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Hochbetrieb in den Ferien: Landkreis Leer investiert 6,2 Millionen Euro in Schulen
In den Ferien Hochbetrieb in Kreis-Schulen: Landkreis Leer investiert 6,2 Millionen Euro
Während die Schülerinnen und Schüler des Landkreises Leer ihre Sommerferien genießen, herrscht in den Schulen Hochbetrieb. Der Landkreis nutzt die unterrichtsfreie Zeit, um umfangreiche Bau- und Sanierungsarbeiten an seinen Schulgebäuden durchzuführen. Insgesamt werden rund 6,2 Millionen Euro investiert, um die Lernumgebungen zu verbessern und moderne Standards zu erfüllen.
Intensive Bauarbeiten für einen reibungslosen Schulstart
Ziel ist es, die meisten Bauarbeiten bis zum Schulbeginn abzuschließen, damit der Unterricht möglichst ungestört stattfinden kann. Allerdings werden einige Projekte, wie die Sanierung des Altbaus des Ubbo-Emmius-Gymnasiums in Leer, länger andauern. Diese umfangreiche 3‑Millionen-Euro-Maßnahme soll im Herbst oder Winter fertiggestellt werden.
Investitionen in moderne Lernumgebungen
Die laufenden Baumaßnahmen erstrecken sich über elf Schulstandorte sowie die Halle der Sportschule Ostfriesland in Hesel. Die Investitionen umfassen die Erweiterung und Sanierung der Schulgebäude, die Einrichtung von Fachräumen sowie die Modernisierung der Sanitäranlagen.
Großprojekte im Überblick
Oberschule Uplengen: Hier begann der “Erweiterung und Umbau” mit einem Kostenaufwand von rund 2,3 Millionen Euro. Die Arbeiten umfassen Erdarbeiten, Rohbauarbeiten und die Einrichtung einer Containeranlage.
Oberschule Weener: In Gebäude II werden für 80.000 Euro neue Toiletten installiert. Die Maßnahme umfasst die Erneuerung der Anschlussleitungen, Wandfliesen sowie Fenster- und Sanitärelemente.
Schule Kloster Barthe in Hesel: Noch ausstehende Restarbeiten beim Umbau der benachbarten ehemaligen Wilhelm-Busch-Schule belaufen sich auf 278.000 Euro. Die Klassen 5 und 6, die bisher in der Außenstelle Brinkum unterrichtet wurden, ziehen ab dem neuen Schuljahr in die Räume der ehemaligen Förderschule in Hesel um.
Teletta-Groß-Gymnasium in Leer: Das Gymnasium erhält neue Rauchschutztüren für 100.000 Euro.
Integrierte Gesamtschule Moormerland: Hier werden für 150.000 Euro mehrere Fachräume umgebaut sowie neue Einrichtungen für die Chemieräume und Lagerschränke beschafft.
Verbesserte Lernbedingungen für die Zukunft
Durch die umfangreichen Investitionen des Landkreises Leer werden die Lernbedingungen für die Schülerinnen und Schüler nachhaltig verbessert. Die Modernisierungen und Erweiterungen der Schulgebäude sorgen nicht nur für ein ansprechenderes Lernumfeld, sondern tragen auch dazu bei, dass die Schulen den aktuellen technischen und pädagogischen Anforderungen gerecht werden.
Mit diesen Maßnahmen stellt der Landkreis sicher, dass die Schulen auch in Zukunft gut ausgestattet sind und den Schülerinnen und Schülern optimale Bedingungen für ihre schulische und persönliche Entwicklung bieten.
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Farbenmeer im Reiderland: Tulpen blühen bis zum Horizont
Foto: Rolf Bootsmann von Luftblicke Nordwest
Farbenpracht bis zum Horizont: Ein Hauch von Holland direkt hinter der Grenze
Beerta / Reiderland – Es ist ein Naturschauspiel, das jedes Jahr aufs Neue verzaubert und die Ankunft des Frühlings unübersehbar macht: Nur wenige Kilometer hinter der deutschen Grenze, im niederländischen Reiderland, verwandelt sich die Landschaft derzeit in ein schier endloses Meer aus Farben. Die Tulpenfelder rund um Beerta und Finsterwolde stehen in voller Blüte und ziehen Besucher sowie Fotografen gleichermaßen in ihren Bann.
Ein Teppich aus Millionen Blüten
Wer in diesen Tagen über Bad Nieuweschans in Richtung Beerta fährt, wird Zeuge einer Farbexplosion. Entlang des Hoofdwegs und des Nieuwewegs erstrecken sich die Felder oft bis zum Horizont. In akkuraten Reihen leuchten Tulpen in sattem Rot, leuchtendem Gelb, zartem Rosa und tiefem Violett um die Wette. Besonders im weichen Licht der Morgen- oder Abendstunden bietet sich ein beeindruckendes Fotomotiv, das die Weite der Provinz Groningen perfekt einfängt.
Der ideale Zeitpunkt für eine Landpartie
Die beste Zeit, um dieses Spektakel zu erleben, ist Mitte April. Je nach Witterung erstreckt sich die Saison von Ende März bis Mitte Mai. Aktuell befinden sich die Felder auf ihrem Höhepunkt. Ein Ausflug in die Gemeinde Oldambt lohnt sich besonders per Fahrrad, um die frische Frühlingsluft und den Anblick der bunten Streifen in Ruhe genießen zu können. Auch für Autofahrer ist die Region bestens erschlossen, wobei zahlreiche kleine Haltebuchten zum kurzen Verweilen einladen.
Bewundern, aber Bewahren
Trotz der touristischen Anziehungskraft darf nicht vergessen werden: Diese Felder sind kein öffentlicher Park, sondern wertvolle Produktionsflächen zur Zwiebelgewinnung. Die Landwirte ziehen die Blumen mit großer Sorgfalt auf. Für Besucher gelten daher wichtige Verhaltensregeln, um die Ernte nicht zu gefährden:
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Auf den Wegen bleiben: Das Betreten der schmalen Furchen zwischen den Blumenreihen ist untersagt, da dies die empfindlichen Pflanzen und Zwiebeln beschädigen kann.
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Pflücken verboten: So verlockend es ist, ein Souvenir mitzunehmen – die Tulpen müssen auf dem Feld bleiben. In vielen umliegenden Dörfern gibt es jedoch spezielle Verkaufsstände oder „Pflückgärten“, in denen man sich seinen eigenen Strauß zusammenstellen darf.
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Respektvoller Abstand: Halten Sie für Ihre Fotos ausreichend Abstand zum Rand der Anbauflächen.
Dank an die Augenzeugen
Ein besonderer Dank gilt den aufmerksamen Lesern und Fotografen, wie etwa Hans-Albert Dirks, die uns mit ihren Aufnahmen an dieser Pracht teilhaben lassen. Ihre Bilder fangen die Magie dieses kurzen, aber intensiven Zeitfensters ein, in dem das Reiderland zum wohl buntesten Ort der Region wird.
Wer das kommende Wochenende für einen Ausflug nutzt, sollte die Kamera nicht vergessen – und ein wenig Zeit im Gepäck haben, um die Ruhe dieser besonderen Grenzregion auf sich wirken zu lassen.
Reisetipp kompakt:
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Ort: Beerta, Finsterwolde und Umgebung (Gemeinde Oldambt, NL)
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Zeitraum: Hauptblüte Mitte April
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Anfahrt: Über die A280/A7 Richtung Groningen, Abfahrt Bad Nieuweschans.


Dank an die Augenzeugen
Ein besonderer Dank gilt den aufmerksamen Lesern und Fotografen, wie etwa Hans-Albert Dirks und Rolf Bootsmann die uns mit ihren Aufnahmen an dieser Pracht teilhaben lassen. Ihre Bilder fangen die Magie dieses kurzen, aber intensiven Zeitfensters ein, in dem das Reiderland zum wohl buntesten Ort der Region wird. Weitere Fotos sind auf der Leeraner Facebookseite “Wir Leeraner” veröffentlicht.
Wer das kommende Wochenende für einen Ausflug nutzt, sollte die Kamera nicht vergessen – und ein wenig Zeit im Gepäck haben, um die Ruhe dieser besonderen Grenzregion auf sich wirken zu lassen.
Reisetipp kompakt:
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Ort: Beerta, Finsterwolde und Umgebung (Gemeinde Oldambt, NL)
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Zeitraum: Hauptblüte Mitte April
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Anfahrt: Über die A280/A7 Richtung Groningen, Abfahrt Bad Nieuweschans.

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Friesenbrücke weiter eingeschränkt: Probebetrieb verlängert
Friesenbrücke: Geduldsprobe für Radfahrer und Fußgänger hält an
Weener/Westoverledingen – Wer in diesen Tagen die Ems über die Friesenbrücke überqueren möchte, muss weiterhin mit Hindernissen rechnen. Wie die Deutsche Bahn über ihr BauInfoPortal mitteilt, wird der laufende Probebetrieb an dem wichtigen Brückenbauwerk verlängert.
Probebetrieb geht in die Verlängerung
Eigentlich sollten die intensiven Testphasen bereits Mitte April abgeschlossen sein. Doch für „vertiefende Untersuchungen“, so die Bahn, müsse der erweiterte Probebetrieb nun bis mindestens Donnerstag, den 30. April 2026, fortgesetzt werden.
Einschränkungen auf Geh- und Radweg
Für die Nutzer des Geh- und Radwegs hat dies unmittelbare Konsequenzen: Eine durchgehende Verfügbarkeit der Überquerung kann in diesem Zeitraum nicht garantiert werden. Die Bahn weist darauf hin, dass es jederzeit zu kurzfristigen Sperrungen oder Einschränkungen kommen kann.
Die Verantwortlichen bitten die betroffenen Bürgerinnen und Bürger sowie Touristen um Verständnis für die Unannehmlichkeiten. Warum die zusätzlichen Untersuchungen notwendig geworden sind und ob der 30. April als fixes Enddatum für die Einschränkungen steht, bleibt abzuwarten.
Radfahrer und Fußgänger sollten für ihre Planungen in der kommenden Woche vorsichtshalber mehr Zeit einplanen oder sich vorab über den aktuellen Status informieren.
Quelle: BauInfoPortal der Deutschen Bahn AG, Stand 24. April 2026
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Halbseitige Sperrung auf B70 sorgt für Verzögerungen
Geduldsprobe an der Ledabrücke: Halbseitige Sperrung der B70 ab Montag
Leer – Pendler und Autofahrer im Bereich der Papenburger Straße müssen sich ab der kommenden Woche auf Verzögerungen einstellen. Wie die Verkehrsbehörde der Stadt Leer bereits ankündigte, wird am Montag, den 27. April, ab 9:00 Uhr die halbseitige Sperrung der B70 südlich der Ledabrücke aktiviert.
Baustellenverkehr per Ampelschaltung
Für voraussichtlich drei Wochen wird der Verkehr in diesem Bereich mittels einer Lichtsignalanlage gesteuert. Grund für die Einschränkungen sind vorbereitende Arbeiten der Niedersächsischen Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr für den anstehenden Neubau der Ledabrücke. Konkret beginnt die beauftragte Fachfirma am Montag mit dem Rückbau des Radweges sowie umfangreichen Erdarbeiten.
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Sicherheit geht vor: Bagger im Schwenkbereich
Die Entscheidung für die halbseitige Sperrung ist laut Behörde unumgänglich. Da direkt am Fahrbahnrand gearbeitet und der Boden tief ausgekoffert wird, kommen schwere Geräte zum Einsatz. Insbesondere der Schwenkbereich der eingesetzten Bagger ragt in die Fahrbahn hinein, was aus Sicherheitsgründen Platz für Mensch und Maschine erfordert.
Sperrung bleibt auch nachts bestehen
Entgegen mancher Hoffnung wird die Sperrung auch in den Abend- und Nachtstunden nicht aufgehoben. Ein täglicher Auf- und Abbau sei im weiteren Bauablauf technisch nicht mehr machbar. Durch das Auskoffern des Erdreichs entsteht entlang der Fahrbahnkante eine offene Vertiefung. Eine Freigabe der Strecke außerhalb der Arbeitszeiten würde somit eine erhebliche Gefahr für den fließenden Verkehr darstellen.
Verkehrsteilnehmer werden gebeten, die Verzögerungen in ihrer Zeitplanung zu berücksichtigen oder den Bereich, wenn möglich, großräumig zu umfahren.
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