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Gemein­sam Hoff­nung schen­ken: Elfen­kin­der-Stif­tung unter­stützt Schutzengel-Huus

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Elfen­kin­der för­dern Schutz­en­gel: Eine groß­zü­gi­ge Ges­te für schwerst­kran­ke Kinder

Am 5. Dezem­ber konn­te sich das Schutz­en­gel-Huus „Micha­el“ in Remels über eine groß­zü­gi­ge Spen­de freu­en: Die „Elfen­kin­der Hos­piz-Stif­tung“ unter der Lei­tung ihres Grün­ders und Vor­sit­zen­den Died­rich Krü­ger über­reich­te dem För­der­ver­ein Schutz­en­gel-Huus eV einen Scheck über 3.000 Euro. Der fei­er­li­che Moment fand im Rah­men eines Orts­ter­mins im Schutz­en­gel-Huus statt, bei dem der Stif­tungs­rat Gele­gen­heit hat­te, die Ein­rich­tung und deren Arbeit näher kennenzulernen.

Hil­fe für Fami­li­en in schwe­ren Zeiten

Das Schutz­en­gel-Huus „Micha­el“ bie­tet Unter­stüt­zung für Kin­der mit schwers­tem Pfle­ge­be­darf und ihre Fami­li­en. Es han­delt sich dabei aus­drück­lich nicht um ein Hos­piz, son­dern um eine Ein­rich­tung, die Fami­li­en in den oft her­aus­for­dern­den All­tag mit inten­si­ver Pfle­ge beglei­tet. Ulf Thie­le, Vor­sit­zen­der des För­der­ver­eins Schutz­en­gel-Huus e.V., erklärte:

„Die Arbeit des Schutz­en­gel-Huus passt genau zu den Zie­len der Elfen­kin­der-Stif­tung. Wir sind über­aus dank­bar, dass Died­rich Krü­ger und sein Stif­tungs­rat unse­re Arbeit so groß­zü­gig unterstützen.“

Die gespen­de­ten Mit­tel wer­den direkt für die Unter­stüt­zung der Fami­li­en ver­wen­det, bei­spiels­wei­se um Miet­kos­ten der Pfle­ge­ein­rich­tung zu über­neh­men. San­dra Groth, Pfle­ge­dienst­lei­te­rin der Dia­ko­nie­sta­ti­on Hesel-Jüm­me-Uple­n­gen, die Trä­ge­rin der Ein­rich­tung ist, sowie Syl­via Doy­en, Team­lei­te­rin des Schutz­en­gel-Huus, betont eben­falls die Bedeu­tung der Spen­de für die täg­li­che Arbeit.

Die Visi­on der Elfen­kin­der Hospiz-Stiftung

Die „Elfen­kin­der Hos­piz-Stif­tung“ wur­de von den Ehe­leu­ten Elfi († 2021) und Died­rich Krü­ger ins Leben geru­fen und ist unter dem Dach der Hos­piz-Stif­tung Leer ange­sie­delt. Ziel der Stif­tung ist es, lebens­ver­kür­zend erkrank­te, schwerst­kran­ke oder ster­ben­de Kin­der und ihre Fami­li­en zu unter­stüt­zen. Die Ehe­leu­te Krü­ger woll­ten mit ihrem Ver­mö­gen ein nach­hal­ti­ges Ver­mö­gen schaf­fen, um Hoff­nung und Freu­de in schwie­ri­gen Lebens­si­tua­tio­nen zu brin­gen. Beson­ders am Her­zen lie­gen sie, Her­zens­wün­sche von Kin­dern zu erfül­len und Fami­li­en in schwie­ri­gen Zei­ten zur Sei­te zu stehen.

Died­rich Krü­ger for­mu­lier­te das Anlie­gen der Stif­tung so:

„Die Arbeit, die man sich selbst vor­ge­nom­men hat, ist nie unmög­lich.“ Jeder klei­ne Schritt zeigt Wir­kung. Möge der jetzt geta­ne Schritt nach­hal­tig wirken.“

Gemein­sa­me Ver­ant­wor­tung für die Nächsten

Die Über­ga­be der Spen­de unter­streicht die gemein­sa­me Ver­ant­wor­tung, schwerst­kran­ke Kin­der und ihre Fami­li­en zu unter­stüt­zen. Die Arbeit des Schutz­en­gel-Huus und die Mis­si­on der Elfen­kin­der-Stif­tung zei­gen, wie wich­tig es ist, Netz­wer­ke zu knüp­fen und mit ver­ein­ten Kräf­ten zu hel­fen. Die Unter­stüt­zung ermög­licht es, nicht nur prak­ti­sche Hil­fe zu leis­ten, son­dern auch ein Zei­chen der Soli­da­ri­tät und Mensch­lich­keit zu setzen.

Mit die­ser groß­zü­gi­gen Ges­te lebt der Gedan­ke der Elfen­kin­der-Stif­tung wei­ter: Ein Licht in schwie­ri­gen Zei­ten zu sein und Hoff­nung zu schen­ken, wo sie am meis­ten gebraucht wird.

 

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Hin­ter­grund zur Elfen­kin­der Hos­piz-Stif­tung und zum Schutzengel-Huus

Die Elfen­kin­der Hos­piz-Stif­tung wur­de von den Ehe­leu­ten Elfi († Okto­ber 2021) und Died­rich Krü­ger ins Leben geru­fen und ist als Treu­hand­stif­tung unter dem Dach der Hos­piz-Stif­tung Leer orga­ni­siert. Ziel der Stif­tung ist es, lebens­ver­kür­zend erkrank­te, schwerst­kran­ke, ster­ben­de und trau­ern­de Kin­der sowie deren Fami­li­en zu unter­stüt­zen. Die Stif­tung trägt seit ihrer Grün­dung im Jahr 2023 den Namen „Elfen­kin­der“, in Anleh­nung an den Vor­na­men von Elfi Krü­ger. Sie wur­de mit einem beträcht­li­chen Stif­tungs­ka­pi­tal aus­ge­stat­tet, das in den nächs­ten Jah­ren wei­ter auf­ge­stockt wer­den soll. Zustif­tun­gen und Spen­den von Drit­ten sind aus­drück­lich willkommen.

Zweck und Fokus der Stiftung

Die Erträ­ge aus dem Stif­tungs­ka­pi­tal wer­den sat­zungs­ge­mäß ver­wen­det, um das öffent­li­che Gesund­heits­we­sen im Land­kreis Leer und Umge­bung zu för­dern. Schwer­punk­te sind insbesondere:

  • Unter­stüt­zung des Hos­piz­we­sens für Kin­der und Jugendliche,
  • För­de­rung des Hos­piz­ge­dan­kens und der Hospizbewegung,
  • Unter­stüt­zung schwer­kran­ker und trau­ern­der Kin­der sowie ihrer Familien.

Die Stif­tung wird von der Hos­piz-Stif­tung Leer ver­wal­tet. Alfred Hart­mann, Vor­stand der Hos­piz-Stif­tung Leer, und Gre­tel Bluhm-Jans­sen, Grün­de­rin der Hos­piz-Initia­ti­ve Leer, lob­ten die groß­zü­gi­ge Unter­stüt­zung der Fami­lie Krü­ger. Sie betont, dass die neue Stif­tung es ermög­licht, die Arbeit mit trau­ern­den Kin­dern – ein wich­ti­ger Bestand­teil der Hos­piz­ar­beit – wei­ter zu vertiefen.

Das Schutz­en­gel-Huus „Micha­el“

Das Schutz­en­gel-Huus „Micha­el“ ist eine ambu­lan­te Pfle­ge­ein­rich­tung der Dia­ko­nie Hesel-Jüm­me-Uple­n­gen gGmbH, spe­zi­ell für schwer­kran­ke und inten­siv­pfle­ge­be­dürf­ti­ge Kin­der und Jugend­li­che in Nord­west-Nie­der­sach­sen. Die Ein­rich­tung, die im Juli 2023 in Remels eröff­net wur­de, schließt die Ver­sor­gungs­lü­cke zwi­schen sta­tio­nä­rer Kran­ken­haus­be­hand­lung und ambu­lan­ter Pfle­ge zu Hause.

Ein mul­ti­pro­fes­sio­nel­les Team sorgt für eine qua­li­ta­tiv hoch­wer­ti­ge Pfle­ge, die Eltern und Geschwis­ter aktiv ein­be­zieht. Das Haus bietet:

  • Eine Brü­cke zwi­schen Kli­nik und Zuhause,
  • Wohn­ort­na­he Unter­stüt­zung für Fami­li­en, die die Pfle­ge zu Hau­se nicht allein bewäl­ti­gen können,
  • Ent­las­tung für Eltern, die ihr Kind bis zu vier Wochen in die Ein­rich­tung unter­brin­gen kön­nen, um selbst eine Pau­se ein­zu­le­gen oder Urlaub zu machen.

Der För­der­ver­ein Schutz­en­gel-Huus eV

Gegrün­det im Jahr 2020, hat der För­der­ver­ein zunächst den Bau des Hau­ses unter­stützt. Seit der Inbe­trieb­nah­me im August 2023 wid­met er sich der wei­te­ren Aus­stat­tung der Ein­rich­tung und der Finan­zie­rung nicht durch Kos­ten­trä­ger gedeck­ter Per­so­nal­kos­ten. Beson­ders wich­tig ist die Ent­las­tung der Fami­li­en durch die Über­nah­me der Kos­ten für die Unter­brin­gung der Kin­der sowie – bei Bedarf – auch der Eltern und Geschwis­ter im Schutz­en­gel-Huus „Micha­el“.

Mit der Unter­stüt­zung durch die Elfen­kin­der Hos­piz-Stif­tung wird die wert­vol­le Arbeit des Schutz­en­gel-Huus wei­ter gestärkt, um schwer­kran­ken Kin­dern und ihren Fami­li­en einen Weg aus der Iso­la­ti­on zu ebnen und ihnen ein Stück Nor­ma­li­tät und Hoff­nung zu schenken.


 

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„Kom­mu­nen am Limit“: Land­rat Groo­te for­dert fai­re Steu­er­ver­tei­lung für den Land­kreis Leer

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„Kom­mu­nen am Limit“: Land­kreis Leer mahnt mehr Steu­er­ge­rech­tig­keit an

Land­rat Mat­thi­as Groo­te for­dert eine kräf­ti­ge Erhö­hung des kom­mu­na­len Anteils am Steu­er­auf­kom­men – Finan­zi­el­le Schief­la­ge bedroht kom­mu­na­le Handlungsfähigkeit

Leer. Im Rah­men des bun­des­wei­ten Akti­ons­ta­ges „Kom­mu­nen am Limit“ hat der Leera­ner Land­rat Mat­thi­as Groo­te deut­li­che Kri­tik an der aktu­el­len Ver­tei­lung der Steu­er­ein­nah­men geübt und eine stär­ke­re finan­zi­el­le Berück­sich­ti­gung der Land­krei­se, Städ­te und Gemein­den gefordert.

Steu­er­an­tei­le decken Auf­ga­ben nicht mehr ab

Nach Ansicht von Groo­te klafft eine deut­li­che Lücke zwi­schen den Auf­ga­ben, die vor Ort zu bewäl­ti­gen sind, und den zur Ver­fü­gung ste­hen­den Finanz­mit­teln. „Der Anteil, den die Land­krei­se, Städ­te und Gemein­den bekom­men, muss erhöht wer­den, und zwar kräf­tig“, unter­strich der Land­rat am Mon­tag. Bund und Län­der stün­den in der Pflicht, die kom­mu­na­le Ebe­ne bei der Auf­ga­ben­er­fül­lung deut­lich bes­ser aus­zu­stat­ten, da der der­zei­ti­ge Steu­er­an­teil in kei­nem ange­mes­se­nen Ver­hält­nis zur tat­säch­li­chen Belas­tung durch staat­li­che Auf­ga­ben stehe.

Dra­ma­ti­sche Finanz­la­ge im Kreis Leer

Bereits im April mach­te die Arbeits­ge­mein­schaft des Land­krei­ses Leer gemein­sam mit den kreis­an­ge­hö­ri­gen Kom­mu­nen in einem Hil­fe­ruf an den nie­der­säch­si­schen Minis­ter­prä­si­den­ten Olaf Lies auf die pre­kä­re Haus­halts­la­ge auf­merk­sam. Die finan­zi­el­le Situa­ti­on hat sich dabei mas­siv ver­schlech­tert: Wäh­rend die Haus­hal­te bis 2023 noch Über­schüs­se ver­zeich­ne­ten, sind die­se nun in ein tie­fes Defi­zit gerutscht. Die Ver­schul­dung nimmt ste­tig zu, sodass mitt­ler­wei­le sogar der lau­fen­de Betrieb teil­wei­se durch Kre­di­te finan­ziert wer­den muss. „Das kann so nicht blei­ben, wir kön­nen sonst unse­re Auf­ga­ben vor Ort nicht mehr ange­mes­sen bewäl­ti­gen“, warn­te Groo­te mit Blick auf die dro­hen­de Handlungsunfähigkeit.

Feh­len­de Gegen­fi­nan­zie­rung durch Bund und Land

Die Kom­mu­nen im Land­kreis Leer sehen die Ursa­che für das Finanz­di­lem­ma vor allem in der Gesetz­ge­bung von Bund und Land. Durch neue Stan­dards und gesetz­li­che Vor­ga­ben wür­den den Kom­mu­nen kon­ti­nu­ier­lich Auf­ga­ben über­tra­gen, ohne die not­wen­di­ge finan­zi­el­le Gegen­fi­nan­zie­rung bereit­zu­stel­len. Ins­be­son­de­re an das Land Nie­der­sach­sen rich­tet sich die Erwar­tung, die finan­zi­el­len Aus­wir­kun­gen neu­er Geset­ze bereits im Vor­feld stär­ker in den Fokus zu nehmen.

Ver­trau­en in den Staat stärken

Für den Land­rat ist die kom­mu­na­le Ebe­ne das Fun­da­ment, auf dem die Bür­ge­rin­nen und Bür­ger den Staat unmit­tel­bar erle­ben. Ob bei der Müll­ab­fuhr, der Digi­ta­li­sie­rung, der Jugend­ar­beit oder dem Betrieb von Schwimm­bä­dern und Büche­rei­en – die Ent­schei­dun­gen in den Rat­häu­sern und Kreis­häu­sern bestim­men maß­geb­lich die Lebens- und Wohn­qua­li­tät vor Ort.

„Die Kom­mu­nen benö­ti­gen genü­gend Geld, damit sie die Auf­ga­ben so erle­di­gen kön­nen, dass das Ver­trau­en der Bür­ge­rin­nen und Bür­ger in die Hand­lungs­fä­hig­keit des Staa­tes wie­der gestärkt wird“, so das Fazit von Mat­thi­as Groote.

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Ver­stär­kung für den OP: Zwei neue ATA-Fach­kräf­te star­ten im Kli­ni­kum Leer durch

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Freu­en sich über den erfolg­rei­chen Abschluss: (v.l.n.r.) Hei­ke Klie­gel­hö­fer (Pfle­ge­di­rek­to­rin Kli­ni­kum Leer gGmbH), Ali­na Fol­kerts (ATA), Dani­el Kre­nik (ATA), Eva Haw­lik (Team­lei­tung Anästhesie).

Erfolg­rei­cher Aus­bil­dungs­ab­schluss: Zwei neue Anäs­the­sie­tech­ni­sche Assis­ten­ten ver­stär­ken das Kli­ni­kum Leer

Das Kli­ni­kum Leer freut sich über per­so­nel­le Ver­stär­kung im medi­zi­ni­schen Bereich: Ali­na Fol­kerts und Dani­el Kre­nik haben ihre drei­jäh­ri­ge Aus­bil­dung zum/zur Anäs­the­sie­tech­ni­schen Assistenten/in (ATA) erfolg­reich abge­schlos­sen. Bei­de wer­den künf­tig das Team der Anäs­the­sie im Kli­ni­kum Leer tat­kräf­tig unterstützen.

Anäs­the­sie­tech­ni­sche Assis­ten­ten neh­men eine ver­ant­wor­tungs­vol­le und zen­tra­le Rol­le im Ope­ra­ti­ons­be­reich ein. Ihr Tätig­keits­feld ist viel­fäl­tig und anspruchs­voll: Sie über­neh­men die pro­fes­sio­nel­le Vor­be­rei­tung, Beglei­tung und Nach­be­rei­tung von Anäs­the­sien. Zudem sind sie für die selbst­stän­di­ge Koor­di­na­ti­on und Orga­ni­sa­ti­on der betrieb­li­chen Arbeits­ab­läu­fe zustän­dig. Ein wesent­li­cher Aspekt ihrer Arbeit ist die fach­kun­di­ge und indi­vi­du­el­le Betreu­ung der Pati­en­tin­nen und Pati­en­ten wäh­rend der Behand­lung. Dar­über hin­aus gehö­ren der siche­re Umgang mit kom­ple­xen medi­zi­nisch-tech­ni­schen Gerä­ten sowie die kon­se­quen­te Umset­zung der gel­ten­den Hygie­ne­richt­li­ni­en zu ihren täg­li­chen Aufgaben.

Wäh­rend ihrer drei­jäh­ri­gen Aus­bil­dung durch­lie­fen Ali­na Fol­kerts und Dani­el Kre­nik die ver­schie­de­nen Berei­che des OP-Diens­tes. Durch zusätz­li­che Ein­sät­ze in unter­schied­li­chen Funk­ti­ons­be­rei­chen, auf Sta­tio­nen sowie bei exter­nen Koope­ra­ti­ons­part­nern konn­ten sie umfas­sen­de und pra­xis­na­he Erfah­run­gen sam­meln, die sie nun in ihrer beruf­li­chen Lauf­bahn ein­brin­gen werden.

Seit dem Jahr 2024 fin­det der theo­re­ti­sche Unter­richt direkt am Bil­dungs­in­sti­tut Gesund­heit des Kli­ni­kums statt. Durch die­se räum­li­che und orga­ni­sa­to­ri­sche Nähe wird die Ver­zah­nung von theo­re­ti­schem Wis­sen und prak­ti­scher Anwen­dung noch wei­ter gestärkt.

 

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Ser­vice­clubs finan­zie­ren Segel‑Törn: 3.500‑Euro‑Schub für die Gutenbergschule

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Ser­vice­clubs spen­den 3.500 Euro: Segel‑AG der Guten­berg­schu­le Leer sticht dank regio­na­ler Unter­stüt­zung erneut in See

Die Segel‑AG der Guten­berg­schu­le Leer kann auch in die­sem Jahr ihren tra­di­tio­nel­len Aus­bil­dung­s­törn durch­füh­ren – dank einer außer­ge­wöhn­lich star­ken Unter­stüt­zung aus der Regi­on. Gleich vier Ser­vice­clubs stel­len gemein­sam 3.500 Euro bereit und ermög­li­chen damit ein Pro­jekt, das es in die­ser Form an kei­ner ande­ren Brenn­punkt­schu­le in Deutsch­land gibt.

Mit 1.500 Euro betei­ligt sich der Round Table 12 Leer/Emden an der Finan­zie­rung. Wei­te­re 1.000 Euro kom­men vom Lions Club Leer / Ems‑Leda‑Jümme, 500 Euro vom Lions Club Leer – Even­burg sowie 500 Euro vom Lions Club Leer/Ostfriesland. Die Sum­me deckt einen wesent­li­chen Teil der Kos­ten für den Aus­bil­dung­s­törn vom 20. bis 28. Juni 2026, der die Jugend­li­chen in die­sem Jahr zu meh­re­ren ost­frie­si­schen Inseln führt.

Ein Pro­jekt, das weit über den Unter­richt hinausgeht

Die Segel‑AG ist seit Jah­ren ein Aus­hän­ge­schild der Guten­berg­schu­le. Wäh­rend ande­re Schu­len auf klas­si­sche AG‑Angebote set­zen, arbei­ten die Schü­le­rin­nen und Schü­ler hier an einem ech­ten Tra­di­ti­ons­schiff: der „Fried­rich“, einem his­to­ri­schen Seg­ler aus Leer. Über das gesam­te Schul­jahr hin­weg über­neh­men die Jugend­li­chen Instand­hal­tungs­ar­bei­ten, pfle­gen das Schiff und unter­stüt­zen die Schipper­gil­de „Fried­rich“ e. V. bei öffent­li­chen Ver­an­stal­tun­gen – vom Weih­nachts­markt ach­ter d’Waag bis zum Tref­fen der Traditionsschiffe.

„Unse­re Schü­le­rin­nen und Schü­ler wach­sen an die­sen Auf­ga­ben“, erklärt Kon­rek­tor Hepp­ner. „Sie ler­nen Ver­ant­wor­tung, Team­geist und Durch­hal­te­ver­mö­gen – Fähig­kei­ten, die man nicht im Klas­sen­zim­mer ver­mit­teln kann.“

Segeln als Chan­ce für jun­ge Menschen

Die Segel‑AG bie­tet den teil­neh­men­den Schü­le­rin­nen und Schü­lern die Mög­lich­keit, Erfah­run­gen zu sam­meln, die weit über den Schul­all­tag hin­aus­ge­hen. Der Aus­bil­dung­s­törn wäre ohne die Unter­stüt­zung der Ser­vice­clubs in die­ser Form nicht rea­li­sier­bar. Dank der För­de­rung kön­nen alle enga­gier­ten Mit­glie­der der AG an dem mehr­tä­gi­gen Törn teil­neh­men – unab­hän­gig davon, wel­che finan­zi­el­len Mit­tel ihren Fami­li­en zur Ver­fü­gung ste­hen. So wird sicher­ge­stellt, dass Leis­tung, Ein­satz­be­reit­schaft und Team­geist im Mit­tel­punkt stehen.

Wäh­rend des Törns über­neh­men die Schü­le­rin­nen und Schü­ler Wach­diens­te, steu­ern das Schiff, set­zen Segel und tref­fen Ent­schei­dun­gen im Team. Vie­le erle­ben dabei zum ers­ten Mal, wie es sich anfühlt, Ver­ant­wor­tung zu tra­gen – und über sich hinauszuwachsen.

Ein star­kes Zei­chen für die Region

Die gemein­sa­me För­de­rung durch vier Ser­vice­clubs zeigt, wie sehr die Regi­on hin­ter dem Pro­jekt steht. „Wir sind dank­bar für die­se brei­te Unter­stüt­zung“, so Hepp­ner. „Sie zeigt, dass gesell­schaft­li­ches Enga­ge­ment in Leer nicht nur ein Wort ist, son­dern gelebt wird.“

Der Aus­bil­dung­s­törn bil­det den Höhe­punkt eines inten­si­ven Schul­jah­res – und für vie­le Jugend­li­che einen Moment, der ihr Leben nach­hal­tig prägt.

 

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BauWoLe.de – Das star­ke Bran­chen­ver­zeich­nis für Hand­wer­ker & Händler

BauWoLe.de – Das star­ke Bran­chen­ver­zeich­nis für Hand­wer­ker & Händ­ler aus Ost­fries­land und dem Emsland Regio­nal. Exklu­siv. Effi­zi­ent.Wer als Hand­werks­be­trieb oder...

Veranstaltung

Kunst, Kul­tur und Geschich­te: Pre­mie­re des „Som­mer-Kunst­Padd“ in Mitling-Mark!

Per­spek­ti­ven­wech­sel: Der Som­mer-Kunst­Padd ermög­licht neue Ein­bli­cke in Mit­ling-Mark – ganz ähn­lich wie in den bekann­ten Bild­bän­den des ost­frie­si­schen Foto­gra­fen Hart­mut...

Veranstaltung

Wee­ner: Der Hafen­Markt lockt mit Hand­werk, Kul­tur und mari­ti­mer Atmosphäre

Hafen­markt in Wee­ner: Wenn der Ems-Hafen zum Markt­platz der Mög­lich­kei­ten wird Wee­ner. Es sind oft die klei­nen, beharr­lich gepfleg­ten Tra­di­tio­nen, die...

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Event­tipps Ost­fries­land: Lek­ker­markt & Basketball‑Cup bele­ben Leer

Ost­fries­land star­tet in den Juni: Lek­ker­markt, Basketball‑Cup und Klein­kunst bele­ben die Leera­ner Innenstadt Wenn der Juni beginnt, ver­wan­delt sich die...

Veranstaltung

35. Emder Mat­jes­ta­ge — Pro­gramm-High­lights an allen Festtagen

35. Emder Mat­jes­ta­ge 2026: Ein Fest für die gan­ze Familie  Vom 29. bis zum 31. Mai 2026 ver­wan­delt sich Emden...

Lokal

Digi­ta­le Zukunft in Leer: KI, Robo­tik und Inno­va­ti­on bei der Digi­tal-Tour 2026 erleben

Digi­ta­le Zukunft direkt vor der Haus­tür: Digi­tal-Tour 2026 macht Sta­ti­on in Leer LEER – Künst­li­che Intel­li­genz ist längst kein blo­ßes Schlag­wort...

Veranstaltung

Bun­tes Trei­ben am See: Das Julia­nen­park­fest 2026 lädt zum gro­ßen Fami­li­en­tag nach Leer

Das Julia­nen­park­fest 2026 in Leer: Ein Fest für die gan­ze Fami­lie im Her­zen der Stadt LEER. Es ist wie­der so weit:...

Veranstaltung

Tre­cker Treck Wit­ten­sand 2026: PS-Gewalt, Qualm und Action für die gan­ze Familie

Tre­cker Treck Wit­ten­sand 2026: Kraft­vol­les Motor­sport-Spek­ta­kel für die gan­ze Familie Am Sonn­tag, den 16. August 2026, ver­wan­delt sich Wit­ten­sand wie­der...

Veranstaltung

Som­mer­kon­zert der Gitarren­ju­gend Loga für die Sup­pen­kü­che Leer

Impres­si­on aus dem Vor­jahr: Die Gitarren­ju­gend Loga beim Bene­fiz­kon­zert 2025. (Foto: Wolf­gang Vogelsang) Gitarren­ju­gend Loga lädt zum gro­ßen Som­mer­kon­zert in...

Veranstaltung

Hei­mat­mu­se­um Leer: Inter­na­tio­na­ler Muse­ums­tag 2026: Muse­en mit Freu­de entdecken

Kos­ten­los am 17. Mai: Inter­na­tio­na­ler Muse­ums­tag lädt zum Ent­de­cken ein Am Sonn­tag, 17. Mai 2026, lädt das Hei­mat­mu­se­um Leer zum Inter­na­tio­na­len...

Veranstaltung

Kom over de Brug: Kunst, Musik & Som­mer­fee­ling in Blauwestad

Kom over de Brug: Ein Som­mer­tag vol­ler Kunst und Har­mo­nie in Blauwestad Wenn das Son­nen­licht auf der Was­ser­ober­flä­che glit­zert und...

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