Wirtschaft

Grün­dungs­boom in Nie­der­sach­sen: Immer mehr neue Unter­neh­men im Land!

Veröffentlicht

am

Gewer­be­an­mel­dun­gen in Nie­der­sach­sen stei­gen auch im ers­ten Halb­jahr 2026

HANNOVER. Der Trend zu mehr Gewer­be­an­mel­dun­gen hält in Nie­der­sach­sen wei­ter an: Im ers­ten Halb­jahr 2026 wur­den lan­des­weit ins­ge­samt 39.071 Gewer­be ange­mel­det. Nach Anga­ben des Lan­des­am­tes für Sta­tis­tik Nie­der­sach­sen (LSN) ent­spricht dies einem Anstieg von 7,1 % gegen­über dem Vor­jah­res­zeit­raum (01.01. – 30.06.2025: 36.490 Anmeldungen).

(Quel­le: Lan­des­amt für Sta­tis­tik Nie­der­sach­sen, Pres­se­mit­tei­lung Nr. 079 vom 04.08.2026)

Zusam­men­set­zung der Gewerbeanmeldungen

Die Gesamt­zahl der 39.071 Anmel­dun­gen in der ers­ten Jah­res­hälf­te 2026 glie­dert sich wie folgt auf:

  • Neu­errich­tun­gen: 33.141

  • Zuzü­ge: 3.710

  • Sons­ti­ge Anmel­dun­gen: 2.220

Rechts­for­men und Einzelunternehmen

Das Ein­zel­un­ter­neh­men blieb mit einem Anteil von 80,2 % an allen Gewer­be­an­mel­dun­gen die mit Abstand am häu­figs­ten gewähl­te Rechts­form. Von den ins­ge­samt 31.329 ange­mel­de­ten Ein­zel­un­ter­neh­men ent­fie­len 27.252 auf Neugründungen.

Geschlech­ter­ver­tei­lung bei Neu­grün­dun­gen von Einzelunternehmen

  • Män­ner: 17.334 Neugründungen

  • Frau­en: 9.918 Neugründungen

Die Frau­en­quo­te bei den Neu­grün­dun­gen von Ein­zel­un­ter­neh­men lag damit bei 36,4 %. Im Ver­gleich zum Vor­jah­res­zeit­raum (38,1 %) bedeu­tet dies ein leicht nied­ri­ge­res Niveau.

Staats­an­ge­hö­rig­keit der Grün­de­rin­nen und Gründer

  • Deut­sche Staats­an­ge­hö­rig­keit: 21.635 Neu­grün­dun­gen (79,4 %)

  • Aus­län­di­sche Staats­an­ge­hö­rig­keit: 5.617 Neu­grün­dun­gen (20,6 %)

Der Anteil deut­scher Grün­de­rin­nen und Grün­der erweist sich im zeit­li­chen Ver­lauf als sehr sta­bil (Vor­jahr: 79,6 %).

Rück­gang bei den Gewer­be­ab­mel­dun­gen und posi­ti­ver Saldo

Gleich­zei­tig ver­rin­ger­te sich die Zahl der Gewer­be­ab­mel­dun­gen im ers­ten Halb­jahr 2026 im Ver­gleich zum Vor­jah­res­zeit­raum um 2,3 % auf 27.312 (Vor­jah­res­zeit­raum 2025: 27.950 Abmeldungen).

Dar­aus ergibt sich für das ers­te Halb­jahr 2026 ein deut­lich posi­ti­ver Sal­do aus An- und Abmel­dun­gen von +11.759 zu Guns­ten der Anmel­dun­gen, der somit noch kla­rer aus­fiel als im Vorjahr.

Immer infor­miert mit „Wir Leera­ner“ & dem LeserECHO-Portal!

Wis­sen, was in der Regi­on los ist? Die Face­book-Sei­te „Wir Leera­ner“ und das digi­ta­le Nach­rich­ten­por­tal „Lese­r­ECHO“ lie­fern Ihnen alle wich­ti­gen Neu­ig­kei­ten, Ver­an­stal­tungs­tipps und Geschich­ten direkt aus der Heimat.

Das Bes­te: Unser Ange­bot ist voll­stän­dig kos­ten­los und kommt ganz ohne Abo­kos­ten aus!

Gewer­be­an­mel­dung vor Ort: Ablauf, Pflich­ten und recht­li­che Vorgaben

Wer den Schritt in die Selbst­stän­dig­keit wagt, steht zu Beginn vor admi­nis­tra­ti­ven Auf­ga­ben. Grund­sätz­lich gilt: Ein Gewer­be muss immer bei der zustän­di­gen Kom­mu­nal­ver­wal­tung – also der jewei­li­gen Gemein­de, Samt­ge­mein­de oder Stadt des Betriebs­sit­zes – ange­mel­det wer­den. Das Anmel­de­ver­fah­ren folgt dabei bun­des­weit ein­heit­li­chen Vor­ga­ben und ist auf einen struk­tu­rier­ten Ablauf ausgelegt.

Was gilt recht­lich als Gewerbe?

Ein Gewer­be ist jede nicht sozi­al­wid­ri­ge, selbst­stän­di­ge, auf Dau­er und Gewinn­erzie­lung ange­leg­te Tätig­keit, die im eige­nen Namen und auf eige­ne Rech­nung aus­ge­übt wird.

Nicht jede selbst­stän­di­ge Tätig­keit fällt unter den Begriff des Gewer­bes. Aus­ge­nom­men sind unter anderem:

  • Freie Beru­fe: z. B. Ärz­te, Rechts­an­wäl­te oder Steuerberater

  • Urpro­duk­ti­on: z. B. Land- und Forstwirtschaft

  • Ver­wal­tung eige­nen Ver­mö­gens: sofern es sich nicht um eine im Han­dels­re­gis­ter ein­ge­tra­ge­ne Fir­ma handelt

  • Sozi­al unwer­te Tätig­kei­ten: z. B. Hell­se­hen

Wann und von wem muss ange­mel­det werden?

Der Beginn eines ste­hen­den Gewer­bes, der Betrieb einer Zweig­nie­der­las­sung oder einer unselb­stän­di­gen Zweig­stel­le muss gleich­zei­tig mit dem Tätig­keits­be­ginn bei der zustän­di­gen Stel­le ange­zeigt wer­den. Anzei­ge­pflich­tig sind:

  • Ein­zel­ge­wer­be­trei­ben­de (natür­li­che Personen)

  • Per­so­nen­ge­sell­schaf­ten: Hier ist jede bzw. jeder ver­tre­tungs­be­rech­tig­te Gesell­schaf­ter anzeigepflichtig.

  • Juris­ti­sche Per­so­nen (z. B. GmbH, AG): Die juris­ti­sche Per­son selbst wird ver­tre­ten durch ihre Orga­ne angemeldet.

Behör­den­ver­net­zung: Auto­ma­ti­scher Informationsfluss

Ein zen­tra­ler Vor­teil der Gewer­be­an­mel­dung bei der zustän­di­gen Kom­mu­nal­ver­wal­tung liegt in der inter­nen Ver­net­zung der Stel­len. Durch das Ein­rei­chen der Gewer­be­an­zei­ge wer­den maß­geb­li­che Insti­tu­tio­nen auto­ma­tisch infor­miert, darunter:

  • Finanz­amt

  • Indus­trie- und Han­dels­kam­mer (IHK) bzw. Hand­werks­kam­mer (HWK)

  • Gewer­be­auf­sichts­amt

  • Berufs­ge­nos­sen­schaf­ten

  • Amts­ge­richt

Gebüh­ren und Kosten

Die Gebüh­ren für die Bear­bei­tung der Gewer­be­an­mel­dung rich­ten sich in Nie­der­sach­sen nach der Anla­ge 1 zu § 1 Absatz 1 der All­ge­mei­nen Gebüh­ren­ord­nung des Lan­des Nie­der­sach­sen (All­GO), Tarif­stel­le Nr. 40.1.2.1.

Die Höhe der Gebühr wird nach dem tat­säch­li­chen Zeit­auf­wand berech­net. Es fal­len jedoch höchs­tens 43,00 EUR an.

Son­der­re­ge­lun­gen für über­wa­chungs­be­dürf­ti­ge Gewer­be (§ 38 GewO)

Für über­wa­chungs­be­dürf­ti­ge Gewer­be­zwei­ge nach § 38 der Gewer­be­ord­nung (GewO) gel­ten stren­ge­re Über­prü­fungs­pflich­ten bezüg­lich der per­sön­li­chen Zuverlässigkeit.

Erfor­der­li­che Nachweise:

  • Füh­rungs­zeug­nis (Beleg­art O, zur Vor­la­ge bei einer Behörde)

  • Aus­zug aus dem Gewer­be­zen­tral­re­gis­ter (Beleg­art O, zur Vor­la­ge bei einer Behörde)

Die­se Unter­la­gen sind unver­züg­lich zu bean­tra­gen. Lie­gen sie bereits vor und sind nicht älter als drei Mona­te, kön­nen sie der Gewer­be­an­zei­ge direkt bei­gefügt wer­den. Wird die­ser Ver­pflich­tung nicht nach­ge­kom­men, holt die zustän­di­ge Stel­le die Aus­künf­te von Amts wegen ein. Die Doku­men­te wer­den in die­sem Fall direkt an die Behör­de übermittelt.

Gewer­be­trei­ben­de aus dem EU-/EWR-Aus­land:

Gemäß § 13b GewO rei­chen bei Gewer­be­trei­ben­den aus einem ande­ren Mit­glieds­staat der Euro­päi­schen Uni­on oder einem Ver­trags­staat des Abkom­mens über den Euro­päi­schen Wirt­schafts­raum ent­spre­chen­de Unter­la­gen aus dem Her­kunfts­land aus. Die Behör­de kann die Vor­la­ge in beglau­big­ter Kopie sowie in beglau­big­ter deut­scher Über­set­zung verlangen.

Abwick­lung und der „Ein­heit­li­che Ansprechpartner“

Die ört­li­che Zustän­dig­keit liegt bei der jewei­li­gen Gemein­de, Samt­ge­mein­de oder Stadt­ver­wal­tung. Für Dienst­leis­tungs­er­brin­ger besteht zudem die Mög­lich­keit, das Ver­fah­ren über den „Ein­heit­li­chen Ansprech­part­ner“ abzu­wi­ckeln – ein spe­zi­el­les Ser­vice­an­ge­bot der Kom­mu­nen und Län­der zur Ver­ein­fa­chung von Verwaltungsverfahren.

Benö­tig­te Unter­la­gen auf einen Blick

Für die voll­stän­di­ge Gewer­be­an­mel­dung wer­den je nach Rechts­form und Gewer­be­zweig fol­gen­de Doku­men­te benötigt:

  • Per­so­nal­aus­weis oder Rei­se­pass

  • Gege­be­nen­falls Han­dels­re­gis­ter­aus­zug

  • Gege­be­nen­falls Nach­weis über die Ein­tra­gung bei der Hand­werks­kam­mer bzw. Hand­werks­kar­te

  • Gege­be­nen­falls gesetz­lich vor­ge­schrie­be­ne Erlaub­nis­ur­kun­de

  • Im Ver­tre­tungs­fall: Schrift­li­che Ver­tre­tungs­voll­macht

Anzeige 

Dein Start beim Lese­r­ECHO-Ver­lag: Gestal­te die regio­na­le Medi­en­welt mit!

Die Medi­en­land­schaft ver­än­dert sich rasant – und wer eige­ne Ideen, eine Lei­den­schaft für Con­tent Crea­ti­on und ein Gespür für regio­na­le Geschich­ten mit­bringt, fin­det hier die per­fek­te Platt­form. Der Lese­r­ECHO-Ver­lag baut sein Netz­werk in Ost­fries­land und dem Ems­land wei­ter aus und sucht moti­vier­te Medi­en­be­ra­ter (m/w/d) sowie krea­ti­ve Köp­fe, die die digi­ta­le Zukunft aktiv mit­ge­stal­ten wollen.

Ob reich­wei­ten­star­ke News­por­ta­le, moder­ne Social-Media-Kanä­le oder die eige­ne gedruck­te Zei­tung: Das Medi­en­haus Lese­r­ECHO ver­bin­det klas­si­sche Bericht­erstat­tung mit inno­va­ti­ven Online-Strategien.

Was die Auf­ga­be ausmacht

Als Medi­en­be­ra­ter und Crea­tor beim Lese­r­ECHO-Ver­lag geht die Rol­le weit über die klas­si­sche Bera­tung hin­aus. Es ent­steht Raum, eige­nen Con­tent auf­zu­bau­en, über span­nen­de regio­na­le The­men zu berich­ten und Kun­den fun­diert durch die digi­ta­le Welt zu begleiten.

Die Kern­auf­ga­ben im Überblick:

  • Medi­en­kon­zep­te & Con­tent: Ent­wick­lung und Umset­zung moder­ner Medi­en­kon­zep­te mit star­kem Fokus auf Social Media.

  • Mar­ken­po­si­tio­nie­rung: Bera­tung von Kun­den bei Online-Mar­ke­ting-Kam­pa­gnen und stra­te­gi­scher Online-Positionierung.

  • Wis­sens­trans­fer: Durch­füh­rung von Work­shops und Schu­lun­gen für Part­ner und Kunden.

  • Netz­werk & Betreu­ung: Ver­läss­li­cher Ansprech­part­ner für Kun­den­fra­gen und regio­na­le Netzwerke.

  • Eige­nes Pro­fil schär­fen: Auf­bau eige­ner For­ma­te und Bericht­erstat­tung über rele­van­te The­men der Region.

Wer per­fekt ins Team passt

Das Ange­bot rich­tet sich an enga­gier­te Per­sön­lich­kei­ten und jun­ge Medi­en­schaf­fen­de, die Freu­de an digi­ta­ler Kom­mu­ni­ka­ti­on haben und eigen­ver­ant­wort­lich arbei­ten möchten:

  • Erfah­rung: Kennt­nis­se oder mehr­jäh­ri­ge Erfah­rung im Bereich Online-Mar­ke­ting und Social Media.

  • Crea­tor-Spi­rit: Lei­den­schaft für das Erstel­len von digi­ta­lem Con­tent und Freu­de dar­an, Reich­wei­te aufzubauen.

  • Sprach­kom­pe­tenz: Sehr gute Deutsch­kennt­nis­se in Wort und Schrift.

  • Arbeits­wei­se: Struk­tu­rier­te, ziel­ori­en­tier­te und selbst­stän­di­ge Arbeitsorganisation.

War­um sich der Ein­stieg lohnt

Der Lese­r­ECHO-Ver­lag bie­tet eine eta­blier­te Infra­struk­tur, jah­re­lan­ge Bran­chen­er­fah­rung und ein star­kes Netz­werk. Das bie­tet den per­fek­ten Nähr­bo­den, um direkt durchzustarten:

  • Viel­fäl­ti­ge Mög­lich­kei­ten: Ver­knüp­fung von reich­wei­ten­star­ken News­por­ta­len, Social-Media-Kanä­len und Printmedien.

  • Fle­xi­bles Modell: Ein Ein­stieg als frei­be­ruf­li­cher Part­ner in Ost­fries­land oder im Ems­land ist pro­blem­los möglich.

  • Attrak­ti­ve Bedin­gun­gen: Leis­tungs­ori­en­tier­te Ver­gü­tung und anspruchs­vol­le, abwechs­lungs­rei­che Projekte.

  • Erfah­rung nut­zen: Pro­fi­tie­ren vom Know-how eines eta­blier­ten Medienhauses.

So gelingt der ers­te Schritt

Der Stan­dard-Lebens­lauf kann ger­ne im Anhang blei­ben – im ers­ten Schritt zählt die Begeis­te­rung und die eige­ne Visi­on. In der Bewer­bungs-E-Mail soll­te direkt spür­bar sein, war­um das Herz für Medi­en und Con­tent Crea­ti­on schlägt.

Was in der E‑Mail ste­hen sollte:

  • Die per­sön­li­che Idee: Wel­ches The­ma, wel­ches For­mat oder wel­che Nische in Ostfriesland/Emsland brennt dar­auf, umge­setzt zu wer­den? Wel­cher Con­tent begeistert?

  • Die Vor­stel­lung: Wie sieht die Wunsch-Zusam­men­ar­beit aus (z. B. frei­be­ruf­lich als Part­ner) und wie lässt sich das eige­ne Know-how opti­mal einbringen?

  • Die Rah­men­be­din­gun­gen: Gehalts- bzw. Hono­rar­vor­stel­lung sowie der frü­hest­mög­li­che Eintrittstermin.

Ein­fach die Ideen und Unter­la­gen direkt per E‑Mail sen­den an:

📧 Info@leserecho.de

Hin­weis: Mit dem Absen­den der E‑Mail erklä­ren Sie sich damit ein­ver­stan­den, dass Ihre Daten zur Bear­bei­tung Ihres Anlie­gens ver­wen­det wer­den (Wei­te­re Infor­ma­tio­nen und Wider­rufs­hin­wei­se fin­den Sie in der Datenschutzerklärung).

Wirtschaft

Infla­ti­on in Nie­der­sach­sen steigt im Sep­tem­ber 2026 auf 3,3 Prozent

Veröffentlicht

am

Infla­ti­on in Nie­der­sach­sen steigt im Sep­tem­ber 2026 auf 3,3 Prozent

Han­no­ver – Die Ver­brau­cher­prei­se in Nie­der­sach­sen sind im Sep­tem­ber 2026 deut­lich gestie­gen. Nach vor­läu­fi­gen Ergeb­nis­sen des Lan­des­am­tes für Sta­tis­tik Nie­der­sach­sen (LSN) lag die Infla­ti­ons­ra­te bei 3,3 Pro­zent gegen­über dem Vor­jah­res­mo­nat. Damit erreich­te die Teue­rungs­ra­te den höchs­ten Stand seit Dezem­ber 2023, als sie bei 3,7 Pro­zent lag.

Bereits im August 2026 hat­te die Infla­ti­ons­ra­te in Nie­der­sach­sen bei 2,9 Pro­zent gele­gen. Damit ist die Infla­ti­ons­ra­te nun den drit­ten Monat in Fol­ge gestie­gen. Gegen­über August 2026 erhöh­ten sich die Ver­brau­cher­prei­se im Sep­tem­ber um 0,6 Pro­zent.

Ener­gie­prei­se stei­gen deutlich

Beson­ders stark ver­teu­er­ten sich die Ener­gie­prei­se. Sie lagen im Sep­tem­ber 2026 ins­ge­samt 14,3 Pro­zent über dem Niveau des Vor­jah­res­mo­nats und tru­gen damit wesent­lich zur all­ge­mei­nen Teue­rung bei.

Vor allem die Kraft­stoff­prei­se stie­gen deutlich:

  • Kraft­stof­fe ins­ge­samt: +36,8 Prozent
  • Die­sel: +51,1 Prozent
  • Super­ben­zin: +32,8 Prozent
  • leich­tes Heiz­öl: +75,7 Prozent
  • fes­te Brenn­stof­fe: +12,1 Prozent

Bei der Haus­halts­en­er­gie ins­ge­samt blieb das Preis­ni­veau mit 0,0 Pro­zent gegen­über dem Vor­jah­res­mo­nat unverändert.

Güns­ti­ger als im Sep­tem­ber 2025 waren dage­gen Erd­gas ohne Betriebs­kos­ten (-6,9 Pro­zent), Fern­wär­me (-6,6 Pro­zent) und Strom (-3,7 Pro­zent).

Ohne die Prei­se für Heiz­öl und Kraft­stof­fe stieg der Gesamt­in­dex gegen­über dem Vor­jah­res­mo­nat um 1,9 Pro­zent.

Nah­rungs­mit­tel­prei­se stei­gen nur leicht

Die Prei­se für Nah­rungs­mit­tel erhöh­ten sich im Sep­tem­ber 2026 gegen­über dem Vor­jah­res­mo­nat ledig­lich um 0,3 Pro­zent. Damit ent­wi­ckel­ten sie sich deut­lich schwä­cher als die Ver­brau­cher­prei­se insgesamt.

Bei ein­zel­nen Lebens­mit­teln gab es aller­dings deut­li­che Preis­stei­ge­run­gen. Beson­ders stark ver­teu­er­ten sich:

  • Eier: +13,3 Prozent
  • Fische und Fisch­fi­lets: +6,7 Prozent
  • Rind- und Kalb­fleisch: +5,9 Prozent
  • Zucker: +5,5 Prozent

Auch Gemü­se wur­de ins­ge­samt teu­rer. Hier lag der Preis­an­stieg bei 7,0 Pro­zent. Beson­ders deut­lich waren die Ver­än­de­run­gen bei Gur­ken (+22,1 Pro­zent), Kopf- und Eis­berg­sa­lat (+18,1 Pro­zent), Toma­ten (+15,1 Pro­zent) und Kar­tof­feln (+10,1 Pro­zent).

Es gab jedoch auch Lebens­mit­tel, die güns­ti­ger wur­den. Die Prei­se für But­ter san­ken um 27,3 Pro­zent, Milch wur­de 8,8 Pro­zent güns­ti­ger. Die Prei­se für Kaf­fee und Ähn­li­ches gin­gen um 4,8 Pro­zent zurück.

Die soge­nann­te Kern­in­fla­ti­on, bei der Nah­rungs­mit­tel und Ener­gie nicht berück­sich­tigt wer­den, lag im Sep­tem­ber 2026 bei 2,5 Pro­zent.

Dienst­leis­tun­gen blei­ben ver­gleichs­wei­se teuer

Auch die Prei­se für Dienst­leis­tun­gen lagen wei­ter­hin deut­lich über dem Vor­jah­res­ni­veau. Dienst­leis­tun­gen ohne Net­to­kalt­mie­ten ver­teu­er­ten sich im Sep­tem­ber 2026 um 3,2 Pro­zent.

Bei Gast­stät­ten- und Beher­ber­gungs­dienst­leis­tun­gen lag der Anstieg bei ins­ge­samt 3,7 Pro­zent. Dabei erhöh­ten sich die Prei­se für Gast­stät­ten­dienst­leis­tun­gen um 3,9 Pro­zent, wäh­rend Über­nach­tun­gen um 3,3 Pro­zent teu­rer wurden.

Beson­ders deut­lich stie­gen außer­dem die Prei­se für:

  • War­tung und Repa­ra­tur von Fahr­zeu­gen: +6,6 Prozent
  • Dienst­leis­tun­gen sozia­ler Ein­rich­tun­gen: +5,6 Prozent
  • Per­so­nen- und Güter­be­för­de­rung: +4,7 Prozent

Der Gesamt­in­dex für Dienst­leis­tun­gen stieg gegen­über Sep­tem­ber 2025 um 2,9 Pro­zent.

Woh­nungs­ne­ben­kos­ten stei­gen um 5,2 Prozent

Auch beim Woh­nen zei­gen sich unter­schied­li­che Ent­wick­lun­gen. Die Net­to­kalt­mie­ten ein­schließ­lich Woh­nungs­ne­ben­kos­ten lagen im Sep­tem­ber 2026 ins­ge­samt 2,4 Pro­zent über dem Vor­jah­res­ni­veau.

Die rei­nen Net­to­kalt­mie­ten stie­gen dabei mode­rat um 1,9 Pro­zent. Deut­lich stär­ker erhöh­ten sich dage­gen die Woh­nungs­ne­ben­kos­ten, die um 5,2 Pro­zent zulegten.

Unter ande­rem stie­gen die Kos­ten für:

  • Müll­ab­fuhr: +5,4 Prozent
  • Abwas­ser­ent­sor­gung: +3,9 Prozent
  • Was­ser­ver­sor­gung: +3,7 Prozent

Damit zeigt die aktu­el­le Sta­tis­tik ein gemisch­tes Bild: Wäh­rend die Prei­se für Nah­rungs­mit­tel ins­ge­samt nur leicht zuleg­ten und bei­spiels­wei­se But­ter und Milch deut­lich güns­ti­ger wur­den, sorg­ten ins­be­son­de­re Ener­gie und Kraft­stof­fe für einen star­ken Anstieg der Infla­ti­ons­ra­te in Niedersachsen.

Quel­le: Lan­des­amt für Sta­tis­tik Nie­der­sach­sen, Pres­se­mit­tei­lung Nr. 097 vom 30.09.2026

Anzeige 
Immer infor­miert mit „Wir Leera­ner“ & dem Lese­r­ECHO-Por­tal!
Wis­sen, was in der Regi­on los ist? Die Face­book-Sei­te „Wir Leera­ner“ und das digi­ta­le Nach­rich­ten­por­tal „Lese­r­ECHO“ lie­fern Ihnen alle wich­ti­gen Neu­ig­kei­ten, Ver­an­stal­tungs­tipps und Geschich­ten direkt aus der Hei­mat.
Das Bes­te: Unser Ange­bot ist voll­stän­dig kos­ten­los und kommt ganz ohne Abo­kos­ten aus!
Weiterlesen

Wirtschaft

Min­dest­lohn steigt 2027 auf 14,60 Euro

Veröffentlicht

am

Min­dest­lohn steigt 2027 auf 14,60 Euro: So hoch ist die Lohn­un­ter­gren­ze 2026

Der gesetz­li­che Min­dest­lohn ist 2026 auf 13,90 Euro brut­to pro Stun­de gestie­gen. Zum 1. Janu­ar 2027 folgt bereits die nächs­te Erhö­hung auf 14,60 Euro. Auch die Ver­dienst­gren­zen für Mini­jobs und Midi­jobs wur­den ange­passt. Mehr als sechs Mil­lio­nen Beschäf­tig­te pro­fi­tie­ren von den Änderungen.

Seit dem 1. Janu­ar 2026 gilt in Deutsch­land ein gesetz­li­cher Min­dest­lohn von 13,90 Euro brut­to pro Stun­de. Damit wur­de die Lohn­un­ter­gren­ze erneut ange­ho­ben. Gleich­zei­tig stieg die Ver­dienst­gren­ze für Mini­jobs auf 603 Euro im Monat.

Die Ent­wick­lung ist bereits für das kom­men­de Jahr fest­ge­legt: Zum 1. Janu­ar 2027 steigt der gesetz­li­che Min­dest­lohn auf 14,60 Euro brut­to pro Stun­de. Ins­ge­samt ent­spricht die zwei­stu­fi­ge Erhö­hung einer Stei­ge­rung von 13,88 Pro­zent.

Nach Anga­ben der Bun­des­re­gie­rung pro­fi­tie­ren mehr als sechs Mil­lio­nen Men­schen von den Anpas­sun­gen. Dazu gehö­ren Beschäf­tig­te, die bis­lang weni­ger als 13,90 Euro brut­to pro Stun­de ver­dient haben.

Min­dest­lohn soll Kauf­kraft stärken

Mit der Erhö­hung des Min­dest­lohns soll unter ande­rem die Kauf­kraft der Beschäf­tig­ten gestärkt wer­den. Nach Ein­schät­zung der Bun­des­re­gie­rung kann ein höhe­rer Min­dest­lohn dazu bei­tra­gen, die Bin­nen­nach­fra­ge zu sta­bi­li­sie­ren. Gleich­zei­tig soll die höhe­re Lohn­un­ter­gren­ze Beschäf­tig­ten hel­fen, aus dem Nied­rig­lohn­sek­tor herauszukommen.

Da Frau­en über­pro­por­tio­nal häu­fig von nied­ri­gen Löh­nen betrof­fen sind, kann die Min­dest­lohn­er­hö­hung nach Anga­ben der Bun­des­re­gie­rung außer­dem dazu bei­tra­gen, den Lohn­ab­stand zwi­schen Frau­en und Män­nern zu verringern.

Bun­des­re­gie­rung erwar­tet kei­ne stei­gen­de Arbeitslosigkeit

Trotz der her­aus­for­dern­den gesamt­wirt­schaft­li­chen Situa­ti­on erwar­tet die Bun­des­re­gie­rung durch die Anhe­bung des Min­dest­lohns kei­nen Anstieg der Arbeitslosigkeit.

Die Erhö­hung erfolgt in zwei Schrit­ten. Dadurch sol­len die zusätz­li­chen Belas­tun­gen für Arbeit­ge­ber abge­fe­dert wer­den. Nach Anga­ben der Min­dest­lohn­kom­mis­si­on ist es den Unter­neh­men in den ver­gan­ge­nen Jah­ren über­wie­gend gut gelun­gen, sich an das stei­gen­de Lohn­kos­ten­ni­veau anzupassen.

Die unab­hän­gi­ge Min­dest­lohn­kom­mis­si­on hat­te im Juni 2025 ihre Vor­schlä­ge für die zwei­stu­fi­ge Anpas­sung des gesetz­li­chen Min­dest­lohns vorgelegt.

Bei ihrer Ent­schei­dung berück­sich­tigt die Kom­mis­si­on ver­schie­de­ne Fak­to­ren. Sie prüft, wel­cher Min­dest­lohn einen ange­mes­se­nen Min­dest­schutz für Beschäf­tig­te gewähr­leis­tet, fai­re und funk­tio­nie­ren­de Wett­be­werbs­be­din­gun­gen ermög­licht und gleich­zei­tig die Beschäf­ti­gung nicht gefährdet.

Dar­über hin­aus ori­en­tiert sich die Kom­mis­si­on an der Ent­wick­lung der Tarif­löh­ne in Deutsch­land sowie am Refe­renz­wert der Euro­päi­schen Uni­on von 60 Pro­zent des Medi­an­lohns von Voll­zeit­be­schäf­tig­ten.

Wer ent­schei­det über den Mindestlohn?

Die Min­dest­lohn­kom­mis­si­on ist ein unab­hän­gi­ges Gre­mi­um. Sie besteht aus einem Vor­sitz sowie jeweils drei Mit­glie­dern aus den Rei­hen der Arbeit­ge­ber und Gewerk­schaf­ten. Zusätz­lich gehö­ren zwei bera­ten­de Mit­glie­der aus der Wis­sen­schaft dem Gre­mi­um an.

Alle zwei Jah­re schlägt die Min­dest­lohn­kom­mis­si­on der Bun­des­re­gie­rung eine Anpas­sung der gesetz­li­chen Lohn­un­ter­gren­ze vor. Zuletzt erfolg­te die Emp­feh­lung im Juni 2025.

Die Bun­des­re­gie­rung setzt den Vor­schlag anschlie­ßend per Ver­ord­nung um. Grund­la­ge dafür ist das Mindestlohngesetz.

Mini­job-Gren­ze steigt 2026 auf 603 Euro

Mit dem höhe­ren Min­dest­lohn wur­de auch die Ver­dienst­gren­ze für Mini­jobs ange­passt. Seit dem 1. Janu­ar 2026 liegt sie bei 603 Euro im Monat.

Zum Ver­gleich: Im Jahr 2025 konn­ten Mini­job­ber durch­schnitt­lich höchs­tens 556 Euro brut­to im Monat verdienen.

Auch für 2027 steht die nächs­te Anpas­sung bereits fest. Mit dem Anstieg des Min­dest­lohns auf 14,60 Euro erhöht sich die Mini­job-Gren­ze auf 633 Euro im Monat.

Die Gren­ze für gering­fü­gi­ge Beschäf­ti­gun­gen wird seit 2022 dyna­misch an die Ent­wick­lung des Min­dest­lohns ange­passt. Dadurch soll wei­ter­hin eine Wochen­ar­beits­zeit von bis zu zehn Stun­den zum jeweils gel­ten­den Min­dest­lohn mög­lich sein. Steigt der Stun­den­lohn, soll die zuläs­si­ge Arbeits­zeit nicht auto­ma­tisch redu­ziert wer­den müssen.

Midi­jobs: Ver­dienst­gren­ze 2026 bei 2.000 Euro

Auch die soge­nann­te Midi­job-Gren­ze ist mit der Anpas­sung des Min­dest­lohns gestiegen.

Als Midi­job­be­rin oder Midi­job­ber gilt im Jahr 2026, wer regel­mä­ßig zwi­schen 603,01 Euro und 2.000 Euro im Monat verdient.

Für Beschäf­tig­te inner­halb die­ses Über­gangs­be­reichs gilt ein redu­zier­ter Bei­trags­an­teil zur Sozi­al­ver­si­che­rung. Dadurch fällt der eige­ne Anteil an den Sozi­al­ver­si­che­rungs­bei­trä­gen gerin­ger aus.

Seit 2015 gibt es den gesetz­li­chen Mindestlohn

Den all­ge­mei­nen gesetz­li­chen Min­dest­lohn gibt es in Deutsch­land seit 2015. Die Lohn­un­ter­gren­ze gilt grund­sätz­lich für Arbeit­neh­me­rin­nen und Arbeitnehmer.

Aller­dings gibt es gesetz­lich fest­ge­leg­te Aus­nah­men. Dazu gehö­ren bei­spiels­wei­se Aus­zu­bil­den­de, Selbst­stän­di­ge und Ehren­amt­li­che.

Wer über­prü­fen möch­te, wie sich der gesetz­li­che Min­dest­lohn auf den eige­nen Ver­dienst aus­wirkt, kann den Min­dest­lohn­rech­ner des Bun­des­ar­beits­mi­nis­te­ri­ums nutzen.

Höhe­re Löh­ne kön­nen auch Prei­se beeinflussen

Die Erhö­hung des Min­dest­lohns hat aller­dings nicht nur Aus­wir­kun­gen auf die Ein­kom­men der Beschäf­tig­ten. Für Unter­neh­men bedeu­tet ein höhe­rer Stun­den­lohn zugleich stei­gen­de Per­so­nal­kos­ten. Beson­ders arbeits­in­ten­si­ve Bran­chen kön­nen davon betrof­fen sein. Dazu gehö­ren bei­spiels­wei­se Gas­tro­no­mie, Schau­stel­ler­be­trie­be, Kios­ke, Ein­zel­han­del und Kinos.

Unter­neh­men haben ver­schie­de­ne Mög­lich­kei­ten, auf höhe­re Lohn­kos­ten zu reagie­ren. Sie kön­nen bei­spiels­wei­se ver­su­chen, Kos­ten an ande­rer Stel­le ein­zu­spa­ren, ihre Arbeits­ab­läu­fe ver­än­dern oder einen Teil der zusätz­li­chen Kos­ten über höhe­re Prei­se für Waren und Dienst­leis­tun­gen wei­ter­zu­ge­ben. Ob und in wel­chem Umfang dies geschieht, hängt von der jewei­li­gen Bran­che, dem Unter­neh­men und der Wett­be­werbs­si­tua­ti­on ab.

Für Ver­brau­cher könn­te sich die Ent­wick­lung daher bei­spiels­wei­se bei Restau­rant­be­su­chen, Ver­an­stal­tun­gen, Ein­tritts­prei­sen, Waren oder ande­ren Dienst­leis­tun­gen bemerk­bar machen. Gera­de bei Unter­neh­men mit einem hohen Anteil an Per­so­nal­kos­ten kann der höhe­re Min­dest­lohn einen zusätz­li­chen Kos­ten­druck erzeugen.

In der wirt­schaft­li­chen Dis­kus­si­on wird in die­sem Zusam­men­hang auch von einer mög­li­chen Lohn-Preis-Spi­ra­le gespro­chen: Stei­gen­de Löh­ne erhö­hen die Kos­ten der Unter­neh­men, die­se geben einen Teil der höhe­ren Kos­ten über Prei­se wei­ter, wodurch wie­der­um der Bedarf nach höhe­ren Löh­nen stei­gen kann. Ob eine sol­che Ent­wick­lung tat­säch­lich ein­tritt und wie stark sie aus­fällt, hängt aller­dings von zahl­rei­chen wei­te­ren Fak­to­ren ab, unter ande­rem von Pro­duk­ti­vi­tät, Nach­fra­ge, Ener­gie- und Mate­ri­al­kos­ten sowie der all­ge­mei­nen Preisentwicklung.

Die wich­tigs­ten Zah­len im Überblick

  • 2025: 12,82 Euro Min­dest­lohn pro Stunde
  • 2026: 13,90 Euro Min­dest­lohn pro Stunde
  • 2027: 14,60 Euro Min­dest­lohn pro Stunde
  • Mini­job-Gren­ze 2025: 556 Euro monatlich
  • Mini­job-Gren­ze 2026: 603 Euro monatlich
  • Mini­job-Gren­ze 2027: 633 Euro monatlich
  • Midi­job-Bereich 2026: 603,01 bis 2.000 Euro monatlich

Damit steht bereits heu­te fest: Der Min­dest­lohn steigt zum 1. Janu­ar 2027 erneut deut­lich an. Für Beschäf­tig­te bedeu­tet das einen höhe­ren gesetz­li­chen Stun­den­lohn. Gleich­zei­tig stei­gen die Gren­zen für gering­fü­gi­ge Beschäf­ti­gun­gen. Für Unter­neh­men bedeu­tet die Ent­wick­lung höhe­re Per­so­nal­kos­ten, wäh­rend für Ver­brau­cher zumin­dest teil­wei­se höhe­re Prei­se bei per­so­nal­in­ten­si­ven Waren und Dienst­leis­tun­gen mög­lich sind. 

Bei­trags­bild: KI-Symbolfoto 

Anzeige 
Weiterlesen

Wirtschaft

Bun­des­haus­halt 2027: Zins­aus­ga­ben stei­gen auf 41,9 Mil­li­ar­den Euro

Veröffentlicht

am

Bun­des­haus­halt 2027: Zins­aus­ga­ben stei­gen deut­lich – Bund plant mit 118,7 Mil­li­ar­den Euro neu­er Schulden

Im Regie­rungs­ent­wurf für den Bun­des­haus­halt 2027 stei­gen die Aus­ga­ben für den Schul­den­dienst des Bun­des deut­lich. Nach den vor­lie­gen­den Haus­halts­plä­nen sind im Ein­zel­plan 32 „Bun­des­schuld“ ins­ge­samt rund 43,61 Mil­li­ar­den Euro an Aus­ga­ben vor­ge­se­hen. Das sind knapp 9,96 Mil­li­ar­den Euro mehr als im Haus­halt 2026, für den rund 33,65 Mil­li­ar­den Euro ver­an­schlagt wurden.

Der wesent­li­che Grund für den Anstieg sind höhe­re Zins­aus­ga­ben. Für den Schul­den­dienst sind 2027 ins­ge­samt rund 41,77 Mil­li­ar­den Euro ein­ge­plant. Im Jahr 2026 waren dafür noch rund 30,19 Mil­li­ar­den Euro vorgesehen.

Net­to­kre­dit­auf­nah­me steigt auf 118,73 Mil­li­ar­den Euro

Auch die geplan­te Neu­ver­schul­dung des Bun­des nimmt wei­ter zu. Für die Net­to­kre­dit­auf­nah­me des Bun­des­haus­halts sind 2027 rund 118,73 Mil­li­ar­den Euro vor­ge­se­hen. 2026 lag der ent­spre­chen­de Ansatz bei rund 97,96 Mil­li­ar­den Euro.

Im Ein­zel­plan „Bun­des­schuld“ wer­den unter ande­rem die Kre­dit­auf­nah­me und der Schul­den­dienst des Bun­des sowie Ein­nah­men und Aus­ga­ben aus Bürg­schaf­ten, Garan­tien und sons­ti­gen Gewähr­leis­tun­gen abgebildet.

Bun­des­an­lei­hen ver­ur­sa­chen größ­ten Teil der Zinsausgaben

Den größ­ten Ein­zel­pos­ten bei den Zin­sen bil­den die Bun­des­an­lei­hen. Dafür sind 2027 rund 24,01 Mil­li­ar­den Euro vor­ge­se­hen. Im Jahr 2026 waren es rund 20,14 Mil­li­ar­den Euro.

Auch bei ande­ren Bun­des­wert­pa­pie­ren stei­gen die Zinsausgaben:

  • Bun­des­ob­li­ga­tio­nen: 4,54 Mil­li­ar­den Euro nach 3,19 Mil­li­ar­den Euro
  • Bun­des­schatz­an­wei­sun­gen: 2,69 Mil­li­ar­den Euro nach 2,43 Mil­li­ar­den Euro
  • Grü­ne Bun­des­wert­pa­pie­re: rund 1,27 Mil­li­ar­den Euro nach 865,6 Mil­lio­nen Euro

Damit wird die Belas­tung durch die Finan­zie­rung der bestehen­den und neu auf­ge­nom­me­nen Schul­den zuneh­mend größer.

Auch Infra­struk­tur-Son­der­ver­mö­gen schlägt bei den Zin­sen zu Buche

Erst­mals wer­den im Ein­zel­plan 32 in grö­ße­rem Umfang auch die Zins­aus­ga­ben für das Son­der­ver­mö­gen Infra­struk­tur und Kli­ma­neu­tra­li­tät sichtbar.

Für 2027 sind dafür rund 2,31 Mil­li­ar­den Euro vor­ge­se­hen. 2026 waren es noch rund 673 Mil­lio­nen Euro.

Bei ande­ren Son­der­ver­mö­gen mit eige­ner Kre­dit­er­mäch­ti­gung wer­den die jewei­li­gen Zins­kos­ten dage­gen wei­ter­hin inner­halb des ent­spre­chen­den Son­der­ver­mö­gens ausgewiesen.

Zins­aus­ga­ben sol­len bis 2030 wei­ter stark steigen

Beson­ders deut­lich wird die Ent­wick­lung beim Blick auf die mit­tel­fris­ti­ge Finanz­pla­nung der Bun­des­re­gie­rung. Dem­nach sol­len die Zins­aus­ga­ben des Bun­des wei­ter erheb­lich steigen:

  • 2027: rund 41,9 Mil­li­ar­den Euro
  • 2028: rund 55,2 Mil­li­ar­den Euro
  • 2029: rund 68,1 Mil­li­ar­den Euro
  • 2030: rund 80,7 Mil­li­ar­den Euro

In die­sen Zah­len sind laut Finanz­pla­nung auch die Zins­aus­ga­ben für das Son­der­ver­mö­gen Infra­struk­tur und Kli­ma­neu­tra­li­tät enthalten.

Ab 2028 berück­sich­tigt die Finanz­pla­nung zudem Zins­zah­lun­gen für Kre­di­te, die das Son­der­ver­mö­gen Bun­des­wehr auf­neh­men soll. Hin­ter­grund ist das geplan­te Aus­lau­fen die­ses Son­der­ver­mö­gens und die anschlie­ßen­de Bedie­nung der auf­ge­nom­me­nen Kredite.

Bun­des­re­gie­rung ver­weist auf höhe­ren Schul­den­stand und gestie­ge­ne Renditen

Die Bun­des­re­gie­rung begrün­det den star­ken Anstieg der Zins­aus­ga­ben ins­be­son­de­re mit dem höhe­ren Schul­den­stand des Bun­des sowie mit gestie­ge­nen Ren­di­ten für Bun­des­wert­pa­pie­re.

Nach den Anga­ben in der Finanz­pla­nung hät­ten sich die Ren­di­ten infol­ge des Iran-Krie­ges und der damit ver­bun­de­nen gestie­ge­nen Infla­ti­on bezie­hungs­wei­se Infla­ti­ons­er­war­tun­gen erhöht. Dies wir­ke sich ins­be­son­de­re auf Anlei­hen mit kur­zen Lauf­zei­ten sowie auf die Vor­sor­ge für Schluss­zah­lun­gen bei infla­ti­ons­in­de­xier­ten Bun­des­wert­pa­pie­ren aus.

Weni­ger Aus­ga­ben für Bürg­schaf­ten und Garantien

Gleich­zei­tig sieht der Haus­halts­ent­wurf einen Rück­gang bei den Aus­ga­ben für Ent­schä­di­gun­gen und Kos­ten aus Bürg­schaf­ten, Garan­tien und sons­ti­gen Gewähr­leis­tun­gen vor.

Hier­für sind 2027 rund 1,73 Mil­li­ar­den Euro ein­ge­plant. 2026 waren es noch rund 3,37 Mil­li­ar­den Euro.

Von den für 2027 vor­ge­se­he­nen Mit­teln entfallen:

  • rund 470 Mil­lio­nen Euro auf inlands­be­zo­ge­ne Gewährleistungen
  • rund 1,26 Mil­li­ar­den Euro auf aus­lands­be­zo­ge­ne Gewähr­leis­tun­gen und Umschuldungen.

Die Zah­len zei­gen damit vor allem eines: Die Finan­zie­rungs­kos­ten des Bun­des gewin­nen im Haus­halt zuneh­mend an Gewicht. Wäh­rend für 2027 bereits rund 41,8 Mil­li­ar­den Euro für den Schul­den­dienst vor­ge­se­hen sind, rech­net die mit­tel­fris­ti­ge Finanz­pla­nung bis 2030 mit einem Anstieg der jähr­li­chen Zins­aus­ga­ben auf mehr als 80 Mil­li­ar­den Euro.

Anzeige 
Weiterlesen

Anzei­gen

Anzei­gen

auch inter­es­sant:

Blaulicht

Unfall­flucht in Hesel: Brau­ner SUV streift Mitsu­bi­shi auf der Sti­kel­kam­per Stra­ße – Poli­zei sucht Zeugen

Unfall­flucht in Hesel: Brau­ner SUV streift Mitsu­bi­shi in Kur­ve und fährt wei­ter – Poli­zei sucht Zeugen Nach einer seit­li­chen Kol­li­si­on...

Lokal

Win­ter-Öff­nungs­zei­ten der Wert­stoff­hö­fe im Land­kreis Leer: Ab 4. Novem­ber gel­ten neue Zeiten

Win­ter-Öff­nungs­zei­ten der Wert­stoff­hö­fe im Land­kreis Leer: Ab 4. Novem­ber gel­ten geän­der­te Zeiten Ab Mitt­woch, 4. Novem­ber 2026, gel­ten auf meh­re­ren...

Lokal

Coca-Cola-Weih­nachts­truck nach Moorm­er­land holen: Jetzt für Ost­fries­land abstimmen!

Gemein­sam für den guten Zweck: Ver­an­stal­ter, Orga­ni­sa­to­ren, Hel­fer und Ver­tre­ter des Eltern­ver­eins für krebs­kran­ke Kin­der und ihre Fami­li­en in Ost­fries­land...

Blaulicht

Unbe­kann­te besprü­hen Bahn­hofs­fas­sa­de und beschä­di­gen drei Autos – Poli­zei sucht Zeugen

POL-LER: Pres­se­mit­tei­lung der Poli­zei­in­spek­ti­on Leer/Emden für Sonn­tag den 01.11.2026     Wee­ner — Sachbeschädigung In dem Zeit­raum von Frei­tag, 30.10.2026,...

Lokal

Land­ge­richt Aurich: Ver­ge­wal­ti­gungs­vor­wür­fe und mut­maß­li­cher Koka­in­han­del in Ostfriesland

Land­ge­richt Aurich: Drei Straf­ver­fah­ren begin­nen im Novem­ber – Vor­wür­fe rei­chen von Ver­ge­wal­ti­gung bis Kokainhandel Aurich/Ostfriesland – Am Land­ge­richt Aurich begin­nen...

Blaulicht

Zwei­jäh­ri­ges Mäd­chen bei Ver­kehrs­un­fall mit Lauf­rad ver­letzt – Zusam­men­stoß in der Schulstraße

POL-LER: Pres­se­mit­tei­lung der Poli­zei­in­spek­ti­on Leer/Emden für Sams­tag, den 31.10.2026 Kör­per­ver­let­zung in Emden ++ Ver­kehrs­un­fall­flucht und Sach­be­schä­di­gung an Pkw in Emden...

Veranstaltung

Hal­lo­ween in Leer: Gru­sel­ge­schich­ten und schau­ri­ge Fami­li­en­füh­rung im Hei­mat­mu­se­um am 31. Oktober

Hal­lo­ween im Hei­mat­mu­se­um Leer: Drei Gru­sel­füh­run­gen am Refor­ma­ti­ons­tag – Zusatz­ter­min um 20 Uhr Leer – Hal­lo­ween steht vor der Tür und...

Lokal

Sprie­ken­bor­ger Stra­ße in Net­tel­burg bis Ende 2026 gesperrt: Umlei­tung über Westoverledingen

Das Archiv­fo­to zeigt den dama­li­gen Zeit­plan für die Sanie­rungs­ar­bei­ten an der Brü­cke in Net­tel­burg. Auf dem Hin­weis­schild war noch der...

Blaulicht

Schock­an­ru­fe, sechs Ver­letz­te bei Unfall auf der B72 und drei Brän­de in Emden

POL-LER: Pres­se­mit­tei­lung der Poli­zei­in­spek­ti­on Leer/ Emden für den 30.10.2026 Schock­an­ru­fe in Ost­fries­land ++ Fah­ren ohne Fahr­erlaub­nis ++ Ver­kehrs­un­fäl­le mit Ver­letz­ten...

Lokal

Fäh­re Ditz­um-Pet­kum: Win­ter­fahr­plan ab 2. Novem­ber 2026 – die­se Ände­run­gen gel­ten jetzt

Fäh­re Ditz­um-Pet­kum: Win­ter­sai­son beginnt am 2. Novem­ber 2026 – geän­der­te Fahr­zei­ten beachten Ditzum/Petkum. Für die Ems­fäh­re zwi­schen Ditz­um und Pet­kum...

News

Ren­te nach 45 Bei­trags­jah­ren: NGG for­dert abschlags­frei­en Ruhestand

NGG for­dert abschlags­freie Ren­te nach 45 Bei­trags­jah­ren: 1.270 Beschäf­tig­te gehen im Kreis Leer jähr­lich in den Ruhestand Land­kreis Leer –...

News

Welt­spar­tag 2026: 90 Euro Prä­mie für Haus­halts­be­fra­gung in Niedersachsen

Welt­spar­tag 2026: Haus­hal­te in Nie­der­sach­sen gesucht – 90 Euro Prä­mie für die Teil­nah­me an Finanzstudie Nie­der­sach­sen – Wie viel Geld...

Blaulicht

Poli­zei­mel­dun­gen aus Leer und Rhau­der­fehn: Par­füm­dieb­stahl und Unfall mit Fußgängerin

POL-LER: Pres­se­mit­tei­lung der Poli­zei­in­spek­ti­on Leer/Emden für den 29.10.2026   Leer — Räu­be­ri­scher Diebstahl Am 28.10.2026 wur­de der Poli­zei gegen 12:10...

Veranstaltung

Zeit­rei­sen, Schloss­füh­run­gen und fei­ne Fahr­rä­der: Das bie­tet Schloss Even­burg im November!

Schloss Even­burg im Novem­ber 2026: Füh­run­gen, Zeit­rei­sen und Fahrraddesign Schloss Even­burg in Leer-Loga bie­tet im Novem­ber 2026 ein abwechs­lungs­rei­ches Ver­an­stal­tungs­pro­gramm....

auch inter­es­sant:

Anzeige

Erfolg­rei­ches und pie­tät­vol­les Mar­ke­ting für Bestatter

Wie Sie im hoch­wer­ti­gen Umfeld des Lese­r­ECHO-Ver­lags Ver­trau­en auf­bau­en und Reich­wei­te erzielen Die Wahl des pas­sen­den Wer­be­um­felds stellt für Bestat­tungs­un­ter­neh­men...

Anzeige

Reich­wei­ten­stark kom­mu­ni­zie­ren: Ver­net­zung von Face­book und Por­ta­len ohne Paywalls

War­um Ver­net­zung hohe Reich­wei­te schafft – Face­book & Online‑Portale im Zusammenspiel In einer Zeit, in der Auf­merk­sam­keit die wich­tigs­te Wäh­rung...

Anzeige

Regio­na­les Sto­rytel­ling stärkt digi­ta­le Sichtbarkeit

Regio­na­les Sto­rytel­ling – wie Online‑Marketing wirk­lich funktioniert In einer Zeit, in der Sicht­bar­keit alles bedeu­tet, ent­schei­det sich Erfolg im Netz...

Anzeige

Lese­r­ECHO — Medi­en­haus für IHR Mar­ke­ting in Ost­fries­land und Emsland

Wer­bung im Medi­en­haus LeserECHO Ihre Reich­wei­te in Ost­fries­land & dem Ems­land – Print, Online, Social Media & SEO aus einer Hand...

Anzeige

Face­book­sei­te Stadt und Land­kreis Leer

Ob Stadt oder Land­kreis Leer – die Even­burg ist das Sym­bol unse­rer Hei­mat. Auf der Face­book­sei­te „Wir Leera­ner“ infor­mie­ren wir...

Marketing

Frei­er Zugang zu regio­na­len News: Lese­r­ECHO-Ver­lag for­ciert media­le Teilhabe

Medi­en für alle: Lese­r­ECHO-Ver­lag stärkt regio­na­le Teil­ha­be durch kos­ten­freie Newsportale In einer Zeit, in der Infor­ma­tio­nen zuneh­mend hin­ter Bezahl­schran­ken ver­schwin­den,...

Marketing

Online-Anzei­gen rich­tig gestal­ten: Smart­phone & Tablet im Fokus

Online-Anzei­gen: Das rich­ti­ge For­mat für Smart­phone & Tablet In der heu­ti­gen digi­ta­len Welt grei­fen immer mehr Nut­zer über Smart­phones und...

Anzeige

BauWoLe.de – Das star­ke Bran­chen­ver­zeich­nis für Hand­wer­ker & Händler

BauWoLe.de – Das star­ke Bran­chen­ver­zeich­nis für Hand­wer­ker & Händ­ler aus Ost­fries­land und dem Emsland Regio­nal. Exklu­siv. Effi­zi­ent.Wer als Hand­werks­be­trieb oder...

Veranstaltung

Thea­ter in Leer: „Marie-Antoi­net­te oder Kuchen für alle!“ am 10. Novem­ber 2026

„Marie-Antoi­net­te oder Kuchen für alle!“: Bit­ter­bö­se Komö­die im Thea­ter an der Blin­ke in Leer Leer. Was pas­siert, wenn ein Königs­paar seit...

Veranstaltung

Kos­ten­lo­ses Chor­kon­zert in Leer: Göt­tin­ger Stadt­kan­to­rei singt in der Gro­ßen Kirche

Die Göt­tin­ger Stadt­kan­to­rei gas­tiert unter dem Mot­to „Tür­me, Tee und Orgeln“ in Ost­fries­land. Am Sams­tag, 24. Okto­ber 2026, ist der...

Lokal

Rit­ter Rost kommt nach Leer: Fami­li­en­kon­zert mit Jörg Hil­bert und 200 Kindern

Rit­ter Rost kommt nach Leer: Fami­li­en­kon­zert mit Jörg Hil­bert und 200 Kin­dern im Thea­ter an der Blinke Leer – Ein...

Veranstaltung

Herbst­kon­zert in Papen­burg: Nie­der­säch­si­sches Jugend­sin­fo­nie­or­ches­ter spielt am 16. Okto­ber in der Alten Werft

Herbst­kon­zert des Nie­der­säch­si­schen Jugend­sin­fo­nie­or­ches­ters am 16. Okto­ber 2026 in Papenburg 75 musi­ka­lisch beson­ders begab­te Jugend­li­che, gro­ße Wer­ke der Spät­ro­man­tik und...

Veranstaltung

Shan­ty­nach­mit­tag in Süd­brook­mer­land: Shan­ty-Män­ner­chor Moor­dorf singt am Gro­ßen Meer

Shan­ty­nach­mit­tag im Haus am Meer: Shan­ty-Män­ner­chor Moor­dorf zu Gast am Gro­ßen Meer Mari­ti­mer Nach­mit­tag in Süd­brook­mer­land am 17. Okto­ber – See­manns­lie­der,...

Veranstaltung

Wil­helms­ha­ven Sai­ling-CUP 2026: Tra­di­ti­ons­seg­le­r­und mari­ti­mes Programm

Wil­helms­ha­ven Sai­ling-CUP 2026: Tra­di­ti­ons­seg­ler, Regat­ten und mari­ti­mes Pro­gramm am Bontekai Wil­helms­ha­ven. Vom 2. bis 4. Okto­ber 2026 steht Wil­helms­ha­ven ganz...

Veranstaltung

Digi­ta­li­sie­rung im Bau­ge­wer­be: Pra­xis­na­he Lösun­gen und KI am 28. Okto­ber in Leer

Digi­ta­li­sie­rung im Bau­ge­wer­be: Pra­xis­na­he Lösun­gen und aktu­el­le Ent­wick­lun­gen im Fokus Ver­an­stal­tung am 28. Okto­ber 2026 im Spar­kas­sen­Fo­rum Leer – kur­ze Fach­bei­trä­ge,...

Veranstaltung

„Mac­beth“ in Leer: Shake­speares Tra­gö­die am 25. Sep­tem­ber im Thea­ter an der Blinke

„Mac­beth“ im Thea­ter an der Blin­ke in Leer Lan­des­büh­ne Nie­der­sach­sen Nord bringt Wil­liam Shake­speares Tra­gö­die nach Leer Leer – Ein Klas­si­ker der...

Veranstaltung

Wein­ge­nuss am Gro­ßen Meer: Wein­pro­be mit Wein­kis­te Ost­fries­land in Südbrookmerland

Wein­ge­nuss am Gro­ßen Meer: Edle Trop­fen und pri­ckeln­de Sek­te in Südbrookmerland Süd­brook­mer­land – Am Sams­tag, 19. Sep­tem­ber 2026, steht das...

Veranstaltung

Weih­nachts­kon­voi Moorm­er­land 2026: 125 fest­lich geschmück­te Fahr­zeu­ge für den guten Zweck

Luft­auf­nah­me vom Weih­nachts­markt in Moorm­er­land aus dem ver­gan­ge­nen Jahr. Die ein­drucks­vol­le Droh­nen­auf­nah­me stammt von Rolf-Die­ter Boots­mann von Luft­bli­cke Nord­west. Weih­nachts­kon­voi...

Anzei­gen