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Jans­sen-Kucz: Nie­der­län­di­sche Geneh­mi­gung für One Dyas unter­gräbt Gerichts­ur­teil aus Den Haag.

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Jans­sen-Kucz: Vor­ha­ben von One Dyas hebelt rechts­staat­li­ches Urteil aus Den Haag aus.

Borkum/Leer – Die umwelt­po­li­ti­sche Spre­che­rin der Grü­nen Land­tags­frak­ti­on, Jans­sen-Kucz, äußert schar­fe Kri­tik an der jüngs­ten Ent­wick­lung um das umstrit­te­ne Erd­gas­för­de­rungs­pro­jekt von One Dyas im Wat­ten­meer. Nach­dem das nie­der­län­di­sche Wirt­schafts­mi­nis­te­ri­um eine neue Geneh­mi­gung für die Errich­tung einer Platt­form erteilt hat, sieht Jans­sen-Kucz einen kla­ren Bruch rechts­staat­li­cher Verfahren.

Über­ra­schen­de Geneh­mi­gung trotz lau­fen­der Revision

“Es ist schon erstaun­lich”, kom­men­tier­te Jans­sen-Kucz. “Erst kün­digt One Dyas eine Revi­si­on gegen den Bau­stopp vor dem Gericht in Den Haag an und heu­te kommt sie mit der Mit­tei­lung, dass auf nie­der­län­di­scher Sei­te eine neue Geneh­mi­gung vor­liegt.” Die­se neue Geneh­mi­gung wur­de vom nie­der­län­di­schen Wirt­schafts­mi­nis­te­ri­um erteilt und soll heu­te (Don­ners­tag, 30.05.24) ver­öf­fent­licht werden.

Rechts­staat­li­ches Ver­fah­ren in Fra­ge gestellt

Die Grü­nen-Poli­ti­ke­rin kri­ti­siert wei­ter: „One Dyas und die neue nie­der­län­di­sche Regie­rung hebeln damit ein rechts­staat­li­ches Ver­fah­ren auf die Schnel­le aus. Die Beschwer­de­frist läuft noch und alle Beschwer­de­füh­rer haben Beschwer­de ein­ge­legt. Es ist auch unwahr­schein­lich, dass die vom Gericht in Den Haag ange­führ­ten Män­gel in der Geneh­mi­gung in der Kür­ze der Zeit aus­rei­chend aus­ge­räumt wur­den.” Das Gericht hat­te bemän­gelt, dass die mög­li­chen schäd­li­chen Fol­gen der Bau­ar­bei­ten für Natur und Tie­re nicht aus­rei­chend unter­sucht wor­den sei­en. Ins­be­son­de­re die erhöh­ten Stick­stoff-Emis­sio­nen und die unzu­rei­chend unter­such­ten Aus­wir­kun­gen auf See­hun­de stan­den im Fokus der Kritik.

Unglaub­wür­di­ge Män­gel­be­he­bung in kur­zer Zeit

Für die Vor­sit­zen­de des Umwelt­aus­schus­ses ist es unver­ständ­lich, “wie man die­se Män­gel in vier Wochen abstel­len und eine neue Geneh­mi­gung ertei­len kann.” Jans­sen-Kucz betont, dass die­se schnel­le Vor­ge­hens­wei­se drin­gend einer gericht­li­chen Über­prü­fung bedarf.

Kampf für den Kli­ma- und Natur­schutz geht weiter

Abschlie­ßend macht Jans­sen-Kucz klar: “Die geplan­te Gas­för­de­rung vor Bor­kum ist aus Sicht des Kli­ma- und Natur­schut­zes, dem Schutz der Insel und des Natio­nal­parks Wat­ten­meer sowie des UNESCO-Welt­erbes Wat­ten­meer nicht geneh­mi­gungs­fä­hig. Dafür wer­den wir wei­ter auf allen uns zur Ver­fü­gung ste­hen­den rechts­staat­li­chen Mit­teln kämpfen.”

Die­se Aus­sa­ge unter­streicht die Ent­schlos­sen­heit der Grü­nen, den Schutz des Wat­ten­mee­res und sei­ner ein­zig­ar­ti­gen Öko­sys­te­me vor wirt­schaft­li­chen Inter­es­sen zu ver­tei­di­gen. Das Vor­ha­ben von One Dyas bleibt somit wei­ter­hin ein heiß umstrit­te­nes The­ma in der Regi­on und dar­über hinaus.


 

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Wes­t­ov­er­le­din­gen: Mehr Bahn und Rad – neue Impul­se für Ihr­ho­ve und die Radvorrangroute

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Vor der Eisen­bahn­brü­cke über die Leda: v. l. n. r. Filiz Polat (MdB, Bünd­nis 90/Die Grü­nen), Tammo Len­ger (Bür­ger­meis­ter­kan­di­dat), Ste­phan Christ (MdL, Bünd­nis 90/Die Grü­nen) und Ben Fischer (Bünd­nis 90/Die Grü­nen Over­le­din­ger­land) infor­mier­ten sich über die Ver­kehrs­si­tua­ti­on und mög­li­che Ver­bes­se­run­gen für den Rad- und Fußverkehr.

Grü­ne Abge­ord­ne­te aus Land und Bund infor­mie­ren sich über Bahn­hal­te­punkt Ihr­ho­ve und Rad­vor­ran­g­rou­te Emden–Papenburg

Wes­t­ov­er­le­din­gen soll beim Aus­bau von Bahn- und Rad­ver­kehr eine wich­ti­ge Rol­le im Land­kreis Leer über­neh­men. Auf Ein­la­dung von Tammo Len­ger infor­mier­ten sich die für den Land­kreis Leer zustän­di­ge Bun­des­tags­ab­ge­ord­ne­te von Bünd­nis 90/Die Grü­nen, Filiz Polat, und Ste­phan Christ, ver­kehrs­po­li­ti­scher Spre­cher der Grü­nen-Land­tags­frak­ti­on, über die aktu­el­le Situa­ti­on und geplan­te Ver­kehrs­pro­jek­te in der Gemeinde.

Im Mit­tel­punkt des Besuchs stan­den der neue Bahn­hal­te­punkt in Ihr­ho­ve, die geplan­te Rad­vor­ran­g­rou­te Emden–Papenburg sowie die Ver­kehrs­si­tua­ti­on an der Eisen­bahn­brü­cke über die Leda.

Wes­t­ov­er­le­din­gen als Kno­ten­punkt für Bahn und Rad

„Für die Bahn und den Rad­ver­kehr ist Wes­t­ov­er­le­din­gen der Kno­ten­punkt im Land­kreis Leer“, erklär­te Tammo Len­ger, Bür­ger­meis­ter­kan­di­dat von Bünd­nis 90/Die Grü­nen und SPD. Aus sei­ner Sicht kommt ins­be­son­de­re einer schnel­len und attrak­ti­ven Rad­ver­bin­dung zwi­schen Leer und Papen­burg eine gro­ße Bedeu­tung zu.

Gleich­zei­tig müs­se der neue Bahn­hal­te­punkt in Ihr­ho­ve mög­lichst umfas­send genutzt wer­den. „Wir müs­sen es hin­be­kom­men, dass am neu­en Bahn­hal­te­punkt in Ihr­ho­ve nicht nur die Züge von Leer nach Gro­nin­gen, son­dern auch die von Müns­ter nach Nord­deich hal­ten“, mach­te Len­ger deutlich.

Gemein­sam besich­tig­ten die Poli­ti­ker den neu­en Bahn­hal­te­punkt und schau­ten sich außer­dem die mög­li­che Wei­ter­füh­rung des Rad­we­ges ent­lang der Bahn­stre­cke und durch den Hamm­rich an.

Auch die West­fa­len­bahn soll in Ihr­ho­ve halten

Filiz Polat sieht im neu­en Bahn­hal­te­punkt einen wich­ti­gen Fort­schritt für Wes­t­ov­er­le­din­gen. „Wes­t­ov­er­le­din­gen hat lan­ge auf den Hal­te­punkt gewar­tet. Ich freue mich ins­be­son­de­re für die Pend­le­rin­nen und Pend­ler, die bald in die Arri­va-Züge umstei­gen kön­nen“, sag­te die Bundestagsabgeordnete.

Gleich­zei­tig soll­te aus ihrer Sicht geprüft wer­den, ob künf­tig auch ein Halt der West­fa­len­bahn in Ihr­ho­ve ermög­licht wer­den kann. Polat sag­te Len­ger zu, die­se Fra­ge mit nach Ber­lin zu neh­men und dort wei­ter anzusprechen.

Damit könn­te der Bahn­hal­te­punkt aus Sicht der Betei­lig­ten zu einem noch wich­ti­ge­ren Bestand­teil des regio­na­len Bahn­ver­kehrs wer­den und zusätz­li­che Ver­bin­dun­gen für Pend­ler schaffen.

Rad­vor­ran­g­rou­te Emden–Papenburg soll All­tags­rad­ver­kehr stärken

Auch der Rad­ver­kehr spiel­te bei dem Besuch eine zen­tra­le Rol­le. Ste­phan Christ, ver­kehrs­po­li­ti­scher Spre­cher der Grü­nen-Land­tags­frak­ti­on, ver­wies auf die Bedeu­tung des Fahr­rads für Ostfriesland.

„Rad­fah­ren gehört zu Ost­fries­land wie der Tee und eine stei­fe Bri­se“, sag­te Christ. Damit das Fahr­rad jedoch nicht nur für Aus­flü­ge und tou­ris­ti­sche Tou­ren genutzt wer­den kön­ne, son­dern auch im All­tag eine kom­for­ta­ble Alter­na­ti­ve dar­stel­le, müs­se die ent­spre­chen­de Infra­struk­tur wei­ter aus­ge­baut werden.

Ein wich­ti­ges Pro­jekt ist dabei die Rad­vor­ran­g­rou­te Emden–Papenburg. Die geplan­te Ver­bin­dung soll den Rad­ver­kehr zwi­schen den Städ­ten stär­ken und ins­be­son­de­re für All­tags- und Pend­ler­ver­kehr attrak­tiv werden.

Christ begrüß­te, dass die Rad­vor­ran­g­rou­te auch in Wes­t­ov­er­le­din­gen vor­an­ge­trie­ben wird. „Es ist gut, dass die Rad­vor­ran­g­rou­te auch in Wes­t­ov­er­le­din­gen vor­an­ge­trie­ben wird. Ich siche­re Tammo Len­ger als Bür­ger­meis­ter mei­ne Unter­stüt­zung bei der Rea­li­sie­rung die­ses wich­ti­gen Pro­jekts für die Gemein­de zu“, erklär­te Christ.

 

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Eisen­bahn­brü­cke über die Leda bleibt Engstelle

Zum Abschluss des Besuchs stand eine Bege­hung der Eisen­bahn­brü­cke über die Leda auf dem Pro­gramm. Die Brü­cke gilt aus Sicht Len­gers als ärger­li­che Eng­stel­le im Verkehrsnetz.

Hier setzt sich der Bür­ger­meis­ter­kan­di­dat für den Bau einer zusätz­li­chen Fuß­gän­ger- und Fahr­rad­brü­cke ein. Damit könn­te die Ver­kehrs­si­tua­ti­on für Rad­fah­rer und Fuß­gän­ger ver­bes­sert und eine wich­ti­ge Lücke im regio­na­len Wege­netz geschlos­sen werden.

Auch bei die­sem Vor­ha­ben signa­li­sier­ten Polat und Christ ihre Unter­stüt­zung. Gleich­zei­tig ver­wie­sen sie auf die lang­fris­ti­ge Per­spek­ti­ve für den Bahnverkehr.

„Auch hier wer­den wir unter­stüt­zen. Außer­dem kom­men wir lang­fris­tig nicht um einen zwei­glei­si­gen Aus­bau der Eisen­bahn­brü­cke umhin“, erklär­ten Polat und Christ.

Die bei­den Abge­ord­ne­ten kün­dig­ten an, die Ideen und Anlie­gen aus Wes­t­ov­er­le­din­gen sowohl nach Han­no­ver als auch nach Ber­lin mitzunehmen.

Damit stan­den bei dem Besuch drei zen­tra­le The­men im Mit­tel­punkt: ein leis­tungs­fä­hi­ger Bahn­hal­te­punkt in Ihr­ho­ve, eine bes­se­re Rad­ver­bin­dung zwi­schen Emden und Papen­burg sowie eine lang­fris­ti­ge Lösung für die Eng­stel­le an der Eisen­bahn­brü­cke über die Leda. Für Wes­t­ov­er­le­din­gen geht es damit um wich­ti­ge Bau­stei­ne für eine moder­ne und all­tags­taug­li­che Verkehrsinfrastruktur.

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WOL: Kos­ten­los Äpfel, Bir­nen und Zwetsch­gen pflü­cken: Hier kön­nen Sie in ernten

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Kos­ten­los Obst pflü­cken in Wes­t­ov­er­le­din­gen: Gel­bes Band lädt zur Ern­te ein

Äpfel, Bir­nen und Zwetsch­gen kos­ten­los ern­ten: Gemein­de Wes­t­ov­er­le­din­gen betei­ligt sich zum vier­ten Mal am Ern­te­pro­jekt „Gel­bes Band“

Wes­t­ov­er­le­din­gen. Gute Nach­rich­ten für alle Obst­lieb­ha­ber: In Wes­t­ov­er­le­din­gen kön­nen Bür­ger auch in die­sem Jahr wie­der kos­ten­los Obst von kom­mu­na­len Streu­obst­wie­sen ern­ten. Die Gemein­de betei­ligt sich bereits zum vier­ten Mal in Fol­ge am Ern­te­pro­jekt „Gel­bes Band“.

Das Prin­zip ist ein­fach: Obst­bäu­me, die mit einem gel­ben Band gekenn­zeich­net sind, dür­fen von allen Wes­t­ov­er­le­din­gern ohne vor­he­ri­ge Rück­spra­che abge­ern­tet wer­den. Je nach Stand­ort kön­nen dabei Äpfel, Bir­nen oder Zwetsch­gen gepflückt werden.

Damit wird nicht nur kos­ten­lo­ses Obst zur Ver­fü­gung gestellt. Gleich­zei­tig soll ver­hin­dert wer­den, dass wert­vol­les Obst unge­nutzt auf den Wie­sen lie­gen bleibt.

Hier kön­nen Sie in Wes­t­ov­er­le­din­gen Obst pflücken

Die Gemein­de hat meh­re­re Stand­or­te mit ent­spre­chend gekenn­zeich­ne­ten Obst­bäu­men ausgewiesen:

  • Ems­stra­ße: Äpfel und Zwetsch­gen, Ecke Möwenstraße/Emsstraße
  • Balt­ru­mer Stra­ße: Äpfel und Bir­nen, Ecke Ihre­ner Straße/Baltrumer Straße
  • Völ­le­ner Kark­pad: Äpfel, am Seitenstreifen
  • Up Höch­te: Äpfel und Zwetsch­gen, links vor dem Wendeplatz
  • Mar­ker Müh­len Weg: Äpfel, Bir­nen und Zwetsch­gen, Ecke Deich­ver­tei­di­gungs­stra­ße-Süd­/­Mar­ker Müh­len Weg

Wer sich auf den Weg zur Obst­ern­te macht, soll­te unbe­dingt die Hin­weis­schil­der vor Ort beach­ten. Sie ent­hal­ten wich­ti­ge Infor­ma­tio­nen zur Nut­zung der jewei­li­gen Flä­chen und sol­len dafür sor­gen, dass die Ern­te sicher und ohne Gefähr­dung für Besu­cher erfolgt.

 

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Auch eige­ne Obst­bäu­me kön­nen zum Ern­ten frei­ge­ge­ben werden

Das Pro­jekt „Gel­bes Band“ rich­tet sich nicht nur an kom­mu­na­le Flä­chen. Auch pri­va­te Eigen­tü­mer kön­nen dazu bei­tra­gen, dass mehr Obst genutzt wird.

Wer selbst Obst­bäu­me besitzt, deren Früch­te nicht voll­stän­dig ver­wer­tet wer­den kön­nen, hat die Mög­lich­keit, die­se zum Pflü­cken frei­zu­ge­ben. Über www.zehn-niedersachsen.de kön­nen eige­ne Obst­bäu­me zum Ern­ten ange­mel­det werden.

So kön­nen über­schüs­si­ge Äpfel, Bir­nen oder ande­re Früch­te von ande­ren Men­schen genutzt wer­den, anstatt unge­nutzt zu bleiben.

Das Ern­te­pro­jekt „Gel­bes Band“ ver­bin­det damit kos­ten­lo­ses regio­na­les Obst, nach­hal­ti­ge Lebens­mit­tel­ver­wer­tung und die Nut­zung vor­han­de­ner Streu­obst­wie­sen – und lädt in Wes­t­ov­er­le­din­gen bereits im vier­ten Jahr dazu ein, selbst aktiv zu werden.

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Aus ehe­ma­li­ger Eis­lauf­flä­che wird Natur­pa­ra­dies: Umwelt­preis der Stadt Leer

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14. Umwelt­preis der Stadt Leer geht an Natur­pro­jekt in Loga

Ehe­ma­li­ge Eis­lauf­flä­che an der Fähr­stra­ße wird zur öffent­li­chen Natur­er­leb­nis­flä­che – Kita „Lüt­je Toorn­s­waalv­kes“ nutzt das Gelän­de als öko­lo­gi­sches Lernfeld

Leer/Loga. Zum mitt­ler­wei­le 14. Mal hat die Stadt Leer ihren Umwelt­preis ver­ge­ben. In die­sem Jahr geht die Aus­zeich­nung an die Evan­ge­lisch-refor­mier­te Kir­chen­ge­mein­de Loga und ihre Kita „Lüt­je Toorn­s­waalv­kes“. Gewür­digt wird ein beson­de­res Pro­jekt an der Fähr­stra­ße in Loga, bei dem aus einer ehe­ma­li­gen Eis­lauf­flä­che eine öffent­li­che Natur­er­leb­nis­flä­che ent­stan­den ist.

Das Pro­jekt ver­bin­det Natur­schutz, Umwelt­bil­dung und Erho­lung und schafft damit einen Ort, an dem Natur unmit­tel­bar erlebt und ken­nen­ge­lernt wer­den kann.

Bür­ger­meis­ter Claus-Peter Horst wür­dig­te das Ergeb­nis bei der Preis­ver­lei­hung. Das Pro­jekt zei­ge auf beson­de­re Wei­se, wie aus einer Ver­än­de­rung eine Chan­ce für Natur, Umwelt und die Men­schen vor Ort ent­ste­hen könne.

„Frü­her kamen die Men­schen im Win­ter zum Schlitt­schuh­lau­fen zusam­men. Heu­te kom­men Kin­der, Fami­li­en und Natur­in­ter­es­sier­te zusam­men, um Natur zu erle­ben und ken­nen­zu­ler­nen“, sag­te Horst.

Gleich­zei­tig hob der Bür­ger­meis­ter den nach­hal­ti­gen Cha­rak­ter des Pro­jek­tes her­vor. Mit der Preis­ver­ga­be sei die Ent­wick­lung des Are­als nicht abge­schlos­sen. Viel­mehr soll sich die Natur­er­leb­nis­flä­che auch in Zukunft weiterentwickeln.

Lebens­raum für Pflan­zen und Tiere

Das Gelän­de an der Fähr­stra­ße wur­de öko­lo­gisch an meh­re­ren Stel­len auf­ge­wer­tet. Streu­obst, Wild­sträu­cher, Blüh­flä­chen und wei­te­re natur­na­he Struk­tu­ren bie­ten Lebens­räu­me und Nah­rung für zahl­rei­che Tierarten.

Auch der vor­han­de­ne Teich spielt dabei eine wich­ti­ge Rol­le. Er wur­de als wert­vol­ler Lebens­raum erhal­ten und wei­ter­ent­wi­ckelt. Damit ist auf dem ehe­ma­li­gen Gelän­de der Eis­lauf­flä­che ein viel­fäl­ti­ger Natur­raum ent­stan­den, der unter­schied­li­chen Pflan­zen- und Tier­ar­ten zugutekommt.

Bür­ger­meis­ter Claus-Peter Horst, Vera Boe­se, Lei­te­rin der Kita „Lüt­je Toorn­s­waalv­kes“, und Ingo Brook­mann, Pas­tor und Vor­sit­zen­der des Kir­chen­rats der Evan­ge­lisch-refor­mier­ten Gemein­de Loga, freu­en sich über die Aus­zeich­nung mit dem 14. Umwelt­preis der Stadt Leer für die Natur­er­leb­nis­flä­che an der Fähr­stra­ße in Loga.

Kin­der ler­nen Natur direkt vor Ort kennen

Ein Teil der Flä­che steht der Kita „Lüt­je Toorn­s­waalv­kes“ als öko­lo­gi­sches Lern­feld zur Ver­fü­gung. Für die Kin­der wird Natur damit nicht nur theo­re­tisch ver­mit­telt, son­dern direkt erlebbar.

Sie kön­nen beob­ach­ten, wie Lebens­mit­tel ent­ste­hen, wie Pflan­zen wach­sen und wel­che Tie­re in einem Gar­ten und in einem natur­na­hen Umfeld leben. Dabei dür­fen sie selbst aktiv wer­den: säen, pflan­zen, pfle­gen, beob­ach­ten und schließ­lich auch ernten.

Auf die­se Wei­se sol­len die Kin­der früh­zei­tig ein Bewusst­sein für den Wert und die Bedeu­tung des Natur­schut­zes ent­wi­ckeln. Das Pro­jekt ver­bin­det damit prak­ti­sche Erfah­run­gen mit Umwelt­bil­dung und leis­tet einen Bei­trag dazu, die nächs­te Gene­ra­ti­on für einen ver­ant­wor­tungs­vol­len Umgang mit der Natur zu sensibilisieren.

Mit dem 14. Umwelt­preis wür­digt die Stadt Leer somit ein Pro­jekt, das öko­lo­gi­sche Auf­wer­tung und Bil­dungs­ar­beit mit­ein­an­der ver­bin­det und gleich­zei­tig einen öffent­li­chen Ort für Natur­er­leb­nis­se geschaf­fen hat.

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New York Gos­pel Stars 2027 in Leer: Gos­pel-Kon­zert am 15. Janu­ar in der Lutherkirche

New York Gos­pel Stars kom­men im Janu­ar 2027 nach Leer Kraft­vol­le Stim­men und mit­rei­ßen­de Gos­pel­mu­sik in der Luther­kir­che – Kon­zert am...

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Hafen­fest Wee­ner 2026: Wein­fest, Dra­chen­boot­ren­nen und Live-Musik vom 28. bis 30. August

Hafen­fest Wee­ner 2026: Drei Tage mit Musik, Dra­chen­boot­ren­nen, Wein­fest und mari­ti­mer Stimmung Wee­ner. Der Alte Hafen in Wee­ner wird vom...

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Tag der offe­nen Tür am C‑Port: Ein Sonn­tag vol­ler Tech­nik, Ein­bli­cke und Erlebnisse

Tag der offe­nen Tür am C‑Port: 13 Unter­neh­men laden zum gro­ßen Erleb­nis­tag ein Am Sonn­tag, 16. August, wird der C‑Port zum...

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Fei­ern für den guten Zweck: Wie das Pix­xen-Fes­ti­val seit Jah­ren die Regi­on unterstützt

16. Pix­xen-Fes­ti­val in Neu­kam­per­fehn: Drei Büh­nen für den guten Zweck! Neu­kam­per­fehn. Die Ban­ner und Pla­ka­te hän­gen, die Vor­freu­desteigt: Das Pix­xen-Fes­ti­val geht...

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Brand­brief-Autorin Lau­ra Nickel liest in Leer: Wie neu­rech­te Ideo­lo­gien den Schul­all­tag gefährden

Lesung in der Ehe­ma­li­gen Jüdi­schen Schu­le Leer: „Rechts­ruck im Klassenzimmer“ Leer. Wie neu­rech­te Ideo­lo­gien die Klas­sen­zim­mer durch­set­zen und unse­re Kin­der...

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100 Jah­re Feu­er­wehr Bin­gum: Drei­tä­gi­ges Jubi­lä­ums­fest steht bevor

100 Jah­re Stütz­punkt­feu­er­wehr Bin­gum: Gro­ßes Jubi­lä­ums­wo­chen­en­de vom 28. bis 30. August 2026 Bin­gum. Ein Jahr­hun­dert ehren­amt­li­ches Enga­ge­ment für den Brand­schutz...

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FEUERWEHR-SPEKTAKEL IN HOLTHUSEN! Wer holt sich den Sieg im Rheiderland?

Ein­satz auf Zeit: Beim Schnel­lig­keits­wett­be­werb 2025 in Hol­thusen zeig­ten die Brand­be­kämp­fer ihr Kön­nen. Im Ernst­fall ret­ten Schnel­lig­keit und Prä­zi­si­on Leben....

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Wenn die Pfei­fen Beats spu­cken: Orgel trifft auf Hip-Hop in Leer!

Mit geball­ter Faust und vol­lem Fokus: Das Rap­per-Trio AzumT, HzumZ und Rob­by aus der Regi­on Wil­helms­ha­ven ist bereit für ihr...

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Jubi­lä­um im his­to­ri­schen Rat­haus­in­nen­hof: Das 25. Leera­ner Wein­fest lädt zum Genie­ßen ein

Stim­mungs­vol­ler Treff­punkt in der Alt­stadt: Der stets gut besuch­te Rat­haus­in­nen­hof wird auch zum anste­hen­den 25. Jubi­lä­um wie­der zur per­fek­ten Kulis­se...

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Musik, die bewegt: DILIAN live in der Ev.-ref. Kir­che Ditzum

Klang­ge­wal­tig und berüh­rend: DILIAN bringt Pop-Rock mit Tief­gang in die Ev.-ref. Kir­che Ditzum Jem­gum-Ditz­um – Musik, die Her­zen öff­net und...

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