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Igel aus dem Win­ter­schlaf: So ein­fach gelingt die Mit­hil­fe im Garten

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Ein Herz für Sta­chel­rit­ter: Der ulti­ma­ti­ve Gui­de für einen igel­freund­li­chen Garten

Wenn die Tage im März und April spür­bar län­ger wer­den und die ers­ten Früh­lings­bo­ten ihre Köp­fe aus der Erde stre­cken, erwacht in unse­ren Gär­ten ein ganz beson­de­rer Gast aus sei­nem mona­te­lan­gen Schlum­mer­schlaf: der West­li­che Igel. Doch die Freu­de über den pel­zi­gen Nach­barn soll­te mit Acht­sam­keit ein­her­ge­hen, denn nach dem Win­ter­schlaf haben die klei­nen Insek­ten­fres­ser oft bis zu 40 % ihres Kör­per­ge­wichts ver­lo­ren. Sie sind nun drin­gend dar­auf ange­wie­sen, in unse­ren Gär­ten Nah­rung und Schutz zu finden.

In einer Zeit, in der Gär­ten immer öfter “auf­ge­räumt” und ste­ril wir­ken, wird der Lebens­raum für den Igel knapp. Erfah­ren Sie hier, wie Sie mit ein­fa­chen Mit­teln zum Arten­schutz bei­tra­gen können.


Fas­zi­nie­ren­de Fak­ten: Was den Igel so beson­ders macht

Bevor wir uns den prak­ti­schen Tipps wid­men, lohnt sich ein Blick auf die erstaun­li­che Bio­lo­gie die­ser Tie­re. Ein aus­ge­wach­se­ner Igel ist ein wah­res Wun­der der Natur:

  • Der Sta­chel­pan­zer: Zwi­schen 5.000 und 8.000 Sta­cheln trägt ein aus­ge­wach­se­nes Tier auf sei­nem Rücken. Die­se ver­horn­ten Haa­re sind innen hohl und die­nen als hoch­ef­fek­ti­ver Schutz­pan­zer. Bei Gefahr rollt sich der Igel mit­hil­fe einer star­ken Ring­mus­ku­la­tur zusam­men und wird zu einer unein­nehm­ba­ren Festung.

  • Der Weit­wan­de­rer: Unter­schät­zen Sie nie­mals die Mobi­li­tät eines Igels! Männ­li­che Tie­re kön­nen in einer ein­zi­gen Nacht Revie­re von bis zu einem Qua­drat­ki­lo­me­ter durch­strei­fen. Sie sind stän­dig in Bewe­gung, um Nah­rung oder Part­ner zu finden.

  • Das “Hecken­schwein”: Der eng­li­sche Name Hedge­hog beschreibt das Tier per­fekt. Igel suchen bevor­zugt in Hecken nach Nah­rung und legen dabei kei­ner­lei Wert auf Tisch­ma­nie­ren. Sie schmat­zen, schnau­fen und schle­cken laut­stark, was ihnen ihren drol­li­gen Namen ein­ge­bracht hat.


Der Spei­se­plan: Ein nütz­li­cher Hel­fer im Garten

Igel sind wert­vol­le Ver­bün­de­te für jeden Gärt­ner, denn sie sind rei­ne Fleisch­fres­ser. Ent­ge­gen der weit ver­brei­te­ten Ansicht fres­sen sie kein Fall­obst. Wenn man einen Igel an einem Apfel knab­bern sieht, inter­es­siert er sich in Wahr­heit für die Maden und Käfer im Inne­ren der Frucht.

Auf sei­nem natür­li­chen Spei­se­plan stehen:

  • Lauf­kä­fer, Asseln und Tausendfüßler.

  • Regen­wür­mer 

  • Gele­gent­lich wer­den auch jun­ge Mäu­se oder in Boden­nä­he befind­li­che Vogel­ei­er verspeist.

Die gro­ße Gefahr: Milch

Bit­te beach­ten Sie unbe­dingt: Igel dür­fen nie­mals Milch bekom­men! Sie sind von Natur aus lak­to­se­into­le­rant. Der Ver­zehr führt zu schwe­ren Durch­fäl­len und schmerz­haf­ten Koli­ken, die für die klei­nen Tie­re oft töd­lich enden. Die bes­te Hil­fe ist eine fla­che Scha­le mit fri­schem Was­ser.


So gestal­ten Sie ein siche­res Refugium

Unse­re Gär­ten sind oft durch Zäu­ne und Mau­ern von­ein­an­der iso­liert. Dabei ist es so ein­fach, dem Igel zu helfen:

1. Mut zur “Unord­nung”

Igel lie­ben es wild. Als nacht­ak­ti­ve Tie­re benö­ti­gen sie tags­über siche­re Schlaf­plät­ze. Soge­nann­te “Dreck­ecken” sind für sie pure Luxusunterkünfte.

  • Las­sen Sie Laub‑, Rei­sig- und Tot­holz­hau­fen in ruhi­gen Ecken des Gar­tens liegen.

  • Auch ein alter Kom­post­hau­fen oder ein umge­stürz­ter Baum­stamm bie­tet idea­len Schutz vor Wit­te­rung und Feinden.

2. Vor­sicht bei moder­ner Technik

Die größ­te Gefahr in moder­nen Gär­ten sind Mäh­ro­bo­ter. Da Igel bei Gefahr nicht flie­hen, son­dern sich zusam­men­rol­len, wer­den sie von den Mes­sern oft schwer ver­letzt oder getötet.

  • Las­sen Sie Mäh­ro­bo­ter grund­sätz­lich nur tags­über laufen.

  • Ver­zich­ten Sie nach Mög­lich­keit auf Laub­blä­ser, da die­se nicht nur das Laub ent­fer­nen, son­dern auch die lebens­not­wen­di­gen Insek­ten und die Win­ter­quar­tie­re zerstören.

3. Wege ebnen: Die Igel-Autobahn

Ein Gar­ten allein reicht einem Igel meist nicht aus. Er muss von Grund­stück zu Grund­stück wan­dern können.

  • Schaf­fen Sie klei­ne Durch­gän­ge in Zäu­nen oder Mau­ern (ca. 13 x 13 cm). Eine kur­ze Abspra­che mit den Nach­barn sorgt dafür, dass eine gan­ze Ket­te an igel­freund­li­chen Gär­ten entsteht.


 

Igel besit­zen einen sehr kur­zen Darm, der per­fekt auf die Ver­wer­tung von tie­ri­schen Pro­te­inen und Fet­ten aus­ge­legt ist. Pflanz­li­che Zell­wän­de (wie bei Gemü­se) oder kom­ple­xe Koh­len­hy­dra­te (wie in vie­len Pil­zen und Obst­sor­ten) kön­nen sie schlicht­weg nicht auf­schlie­ßen. Wenn ein Igel an einem Pilz oder einer Frucht schnup­pert, sucht er dort gezielt nach pro­te­in­rei­chen „Bei­la­gen“ wie Maden oder Käfern.

Rich­tig füt­tern: Wann ist Hil­fe nötig?

Grund­sätz­lich fin­den gesun­de Igel in einem natur­na­hen Gar­ten genug Nah­rung. Eine dau­er­haf­te Zufüt­te­rung kann sogar scha­den, da sie die natür­li­che Selek­ti­on beein­träch­tigt. Zufüt­te­rung ist nur in Aus­nah­men sinnvoll:

  1. Im Früh­jahr (März/April), wenn es nach dem Erwa­chen noch zu kalt für Insek­ten ist.

  2. Im spä­ten Herbst, wenn jun­ge Igel noch nicht das not­wen­di­ge Gewicht für den Win­ter­schlaf (ca. 500–600 g) erreicht haben.

Womit füt­tern? Am bes­ten eig­net sich hoch­wer­ti­ges Kat­zen­feucht­fut­ter mit einem hohen Fleisch­an­teil (ohne Getrei­de und Zucker). Spe­zi­el­les “Igel­fut­ter” aus dem Han­del ist oft unge­eig­net, da es zu vie­le Koh­len­hy­dra­te enthält.


Jeder Bei­trag zählt

Ein igel­freund­li­cher Gar­ten ist kein Hexen­werk. Es geht dar­um, der Natur wie­der ein Stück weit Raum zu geben. Wenn wir auf Gif­te ver­zich­ten, Durch­gän­ge schaf­fen und ein wenig Unord­nung zulas­sen, beloh­nen uns die Sta­chel­rit­ter als flei­ßi­ge Schäd­lings­be­kämp­fer und fas­zi­nie­ren­de Beob­ach­tungs­ob­jek­te für die gan­ze Familie.

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Igel und die Gefahr durch Nacktschnecken

Obwohl Nackt­schne­cken oft als ver­meint­li­che Beu­te von Igeln ange­se­hen wer­den, stel­len sie in Wahr­heit eine erheb­li­che Gesund­heits­ge­fahr dar. Sie fun­gie­ren als Zwi­schen­wir­te für Para­si­ten, ins­be­son­de­re für den Lun­gen­wurm (Creno­so­ma stria­tum) sowie für ver­schie­de­ne Darm­pa­ra­si­ten wie Band­wür­mer. Ver­zehrt ein Igel eine infi­zier­te Schne­cke, gelan­gen die Lar­ven in sei­nen Orga­nis­mus und besie­deln die Atem­we­ge. Dies führt zu schwe­ren Sym­pto­men wie ras­seln­dem Atem, chro­ni­schem Hus­ten, Atem­not und gelb­li­chem Schleim­aus­wurf. Da Nackt­schne­cken zudem nähr­stoff­arm sind, die­nen sie Igeln ledig­lich als min­der­wer­ti­ge Not­nah­rung, die das Immun­sys­tem durch die Para­si­ten­be­las­tung mas­siv schwächt.

Um Igel im eige­nen Gar­ten zu schüt­zen, ist der Ver­zicht auf Schne­cken­korn und ande­re che­mi­sche Gif­te essen­zi­ell, da die­se für Wild­tie­re töd­lich sein kön­nen. Statt­des­sen hilft eine geziel­te Zufüt­te­rung mit pro­te­in­rei­chem Kat­zen­fut­ter (hoher Fleisch­an­teil, ohne Getrei­de oder Soße) sowie das Bereit­stel­len einer fla­chen Was­ser­scha­le, die Abhän­gig­keit von Schne­cken als Nah­rungs­quel­le zu ver­rin­gern. Zeigt ein Igel bereits deut­li­che Krank­heits­sym­pto­me wie Hus­ten oder Apa­thie, ist eine fach­me­di­zi­ni­sche Behand­lung durch eine Igel­sta­ti­on oder einen igel­kun­di­gen Tier­arzt unumgänglich.

Getrock­ne­te Insek­ten wie Mehl­wür­mer oder die Lar­ven der Sol­da­ten­flie­ge wer­den von Igeln zwar meist gie­rig gefres­sen, sind jedoch als Nah­rung nicht zu emp­feh­len und kön­nen sogar gesund­heits­schäd­lich sein.

Die Pro­ble­ma­tik von getrock­ne­ten Insekten

  • Kal­zi­um-Phos­phor-Man­gel: Getrock­ne­te Mehl­wür­mer und Sol­da­ten­flie­gen­lar­ven wei­sen ein extrem ungüns­ti­ges Ver­hält­nis von Kal­zi­um zu Phos­phor auf. Ein Über­maß an Phos­phor ent­zieht dem Kör­per des Igels Kal­zi­um, was lang­fris­tig zu Kno­chen­ab­bau, Ske­lett­ver­än­de­run­gen und Brü­chen füh­ren kann (meta­bo­li­sche Knochenerkrankung).

  • Dehy­drie­rung: Igel decken einen Teil ihres Flüs­sig­keits­be­darfs über die Nah­rung. Getrock­ne­tes Fut­ter ent­zieht dem Kör­per zusätz­lich Was­ser, was beson­ders bei geschwäch­ten Tie­ren oder in tro­cke­nen Som­mern gefähr­lich ist.

  • Man­geln­de Nähr­stof­fe: Durch den Trock­nungs­pro­zess gehen wich­ti­ge Vit­ami­ne ver­lo­ren. Zudem ent­hal­ten die­se Insek­ten oft zu viel Fett und zu wenig ver­wert­ba­re Pro­te­ine für den spe­zi­fi­schen Stoff­wech­sel eines Igels.

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Ille­ga­ler Tier­han­del 2025 – Immer mehr Fäl­le aufgedeckt

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Ein herz­kran­ker ille­gal trans­por­tier­ter Hun­de­wel­pe. Copy­right: Tier­heim Freital

Ille­ga­ler Heim­tier­han­del: Fall­zah­len stei­gen 2025 erneut an

Eine neue Aus­wer­tung des Deut­schen Tier­schutz­bun­des bestä­tigt einen besorg­nis­er­re­gen­den Trend: Der ille­ga­le Han­del mit Heim- und Wild­tie­ren nimmt wie­der zu. Beson­ders die Belas­tung für Tier­hei­me und das Leid der oft kran­ken Tie­re errei­chen neue Höchststände.

Der ille­ga­le Heim­tier­han­del bleibt eines der größ­ten Tier­schutz­pro­ble­me in Deutsch­land. Laut der aktu­el­len Sta­tis­tik wur­den im Jahr 2025 min­des­tens 2.250 Tie­re in 257 auf­ge­deck­ten Fäl­len regis­triert. Damit stei­gen die Zah­len nach einem vor­über­ge­hen­den Rück­gang nach der Coro­na­pan­de­mie wie­der deut­lich an. Da die Dun­kel­zif­fer mas­siv sein dürf­te, bil­den die­se Zah­len nur die Spit­ze des Eis­bergs ab.

Skru­pel­lo­ses Geschäft mit dem Tierleid

Die betrof­fe­nen Tie­re wer­den meist unter kata­stro­pha­len Bedin­gun­gen gezüch­tet und viel zu jung ille­gal trans­por­tiert. „Der skru­pel­lo­se Han­del mit Hun­den und Kat­zen geht unauf­hör­lich wei­ter“, warnt Dr. Romy Zel­ler, Fach­re­fe­ren­tin beim Deut­schen Tier­schutz­bund. Neben Hun­den und Kat­zen gera­ten zuneh­mend auch exo­ti­sche Wild­tie­re in den Fokus der Schmuggler.

Die Zah­len für 2025 im Überblick:

  • Hun­de: 598 Tie­re (vor allem Moderas­sen wie Zwerg­spit­ze, Mal­te­ser und Pudel).

  • Kat­zen: 56 Tiere.

  • Ande­re Arten: 1.596 Tie­re, dar­un­ter Land­schild­krö­ten, Vogel­spin­nen, aber auch Exo­ten wie Affen, Zebras und ein Serval.

Die Haupt­re­gio­nen für Auf­grif­fe waren Bay­ern, Sach­sen und Ham­burg. Als häu­figs­tes Her­kunfts­land wur­de bereits zum zehn­ten Mal in Fol­ge Rumä­ni­en iden­ti­fi­ziert, gefolgt von Bulgarien.

For­de­run­gen nach stren­ge­ren Gesetzen

Um dem kri­mi­nel­len Han­del das Hand­werk zu legen, for­dert der Deut­sche Tier­schutz­bund ein Ver­bot des Online­han­dels mit Tie­ren oder zumin­dest eine strik­te Iden­ti­täts­pflicht für Ver­käu­fer auf Online-Por­ta­len. Ein Licht­blick ist die jüngst vom EU-Par­la­ment beschlos­se­ne Ver­ord­nung zur EU-wei­ten Kenn­zeich­nungs- und Regis­trie­rungs­pflicht für Hun­de und Kat­zen, wel­che die Rück­ver­folg­bar­keit ver­bes­sern soll.

Tier­hei­me am Limit

Die Fol­gen des ille­ga­len Han­dels tra­gen oft die ohne­hin über­las­te­ten Tier­hei­me. Die beschlag­nahm­ten Tie­re sind häu­fig schwer krank und benö­ti­gen eine kos­ten­in­ten­si­ve medi­zi­ni­sche Betreu­ung. Trotz der Zusa­ge im Koali­ti­ons­ver­trag, Tier­hei­me finan­zi­ell zu unter­stüt­zen, feh­len im Bun­des­haus­halt 2026 bis­lang die ent­spre­chen­den Mit­tel. Der Tier­schutz­bund sieht die Bun­des­re­gie­rung hier drin­gend in der Pflicht, um den dro­hen­den Kol­laps der Ein­rich­tun­gen abzuwenden.

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Raus aus dem Hams­ter­rad: Wenn das Leben nur noch aus Funk­tio­nie­ren besteht

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Wenn das Leben nur noch aus „Funk­tio­nie­ren“ besteht: Der Weg zurück zu sich selbst

Ken­nen Sie die­se Pha­sen, in denen sich das Leben wie ein end­lo­ser Mara­thon anfühlt? Ein Umbruch jagt den nächs­ten, Kri­sen for­dern Ihre gesam­te Kraft und plötz­lich bemer­ken Sie: Die inne­re Ruhe ist ver­schwun­den. Der Kopf ist voll, der Kör­per steht unter Dauerstrom.

In sol­chen Momen­ten schal­ten wir oft auf „Auto­pi­lot“. Wir funk­tio­nie­ren prä­zi­se wie ein Uhr­werk, um den All­tag zu bewäl­ti­gen – doch das eigent­li­che Leben, das Spü­ren und Genie­ßen, fin­det ohne uns statt.

Dein Kör­per spricht, wenn der Kopf schweigt

Als Kine­sio­lo­gin betrach­te ich den Men­schen als untrenn­ba­re Ein­heit. Psy­chi­sche Belas­tun­gen sind weit mehr als nur „belas­ten­de Gedan­ken“. Sie mani­fes­tie­ren sich als hand­fes­te ener­ge­ti­sche und kör­per­li­che Blockaden.

  • Der Stress „sitzt“ tief in den Muskeln.

  • Ver­zweif­lung blo­ckiert den natür­li­chen Energiefluss.

  • Das Ner­ven­sys­tem ver­harrt in einem erschöp­fen­den Überlebensmodus.

Wenn wir auf­hö­ren zu füh­len, um den Schmerz oder den Stress zu bewäl­ti­gen, beginnt der Kör­per, die Signa­le zu sen­den, die wir im Kopf nicht mehr zulassen.

Kein Stan­dard-Rezept, son­dern Ihr indi­vi­du­el­ler Weg

Das Wich­tigs­te, was ich in mei­ner täg­li­chen Arbeit gelernt habe: Es gibt kei­nen Ein­heits­weg aus einer Kri­se. Jeder Mensch bringt sei­ne eige­ne Geschich­te, indi­vi­du­el­le Stress­mus­ter und ein ganz per­sön­li­ches Tem­po mit.

In der Kine­sio­lo­gie nut­zen wir den Mus­kel­test als prä­zi­ses Bio­feed­back-Instru­ment Ihres Kör­pers. Anstatt nach star­ren Sche­ma­ta vor­zu­ge­hen, schau­en wir ganz individuell:

  1. Was braucht Ihr Sys­tem jetzt gera­de wirk­lich? Geht es um Ent­las­tung, Sta­bi­li­sie­rung oder einen sanf­ten Impuls zur Veränderung?

  2. Wo lie­gen die Ursa­chen? Wir suchen nach den Wur­zeln der Anspan­nung, die Sie am frei­en Atmen hindern.

  3. Wel­che Res­sour­cen schla­fen in Ihnen? Wir reak­ti­vie­ren Ihre per­sön­li­chen Kraft­quel­len, damit Sie nicht mehr nur funk­tio­nie­ren, son­dern wie­der leben­dig spüren.


Wor­an mer­ken Sie, dass Sie im „Funk­ti­ons-Modus“ feststecken?

Die fol­gen­den Sym­pto­me sind häu­fi­ge Indi­ka­to­ren dafür, dass Ihr Sys­tem Hil­fe benötigt:

  • Psy­chi­sche Belas­tung: Erschöp­fung, Trau­rig­keit, ein Gefühl inne­rer Lee­re, Angst, stän­di­ges Grü­beln oder tief­sit­zen­de Selbstzweifel.

  • Psy­cho­so­ma­ti­sche Signa­le: Schlaf­stö­run­gen, chro­ni­sche Ver­span­nun­gen, Ver­dau­ungs­pro­ble­me, Zäh­ne­knir­schen oder eine blei­er­ne Müdigkeit.

  • Lebens­kri­sen & Umbrü­che: Über­for­de­rung im Beruf, Trau­er­pro­zes­se, Tren­nun­gen, fami­liä­re Kon­flik­te oder die Suche nach dem Sinn in neu­en Lebens­pha­sen (wie dem Ren­ten­ein­tritt oder dem Aus­zug der Kinder).


Den Kreis­lauf durchbrechen

Hei­lung beginnt dort, wo wir auf­hö­ren zu kämp­fen und anfan­gen hin­zu­schau­en. Gemein­sam fin­den wir her­aus, wie wir Ihren Kopf ent­las­ten und Ihren Kör­per wie­der in die Ent­span­nung füh­ren kön­nen – maß­ge­schnei­dert auf Ihre aktu­el­le Lebenssituation.

Sie müs­sen die­sen Weg nicht allei­ne gehen. Wenn Sie das Gefühl haben, fest­zu­ste­cken, las­sen Sie uns gemein­sam schau­en, was Ihr Kör­per Ihnen sagen möchte.

„Ganz gleich, wie beschwer­lich das Ges­tern war, stets kannst du im Heu­te von Neu­em anfan­gen.“ (Bud­dha)

Kon­takt & Beratung

Ger­ne beglei­te ich Sie auf Ihrem Weg zu mehr Leich­tig­keit und inne­rer Balance.

Natur­heil­pra­xis Astrid Frey Spie­ker­oo­ger Str. 12, 26810 Westoverledingen

Tele­fon: 04955 / 9899844 | Mobil: 0152 5183 8740

E‑Mail: info@astridfrey.de

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Früh­lings-Wal­king im Julia­nen­park: Bewe­gung, Wald­luft & Geselligkeit

Genie­ßen Sie den Früh­ling in Leer aktiv! Jeden Mitt­woch um 14 Uhr lädt die Nor­dic-Wal­king-Grup­pe im Julia­nen­park zum gemein­sa­men Lau­fen und Klö­nen ein. Hier ste­hen sport­li­ches Mit­ein­an­der und locke­re Gesel­lig­keit im Fokus – auch abseits der Stre­cke. Egal ob Anfän­ger oder Fort­ge­schrit­te­ne, mit oder ohne Stö­cke: Die Teil­nah­me unter der Lei­tung von Heil­prak­ti­ke­rin Astrid Frey ist kos­ten­frei und unver­bind­lich. Treff­punkt ist der Park­platz bei Bur­ger King. Atmen Sie tief durch und bewe­gen Sie sich mit in bes­ter Gesellschaft!

… mehr lesen — bit­te HIER klicken.

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40 Jah­re Tscher­no­byl: Pro­tes­te for­dern Atomausstieg

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Mahn­wa­che zum 38. Tscher­no­byl-Jah­res­tag am 5.5.2024 an der Uran­an­rei­che­rungs­an­la­ge Gro­nau. Foto: privat

40 Jah­re nach Tscher­no­byl: Bun­des­wei­te Pro­tes­te und For­de­rung nach kom­plet­tem Atomausstieg

Bonn/Berlin – Am kom­men­den Sonn­tag, den 26. April 2026, jährt sich die ver­hee­ren­de Atom­ka­ta­stro­phe von Tscher­no­byl zum 40. Mal. Anläss­lich die­ses his­to­ri­schen Datums mahnt der Bun­des­ver­band Bür­ger­initia­ti­ven Umwelt­schutz (BBU) an die Opfer der Atom­in­dus­trie und for­dert mit Nach­druck die Voll­endung des Atom­aus­stiegs – natio­nal wie international.

Mahn­wa­chen und Pro­tes­te im gesam­ten Bundesgebiet

Rund um den Jah­res­tag orga­ni­sie­ren Anti-Atom­kraft-Initia­ti­ven bun­des­weit zahl­rei­che Aktio­nen, dar­un­ter Mahn­wa­chen, Got­tes­diens­te und Infor­ma­ti­ons­ver­an­stal­tun­gen. Schwer­punk­te der Pro­tes­te bil­den ehe­ma­li­ge und aktu­el­le Atom­stand­or­te wie Lin­gen in Nie­der­sach­sen und Neckar­west­heim in Baden-Würt­tem­berg. Der BBU betont, dass die Gefahr durch die Nut­zung der Kern­ener­gie kei­nes­wegs gebannt sei, solan­ge Anla­gen wie die Uranfa­bri­ken in Gro­nau (NRW) und Lin­gen wei­ter­hin mit unbe­fris­te­ten Geneh­mi­gun­gen Brenn­stoff für aus­län­di­sche Reak­to­ren produzieren.

 

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Kri­tik an For­schung und Neubauplänen

Beson­de­ren Zünd­stoff bie­tet der For­schungs­re­ak­tor in Gar­ching (Bay­ern), des­sen end­gül­ti­ge Still­le­gung der Ver­band seit Lan­gem for­dert. Auch die anhal­ten­de Atom­for­schung in Deutsch­land sowie Plä­ne zum Bau neu­er Kraft­wer­ke – unter ande­rem in den Nie­der­lan­den – ste­hen mas­siv in der Kri­tik. BBU-Vor­stands­mit­glied Udo Buch­holz ver­weist dar­auf, dass welt­weit wei­ter­hin kein End­la­ger für den pro­du­zier­ten Atom­müll existiert.

Wider­stand gegen Castor-Transporte

Aktu­ell mobi­li­siert der BBU zudem gegen die Atom­müll­trans­por­te von Jülich nach Ahaus. Erst am frü­hen Mitt­woch­mor­gen erreich­te der zwei­te von ins­ge­samt 152 geplan­ten Cas­tor­be­häl­tern das Zwi­schen­la­ger in Ahaus unter laut­star­kem Pro­test. Auch dro­hen­de Trans­por­te aus Groß­bri­tan­ni­en zum Stand­ort Brok­dorf in Schles­wig-Hol­stein sowie die regel­mä­ßi­gen Uran­trans­por­te quer durch Deutsch­land wer­den vom Ver­band abgelehnt.

“Atom­aus­stieg ist noch nicht abgeschlossen”

Obwohl im April 2023 die letz­ten deut­schen AKW vom Netz gin­gen, sieht der BBU das Ziel noch nicht erreicht. „Damit ist der Atom­aus­stieg noch nicht abge­schlos­sen. Auch die Anla­gen in Gro­nau, Lin­gen und Gar­ching müs­sen gestoppt wer­den“, so Udo Buch­holz. Er for­dert zudem ein Ende des Uran­ab­baus welt­weit, um die Grund­la­ge für Atom­kraft­wer­ke und Atom­waf­fen glei­cher­ma­ßen zu entziehen.

Eine Über­sicht über die ver­schie­de­nen Akti­ons­or­te zum Jah­res­tag fin­den Inter­es­sier­te auf der Web­site des Ver­ban­des unter bbu-online.de.

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Bür­ger­meis­ter Hei­ko Abbas (von links), Dirk Kai­ser, Lei­ter der Ober­schu­le Wee­ner, Anja Meiß­ner, Lei­te­rin der Grund­schu­le Wee­ner, und Land­rat Mat­thi­as...

Lokal

Gän­se­fraß im Land­kreis Leer: Blo­em for­dert schnel­le Hil­fe für Landwirte

Gän­se­fraß im Land­kreis Leer: SPD-Abge­ord­ne­ter Blo­em for­dert schnel­len Schadensausgleich Das Aus­maß der durch Gän­se ver­ur­sach­ten Fraß­schä­den auf land­wirt­schaft­li­chen Flä­chen hat...

Lokal

Nächt­li­che Bau­werks­prü­fung: Stadt­ring­brü­cke in Leer halb­sei­tig gesperrt

Ver­kehrs­be­hörd­li­che Maß­nah­me: Halb­sei­ti­ge Sper­rung der Stadt­ring­brü­cke (B70/B436) Um die lang­fris­ti­ge Sicher­heit und Sta­bi­li­tät der Infra­struk­tur zu gewähr­leis­ten, steht an der...

Blaulicht

Ver­kehrs­un­fäl­le und Dieb­stahl in Moorm­er­land, Wee­ner und Bunde

POL-LER: Pres­se­mit­tei­lung der Poli­zei­in­spek­ti­on Leer/ Emden für den 11.05.2026     Ver­kehrs­un­fäl­le ++ Diebstahl    Moorm­er­land — Verkehrsunfall Am 10.05.2026...

Lokal

Wil­hel­mi­ne-Sief­kes-Preis für Yared Dibaba in Leer

Das Foto zeigt (von links) Sabi­ne Sant­jer, Insi­na Lüschen, Annie Heger, Claus Drei­er, Griet­je Kamm­ler, Yared Dibaba, Dr. Rein­hard Goltz...

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Face­book­sei­te Stadt und Land­kreis Leer

Ob Stadt oder Land­kreis Leer – die Even­burg ist das Sym­bol unse­rer Hei­mat. Auf der Face­book­sei­te „Wir Leera­ner“ infor­mie­ren wir...

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Frei­er Zugang zu regio­na­len News: Lese­r­ECHO-Ver­lag for­ciert media­le Teilhabe

Medi­en für alle: Lese­r­ECHO-Ver­lag stärkt regio­na­le Teil­ha­be durch kos­ten­freie Newsportale In einer Zeit, in der Infor­ma­tio­nen zuneh­mend hin­ter Bezahl­schran­ken ver­schwin­den,...

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Online-Anzei­gen rich­tig gestal­ten: Smart­phone & Tablet im Fokus

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Reich­wei­te, Rele­vanz, Regio­na­li­tät – Media­da­ten der Sei­te „Wir Leeraner“

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Mit SEO erfolg­reich in Deutsch­land: Wie nie­der­län­di­sche Unter­neh­men vom Lese­r­ECHO-Por­tal profitieren

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Mit­tel­al­ter­li­ches Heer­la­ger­tref­fen in Tim­mel lädt ein

13. Mit­tel­al­ter­li­ches Heer­la­ger­tref­fen zu Tim­mel: Zeit­rei­se am Pfingstwochenende Tim­mel ver­wan­delt sich in eine leben­di­ge Kulis­se ver­gan­ge­ner Jahr­hun­der­te. Vom 23. bis...

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Zwei Tage Aus­nah­me­zu­stand: Flachs­meer freut sich auf sein Schüt­zen­fest mit gro­ßem Festumzug

Rück­blick auf glanz­vol­le Momen­te: Impres­sio­nen vom Schüt­zen­fest-Umzug des Vor­jah­res. Auch in die­sem Jahr bil­det der gro­ße Marsch durch Flachs­meer am...

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Rock­abend in Emden: Grum­py­na­tors live im LMC

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Kunst- und Hand­wer­ker­markt Gro­te­gas­te am 7. Juni 2026

Krea­ti­vi­tät und Tra­di­ti­on: Kunst- und Hand­wer­ker­markt in Gro­te­gas­te lädt ein Gro­te­gas­te – Wenn sich am Sonn­tag, den 7. Juni 2026, der...

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