer spe­zi­el­len Hub­vor­rich­tung um rund 1,3 Meter ange­ho­ben wer­den. Dadurch erhal­ten die Besat­zungs­mit­glie­der eine bes­se­re Über­sicht über das Einsatzgebiet.

Am Heck befin­det sich ein Lade­kran mit einer maxi­ma­len Aus­la­ge von 9,2 Metern. Die­ser kann unter ande­rem zur Ber­gung von Treib­gut ein­ge­setzt wer­den. Die hydrau­lisch absenk­ba­ren Mas­ten ermög­li­chen es dem Schiff, auch bei höhe­ren Was­ser­stän­den unter Brü­cken hindurchzufahren.

Zur Aus­stat­tung gehört außer­dem ein Umklei­de­raum mit Raum­luft­wä­sche­trock­ner. Damit kann unter ande­rem die Säge­schutz­klei­dung der NLW­KN-Mit­ar­bei­ter nach dem Ein­satz schnel­ler getrock­net werden.

Moder­ne Tech­nik für die Unter­hal­tung der Oste

Mit der neu­en MS „See­hund“ erhält der NLWKN ein leis­tungs­fä­hi­ges Arbeits­ge­rät für die Pfle­ge und Siche­rung der unte­ren Oste. Das Schiff soll dazu bei­tra­gen, die not­wen­di­gen Unter­hal­tungs­ar­bei­ten unter den unter­schied­li­chen Bedin­gun­gen des Flus­ses zuver­läs­sig aus­zu­füh­ren. Eine beson­de­re Bedeu­tung kommt dabei dem Schutz der Dei­che und der Sicher­heit der Anwoh­ner ent­lang des Flus­ses zu.

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Leer: Land­kreis zieht Alt­tex­til­con­tai­ner am Bahn­damm ab – neu­er Stand­ort in Breinermoor

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Land­kreis Leer zieht Alt­tex­til­con­tai­ner am Bahn­damm ab – neu­er Stand­ort in Breinermoor

Der Land­kreis Leer reagiert auf die wie­der­keh­ren­de Ver­mül­lung des Alt­tex­til­con­tai­ner-Stand­orts am Bahn­damm in Leer. Die dort auf­ge­stell­ten Behäl­ter sol­len in Kür­ze abge­zo­gen und zum Ent­sor­gungs­zen­trum nach Brei­ner­moor gebracht wer­den. Die Alt­glas­con­tai­ner am bis­he­ri­gen Stand­ort blei­ben stehen.

Ille­ga­le Müll­ab­la­ge­run­gen sor­gen für Ärger

Immer wie­der wird rund um die Alt­tex­til­con­tai­ner am Bahn­damm in Leer ille­gal Abfall abge­stellt. Der Stand­ort sorgt des­halb seit Län­ge­rem für Ärger und Kri­tik. Der Abfall­wirt­schafts­be­trieb des Land­krei­ses Leer zieht nun Konsequenzen.

„Die­ser Zustand ist nicht mehr hin­nehm­bar“, heißt es in der Mit­tei­lung des Land­krei­ses. Ange­sichts der zuneh­men­den Müll­men­gen geht der Abfall­wirt­schafts­be­trieb inzwi­schen davon aus, dass eine ord­nungs­ge­mä­ße Ent­sor­gung und Rei­ni­gung des Plat­zes am Bahn­damm auf Dau­er nicht mehr gewähr­leis­tet wer­den können.

Des­halb wird der Stand­ort auf­ge­löst. Die Alt­tex­til­con­tai­ner sol­len in Kür­ze abge­baut und an ande­rer Stel­le wie­der auf­ge­stellt wer­den. Die dort eben­falls vor­han­de­nen Alt­glas­con­tai­ner sind von der Maß­nah­me nicht betrof­fen und blei­ben am Bahn­damm stehen.

Neu­er Stand­ort neben dem Wert­stoff­hof in Breinermoor

Der Abfall­wirt­schafts­be­trieb plant, die abge­zo­ge­nen Behäl­ter zum Ent­sor­gungs­zen­trum nach Brei­ner­moor zu brin­gen. Dort soll ein neu­er Stand­ort für Alt­tex­til­con­tai­ner ent­ste­hen. Neben den Con­tai­nern vom Bahn­damm sol­len dort auch die bereits auf dem Depo­nie­ge­län­de vor­han­de­nen Behäl­ter auf­ge­stellt werden.

Der neue Stand­ort befin­det sich neben der Ram­pe am Wert­stoff­hof in Brei­ner­moor. Nach Anga­ben des Land­krei­ses kön­nen die Mit­ar­bei­ten­den die Con­tai­ner dort bes­ser im Blick behal­ten. Damit soll die Situa­ti­on rund um die Behäl­ter bes­ser kon­trol­liert wer­den können.

Die Umset­zung ist für die kom­men­de Woche vorgesehen.

Rund 140 Alt­tex­til­con­tai­ner im Land­kreis Leer

Der Land­kreis Leer betreibt der­zeit im gesam­ten Kreis­ge­biet ein­schließ­lich der Insel Bor­kum noch rund 140 oran­ge­far­be­ne Alt­tex­til­con­tai­ner. Im Stadt­ge­biet Leer ste­hen momen­tan 27 Behäl­ter an ins­ge­samt zwölf Standorten.

Mit der Ver­le­gung der Con­tai­ner vom Bahn­damm nach Brei­ner­moor reagiert der Abfall­wirt­schafts­be­trieb auf die wie­der­hol­ten ille­ga­len Müll­ab­la­ge­run­gen. Ziel ist es, einen Stand­ort zu schaf­fen, an dem die Con­tai­ner bes­ser über­wacht wer­den kön­nen und die ord­nungs­ge­mä­ße Ent­sor­gung dau­er­haft gewähr­leis­tet wer­den soll.

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