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Igel aus dem Win­ter­schlaf: So ein­fach gelingt die Mit­hil­fe im Garten

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Ein Herz für Sta­chel­rit­ter: Der ulti­ma­ti­ve Gui­de für einen igel­freund­li­chen Garten

Wenn die Tage im März und April spür­bar län­ger wer­den und die ers­ten Früh­lings­bo­ten ihre Köp­fe aus der Erde stre­cken, erwacht in unse­ren Gär­ten ein ganz beson­de­rer Gast aus sei­nem mona­te­lan­gen Schlum­mer­schlaf: der West­li­che Igel. Doch die Freu­de über den pel­zi­gen Nach­barn soll­te mit Acht­sam­keit ein­her­ge­hen, denn nach dem Win­ter­schlaf haben die klei­nen Insek­ten­fres­ser oft bis zu 40 % ihres Kör­per­ge­wichts ver­lo­ren. Sie sind nun drin­gend dar­auf ange­wie­sen, in unse­ren Gär­ten Nah­rung und Schutz zu finden.

In einer Zeit, in der Gär­ten immer öfter “auf­ge­räumt” und ste­ril wir­ken, wird der Lebens­raum für den Igel knapp. Erfah­ren Sie hier, wie Sie mit ein­fa­chen Mit­teln zum Arten­schutz bei­tra­gen können.


Fas­zi­nie­ren­de Fak­ten: Was den Igel so beson­ders macht

Bevor wir uns den prak­ti­schen Tipps wid­men, lohnt sich ein Blick auf die erstaun­li­che Bio­lo­gie die­ser Tie­re. Ein aus­ge­wach­se­ner Igel ist ein wah­res Wun­der der Natur:

  • Der Sta­chel­pan­zer: Zwi­schen 5.000 und 8.000 Sta­cheln trägt ein aus­ge­wach­se­nes Tier auf sei­nem Rücken. Die­se ver­horn­ten Haa­re sind innen hohl und die­nen als hoch­ef­fek­ti­ver Schutz­pan­zer. Bei Gefahr rollt sich der Igel mit­hil­fe einer star­ken Ring­mus­ku­la­tur zusam­men und wird zu einer unein­nehm­ba­ren Festung.

  • Der Weit­wan­de­rer: Unter­schät­zen Sie nie­mals die Mobi­li­tät eines Igels! Männ­li­che Tie­re kön­nen in einer ein­zi­gen Nacht Revie­re von bis zu einem Qua­drat­ki­lo­me­ter durch­strei­fen. Sie sind stän­dig in Bewe­gung, um Nah­rung oder Part­ner zu finden.

  • Das “Hecken­schwein”: Der eng­li­sche Name Hedge­hog beschreibt das Tier per­fekt. Igel suchen bevor­zugt in Hecken nach Nah­rung und legen dabei kei­ner­lei Wert auf Tisch­ma­nie­ren. Sie schmat­zen, schnau­fen und schle­cken laut­stark, was ihnen ihren drol­li­gen Namen ein­ge­bracht hat.


Der Spei­se­plan: Ein nütz­li­cher Hel­fer im Garten

Igel sind wert­vol­le Ver­bün­de­te für jeden Gärt­ner, denn sie sind rei­ne Fleisch­fres­ser. Ent­ge­gen der weit ver­brei­te­ten Ansicht fres­sen sie kein Fall­obst. Wenn man einen Igel an einem Apfel knab­bern sieht, inter­es­siert er sich in Wahr­heit für die Maden und Käfer im Inne­ren der Frucht.

Auf sei­nem natür­li­chen Spei­se­plan stehen:

  • Lauf­kä­fer, Asseln und Tausendfüßler.

  • Regen­wür­mer 

  • Gele­gent­lich wer­den auch jun­ge Mäu­se oder in Boden­nä­he befind­li­che Vogel­ei­er verspeist.

Die gro­ße Gefahr: Milch

Bit­te beach­ten Sie unbe­dingt: Igel dür­fen nie­mals Milch bekom­men! Sie sind von Natur aus lak­to­se­into­le­rant. Der Ver­zehr führt zu schwe­ren Durch­fäl­len und schmerz­haf­ten Koli­ken, die für die klei­nen Tie­re oft töd­lich enden. Die bes­te Hil­fe ist eine fla­che Scha­le mit fri­schem Was­ser.


So gestal­ten Sie ein siche­res Refugium

Unse­re Gär­ten sind oft durch Zäu­ne und Mau­ern von­ein­an­der iso­liert. Dabei ist es so ein­fach, dem Igel zu helfen:

1. Mut zur “Unord­nung”

Igel lie­ben es wild. Als nacht­ak­ti­ve Tie­re benö­ti­gen sie tags­über siche­re Schlaf­plät­ze. Soge­nann­te “Dreck­ecken” sind für sie pure Luxusunterkünfte.

  • Las­sen Sie Laub‑, Rei­sig- und Tot­holz­hau­fen in ruhi­gen Ecken des Gar­tens liegen.

  • Auch ein alter Kom­post­hau­fen oder ein umge­stürz­ter Baum­stamm bie­tet idea­len Schutz vor Wit­te­rung und Feinden.

2. Vor­sicht bei moder­ner Technik

Die größ­te Gefahr in moder­nen Gär­ten sind Mäh­ro­bo­ter. Da Igel bei Gefahr nicht flie­hen, son­dern sich zusam­men­rol­len, wer­den sie von den Mes­sern oft schwer ver­letzt oder getötet.

  • Las­sen Sie Mäh­ro­bo­ter grund­sätz­lich nur tags­über laufen.

  • Ver­zich­ten Sie nach Mög­lich­keit auf Laub­blä­ser, da die­se nicht nur das Laub ent­fer­nen, son­dern auch die lebens­not­wen­di­gen Insek­ten und die Win­ter­quar­tie­re zerstören.

3. Wege ebnen: Die Igel-Autobahn

Ein Gar­ten allein reicht einem Igel meist nicht aus. Er muss von Grund­stück zu Grund­stück wan­dern können.

  • Schaf­fen Sie klei­ne Durch­gän­ge in Zäu­nen oder Mau­ern (ca. 13 x 13 cm). Eine kur­ze Abspra­che mit den Nach­barn sorgt dafür, dass eine gan­ze Ket­te an igel­freund­li­chen Gär­ten entsteht.


 

Igel besit­zen einen sehr kur­zen Darm, der per­fekt auf die Ver­wer­tung von tie­ri­schen Pro­te­inen und Fet­ten aus­ge­legt ist. Pflanz­li­che Zell­wän­de (wie bei Gemü­se) oder kom­ple­xe Koh­len­hy­dra­te (wie in vie­len Pil­zen und Obst­sor­ten) kön­nen sie schlicht­weg nicht auf­schlie­ßen. Wenn ein Igel an einem Pilz oder einer Frucht schnup­pert, sucht er dort gezielt nach pro­te­in­rei­chen „Bei­la­gen“ wie Maden oder Käfern.

Rich­tig füt­tern: Wann ist Hil­fe nötig?

Grund­sätz­lich fin­den gesun­de Igel in einem natur­na­hen Gar­ten genug Nah­rung. Eine dau­er­haf­te Zufüt­te­rung kann sogar scha­den, da sie die natür­li­che Selek­ti­on beein­träch­tigt. Zufüt­te­rung ist nur in Aus­nah­men sinnvoll:

  1. Im Früh­jahr (März/April), wenn es nach dem Erwa­chen noch zu kalt für Insek­ten ist.

  2. Im spä­ten Herbst, wenn jun­ge Igel noch nicht das not­wen­di­ge Gewicht für den Win­ter­schlaf (ca. 500–600 g) erreicht haben.

Womit füt­tern? Am bes­ten eig­net sich hoch­wer­ti­ges Kat­zen­feucht­fut­ter mit einem hohen Fleisch­an­teil (ohne Getrei­de und Zucker). Spe­zi­el­les “Igel­fut­ter” aus dem Han­del ist oft unge­eig­net, da es zu vie­le Koh­len­hy­dra­te enthält.


Jeder Bei­trag zählt

Ein igel­freund­li­cher Gar­ten ist kein Hexen­werk. Es geht dar­um, der Natur wie­der ein Stück weit Raum zu geben. Wenn wir auf Gif­te ver­zich­ten, Durch­gän­ge schaf­fen und ein wenig Unord­nung zulas­sen, beloh­nen uns die Sta­chel­rit­ter als flei­ßi­ge Schäd­lings­be­kämp­fer und fas­zi­nie­ren­de Beob­ach­tungs­ob­jek­te für die gan­ze Familie.

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Igel und die Gefahr durch Nacktschnecken

Obwohl Nackt­schne­cken oft als ver­meint­li­che Beu­te von Igeln ange­se­hen wer­den, stel­len sie in Wahr­heit eine erheb­li­che Gesund­heits­ge­fahr dar. Sie fun­gie­ren als Zwi­schen­wir­te für Para­si­ten, ins­be­son­de­re für den Lun­gen­wurm (Creno­so­ma stria­tum) sowie für ver­schie­de­ne Darm­pa­ra­si­ten wie Band­wür­mer. Ver­zehrt ein Igel eine infi­zier­te Schne­cke, gelan­gen die Lar­ven in sei­nen Orga­nis­mus und besie­deln die Atem­we­ge. Dies führt zu schwe­ren Sym­pto­men wie ras­seln­dem Atem, chro­ni­schem Hus­ten, Atem­not und gelb­li­chem Schleim­aus­wurf. Da Nackt­schne­cken zudem nähr­stoff­arm sind, die­nen sie Igeln ledig­lich als min­der­wer­ti­ge Not­nah­rung, die das Immun­sys­tem durch die Para­si­ten­be­las­tung mas­siv schwächt.

Um Igel im eige­nen Gar­ten zu schüt­zen, ist der Ver­zicht auf Schne­cken­korn und ande­re che­mi­sche Gif­te essen­zi­ell, da die­se für Wild­tie­re töd­lich sein kön­nen. Statt­des­sen hilft eine geziel­te Zufüt­te­rung mit pro­te­in­rei­chem Kat­zen­fut­ter (hoher Fleisch­an­teil, ohne Getrei­de oder Soße) sowie das Bereit­stel­len einer fla­chen Was­ser­scha­le, die Abhän­gig­keit von Schne­cken als Nah­rungs­quel­le zu ver­rin­gern. Zeigt ein Igel bereits deut­li­che Krank­heits­sym­pto­me wie Hus­ten oder Apa­thie, ist eine fach­me­di­zi­ni­sche Behand­lung durch eine Igel­sta­ti­on oder einen igel­kun­di­gen Tier­arzt unumgänglich.

Getrock­ne­te Insek­ten wie Mehl­wür­mer oder die Lar­ven der Sol­da­ten­flie­ge wer­den von Igeln zwar meist gie­rig gefres­sen, sind jedoch als Nah­rung nicht zu emp­feh­len und kön­nen sogar gesund­heits­schäd­lich sein.

Die Pro­ble­ma­tik von getrock­ne­ten Insekten

  • Kal­zi­um-Phos­phor-Man­gel: Getrock­ne­te Mehl­wür­mer und Sol­da­ten­flie­gen­lar­ven wei­sen ein extrem ungüns­ti­ges Ver­hält­nis von Kal­zi­um zu Phos­phor auf. Ein Über­maß an Phos­phor ent­zieht dem Kör­per des Igels Kal­zi­um, was lang­fris­tig zu Kno­chen­ab­bau, Ske­lett­ver­än­de­run­gen und Brü­chen füh­ren kann (meta­bo­li­sche Knochenerkrankung).

  • Dehy­drie­rung: Igel decken einen Teil ihres Flüs­sig­keits­be­darfs über die Nah­rung. Getrock­ne­tes Fut­ter ent­zieht dem Kör­per zusätz­lich Was­ser, was beson­ders bei geschwäch­ten Tie­ren oder in tro­cke­nen Som­mern gefähr­lich ist.

  • Man­geln­de Nähr­stof­fe: Durch den Trock­nungs­pro­zess gehen wich­ti­ge Vit­ami­ne ver­lo­ren. Zudem ent­hal­ten die­se Insek­ten oft zu viel Fett und zu wenig ver­wert­ba­re Pro­te­ine für den spe­zi­fi­schen Stoff­wech­sel eines Igels.

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Armut in Deutsch­land: Neu­er Höchst­stand erreicht!

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Pari­tä­ti­scher Armuts­be­richt 2026: Sozia­le Spal­tung ver­schärft sich – 13,3 Mil­lio­nen Men­schen in Armut

Der neue Armuts­be­richt des Pari­tä­ti­schen Gesamt­ver­ban­des unter dem Titel „Wach­sen­de Armut, schrump­fen­de Sicher­heit“ lie­fert alar­mie­ren­de Ergeb­nis­se: Die sozia­le Spal­tung in Deutsch­land nimmt wei­ter zu. Mit 13,3 Mil­lio­nen betrof­fe­nen Men­schen steigt die Armuts­quo­te auf einen Höchst­stand von 16,1 Pro­zent.

Alar­mie­ren­de Trends bei zen­tra­len Bevölkerungsgruppen

Die Kluft zwi­schen ver­schie­de­nen gesell­schaft­li­chen Grup­pen ver­grö­ßert sich ste­tig. Beson­ders betrof­fen sind älte­re Men­schen, Frau­en und Alleinerziehende.

  • Senio­ren: Mit einer Quo­te von 19,5 Pro­zent ist fast jede fünf­te Per­son ab 65 Jah­ren armuts­ge­fähr­det. Bei Frau­en über 75 Jah­ren liegt der Wert sogar bei 21,3 Pro­zent. Der Lebens­abend droht zuneh­mend zur Armuts­fal­le zu werden.

  • Haus­halts­ty­pen: Allein­le­ben­de und Allein­er­zie­hen­de tra­gen das höchs­te Risi­ko. Mit Armuts­quo­ten von 30,3 Pro­zent bei Allein­le­ben­den und 28,9 Pro­zent bei Allein­er­zie­hen­den ist etwa jede drit­te Per­son in die­sen Lebens­la­gen von Armut betroffen.

  • Geschlech­ter­un­ter­schie­de: Frau­en sind mit 16,7 Pro­zent etwas häu­fi­ger von Armut betrof­fen als Män­ner mit 15,6 Pro­zent.

Bei dem ver­wen­de­ten Bei­trags­bild han­delt es sich um eine KI-gene­rier­te Illus­tra­ti­on, die dazu dient, das The­ma des Arti­kels visu­ell zu veranschaulichen.

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Mate­ri­el­le Not und regio­na­le Unterschiede

Die Aus­wir­kun­gen der Armut sind längst im All­tag ange­kom­men – sei es bei der Ent­schei­dung für eine voll­wer­ti­ge Mahl­zeit oder beim Ver­zicht auf Teil­ha­be. Ins­ge­samt 4,6 Mil­lio­nen Men­schen leben in erheb­li­cher mate­ri­el­ler Ent­beh­rung, dar­un­ter etwa 1 Mil­li­on min­der­jäh­ri­ge Kin­der und Jugend­li­che sowie 650.000 Alters­rent­ner.

Auch regio­nal drif­tet Deutsch­land aus­ein­an­der. Wäh­rend in Bay­ern etwa jede ach­te Per­son armuts­ge­fähr­det ist, betrifft dies in Sach­sen-Anhalt mehr als jede fünf­te und in Bre­men sogar mehr als jede vier­te Per­son. Der Abstand zwi­schen dem Bun­des­land mit der nied­rigs­ten und der höchs­ten Quo­te wächst wei­ter – von 14,1 Pro­zent­punk­ten im Jahr 2024 auf nun­mehr 14,9 Pro­zent­punk­te.

Kri­tik an Kürzungsplänen

Dr. Joa­chim Rock, Haupt­ge­schäfts­füh­rer des Pari­tä­ti­schen Gesamt­ver­ban­des, warnt ein­dring­lich vor den Fol­gen aktu­el­ler poli­ti­scher Debat­ten über Sozi­al­kür­zun­gen. „Wir sehen eine Gesell­schaft, die sozi­al wei­ter aus­ein­an­der­drif­tet. Men­schen spü­ren das. Jetzt immer neue Kür­zun­gen zu dis­ku­tie­ren, schürt Angst und Unsi­cher­heit. Das spielt Popu­lis­ten und Extre­mis­ten in die Hän­de“, so Rock.

Er kri­ti­siert ins­be­son­de­re geplan­te Ein­schnit­te beim Wohn­geld, Unter­halts­vor­schuss sowie in der Jugend- und Ein­glie­de­rungs­hil­fe. „Dass älte­re Men­schen nach einem lan­gen Erwerbs­le­ben und Haus­hal­te mit Kin­dern beson­ders betrof­fen sind, zeigt die schon jetzt bestehen­den Defi­zi­te im Sozi­al­staat. Wer zusätz­li­che Kür­zun­gen betreibt, bekämpft kei­ne Kri­sen, son­dern ver­schärft sie“, warnt der Hauptgeschäftsführer.

Sein Appell an die Bun­des­re­gie­rung ist deut­lich: Der aktu­el­le Kurs müs­se gestoppt wer­den, um eine Poli­tik zu eta­blie­ren, die Armut aktiv bekämpft, statt sie ledig­lich zu verwalten.

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Ille­ga­ler Tier­han­del 2025 – Immer mehr Fäl­le aufgedeckt

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Ein herz­kran­ker ille­gal trans­por­tier­ter Hun­de­wel­pe. Copy­right: Tier­heim Freital

Ille­ga­ler Heim­tier­han­del: Fall­zah­len stei­gen 2025 erneut an

Eine neue Aus­wer­tung des Deut­schen Tier­schutz­bun­des bestä­tigt einen besorg­nis­er­re­gen­den Trend: Der ille­ga­le Han­del mit Heim- und Wild­tie­ren nimmt wie­der zu. Beson­ders die Belas­tung für Tier­hei­me und das Leid der oft kran­ken Tie­re errei­chen neue Höchststände.

Der ille­ga­le Heim­tier­han­del bleibt eines der größ­ten Tier­schutz­pro­ble­me in Deutsch­land. Laut der aktu­el­len Sta­tis­tik wur­den im Jahr 2025 min­des­tens 2.250 Tie­re in 257 auf­ge­deck­ten Fäl­len regis­triert. Damit stei­gen die Zah­len nach einem vor­über­ge­hen­den Rück­gang nach der Coro­na­pan­de­mie wie­der deut­lich an. Da die Dun­kel­zif­fer mas­siv sein dürf­te, bil­den die­se Zah­len nur die Spit­ze des Eis­bergs ab.

Skru­pel­lo­ses Geschäft mit dem Tierleid

Die betrof­fe­nen Tie­re wer­den meist unter kata­stro­pha­len Bedin­gun­gen gezüch­tet und viel zu jung ille­gal trans­por­tiert. „Der skru­pel­lo­se Han­del mit Hun­den und Kat­zen geht unauf­hör­lich wei­ter“, warnt Dr. Romy Zel­ler, Fach­re­fe­ren­tin beim Deut­schen Tier­schutz­bund. Neben Hun­den und Kat­zen gera­ten zuneh­mend auch exo­ti­sche Wild­tie­re in den Fokus der Schmuggler.

Die Zah­len für 2025 im Überblick:

  • Hun­de: 598 Tie­re (vor allem Moderas­sen wie Zwerg­spit­ze, Mal­te­ser und Pudel).

  • Kat­zen: 56 Tiere.

  • Ande­re Arten: 1.596 Tie­re, dar­un­ter Land­schild­krö­ten, Vogel­spin­nen, aber auch Exo­ten wie Affen, Zebras und ein Serval.

Die Haupt­re­gio­nen für Auf­grif­fe waren Bay­ern, Sach­sen und Ham­burg. Als häu­figs­tes Her­kunfts­land wur­de bereits zum zehn­ten Mal in Fol­ge Rumä­ni­en iden­ti­fi­ziert, gefolgt von Bulgarien.

For­de­run­gen nach stren­ge­ren Gesetzen

Um dem kri­mi­nel­len Han­del das Hand­werk zu legen, for­dert der Deut­sche Tier­schutz­bund ein Ver­bot des Online­han­dels mit Tie­ren oder zumin­dest eine strik­te Iden­ti­täts­pflicht für Ver­käu­fer auf Online-Por­ta­len. Ein Licht­blick ist die jüngst vom EU-Par­la­ment beschlos­se­ne Ver­ord­nung zur EU-wei­ten Kenn­zeich­nungs- und Regis­trie­rungs­pflicht für Hun­de und Kat­zen, wel­che die Rück­ver­folg­bar­keit ver­bes­sern soll.

Tier­hei­me am Limit

Die Fol­gen des ille­ga­len Han­dels tra­gen oft die ohne­hin über­las­te­ten Tier­hei­me. Die beschlag­nahm­ten Tie­re sind häu­fig schwer krank und benö­ti­gen eine kos­ten­in­ten­si­ve medi­zi­ni­sche Betreu­ung. Trotz der Zusa­ge im Koali­ti­ons­ver­trag, Tier­hei­me finan­zi­ell zu unter­stüt­zen, feh­len im Bun­des­haus­halt 2026 bis­lang die ent­spre­chen­den Mit­tel. Der Tier­schutz­bund sieht die Bun­des­re­gie­rung hier drin­gend in der Pflicht, um den dro­hen­den Kol­laps der Ein­rich­tun­gen abzuwenden.

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Raus aus dem Hams­ter­rad: Wenn das Leben nur noch aus Funk­tio­nie­ren besteht

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Wenn das Leben nur noch aus „Funk­tio­nie­ren“ besteht: Der Weg zurück zu sich selbst

Ken­nen Sie die­se Pha­sen, in denen sich das Leben wie ein end­lo­ser Mara­thon anfühlt? Ein Umbruch jagt den nächs­ten, Kri­sen for­dern Ihre gesam­te Kraft und plötz­lich bemer­ken Sie: Die inne­re Ruhe ist ver­schwun­den. Der Kopf ist voll, der Kör­per steht unter Dauerstrom.

In sol­chen Momen­ten schal­ten wir oft auf „Auto­pi­lot“. Wir funk­tio­nie­ren prä­zi­se wie ein Uhr­werk, um den All­tag zu bewäl­ti­gen – doch das eigent­li­che Leben, das Spü­ren und Genie­ßen, fin­det ohne uns statt.

Dein Kör­per spricht, wenn der Kopf schweigt

Als Kine­sio­lo­gin betrach­te ich den Men­schen als untrenn­ba­re Ein­heit. Psy­chi­sche Belas­tun­gen sind weit mehr als nur „belas­ten­de Gedan­ken“. Sie mani­fes­tie­ren sich als hand­fes­te ener­ge­ti­sche und kör­per­li­che Blockaden.

  • Der Stress „sitzt“ tief in den Muskeln.

  • Ver­zweif­lung blo­ckiert den natür­li­chen Energiefluss.

  • Das Ner­ven­sys­tem ver­harrt in einem erschöp­fen­den Überlebensmodus.

Wenn wir auf­hö­ren zu füh­len, um den Schmerz oder den Stress zu bewäl­ti­gen, beginnt der Kör­per, die Signa­le zu sen­den, die wir im Kopf nicht mehr zulassen.

Kein Stan­dard-Rezept, son­dern Ihr indi­vi­du­el­ler Weg

Das Wich­tigs­te, was ich in mei­ner täg­li­chen Arbeit gelernt habe: Es gibt kei­nen Ein­heits­weg aus einer Kri­se. Jeder Mensch bringt sei­ne eige­ne Geschich­te, indi­vi­du­el­le Stress­mus­ter und ein ganz per­sön­li­ches Tem­po mit.

In der Kine­sio­lo­gie nut­zen wir den Mus­kel­test als prä­zi­ses Bio­feed­back-Instru­ment Ihres Kör­pers. Anstatt nach star­ren Sche­ma­ta vor­zu­ge­hen, schau­en wir ganz individuell:

  1. Was braucht Ihr Sys­tem jetzt gera­de wirk­lich? Geht es um Ent­las­tung, Sta­bi­li­sie­rung oder einen sanf­ten Impuls zur Veränderung?

  2. Wo lie­gen die Ursa­chen? Wir suchen nach den Wur­zeln der Anspan­nung, die Sie am frei­en Atmen hindern.

  3. Wel­che Res­sour­cen schla­fen in Ihnen? Wir reak­ti­vie­ren Ihre per­sön­li­chen Kraft­quel­len, damit Sie nicht mehr nur funk­tio­nie­ren, son­dern wie­der leben­dig spüren.


Wor­an mer­ken Sie, dass Sie im „Funk­ti­ons-Modus“ feststecken?

Die fol­gen­den Sym­pto­me sind häu­fi­ge Indi­ka­to­ren dafür, dass Ihr Sys­tem Hil­fe benötigt:

  • Psy­chi­sche Belas­tung: Erschöp­fung, Trau­rig­keit, ein Gefühl inne­rer Lee­re, Angst, stän­di­ges Grü­beln oder tief­sit­zen­de Selbstzweifel.

  • Psy­cho­so­ma­ti­sche Signa­le: Schlaf­stö­run­gen, chro­ni­sche Ver­span­nun­gen, Ver­dau­ungs­pro­ble­me, Zäh­ne­knir­schen oder eine blei­er­ne Müdigkeit.

  • Lebens­kri­sen & Umbrü­che: Über­for­de­rung im Beruf, Trau­er­pro­zes­se, Tren­nun­gen, fami­liä­re Kon­flik­te oder die Suche nach dem Sinn in neu­en Lebens­pha­sen (wie dem Ren­ten­ein­tritt oder dem Aus­zug der Kinder).


Den Kreis­lauf durchbrechen

Hei­lung beginnt dort, wo wir auf­hö­ren zu kämp­fen und anfan­gen hin­zu­schau­en. Gemein­sam fin­den wir her­aus, wie wir Ihren Kopf ent­las­ten und Ihren Kör­per wie­der in die Ent­span­nung füh­ren kön­nen – maß­ge­schnei­dert auf Ihre aktu­el­le Lebenssituation.

Sie müs­sen die­sen Weg nicht allei­ne gehen. Wenn Sie das Gefühl haben, fest­zu­ste­cken, las­sen Sie uns gemein­sam schau­en, was Ihr Kör­per Ihnen sagen möchte.

„Ganz gleich, wie beschwer­lich das Ges­tern war, stets kannst du im Heu­te von Neu­em anfan­gen.“ (Bud­dha)

Kon­takt & Beratung

Ger­ne beglei­te ich Sie auf Ihrem Weg zu mehr Leich­tig­keit und inne­rer Balance.

Natur­heil­pra­xis Astrid Frey Spie­ker­oo­ger Str. 12, 26810 Westoverledingen

Tele­fon: 04955 / 9899844 | Mobil: 0152 5183 8740

E‑Mail: info@astridfrey.de

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Früh­lings-Wal­king im Julia­nen­park: Bewe­gung, Wald­luft & Geselligkeit

Genie­ßen Sie den Früh­ling in Leer aktiv! Jeden Mitt­woch um 14 Uhr lädt die Nor­dic-Wal­king-Grup­pe im Julia­nen­park zum gemein­sa­men Lau­fen und Klö­nen ein. Hier ste­hen sport­li­ches Mit­ein­an­der und locke­re Gesel­lig­keit im Fokus – auch abseits der Stre­cke. Egal ob Anfän­ger oder Fort­ge­schrit­te­ne, mit oder ohne Stö­cke: Die Teil­nah­me unter der Lei­tung von Heil­prak­ti­ke­rin Astrid Frey ist kos­ten­frei und unver­bind­lich. Treff­punkt ist der Park­platz bei Bur­ger King. Atmen Sie tief durch und bewe­gen Sie sich mit in bes­ter Gesellschaft!

… mehr lesen — bit­te HIER klicken.

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Kita Lütt­je Lü in Völ­len­er­fehn gewinnt zehn Bob­by­cars – Fahr­spaß ganz ohne Spritkosten

Das Foto zeigt die Ver­tre­ter des Auto­hau­ses Por­sche in Leer, Kita-Lei­tung Ste­fa­nie Olt­manns sowie eini­ge Kin­der, die an der Mal­ak­ti­on...

Lokal

Senio­ren­bei­rat Wes­t­ov­er­le­din­gen: Wahl­vor­schlä­ge noch bis 30. Sep­tem­ber möglich

Das Foto zeigt den aktu­el­len Senio­ren­bei­rat. Das Bild zeigt v.l. Thea Boel­sen, Burk­hard Rei­ne­ke, Ulla Kor­te, Hans-Georg Füll­brunn, Hel­la Gei­ken,...

Blaulicht

Tank­be­trug in Ost­fries­land: Poli­zei sucht Fah­rer eines wei­ßen BMW mit auf­fäl­li­gem Kapuzenpullover

Tank­be­trü­ge­rei­en in Caro­li­nen­siel und Wil­helms­ha­ven: Poli­zei sucht BMW-Fah­rer mit auf­fäl­li­gem Kapuzenpullover Carolinensiel/Wilhelmshaven. Zwei­mal soll ein bis­lang unbe­kann­ter Mann an Tank­stel­len...

Blaulicht

Poli­zei sucht Zeu­gen: Graf­fi­ti, Dieb­stäh­le, Unfall­flucht und Fahr­zeug­brand in Ostfriesland

POL-LER: Pres­se­mit­tei­lung der Poli­zei­in­spek­ti­on Leer/ Emden für den 23.09.2026   Zeu­gen gesucht zu Sach­be­schä­di­gun­gen, Dieb­stäh­len & einer Ver­kehrs­un­fall­flucht ++ Fahrzeugbrand ...

Lokal

Bil­dungs­in­sti­tut Gesund­heit am Kli­ni­kum Leer erneut rezertifiziert

(v.l.n.r.): Dr. Kat­rin Witz­schel (Audi­to­rin), Susan­ne Weiss (Schul­lei­tung BIG), Imke Biel (Qua­li­täts­ma­nage­ment­be­auf­trag­te und Päd­ago­gin), Jea­nette Janet­schek (Fach­be­reichs­lei­tung Pfle­ge), Nico­le Keil...

Blaulicht

Ost­fries­land: Die­sel­dieb­stahl, fal­sche Poli­zei­be­am­te, Trick­dieb­stahl und Drogenfahrt

POL-LER: Pres­se­mit­tei­lung der Poli­zei­in­spek­ti­on Leer/ Emden für den 22.09.2026   Die­sel­dieb­stahl aus Lkw ++ Fal­sche Poli­zei­be­am­te ++ Fal­scher Pfle­ge­dienst­mit­ar­bei­ter bestiehlt...

Wirtschaft

Bun­des­haus­halt 2027: Zins­aus­ga­ben stei­gen auf 41,9 Mil­li­ar­den Euro

Bun­des­haus­halt 2027: Zins­aus­ga­ben stei­gen deut­lich – Bund plant mit 118,7 Mil­li­ar­den Euro neu­er Schulden Im Regie­rungs­ent­wurf für den Bun­des­haus­halt 2027...

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