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Häu­fig gestell­te Fra­gen zum Winterdienst

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1. Was ist Winterdienst?

Win­ter­dienst heißt, dass auf öffent­li­chen Stra­ßen und Wegen im Rah­men der Mög­lich­keit Schnee geräumt und Glät­te bekämpft wird.

Es gibt kei­nen Rechts­an­spruch auf eine bestimm­te Qua­li­tät. Bei Schnee und Glät­te han­delt es sich um Natur­er­eig­nis­se, die nur im gewis­sen Rah­men vor­her­seh­bar sind.

2. Was bedeu­tet „im Rah­men der Möglichkeit“?

In vie­len Rechts­vor­schrif­ten fin­den wir den Begriff “nach bes­ten Kräf­ten”. Nach bes­ten Kräf­ten beinhal­tet einer­seits das was zumut­bar bzw. finan­zier­bar ist und ande­rer­seits das was auch natur­ge­ge­ben mög­lich ist. Es gibt sehr vie­le Urtei­le, die sich mit Grund­satz- und Ein­zel­fra­gen befasst haben.

Für die Außer­orts­stra­ßen (häu­fig Bundes‑, Lan­des- und Kreis­stra­ßen) gibt es eine Vor­ga­be, wie das Anfor­de­rungs­ni­veau aus­se­hen soll. Auf die­ser Grund­la­ge erhal­ten die Stra­ßen­bau­ver­wal­tun­gen Per­so­nal, Gerä­te und Geld­mit­tel zur Erfül­lung der Auf­ga­ben bereitgestellt.

3. Wie genau sieht das Anfor­de­rungs­ni­veau aus? Was darf der Ver­kehrs­teil­neh­mer erwarten?

Es gibt zum einen die zeit­li­che Kom­po­nen­te. Auf Auto­bah­nen soll rund um die Uhr Win­ter­dienst sicher­ge­stellt wer­den. Auf allen ande­ren wich­ti­gen Stra­ßen für den über­ört­li­chen Ver­kehr mit star­kem Berufs­ver­kehr oder Lini­en­bus­ver­kehr soll der Win­ter­dienst so statt­fin­den, dass die Stra­ßen täg­lich zwi­schen 6 und 22 Uhr befahr­bar sind.

Alle ande­ren über­ört­li­chen Stra­ßen, Geh- und Rad­we­gen außer­halb der Ort­schaf­ten wer­den nach­ran­gig nach dem ört­li­chen Ver­kehrs­be­dürf­nis behandelt.

Unter Umstän­den sind unse­re Kol­le­gin­nen und Kol­le­gen in wech­seln­den Schich­ten an 7 Tagen fast rund um die Uhr im Einsatz.

Die zwei­te Kom­po­nen­te betrifft die jewei­li­ge Wet­ter­la­ge. Bei Schnee­fall, Eis- und Reif­glät­te sol­len die Stra­ßen befahr­bar sein. Bei star­kem und lang anhal­ten­dem Schnee­fall soll wenigs­tens je Rich­tung ein Fahr­strei­fen, not­falls mit Schnee­ket­ten befahr­bar sein.

Bei star­ken Schnee­ver­we­hun­gen, Lawi­nen oder Eis­re­gen kann die Befahr­bar­keit nicht mehr sicher­ge­stellt werden.

4. Gibt es unter­schied­li­che Arten der Glätte?

Wir unter­schei­den zwi­schen Reif­glät­te, Eis­glät­te, Glatt­eis und Schnee­glät­te. Reif­glät­te ent­steht durch die Feuch­tig­keit (Nebel, Dunst) aus der Luft, die sich auf der ursprüng­lich tro­cke­nen Fahr­bahn nie­der­schlägt. Eis­glät­te ent­steht durch Über­frie­ren der nas­sen Fahr­bahn und Glatt­eis durch gefrie­ren­den Regen.

Die Glät­te­bil­dung hängt aber auch immer mit den ört­li­chen Ver­hält­nis­sen zusam­men. Son­nen­ein­strah­lung und Ver­schat­tung, die Wind­ver­hält­nis­se oder Mul­den und Sen­ken sowie expo­nier­te Lagen spie­len eine gro­ße Rolle.

5. Was heißt Befahrbarkeit?

Die Befahr­bar­keit einer Stra­ße bedeu­tet, dass Behin­de­run­gen durch Schnee­res­te oder je nach Wet­ter­la­ge und Ein­satz­dau­er des Win­ter­diens­tes stel­len­wei­se auch mit geschlos­se­ner Schnee­de­cke gerech­net wer­den muss. Auch kann stel­len­wei­se Reif- und Eis­glät­te nicht aus­ge­schlos­sen werden.

6. Was kann ich als Ver­kehrs­teil­neh­mer tun?

Von allen Ver­kehrs­teil­neh­mern wird erwar­tet (laut Stra­ßen­ver­kehrs­ord­nung), dass auch mit einer den Wit­te­rungs­ver­hält­nis­sen ange­pass­ten Geschwin­dig­keit und der pas­sen­den Win­ter­be­rei­fung gefah­ren wird, für Fuß­gän­ger ent­spre­chen­des Schuhwerk

7. Wer muss in den Ort­schaf­ten bei Schnee räu­men und bei Glät­te streuen?

In den Ort­schaf­ten ist auf allen Stra­ßen die Gemein­de oder Stadt zustän­dig. Schnee zu räu­men oder bei Glät­te zu streu­en bzw. abzu­stump­fen gehört zur soge­nann­ten Rei­ni­gungs­pflicht. Die Gemein­den oder Städ­te über­tra­gen die­se Auf­ga­be per Sat­zung teil­wei­se auf die Anlie­ger. Die Stra­ßen­rei­ni­gungs­sat­zun­gen fin­det man in der Regel im Inter­net. Meis­tens sind die Anlie­ger für die Geh­we­ge zustän­dig, manch­mal auch für die Straße.

Bei Haupt­ver­kehrs­stra­ßen und ins­be­son­de­re Durch­gangs­stra­ßen (Bundes‑, Lan­des- oder Kreis­stra­ßen) sind in den meis­ten Fäl­len die Gemein­den oder Städ­te für die Rei­ni­gung, also auch den Win­ter­dienst, auf den Fahr­bah­nen und Rad­we­gen zuständig.

Viel­fach gibt es Ver­ein­ba­run­gen mit der Stra­ßen­bau­ver­wal­tung, dass die­se Stra­ßen mit geräumt und gestreut wer­den, weil die Fahr­zeu­ge ohne­hin dort ent­lang fah­ren müssen.

8. Darf ich den Schnee vom Geh­weg auf die Stra­ße schieben?

Wenn auf den Geh­we­gen nicht genug Platz vor­han­den ist um den Schnee auf­zu­häu­fen, muss der Schnee auf dem eige­nen Grund­stück unter­ge­bracht wer­den. Jeden­falls gehört er nicht auf die Stra­ße. Das nächs­te Räum­fahr­zeug wird den Schnee sonst unwei­ger­lich wie­der auf den Geh­weg schieben.

9. Woher weiß die SBV wann es glatt wird oder schneit?

Der Stra­ßen­bau­ver­wal­tung (SBV) ste­hen für die Wet­ter­in­for­ma­tio­nen pro­fes­sio­nel­le Wet­ter­mel­dun­gen des Deut­schen Wet­ter­diens­tes zur Ver­fü­gung. Die­se soge­nann­ten SWIS-Mel­dun­gen geben uns eine Vor­schau auf den nächs­ten Tag. Neben den Luft­tem­pe­ra­tu­ren und den zu erwar­ten­den Nie­der­schlag erhal­ten wir bei­spiels­wei­se auch Infor­ma­tio­nen über die Boden­tem­pe­ra­tu­ren und die Luft­feuch­tig­keit. Natür­lich gehö­ren auch aktu­el­le Kar­ten dazu, die bei­spiel­wei­se kon­kret die Nie­der­schlä­ge als Regen oder Schnee zeigen.

An eini­gen Stel­len im Stra­ßen­netz haben wir noch soge­nann­te Glät­te­mel­de­an­la­gen. Zusätz­lich zu die­sen Mög­lich­kei­ten sind ins­be­son­de­re in der Nacht Kol­le­gin­nen und Kol­le­gen unter­wegs, um an neur­al­gi­schen Punk­ten das loka­le Wet­ter zu beurteilen.

10. Wann beginnt der Win­ter­dienst mit der Arbeit?

Je nach Wet­ter­vor­her­sa­ge wird der Win­ter­dien­st­ein­satz ent­we­der gleich für den frü­hen Mor­gen ange­ord­net oder aber die Kol­le­gin­nen und Kol­le­gen war­ten in Ruf­be­reit­schaft zuhau­se auf einen Ein­satz. Damit ab 6 Uhr die Stra­ßen befahr­bar sind, star­tet der Win­ter­dienst meis­tens schon gegen 3 Uhr in der Früh.

Die Wet­ter­mel­der sind oft schon ab 1 Uhr nachts unter­wegs, um bei Bedarf einen Ein­satz aus­lö­sen zu kön­nen. Auch die Ein­satz­leit­zen­tra­le der Poli­zei steht mit der Stra­ßen­meis­te­rei in Ver­bin­dung und infor­miert uns bei Bedarf.

11. Wann muss man im Tages­ver­lauf am ehes­ten mit Glät­te rechnen?

Die größ­te Wahr­schein­lich­keit, dass sich Glät­te bil­det, ist in den frü­hen Mor­gen­stun­den um den Son­nen­auf­gang her­um, denn zu die­ser Zeit sind die Tem­pe­ra­tu­ren häu­fig am niedrigsten.

12. Wie vie­le Fahr­zeu­ge hat eine Stra­ßen­meis­te­rei für den Winterdienst?

Je nach Grö­ße der Stra­ßen­meis­te­rei wer­den zwi­schen 8 und 10 Bezir­ke betreut. Jede Stra­ßen­meis­te­rei ver­fügt über 3 oder 4 eige­ne Win­ter­dienst­fahr­zeu­ge. Dar­über hin­aus wer­den Fir­men beauf­tragt, die uns mit 3 bis 6 Fahr­zeu­gen unterstützen.

Für jedes Fahr­zeug gibt es einen Bezirk, der betreut wer­den soll. Die­ser wur­de so opti­miert, dass mög­lichst weni­ge Leer­fahr­ten (Abschnit­te, die bereits von ande­ren Fahr­zeu­gen bear­bei­tet wur­den bzw. die Rück­fahrt zum Stütz­punkt) entstehen.

13. Wie groß sind die Bezirke?

Die durch­schnitt­lich zu bear­bei­ten­de Stre­cken­län­ge der Bezir­ke für Streu- und Räum­ein­sät­ze beträgt etwa 45 km. Ins­ge­samt legen die Fahr­zeu­ge 70 bis 80 km pro Umlauf zurück, bis sie wie­der im Stütz­punkt ange­langt sind.

14. Wie lan­ge dau­ert ein „Umlauf“?

Ein Streu­um­lauf dau­ert etwa 2,5 bis 3,5 Stun­den. Damit wird der Zeit­raum bezeich­net, den ein Fahr­zeug benö­tigt, um ein­mal sei­nen Bezirk abzu­fah­ren, zurück­zu­keh­ren und dann wie­der bela­den für den nächs­ten Ein­satz bereit zu ste­hen. Im Nor­mal­fall rei­chen das gela­de­ne Salz und auch die Salz­so­le für einen Umlauf aus.

Wenn auch Schnee geräumt wer­den muss, ver­län­gern sich die Umlauf­zei­ten. Beim Räu­men kann der Schnee immer nur auf einer Fahr­spur gescho­ben wer­den, wäh­rend beim Streu­en in der Regel zwei Fahr­spu­ren gleich­zei­tig bedient wer­den können.

Die Fahr­zeu­ge fah­ren mit einer Geschwin­dig­keit von unge­fähr 25 bis 35 km/h. Beson­ders beim Räu­men kommt es auf die rich­ti­ge Geschwin­dig­keit an. In Ort­schaf­ten wird ver­sucht, gera­de so schnell zu fah­ren, dass die Stra­ße frei wird, aber der Schnee nicht auf die Grund­stü­cke fliegt.

15. Womit wird gestreut?

Am bes­ten hat sich soge­nann­tes Feucht­salz (FS 30) bewährt. Dabei wird nor­ma­les Koch­salz (NaCl, Natri­um­chlo­rid) aus­ge­streut und mit 30 % Salz­so­le (20%ige Lösung) ange­feuch­tet. Durch die Salz­so­le haf­tet das Salz auf der Stra­ße und wird nicht so schnell durch den Fahrt­wind fort­ge­weht. Außer­dem löst sich das ange­feuch­te­te Salz schnel­ler auf und kann sei­ne Wir­kung frü­her entfalten.

Auf den Auto­bahn­meis­te­rei­en kann bei ent­spre­chen­den Wit­te­rungs­la­gen zusätz­lich zu der FS-30-Streue­rung auch die rei­ne Sole­sprü­hung (FS 100) erfol­gen. Bei der rei­nen Sole­sprü­hung han­delt es sich um eine Ergän­zung des Win­ter­diens­tes bei den Prä­ven­tiv­maß­nah­men und bei Fahr­bahn­tem­pe­ra­tu­ren bis — 6°C.

Klei­ner phy­si­ka­li­scher Exkurs:

Wenn sich Salz im Was­ser auf­lö­sen soll, ist dazu Ener­gie not­wen­dig. Die Ener­gie dazu kommt aus der Umge­bung in Form von Wär­me, die dem Boden, der umlie­gen­den Luft oder dem Was­ser ent­zo­gen wird. Die Tem­pe­ra­tu­ren ins­be­son­de­re des Was­sers kön­nen dadurch sogar unter 0 Null Grad sin­ken und es kann gefrieren.

Der Pro­zess des Auf­lö­sens wird beschleu­nigt, wenn schon Salz im Was­ser gelöst ist.

Auch der flie­ßen­de Ver­kehr trägt wesent­lich zum Auf­tau­pro­zess bei. Das gelös­te Salz (Salz­so­le) wird ver­mischt, ähn­lich wie beim Rüh­ren in Glas. Durch das Wal­ken der Rei­fen ent­steht zusätz­li­che Wär­me. Das lässt sich gut anhand von Stre­cken mit Über­hol­fahr­strei­fen beob­ach­ten. Wäh­rend der Haupt­fahr­strei­fen oft schon gut abge­taut ist, sieht der Über­hol­fahr­strei­fen oft noch weiß aus.

Des­halb: Ach­tung — gestreu­te Stra­ßen kön­nen noch glatt sein!

16. Gibt es Beson­der­hei­ten im Win­ter­dienst bei Radwegen?

Rad­we­ge außer­halb der Ort­schaf­ten kön­nen häu­fig erst nach­ran­gig im Win­ter­dienst behan­delt wer­den. Ins­be­son­de­re nach Schnee­fäl­len muss erst die Fahr­bahn neben dem Rad­weg geräumt sein, damit nicht der bereits geräum­te Rad­weg wie­der zuge­schüt­tet wird. Auch die ver­füg­ba­ren Res­sour­cen spie­len eine Rol­le, da pro Stra­ßen­meis­te­rei nur ein spe­zi­el­les Gerät für Rad­we­ge zur Ver­fü­gung steht.

Ein ande­rer Umstand hat eben­falls gro­ße Bedeu­tung — auf den Rad­we­gen fehlt die wich­ti­ge, unter­stüt­zen­de Wir­kung des Ver­kehrs. Das rol­len­de Rad hilft bei der Ver­tei­lung des Sal­zes und för­dert das Auf­tau­en. Selbst gestreu­te oder geräum­te Rad­we­ge kön­nen also noch lan­ge glatt sein.

17. Wie­viel Salz wird gestreut? Wie schnell fah­ren die Fahrzeuge?

Die Fahr­zeu­ge brin­gen das Streu­salz mit soge­nann­ten Streu­au­to­ma­ten aus. Die Men­ge an Streu­salz beträgt zwi­schen 5 und 40 g/m² und wird unab­hän­gig von der gefah­re­nen Geschwin­dig­keit gesteuert.

Die Fahr­zeu­ge kön­nen zwi­schen 2,5 und 5,0 m³ Salz laden und füh­ren zwi­schen 1.200 und 2.400 Litern Salz­so­le mit sich. Zusam­men ent­spricht das einer Nutz­last von 4,2 bis 8,1 t.

18. Was kann man vor­sorg­lich (prä­ven­tiv) tun?

Mit dem Schnee­räu­men kann natür­lich erst begon­nen wer­den, wenn der Schnee­fall ein­ge­setzt hat. Durch die Wet­ter­be­ob­ach­tun­gen und pro­fes­sio­nel­len Wet­ter­vor­her­sa­gen kön­nen die Fahr­zeu­ge aller­dings recht­zei­tig in Bereit­schaft ver­setzt wer­den und zum rich­ti­gen Zeit­punkt mit ein­set­zen­dem Schnee­fall losfahren.

In Bezug auf Glät­te kön­nen wir zum Teil vor­beu­gend arbei­ten und Glät­te mög­lichst erst gar nicht ent­ste­hen las­sen. Die Ein­sät­ze wer­den so aus­ge­löst wer­den, dass vor dem Über­frie­ren bereits gestreut ist und das Salz zu wir­ken begin­nen kann.

Wenn es vor­her­seh­bar ist, streu­en wir manch­mal bereits in den spä­ten Abend­stun­den, obwohl die Glät­te erst für den nächs­ten Mor­gen vor­her­ge­sagt ist.

19. Wird in jedem Fall bei Minus­gra­den gestreut?

Ob eine tro­cke­ne Fahr­bahn gestreut wer­den soll­te, muss gut über­legt sein. Das Salz selbst zieht Feuch­tig­keit aus dem Umge­bung an und unter Umstän­den wird die Stra­ße genau dadurch glatt. Hier ist viel Fin­ger­spit­zen­ge­fühl gefragt, ob nicht auf ein Abstreu­en ver­zich­tet wer­den sollte.

20. Wirkt das Salz auch bei ‑10 °C?

Die Wirk­sam­keit der Auf­tau­wir­kung des Sal­zes (Tau­mit­tel) hängt stark von der Tem­pe­ra­tur ab. Das Tau­mit­tel Natri­um­chlo­rid NaCl (Koch­salz), was nor­ma­ler­wei­se ver­wen­det wird, wirkt bis max. — 8 °C. Dar­un­ter müs­sen ande­re Sal­ze z.B. MgCl, CaCl (Magne­si­um­chlo­rid oder Kal­zi­um­chlo­rid) ver­wen­det werden.

Oft ist der Ein­satz von Tau­mit­teln dann aber gar nicht mehr not­wen­dig, weil dann kaum noch mit Schnee­fall gerech­net wer­den muss und die Stra­ßen auch „tro­cken­frie­ren“. Bei der soge­nann­ten Sub­li­ma­ti­on geht das Eis direkt in Was­ser­dampf über. Die­sen natür­li­chen Pro­zess kann­ten auch unse­re Groß­el­tern, die bei Minus­gra­den ihre Wäsche drau­ßen auf der Lei­ne getrock­net haben.

21. War­um wird nicht mit Sand oder Splitt gestreut?

Sand oder Splitt wir­ken zwar abstump­fend, kön­nen aber eine Glät­te­bil­dung nicht aus­rei­chend ver­hin­dern. Der Ein­satz wäre allen­falls inner­halb der Ort­schaf­ten ver­tret­bar. Außer­orts stel­len Sand oder Splitt nach dem Abtau­en der Stra­ße eine Gefähr­dung ins­be­son­de­re für Zwei­rad­fah­rer dar und müss­ten regel­mä­ßig abge­kehrt werden.

Spä­tes­tens nach dem Win­ter müs­sen Stra­ßen, Grä­ben, Regen­was­ser­lei­tun­gen und Regen­was­ser­ab­läu­fe gerei­nigt wer­den. Dabei ent­ste­hen durch Ver­un­rei­ni­gun­gen gro­ße Men­gen Abfall, die teu­er ent­sorgt wer­den müs­sen. Zudem sind Sand und Splitt wert­vol­le Rohstoffe.

Streu­salz in der rich­ti­gen Dosie­rung ist die umwelt­ge­rech­tes­te Metho­de zur Glät­te­be­kämp­fung und Auf­recht­erhal­tung der Mobilität.

22. Wie soll ich mich als Kraft­fah­rer ver­hal­ten, wenn mir ein Win­ter­dienst­fahr­zeug im Ein­satz ent­ge­gen­kommt oder vor mir fährt?

Win­ter­dienst­fahr­zeu­ge im Ein­satz sind durch ihre ein­ge­schal­te­ten gel­ben Rund­um­leuch­ten und rück­wär­ti­gen zusätz­li­chen Beleuch­tungs­ein­rich­tun­gen weit­hin sichtbar.

Da auf Auto­bah­nen meh­re­re Fahr­bah­nen gleich­zei­tig bedient wer­den müs­sen, sind häu­fig meh­re­re Räum- und Streu­fahr­zeu­ge unter­wegs, die über die gesam­te Fahr­bahn­brei­te ver­teilt sind und in Fahrt­rich­tung ver­setzt als soge­nann­ter Ver­band fah­ren. Dadurch ent­ste­hen in Fahrt­rich­tung zwi­schen den ein­zel­nen Fahr­spu­ren Lücken, die die Kraft­fah­rer dazu ver­lei­ten, sie zum Über­ho­len zu nut­zen. Das soll­te man grund­sätz­lich nicht tun, denn nach dem viel­leicht geglück­ten Über­hol­ma­nö­ver gelangt man mit Sicher­heit auf noch nicht geräum­te und gestreu­te Fahr­bah­nen, deren Glät­te ein sehr hohes Risi­ko bedeu­tet, ins­be­son­de­re auch bei den not­wen­di­gen Lenk­be­we­gung ins Schleu­dern zu kom­men. Auch bei der Hin­ter­her­fahrt soll­te man sich immer bewusst sein, dass auch wenn unmit­tel­bar zuvor gestreut wur­de, das Streu­salz sei­ne Wir­kung noch gar nicht ent­fal­ten konn­te und die Glät­te zunächst wie im nicht gestreu­ten Zustand vor­han­den ist. Auch wenn bei einer Hin­ter­her­fahrt hin­ter einem Streu­fahr­zeug das eige­ne Fahr­zeug durch das aus­ge­brach­te Streu­salz in Mit­lei­den­schaft gezo­gen wird, soll­te die eige­ne Sicher­heit oben anstehen.

Sind Räum­fahr­zeu­ge im Ver­band auf der Auto­bahn unter­wegs, soll­te man immer beden­ken, dass der Schnee vom äußers­ten lin­ken über die mitt­le­re, die Haupt­fahr­spur bis auf den Stand­strei­fen wei­ter­ge­ge­ben wird. Damit soll­te immer davon abge­se­hen wer­den, die­se Fahr­zeu­ge zu überholen.

Kommt einem außer­halb der Auto­bah­nen ein Streu- und Räum­fahr­zeug im Ein­satz ent­ge­gen, soll­te man sei­ne Geschwin­dig­keit redu­zie­ren und soweit wie mög­lich am rech­ten Fahr­bahn­rand fah­ren. Ins­be­son­de­re Räum­fahr­zeu­ge neh­men mit ihrem Räum­schild in der Regel die gan­ze Brei­te ihrer Fahr­spur in Anspruch und kön­nen natür­lich auf­grund der win­ter­li­chen Ver­hält­nis­se auch kurz­fris­tig über ihre eige­ne Fahr­spur hin­aus kommen.

Außer­halb der Auto­bah­nen soll­te man immer beden­ken, dass in einem Streu­durch­gang die gesam­te Fahr­bahn­brei­te, also auch die Fahr­spur des Gegen­ver­kehrs, gestreut wird, wobei meist laut­stark das aus­ge­brach­te Streu­salz die ent­ge­gen­kom­men­den Fahr­zeu­ge trifft.

Beim Räum­ein­satz ist eben­falls zu beden­ken, dass zwar jede Fahr­spur für sich geräumt wird, es aber nicht aus­ge­schlos­sen ist, dass bei ent­spre­chen­den Wind­ver­hält­nis­sen geräum­ter Schnee in Rich­tung der Gegen­fahr­bahn und damit der dort fah­ren­den Fahr­zeu­ge gelan­gen kann.

Quel­le: Nie­der­säch­si­sche Lan­des­be­hör­de für Stra­ßen­bau und Verkehr


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Vital in den Früh­ling star­ten: Kör­per ent­gif­ten mit Basen­fas­ten und ganz­heit­li­cher Therapie

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Heil­prak­ti­ke­rin Astrid Frey beglei­tet Sie mit fri­schem Obst und Gemü­se sowie einem indi­vi­du­el­len Basen­fas­ten-Pro­gramm bei Ihrem per­sön­li­chen Früh­jahrs­putz von innen.

Früh­lings­er­wa­chen für Kör­per und See­le: Zeit für den inne­ren Hausputz

End­lich ist er da – der Früh­ling! Die Tage wer­den spür­bar län­ger, die Son­ne lässt sich öfter bli­cken und die schwe­ren Win­ter­män­tel wan­dern ganz nach hin­ten in den Schrank. Es ist ein befrei­en­des Gefühl, wie­der in leich­te­re Stof­fe zu schlüp­fen und die ers­ten war­men Son­nen­strah­len bewusst auf der Haut zu spüren.

Doch mit der leich­te­ren Klei­dung wächst bei vie­len auch das Bewusst­sein für die Spu­ren, die die gemüt­li­che Win­ter­zeit hin­ter­las­sen hat. Die „Schutz­schicht“, die uns treu durch die kal­ten Mona­te beglei­tet hat, darf nun Stück für Stück wei­chen. Auch wenn es uns manch­mal noch schwer­fällt, die trä­gen Gewohn­hei­ten des Win­ters hin­ter uns zu las­sen: Jetzt ist der idea­le Moment für einen Früh­jahrs­putz von innen.

Um den Kör­per sanft auf den „Früh­lings­mo­dus“ umzu­stel­len, haben sich vier Wege beson­ders bewährt:


1. Basen­fas­ten: Genuss­voll entlasten

Beim Basen­fas­ten durch­bre­chen wir unge­sun­de Ernäh­rungs­mus­ter und schen­ken dem Kör­per eine wert­vol­le Erho­lungs­pha­se. Es ist eine beson­ders sanf­te Form des Fas­tens, bei der man nicht hun­gert, son­dern den Fokus auf Lebens­mit­tel legt, die der Kör­per basisch ver­stoff­wech­selt. Ziel ist es, das Säu­re-Basen-Gleich­ge­wicht wie­der­her­zu­stel­len und eine Über­säue­rung – oft ver­ur­sacht durch Stress, Kaf­fee, Zucker oder Fleisch – auszugleichen.

  • Was auf den Tel­ler kommt: Genie­ßen Sie aus­schließ­lich basen­bil­den­de Lebens­mit­tel wie fri­sches Gemü­se, rei­fes Obst, aro­ma­ti­sche Kräu­ter, vita­le Keim­lin­ge und hoch­wer­ti­ge Pilze.

  • Was wir weg­las­sen: Für einen Zeit­raum von meist ein bis zwei Wochen mei­den wir kon­se­quent Säu­re­bild­ner wie Fleisch, Milch­pro­duk­te, Getrei­de (Brot, Pas­ta), Zucker, Kaf­fee und Alkohol.

  • Der Effekt: Die­ser „kuli­na­ri­sche Früh­jahrs­putz“ ent­las­tet den Stoff­wech­sel, regt die Ent­gif­tung an und hilft dabei, über­schüs­si­ges Was­ser und Schla­cken aus­zu­schwem­men. Sie gewin­nen neue Ener­gie, ohne den Kör­per durch radi­ka­len Ver­zicht zu schwächen.

2. Fuß­re­flex­zo­nen­mas­sa­ge: Der Kick für den Stoffwechsel

Über die geziel­te Mas­sa­ge der Reflex­zo­nen an den Füßen set­zen wir direk­te Impul­se für die Ent­gif­tungs­or­ga­ne. Leber, Gal­len­bla­se, Darm und Nie­ren wer­den ange­regt, ihre Arbeit effi­zi­en­ter auf­zu­neh­men – ein wah­rer Fri­sche­kick für Ihren gesam­ten Stoffwechsel.

3. Kohne­the­ra­pie: Rei­ni­gung durch Komplexmittel

Um den Rei­ni­gungs­pro­zess zu voll­enden, nut­zen wir die Kraft der Kom­plex­mit­tel. Die­se unter­stüt­zen die Leber, die Gal­len­bla­se sowie den Darm und die Nie­ren gezielt bei ihrer wich­ti­gen Aus­schei­dungs- und Ent­gif­tungs­funk­ti­on. So wird der Kör­per dabei unter­stützt, Altes loszulassen.

4. Kine­sio­lo­gi­sche Unter­stüt­zung: Ihr indi­vi­du­el­ler Fahrplan

Jeder Kör­per ist ein­zig­ar­tig. Mit­tels kine­sio­lo­gi­scher Aus­tes­tung fin­den wir Ant­wor­ten auf die ent­schei­den­den Fra­gen für Ihren per­sön­li­chen Erfolg:

  • Wann ist der opti­ma­le Zeit­punkt für Ihren Start?

  • Wel­che basi­schen Lebens­mit­tel unter­stüt­zen Ihr Vor­ha­ben ganz individuell?

  • Wie vie­le Wochen benö­tigt Ihr Kör­per für die­sen inne­ren Hausputz?

  • Bedarf es in die­ser Zeit noch wei­te­rer, spe­zi­fi­scher Unterstützung?


Was wir gemein­sam erreichen

Durch die Kom­bi­na­ti­on aus bewuss­ter Ernäh­rung, manu­el­ler The­ra­pie und der geziel­ten Bin­dung von Gift­stof­fen erzie­len wir einen effek­ti­ven „Reset“ für Ihr System:

  • Pfun­de pur­zeln las­sen: Wir ver­ab­schie­den uns auf natür­li­che Wei­se vom Winterspeck.

  • Tie­fe Rei­ni­gung: Ihr Kör­per wird von innen her­aus geklärt.

  • Strah­len­des Wohl­be­fin­den: Ein ent­las­te­ter Kör­per schenkt Ihnen mehr Ener­gie, bes­se­re Lau­ne und ein fri­sche­res Hautbild.

Nut­zen wir die auf­stre­ben­de Früh­lings­en­er­gie, um mit Leich­tig­keit und Vita­li­tät in die war­me Jah­res­zeit zu star­ten! Ich beglei­te Sie bei Ihrem per­sön­li­chen Früh­jahrs­putz mit einem indi­vi­du­el­len Pro­gramm und köst­li­chen Rezep­ten für basi­sche Gerichte.

Kon­takt & wei­te­re Informationen:

Heil­prak­ti­ke­rin Astrid Frey Spie­ker­oo­ger Str. 12 26810 Westoverledingen

Tel.: 04955 9899844 Mail: info@astridfrey.de

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Heil­prak­ti­ke­rin Astrid Frey aus Ost­fries­land — Land­kreis Leer

Nor­dic-Wal­king im Julia­nen­park – Bewe­gung, Natur und neue Kon­tak­te 

Der Julia­nen­park in Leer ist eine ech­te grü­ne Oase und bie­tet den idea­len Rah­men für alle, die Sport an der fri­schen Luft lie­ben. Astrid Frey, Heil­prak­ti­ke­rin aus Ihr­ho­ve, lädt wöchent­lich zum kos­ten­lo­sen Nor­dic-Wal­king-Treff ein.

Hier ste­hen der Spaß an der Gemein­schaft und die Gesund­heit im Vor­der­grund – egal ob für Anfän­ger oder Fortgeschrittene.

Das Wich­tigs­te auf einen Blick:

Wann? Jeden Mitt­woch um 14:00 Uhr

Wo? Treff­punkt ist der Park­platz bei Bur­ger King in Leer

Wer? Jeder ist will­kom­men! Auch eine Teil­nah­me ohne Stö­cke ist pro­blem­los möglich.

Kos­ten? Das Ange­bot ist kom­plett kostenfrei.

Ziel der Grup­pe ist es, gemein­sam die rich­ti­ge Tech­nik zu erler­nen, die Fit­ness zu för­dern und dabei unkom­pli­ziert neue Kon­tak­te zu knüp­fen. Ein Ein­stieg in die seit Okto­ber 2025 bestehen­de Grup­pe ist jeder­zeit und ohne Vor­be­din­gun­gen möglich.

Kon­takt für Infor­ma­tio­nen & Anmel­dung: Natur­heil­pra­xis Astrid Frey Spie­ker­oo­ger Str. 12, 26810 Wes­t­ov­er­le­din­gen 📞 04955/9899844 oder 0152 5183 8740 📧 info@astridfrey.de

Nutzt das mil­de Früh­lings­wet­ter, atmet tief durch und bewegt euch gemein­sam mit Gleich­ge­sinn­ten durch das Grüne! 

Heil­prak­ti­ke­rin Astrid Frey Spie­ker­oo­ger Str. 12 26810 Westoverledingen

Star­ten Sie mit neu­er Leich­tig­keit in die war­me Jah­res­zeit! Um Ihren Kör­per nach den Win­ter­mo­na­ten sanft zu rege­ne­rie­ren und Ihre Vita­li­tät zu stei­gern, bie­tet Ihnen die Natur­heil­pra­xis Astrid Frey ein ganz­heit­li­ches Pro­gramm für Ihren inne­ren Früh­jahrs­putz an. Basie­rend auf bewähr­ten natur­heil­kund­li­chen Metho­den unter­stüt­zen wir Sie dabei, Bal­last abzu­wer­fen und Ihr Wohl­be­fin­den nach­hal­tig zu stärken.

Unse­re Schwer­punk­te für Ihre Gesundheit:

  • Basen­fas­ten

  • Fuß­re­flex­zo­nen­mas­sa­ge

  • Kine­sio­lo­gi­sche Unterstützung

  • Kohne­the­ra­pie

  • Stoff­wech­sel-Reset

  • Säu­re-Basen-Aus­gleich

  • Ganz­heit­li­che Entgiftung

  • Indi­vi­du­el­le Ernährungsbegleitung

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News

Nie­der­sach­sen über­nimmt Füh­rung beim Windenergie-Ausbau

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Ener­gie­wen­de: Nie­der­sach­sen zün­det den „Wind­ener­gie-Tur­bo“ und lässt Kon­kur­renz hin­ter sich

In der jüngs­ten Aus­schrei­bungs­run­de der Bun­des­netz­agen­tur für Wind­ener­gie an Land hat Nie­der­sach­sen ein Rekord­ergeb­nis erzielt und sich deut­lich von den ande­ren Bun­des­län­dern abge­setzt. Mit fast einem Giga­watt an Zuschlä­gen unter­mau­ert das Land sei­ne Vor­rei­ter­rol­le, wäh­rend Ener­gie­mi­nis­ter Chris­ti­an Mey­er (Grü­ne) dras­tisch vor dro­hen­den „Stopp­schil­dern“ aus Ber­lin warnt.

Ein Markt im Umbruch: Über­zeich­nung und sin­ken­de Preise

Das Aus­schrei­bungs­er­geb­nis der Bun­des­netz­agen­tur (BNetzA) zum Gebots­ter­min 1. Febru­ar offen­bart eine uner­war­tet hohe Dyna­mik im Markt. Die aus­ge­schrie­be­ne Men­ge von 3.445 Mega­watt (MW) Wind­ener­gie an Land war deut­lich über­zeich­net. Ins­ge­samt gin­gen 924 Gebo­te mit einer astro­no­mi­schen Gesamt­leis­tung von 7.858 MW ein. Am Ende erhiel­ten 439 Gebo­te einen Zuschlag.

Beson­ders bemer­kens­wert: Der Wett­be­werb drückt die Prei­se. Mit durch­schnitt­lich 5,54 Cent pro Kilo­watt­stun­de (ct/kWh) liegt der Gebots­preis signi­fi­kant unter dem Wert der vor­he­ri­gen Aus­schrei­bung von 6,06 ct/kWh. Das gerings­te Gebot lag deutsch­land­weit bei 5,19 ct/kWh, das höchs­te bei 5,64 ct/kWh. Für Ener­gie­mi­nis­ter Mey­er ist dies ein kla­res Signal: „Das zeigt, wie güns­tig Wind­strom ist. Er senkt den Strom­preis, ist die güns­tigs­te Strom­erzeu­gungs­form und muss daher aus­ge­baut werden.“

Nie­der­sach­sen deklas­siert Nordrhein-Westfalen

Die Macht­ver­hält­nis­se beim Aus­bau der Wind­ener­gie haben sich ver­scho­ben. Nie­der­sach­sen hat die Spit­zen­po­si­ti­on unter den Bun­des­län­dern nicht nur über­nom­men, son­dern mit bemer­kens­wer­ter Domi­nanz aus­ge­baut. Mit einem Zuschlags­vo­lu­men von fast einem Giga­watt – exakt 957 MW, ver­teilt auf 96 Ange­bo­te – liegt das Land unan­ge­foch­ten vorn.

Der Vor­sprung auf den Zweit­plat­zier­ten ist ekla­tant: 296 MW tren­nen Nie­der­sach­sen von Nord­rhein-West­fa­len, das im Vor­jahr noch den ers­ten Platz beleg­te und nun auf rund 661 MW kommt. Auf dem drit­ten Rang folgt Sach­sen-Anhalt mit gut 438 MW.

Der „Nie­der­sach­sen-Effekt“: Beschleu­nig­te Geneh­mi­gun­gen und hohe Akzeptanz

Hin­ter dem Erfolg steht eine geziel­te Stra­te­gie der Lan­des­re­gie­rung. Chris­ti­an Mey­er führt das Ergeb­nis auf inter­ne Struk­tur­re­for­men zurück: „Die Zah­len zei­gen: Unser Ener­gie-Tur­bo für die Erneu­er­ba­ren läuft unaufhörlich.“

Wesent­li­che Trei­ber sind demnach:

  • Die Task Force Ener­gie­wen­de: Sie hat die Geneh­mi­gungs­zei­ten für neue Wind­rä­der auf nur noch 10,6 Mona­te verkürzt.

  • Akzep­tanz- und Betei­li­gungs­ge­set­ze: Die Ein­füh­rung einer Wert­schöp­fungs­ab­ga­be sorgt für hohe Zustim­mung vor Ort. „Bei uns pro­fi­tie­ren die Men­schen vor Ort schon jetzt von der durch das Land ein­ge­führ­ten Akzep­tanz­ab­ga­be und Betei­li­gung“, so der Minister.

  • Rekord-Geneh­mi­gun­gen: Im Jahr 2025 wur­de eine Rekord­zahl von 807 Wind­rä­dern geneh­migt. Mey­er dank­te Kom­mu­nen und Bran­che für die­se „groß­ar­ti­ge Leistung“.

Kla­re Kan­te gegen Ber­lin: Sor­ge vor dem „Rei­che-Stopp“

Trotz des Tri­umphs mischt sich schar­fe Kri­tik in die Töne aus Han­no­ver. Mey­er rich­te­te eine deut­li­che War­nung an die Bun­des­ebe­ne, nament­lich an Bun­des­mi­nis­te­rin [Name der Minis­te­rin, falls Rei­che ein Platz­hal­ter ist, sonst: Rei­che]. Die Bran­che brau­che Pla­nungs- und Inves­ti­ti­ons­si­cher­heit. „Die­ser Wind­ener­gie-Tur­bo darf jetzt aber nicht durch den von Bun­des­mi­nis­te­rin Rei­che geplan­ten Erneu­er­ba­ren-Stopp abge­würgt wer­den“, for­der­te er.

Unter­neh­men ver­füg­ten über rechts­kräf­ti­ge Geneh­mi­gun­gen. „Daher ist die Bun­des­re­gie­rung gut bera­ten, jetzt kein neu­es Stopp­schild und eine ‚Rei­che-Del­le‘ beim Erneu­er­ba­ren-Aus­bau zu verursachen.“

Die wei­te­re Stra­te­gie: Son­der­aus­schrei­bun­gen und Infrastruktur

Nie­der­sach­sen setzt auf eine Fort­set­zung der Expan­si­on. Der Minis­ter begrüß­te, dass der erfolg­rei­che gemein­sa­me Bun­des­rats­an­trag Bay­erns und Nie­der­sach­sens für mehr Wind­ener­gie im Kli­ma­schutz­pro­gramm der Bun­des­re­gie­rung auf­ge­grif­fen wur­de. Geplant ist eine zügi­ge Son­der­aus­schrei­bung von 12 wei­te­ren Giga­watt Windstrom.

Der Minis­ter beton­te die öko­no­mi­sche Logik: Wind- und Son­nen­strom wür­den immer güns­ti­ger und senk­ten dau­er­haft die Strom­prei­se für Haus­hal­te und Wirt­schaft. Bei Spei­chern erle­be man eine „ech­te Effi­zi­enz­re­vo­lu­ti­on“. Selbst die Bun­des­re­gie­rung rech­ne durch die geplan­ten 12 GW Son­der­aus­schrei­bun­gen mit dau­er­haft um 0,6 ct/kWh gerin­ge­ren Strom­kos­ten für alle. Daher sei es rich­tig, bun­des­weit auf Wind­kraft zu set­zen, da sie Wachs­tums­mo­tor für den länd­li­chen Raum sei und die ener­gie­in­ten­si­ve Indus­trie stärke.

Aller­dings mahn­te Mey­er auch hier zur Eile und for­der­te eine Beschleu­ni­gung des Aus­baus von Ener­gie­net­zen und ‑spei­chern („Netz- und Spei­cher-Tur­bo“), um die Kos­ten wei­ter zu sen­ken. Die 12 GW Son­der­aus­schrei­bun­gen müss­ten „schnell über die Büh­ne gehen“, da aus­rei­chend geneh­mig­te, aber noch nicht bezu­schlag­te Anla­gen exis­tie­ren. Zudem for­dert er zeit­nah sinn­vol­le Rege­lun­gen für das För­der­re­gime nach 2026.

Rea­li­sie­rung auf Rekord­kurs: Der Kurs steht

Auch die Rea­li­sie­rungs­zah­len unter­mau­ern den Trend. Im ers­ten Quar­tal 2026 wur­den laut Markt­stamm­da­ten­re­gis­ter in Nie­der­sach­sen 53 gro­ße Wind­kraft­an­la­gen mit einer Leis­tung von gut 302 MW instal­liert (deutsch­land­weit 195 Anla­gen mit 1.028 MW). Im glei­chen Zeit­raum des Vor­jah­res waren es rund 271 MW bei 52 Anlagen.

„Wir sind und blei­ben also auf Kurs“, erklär­te der Ener­gie­mi­nis­ter. „Mit fast einem Giga­watt wur­de allein in die­ser ers­ten Run­de zwei Drit­tel des­sen bezu­schlagt, was wir mit 1,5 Giga­watt als jähr­li­chen Net­to-Zubau pla­nen.“ Der „Wind-Tur­bo“ lau­fe und lau­fe. Nun sei es ent­schei­dend, dass alle bezu­schlag­ten Anla­gen zeit­nah rea­li­siert wer­den. Dies mache das Land unab­hän­gi­ger von Impor­ten schäd­li­cher fos­si­ler Ener­gien wie Öl und Gas und siche­re güns­ti­gen und sau­be­ren Strom.

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News

Deut­sche Schau­stel­ler­kul­tur als Imma­te­ri­el­les Kul­tur­er­be offi­zi­ell anerkannt

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am

Tra­di­ti­on pur beim Gal­li­markt in Leer: Das größ­te Volks­fest Ost­fries­lands, das jähr­lich am zwei­ten Mitt­woch im Okto­ber beginnt, ist nun offi­zi­el­ler Teil des Imma­te­ri­el­len Kul­tur­er­bes. Die­se Aus­zeich­nung durch die UNESCO wür­digt die jahr­hun­der­te­lan­ge Arbeit der Schau­stel­ler­fa­mi­li­en, die Fes­te wie den Gal­li­markt zu einem unver­zicht­ba­ren Treff­punkt unse­rer regio­na­len Iden­ti­tät machen.

Ein Erbe zum Anfas­sen: Deut­sche Schau­stel­ler­kul­tur ist nun offi­zi­el­les Kulturerbe

Es ist ein Rit­ter­schlag für die bun­ten Lich­ter, den Duft von gebrann­ten Man­deln und das Lachen in der Ach­ter­bahn: Die UNESCO-Kom­mis­si­on hat die Schau­stel­ler­kul­tur auf deut­schen Volks­fes­ten offi­zi­ell in das Bun­des­wei­te Ver­zeich­nis des Imma­te­ri­el­len Kul­tur­er­bes aufgenommen.

Mit die­ser Ent­schei­dung wird eine Tra­di­ti­on gewür­digt, die seit über 1.200 Jah­ren tief in der deut­schen Gesell­schaft ver­wur­zelt ist. Es ist eine Aner­ken­nung für rund 5.600 Schau­stel­ler­fa­mi­li­en, die oft über vie­le Gene­ra­tio­nen hin­weg Wis­sen, Hand­werk und Lei­den­schaft weitergeben.

Ein Ort der Begeg­nung für alle

Ob Kir­mes, Jahr­markt, Schüt­zen­fest, Dult oder die gelieb­ten Weih­nachts­märk­te – die Zah­len spre­chen eine deut­li­che Sprache:

  • 9.750 Volks­fes­te fin­den jähr­lich in Deutsch­land statt.

  • 200 Mil­lio­nen Gäs­te las­sen sich pro Jahr von der Magie der Plät­ze verzaubern.

  • Der Ein­tritt ist frei: Ein ent­schei­den­der Fak­tor, denn Volks­fes­te sind einer der weni­gen Orte, an denen Men­schen unge­ach­tet ihrer Her­kunft, Reli­gi­on oder ihres Geld­beu­tels zusammenkommen.

„Volks­fes­te sind weit mehr als ein rei­nes Frei­zeit­an­ge­bot – sie sind ein zen­tra­ler Bestand­teil unse­rer kul­tu­rel­len Iden­ti­tät“, betont Albert Rit­ter, Prä­si­dent des Deut­schen Schau­stel­ler­bun­des (DSB). Die Auf­nah­me in das Ver­zeich­nis sei ein star­kes Signal und zugleich ein Auf­trag an die Poli­tik, die Rah­men­be­din­gun­gen für die­ses Kul­tur­gut lang­fris­tig zu sichern.

Tra­di­ti­on trifft Innovation

Die Schau­stel­ler­kul­tur lebt von einem beson­de­ren Kon­trast: Wäh­rend his­to­ri­sche Fahr­ge­schäf­te und tra­di­tio­nel­le Lecke­rei­en für Ver­traut­heit sor­gen, set­zen die Betrei­ber gleich­zei­tig auf moderns­te Tech­nik und inno­va­ti­ve Kon­zep­te. Die­ses Zusam­men­spiel schafft eine Atmo­sphä­re, die Men­schen „ana­log“ und von Ange­sicht zu Ange­sicht ver­eint – ein wert­vol­les Gut in einer zuneh­mend digi­ta­len Welt.

Über den Deut­schen Schau­stel­ler­bund (DSB)

Der in Ber­lin ansäs­si­ge DSB ist die welt­weit größ­te Berufs­spit­zen­or­ga­ni­sa­ti­on des Gewer­bes. Mit 89 Mit­glieds­ver­bän­den setzt er sich uner­müd­lich für den Erhalt von Kir­mes, Jahr­markt und Weih­nachts­markt ein. Die jet­zi­ge Aus­zeich­nung unter­streicht die Bedeu­tung die­ser Arbeit: Die Schau­stel­ler sind die Hüter eines Erbes, das Gene­ra­tio­nen ver­bin­det und das Herz unse­rer Städ­te und Gemein­den zum Schla­gen bringt.


📍 Hin­ter­grund: Das Bun­des­wei­te Ver­zeich­nis des Imma­te­ri­el­len Kul­tur­er­bes lis­tet leben­di­ge Tra­di­tio­nen auf, die für die Iden­ti­tät und Viel­falt in Deutsch­land von beson­de­rer Bedeu­tung sind.

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