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Gruppe SPD/Grüne/Linke: Landkreis Leer — Balkonkraftanlagen sollen mit 150,00 Euro gefördert werden.
Gruppe SPD/Grüne/Linke: Solaranlagen auf Balkonen mit 150 Euro fördern
Leer – Der Landkreis Leer soll die Anschaffung von Balkon-Solaranlagen mit einem Zuschuss von 150 Euro unterstützen. Für das laufende Jahr 2023 soll der Landkreis Leer dafür insgesamt 60.000 Euro bereitstellen, heißt es in einem Antrag der Gruppe SPD/Grüne/Linke im Leeraner Kreistag. „Die Solaranlagen sind einfach auf Balkonen, Terrassen und Fassaden zu installieren, sparen Strom, leisten einen Beitrag zum Klimaschutz und vermindern so die Abhängigkeit von fossilen Energieträgern. Das sollten wir fördern“, meinen die Gruppensprecher Helmut Geuken (SPD) und Tammo Lenger (Grüne). Den Zuschuss für die Anlagen soll es auch zusätzlich zu Programmen der Kommunen geben, meint die Gruppe.
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Kostenlose Informationsveranstaltungen zum Thema Mini-Solaranlagen. Worauf man beim Kauf achten muss.


Solarkraftwerke für Balkon, Hauswand und Garage — Komplettanlage aus Ostfriesland
Mit einem 600 Watt Balkonkraftwerk lassen sich nach Angaben der Deutschen Gesellschaft für Sonnenenergie im Norden Deutschlands ca. 600 Kilowattstunden im Jahr erwirtschaften. Bei steigenden Strompreisen und den ökologischen Vorteilen ist es daher auch kein Wunder, dass die Nachfrage von Mini-Solarkraftwerken permanent spürbar ansteigt.
Der Einstieg ins Solar-Stromgeschäft: Montieren und betreiben Sie Ihr eigenes Balkonkraftwerk

Balkonkraftwerke 600 Watt: Kompakte Power für Ihren Haushalt!
In Zusammenarbeit mit dem Elektro-Meisterbetrieb von Michael Gerbrand aus Flachsmeer und dem LeserECHO-Verlag aus Ihren ( beide aus dem LK-Leer ) wurden 111 Mini-Solarkraftwerke zusammengestellt und entsprechend geordert. In der Zwischenzeit wurden die gesamten Komponenten weiterentwickelt und Dank der großen Nachfrage entsprechend nachbestellt. Somit kann jedes Balkonkraftwerk sofort abgeholt oder ausgeliefert werden. Die Erfahrung zeigt, dass es zahlreiche Aufbaumöglichkeiten gibt. Daher können über Herrn Gerbrand sämtliche Kabel passend angefertigt werden. Ebenso bieten die hochwertigen Halterungen aus pulverbeschichtetem Stahl für die Wandmontage oder die Schraubenlose Montage auf Flachdächern viele Aufbauvarianten.
Mehrwertsteuervorteil zu 100% an Kunden weitergegeben!
Elektromeister Michael Gerbrand: “Uns war es wichtig, dass alle Komponenten aufeinander abgestimmt sind, unsere Kunden können sogar die Stecker ohne Aufpreis frei auswählen. Die Solarmodule sind vom TÜV-Rheinland abgenommen und auf die Wechselrichter gibt es eine 10-Jahres-Garantie ( auch 20-Jahres-Garantie möglich ). Somit können wir ein TOP-Produkt zu einem Aktionspreis von nur 990,00 Euro inkl. MwSt. / 831,93 Euro mit Mehrwertsteuerbefreiung anbieten.”
Neben der hohen Qualität spielt auch das Design eine wichtige Rolle. Die Rahmen der Solarmodule sind in einem edlen Anthrazit-Ton gehalten. Gerade für Firmenkunden, die ihre ökologische Ausrichtung zeigen wollen, ist eine schicke Solaranlage an der Hausfront eine sinnvolle und schöne Investition. Die erste Anlage wurde im Dezember 2022 in der Ihrener Straße 182 montiert und kann damit am Firmengebäude des LeserECHO-Verlags begutachtet werden.
Bekanntmachung der Gemeinde Rhauderfehn: 200,00 Euro Förderung sogenannter Balkonkraftwerke

200 Euro Förderung sogenannter Balkonkraftwerke
Der LeserECHO-Verlag erstellt Ihnen gerne ein kostenloses und unverbindliches Angebot — inkl. den geforderten Datenblättern und Zertifikaten ( NA-Schutz, 600 Watt Wechselrichter ).
Lokal
Auflösung der Sterbekasse Meinersfehn: 1.000 Euro Spende für das Schutzengel-Huus
Symbolische Übergabe in Remels (v.l.n.r.): Sylvia Dojen (Diakonie), Gretchen Kiesow, Friedrich Menken, Gertrud Berneis (Sterbekasse) und Ulf Thiele (Förderverein Schutzengel-Huus).
Auflösung der Sterbekasse Meinersfehn: Restvermögen fließt in soziale Projekte und Dorfleben
Meinersfehn / Remels. Nach fast drei Jahrzehnten des Bestehens geht eine Ära zu Ende: Die Sterbekasse Meinersfehn wurde zum 31. Dezember 2025 offiziell aufgelöst. Doch das verbleibende Vermögen der Gemeinschaft verschwindet nicht einfach – es wird sinnvoll in die regionale Infrastruktur und in die Unterstützung schwerkranker Kinder investiert.
Das Ende einer langen Tradition
Die Sterbekasse wurde am 21. Mai 1997 mit einem klaren Ziel gegründet: Sie sollte die praktische Unterstützung im Trauerfall sicherstellen. Dazu gehörten die Finanzierung des Grabaushebens, das Tragen der Särge sowie der Transport der Kränze.
Wie Gretchen Kiesow, die bisherige Vorsitzende, erläutert, gestaltete sich die Suche nach freiwilligen Helfern für diese körperlich schweren Aufgaben seit etwa 2024 zunehmend schwierig. Da der ursprüngliche Zweck – die aktive Hilfe vor Ort – nicht mehr wie gewohnt erfüllt werden konnte, entschied die Mitgliederversammlung am 25. November 2025 die Auflösung der Kasse.
Spende für das Schutzengel-Huus in Remels
Ein bedeutender Teil des Restvermögens kommt dem Schutzengel-Huus „Michael“ in Remels zugute. Am Freitag, den 23. Januar 2026, übergaben Gretchen Kiesow, der zweite Vorsitzende Friedrich Menken und Kassenwartin Gertrud Berneis eine Spende in Höhe von 1.000 Euro an den Förderverein der Einrichtung.
Ulf Thiele, Vorsitzender des Fördervereins, und Sylvia Dojen, Teamleiterin der Diakoniestation Hesel-Jümme-Uplengen, nahmen den Scheck dankbar entgegen. „Wir werden das Geld für die Pflegearbeit und die Entlastung der Familien verwenden“, betonte Thiele. Das Schutzengel-Huus bietet eine hochprofessionelle Intensivpflege für Kinder und Jugendliche und fungiert als Brücke zwischen Klinikaufenthalt und der Rückkehr ins heimische Umfeld.
Unterstützung für Kapelle und Dorfgemeinschaft
Neben der Spende an das Schutzengel-Huus fließen die verbleibenden Mittel der Sterbekasse in lokale Projekte in der Gemeinde:
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Friedhofskapelle Stapel: Anschaffung einer neuen Pultlampe.
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Dorfgemeinschaftshaus Meinersfehn: Neue Bänke für den Pavillon, um die Aufenthaltsqualität im Dorf zu steigern.
Hintergrund: Das Schutzengel-Huus „Michael“
Das Ende Juli 2023 eröffnete Haus in Remels schließt eine kritische Versorgungslücke. Es ermöglicht Eltern eine Auszeit von der oft kräftezehrenden häuslichen Pflege und stellt sicher, dass intensivpflegebedürftige Kinder in einer wohnlichen Atmosphäre optimal betreut werden. Da die Krankenkassen nicht alle anfallenden Kosten decken, ist der Förderverein dauerhaft auf Spenden angewiesen, um Familien finanziell komplett zu entlasten.
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Warnstreik: Vollsperrung der Jann-Berghaus-Brücke und Einschränkungen im Straßenbetriebsdienst
Warnstreik im Straßenbetriebsdienst: Einschränkungen in Ostfriesland und Friesland
Im Rahmen der angekündigten Warnstreiks im öffentlichen Dienst der Länder ist am Mittwoch, den 4. Februar, und Donnerstag, den 5. Februar, mit spürbaren Auswirkungen auf den Straßenbetriebsdienst zu rechnen. Betroffen sind vor allem die Bundes- und Landesstraßen in den Regionen Ostfriesland und Friesland.
Mögliche Beeinträchtigungen im Winterdienst
Da der Streik den gesamten Betriebsdienst umfasst, kann es auch zu Einschränkungen beim Winterdienst kommen. Alle Verkehrsteilnehmer werden daher um erhöhte Vorsicht gebeten. Es empfiehlt sich, deutlich mehr Zeit für Fahrten einzuplanen und die Fahrweise den Gegebenheiten anzupassen.
Vollsperrung der Jann-Berghaus-Brücke (B 436) in Leer
Besonders gravierend sind die Auswirkungen in Leer. Die Jann-Berghaus-Brücke bleibt an beiden Streiktagen jeweils in der Zeit von 6:00 bis 23:00 Uhr für den gesamten Verkehr gesperrt.
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Verkehrsmittel: Die Sperrung gilt für Kraftfahrzeuge sowie für Fußgänger und Radfahrer.
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Brückenzustand: Um dem rechtlichen Vorrang des Schiffsverkehrs gerecht zu werden, bleibt die Brücke während der Streikzeiten dauerhaft in Hochlage (aufgeklappt).
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Notfallvorsorge: Trotz des Streiks bleibt die Brücke mit Brückenwärtern besetzt. So kann bei Notfällen – etwa einer Störung im Emstunnel – sofort reagiert werden.
Umleitungsinformationen
Für den motorisierten Verkehr ist eine Umleitung eingerichtet:
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Kfz-Verkehr: Die Umleitung erfolgt über die A 31 (Emstunnel).
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Fuß- und Radverkehr: Für Radfahrer und Fußgänger kann leider keine alternative Umleitung angeboten werden, da eine Überquerung der Ems an dieser Stelle nicht möglich ist.
Es wird empfohlen, die betroffenen Bereiche weiträumig zu umfahren oder auf nicht notwendige Fahrten in diesem Zeitraum zu verzichten.
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Lokal
Salz-Notstand im Landkreis Leer: Winterdienst muss drastisch sparen
Notstreuplan
Angesichts anhaltender winterlicher Witterung stehen Verkehrsteilnehmer im Landkreis Leer vor einer besonderen Herausforderung. Aufgrund erheblicher Lieferschwierigkeiten bei der Beschaffung von Streusalz sieht sich die Kreisverwaltung gezwungen, den Winterdienst ab sofort massiv einzuschränken. Wie das zuständige Straßen- und Tiefbauamt in einer Presseerklärung mitteilte, müsse mit den vorhandenen Vorräten haushaltet werden, um die Einsatzfähigkeit auf den wichtigsten Strecken zu waLhren.
Der Notstreuplan im Detail
Ab dem heutigen Dienstagabend tritt ein Notstreuplan in Kraft. Dieser sieht Priorisierungen vor, die sowohl den Autoverkehr als auch Radfahrer betreffen:
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Radwege an Kreisstraßen: Auf den Radwegen entlang der Kreisstraßen findet weiterhin eine Schneeräumung statt. Eine zusätzliche Streuung mit Salz entfällt jedoch bis auf Weiteres.
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Kreisstraßen: Der Räumdienst bleibt auf dem gesamten Netz der Kreisstraßen aktiv. Gestreut wird allerdings nur noch auf verkehrswichtigen Hauptstrecken, um den Verkehrsfluss an zentralen Knotenpunkten zu sichern.
Ursachen der Lieferengpässe
Obwohl der Landkreis Leer nach eigenen Angaben rechtzeitig und in ausreichender Menge Salz für die laufende Saison bestellt hat, führen bundesweite Nachfragesteigerungen zu Engpässen. Das beauftragte Lieferunternehmen informierte die Verwaltung darüber, dass die Verfügbarkeit von Salz aufgrund der intensiven Nachfrage sukzessive sinke. Dies führt zu deutlich längeren Lieferzeiten, wodurch Termin- und Mengenvorgaben für den Bauhof in Leer-Logabirum derzeit nicht in vollem Umfang garantiert werden können.
Appell an die Verkehrsteilnehmer
Trotz der angespannten Versorgungslage betont der Landkreis, dass die Kolonnen des Straßen- und Tiefbauamtes weiterhin im Tag- und Nachtbetrieb im Einsatz sind, um die Verkehrssicherheit bestmöglich zu gewährleisten. Dennoch lässt sich eine Einschränkung des gewohnten Servicelevels nicht vermeiden.
Die Behörden bitten alle Autofahrer sowie Radfahrer um erhöhte Aufmerksamkeit, eine angepasste Fahrweise und besondere Rücksichtnahme im Straßenverkehr, solange die winterlichen Bedingungen und die Salzknappheit andauern.
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